GA 04|2017

Herausgeber: em. o. Univ.-Prof. Dr. Sepp Leodolter, Universitätsklinik für Frauenheilkunde, Wien

Zum Geleit

  • Wird Google den Tod besiegen?

    Die neuen digitalen Technologien sind dabei, die Präzisionsmedizin und Personalisierung auf eine völlig neue Basis zu stellen und die Medizin zu revolutionieren. „Can Google solve death?“ titelte das „Time Magazine“ schon im September 2013.

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Editorial

  • 20 Jahre und kein bisschen leise …
    GYN-AKTIV hatte die besten Geburtshelfer, die man sich wünschen konnte, als es im Jahre 1997 das Licht der Welt erblickte: Univ.-Prof. Sepp Leodolter, den neuen Leiter der Klinischen Abteilung für Gynäkologie und ­Geburtshilfe am AKH Wien, sowie Mag. ­Wolfgang Maierhofer, den ...Weiterlesen ...
  • Wie die Zeit vergeht!
    Im Editorial der Ausgabe vom Jänner 2007 an­lässlich des 10-Jahre-Jubiläums berichtete ich von der initialen Idee zu GYN-AKTIV: Mit Übernahme der Leitung der Klinischen Abteilung für Allgemeine Gynäkologie und Gynäkologische Onkologie (vormals Klini­sche Abteilung für Gynäkologie und Geburts­hilfe) am AKH ...Weiterlesen ...

Podium

  • Geburtshilfe-Einsatz in Ghana

    Seit 5 Jahren engagiert sich die Frauenklinik der Medizinischen Universität Wien mit regelmäßigen humanitären Einsätzen und Know-how-Transfer in den Norden vom Ghana – mit dem Ziel, die hohe Kinder- und Müttersterblichkeit bei Schwangerschaft und Geburt zu senken.

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Focus: „20 Jahre Gyn-Aktiv“: Zukunftsperspektiven

  • Die Zukunft der gynäkologischen Endokrinologie

    In den letzten Jahren ist vor allem in Deutschland, aber auch in Österreich eine kontinuierliche Abnahme der Anzahl der Ordinariate und selbstständigen Abteilungen für Gynäkologische Endokrinologie zu beobachten. Die Vernachlässigung dieses integralen Bestandteils der Ausbildung bedroht langfristig die Legitimation des Gesamtfachs Frauenheilkunde und Geburtshilfe.

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  • Die Zukunft der Geburtshilfe und Perinatalmedizin

    Zu den zukünftigen Herausforderungen der Geburtshilfe gehören die kontinuierliche Zunahme der relativen Frühgeburtlichkeit in Europa und das heterogene klinische Vorgehen bei geburtshilflichen Standardsituationen.

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  • Die Zukunft der Reproduktionsmedizin

    Wie auch in anderen medizinischen Fachgebieten wird in der Reproduktionsmedizin der Fortschritt von der rasanten Entwicklung molekularbiologischer und molekulargenetischer Methoden vorangetrieben. Allerdings entstehen gerade im Bereich der assistierten Fortpflanzung mit den neuen Möglichkeiten auch bioethische und medizinrechtliche Fragestellungen, die naturgemäß kontrovers wie kaum anderswo diskutiert werden.

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  • Neue Immuntherapie-Optionen bei gynäkologischen Tumoren

    Grundlagenwissenschaft und klinische Forschung haben neue immunologische Therapiemöglichkeiten bei gynäkologischen Tumorentitäten ermöglicht. Mit den neuen Biologika und Kombinationstherapien zeichnen sich hoffnungsvolle Fortschritte ab und mit Spannung werden die Ergebnisse der derzeit laufenden klinischen Studien erwartet.

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  • Die Zukunftsperspektive der AssistenzärztInnen

    Die Situation der sich in Facharztausbildung befindlichen GynäkologInnen Österreichs wird – neben der neuen Ausbildungsordnung und der Reglementierung der Maximalarbeitszeiten – auch durch den schon seit geraumer Zeit stetig zunehmenden Frauenanteil geprägt. Anpassungen der gesetzlichen Rahmen- und Ausbildungsbestimmung an diese Entwicklungen sind nicht nur im aktuellen Interesse der AssistenzärztInnen, sondern auch hinsichtlich der Zukunft des Faches dringend nötig.

