GA 02|2015

Herausgeber: em. o. Univ.-Prof. Dr. Sepp Leodolter, Universitätsklinik für Frauenheilkunde, Wien

Zum Geleit

Editorial

Seite des BÖG

  • Das unverrückbare, halluzinierte Bild des gierigen Ärztestandes

    Kurz vor Redaktionsschluss lese ich einen offenen Brief, der als Appell an die Ärzteschaft – von Gesundheitsministerin, Finanzminister und Sozialminister unterzeichnet – Bezug nimmt auf den ärztlichen Widerstand und die jüngsten Proteste gegen das Angebot zu den Gehältern der SpitalsärztInnen der Gemeinde Wien.

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Focus: AGO-Jahrestagung 2015

  • Einleitung

    Die Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft für gynäkologische Onkologie (AGO Österreich) offeriert allen mit „Krebs bei der Frau“ befassten ÄrztInnen, aber auch den im Pflegedienst Wirkenden eine hochkonzentrierte Weiterbildungsdosis zu aktuellen „Standards of Care“, rezenten Entwicklungen und Forschungsergebnissen, aber auch kontroversiellen Themen – präsentiert und diskutiert von nationalen und internationalen Experten.

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  • WAAGO-Sitzung − Status aktueller AGO-Studien
    AGO-Studie 37: ITIC2 – Lokale, konservative Therapie der CIN 2/3 mit Imiquimod
    Assoz. Prof. Priv.-Doz. Dr. Stephan Polterauer
    Hintergrund: Das Vorhandensein einer persistierenden Infektion mit humanen Papilloma-Viren (HPV) der Hochrisikogruppe gilt als Voraus­setzung für die Entstehung einer CIN.
    Aufgrund der ...Weiterlesen ...
  • Mammakarzinom: Bildgebung des Tumoransprechens unter neoadjuvanter Therapie
    Das neoadjuvante Behandlungskonzept des Mammakarzinoms ist integraler Bestandteil in der Therapie dieser Erkrankung geworden. Insbesondere bei Patientinnen mit einer lokal fortgeschrittenen Erkrankung hat die präoperative systemische Therapie seine Ursprünge und die Indikationen erweitern sich mit der Entwicklung von zielgerichteten Substanzen. ...Weiterlesen ...
  • Ovarialkarzinom-Abklärung: Adnexbefund – was nun?
    Bis jetzt steht der wissenschaftliche Beweis aus, dass ein Screening asymptomatischer Frauen einen Benefit auf das Überleben beim Ovarialkarzinom bringen könnte.
    Laut Reade et al. (Gynecologic Oncology 2013) überwiegen sogar die Nachteile. Dennoch gehört die Vaginalsonografie zum Standard jeder gynäkologischen ...Weiterlesen ...
  • Ovarialkarzinom-Studie – Die Expression von miR-34a und dessen Promotor-Methylationsstatus
    Zum Zeitpunkt der Diagnose eines Ovarialkarzinoms sind mehr als 70 % der Frauen bereits in einem fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung. Das liegt daran, dass Eierstockkrebs lange keine Symptome macht und es keine effektive Vorsorgeuntersuchung gibt. Die primäre Behandlung beinhaltet die ...Weiterlesen ...
  • Neoadjuvante Chemotherapie (NACT) – eine echte Alternative zur primären Radiochemotherapie?
    Als lokal fortgeschrittenes Zervixkarzinom wird im Allgemeinen ein Tumor ab dem FIGO-Stadium IIB (mit Parametrieninfiltration) oder bei Vorhandensein von Lymphknotenmetastasen verstanden. Auch Tumoren, die eine Größe von 4 cm überschreiten (FIGO IB2 und IIA2) werden meistens dazu gezählt, wobei hier ...Weiterlesen ...
  • Zervixkarzinomscreening – Kann man den Pap verbessern?
    In Österreich ist der Pap-Test das Standardverfahren in der Sekundärprävention des Zervixkarzinoms. Da die Medizin einem fortwährenden Entwicklungsprozess unterliegt, müssen diagnostische Verfahren, so auch der Pap, ständig neu evaluiert werden. Nachfolgend werden Möglichkeiten der Verbesserung diskutiert.
    Abstrichqualität: Die Qualitätsbewertung eines zytologischen ...Weiterlesen ...
  • OSCAR-Endo-Studie – „Fast Track“-Protokoll zur Abklärung von Endometriumpathologien
    Für die Abklärung von postmenopausalen Endometriumhyperplasien bzw. von postmenopausalen Blutungen (PMB) wird in Österreich primär die Hysteroskopie (HSK)/Kürettage (Cur) durchgeführt. Dies bedingt eine Wartezeit auf den histologischen Befund von einigen Tagen.
    OSCAR-Endo-Studie – One Stop Clinic Assessment of Risk for ...Weiterlesen ...
  • Immuntherapie von Krebs – Update zu dendritischen Zellen
    Dendritische Zellen (DZ) wurden 1972 von Ralph Steinman und Zanvil Cohn entdeckt. Sie sind die wichtigsten Initiatoren und Regulatoren aller Arten von Immun­antworten, seien sie abwehrend gegen Infektionserreger oder Krebszellen, seien sie prophylaktisch schützend im Rahmen von Impfungen oder seien ...Weiterlesen ...
  • Die gynäkologisch-onkologische Palliativpatientin – Schmerztherapie in der terminalen Erkrankungsphase
    Ursachen der Schmerzzustände bei fortgeschrittenen gynäkologischen Malignomen: Beim fortgeschrittenen Vulvakarzinom sind Schmerzen insbesondere durch dessen perineale Ausbreitung mit Ulkusbildung, den Befall der Urethra und des Rektums sowie durch mögliche Infektionen oder Thrombosen der unteren Extremität bedingt.
    Beim Zervix- oder Vaginalkarzinom treten ...Weiterlesen ...

AGO Austria

Gynäkologische Onkologie

Gynäkologie & Geburtshilfe

Frauengesundheit

  • Am Anfang war das Kalzium

    Die Kalziumspeicherung und -freisetzung wird sowohl im Knochen als auch auf Zellebene im endoplasmatische Retikulum (ER) von den Sexualsteroiden gesteuert.

    Die Kalziumfreisetzung aus dem ER setzt ein evolutionär fundamentales ­Zellschutzprogramm („Unfolding Protein Response“) in Gang.

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