OEGGG UND BGGF – Gemeinsame Jahrestagung 2017: GA 03|2017

AGO-Jahrestagung 2017: GA 02|2017

  • XXVI. Wissenschaftliche Tagung der AGO Österreich − „Krebs bei der Frau“ 2017

    Der Jahreskongress der österreichischen Arbeitsgemeinschaft für gynäkologische Onkologie (AGO) der OEGGG in Salzburg ist ein Pflichttermin für alle, die in Österreich mit gynäkologischen Tumoren befasst sind – sowohl ÄrztInnen als auch MitarbeiterInnen des Pflegepersonals. Gerne erinnert man sich noch an den fulminanten ­Publikumszuspruch beim Jubiläumskongress im letzten Jahr. Die Hauptthemen sind heuer das Endometrium­karzinom und die Entwicklungen in der personalisierten Medizin.

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  • ENYGO – European Network of Young Gynaecological Oncologists

    ENYGO (European Network of Young Gynaecological Oncologists) ist ein aktives Netzwerk von über 600 in Ausbildung zur Subspezialität der Gynäkoonkologie befindlichen KollegInnen innerhalb der Mutterorganisation ESGO (European Society of Gynaecological Oncology). ENYGO kümmert sich um Bedürfnisse und Anliegen von jungen KollegInnen…

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  • Neuigkeiten in der operativen Therapie des Endometriumkarzinoms

    Die Durchführung einer Hysterektomie und bilateralen Adnexektomie stellt weiterhin die operative Standardtherapie beim Endometriumkarzinom (EC) dar. Je nach Tumorstadium wird die Durchführung einer pelvinen/paraaortalen Lymphadenektomie ergänzt. Bei serös-papillären Karzinomen erfolgt die operative Therapie in Analogie zum Ovarialkarzinom. Fortgeschrittene Karzinome werden…

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  • Zielgerichtete Therapieoptionen beim fortgeschrittenen Endometriumkarzinom

    Status quo der klassischen palliativen Chemotherapie: Das typische endometrioide Endometriumkarzinom ist nur mäßig chemosensibel. Die Kombination von Carboplatin/Paclitaxel gilt als chemotherapeutischer Standard (GOG 209). Einzelsubstanzen wie Cisplatin, Carboplatin, Paclitaxel, Doxorubicin, Epirubicin und Ifosfamid weisen nur Ansprechraten zwischen 12 und 25 %…

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  • Therapie des fortgeschrittenen Endometriumkarzinoms − Stellt die Radiatio eine kurative Option des Rezidivs dar?

    Die typische Lokalisation eines vaginalen Rezidivs nach Hysterektomie mit bzw. ohne adjuvante Brachytherapie ist der proximale Anteil des Scheidenblindsacks und die Periurethralregion (Abb.), weniger häufig auch das mittlere Scheidendrittel.     Vaginale Brachytherapie, normalerweise kombiniert mit vorhergehender Teletherapie, spielt eine entscheidende…

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  • Nachsorge und Zweitmalignome bei Endometriumkarzinom

    Das Endometriumkarzinom ist mit ca. 100.000 Neudiagnosen/Jahr in Europa das häufigste gynäkologische Malignom in Nicht-Entwicklungsländern. Mehr als 90 % der Fälle werden in einem Alter > 50 Jahre diagnostiziert. Der überwiegende Anteil (ca. 80 %) der Tumoren werden aufgrund klinischer…

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  • Mammasonografie-Kurs im Rahmen der AGO-Tagung − Mammasonografie für Praxis und Klinik

    Die Mammasonografie ist nach der Mammografie die wichtigste Untersuchungsmodalität zur Detektion und Beurteilung von Veränderungen in der weiblichen Brust und daher ein unverzichtbares Verfahren in der komplementären Mammadiagnostik. Dies gilt sowohl in der kurativen Diagnostik als auch bei auffälliger Mammografie. Die…

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  • PARP-Inhibitoren bei rezidiviertem, platinsensitivem Ovarialkarzinom − Erhaltungstherapie mit Niraparib als wichtiger Fortschritt

    PARP-Inhibitoren: PARP (Poly Adenosine diphosphate [ADP] Ribose Polymerase) bindet an DNA-Einzelstrangbrüche und ist somit ein wichtiger Bestandteil der DNA-Reparatur. In humanen Körperzellen entstehen täglich mehr als 10.000 Einzelstrangbrüche. PARP-Inhibitoren führen zur Blockade dieses Mechanismus, zum Zusammenbruch der Replikationsgabel und damit zu…

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  • Aus Sicht des Psychoonkologen: Fatigue und Depressio bei Krebs

    Bei der Bewältigung einer Krebserkrankung kommen naturgemäß viele Faktoren zum Tragen, die den erkrankten Menschen in den Dimensionen der Biologie, Psychologie und Soziologie treffen und herausfordern.1 Dazu gesellt sich oft die existenzielle Not, die nicht selten die Frage nach dem…

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  • Sexuelle Gesundheit auch für onkologische Patientinnen!

    Die Empfehlungen der WHO aus dem Jahr 2000 lauten: „Die sexuelle Gesundheit sollte immer als Teil der Gesamtgesundheit gesehen und angesprochen werden.“ Sexuelle Gesundheit ist ein Menschenrecht, weil sie zu den grundlegenden menschlichen Bedürfnissen zählt.1 Ist diese Empfehlung auch im…

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  • WAAGO-Sitzung − Update zu aktuellen AGO-Studien

    AGO-35 – Genomischer Test für das Tumoransprechen der ­axillären Lymphknoten nach ­neoadjuvanter Chemotherapie Hintergrund: Das Konzept der neoadjuvanten Chemotherapie hat bei Patientinnen mit einem operablem, lokal fortgeschrittenem Mammakarzinom einerseits zu einer Zunahme der brusterhaltenden Operationen, andererseits zur Konversion der klinisch positiven…

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Wiener Menopausekongress 2016: GA 06|2016

  • Geleit zum Heftschwerpunkt

    Auch heuer widmen wir unsere letzte Ausgabe im Jahr schwerpunktmäßig dem traditionellen Wiener Menopausekongress. Er ist der größte deutschsprachige europäische Kongress zur Thematik und hat sich im Laufe von drei Jahrzehnten zu einem vorweihnachtlichen Fortbildungs-Höhepunkt entwickelt – mit einer Vielzahl an internationalen Gästen und ReferentInnen.

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  • Zur Abgrenzung von Wissenschaft und Pseudowissenschaft — Am Exempel der Homöopathie

    Die Diskussion über die Abgrenzung von Wissenschaft und Pseudowissenschaft wurde in den letzten Jahrzehnten durch die Theorie des Wiener Philosophen Karl Popper dominiert. Popper war der Meinung, dass sich für Pseudowissenschaften wohl bestätigende Belege finden lassen, dass sie aber aufgrund…

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  • miRNAs aus dem Blut zur Früherkennung des osteoporotischen Frakturrisikos

    Vor nunmehr 10 Jahren wurde der Nobelpreis für die Entdeckung des Mechanismus der RNA-Interferenz an die amerikanischen Wissenschaftler Craig C. Mello und Andrew Z. Fire verliehen. Heute sind mehr als 20 RNA-basierte Wirkstoffe im Rahmen klinischer Studien untersucht1, und das…

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  • Neuroplastizität – wie das Gehirn heilt

    Das menschliche Gehirn umfasst mehr als 86 Milliarden Nervenzellen. Entgegen der früheren Lehrmeinung sind auch Neurone erneuerbar, neue Vernetzungen bis ins hohe Alter machbar. Das Gehirn arbeitet aber nach einem sehr einfachen Modus: „Use it or lose it.“ Um Vernetzungen…

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  • Zirkadiane Rhythmik und metabolisches Syndrom

    Die Homöostase der Energiebilanz ist eine zentrale Aufgabe jeder Körperzelle. Eine Vielzahl intrazellulärer Regelkreise in Zytosol, Zellkern und dem Synzytium der Mitochondrien steuern Aufnahme und Verarbeitung von Glukose. Bei einer chronischen hyperkalorischen Ernährung greifen Schutzmechanismen, die eine Überproliferation der Zelle…

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  • Inositol in der Menopause

    Inositol ist ein Isomer der Glukose, das in Pflanzen sowie in tierischem Gewebe vorkommt. In menschlichen Zellen spielt Inositol (v. a. Inositol-Trisphosphat [IP-3]) als „Second Messenger“ bei praktisch allen Stoffwechselvorgängen eine zentrale Rolle. Das Hauptisomer Myo-Inositol ist eine Vorstufe der…

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  • PCSK9 – das neue Kürzel zur Cholesterin-Senkung

    Erhöhte Cholesterinwerte sind gemeinsam mit dem Blutdruck der wichtigste behandelbare Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die bisher verfügbaren Medikamente werden von manchen Patientinnen und Patienten nicht gut vertragen. Seit kurzem sind zwei neue und höchst potente Cholesterinsenker zugelassen, die auf einem völlig…

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  • Von Übergewicht zu Arteriosklerose, Diabetes und PCOS

    Es gibt keinen Zweifel daran, dass Fettzellen in vernünftigen Mengen als Energie- und Wärmeproduzenten wichtig sind. Eine Überzahl an Fettzellen ist jedoch schädlich, denn bei obesen Personen werde große Mengen von proinflammatorischen Zytokinen produziert, die zu einem chronisch entzündlichen Zustand…

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  • Rotklee-Isoflavone (MF11RCE) unter dem Aspekt der aktuellen WHI-Diskussion

    Die nicht korrekt interpretierten Ergebnisse der WHI-Studie (Women’s Health Initiative) haben zur Jahrtausendwende die klassische Hormonersatztherapie in ein äußerst schlechtes Licht gerückt und hatten zur Folge, dass diese praktisch auf einzelne Behandlungen reduziert wurde. Doch seit der damals vorgezogenen Veröffentlichung…

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  • Schlafstörungen – eine Stufentherapie für die Praxis

    Schlafstörungen gehören zu den häufigsten Beschwerden in der Allgemeinbevölkerung – bis zu 30 % leiden an einem oder mehreren Symptomen der Insomnie (Kasper S. et al; 2013) Viele unterschiedliche Ursachen vor allem aus dem internistischen, neurologischen und psychiatrischen Bereich können…

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  • Aluminium und Mammakarzinom-Risiko

    Aluminium als endokriner Disruptor und mögliche (Teil-)Ursache hormonabhängiger Tumoren Schon lange ist bekannt, dass diverse Schwermetalle als sogenannte endokrine Disruptoren wirken und dadurch zur Entstehung und zum Wachstum hormonabhängiger Tumoren und zur Metastasierung derselben beitragen können. In letzter Zeit wurden…

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  • Neue Perspektiven in der Brustkrebstherapie – Zum Potenzial der RANKL-Blockade

    Brustkrebs ist eine der häufigsten Krebserkrankungen und ein sehr emotional besetztes Thema. Tatsächlich muss fast jede 8. Frau in der westlichen Welt damit rechnen, in ihrem Leben mit der Diagnose Brustkrebs konfrontiert zu werden, allein in der EU werden für…

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  • Komplementäre Krebstherapien

    Misteltherapie: In Mitteleuropa ist sie die häufigste und wissenschaftlich bestuntersuchte komplementäre Therapie bei einer Krebserkrankung. In vitro wirken Mistelextrakte (Mistellektine und Viscotoxine) auf Krebszellen schon in niedriger Dosierung hoch zytotoxisch. Sie hemmen das Wachstum und induzieren die Apoptose. Mistelextrakte stimulieren…

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  • Mikrobiom perinatal spiegelt Mikrobiom im Alter

    Bereits während der Schwangerschaft erreichen parodontale Bakterien und ihre Metaboliten die feto-plazentare Einheit (Stichwort: „Schwangerschaftsgingivitis“ [Madianos, 2016; Steyer, 2017, in print]), das ist aber noch keine Besiedelung, sondern ein erstes Training für das fetale Immunsystem. Die Besiedelung des Körpers beginnt bei…

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ÖGS-Jahrestagung 2016: GA 04|2016

  • Senologie 2016

    In 2-jährigen Intervallen treffen sich die senologisch Tätigen verschiedener Disziplinen aus Österreich und der Schweiz zu einem gemeinsamen Update: ein Pflichttermin, um die wichtigsten und neuesten Entwicklungen in der Diagnostik und Therapie von Brusterkrankungen zu diskutieren, aber auch für länderübergreifenden Ideenaustausch und Netzwerkpflege.

