GA 06|2016

Herausgeber: em. o. Univ.-Prof. Dr. Sepp Leodolter, Universitätsklinik für Frauenheilkunde, Wien

Zum Geleit

  • Salutogenese der Welt

    Das vom Club of Rome legendär annoncierte Ende des Wachstums kann vom derzeit in freudiger Völlerei lebenden Homo ludens der westlichen Hemisphäre und von den weiteren Milliarden, die diesen Dopaminreflex noch nicht aktivieren konnten – durch ihn aber bereits infiziert wurden –, in absehbarer Zeit nicht umgesetzt werden.

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Editorial

  • Uterustransplantation – bald Routine?

    Von der Arbeitsgruppe um Mats Brännström in Göteborg wurde im Jahre 2013 die erste erfolgreiche Uterustransplantation vorgenommen. Die Geburt des kleinen Vincent im Jahre 2014 hat Medizingeschichte geschrieben und eine breite Diskussion über Möglichkeiten und Grenzen der Transplantationsmedizin eröffnet.1

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Seite des BÖG

Focus: Wiener Menopausekongress 2016

  • Geleit zum Heftschwerpunkt

    Auch heuer widmen wir unsere letzte Ausgabe im Jahr schwerpunktmäßig dem traditionellen Wiener Menopausekongress. Er ist der größte deutschsprachige europäische Kongress zur Thematik und hat sich im Laufe von drei Jahrzehnten zu einem vorweihnachtlichen Fortbildungs-Höhepunkt entwickelt – mit einer Vielzahl an internationalen Gästen und ReferentInnen.

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  • Zur Abgrenzung von Wissenschaft und Pseudowissenschaft — Am Exempel der Homöopathie
    Die Diskussion über die Abgrenzung von Wissenschaft und Pseudowissenschaft wurde in den letzten Jahrzehnten durch die Theorie des Wiener Philosophen Karl Popper dominiert. Popper war der Meinung, dass sich für Pseudowissenschaften wohl bestätigende Belege finden lassen, dass sie aber aufgrund ...Weiterlesen ...
  • miRNAs aus dem Blut zur Früherkennung des osteoporotischen Frakturrisikos
    Vor nunmehr 10 Jahren wurde der Nobelpreis für die Entdeckung des Mechanismus der RNA-Interferenz an die amerikanischen Wissenschaftler Craig C. Mello und Andrew Z. Fire verliehen. Heute sind mehr als 20 RNA-basierte Wirkstoffe im Rahmen klinischer Studien untersucht1, und das ...Weiterlesen ...
  • Neuroplastizität – wie das Gehirn heilt
    Das menschliche Gehirn umfasst mehr als 86 Milliarden Nervenzellen. Entgegen der früheren Lehrmeinung sind auch Neurone erneuerbar, neue Vernetzungen bis ins hohe Alter machbar. Das Gehirn arbeitet aber nach einem sehr einfachen Modus: „Use it or lose it.“ Um Vernetzungen ...Weiterlesen ...
  • Zirkadiane Rhythmik und metabolisches Syndrom
    Die Homöostase der Energiebilanz ist eine zentrale Aufgabe jeder Körperzelle. Eine Vielzahl intrazellulärer Regelkreise in Zytosol, Zellkern und dem Synzytium der Mitochondrien steuern Aufnahme und Verarbeitung von Glukose. Bei einer chronischen hyperkalorischen Ernährung greifen Schutzmechanismen, die eine Überproliferation der Zelle ...Weiterlesen ...
  • Inositol in der Menopause
    Inositol ist ein Isomer der Glukose, das in Pflanzen sowie in tierischem Gewebe vorkommt. In menschlichen Zellen spielt Inositol (v. a. Inositol-Trisphosphat [IP-3]) als „Second Messenger“ bei praktisch allen Stoffwechselvorgängen eine zentrale Rolle. Das Hauptisomer Myo-Inositol ist eine Vorstufe der ...Weiterlesen ...
  • PCSK9 – das neue Kürzel zur Cholesterin-Senkung
    Erhöhte Cholesterinwerte sind gemeinsam mit dem Blutdruck der wichtigste behandelbare Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die bisher verfügbaren Medikamente werden von manchen Patientinnen und Patienten nicht gut vertragen. Seit kurzem sind zwei neue und höchst potente Cholesterinsenker zugelassen, die auf einem völlig ...Weiterlesen ...
  • Von Übergewicht zu Arteriosklerose, Diabetes und PCOS
    Es gibt keinen Zweifel daran, dass Fettzellen in vernünftigen Mengen als Energie- und Wärmeproduzenten wichtig sind. Eine Überzahl an Fettzellen ist jedoch schädlich, denn bei obesen Personen werde große Mengen von proinflammatorischen Zytokinen produziert, die zu einem chronisch entzündlichen Zustand ...Weiterlesen ...
  • Rotklee-Isoflavone (MF11RCE) unter dem Aspekt der aktuellen WHI-Diskussion
    Die nicht korrekt interpretierten Ergebnisse der WHI-Studie (Women’s Health Initiative) haben zur Jahrtausendwende die klassische Hormonersatztherapie in ein äußerst schlechtes Licht gerückt und hatten zur Folge, dass diese praktisch auf einzelne Behandlungen reduziert wurde. Doch seit der damals vorgezogenen Veröffentlichung ...Weiterlesen ...
  • Schlafstörungen – eine Stufentherapie für die Praxis
    Schlafstörungen gehören zu den häufigsten Beschwerden in der Allgemeinbevölkerung – bis zu 30 % leiden an einem oder mehreren Symptomen der Insomnie (Kasper S. et al; 2013)
    Viele unterschiedliche Ursachen vor allem aus dem internistischen, neurologischen und psychiatrischen Bereich können ...Weiterlesen ...
  • Aluminium und Mammakarzinom-Risiko
    Aluminium als endokriner Disruptor und mögliche (Teil-)Ursache hormonabhängiger Tumoren
    Schon lange ist bekannt, dass diverse Schwermetalle als sogenannte endokrine Disruptoren wirken und dadurch zur Entstehung und zum Wachstum hormonabhängiger Tumoren und zur Metastasierung derselben beitragen können. In letzter Zeit wurden ...Weiterlesen ...
  • Neue Perspektiven in der Brustkrebstherapie – Zum Potenzial der RANKL-Blockade
    Brustkrebs ist eine der häufigsten Krebserkrankungen und ein sehr emotional besetztes Thema. Tatsächlich muss fast jede 8. Frau in der westlichen Welt damit rechnen, in ihrem Leben mit der Diagnose Brustkrebs konfrontiert zu werden, allein in der EU werden für ...Weiterlesen ...
  • Komplementäre Krebstherapien
    Misteltherapie: In Mitteleuropa ist sie die häufigste und wissenschaftlich bestuntersuchte komplementäre Therapie bei einer Krebserkrankung. In vitro wirken Mistelextrakte (Mistellektine und Viscotoxine) auf Krebszellen schon in niedriger Dosierung hoch zytotoxisch. Sie hemmen das Wachstum und induzieren die Apoptose. Mistelextrakte stimulieren ...Weiterlesen ...
  • Mikrobiom perinatal spiegelt Mikrobiom im Alter
    Bereits während der Schwangerschaft erreichen parodontale Bakterien und ihre Metaboliten die feto-plazentare Einheit (Stichwort: „Schwangerschaftsgingivitis“ [Madianos, 2016; Steyer, 2017, in print]), das ist aber noch keine Besiedelung, sondern ein erstes Training für das fetale Immunsystem.
    Die Besiedelung des Körpers beginnt bei ...Weiterlesen ...

