GA 06|2020

Herausgeber: em. o. Univ.-Prof. Dr. Sepp Leodolter, Universitätsklinik für Frauenheilkunde, Wien

Zum Geleit

  • Künstliche Intelligenz für die medizinische Diagnostik (KID)

    Auszüge aus dem White Paper1 | Das Gesundheitssystem steht unter einem enormen finanziellen und personellen Druck. Die demografische Entwicklung hin zu einer älteren Gesellschaft bedingt eine stete Zunahme der Untersuchungs- und Behandlungszahlen, gleichzeitig gewinnen individuelle Therapieentscheidungen an Komplexität.

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Editorial

Seite des BÖG

  • Vom Bedürfnis nach Zuwendungsmedizin

    Wünschen sich Frauen etwas, das in der Kassenmedizin nicht zu erfüllen ist? Ich frage mich tagtäglich, ob KollegInnen anderer Fachrichtungen ebensoviele anstehende Fragen des Lebens beantworten müssen. Eigentlich liegt das Mysterium im Dürfen und nicht im Müssen!

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AGO Austria

  • Die AGO-Preise 2020

    Trotz aller Einschränkungen und Absagen von Präsenzveranstaltungen aufgrund der COVID-19-Pandemie: Den ­regen Aktivitäten der AGO zur Durchführung klinischer Studien und Forschungsförderung tut dies keinen Abbruch, herausragende Leistungen wurden auch heuer prämiert und verdienen so wie in den Jahren zuvor unsere ungeteilte Aufmerksamkeit.

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  • Mitteilung der AGO Studienzentrale: Derzeit laufende und geplante gynäkoonkologische Studien

    Ohne klinische Forschung gibt es keinen Fortschritt in der Medizin. Wir, die AGO Austria, tragen unseren Teil an der wissenschaftlichen Medizin und dem Fortschritt in der Behandlung von gynäkologischen Patientinnen durch Durchführung von klinischen Studien bei.

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Gynäkologie & Geburtshilfe

  • Endokrinologische „Krise“ auch als Chance

    Das Ende der reproduktiven Phase der Frau mit der Menopause ist als von der Natur vorgegebenes biologisches Phänomen unausweichlich, das Leiden unter den damit verbundenen und teilweise massiven Beschwerden ­jedoch nicht. Für Patientinnen stehen Optionen wie die mittlerweile rehabilitierte Hormonersatztherapie (HRT) zur Verfügung, die nicht nur symptomatisch wirksam sind, sondern diese Lebensphase der Frau auch als endokrinologisches Window of Opportunity für eine langfristige Weichenstellung zu gesundem Altern nützen können.

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  • Menopause-Diagnostik: Hyperprolaktinämie

    Sowohl in den fertilen als auch perimenopausalen Jahren kann eine (klinisch manifeste) ­ Hyperprolaktinämie auftreten.

    Abhängig vom Alter der Frau handelt es sich um eine „echte“ Erhöhung oder um einen  zyklusabhängig physiologisch hohen Prolaktinwert, dies gilt es zu differenzieren.

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  • Wertigkeit des Ultraschalls in der Postmenopause

    Der transvaginale Ultraschall ist eine dynamische Untersuchungstechnik. Beschrieben werden Sonomorphologie, Gewebestruktur, Beweglichkeit, Schmerzempfindung, Vaskularität und neuerdings auch Gewebesteifigkeit (Elastografie).

    Moderne Diagnostik und computerisierte Verfahren für das klinische Management auffälliger Befunde stehen zur Verfügung: wie das IOTA-ADNEX-Modell, die IETA (Endometrium Tumor Analyse), das O-RADS (Ovarian-Adnexal Reporting And Data System) sowie das MUSA (Morphological Uterus Sonographic ­Assessment).

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  • Tissue Selective Estrogen Complex (TSEC) in der HRT – Stellenwert von SERMs als Therapiepartner von Östrogen

    Tissue Selective Estrogen Complex (TSEC): HRT-Kombination aus konjugierten Östrogenen und einem SERM (selektiver Östrogenrezeptor-Modulator).

    Rationale für TSEC: Positive Effekte der Östrogene zur Reduktion von klimakterischen Beschwerden mit den positiven Effekten eines SERMs bezüglich eines reduzierten Mammakarzinom-Risikos koppeln.

