SO 02|2016

Herausgeber: Univ.-Prof. Dr. Christoph Zielinski, Univ.-Prof. Dr. Markus Raderer

AKTUELL für Sie!

  • ÖGHO-Frühjahrstagung 2016, 17.–19. März, Hofburg, Wien
    Zum Auftakt der ÖGHO-Tagung findet jedes Jahr eine gemeinsame Pressekonferenz des Tagungspräsidenten, diesmal Univ.-Prof. Dr. Ulrich Jäger, und des ÖGHO-Präsidenten, Univ.-Prof. Dr. Hellmut Samonigg, statt. Ein Gastvortrag war dem Thema Kostenentwicklung gewidmet und wurde anhand einer Studie des IMS Institute ...Weiterlesen ...
  • Die „junge Schiene“ der ÖGHO-Frühjahrstagung | Hämato-Onkologie – what else?

    Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Christoph Zielinski und Prim. Univ.-Doz. Dr. Ansgar Weltermann über Gründe, warum Studierende der Medizin das Fach Innere Medizin und Hämatologie und internistische Onkologie wählen sollten:

    Forschung und Entwicklung: Hinsichtlich neuer Medikamente, molekularer Diagnostik und translationaler Forschung steht die Hämato-Onkologie an der Front der Ereignisse.

    Breites Tätigkeitsfeld: Die Vielfalt der Indikationen und das Berufsspektrum (von Grundlagenwissenschaft bis Klinik) sind so breit gestreut wie in kaum einer anderen medizinischen Disziplin.

    Arzt-Patient-Beziehung: Die intensive Kommunikation und Zusammenarbeit über längere Zeit zeigt sich in einer ausgeprägten Arzt-Patient-Beziehung.

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  • Die „junge Schiene“ der ÖGHO-Frühjahrstagung | Karriereförderung in EHA und ESMO

    Univ.-Prof. Dr. Ulrich Jäger, ehemaliger Präsident der EHA, und Assoc. Prof. Dr. Matthias Preusser, aktueller Vorsitzender des Young Oncologists Committee der ESMO, über die Bandbreite von Förderungen und Zusatzqualifikationen, die die großen europäischen Fachgesellschaften ESMO und EHA jungen Auszubildenden zu bieten haben.

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Focus: Gynäkologische Onkologie

  • Benchmarks der qualitätsorientierten Versorgung – Zentralisierung in der gynäkologischen Onkologie

    Das Konzept evidenzbasierter Leitlinien, multidisziplinärer und zertifizierter Organzentren (Brustzentren, gynäkologische Krebszentren) basiert entscheidend auf Initiativen der Frauenheilkunde und hat die Entwicklung in der Onkologie insgesamt nachhaltig geprägt.

    Spezialisierung, Fallzahl und die Durchführung klinischer Studien verbessern die Prognose.

    Eine sich ständig in Weiterentwicklung befindliche medizinische Spezialisierung kann nicht zum Einwand gegen ein Zentrum genommen werden, sondern sie erfordert es.

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  • Antiangiogenese, PARP-Inhibitoren, Immuntherapie – Zielgerichtete Therapie des Ovarialkarzinoms: Wohin führt der Weg?

    In der Therapie des epithelialen Ovarialkarzinoms wird die Entwicklung von prädiktiven Biomarkern oder Gensignaturen immer wichtiger, um zielgerichtete Therapien möglichst effizient einsetzen zu können.

    Jede Frau mit epithelialem Ovarialkarzinom sollte genetisch beraten werden und eine genetische Testung angeboten bekommen, da der BRCA-Mutationsstatus eine therapeutische Implikation für die Patientin hat.

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  • Operative Therapie des Zervixkarzinoms – Angepasste Radikalität bedeutet geringere Morbidität

    Behandlungsmodalitäten mit angepasster operativer Radikalität:

    einfache Hysterektomie bei Patientinnen mit geringem Rezidivrisiko (SHAPE-Studie)

    Sentinel-Lymphknoten-Konzept (SENTICOL-2-Studie)

    fertilitätserhaltende Therapieoptionen bei prämenopausalen Frauen mit Kinderwunsch

    minimalinvasive, z. B. laparoskopische Operationstechniken

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  • Neues Paradigma nach Pionierarbeiten aus Wien Image-guided Brachytherapie des Zervixkarzinoms

    Image-guided Brachytherapie

    verbessert die lokale und pelvine Tumorkontrolle im Vergleich zur herkömmlichen Brachytherapie

    verbessert das Gesamtüberleben im Vergleich zur herkömmlichen Brachytherapie

    führt zu einer signifikanten Reduktion therapieassoziierter Nebenwirkungen

    erfordert besondere medizinisch-klinische und technisch-physikalische Expertise

    erfordert eine spezielle Infrastruktur für Bilderstellung (MRT) sowie für Planung und Durchführung der Brachytherapie

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  • Die Therapie des primär metastasierten bzw. rezidivierten Zervixkarzinoms

    Die Therapie des rezidivierten Zervixkarzinoms ist komplex und sollte individualisiert und ­interdisziplinär an einem spezialisierten gynäkologischen Krebszentrum erfolgen.

