neuro Supplementum 02|2017

Herausgeber: Österreichische Gesellschaft für Neurologie, Prim. Univ.-Doz. Dr. Elisabeth Fertl, Präsidentin der ÖGN

Editorial

  • Editorial
    Die 14. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Neurologie vom 22. bis 24. März 2017 in Villach war erneut ein Beispiel hervorragender klinischer und wissenschaftlicher Weiterbildung. In sämtlichen Sitzungen der Tagung war zu sehen, dass das Fach Neurologie Zukunft hat und ...Weiterlesen ...

Focus: 14. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Neurologie

  • Highlights der modernen Neurologie

    Bei einer Vorab-Pressekonferenz informierten Prim. Univ.-Doz. Dr. Elisabeth Fertl, Prim. Univ.-Prof. Dr. Jörg Weber und Prim. Univ.-Prof. Dr. Peter Kapeller über die Schwerpunkte der 14. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Neurologie (ÖGN) in Villach. Thema sind die flächendeckende Versorgung von schweren Schlaganfällen, Erkenntnisse aus Neuroimmunologie und Neuroinfektiologie sowie die zunehmende Bedeutung der Neuro-Palliativmedizin.

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  • Autoimmunenzephalitiden: pragmatische Labordiagnostik und Bildgebung

    Seit der Entdeckung der antineuronalen Autoimmunenzephalitis vor etwa 10 Jahren ist eine Reihe neuer Oberflächenrezeptorantikörper bekannt geworden, welche jeweils mit einem bestimmten neurologischen Syndrom oder einer Symptomenkonstellation sowie auch allfälligen Komorbiditäten wie Tumoren assoziiert sind. Eine frühe Diagnose und Therapie ist mit einem besseren Outcome der PatientInnen verbunden.

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  • Paraneoplastic neurological syndromes

    Paraneoplastic Neurological Syndromes (PNS) can be defined as remote effects of cancer that are not elicited by the tumor and its metastasis, or by infection such as ischemia or metabolic disruptions. They are caused by autoimmune processes triggered by the cancer and directed against antigens common to both the cancer and the nervous system: onconeural antigens. PNS are rare, affecting less than 1/10,000 cancer patients. Only Lambert-Eaton myasthenic syndrome is relatively frequent, occurring in approximately 1% of patients with small-cell lung cancer. PNS are usually severely disabling.

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  • Myositiden: Subklassifikation anhand assoziierter Antikörper

    Myositiden sind eine heterogene Gruppe immunmediierter Erkrankungen der Muskulatur, denen das Hauptmerkmal einer erworbenen Muskelschwäche gemeinsam ist. Myositisspezifische oder myositisassoziierte Antikörper (MSA/MAA) haben in den letzten Jahren einen großen Stellenwert in der weiteren Subtypisierung der Myositiden gewonnen (Tab.), da sie Hinweise auf assoziierte Organmanifestationen, Tumorrisiko und Prognose geben können1.

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  • Neues zur Myasthenia gravis

    Im Kontrast zu den beachtlichen Fortschritten zur Pathophysiologie der Myasthenia gravis gab es bislang relativ wenige positive Studien mit Klasse-I-Evidenz zur Behandlung dieser Erkrankung. Nun konnte in einer multizentrischen randomisierten Studie erstmals der positive Effekt einer Thymektomie auf den Langzeitverlauf der nicht-Thymom-assoziierten Myasthenie gezeigt werden (NEJM 2016; 375).

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  • Wake-up Stroke: therapeutische Herausforderung

    PatientInnen, die gesund zu Bett gehen und aus dem Schlaf heraus akute neurologische Symptome entwickeln, haben oft einen sogenannten „Wake-up Stroke“ erlitten. Wake-up Strokes machen geschätzt ca. 20 % aller ischämischen Schlaganfälle aus. Mit Ausnahme der seltenen Fälle, in denen die Gesamtzeit seit dem Schlafengehen innerhalb der für die i. v. Thrombolyse zugelassenen 4,5 Stunden liegt, stellt dies den Neurologen und die Neurologin vor eine therapeutische Herausforderung.

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  • Update Hirnblutungen

    Einige Studien haben im vergangenen Jahr zu interessanten neuen Erkenntnissen in Bezug auf die Behandlung intrazerebraler Blutungen geführt.

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  • Die zerebrale Sinusvenenthrombose

    Eine Thrombose von duralen Sinus und/oder zerebralen Venen (zerebrale Sinusvenenthrombose, CSVT) ist eine seltene Form akuter zerebrovaskulärer Erkrankungen und macht ca. 0,5–1 % aller Schlaganfälle aus. Die CSVT betrifft vor allem Frauen jünger als 50 Jahre.

