SU 03|2014

Herausgeber: Dr. Karl Dorfinger

SU 03|2014 BCG

Herausgeber: Dr. Karl Dorfinger

Editorial

  • Editorial 3/14
    Liebe Leserinnen, liebe Leser!
    Die dramatische Altersentwicklung der Bevölkerung in den meisten Ländern dieser Erde, besonders in den westlichen Staaten, ist wohl bekannt. Die damit verbundenen Kennzahlen sind mehr als beeindruckend: So waren etwa noch im Jahr 1980 in Deutschland ...Weiterlesen ...

Hot Topic

Seite des Berufsverbandes

  • Sind medizinische Zentren wirklich das Maß aller Dinge?
    Die ärztliche Versorgung von Menschen befindet sich zumindest in so genannten hochzivilisierten Ländern im Wandel. Von den Quacksalbern und Badern über die heroischen Pioniere des 19. Jahrhunderts und den „Göttern in Weiß“ der Penicillin- und Hormonära bis hin zu den ...Weiterlesen ...

Focus: Hodenkarzinom

  • Vorwort
    Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
    Für das Jahr 2010 wurden für Deutsch­land vom Robert-Koch-Institut 3.820 neue Fälle mit Keimzelltumoren des Hodens angegeben, für 2014 werden ca. 4.000 neue Fälle prognos­tiziert1. Die primäre Versorgung und Nachsorge dieser insgesamt seltenen Tumorentität findet ...Weiterlesen ...
  • Aktuelle Therapie des Seminoms

    Risikofaktoren für das Auftreten eines Tumorrezidivs beim Seminom im klinischen Stadium I konnten im Gegensatz zum nichtseminomatösen Hodentumor bislang nicht eindeutig identifiziert werden.

    Die Surveillance-Strategie kann bei sorgfältiger Nachsorge bei nahezu allen Seminompatienten im Stadium I angewandt werden.

    Metastasierte Seminome werden je nach Stadium mit 3–4 Zyklen einer PEB-Polychemo­therapie behandelt. Im Stadium IIA/B kann auch eine Radiatio in Erwägung gezogen werden.

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  • Nichtseminom – aktuelle Therapie mit Fokus auf das Stadium I

    Beim Nichtseminom im klinischen Stadium I (CS I) wird je nach Vorhandensein von Risiko­faktoren für eine High-Risk-Situation (Organüberschreitung oder lymphovaskuläre Invasion) ein risikoadaptiertes Vorgehen empfohlen.

    Für Low-Risk-CS-I-Patienten stellt die Surveillance in der Regel die Therapie der Wahl dar, in der High-Risk-Situation wird sich voraussichtlich 1-mal PEB als Option mit der niedrigsten Therapielast durchsetzen, obwohl derzeit noch 2-mal PEB als Standard gilt.

    Beim metastasierten Nichtseminom im Stadium IIA/B kann zwischen 3 Zyklen PEB bei positiven Markern oder im Falle von negativen Markern zwischen einer nerverhaltenden retroperitonealen Lymphadenektomie und einer erneuten kurzfristigen Bildgebung mit Folgetherapien gewählt werden.

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  • Nachsorge bei Hodentumoren – Die aktuellen Empfehlungen der German Testis Cancer Study Group (GTCSG)

    Die Frequenz und das Ausmaß der Nachsorge richten sich nach dem Risiko und der möglichen Lokalisation des Rezidivs.

    Die Patienten können zur Vereinfachung in drei große Gruppen mit ähnlicher Rezidivhäufigkeit und Rezidivlokalisation eingeteilt werden (Tab. 1–3).

    Der Einsatz von ionisierenden Strahlen im Rahmen der Bildgebung soll aufgrund von Spätfolgen möglichst sparsam sein.

    Standardisierte Empfehlungen können nicht für Patienten mit intermediärer und schlechter Prognose erstellt werden. Sie müssen individuell von erfahrenen Therapeuten überwacht werden.

