Zahn Krone 03/11
Klinik & Praxis: Hypnotische Kommunikation und Kinderhypnose
Hypnose und hypnotische Kommunikation sind Hilfsmittel, um Kinder, die vor der ärztlichen Untersuchung und der Behandlung Angst haben, zu beruhigen und angstfrei zu behandeln. Bei angstfreien Kindern helfen sie, keine Angst aufkommen zu lassen, falls einmal eine schwierige Behandlung notwendig sein sollte. Hypnose wird derzeit vor allem in der Zahnheilkunde eingesetzt. Aber auch in anderen Fächern, wie z.B. in der Urologie bei diagnostischen Eingriffen, wird Hypnose erfolgreich angewandt, um Sedativa oder gar Narkosen auf ein Minimum zu reduzieren.
Rahmenbedingungen
Für eine angstfreie Behandlung von Kindern sind gewisse Rahmenbedingungen unbedingt notwendig:
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Die Eltern müssen darüber aufgeklärt werden, wie sie sich vor, während und nach der Behandlung verhalten sollen.
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Kinder brauchen vor und nach der Behandlung eine gewisse Zeit der Anpassung bzw. Nachverarbeitung.
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Wenn möglich, sollte der Behandlungsraum bei aufeinander folgenden Behandlungen nicht geändert werden.
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Wichtig ist das langsame Einschleichen in die Behandlung. Viele Kinder wollen genau wissen, mit welchen Instrumenten sie behandelt werden. Es ist notwendig, ihnen diese zu erklären, ohne dabei angstbesetzte Begriffe wie z.B. Spritze, Zange etc. zu verwenden.
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5Loben, loben und nochmals loben lautet die oberste Devise. Das Kind wird für alles gelobt, was es tut. Auch wenn das Kind weint oder schreit, wird es dafür gelobt und dies mit hypnotischen Techniken utilisiert.
Ad 1: Eltern müssen für eine erfolgreiche Behandlung mit dem Arzt zusammenarbeiten. Das bedeutet, dass sie den Anweisungen des Arztes während der Behandlung folgen müssen, auch wenn ihnen diese seltsam oder unverständlich erscheinen.
Wichtig vor der Behandlung ist, dass die Eltern den Tag stressarm für das Kind gestalten und sich Zeit nehmen. Weiters sollten die Eltern ihrem Sprössling keine Belohnungsgeschenke versprechen. Manche Behandlungen sind schon Belastung genug für das Kind – sich noch dazu ein Geschenk verdienen zu müssen steigert nur den Stress und bewirkt das Gegenteil von dem, was man erreichen möchte.
Ad 2: Kinder benötigen vor der Behandlung etwa 10–15 Minuten für die so genannte Orientierungsphase. Auf diese Zeit wird auch in Kindergärten und in der Schule Rücksicht genommen. Das Kind orientiert sich in der neuen Umgebung und sucht sich nach etwa 3–5 Minuten etwas zum Spielen oder Malen. Deshalb gibt es in meiner Ordination eine Maltafel sowie Kinderbücher. Das Malen oder Spielen hilft, das Kind abzulenken und zu beruhigen (Abb. 1).
Nach der Behandlung ist es wichtig, dass das Kind die Ordination nicht sofort verlässt. Viele Kinder wollen noch eine begonnene Zeichnung fertig stellen oder die angefangene Geschichte zu Ende lesen. Wir bitten die Eltern, ihren Kindern diese Zeit zu geben. Wichtig ist der letzte Eindruck, mit dem das Kind die Ordination verlässt. Durch Vor- und Nachbereitungszeit wird ein eventuell unangenehmes Erlebnis während der Behandlung verarbeitet und vergessen.
