Rausch und Ekstase sind universelle Phänomene, die zu allen Zeiten und in allen Kulturen gesucht, ersehnt und/oder gefürchtet sind und ob ihrer Faszination einen Weg darstellen, warum sich eine Sucht entwickeln kann. Was fasziniert, das möchte wiederholt werden. Bei chronischer Wiederholung und drohendem Kontrollverlust sind Rausch und Ekstase überdosiert, und der Weg in die Sucht wird beschritten.
Wenn jedoch stimmt, was der griechische Philosoph Heraklit, Vater des dialektischen Denkens, sagte, „Der Weg hinauf und hinab (oder: hin und her) ist ein und derselbe“1, dann sind Rausch und Ekstase nicht nur ein Weg in die Sucht, sondern auch Möglichkeiten, wie man aus der Sucht aussteigen kann.
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