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Kongress

  • 1. int. EULIS postgraduierter Workshop Urolithiasis

    Ass.-Prof. Priv.-Doz. Dr. Christian Seitz und OA Dr. Christian Türk waren die lokalen Organisatoren des „1st int. EULIS* Postgraduate Workshop on Urolithiasis“ am AKH Wien. Das wissenschaftliche Programm umfasste das gesamte Spektrum des Uroliathiasis-Managements, von der Epidemiologie über die Diagnose bis hin zu verschiedenen Behandlungsmodalitäten. Für SPECTRUM Urologie verfassten die beiden Experten Take Home Messages ihrer Vorträge.

    * European Urolithiasis Society

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Serie: Recht

  • Update Ärztehaftpflicht

    Es kann festgestellt werden:

    Die Häufigkeit der Schadensauszahlungen in der Ärztehaftpflicht hat zugenommen.

    Die Prämien der Ärztehaftpflicht können in den nächsten Jahren ansteigen.

    Neue Deckungslücken haben sich aufgetan – eine Herausforderung für die Produktentwickler bei spezialisierten Versicherungsmaklern und Versicherungsgesellschaften.

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Kontinenz-News

  • Kontinenz- und Beckenbodenzentren sind gefragt
    Was kann einem Herausgeber Besseres widerfahren als Fachbeiträge zu erhalten, die selbst nach redaktioneller Kürzung kaum mehr Platz für sein Editorial lassen? Die Freude über weniger eigene Arbeit verbindet sich also mit der Genugtuung, in dieser Ausgabe fachliche Informationen zu ...Weiterlesen ...
  • Das Kontinenz- und Beckenbodenzentrum Innsbruck

    Ende 2008 wurde von Prof. Helmut Madersbacher in Innsbruck die Idee geboren, die losen Kontakte zwischen den Fachrichtungen, die sich mit Inkontinenz und Beckenbodenpathologien beschäftigen, enger zu knüpfen. Zeitgleich wurde von der MKÖ die Zertifizierung für Kontinenz- und Beckenbodenzentren ...Weiterlesen ...
  • Persistierende Schmerzen nach „male slings“
    Die Bedeutung der Schmerzbehandlung steigt mit wachsenden Implantationsraten von „male slings“. In der Literatur sind persistierende Schmerzsituationen noch nicht systematisch analysiert. Die Erfahrungen des Beckenbodenzentrums Korneuburg erlauben jedoch erste Empfehlungen.
    Nach transobturatorischen „male slings“ und adjustierbaren suburethralen Bändern kommt es ...Weiterlesen ...

Journal Club

  • Antibiotikaprophylaxe bei Kindern mit vesikoureteralem Reflux
    Hoberman A et al., NEJM 2014; 370(25):2367–76
    Die Antibiotikaprophylaxe ist eine Standardtherapie für Kinder mit vesikoureteralem Reflux (VUR), wenngleich die Datenlage inkonsistent ist. In die placebokontrollierte RIVUR-(Randomized Intervention for Children With Vesicoureteral Reflux-)Studie wurden insgesamt 607 Kinder im Alter zwischen ...Weiterlesen ...
  • Zytoreduktive Nephrektomie beim metastasierten Nierenzellkarzinom
    Heng DY et al., Eur Urol 2014; 66(4):704–10
    Das „International Metastatic Renal Cell Carcinoma Database Consortium“ (IMDC) untersuchte in dieser retrospektiven Studie den Einfluss der zytoreduktiven Nephrektomie (ZN) beim primär metastasierten Nierenzellkarzinom vor zielgerichteter Therapie. Von den 1.658 eingeschlossenen Patienten ...Weiterlesen ...
  • Perkutane Nephrolitholapaxie (PCNL) oder flexible Ureterorenoskopie (URS) zur Behandlung von Nierensteinen
    De S et al., Eur Urol 2014; pii:S0302-2838(14)00631-9. DOI:10.1016/j.eururo.2014.07.003. [Epub ahead of print]
    Die Autoren führten eine systematische Literatursuche und Metaanalyse von zwei randomisierten Studien und acht komparativen nichtrandomisierten Studien durch, wobei die Einschlusskriterien bezüglich der Steingröße sehr divergierten. Die ...Weiterlesen ...

