Klinik 01|2017

Herausgeber: MedMedia Verlag und Mediaservice GmbH

Editorial

  • Versorgungsdefizite in der Schmerzmedizin
    Immer noch fehlt es in Österreich an den strukturellen Voraussetzungen für eine flächendeckende Versorgung von Schmerzpatienten. Die besondere Ironie: Anstatt die Strukturen endlich dem internationalen Standard entsprechend auszubauen, werden diese derzeit in Österreich im Zuge der Einsparungen sogar heruntergefahren … Schmerzmediziner ...Weiterlesen ...

Aktuell

  • Spitalsärzte 2017 – Forderungen: bessere Arbeitsbedingungen, Kostenwahrheit Leistungswahrheit

    Die Bundeskurie Angestellte Ärzte hat eine lange Liste an Forderungen für 2017 aufgestellt.

    Bundeskurienobmann Dr. Harald Mayer mahnt vor den Folgen der im Zuge der Gesundheitsreform geplanten Einsparungen, die letztlich in einer Zweiklassenmedizin münden. „Wir wollen nicht die Mangelverwalter sein!“

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  • Gesundheitspolitisches Forum – Schleichende Privatisierung

    Im Rahmen des 80. Gesundheitspolitischen Forums, einer Veranstaltungsreihe der Karl Landsteiner Gesellschaft in Kooperation mit MedMedia und der Ärzte Krone, wurde einmal mehr die Frage aufgeworfen, ob die Zweiklassenmedizin nur ein ­Mythos oder doch Realität ist.

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  • Ärztekammerwahl 2017

    Im März werden in den Bundesländern die Ärztekammern neu gewählt. Später folgt die Wahl des Präsidenten der Bundesärztekammer. klinik sprach mit OA Dr. Ernest Zulus, Ärztevertreter im KH Barmherzige Schwestern, und mit OA Dr. Jörg Hofmann aus dem öffentlichen Wiener SMZ Ost (beide Vereinigung der Österreichischen Ärztinnen und Ärzte) über die Entwicklungen im Gesundheitswesen.

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HIV

  • HIV: Herausforderung: Late Presentation

    Late Presentation bleibt eine Herausforderung in der optimalen Versorgung von HIV-Infizierten und ein limitierender Faktor hinsichtlich Gesundheit und Lebens­erwartung.

    Strategien, die auf eine frühere Diagnose hinzielen, müssen entwickelt, angewandt und weiter evaluiert werden.

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  • HIV und Lymphome

    Seit Einführung moderner HIV-Therapien hat sich die Landschaft der mit HIV ­assoziierten Lymphome stark verändert.

    Bei immer besserem Immunstatus der Patienten treten zunehmend auch Nicht-AIDS-definierende Malignome auf.

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  • HIV und Transplantation

    HIV-Positivität ist keine Kontraindikation für eine Nierentransplantation.

    Das Patienten- und Transplantat-Überleben bei HIV-positiven Patienten gleicht jenem von nichtinfizierten Patienten.

    Die komplexe Medikation (Immunsuppression und cART) erfordert die enge ­Kooperation zwischen Transplantmedizinern und HIV-Experten und einen motivierten und adhärenten Patienten.

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  • HIV und HPV

    HPV stellt für HIV-positive Menschen ein zunehmendes Problem dar.

    Hochrisiko-HPV-Typen verursachen Krebsvorstufen bzw. als letzte Konsequenz auch das Analkarzinom.

    Ein Screening nach den Vorstufen mittels analer Zytologie und bei pathologischen Befunden nachfolgend evtl. einer hochauflösenden Anoskopie lassen die meist ­asymptomatischen Krebsvorstufen diagnostizieren und scheinen bei nachfolgender ­konsequenter Therapie Krebserkrankungen verhindern zu können.

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Onkologie

  • Multiples Myelom 2017 − Zukunftsmodell multimodaler Therapieansatz

    Bei jüngeren Patienten mit multiplem Myelom gilt die autologe Stammzell­transplantation als Therapie der Wahl.

    Ältere Patienten profitieren in der Erstlinie von Lenalidomid plus Dexamethason. Potente Therapieoptionen im rezidivierten und refraktären Setting umfassen unter anderem Daratumumab, Carfilzomib und Ixazomib.

    Diverse Kombinationen und Sequenzen bekannter und neuer Substanzen werden künftig die therapeutische Landschaft bestimmen.

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Physikalische Medizin

Weitere Artikel

  • Massive Kritik an der Gesundheitsplanung, Versorgungsdefizite in der Schmerzmedizin

    Defizitäre Schmerzmedizin: Für die Versorgung der Schmerzpatienten fehlt es in Österreich auf allen Ebenen an nötigen strukturellen Voraussetzungen.

    Eine abgestufte intra- und extramurale Versorgung ist erforderlich und muss im Österreichischen Strukturplan Gesundheit abgebildet werden.

    Postoperative Schmerzen werden immer noch nicht ausreichend erfasst und behandelt.

    Adäquates perioperatives und postoperatives Schmerzmanagement ist notwendig, um die Chronifizierung zu verhindern.

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  • Postoperativer Schmerz – die Chronifizierung verhindern
    „In Österreich erleben etwa 120.000 Menschen jährlich, dass die nach einer Operation auftretenden Schmerzen chronisch werden. Bei 12.000 Patienten sind diese chronifizierten Schmerzen so stark, dass sie mit massiven Beeinträchtigungen leben müssen“, präsentiert OA Dr. Wolfgang Jaksch, Präsident der Österreichischen ...Weiterlesen ...