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  • Pathologie des BRCA-assoziierten Mammakarzinoms

    Die therapeutische Relevanz nachgewiesener BRCA1-/BRCA2-Keimbahnmutationen beim Mammakarzinom hat neue Standards in der Behandlung dieser Tumorerkrankung gesetzt. Morphologische und molekularpathologische Untersuchungen tragen dazu bei, solche Tumoren besser zu charakterisieren und Patientinnen eine individualisierte Therapieoption zu bieten. Histologische Unterschiede zwischen genetisch bedingten…

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  • Mammarekonstruktion: Eigengewebe oder Implantat?

    Die Rekonstruktion der weiblichen Brust nach deren zumeist tumorbedingter Entfernung stellt heute in den meisten zivilisierten Ländern ein etabliertes, medizinisch indiziertes und daher von der Krankenkasse bezahltes chirurgisches Verfahren dar. Nach wie vor werden weltweit die meisten Brustrekonstruktionen mit Implantaten…

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  • Nebenwirkungen der Immun-Checkpoint-Inhibitoren

    Therapien mit Immun-Checkpoint-Inhibitoren (ICB – Immune Checkpoint Blockade) sind in Europa bereits für die Behandlung von metastasierten Melanomen, nicht-kleinzelligen Lungenkarzinomen und Nierenzellkarzinomen zugelassen. Phase-I-Ergebnisse für Immun-Checkpoint-Inhibitoren liegen auch für die Behandlung metastasierter Mammakarzinome vor. Derzeit rekrutiert eine Vielzahl von klinischen…

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  • Brust- und Eierstockkrebs — Früherkennung versus Vorsorge bei Hochrisikopatientinnen

    Liegt eine krankheitsrelevante Mutation beim BRCA1- oder BRCA-2-Gen vor, hat die Ratsuchende ein deutlich erhöhtes Lebenszeitrisiko, an einem Mammakarzinom und Ovarialkarzinom zu erkranken. Der Ratsuchenden müssen folglich Strategien angeboten werden, auf einen solchen Befund zu reagieren. Zwei medizinisch relevante Vorgehensweisen,…

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  • Teilbrustbestrahlung mit Multi-Katheter-Brachytherapie

    Brustkrebs ist nach wie vor das am häufigsten diagnostizierte Malignom bei Frauen. Die adjuvante Ganzbrustbestrahlung nach brusterhaltender Operation wurde durch die Langzeitergebnisse mehrerer randomisierter Studien des letzten zwei Jahrzehnte als Konzept bestätigt und ist aktuell als Standardtherapie zu werten.1 Dabei…

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  • Karzinophobie bei Risikoläsionen

    Angststörungen gehören mit 25 % neben den Abhängigkeitsstörungen zu den häufigsten psychiatrischen Störungen weltweit.1 Eine spezifische Unterform der Angststörung ist dabei die Karzinophobie (griechisch φόβος phóbos „Furcht“, „Phobie“), welche zu den hypochondrischen Störungen (ICD 10; F 45.2) gezählt wird und…

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Nachlese: OEGGG-Jahrestagung 2016: GA 03|2016

  • OEGGG 2016 – Fach im Umbruch

    Schauplatz der heurigen Jahrestagung war das Design Center Linz. Der zentrale Termin für fachliche Auseinandersetzung und Networking im Jahreskalender der österreichischen Gynäkologie bot breiten Raum für jene Themen, die aktuell im Begriff sind, den Arbeitsalltag der FrauenärztInnen wie selten zuvor zu verändern – etwa das HPV-basierte Zervixkarzinomscreening oder die neue Ärzteausbildungsordnung.

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  • Nicht-invasive ­Präimplantations­diagnostik (PID)

    Ab dem 35. Lebensjahr einer Frau steigt das Risiko einer embryonalen Aneuploidie und somit eines sehr frühen Absterbens der Schwangerschaft stark an. Eine besondere Herausforderung stellt dies in einem reproduktionsmedizinischen Kollektiv dar, weil hier ebenfalls oftmals Frauen in einem fortgeschrittenen…

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  • Eisen in der Schwangerschaft – ein unterschätztes Thema

    Bedarfsdeckung aus der Nahrung: Die vollständige Deckung des Eisenbedarfs in der Schwangerschaft ist auch bei bewusster Ernährung kaum möglich. Westliche Mischkost enthält mit 6 mg Fe/1.000 kcal relativ viel Eisen. Es werden etwa 10 % resorbiert (also 1–2 mg/Tag), bei…

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  • Studie über schwerwiegende Ereignisse in der Geburtshilfe in Österreich – Erste AuOSS-Ergebnissefür Placenta ­increta/percreta

    Es gibt weltweit wenig fundiertes Wissen über seltene schwerwiegende Ereignisse in der Geburtshilfe wie zum Beispiel Placenta increta/percreta. Dies hängt vor allem damit zusammen, dass in einem Land wie Österreich mit knapp unter 80.000 Geburten pro Jahr die erwarteten Fallzahlen…

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  • Geburt nach vorausgegangenem Kaiserschnitt – Empfehlung der OEGGG

    Diese neue Expertenempfehlung im Auftrag der OEGGG soll einen Überblick und eine Interpretation der Empfehlungen der weltweit führenden Fachgesellschaften darstellen. Sie ist als kompakte Handlungsempfehlung für die Mehrheit der klinischen Standardsituation zu verstehen, kann jedoch nie alle potenziellen Einzelsituationen abdecken….

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  • Psychische Aspekte beim Schwangerschaftsabbruch

    Weltweit sind mehr als ein Drittel aller Schwangerschaften ungewollt und mehr als die Hälfte der ungewollt schwangeren Frauen entscheidet sich für einen Abbruch (Singh et al., 2009). Eine ungewollte Schwangerschaft ist ein bedeutsames Ereignis im Leben einer Frau – jedoch…

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  • Dysmenorrhö bei Adoleszentinnen

    Bei Adoleszentinnen stellt sich zunehmend die Frage, wann es sich bei Regelschmerzen um eine primäre oder um eine sekundäre Dysmenorrhö im Sinne einer Endometriose handelt. Regelschmerzen treten bei jungen Mädchen häufig auf. Die Prävalenz in den jeweiligen Studien hängt stark…

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  • Ovarialkarzinom-Protektion mit der Pille

    Die oralen Kontrazeptiva – im Volksmund die Pille genannt – wurden vor mehr als 50 Jahren zur Familienplanung und Empfängnisverhütung zugelassen. Neben unerwünschten Wirkungen wurden aber etwa 20 Jahre nach der Einführung erstmals Daten über den protektiven Effekt auf die…

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  • Positionspapier der OEGGG: Zervixkarzinomscreening neu

    Im Herbst 2015 wurde von der HPV Task Force der OEGGG in mehreren Diskussionsrunden ein Positionspapier zum neuen Zervixkarzinomscreening erarbeitet. Die HPV Task Force stellte eine Zusammenarbeit von Vertretern der Universitätskliniken, der OEGGG, der AGO und von Vertretern der Standesvertretung…

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  • Zervixdysplasien bei Jugendlichen

    Junge Mädchen und Frauen mit Zervixdysplasie bedürfen einer besonders sorgfältigen und ausgewählten Beobachtung und Therapie. Hohe Wahrscheinlichkeit für HPV-Clearance: Eine Studie aus Großbritannien konnte zeigen, dass in einem Kollektiv von College-Schülerinnen im Alter von 15–19 Jahren, die zum Zeitpunkt des…

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  • Das Österreichische Brustkrebs-Früherkennungsprogramm

    Regelmäßige Mammografie-Früherkennungsuntersuchungen ermöglichen es, Brustkrebs frühzeitig und in einem gut behandelbaren Stadium zu diagnostizieren, wodurch die Brustkrebs-Sterblichkeit reduziert werden kann. In Österreich wurde 2014, wie bereits davor in anderen europäischen Ländern, ein organisiertes qualitätsgesichertes nationales Brustkrebs-Früherkennungsprogramm gestartet. Qualitätssicherung: Das Österreichische…

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  • Mythen und Realitäten der Haftpflichtversicherung

    Behauptete Behandlungsfehler können für einen Arzt existenzbedrohend sein. Eine Berufshaftpflichtversicherung soll dieses Risiko abdecken, indem sie zwei Funktionen erfüllt: Sie trägt einerseits die Kosten der (gerichtlichen) Abwehr eines ungerechtfertigten Anspruchs (Rechtsschutzfunktion); andererseits übernimmt sie die Erfüllung von Schadenersatzverpflichtungen aus festgestellten…

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  • Late Breaking News Eine Auswahl rezenter urogynäkologischer Publikationen

    Preiselbeerextrakt reduziert HWI nach Blasenkatheter: In der vorliegenden Arbeit wurde randomisiert und doppelblind bei 160 Patientinnen mit einem elektiven gynäkologischen Eingriff mit Katheterismus untersucht, inwiefern sich die Gabe von Preiselbeer-Kapseln postoperativ auf das Auftreten von symptomatischen Harnwegsinfekten auswirkte. Die Probandinnen…

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AGO-JAHRESTAGUNG 2016: GA 02|2016

  • „25 Jahre AGO Austria – eine Weltreise“

    Mit der nunmehr 25. Jahrestagung feiert die AGO Austria ein großes Jubiläum und stellt es unter das Motto „Eine Weltreise“ – ein Weg, der bei einer kleinen ­Arbeitsgemeinschaft in Österreich begann und hin zu der international ­vernetzten und vielbeachteten wissenschaftlichen Arbeits- und Studiengruppe führte.

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  • WAAGO – Hüter der wissenschaftlichen Studien-Struktur

    Der WAAGO ist der wissenschaftliche Ausschuss der Arbeitsgemeinschaft für gynäkologische Onkologie (AGO) und in seiner Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet. Die Tätigkeiten des WAAGO umfassen die fachliche Bewertung translationaler und klinischer Studien aus dem Bereich der gynäkologischen Onkologie und Senologie…

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  • WAAGO-Sitzung: Update zu aktuellen AGO-Studien

    AGO-R01-Register – Mammakarzinom in der Schwangerschaft Hintergrund: Mammakarzinome sind die häufigsten malignen Tumoren bei prämenopausalen Frauen ab einem Alter von 25 Jahren. 11 % der Mammakarzinom-Patientinnen sind jünger als 40 Jahre. Durch die zunehmend späte Erfüllung des Kinderwunsches ist die Inzidenz…

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  • Österreichisches Brustkrebs-Früh­erkennungs-Programm – aktueller Stand

    Am 1. Jänner 2014 wurde in Österreich ein organisiertes, qualitätsgesichertes Mammascreening eingeführt. Dieses Programm ist eine gemeinsame Initiative von Bund, Ländern und Sozialversicherungen und ersetzt alle bisherigen Mammografieangebote. Das Ziel ist ein einfacher und niederschwelliger Zugang zur Vorsorgemammografie. Programm-Eckdaten: Teilnahmeberechtigt sind…

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  • Therapiewahl zum Wohl der Patientin beim Mammakarzinom: Zielgerichtet – nebenwirkungsfrei?

    Brustkrebs ist nicht Brustkrebs. In der Vergangenheit wurden die meisten Brustkrebspatientinnen mit der gleichen Chemotherapie behandelt. Durch die zunehmende feingewebliche, immunhistochemische und genetische Charakterisierung des Tumors können heute ganz bestimmte Muster von Tumoren, die auf eine bestimmte Behandlungsart ganz besonders…

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  • Bildgeführte Radiotherapie bei lokal fortgeschrittenem Zervixkarzinom – Outcome-Daten zur IGABT

    Die derzeitige Standardbehandlung bei lokal fortgeschrittenem Zervixkarzinom (LACC – Locally Advanced Cervical Cancer) besteht weltweit aus einer Teletherapie bis zum Erreichen einer Gesamtdosis von 45–50 Gy und der konkomitanten Gabe einer platinhaltigen Chemotherapie (in der Regel Cisplatin 40 mg/m² KOF), in…

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  • Der nonavalente HPV-Impfstoff

    Wovor schützt die nonavalente HPV-Impfung? Die nonavalente HPV-Impfung schützt vor persistierenden Infektionen und Erkrankungen, die durch HPV 6, 11, 16, 18, 31, 33, 45, 52, 58 ausgelöst werden. Die bisherigen HPV-16/18-Impfstoffe schützen vor 70 % der invasiven HPV-assoziierten Karzinome und vor…

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  • Studie: Tumor-assoziierte metabolische Veränderungen beeinflussen das Überleben von Frauen mit Ovarialkarzinom – Glycerophospholipid-Spiegel und Patientenüberleben

    Wie ernährt sich eine Ovarialkarzinomzelle? Die Bedeutung metabolischer Veränderungen in Zusammenhang mit Tumorzellen wurde 2011 zu den „hallmarks of cancer“ („the next generation“) – den Markenzeichen, die eine Tumorzelle charakterisieren und definieren – hinzugefügt. Definiert als „deregulierter zellulärer Energiehaushalt“ weisen Tumorzellen…

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  • Prophylaktische (opportunistische, ­risikoreduzierende) Salpingektomie zur Ovarialkarzinom-Prävention

    Hintergrund: Das Ovarialkarzinom ist die fünfthäufigste Krebstodesursache bei Frauen in Österreich und das Genitalkarzinom der Frau mit der höchsten Mortalität. In Österreich erkranken laut Statistik Austria jedes Jahr ca. 700 Frauen und versterben ca. 500 Frauen an einem Ovarialkarzinom. Es gibt…

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  • Palliative Systemtherapie und palliative Betreuung – wo ist die Grenze?

