Rubrik: Gynäkologie & Geburtshilfe

  • Expertenantworten: Harnwegsinfekte

    Harnwegsinfekte (HWI) sind die häufigste bakterielle Infektion des Menschen, gerade Frauen leiden häufig darunter. Betroffene suchen oftmals Rat in der Apotheke. Was ist bei der pharmazeutischen Beratung zu beachten? Welche neuesten Erkenntnisse gibt es bei der Behandlung unkomplizierter Harnwegsinfekte? Wann sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden?

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  • Vulvaschmerz als differenzialdiagnostische Herausforderung

    Es existiert eine Fülle an möglichen Ursachen für Vulvaschmerzen.

    Eine korrekte Diagnose bedarf einer sehr umfassenden, strukturierten Anamnese, ­schmerzorientierter klinischer Untersuchung und gezielt eingesetzter Zusatzabklärungen.

    Durch diese und durch das Erfassen der zugrunde liegenden Schmerzmechanismen kann betroffenen ­Frauen mit einem individualisierten Therapiekonzept geholfen werden.

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  • Vulvovaginale Candidose aus der Praxis

    Candidose nicht aufgrund des makroskopischen, sondern aufgrund des mikroskopischen ­Befundes therapieren (Nativpräparat oder Gramfärbung anhand der Spiegel-Kriterien).

    Die Kultur ist nur bei Pilzrezidiven sinnvoll (Gefahr des Overtreatments).

    Umbruch in der Bewertung des Frühgeburtlichkeits-Risikos durch neue Studiendaten mit Hinweisen auf eine Candidose-Assoziation.

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  • Operative Deszensus-Chirurgie

    Deszensusoperationen können – sofern die Indikation gegeben ist – in jedem Lebensalter durchgeführt werden.

    Es steht heute eine Vielzahl von Operationen zur Verfügung, die individuell eingesetzt ­werden können.

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  • Zika-Virus-Infektion in der Schwangerschaft

    Übertragung durch die Aedes-Mücke und Sexualkontakte.

    Infektionen während der Schwangerschaft erhöhen die Wahrscheinlichkeit von ­Gehirnfehlbildungen um den Faktor 2.

    Das maternofetale Übertragungsrisiko dürfte in Südamerika bei 10 % liegen und die ­Erkrankungswahrscheinlichkeit der Feten ist umso höher, je früher die Infektion stattfindet.

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  • Der Präeklampsietest sFlt-1/PlGF-Quotient im klinischen Einsatz

    Bei Schwangeren mit der Differenzialdiagnose Präeklampsie kann die Bestimmung des sFlt-1/PlGF-Quotienten helfen, unnötige stationäre Aufnahmen zu vermeiden bzw. die Überwachung der Schwangeren zu optimieren.

    Die internationale Konsensusgruppe zum Einsatz des sFlt-1/PlGF-Quotienten hat einen Leitfaden für die klinische Praxis erstellt.

    Derzeit ist dieser Test noch nicht mit formellen Empfehlungen in den offiziellen Leitlinien ­implementiert.

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  • Therapie des PCO-Syndroms

    Die Therapie des PCO-Syndroms richtet sich nach der im Vordergrund stehenden ­Symptomatik.

    Bei Akne und Hirsutismus werden neben oralen Kontrazeptiva diverse Antiandrogene ­verabreicht.

    Zur Ovulationsinduktion bzw. bei unerfülltem Kinderwunsch kommen Clomiphen-Citrat, Aromatasehemmer, niedrig dosierte Gonadotropine, eine operative Therapie im Sinne des „laparoscopic ovarian ­drilling“ oder ein IVF/ICSI-Zyklus zum Einsatz.

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  • Stress und Kinderwunsch

    Es gibt Hinweise, dass sich Stress bei Männern negativ sowohl auf Samenmenge als auch -qualität auswirkt.

    Eigene Daten zum Stresseinfluss bei Frauen (ermittelt an Speichel-Kortisol und durch ­Fragebogen) zeigten keinen negativen Effekt auf die IVF/ICSI-Therapie und ihren Ausgang.

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  • Das Mikrobiom in Gynäkologie, Geburtshilfe und Reproduktionsmedizin

    Der gesamte weibliche Genitaltrakt ist besiedelt, also nicht steril.

    Postulierte Zusammenhänge von Mikrobiom-Dysbalancen mit Infertilität, Fehl-/Frühgeburten,­ Ovarialkarzinom, Endometriose, PCO etc.

    Eine bessere Erkennung mikrobieller Imbalancen mithilfe moderner molekulargenetischer ­Bestimmungsmethoden würde eine effektivere Therapie und Prophylaxe von vielen gynäkologischen ­Problemstellungen ermöglichen.

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  • Die prämenstruelle Dysphorie

    Die prämenstruelle Dysphorie (PMDD) ist eine multifaktoriell bedingte, schwere affektive Störung mit kognitiv-affektiven und körperlichen Symptomen, vorwiegend vor der Menses.

    Wichtigste Ursachen: prämenstrueller Hormonabfall und dessen Auswirkungen auf den ­Neurotransmitterstoffwechsel und den Brain-derived Neurotrophic Factor sowie Stress.

    Therapieoptionen: SSRI, hormonelle Behandlung und kognitive Verhaltenstherapie.

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  • Crosstalk zwischen Embryo und Endometrium

    Der Crosstalk zwischen Embryo und Endometrium ist ein Forschungsgebiet für die Zukunft.

    Diagnostische Ansätze hinsichtlich histologischer und genetischer Untersuchungen des ­Endometriums sind vielversprechend.

    Möglicherweise „endometrial injury“ oder „embryo glue“ (Verwendung von Hyaluronsäure als ­Transfermedium) von therapeutischem Benefit.

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  • Schwangerschaft bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen

    Die Interaktion zwischen Schwangerschaft und der Grunderkrankung variiert zwischen spontaner Verbesserung, z. B. bei rheumatoider Arthritis, und Verschlechterung oder Schüben bei SLE.

    Die Planung einer Schwangerschaft in einer möglichst inaktiven Erkrankungsphase und eine ­regelmäßige ­Überwachung sind von entscheidender Bedeutung.

    Wichtiger Bestandteil sind dabei die sorgfältige Einschätzung von individuellen Risiken und das Fortsetzen einer sicheren antirheumatischen Therapie vor, während und nach einer Gravidität.

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  • Uterustransplantation – pro und contra

    Uterustransplantationen stellen eine potentiell vielversprechende Methode dar, in Zukunft Frauen ohne Uterus zu einer Schwangerschaft zu verhelfen.

    Durch Post-mortem-Spenden könnte die potenziell risikoreiche Lebendspender-Operation vermieden werden.

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  • Kurzabriss Regelschmerzen

    Dysmenorrhö schränkt maßgeblich die Lebensqualität ein und erfordert eine entsprechende medizinische Betreuung.

    Vorbeugung und Therapie: Neben medikamentösen Therapiemaßnahmen (NSAR, orale ­Kontrazeptiva) können Allgemeinmaßnahmen (z. B. gesunde Ernährung, Sport etc.), aber auch ­phytotherapeutische Ansätze vorbeugen und Symptome lindern.

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  • Kongress-Nachbericht: GYN-AKTIV KOMPAKT

    Am 17. September fand in Wien zum 2. Mal der vom MedMedia-Partner MEDahead organisierte Kongress GYN-AKTIV KOMPAKT statt. Die Teilnehmeranzahl übertraf mit 290 jene der Veranstaltungspremiere im Vorjahr um fast 50 %, was das Konzept des praxisrelevanten Überblicks über alle wichtigen Bereiche in der Gynäkologie bestätigte.

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  • GYN-AKTIV KOMPAKT*: Ultraschall-Marker im zweiten Trimenon

    Für sämtliche 2.-Trimester-Marker gilt in Hinsicht auf das chromosomale Risiko: isoliert und im Nichtrisikokollektiv meistens ohne Bedeutung.

    Bei auffälligem Ersttrimesterscreening: je mehr Marker und je mehr Ausgangsrisiko (Alter/Ersttrimesterscreening), umso höher die Risikobedeutung.

    Ein nicht-invasiver DNA-Test ersetzt keine Fehlbildungsdiagnose.

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  • GYN-AKTIV KOMPAKT*: Maßgeschneiderte Kontrazeption heute

    Die Palette der hormonellen Verhütungsmöglichkeiten ist so vielfältig wie noch nie, da sollte ­eigentlich für jede Frau das passende Mittel dabei sein.

    Das Alter bei der Erstverschreibung, die Zyklusregelmäßigkeit und eine Anamnese mit ­Erfassung möglicher Risikofaktoren sind wichtige Parameter, um langfristig die hormonelle Gesundheit der jungen Frau durch eine Verschreibung der „Pille“ nicht zu gefährden.

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  • GYN-AKTIV KOMPAKT*: Harnkontinenz in der Schwangerschaft und nach der Geburt

    Ein schwieriger vaginaler Geburtsverlauf kann als Spätkomplikation bei der Mutter für eine Harninkontinenz verantwortlich sein. Eine protrahierte Austreibungsperiode erhöht das Risiko weiter.

    Für die Stuhlinkontinenz ist die Zangengeburt ein extremer Risikofaktor.

    Mit Beckenbodentraining können in Prophylaxe und Therapie nachweislich gute Erfolge bei Harn- und Stuhlinkontinenz erzielt werden.

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  • Schilddrüsenhormone und Mikronutrienten

    Eine sinnvolle Abklärung einer möglichen Schilddrüsendysfunktion ist mit der einzigen ­Bestimmung von TSH nicht immer machbar.

    Unsere eigenen Studien zeigen, dass die Regulation der Schilddrüsenfunktion eine ­koordinierte Interaktion zwischen Jod, Magnesium, Eisen, Zink, Selen und Coenzym Q10 erfordert.

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  • Moderne Strategien bei Low Respondern

    Bei Poor Ovarian Response (POR) gibt es einerseits die klassische Stimulation, wobei die ­Antagonisten-Protokolle weltweit schon am häufigsten angewandt werden.

    Zur Auswahl stehen auch alternative Stimulationsprotokolle (Shanghai-Protokoll, „IVF naturelle“ etc.) bzw. der Einsatz von Androgenen oder Wachstumshormon (Dauer, Dosierung und Applikationsmodus noch nicht geklärt).

    GynäkologInnen sollten bei Frauen um die 30 die Ovarialreserve testen (mittels AMH-Wert, AFC [Antral Follicle Count]).

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  • Internationaler Consensus — Isoflavone erste Wahl bei vasomotorischen Wechselbeschwerden

    Ein kürzlich prominent publizierter Consensus* bestätigt Wirksamkeit und Sicherheit von Isoflavonen zur Behandlung vasomotorischer menopausaler Beschwerden.

    Isoflavone können somit als erstes Mittel der Wahl bei der Behandlung von natürlichen ­Hitzewallungen in den Wechseljahren empfohlen werden.

    Isoflavone erreichen 57 % der Wirkung von Östrogenersatzpräparaten, benötigen jedoch längere Zeit zur Entfaltung ihres Wirkmaximums (ca. 13 vs. 3 Wochen).

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  • Ärztliche Kunstfehler — Strafrechtsnovelle bringt Änderungen

    Die Strafrechtsnovelle 2016 schützt Mediziner bei leichter Fahrlässigkeit.

    Bei schweren Kunstfehlern wird Strafverfolgung erleichtert durch den neuen Tatbestand der „grob fahrlässigen Tötung“.

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  • „Love is a Pain“ – Studie zum Effekt einer chirurgischen Endometriosetherapie auf Dyspareunie und Sexualleben

    Follow-up-Daten zur Dyspareunie und Psychosexualität nach radikaler ­Endometrioseresektion (3 Patientinnen-Gruppen: mit tief infiltrierender Endometriose bzw. Peritonealendometriose bzw. Scheidenteilresektion).

    Es kam zu signifikanten Verbesserungen der Dyspareunie und Teilaspekten des Sexuallebens, jedoch keiner signifikanten Verbesserung bezüglich der physischen und psychischen Entspannung während des Verkehrs.

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  • Klassifikationen der Endometriose

    Der seit langem und weit verbreitete rASRM-Score bewertet Endometrioseläsionen (auch assoziierte Adhäsionen und Obliterationen) entsprechend ihrer Größe mit Punkten (Schweregrade I–IV).

    Die 2005 entwickelte und 2012 revidierte ENZIAN-Klassifikation versteht sich als Ergänzung zum rASRM-Score im Beschreiben der tief infiltrierenden Endometriose.

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  • Menopausale Hormontherapie 2016

    Die menopausale Hormontherapie (MHT) stellt nach wie vor die wirksamste Methode zur ­Behandlung klimakterischer Beschwerden dar.

    Sie muss dabei an die individuelle Situation der Patientin angepasst werden (individuell niedrigstmöglichen Dosis, solange Beschwerden andauern).

    Bei strenger Indikationsstellung und Berücksichtigung individueller Faktoren überwiegt der Nutzen der differenzierten MHT gegenüber den damit verbundenen Risiken bei symptomatischen Frauen (wenn vor dem 60. Lebensjahr bzw. innerhalb von 10 Jahren nach der Menopause eingesetzt).

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  • Der Österreichische Verhütungsreport 2015

    Im Vergleich zu 2012 ist die Anwendung einer Verhütungsmethode zurückgegangen (von 77 % auf 72 %).

    Im Vergleich zu 2012 gab es einen deutlichen Rückgang bei der Pille. Dabei scheint ­wachsende Hormonskepsis eine entscheidende Rolle zu spielen.

    Knapp drei Viertel der Befragten wünschen sich mehr Information zum Thema – und zwar vor allem durch den Arzt.

    Bei Kostenübernahme durch die Krankenkassen für Verhütungsmittel würde sich gut die Hälfte der ­Befragten für eine andere und meist wirksamere Methode entscheiden und es gäbe etwa 10.000 Schwangerschaftsabbrüche weniger.

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  • Therapie von Komplikationen in der Frühschwangerschaft

    Drohender Abort: wesentliche Risikoreduktion durch Gestagen-Einnahme, Rhesusprophylaxe bei Rh-negativen Müttern empfohlen.

    Gestörte Gravidität: gleichwertige Erfolgsraten für abwartende, medikamentöse (Misoprostol) oder chirurgische Therapie (Kürettage).

    Extrauteringravidität: Goldstandard ist die chirurgische Sanierung, bei hämodynamisch stabiler Patientin und einem Serum-hCG unter 5.000 U/l medikamentöse Therapie (Methotrexat) vorziehen.

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  • Uterusanomalien und deren ­Diagnostik im 3-D-Ultraschall

    Kongenitale Uterusanomalien: gehäuft in spezifischen Populationen (bei rezidivierenden ­Aborten etc.).

    3-D-Ultraschall-Kriterien der Uterusanomalien (Salim et al.) erlauben eine reproduzierbare Klassifikation.

    Es fehlen noch viele Daten (zum Entbindungsmodus bei einzelnen Anomalien etc.), um Kinder­wunschpatienten ausreichend zu beraten.

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  • Trockene Scheide – Gestörtes Vaginalmilieu als Ursache und Therapieansatz

    Schlüsselrolle der Laktobazillen und des Östrogenspiegels für eine ausreichende Lubrikation.

    Therapieoptionen bei trockener Scheide: topische Östrogenpräparate oder nicht-hormonell (Präparate mit Laktobazillen, Hyaluronsäure etc.).

