Rubrik: Zum Geleit

  • UNESCO-Lehrstuhl für Bioethik am Josephinum

    Unter dem gemeinsamen Dach des Josephinums sind traditionell kulturelles Erbe der Medizinischen Universität Wien und aktuelle bioethische Fragestellungen eng miteinander verbunden. Das Josephinum hat als Kompetenzzentrum in diesem Kontext die Aufgabe übernommen, den sensiblen Part einer transparenten und höchsten ­ethischen Grundsätzen verpflichteten medizinischen Forschung weiter zu entwickeln und zu gestalten.

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  • Comprehensive Cancer Center Vienna – offen für alle OnkologInnen

    Studien belegen, dass PatientInnen, die in einem Comprehensive Cancer Center behandelt werden, signifikant länger leben als PatientInnen, die nicht in einem Schwerpunktzentrum betreut wurden. Wesentlich für diesen Erfolg ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit der beteiligten Fachdisziplinen und eine enge Kooperation zwischen der klinischen Forschung und der Grundlagenwissenschaft.

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  • Gesundheitsausgaben in Österreich

    Österreich befindet sich in Bezug auf Ausgabensteigerungen für den Gesundheitsbereich ökonomisch auf einem guten Weg.

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  • Salutogenese der Welt

    Das vom Club of Rome legendär annoncierte Ende des Wachstums kann vom derzeit in freudiger Völlerei lebenden Homo ludens der westlichen Hemisphäre und von den weiteren Milliarden, die diesen Dopaminreflex noch nicht aktivieren konnten – durch ihn aber bereits infiziert wurden –, in absehbarer Zeit nicht umgesetzt werden.

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  • Worüber sich PatientInnen in Wien beschweren

    Die Funktion einer Patientenombudsfrau bzw. eines Patientenombudsmanns wurde von der Wiener Ärztekammer etabliert, um eine vertrauensvolle Anlaufstelle für PatientInnen zu schaffen. Die Patientenombudsstelle fungiert insbesondere im niedergelassenen Bereich (AllgemeinmedizinerInnen, FachärztInnen) als starkes Bindeglied ­zwischen PatientInnen und Ärzteschaft.

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  • Medizinstudium – keine halben Sachen!

    Die Wettbewerbsfähigkeit von Universitäten an der Front der Forschung ist elementar für die Weitergabe von ­Haltungen und Wissen an die nächste Generation.

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  • KLINIKSUCHE.AT – Ministerielles Bewertungsportal

    Jetzt sind wir auch offiziell unterstützt vom Bundesministerium für Gesundheit im „Internet-Zeitalter“ ange­kommen – die Seite www.klinik-suche.at wird seitens der Behörde als der Durchbruch der „transparenten Medizin“ angesehen.

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  • Zum Geleit: Studien-PatientInnen leben länger

    Die Arbeitsgemeinschaft für Gynäkologische Onkologie (AGO) Österreich bemüht sich seit Jahren mit Erfolg um die Teilnahme an internationalen Multicenter-Studien. Diese intensive Arbeit findet international bedeutende Beachtung und wir sind, auch wenn wir ein sehr kleines Land sind, inzwischen gerne gesehene Studienteilnehmer.

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  • TTIP – Gefahren für die europäische Gesundheitspolitik

    Gesundheitsdienstleistungen können nicht mit marktorientierten Dienstleistungen gleichgesetzt werden. Eine Allianz von Ärzteverbänden auf EU-Ebene fordert, dass Gesundheitsleistungen aus dem Anwendungsbereich von TTIP ausgeschlossen werden.

     

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  • Ein Anlass, zu gratulieren: 30 Jahre „Pharmainformation“

    Im Februar 1986 erschien die erste Ausgabe des Printmediums „Pharmainformation“. Das Mission Statement ­besteht nach wie vor in objektiver medizinisch-wissenschaftlicher Information zu einzelnen Medikamenten. Wesentlich geändert haben sich in diesen drei Jahrzehnten allerdings die Voraussetzungen bezüglich Arzneimittelzulassung, -markt und Wechselbeziehungen zwischen pharmazeutischer Industrie und ÄrztInnen einerseits und PatientInnen andererseits.

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  • Eine Erfolgsgeschichte: Brustgesundheitszentren in Österreich

    Im Jahre 2014 betreuten in Österreich 25 zertifizierte Brustgesundheitszentren insgesamt 72 % der Frauen mit Brustkrebs – ein Erfolgsmodell für betroffene Frauen und Krankenhäuser.