    Im Folgenden werden Beispiele für Situationen aufgeführt, bei denen v. a. aufgrund der Tumorbiologie des gynäkologischen Malignoms eine erfolgreiche Beeinflussung von Rezidiven bzw. auch Fernmetastasen durchaus möglich sind. Dabei ist insbesondere die Anzahl der vorgeschalteten Therapielinien entscheidend. Ein wesentlicher Fortschritt…

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  • Ernährungsmedizin und Onkologie – Omega-3-Fettsäuren: ein Wundermittel?

    Im menschlichen Organismus spielen Fettsäuren eine zentrale Rolle. Primär sind sie als Energieträger notwendig. Weiters sind sie als Bestandteil der Zellmembran, der Retina und des zentralen Nervensystems sowie als Ausgangssubstanz für chemische Reaktionen, die den Zellstoffwechsel bzw. Entzündungsreaktionen beeinflussen, wichtig….

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  • Die Rolle der Psychoonkologie in der Palliation

    Ein ,Pallium‘ ist ein römischer Umhängemantel, der den Bemantelten vor Wind und Wetter schützt. Eine sorgende, lindernde Begleitung ist das, was im Kern den Palliativgedanken ausmacht.“1 In der modernen, ganzheitlichen Behandlung von Frauen, die an Krebs erkrankt sind, spielt die…

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Wiener Menopause-Kongress 2015: GA 06|2015

Beckenboden & Blase: GA 05|2015

  • AUB-Jahrestagung 2015: Fortbildungszertifikat „Urogynäkologie“

    Sehr geehrte Frau Kollegin! Sehr geehrter Herr Kollege! Liebe Mitglieder der AUB! Die heurige Jahrestagung der AUB (Österreichische Arbeitsgemeinschaft für Urogynäkologie & Rekonstruktive Beckenbodenchirurgie der OEGGG) hat gerade erst gemeinsam mit der Herbsttagung der OEGGG (22.–24. 10. 2015) stattgefunden und…

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  • Das Potenzial neuer Netze in der Prolaps-Chirurgie

    Synthetische Netze in der Prolapschirurgie: wenig Evidenz zum materialabhängigen ­spezifischen mechanischen Verhalten nach Implantation.

    Eigene Untersuchung: spezifische mechanische Netz-Eigenschaften wie Gewicht etc. lassen ­keinen Rückschluss auf mögliche Materialveränderung und Performance in vivo zu.

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  • Beckenschmerz – Herausfordernde Differenzialdiagnostik und interdisziplinärer Betreuungsbedarf

    Häufiger Konsultationsgrund: ein Drittel der Frauen mit länger dauernden Schmerzepisoden im bisherigen Leben.

    Breites Ursachenspektrum: im Harntrakt, im Bereich des inneren Genitales, Darmtrakt oder muskuloskeletalen System – entzündlich, nicht-entzündlich sowie funktionell bzw. psychosomatisch.

    Bei chronischem Beckenschmerz möglichst rasch multidisziplinäre Betreuung: hormonelle Therapien, Schmerzmanagement, chirurgisch-laparoskopische Behandlungen, Psychotherapie etc.

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  • Therapie der überaktiven Blase − Praktische Tipps und Tricks

    Eine Reihe von Medikamenten verschlechtert die Symptome einer Dranginkontinenz (OAB) bzw. kann eine solche auslösen.

    Therapieprozess umfasst Lebensstilmodifikation, Beckenbodentraining, Medikamente zur ­Wiederherstellung einer normalen Blasenfunktion – Therapieerfolg orientiert sich an der ­Lebensqualität der Patientin.

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  • Kurzabriss Harnwegsinfektionen

    Spontanheilungsrate des akuten, nicht-bakteriämischen HWI liegt bei 30–50 %, selten ­Komplikationen.

    Eine antibiotische Behandlung ist bei PatientInnen mit systemischen Krankheitssymptomen, starken Schmerzen oder bei spezifischen Risikogruppen angezeigt (Präparate mit geringem ­Selektionspotenzial für resistente Keime, auf lokales Resistenzspektrum abstimmen).

    Ein HWI gilt in der Schwangerschaft a priori als kompliziert.

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BGGF UND OEGGG – gemeinsame Jahrestagung 2015: GA 03|2015

  • Einleitung

    Die Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (OEGGG) findet heuer wieder – wie alle zwei Jahre – als gemeinsame Veranstaltung mit der Bayerischen Gesellschaft für Geburtshilfe und Frauenheilkunde (BGGF) statt. Nachdem bei der letzten Kooperationsveranstaltung 2013 mit Innsbruck ein österreichischer Austragungsort zum Zug gekommen war, hat diesmal München die Ehre des Schauplatzes.

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  • Hereditärer Brust- und Eierstockkrebs – Erkrankungsrisiken und Berechnungsmodelle

    Klinische Bedeutung von BRCA1- und BRCA2-Mutationen: Die überwiegende Mehrzahl aller Mammakarzinome tritt sporadisch auf, d. h. ohne dass eine familiäre Häufung auffällig wäre. In 20–30 % der Brustkrebsfälle sind jedoch familiäre Aggregationen von Brustkrebsbetroffenen bekannt, und in etwa der Hälfte…

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  • Gibt es noch eine Indikation zur Axilladissektion?

    Die axilläre Lymphknotendissektion (ALND) wird nach wie vor als therapeutischer Standard bei Patientinnen mit Mammakarzinom und metastatisch besiedelten Lymphknoten angesehen. William Halsted hat 1894 die radikale Mastektomie mit der systematischen Lymphknotenentfernung als optimale operative Therapieform etabliert. Dieser Standard änderte sich…

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  • Fertilität bei Tumorpatientinnen

    Dank verbesserter Therapieoptionen nahm die Überlebensrate onkologischer Patientinnen in den letzten Jahrzehnten deutlich zu. Der Preis dafür ist allerdings ein Leben mit den Langzeitfolgen der Krebstherapie. Eine Nebenwirkung vieler onkologischer Therapien ist die Schädigung der Gonaden. Speziell Alkylantien, Bestrahlungen im…

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  • Hormone und Krebs

    Hormone gehören zu den wichtigsten Risikofaktoren für das Mammakarzinom und bestimmter Genitalmalignome. Dies trifft sowohl für endogene Hormone als auch auf endokrine Interventionen zu. Darüber hinaus wurde in den letzten Jahren ein besseres Verständnis über die Bedeutung von metabolischen Faktoren…

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  • Hat der Forceps noch eine Bedeutung?

    Bei der Beantwortung dieser Frage wurden folgende Kriterien berücksichtigt: Lehrbuchwissen, wissenschaftliche Erkenntnisse und persönliche Erfahrung. Indikationen zur transvaginalen operativen Entbindung sind: kardiopulmonale oder zerebrovaskuläre Erkrankungen der Mutter, protrahierter Geburtsverlauf, Geburtsstillstand, intrauterine Asphyxie, aber auch Erschöpfung der Gebärenden. Voraussetzung für eine…

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  • S2k-Leitlinie: Descensus genitalis – was ist neu?

    Leitlinien bestimmen heute zunehmend das Handeln in Klinik und Praxis. Sie liefern die für Diagnostik und Behandlung geforderte Evidenz und machen damit die Patientenbetreuung transparenter und sicherer. Im begründeten Einzelfall darf von einer Leitlinie jedoch abgewichen werden. In Kürze wird…

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AGO-Jahrestagung 2015: GA 02|2015

  • Einleitung

    Die Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft für gynäkologische Onkologie (AGO Österreich) offeriert allen mit „Krebs bei der Frau“ befassten ÄrztInnen, aber auch den im Pflegedienst Wirkenden eine hochkonzentrierte Weiterbildungsdosis zu aktuellen „Standards of Care“, rezenten Entwicklungen und Forschungsergebnissen, aber auch kontroversiellen Themen – präsentiert und diskutiert von nationalen und internationalen Experten.

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  • WAAGO-Sitzung − Status aktueller AGO-Studien

    AGO-Studie 37: ITIC2 – Lokale, konservative Therapie der CIN 2/3 mit Imiquimod Assoz. Prof. Priv.-Doz. Dr. Stephan Polterauer Hintergrund: Das Vorhandensein einer persistierenden Infektion mit humanen Papilloma-Viren (HPV) der Hochrisikogruppe gilt als Voraus­setzung für die Entstehung einer CIN. Aufgrund der…

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  • Mammakarzinom: Bildgebung des Tumoransprechens unter neoadjuvanter Therapie

    Das neoadjuvante Behandlungskonzept des Mammakarzinoms ist integraler Bestandteil in der Therapie dieser Erkrankung geworden. Insbesondere bei Patientinnen mit einer lokal fortgeschrittenen Erkrankung hat die präoperative systemische Therapie seine Ursprünge und die Indikationen erweitern sich mit der Entwicklung von zielgerichteten Substanzen….

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  • Ovarialkarzinom-Abklärung: Adnexbefund – was nun?

    Bis jetzt steht der wissenschaftliche Beweis aus, dass ein Screening asymptomatischer Frauen einen Benefit auf das Überleben beim Ovarialkarzinom bringen könnte. Laut Reade et al. (Gynecologic Oncology 2013) überwiegen sogar die Nachteile. Dennoch gehört die Vaginalsonografie zum Standard jeder gynäkologischen…

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  • Ovarialkarzinom-Studie – Die Expression von miR-34a und dessen Promotor-Methylationsstatus

    Zum Zeitpunkt der Diagnose eines Ovarialkarzinoms sind mehr als 70 % der Frauen bereits in einem fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung. Das liegt daran, dass Eierstockkrebs lange keine Symptome macht und es keine effektive Vorsorgeuntersuchung gibt. Die primäre Behandlung beinhaltet die…

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  • Neoadjuvante Chemotherapie (NACT) – eine echte Alternative zur primären Radiochemotherapie?

    Als lokal fortgeschrittenes Zervixkarzinom wird im Allgemeinen ein Tumor ab dem FIGO-Stadium IIB (mit Parametrieninfiltration) oder bei Vorhandensein von Lymphknotenmetastasen verstanden. Auch Tumoren, die eine Größe von 4 cm überschreiten (FIGO IB2 und IIA2) werden meistens dazu gezählt, wobei hier…

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  • Zervixkarzinomscreening – Kann man den Pap verbessern?

