SU 02|2015 Nachlese

Herausgeber: Dr. Karl Dorfinger

Weitere Artikel

  • Vorwort
    Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen!
    Mit großer Freude und auch ein bisschen Stolz darf der Vorstand des bvU auf eine erfolgreiche Tagung zurückblicken. Die Kombination von Ärztefortbildung und Assistentinnenseminar führte zu einem Teilnehmerrekord. Besonders erfreulich war die Präsenz zahlreicher KollegInnen ...Weiterlesen ...
  • Therapiemodalitäten beim fortgeschrittenen Prostatakarzinom in der Praxis

    Die klassische Hormontherapie des fortgeschrittenen Prostatakarzinoms ist ein weites Feld, und noch sind nicht alle Fragen (wie? wann?) geklärt.

    Das Therapiespektrum wird dank neuartiger Androgenbiosynthesehemmer, Androgenrezeptor­blocker, Radionuklide, Immuno- und Chemotherapeutika enorm erweitert und dadurch auch komplexer.

    Nur mit neuen Biomarkern und verbesserter Bildgebung wird es gelingen, die Behandlung auf den individuellen Patienten auszurichten (personalisierte Medizin).

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  • Fettstoffwechselstörungen und Diabetes: leise Killer des alternden Mannes
    Sowohl die Hyperlipidämie, hier vor allem die Hypercholesterinämie, als auch Typ-2-Diabetes sind für das Auftreten der koronaren Herzkrankheit (KHK) und auch des Schlaganfalls verantwortlich und führen dadurch zu einer gesteigerten Mortalität.
    Während die Hypercholesterinämie zumeist genetische Ursachen aufweist, ist Typ-2-Diabetes ...Weiterlesen ...
  • Das Blasenkarzinom: ein therapeutisches Chamäleon

    Nichtmuskelinvasives Blasenkarzinom: Jede Therapie beginnt mit einer guten TUR (eventuell en bloc) und einer Nachresektion, je nach Befund. Die Instillationstherapien werden nach den Risikogruppen festgelegt.

    Muskelinvasives Blasenkarzinom: Die Standardtherapie ist die radikale Zystektomie mit pelviner Lymphadenektomie nach neoadjuvanter cisplatinhaltiger Chemotherapie.

    Metastasiertes Blasenkarzinom: Die palliative systemische Standardtherapie ist MVAC/GC in der Erstlinie und Vinflunin in der Zweitlinie.

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  • Überaktive Blase: moderne Therapieaspekte

    Die Diagnose überaktive Blase wird häufig voreilig gestellt; erst nach Ausschluss anderer Pathologien liegt das genannte Beschwerdebild wirklich vor.

    Es gibt neue Erkenntnisse in der Pathophysiologie, insbesondere auf der ZNS-Ebene.

    Erkenntniszugewinn und Langzeitstudien lassen neue Therapiemöglichkeiten ableiten oder sichern die derzeitige Kenntnislage zu bewährten Therapien ab.

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  • Zeitgemäße Testosteronersatztherapie

    Der Testosteronersatztherapie („testosteron replacement therapy“; TRT) muss eine solide Diagnostik vorausgehen und ein regelmäßiges Follow-up folgen.

    TRT ist sinnvoll bei hypogonadalen Männern mit metabolischem Syndrom.

    TRT sollte bei kardialen Risikopatienten nur in Zusammenarbeit mit einem Kardiologen verordnet werden.

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  • Verpflichtende Dokumentation im Ordinationsablauf

    Die Dokumentation ärztlicher Leistungen ist im Ärztegesetz und im Krankenanstalten- und Kuranstaltengesetz geregelt.

    Die Überprüfung der Einhaltung der vorgegebenen Qualitätsstandards erfolgt in der Regel durch die ÖQMed.

    Besonders wichtig für endoskopierende Urologen ist eine exakte Arbeitsanweisung für Reinigung und Desinfektion der Endoskope: Neu sind die zumindest jährlich durchzuführenden bakteriellen Abstrichuntersuchungen und Beprobungen der Arbeitskanäle für jedes einzelne Endoskop.

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  • Ordination oder Mikrokrankenanstalt – Wie weit gehen Hygieneanforderungen? Was ist evidenzbasiert?
    Die moderne Urologie im niedergelassenen Bereich steht im Spannungsfeld optimaler Hygienesicherheit für den Patienten und standardisierter Hygieneanforderungen, die sich aus technischen Normen, fachspezifischen Hygieneleitlinien und der Hygieneverordnung der ÖÄK ableiten. Der Evidenzgrad ist hier teilweise durch den Sachverhalt und die ...Weiterlesen ...
  • Qualitätskontrolle manuell aufbereiteter Endoskope in der urologischen Ordination

    Am 25. 2. 2015 wurde im Vorstand der Österreichischen Ärztekammer eine neue fachspezifische Empfehlung für hygienische Anforderungen an endoskopische Untersuchungen in Ordinationen und Gruppenpraxen beschlossen.

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  • Moderne Schmerztherapie in der urologischen Praxis

    Schmerz hat primär eine Warnfunktion, ist aber als individuelles Symptom schwer definier- und messbar.

    Die verbreitetsten Substanzklassen in der Schmerztherapie sind sicher nichtsteroidale Antirheumatika und Opioide, zusätzlich kann der Einsatz von Koanalgetika und begleitenden Maßnahmen sinnvoll sein.

    Neben potenziellen Nebenwirkungen, Risiken und Kontraindikationen ist auch auf mögliche Interaktionen mit einer bestehenden Dauertherapie zu achten.

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