Panorama

  • Behandlung der kindlichen Harninkontinenz – Armamentarium an Möglichkeiten, Empathie gewährleistet Compliance

    In der Behandlung steht ein ganzes Armamentarium an Möglichkeiten zur Verfügung (Verhaltenstherapie, Urotherapie, medikamentöse Maßnahmen, chirurgische Eingriffe).

    In der Therapie der monosymptomatischen Enuresis lassen sich bei gesichertem Nachweis einer nächtlichen Polyurie gute Ergebnisse mit Desmopressin erzielen.

    Die monosymptomatische Enuresis kann bei Ausschluss einer nächtlichen Polyurie auch gut mit der Konditionierungstherapie behandelt werden.

    Die meisten Therapien nehmen eine relativ lange Zeit in Anspruch. Daher ist eine entsprechende Empathie aller Beteiligten notwendig, um die Compliance zu sichern.

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  • Transurethrale Resektion des Blasentumors (TURBT): Room for improvement

    Die durch eine transurethrale Resektion eines Blasentumors (TURBT) erhaltenen Befunde bestimmen die weitere Therapie des Patienten.

    Eine inadäquate Resektion kann dazu führen, dass der Tumor zu niedrig eingestuft wird oder es zu einem Rezidiv kommt.

    Allen voran stellt die bipolare Resektion stellt eine aussichtsreiche Technologie dar, die TURBT sicher zu machen.

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  • Transurethrale suprapubische Endozystostomie – Erste Erfahrungen aus der Schweiz

    Die transurethrale suprapubische Endozystostomie: eine effiziente und sichere Alternative zur sonografisch gesteuerten suprapubischen Katheterisierung, insbesondere bei adipösen Patientinnen und Patienten mit Unmöglichkeit zur Harnblasenfüllung.

    Weitere Studien mit größeren Patientenkollektiven sind nötig, bevor diese Technik in der täglichen Routine Eingang finden kann.

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  • Die prophylaktische Zirkumzision – Weshalb ist die Zirkumzision in den USA so häufig?

    Die prophylaktische Zirkumzision in Abwesenheit einer zugrunde liegenden urologischen Pathologie ist eine der am häufigsten durchgeführten Operationen in den Vereinigten Staaten.

    Gleichzeitig ist sie auch eine der am meisten diskutierten Operationen, verdeutlicht durch die häufigen Änderungen der Zirkumzisions-Gundsatzerklärung der American Academy of Pediatrics.

    In Europa – und speziell in Österreich – liegt die Rate der männlichen Zirkumzisionen bei unter 20 %.

    Beitrag informiert über den historischen Kontext, mit dem Ursprung der populären Zirkumzision in den Vereinigten Staaten.

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Themenheft: Was tun angesichts der BCG-Knappheit?

  • Editorial zur Sonderinformation BCG

    Liebe Leser! Sie halten eine Sonderausgabe der periodischen Publikation SPECTRUM Urologie in Händen. Wir haben uns zu diesem außergewöhnlichen Schritt entschlossen, da wir vor außergewöhnlichen Problemen stehen: Derzeit ist in vielen Teilen der Welt das Standardtherapeutikum für bestimmte Formen des…

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  • Was tun angesichts der BCG-Knappheit?

    Gemeinsame Stellungnahme der Universitätsklinik für Urologie, der Österreichischen Gesellschaft für Urologie und Andrologie und des Berufsverbandes der Österreichischen Urologen zur bestehenden BCG-Knappheit und zu Behandlungsalternativen.

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