    In Österreich ist der Pap-Test das Standardverfahren in der Sekundärprävention des Zervixkarzinoms. Da die Medizin einem fortwährenden Entwicklungsprozess unterliegt, müssen diagnostische Verfahren, so auch der Pap, ständig neu evaluiert werden. Nachfolgend werden Möglichkeiten der Verbesserung diskutiert. Abstrichqualität: Die Qualitätsbewertung eines zytologischen…

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  • OSCAR-Endo-Studie – „Fast Track“-Protokoll zur Abklärung von Endometriumpathologien

    Für die Abklärung von postmenopausalen Endometriumhyperplasien bzw. von postmenopausalen Blutungen (PMB) wird in Österreich primär die Hysteroskopie (HSK)/Kürettage (Cur) durchgeführt. Dies bedingt eine Wartezeit auf den histologischen Befund von einigen Tagen. OSCAR-Endo-Studie – One Stop Clinic Assessment of Risk for…

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  • Immuntherapie von Krebs – Update zu dendritischen Zellen

    Dendritische Zellen (DZ) wurden 1972 von Ralph Steinman und Zanvil Cohn entdeckt. Sie sind die wichtigsten Initiatoren und Regulatoren aller Arten von Immun­antworten, seien sie abwehrend gegen Infektionserreger oder Krebszellen, seien sie prophylaktisch schützend im Rahmen von Impfungen oder seien…

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  • Die gynäkologisch-onkologische Palliativpatientin – Schmerztherapie in der terminalen Erkrankungsphase

    Ursachen der Schmerzzustände bei fortgeschrittenen gynäkologischen Malignomen: Beim fortgeschrittenen Vulvakarzinom sind Schmerzen insbesondere durch dessen perineale Ausbreitung mit Ulkusbildung, den Befall der Urethra und des Rektums sowie durch mögliche Infektionen oder Thrombosen der unteren Extremität bedingt. Beim Zervix- oder Vaginalkarzinom treten…

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Wiener Menopausekongress 2014: GA 06|2014

  • Menopause Andropause Anti-Aging 2014

    Der „Wiener Kongress“ – eine Erfolgsstory Als wir Mitte der 1980er-Jahre bei der Gründung der Österreichischen Menopausegesellschaft als einer der ersten nationalen Menopausegesellschaften in Europa auch die Idee zu einem regelmäßigen internationalen Kongress gebaren, durften wir nicht hoffen, dass sich…

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  • Medikamente, die die Sexualität beeinflussen können

    Sexualität ist als integraler Bestandteil in der WHO-Definition 2006 für Gesundheit anerkannt. Es leiden bis zu 43 % der Frauen und 30 % der Männer an Sexualfunktionsstörungen. Als Sexualfunktionsstörung bezeichnet man jedoch nur jenen Störungen, die schon länger als 6…

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  • Hitzewallungen bei Patientinnen mit und nach Mammakarzinom

    Jedes Jahr gibt es in Frankreich etwa 53.000 Neuerkrankungen an Brustkrebs. Bei etwa zwei Drittel aller Brustkrebsfälle ist der Tumor hormonsensitiv. Für diese Patientinnen ist die Wiederherstellung der Lebensqualität das Schlüsselelement für ihr Wohlbefinden. Das Einsetzen von Hitzewallungen, sei es…

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  • Menopausale Hormontherapie – Natürliches Progesteron versus synthetische Gestagene

    Die menopausale Hormontherapie (MHT) hat sich trotz übler Nachrede in den vergangenen 25 Jahren zur wirksamen und sicheren Maßnahme in der Prävention chronischer Erkrankungen, wie der Osteoporose und der koronaren Herzkrankheit, entwickelt; und sie ist die am besten wirksame Therapie…

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  • Altersgebrechlichkeit – Frailty und Hormone

    In vielen Industrienationen nimmt der Anteil alter Erwachsener in der Bevölkerung ständig zu. Damit eng verbunden sind nicht nur medizinische, sondern auch sozioökonomische Fragen des Umgangs mit dem zunehmenden Funktionsabbau, dem ältere Individuen ausgesetzt sein können (Kuzuya M., 2012). Woher…

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  • Osteoporose – Zirkulierende miRNAs als diagnostisches und therapeutisches Werkzeug

    Im Jahr 2006 wurde der Medizin-Nobelpreis für den Mechanismus der RNA-Interferenz an die amerikanischen Wissenschaftler Craig C. Mello und Andrew Z. Fire verliehen. Dies geschah mit dem Hinweis des Nobelpreiskomitees, dass die Entdeckung dieses Mechanismus „[…] fantastische Möglichkeiten eröffnet“, wobei…

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  • Neue Möglichkeiten der Anti-Aging-Medizin: Pro- und Präbiotika gegen die chronische Inflammation

    Der Mensch wird mit einem sterilen Darm geboren und entwickelt in den folgenden Jahren ein individuelles Bakterienprofil. Externe Einflüsse, wie Infektionen, Stress, Medikamente oder eine sehr fett- und ­zuckerreiche Ernährung schädigen diese Mikrobiota. Zusätzlich treten geringgradige Entzündungen an der Mukosa…

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Senologie 2014: GA 05|2014

  • Einleitung

    Die heurige ÖSG-Jahrestagung fand gemeinsam mit der Jahrestagung der Schweizerischen Gesellschaft für Senologie im Rahmen des Senoforums 2014 in Lugano statt. In Fortführung einer mittlerweile langjährigen Tradition haben uns österreichische Vortragende des Meetings Zusammenfassungen ihrer Referate zur Verfügung gestellt. Für die informativen und spannenden Einblicke bedanken wir uns im Namen unserer LeserInnen.

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  • Nutzen und Risiken des Mammografiescreenings

    Die Grundlage für die Einführung nationaler Brustkrebs-Screeningprogramme in nahezu allen EU-Mitgliedsstaaten und in vielen andern Ländern waren randomisierte kontrollierte Studien in den USA, Schweden, Kanada und Großbritannien in den 1960er- bis 1980er-Jahren. Obwohl diese Studien mehr als 212.000 Frauen umfassten,…

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  • Diskussionswürdige Ki-67-Grenzwerte

    Die klinische Bedeutung der proliferativen Aktivität des Mammakarzinoms ist schon seit langem bekannt. Anhand der Mitosezahl ist sie in das histologische Tumorgrading eingeflossen. Dieses wurde schon 1957 von Bloom und Richardson entwickelt und später durch Elston und Ellis modifiziert. In dieser…

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  • Statine, Metformin, Aspirin und Betablocker bei Brustkrebs

    Statine, Metformin, Acetylsalicylsäure und Betablocker werden in der Krebsforschung sowohl als Therapeutika als auch als Medikamente zur Krebsprävention untersucht. Die medikamentöse Krebsprävention, auch als Chemoprävention bezeichnet, ist für Personen mit erhöhtem Krebsrisiko gedacht, kann aber eine notwendige Umstellung des Lebensstils…

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  • Netze und ADMs bei Sofortrekonstruktion

    Falls eine Mastektomie aus onkologischen oder prophylaktischen (z. B. BRCA-1/2-Mutation) Gründen indiziert und es von der Tumorlage her (Nähe zur Haut und zum NAC [Nipple-Areola-Complex]) möglich ist, geht der Trend zu hautsparenden (SSM – Skin-Sparing Mastectomy) und brustwarzenerhaltenden (NSM –…

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  • Präoperative axilläre US-Untersuchung

    Der Lymphknotenstatus ist ein verlässlicher Prädiktor für das Überleben von Brustkrebspatientinnen. Zusätzlich beeinflusst dessen Kenntnis das chirurgische Vorgehen und die weitere postoperative Therapie. Derzeitiger Standard in der Beurteilung des axillären Lymphknotenstatus stellt die Sentinel-Node-Biopsie (SLNB) dar. Bei mindestens 60 %…

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  • Hypofraktionierte Ganzbrustbestrahlung

    Definition und biologischer Hintergrund zur „Hypofraktionierung“: Unter dem in der Radioonkologie üblichen Begriff der „Hypofraktionierung“ versteht man die klinische Anwendung von täglichen Einzeldosen > 2 Gy bei insgesamt verkürzter Behandlungszeit – im Gegensatz zur konventionellen Fraktionierung mit täglichen Dosisgrößen zwischen 1,8…

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  • Familiärer Brust- und Eierstockkrebs

    Brustkrebs ist in der industrialisierten Welt die häufigste Krebserkrankung der Frau: 10–12 von 100 Frauen erkranken im Lauf ihres Lebens. Bei 5–10 % der Betroffenen sind angeborene, genetische Veränderungen die Ursache für die Erkrankung. Das Ovarialkarzinom ist mit einer Lebenszeit-Inzidenz…

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Ovarialkarzinom: GA 04|2014

  • Einleitung: „Das Ovarialkarzinom und seine Vorstufen“

    Das Ovarialkarzinom ist weiterhin das „Problemkarzinom“ in der Gynäkologie. Die „Vorstufen“ des Ovarialkarzinoms, d. h. Zysten, Tumoren etc., stellen eine häufige Operationsindikation dar und sind für die betroffenen Frauen und ÄrztInnen beunruhigend. Die Therapie des Ovarialkarzinoms erfordert multimodale, interdisziplinäre Therapiekonzepte…

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  • Ovarialkarzinom-Screening – Datenlage und Empfehlungen

    Derzeit ist das Ovarialkarzinom für die meisten Todesfälle aller gynäkologischen Malignome verantwortlich. Die Ursache für die ungünstige Prognose der Erkrankung liegt daran, dass zum Zeitpunkt der Diagnose in etwa 75 % aller Fälle bereits ein fortgeschrittenes Tumorstadium vorliegt. Typischerweise treten…

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  • Adjuvante Chemotherapie des Ovarialkarzinoms

    Frauen mit der Diagnose eines epithelialen Ovarialkarzinoms sollten eine adjuvante Chemotherapie erhalten. Ausgenommen sind Frauen mit hochdifferenzierten Tumoren (Grading 1) im FIGO-Stadium Ia oder Ib. Für alle anderen Patientinnen besteht eine Indikation zur adjuvanten Chemotherapie. Die Entscheidungsgrundlage für die Art…

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  • Neoadjuvante Chemotherapie des Ovarialkarzinoms

    Die Verdachtsdiagnose eines Ovarialkarzinoms macht in jedem Fall eine operative Abklärung mit histologischer Diagnosesicherung notwendig. Es existiert keine präoperative Untersuchungsmethode, die eine Operation ersetzen könnte. Letztere beginnt mit einer genauen und systematischen Exploration des gesamten Abdomens, mit dem Ziel, die…

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  • Primäroperation beim fortgeschrittenen Ovarialkarzinom

    Durch die 2008 begonnene EORTC-Studie, die neoadjuvante Chemotherapie mit Intervalldebulking (NACT) versus primäres operatives Vorgehen (PDS) verglich, gibt es immer wieder Missverständnisse in der Anwendung von NACT. Der Artikel versucht zu klären, wann und warum operiert werden sollte und dass…

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  • Molekularbiologische Charakterisierung des Ovarialkarzinoms

    Maligne epitheliale Tumoren des Ovars stellen in der westlichen Welt mittlerweile die häufigsten gynäkologischen Tumoren mit letalem Ausgang dar. Zur Histogenese der epithelialen Tumoren des Ovars liegen mehrere Konzepte vor, von denen keines bisher letztlich bewiesen ist. Aktuelle Konzepte basieren…

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  • Gibt es eine Rolle der Chirurgie beim Ovarialkarzinomrezidiv?

    Der postoperative Tumorrest ist einer der wichtigsten, wenn nicht der wichtigste Prognosefaktor beim primären Ovarialkarzinom. Diese Ergebnisse unterstreichen die absolute Wichtigkeit der Chirurgie für die Upfront-Behandlung des Ovarialkarzinoms. Um diese Grundpfeiler der Primärtherapie auch auf die Rezidivsituation des Ovarialkarzinoms zu…

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  • Optimale Zytoreduktion beim fortgeschrittenen Ovarialkarzinom

    Nach wie vor existiert für das Ovarialkarzinom, trotz aller Bemühungen, keine geeignete Vorsorgeuntersuchung oder Früherkennungsmethode. Deswegen liegt bei ca. 70 % aller Patientinnen, die an einem Ovarialkarzinom leiden, ein bereits fortgeschrittenes Tumorstadium vor. Der goldene Standard in der Behandlung des…

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  • Durchführbarkeit einer HIPEC bei Ovarialkarzinomrezidiv

    Experimentelle und klinische Studien beschreiben einen selektiv Tumorzell-zerstörerischen Effekt von Hyperthermie zwischen 41 und 43 °C unter Schonung des umgebenden gesunden Gewebes. Hyperthermie dürfte dabei die Membran-Permeabilität erhöhen und den transmembranösen Transport verstärken, was zu einer verstärkten Aufnahme des Chemotherapeutikums…

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  • PIPAC mit Cisplatin und Doxorubicin bei Ovarialkarzinomrezidiv

    Die Peritonealkarzinose ist mit einer ungünstigen Prognose verbunden, die meisten Patienten sterben innerhalb von 6–12 Monaten nach der Diagnose. Seit vielen Jahren wird versucht, die unbefriedigenden Ergebnisse der systemischen Chemotherapie durch die lokale Applikation von Chemotherapielösungen direkt in die Bauchhöhle…

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OEGGG-Jahrestagung 2014: GA 03|2014

  • Einleitung

    Auch das Fach der Frauenheilkunde und Geburtshilfe befindet sich im ständigen Wandel. Der Jahreskongress der OEGGG bietet allen praktisch tätigen GynäkologInnen die Gelegenheit für ein konzentriertes Update und ein Forum zur Diskussion und Reflexion der aktuellen Veränderungen und Entwicklungen in der Frauenheilkunde und Geburtshilfe.

