neuro 01|2017

Herausgeber: Österreichische Gesellschaft für Neurologie, Prim. Univ.-Doz. Dr. Elisabeth Fertl, Präsidentin der ÖGN

Editorial

  • Editorial 01/17
    Liebe Leserinnen, liebe Leser!
    In der Natur können wir nun die ersten Anzeichen des Frühlings wahrnehmen. Entsprechend gibt uns dies Hoffnung, Kraft und Zuversicht für die zahlreichen standespolitischen Anliegen des Kalenderjahres 2017. Sie halten nun wieder ein druckfrisches Heft von ...Weiterlesen ...

Gesellschaftsnachrichten

  • Head Office der EAN in Wien

    Als Österreicher ist es für uns eine besondere Freude und erfüllt uns mit Stolz, dass sich der Hauptsitz der European Academy of Neurology (EAN) in Wien befindet. Es ist uns daher auch ein großes Bedürfnis, die österreichischen Neurologinnen und Neurologen besonders gut über die EAN informiert zu wissen. Wir haben deshalb sehr gerne das Angebot aufgegriffen, in neurologisch über die Struktur, Ziele und Aktivitäten der EAN zu berichten – und Sie damit vielleicht auch zu ermuntern, noch mehr die Angebote der EAN zu nutzen oder direkt in der Gesellschaft mitzuarbeiten.

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  • Aktuelle Veränderungen bei Fortbildungsangeboten: Bericht über UEMS EACCME 2.0

    Die Neuerungen wurden bei einer EACCME-Veranstaltung im November 2016 in Amsterdam sowie bei einer EACCME-Veranstaltung in Brüssel 2017 vorgestellt und erweitern das Spektrum der Anerkennung der Fort- und Weiterbildung in der Facharzttätigkeit.

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  • Ärztliche Fortbildung in Österreich

    Immer am neuesten Stand des medizinischen Fortschrittes zu sein spielt für Ärztinnen und Ärzte eine entscheidende Rolle. Die Österreichische Akademie der Ärzte wurde daher 2001 von der Österreichischen Ärztekammer mit dem Ziel gegründet, die medizinische Bildung in Österreich zu fördern und weiterzuentwickeln. Im Folgenden finden Sie einen kurzen Überblick über die Fortbildungsmöglichkeiten und das Anerkennungs­prozedere in Österreich.

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Neurologie in Österreich

Kongress-Highlights

  • 20. Jahrestagung der Österreichischen Schlaganfall-Gesellschaft

    Die Jahrestagung der Österreichischen Schlaganfall-Gesellschaft fand heuer vom 19. bis 21. 1. 2017 in Salzburg, das sich wolkenlos in blütenweißem Schneekleid präsentierte, statt. Dieses Jahr wurde die Tagung erstmals von der Europäischen und der Welt-Schlaganfall-Organisation (ESO und WSO) mitgetragen.

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  • International Meeting on Environment and Health
    Unter den Auspizien der WFN Applied Research Group on Environmental Neurology fand von 30. 11. bis 2. 12. 2016 ein Symposium zum Thema Umwelt und Neurologie statt. Der erste Teil der Tagung fand im Haus des Europäischen Rates statt, die ...Weiterlesen ...

Konsensus-Review

  • Palliativmedizin bei chronischen und progredienten neurologischen Erkrankungen

    Eine Arbeitsgruppe der European Association for Palliative Care hat in Zusammenarbeit mit der European Academy of Neurology einen konsensuellen Review zur Palliativtherapie bei neurologischen Erkrankungen erstellt, der im Jänner 2016 im European Journal of Neurology publiziert wurde. David Oliver, Gian Domenico Borasio, Augusto Caraceni, Marianne de Visser, Wolfgang Grisold, Stefan Lorenzl, Simone Veronese und Raymond Voltz geben einen Überblick über die wichtigsten Empfehlungen.

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Demenz

  • Die zerebrale Amyloidangiopathie
    Die zerebrale Amyloidangiopathie (ZAA) wird in der Pathologie häufig, in der Klinik aber nur selten diagnostiziert. Die Erkrankung hat vor allem bei älteren PatientInnen hohe klinische Relevanz. Meist präsentiert sie sich als rezidivierende Schlaganfallerkrankung mit demenzieller Entwicklung. Sie erfordert Wissen ...Weiterlesen ...

Education and Training

  • Wie machen wir uns für die Generation Y attraktiv?
    BesucherInnen der Website der Österreichischen Gesellschaft für Neurologie und LeserInnen von neurologisch werden die Kurzinterviews mit jungen Ärztinnen und Ärzten aufgefallen sein, in denen diese ihre ansteckende Begeisterung für das Fach Neurologie ausdrücken. Neu ist auch eine frei zugängliche Jobbörse ...Weiterlesen ...

Neuromuskuläre Erkrankungen

  • Behandelbare Neuropathien

    Beim Morbus Fabry, der transthyretinassoziierten Neuropathie und der Neuropathie beim Morbus Pompe steht eine kausale Therapie zur Verfügung.

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Neurorehabilitation

Schlafstörungen

  • Vorwort

    Seit dem letzten Schwerpunkt Schlafstörungen sind 5 Jahre vergangen, und die Internationale Klassifikation für Schlafstörungen ICSD wurde revidiert. Zeit für einen aktuellen Überblick!

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  • Antikörperassoziierte Autoimmunenzephalitiden und ihre Bedeutung in der Schlafmedizin

    Autoimmunenzephalitiden werden durch Autoantikörper gegen neuronale Oberflächenproteine verursacht.

    Schlafstörungen sind häufige Symptome, die teils antikörperspezifisch auftreten und von Hypersomnie bis Insomnie reichen.

