DF 01|2017

Herausgeber: Österreichische Diabetes Gesellschaft, Univ.-Prof. Dr. Guntram Schernthaner

Editorial

  • Auch der Wohnort kann Chance oder Risiko sein
    Sehr geehrte Frau Kollegin,sehr geehrter Herr Kollege!
    Die Auswirkungen von Diabetes auf die Mortalität werden in der Literatur mit einem Faktor von weniger als 2 beziffert (z. B. Tancredi et al., N Engl J Med 373:1720, 2015), wobei zahlreiche Faktoren ...Weiterlesen ...

ÖDG Seite des Präsidenten

  • Chancen und Risiken für Menschen mit Diabetes
    Chancen und Risiken für Menschen mit Diabetes – das war das Thema der Jahrestagung der ÖDG von 17. bis 19. 11. 2016. Das Thema Diabetes wird sowohl für die Gruppe der medizinischen Berufe als auch bei Politik und Bevölkerung immer ...Weiterlesen ...

ÖDG Aktuell

  • ÖDG-Forschungspreis 2016

    Der mit 35.000 Euro dotierte Forschungspreis der Österreichischen Diabetes Gesellschaft für das Jahr 2016 wurde Ass.-Prof. Priv.-Doz. Dr. Florian Kiefer für seine Forschung zu den komplexen metabolischen Mechanismen im Rahmen bariatrischer Eingriffe verliehen.

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  • Abstract-Preise der ÖDG 2016

    Die mit jeweils 750 Euro dotierten Abstract-Preise wurden an Dipl.-Ing. Jasmin Hauzenberger (Graz) und Dr. Monika Cigler (Graz) vergeben.

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  • Ausschreibung: Langerhans-Preis der ÖDG 2017
    Die Österreichische Diabetes Gesellschaft freut sich, im Jahr 2017 bereits zum fünften Mal den Langerhans-Preis der ÖDG, der mit 10.000 Euro dotiert ist, zu vergeben.
    Der Preis wird an einen jungen Wissenschafter oder eine junge Wissenschafterin, der oder die an ...Weiterlesen ...
  • DIABETES FORUM-Preis 2016

    Der von MedMedia unterstützte DIABETES FORUM-Preis ging an Dr. Ewald Kolesnik (Graz) und wurde durch Univ.-Prof. Dr. Guntram Schernthaner, Herausgeber von DIABETES FORUM, überreicht.

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  • ÖDG Early Investigators

    Neben zahlreichen anderen Aktivitäten hat sich die ÖDG der Forschungsförderung in Österreich verschrieben und dafür die neue Sparte der „Early Investigators“ ins Leben gerufen. Im Gespräch erklärt Univ.-Prof. Dr. Hermann Toplak, Präsident der ÖDG, die Hintergründe und Ziele.

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  • ÖDG-Kongress-Stipendium
    für Studierende/nichtärztliche AkademikerInnen, die auf dem Gebiet der Diabetologie wissenschaftlich hervorgetreten sind.
    Die Österreichische Diabetes Gesellschaft freut sich, 2 Kongress-Stipendien zur Teilnahme am EASD 2017 (11.–15. September 2017 in Lissabon/Portugal) für wissenschaftlich einschlägig orientierte AkademikerInnen oder Studierende mit einschlägiger wissenschaftlicher ...Weiterlesen ...
  • Studienaufrufe: kostenlose Veröffentlichung in MEIN LEBEN
    Die Diabetikerzeitschrift MEIN LEBEN, das offizielle Organ der Österreichischen Diabetikervereinigung (ÖDV), verlängert ihr seit 2013 bestehendes Angebot kostenloser Studienaufrufe auch für 2017. MEIN LEBEN besteht bereits seit 25 Jahren und erreicht einer rezenten Erhebung zufolge inzwischen 190.000 Leser pro Ausgabe.
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  • Große Auszeichnung für Univ.-Prof. Dr. Alexandra Kautzky-Willer − Österreichische Wissenschafterin des Jahres
    Die Auszeichnung „österreichischer Wissenschafter des Jahres“ wird seit 1994 jährlich vom Klub der Bildungs- und Wissenschaftsjournalisten an Forscherinnen und Forscher verliehen, die sich besonders um die leicht verständliche Vermittlung ihrer Arbeit verdient gemacht und damit auch das Image der österreichischen ...Weiterlesen ...
  • ÖDG klärt über Rauch(en) als Risikofaktor für Diabetes auf
    Rauchen – auch Passivrauchen – trägt maßgeblich zur Entstehung von Diabetes bei und erhöht das Risiko für Folgeerkrankungen deutlich. Die ÖDG empfiehlt allen Rauchern einen möglichst raschen Rauchstopp und bittet sie um ernsthafte Rücksicht auf die Menschen in ihrem Umfeld. ...Weiterlesen ...
  • Wohltätigkeitsfest mit Kabarettistin Nadja Maleh