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  • Die Zukunft der niedergelassenen FrauenärztInnen

    Sich mit der Zukunft der niedergelassenen Ärzteschaft auseinanderzusetzen ist ein reizvolles, aber zutiefst spekulatives Unterfangen. Karl ­Valentins Zitat „Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen“ erfüllt sich hier aus mehreren Gründen.

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AGO Austria

  • Stellungnahme zur HPV-Impfung und HPV-Testung

    Durch Catch-up-Impfungen bei Erwachsenen kann die Effektivität des HPV-Schulimpfprogramms deutlich verbessert werden.

    Bei Frauen über 30 ist die primäre HPV-Testung zur Sekundärprävention effektiver und ­sicherer als der Einsatz der Zytologie im Screening.

    Die Zytologie als Triage- und diagnostischer Test wird weiter eine wichtige Rolle spielen.

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  • Nachwuchsförderung in der AGO

    Veränderte gesetzliche Rahmenbedingungen für die Arbeit in der Klinik, aber auch veränderte Lifestyle-Konzepte bei den angehenden ÄrztInnen nähren in vielen medizinischen Fachgesellschaften die Sorge um ausreichenden wissenschaftlichen Nachwuchs. Wir befragten OA Dr. Christian Schauer, Barmherzige Brüder Graz, zur Situation in der österreichischen Gynäkoonkologie aus Sicht der AGO.

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Gynäkologische Onkologie

  • Mammakarzinom 2017 – Durchbrüche, Teilerfolge und noch ein langer Weg

    Die duale HER2-Hemmung mit Pertuzumab und Trastuzumab ist in der ­neoadjuvanten und metastasierten Situation bereits seit Längerem etabliert und hat nun auch als adjuvante Maßnahme Wirksamkeit gezeigt.

    Bei metastasierter Erkrankung bewirkt die Zugabe des CDK4/6-Inhibitors Palbociclib zur endokrinen Therapie eine signifikante und klinisch relevante Verlängerung des ­progressionsfreien Überlebens.

    Eine Prognoseverbesserung durch die neuen Substanzen zeigte sich in den letzten Jahren vor allem bei HER2- und hormonrezeptorpositiver Erkrankung.

    Beim tripelnegativen Mammakarzinom wird nach wie vor nach neuen Strategien gesucht.

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  • ASCO 2017: Highlights zu gynäkologischen Tumoren

    Gyn-ASCO 2017 europäisch dominiert.

    Operative Therapie des Ovarialkarzinoms: „Game-changing“ Studien zu Lymphonodektomie und Rezidivoperation.

    Neue Daten zu Angiogeneseinhibitoren, PARP-Inhibitoren, Checkpoint-Inhibitoren beim Ovarialkarzinom.

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Gynäkologie & Geburtshilfe

  • Kinder- und Jugendgynäkologie in Österreich

    Nach Jahren des Dornröschenschlafs setzt die Kinder- und Jugendgynäkologie in Österreich neue Akzente.

    Kinder- und jugendgynäkologische Aktivitäten: Die Arbeitsgemeinschaft AGKi der OEGGG wurde reaktiviert, „First-Love-Ambulanzen“ eingerichtet, die Fortbildung intensiviert sowie forensische ­Begutachtungen und der Kinder- und Opferschutz professionalisiert und standardisiert.

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  • Abklärung nach sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche

    Kinder, die sexuelle Gewalt erfahren haben, dürfen bei der forensisch-gynäkologischen ­Untersuchung nur von erfahrenen UntersucherInnen begutachtet werden, die auch Praxis in der Interpretation der Befunde haben.

    Obligatorisch ist die Dokumentation in einer für Kinder geeigneten Checkliste sowie Fotodokumentation nach Einwilligung des Kindes, diese muss mittels einer am Kolposkop befestigten Kamera durchgeführt werden.

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  • Die guten und die schlechten Östrogene

    Auch in der Frauenheilkunde gibt es monochromatisch-mechanistische Weltsichten, eine davon ist nach wie vor überzeugt, dass das Reproduktionshormon Östradiol Krebs erzeugt.