     

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  • Neue Daten zu antibiotika-freien Strategien bei Harnwegsinfekt

    Symptomatische Ibuprofen-Therapie kann in Ausnahmefällen Frauen, mit unkompliziertem HWI, die keine Antibiotikatherapie akzeptieren, angeboten werden.

    In einer prospektiv randomisierten Studie zu Frauen mit gynäkologischen Operationen traten signifikant weniger HWIs in der Gruppe mit postoperativer Preiselbeer-Gruppe verglichen mit Placebo auf.

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  • „Landmark“-Studien zur Frühgeburt

    Eine Betamethason-Lungenreifung bei „Late preterm“-Kindern (SSW 34–36+6) reduziert die neonatale Morbidität.

    Bei PPROM (Preterm Prelabour Rupture of Membranes) ist Zuwarten einer sofortigen Einleitung überlegen – eine adäquate klinische und serologische Überwachung vorausgesetzt.

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  • Novelle des Fortpflanzungsmedizingesetzes – Die neuen Chancen für Kinderwunschpaare

    Neue Chancen: Zugang zur Fremdsamenspende für homosexuelle Paare, PID kann bei Risikokonstellation „Schwangerschaft auf Probe“ verhindern.

    Kritikpunkte: zu enge Alterslimits für Eizellspenderinnen und -empfängerinnen, keine ­Aufwandsentschädigung für Samen- und EizellspenderInnen, enge Indikation für Zulässigkeit der PID, Verbot des „Social Freezing“.

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  • Daten zur Entscheidungsfindung: eigene Eizellen vs. Eizellspende – ART-„Hoffnungslauf“ bei ungünstigen Erfolgsaussichten?

    Kinderwunsch-Patientinnen haben oft auffällige bzw. perimenopausale Hormonwerte (schlechte Erfolgsprognose bei basalem FSH ≥ 12 IU/l bzw. AMH ≤ 1 ng/ml).

    In diesem Kollektiv ist die Erfolgsaussicht einer ART mit eigenen Eizellen stark reduziert und ­besonders vom Stimulationsansprechen und Anzahl der gewonnenen Eizellen abhängig.

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  • Anti-Müller-Hormon (AMH) – Screening der ovariellen Reservein der niedergelassenen Praxis

    Das Anti-Müller-Hormon (AMH) hat sich als Parameter zur Einschätzung der ovariellen Reserve­ (u. a. Einschätzung des Erfolgs einer In-vitro-Fertilisation) etabliert.

    Das Ziel von ovariellem Screening: langfristige Einschätzung der biologischen Fertilität, um damit eine informierte Familienplanung zu ermöglichen bzw. frühzeitig auf eine dezimierte Eizellreserve aufmerksam zu machen.

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  • Scham als blinder Fleck in der Reproduktionsmedizin

    Scham- und Schuldgefühle bei ungewollter Kinderlosigkeit und nach Samen- und Eizellspende bedürfen eines bewussten Umgangs und bei Bedarf psychologischer Begleitung.

    Ausblendung/Verdrängung dieser Gefühle kann – insbesondere im heterologen System (Eizell-/Samenspende) – zu Entwicklungshemmungen von Eltern wie deren Kindern führen.

    Geheimnisse und Schamgefühle, die zur Geheimhaltung motivieren, sind eine Hypothek für die Identitätsfindung des Kindes.

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  • Peripartale ambulante Versorgung psychisch kranker Mütter − Spezialambulanz im Wiener Otto-Wagner-Spital

    Seit 15 Jahren gibt es am Otto-Wagner-Spital Wien die Spezialambulanz für perinatale Psychiatrie, die einzige speziell diesem Thema gewidmete psychiatrische Ambulanz in Österreich.

    2014 wurden in der Spezialambulanz 400 Patientinnen mit mehr als 1.000 Kontakten betreut.

    75 % der in der Ambulanz behandelten Patientinnen haben eine psychische Erkrankung in der Anamnese, 40 % werden aus dem psychiatrischen Bereich, 20 % von der Gynäkologie zugewiesen.

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  • Kreißsaal: Achtung Intimsphäre!

    Viele Entbindende fühlen sich in der ungewohnten Umgebung des Kreißsaals ausgeliefert und beschämt.

    Das geburtshilfliche Personal ist gefordert, einen Rahmen zu schaffen, in dem sich die Gebärende wohl fühlt und bestmöglich entspannen kann – Wahrung der Intimsphäre in jedem Moment!

    Schwangere nach traumatisierenden Erfahrungen brauchen eine besondere Betreuung bei der Geburt.

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  • Neuerungen im Geburtenregister Österreich – Aktueller Stand und Ausblick

    Wesentliche Neuerungen: bei den Qualitätsindikatoren absolute Grenzen statt Perzentilregel, ein komplett überarbeiteter Erhebungsbogen mit neuen Fragengruppen (Migrations­hintergrund, ART, Gestationsdiabetes), neu berechnete Perzentilgrenzen etc.

    Die Aktualisierungen des Geburtenregisters Österreich optimieren weiter die Qualitätsverbesserung ­jeder Klinik/Abteilung­ und tragen so dazu bei, die besonders hohen Qualitätsansprüche in der Geburtshilfe in Österreich noch besser zu erfüllen.

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  • Sexualität und Gewalt: eine zerstörende Allianz

    Körperliche, sexuelle und psychische Gewalt gegen Mädchen und Frauen ist ein globales, ­omnipräsentes und schwerwiegendes Problem.

    Bezogen auf alle Formen von Gewaltattacken hat sexuelle Gewalt die nachhaltig massivsten Auswirkungen auf die psychische Gesundheit.

    Frauen erwarten sich zu 82 %, dass die Ärztin oder der Arzt bei Hinweisen und Verletzungen die Routinefrage nach Gewalt stellt.

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  • Rückblick: OEGGG-Herbsttagung 2015

    Die Herbsttagung der OEGGG fand heuer gemeinsam mit der Jahrestagung der Österreichischen Arbeitsgemeinschaft für Urogynäkologie & Rekonstruktive Beckenbodenchirurgie (AUB) vom 22. bis 24. Oktober 2015 im steirischen Schladming statt. Wir befragten den OEGGG-Präsidenten Univ.-Prof. Dr. Uwe Lang kurz nach dem Kongress zu den Besonderheiten der Veranstaltung und den Take-home-Botschaften.

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  • Klinischer Einsatz der nicht-invasiven pränatalen Testung (cfDNA-Testung)

    Die Einführung der nicht-invasiven Testung auf zellfreie fetale DNA (cfDNA) im mütterlichen Blut bedeutet einen Meilenstein im Ersttrimesterscreening vor allem auf Trisomie 21, da sie eine hohe Aussagekraft bei niedriger Falsch-positiv-Rate aufweist.

    Viele Patientinnen können beruhigt und unnötige Punktionen vermieden werden.

    Die cfDNA-Testung ist kein „All-inclusive-Test“, der eine sorgfältige Ultraschalluntersuchung ersetzen kann.

    Ein unauffälliges Testergebnis bedeutet keine Garantie für ein gesundes Kind!

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  • Das Asherman-Syndrom aus forensischer Sicht – Unterschätzte Komplikation bei Kürettage

    Schwerwiegende Folgen eines Asherman-Syndroms: Amenorrhöen, gelegentlich Zervixokklusionen und Infertilität als Folge einer Zerstörung der basalen Endometriumschicht bei Kürettagen etc.

    Sorgfältige, zurückhaltende Indikationsstellung für eine Kürettage und explizite Aufklärung zum relativ hohen Asherman-Risiko gefordert.

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  • PCOS und perinatales Outcome − Eigene Ergebnisse* zur Komplikationsrate bei unterschiedlichen PCOS-Phänotypen

    Für das erhöhte Risiko für Schwangerschaftskomplikationen bei PCOS wird eine ­multifaktorielle Genese angenommen.

    Die unterschiedlichen geltenden Definitionskriterien lassen sich zu 10 verschiedenen ­Phänotypen kombinieren.

    Eigene Studienergebnisse: Schwangerschaftskomplikationen treten bei den verschiedenen PCOS-­Phänotypen mit gleicher Häufigkeit auf.

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  • Geburtshilfe-Notfall Schulterdystokie

    Seltener und meist nicht vorhersehbarer geburtshilflicher Notfall.

    Alle Notfallmanöver müssen für den Ernstfall immer wieder trainiert werden.

    Nach dem Ereignis Nachbesprechung und Dokumentation im Team zur Fehleranalyse.

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  • Probiotikum gegen Verdauungsbeschwerden in der Schwangerschaft und Säuglingskoliken

    Benefit für Schwangere: Probiotikum reduziert Häufigkeit von Flatulenz und Obstipation in den letzten Schwangerschaftsmonaten signifikant.

    Benefit für Neugeborene und Säuglinge: spezifische Darmsymbionten zur präventiven Behandlung von 3-Monats-Koliken.

    Durch probiotische Bakterien Erkrankungen des allergischen Formenkreises signifikant reduziert – mehrfach in klinischen Studien bestätigt.

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  • Weltkongress: Controversies in Obstetrics, Gynecology Infertility – Nachlese zum COGI 2015 in Budapest

    Geburtshilfe-Themen: Forensik, Progesteron gegen Frühgeburt, NIPT.

    Reproduktionsmedizin-Themen: IVF-Fortschritte, Präimplantationsdiagnostik, ­Implantationsversagen, DHEA-Supplementierung.

    Menopause-Themen: HRT und Brustkrebs, lokale Östrogen-Mangelsyndrome, Östrogen-SERM-­Kombinationen zur hormonellen Therapie.

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  • Fetalmedizin 2015 – das aktuelle Screening-Konzept

    Screening-Untersuchungen in der SSW 11–14 und 20–23 sind auf die drei großen ­Ursachen für Tod und Behinderung ausgerichtet: Frühgeburt, Plazentainsuffizienz und ­Fehlbildungen.

    Meilenstein im Screening: Untersuchung der zellfreien DNA aus dem Blut der Mutter – ­Achtung: „Low risk“-Befund garantiert kein gesundes Kind!

    Für einen guten Verlauf der Schwangerschaft noch viel wichtiger: Prophylaxe einer Frühgeburt ­(Progesteron) und der Plazentainsuffizienz (100 mg Acetylsalicylsäure/Tag).

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  • IVF-Register 2014 – Auszug aus dem Jahresbericht im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit

    In den 28 Vertragskrankenanstalten des IVF-Fonds wurden 2014 bei 5.261 Paaren 7.649 Versuche durchgeführt. Dabei konnten 1.797 Schwangerschaften erzielt werden, das entspricht einer ­Erfolgsrate von 30,9 %.

    Die für die betroffenen Paare wesentliche Baby-Take-home-Rate betrug 28,8 %.

    Eindrucksvolles Resümee: seit 2001 22.652 Schwangerschaften als Konsequenz von 84.974 IVF-Fonds-­unterstützten Behandlungsversuchen.

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  • Eizellspende und Leihmutterschaft – Problematik und internationale Gesetzeslage

    Späte Mutterschaft mit Hilfe der Fertilitätsmedizin ist eine Entwicklung, die auch vor Österreich nicht Halt macht.

    Die österreichische FMG-Novelle erlaubt altruistische Eizellspende unter definierten Alterseinschränkungen für Empfängerinnen und Spenderinnen. Eigen-Eizellvorsorge ohne medizinische Indikation (sog. „social egg freezing“) ist weiterhin verboten.

    Leihmutterschaft ist in Österreich bislang verboten, allerdings können Ärzte bei Wunsch von Patientinnen nach Leihmutterschaft Institute im Ausland empfehlen.

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  • Operative Therapie der tief infiltrierenden Endometriose – Radikalität vs. Komplikationen

    Die tief infiltrierende Endometriose ist eine ausgedehnte Form der Endometriose. In den ­meisten Fällen ist eine operative Maßnahme unerlässlich.

    In Abhängigkeit der Symptomatik und den vorgefundenen Befunden muss das Ausmaß der Operation genauestens abgewogen werden.

    Bei entsprechender Expertise und kritischer Betrachtung von Nutzen und Risiko kann jedoch eine ­signifikante Verbesserung der Symptomatik und der Lebensqualität unter kalkulierbarem ­Operationsrisiko erzielt werden.

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  • Urogenitale Beschwerden von der ­Infektion bis zur Dermatose – Ursachen, klinisches Bild, Diagnostik

    Ursachenspektrum: von lästigen Lokalinfektionen wie einer Candidose oder der Tricho­moniasis über chronische Immunerkrankungen, Atrophie, Dysplasien und schwer erkennbare Hautbeschädigung bis hin zur tödlichen Sepsis.

    Wichtigste Diagnostik: klinische Untersuchung zusammen mit der Vaginalfloradiagnostik in der Praxis.

    Die Labordiagnostik ist eine wichtige Ergänzung in schwierigen Fällen und wird leider zu oft ­überbewertet.

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  • Update Urogynäkologie

    Bei überaktiver Blase: Beckenbodentraining, Elektrostimulation, Anticholinergika, Beta-3-­Agonisten, Botolinumtoxin, postmenopausal lokale Hormontherapie.

    TVT-Operation als Goldstandard bei Belastungsinkontinenz.

    In der rekonstruktiven Beckenbodenchirurgie zur Prolaps-Behandlung Netze sehr restriktiv erwägen.

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  • 1. Kongress GYN-AKTIV KOMPAKT – Nachbericht zu neuem österreichischen Kongresshighlight in der Gynäkologie

    Am 27. Juni fand in Wien erstmals der vom MedMedia-Partner MEDahead organisierte Kongress GYN-AKTIV ­KOMPAKT statt. So viel sei vorausgeschickt: Es wird definitiv eine Fortsetzung geben.

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  • Thromboserisiko bei oralen Kontrazeptiva – Patientinnenaufklärung und forensische Problematik

    Die seit den Anfangsjahren der kombinierten oralen Kontrazeptiva bekannte leicht erhöhte Thromboseneigung ist abhängig von der Art des eingesetzten Gestagens.

    Bei Vermarktung des „Gewichts-Vorteils“ von Gestagenen der 3./4. Generation mit zusätzlich leicht erhöhtem Thromboserisiko besteht Gefahr der Selektion von ohnehin thrombosegefährdeten Patientinnen mit Gewichtsproblemen.

    Das Risiko lässt sich durch gute Anamnese, überlegte (Weiter-)Verschreibung und die Vermeidung thrombogener Situationen deutlich einschränken.

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  • Bakterielle Vaginose in der Schwangerschaft

    Bakterielle Vaginose (BV) ist gekennzeichnet durch Fehlbesiedelung der Scheide mit anaeroben und fakultativ aeroben Keimen auf Kosten der physiologischen Laktobazillen-Flora.

    Pathogenese: synergetische Mechanismen von diversen Vaginalkeimen, insbeson­dere Anaerobiern, unter dem Einfluss von Stress, hormonellem Ungleichgewicht, Antibiotika­therapie etc.

    Bei Schwangeren mit BV ist das Risiko einer Frühgeburt um das 2–4-Fache signifikant erhöht.

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  • Phytotherapie von Menopausebeschwerden – Wirksamkeit und Sicherheit von Isoflavonen

    Sekundäre Pflanzenstoffe aus Soja und Rotklee aus der Gruppe der Isoflavone haben sich bei klimakterischen Beschwerden bewährt.

    Phyto-SERMs: Isoflavone binden ausschließlich am Östrogenrezeptor β, über den sie auch einen Schutzeffekt vor überschießender Proliferation, vor Knochenabbau und des Herz-Kreislauf-Systems vermitteln.

