Sonderbeilage Universum Innere Medizin - Diabetes mellitus

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Universum Innere Medizin 05/10

Sonderbeilage Diabetes mellitus

Sehr geehrte Kolleginnen! Sehr geehrte Kollegen!

Es ist mir eine große Freude, Ihnen gemeinsam
mit Frau Prof. Lechleitner das
neue Sonderheft von UNIVERSUM INNERE
MEDIZIN zum Thema „Diabetes mellitus“
präsentieren zu dürfen.
Im Gegensatz zu früheren Ausgaben stehen
diesmal Kasuistiken im Mittelpunkt des Interesses.
In einer Zeit, welche zunehmend
von Behandlungspfaden, Leitlinien und evidenzbasierter
Medizin dominiert ist, erscheint
es nahezu erfrischend, sich wieder
einmal individuellen Patientenbildern zuwenden
zu können.
Ausgewählt wurden von den zahlreichen AutorInnen
dieser Sonderbeilage didaktisch interessante
„Spezialfälle“ von Diabetes-PatientInnen,
wie sie uns immer wieder im Alltag
begegnen. Neben der Fallpräsentation
wird auch ein kurz gefasster Kommentar zur
Differenzialdiagnostik und zum weiteren klinischen
Vorgehen von unseren Diabetes-ExpertInnen
abgegeben. Diese Empfehlungen
stehen natürlich im Einklang mit den aktuellen
Leitlinien der Österreichischen Diabetes
Gesellschaft (www.oedg.org), wo man bei
entsprechendem Interesse ausführlich die
Details nachlesen kann.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen bei der
Lektüre und bei der „Lösung“ der kniffligen
Fälle viel Spaß und verbleibe mit den besten
Wünschen für einen erholsamen Sommer

Ihr
Prim. Univ.-Prof. Dr. Peter Fasching

PRIM. UNIV.-PROF. DR. PETER FASCHING
Vorstand der 5. Medizinischen Abteilung mit Rheumatologie, Stoffwechselerkrankungen
und Rehabilitation, Wilhelminenspital der Stadt Wien




Liebe Kolleginnen und Kollegen!

Die Beiträge der aktuellen Sonderausgabe
„Diabetes“ nehmen Bezug auf schwierige
und komplexe Herausforderungen in der Diabetestherapie
im klinischen Alltag. Problemsituationen
werden anhand von Fallbeispielen
analysiert, die daraus abgeleiteten Empfehlungen
basieren auf rezenten wissenschaft -
lichen Publikationen und den aktuellen Leit -
linien der ÖDG. Darüber hinaus ist neben der
Einbeziehung individueller Gegebenheiten häufig
auch ein interdisziplinäres Vorgehen die
Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie.
Die angeführten Kasuistiken betreffen auch
den Gestationsdiabetes – die strikten diagnostischen
Kriterien, die Therapieziele und
die Indikationsstellung zur Insulintherapie
werden dargestellt.
Eine besondere Herausforderung für die Diabetestherapie
stellt die Pubertät dar, physiologische
Veränderungen, aber auch unterschiedliche
Problemsituationen erschweren
die Blutzuckerkontrolle. Der junge Diabetiker
benötigt Unterstützung hinsichtlich der Bewältigung
dieser Herausforderungen mit
dem Ziel, die angestrebte Selbstständigkeit
in der Steuerung der Insulintherapie erfolgreich
umzusetzen.
Beim geriatrischen Patienten können unzulänglich
erfasste Komorbiditäten, wie kognitive
Einschränkungen und Depressionen,
die Umsetzung der Therapieempfehlungen
erschweren. Die Einschränkungen und
besonderen Bedürfnisse älterer Patienten
müssen in der Diabetikerschulung und
Wahl der Therapieform Berücksichtigung
finden.
Weitere Beiträge befassen sich mit der
Therapie des Diabetes bei fortgeschrittenen
diabetischen Spätkomplikationen und bei
ausgeprägter Insulinresistenz.
Die Sonderausgabe ermöglicht dem Leser
eine Vermittlung wesentlicher Inhalte in der
Diabetestherapie anhand von praxisnahen
Beispielen.
Prim. Univ.-Prof. Dr. Monika Lechleitner

PRIM. UNIV.-PROF. DR. MONIKA LECHLEITNER
Interne Abteilung, Landeskrankenhaus Hochzirl

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