neuro 03|2016

Herausgeber: Österreichische Gesellschaft für Neurologie

Editorial

  • Editorial 3/16
    Liebe Leserinnen, liebe Leser!
    Als neu gewählte Präsidentin der ÖGN, deren Arbeitsperiode mit 1. 7. 2016 für zwei Jahre begonnen hat, darf ich Sie in neurologisch, dem offiziellen Organ der Österreichischen Gesellschaft für Neurologie, herzlich begrüßen. Ich danke allen Mitgliedern ...Weiterlesen ...

Gesellschaftsnachrichten

  • Der neue ÖGN-Vorstand stellt sich vor

    Der ÖGN-Vorstand wechselt alle 2 Jahre durch Wahl in der Generalversammlung im Rahmen der ÖGN-Jahrestagung im Frühjahr, zuletzt also im März 2016 in Innsbruck. Die eigentliche „Dienstübergabe“ erfolgt aber traditionellerweise im Rahmen der jährlichen Vorstandsklausurtagung Ende Juni, und so hat nach der diesjährigen Klausurtagung in Poysdorf der neue Vorstand seine Arbeit aufgenommen.

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  • „Vertreten wir gemeinsam die Interessen der Neurologie!“

    Prim. Univ.-Doz. Dr. Elisabeth Fertl, Gastprofessorin der Medizinischen Universität Wien, ist seit Juli 2016 Präsidentin der Österreichischen Gesellschaft für Neurologie (ÖGN). In einem Strategieplan – ähnlich einer Regierungserklärung – hat sie gemeinsam mit dem Vorstand die Hauptaktivitäten für die nächsten beiden Jahre festgelegt. Neben Aus- und Fortbildung stehen die Nachwuchsförderung und Mitgestaltung der fachspezifischen medizinischen Infrastruktur in Zeiten der zunehmenden Ressourcenverknappung ganz oben auf der Agenda. Interview: Dr. Claudia Uhlir

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Focus: „Bildgebende Diagnostik des Rückenmarks“

  • MRT-Diagnostik von Rückenmarkserkrankungen

    Die Diagnostik des Rückenmarks bietet aufgrund des relativ kleinen Querschnitts einige Besonder­heiten und Herausforderungen; die Magnetresonanztomografie ist aufgrund der Möglichkeit einer multiplanaren Datenerhebung zur Verifizierung von Läsionen geeignet.

    Die großen Gruppen der Rückenmarkserkrankungen (entzündlich, vaskulär, neoplastisch/paraneoplastisch/raumfordernd, metabolisch-toxisch, traumatisch) zeichnen sich in der MRT-Bildgebung durch charakteristische Muster aus.

    Der Artikel gibt einen Überblick über typische Befunde und deren relevante Bildeigenschaften als exemplarische Orientierungshilfe.

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  • Entzündliche Erkrankungen

    In der Beurteilung entzündlicher Rückenmarkserkrankungen sollte auf das Vorliegen sicherer intramedullärer Signalveränderungen unter Ausschluss typischer Artefakte geachtet werden, wobei Morphologie, Ausdehnung und Kontrastmittelverhalten der Läsion zu berücksichtigen sind.

    Die MRT-Veränderungen im Rückenmark sollten besonders bei Verdacht auf demyelinisierende autoimmunologische Erkrankungen in Zusammenschau mit dem zerebralen Befund bewertet werden.

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  • Vaskuläre Erkrankungen

    Spinale vaskuläre Erkrankungen umfassen verschiedene Formen der Ischämie, Einblutungen und Gefäßmalformationen; die Inzidenz vaskulärer Erkrankungen ist zwar gering, aufgrund der meist schwerwiegenden klinischen Folgen ist jedoch eine frühzeitige Diagnose wichtig.

    Neben der MRT sind für eine korrekte Diagnose eine ausführliche Anamnese und klinische Untersuchungen (z. B. des Liquor cerebrospinalis) notwendig. Bei spinalen Malformationen ist die digitale Subtraktionsangiografie unverzichtbar.

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  • Raumfordernde Prozesse

    Die Magnetresonanztomografie (MRT) stellt bei Verdacht auf Symptome des Rückenmarks oder der Cauda equina die Untersuchungsmethode der Wahl dar.

    Spinale Raumforderungen sind aufgrund des veränderten Signalverhaltens und der Kontrastierung zum Subarachnoidalraum einfach zu erkennen.

    Die Applikation von Kontrastmitteln und speziellen Aufnahmesequenzen ermöglicht eine weiterführende Differenzierung raumfordernder Prozesse.

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  • Fallberichte

    In der Diagnostik von Pathologien des Rückenmarks nimmt die MR-Bildgebung eine herausragende Position ein. Obwohl vom MR-Aspekt bereits oft klare Hinweise auf spezifische Krankheitsbilder bestehen, ist die Zusammenschau mit Anamnese, Klinik und weiteren Laboruntersuchungen für die definitive Diagnosestellung unerlässlich.

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Neurologie in Österreich

Kongress-Highlights

  • Aufruf der World Stroke Organization zum „Weltschlaganfalltag 2016“: ein Blick auf die Fakten – Schlaganfall ist behandelbar

    Das Konzept des Weltschlaganfalltags, der am 29. Oktober stattfindet, hat als Leitthema „Ein Leben ohne Schlaganfall“ und entspricht der WSO-Mission, „die globale Last des Schlaganfalls durch Prävention, Behandlung und Langzeitmanagement zu reduzieren“. Weltweit treten 17 Millionen Schlaganfälle pro Jahr auf, 6 Millionen der Betroffenen sterben; insgesamt gibt es 26 Millionen Schlaganfallüberlebende. Diese Zahlen sprechen für eine große globale Herausforderung.