    Eine Vielzahl von Studien zur Sicherheit belegt nicht nur das Fehlen von tumorpromovierenden Effekten, sondern sogar präventive Effekte der Isoflavone.

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  • Medizingeschichte: Schauta und Wertheim – der operative Zugang beim Zervixkarzinom

    Beim vaginal-operativen Zugangsweg von Friedrich Schauta bei Patientinnen mit ­Zervixkarzinom war die primäre Mortalität gegenüber dem abdominalen Zugangsweg (damals über 70 %) deutlich geringer.

    Die abdominale Wertheim-Operation setzte sich schließlich durch: aufgrund ihrer umfassenderen ­Radikalität konnte eine 5-Jahres-Heilung von rund 20 % erreicht und durch Weiterentwicklungen die ­primäre Mortalität auf 11 % gesenkt werden.

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  • Ablöse des Pap-Abstrichs – von der Krebsvorsorge zur Frauengesundheit

    Ein mehrjähriges Screening-Intervall bei einem HPV-basierten Screening hebelt die ­präventivmedizinischen Zusatzbenefits eines jährlichen Abstrich-Termins aus.

    Ein 2- oder 3-jähriges Screening-Intervall ist ohne ein entsprechendes Einladungs- bzw. ­Erinnerungssystem unverantwortlich.

    Eine Umstellung erfordert verstärktes Augenmerk und Ressourcen für präventivmedizinische ­Betreuungsprogramme im Dienste der Frauengesundheit.

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  • Lokale Therapie bei unspezifischen Vaginalbeschwerden

    Das Vaginalepithel sorgt für eine gesunde, Laktobazillen-dominierte Scheidenflora, die vor Infektionen schützt.

    Östrogenmangel-bedingte Vaginalepithel-Veränderungen in den Wechseljahren resultieren oft in Beschwerden wie Scheidentrockenheit etc.

    Als Lokaltherapie kommen einerseits nicht-hormonelle Präparate mit Laktobazillen/Milchsäure, ­Hyaluronsäure etc. zur Anwendung, andererseits eine lokale Östradioltherapie.

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  • Update medikamentöse Myom-Therapie: Selektive Progesteronrezeptor-Modulatoren (SPRMs)

    Im PEARL-Studienprogramm wurde die Effektivität des SPRM Ulipristalacetat zur ­Myomreduktion und Blutungskontrolle nachgewiesen.

    Gutartige Endometriumveränderungen (PAEC) unter Ulipristal-Therapie bilden sich ­spätestens 3–6 Monate nach Therapieende zurück.

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  • Hypophysen- und Nebennieren­erkrankungen in der Schwangerschaft

    Morbus Addison: bei adäquater Einstellung unproblematischer Schwangerschaftsverlauf.

    Cushing-Syndrom: fetale und maternale Morbidität und Mortalität deutlich erhöht.

    Akromegalie: in den meisten Fällen GH-Suppression in der Schwangerschaft pausierbar.

    Prolaktinom: in der Schwangerschaft sollte medikamentöse Behandlung beendet werden, außer bei ­Makroadenomen mit extrasellärem Wachstum.

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  • PreConception Counselling (PCC): Reproduktion und Zahngesundheit

    Bei Vorliegen einer Parodontitis erhöhtes Frühgeburtsrisiko, umgekehrt Reduktion der Frühgeburtenrate durch Mundhygiene und Zahnsanierung.

    Zweites Trimenon als günstigster Zeitraum für nicht-chirurgische Parodontitisbehandlung.

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  • Biologika in der Schwangerschaft

    Die meisten Daten existieren derzeit zum Einsatz von TNF-alpha-Inhibitoren während einer Schwangerschaft. Die Datenlage ist nicht ausreichend, um ihren Einsatz generell zu ­befürworten. Der Einsatz in der Schwangerschaft kann nach strenger Nutzen-Risiko­-Abwägung gerechtfertigt sein.

    Aufgrund der ungenügenden Datenlage müssen Rituximab, Tocilizumab und Abatacept schon vor einer ­geplanten Schwangerschaft, Anakinra mit Eintreten der Schwangerschaft abgesetzt werden.

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  • Mikronährstoffsupplementation bei Frauen mit Kinderwunsch

    In einer Analyse von prädiktiven Faktoren für die klinische Schwangerschaft nach IVF war ein ­diätetischer Risikoscore ein unabhängiger Faktor.

    Untersuchungen sprechen für eine Sonderrolle von Vitamin D und Omega-3-Fettsäuren für die weibliche Fertilität, randomisiert-kontrollierte Studien sind ausständig.

    Ein positiver Einfluss antioxidativer Ernährungssupplementation liegt nahe, Zuordnung im Sinne von „prooxidativ = böse, antioxidativ = gut“ ist jedoch nicht möglich.

    Eigene Daten: Nach Verabreichung einer gezielt für Frauen mit Kinderwunsch entwickelten Mikro­nährstoffkombination (Handelsname: Profertil® female) im Rahmen einer IVF-Behandlung zeigte sich ein ­signifikant höherer Prozentsatz an Patientinnen mit hoher Embryonalqualität als in der Vergleichsgruppe mit Folsäure alleine (erste Zwischenauswertung).

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  • Ernährung in der Schwangerschaft und Neurodermitis

    Atopisches Ekzem: Bereitschaft zu einer krankhaft erhöhten Bildung von Immunglobulin-E-­Antikörpern bei Kontakt mit harmlosen Stoffen in der Umgebung bzw. Ernährung.

    Heterogene Datenlage zu allergenarmer Ernährung der Schwangeren und Neugeborenen.

    Prä- und postpartale Zufuhr von Probiotika: Kinder mit hohem Risiko für atopische Reaktionen profitieren.

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  • Haftungsgrundlagen für Ärzte – Wer haftet wofür?

    Zivilrechtlich: Schadenersatzansprüche bestehen für durch Behandlungsfehler erlittene ­Schäden und deren Folgen, aber auch bei Verletzung der Aufklärungspflicht.

    Strafrechtliche Tatbestände: fahrlässige Körperverletzung bzw. Tötung, eigenmächtige ­Heilbehandlung sowie unterlassene Hilfeleistung.

    Verletzung von Berufspflichten auch als Verwaltungsübertretung (unvollständige Dokumentation etc.) oder disziplinarrechtlich (durch die ÖÄK: Verwarnung, Geldstrafen, Berufsverbote etc.) sanktionierbar.

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  • Das Fortpflanzungsmedizinrechts-­Änderungsgesetz 2015

    Das Fortpflanzungmedizingesetz erlaubt nunmehr die reproduktionsmedizinische Behandlung lesbischer Paare, Eizellspende mit bestimmten Altersbeschränkungen, IVF mit Spendersamen sowie in bestimmten Fällen die Präimplantationsdiagnostik.

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  • Medizingeschichte: Knaus-Ogino-Methode – rückwärts denken, aber vorwärts rechnen

    Ogino veröffentlicht schon 1923: Eisprung steht mit der folgenden Menstruation in Verbindung und nicht mit der vorangegangenen.

    Knaus sind wesentliche Erkenntnisse zur Dauer der Befruchtbarkeit der Eizelle und ­Befruchtungsfähigkeit der Spermien zu verdanken.

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  • Schwangerschafts- und geburtsassoziierte Psychosen

    Eine Schwangerschaft bei bekannter psychotischer Erkrankung ist immer eine Risiko-Schwangerschaft und verlangt eine engmaschige interdisziplinäre Betreuung.

    Für alle Frauen besteht postpartal ein erhöhtes Psychoserisiko, 3–4-fach erhöht bei vorbestehender psychotischer Erkrankung und bei Primipara.

    Schlafstörungen verbunden mit erhöhter Irritier- und Reizbarkeit sollten als erste Symptome ernst ­genommen und niedrig dosiert medikamentös behandelt werden.

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  • Fruchtwasserembolie: Seltene, aber lebensbedrohliche Komplikation bei der Geburt

    Die Fruchtwasserembolie ist nicht vorhersehbar und tritt meist in enger zeitlicher Korrelation zur Geburt auf.

    Die Diagnosestellung ist nur über Ausschluss der Differenzialdiagnosen möglich.

    Rasche Diagnose und sofortige, symptombezogene Therapie sind entscheidend für den Behandlungserfolg.

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  • Aufklärung über Anästhesie und Periduralanästhesie

    Eine Aufklärung über Möglichkeiten/Risiken einer Periduralanästhesie sollte bei unkomplizierten Schwangerschaften vor dem Geburtstermin dokumentiert angeboten werden.

    Bei Risikoschwangerschaften sollte die Aufklärung unter frühzeitiger Einbindung eines Arztes aus dem Sonderfach Anästhesiologie und Intensivmedizin erfolgen.

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  • Peripartale Antikoagulation

    Die perioperative/peripartale Thromboseprophylaxe besteht aus einem stufenweisen ­Vorgehen beginnend mit der Risikoeinschätzung über aufmerksame Beobachtung, mechanische Maßnahmen bis hin zur medikamentösen Antikoagulation in risikoadaptierter Dosis.

    Bei der Operationsplanung bzw. der Wahl des Anästhesieverfahrens ist bei Patientinnen ­unter ­medikamentöser Antikoagulation das Einhalten der empfohlenen Pausezeiten vor und nach ­rückenmarksnaher Regionalanästhesie unerlässlich.

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  • Anämie vermeiden, aber wie? – Patient Blood Management in der Gynäkologie und Geburtshilfe

    Erythrozytenvolumen optimieren: Intravenöse präoperative Eisenbehandlung ist während der Schwangerschaft nicht immer möglich; Alternativen sind orale, intra- oder postoperative Gabe.

    Blutverlust minimieren: Gründliche Anamnese sowie effektive Behandlung postpartaler ­Blutungen senken Fremdbluttransfusionen und damit verbundene Risiken.

    Anämietoleranz ausschöpfen: Restriktive Transfusionstrigger sollen auf die jeweilige Patientin ­abgestimmt angewendet werden.

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  • Kardiovaskuläre Erkrankungen in der Schwangerschaft

    Idealerweise sollte das mütterliche kardiovaskuläre Risiko schon vor der Schwangerschaft abgeschätzt werden (siehe ESC-Guidelines).Eine elektive Sectio kann die peripartale kardiale Komplikationen zwar nicht verhindern, gewährleistet allerdings durch die Planbarkeit ein besseres Komplikationsmanagement.Die peripartale Kardiomyopathie ist zwar sehr selten, aber mit besonders schwerwiegenden Komplikationen verbunden.Das Schwangerschaftsmanagement ist risikoadaptiert an die speziellen Situationen (strukturelle Vitien, Klappenstenosen, -insuffizienzen, -prothesen, Devices, KHK, Hypertonie, Arrhythmien etc.) anzupassen.

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  • Der maternale Notfall

    Die peripartale Blutung ist die führende Ursache mütterlicher Sterblichkeit und macht 25 % aller Schwangerschaftskomplikationen aus.

    Ein deutsch-österreichisch-schweizerischer Therapiealgorithmus3 (D-A-Ch) ermöglicht ein vereinheitlichtes Vorgehen bei peripartaler Blutung.

    Ein mit einer peripartale Blutung einhergehender Schock muss schnellstmöglich behandelt werden.

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  • Das Management der postpartalen Blutung

    Im letzten Jahrzehnt hat sich die Inzidenz der postpartalen Blutung (PPH) in den Industriestaaten bei unveränderter Verteilung der Risikokonstellationen verdoppelt.

    Der Faktor Zeit etabliert sich im Behandlungsablauf als der wesentlichste beeinflussbare Modulator der mütterlichen Morbidität.

    Für ein abwartendes Handeln im Falle einer PPH fehlt jegliche Evidenz.

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  • Nachlese zum 30. ESHRE-Kongress für Reproduktionsmedizin, München − Neue Wege zum Wunschkind

    Time Lapse Monitoring und Imaging (TLM) erlaubt die kontinuierliche Bilddokumentation der Embryonalentwicklung in kurzen Abständen ohne nachteiligen Einfluss auf das Kulturmedium.

    Es ist abzusehen, dass sich insbesondere bei IVF-Patientinnen ab 38 die präimplantations­diagnostische Analyse der Embryonen zum Standard entwickeln wird.

    Tragbare Ultraschallgeräte ermöglichen den Patientinnen, das transvaginale Follikelmonitoring selbst und zu Hause durchzuführen.

    Nicht zuletzt durch die Auflagen der Behörden entwickelt sich das IVF-Zentrum immer mehr zu einer High-Tech-Einrichtung.

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  • Prophylaxe des rezidivierenden Harnweginfekts

    Von einem rezidivierenden Harnweginfekt spricht man, wenn innerhalb von 12 Monaten mehr als zwei Harnweginfekte (HWI) auftreten.

    Die resistenzbedingte kritische Neubewertung der Antibiotikaprophylaxe als effektivster Prophylaxeoption hat zu einer intensiven Suche nach Alternativen geführt.

    Wirksamkeitsevidenz zur Rezidivprophylaxe gibt es etwa für die Immunstimulation (systemische ­Vakzinierung), pflanzliche Wirkstoffe (Proanthocyanidine etc.) oder auch Probiotika.

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  • Das fetale Tabaksyndrom

    Es kann von einer Vielzahl von direkten und indirekten negativen Wirkungen des Tabakrauchs auf den Fetus ausgegangen werden. Die verfügbaren toxikologischen Untersuchungen unterstreichen die in klinischen und epidemiologischen Studien gefundenen Effekte.

    Noch deutlicher Aufholbedarf besteht bei gezielt auf Schwangere abgestimmten Rauchentwöhnungs-Programmen, um durch das Vermeiden von intrauterinem Passivrauchen Krankheiten bei Kindern und ­Jugendlichen zu reduzieren.

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  • Körpergewicht, Ernährung & ­Kinderwunsch

    Starkes Übergewicht ist nach dem Alter der zweitwichtigste Faktor für die Beeinträchtigung der Fekundität der Frau: Die Konzeptionswahrscheinlichkeit bei subfertilen, ovulierenden ­Frauen nimmt ab einem BMI von 29 linear ab. Auch starkes Untergewicht reduziert die Schwangerschaftschancen.

    Bereits ein moderater Gewichtsverlust führt bei anovulatorischen Frauen zu normalen ovulatorischen ­Zyklen und verbessert die Fekundabilität signifikant.

    Eine ausgewogene Ernährung kann auch die Fekundabilität optimieren. So gibt es etwa Hinweise auf die ­Bedeutung von Folsäure – die schon präkonzeptionell zur Prophylaxe von Neuralrohrdefekten supplementiert werden sollte – für die Fertilität und Implantation. Auch auf eine ausreichende Zufuhr von Jod, das für die ­fetale neuronale Entwicklung ebenfalls essenziell ist, ist vor und während der Schwangerschaft zu achten.

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  • Unerfüllter Kinderwunsch – Fluch oder Segen?

    Die Hölle auf Erden beginnt, wenn der unerfüllte Kinderwunsch Störgefühle hervorbringt – wie Stolz, Zorn, Begierde, Eifersucht –, die in ihrer Dimension unglaublich leidvollen Charakter annehmen können.

    Ein unerfüllter Kinderwunsch bietet auch eine Wachstumschance, die zwar anstrengend, aber auch sehr heilsam sein kann, wenn Störgefühle thematisiert und bearbeiten werden.

