GA 02|2017

Herausgeber: em. o. Univ.-Prof. Dr. Sepp Leodolter, Universitätsklinik für Frauenheilkunde, Wien

Zum Geleit

  • Comprehensive Cancer Center Vienna – offen für alle OnkologInnen

    Studien belegen, dass PatientInnen, die in einem Comprehensive Cancer Center behandelt werden, signifikant länger leben als PatientInnen, die nicht in einem Schwerpunktzentrum betreut wurden. Wesentlich für diesen Erfolg ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit der beteiligten Fachdisziplinen und eine enge Kooperation zwischen der klinischen Forschung und der Grundlagenwissenschaft.

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Editorial

  • Betreff Zervixkarzinomvorsorge − Das deutsche Optionsmodell ist bereits Geschichte

    Wir müssen unseren deutschen Kollegen dankbar sein! Sie sind uns bei der Entwicklung von innovativen diagnostischen (und therapeutischen) Strategien nicht nur oft zeitlich voraus, sondern gehen dabei auch besonders gründlich vor. Die Entwicklung der S3-Leitlinie zur Prävention des Zervixkarzinoms ist dafür ein gutes Beispiel, war doch der zeitliche und finanzielle Aufwand, der investiert wurde, in diesem Fall besonders groß.

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Seite des BÖG

  • Ressourcenverteilung − Was begehrt das Volk?

    Mit großer Verwunderung und Skepsis beobachtet die Ärzteschaft derzeit die politisch ­gewollten und im Eiltempo radikal angestrebten Veränderungen im Gesundheitssystem. Veränderungen dieser Größenordnung dürfen nicht nur dem politischen Willen, sondern müssen auch dem Willen des Volkes entsprechen.

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Podium

  • „Hohe Betreuungsqualität wohnortnah und kosteneffektiv“

    Seit 1. 1. 2017 steht Dr. Birgit Volgger der gynäkologisch-geburtshilflichen Abteilung im A. ö. Bezirkskrankenhaus Lienz als Primaria vor. Als Koleiterin und Koordinatorin des Brustgesundheitszentrums Osttirols bringt sie jahre­lange Erfahrung zur Betreuung gynäkoonkologischer Patientinnen in einem Peripheriespital mit.

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Focus: AGO-Jahrestagung 2017

  • XXVI. Wissenschaftliche Tagung der AGO Österreich − „Krebs bei der Frau“ 2017

    Der Jahreskongress der österreichischen Arbeitsgemeinschaft für gynäkologische Onkologie (AGO) der OEGGG in Salzburg ist ein Pflichttermin für alle, die in Österreich mit gynäkologischen Tumoren befasst sind – sowohl ÄrztInnen als auch MitarbeiterInnen des Pflegepersonals. Gerne erinnert man sich noch an den fulminanten ­Publikumszuspruch beim Jubiläumskongress im letzten Jahr. Die Hauptthemen sind heuer das Endometrium­karzinom und die Entwicklungen in der personalisierten Medizin.

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  • ENYGO – European Network of Young Gynaecological Oncologists
    ENYGO (European Network of Young Gynaecological Oncologists) ist ein aktives Netzwerk von über 600 in Ausbildung zur Subspezialität der Gynäkoonkologie befindlichen KollegInnen innerhalb der Mutterorganisation ESGO (European Society of Gynaecological Oncology).
    ENYGO kümmert sich um Bedürfnisse und Anliegen von jungen KollegInnen ...Weiterlesen ...
  • Neuigkeiten in der operativen Therapie des Endometriumkarzinoms
    Die Durchführung einer Hysterektomie und bilateralen Adnexektomie stellt weiterhin die operative Standardtherapie beim Endometriumkarzinom (EC) dar. Je nach Tumorstadium wird die Durchführung einer pelvinen/paraaortalen Lymphadenektomie ergänzt. Bei serös-papillären Karzinomen erfolgt die operative Therapie in Analogie zum Ovarialkarzinom. Fortgeschrittene Karzinome werden ...Weiterlesen ...
  • Zielgerichtete Therapieoptionen beim fortgeschrittenen Endometriumkarzinom
    Status quo der klassischen palliativen Chemotherapie: Das typische endometrioide Endometriumkarzinom ist nur mäßig chemosensibel. Die Kombination von Carboplatin/Paclitaxel gilt als chemotherapeutischer Standard (GOG 209). Einzelsubstanzen wie Cisplatin, Carboplatin, Paclitaxel, Doxorubicin, Epirubicin und Ifosfamid weisen nur Ansprechraten zwischen 12 und 25 % ...Weiterlesen ...
  • Therapie des fortgeschrittenen Endometriumkarzinoms − Stellt die Radiatio eine kurative Option des Rezidivs dar?
    Die typische Lokalisation eines vaginalen Rezidivs nach Hysterektomie mit bzw. ohne adjuvante Brachytherapie ist der proximale Anteil des Scheidenblindsacks und die Periurethralregion (Abb.), weniger häufig auch das mittlere Scheidendrittel.
     

