FdR 01|2016

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Josef Smolen, Klinische Abteilung für Rheumatologie, Universitätsklinik für Innere Medizin III, Medizinische Universität Wien

Editorial

  • Psoriasis-Arthritis – komplex und vielschichtig
    Die aktuelle Ausgabe der Fakten ist der Psoriasis-Arthritis gewidmet, einer Erkrankung, die sich durch eine besondere Vielschichtigkeit auszeichnet.
    Schon das klinische Erscheinungsbild ist höchst variabel: Da gibt es Patienten, die neben einzelnen, schuppenden Plaques lediglich über gelegentliche Arthralgien klagen, ...Weiterlesen ...

Focus: Psoriasis-Arthritis

  • PsA: Vielfältigkeit des klinischen Erscheinungsbildes

    Die Psoriasis-Arthritis bietet ein heterogenes klinisches Bild.

    Jede Gelenkregion kann befallen sein, auch die Wirbelsäule.

    Die Behandlung der Psoriasis-Arthritis erfordert ein interdisziplinäres Management.

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  • PsA: Stellenwert von Ultraschall in Diagnostik und Monitoring

    Der Ultraschall kann für die Diagnose und Aktivitätsbeurteilung der PsA herangezogen werden.

    Er erlaubt eine objektive Beurteilung der entzündlichen Veränderungen an Gelenken und umgebenden Strukturen.

    Die Rolle der Sonografie zur Beurteilung der Enthesitis ist aufgrund der geringen Spezifität (bei hoher Sensitivität) noch unklar.

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  • PsA: Herausforderung im Assessment

    Aufgrund des heterogenen Erscheinungsbildes mit unterschiedlicher Lokalisation und Ausprägung des Befalls ist das routinemäßige Assessment bei der Psoriasis-Arthritis (PsA) komplizierter als beispielsweise bei der rheumatoiden Arthritis (RA).

    Aus Mangel an validierten und standardisierten Instrumenten hat man sich lange Zeit Tools der RA ‚geborgt‘. Dies kann aber vor allem bei extraartikulärem Befall wie Haut oder Sehnenansätze zu Problemen führen, da mit diesen Instrumenten gewisse Aspekte der Erkrankung nicht erfasst werden.

    Es ist daher wichtig, die Krankheitsaktivität unterschiedlicher Domänen der PsA zu erfassen.

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  • Neue EULAR- und GRAPPA-Richtlinien zur Behandlung der Psoriasis-Arthritis

    Die Psoriasis-Arthritis kennzeichnen entzündliche Veränderungen an Gelenken, Sehnen und/oder der ­Wirbelsäule, die meist zusammen mit psoriatischen Haut- und/oder Nagelveränderungen auftreten.

    Die 2015-GRAPPA-Richtlinien und die 2015-EULAR-Empfehlungen sind großteils sehr ähnlich (allgemeine ­Behandlungsempfehlungen; Stellenwert von DMARDs und Biologika). Bei den GRAPPA-Empfehlungen können ­Biologika und PDE4-Hemmer früher zum Einsatz kommen.

    Die GRAPPA-Empfehlungen inkludieren auch die Behandlung von Haut- und Nagelmanifestationen, EULAR verweist auf den Dermatologen.

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  • Neue therapeutische Konzepte bei PsA

    Zur Behandlung der PsA wird rezent eine Reihe von verschiedenen neuen Medikamenten entwickelt, die unterschiedlichen Substanzklassen zugerechnet werden können.

    Zum einen sind das zielgerichtete synthetische DMARDs (wie der PDE4-Inhibitor Apremilast), zum anderen biologische DMARDs, wie IL-12/23- und IL-17-Inhibitoren.

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Wissenschaft aktuell

SERIE PatientInnen im Focus

  • Die Perspektive von PatientInnen mit Psoriasis-Arthritis

    Franziska Rädler leidet seit der Kindheit an Psoriasis, seit ihrem 18. Lebensjahr auch an Arthritis. Im Interview, das Tanja Stamm führte, beantwortet sie Fragen zum Umgang mit der Erkrankung.

    Besonders betont sie die Bedeutung einer patientenzentrierten Behandlung und die Einbindung in Behandlungsentscheidungen.

    Kompetente ehrliche Aufklärung und eine Vertrauensbeziehung zum behandelnden Arzt sind die Basis für Eigenverantwortung und Selbstmanagement.

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SERIE Kinder-Rheumatologie

  • Teil 4: Prognose kindlicher Rheumaerkrankungen

    Das klinische Bild der juvenilen chronischen Arthritis (nach neuer Nomenklatur der ILAR 1998: juvenile ­idiopathische Arthritis [JIA]) ist wesentlich vielgestaltiger als chronische Arthritiden im Erwachsenenalter.

    Die Patienten sind chronisch kranke Kinder und Jugendliche, die während ihrer körperlichen und psychosozialen Entwicklung erkranken.

    Neben den spezifischen Problemen der kindlichen Arthritis an einem oder mehreren Gelenken (Oligoarthritis/Polyarthritis) treten oft assoziierte pädiatrische Krankheitsbilder oder Komplikationen wie Wachstumsstörung oder Beeinträchtigung des Ernährungszustandes hinzu.

    Von diesen Folgesymptomen wird die Prognose der kindlichen Arthritis bestimmt.

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