UIM 05|2017

UIM 05|2017 Themenheft Schmerzmedizin

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

25. Wissenschaftliche Tagung der Österreichischen Schmerzgesellschaft

Schmerzmedizin

  • Editorial
    Interdisziplinäre Schmerztherapie – nur multimodal!
    Das Sonderheft Schmerz, eine Nachbetrachtung des Österreichischen Schmerzkongresses 2017 in Zell am See, reflektiert das breite Spektrum der interdisziplinären Schmerztherapie. Der Kongress beschäftigt sich mit medikamentösen, nichtmedikamentösen bis hin zu invasiven Schmerztherapieverfahren. Der Beitragsreigen beginnt ...Weiterlesen ...
  • Einsatzmöglichkeiten invasiver Methoden

    Invasive Techniken kommen zum Einsatz, wenn immultimodalen Therapiekonzept mit Medikamenten und konservativen Methoden wie physikalischer Medizin nicht das Auslangen gefunden werden kann.

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  • Musiktherapeutische Methoden in der Schmerztherapie

    Studienergebnisse unterstreichen, dass mit zusätzlicher Musiktherapie – im Sinne von Musikhören – der Erfolg schulmedizinischer Therapien deutlich verbessert werden kann.

    In einer Salzburger Studie konnte beispielsweise gezeigt werden, dass durch die komplementär eingesetzte Musiktherapie bei Patienten mit Rückenschmerzen bzw. mit operationsbedingten Schmerzen eine Wirkungssteigerung der gesamten Schmerztherapie um bis zu 40 % eintrat.

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  • Schmerztherapie bei Langzeitdrogenabhängigen

    Opiatabhängige weisen hinsichtlich abhängigkeitsbedingter Begleit- und Folgeerkrankungen eine hohe Komorbiditätsrate auf.

    Die wichtigste Behandlung der Opiatabhängigkeit stellt die Substitutionstherapie mit Opioiden dar.u Patienten mit Opioidabhängigkeit benötigen für eine adäquate Schmerzlinderung häufig höhere Schmerzmitteldosen und leiden auch unter einer stärkeren Schmerzempfindlichkeit.

    Wünschenswert ist eine enge Kooperation von Sucht- und Schmerzmedizinern.

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  • Opiattherapie ist kein Ersatz für fehlende diagnostische und schmerztherapeutische Konzepte

    Eine Langzeittherapie mit Opioiden kommt nur bei Therapie-Respondern in Frage, bei denen das vorher gemeinsam definierte Therapieziel erreicht wurde, da bei fehlender Wirksamkeit das Risiko einer nicht bestimmungsgemäßen Verwendung der Opioide zunimmt.

    Eine alleinige Therapie mit Opioiden ist bei vielen chronischen, nichttumor-bedingten Schmerzen nicht zielführend und sollte immer in ein multimodales Therapiekonzept integriert werden.

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  • Die Bedeutung der NSAR in der Schmerztherapie

    NSAR bleiben für die Therapie von Schmerzen, die auf eine Entzündung zurückzuführen sind, nach wie vor unverzichtbar.

    Unter Abwägung der Risikofaktoren und Berücksichtigung eventueller Wechselwirkungen ist das Nutzen-Risiko-Profil der NSAR positiv.

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  • Genetische Faktoren in der Schmerztherapie

    Genetische Faktoren beeinflussen das Auftreten von chronischen Schmerzen sowie die Wirksamkeit und das Nebenwirkungsprofil von Analgetika.

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  • Schmerztherapie in Schwangerschaft und Stillzeit

    Eine risikoarme medikamentöse Schmerztherapie sowohl in der Schwangerschaft als auch in der Stillzeit ist möglich.

    Voraussetzung: Kenntnis und Berücksichtigung des substanzspezifischen teratogenen und fetotoxischen Risikos einschließlich möglicher postpartaler Entwicklungs- und Verhaltensstörungen sowie potenzieller Nebenwirkungen beim Säugling.

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  • Der postoperative Schmerz im Fokus

    Starke Schmerzen nach chirurgischen Eingriffen betreffen mit 20–40 % einen erheblichen Anteil der Patienten.

    Wichtige aktuelle Entwicklungen, die im multidisziplinären Positionspapier u. a. aufge­griffen werden:
    – Das perioperative Schmerzmanagement ist heute eine in hohem Maß interdisziplinäre Aufgabe; zunehmend individualisierte therapeutische Strategien.
    – Optionen der patientenkontrollierten Analgesie gewinnen an Bedeutung, auch vor dem Hintergrund neuer Verabreichungsformen.
    – Es werden klare Grenzwerte für schmerztherapeutische Interventionen definiert.

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  • Medikamentöse Schmerztherapie − Achtung: Wechselwirkung

    Polypharmazie erhöht die Gefahren von unerwünschten Nebenwirkungen sowie einer Verstärkung/Abschwächung der Arzneimittelwirkung.

    Bei der Verordnung von Analgetika müssen Wechselwirkungen von Arzneimitteln (Drug-Drug-Interaction) gekannt und erkannt werden.

    Aufgrund der möglichen Interaktionen von Analgetika mit anderen Wirkstoffen ist eine regelmäßig aktualisierte Medikamentenanamnese unbedingt zu empfehlen.

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  • Genderaspekte in der Schmerzmedizin: Unterscheiden sich Frauen und Männer?

    Frauen berichten über intensivere und länger andauernde Schmerzen und geben mehr an Schmerzen betroffener Körperbereiche an, wenn sie an einer schmerzhaften Erkrankung leiden.

    Das weibliche Geschlecht scheint auch per se ein Risikofaktor für die Entstehung chronischer Schmerzen zu sein. Es scheinen verschiedene Faktoren in Kombination dabei eine große Rolle zu spielen – biologische, genetische und hormonelle wie auch psychologische und soziokulturelle.

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  • Möglichkeiten der physikalischen Medizin und Rehabilitation in der Schmerztherapie

    Moderne Schmerzkonzepte, insbesondere bei länger andauernden Beschwerden, basieren auf einem multimodalen Ansatz. Physikalische Maßnahmen stellen dabei einen wesentlichen Pfeiler dar.

    Physikalische Maßnahmen sind, wenn richtig indiziert und durchgeführt, nebenwirkungsfrei und können über viele Jahre immer wieder angewandt werden.

    Ein Plus: kostengünstig und in vielen Fällen vom Patienten auch zu Hause anzuwenden.

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