SD 04|2016

Herausgeber: Univ.-Prof. Dr. Hubert Pehamberger, Univ.-Prof. Dr. Rainer Kunstfeld

Editorial

  • Editorial 4/16
    Sehr geehrte Damen und Herren! Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen!
    Mit der 4. und damit auch letzten Ausgabe­ für das Jahr 2016 dürfen wir Ihnen ein besonders abwechslungsreiches ­SPECTRUM Dermatologie präsentieren.
    Ein ganz besonders herzlicher Dank gilt Frau Univ.-Prof. Dr. ...Weiterlesen ...

Vorwort

  • Das Melanom in der Dermatoonkologie: Eine Sinfonie in drei Sätzen

    Neue Möglichkeiten, mit denen die Grenzen des Machbaren ständig erweitert werden, prägen derzeit die therapeutische Landschaft des metastasierten ­Melanoms.

    Mit diesen neuen Behandlungsstrategien müssen Entwicklungen im personellen Bereich Schritt halten, da das moderne Management hohe Ansprüche an die Betreuungsteams stellt.

    Aspekte der Finanzierbarkeit und die Zunahme der individuellen Arbeitsbelastung sind mit den Herausforderungen einer interprofessionellen Begleitung in Einklang zu bringen.

    Weiterlesen ...

Focus: ÖGDV-Tagung

  • Body and Soul: Körperoptimierung zur Lebensoptimierung?

    Schönheitsmedizinische Eingriffe boomen, die Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper ist kein Einzelfall mehr.

    Der Wunsch nach Körperoptimierung, Motive und Erwartungen werden durch psychische Faktoren bestimmt.

    Weiterlesen ...
  • Klassifikation – Diagnose – Therapie: Spezifische Schwangerschaftsdermatosen

    Während der Schwangerschaft stellen insbesondere die spezifischen Schwangerschafts­dermatosen eine diagnostische Herausforderung dar.

    Ihr gemeinsames Charakteristikum ist heftiger Juckreiz, der klinisch von oft sehr ähnlichen Hautveränderungen begleitet wird. Einige sind aufgrund des Pruritus lediglich unangenehm für die Mutter, andere bergen ein potenzielles Risiko für das Kind.

    Eine praxisrelevante Klassifikation und ein diagnostischer Algorithmus ­erleichtern das Management der spezifischen Schwangerschaftsdermatosen.

    Weiterlesen ...
  • Feuchtarbeit, Irritanzien und Allergene: Wenn Arbeit hautkrank macht

    Hauterkrankungen – allen voran Handekzeme – zählen zu den am häufigsten gemeldeten und dann auch anerkannten Berufskrankheiten in Österreich.

    Die möglichen Ursachen sind vielfältig und erfordern differenzierte Diagnostik.

    Weiterlesen ...
  • Was ist anders? Dermatosen auf schwarzer Haut

    Patienten mit pigmentierter Haut leiden meist an ganz „gewöhnlichen“ Dermatosen, die auf dunkler Haut jedoch anders aussehen können als auf heller Haut. Verantwortlich dafür sind Unterschiede in der Pigmentierung sowie in der Struktur der Haut.

    Zu den für diese Patienten besonders belastenden Krankheitsbildern zählen u. a. Acne vulgaris, atopische Dermatitis, seborrhoische Dermatitis und Pseudofolliculitis barbae.

    Vorsicht bei irritierenden, aggressiven Therapien aller Art: Diese können ­Hypopigmentierungen zur Folge haben, die die Patienten oft mehr belasten als die behandelten Hautveränderungen!

    Weiterlesen ...
  • Vielfältige Indikationen: Die Chirurgie im Armamentarium der Dermatologie

    Das Spektrum der dermatologischen Chirurgie reicht von kleinen ambulant durchführbaren Eingriffen bis hin zu großen weichteilchirurgischen Operationen.

    Dazu zählen die septische Haut- und Weichteilchirurgie, Wundchirurgie, ­Narbenchirurgie, kleine Tumorchirurgie und kosmetische Dermatochirurgie.

    Weiterlesen ...

State of the Art

  • Melanom 2016: Zwischen Euphorie und Lösungssuche

    Ein Gutteil der Patienten mit metastasiertem kutanen Melanom erfährt in den ­laufenden Studien durch Immuntherapien ein anhaltendes Ansprechen, das zu einer Verbesserung der Überlebensendpunkte führt.

    Beim BRAFV600-mutierten Melanom bieten Dabrafenib und Trametinib sowie ­Vemurafenib und Cobimetinib Vorteile, bei Vorliegen einer NRAS-Mutation verbessert ­Binimetinib das ­progressionsfreie Überleben.

    Zielgerichtete Substanzen weisen bei selektionierten Patienten mit Hirnmetastasen ­vielversprechende Aktivität auf.

    Ein Bedarf an neuen Therapien besteht unverändert bei seltenen Manifes­tationen wie ­Schleimhautmelanom, akralem Melanom und Aderhautmelanom.

    Weiterlesen ...

Kongress

  • Hautkrebs: Im Fokus der EADV

    Vorreiter Dermatologie: Als erster solider Tumor kann das metastasierende Melanom mit einer effektiven Immuntherapie (PD1-Antikörper) behandelt werden.

    Außenarbeiter haben ein deutlich erhöhtes Risiko für nichtmelanozytären Hautkrebs. Die EADV fordert einen besseren Schutz dieser Berufsgruppe.

    Die Bräunung im Sonnenstudio ist ebenfalls mit der Entwicklung von Hautkrebs assoziiert. In Europa sind über 3.400 Melanom-Fälle pro Jahr auf die Nutzung von Solarien zurückzuführen.

    Weiterlesen ...
  • Late-breaking News: Psoriasis

    Der erste Head-to-Head-Vergleich von Ixekizumab mit Ustekinumab zeigt nach 12 Wochen einen signifikanten Vorteil für Ixekizumab.

    Langzeitdaten zu Secukinumab zeigen ein konstant hohes Ansprechen über 4 Jahre.

    Weiterlesen ...

Journal Club

Ästhetische Dermatologie

  • Verjüngung der Haut: (Chemisches) Peeling: Indikation und Wirkung

    Umwelteinflüsse (v. a. UV-Strahlung) beschleunigen die Hautalterung. Es kommt zu:

    • aktinischer Elastose: Bildung von Fältchen, Falten und Runzeln
    • Unregelmäßigkeiten in der Pigmenteinlagerung: Altersflecken
    • Proliferation UV-geschädigter Keratinozyten: weißer Hautkrebs

    Peelings (mechanisch oder chemisch) werden in der ästhetischen Dermatologie erfolgreich zur Hautauffrischung sowie zur Milderung von Fältchen, Falten und Pigmentunregelmäßigkeiten eingesetzt.

    Medizinische Indikationen für chemische Peelings sind Acne vulgaris und ­aktinische Keratosen.

    Weiterlesen ...