Rubrik: Wissenschaft & Praxis

  • Hereditäres Angioödem – selten, jedoch potenziell lebensbedrohlich

    Das Angioödem mit Urtikaria gilt als eine der häufigsten Hautkrankheiten, isoliert ohne Urtikaria jedoch zum seltenen Krankheitsbild des heriditären Angioödems. Es handelt sich dabei um eine umschriebene Schwellung der tiefen Dermis an Haut und Schleimhaut, die durch erhöhte Gefäßpermeabilität und Austritt von Serum ins Gewebe verursacht wird.

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  • Das meistbeforschte Protein auf dem Planeten

    Spitzenforscher Prof. Dr. Josef Penninger spricht über seine aktuellen Forschungsarbeiten zu einem Wirkstoff bei schweren COVID-19-Fällen, riskante Neandertaler-Genvarianten, die Bedeutung von Industrie-Grundlagenforschungskonsortien und Österreichs Rolle in der Forschung.

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  • „Als Kollektiv sind wir noch zu halbherzig“

    Die Ärzte Krone sprach mit dem Public-Health-Experten Dr. Hans-Peter Hutter über die bisherigen Lehren aus der Coronakrise, die Spaltung der Gesellschaft, Probleme beim Contact Tracing und das große Missverständnis von Prävention in Österreich.

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  • Fertilitätserhalt bei Tumorerkrankungen

    Der Fertilitätserhalt wird bei allen Patienten im reproduktiven Alter angestrebt. Die Kryokonservierung von Ovarialgewebe/Eizellen beziehungsweise von Hodengewebe/Spermien ist die einzige etablierte Therapieoption, diese ist jedoch mit zeitlichem Aufwand verbunden. Der medikamentöse Gonadenschutz ist rascher umsetzbar, jedoch in der klinischen Praxis noch nicht etabliert.

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  • Rhinosinusitis – lang ersehnte Lösung in Aussicht

    Bis zu 12 % der Allgemeinbevölkerung sind von einer Rhinosinusitis betroffen, und sie stellt für die behandelnden Ärzte oft eine besondere Herausforderung dar. Seit diesem Jahr gibt es neue, vielversprechende Therapieoptionen auch in Österreich.

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  • HIV-Patienten sind keine COVID-19-Risikogruppe

    Allgemeinmediziner Dr. Horst Schalk führt gemeinsam mit Dr. Karl Heinz Pichler eine HIV-Schwerpunktpraxis in Wien. Im Interview spricht er über drei wesentliche Marken des CD-4-Werts, das immunologische Gedächtnis, die Versorgungsproblematik in Österreich und die Gefahr einer COVID-19-Erkrankung. Diese sei bei HIV-positiven Personen nicht höher als bei HIV-negativen.

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  • Diabetestechnologie: Wer profitiert wovon, und worauf ist zu achten?

    Diabetes lässt sich heutzutage dank innovativer Technologien sehr gut managen. Das erleichtert den Alltag Betroffener enorm und ermöglicht es, nahezu normoglykämische Einstellungen zu erreichen.

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  • Lipidtherapie in der Primär- und Sekundärprävention

    Obwohl die Bedeutung einer Cholesterinsenkung in der Sekundärprävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen unbestritten ist, erreichen nur circa 30 % der Betroffenen ihren LDL-Cholesterin-Zielwert. In der Primärprävention richtet sich der Zielwert nach dem kardiovaskulären Risiko.

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  • Emotionales Thema: Impfung als Voraussetzung für Gesundheitsberufe?

    Eine allgemeine Verpflichtung zur Impfung ist immer nur „Ultima Ratio“. Sie kann unter bestimmten Bedingungen für ethisch gerechtfertigt angesehen werden: „Je ,gefährlicher‘ die Krankheit für die Gesundheit der Bevölkerung und je größer der Nutzen einer Impfung insgesamt ist, desto eher erscheint der Eingriff in die körperliche Integrität des Einzelnen gerechtfertigt.“

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  • Diagnostik und Therapie der Depression

    Heutzutage steht für Menschen mit einer Depression eine große Vielzahl von Behandlungsmöglichkeiten und Maßnahmen zur Verfügung. Neuere Studienergebnisse lassen Hoffnung aufkommen, dass in Zukunft eine raschere und effektivere Therapie bei der Behandlung von therapieresistenten Depressionen zur Verfügung stehen wird.

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  • Vertigo aus HNO-ärztlicher Sicht

    Schwindel ist die subjektive Wahrnehmung von Bewegung des Körpers oder des umgebenden Raums und ein häufiger Beratungsanlass in der hausärztlichen Praxis. Entsprechend der Komplexität des vestibulären Systems kann die Schwindelätiologie multifaktoriell sein, wobei der Schwindel selbst nur ein Symptom ist.