    Beim lokalisierten resektablen Rezidiv können operative Therapiemaßnahmen eingeleitet ­werden.

    Eine Kombination aus systemischer paclitaxelhaltiger Chemotherapie mit ­antiangiogenetischen Substanzen ist derzeit der Therapiestandard für nicht resektable Zervixkarzinomrezidive.

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  • HPV-Impfung aktuell – Die Zukunft ist der 9-fach-Impfstoff

    Durch die Entwicklung der HPV-Impfstoffe steht eine Prophylaxe gegen verschiedene Krebserkrankungen zur Verfügung.

    Der neue Impfstoff Gardasil 9® schützt langfristig vor 90 % der Zervixkarzinome, 30 % der Vulva- und Peniskarzinome und vor wahrscheinlich 20 % der oropharyngealen Karzinome.

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  • Neue ESMO-ESGO-ESTRO-Leitlinie – Endometriumkarzinom, adjuvante Therapie

    Die adjuvante Brachytherapie bei Stadium-I-Endometriumkarzinom ist die Therapie der Wahl bei Hoch-intermediär-Risiko-Patientinnen, um so die lokale Kontrolle zu verbessern.

    In weiter fortgeschrittenen Stadien wie Stadium II, Adeno-Ca G3 und Stadium III wird eine ­Kombination aus Teletherapie und Chemotherapie empfohlen, um die lokoregionäre Kontrolle sowie das Gesamtüberleben zu verbessern.

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  • Medikamentös, Ernährung und Lifestyle, physische Aktivität – Supportivmaßnahmen in der Therapie von gynäkoonkologischen Malignomen

    Palliative Therapiepfeiler eines Ileus sind Protonenpumpeninhibitoren, 5-HT3-Serotonin-­Rezeptor-Antagonisten, Metamizol, Spasmolytika bei krampfartigen Schmerzen und Octreotid zur Reduktion der Darmsekretion. In der Terminalphase werden Morphine, Midazolam und Metamizol angewendet.

    Risikofaktoren für die Entstehung eines Lymphödems sind Infektion/Verletzung der betroffenen oberen Extremität sowie die Gewichtszunahme seit der Operation des Mammakarzinoms.

    Körperliche Aktivität kann das Überleben von Personen nach Krebs und insbesondere auch nach Brustkrebs positiv beeinflussen. Eine körperliche Aktivität von 3–9 MET (Metabolic Equivalent Task) pro Woche kann die brustkrebsspezifische Mortalität um 50 % verringern.

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  • WAAGO – Wissenschaftlicher Ausschuss der Arbeitsgemeinschaft für gynäkologische Onkologie

    Wissenschaft braucht Rahmenbedingungen, eine Plattform und Personen, die über den Tellerrand blicken können, sowie Strukturen, in denen sie sich bewegen kann. Der WAAGO bietet solche Strukturen.

    Studien sind wissenschaftliche Beobachtungen, deren Rückschlüsse wichtige Erkenntnisse in der Behandlung unserer Patientinnen bringen.

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Kongress

  • Neue Optionen in der Therapie des fortgeschrittenen Pankreaskarzinoms

    Aufgrund meist später Diagnose, aggressiven Krankheitsverlaufs und ungünstiger biologischer Eigenschaften stellt die Therapie des Pankreaskarzinoms nach wie vor eine Herausforderung dar.

    Nanoliposomal verkapseltes Irinotecan kombiniert mit 5-FU/LV kann bei mit Gemcitabin vorbehandelten Patienten ein verbessertes Gesamtüberleben bei akzeptablem Nebenwirkungsprofil erzielen.

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Personalisierte Medizin

  • ALK-Inhibition bei EML4-ALK-Translokation: Erfahrungen in Österreich

    Eine EML4-ALK-Translokation findet sich bei 2–7 % aller NSCLC-Patienten. Die Treibermutation kann durch zielgerichtete Therapien inhibiert werden. In Österreich derzeit zugelassen sind Crizotinib und Ceritinib.

    Mit den neuen Substanzen gibt es im Rahmen der Austrian Lung Cancer Study Group ausgezeichnete Erfahrungen.

    Die Bedeutung der frühen Verfügbarkeit neuer Substanzen lässt sich exemplarisch an der ersten Patientin nachvollziehen, die in Österreich mit Ceritinib behandelt wurde.

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Translationelle Onkologie

Panorama