    Lions Club Wien MozART unterstützt Kinder mit Typ-1-Diabetes.

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  • Reif für 3-D? Drei Dimensionen der Diabetesversorgung

    Anlässlich des Weltdiabetestages am 14. November wies die Österreichische Diabetes Gesellschaft (ÖDG) auf die momentane Situation und neue Lösungswege hin.

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News Update

  • Beispiel Mexiko: Geringeres Einkommen erhöht die diabetesbezogene Mortalität

    Die meisten prospektiven Studien zum Einfluss von Diabetes auf die Mortalität wurden und werden in Ländern mit hohem Durchschnittseinkommen und gutem Zugang zu Diabetesmedikamenten durchgeführt. In diesen Ländern erhöht Diabetes die Gesamtmortalität auf weniger als das Zweifache. Wenig untersucht ist dieser Aspekt in Ländern mit mittlerem Einkommen, in denen Diabetes und Adipositas mittlerweile ebenfalls sehr häufig vorkommen.

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Focus

  • Ist es an der Zeit für eine neue Klassifikation des Diabetes mellitus?

    Eine Reihe von Menschen mit Diabetes mellitus zeigt phänotypisch der aktuellen Klassifikation folgend Merkmale mehrerer Diabetestypen.

    Für diese Betroffenen lässt das aktuelle System eine exakte Klassifikation nur bedingt zu.

    Die Berücksichtigung von Beta-Zell-Funktion, Autoimmunität und Insulinresistenz in einem ­integrierten Klassifikationsmodell könnte Pathogenese wie auch Prognose exakter zuordnen.

    Darauf basierend könnten auch individualisiertere Therapiemodelle entwickelt werden.

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  • Kardiovaskuläre Outcome-Studien mit inkretinbasierten Therapien: Von Noninferiority zu Superiority: Wo stehen wir?

    Bislang wurden die Ergebnisse von je drei kardiovaskulären Outcome-Studien mit DPP-4-Hemmern (SAVOR-TIMI 53, EXAMINE, TECOS) und GLP-1-Rezeptor-Agonisten (ELIXA, LEADER, SUSTAIN-6) in vollem Umfang publiziert.

    In allen Untersuchungen wurde das primäre Studienziel der Nichtunterlegenheit (Noninferiority) gegenüber Placebo als Nachweis der kardiovaskulären Sicherheit erreicht.

    Nur für zwei Substanzen, Liraglutid und Semaglutid, wurde darüber hinaus eine statistisch signifikante Reduktion des kardiovaskulären Risikos und damit auch Überlegenheit (Superiority) nachgewiesen.

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  • Therapieintensivierung mit GLP-1-Rezeptor-Agonisten und Insulin: Wie beginnen, wie kombinieren?

    Die Anwendung von GLP-1-Rezeptor-Agonisten (GLP-1-RA) ist vor, mit und nach Insulin möglich.

    Bei Patienten mit kardiovaskulären Ereignissen sollte mit dem GLP-1-RA begonnen werden.

    Fixkombinationen von GLP-1-RA mit Basalinsulin stellen eine attraktive Option für bestimmte ­Patientengruppen dar.

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  • Einfluss von DPP-4-Inhibitoren auf die nicht-alkoholische Fettlebererkrankung

    Die nicht-alkoholische Fettlebererkrankung (NAFLD) ist eine bei Patienten mit Diabetes sehr häufig vorkommende Erkrankung mit derzeit beschränkten Therapieoptionen.

    Im zahlreichen Tiermodell-Studien konnte ein günstiger Effekt einer DPP-4-Inhibitor-Therapie auf den Krankheitsverlauf bzw. die Entstehung einer NAFLD gezeigt werden.

