GA 01|2014

Herausgeber: em. o. Univ.-Prof. Dr. Sepp Leodolter, Universitätsklinik für Frauenheilkunde, Wien

Editorial

  • Gute Information fördert die Impfbereitschaft

    Seit Februar wird die HPV-Impfung für alle in Österreich lebenden Mädchen und Burschen in der 4. Schulstufe (vollendetes 9. Lebensjahr) kostenfrei angeboten. Im Editorial der letzten Ausgabe von GYN-AKTIV wurde dazu festgestellt, dass, begleitend zu dieser erfreulichen Erweiterung des Schulimpf-Programms, eine Aufklärungskampagne notwendig sein wird, um eine möglichst hohe Durchimpfungsrate zu erzielen.

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Zum Geleit

Seite des BÖG

  • Es muss sich etwas ändern, damit alles beim Alten bleibt

    Das Jahr 2014 beginnt mit großen Neuerungen unser Fachgebiet betreffend. Brustkrebsfrüherkennungsprogramm, HPV-Impfung im Kinderimpfprogramm und das Hebammenberatungsgespräch im MKP, alle drei kommen nach Fehlstart und Verzögerung 2014 doch ins Ziel. Was sich 2014 noch immer nicht ändert, ist die Honorierung der fachärztlichen MKP-Untersuchung.

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Podium

Gynäkologische Onkologie

  • SABCS 2013 – Teil 1: Hot am SABCS 2013

    Positivstudien:

    pCR-Rate unter neoadjuvanter Therapie mit Lapatinib + Trastuzumab beim HER2-positiven Mammakarzinom korreliert mit dem Gesamtüberleben

    Anti-HER2-basierte Therapie auch bei kleinen Tumoren vorteilhaft

    lymphozytäre Infiltration vor Beginn einer HER2-Therapie erhöht die Wahrscheinlichkeit für eine pCR

    Anastrozol zur Prävention invasiver Mammakarzinome bei postmenopausalen Hochrisikofrauen

    adjuvante Bisphosphonattherapie gegen ossäre Metastasierung

    Dasatinib zu Letrozol als Erstlinie bei metastasiertem HR+-Mammakarzinom

    Carboplatin + PARP-Inhibitor Veliparib bei triplenegativem Mammakarzinom

    Negativstudien:

    keine Wirksteigerung durch Zugabe von Bevacizumab zur Chemotherapie + Trastuzumab bei HER+-Karzinom

    Chemotherapieswitch bei Persistenz zirkulierender Tumorzellen ohne Benefit

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  • SABCS 2013 – Teil 2: Studiensplitter vom SABCS 2013

    Taxanfreies Therapieregime mit Vinorelbin als Erstlinie bei metastasiertem HER2-positiven Mammakarzinom mit akzeptabler Verträglichkeit.

    Diskrepanz des ER- und HER-2-Rezeptorstatus zwischen Primärtumor und disseminierten ­Tumorzellen als Erklärung für Versagen zielgerichteter Strategien.

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  • Overall Survival und Progression-free Survival in der Onkologie

    Ein großer Vorteil des PFS gegenüber dem OS als Studienendpunkt ist neben dem rascheren Ergebnis (direkte antitumorale Effektivität) vor allem auch die geringere Anzahl an PatientInnen, die notwendig ist, um einen Effekt nachzuweisen.

    Die Bewertung des PFS hängt letztlich davon ab, wie lange diese Periode ist und wie sich die Lebensqualität (weniger Tumorsymptome, aber mehr Nebenwirkungen) verhält. Ein positiver Effekt auf das PFS darf keinesfalls mit einem nachteiligen Effekt auf das OS vergesellschaftet sein.

    Für die Gesamtbewertung eines Medikaments müssen die Dauer des PFS, die Lebensqualität der PatientInnen in dieser Phase und das OS berücksichtigt werden.

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  • Start des Mammografie-Screenings
    Mit Jänner 2014 startete das Österreichische Brustkrebs-Früherkennungsprogramm (BKFP), das in Anlehnung an internationale Standards vom Hauptverband der Sozialversicherungsträger gemeinsam mit Bund, Ländern und Österreichischer Ärztekammer erarbeitet worden ist.
    Eckdaten:

    Das BKFP ersetzt alle bisherigen Angebote zur Vorsorgemammografie.
    Zielgruppe sind ...Weiterlesen ...

Gynäkologie & Geburtshilfe

  • Neue ESHRE-Richtlinien zum Management der Endometriose − Der unterschätzte Schmerz

    Zur Diagnose führen klassische Symptome (auch bei unauffälliger gynäkologischer Untersuchung), Ultraschall und Biopsie per Laparoskopie.

    Optionen bei Endometriose-assoziierten Schmerzen sind hormonelle Therapie, chirurgische Entfernung von Endometrioseherden oder – nur mit Expertenmeinung-Status – NSAR.

    Endometriose verursacht nicht selten Infertilität. Eine Exzision oder Ablation der Endometrioseherde und Adhäsiolyse steigert die Rate an spontanen Schwangerschaften genauso wie eine Entfernung eines ­Endometrioms.

    Endometriose verursacht keine malignen Erkrankungen.

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  • Schwangerschaftsabbruch in Österreich – Häufigster Eingriff immer noch ohne Qualitäts-Standards

    Der Schwangerschaftsabbruch ist der häufigste chirurgische Eingriff in der Gynäkologie und in Österreich wegen mangelnder Prävention im Ländervergleich besonders häufig.

    Im Kontrast zur Häufigkeit und Wichtigkeit dieses Eingriffs wird er jedoch als Tabuthema auf ­allen Ebenen ignoriert: es gibt keine Ausbildung dazu, er wird nicht von der Krankenkasse bezahlt, es gibt keine Qualitätskontrolle und keine Leitlinien in Österreich.

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  • Gonokokkenresistenz in Österreich

    Anstieg der Gonokokkeninfektion in Europa in den letzten 10 Jahren. Diese Beobachtung trifft auch für Österreich zu.

    Zunahme der Antibiotikaresistenz auf zahlreiche für die Therapie der Gonorrhö empfohlenen Antibiotika.

    Anstieg der MHK von Cephalosporinen und erste Berichte von resistenten Gonokokkenisolaten.

    Die Beibehaltung des Gonokokkennachweises mittels Kultur mit anschließender Bestimmung des Resistenzpatterns ist von eminenter Bedeutung.

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  • Symposiumsvorschau: Der Endokrine Kreis 2014

    Jährlich findet im Frühjahr die gynäkologische Intensivfortbildung in der Gesellschaft der Ärzte statt, bei der über ein ganzes Wochenende die wissenschaftlichen Neuigkeiten des Jahres präsentiert werden. Drei Themen sollen – pars pro toto – kurz und exemplarisch dargestellt werden:

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  • Promotion Gold T® – Intrauterine nicht-hormonelle Kontrazeption: Gold trägt man jetzt im Uterus

Frauengesundheit

  • Von Fast Food zur gesunden Ernährung

    Häufiger Verzehr von klassischem, energiereichem Fast Food schädigt den Körper.

    Langsam essen mit Pausen wirkt sich hinsichtlich Gewichtsregulation sehr günstig aus.

    Gemüse, Obst und Vollkornprodukte gehören zur täglichen Basis einer gesunden Ernährung und schützen vor klassischen Zivilisationskrankheiten.

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