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  • Sekundärprävention des ischämischen Schlaganfalls: Erfreuliche wissenschaftliche Fortschritte

    Ziel der Sekundärprävention ist es, ein Rezidivereignis zu verhindern. Dies ist in bis zu 90 % der Fälle durch konsequente Risikofaktorenoptimierung möglich. Vor allem die Zielwerterreichung im Bereich des Lipidstoffwechsels betreffend gibt es neue Erkenntnisse.

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  • Morbus Parkinson: neue Subklassifizierungen

    Die Parkinson-Erkrankung ist durch einen noch immer unaufhaltsam progredienten neurodegenerativen Prozess gekennzeichnet und betrifft als systemische Erkrankung wesentlich mehr Bereiche als das Nervensystem. Unterschiedliche molekularbiologische und genetische Grundlagen, neuropathologische Befunde und klinische Verläufe haben zu neuen Subklassifizierungen geführt und stellen das bisherige Konzept einer einheitlichen Erkrankung infrage.

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  • Personalisierte Tumortherapie in der Neuroonkologie

    Obwohl es in der Neuroonkologie seit 2005 mit Einführung der kombinierten Radiochemotherapie zur Behandlung des Glioblastoms1 keine Neuzulassung seitens der europäischen Arzneimittelbehörde gab, ändert sich durch kürzlich veröffentlichte klinische und translationale Studienergebnisse in einigen Bereichen der neuroonkologische Behandlungsansatz. Hiervon ist vor allem die Therapie der niedriggradigen Gliome, der anaplastischen Oligodendrogliome und die Behandlung des/der „älteren“ Glioblastom­patienten/-patientin betroffen2–4.

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  • Migräne: einige neue Substanzen in Entwicklung

    Es besteht Bedarf an neuen Substanzen bzw. Methoden zur Akuttherapie und Prophylaxe primärer Kopfschmerzen, bevorzugt auf Basis pathophysiologischer Konzepte.

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  • Palliativmedizinische Behandlungsoptionen bei der ALS

    Das Behandlungsziel ist die individuelle Symptomkontrolle und Palliation

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  • Diagnose der zerebralen Vaskulitis

    Leitsymptome einer zerebralen Vaskulitis sind (multi-)fokale Ausfälle einschließlich Epilepsie, eine Enzephalopathie mit kognitiven Einschränkungen und affektiven Auffälligkeiten sowie Kopfschmerzen.

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  • Zu den Anfängen der Neurorehabilitation

    Zwischen den Anfängen der Neurorehabilitation und dem Ersten Weltkrieg besteht ein unmittelbarer Zusammenhang. Nach der chirurgischen Versorgung der Schädel-Hirn-Traumen war eine neurologische Behandlung erforderlich. Zuvor hatte man in der Gehirnpathologie das Augenmerk auf die Hirntopografie und die Diagnostik gerichtet.

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Kongress-Highlights

  • Bildgebung bei Rückenschmerzen: Sinn oder Unsinn?

    Prim. Univ.-Prof. Dr. Peter Kapeller
    PRO
    Die Zuweisung zur Bildgebung bei Rückenschmerzen befindet sich heute in starker Diskrepanz zwischen Indikationsstellung, Forderungshaltung der PatientInnen und zur Verfügung stehenden Ressourcen. Bei der Abklärung von Rückenschmerz spielt die Bildgebung – vor allem ...Weiterlesen ...
  • Die neuen Multiple-Sklerose-Therapien: Hat sich dadurch etwas verbessert?

    Univ.-Prof. Dr. Franz Fazekas
    PRO
    In den letzten Jahren wurden Medikamente mit neuen Wirkmechanismen zugelassen, und die Anwendung bestehender Präparate wurde modifiziert. Die tägliche Praxis belegt, dass diese Neuerungen Verbesserungen in der Therapie der MS-PatientInnen zur Folge hatten und ...Weiterlesen ...
  • 52. Jahrestagung der ÖGNC | Neurochirurgische Therapie im Wandel der Zeit

    Das Jahr 2016 war für die neurochirurgische Abteilung ein sehr spezielles Datum. Mit 1. 1. 2016 wurde Linz mit dem Kepler Universitätsklinikum auch medizinisch universitär und aus der Abteilung für Neurochirurgie eine Universitätsklinik für Neurochirurgie.

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