ComRAT – Comorbidities in Rheumatoid Arthritis Therapy

 

Patienten mit Rheumatoider Arthritis sind sehr häufig multimorbide Patienten. Viele dieser Begleiterkrankungen beeinflussen den Verlauf der Arthritis und umgekehrt. Medikamenteninteraktionen sind dabei keine Seltenheit. Im günstigen Fall können die jeweiligen Therapien sich aber auch gegenseitig ergänzen.

Das ComRAT Projekt hat es sich zum Ziel gesetzt, klinische Aspekte in der Behandlung der Rheumatoiden Arthritis kompakt zu beleuchten und entsprechende Hilfestellung für die tägliche Praxis zu geben. Unterstützt wird dieses Projekt von namhaften Experten aus dem jeweiligen Fachgebiet, die für Sie die wichtigsten Fakten aus Studien und Erfahrungen aus ihrem Klinikalltag in einer Kurzübersicht zusammenfassen.

OÄ Dr. Verena Huber1, OÄ Dr. Barbara Gruber2

1 Abteilung für Innere Medizin I, Klinikum Wels-Grieskirchen
2 Abteilung für Haut- und Geschlechtskrankheiten, Klinikum Wels-Grieskirchen

Haut und Gelenke: das autoimmunologische Duett

  • Bei Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises besteht häufig eine Haut- und Gelenkbeteiligung. Diese diagnostische und therapeutische Herausforderung wird am Beispiel der Psoriasisarthritis, des SLE und der systemischen Sklerodermie erläutert und zusammengefasst.
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Priv.-Doz. Dr. Florentine Moazedi-Fürst

Klinische Abteilung für Rheumatologie und Immunologie, Universitätsklinik für Innere Medizin, Medizinische Universität Graz

Rheumatologie: Früherkennung mit Ultraschall

  • Interstitielle Lungenerkrankungen zählen zu den häufigsten extraartikulären Manifestationen in der Rheumato­logie. Der transthorakale Ultraschall erweist sich als wertvolles, sensitives und nichtinvasives diagnostisches Verfahren zur frühen Detektion von Lungenbeteiligungen.
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OA Dr. Wolfgang Halder

Abteilung für Innere Medizin und Akutgeriatrie,
LKH Hochzirl – Natters, Standort Hochzirl

Lungenbeteiligungen in der Rheumatologie

  • Die Zusammenhänge zwischen rheumatischen Erkrankungen wie rheumatoider Arthritis (RA) und Lungen­veränderungen sind nicht zu unterschätzen. Eine Mitbeteiligung der Lunge ist bei RA nicht selten, und mögliche Assoziationen zwischen bestimmten RA-Therapien und Lungenerkrankungen sind zu bedenken.
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Dr. Antonia Puchner

Abteilung für Innere Medizin III, Universitätsklinik für Innere Medizin, Medizinische Universität Wien

RA: was Schwangere beachten sollen

  • Die rheumatoide Arthritis ist die häufigste entzündlich-rheumatische Erkrankung und betrifft 0,5 bis 1 % der Bevölkerung. Frauen sind dreimal so häufig betroffen wie Männer. Neue Therapien inklusive Biologika führten zu einer Verbesserung von Lebensqualität und körperlicher Funktion, sodass das Thema Kinderwunsch und Familienplanung eine zunehmend wichtige Rolle spielt. Bestimmte Medikamente dürfen jedoch während der Konzeption und Schwangerschaft nicht eingenommen werden, wie auch in den entsprechenden EULAR-Empfehlungen1 festgehalten wird.
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Univ.-Doz. Dr. Johann Gruber

Rheumatologie, Universitätsklinik
für Innere Medizin II,
Medizinische Universität Innsbruck

RA: Auch Herz und Gefäße schützen!

  • Patienten mit chronisch-entzündlichen Gelenkerkrankungen haben ein erhöhtes kardiovaskuläres Risiko1, das vor allem auf die chronische Inflammation2 zurückzuführen ist. Eine optimale Kontrolle der Krankheitsaktivität ist daher Basis des kardiovaskulären Risikomanagements.1
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OA Dr. René Thonhofer

Abteilung für Innere Medizin, LKH Mürzzuschlag-Mariazell

Rheuma und Auge

  • Augensymptome bei rheumatologischen Patienten erfordern eine sofortige interdisziplinäre Abklärung. Lokalisation und Anamnese liefern erste diagnostische Hinweise.
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Prim. Doz. Dr. Peter Peichl, MSC

Vorstand der Internen Abteilungen und Stellvertretender Ärztlicher Direktor, Evangelisches Krankenhaus Wien

RA und Osteoporose

  • Inflammation, Glukokortikoidtherapie und Inaktivität gelten als die drei wesentlichen Gründe für die Entwicklung einer Osteoporose im Rahmen einer entzündlich-rheumatischen Erkrankung.
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OA Priv.-Doz. Dr. Herwig Pieringer

Klinik für Interne 2,
Kepler Universitätsklinikum, Linz

Vorsicht vor Nebenwirkungen: Medikamenteninteraktionen in der Rheumatologie

  • Die Liste der Substanzen mit möglichen Interaktionspotenzialen ist nahezu unerschöpflich. Um das Risiko unerwünschter Ereignisse zu minimieren, sollten die gängigen Interaktionspotenziale der wichtigsten rheumatologischen Medikamente berücksichtigt werden.
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Prim. Univ.-Prof. Dr. Peter Fasching

Vorstand der 5. Medizinischen Abteilung mit Endokrinologie, Rheumatologie und Akutgeriatrie
Wilhelminenspital der Stadt Wien

Rheumatoide Arthritis und Diabetes: Korrekter Umgang mit Polypharmazie

  • Patienten mit Diabetes mellitus und entzündlich-rheumatischen Erkrankungen sollen wenn möglich kein Kortison erhalten. Biologika hingegen scheinen den Glukosestoffwechsel nicht ungünstig zu beeinflussen.
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