GA 06|2014

Herausgeber: em. o. Univ.-Prof. Dr. Sepp Leodolter, Universitätsklinik für Frauenheilkunde, Wien

Zum Geleit

  • Josephinum und „Wiener medizinische Meile“

    Das Josephinum wurde von Joseph II., dem Reformkaiser, in Auftrag gegeben und kurz nach Fertigstellung des Wiener Allgemeinen Krankenhauses (1784) am 7. November 1785 als k. k. Medizinisch-Chirurgische-Josephs-­Akademie (Academia Medico-Chirurgica) eröffnet.

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Editorial

Seite des BÖG

  • Gefährdete Patientensicherheit?

    In Zeiten einer Evidence-based Medicine, der wir uns verpflichtet fühlen, fällt es schwer, ­Auflagen zu erfüllen, die fundamental ohne Evidenz sind, zumindest im Sinne eines besseren Patientenschutzes.

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Focus: Wiener Menopausekongress 2014

  • Menopause Andropause Anti-Aging 2014
    Der „Wiener Kongress“ – eine Erfolgsstory
    Als wir Mitte der 1980er-Jahre bei der Gründung der Österreichischen Menopausegesellschaft als einer der ersten nationalen Menopausegesellschaften in Europa auch die Idee zu einem regelmäßigen internationalen Kongress gebaren, durften wir nicht hoffen, dass sich ...Weiterlesen ...
  • Medikamente, die die Sexualität beeinflussen können
    Sexualität ist als integraler Bestandteil in der WHO-Definition 2006 für Gesundheit anerkannt. Es leiden bis zu 43 % der Frauen und 30 % der Männer an Sexualfunktionsstörungen. Als Sexualfunktionsstörung bezeichnet man jedoch nur jenen Störungen, die schon länger als 6 ...Weiterlesen ...
  • Hitzewallungen bei Patientinnen mit und nach Mammakarzinom
    Jedes Jahr gibt es in Frankreich etwa 53.000 Neuerkrankungen an Brustkrebs. Bei etwa zwei Drittel aller Brustkrebsfälle ist der Tumor hormonsensitiv. Für diese Patientinnen ist die Wiederherstellung der Lebensqualität das Schlüsselelement für ihr Wohlbefinden.
    Das Einsetzen von Hitzewallungen, sei es ...Weiterlesen ...
  • Menopausale Hormontherapie – Natürliches Progesteron versus synthetische Gestagene
    Die menopausale Hormontherapie (MHT) hat sich trotz übler Nachrede in den vergangenen 25 Jahren zur wirksamen und sicheren Maßnahme in der Prävention chronischer Erkrankungen, wie der Osteoporose und der koronaren Herzkrankheit, entwickelt; und sie ist die am besten wirksame Therapie ...Weiterlesen ...
  • Altersgebrechlichkeit – Frailty und Hormone
    In vielen Industrienationen nimmt der Anteil alter Erwachsener in der Bevölkerung ständig zu. Damit eng verbunden sind nicht nur medizinische, sondern auch sozioökonomische Fragen des Umgangs mit dem zunehmenden Funktionsabbau, dem ältere Individuen ausgesetzt sein können (Kuzuya M., 2012).
    Woher ...Weiterlesen ...
  • Osteoporose – Zirkulierende miRNAs als diagnostisches und therapeutisches Werkzeug

    Im Jahr 2006 wurde der Medizin-Nobelpreis für den Mechanismus der RNA-Interferenz an die amerikanischen Wissenschaftler Craig C. Mello und Andrew Z. Fire verliehen. Dies geschah mit dem Hinweis des Nobelpreiskomitees, dass die Entdeckung dieses Mechanismus „[…] fantastische Möglichkeiten eröffnet“, ...Weiterlesen ...
  • Neue Möglichkeiten der Anti-Aging-Medizin: Pro- und Präbiotika gegen die chronische Inflammation
    Der Mensch wird mit einem sterilen Darm geboren und entwickelt in den folgenden Jahren ein individuelles Bakterienprofil. Externe Einflüsse, wie Infektionen, Stress, Medikamente oder eine sehr fett- und ­zuckerreiche Ernährung schädigen diese Mikrobiota. Zusätzlich treten geringgradige Entzündungen an der Mukosa ...Weiterlesen ...