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  • Der Semmelweis-Reflex – Zum 150. Todestag des „Retters der Mütter“

    Der erste Fall von evidenzbasierter Medizin in Österreich – ein Muster für den reflexhaft ablehnenden Umgang mit neuen Erkenntnissen.

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  • Patient-reported Outcomes in der Onkologie

    Lange Zeit waren ausschließlich Überlebenszeit und Morbidität ausschlaggebende Kriterien zur Evaluation onkologischer Therapien. In den vergangenen Jahrzehnten ist nun zunehmend das Bewusstsein für die Notwendigkeit subjektiver Parameter zur Beurteilung von Gesundheitszustand und Behandlungsauswirkungen gewachsen, deshalb wird der Einsatz von sog. Patient-reported Outcomes (PROs) in klinischen Studien gefordert.

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  • 30 Jahre österreichische Brustkrebsforschung – Happy Birthday ABCSG!

    Die Austrian Breast & Colorectal Cancer Study Group (ABCSG) feierte am 20. März 2015 ihr 30-jähriges Jubiläum im Wiener Novomatic Forum mit zahlreichen KollegInnen und WegbegleiterInnen aus dem In- und Ausland.

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  • Public Health – Gute Bedingungen für Salutogenese

    Public Health bedeutet sinngemäß Bevölkerungsgesundheit, Aufgabe und Zielsetzung werden vom US Institute of Medicine (The future of public health) wie folgt definiert: To fulfill society’s interest in assuring conditions in which people can be healthy“.

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  • Josephinum und „Wiener medizinische Meile“

    Das Josephinum wurde von Joseph II., dem Reformkaiser, in Auftrag gegeben und kurz nach Fertigstellung des Wiener Allgemeinen Krankenhauses (1784) am 7. November 1785 als k. k. Medizinisch-Chirurgische-Josephs-­Akademie (Academia Medico-Chirurgica) eröffnet.

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  • Zur bevorstehenden Änderung des Fortpflanzungsmedizingesetzes (FMedG)

    Im Jahre 1978 wurde das erste Kind nach extrakorporaler Befruchtung (IVF) in England geboren; in Österreich kam das erste IVF-Kind im Jahre 1982 auf die Welt. Erst 10 Jahre später, nämlich im Jahre 1992, trat nach jahrelanger, z. T. sehr kontrovers geführter, politischer, medizinischer und weltanschaulicher Debatte in Österreich das Fortpflanzungsmedizingesetz (FMedG) in Kraft.

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  • Reform der Ärzteausbildung – ein wichtiger Schritt

    Seit Jahrzehnten fordert die Wiener Ärztekammer eine verpflichtende Ausbildung für Allgemeinmediziner in Lehrpraxen. Das ist international üblich, und auch in Österreich fordern immer mehr junge Kolleginnen und Kollegen diese Art der Ausbildung, um später als Hausarzt arbeiten zu können.

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  • Benötigen Universitäten auch private Einnahmen?

    Für die Unterfinanzierung der österreichischen Universitäten – vor allem auch im internationalen Vergleich – wird im Universitätsbericht 2011 neben dem Umstand, dass die Hochschulausgaben des Bundes im Zeitraum 2000 bis 2009 hinter der Entwicklung des BIP zurückgeblieben sind, nicht zuletzt…

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  • Gute Startbedingungen ins Leben: Projekt „Frühe Hilfen“ – Modellregion Wien

    Familien in belasteten Situationen wird ab April 3014 im Rahmen des Modellprojekts Frühe Hilfen rasch, niederschwellig und aufsuchend Unterstützung durch speziell geschulte psychosoziale Fachkräfte für die Schwangerschaft und frühe Kindheit angeboten.

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  • Frauengesundheit – mehr als ein Schlagwort der Gesundheitspolitik

    Der breite Themenbereich der Frauengesundheit hat in den letzten Jahren definitiv an Beachtung im gesundheitspolitischen Alltag gewonnen.

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  • Geleit 5/2013: Hat die Frauenheilkunde die „Gender Medicine“ übersehen?

    An vielen Universitäten wurden Abteilungen für Gendermedizin, die präferenziell das große Feld der „Female Health“ abdecken, etabliert, zumeist werden sie von InternistInnen und PsychiaterInnen geleitet. Allerdings ist durchaus zu hinterfragen, ob nicht das Fach Frauenheilkunde, das sicherlich im Stande ist, einen hohen wissenschaftlichen, intellektuellen und klinischen Input zu erbringen, sich mehr in dieses hochinteressante Wissensgebiet involvieren sollte.

