UIM 03|2017

UIM 03|2017 Themenheft Kardiologie

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

19. Kardiologie-Kongress Innsbruck

Editorial

  • Editorial

    der 19. Kardiologie-Kongress Innsbruck fand von 2. bis 4. März 2017 statt.

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Kardiologie

  • Versorgungsprogramme bei Herzinsuffizienz

    Disease-Management-Programme (DMP) haben sich in der Versorgung chronischer Erkrankungen wie der Herzinsuffizienz (HI) als äußerst effektiv erwiesen.

    Stärkung der Eigenkompetenz und multidisziplinäre Netzwerkversorgung tragen zu einer Verbesserung der Lebensqualität und Senkung der Krankenhausaufnahmen sowie der damit assoziierten Kosten bei.

    HerzMobil Tirol ist das erste DMP für HI, das in Österreich in die Regelversorgung übernommen wurde.

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  • Ein klassischer Fall für ARNI: Der multimorbide Patient mit Herzinsuffizienz

    Angiotensin-Rezeptor-Neprilysin-Inhibitoren (ARNI) verbessern das kardiovaskuläre Outcome bei Patienten mit Herzinsuffizienz.

    Die Wirksamkeit ist unabhängig von Nierenfunktion, Diabetes, Hypertonie und davon, welche Begleittherapie verwendet wird.

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  • Subkutan implantierbarer Kardioverter-Defibrillator

    Transvenöse ICD (implantierbare Kardioverter-Defibrillatoren) sind technisch ausgereift und als Ein- bis Dreikammersysteme mit differenzierter Rhythmustherapie verfügbar; ihre Schwachstelle ist die endovenöse Elektrode.

    Subkutane ICD verschonen das venöse Gefäßsystem, sind jedoch nur reine „Schocker‟, relativ groß und sehr teuer.

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  • Weniger Langzeitkomplikationen durch Leadless Pacing

    Leadless pacemakers wurden entwickelt, um die Probleme konventioneller Herzschrittmacher (z. B. Infektionen, Dislokationen) zu überwinden.

    Die Langzeitkomplikationsraten wurden signifikant gesenkt, so die ermutigenden Ergebnisse der ersten großen Studien mit leadless pacemakers.

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  • Katheterablation bei ventrikulären Tachykardien

    Neben supraventrikulären Rhythmusstörungen können mittlerweile auch ventrikuläre Tachyarrhythmien (VT) suffizient mittels Katheterablation behandelt werden – spezielle technische Hilfsmittel und eine umfassende Expertise des Untersuchers vorausgesetzt.

    Trotz großer Fortschritte auf dem Gebiet der VT-Ablation ist die Rezidivwahrscheinlichkeit aber noch immer höher als bei der Ablation supraventrikulärer Tachykardien.

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  • Nichtinvasive koronare Diagnostik

    Über die bestmögliche Nutzung nichtinvasiver Bildgebung entscheiden Risikostratifizierung, Patientenselektion sowie lokale Verfügbarkeit und Expertise.

    Technische Neuerungen zeigen einen Trend zur anatomischen Abklärung, die mittels Hämodynamiksimulation einen entscheidenden Vorteil bringen könnte.

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  • Perkutane Koronarintervention als Alternative zum Bypass

    Für die Mehrheit der Patienten mit einer nichtgeschützten Hauptstammintervention und einem SYNTAX-Score von ≤ 32 ist die perkutane Koronarintervention (PCI) einer Bypassoperation gleichwertig, so die aktuelle Studienlage.

    Vorteile der PCI: kürzerer Krankenhausaufenthalt und schnellere Genesung. Nachteil: höhere Wahrscheinlichkeit einer ischämiegetriebenen neuerlich notwendigen Revaskularisation.

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  • Bioresorbierbare Vascular Scaffolds

    Das Konzept der bioresorbierbaren Koronargefäßstützen (BVS) erscheint hochinteressant und attraktiv. Laut rezenten Studiendaten wurden die ersten Erwartungen in randomisierten Studien jedoch nicht erfüllt.

    Strenge Implantationsprotokolle sind der Schlüssel zur geforderten Langzeitsicherheit.

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  • Konservatives Management der PAVK

    Für PAVK-Patienten besteht ein deutlich erhöhtes kardiovaskuläres Risiko.

    Das konservative Management umfasst:

    • die medikamentöse Sekundärprophylaxe mit Statinen, ACE-Hemmern/AT-Blockern sowie Thrombozytenaggregationshemmern;
    • ein angeleitetes, strukturiertes Gehtraining (bei Patienten mit aorto-iliakaler PAVK und Claudicatio intermittens ist die Effektivität gut belegt);
    • Nikotinkarenz als eine der wichtigsten Maßnahmen.
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  • Häufige Notfälle bei Erwachsenen mit angeborenen Herzfehlern

    Die Zahl der Erwachsenen mit angeborenen Herzfehlern und somit Notaufnahmen dieser Patienten nehmen ständig zu.

    Für etwa zwei Drittel aller Notfälle sind Rhythmusstörungen und Herzinsuffizienz verantwortlich.

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  • Endokarditisprophylaxe bei Vitien und nach Klappenersatz

    Eine Endokarditisprophylaxe mit Antibiotika sollte nur bei Patienten mit dem höchsten Risiko sowie bei zahnärztlichen Eingriffen mit dem höchsten Risiko erwogen werden.

    Neben der eventuellen Gabe von Antibiotika kommt der Mundhygiene und anderen Basismaßnahmen bei der Verhinderung von Bakteriämien eine wichtige Rolle zu.

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  • TAVI: Welche Bildgebung brauchen wir?

    Die Bildgebung vor Transkatheter-Aortenklappenimplantation (TAVI) spielt eine wesentliche Rolle in der Erhöhung der Vorhersehbarkeit der Implantation und der Verbesserung des klinischen Outcomes.

    Drei wichtige Bildgebungsmodalitäten kommen, meist kombiniert, zum Einsatz:
    – CT-Angiografie
    – Echokardiografie (inklusive 3-D-TEE)
    – herkömmliche Angiografie (in Akutsituationen).

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  • Echokardiografie beim MitraClip®-Verfahren

    Die Echokardiografie mit ihren verschiedenen Modalitäten wird periprozedural eingesetzt zur:
    – Patientenselektion
    – Evaluierung des Resultats

    Zur Führung des MitraClip®-Verfahren ist die 2D- und 3D-TEE unerlässlich.

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  • Kardiale Magnetresonanztomografie

    Die kardiale Magnetresonanztomografie (CMR) hat sich als wichtiges nichtinvasives Verfahren zur Abklärung und Diagnose zahlreicher kardialer Erkrankungen (z. B. Myokarditis und Kardiomyopathien) etabliert.

    Darüber hinaus hat die CMR auch wertvolle prognostische Aussagekraft.

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  • 3-D-Printing in der Kardiologie

    3-D-Printing in der Kardiologie geht weit über eine bessere Visualisierung kardialer Strukturen hinaus.

    Die Technik hilft,
    – komplexe Eingriffe individuell zu planen,
    – Risiken zu minimieren,
    – die Qualität zu kontrollieren,
    – Aus- und Weiterbildung in der kardiovaskulären Spitzenversorgung zu unterstützen.

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