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  • Das Österreichische Geburtenregister (GRÖ) als Qualitätsinstrument

    Qualität ist Sicherheit. Und um diese so gut wie möglich zu erreichen, braucht es ein funktionierendes System, das alle relevanten Informationen erhebt. Ein Register bietet die Möglichkeit, einen Überblick über das zu bekommen, was geburtshilfliche Realität in Österreich ist. Definierte…

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  • Update zur Reproduktionsmedizin

    Die Anzahl der Paare mit unerfülltem Kinderwunsch ist nach wie vor in Österreich steigend. Die demografischen Daten zeigen, dass die Versuche von 2001 (4.700) bis 2012 (7.200) um ca. 50 % angestiegen sind. In dieser Zahl sind aber nur die…

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  • Non-invasive Prenatal Testing

    Die pränatale Ultraschalluntersuchung dient neben der Diagnose von angeborenen Fehlbildungen auch zur Beurteilung von Wahrscheinlichkeiten für Plazentainsuffizienz, Frühgeburt und – nach informierter Entscheidung der Schwangeren – fetale Chromosomenstörungen. Die Screeningmethode auf fetale Aneuploidie war zunächst das Alter der Schwangeren, und…

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  • Zur Diskussion: Das behinderte Kind als Schaden in den Urteilen des OGH

    Ultraschall in der Schwangerschaft wurde in Österreich ab den späten 1960er-Jahren an einigen wenigen Zentren mit ersten, zum Teil selbst mitentwickelten Geräte-Prototypen durchgeführt. Mitte der 1980er-Jahre hatten bereits über 90 % der Schwangeren mindestens einen Ultraschall in der Schwangerschaft, so…

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  • Neues medikamentöses Behandlungskonzept bei Missed Abortion

    Die gestörte Frühschwangerschaft ist die häufigste Schwangerschaftskomplikation, mit der höchsten Inzidenz im ersten Trimenon. Durch die Fortschritte in der Ultraschalldiagnostik kann die Diagnose immer früher, bereits vor dem Einsetzen von klinischen Symptomen wie vaginaler Blutung und/oder Schmerzen, gestellt werden. Die…

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  • Entbindung nach Operationen der tief infiltrierenden Endometriose (TIE)

    Die zunehmende Radikalität in der Endometriosechirurgie führt nach der Therapie der Initialsymptome von Schmerz und/oder Kinderwunsch zu einer weiteren Herausforderung, die bis dato wenig Beachtung fand. Operative Traumata nach Endometrioseoperationen im Zusammenhang mit dem Befall des Darms und/oder des Septum…

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  • Präeklampsie – Screening und Prävention

    Screening der Präeklampsie: Die Integrität des vaskulären Endotheliums ist auf die Aktivität von Angiogenese-Faktoren angewiesen. Seit wenigen Jahren wird der Einfluss solcher angiogener Faktoren auf die gestörten vaskulären Prozesse während einer Präeklampsie (PE) intensiv erforscht. Die bisherigen Ergebnisse zeigen, dass…

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  • Hormonelle Kontrazeption und Knochendichte

    Durch eine immer früher erfolgende Kohabitarche bei jungen Mädchen rückt die Frage der hormonellen Kontrazeption vor Erreichen der maximalen Knochenmasse in den Vordergrund. Vor allem hormonelle Kontrazeptiva mit niedrigem Östrogenanteil und reine Gestagenpräparate könnten durch eine Suppression der ovariellen Hormonsekretion…

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  • Hormonelle Verhütung und Thromboserisiko

    Im Januar 2014 erhielten alle Ärzte, die Kontrazeptiva verordnen, ein Schreiben, das mit den Ergebnissen der EMA-Überprüfung (European Medicines Agency), den Inhabern der Zulassung und dem Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen, BASG/AGES Medizinmarktaufsicht, abgestimmt war. EMA-Beurteilung: In diesem offiziellen ­Schrei­ben wurde…

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  • „Powermorcellement“ bei Myomen?

    Uterine Sarkome sind mit einer Inzidenz von 7 pro 100.000 Frauen selten. Die Prävalenz von Sarkomen bei Patientinnen mit Hysterektomie aufgrund von symptomatischen Leiomyomen wird im retrospektiven Kollektiv mit 0,2–0,5 % deutlich höher angegeben. Die präoperative Differenzierung zwischen Myomen und…

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  • Neue OEGGG-Empfehlung: Betreuung von Patientinnen nach sexueller Gewalttat

    Um österreichweit ein einheitliches Vorgehen bei Sexualdelikten an Frauen, unabhängig von der Örtlichkeit und Größe einer Untersuchungseinheit zu ermöglichen, stellt die OEGGG eine Checkliste zur Verfügung, die gemeinsam von GynäkologInnen und GerichtsmedizinerInnen erstellt wurde. Diese wird zukünftig auch im Internetauftritt…

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  • Update zur Therapie der überaktiven Blase

    Die überaktive Blase bedeutet für die Patientin eine massive Einschränkung ihrer Lebensqualität. Die Erkrankung hat negative Auswirkung auf das körperliche Wohlbefinden, Psyche, soziale Kontakte und das Sexualleben. Häufig wird der Leidensdruck der Patientin unterschätzt: 40 % der Patientinnen, die wegen…

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  • HPV-4-fach-Impfung: Aluminium, Brustkrebs und Autoimmunerkrankungen?

    Nachdem die HPV-Impfung in Österreich bereits im Jahre 2007 im österreichischen Impfplan allgemein empfohlen wurde, dauerte es bis 2014, bis die Impfung vom Bund im Rahmen des Impfkonzeptes kostenfrei angeboten wurde, womit die Voraussetzungen für eine breite Durchimpfung gegeben sind….

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  • Computer-basiertes Training und Patientensicherheit

    In den letzten 20 Jahren ist auch in der Medizin kaum ein Stein auf dem anderen geblieben. Immer ältere multimorbide Patienten profitieren von enormen medizinischen und technischen Fortschritten. Dahinter stehen zunehmend komplexere Behandlungskonzepte, schwierig zu bedienende Geräte, hochtoxische Medikamente, eine…

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AGO-Jahrestagung 2014: GA 02|2014

  • Einleitung: „Krebs bei der Frau“

    Für alle ÄrztInnen, die in die ­Vorsorge, Behandlung und ­Nachsorge von gynäkologischen Malignomen inklusive des ­Mammakarzinoms, eingebunden sind, hat sich die Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft für ­gynäkologische Onkologie (AGO Austria) der OEGGG zu ­einem Pflichttermin ihrer ­fachlichen Fortbildung ­entwickelt.

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  • Nachsorge bei Brustkrebs

    Ziel einer umfassenden Nachbetreuung von Brustkrebspatientinnen ist die Evaluierung und Sicherung des Behandlungserfolges, rechtzeitige Diagnose und Behandlung bei neuerlichem Auftreten der Erkrankung bzw. Zweitkarzinom, Erfassung und Hilfestellung bei der Behandlung von Problemen, die als Folge der Therapie entstehen, sowie Informationsvermittlung…

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  • Das Qualitätssicherungsprojekt der AGO

    Die AGO Austria hat im Jahr 1999 beschlossen, für die vier zentralen Tumorentitäten in der Gynäkologie Qualitätssicherungsprogramme zu starten. Bereits im Jahr 1999 wurde mit einem Programm für Ovarialkarzinome begonnen, im Jahr 2002 wurden die Endometriumkarzinome aufgenommen, im Jahr 2005…

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  • Materieller und immaterieller Wert der Zertifizierung

    Die Zertifizierung von onkologischen Organzentren ist seit mehr als 10 Jahren etabliert und wird ständig weiterentwickelt. Ausgangspunkt war die angeblich ungenügende Patientenversorgung bei im Vergleich zu den angloamerikanischen Ländern hohen Kosten. Den Kliniken wurden veraltete Strukturen, nicht überprüfbare Patienten- und…

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  • Therapie mit PARP-Inhibitoren beim Ovarialkarzinom

    Poly-ADP-Ribose-Polymerase-Inhibitoren (PARP-Inhibitoren) haben kürzlich für Aufregung ob ihrer Wirkung beim triple­negativen Mammakarzinom und vor allem beim BRCA-1- und BRCA-2-assoziierten Ovarialkarzinom gesorgt. Sie sollten den zytotoxischen Effekt von Chemotherapien verstärken, selektiv sein und die Nebenwirkungen nicht erhöhen. Wirkrichtungen der PARP-Inhibitoren: PARP-Inhibitoren hemmen…

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  • Blutungsstörungen in der Perimenopause

    Als Perimenopause bezeichnet man laut Definition der WHO die Zeit unmittelbar vor der Menopause, wenn endokrine, biologische und klinische Zeichen der nahen Menopause beginnen. Bei etwa 10 % aller Frauen beginnt diese Lebensphase im 40. Lebensjahr, bei 50 % erst…

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  • Pathogenese der Peritonealkarzinose beim Ovarialkarzinom

    Als Peritonealkarzinose wird ein disseminierter Befall des Bauchfells durch Zellen maligner epithelialer Tumoren bezeichnet. In der Regel handelt sich dabei um Metastasen von primären Karzinomen des Abdomens, insbesondere des Gastrointestinaltrakts und der Genitalorgane. Bei 10–20 % dieser Patienten haben die…

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  • Das Lynch-Syndrom – was sollte der Gynäkologe wissen?

    Frauen mit einem familiären Risiko für das Lynch-Syndrom sollten im Rahmen einer genetischen Beratung abgeklärt werden, da bei Nachweis eines Lynch-Syndroms spezielle Früherkennungsprogramme bzw. die Möglichkeit prophylaktischer Operationen besprochen werden sollten. Hintergrund: Das Lynch-Syndrom – auch als hereditäres non-polypöses Kolorektalkarzinom-Syndrom (HNPCC)…

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  • Mammografie-Screening in Österreich: Eckpunkte und erste Erfahrungen

    Das Österreichische Brustkrebs-Früherkennungsprogramm „früh erkennen“ – eine gemeinsame Initiative von Bund, Sozialversicherung, Ländern, Österreichischer Ärztekammer unter Einbeziehung von ExpertInnen der Österreichischen Krebshilfe, der Patienten- und Pflegeanwaltschaft und verschiedener Selbsthilfegruppen – ist am 1. Jänner 2014 gestartet. Das Programm richtet sich…

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  • Diagnose und Therapie des Endometriumkarzinoms 2013

    Das Endometriumkarzinom ist das häufigste gynäkologische Malignom. Obwohl man annehmen könnte, dass sowohl Diagnostik und Therapie durch Daten und Leitlinien klar geregelt ist, bleiben viele Fragen offen. Wir haben am 4. 10. 2013 eine Expertenkonferenz in Linz veranstaltet, um möglichst…

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  • AGO-Studienzentrale: Auswahl aktueller AGO-Studien

    AGO-Studien 28 und 30 TRINOVA-2 und -3 – Trebananib-Kombinationen bei Ovarialkarzinom-Patientinnen: TRINOVA-1 hat eine signifikante Verlängerung des progressionsfreien Überlebens bei Ovarialkarzinom-Patientinnen mit partiell platinsensitivem Rezidiv unter Therapie mit Paclitaxel + Trebananib (AMG 386) im Vergleich zu Paclitaxel + Placebo gezeigt. Trebananib…

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Wiener Menopause-Kongress 2013: GA 06|2013

  • Wiener Menopause-Kongress 2013

    Der diesjährige Menopause-Kongress hat zahlreiche Facetten: Bemerkenswert ist u. a., dass man sich bei der Programmgestaltung gezielt bemühte, junge GynäkologInnen aktiv zu involvieren, um ihnen auch die Möglichkeit zu geben, mit Professoren und Ordinarii spezielle Probleme und gezielt wissenschaftliche Fragen…

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  • Die Haut im Wechsel

    Lustvoll hinein beißen möchte man – geradezu wie in eine saftige Nektarine! Die jugendliche Haut ist prall gefüllt mit wasserbindender Hyaluronsäure und verführt auch noch zur erregten Fortpflanzung bis jenseits der 40er, um dann ein paar Jahre früher oder später…

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  • Nikotin und Rauchinhaltsstoffe: welche Risiken, welche Auswirkungen?

    Die Bedeutung des Tabakkonsums im Zusammenhang mit unserer körperlichen, seelischen und sozialen Gesundheit ist unbestritten. Es besteht keine Zweifel, dass der Verzicht auf Tabak zu den wirksamsten Möglichkeiten zählt, den Alterungsprozess aufzuhalten und die Lebensqualität auch im letzten Lebensdrittel hochzuhalten….

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  • Human Enhancement – zwischen Science und Fiction

    Die Optimierung des Menschen mit den Mitteln der Medizin ist ein Thema, das seit einigen Jahren weltweit überaus kontroverse Diskussionen auslöst. Steuern wir auf eine schöne, neue Welt zu, in der Menschen dank des medizinischen Fortschritts nicht nur gesünder, sondern…

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  • Sarkopenie: Herausforderung für Medizin, Gesellschaft und Volkswirtschaft

    Sarkopenie, als Begriff eingeführt 1989 von Rosenberg et al., beschreibt einen Muskelmangel (wörtlich aus dem Griechischen übersetzt). Dieser hat sowohl einen qualitativen als auch quantitativen Aspekt, weil es sowohl die Muskelmasse selbst als auch die Muskelfasern und die Muskelfunktion betrifft….

