GA 06|2018

Herausgeber: em. o. Univ.-Prof. Dr. Sepp Leodolter, Universitätsklinik für Frauenheilkunde, Wien

Zum Geleit

Editorial

  • The Dark Side of Science−Forschungs-Müll, Fake-Publikationen und Junk-Konferenzen

    Das Ergebnis einer von „ORF Science“ gemeinsam mit den deutschen TV-Sendern NDR und WDR, der „Süddeutschen Zeitung“, mit „Le Monde“ und dem „Falter“ durchgeführten investigativen Recherche hat im vergangenen Sommer mein Weltbild um einiges erweitert. Es wurde ausführlich von einem Fake Science-System berichtet, das mir, obwohl seit langem wissenschaftlich tätig, in seinem Ausmaß nicht wirklich bekannt war.

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Seite des BÖG

Podium

Focus: Wiener Menopause-Kongress 2018

Gynäkologische Onkologie

Gynäkologie & Geburtshilfe

  • Wandel in der operativen Gynäkologie – Sinn und Unsinn

    Die Rahmenbedingungen und der zunehmende ökonomische Druck haben den operativen Alltag in der Frauenheilkunde völlig verändert.

    Nach der Ära der mit hoher Morbidität und Mortalität gekennzeichneten Ultraradikalchirurgie für alle Tumorstadien folgte die stadienadaptierte kombinierte operative und radiochemotherapeu­tische Strategie mit deutlicher Reduktion der Folgekomplikationen für die Patienten.

    Nach einer Epoche der explosionsartigen Entwicklung neuer TVT-Operationstechniken zur Rekonstruktion des Beckenbodens ist nach Bekanntwerden vieler neuer Komplikationen jetzt kritischer Realismus eingekehrt.

    Mit der Zunahme der organerhaltenden Techniken und konservativer Therapieoptionen ist die Anzahl der Hysterektomien seit Jahren rückläufig.

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Frauengesundheit

  • Sexualtherapie transkulturell: Tantra und Sexualität – „La petit mort“

    Der „kleine Tod“ ist ein Synonym für den Orgasmus. Im Tantra – einer indischen Philosophie, die heute unter anderem im Diamantweg, einem tibetisch-buddhistischen Erleuchtungsweg, weltweit gelebt werden kann – werden die Phasen des Orgasmus mit dem bewussten Sterben verglichen. Durch das Erleben der Hingabe wird es auch im Sterben möglich, den Tod als Höhepunkt des Lebens zu erfahren.

    Die Parallelen zur Sexualtherapie eröffnen interessante Erklärungsmodelle für entspanntes Leben, Lieben und Sterben.

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  • Sexualmedizin – Erfahrungen in der Männersprechstunde

    Bei Paaren in meiner Praxis mit dem Thema zu wenig Sex beklagt sich in 90 % der Fälle der Mann darüber, in 10 % die Frau.

    Selbstverständlich können auch Erektionsstörungen Paardimension erlangen, sie werden von einem Großteil der Männer traumatisch erlebt.

    Auch der vorzeitige Orgasmus des Mannes, eine der häufigsten sexuellen Funktionsstörung der Männer, bedarf der Einbeziehung der Partnerin und einer Kooperationsbereitschaft durch das Paar.

    Die meisten mit latenter homosexueller Orientierung negieren diese und leben in heterosexuelle ­Beziehungen, die dadurch starken Belastungen ausgesetzt sind.

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Medizinische Kontinenzgesellschaft Österreich

  • Editorial: Vorsitzwechsel in der MKÖ
    Es ist mir eine große Freude, mich in meiner Funktion der Präsidentin der österreichischen Kontinenzgesellschaft vorstellen zu dürfen.
    Bereits seit Beginn meiner chirurgischen Tätigkeit befasse ich mich intensiv mit der Proktologie, speziell mit Inkontinenz und Entleerungsstörungen. Ich bin Oberärztin mit ...Weiterlesen ...
  • Nachlese zur MKÖ-Jahrestagung 2018
    Das Tagungspräsidium, Physiotherapeutin Barbara Gödl Purrer, MSc und Prim. Univ.-Prof. Dr. Karl Tamussino, hat mit dem Titel „Das Becken – Generationen und Sensationen“ den Bogen von der Kindheit bis ins Alter gespannt und die Jahrestagung mit einem sehr vielfältigen Programm ...Weiterlesen ...
  • Beckenphysiotherapie − Welche Bausteine braucht die effiziente Therapie?
    Beckenboden – was die Physiotherapie kann
    Die physiotherapeutische Behandlung im Uro-, Prokto- und gynäkologischen Bereich hat sich längst als effiziente „First-Line“-Therapie etabliert (Tab. 1). Trotzdem ist die Vorstellung davon, was in der Physiotherapie passiert, oft vage.
    Die physiotherapeutische Behandlung bei ...Weiterlesen ...

Kinder- & Jugendgynäkologie

  • Polyzystisches−Ovar−Syndrom bei Jugendlichen

    Korrekte Diagnosestellung des PCOS in der Jugend oft schwierig, da einige „key features“ in den ersten Jahren nach Menarche oft physiologischerweise auftreten – zur Verifizierung der Verdachtsdiagnose PCOS regelmäßige Re-Evaluierung obligat.

    Therapie nach der vorherrschenden Symptomatik: Gewichtsreduktion durch Lifestyle-Modifikation als wichtigste therapeutische Maßnahme, Behandlung kutaner Hyperandrogenisierungserscheinungen mit COC, Antiandrogenen oder Low-Dose-Kombinationstherapien, regelmäßige Zyklierung zur Endometriumprotektion essenziell.

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