PharmAustria 02/11
Das goldene Skalpell geht an ...
Am 5. Mai wurde es golden in der Wiener Börse: beim „Best of Pharma Advertising 2011“.
Vor wenigen Tagen war es wieder so weit: Der Pharma Marketing Club Austria (PMCA) zeichnete – heuer bereits zum 13. Mal – die kreativsten Pharmawerbungen des letzten Jahres mit den „goldenen Skalpellen“ aus. Wie auch in den vergangenen Jahren waren über 400 Besucher – Produktmanager, Werber, Kommunikationsberater sowie Meinungsbildner aus der Gesundheitsbranche – der Einladung des PMCA zum Galaabend in die Wiener Börse gefolgt, um gemeinsam die Preisverleihung zu feiern.
Ines Windisch, seit Ende letzten Jahres Präsidentin des PMCA, freute sich in ihrer Begrüßungsrede über die knapp 100 Einreichungen. Und Dr. Robin Rumler, ehemaliger PMCA-Präsident, betonte, dass Pharmawerbung in den letzten Jahren schneller und der Konsumwerbung ähnlicher geworden sei. Dies eröffne neue Möglichkeiten und Herausforderungen, bei denen der PMCA seinen Mitgliedern gerne hilfreich zur Seite stehe.
Erstmals auch OTC-Kategorien
Wie gewohnt, konnten zum „Best of Pharma Advertising“ auch heuer alle Werbeaktivitäten, die sich gezielt an Ärzte oder Apotheker richten und zwischen dem 1. Jänner und 31. Dezember 2010 in Österreich erschienen sind, eingereicht werden. Im Gegensatz zu den Vorjahren hatte der PMCA diesmal in Kooperation mit der IGEPHA, der Interessengemeinschaft österreichischer Heilmittelhersteller und Depositeure, auch OTC-Kategorien in den Wettbewerb mit einbezogen, d.h. es wurden erstmals auch für Gesundheitsprodukte, die zwar apothekenpflichtig, aber rezeptfrei vertrieben werden können, „goldene Skalpelle“ verliehen. Das „blaue Skalpell“ ist damit Geschichte. Die Neuerungen bei der Preisvergabe sind eine Folge der Öffnung des PMCA: Nicht nur der Vorstand des PMCA ist seit der Präsidentschaft von Ines Windisch breiter aufgestellt, auch beim „Best of Pharma Advertising“ wird diese Neuorientierung fortgeführt.
Bei der IGEPHA freut man sich über die Kooperation: „Qualitativ hochwertige Pharmawerbung erfüllt eine wichtige Aufgabe: Sie sensibilisiert ausgewählte Zielgruppen für aktuelle Gesundheitsthemen, weckt das Interesse an neuen Produkten und stärkt speziell bei den Konsumenten die Bereitschaft, Verantwortung für die eigene Gesundheit zu übernehmen. Wir von der IGEPHA sind überzeugt, dass kreative Werbekampagnen sehr viel dazu beitragen, OTC-Produkte am Markt zu etablieren und den Verkauf zu steigern. Wir gratulieren den OTC-Preisträgern, die heuer erstmals mit dem ,goldenen Skalpell‘ ausgezeichnet wurden“, so IGEPHA-Präsident Mag. Alfred Grün. Vergeben wurde jeweils ein „goldenes Skalpell“ für RX- und OTC-Produkte in den Kategorien Fachanzeige und Integrierte Kampagne. Die Kategorien e-Business/Online-Marketing (inkl. multimediale Lösungen, e-Learning und e-Detailing) sowie Direct Mail blieben wie bisher RX-Produkten vorbehalten. „Wir bieten den Einreichern damit eine weit größere Bandbreite als bisher und decken die relevanten Themen und Trends im Gesundheitsbereich noch besser ab“, betonte Windisch.
Schwere Entscheidung für die Jury
Aus den zahlreichen Einreichungen wählte eine Jury, bestehend aus hochkarätigen Pharmamarketing- und Werbespezialisten, die vier Nominierten jeder Kategorie sowie in einer zweiten Abstimmung den jeweiligen Gewinner des „goldenen Skalpells“. Die Entscheidung sei oft schwergefallen, so der Tenor der Fachjury.
Österreich als Vorbild für Deutschland
Am Ende der Preisverleihung verkündete die PMCA-Präsidentin noch eine erfreuliche Neuigkeit: In der letzten Woche wurde in Deutschland der PMCG, der Pharma Marketing Club Germany, gegründet. Der PMCA, so Windisch, sei bemüht, dem neuen Verein Starthilfe zu geben, und freue sich auf einen regen Austausch.
Hier kommen die Sieger!
Die Gewinner der „goldenen Skalpelle 2011“
Gewinner „Fachanzeige RX“Kampage: Ranexa® |
Gewinner „Fachanzeige OTC“Kampagne: Thomapyrin®. KO dem Schmerz. |
Gewinner „e-Business/Online-Marketing RX“Kampagne: BioSurgery-Produkte von Baxter |
Gewinner „Integrierte Kampagne OTC“Kampagne: Vikela® |
Autorin: Mag. Nicole Gerfertz
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