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  • Sicherheit, Nebenwirkungen und ­Nutzen von Impfstoffen

    Impfstoffe werden nach einem streng reglementierten Verfahren zugelassen und nach der Marktzulassung laufend überwacht, um eventuelle unerwünschte Nebenwirkungen zu entdecken.

    Eine Darstellung von unerwünschten Nebenwirkungen sollte immer auch die Hintergrundmorbidität der im zeitlichen Kontext beobachteten Erkrankung berücksichtigen.

    Nutzen, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit von Schutzimpfungen auf breiter Basis wissenschaftlich ­belegt.

    Durch Impfung konnten mehrere lebensbedrohliche Erkrankungen wie z. B. Kinderlähmung und Pocken (nahezu) ausgerottet werden.

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  • Betrifft Geschichte: Die zwei Wiener Medizinischen Schulen

    Der von Maria Theresia 1745 nach Wien berufenen Niederländer van Swieten legte den Grundstein zur Ersten Wiener Medizinischen Schule, mit ihm begann für die Sanitätsgesetzgebung und für den medizinischen Unterricht in den österreichischen Erbländern ein neues Zeitalter und der Aufstieg der Wiener Medizin zu europäischer Geltung.

    Die Zweite Medizinische Schule nahm mit Carl von Rokitansky (1804–1878) ihren Ausgang. Gemeinsam mit dem Internisten Josef von Skoda (1805–1881) und dem Dermatologen Ferdinand von Hebra (1816–1880) leitete er einen Paradigmenwechsel ein, die naturphilosophisch orientierte Medizin wurde von der modernen, naturwissenschaftlich orientierten Medizin abgelöst.

    Die hervorragende medizinische Tradition reicht bis in die Erste Republik, bis zum Ausbruch des 2. Weltkriegs wurden vier Wiener Mediziner mit Nobelpreisen ausgezeichnet.

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  • Rauchen, Alkohol, Koffein & Kinderwunsch

    Nikotinabusus beeinflusst sowohl die Fertilität der Frau und des Mannes als auch den Schwangerschaftsverlauf und die Gesundheit des ungeborenen Kindes in vielfältiger Weise negativ.

    Alkohol ist nicht nur ein bekanntes Teratogen, auch die Konzeptionschancen verringern sich – selbst bei Konsum von durchschnittlich nur einem alkoholischen Getränk pro Woche – dosisabhängig mit zunehmender Alkoholmenge.

    Auch Koffein scheint – zumindest in größeren Mengen konsumiert – die Zeit bis zum Eintreten einer Schwangerschaft zu verlängern.

    Bei der präkonzeptionellen Beratung können modifizierbare Risikofaktoren – wie Ernährungsgewohnheiten, Gewicht, Rauchen, Alkohol und Koffein – identifiziert und möglicherweise geändert werden.

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  • Schwangerschaft und Suchterkrankungen

    Eine möglichst frühe Diagnostik und Behandlung der Suchterkrankung und psychiatrischer ­Komorbiditäten der werdenden Mutter führen zu einer besseren Prognose für die Entwicklung des Kindes.

    Im Behandlungsalltag ist ein Überfokus auf die Opioidabhängigkeit gerichtet. Alkoholabusus in der Schwangerschaft liegt in der Realität ca. 15-mal häufiger vor. Genauso wenig darf der Nikotinabusus ­bagatellisiert werden.

    Alle Interventionen, die die Stabilität der Mutter erhöhen und damit die Prognose für das Kind verbessern, führen außerdem zur Einsparung gesellschaftlicher Kosten.

    Eine stabilisierte Patientin mit einer Suchterkrankung darf keiner Benachteiligung ausgesetzt werden.

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  • Neue ESHRE-Richtlinien zum Management der Endometriose − Der unterschätzte Schmerz

    Zur Diagnose führen klassische Symptome (auch bei unauffälliger gynäkologischer Untersuchung), Ultraschall und Biopsie per Laparoskopie.

    Optionen bei Endometriose-assoziierten Schmerzen sind hormonelle Therapie, chirurgische Entfernung von Endometrioseherden oder – nur mit Expertenmeinung-Status – NSAR.

    Endometriose verursacht nicht selten Infertilität. Eine Exzision oder Ablation der Endometrioseherde und Adhäsiolyse steigert die Rate an spontanen Schwangerschaften genauso wie eine Entfernung eines ­Endometrioms.

    Endometriose verursacht keine malignen Erkrankungen.

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  • Schwangerschaftsabbruch in Österreich – Häufigster Eingriff immer noch ohne Qualitäts-Standards

    Der Schwangerschaftsabbruch ist der häufigste chirurgische Eingriff in der Gynäkologie und in Österreich wegen mangelnder Prävention im Ländervergleich besonders häufig.

    Im Kontrast zur Häufigkeit und Wichtigkeit dieses Eingriffs wird er jedoch als Tabuthema auf ­allen Ebenen ignoriert: es gibt keine Ausbildung dazu, er wird nicht von der Krankenkasse bezahlt, es gibt keine Qualitätskontrolle und keine Leitlinien in Österreich.

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  • Gonokokkenresistenz in Österreich

    Anstieg der Gonokokkeninfektion in Europa in den letzten 10 Jahren. Diese Beobachtung trifft auch für Österreich zu.

    Zunahme der Antibiotikaresistenz auf zahlreiche für die Therapie der Gonorrhö empfohlenen Antibiotika.

    Anstieg der MHK von Cephalosporinen und erste Berichte von resistenten Gonokokkenisolaten.

    Die Beibehaltung des Gonokokkennachweises mittels Kultur mit anschließender Bestimmung des Resistenzpatterns ist von eminenter Bedeutung.

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  • Symposiumsvorschau: Der Endokrine Kreis 2014

    Jährlich findet im Frühjahr die gynäkologische Intensivfortbildung in der Gesellschaft der Ärzte statt, bei der über ein ganzes Wochenende die wissenschaftlichen Neuigkeiten des Jahres präsentiert werden. Drei Themen sollen – pars pro toto – kurz und exemplarisch dargestellt werden:

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  • Pillengestagene und Thromboserisiko: Wie groß sind die Unterschiede?

    Das Ausmaß und die klinische Relevanz der Unterschiede des thromboembolischen Risikos unter Kontrazeptiva mit 3.- und 4.-Generations-Gestagenen ist nach wie vor in Diskussion.

    Frauen sollten über die – wenn auch noch nicht definitiv bewiesene – eventuelle Risikoerhöhung informiert und eine individuelle Nutzen-Risiko-Abwägung durchgeführt werden.

    Um das VTE-Risiko zu minimieren, ist der wichtigste Schritt die Vermeidung der Verschreibung an Frauen mit erhöhten Risikofaktoren (siehe WHO-Richtlinien).

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  • Randomisierte kontrollierte Studien zu Isoflavonen

    Isoflavone werden häufig bei leichten bis mittelschweren klimakterischen Beschwerden wie etwa Hitzewallungen eingesetzt. Im Folgenden sollen aktuelle, nach gängigen Suchkriterien in Pubmed gelistete, randomisierte kontrollierte Studien zur klinischen Wirksamkeit von Isoflavonen analysiert werden. Das Ergebnis zeichnet ein positives Bild.

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  • Plazentationsstörungen nach Kaiserschnitt

    Zustand nach Sectio caesarea ist der Hauptrisikofaktor für die Entwicklung von Plazentationsstörungen.

    Die unerwartete postpartale Blutung als Hauptkomplikation kann mit beträchtlicher Morbidität einhergehen und potenziell tödlich enden.

    Ziel muss sein, möglichst alle Plazentationsstörungen bereits präpartal zu diagnostizieren.

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  • Ovarian Tissue Banking

    Vor allem bei gonadentoxischen Krebstherapien kann durch prätherapeutische Ovargewebe­kyrokonservierung ein Fertilitätserhalt und Restitution der hormonellen Funktion erreicht werden.

    Frühestens nach 2 Jahren klinischer Vollremission kann eine nach Möglichkeit orthotope Rücktrans­plantation erfolgen.

    Das Risiko einer Rückübertragung von Tumorzellen ist als äußerst gering einzustufen.

    Das Netzwerk FertiPROTEKT berichtet jährlich deutlich steigende Raten an Lebendgeburten nach dem OTB-Verfahren (Ovarian Tissue Banking).

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  • Resümee zum 18th World Congress on Controversies in Obstetrics, Gynecology & Infertility: COGI 2013 – Weltkongress in Wien

    Der COGI-Kongress geht auf eine Idee von Professor Zion Ben Rafael aus Tel Aviv in den frühen 1990er-Jahren zurück. Für 2013 gelang es uns, den mittlerweile „18. World Congress“ nach Wien zu holen.

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  • Antikonzeption in der Prämenopause und bei Risikokonstellationen

    In der Prämenopause Allgemein- und gynäkologischen Anamnese besonders wichtig: wegen aufgrund des Lebensalters erhöhter Risiken (Thromboembolie etc.), aber auch um Zusatznutzen zu lukrieren (bei Blutungsstörungen etc.).

    Bei Risikokonstellationen Gestagen-Monopräparate, intrauterine Systeme, Sterilisation als Alternative zu Kombinationspräparaten (cave Ethinylestradiol und Thromboembolien).

    Prämenopause: Wann eine Kontrazeption beendet werden kann, ist nur individuell zu beantworten. HRT nicht geeignet zur Antikonzeption.

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  • Desogestrel-hältige Minipillen

    Desogestrel-Minipillen unterscheiden sich von anderen reinen Progestagen-Pillen durch eine kontrazeptive Sicherheit, die mit kombinierten oralen Kontrazeptiva vergleichbar ist, sowie auch durch eine geringere Inzidenz androgener Nebenwirkungen.

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  • Diagnostische Abklärung bei unerfülltem Kinderwunsch

    Beginn der Abklärung: spätestens nach 12 Mo. mit regelmäßigem und ungeschütztem Geschlechtsverkehr, bei Frauen über 35 Jahren bereits nach 6 Monaten (Zeit drängt wegen ­IVF-Fonds-Erstattung), bei Frauen über 40, bekannten Risikofaktoren etc. auch sofort nach ­Erstvorstellung.

    Basisdiagnostik: gynäkologische Untersuchung, basaler Hormonstatus, Ovulationsmonitoring und in ­jedem Fall auch ein Spermiogramm.

    Weiterführende invasive diagnostische Abklärung von anatomischen Pathologien mittels Hystero­salpingografie, Laparoskopie, Fertiloskopie etc.

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  • Ernährungsberatung in Schwangerschaft und Stillzeit

    Ein gesunder Lebensstil in der Schwangerschaft beinhaltet adäquate Gewichtszunahme, körperliche Aktivität, Einnahme von Vitaminen und Spurenelementen, Vermeidung der Aufnahme von Alkohol, Nikotin und anderen schädlichen Substanzen und striktere Einhaltung von Hygiene­maßnahmen.

    Der Ernährungsstatus sollte bereits präkonzeptionell evaluiert werden. Frauen, die unregelmäßig essen und dann vorzugsweise zu Fertigprodukten, Fast Food und Limonaden greifen, benötigen eine detaillierte Ernährungsberatung.

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  • Botulinumtoxin gegen überaktive Blase

    Die vorliegenden Daten legen nahe, dass intravesikal injiziertes Botulinumtoxin eine wirksame und sichere Therapiealternative für Frauen mit überaktiver Blase ist: vor allem für Frauen, die mit Anticholinergika nicht ausreichend behandelt werden können.

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  • Studienaufruf: OSCAR – Endo: ein „Fast Track“-Protokoll zur Abklärung von Endometriumpathologien

    Das Endometriumkarzinom und seine Präkanzerosen (adenomatöse Hyperplasie mit Atypien) stellt das häufigste gynäkologische Malignom dar. Die Abklärung von auffälligen Endometriumbefunden und von postmenopausalen Blutungen mittels Hysteroskopie und Kürettage stellt eine der häufigsten chirurgischen Interventionen im Fachbereich der Gynäkologie dar. Hintergrund: Die…

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  • Wiener Daten: Epidemiologie des Zytomegalievirus-Immunstatus in der Schwangerschaft

    CMV ist die häufigste perinatale Infektion und stellt eine ernstzunehmende Bedrohung für den Fetus/das Neugeborene dar.

    Den verlässlichsten Schutz vor intrauteriner fetaler Infektion stellt ein positiver CMV-IgG-­Immunstatus nach stattgehabter CMV-Infektion vor der Schwangerschaft dar.

    Die CMV-Seroprävalenzraten variieren national sowie international deutlich und zeigen starke Abhängigkeit von soziodemografischen Faktoren wie Alter, Parität, Bildung und Migrationshintergrund.

    Mit dem Wissen um Risikokollektive für eine primäre CMV-Infektion – höchstes Risiko hat beispielsweise die schwangere Akademikerin mit einem Kleinkind – können Hygienemaßnahmen in der Schwangerschaft gezielter und effektiver eingesetzt werden.

    Zur Frage über die Notwendigkeit eines strukturierten CMV-Screenings in der Schwangerschaft bleiben die Ergebnisse laufender Studien abzuwarten.

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  • Update – Kontrazeption 2013

    Im Vergleich zu Levonorgestrel-haltigen kombinierten Kontrazeptiva ist für Präparate mit ­neueren Gestagenen ein erhöhtes Thromboserisiko in Studien festgestellt worden. Bei der Erstverordnung ausschließlich zur Kontrazeption sind deshalb Levonorgestrel-haltige Präparate zu bevorzugen.

    Die Kombination von Östradiol mit Dienogest und Nomegestrolacetat stellt eine zuverlässige und gut verträgliche Form der Kontrazeption dar. Es gelten jedoch dieselben Kontraindikationen wie für Ethinyl­estradiol-haltige Präparate.

    Die Anwendung kombinierter Kontrazeptiva im Langzyklus bietet Vorteile bei zyklusabhängigen ­Erkrankungen.

    Für die intrauterine Kontrazeption bei jungen Frauen und Nulliparae steht eine kleinere, niedrig dosierte Spirale zur Verfügung.

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  • Mikronährstoffe gegen ovarielles Altern

    Für die reduzierte Fertilität mit zunehmendem Alter ist neben der rein quantitativen Reduk­tion befruchtungsfähiger Eizellen im Ovar auch die Erhöhung genetischer Fehlbildungs­raten (sinkende genetische Qualität) verantwortlich.

    Es gibt Hinweise, dass sowohl die Eizell- als auch die Spermienqualität auf Ebene des Zytoplasmas positiv beeinflusst werden können: So wurde durch die Supplementierung bestimmter „mitochondrialer“ Mikro­nährstoffe vor der Zeugung eine geringere Aneuploidie- und somit eine verbesserte Erfolgsrate im Rahmen einer Kinderwunschbehandlung erzielt.

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  • Multiple Sklerose in der Schwangerschaft

    Prinzipiell sind sämtliche immunmodulierende bzw. immunsuppressive Medikamente zur Therapie der multiplen Sklerose in der Schwangerschaft nicht zugelassen.

    Es wird empfohlen, diese Therapien elektiv vor einer geplanten Konzeption abzusetzen.

    Bei Frauen mit Schwangerschaftswunsch sollte unbedingt eine entsprechende Beratung und ­Information erfolgen.

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  • Introitussonografie vor Suburethralband-Implantation

    Die Introitussonografie liefert präoperativ wertvolle Informationen zur Planung einer TVT-Inkontinenzoperation: zur Urethralänge und -lage, Pathoanatomie, Trichterbildung, Urethra- und Blasenbodenmobilität, Blasenbodenmobilität, Sulci paraurethrales etc.

