FdR 02|2017


Editorial

Focus: Best of EULAR 2017

  • Neues zur Polyarthritis

    Der Zeitpunkt der Wiederexposition mit TNFi hat wahrscheinlich keinen Einfluss auf die Rezidivrate der Malignome.

    Eine passive Rauchexposition im Kindesalter soll unbedingt vermieden werden, insbesondere in den Familien mit positiver Anamnese auf RA.

    Die Intervallverlängerung der Biologikatherapie scheint eine sichere Therapiestrategie bei RA-Patienten in Remission zu sein.

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  • Neues zu Kollagenosen

    SLE-Kriterien: Aktuell entstehen neue Klassifikationskriterien des SLE. Ziel ist die rasche klinische ­Anwendbarkeit, um eine frühzeitige Klassifikation zu ermöglichen.

    Komorbiditäten: Die Komorbiditäten bei Kollagenosen und hier insbesondere beim SLE werden besser untersucht. Primärprophylaktische Ansätze mit Hydroxychloroquin und Acetylsalicylsäure zeigen hier durchaus positive ­Daten.

    Therapieansätze: Die 10-Jahres-Daten von Belimumab zeigen ein gutes Wirk- und Sicherheitsprofil.

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  • Axiale Spondyloarthritis

    Antikörper gegen das Zelloberflächenpeptid CD74 könnten neben HLA-B27 als Laborparameter zur Diagnose von axSpA von Relevanz sein.

    Die neuen T2T-Empfehlungen zum Management von axSpA und PsA empfehlen den ASDAS als zu bevorzugendes Messinstrument.

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  • Neues zu Vaskulitiden

    IL-5-Blockade: wirksam bei EGPA

    Tocilizumab: als neue Therapie bei Riesenzellarteriitis und Polymyalgia rheumatica

    B-Zell-Depletion mit anti-CD20: in verschiedenen Krankheiten unterschiedlich stark ausgeprägt

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Wissenschaft aktuell

  • Herausforderung „Adherence“: Wie erreichen? Wie erhalten?

    Therapieadhärenz ist ein multifaktorieller Prozess, basierend auf einer partizipativen Entscheidungsfindung ­zwischen Health Professional und Patient.

    Geringe Adhärenz ist ein weltweites Problem, und die WHO hat sich bereits 2003 in einem umfassenden Report diesem Thema gewidmet.

    Patienten mit rheumatoider Arthritis und guter Krankheitskontrolle stufen die Notwendigkeit einer Therapie höher ein als die Angst vor Nebenwirkungen. Niedrige Adhärenz kann ein Fortschreiten der Erkrankung nach sich ziehen.

    Adhärenz ist als dynamischer Prozess zu betrachten. Kenntnisse und Kompetenzen der Health Professionals sind erforderlich, um zu erkennen, welche Strategien der individuelle Patient braucht, um über einen längeren Zeitraum adhärent zu bleiben.

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Ausgewählte Arbeiten österreichischer WissenschafterInnen

SERIE Biologika und neue synthetische Moleküle in der Rheumatologie