Rubrik: Medizinische Kontinenzgesellschaft Österreich

  • Editorial: Kosmetische Operationen am Genitale – ein starker Trend mit Einfluss auf die Kontinenz?

    Seit Jahren gibt es beachtliche Steigerungen im Bereich kosmetischer Chirurgie am äußeren Genitale und des Beckenbodens der Frau. Dazu zählen mehrere Eingriffsarten unterschiedlicher Art und Technik, beginnend mit der ästhetischen Labienchirurgie bis hin zu „Rejuvenation“-Operationen. Zu Anfang handelte es sich…

    Weiterlesen ...
  • Volle Blase? Leere Blase? – Wenn postoperativ nichts geht!

    Immer wieder kommt es vor, dass an der urodynamischen Ambulanz Patienten vorgestellt werden, die bereits seit einem halben Jahr oder länger mit einem Dauerkatheter versorgt sind. Der Grund für diese Versorgung ist den zumeist schon betagten Patienten oftmals selbst nicht…

    Weiterlesen ...
  • Krebs und Sexualität – reden wir darüber

    Intime Begegnung und lustvoller Körperkontakt können Tumorpatienten stärken: Die Diagnose Krebs lässt im Leben der Betroffenen und ihres Umfelds meist keinen Stein am anderen. Zuerst steht die Bekämpfung der Erkrankung im Vordergrund. Wenn aber der Kampf um den Erhalt des Lebens…

    Weiterlesen ...
  • Beckenboden und weibliche Sexualität

    Aktuelle Studien belegen eine Prävalenz sexueller Dysfunktionen bei Frauen von 30–49 %, einhergehend mit reduzierter Libido und Änderungen des Sexualempfindens bis hin zu Dyspareunie und Vulvodynie. Häufig wird bei Patientinnen mit Senkung und/oder Inkontinenz unter anderem eine Sexualfunktionsstörung erhoben. Studienlage…

    Weiterlesen ...
  • Vorbeugung rezidivierender Harnwegsinfekte

    Rund die Hälfte aller Frauen erleidet einmal in ihrem Leben einen Harnwegsinfekt (HWI), wobei bei ca. 30 % ein Rezidiv zu beobachten ist. Generell werden Harnwegsinfekte mit einer Häufigkeit von zweimal innerhalb von 6 Monaten oder von dreimal innerhalb eines…

    Weiterlesen ...
  • Editorial – Vorsitzwechsel bei der MKÖ

    Es ist mir eine Freude, seit der Mitgliederversammlung bei der Jahrestagung der MKÖ im Herbst 2015 als 1. Vorsitzender fungieren zu dürfen. Zum ersten Mal in der 25-jährigen Geschichte der MKÖ ist mit meiner Person ein Gynäkologe und Geburtshelfer mit…

    Weiterlesen ...
  • Beckenbodendysfunktion – Warum Rückbildung nach einer natürlichen Geburt?

    Die Geburt ist ein natürlicher Vorgang, und doch braucht es viel Achtsamkeit, damit die Frau nicht – gleich oder nach Jahrzehnten – deswegen Beschwerden bekommt. Die Herausforderungen: Das Neugeborene ist da und der jungen Mutter oft im Moment wichtiger als…

    Weiterlesen ...
  • Am Beispiel LKH Steyr-Kirchdorf: Aufgaben eines MKÖ-zertifizierten ­Beckenbodenzentrums

    Harn- und Stuhlinkontinenz sowie Erkrankungen des Beckenbodens sind weit verbreitete Gesundheitsprobleme, die die Lebensqualität der Betroffenen stark beeinträchtigt. Als erst kürzlich von der MKÖ zertifiziertes Kontinenz- und Beckenbodenzentrum Steyr-Kirchdorf zielt die neu etablierte Einrichtung darauf ab, die klinische Situation von…

    Weiterlesen ...
  • WKW, JT und Facebook

    Da ein Newsletter Neues bringen soll, halte ich mich nicht mehr lange auf mit der liebgewordenen Tradition der bevorstehenden WKW (Welt-Kontinenz-Woche). Erfreulich ist, dass vom 23. bis 29. Juni heuer noch mehr Publikumsinformationen geboten werden. All jenen, die sich für…

    Weiterlesen ...
  • Chronischer Beckenschmerz aus gynäkologischer Sicht

    Definition: Chronischer Beckenschmerz, oft wird auch der englische Begriff „chronic pelvic pain“ (abgekürzt CPP) verwendet, ist mit mindestens 2 %, in manchen Studien bis zu 24 %, ein verbreitetes Problem in der gynäkologischen Praxis.1 Laut einer oft verwendeten Definition umfasst CPP…

    Weiterlesen ...
  • Der Schmerz in der Proktologie

    Schmerzen des Anorektums sind ein facettenreiches Problem, welches nicht immer dem Chirurgen vorbehalten ist. Der Schmerz in der Beckenregion bedarf oft einer interdisziplinären Annäherung, weil das chirurgische „hintere“ Kompartment anatomisch und funktionell in unmittelbarer Nachbarschaft zum „vorderen“ urogynäkologischen steht. Als…

    Weiterlesen ...
  • Inkontinenz – das zweifache Tabu

    Das erste Jahr als Präsident der MKÖ ist mir nicht langsam vergangen. Im Rhythmus der Veranstaltungen und deren Vorbereitung vor dem Hintergrund der täglichen praktischen Arbeit aller Mitarbeiter unserer Gesellschaft in ihren jeweiligen Gesundheitseinrichtungen haben sich mir neue Perspektiven eröffnet….