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  • Omega-3-Fettsäuren in der individuellen Gesundheitsprävention

    Omega-3-Fettsäuren sind die natürlichen Gegenspieler der Omega-6-Fettsäuren. Omega-3- und mehrfach ungesättigte Omega-6-Fettsäuren können vom menschlichen Körper nicht selbst synthetisiert und müssen daher mit der Nahrung zugeführt werden. Früher war die Zufuhr dieser beiden Klassen an essenziellen Fettsäuren im Gleichgewicht, während…

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  • Zucker, Salz, Fette – das metabolische Trio infernale (?)

    Die „Hölle“ (ital.: inferno), so weiß man, bedeutet nicht Gutes. Darum ist es interessant zu wissen, ob und wie die allgegenwärtige „Dreifaltigkeit“ aus Zucker, Salz und Fett uns in das teuflische Habitat manövrieren kann. Salz macht nur bei wenigen hohen…

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  • Migräne und Menopause

    Migräne ist eine häufige, belastende, unterdiagnostizierte und untertherapierte chronisch-rezidivierende Erkrankung, bei der den weiblichen Geschlechtshormonen eine maßgebliche Bedeutung zukommt.1 Die Menstruation ist der wichtigste Auslöser für Attacken. Während der Schwangerschaft kommt es bei der Mehrzahl der Frauen zu einer markanten…

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  • Familiärer Brust- und Eierstockkrebs: der Angelina-Jolie-Effekt

    Die vorbeugende Entfernung beider Brüste der US-Schauspielerin Angelina Jolie hat offenbar bei vielen Frauen in Europa zu einer intensiven Auseinandersetzung mit dem Thema erblicher Brustkrebs geführt. Nach dem Outing der erst 38-Jährigen, die an einem erblich bedingten hohen Brustkrebsrisiko litt, sind…

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ÖGS-JAHRESTAGUNG 2013: GA 05|2013

  • Interdisziplinäres Jahrestreffen zur Brustgesundheit

    Die Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Senologie – Interdisziplinäres Forum für Brustgesundheit fand nach dem erfolgreichen Kongress 2009 heuer zum zweiten Mal in Velden am Wörthersee statt. Auf den folgenden Seiten finden Sie eine Auswahl an interessanten Kongress-Vorträgen zur Nachlese….

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  • ABCSG 33R: das österreichische Axilla-Register

    Die amerikanische prospektive Studie ACOSOG Z0011 von Giuliano et al. ist seit der Erstpublikation im Jahr 2010 das chirurgische Hauptthema nationaler und internationaler Brustkrebskongresse. Hierbei konnten die Autoren zeigen, dass die axilläre Level-I- und Level-II-Dissektion scheinbar zu keiner onkologischen Verbesserung…

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  • Psychologische Aspekte zur Brustrekonstruktion nach Mammakarzinom

    Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung der Frau, wobei zwischen 10 bis 12 von 100 Frauen im Laufe ihres Lebens an einem bösartigen Tumor der Brustdrüse erkranken. Die chirurgische Therapie dieser Erkrankung schließt häufig eine partielle oder komplette Entfernung der Brust…

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  • Die Rolle prognostischer und prädiktiver Faktoren

    In der wissenschaftlichen Literatur werden die beiden Begriffe prognostisch und prädiktiv häufig falsch eingesetzt. Ein prognostischer Faktor liefert Information über den wahrscheinlichen Verlauf einer Krebserkrankung ohne Behandlung. Mit Hilfe von prognostischen Faktoren können Patientinnen identifiziert werden, die ein hohes Rezidivrisiko…

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  • Sexualität bei Brustkrebs

    Sexualität als Dimension unseres Menschseins ist bei der Diagnose Krebs vorerst im Hintergrund, wenn der Kampf um den Erhalt des Lebens gelungen ist, dann gewinnt sie aber zunehmend an Bedeutung. Mythen und Tabuisierung umgeben das Thema Krebs und Sexualität und…

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  • Gentest zum axillären Tumoransprechen nach neoadjuvanter Chemotherapie

    Das Konzept der neoadjuvanten Chemotherapie hat bei Patientinnen mit einem operablem, fortgeschrittenem Mammakarzinom nicht nur zu einer Zunahme der brust­erhaltenden Operationen geführt, sondern auch zur Konversion der klinisch positiven axillären Lymphknoten in pathologisch negative Lymphknoten. Die prognostische Bedeutung des axillären…

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  • Imaging-Biomarker

    Biomarker sind Merkmale, die objektiv gemessen und ausgewertet werden und als Indikatoren für biologische und (patho-)physiologische Prozesse sowie die therapeutische Effektstärke gelten und demnach in der personalisierten Medizin vielfältige Anwendungen finden. Es existieren prädiktive, prognostische und Imaging-Biomarker. Imaging-Biomarker haben im…

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  • Onkologische Rehabilitation

    Da die Verweildauer bei und nach onkologischer Behandlung in öffentlichen Spitälern aufgrund des Kostendrucks immer kürzer wird und sich diese Spitäler auf die Durchführung der primären Therapie konzentrieren müssen, steigt der Bedarf der Rehabilitation im Bereich Onkologie. Die onkologische Rehabilitation…

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  • Bestrahlung nach Brustrekonstruktion bei Mammakarzinom

    Eine sofortige onkoplastische Rekonstruktion bei Mammakarzinom-Operationen erfordert meistens autologe Transplantationen alleine oder mit Prothesen. Hier wiederum werden temporäre Expander oder definitive Implantate verwendet. Abhängig von der Tumorsituation ist eine Nachbestrahlung notwendig. Über strahlenbedingte Komplikationen nach Brustrekonstruktion existieren in der vorliegenden Literatur…

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OEGGG-JAHRESTAGUNG 2013: GA 03|2013

  • OEGGG-Jahrestagung 2013

    Für unser Highlight-Special zur Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe, den Höhepunkt des gynäkologischen Fortbildungs-Kalenders in Österreich, haben uns auch heuer wieder einige Vortragende dankenswerterweise ihre Abstracts zur Verfügung gestellt. Den OEGGG-Präsidenten, Univ.-Prof. Dr. Christian Marth, baten wir um ein einführendes Interview.

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  • Sport in der Prävention von Tumorerkrankungen

    Sport im Sinne von körperlichem Training hat wissenschaftlich nachgewiesen unzählige Benefits auf den menschlichen Organismus, welche sowohl präventiv als auch kurativ zu sehen sind. Nicht zuletzt wird diesen Tatsachen dadurch Rechnung getragen, dass gezielte und individuell abgestimmte körperliche Bewegung eine…

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  • Laparoskopische Therapie des Korpuskarzinoms

    Bis vor wenigen Jahren war die Laparo­skopie als Therapiestrategie in der gynäkologischen Onkologie verpönt. Neben mangelnder Radikalität wurde der Endoskopie vor allem die Gefahr der Tumorzellverschleppung und Port-Metastasierung als Nachteil angelastet. Mit der Verbesserung des technischen Equipments und der zunehmenden…

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  • Humanes Epididymis Protein 4 (HE4) – ein neuer Marker beim Ovarialkarzinom

    Das Ovarialkarzinom ist das fünfthäufigste Karzinom der Frau mit ca. 800 Neuerkrankungen/Jahr in Österreich (Statistik Austria, 2007; AGO Manual). Die 5-Jahres-Überlebensrate der Patientinnen mit Ovarialkarzinom liegt bei 45 %, das 10-Jahres-Überleben bei 35 %. Risikofaktoren sind eine niedrige Anzahl an…

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  • Long Acting Reversible Contraceptives (LARCs)

    Die wohl ungünstigste Form der Schwangerschaftsverhütung aus ethischer und auch medizinischer Sicht ist der Schwangerschaftsabbruch. Nach den letzten verfügbaren Schätzungen der WHO beträgt der Prozentsatz an Schwangerschaftsabbrüchen sowohl in den entwickelten als auch in den unterentwickelten Ländern immer noch zwischen…

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  • Psychische Erkrankungen in der Schwangerschaft

    Depressive Störungen zählen mit einer Prävalenz von 10–15 % zusammen mit Angst- und Panikstörungen (Prävalenz von 4–8 %) zu den häufigsten psychischen Erkrankungen in der Schwangerschaft (auf stoffgebundene Abhängigkeitserkrankungen und die seltener auftretenden Psychosen soll an dieser Stelle nicht eingegangen…

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  • Immunologische Erkrankungen und Schwangerschaft

    Systemischer Lupus erythematodes (SLE): Mittlerweile ist eine Schwangerschaft bei Frauen mit SLE zur Normalität geworden, allerdings sollten diese Schwangerschaften immer noch als Hochrisikoschwangerschaften betrachtet werden. In folgenden Situationen sollte von einer Schwangerschaft abgeraten werden: eine schwere Präeklampsie/HELLP-Syndrom in der vorherigen…

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  • CMV-Hyperimmunglobulin bei CMV-Erstinfektion in der Schwangerschaft

    Das Zytomegalievirus (CMV) ist mit einer Inzidenz von 0,5–1 % aller Lebendgeburten weltweit die häufigste Ursache kongenitaler Virusinfektionen sowie die häufigste Ursache von kindlichem Hörverlust und einer Verzögerung der geistigen Entwicklung. Die Erstinfektion mit diesem Virus bedeutet für den Feten…

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  • Langzeit-Outcome bei intrauteriner Wachstumsrestriktion

    In der Beratung und Aufklärung der Eltern bezüglich Kurz- und Langzeit-Outcome ist es besonders wichtig, zwischen einer intrauterinen Wachstumsrestriktion (IUGR) und einem konstitutionell zu kleinem Kind (SGA) zu unterscheiden. Schwangerschaften mit plazentabedingter intrauteriner Wachstumsrestriktion (IUGR) weisen eine 5- bis 10-fach erhöhte…

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  • Dysmenorrhö bei Adoleszentinnen – was tun?

    Klassischerweise wird zwischen primärer und sekundärer Dysmenorrhö unterschieden. Die primäre Dysmenorrhö ist durch das Auftreten im ersten Jahr nach der Menarche gekennzeichnet. Der sekundären Dysmenorrhö liegt eine organische Grunderkrankung wie zum Beispiel Endometriose, Infektionskrankheiten, Myome u. a. zugrunde. Es stellt…

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  • Promotion Elecsys® Präeklampsietest (sFIt-1/PIGF-Quotient) – Früherkennung und Verlaufsabschätzung bei Präeklampsie

XXII. AGO-Jahrestagung: GA 02|2013

  • Krebs bei der Frau

    Die AGO-Jahrestagung ist mittlerweile zu einer akademischen Institution der gynäkoonkologischen Fortbildung in Österreich geworden und zu einem Pflichttermin für alle Ärztinnen und Ärzte, die an der Prävention, Diagnostik, Behandlung und Nachsorge von gynäkologischen Krebserkrankungen einschließlich Brustkrebs interessiert sind. Dazu beigetragen…

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  • WAAGO* 2012 – ein Rückblick

    Die WAAGO befasst sich seit 1999 mit klinischen, wissenschaftlichen sowie auch organisatorischen Fragestellungen bei Krebserkrankungen im Sinne der Frauengesundheit. Ziel ist es, Krebserkrankungen hinsichtlich ihrer Vorsorge, Diagnostik, Therapie und Nachsorge gemeinsam mit den Patientinnen zu erforschen und bestmöglich mit der…

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  • AGO Österreich: aktuelle Studienlandschaft

    TRINOVA-3 – Angiogenesehemmer Trebananib bei Ovarialkarzinom: AMGEN prüft in dieser randomisierten, placebo-kontrollierten und multizentrischen Phase-III-Studie die Wirksamkeit des Angiogenesehemmers Trebananib (AMG 386) in der Primärtherapie von Eierstockkrebs. Zugelassen sind Patientinnen mit Ovarialkarzinomen, Karzinomen der serösen Häute und Tubenkarzinomen im FIGO-Stadium III…

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  • Brustkrebs-Prävention durch Bewegung

    Der Einfluss von körperlicher Aktivität auf den Allgemeingesundheitszustand sowie auf die Gesamtmortalität ist in den letzten 20 Jahren wissenschaftlich weitgehend belegt. Die Daten zeigen, dass Bewegung eine positive Wirkung auf die Knochengesundheit, das Körpergewicht, die Lebenserwartung, auf Herz-Kreislauf- und Muskelkondition,…

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  • Brustkrebs und Ernährung: Prävention, Therapie und Nachsorge in der Diätologie

    In Österreich erkranken jedes Jahr rund 5.000 Frauen an Brustkrebs. Mit einem Anteil von 29 % ist der Brustkrebs die häufigste Krebserkrankung der Frau (Statistik Austria, 2012). Ernährungs-Risikofaktoren beim Mammakarzinom: Wissenschaftliche Daten zeigen, dass neben einer genetischen Disposition die Ernährung und…