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  • EAN 2016 | Präsidentensymposium und die neuen Ehrenvorträge

    Der 2. EAN fand von 28.–31. Mai 2016 in Kopenhagen statt. Über 5.000 TeilnehmerInnen aus ganz Europa sowie zahlreichen nichteuropäischen Ländern nahmen das wissenschaftliche Großereignis wahr. Im Präsidentensymposium wurden erstmalig drei Ehrenvorträge gehalten. Die European Academy of Neurology honoriert damit herausragende aktive Grundlagen- und klinische Wissenschaftler.

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  • EAN 2016 | Relevante Daten zur Multiplen Sklerose

    Da es sich beim EAN um kein dezidiertes Multiple-Sklerose-Meeting wie dem ECTRIMS handelte, sind meines Erachtens nur einige wenige interessante Vorträge auf dem Gebiet der Multiplen Sklerose zu hören gewesen. Hier die von mir als interessant empfundenen Darstellungen.

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  • Update in Movement Disorders

    Am diesjährigen Kongress der EAN berichteten vier hochkarätige Vortragende im Plenarsaal jeweils eine halbe Stunde über neue Entwicklungen bei Bewegungsstörungen; eine Zusammenfassung.

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Autonome Störungen

  • Der quantitative Sudomotor-Axonreflextest
    Die Sudomotorik wird über zwei Mechanismen gesteuert: einerseits über die Thermoregulation mit der Area hypothalamica posterior als übergeordnete Schaltzentrale, andererseits über die emotionale sudomotorische Aktivierung. Störungen der Sudomotorik äußern sich als Hyper- oder Hypohidrose und bedeuten für betroffene PatientInnen oft ...Weiterlesen ...

Demenz

  • Frontotemporale Demenz

    Frontotemporale Lobärdegeneration ist eine klinisch, neuropathologisch und genetisch heterogene Gruppe neurodegenerativer Erkrankungen, die mit frontalen und/oder temporalen Atrophien einhergehen und sich klinisch als frontotemporale Demenz (FTD) präsentieren. Der folgende Artikel fasst rezente Befunde zu Epidemiologie, Klinik, Genetik und Neuropathologie dieser Erkrankungsgruppe zusammen.

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Education and Training

  • Klinische Vorbilder und Praktika – wichtige Faktoren für die Wahl des Fachgebietes

    Jeder einzelne Neurologe, jede Neurologin, von UniversitätsprofessorInnen bis zu Assistenzärztinnen und Assistenzärzten, kann dazu beitragen, Studierende sowie junge Ärztinnen und Ärzte für das Fach Neurologie zu begeistern – durch Mentoring, Vorbildfunktion und/oder im Rahmen der Famulatur oder des klinisch praktischen Jahres – und damit dem Mangel an Fachärztinnen und Fachärzten entgegenwirken.

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Multiple Sklerose

  • Neurofilament light – neue Forschungsergebnisse bei Multipler Sklerose

    Bis heute ist eine Vorhersage des individuellen Krankheitsverlaufes der Multiplen Sklerose (MS) nur schwer möglich, obwohl bereits eine Vielzahl von Biomarkern untersucht wurde. Die Bestimmung der Neurofilamente ist nun ein neuer Hoffnungsträger, da die Schädigung von Axonen und neuronale Degeneration zentrale pathophysiologische Veränderungen bei MS darstellen und als wesentliche Ursachen für klinische Krankheitsprogression anzusehen sind1.

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Neurogeriatrie

Neuroimaging

  • Bald wieder Adaptierung der MRT-Diagnosekriterien der MS?
    Seit der Weiterentwicklung der sogenannten McDonald-Kriterien mit Letztversion aus dem Jahr 2010 befinden sich die Kriterien zum Nachweis von Dissemination in Raum und Zeit – die Eckpfeiler in der Diagnostik der Multiplen Sklerose (MS) – mittels MRT laufend im Wandel. ...Weiterlesen ...

Neuromuskuläre Erkrankungen

Neuroonkologie

Neurorehabilitation

Schlafstörungen

Weitere Artikel

  • Die Wirksamkeit von Botulinum-Neurotoxin bei neuropathischen Schmerzen
    Botulinum-Neurotoxin (BoNT) war eine häufige Ursache für unklare zum Tode führende Nahrungsmittelvergiftungen, als das Toxin Ende des 19. Jahrhunderts entdeckt wurde. Das Gift wurde aus diversen Fleischprodukten wie Schinken und Salami isoliert, davon stammt auch der Name Botulinum-Toxin (Botulus = ...Weiterlesen ...
  • Auslöser von Migräneattacken individuell erfassen
    Migräne ist die weltweit dritthäufigste Erkrankung und liegt unter mehr als 300 Erkrankungen an sechster Stelle, was die krankheitsbedingte Belastung betrifft.1 Auslöser von Migräneattacken zu erkennen ist ein wichtiger, zugleich aber schwieriger Schritt in der Migränebehandlung. Alleiniges Befragen der Betroffenen ...Weiterlesen ...