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  • Editorial 5/2013: Wissen: Macht – Ressource – Verantwortung

    Der Begriff der „Wissensgesellschaft“ ist in den letzten Jahren sehr populär geworden. Es wird damit eine wichtige Akzentverschiebung ausgedrückt, die uns vom Modell der Industrie- bzw. Dienstleistungsgesellschaft hin zu einer vom Wissen dominierten Gesellschaft führt.

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  • Geleit 4/2013: WHI: Nicht alles fließt …

    Die vielen Experten, die sich einst um das Wohl von Millionen Frauen sehr besorgt gezeigt haben, halten es offenbar nicht für notwendig, nunmehr die beruhigende Nachricht weiterzugeben und zu verkünden, dass die Sorgen von so vielen Frauen, die sich im Klimakterium für einige Jahre oder auch länger eine Östrogen-Monotherapie unterzogen haben, ganz unnötig waren.

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  • Geleit 3/2013: Verantwortungsvolle Transparenz

    Vertrauen und Glaubwürdigkeit sind Begriffe, die in der Gesundheitsbranche von hoher Bedeutung sind. Gesundheit, als essenzielles Gut des Menschen, ist von vielen Faktoren abhängig und interagiert mit einer großen Zahl an Netzen, Märkten und Personen. Der materielle Begriff „transparent“ bedeutet in diesem Zusammenhang nicht, über einen „gläsernen Patienten“ zu sprechen, sondern über offene Strukturen und eine transparente und faire Zusammenarbeit innerhalb des Systems, um Glaubwürdigkeit und damit Vertrauen zu sichern.

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  • Geleit 2/2013: Good Scientific Practice Guidelines der MedUni Wien

    Noch vor einigen Jahrzehnten war es in der Gesellschaft üblich, gewissen Berufsgruppen wie z. B. Ärzten, Forschern, Bankern oder Priestern mit großem Vertrauen zu begegnen. Nicht zuletzt aufgrund von krassen Fällen von Missbrauch dieser Vertrauenssituation ist es hier in den letzten 20 Jahren zu einem Umdenken in der öffentlichen Meinung – hin zu einer Beweislastumkehr gekommen.

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  • Geleit 1/2013: 175 Jahre Gesellschaft der Ärzte in Wien

    175 Jahre Gesellschaft der Ärzte bedeutet eine genauso lange Zeit freier wissenschaftlicher Diskussion und ärztlicher Fortbildung.

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  • Geleit 6/2012: „Health Literacy“ und das MINI MED Studium


    Es ist schwierig, den Begriff „Health Literacy“zu übersetzen. Genau genommen bedeutet er Gesundheitsbildung oder Wissen über Gesundheit, in der deutschsprachigen Literatur firmiert er unter der Bezeichnung Gesundheitskompetenz.

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  • 10 Jahre nach der WHI-Studie – Man merkt die Absicht und ist verstimmt!


    Im Mai dieses Jahres wurden im „Lancet Oncology“ die über 11,8 Jahre gesammelten Daten des „Estrogen only“-Arms der WHI-Studie publiziert. Auffallend war die geringe Beachtung, die diesen wissenschaftlichen Erkenntnissen medial, aber auch in den onkologischen Foren geschenkt wurde.

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  • Geleit 4/2012: Medizinisch unterstützte Fortpflanzung – Reformbedarf aus verfassungsrechtlicher Sicht*

    1. Während sich der Gesetzgeber im Medizinrecht üblicherweise auf die Festlegung allgemeiner „Spielregeln“ beschränkt und die Auswahl medizinischer Methoden dem „Stand der Wissenschaft“ und dem Einvernehmen zwischen Arzt und Patient überlässt, dringt die Regelungsintensität auf dem Gebiet der Reproduktionsmedizin weit in…

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  • Geleit 2/2012: Zur Zukunft der gynäkologischen Onkologie

    Wenn wir uns Gedanken über die Zukunft der gynäkologischen Onkologie machen, stellt sich vorab die Frage, welche Faktoren diese Zukunft beeinflussen. Zu den wichtigsten Einflussgrößen zählen in diesem Kontext die demografische Entwicklung und die eingeschränkten finanziellen Ressourcen.