Ad 3: Kinder sind sehr empfindlich hinsichtlich Änderungen der Rahmenbedingungen. So ist bei vielen Kindern zu beobachten, dass sie sich beim Wechseln der Ordination auf einmal nicht mehr behandeln lassen. Kehrt man in den gewohnten Behandlungsraum zurück, gibt es kaum Probleme. Auch das umgekehrte Phänomen lässt sich beobachten: Kinder, die schlecht oder gar nicht zu behandeln sind, lassen sich manchmal durch Wechseln des Raumes doch behandeln.
Ad 4: Bei ängstlichen Kindern ist es nicht möglich, sofort mit der Behandlung zu beginnen. Aber auch bei behandelbaren Kindern sollte man sich langsam in die Behandlung einschleichen. Ich möchte dies anhand eines Beispiels aus meiner Praxis als Zahnarzt demonstrieren:
Bei der ersten Behandlung erkläre ich dem Kind, dass es den Mund zumachen soll, da ich mir nicht die Zähne, sondern seine Hände anschauen möchte. Daraufhin nehme ich eine Hand und versuche, eine kataleptische Starre zu erzeugen, ein Trancephänomen. Durch Induzieren einer kataleptischen Hand induziere ich auch nonverbal eine Trance. Gleichzeitig erzeugt diese Vorgehensweise auch Konfusion, denn Zahnärzte sehen sich normalerweise die Zähne an und nicht die Hände. Das Kind beginnt zu hinterfragen, wieso ich seine Zähne nicht sehen will. Ich erzeuge damit eine Erwartungshaltung: Wann darf ich meine Zähne herzeigen? Wir reden mit dem Kind über den Kindergarten, die Schule oder über etwas, das das Kind besonders interessiert. Dabei ist die Kleidung oder mitgebrachtes Spielzeug oft ein nützlicher Hinweis. Wenn das Kind dann mit uns redet, frage ich, ob seine Zähne mich anschauen dürfen. Die meisten Kinder machen daraufhin ohne Probleme den Mund auf. Wichtig für die weitere Behandlung ist, dass ich jeden Schritt erkläre. Ich sage, dass ich die Zähne streichle, kratze dabei ich mit einem Exkavator erst an gesunden Zähnen, anschließend vorsichtig an einer kariösen Läsion. Danach putze ich vorsichtig mit einem Rosenkopfbohrer ohne Wasserspray; wenn auch das funktioniert, verwenden wir auch die Wasserkühlung und die Absaugung.
Dieses Schema halte ich bei jeder Behandlung ein, wobei ab der zweiten Behandlung, wenn möglich, gleich mit der Wasserkühlung gearbeitet wird. Diese Vorgehensweise gibt dem Kind einen sicheren Rahmen. Sollten wir dennoch etwas anders machen als sonst, erklären wir dies dem Kind im Vorhinein.
Ad 5: Das Kind wird für alles gelobt. Wenn es den Mund aufmacht, wird es gelobt. Die Zähne werden bewundert, auch wenn sie noch so schlecht sind. Während wir die Zähne putzen, loben wir das Kind, wie toll es das macht. Unser Unbewusstes unterscheidet das Lob nicht. Wenn ich den Zahn eines Kindes lobe, lobe ich indirekt das Kind. Auch wenn das Kind weint oder laut wird, loben wir es dafür: „Toll, wie laut du bist, geht das auch etwas grüner und etwas nach links unten?“ Wir verwenden das Lautsein des Kindes, um Konfusion zu erzeugen. Probieren Sie doch selbst einmal, einen Ton grün mit lila Punkten einzufärben und nach rechts oben innen zu schicken! Wir sagen dem Kind auch im Vorhinein, dass der Zahn lachen darf, wenn es kitzelt – aber nur der Zahn und nicht das Kind! Sollte das Kind dann während der Behandlung an der Grenze zum Weinen sein, was oft nicht von beginnendem Lachen zu unterscheiden ist, wundern wir uns, dass es so am Zahn kitzelt, dass dieser lachen muss. Im Nachhinein erzählen fast alle Kinder den Eltern, dass das Zähneputzen gekitzelt hat.