    Weiterlesen ...
  • Paradigmenwechsel bei Stuhlinkontinenz

    Die fäkale Inkontinenz (FI) betrifft in erster Linie Frauen und ist zumeist auf den Geburtsvorgang zurückzuführen. Der klassische Verlauf dieser FI ist verhältnismäßig stereotyp: Bei einer Geburt, insbesondere wenn schwer (z. B. Forceps), kann es zu einem Riss oder Einriss…

    Weiterlesen ...
  • Die Jahrestagung 2013 aus Sicht der Pflege

    Seit fast 20 Jahren bin ich als diplomierte Pflegeperson in der Medizinischen Kontinenzgesellschaft Österreich engagiert, das weiterhin tabuisierte Thema Harn- und Stuhlinkontinenz in den Focus besonders auch von medizinischem Personal zu rücken. Aus der Perspektive meiner Rolle als Tagungspräsidentin (gemeinsam…

    Weiterlesen ...
  • Zarte Bänder – moderne operative Therapie der weiblichen Belastungsharninkontinenz

    Belastungsharninkontinenz (englisch: Stress Urinary Incontinence = SUI) ist definiert als Harnabgang aus der Harnröhre bei körperlicher Belastung. Von der weiblichen Bevölkerung sind 6 bis 17 % betroffen, von denen mehr als die Hälfte dadurch in der Lebensqualität stark oder sehr…

    Weiterlesen ...
  • Kontinenz ist MKÖ

    Höhepunkt im Jahresablauf der MKÖ ist zweifelsohne die Jahrestagung (JT) im Herbst. Während die vergangene noch analysiert wird, arbeitet man schon auf die nächste hin – mit höchster Konzentration aller Vorstandsmitglieder, denen ich für ihr konsequentes Engagement für die MKÖ…

    Weiterlesen ...
  • Neue Zulassung von Botulinum-Toxin A auch bei überaktiver Blase (ÜAB) in Österreich

    Nach Symptomen der ÜAB fragen: Der Symptomenkomplex der ÜAB ist in der erwachsenen Bevölkerung bei etwa 15–17 % zu finden, wobei Frauen etwas häufiger (3 : 2) betroffen sind. In 2/3 der Fälle kann der vermehrte Harndrang noch kontrolliert werden (ÜAB…

    Weiterlesen ...
  • Botulinumtoxin in der Proktologie

    Botulinumtoxin, das Neurotoxin des Anaerobiers Clostridium botulinum, hemmt spezifisch die Azetylcholinausschüttung an motorischen und vegetativen Nervenendigungen. Es kommt somit zu einer reversiblen schlaffen Parese der injizierten Muskulatur. Diese Wirkung macht man sich bei der Behandlung von Dystonien und Spastik zunutze….

    Weiterlesen ...
  • „Pelvic organ prolaps“ (POP) aus der Perspektive der Physiotherapie

    Entsprechend der im International Continence Society (ICS) Textbook 2009 beschriebenen Ätiologie ist der POP häufig mit Beckenbodendysfunktionen verschiedener Genese vergesellschaftet, wobei die aktuelle Studienlage eine gegenseitige Beeinflussung in beide Richtungen nahelegt. Der Einsatz der Physio­therapie als Teil des konservativen Behandlungsmanagements…

    Weiterlesen ...
  • Interdisziplinarität zeichnet die MKÖ aus


    Die wichtigste Charakteristik der MKÖ ist die Interdisziplinarität und die gute Zusammenarbeit der Ärzte aus den verschiedenen Fachrichtungen mit Pflege und Physiotherapie. An der Spitze der MKÖ standen mit Prof. Madersbacher und mit mir bisher immer Urologen. Da ich aus…

    Weiterlesen ...
  • Diagnostik bei fäkaler Inkontinenz 


    Erster Schritt zur Abklärung von Patienten mit Stuhlinkontinenz (FI) ist die Anamneseerhebung, die zwei wesentliche Vorteile hat: für den Patienten, weil er Vertrauen gewinnt, wenn vom Arzt Fakten professionell angesprochen werden, die ihn vielleicht schon lange belasten; für den Arzt,…

    Weiterlesen ...
  • Präsidentenwechsel bei der MKÖ


    Am 31. Mai 2012 dieses Jahres widerfuhr dem längst zurückgezogenen Ehrenmitglied die Ehre, ab Oktober in der Rolle des Ersten Vorsitzenden (vulgo Präsident) in die MKÖ zurückkehren zu dürfen. Dies war der einzige Karriere­sprung in meinem Leben, der binnen weniger…

    Weiterlesen ...
  • Inkontinenz: Stilles Leiden am stillen Örtchen


    Unter dem Motto „Darüber reden statt darunter leiden!“ betreibt die MKÖ seit mehr als 20 Jahren gezielte Informations- und Öffentlichkeitsarbeit, um von Harn- und Stuhlinkontinenz Betroffene aufzuklären und das Thema aus der Tabuzone zu holen. Tabus sind so alt wie die…

    Weiterlesen ...