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  • Diskussion um den PSA-Wert

    Laut Statistik Austria ist der Prostatakrebs die häufigste Krebserkrankung der österreichischen Männer und macht 25 % der Inzidenz aus. 2017 erkrankten 5.697 Männer an einem Prostatakarzinom, 1.260 Männer starben daran. Jeder 8. Krebstodesfall bei Männern war auf ein Prostatakarzinom zurückzuführen.

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  • Neurokognitive und emotionale Störungen nach Schlaganfall

    Schlaganfallpatienten leiden nicht nur an Langzeitlähmungen, sondern auch an neurokognitiven Störungen, wie eingeschränkte Aufmerksamkeit oder aufbrausendes, eigensinniges Verhalten, die zur sozialen Isolation führen. Um Patienten möglichst rasch wieder in ihr soziales Netzwerk einzugliedern, ist die Erhaltung neuronaler Netzwerke und deren Funktionen ein maßgebendes Ziel.

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  • Wenn die moderne Welt Angst auslöst

    Angst kann helfen, vor Gefahren zu warnen und entsprechende überlebenssichernde Maßnahmen zu setzen, sie kann aber auch pathologisch und damit nicht mehr rational steuerbar werden. Aktuelle Ereignisse und technische Neuerungen können Ängste auslösen, indem sie für manche Menschen nicht „be-greifbar“ sind.

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  • Weltpoliotag: Impfen schützt

    Bereits im Jahr 2002 hat die Weltgesundheitsorganisation WHO ganz Europa für poliofrei erklärt. Dennoch ist es sinnvoll, geimpft zu sein, denn Polio tritt nach wie vor in einigen asiatischen oder zentralafrikanischen Ländern auf und könnte auch wieder nach Europa kommen.

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  • Durchimpfungsrate erhöhen: MOTIVATION statt PFLICHT

    Es gibt wenige medizinische Themen, die in der Bevölkerung so stark polarisieren wie das Impfen. Bei großteils mangelhaften Durchimpfungsraten kommt es auch in Österreich immer wieder zu Ausbrüchen von Krankheiten, die durch Impfungen verhinderbar wären. Wie man mit Impfskeptikern umgeht und welche Lösungsvorschläge bereits am Tisch liegen, haben wir mit Priv.-Doz. Dr. Hans Jürgen Dornbusch, Kinderarzt und Leiter des Impfreferats der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde, besprochen.

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  • Immuntherapie beim nichtkleinzelligen Lungenkarzinom Nebenwirkungen frühzeitig erkennen und managen

    Die Behandlung des nichtkleinzelligen Lungenkarzinoms (NSCLC) hat durch die Einführung der Immun-Checkpoint-Inhibitoren einen beträchtlichen Fortschritt erfahren. In Einzelfällen kann es unter dieser im Allgemeinen gut verträglichen Therapie durch eine überschießende Immunreaktion zu lebensbedrohlichen Nebenwirkungen kommen. Entscheidend ist ein effektives Management dieser immunvermittelten unerwünschten Wirkungen.

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  • Versorgung von Patienten mit Refluxbeschwerden

    Die Abklärung von Refluxbeschwerden sowie das entsprechende in die Wege Leiten spezieller – von den Symptomen abhängigen – Maßnahmen ist essenziell für das Management der Erkrankung. Gastroösophageale Refluxkrankheit kann bei Menschen aller Altersklassen auftreten, selbst bei Kindern.

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  • Paradigmenwechsel in der Schilddrüsen-Forschung

    Obwohl im Blut eine ausreichende Konzentration an Schilddrüsenhormonen nachgewiesen werden kann, kommen diese manchmal nicht im Zielorgan an. Ein neuer Sonderforschungsbereich führt nun einen Perspektivwechsel durch, der Angebot und Nachfrage von Schilddrüsenhormonen in den jeweiligen Organen unter die Lupe nimmt und aufzeigen soll, inwiefern Patienten mit Volkserkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall und Lebererkrankung davon profitieren könnten.

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  • Tumor und Thrombose

    Patienten mit malignen Tumorerkrankungen haben ein deutlich erhöhtes Risiko für venöse Thromboembolien (VTE). Das Spektrum der zur Verfügung stehenden Antikoagulanzien bei tumorassoziierter VTE hat sich in den letzten Jahren durch die direkten oralen Antikoagulanzien (DOAK) deutlich erweitert.