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  • Adjuvante osteoprotektive Therapie beim Mammakarzinom

    Osteoprotektion unter Aromatasehemmertherapie durch adjuvante Zoledronsäure- bzw. Denosumab-Therapie: Knochenverlust in der Postmenopause ist in erster Linie das Ergebnis einer Östrogendefizienz infolge des Funktionsverlusts der Ovarien. Postmenopausale Frauen mit Mammakarzinom, welche Aromataseinhibitoren (AI) einnehmen, haben ein zusätzliches Risiko für Knochenverlust, weil es…

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  • Screening und Brustkrebs-­Früherkennungsprogramme

    Die weltweit hohe Inzidenz des Mammakarzinoms stellt ein zentrales Problem in der onkologischen Krankenversorgung dar. Die Früherkennung der Erkrankung kann jedoch zu einer optimalen Therapie und hiermit zur Mortalitätssenkung und zur besseren krankheitsassoziierten Lebensqualität der betroffenen Frauen führen. Das Ziel…

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  • Eingeschränkte chirurgische Radikalität beim Zervixkarzinom

    In den letzten Jahrzehnten wurde die Radikalität der Operation des Zervixkarzinoms immer weiter eingeschränkt. Aufgrund der Erfolge der Strahlentherapie und insbesondere der kombinierten Chemo-Strahlentherapie beschränkt sich die Operation aufgrund der gleich guten Erfolge beider Therapiemodalitäten nur mehr auf die Frühstadien…

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  • Paradigmenwechsel in der Entstehung des Ovarialkarzinoms

    Bisher stand das Ovar im Mittelpunkt der Auseinandersetzung um die Pathogenese des Ovarialkarzinoms; die Tube wurde nur als lästiges Anhängsel betrachtet, das keine weitere Aufmerksamkeit für eingehende histologische Untersuchungen hervorrief. Allerdings konnten zahlreiche morphologische und molekulargenetische Studien eine eindeutige Vorläuferläsion…

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  • Therapie des frühen Vulvakarzinoms

    Das Vulvakarzinom ist mit einer Inzidenz von 2–3 Neuerkrankungen pro 100.000 Frauen pro Jahr selten. Nach Endometrium-, Ovarial- und Zervixkarzinom stellt es das vierthäufigste gynäkologische Malignom dar und macht 5 % aller Krebserkrankungen des weiblichen Genitaltrakts aus. Die Inzidenz des…

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  • Nebenwirkungsmanagement neuer ­zielgerichteter onkologischer Therapien

    Everolimus wird zunehmend beim metastasierten hormonrezeptorpositiven Mammakarzinom eingesetzt. Folgende Sicherheitsaspekte sind dabei zu beachten: Die Toxizität von Everolimus und Exemestan ist in späteren Therapielinien deutlich höher. Deshalb sollte der Einsatz möglichst als First- oder Second-Line-Therapie nach initialem Ansprechen auf eine Antihormontherapie…

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  • Psychoimmunologische Aspekte in der Tumorprävention

    Mens sana in corpore sano – der gesunde Geist in einem gesunden Körper, beides ist für den Menschen von großer Bedeutung und sowohl der Körper als auch die Psyche sind während des Lebens vielfältigen Belastungen und Veränderungsprozessen ausgesetzt. Die Erforschung…

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Nachlese ÖSG-Kongress 2012: GA 05|2012

  • Brustkrebs und Fertilität der jungen Frau


    Brustkrebs ist bei der jungen Frau ein relativ seltenes Ereignis, welches jedoch mit einem schlechten Outcome verbunden sein kann. Es ist jedoch nicht klar, ob das junge Alter allein ­einen unabhängigen prädiktiven Faktor für das Gesamtüberleben darstellt.

    
Die Wahrscheinlichkeit der Menopause für eine 35-jährige Frau, die mittels adjuvanter Chemotherapie behandelt wird, beträgt etwa 15 % und steigt auf 30 % nach einer chemoendokrinen Therapie.

    Fertilitätserhaltenden Maßnahmen sollten ein obligater Bestandteil des Aufklärungsgespräches der ­jungen Frau mit Brustkrebs sein.

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  • Therapie und Überleben nach präoperativer Chemotherapie


    Das Ausbleiben einer pathologischen Komplettremission nach präoperativer Chemotherapie ist bei Brustkrebs-Patientinnen mit Luminal-B/HER2-neu-negativen, Non-Luminal/HER2-neu-positiven und triplenegativen Tumoren für die weitere Prognose besonders ernst zu nehmen.

    Nach Daten der GEPARTRIO-Studie könnten vor allem nicht adäquat ansprechende Luminal-B-Patientinnen von einer modifizierten, „Response-guided“ präoperativen Therapie profitieren.

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  • Prognose und Prädiktion in der neoadjuvanten Therapie des Mammakarzinoms


    Ausgehend von der ursprünglichen Indikation beim inoperablen Mammakarzinom ist heute die Verbesserung der Brusterhaltungsrate eine breit akzeptierte Standardindikation der neo­adjuvanten systemischen Therapie. Weitere Vorteile: relativ gute Einschätzung des Langzeit­prognose zum OP-Zeitpunkt und – potenziell – Therapieindividualisierung durch frühes Bestimmen des Ansprechens.

    Essenziell für die Therapieplanung: histologische Diagnostik mit Bestimmung des WHO-Tumortyps, des histologische Gradings, des Hormonrezeptor- und HER2-Status sowie der Proliferation (Ki-67).

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  • Mammakarzinom postmenopausal: endokrine Therapiestrategien 2012


    Aromatasehemmer sind in der adjuvanten endokrinen Therapie der postmenopausalen Patientin Therapiestandard.

    Die Dauer der endokrinen Therapie sollte 5–10 Jahre betragen. Bei Gabe von Tamoxifen ist nach 2–3 Jahren ein Switch zu einem Aromatasehemmer sinnvoll.

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  • Endokrine Resistenzmechanismen und Behandlungsstrategien


    Bei der endokrinen Therapie unterscheidet man zwischen primärer Resistenz (z. B. genetisch bedingte Resistenzen) und sekundären oder erworbene Resistenzen (z. B. verstärkte Aktivierung nicht-Östrogenrezeptor-[ER]-abhängiger Signalwege).

    Die Kombination von endokrinen Therapieformen mit Inhibitoren von verschiedenen, alternativ aktivierten Signaltransduktionskaskaden (z. B. EGFR/HER2-Inhibitor Lapatinib oder mTOR-Inhibitor Everolimus) erscheint als vielversprechende Strategie zur Überwindung endokriner Resistenzen.

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  • Morbidität und Lebensqualität bei onkoplastischer Chirurgie


    Onkoplastische Mamachirurgie hat insgesamt niedrige Morbiditäts- und Reoperationsraten.

    Eine genaue Evaluierung operationserweiternder Maßnahmen wie Axilladissektion und Onkoplastik bei onkologischer Brustchirurgie ist obligat.

    Die Clavien-Dindo-Klassifikation empfiehlt sich als international validiertes und standardisiertes Bewertungssystem bei postoperativer Morbidität nach Onkoplastik.

    Im mittelfristigen Follow-up ist Patientinnen das onkologische Outcome primär wichtiger als das kosmetische Ergebnis.

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  • Entscheidungsfindung bei BRCA-Mutation: Früherkennung vs. Prophylaxe


    BRCA-Mutationsträgerinnen haben die Wahl zwischen intensivierten Früherkennungsunter­suchungen, welche eine Karzinomerkrankung nicht verhindern können, und einer prophylak­tischen Mastektomie, die das Brustkrebsrisiko auf unter 10 % reduziert – allerdings für den Preis der Entfernung eines (derzeit) noch gesunden Organs. Von den Betroffenen werden dabei ­rationale Argumente emotional und individuell höchst unterschiedlich gewichtet.

    Bereits vor der genetischen Untersuchung müssen in einem multidisziplinären Beratungsgespräch mögliche medizinische und psychosoziale Konsequenzen bei Vorliegen einer BRCA-Mutation ausführlich besprochen werden, um die psychosoziale Belastung zu minimieren.

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  • Neue ÖGS-Leitlinie 2012: Prävention und Früherkennung von Brust- und Eierstockkrebs bei Hochrisikopatientinnen

    Die von der Österreichischen Gesellschaft für Senologie (ÖGS) im April 2012 angenommene Leitlinie wurde von ExpertInnen mit besonderer Berücksichtigung der aktuellen EUSOMA-Kriterien (European Society of Breast Cancer Specialists) erstellt. Sie soll die Betreuung von Frauen mit einem erhöhten Lebenszeitrisiko für…

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OEGGG-Jahrestagung 2012: GA 03|2012

  • Arzneimittelwechselwirkungen

    Die Menschen werden immer älter und sind auch länger krank. Multimorbidität erfordert oft Polypragmasie: 10 bis 15 verschiedene Arzneimittel für einen Patienten sind heute keine Seltenheit. Wechselwirkungen zwischen den verordneten, aber auch ohne Verordnung eingenommenen Arzneimitteln finden nachweislich zu wenig Beachtung. Ein weggelassenes Medikament verhindert möglicherweise viele Arzneimittelinteraktionen. Das Risiko einer Interaktion beträgt bei 2 Arzneimitteln 13 %, bei 4 Arzneimitteln 38 % und bei 7 Arzneimitteln 82 %. Laut FDA werden immerhin 4 % der Arzneimittelinteraktionen als gefährlich bzw. bedenklich eingestuft.

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  • Vorwort zum Focus OEGGG-Jahrestagung 2012

    Sehr geehrte Kolleginnen, sehr geehrte Kollegen! Die Eröffnungssitzung der diesjährigen Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe in Graz wird sich auf Wunsch des gesamten Vorstandes mit der Geschichte der Frauenheilkunde auseinandersetzen. Eigentlich mit einem besonderen Abschnitt der Geschichte:…

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  • Schwangerschaft, Entbindung und Beckenboden: 5-Jahres-Daten

    Dieses klinische Projekt, das den Effekt von Schwangerschaft und Geburt auf den Beckenboden evaluiert, entstand 2005 an Croydon University Hospital in London auf der Abteilung für Urogynäkologie, geleitet von Ms. Ranee Thakar und Mr. Abdul H. Sultan. Dr. K. Elenskaia arbeitete dort ein Jahr als „Clinical Research Fellow“ und sammelte 5-Jahres-Follow-up-Daten.

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  • 10-Jahres-Daten nach TVT-Operation

    Die TVT-Operation (Tension-free Vaginal Tape) wurde 1996 erstmals beschrieben und in Europa 1997 eingeführt. Aufgrund der guten subjektiven sowie objektiven Kurzzeitergebnisse und der geringen Morbidität hat sich diese Operation rasch zum Standard der operativen Behandlung der weiblichen Stressharninkontinenz entwickelt. Die Anzahl der Studien zum Langzeitergebnis nach dieser Methode ist gering. Mit dieser Studie wollten wir die subjektiven und objektiven Ergebnisse 10 Jahre nach TVT-Operation erheben. Zusätzlich wurde Augenmerk auf Spätkomplikationen, Reoperationsrate sowie den Verlauf von Drangbeschwerden gerichtet.

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  • Zusammenhang von gastrointestinalen und vaginalen Laktobazillen

    Eine gesunde Vaginalflora ist durch eine Dominanz der Laktobazillen über die anaerobe Mischflora charakterisiert. Entscheidend ist also weniger die Frage, ob solche Anaerobier in der Vaginalkultur isoliert werden, sondern die Dominanz der Laktobazillen.

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  • Das untergewichtige Kind

    Es gibt keine universelle Definition des untergewichtigen Kindes in der Neonatologie. Meist ist ein untergewichtiges Neugeborenes (Small for Gestational Age – SGA) definiert als ein Neugeborenes, das mit seinem Geburtsgewicht unterhalb der 10er-Perzentile liegt (Gewicht mindestens 2 Standardabweichungen unterhalb des Mittelwerts).

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  • Nationales Brustkrebs-Früherkennungs-Programm: Zielsetzung und Ablauf

    Brustkrebs ist mit einem Anteil von 28 % die häufigste Krebserkrankung bei Frauen und auch die häufigste Krebstodesursache von Frauen in Österreich. Die Zunahme der Inzidenz soll zu einem großen Teil auf die vermehrt durchgeführten Früherkennungsuntersuchungen zurückzuführen sein („Screening-Effekt“). Die Inzidenz ist jedoch in den letzten zehn Jahren um etwa 14 % zurückgegangen. Die alterstandardisierte Mortalitätsrate liegt um 20 % unter jener des Jahres 1997.