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  • Geleit 3/2012: Gender-Medizin – Gesundheit, männlich und weiblich

    Es war in den 1980er-Jahren, als die Weltgesundheitsorganisation WHO sich mit den in der Medizin wichtigen Unterschieden zwischen Mann und Frau abseits der Geschlechtsorgane zu beschäftigen begann. Allerdings brauchte es 16 Jahre bis zur Einrichtung eines eigenen Departments for Gender, Women and Health der WHO. Und es dauerte noch bis 2001, bis die WHO empfahl, in allen Belangen des Gesundheitswesens lokale Strategien für eine geschlechtergerechte Gesundheitsversorgung – für „Gender-Medizin“ – zu entwickeln und umzusetzen.

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  • Geleit 1/2012: Entfernung der minderwertigen Brustimplantate empfohlen – Zusammenfassung einer Stellungnahme deutscher Fachgesellschaften

    Offiziell sind in Österreich nur 8 Frauen vom Skandal um die gesundheitsschädlichen Brustimplantate der Firma PIP (Poly Implant Prothese) betroffen. Wahrscheinlich sind es aber Hunderte, die Österreichische Ärztekammer rechnet mit etwa 200 Geschädigten allein in Wien, denen schadhafte Silikonkissen bei Operationen im Ausland eingesetzt wurden.

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  • Kassenpatienten versus Privatversicherte – Eine Milliarde Euro nur für mehr Komfort?

    Die Aufregung war groß, als der VKI in seiner Zeitschrift „Konsument“ Ungleichbehandlungen zwischen „normalen“ Patienten und Patienten mit Zusatzversicherungen bei Operationen feststellte. Bundesminister Stöger nannte solches eine „Sauerei“ und verwies auf die geplante Reform des Krankenanstaltengesetzes im kommenden Jahr, das die Krankenanstalten verpflichten soll, ein Wartezeiten-Management einzuführen, indem durch standardisierte medizinische Kriterien die Terminreihung für Patienten, die auf Operationen warten, transparent und daher nachvollziehbar wird.

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  • Next Generation Sequencing – eine neue Option in der prä- und perinatalen Medizin

    Als Ergebnis des Human Genome Projects hat vor bereits über 10 Jahren der damalige amerikanische Präsident Bill Clinton „Das Buch des Lebens“ (wie er es nannte), die erste erfolgreiche komplette Sequenzierung des humanen Genoms präsentiert. Damals waren noch viele Jahre äußerst kostspieliger humangenetischer Arbeit dafür notwendig.

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  • Nicht-kommerzielle vs. gewinnorientierte Abnahme von Nabelschnurblut – Stellungnahme der Bioethikkommission zu Nabelschnurblutbanken*

    Seit einiger Zeit bieten private Unternehmen Eltern gegen Bezahlung die Konservierung von Nabelschnurblut von Neugeborenen an, um dieses möglicherweise für die Behandlung von Krankheiten des Kindes oder eines seiner Familienangehörigen zu verwenden. Dagegen bestehen ethische Bedenken, weil es nach derzeitigem medizinischen Wissensstand keinen Nachweis für die Wirksamkeit der Behandlung gibt.

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  • Präimplantationsdiagnostik (PID) – 12 Empfehlungen1

    Ad-hoc-Stellungnahme der Leopoldina (Nationale Akademie der Wissenschaften) in Zusammenarbeit mit der acatech (Deutsche Akademie der Technikwissenschaften) und der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (für die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften)

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  • Entwicklungen der Palliativmedizin am Beispiel der Onkologie – „Palliative Care“ – von Kernkompetenzen und neuen Perspektiven

    Palliative Care – ins Deutsche häufig verkürzend als Palliativmedizin (PM) übersetzt – ist eine Disziplin, die sich der Betreuung (Care) von Patienten widmet, die eine lebensbedrohliche, weit fortgeschrittene Erkrankung und eine dadurch eingeschränkte Lebenserwartung aufweisen. Sie tut dies, in dem sie sich den körperlichen, psychischen, sozialen und spirituellen Problemen der Patienten annimmt, mit dem Bestreben, deren Lebensqualität im Krankheitsprozess zu erhalten.

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  • Ethik in der Medizin – Tradierter Ballast oder immanente Notwendigkeit?1

    Grenzen und das Erfahren von Grenzen erschüttern unsere Routine und machen uns unsicher. Grenzen fordern aber auch heraus und der Blick über die Grenzen hinaus ist immanenter Motor allen Fortschritts – auch in der Medizin.

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