    Bei postoperativen Beschwerden wertvolle Informationen bei der Evaluierung von sog. „Bandversagern“.

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  • Neuro-Urologie für GynäkologInnen

    Anamnese, klinische Untersuchung inkl. Harnuntersuchung, Blasentagebuch und Restharnbestimmung sind die Grundlage für den Nachweis bzw. Ausschluss einer neurogenen Blase.

    Das Ergebnis der Sensitivitätsprüfung in den sakralen Dermatomen, die Rektaluntersuchung sowie das Vorhandensein bzw. das Fehlen des Bulbocavernosus-Reflexes erlauben Rückschlüsse, ob und in welcher Weise die Innervation von Harnblase und Schließmuskel gestört ist.

    Das Ergebnis dieser Befunde zusammen mit der Kenntnis, ob und welche LUTS wann im Laufe einer neurologischen Erkrankung auftreten, erlauben im Allgemeinen den Verdacht bzw. den Ausschluss einer neurologischen Erkrankung als Ursache der geklagten Beschwerden.

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  • Algorithmus ohne Training stumpfes Instrument

    2011 wurden detaillierte konsensuelle Empfehlungen österreichischer, deutscher und schweizerischer Geburtshilfe-Experten zum Management der geburtshilflichen Komplikation Post-partum-Hämorrhagie (PPH) veröffentlicht.

    Eckpunkte: rasche Initiierung des Ablaufschemas, interdisziplinäre und interprofessionelle Konzeption und klar definierte Vorgaben im Hinblick auf Symptome, Ablaufkaskaden und Therapieziele.

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  • Neues Gestagen erlaubt Abkehr von alkyliertem Pillen-Östrogen

    Die Eigenschaften des lang wirksamen Gestagens Nomegestrolacetat erlauben erstmals in einer Östradiol-hältigen Einphasenpille eine mit Ethinylestradiol-hältigen Pillen vergleichbare ­Zyklusstabilität.

    Mit Östradiol statt Ethinylestradiol in einer Kombinationspille erhofft man sich ein verbessertes Nebenwirkungsprofil durch geringere negative Effekte auf die Blutgerinnung und den Lipid- und Glukosestoffwechsel.

    Durch die spezifische Enzymmodulation von Nomegestrolacetat in verschiedenen extragenitalen ­Organen sind gewebeprotektive Effekte und Einsatzgebiete über die Kontrazeption hinaus denkbar.

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  • Pflanzliche Arzneimittel bei PMS und im Klimakterium

    Durch Phytotherapie mit Cimicifuga-racemosa-Extrakten (Traubensilberkerze) können menopausale Beschwerden wie Hitzewallungen, vermehrte Schweißausbrüche und depressive Verstimmungen gelindert werden.

    Die Hauptindikationen von Mönchspfeffer-Extrakten (Vitex agnus castus) sind prämenstruelles Syndrom, Mastodynie und Anomalien im Zyklus. In Studien konnten Symptome wie Brustempfindlichkeit, Verstimmung und Nervosität vor der Regel signifikant verbessert werden.

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  • Studie* zu Soja- und Rotklee-hältigen Nahrungsergänzungsmitteln: Postmenopausale Phytoöstrogen-Gabe und Lipidstoffwechsel

    Eine klinische Studie untersuchte bei postmenopausalen Frauen den Effekt von Soja- (S-Gruppe) und Rotklee-Nahrungsergänzungsmitteln (RC-Gruppe) auf die Serumlipid-Parameter im Vergleich zu einer nicht-supplementierten Kontrollgruppe.

    Die Ergebnisse zeigten zu allen Untersuchungszeitpunkten (6, 12 und 18 Monate) signifikante und für Soja und Rotklee vergleichbare Vorteile gegenüber der Kontrollgruppe: eine Reduktion der Gesamtcholesterin-Spiegel, LDL-Cholesterinspiegel und Triglyzerid-Spiegel (in den Kontrollgruppen jeweils Anstieg) sowie eine Zunahme der HDL-Serumspiegel (Kontrollgruppe mit Abfall).

    Aufgrund der nach diesen Daten zu erwartenden positiven metabolischen Effekte empfehlen die Autoren die Einnahme von Soja- und Rotklee-hältigen Nahrungssupplementen in der Postmenopause.

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  • Adenomyosis uteri und Fertilität

    Die Adenomyosis uteri ist eine spezielle, den Uterus betreffende Form der Endometriose, deren pathophysiologische Bedeutung in Bezug auf Fertilität ungenügend geklärt ist.

    Neben medikamentösen Therapiestrategien stellen möglicherweise organerhaltene chirurgische Operationsverfahren eine Option für ausgewählte Patientinnen dar.

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  • Konservative Myomtherapie

    Ulipristalacetat ist u. a. zur präoperativen Therapie bei Uterus myomatosus zugelassen.

    Bei Frauen mit symptomatischen Myomen normalisierten sich starke Menstruationsblutungen unter Ulipristalacetat signifikant häufiger als unter Placebo (PEARL-I-Studie).

    Die Wirkung war vergleichbar einem GnRH-Analogon, setzte aber rascher ein (PEARL-II-Studie).

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  • Medikamentöser Schwangerschaftsabbruch

    Wirkmechanismus: Die Gabe von Mifepriston (Mifegyne®) blockiert im Uterus die Progesteron-Rezeptoren kompetitiv und reversibel und führt zu einer artifiziellen Corpus-luteum-Insuffizienz. Nach 1–2 Tagen führt die Gabe des Prostaglandins Misoprostol zu Uteruskontraktionen bei ­bereits geöffneter Zervix und rasch zur Ausstoßung.

    Unterschiedliche nationale Zulassungsregelungen: in Österreich etwa auf Krankenanstalten beschränkt.

    Weitere Anwendungsbereiche der Progesteronblockade mit Mifegyne®: bereits zugelassen z. B. die ­Zervixdilatation vor transzervikalen Eingriffen oder die Therapie des Uterus myomatosus; in Studien z. B. bei Progesteronrezeptor-positivem Mammakarzinom.

    Bei extrauteriner Schwangerschaft (EUG) bleibt Mifegyne® wirkungslos. Bei sehr früher Schwangerschaft ohne Lokalisationsmöglichkeit: nach einer Woche β-hCG-Spiegel-Kontrolle als differenzialdiagnostische ­Option.

    Therapiekontrolle: Sowohl Ultraschall als auch eine Verlaufskontrolle von β-hCG im Serum oder im Urin eignen sich unter Beachtung der jeweiligen Limitationen.

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  • Fetale Down-Syndrom-Diagnostik – Was kann der Praena-Test?

    Der Praena-Test bestimmt aus frei zirkulierenden fetalen DNA-Fragmenten im mütterlichen Blut sehr verlässlich, jedoch nicht mit 100%iger Sicherheit, ob beim Embryo eine Trisomie 21 vorliegt oder nicht.

    Wenn das Ergebnis des First-Trimester-Screenings inkonklusiv ist, kann er bei der Entscheidung für oder gegen eine invasive Diagnostik helfen. Ist der Praena-Test in einer solchen Situation negativ, ist mit außerordentlich großer Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass kein Down-Syndrom vorliegt, und eine invasive Diagnostik erübrigt sich. Ist er positiv, ist die Indikation zur Punktion gegeben.

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  • Appendizitis in der Schwangerschaft 


    Bei suspizierter Appendizitis ist aus Sicherheitsgründen (zur Vermeidung ionisierender Strahlung) der Ultraschall das bildgebende Verfahren der ersten Wahl.

    Den Risiken eines abwartenden Verhaltens (Perforation: deutlich erhöhtes Risiko für intrauterinen Fruchttod) stehen die Risiken des chirurgischen Vorgehens (abhängig vom Schwangerschaftsalter: Spontanabortus im l. Trimenon, Frühgeburtlichkeit im 3. Trimenon etc.) gegenüber.

    Ursachen für einen erhöhten Anteil an perforierten Appendizitiden bei Schwangeren sind die erschwerte Diagnostik und die abwartendere Haltung gegenüber chirurgischen Eingriffen.

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  • Kopfschmerz in der Schwangerschaft aus neurologischer Sicht


    Die Therapie der Migräne in der Schwangerschaft beruht auf den gleichen Prinzipien wie die außerhalb der Schwangerschaft. In der Schwangerschaft wird die Migräne meist besser. Postpartal treten Migräneattacken gehäuft auf. Substanz der ersten Wahl zur Akuttherapie in der Schwangerschaft ist Paracetamol.

    Zur Abklärung sekundärer Kopfschmerzformen ist man auf eine gute Anamnese und den neurologischen Untersuchungsbefund angewiesen (Notwendigkeit bildgebender Diagnostik abwägen).

    
Eine prophylaktische Therapie sollte in der Planungsphase einer Schwangerschaft beendet werden bzw. sollten bevorzugt nicht-medikamentöse prophylaktische Therapieverfahren zum Einsatz kommen.

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  • Was tun, wenn die Regel schmerzt?


    Unterscheidung zwischen primärer Dysmenorrhö (Überproduktion kontraktionsfördernder uteriner Prostaglandine) und sekundärer (auf dem Boden einer Grunderkrankung).

    Therapie mit NSAR, bei Versagen oder zusätzlichem Kontrazeptionswunsch hormonale Kontrazeptiva (gute neue Daten von Harada, Lindh und Dmitrovic) ggf. im Langzyklus.

    Generell Bedarf an methodisch guten Studien zu Therapie und Prävalenz.

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  • Empfehlungen der IMS zur postmenopausalen Hormontherapie


    Das Lebensalter der Patientin zu Beginn der HRT beeinflusst das Sicherheitsprofil.

    Die HRT ist individualisiert auf Beschwerden und Erwartungen der Patientin abzustimmen.

    Bei vorzeitiger Menopause kann eine HRT möglicherweise das Risiko für verschiedene Erkrankungen reduzieren.

    HRT nur bei klarer Indikation, Dauer und Dosierung entsprechend Beschwerdebild.

    Androgenersatztherapie nur bei Patientinnen mit entsprechender Symptomatik.

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  • Neues in der medikamentösen Myomtherapie


    Der selektive Progesteron-Rezeptor-Modulator Ulipristalacetat (Esmya®) ist als neue Therapieoption für symptomatische Uterusmyome für die präoperative Therapie von moderat bis schwer symptomatischen Myomen zugelassen.

    Im Vergleich zu den bisher als hormonelle Therapie zur Verfügung stehenden GnRH-Analoga führt Ulipristalacetat bei deutlich besserer Verträglichkeit signifikant zu einer rascheren Blutungskontrolle und zu einer länger anhaltenden Größenreduktion.

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  • Chirurgisches Management bei Urethraldivertikeln 


    Unter Berücksichtigung der entsprechenden Anamnese sowie physikalischen Untersuchung sollte die Diagnose Urethraldivertikel (UD) stets in Betracht gezogen werden. Bei klinischem ­Verdacht auf ein UD ist eine zusätzliche Diagnostik mit hoher Sensitivität und Spezifität empfehlenswert.

    Die chirurgische Therapie gilt als Therapie der Wahl, wobei für die vaginale Divertikulektomie (vertikale vaginale Inzision mit stumpfer Dissektion und Entfernung des UD oder „inverted U vaginal flap“) die ­größten Erfahrungswerte vorliegen.

    
Mit einem präoperatives Klassifikationssystem (LNSC3-System) lässt sich ein OP-Erfolg abschätzen.

    Die Patientin sollte vor jedem chirurgischen Eingriff über die häufigsten postoperativen Komplikationen (urethrovaginale Fistelbildung, Harninkontinenz, inkomplette Resektion, UD-Rezidiv) aufgeklärt werden.

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  • Vesikovaginalfistel nach gynäkologischen Operationen


    Die Vesikovaginalfistel (VVF) ist ein Verbindungstrakt zwischen Blase und Scheide und führt zu einem kontinuierlichen unfreiwilligen Austritt von Harn aus der Scheide. Zirka 90 % der VVF in Industrieländern sind Folge einer gynäkologischen Operation.

    Die chirurgische Versorgung wird primär empfohlen (Zugang abhängig von der Lokalisation). Bei sehr kleinen Fisteln auch ein konservatives Management (Stent/Drainage) möglich.

    Kontrovers diskutiert werden neben dem Zugangsweg der optimale Zeitpunkt der operativen Versorgung und das postoperative Management (Katheterdauer etc.).

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  • Fertiloskopie als neuer Goldstandard? 


    Die Laparoskopie mit Chromopertubation ist zwar der derzeitige WHO-Goldstandard in der Abklärung anatomischer Sterilitätsursachen im weiblichen Becken, weil sie im Vergleich zur Kontrastsonografie der Tuben und Hysterosalpingografie sensitiver ist. Sie hat jedoch naturgemäß ein höheres Risikoprofil, ist teurer und erfordert zum Teil mehrtägige Krankenhausaufenthalte, auch ist keine Mikrosalpingografie möglich – minimale post­entzündliche Veränderungen der Fimbrientrichter oder subtile Verwachsungen der Ovarien sind teilweise durch den Operateur nur schwer bis nicht erkennbar. Hieraus resultiert eine nicht zu unterschätzende Anzahl an Paaren, bei denen eine konser­vative Therapie durchgeführt wird, obwohl aufgrund unerkannter Tubenpathologie wenig Aussicht auf Erfolg besteht.

    Mit der aus der Kuldoskopie hervorgegangenen Fertiloskopie, einer transvaginalen Hydrolaparoskopie, können die Strukturen der Tuben und Ovarien in orthotoper Lage beurteilt werden und eine Salpingoskopie und eine Mikrosalpingoskopie durchgeführt werden. Die Fertiloskopie liefert Informationen über die Tuben­mukosa und feinste tuboperitoneale Verwachsungen. Da sie schonender, schneller, effektiver, ­sicherer und billiger ist als die Laparoskopie, könnte sie schon bald zum wesentlichen Bestandteil der Sterilitätsdiagnostik werden.

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  • Mehrlingsproblematik bei ART: wie viele Embryonen transferieren?

    Eine Mehrlingsschwangerschaft ist eine Komplikation und kein Erfolg der Reproduktionsmedizin.

    Die revidierte Fassung einer gemeinsamen Empfehlung der drei reproduktionsmedizinischen Gesellschaften Österreichs sieht eine Reduktion der maximal zu transferierenden Embryonen besonders in den höheren Altersclustern vor. Damit wurde in Absprache mit den PerinatologInnen eine Grundlage für die Reduktion der Mehrlingsschwangerschaften nach IVF/ICSI/Kryozyklen geschaffen.

    Spezialfall Inseminationsbehandlungen: Bei Stimulationsbehandlungen für Verkehr zum Optimum (VZO) oder intrauteriner Insemination (IUI) können Mehrlingsschwangerschaften nicht mehr verhindert werden, sobald mehr als zwei Follikel herangereift sind und die Befruchtung aller entstandenen Oozyten möglich ist. Option: ab 3 Follikeln Rescue-IVF in einem IVF-Institut.

    Als wesentlich für eine kritische Evaluierung der Reproduktionsmedizin in Österreich wird die Erfolgskontrolle der Empfehlungen hervorgehoben und die Klärung der Frage, was die Konsequenzen bei Nicht-Befolgung der Empfehlungen sein könnten.