     
    Vaginale Brachytherapie, normalerweise kombiniert mit vorhergehender Teletherapie, spielt eine ...Weiterlesen ...
  • Nachsorge und Zweitmalignome bei Endometriumkarzinom
    Das Endometriumkarzinom ist mit ca. 100.000 Neudiagnosen/Jahr in Europa das häufigste gynäkologische Malignom in Nicht-Entwicklungsländern. Mehr als 90 % der Fälle werden in einem Alter > 50 Jahre diagnostiziert. Der überwiegende Anteil (ca. 80 %) der Tumoren werden aufgrund klinischer ...Weiterlesen ...
  • Mammasonografie-Kurs im Rahmen der AGO-Tagung − Mammasonografie für Praxis und Klinik
    Die Mammasonografie ist nach der Mammografie die wichtigste Untersuchungsmodalität zur Detektion und Beurteilung von Veränderungen in der weiblichen Brust und daher ein unverzichtbares Verfahren in der komplementären Mammadiagnostik. Dies gilt sowohl in der kurativen Diagnostik als auch bei auffälliger Mammografie. Die ...Weiterlesen ...
  • PARP-Inhibitoren bei rezidiviertem, platinsensitivem Ovarialkarzinom − Erhaltungstherapie mit Niraparib als wichtiger Fortschritt
    PARP-Inhibitoren: PARP (Poly Adenosine diphosphate [ADP] Ribose Polymerase) bindet an DNA-Einzelstrangbrüche und ist somit ein wichtiger Bestandteil der DNA-Reparatur. In humanen Körperzellen entstehen täglich mehr als 10.000 Einzelstrangbrüche. PARP-Inhibitoren führen zur Blockade dieses Mechanismus, zum Zusammenbruch der Replikationsgabel und damit zu ...Weiterlesen ...
  • Aus Sicht des Psychoonkologen: Fatigue und Depressio bei Krebs
    Bei der Bewältigung einer Krebserkrankung kommen naturgemäß viele Faktoren zum Tragen, die den erkrankten Menschen in den Dimensionen der Biologie, Psychologie und Soziologie treffen und herausfordern.1 Dazu gesellt sich oft die existenzielle Not, die nicht selten die Frage nach dem ...Weiterlesen ...
  • Sexuelle Gesundheit auch für onkologische Patientinnen!
    Die Empfehlungen der WHO aus dem Jahr 2000 lauten: „Die sexuelle Gesundheit sollte immer als Teil der Gesamtgesundheit gesehen und angesprochen werden.“
    Sexuelle Gesundheit ist ein Menschenrecht, weil sie zu den grundlegenden menschlichen Bedürfnissen zählt.1
    Ist diese Empfehlung auch im ...Weiterlesen ...
  • WAAGO-Sitzung − Update zu aktuellen AGO-Studien
    AGO-35 – Genomischer Test für das Tumoransprechen der ­axillären Lymphknoten nach ­neoadjuvanter Chemotherapie
    Hintergrund: Das Konzept der neoadjuvanten Chemotherapie hat bei Patientinnen mit einem operablem, lokal fortgeschrittenem Mammakarzinom einerseits zu einer Zunahme der brusterhaltenden Operationen, andererseits zur Konversion der klinisch positiven ...Weiterlesen ...

AGO Austria

Gynäkologische Onkologie

Gynäkologie & Geburtshilfe

  • Vulvaschmerz als differenzialdiagnostische Herausforderung

    Es existiert eine Fülle an möglichen Ursachen für Vulvaschmerzen.

    Eine korrekte Diagnose bedarf einer sehr umfassenden, strukturierten Anamnese, ­schmerzorientierter klinischer Untersuchung und gezielt eingesetzter Zusatzabklärungen.

    Durch diese und durch das Erfassen der zugrunde liegenden Schmerzmechanismen kann betroffenen ­Frauen mit einem individualisierten Therapiekonzept geholfen werden.

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  • Vulvovaginale Candidose aus der Praxis

    Candidose nicht aufgrund des makroskopischen, sondern aufgrund des mikroskopischen ­Befundes therapieren (Nativpräparat oder Gramfärbung anhand der Spiegel-Kriterien).

    Die Kultur ist nur bei Pilzrezidiven sinnvoll (Gefahr des Overtreatments).

    Umbruch in der Bewertung des Frühgeburtlichkeits-Risikos durch neue Studiendaten mit Hinweisen auf eine Candidose-Assoziation.

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  • Operative Deszensus-Chirurgie

    Deszensusoperationen können – sofern die Indikation gegeben ist – in jedem Lebensalter durchgeführt werden.

    Es steht heute eine Vielzahl von Operationen zur Verfügung, die individuell eingesetzt ­werden können.

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Frauengesundheit

Medizinische Kontinenzgesellschaft Österreich