Sollte das Kind uns sagen, dass es weh tut, verwenden wir die Technik des reflektierenden Antwortens. Das heißt, wir greifen das Gesagte auf und formulieren es positiv oder neutral um: „Hat es jetzt am Zahn gezogen oder gedrückt?“ In fast allen Fällen erklärt das Kind, dass das, was es gespürt hat, entweder ein Ziehen oder Drücken gewesen ist. Damit haben wir das Gespürte wahrgenommen, dem Kind aber ein anderes Gefühl als Schmerz gegeben.
Nonverbale und verbale Induktionstechniken
Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Hypnosebehandlung ist der Rapport, also die Wertschätzung des anderen und die aufmerksame Zuwendung. Im Regelfall erfolgen etwa 80% der Hypnosearbeit des Zahnarztes nonverbal. Wichtig ist, was unsere Körpersprache und unsere Berührungen dem Patienten vermitteln.
Etwa 20% verbale Hypnose unterstützen diesen Prozess. Je kleiner unsere Patienten sind, desto wichtiger wird der nonverbale Teil. Daher seien an dieser Stelle jene Körperpunkte erwähnt, die bei Anwendung spezieller Grifftechniken Trance induzieren oder vertiefen.
Diese Punkte stimmen in etwa mit den Hauptenergiezentren der Inder (Chakren) und den Akupunkturpunkten der Chinesen überein:
1. Hand: Das Handgeben bei der Begrüßung führt zu einem Spannungsausgleich zwischen Arzt und Patient. Der Behandler kann sich einen Überblick verschaffen, wie es um den Patienten bestellt ist (z.B. kaltschweißige Hände bei Angstpatienten). Bei Kindern kann auch gleich überprüft werden, ob eine Handkatalepsie erzeugt werden kann (Abb. 2).
2. Bauch, Solarplexus (Zhong Wan, KG 12): Er gibt Kindern das Gefühl der Geborgenheit und eignet sich hervorragend für das Atem-Pacing und -Leading.
3. Brust, Herzgegend: Man kann den Herzspitzenstoß fühlen und diesen pacen: „Dein Herz schlägt ganz schön schnell, lass dein Herz ruhiger schlagen.“
4. Scheitelbereich (Kronenchakra): Dieser Punkt unterbricht einen akuten Würgereiz und ruft eine Sensibilitätsverminderung im Oberkiefer hervor. Mit der zweiten Hand erfolgt der Gegenschluss an der Oberlippe (Yin Jiao, LG 28).
5. Stirn (3. Auge): Dieser Punkt führt zu einer Sensibilitätsverminderung im Unterkiefer. Der Gegenschluss (wie unter Punkt 4) erfolgt im Grübchen unter der Unterlippe (Cheng Jiang, KG 24).
6. Unterlippenpunkt (Cheng Jiang, KG 24): Der Daumen wird mit sanftem Druck auf diesen Punkt gelegt. Dies stoppt den Speichelfluss und unterdrückt auch einen Würgereiz (wie bei Punkt 4).
7. Schläfe (Tou Wie, M 1): Wird von uns als nonverbale Doppelinduktion auf beiden Schläfen eingesetzt. Dieser Griff induziert Trance und ermöglicht das Halten in Trance ohne Worte. Achtung: Dieser Griff muss vorsichtig und langsam gelöst werden! (Abb. 3)
Ich möchte auch darauf hinweisen, dass es sich bei unseren Patienten bewährt hat, dass Arzt und/oder Helferin dem Patienten eine Hand auf die Schulter legen. Dies gibt dem Patienten das Gefühl der Geborgenheit und ermöglicht es dem Arzt oder der Helferin, ein Atem-Pacing und -Leading durchzuführen.
Bei Kindern bedeutet das Beenden des Körperkontakts in fast allen Fällen das Beenden der Trance.