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  • Lancet-Studie: „Nicht mehr als 2 Embryonen“

    Aktuell erschien im „Lancet“ das Ergebnis einer prospektiven Studie aus dem UK (Bristol und Glasgow), in der die Rate an Lebendgeburten mit der Zahl der transferierten Embryos in IVF-Zyklen in Abhängigkeit vom mütterlichen Alter (Frauen unter und über dem 40….

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  • Intrauterine Insemination

    Zum rechtlichen Rahmen in Österreich: nur vom Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe durchzuführen, bei unverheirateten Paaren ist ein Notariatsakt notwendig; heterologe Insemination (Samen eines Dritten) nur unter notarieller Beratung und in IVF-Instituten.

    Obligat ist die Aufbereitung des Ejakulats (z. B. Zech-Selector®), zugelassenen IUI-Katheter verwenden, nicht mehr als 0,5 ml Flüssigkeit in das Cavum uteri einspritzen, optimal vor dem Eisprung (Ovulationstest).

    Bei regulärem Zyklus und unauffälligen Genitalorganen ist eine hormonelle Unterstützung der Ovulation im IUI-Zklus nicht nötig.

    Der AMH-Wert ist ein Indikator für die ovarielle Reserve und auch – neben Vorgeschichte, Anamnese und Alter – ein wichtiger Parameter zur Entscheidung für oder gegen eine IUI (und Überweisung an ein IVF-Institut).

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  • Der pränatale Vaterschaftstest aus Chorionzotten und Fruchtwasser

    Wenn eine Frau um den Zeitpunkt der Ovulation mit mehreren Partnern Verkehr hatte, kann es für die werdende Mutter sehr wichtig sein, frühzeitig Gewissheit über den biologischen Vater zu haben – speziell in Ausnahmesituationen wie z. B. nach einer Vergewaltigung, bei Erberkrankungen eines Partners oder bei Seitensprüngen in einer bestehenden stabilen Partnerschaft.

    Der pränatale Vaterschaftstest stellt eine Möglichkeit dar, einer Frau in einer verzweifelten Situation zur ­Seite zu stehen und sie vor dem Eingriff eines Schwangerschaftsabbruchs zu bewahren. International ­erhobene Daten zeigen, dass in 80 % der „gewünschte“ Vater auch der biologische ist. Die Zahlen sprechen also ganz klar für den Erhalt des ungeborenen Lebens durch einen pränatalen Test.

    Mittels Chorionzottenbiopsie (ab der 11. SSW) oder Amniozentese (ab der 16. SSW) wird Material zur ­Analyse fetaler DNA gewonnen. Risiko des Eingriffs: 0,5–2 %. Die DNA-Analyse ist ebenso verlässlich wie ein postnatal durchgeführter Test.

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  • Ein dramatischer Notfall: Schulterdystokie

    Der geburtshilfliche Notfall Schulterdystokie ist selten (0,2 bis 3 % aller Geburten), unvorhersehbar (nur in 15 % Risikofaktoren wie erhöhtes Geburtsgewicht verifizierbar,) und dramatisch (sofortiges Handeln notwendig, fast zeitgleich kindliche Hypoxie, breites Spektrum kindlicher und mütterlicher Folgeschäden).

    Management: sofortige Facharztbeiziehung, Anästhesist verständigen, verschiedenste geburtshelferische Manöver, abdominelle Methoden als Ultima Ratio. Dokumentation (mit Stoppuhr) aus forensischen ­Gründen äußerst wichtig, ebenso ein ständiges Training (am Phantom).

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  • Vulvodynie – Verzweiflungsdiagnose oder Chance auf Heilung?

    Vulvodynie ist durch das Fehlen spezifischer makroskopischer Vulvaveränderungen bei oft massiver Schmerzsymptomatik charakterisiert. Histopathologisch scheint eine lokale Ver­mehrung von (degranulierten) Mastzellen sowie ein Wachstum von teilweise abnormen Nervenfasern in den betroffenen Arealen eine wesentliche Rolle zu spielen, weswegen sich unbedingt die bioptische Bestätigung empfiehlt.

    Zur Abklärung ist eine ausführliche Anamnese und sorgfältige klinische Untersuchung erforderlich.

    Unter Annahme einer multifaktoriellen Entstehung und Perpetuierung des Krankheitsbildes Vulvodynie wird heute ein multimodales, multidisziplinäres Therapiekonzept empfohlen: von Lokalanästhetika über physikalische Maßnahmen, Einbindung von Sexualtherapie, Therapie psychischer Komorbidität, ­systemischer Schmerztherapie bis zu chirurgischen Optionen.

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  • Vaginale Mykose

    Die Diagnostik der vulvovaginale Candidose (VVC) sollte immer durch das Mikroskop erfolgen.

    Ad Differenzialdiagnose zu bakterieller Vaginose: Gefahr eines Circulus vitiosus durch Überinterpretation von Kulturergebnissen, unnötige Antibiotikatherapien und durch diese geschädigte vaginale Laktobazillenflora als Schlüsselstelle in der VVC-Genese. Stellenwert der Kultur vor allem bei rezidivierender VVC.

    Noch zu wenig Wissen bzw. unsichere Datenlage zu: Genese der VVC, Partnertherapie, Zusammenhang mit Frühgeburtlichkeit, Wirksamkeit der Alternativmedizin, Rezidivtherapie.

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  • Hormonfreie Lokaltherapie bei vaginaler Trockenheit

    Wichtigste Ursachen für vaginale Trockenheit: Östrogenmangel in der Menopause und während/nach onkologischen Therapien (Chemo- oder antihormonelle Therapie).

    Leidensdruck durch negative Auswirkungen auf die Lebensqualität inkl. Sexualität.

    Hyaluronsäure-hältige Zäpfchen verbessern die Wassereinlagerung im Vaginalepithel und sind eine effektive hormonfreie Therapiealternative zu östrogenhältigen Zäpfchen.

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  • Harninkontinenz in der täglichen Praxis

    Im Laufe ihres Lebens ist jede 3. Frau von Harninkontinenz betroffen (Belastungsinkontinenz, überaktive Blase und Mischformen).

    Zu den evidenzbasierten Risikofaktoren zählen vaginale Geburten, Adipositas, körperliche Belastung und Demenz bei älteren Frauen.

    Die Therapiedomäne bei Belastungsinkontinenz ist – nach Versagen konservativer Maßnahmen (Beckenbodentraining) – die operative Therapie durch suburethrale Schlingeneinlage (TVT).

    Bei überaktiver Blase sind verhaltensmedizinische Maßnahmen, medikamentöse Therapie mit Anticholinergika, lokale Östrogentherapie wirksame Optionen, bei Versagen der konservativen Therapie invasive Maßnahmen (Botox, Neurostimulation, Blasenaugmentation) zu diskutieren.

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  • Deszensus der weiblichen Genitalorgane

    Senkungszustände der Scheide und des Uterus sind häufig und gehen für die betroffene Frau mit einer deutlichen Einschränkung der Lebensqualität einher.

    Zur Abklärung eines Genitaldeszensus ist eine gynäkologische Spiegeluntersuchung erforderlich, damit eine richtige Diagnose des Deszensus gestellt werden kann. Diese ist die Basis für die weitere Therapie, die entweder konservativ mit Pessaren oder operativ sein kann.

    Heute gibt es eine Vielzahl von sehr guten und bewährten Deszensusoperationen, die unabhängig vom Lebensalter durchgeführt werden können. Jede erfolgreiche Deszensustherapie bringt eine deutliche Besserung der Lebensqualität.

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  • Später Kinderwunsch

    Der Kinderwunsch ist so alt wie die Menschheit, er zieht sich wie ein roter Faden durch alle Kulturen. Bedingt durch große gesellschaftliche Veränderungen in den letzten Jahrzehnten in der westlichen Welt hat sich das Frauenbild sehr verändert, aber auch das Lebensalter beim ersten Kind und die Anzahl der Kinder.

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  • Ernährung in der Schwangerschaft – Praxisnahe Empfehlungen

    Eine bewusste Ernährung ist der Schlüssel zu einer unbeschwerten Schwangerschaft und eine wichtige Voraussetzung für eine gesunde Mutter und ihr gesundes Neugeborenes. Die Versorgung mit Energie und Nährstoffen für das Wachstum und die Entwicklung des Kindes ist zu gewährleisten, um eine mütterliche Unterversorgung zu vermeiden. Ungünstige  Ernährungsbedingungen während der Schwangerschaft haben Auswirkungen bis ins  Erwachsenenalter des Kindes.1

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  • Hypothyreose und unerfüllter Kinderwunsch

    Funktionsstörungen der Schilddrüse bedrohen auch die weiblichen Fertilität. Selbst eine beginnende Schilddrüsenunterfunktion ohne klinische Hypothyreose-Symptomatik kann einem unerfüllten Kinderwunsch als kausaler Faktor zugrunde liegen.

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  • Nicht-hormonelle Therapie bei Scheidentrockenheit

    Die vaginale Trockenheit ist ein weit verbreitetes Problem, das unterschiedliche Ursachen haben kann, wobei insbesondere in der Menopause nicht selten starke Beschwerden auftreten.

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  • Hormontherapie, Adipositas und Brustkrebsrisiko

    Nach Ausfall der reproduktiven Ovarialfunktion können aus dem Östrogendefizit Störungen des vegetativen und zentralen Nervensystems resultieren, weiters kann es zu verschiedenen Stoffwechselveränderungen mit möglichen Folgeerkrankungen wie postmenopausaler Osteoporose, Diabetes mellitus Typ 2, kardiovaskulären Erkrankungen sowie Morbus Alzheimer kommen.

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  • Sexualhormone und Thromboserisiko

    Kombinierte Ovulationshemmer (OH) können auf verschiedene Weise die prokoagulatorische und fibrinolytische Aktivität der Gefäßwand beeinflussen. In erster Linie verändert  Ethinylestradiol (EE) aufgrund seiner ausgeprägten hepatischen Wirkung dosis- und zeitabhängig die Produktion verschiedener Gerinnungs- und Fibrinolysefaktoren.

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  • Impfen vor und in der Schwangerschaft

    Mit dem sich wandelnden Bild des Frauenarztes bzw. der Frauenärztin hin zu einem Begleiter und „Hausarzt“ der Frau gewinnt das Thema Impfen auch in der gynäkologischen Praxis zunehmend an Bedeutung. Laut Empfehlung der WHO sollte jeder Arztkontakt dazu genutzt werden, zu prüfen, ob die empfohlenen Impfungen durchgeführt worden sind, und – wo notwendig – fehlende Impfungen bzw. Auffrischungen nachzuholen.1

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  • Komplikationen der monochorialen Zwillingsschwangerschaft

    Zwillingsschwangerschaften sind immer als Risikoschwangerschaften anzusehen, da verglichen mit Einlingen häufiger Fehlgeburten, Wachstumsprobleme, Frühgeburten und Geburtskomplikationen auftreten. Neben den allgemeinen Risiken kommen bei monochorialen Zwillingen ganz spezifische Komplikationen vor, die vor allem auf eine ungleiche Verteilung der plazentaren Versorgungsgebiete und das Vorhandensein von Gefäßanastomosen zwischen den beiden kindlichen Kreisläufen zurückzuführen sind.

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  • Zwillinge: Sectio oder vaginale Geburt?

    Die Anzahl der Mehrlingsschwangerschaften, vor allem Zwillingsschwangerschaften, nimmt seit dem letzten Jahrzehnt immer mehr zu. In Österreich sind knapp 1,7 % aller Geburten Zwillingsgeburten und der Trend ist weiter steigend.

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  • Schwangerschaft nach assistierter Reproduktion

    Das größte Risiko für Schwangerschaften nach assistierter Reproduktion (ART) ist das Mehrlingsrisiko. Allerdings treten auch bei Einlingsschwangerschaften nach ART treten gehäuft Schwangerschaftskomplikationen und/oder neonatologische Probleme auf. Unklar ist dabei, ob es sich um eine Folge der Therapie oder – was wahrscheinlicher ist – um einen Effekt der Subfertilität der Eltern handelt.

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  • Kinderwunsch beim männlichen onkologischen Patienten

    Im Rahmen der ASCO-Guidelines wurde 2006 klar festgehalten, bereits vor Therapiebeginn den Patienten über potenzielle Auswirkungen der Therapie auch auf die Fertilität sowie Möglichkeiten zum Erhalt der Fertilität hinzuweisen.

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  • Österreichisches Neugeborenen-Screening

    Bereits 1961 legte der US-amerikanische Mikrobiologe Dr. Robert Guthrie den Grundstein zum heutigen Screening. Die Blutabnahme erfolgte mittels Fersenpunktion, und durch Auftropfen des Blutes auf ein spezielles Filterpapier konnte eine erhöhte Phenylalaninkonzentration – Indikation Phenylketonurie – gemessen werden.

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  • Monophasische Kombinationspille mit Estradiol

    Seit etwa 3 Jahrzehnten wird versucht, Ethinylestradiol (EE) in Kombinationspillen durch Estradiol (E2) zu ersetzen. Zwar konnte eine kontrazeptive Sicherheit, vergleichbar mit herkömmlichen Präparaten erreicht werden (diese ist ja primär von der Gestagenkomponente abhängig), letztlich scheiterten aber alle Versuche insbesondere wegen irregulärer Blutungen bei Verwendung von E2 in der Pille.

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  • 3. Laparoskopie-Workshop: Sicherheit durch Standards

    Der Hands-on-Workshop richtet sich an GynäkologInnen, die laparoskopische Eingriffe erlernen bzw. ihr Know-how auf diesem Gebiet verbessern wollen.

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  • Hyperemesis gravidarum

    Es gibt heute eine Reihe von viel versprechenden Therapieansätzen, womit es nicht mehr gerechtfertig ist, die oft doch sehr belastenden Zustandsbilder der Hyperemesis gravidarum zu vernachlässigen.

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  • „Die Progesteron-Forschung gehört intensiviert“

    Mit der oralen Verabreichbarkeit der synthetischen Gestagene im Rahmen der Kontrazeption werden Partialwirkungen des natürlichen Progesterons auf breiter Basis therapeutisch nutzbar. Damit sei das Potenzial des weiblichen Sexualsteroids längst nicht ausgeschöpft,  meint Univ.-Prof. Dr. Ludwig Wildt.

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  • Prämature Menopause als Indikation zur HRT

    Das Jahr 2002 war für die HRT eine Art Zeitenwende. Durch die Ergebnisse der WHI-Studie wurde die Diskussion um Vorteile und Risiken einer HRT besonders komplex, sowohl für die Patientinnen als auch für die Ärzte; besonders heftig diskutiert wurden die Risiken für kardiovaskuläre Erkrankungen und für Brustkrebs.

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  • Bakterielle Vaginose

    Die bakterielle Vaginose (BV) ist die häufigste mikrobiologische Störung des Scheidenmilieus bei der Frau während der Geschlechtsreife. Neben der antibiotischen Therapie stellt sich oftmals die Frage nach einer effektiven Prävention von wiederkehrenden Kolpitiden.

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  • IROS 2011*: Ist die Uterusmyom-Embolisation eine Alternative zur Chirurgie?

    Gebärmuttermyome sind die häufigsten gutartigen Genitaltumoren und treten bei 20-50 % aller Frauen im gebärfähigen Alter auf. Meist sind sie zwar nicht symptomatisch, treten aber erhebliche Beschwerden über längere Zeit auf, die die Lebensqualität der Patientin verringern, besteht klarer Handlungsbedarf.