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  • Chronische Unterbauchbeschwerden bei Migrantinnen

    Bei einem Teil der Patientinnen kommen als Ursachen von Chronic Pelvic Pain (CPP) auch emotionale Konflikte oder psychosoziale Belastungen in Frage.

    Aufgrund von sozioökonomischen wie psychischen Implikationen fungiert Migration oft als gesundheitsgefährdender Stressor.

    Bleibt der bio-psycho-sozialen Ansatz unberücksichtigt, kommt es speziell bei Migrantinnen mit CPP zu Über-, Unter- und Fehlversorgung.

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  • Bakterieller Vaginose vorbeugen

    Infektionen der Scheide sind nicht nur äußerst ­unangenehm, sie können auch das Risiko für aszendierende Infektionen begünstigen, wie zum Beispiel eine Endometritis.

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  • Qualitätssicherungssysteme in der Gynäkologie und Geburtshilfe

    Derzeit sind in der Gynäkologie/Geburtshilfe 3 Qualitätssicherungssysteme mit ­unterschiedlicher Detailtiefe im Einsatz, die unterschiedliche Teile des Fachgebietes ­abdecken und im Wesentlichen unabhängig voneinander betrieben werden.

    Unser Vorschlag, um die Nachteile der einzelnen Systeme zu überwinden und die bestehenden ­Synergien zu nutzen, ist es, dass das BMFG strikte Rahmenbedingungen vorgibt und mit der Umsetzung der ­Qualitätssicherung ein unabhängiges Institut beauftragt.

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  • News zu „Ernährung in der Schwangerschaft und Stillzeit“
    Fischöl in der Schwangerschaft reduziert Asthma- und Wheezing-Risiko bei den Nachkommen: Es mehren sich die Hinweise zum Zusammenhang zwischen der steigende Prävalenz von Wheezing (pfeifende Atmung aufgrund von intrathorakaler Atemwegsobstruktion) und Asthma und einer unzureichenden Zufuhr von langkettigen mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren ...Weiterlesen ...
  • Konnex von Darm- und Scheiden-Mikrobiota

    Die Dominanz durch Laktobazillen kennzeichnet die normale Mikrobiota der Scheide.

    Der Darm ist das Reservoir, das gut aufgefüllt sein sollte, um die Scheide zu schützen.

    Matching von Darm- und Scheidenflora: Bei Schwangeren stimmen die Laktobazillen in Darm und in der Vagina zu 80 % überein, bei postmenopausalen Frauen zu 70 %.

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Frauengesundheit

  • Gender und Resilienz

    Als Resilienz wird die Fähigkeit bezeichnet, Lebenskrisen ohne langfristige Beeinträchtigung zu meistern.

    Um Resilienz als wesentlichen Outcome-Parameter zur Gesundheit quantifizieren zu ­können, bedarf es eines neuen Messinstrumentariums.

    Frauen und Männer entwickeln unterschiedliche Strategien, um mit Lebenskrisen wie einer chronischen Erkrankung umzugehen.

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Medizinische Kontinenzgesellschaft Österreich

  • Editorial: Qualitätssicherung und MKÖ-Zertifizierungen
    Seit einigen Jahren sind Qualitätssicherung und Zertifizierungen in aller Munde. Kein Krankenhaus kann mehr auf Qualitätsmanager und Zertifizierungssiegel verzichten. Ebenso benötigen alle Ärzte Fortbildungsdiplome. Auch Arztpraxen brauchen einen Qualitätscheck, der sich aber vorwiegend auf systemisierte Abläufe in der Ordination bezieht. ...Weiterlesen ...
  • Operative Behandlung bei Belastungsinkontinenz der Frau
    Die Stressharninkontinenz der Frau hat ihre höchste Prävalenz um die Zeit der Menopause. Die Risikofaktoren wie hohe Parität, jahrelange schwere körperliche Arbeit, Rauchen beginnen in dieser Altersgruppe ihre Wirkung zu zeigen. Die Methodik und Technik in Abklärung und Therapie war ...Weiterlesen ...