Patho 01|2016-2017

Herausgeber: Österreichische Gesellschaft für Pathologie

Editorial

  • Moderne Pathologie – vom H&E-Schnitt zur Liquid Biopsy
    Die Pathologie ist ein zentrales diagnostisches Fach und die entscheidende Grundlage für die Diagnose vieler Erkrankungen. Dabei bedient sie sich einer breiten Palette von Techniken und Methoden, beginnend bei der klassischen Schnittdiagnostik mit histochemischen Färbungen über die Immunhistochemie bis hin ...Weiterlesen ...

Focus: Jahrestagung der ÖGPATH und der SGPATH, 10.–12. 11. 2016, Wien

  • Bethesda-Terminology-System: Zeitgemäße und praxisrelevante Nomenklatur

    Eine zeitgemäße Zytologie verlangt eine praxisrelevante Klassifikation. Diese Ansprüche werden durch das Bethesda-Terminology-System (BTS) weitgehend erfüllt.

    Die internationale Verwendung der Bethesda-Klassifikation ermöglicht zudem den direkten Vergleich in klinischen Studien.

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  • Regressionsgrading beim Mammakarzinom

    Ein umfassendes Regressionsgrading ist zur exakten Beurteilung des Ansprechens auf die neoadjuvante Therapie unerlässlich.

    RCB (Residual Cancer Burden) ist ein internetbasiertes, mathematisches Klassifikationsmodell mit hoher klinischer Relevanz, in das auch DCIS-(Duktales-Karzinom-in-situ-)Komponenten mit einfließen.

    Neben RCB sollte das Grading auch ein ypTNM-Staging, ein histopathologisches Grading und die immunhistochemische Untersuchung von ER, PR, Ki67, HER2 beinhalten.

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  • Biopsiediagnostik beim Mammakarzinom

    Die präoperative Mammadiagnostik wird an Stanz- und Vakuumbiopsiematerial durchgeführt.

    Die anhand der Biopsien gestellten Diagnosen werden in Abhängigkeit von der Malignität einer Kategorie (B-Klassifikation) zugeordnet; die Kategorien enthalten jeweils eine Reihe von biologisch nicht zwingend assoziierten Läsionen.

    Die B-Klassifikation wird im interdisziplinären Tumorboard zur Therapiefindung herangezogen.

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  • Prosigna®-Genexpressionstest: Prognosebestimmung beim frühen HR+/HER2– Mammakarzinom

    Die Entscheidung bezüglich adjuvanter Chemotherapie beim frühen hormonrezeptorpositiven, HER2-negativen Mammakarzinom rein auf Basis klassischer klinisch-pathologischer Parameter ist problematisch; viele Patientinnen werden daher sicherheitshalber übertherapiert.

    Der Prosigna®-Genexpressionstest dient der Identifikation von Patientinnen, die auf eine adjuvante Chemotherapie verzichten können.

    Er kann lokal durch die Pathologie durchgeführt werden und liefert als einziger Test auch den intrinsischen Tumorsubtyp.

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  • Adjuvante Therapieentscheidung beim Mammakarzinom: Stellenwert des EndoPredict® multigenomischen Assays

    EndoPredict® ist ein multigenomischer Assay der zweiten Generation.

    Der Test wird zur Prognosebestimmung beim ER-positiven und HER2-negativen Mamma­karzinom verwendet.

    EndoPredict® gibt Auskunft über das Risiko für frühe und späte Tumorrezidive.

    Die Einteilung in zwei Risikoklassen (low/high risk) und die Berücksichtigung klinikopathologischer Tumorparameter erlauben eine exakte prognostische Stratifizierung der Tumoren.

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  • Infektionen des oberen Gastrointestinaltraktes

    Einteilung im Alltag: häufige und alltägliche, häufige und nichtalltägliche sowie seltene und ungewöhnliche Infektionen.

    Der Pathologe spielt in der Diagnose dieser Erkrankungen eine wichtige Rolle.

    Die Diagnostik beinhaltet derzeit die konventionelle Histologie, aber auch Zusatz-untersuchungen wie Immunhistochemie und die Polymerase-Kettenreaktion (PCR).

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  • Pathologie des Duodenums – therapeutische Leitbefunde

    Im Duodenum kann eine Reihe entzündlicher und neoplastischer Erkrankungen auftreten.

    Der Diagnostik von Infektionen, Malabsorptionssyndromen und von Neoplasien, insbesondere im Bereich der Papilla vateri, kommt eine besondere Bedeutung zu, da sie therapeutische Leitbefunde darstellt.

    Die Diagnostik der Zöliakie darf ausschließlich in klinisch-pathologischer Zusammenschau erfolgen.

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  • Was Pathologen über die Immuntherapie wissen sollten

    Immuntherapien verlängern das Leben von Patienten mit nichtkleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) im Vergleich zur Chemotherapie.

    PD-L1 ist kein robuster Biomarker für das Ansprechen auf eine Immuntherapie, aber derzeit der einzig verfügbare immunhistochemische Parameter.

    Die PD-L1-Expression wird durch verschiedene biologische und verfahrenstechnische Variablen beeinflusst.

    Es ist wichtig, die Fallstricke der PD-L1-Immunhistochemie zu kennen und Maßnahmen zu ergreifen, um die Fehlerrate zu minimieren.

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  • Liquid Biopsy: Tumorspezifische Informationen aus dem Blut

    Wichtige aktuelle und zukünftige Anwendungsmöglichkeiten der ctDNA-Analyse sind

    der Nachweis sehr kleiner Tumoren, die der Bildgebung entgehen,

    die Evaluierung chirurgischer Interventionen,

    das engmaschige Monitoring des Ansprechens auf medikamentöse Therapien in Echtzeit,

    die Früherkennung der Ursache für eine Resistenzentwicklung und

    die optimierte Therapieplanung nach Resistenzentwicklung.

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