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  • Ernährung in der Schwangerschaft

    Die Handlungsempfehlungen KOMPAKT* fassen wichtige Botschaften zu Ernährung, Lebensstil und Allergievorbeugung in der Schwangerschaft zusammen. Hinter den Inhalten stehen die für Deutschland einschlägigen Fachgesellschaften, Verbände und Institutionen.

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  • Ovarialfunktion und Ovarialreserve

    Ovarien üben ihre Funktion im gelungenen Zusammenspiel mit verschiedenen Regelkreisen, dem hypothalamischen, dem hypophysären, aber auch dem der Schilddrüse und vieler anderer neurohormoneller Interaktionen aus. Eine adäquate Ovarialfunktion spiegelt sich am besten in einem regelmäßigen Menstruationszyklus wider. Ein solcher ist klinischer Indikator dafür, dass die Eierstöcke mit ihren Regelkreisen gut funktionieren.

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  • Cochrane Review: Kalzium schützt vor hypertensiven Schwangerschaftserkrankungen

    Ein Ende letzten Jahres erschienenes Cochrane Review1 versuchte den Effekt einer Ca-Supplementierung auf das Risiko einer Hypertonieentwicklung in der Schwangerschaft und deren nachteilige Folgen für das mütterliche und kindliche Outcome zu bestimmen. Der Bedarf für die Erstellung eines systematischen Reviews rechtfertigt sich auch aus dem Umstand, dass frühere Studien zum Thema teilweise diskrepante Ergebnisse lieferten.

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  • Schilddrüsen-Funktionsstörungen in der Schwangerschaft und postpartal

    Verschiedene Schilddrüsenerkrankungen führen zu Funktionsstörungen dieses Organs, die bei Frauen große Bedeutung in Bezug auf Kinderwunsch, Schwangerschaft und die Postpartalperiode haben. Im reproduktiven Lebensabschnitt finden sich bei Frauen oft Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse, eine zweite häufige Ursache sind iatrogene Effekte wie ein Zustand nach Operation bzw. Radiojodtherapie.

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  • Röteln in der Schwangerschaft

    Eine Rötelninfektion während der Schwangerschaft zählt wegen der hohen fetalen Fehlbildungsrate zu den am meisten gefürchteten viralen Infektionen in der Schwangerschaft.

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  • Kann man Schwangerschaftsstreifen vorbeugen?

    Zwar haben Schwangerschaftsstreifen haben keinen Krankheitswert, sie stellen jedoch eine teilweise starke kosmetische Beeinträchtigung für die betroffenen Frauen dar. Therapeutischen Maßnahmen sind leider beschränkt, das Heil muss in der Prävention gesucht werden.

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  • Welche Frauen sollen behandelt werden? Und mit welchen Hormonen? – Österreichisches Konsensuspapier zur Hormonersatztherapie

    Aufgrund der gewebsspezifischen Steroidsynthese richtet sich die HRT nach den Hormonmangelsymptomen. Die Beantwortung der grundlegenden Frage, die für jede HRT gestellt werden muss, ob nämlich eine Frau prinzipiell einen Hormonersatz benötigt oder nicht, hängt von den körperlichen und psychischen Symptomen ab.

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  • Initiative der Österreichischen Gesellschaft für Familienplanung – Verhütungsmankos an der Wurzel packen

    Heute gibt es eine große Vielfalt unterschiedlicher Verhütungsmethoden, sodass fast jede/-r die zum persönlichen Lebensstil und den Lebensumständen passende Möglichkeit finden kann. Zumindest theoretisch, denn die Praxis wird nach wie vor von einer Monokultur aus Pille und Kondom beherrscht, kritisieren SozialpädagogInnen wie auch FrauenärztInnen. Sie sehen auch einen Zusammenhang mit nach wie vor hohen Raten an Schwangerschaftsabbrüchen und ungewollten Schwangerschaften.

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  • Was ist (nicht) möglich? – Ultraschall-Screening in der Schwangerschaft

    Jede Frau wird während ihrer Schwangerschaft in irgendeiner Form Überlegungen anstellen, wie sie ihre Schwangerschaftsbetreuung hinsichtlich Pränataldiagnostik gestalten möchte. Die Entscheidung kann vom völligen Verzicht auf Pränataldiagnostik („Recht auf Nicht-Wissen“) bis zur Anwendung aller zur Verfügung stehenden pränataldiagnostischen Methoden reichen (Abb.).

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  • Stellenwert neuer diagnostischer Optionen – Nicht-invasive pränatale Diagnostik des kindlichen Rhesus-(D)-Faktors (NIPD-RhD)

    Bis weit in die 1960er-Jahre war der Morbus haemolyticus fetalis et neonatorum (MHN), der in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle durch mütterliche Antikörper gegen den Rhesus-D-Faktor (RhD) ausgelöst wird, eine weit verbreitete Erkrankung, die häufig zu neurologischen Spätkomplikationen (Kernikterus) oder gar zum intrauterinen Hydrops führte. Durch den breiten Einsatz von Anti-D-Hyperimmunglobulin kann heute in den meisten Fällen eine aktive mütterliche Immunisierung verhindert werden.

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  • Allergische Erkrankungen und Schwangerschaft

    Die Behandlung von Allergien stellt eine der häufigsten Indikationen für die Gabe von Medikamenten während der Schwangerschaft dar. Asthmatikerinnen bedürfen einer konsequenten antiinflam matorischen Therapie während der gesamten Schwangerschaft, um ein Risiko für den Fötus durch Asthmaanfälle und Asthmaexazerbationen zu minimieren.

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  • 6th International Symposium on Diabetes and Pregnancy – Aktuelles zu Diabetes in der Schwangerschaft

    Vom 23.-26. März 2011 war Salzburg Schauplatz des „6th International Symposium on Diabetes and Pregnancy (DIP)“.Es war uns als lokales Organisationskomitee eine Freude, diesen hochrangigen, 2-jährlich stattfindenden Kongress erstmals nach Österreich zu holen, da er einer der größten und bedeutendsten interdisziplinären Fachtagungen auf diesem Gebiet darstellt.

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  • Serie Virusinfektionen in der Schwangerschaft: Hepatitisinfektionen in der Schwangerschaft

    Hepatitisviren sind eine heterogene Gruppe von Viren, deren hauptsächliche klinische Manifestation zwar die Leberentzündung ist, nicht selten sind aber auch andere Organsysteme von der Infektion betroffen.

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  • Nachbericht zum 2. Hands-on-Workshop „Sicherheit durch Standards“ für GynäkologInnen, 18.–19. November 2011, Burg Güssing – 2. Laparoskopie-Workshop im Burgenland

    Der Hands-on-Workshop richtet sich an GynäkologInnen, die laparoskopische Eingriffe erlernen bzw. ihr Know-how auf diesem Gebiet verbessern wollen. Wie schon der erste Workshop im heurigen Frühjahr war auch der nunmehr 2. Workshop sehr stark nachgefragt und unmittelbar nach der Ausschreibung bereits ausgebucht.

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  • Nach wie vor tabuisiertes Problem mit wachsender Prävalenz – Überaktive Harnblase – mit oder ohne Harndranginkontinenz

    In Österreich leben derzeit etwa 830.000 Menschen mit OAB. Bedingt durch die demographische Entwicklung wird diese Zahl in den nächsten 20 Jahren auf fast 1,5 Millionen (!) ansteigen; die Symptome der OAB sind vor allem im Alter häufig. Bei den > 60-Jährigen sind nahezu gleich viele Männer wie Frauen betroffen, in dieser Altersgruppe geben etwa 20 % (unabhängig vom Geschlecht) OAB-Symptome an.

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  • Entwicklungen und aktueller Stellenwert von minimal invasiven Single Incision Slings (SIS) – Minischlingen in der operativen Therapie der weiblichen Belastungsinkontinenz
    Bei einer Prävalenz von bis zu 35 % für die behandlungsbedürftige Belastungs – harninkontinenz der Frau sind in den letzten Jahren die Zahlen an Inkontinenz – operationen drastisch angestiegen. Zum einen findet sich eine immer breitere öffentliche Wahrnehmung des Problems mit zunehmender Enttabuisierung und einer steigenden Therapiebereitschaft der Betroffenen. Andererseits kam es seit 15 Jahren zu einer Entwicklung neuerer Operationstechniken und Materialien mit einem Trend hin zu immer minimaler invasiven Methoden.
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  • Auszug aus der Kurzfassung der S3-Leitlinie der DGGG* zu Epidemiologie, Diagnostik, Therapie und Management – Der unkomplizierte bakterielle Harnweginfekt

    Eine Expertenkommission der deutschen AMWF (Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V.) hat evidenzbasierte Empfehlungen für das Management unkomplizierter, bakterieller Harnweginfektionen von Grund auf neu erarbeitet. Kernsätze der Leitlinie werden im Folgenden wiedergegeben.

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  • Erstes Stufe-3-zertifiziertes Endometriosezentrum in Ostösterreich – Endometriosezentrum Wien

    Mit 1. Jänner 2011 wurde unserem Endometriosezentrum in Wien die Stufe-3-Zertifizierung (Abb. 1) durch die Europäische Endometriose Liga, die Stiftung Endometriose-Forschung und die Endometriose-Vereinigung Deutschland e.V. verliehen. Die Zertifizierung auf Stufe 3 stellt das höchste erreichbare Zertifizierungsniveau dar, wir sind das erste zertifizierte Stufe-3-Zentrum in Ostösterreich.

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  • Evidenzbasierte Therapieempfehlungen – Blutungsstörungen unter reiner Gestagen-Langzeitkontrazeption

    Ein Schwangerschaftsabbruch ist sicherlich sowohl aus medizinischer als auch aus ethischer Sicht die ungünstigste Form der Kontrazeption. Nach den letzten verfügbaren Schätzungen der WHO beträgt der Prozentsatz sowohl in den entwickelten als auch in den unterentwickelten Ländern immer noch zwischen 20 und 30 %. Kontrazeptionsexperten empfehlen daher seit einigen Jahren aufgrund verschiedener Überlegungen vor allem den verstärkten Einsatz von sog. Long Acting Reversible Contraceptives (LARC). 

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  • Ergebnisse einer österreichischen Studie – Systemische Hormondistribution unter dem levonogestrelhaltigen Intrauterinsystem

    An der Universitätsfrauenklinik Innsbruck wurde eine Studie mit dem Ziel initiiert, durch LNGSerumspiegelbestimmungen bei Frauen mit applizierter Mirena® Erkenntnisse über das Ausmaß und den zeitlichen Verlauf einer möglichen systemischen LNG-Distribution zu eruieren.

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  • Pränatale bildgebende Diagnostik – Einsatzgebiete der fetalen Magnetresonanztomographie

    Die Magnetresonanztomographie (MRT) steht in Wien seit 1998 als Zusatzverfahren zum pränatalen Ultraschall (US) zur Verfügung. Die Methode wird zu diesem Zweck inzwischen weltweit eingesetzt, die Indikationen richten sich nach dem Bedarf des jeweiligen Perinatalzentrums bzw. nach den methodischen MRT-Möglichkeiten, die radiologisch zur Verfügung stehen, was zwischen den Zentren variieren kann.

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  • Zu den Ergebnissen einer aktuellen Untersuchung an der Wiener Semmelweis-Klinik – Wie gut ist die Folsäure-Versorgung Schwangerer in Wien wirklich?

    Eine ausreichende Versorgung mit Folsäure führt nachweislich zu einer Verringerung der Inzidenz von Neuralrohrdefekten (NTD) um bis zu 75 %. Trotz der Empfehlungen zur perikonzeptionellen Folsäureprophylaxe ist das tatsächliche, aktuelle Folsäure-Einnahmeverhalten von Frauen mit Kinderwunsch bzw. Schwangerer unklar. Um die tatsächliche Versorgungs – situation Schwangerer mit Folsäure zu erheben, wurde an der Semmelweis-Frauenklinik, Wien, eine Befragung durchgeführt.

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  • Brustvergrößerung – Auf Qualitätsstandards achten

    Brustvergrößerungen können heute sehr risikoarm durchgeführt werden, wenn auf ein professionelles Setting geachtet wird und der Operateur über die entsprechende Expertise verfügt. Die Implantate sind heute dank ständiger Weiterentwicklungen sehr sicher.

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  • Schmerzen ohne erkennbare Ursache in der Gynäkologie – Chronische Unterbauchschmerzen und Vulvodynie

    Eine besondere Belastung und Herausforderung für betroffene Frauen und behandelnde ÄrztInnen stellen chronische Schmerzen ohne erkennbare Ursache dar. Abhängig von der Lokalisation spricht man von chronischen Unterbauchschmerzen (Chronic Pelvic Pain – CPP) oder Vulvodynie. Viele Frauen haben eine langjährige Anamnese mit umfangreichen – und meist unauffälligen – Untersuchungen hinter sich. „Doctor Shopping“ und beidseitige Frustration sind eine häufige Folge.

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  • Cochrane Review*: GnRH-Suppression bei ART -Agonisten- oder Antagonisten-Protokoll?

    Ein rezent publiziertes Cochrane-Review verglich die Wirksamkeit und Sicherheit von GnRH-Antagonisten zur Suppression der störenden hypophysären Gonadotropin-Ausschüttung im Rahmen der kontrollierten ovariellen Stimulation in ART-Zyklen mit der Gabe von GnRH-Agonisten im Langprotokoll.

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  • Weichenstellung für die kindliche Entwicklung und Gesundheit – Ernährungsempfehlungen für die Schwangerschaft

    Die früher oftmals geäußerte Empfehlung, Schwangere sollen mit der Nahrung doppelt so viele Kalorien aufnehmen wie Nichtschwangere, ist heute zwar obsolet, der Bedarf an bestimmten Mikronährstoffen und Spurenelementen ist jedoch während der Schwangerschaft tatsächlich auf das Doppelte erhöht. In jedem Fall ist die Ernährung sorgfältig abzustimmen, pro zugeführter Kalorie muss überdurchschnittlich viel an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen zugeführt werden.

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  • Zur Reversibilität und Beeinflussbarkeit – Schwangerschaftsbedingte Hautveränderungen

    Die schwangerschaftsbedingte, physiologische Umstellung des mütterlichen Organismus macht sich insbesondere an der Haut und ihren Anhangsgebilden wie Haaren und Nägeln bemerkbar.

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  • Zum Vorgehen bei einer heute seltenen Problemstellung – Masern und Schwangerschaft

    Durch die konsequente Immunisierung im Kindesalter mit dem Lebendimpfstoff besteht eine hohe Immunität der Bevölkerung gegen Masern, so dass es bei uns nur äußerst selten zu Masern – infektionen in der Schwangerschaft kommt. Entsprechend Stichprobenstudien besitzen 98,2 % der Schwangeren Antikörper gegen Masern.

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  • Reisemedizinische Beratung zu impfpräventablen Erkrankungen und zur Malariaprophylaxe – Die fernreisende Schwangere

    Im internationalen Reiseverkehr gibt es heutzutage praktisch keine verbindlichen gesundheitlichen Vorschriften mehr, d. h. es werden für touristisch reisende Personen keine medizinischen Vorbeugemaßnahmen mehr verlangt, wenn man in ein Gastland einreist. Der gelernte Österreicher schließt aber leider aus dem Fehlen einer „Vorschrift“, dass damit dieses Thema für ihn erledigt ist und er auch wirklich nichts an medizinischer Vorsorge benötigt, wenn er in exotische Länder reist.