Verbal stehen uns die verschiedensten Techniken zur Verfügung. Je nach Alter des Patienten reichen die Möglichkeiten vom Geschichtenerzählen bis hin zur Hard-Konfusionstechnik. Wichtig ist, dass der Patient immer wieder gepaced wird, der Arzt also nicht den Kontakt zum Patienten verliert.
Je mehr man sich in Richtung Konfusionstechnik begibt, desto mehr muss man auf die kleinsten Regungen des Patienten achten (minimal cues). Je weiter man mit der Konfusionstechnik in Richtung unlösbare Aufgaben geht – vergleichbar den Koans aus der Zen-Meditation –, desto tiefer kann sich auch die Trance gestalten.
Kleinkinder sind sehr leicht mit Geschichten zu faszinieren und mit diesen in Trance zu führen. Kinder ab etwa fünf Jahren sind bereits leichten Konfusionstechniken zugänglich. Beispielsweise können der Zahnarzt und die Helferin darüber diskutieren, was der Unterschied zwischen hell- und dunkelblau ist, etc. Bei älteren Kindern kann die Diskussion mehr und mehr konfuser werden. Ein Beispiel: Das Kind soll beispielsweise während der Behandlung an blau denken und gleichzeitig an ein bisschen grün, aber nicht zu viel grün, da es sonst gelbe Streifen gibt.
Bei der verbalen Tranceinduktion sollen alle Sinneskanäle angesprochen werden. Die so genannte VAKOG-Induktion (visuell – auditiv – kinästhetisch – olfaktorisch – gustatorisch): Man beginnt den Patienten auf seinem bevorzugten Sinneskanal anzusprechen. Kinder sind ausnahmslos sehr gut im visuellen Bereich zu induzieren. So kann man ein Kind bitten, sein Lieblingstier auf eine grüne Wiese zu setzen und es dann mit seiner Hand zu steuern. Geht die Hand nach vorne, so sieht man auch das Tier nach vorne gehen, geht die Hand zurück, geht auch das Tier zurück. Wenn man ganz vorsichtig die Hand hebt, kann das Tier sogar vorsichtig und langsam fliegen. Das Kind kann sich dann von oben anschauen, was sein Tier alles auf der Wiese sieht.
Eine andere Möglichkeit stammt von einer Kollegin aus Deutschland: Sie hat an der Decke ein Tierbild montiert und lässt die Kinder nun Tiere suchen, z.B. die Tiere im Ballon oder hinter dem Elefanten (Abb. 4).
Vertieft wird die Trance, indem man Sinneskanäle anspricht, die der Patient weniger bevorzugt. So müssen die Kinder bei der Behandlung ganz leise sein, damit man hört, wie sich der Zahn freut, wenn er von den Kariesmännchen befreit wird.
Die Kinder werden während der Behandlung ständig gelobt – „super (vor allem für Kinder); gut so; du machst das ganz toll; genau“ –, wobei oft offen bleibt, wofür das Kind gelobt wird. Das ist auch nicht wichtig, da sich das Kind selbst aussucht, wofür es gelobt wird. Es ist auch möglich, während der Behandlung Metaphern (Stellvertretergeschichten) zu erzählen. Diese dienen dazu, dem Kind einen Weg zu zeigen, um etwas zu tun – z.B. mit dem Daumenlutschen aufzuhören, da sich der Daumen im dunklen Mund mit so großen Zähnen ja fürchtet –, ohne dass es sich vordergründig und direkt angesprochen fühlt.
Rituale
Rituale, also immer wiederkehrende Verhaltensweisen, sind wichtig für den erfolgreichen Ablauf einer Hypnosesitzung. Sie stellen, wie bereits erwähnt, einen sicheren Rahmen für das Kind dar.
Außerdem ist es für Kinder wichtig, dass sie sich etwa 10–15 Minuten vor der Behandlung im Wartezimmer an die Situation gewöhnen.