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  • Was gibt es Neues in der Klassifikation und Therapie der Insomnien?

    Vor Beginn einer medikamentösen Therapie bei Insomnien ist eine abgeschlossene Diagnostik nötig.

    Zunächst sollten zur Behandlung der Insomnie die verschiedenen Maßnahmen der kognitiven Verhaltenstherapie in Erwägung gezogen werden.

    Die Auswahl einer medikamentösen Therapie hängt vom Alter der PatientInnen, den Komorbiditäten, einer möglichen internistischen, neurologischen oder psychiatrischen Ursache und Dauer der Insomnie ab.

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  • Schlafbezogene Atmungsstörungen: Was ist für Neurologinnen und Neurologen wichtig?

    Bei den meisten der in der Internationalen Klassifikation der Schlafstörungen (ICSD-3) aufgeführten Erkrankungen handelt es sich um primär neurologische Krankheitsbilder.

    Schlafbezogene Atmungsstörungen sind häufig und nehmen in der Schlafmedizin einen hohen Stellenwert ein.

    Die wichtigsten Behandlungsmöglichkeiten schlafbezogener Atmungsstörungen: CPAP-Druck­unterstützung beim OSAS, ASV-Therapie bei der CSA mit Cheyne-Stokes-Atmung, druckkontrollierte BiLevel-Beatmung bei der isolierten CSA und den verschiedenen Hypoventilationssyndromen.

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  • Hypersomnolenzsyndrome: Symptome, Diagnose und Therapie

    Hauptsymptom der Hypersomnolenzsyndrome ist die erhöhte Tagesschläfrigkeit.

    Hervorzuheben sind die beiden Formen der Narkolepsie, die idiopathische Hypersomnie, das Kleine-Levin-Syndrom sowie das Schlafmangelsyndrom.

    Ursache der Narkolepsie Typ I ist der Verlust hypothalamischer Hypocretin-1- produzierender Neurone; die Ursache der Narkolepsie Typ II wurde bisher nicht geklärt.

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  • Zirkadiane Rhythmusstörungen

    Zirkadiane Störungen sollten als mögliche Ursache für Schlafstörungen oder Störungen der Wachheit tagsüber in Betracht gezogen werden.

    Therapie: vor allem der gezielte Einsatz von Licht (inkl. besonderer Farspektren oder Filter) und Dunkelheit sowie die Gabe von Melatonin und Melatonin-Agonisten.

    Aktigrafie und Dim Light Melatonin Onset (DLMO) können diagnostisch hilfreich sein.

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  • Unterscheidungsmerkmale der Parasomnien

    Zur differenzierten Diagnostik von Parasomnien dient neben einer schlafspezifischen Anamnese die Durchführung einer Polysomnografie mit zeitsynchroner Videografie.

    Die Therapie ist von der zugrunde liegenden Parasomnie abhängig und beinhaltet immer die Aufklärung der Betroffenen und deren BettpartnerInnen.

    Die REM-Schlaf-Verhaltensstörung als Form der REM-Schlaf-assoziierten Parasomnie ist anders als die Non-REM-Parasomnie ein Prämarker für eine neurodegenerative Erkrankung.

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  • Restless-Legs-Syndrom und periodische Beinbewegungen im Schlaf

    RLS:

    Das RLS ist eine häufige sensomotorische neurologische Erkrankung.

    Die Diagnose wird klinisch gestellt. Dabei ist es wichtig, Mimics auszuschließen.

    Die Skalen (IRLS, RLS-6, RLS Kohnen Quality of Life Instrument) sind zur Schweregradbeurteilung und Verlaufskontrolle praktisch.

    Die Beschwerden müssen nicht immer behandelt werden, erst wenn die Symptome die Lebensqualität beeinträchtigen. Bei niedrigem Ferritin sollte eine Eisensubstitution erfolgen.

    Ein häufiges Problem in der Behandlung ist die Augmentation, vor allem unter dopaminerger Therapie.

    PLMS:

    PLMS sind bei > 80 % der RLS-PatientInnen vorhanden, aber auch bei Gesunden häufig.

    PLMS sind für die RLS-Diagnose nicht notwendig.

    Scoring-Kriterien wurden von AASM und WASM veröffentlicht.

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  • Andere schlafbezogene Bewegungsstörungen in der Internationalen Klassifikation für Schlafstörungen

    Die Kategorie der schlafbezogenen Bewegungsstörungen umfasst neben dem RLS und periodischen Beinbewegungen im Schlaf eine Reihe von sehr verschiedenartigen motorischen Störungen im Schlaf.

    Diesen kommt eine unterschiedlich große klinische Bedeutung zu.

    Um die jeweiligen Phänomene richtig zuzuordnen, ist häufig eine Polysomnografie notwendig.

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Schlaganfall

  • Ergebnisse des Österreichischen Stroke-Unit-Registers 2016

    Im Jahr 2016 wurden vier wichtige Arbeiten aus dem Österreichischen Stroke-Unit-Register (ASUR – Austrian Stroke Unit Registry) veröffentlicht und eine Arbeit zur Publikation angenommen. Das Register wird zunehmend international beachtet. Erstmals wurden Daten auch in eine internationale Kooperation eingebracht. Mit Zustimmung des österreichischen Bundesministerium für Gesundheit und Frauen haben wir 2017 die Möglichkeit, das SU-Register anzupassen (Reduktion der einzugebenden Daten um ca. 30 %; Ergänzung wichtiger Aspekte). Das Stroke-Unit-(SU-)Register soll im LKF-System verankert werden, und es sollen – mit vereinfachtem Datensatz – alle Schlaganfall-PatientInnen in Österreich im LKF-System näher charakterisiert werden.

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