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  • Empfehlungen zur Betreuung von Frauen mit familiärem Brust- und Eierstockkrebs

    In etwa 5 % aller Brustkrebserkrankungen sind Mutationen in einem der beiden Brustkrebsgene BRCA-1 und -2 ursächlich für die Erkrankung verantwortlich. Liegt in einem der beiden Gene eine Keimbahnmutation vor, so ist das Lebenszeitrisiko für Brustkrebs auf 85 %, das Lebenszeitrisiko für Eierstockkrebs auf 65 % erhöht. Die Genmutation wird autosomal-dominant vererbt, das Risiko, das veränderte Allel zu erben, beträgt für Kinder eines betroffenen Elternteils somit 50 %.

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  • Strukturierte Qualitätsverbesserung (SQV) in der Geburtshilfe in Österreich

    Im Geburtenregister Österreich (GRÖ) werden seit 1998 die relevanten geburtshilflichen Daten von einer zunehmenden Zahl von Abteilungen erfasst und ausgewertet. Seit 2009 nehmen nun ausnahmslos alle Krankenhäuser an diesem Qualitätssicherungsprojekt teil.

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  • Der Einsatz des DaVinci®-Systems in der Urogynäkologie

    In der Deszensuschirurgie hat sich ein Wandel von der rein anatomischen zur immer mehr in den Vordergrund tretenden symptomorientierenden operativen Korrektur vollzogen. Dennoch darf nicht außer Acht gelassen werden, dass anatomische Rezidive nicht selten sind (Olsen, 1997; Abdel Fattah, 2011).

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  • Polyzystisches Ovar-Syndrom (PCOS) – ein Update in Diagnostik und Therapie

    Das polyzystische Ovar-Syndrom (PCOS), auch Syndrom der chronischen hyperandrogenämischen Anovulation genannt, betrifft 5–10 % aller Frauen im reproduktiven Alter, was es zu einer der häufigsten Endokrinopathien und zur führenden Ursache für oligo-/anovulatorische Subfertilität macht. „Risikokollektive“ sind neben Kinderwunschpatientinnen auch Frauen mit Adipositas (welche man bei knapp der Hälfte aller Frauen mit PCOS findet), Frauen mit gestörter Glukosetoleranz (IGT), DM Typ 1, DM Typ 2, St. p. GDM, anamnestisch prämaturer Adrenarche oder wenn unter den Verwandten ersten Grades ebenfalls Betroffene sind.

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  • Kosteneffektives Screening für Gestationsdiabetes

    Die Schwangerschaft ist eine außergewöhnliche Stresssituation für den weiblichen Organismus. So kommt es auch bei gesunden Frauen ab der zweiten Schwangerschaftshälfte zu einer Abnahme der Insulinsensitivität. Bei präkonzeptionellen Störungen im Glukosestoffwechsel führt dieser Mechanismus zur Manifestation eines Gestationsdiabetes (GDM, ca. 14 % aller Schwangerschaften).1 Diese Erkrankung ist mit einer hohen Komplikationsrate für Frauen und Kinder behaftet: Neben neonatologischen Komplikationen (Schulterdystokie, postpartale neonatologische Hypoglykämie) ist das Risiko für eine spätere Entwicklung von Typ-2-Diabetes bei betroffenen Frauen deutlich erhöht.1–3

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  • Veränderungen des Plazentatransportes in diabetischen Schwangerschaften

    Die Plazenta ist ein Schlüsselorgan für die fetale Versorgung mit Nährstoffen und den Abtransport von Abfallprodukten. Wegen ihrer Position zwischen mütterlichem und fetalem Kreislauf ist sie metabolischen und endokrinen Einflüssen beider Kreisläufe ausgesetzt. Diese können bei Veränderungen, wie sie bei mütterlichem Diabetes mellitus und/oder Adipositas auftreten, die Plazentaentwicklung beeinflussen sowie direkt und indirekt damit auch den transplazentaren Transport.

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  • Leitlinienübersicht zur Abklärung von sexueller Gewalt

    In Österreich steht die OEGGG-Leitlinie aus dem Jahr 2001 (Loimer et. al) zur Verfügung. Diese wird zur Zeit von einem Expertinnenteam im Auftrag der OEGGG überarbeitet. Im Folgenden eine Übersicht der vorliegenden Leitlinien aus der Schweiz, Österreich und Deutschland (Leitlinien und Zeitschriftenartikel zum Thema siehe Tab.).

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  • Nicht-invasive Pränataldiagnostik: was gibt es Neues?

    Die nicht-invasive Pränataldiagnostik (NIPD) ist seit Jahrzehnten ein großer Schwerpunkt in der wissenschaftlichen Forschung und ein lang ersehntes Ziel in der Pränatalmedizin. Mit dem Nachweis zellfreier fetaler Nukleinsäuren im mütterlichen Blut im Jahr 1997 gelang ein signifikanter Durchbruch auf diesem Gebiet.

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  • Vestibulitis/Vestibulodynie: eine Diagnose zum Verzweifeln

    Bei Vestibulitis/Vestibulodynie handelt es sich um eine sehr unangenehme Erkrankung mit einem langen Abklärungsweg, der Infektionen im Genitaltrakt ausschließt. Sie wird auch als vulväres Vestibulitis-Syndrom, Burning-Vulva-Syndrom oder Vulvodynie bezeichnet.

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  • Medikamentöse Schmerztherapie für den Frauenarzt

    Es gehört zum Rüstzeug jedes Gynäkologen, die medikamentöse Schmerztherapie in den wesentlichen Zügen zu beherrschen. Bereits entstandene Schmerzen sollten so früh wie möglich therapiert werden. Vorhersehbare Schmerzen sollte man gar nicht erst entstehen lassen.

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  • Fetale Wachstumsrestriktion – Definition, Standards, Klassifikation

    Ich habe das Vertrauen – gewiss, stärker denn je zuvor –, dass im Laufe der Zeit diese Theorie Astronomen in deren Erforschen des Universums, wenn sie sich von allen anderen Methoden verlassen fühlen, eine willkommene Hilfe sein wird“ – als Christian Andreas Doppler (1803−1853), kurz nach der Veröffentlichung seiner bahnbrechenden Arbeit im Jahr 1843, diese Vision schrieb, konnte er noch nicht erahnen, wie recht er hatte.

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  • Dysmenorrhö – welche Diagnostik ist wann nötig?

    Der Terminus Dysmenrrhö leitet sich aus dem griechischen dys (schwierig, schmerzhaft) sowie meno (Monat) und rrhea (fließen) ab – womit sich eines der häufigsten gynäkologischen Symptome erklärt. Studien zur Prävalenz der Dysmenorrhö geben Zahlen von 41–90 % an, wobei 11–17 % als schwer erträglich beschrieben werden.

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AGO-Jahrestagung 2012: GA 02|2012

  • Tumoranämie – Therapeutischer Stellenwert von intravenösem Eisen

    Um die 30–50 % der Tumorpatienten haben eine Anämie, die zu einer eingeschränkten Lebensqualität und erhöhten Morbidität führt sowie die Prognose verschlechtert.

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  • HPV-Infektionen – Therapie von Zervixkarzinom- Vorstufen mit Imiquimod

    Die zervikale intraepitheliale Neoplasie (CIN) stellt eine relativ häufige Präkanzerose des Zervixkarzinoms dar, die vorwiegend Frauen im Alter von 25 bis 35 Jahren betrifft. Die CIN wird – ebenso wie das Zervixkarzinom – typischerweise durch eine persistierende Infektion mit Hochrisiko- Typen des humanen Papillomavirus (HPV) verursacht.

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  • Genderspezifische Aspekte von Übelkeit und Erbrechen

    Erst seit kurzer Zeit gilt der Faktor „weibliches Geschlecht“ als besonders starker unabhängiger Risikofaktor für das Auftreten von Übelkeit und Erbrechen unter Chemotherapie. Neben dem weiblichen Geschlecht sind v. a. noch weitere unabhängige Risikofaktoren für Übelkeit und Erbrechen identifiziert worden,…

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  • HPV-Diagnostik – Aktueller Stand zur Testung von viruskodierter mRNA für die HPV-Onkogene E6 und E7

    Der molekulare Nachweis von humanen Papillomviren hat im Screening auf das Zervixkarzinom und seine Vorstufen eine höhere Sensitivität als das zytologische Screening durch klassischen Pap-Abstrich gezeigt. Aufgrund der hohen Infektionsprävalenz ist die Spezifität für die Entdeckung von tatsächlicher Erkrankung durch DNA-Nachweis aber niedriger als beim zytologischen Screening. Dies hängt mit der Präsenz hoher Konzentrationen an produzierten Viruspartikeln bereits in harmlosen produktiven Läsionen oder dem möglichen Nachweis von „Deposit“ von Virus-DNA des Partners zusammen, die aber keine aktive Infektion oder hochgradige Läsion repräsentiert. Der Nachweis von viruskodierter mRNA ist eine Möglichkeit, eine aktive Infektion und anhand der Expressionsstärke auch hochgradige Infektionen darzustellen. Hierdurch wird die Spezifität des Nukleinsäurenachweises deutlich verbessert und übersteigt diejenige des DNA-Nachweises.

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  • Konservative Therapie des Endometriumkarzinoms – Kontext nicht abgeschlossene Familienplanung

    Das Endometriumkarzinom ist der häufigste maligne gynäkologische Tumor in den westlichen Industrieländern. Die Standardbehandlung des Endometriumkarzinoms besteht in einer Hysterektomie plus bilateraler Adnexexstirpation und je nach Risikoevaluierung mit oder ohne pelviner und periaortaler Lymphadenektomie. In den letzten Jahren werden in…

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  • Zwei AGO-Studien zur palliative Chemotherapie beim fortgeschrittenen, platinresistenten Ovarialkarzinom

    Bei Patientinnen mit platinrefraktärem bzw. platinresistentem Rezidiv wurden 2 Phase-II-Studien untersucht: wöchentliches Irinotecan + Docetaxel bzw. liposomales Doxorubicin ± Gemcitabin + prophylaktisch G-CSF.

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  • Ovarialkarzinom – Aktuelle Perspektiven in der antiangiogenen Therapie

    Im komplexen Prozess der Tumorangiogenese stellt die Blockade des Tie-2-Rezeptors ein neues Wirkprinzip dar. Derzeit wird der Peptibody AMG-386 bei Ovarialkarzinom evaluiert, mit ersten vielversprechenden Daten.

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  • Antiangiogenese durch BIBF 1120

    BIBF 1120 (Vargatef™) ist ein neuer 3-fach wirkender Angiokinase-Inhibitor, der drei Wachstumsrezeptoren gleichzeitig hemmt: den Vascular Endothelial Growth Factor Receptor (VEGFR) den Platelet-derived Growth Factor Receptor (PDGFR) den Fibroblasten Growth Factor Receptor (FGFR) Alle 3 Faktoren sind kritisch im Angiogeneseprozess…

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  • Axilladissektion bei metastatisch besiedelten Wächterlymphknoten – immer notwendig?

    Aufgrund aktueller Daten der ACOSOG-Z0011- Studie zum Nutzen der Entfernung der Achsellymphknoten bei positiven Wächterlymphknoten bei Brustkrebs hat die Österreichischer Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (OEGGG) und die Arbeitsgemeinschaft für Gynäkologische Onkologie (AGO) am 30. 9. 2011 in Innsbruck ein Konsensusmeeting organisiert, um Behandlungsempfehlungen zu erarbeiten.

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  • Was ist die WAAGO?

    Die Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie (AGO) hat 1999 den Wissenschaftlichen Ausschuss der AGO (WAAGO) gegründet, um GynäkologInnen verschiedenster gynäkologischer Abteilungen in den Aufgabenbereich gynäkologische Onkologie zu integrieren und zu motivieren, an nationalen und internationalen Studien teilzunehmen. Die WAAGO befasst sich seither…

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  • Interview: Wertheim-Preis 2012 für den Vater der HPV-Impfung

    Wenn es nach 10 Jahren Wertheim-Preis einen würdigen Kandidaten für die von der AGO alljährlich im Rahmen ihrer wissenschaftlichen Jahrestagung veliehene Auszeichnung für Verdienste in der gynäkologischen Onkologie gibt, dann ist es Professor Harald zur Hausen.

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  • Vorwort zum Focus AGO-Jahrestagung 2012: „Krebs bei der Frau“

    Die Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft für gynäkologische Onkologie (AGO) der OEGGG, die seit Jahren regelmäßig in Salzburg stattfindet, richtet sich an alle ÄrztInnen, die an der Prävention, Diagnostik, Behandlung und Nachsorge von gynäkologischen Krebserkrankungen einschließlich Brustkrebs interessiert sind.

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