Während der Behandlung verwende ich bei Kindern immer dasselbe Schema, egal wie oft das Kind bereits bei mir war. Da ich diesen Punkt für besonders wichtig halte, sei er hier nochmals kurz erwähnt: Zuerst sehe ich mir die Hand des Kindes an und induziere eine Handkatalepsie. Dann werden die Zähne angeschaut und vorsichtig mit dem Exkavator „gestreichelt“. Danach nehme ich den „Putzer“ (Rosenbohrer) mit oder ohne „Dusche“ (Wasserkühlung).
Anschließend wird der Zahn trocken „geföhnt“ und eine Füllung oder ein „Zahnpflaster“ gemacht. Zum Schluss wird mit dem „Glattmachgerät“ (Poliergummi) alles geglättet.
Dieses Ritual trägt während der Behandlung dazu bei, dass das Kind jeden Behandlungsschritt bereits im Vorhinein kennt. Sollte doch einmal etwas anders sein, wird dies verbal angekündigt und bei Bedarf dem Kind auch vorher auf der Hand demonstriert (Abb. 5).
Nach der Behandlung sollten die Kinder die Ordination nicht sofort verlassen, sondern z.B. die begonnene Zeichnung fertig malen oder das Märchen zu Ende lesen, bei dem sie unterbrochen wurden. Dies trägt dazu bei, die Ordination mit einem angenehmen Gefühl zu verlassen und sich auf den nächsten Besuch zu freuen.
Verbotene Wörter
Wie Sie gelesen haben, benennen wir Dinge sehr oft um. So gibt es keine Bohrer, Spritzen, Zangen etc. in meiner Ordination, sondern stattdessen Putzer, Zahneinschlafkugelschreiber, Zahnherausnehmgerät,...
Nachfolgend einige Wörter und Ersatzwörter von Teilnehmern eines Hypnosekurses in Wien:
Blut: Im Körper gibt es viele Kanäle, die miteinander wie ein U-Bahn-Netz verbunden sind. In diesen Kanälen spazieren die roten Arbeiter, die tragen den Sauerstoff überall dorthin, wo er gebraucht wird. Dann gibt es weiße Männer, das sind die Polizisten, die lassen nichts Böses rein, und schließlich gibt es noch die flachen Flundern, die reparieren alles.
Beim Zahn Herausnehmen geschieht Folgendes: Die roten Arbeiter gucken neugierig heraus, die Plättchen kleben alles wieder zu, die Polizisten vertreiben vom Eingang das Böse von draußen ...
Angst:
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Wackelpudding
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Zittergras
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seltsames Ausnahmegefühl
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Watteknie
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Schmetterlinge im Bauch: fliegen im Bauch im Kreis, dann aus dem Körper, sind bunt, leicht, fliegen über blühende Wiesen, Wälder, freuen sich, manche fliegen durch die Wolken der Sonne entgegen
Schmerz:
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Kitzeln, Kribbeln
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etwas spüren
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eine Körpernachricht
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Gefühlsseismograf, Empfindungsdolmetscher
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Ein Körperteil meldet sich und spricht mit dir: z.B. über Telefon etwas ausmachen – mit Freunden reden. Der Zahn meldet sich – was sagt er denn?
Bohrer:
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Zauberkugel/Zauberstab
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Düsenflieger
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Zahnbagger
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Zahnputzer: Putzervogel + Krokodil
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Schmutzbürstel: Kariesmanderl hüpft auf das Karussell – drehen – ...
Schlussworte
Ich hoffe, ich konnte im vorliegenden Artikel die wichtigsten Punkte der (zahn-)ärztlichen Kinderhypnose aufgreifen und bewusst machen. Vieles von dem, was ich hier beschrieben habe, wird von zahlreichen Kollegen bereits unbewusst angewendet. Ich verstehe diesen Artikel daher als Anregung, sich Dinge bewusst zu machen, die wir tagtäglich bereits tun. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viele glückliche Kinder nach der Behandlung (Abb. 6)!
Dr. Werner Ossmann
Facharzt für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde in Wien mit Schwerpunkt Kinderhypnose und Betreuung von Angstpatienten
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