    Vielversprechende Studienergebnisse u. a. zur Reduktion von Hitzewallungen ohne negative ­Auswirkungen auf das Endometrium unter TSEC-Therapie.

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  • Update postmenopausale Osteoporose

    Risikopatientinnen sollen perimenopausal durch zielgerichtete Diagnostik identifiziert ­ werden.

    Therapeutische Entscheidungen sollen nie aufgrund von Knochendichtemessungen allein getroffen werden.

    Die HRT ist die erste Wahl zur Primärprävention der postmenopausalen Osteoporose.

    Bisphosphonate und Denosumab unterscheiden sich grundlegend in Wirkmechanismus und ­ Anwendungsdauer.

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  • Warum erkranken Frauen seltener an COVID-19?

    Je höher der Östradiolspiegel, umso leichter ist der Krankheitsverlauf von COVID-19.

    Die Postmenopause ist ein unabhängiger Risikofaktor für einen aggressiveren Verlauf.

    Östrogene schützen auch, indem sie das Komplementsystem und direkt den Infektionsvorgang beeinflussen.

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  • Sexualität in der palliativen Situation

    Auch in der palliativen Situation sollten Intimität und Sexualität zugelassen und ermöglicht werden.

    Manche Hilfestellung von Seiten des medizinischen Personals sollte geleistet werden, wie zum Beispiel das Zurverfügungstellen eigener Räumlichkeiten, wohin sich das Paar zurückziehen kann.

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  • Österreichische Medizingeschichte: Vor 50 Jahren starb Hermann Knaus

    Bereits 1936 wurde er für den Nobelpreis in Physiologie oder Medizin vorgeschlagen, den dann allerdings Otto ­Loewi und Henry Hallett Dale für ihre Forschungen zur chemischen Übertragung der Nervenimpulse erhielten. Die Entdeckungen von Knaus waren einfach der Zeit zu weit voraus gewesen.

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  • GYN-AKTIV KOMPAKT 2020 im Rückblick

    Corona-bedingt wurde der 6. GYN-AKTIV KOMPAKT im Oktober 2020 als reines WEBseminar durchgeführt.

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  • GYN-AKTIV KOMPAKT: Rezidivierende bakterielle Vaginose

    Eine bakterielle Vaginose (BV) ist charakterisiert durch den Verlust der normalen Laktobazillenflora in Verbindung mit einer hohen Konzentration von anaeroben Bakterien.

    Diagnosemittel der ersten Wahl ist das Grampräparat.

    Bei rezidivierender BV ist nach initialer Standardtherapie mit Clindamycin oder Metronidazol eine Dauertherapie über 6 Monate empfohlen.

    Nach der antibiotischen Therapie ist der Wiederaufbau einer physiologischen vaginalen Keimflora mit einem Laktobazillen-Präparat empfohlen.

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Junge Gyn

  • Einsatz in Eritrea

    Die NGO For-Eritrea e.V. (Medical Support in Partnership) nimmt sich seit der Gründung im Jahre 2012, neben anderen Schwerpunkten, der Adaptierung der Arbeitsabläufe in der Geburts­hilfe zur Senkung der maternalen und neonatalen Morbidität sowie Mortalität an.

    Eritrea zählt zu den ärmsten Ländern der Welt mit einer Gesamtbevölkerung von ca. 5,5 Millionen Einwohnern.

    Die Gesundheitsversorgung und insbesondere die Geburtshilfe sind in den letzten Jahren deutlich sicherer geworden, jedoch lag die Müttersterblichkeit im Jahr 2014 immer noch bei 380/100.000.

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MKÖ News

  • Online-Symposium „Der schmerzhafte Beckenboden“

    Bereits 2019 widmete sich eine Session der MKÖ-Jahrestagung der Frage: „Wird die Videokonferenz den Kongressbesuch ersetzen – also auch den der MKÖ-Jahrestagung 2030?“ Damals war, nach einem evolutionär gespannten Bogen, der ganz in Richtung „Nein“ ausgelegt war, die überraschende Antwort: „Ja“ – und zwar aus der Not heraus, Stichwort Klimawandel.

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