AGO Austria

Gynäkologische Onkologie

Gynäkologie & Geburtshilfe

  • Crosstalk zwischen Embryo und Endometrium

    Der Crosstalk zwischen Embryo und Endometrium ist ein Forschungsgebiet für die Zukunft.

    Diagnostische Ansätze hinsichtlich histologischer und genetischer Untersuchungen des ­Endometriums sind vielversprechend.

    Möglicherweise „endometrial injury“ oder „embryo glue“ (Verwendung von Hyaluronsäure als ­Transfermedium) von therapeutischem Benefit.

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  • Schwangerschaft bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen

    Die Interaktion zwischen Schwangerschaft und der Grunderkrankung variiert zwischen spontaner Verbesserung, z. B. bei rheumatoider Arthritis, und Verschlechterung oder Schüben bei SLE.

    Die Planung einer Schwangerschaft in einer möglichst inaktiven Erkrankungsphase und eine ­regelmäßige ­Überwachung sind von entscheidender Bedeutung.

    Wichtiger Bestandteil sind dabei die sorgfältige Einschätzung von individuellen Risiken und das Fortsetzen einer sicheren antirheumatischen Therapie vor, während und nach einer Gravidität.

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  • Uterustransplantation – pro und contra

    Uterustransplantationen stellen eine potentiell vielversprechende Methode dar, in Zukunft Frauen ohne Uterus zu einer Schwangerschaft zu verhelfen.

    Durch Post-mortem-Spenden könnte die potenziell risikoreiche Lebendspender-Operation vermieden werden.

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  • Kurzabriss Regelschmerzen

    Dysmenorrhö schränkt maßgeblich die Lebensqualität ein und erfordert eine entsprechende medizinische Betreuung.

    Vorbeugung und Therapie: Neben medikamentösen Therapiemaßnahmen (NSAR, orale ­Kontrazeptiva) können Allgemeinmaßnahmen (z. B. gesunde Ernährung, Sport etc.), aber auch ­phytotherapeutische Ansätze vorbeugen und Symptome lindern.

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Medizinische Kontinenzgesellschaft Österreich