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  • Zystische Fibrose ursächlich behandeln

    Die Lebenserwartung und -qualität von Patienten mit zystischer Fibrose (CF) hat sich durch die multimodalen, aber rein symptomatischen Therapiekonzepte der letzten Jahrzehnte deutlich verbessert. Mit den CFTR-Modulatoren steht seit 2012 auch eine kausale Therapie zur Verfügung, die sich für rund die Hälfte der CF-Patienten eignet. Durch Zulassung der neuen Triple-Kombination in der EU erhöht sich dieser Anteil auf 85 %. Bei Anwendung dieser Therapie sind insbesondere Interaktionen und die Fortführung der symptomatischen Therapie zu beachten.

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  • Enuresis: Miktionsprotokoll als Basis der Therapie

    Eine exakte Anamnese und das Durchführen eines Miktionsprotokolls sind zwar zeitintensiv, aber essenziell, um differenziert und individuell behandeln zu können.

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  • Kardiovaskuläre Gendermedizin: Stress und Herz

    Bisherige Erkenntnisse weisen darauf hin, dass Frauen mit Herzerkrankung einer unverhältnismäßig hohen emotionalen Belastung ausgesetzt sind.

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  • Chronischer Hypoparathyreoidismus: eine „Zwei-Hormon-Mangel-Erkrankung“

    Der chronische Hypoparathyreoidismus ist eine seltene endokrine Erkrankung, die durch Hypokalzämie und gesenkte oder inadäquat niedrige Parathormonspiegel charakterisiert ist. Die Standardtherapie besteht in der Substitution von Kalzium und aktivem Vitamin D; für schwer einstellbare Patienten können die Therapieziele nur nach Parathormon-Substitution erreicht werden.

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  • Bei Leistungsknick und Risikogruppen: auch an PAH denken

    Die Diagnose der pulmonalarteriellen Hypertension (PAH) ist komplex. Unspezifische und relativ spät im Krankheitsverlauf manifestierende Symptome erschweren die Frühdiagnose. Die Ärzte Krone sprach mit Univ.-Prof. Dr. Irene Lang.

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  • Multimodale Schmerztherapie bei Tumorschmerz

    Ein multimodaler Therapieansatz ist zielführend, um eine zufriedenstellende Schmerztherapie und Lebensqualität bei Tumorpatienten zu erreichen.

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  • Hepatitis C: Moderne Therapiekonzepte machen Heilung möglich

    Wo steht die Therapie der chronischen Hepatitis C? Michael Gschwantler: Am Gebiet der chronischen Hepatitis C hat in den letzten Jahren eine „therapeutische Revolution“ stattgefunden, für die es in der Medizingeschichte wenige Parallelen gibt. Heute stehen uns Medikamente zur Verfügung,…

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  • Gendermedizin: Warum Männer kürzer leben und Frauen länger krank sind

    Geschlechtsspezifische Unterschiede in Mortalität und Morbidität beruhen auf genetischen, biologischen und verhaltenspsychologischen Faktoren; aber auch Ärzte können durch genderspezifische Diagnose- und Behandlungsverfahren diese Ungleichheiten mitbeeinflussen.

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  • Diabetes und Gendermedizin im Zusammenhang mit COVID-19

    Derzeit sticht ein Thema alle anderen: COVID-19. Gerade in diesem Zusammenhang sind Diabetes und Gendermedizin besonders spannend. Die neue Viruserkrankung betrifft Menschen mit Diabetes häufiger und verläuft schwerer. Im Vergleich zu Frauen erkranken Männer öfter an COVID-19 und weisen eine höhere Mortalität auf.

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  • Hepatitis C: Personalisierte Settings für Therapie und Screening

    Mithilfe moderner Therapieregime kann die chronische Hepatitis C bei praktisch allen Betroffenen ohne relevante Nebenwirkungen geheilt werden. Um die chronische Hepatitis C auch bei bisher Undetektierten eliminieren zu können, müssen die Risikogruppen gescreent werden. Für die Population von Patienten mit intravenösem Drogenkonsum bedarf es spezieller „Settings“ zur Förderung der Therapietreue.

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  • Der Mensch ist mehr als eine komplexe Maschine

    Entsprechend dem biopsychosozialen Modell ist der Mensch in seiner Gesamtheit (bio – psycho – sozial) zu verstehen: neben dem Menschen als biologisches Wesen, auch als Wesen mit typischen Eigenheiten des Denkens und Fühlens und als Wesen mit individuellen sozialen und kulturellen Lebensumwelten.

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  • Aktuelle Therapien der Vaskulitiden

    In den letzten Jahren gab es erfreulicherweise einige therapeutische Neuerungen, welche die Behandlung der Vaskulitiden vielfach von den ubiquitären Kortikosteroiden etwas entfernt haben und so nebenwirkungsärmer, aber genauso effektiv den Krankheitsprozess beeinflussen.

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  • Promotion Denosumab (Prolia®) – Osteoporosetherapie mit anhaltendem Skelettschutz