FdR 01|2017

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Josef Smolen, Klinische Abteilung für Rheumatologie, Universitätsklinik für Innere Medizin III, Medizinische Universität Wien

Editorial

Focus: Rheumatoide Arthritis

  • Können wir die rheumatoide Arthritis verhindern?

    Rheumatoide Arthritis muss früh behandelt werden, um die Zerstörung der Gelenke zu minimieren.

    Die Hypothese, dass eine Therapie vor dem Auftreten der typischen Gelenkentzündungen die Erkrankung ­vielleicht sogar verhindern kann, beschäftigt die rheumatologische Welt seit Langem. Auch rezente Studien mit sehr effektiven Medikamenten erlauben uns immer noch nicht, diese Frage mit Ja zu beantworten.

    Weitere Studien mit unterschiedlichen Designs sind daher sehr sinnvoll, jedoch in dieser sehr frühen Phase der ­Erkrankung auch immer mit ethischen Bedenken verhaftet.

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  • Subklinische RA? Was tun, wenn Ultraschall positiv, aber wenig/keine Klinik?

    Die klinische Relevanz der sonografisch nachweisbaren Restsynovitis hängt von der gesamten klinischen ­Situation ab.

    Ein Biologika-Absetzversuch bei Patienten mit Restsynovitis sollte mit besonderer Vorsicht erfolgen.

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  • RA: Womit beginnen?

    Auch in der Ära der Biologika stellt Methotrexat (MTX) nach wie vor ein sehr effektives DMARD zur Behandlung der RA dar.

    In den EULAR-Empfehlungen zum Management der RA wird MTX zur First-Line-Therapie bei aktiver RA ­empfohlen.

    Das Nebenwirkungsprofil von MTX ist zu beachten. Regelmäßige Kontrollen und die Beachtung von Kontraindikationen sind notwendig.

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  • RA: Was tun, wenn ein DMARD versagt?

    Mehr als die Hälfte aller RA-Patienten, die eine MTX-Monotherapie erhalten, erreicht nicht das Therapieziel einer Krankheitsremission.

    In Abhängigkeit von vorhandenen Risikofaktoren für eine schlechte Prognose der RA sollten diese Patienten unterschiedlich behandelt werden.

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  • RA: Was tun, wenn das erste Biologikum versagt?

    Zur Therapie der rheumatoiden Arthritis stehen mehrere biologische DMARDs mit unterschiedlichen ­Wirkmechanismen zur Verfügung.

    Bei ungenügender Wirksamkeit einer Kombinationstherapie von synthetischen mit einem biologischen DMARD wird der Wechsel auf ein anderes biologisches DMARD empfohlen.

    Welches biologische DMARD dabei gewählt wird, bleibt dem betreuenden Rheumatologen überlassen, da nach einem Wechsel des biologischen DMARD von allen Therapeutika ein ähnlicher, wenn auch geringerer, Therapieeffekt zu erwarten ist.

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  • Treat to Target – Bewertung eines Konzeptes

    Das Treat-to-Target-(T2T-)Konzept (Festsetzen eines Therapieziels, regelmäßiges Überprüfen des Erreichens und Adaptierung der Behandlung bei Nichterreichen) ist eine wichtige Säule in der Behandlung von chronischen ­Erkrankungen.

    Bei der rheumatoiden Arthritis konnte gezeigt werden, dass durch Implementierung von T2T-Strategien eine ­Reduktion von Krankheitsaktivität erzielt und auch Outcomes wie körperliche Funktion, Lebensqualität und radiologische Progression langfristig verbessert werden können.

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Aktuell

  • Versorgungkonzepte in der Rheumatologie

    Eine gute Zusammenarbeit zwischen Hausärzten und internistischen Rheumatologen und ein erleichterter und rascher Zugang zum Spezialisten sind für eine optimale Versorgung notwendig.

    Eine entsprechende Zahl von motivierten internistischen Rheumatologen ist dafür eine wichtige Voraussetzung.

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Organe

  • Rheuma und das Auge

    Das frühzeitige Erkennen okulärer Beteiligungen bei rheumatischen Erkrankungen kann irreversible Schäden am Auge und einen damit einhergehenden Visusabfall bis hin zur Erblindung verhindern.

    Intraokulare Entzündungen können auch die Erstmanifestation rheumatologischer Systemerkrankungen sein und sollten den Ophthalmologen hellhörig machen.

    Die interdisziplinäre Zusammenarbeit ist maßgeblich für den bestmöglichen Erhalt der Patientengesundheit.

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SERIE Biologika und neue synthetische Moleküle in der Rheumatologie