Durch Senkung des HbA1c auf Werte < 7,0 % kann das Neuauftreten einer Mikroalbuminurie und die Progression zur Makroproteinurie bei Typ-1- und Typ-2-Diabetikern effektiv reduziert werden.
Der renoprotektive Effekt einer optimierten Blutzuckereinstellung ist fraglich. Hypoglykämien müssen wegen des assoziierten kardiovaskulären Risikos strikt vermieden werden.
Mit zunehmender Niereninsuffizienz sinkt das nephroprotektive Potenzial der Blutzuckereinstellung.
Bei Patienten mit Niereninsuffizienz gilt ein systolischer Blutdruckzielwert von 120–140 mmHg (ab dem Stadium der Mikroalbuminurie: 120–130 mmHg).
Bei Hypertonie bzw. ab dem Stadium der Mikroalbuminurie sollten auch bei Normotension ACE-Hemmer oder AT1-Blocker zum Einsatz kommen (keine duale RAAS-Blockade).
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