AGO Austria

  • Hysteroskopie-Technik: Einsatz von Distensionsmedien

    Nachlese: Hysteroskopieworkshop, KH der Barmherzigen Schwestern Linz, 24. 10. 2014

    Die Komplikationsrate der operativen HSK ist gering, steigt jedoch mit dem Schwierigkeitsgrad der Operation und der Resektionsdauer stark an.

    Bipolare Resektion verhindert zwar über die Verwendung isotoner Lösungen die lebensgefährliche Hyponatriämie, dennoch können auch isotone Lösungen zu lebensbedrohlichen Überwässerungen führen.

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Gynäkologie & Geburtshilfe

  • Schwangerschafts- und geburtsassoziierte Psychosen

    Eine Schwangerschaft bei bekannter psychotischer Erkrankung ist immer eine Risiko-Schwangerschaft und verlangt eine engmaschige interdisziplinäre Betreuung.

    Für alle Frauen besteht postpartal ein erhöhtes Psychoserisiko, 3–4-fach erhöht bei vorbestehender psychotischer Erkrankung und bei Primipara.

    Schlafstörungen verbunden mit erhöhter Irritier- und Reizbarkeit sollten als erste Symptome ernst ­genommen und niedrig dosiert medikamentös behandelt werden.

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  • Fruchtwasserembolie: Seltene, aber lebensbedrohliche Komplikation bei der Geburt

    Die Fruchtwasserembolie ist nicht vorhersehbar und tritt meist in enger zeitlicher Korrelation zur Geburt auf.

    Die Diagnosestellung ist nur über Ausschluss der Differenzialdiagnosen möglich.

    Rasche Diagnose und sofortige, symptombezogene Therapie sind entscheidend für den Behandlungserfolg.

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  • Aufklärung über Anästhesie und Periduralanästhesie

    Eine Aufklärung über Möglichkeiten/Risiken einer Periduralanästhesie sollte bei unkomplizierten Schwangerschaften vor dem Geburtstermin dokumentiert angeboten werden.

    Bei Risikoschwangerschaften sollte die Aufklärung unter frühzeitiger Einbindung eines Arztes aus dem Sonderfach Anästhesiologie und Intensivmedizin erfolgen.

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  • Peripartale Antikoagulation

    Die perioperative/peripartale Thromboseprophylaxe besteht aus einem stufenweisen ­Vorgehen beginnend mit der Risikoeinschätzung über aufmerksame Beobachtung, mechanische Maßnahmen bis hin zur medikamentösen Antikoagulation in risikoadaptierter Dosis.

    Bei der Operationsplanung bzw. der Wahl des Anästhesieverfahrens ist bei Patientinnen ­unter ­medikamentöser Antikoagulation das Einhalten der empfohlenen Pausezeiten vor und nach ­rückenmarksnaher Regionalanästhesie unerlässlich.

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  • Anämie vermeiden, aber wie? – Patient Blood Management in der Gynäkologie und Geburtshilfe

    Erythrozytenvolumen optimieren: Intravenöse präoperative Eisenbehandlung ist während der Schwangerschaft nicht immer möglich; Alternativen sind orale, intra- oder postoperative Gabe.

    Blutverlust minimieren: Gründliche Anamnese sowie effektive Behandlung postpartaler ­Blutungen senken Fremdbluttransfusionen und damit verbundene Risiken.

    Anämietoleranz ausschöpfen: Restriktive Transfusionstrigger sollen auf die jeweilige Patientin ­abgestimmt angewendet werden.

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