ComRAT – Comorbidities in Rheumatoid Arthritis Therapy

 

Patienten mit Rheumatoider Arthritis sind sehr häufig multimorbide Patienten. Viele dieser Begleiterkrankungen beeinflussen den Verlauf der Arthritis und umgekehrt. Medikamenteninteraktionen sind dabei keine Seltenheit. Im günstigen Fall können die jeweiligen Therapien sich aber auch gegenseitig ergänzen.

Das ComRAT Projekt hat es sich zum Ziel gesetzt,klinische Aspekte in der Behandlung der Rheumatoiden Arthritis kompakt zu beleuchten und entsprechende Hilfestellung für die tägliche Praxis zu geben. Unterstützt wird dieses Projekt von namhaften Experten aus dem jeweiligen Fachgebiet, die für Sie die wichtigsten Fakten aus Studien und Erfahrungen aus ihrem Klinikalltag in einer Kurzübersicht zusammenfassen.

Univ.-Doz. Dr. Johann Gruber

Rheumatologie, Universitätsklinik
für Innere Medizin II,
Medizinische Universität Innsbruck

RA: Auch Herz und Gefäße schützen!

  • Patienten mit chronisch-entzündlichen Gelenkerkrankungen haben ein erhöhtes kardiovaskuläres Risiko1, das vor allem auf die chronische Inflammation2 zurückzuführen ist. Eine optimale Kontrolle der Krankheitsaktivität ist daher Basis des kardiovaskulären Risikomanagements.1
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OA Dr. René Thonhofer

Abteilung für Innere Medizin, LKH Mürzzuschlag-Mariazell

Rheuma und Auge

  • Augensymptome bei rheumatologischen Patienten erfordern eine sofortige interdisziplinäre Abklärung. Lokalisation und Anamnese liefern erste diagnostische Hinweise.
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Prim. Doz. Dr. Peter Peichl, MSC

Vorstand der Internen Abteilungen und Stellvertretender Ärztlicher Direktor, Evangelisches Krankenhaus Wien

RA und Osteoporose

  • Inflammation, Glukokortikoidtherapie und Inaktivität gelten als die drei wesentlichen Gründe für die Entwicklung einer Osteoporose im Rahmen einer entzündlich-rheumatischen Erkrankung.
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OA Priv.-Doz. Dr. Herwig Pieringer

Klinik für Interne 2,
Kepler Universitätsklinikum, Linz

Vorsicht vor Nebenwirkungen: Medikamenteninteraktionen in der Rheumatologie

  • Die Liste der Substanzen mit möglichen Interaktionspotenzialen ist nahezu unerschöp ich. Um das Risiko unerwünschter Ereignisse zu minimieren, sollten die gängigen Interaktionspotenziale der wichtigsten rheumatologischen Medikamente berücksichtigt werden.
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Prim. Univ.-Prof. Dr. Peter Fasching

Vorstand der 5. Medizinischen Abteilung mit Endokrinologie, Rheumatologie und Akutgeriatrie
Wilhelminenspital der Stadt Wien

Rheumatoide Arthritis und Diabetes: Korrekter Umgang mit Polypharmazie

  • Patienten mit Diabetes mellitus und entzündlich-rheumatischen Erkrankungen sollen wenn möglich kein Kortison erhalten. Biologika hingegen scheinen den Glukosestoffwechsel nicht ungünstig zu beeinflussen.
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