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  • Konsensuelle Empfehlungen österreichischer, deutscher und schweizerischer Geburtshilfe-Experten – Neues 5-Schritte-Konzept zur postpartalen Blutung

    Unter dem Motto „Es nützt nichts, schnell zu laufen, wenn es in die falsche Richtung geht“ haben führende Experten auf dem Gebiet der Geburtshilfe und geburtshilflichen Anästhesie aus Österrreich, Deutschland und der Schweiz ein abgestuftes 5-Schritte-Konzept zum Management der postpartalen Hämorrhagie (PPH) ausgearbeitet, das im klinischen Alltag dabei helfen soll, in dieser Risikosituation unter der Geburt optimal zu reagieren.

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  • Durch Fukushima droht keine Gefahr für Österreichs Ungeborene – Strahlenbelastung in der Schwangerschaft

    Im Zusammenhang mit den rezenten Ereignissen im Kernkraftwerk Fukushima-Daiichi in Japan sind viele schwangere Frauen über die Auswirkung einer möglichen Strahlenbelastung auf ihr ungeborenes Kind besorgt. Aufgrund der großen Entfernung zu Japan ist in Österreich auch weiterhin allenfalls mit Auswirkungen zu rechnen, die nur Bruchteile der hiesigen natürlichen Strahlenexposition ausmachen. Daher gilt es von gynäkologischer Seite, besorgte Patientinnen zu beruhigen und aufzuklären. Dabei soll dieser Beitrag helfen.

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  • Brustvergrößerung – Operationen im Krankenhaus durchführen

    Voraussetzungen für ein gutes Operationsergebnis sind eine exakte und seriöse Planung des Eingriffs und die ausführliche Information der Patientin im Vorfeld. Von einer Brustvergrößerung abgeraten werden sollte Frauen unmittelbar vor einer geplanten Schwangerschaft und sehr mageren Frauen mit großem Hautüberschuss sowie natürlich allen Frauen unter 18 Jahren.

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  • Medizingeschichte – Historische Konzepte zur Endometriose und Adenomyose

    Zwischen 2 % bis 8 % der prämenopausalen Frauen sind von Endometriose betroffen, welche als kausaler Faktor in bis zu 40 % aller Sterilitätspatientinnen nachgewiesen werden kann. Wir schreiben das Jahr 2011, doch wissenschaftliche Bestrebungen, die Entstehung, das Wesen und die Auswirkungen der Erkrankung zu beschreiben, gehen bis auf die Mitte des 19. Jahrhunderts zurück. Nach 150 Jahren lohnt es sich, einmal in die Vergangenheit zu blicken, um eine Frage zu beantworten – um wie viel sind wir weiter gekommen?

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  • Ergebnisse einer Metaanalyse – Vaginalsonographische Diagnostik der tief infiltrierenden Darmendometriose

    Epidemiologische Studien zeigen, dass 2–8 % der prämenopausalen Frauen von Endometriose betroffen sind, außerdem gilt Endometriose als wesentlicher kausaler Faktor in bis zu 40 % aller Sterilitätspatientinnen. Trotz der hohen Prävalenz der Erkrankung liegt die mittlere Zeitspanne vom Auftreten der ersten Symptome bis zur endgültigen Diagnose zwischen 8 und 10 Jahren.

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  • Therapie und Prophylaxe – Harninkontinenz der Frau

    Die ICS (International Incontinence Society) definiert Inkontinenz als „ungewollten Harnverlust, der objektivierbar und von einem Ausmaß ist, dass er hygienische und soziale Probleme verursacht“! Die für Diagnose und Therapie der Harninkontinenz eingesetzten Mittel liegen mittlerweile in der Größenordnung von denen mit Diabetes mellitus und Hypertoniebehandlung. Insgesamt sind in Österreich schätzungsweise etwa 850.000 Frauen und 150.000 Männer von dieser Problematik betroffen. Neue innovative Entwicklungen bei der Therapie der weiblichen Harninkontinenz tragen zu einer wesentlichen Verbesserung der Lebensqualität bei!

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  • Inkontinenz bei Frauen – Update Schlingen

    Insgesamt sind in Österreich etwa 850.000 Frauen von der Inkontinenzproblematik betroffen. In der Altersgruppe der 45–70-jährigen Frauen zeigt sich eine Inzidenz von nahezu 30–45 %. Im Laufe ihres Lebens müssen sich 15 % aller Frauen einer Inkontinenz- oder Deszensusoperation unterziehen. Die operative Behandlung der weiblichen Stressharninkontinenz erfolgt in der Regel nach Ausschöpfung der konservativen Maßnahmen, wenn die Patientin weiterhin unter der Harninkontinenz leidet.

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  • Aktuelle Optionen und Checklisten für die Beratung – Notfallverhütung – wann doch ärztliche Konsultation?

    Zwischen der Befruchtung und Implantation liegen im Schnitt etwa 7 Tage und diese vulnerable Phase kann z. B. durch eine kurzfristige Hormoneinnahme gestört werden. Dadurch wird nur die Nidation verhindert und nicht ein Frühabort induziert. Diese Phase eignet sich somit für eine postkoitale Verhütung, die jedoch lediglich im Einzelfall indiziert und nicht zur langfristigen Verhütung geeignet ist.

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  • Serie: Virusinfektionen in der Schwangerschaft – Teil 3 – Varizellen und Herpes zoster

    Varizellen (Feuchtblattern, Schafblattern, Windpocken) und Herpes zoster (Gürtelrose) sind zwei Manifestationen desselben Virus, nämlich des so genannten Varicella-Zoster-Virus (VZV). Dieses Virus ist ein DNA-Virus und gehört zur Gruppe der Herpesviren.

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  • Diagnostik und Therapie – Eisenmangelanämie in der Schwangerschaft und postpartal

    Aus rechtzeitiger Diagnostik und effizienter Therapie einer Eisenmangelanämie in der Schwangerschaft resultiert ein positiver Einfluss auf das mütterliche und fetale Outcome, wobei insbesondere auch an die Vermeidung von Fremdblutgabe in der Schwangerschaft unter der Geburt und post partum gedacht werden sollte.

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  • Beschwerden und Therapieoptionen – Die postmenopausale vulvovaginale Atrophie

    Die Abnahme der ovariellen Funktion um die Lebensmitte hat zahlreiche körperliche Veränderungen zur Folge, diese betreffen fast alle Organsysteme des Körpers. Während allerdings peri- und postmenopausale Beschwerden wie Hitzewallungen und nächtliche Schweißausbrüche mit der Zeit in Bezug auf ihre Intensität abnehmen, ist damit zu rechnen, dass atrophiebedingte Symptome im Bereich von Scheide und Blase mit dem Lebensalter zunehmen.

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  • Hohe Zahl an nicht diagnostizierten und falsch interpretierten Fällen – Lichen sclerosus und Lichen planus als Ursache chronischer vulvärer Beschwerden

    Vulväre Beschwerden bedeuten für betroffene Frauen gerade bei rezidivierendem oder chronisch persistierendem Verlauf eine immense Belastung des gesamten Lebensalltags sowie teilweise massive Probleme in der Sexualität und der Partner – beziehung. Trotz der noch immer schambesetzten und tabuisierten Thematik sind derartige Krankheitsbilder häufige Gründe, eine frauenärztlichen Sprechstunde aufzusuchen.

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  • Diagnose und Therapie – Das polyzystische Ovarialsyndrom

    Das polyzystische Ovarialsyndrom (PCOS), auch als Stein- Leventhal-Syndrom oder chronische hyperandrogenämische Anovulation bezeichnet, zählt zu den häufigsten endokrinologischen Erkrankungen der Frauen im gebärfähigen Alter. Typische Symptome sind unregelmäßiger Zyklus, Unfruchtbarkeit, Übergewicht und verstärkte Körperbehaarung.

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  • Zur Wirksamkeit und Sicherheit – Isoflavone bei Wechselbeschwerden

    Die Ergebnisse groß angelegter Studien haben in den letzten Jahren zu einem differenzierten Einsatz von Hormonpräparaten bei klimakterischen Beschwerden geführt. Alternative Behandlungen, wie beispielsweise die Medikation mit Isoflavonen, gewinnen daher, insbesondere bei leichten bis mittleren klimakterischen Beschwerden, zunehmend an Bedeutung, wobei Isoflavone aus Soja und Rotklee eine wichtige Therapieoption darstellen.

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  • Zum Stellenwert der Phytotherapie – Zyklusstörungen – hormonfreie Therapie und Prävention

    Pflanzliche Therapieoptionen haben in der gynäkologischen Sprechstunde längst ihren Platz erobert und das Wissen darüber wird auch von unseren Patientinnen eingefordert.

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  • Zu den Krankheitsbildern und zur Diagnostik – Harninkontinenz der Frau – häufiger, als man denkt

    Harninkontinenz stellt in Anbetracht der sich verändernden Altersstruktur der weiblichen Bevölkerung und der entstehenden Kosten eine große Herausforderung an die Medizin dar. Die sozialen Folgen wirken sich auf viele tägliche Aktivitäten der Betroffenen aus. Neue Entwicklungen in der Prävention, Diagnostik und Therapie können vielen Frauen helfen.

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  • Nachbericht zum 1. Hands-on-Workshop für GynäkologInnen, 1.–2. April, Hagensdorf bei Güssing – „Sicherheit durch Standards“: Hands-on-Training zur Laparoskopie

    Der stark nachgefragte Workshop richtete sich an GynäkologInnen, die laparoskopische Eingriffe erlernen bzw. ihr Know-how auf diesem Gebiet verbessern wollen. Die jungen GynäkologInnen erlebten in einer entspannten Atmosphäre interaktive, praxisnahe Vorträge von einer hochkarätigen Fakultät und abwechslungsreiche, fordernde Übungen an Pelvitrainern.

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  • Physiologie und Pathophysiologie des Kohlenhydrat-Stoffwechsels in der Schwangerschaft – Gestationsdiabetes

    Ob es sich beim GDM um eine besondere Form der latenten Glukoseintoleranz handelt bzw. wie die Diagnose zu stellen ist und wie das therapeutische Vorgehen ist, da gingen die Meinungen lange auseinander. Dazu ist festzuhalten: Tatsächlich besteht bei Frauen mit Gestationsdiabetes auch außerhalb der Schwangerschaft eine eingeschränkte Betazell-Funktion mit erhöhter Insulinresistenz, wodurch ein Zusammenhang zwischen dem Auftreten von GDM und der Entwicklung eines Typ-2-Diabetes im späteren Leben erklärt werden kann

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  • Eine diagnostische und therapeutische Herausforderung – Schilddrüse und Schwangerschaft

    Zwischen der Schilddrüsenfunktion und der Reproduktion bestehen mannigfaltige Querverbindungen, sowohl in Hinblick auf einen (unerfüllten) Kinderwunsch als auch in Bezug auf den Verlauf einer Schwangerschaft und die fetale Entwicklung.

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  • Serie: Virusinfektionen in der Schwangerschaft – Teil 1 – CMV-Infektion in der Schwangerschaft

    Das Zytomegalie-Virus (CMV) ist weltweit die häufigste Ursache kongenitaler Virusinfektionen – eines von 200 Neugeborenen kommt mit einer intrauterin erworbenen CMV-Infektion zur Welt – und die häufigste Ursache von kindlichem Hörverlust und einer Verzögerung der geistigen Entwicklung.

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  • Serie: Virusinfektionen in der Schwangerschaft – Teil 2 – HIV-Infektion und Schwangerschaft

    Personen mit HIV-Infektionen haben heute eine nahezu normale Lebenserwartung, und das bei guter Lebensqualität. Dies und die Tatsache, dass 75% der HIV-Infizierten zwischen 20 und 40 Jahre alt sind, tragen dazu bei, dass sich viele HIV-betroffene Paare Kinder wünschen. Im Rahmen der Betreuung von HIV-Infizierten mit Kinderwunsch steht einerseits der Schutz des nicht-infizierten Partners bzw. der nicht-infizierten Partnerin und andererseits der bestmögliche Schutz des Kindes vor einer HIV-Infektion im Vordergrund.

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  • Vielfalt an Symptomen, Entstehungshypothesen und therapeutischen Zugängen – Das prämenstruelle Syndrom

    Bis zu 80% der fertilen Frauen leiden in unterschiedlichem Maße unter Beschwerden, die unter dem Begriff prämenstruelles Syndrom (PMS) subsumiert werden. Diese Beschwerden sistieren mit Einsetzen der Regelblutung, die Follikelphase im nächsten Zyklus wird als beschwerdefrei wahrgenommen.

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  • Abriss zu den aktuellen Optionen – Notfallkontrazeption in Österreich

    Unter Notfallkontrazeption versteht man landläufig alle postkoitalen Anwendungen, die nach einer stattgehabten Kohabitation, jedoch vor einer möglichen Implantation ihre Wirkung entfalten. Bei unterschiedlichen Möglichkeiten hat sich als einfachste Möglichkeit die Verzögerung bzw. Hemmung der Ovulation herausgestellt. Damit soll letztlich verhindert werden, dass Spermien – Überlebenszeit im weiblichen Genitaltrakt maximal 5 Tage – auf eine Eizelle treffen können.

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  • Serie: Virusinfektionen in der Schwangerschaft – Zytomegalie-Infektion in der Schwangerschaft

    Infektionen mit dem humanen Zytomegalievirus (CMV) in der Schwangerschaft sind häufige Ursachen für kindliche Morbidität und assoziierte Infektionen. In der Vergangenheit wurde immer wieder der Sinn eines generellen CMV-Screenings diskutiert, jedoch sind bisher verlässliche Inzidenzzahlen aus dem europäischen Raum nicht bekannt. Eine derzeit laufende, multizentrische europäische Studie sollte bessere Aussagen ermöglichen. Auch bezüglich der Therapieoptionen wird es nach Einlangen der Studienergebnisse klarere Daten geben.

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  • Seit 2009 reproduktionsmedizinische Kooperation mit der Medizinischen Universität Wien – Fertilitätszentrum Döbling – eine erste Bilanz

    Mit der Etablierung der IVF-Einheit am Ambulatorium Döbling, Wien, entstand das erste Kooperationsprojekt zwischen der Universitätsklinik für Frauenheilkunde und der Medizinischen Universität Wien mit der Ambulatorium Döbling GmbH. Somit kann den Kinderwunschpaaren einmalig in Österreich das gesamte Spektrum der Reproduktionsmedizin in einem privaten Setting mit universitärem Know-how angeboten werden.

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  • Ernährung in der Schwangerschaft – Kein Essen für zwei

    Die Qualität der Ernährung in der Schwangerschaft kann über kurzfristige Effekte auf die Embryonalentwicklung hinaus auch die Gesundheit und Entwicklung des Neugeborenen und im weiteren Lebensverlauf wesentlich beeinflussen.

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  • Verringerte Referenzwerte im WHO-Manual 2010 – Neue Kriterien des Spermiogramms

    Seit Anfang 2010 gibt es die 5. Auflage des „WHO laboratory manual for the Examination and processing of human semen“ (ISBN 978 92 4 154778 9). Das bedeutet, es gibt neu definierte Referenzwerte des Spermiogramms. Das o. g. Manual wurde so gestaltet, dass es im Labor bei der Analyse direkt als Hilfestellung dienen soll.

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  • Promotion [Expertenforum] cobas® HPV-Test zur Früherkennung des Zervixkarzinoms – Paradigmenwechsel in der Zervixkarzinom-Vorsorge
  • Promotion Trend zu Phytopharmaka bei klimakterischen Beschwerden setzt sich fort