    Die vorliegenden Daten aus klinischen Studien lassen noch keine endgültige Aussage darüber zu, ob DPP-4-Inhibitoren unabhängig von ihrer Wirkung auf die glykämische Kontrolle einen günstigen Effekt auf Entstehung oder Verlauf einer NAFLD haben.

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  • Insulinresistenz und Adipositas – ist die Schilddrüse schuld?

    Schilddrüsenhormone haben einen großen Einfluss auf den Grundumsatz und den Fettstoffwechsel.

    Wegen der gleichzeitigen Wirkung auf viele Organsysteme ist die resultierende Schilddrüsen­hormonwirkung oft schlecht vorherzusehen; Nebenwirkungen sind bei Übersubstitution häufig.

    Eine Behandlung mit Schilddrüsenhormon sollte daher nur bei nachgewiesener Unterfunktion ­erfolgen, wobei die TSH-Schwellenwerte je nach Lebenssituation und Beschwerden individuell abgestimmt werden müssen.

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  • Neue Wege in der Adipositas-Therapie: Unimolekulare Peptid-Koagonisten und Trojanische Pferde

    Derzeit ist die bariatrische Chirurgie den verfügbaren pharmakologischen Optionen zur Behandlung der Adipositas und ihrer Folgen weit überlegen, stellt aber einen invasiven Eingriff mit entsprechenden Risiken dar.

    Zu den vielversprechenden Konzepten in der Entwicklung medikamentöser Optionen zählen

    • die Kombination von Peptidhormonen zu unimolekularen Koagonisten und
    • die gezielte Einschleusung von Hormonen und Medikamenten in spezifische Zellpopulationen durch Kopplung an Peptide, für die im Zielgewebe spezifische Rezeptoren exprimiert werden.
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  • Gesunde Ernährung, ­Chromosomenschäden und Typ-2-Diabetes

    Eine gesunde Ernährung, die pflanzenbetont ist und hochwertige Pflanzenöle enthält, kann bei Typ-2-Diabetikern nicht nur den HbA1c-Spiegel senken, sondern auch den Antioxidanzienstatus ­verbessern und DNA-Schäden reduzieren.

    Ein erhöhter Schweregrad der Diabeteserkrankung, gekennzeichnet durch einen erhöhten HbA1c-Spiegel, eine längere Diabetesdauer und bestehende Insulintherapie, geht mit einer erhöhten ­Genotoxizität und möglicherweise mit einem erhöhten Krebserkrankungsrisiko einher.

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  • Pädiatrische Diabetologie – Chancen für Kinder mit Typ-1-Diabetes

    Therapeutische Neuerungen betreffen vor allem die Intensivierung der Therapiestrategien bis hin zur sensorunterstützten Pumpentherapie sowie die Entwicklung neuer Kurz- und Langzeitinsuline.

    Dadurch konnten trotz verbesserter HbA1c-Werte geringere Hypoglykämieraten erzielt werden.

    Ein wichtiger Zielparameter ist die Zeit im Glukosezielbereich.

    Vor allem bei Kleinkindern ist eine deutliche Zunahme der technischen Diabetestherapie durch Insulinpumpe und Glukosesensor zu verzeichnen.

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  • Zwischenbericht des ÖDG-Preisträgers 2015 – Einfluss zirkulierender microRNAs auf das kardiovaskuläre Erkrankungsrisiko

    Es besteht eine signifikante Assoziation zwischen zirkulierenden microRNAs und koronarer ­Herzkrankheit sowie chronischer Nierenkrankheit.

    Diese Assoziationen werden potenziell durch das Vorliegen einer Typ-2-Diabetes-Erkrankung ­beeinflusst.

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  • Endbericht des ÖDG-Preisträgers 2014 – The Role of LMO3 in human Adipocyte Energy Metabolism

    Subkutanes vs. viszerales Fett: Das unterschiedliche Risiko für Folgeerkrankungen ist unter anderem auf inhärente Unterschiede zwischen viszeralen und subkutanen Adipozyten zurückzuführen.

    Das Gen LMO3 wurde kürzlich als ein neuer Regulator der humanen Fettzellbildung identifiziert.

    In einer neuen Arbeit wurde gezeigt, dass LMO3 auch den Stoffwechsel reifer Fettzellen reguliert.

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