SD 02|2017

Herausgeber: Univ.-Prof. Dr. Hubert Pehamberger, Univ.-Prof. Dr. Rainer Kunstfeld

Editorial

  • Editorial 2/17
    Sehr geehrte Damen und Herren! Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen!
    Wir freuen uns sehr, Ihnen die ­aktuelle Ausgabe des Journals SPECTRUM­ ­Dermatologie vorlegen zu dürfen, und möchten uns bei Univ.-Prof. Dr. Franz ­Trautinger herzlich für die tatkräftige ­Unterstützung bei der ...Weiterlesen ...

Focus: Operative Dermatologie

  • Dermatologie im ­Spannungsfeld zwischen Heilbehandlung und Schönheitsmedizin

    Gegenstand der ästhetischen Dermatologie ist die Veränderung der Haut und ihrer Anhangsgebilde, um ein bestimmtes Schönheitsideal zu erreichen. Hinter den Behandlungswünschen liegen verschiedene Ursachen – nicht selten ­psychiatrische Störungen.

    Das Erbringen einer ästhetischen Therapie entspricht (nicht zuletzt steuerlich) einer ­kommerziellen Dienstleistung, im Gegensatz zur Krankenbehandlung.

    Evidenz: Klinische Studien, wie sie für die Zulassung von Medikamenten und invasiven ­Medizinprodukten nötig sind, werden für kosmetische Methoden und Produkte nicht gefordert.

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  • Spezielle Fragestellungen – Melanom- und Metastasenchirurgie

    Bei gesicherter Melanomdiagnose stellt die Tumorexzision die Therapie der Wahl dar. Bestehen Zweifel, bringt eine Exzisionsbiopsie mit nachfolgender histopathologischer Untersuchung Klarheit.

    Die Größe des Sicherheitsabstands hängt von der Tumordicke (nach Breslow) ab; ein zu ­geringer Abstand erhöht das Risiko von Lokalrezidiven.

    Die Sentinel-Lymphknoten-Exstirpation (empfohlen ab einer Tumordicke von 1 mm) ermöglicht eine bedeutsame prognostische Aussage, erlaubt dem Patienten eine entsprechende Lebensplanung und selektiert für adjuvante Therapien.

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  • Fallstricke und deren Vermeidung – Dermatochirurgie bei Hauttumoren

    Aufklärung und Fotodokumentation sind wichtige präoperative Maßnahmen.

    Eine Umstellung der Medikation mit einem Vitamin-K-Antagonisten auf Heparin (Bridging) wegen einer Operation an der Haut sollte nicht erfolgen.

    Die sorgfältige Planung der Defektdeckung ist von entscheidender Bedeutung. Dabei sollte nach einem Algorithmus vorgegangen werden.

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  • Wenn Medikamente nicht ausreichen … Operative Therapie der Hidradenitis suppurativa

    Die chronisch entzündliche, belastende Hautkrankheit Hidradenitis suppurativa manifestiert sich in Form von schmerzhaften entzündlichen Läsionen insbesondere in schweißdrüsenreichen Regionen wie Achseln, Leisten- und Genitalbereich.

    In Frühstadien der Erkrankung kann mit einer entzündungshemmenden Therapie (z. B. Antibiotika, TNF-α-Blocker) eine Verbesserung erzielt werden.

    In fortgeschrittenen Stadien muss eine radikale und großflächige chirurgische Entfernung des gesamten entzündlich-fistulierenden Areals erfolgen.

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  • Neue Standards – endoluminale Verfahren in der Varizentherapie

    Mit der endovenösen thermischen und chemischen Varizenablation wurden neue Standards in der Behandlung des Krampfaderleidens etabliert; weitere endovenöse Therapieverfahren sind vielversprechend, Langzeitdaten bleiben abzuwarten.

    Auch multimorbide Patienten profitieren durch die geringere Invasivität und die Möglichkeit der Fortführung einer antikoagulativen Therapie.

    Die Kosten endoluminaler Verfahren sind aufgrund des Einmalmaterials meist höher als die einer konventionellen Varizenchirurgie. Kostensenkend wirkt sich hingegen eine möglichst frühe Rückkehr an den Arbeitsplatz durch rascher erreichtes postoperatives Wohlbefinden aus.

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  • Revisiting Langer’s Lines, Introducing BEST Lines, and Studying the Biomechanics of Scalp Skin

    Langer’s Lines have become de facto surgical markers for both surgical incisions and excisions.

    Recently, the new concept of Biodynamic Excisional Skin Tension (BEST) lines was developed and published.

    Based on the author’s study of scalp whorl patterns, the Golden Spiral Flap, a new pivotal flap for wound closures after skin cancer excisions, has been described.

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  • Lasertherapie der Haut

    Mit kohärentem monochromatischen Licht – sprich Laserlicht – kann man vieles in der Medizin erreichen:
    – In der Dermatologie kommt es vor allem zur Entfernung ästhetisch störender ­Hautveränderungen und zur Hautverjüngung zur Anwendung.

    Nachteil: Aufgrund der spezifischen Interaktion zwischen Wellenlänge und Gewebe ist jedes Lasersystem nur für bestimmte Indikationen einsetzbar – das heißt, „den“ Universal-Laser gibt es leider nicht.

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Kampagne

  • 30 Jahre „Sonne ohne Reue“
    Es begann im Jahre 1988, als unter der ÖGDV-Präsidentschaft von Univ.-Prof. Dr. Herbert Hönigsmann die Arbeitsgruppe Melanom unter meiner Leitung beauftragt wurde, gemeinsam mit der ­Österreichischen Ärztekammer unter der Präsidentschaft von Dr. Michael Neumann die erste Vorsorgekampagne Melanom zu organisieren ...Weiterlesen ...

State of the Art

  • Bakterien – Pilze – Viren: Hautinfektionen im Vorschul- und Schulkindesalter

    Im Schulkindesalter häufig auftretende Hautinfektionen inkludieren Verrucae vulgares, ­Mollusca contagiosa, Impetigo contagiosa und Exantheme.

    Die meisten dieser Erkrankungen sind direkt auf die Infektion mit einem bestimmten Erreger zurückzuführen.

    Anders paravirale Exantheme: Sie sind als Antwort des Immunsystems auf eine Virusinfektion aufzufassen.

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Kongress

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