SU 01|2016

Herausgeber: Dr. Karl Dorfinger

Editorial

  • Editorial 1/16
    Liebe Leserinnen, liebe Leser!
    Dass die Welt sich in atemberaubender Geschwindigkeit verändert, spürt man derzeit vor allem im Bereich des Gesundheitswesens. Ganz offenbar hat man sich in der Gesundheitspolitik vorgenommen, in dieser einzigen noch zuverlässigen Wachstumsbranche (so meinen namhafte Ökonomen) ...Weiterlesen ...

Seite des Berufsverbandes

Focus: Andrologie

  • Vorwort
    Liebe Leserinnen und Leser!
    Die Andrologie ist als echter Kernbereich der Urologie nicht aus dem Praxisalltag wegzudenken. Die vorliegenden Artikel zu den Themen Hypogonadismus, erektile Dysfunktion, HPV-Infektionen und Induratio penis plastica beweisen einerseits die Vielfältigkeit der andrologischen Probleme, mit denen ...Weiterlesen ...
  • Erektile Dysfunktion aus der Sicht des niedergelassenen Andrologen

    Die erektile Dysfunktion ist ein Symptom einer Reihe von Erkrankungen aus dem urologischen, internistischen und neurologischen Bereich.

    Eine fachübergreifende netzwerkorientierte Abklärung des Patienten ist in vielen Fällen notwendig.

    Nach Abklärung und Diagnosefindung sollte ein multimodales Behandlungskonzept mit Einbeziehung der verschiedenen Fachrichtungen erfolgen.

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  • Erektile Dysfunktion – Die Schwellkörperautoinjektio

    Nach einer oder mehreren Testanwendungen durch den behandelnden Urologen kann eine Schwellkörperautoinjektionstherapie (SKAT) zu Hause vom Patienten durchgeführt werden.

    SKAT wird in der Regel sehr gut vertragen; erfolgreiche Anwendung über viele Jahre.

    Eine laufende Antikoagulation stellt keine Kontraindikation dar; häufigste Nebenwirkung: Priapismus.

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  • Das vielfältige Erscheinungsbild des männlichen Hypogonadismus

    Die Hauptsymptome des Hypogonadismus sind verminderte Libido, erektile Dysfunktion und Hitzewallungen.

    Die Diagnose basiert auf Symptomen des Androgenmangels ausgelöst durch konstant verringerte Serumtestosteronwerte.

    Bei erwachsenen Patienten mit Hypogonadismus sollte die Hormonersatztherapie nur bei starken Beschwerden begonnen werden und auch nur, wenn Lebensstiländerung, Gewichtsverlust und eine Behandlung der Komorbiditäten erfolglos waren.

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  • Erfahrungen mit Xiapex® – Behandlung der Induratio penis plastica

    Die Behandlung der IPP stellt Betroffene und Ärzte gleichermaßen vor große Herausforderungen und sollte so früh wie möglich begonnen werden.

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  • Kinderwunsch: Spermiogramm und Spermienfunktionstests

    Spermienfunktionstests können wichtige Zusatzinformationen zum Basis-Spermiogramm liefern und somit die Auswahl therapeutischer Optionen verbessern.

    Einfache Zusatztests wie der Vitalitätstest, der Peroxidase- und der MAR-Test sollten schon bei der Basisabklärung gemacht werden, um Therapieverzögerungen zu vermeiden.

    Indikationen für komplexere Untersuchungen wie z. B. DNA-Fragmentationstests umfassen länger bestehenden unerfüllten Kinderwunsch, ältere Patienten, habituelle Aborte, Implantationsversagen und Patienten nach onkologischen Therapien.

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  • HPV bei Männern

    Anogenitale Warzen treten bei 25–34-jährigen Männern mit einer Inzidenz von über 400/100.000 Personen/Jahr auf und sind somit häufige Infektionen.

    Besondere klinische Relevanz haben Infektionen mit „High risk“-HPV-Typen wegen der Entwicklung von anogenitalen Karzinomen.

    Auch ohne Vorliegen typischer Hautveränderungen gelingt der Nachweis von HPV in gesunder Haut in bis über 50 % der Fälle. Eine unkritische Diagnostik ist daher nicht zu empfehlen!

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Kongress

  • ASCO GU 2016 | Radioonkologische Highlights

    Prostatakarzinom:

    • 10-Jahres-Daten der RTOG-9601-Studie: Bicalutamid in Kombination mit Radiotherapie verbessert bei prostatektomierten PCa-Patienten mit steigendem PSA das Gesamtüberleben. To do: bessere Stratifizierung der Patienten.
    • Hypofraktionierung könnte die Zukunft in der Radiotherapie bei Prostatakarzinom sein.

    Muskelinvasives Blasenkarzinom:

    • Radiochemotherapie muss ausgewählten Patienten als Alternative zur radikalen Zystektomie in einem multidisziplinären Setting angeboten werden.
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  • ASCO GU 2016 | Updates relevanter Studien beim Nierenzell-, Blasen- und Prostatakarzinom

    Nierenzellkarzinom: Die Resultate der CheckMate-Studie mit Nivolumab setzen einen neuen Standard in der Zweitlinienbehandlung des metastasierten Nierenzellkarzinoms.

    Blasenkarzinom: Die IMvigor-211-Studie: Atezolizumab vs. Chemotherapie in der Zweitlinie beim metastasierten Blasen-Ca. Rekrutierungsziel erreicht. Primärer Endpunkt Gesamtüberleben. Noch ist Vinflunin in Europa Standard in der Zweitlinie.

    Prostatakarzinom: Präsentation der Daten aus zwei Armen der STAMPEDE-Studie: Androgendeprivation + Celecoxib und ADT + Celecoxib + Zoledronsäure.

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  • Kongresssplitter vom EAU 2016

    Prostatakarzinom: Die kombinierte Behandlung mit Androgendeprivation und Chemotherapie wird bei Patienten mit neu diagnostiziertem metastasiertem Prostatakarzinom und gutem Allgemeinzustand zum Standard.

    Immuntherapie beim Nierenzellkarzinom: Nivolumab wird sich als Zweitlinientherapie einreihen.

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  • EAU 2016 | Prostatic Artery Embolization (PAE) – Seifenblase oder ernsthafte Therapieoption bei der BPH?

    Die Prostatic Artery Embolization (PAE) wurde in jüngster Vergangenheit als minimalinvasive Behandlungsoption bei benigner Prostatavergrößerung beschrieben und wird weltweit zunehmend angewendet.

    Bisher vorliegende Studien zur Wirksamkeit und Sicherheit der Methode weisen jedoch klare methodologische Mängel auf.

    Zur genaueren Beurteilung der Methode wird am Kantonsspital St. Gallen eine prospektiv-randomisierte Vergleichsstudie von TUR-P und PAE durchgeführt. Erste Datenpräsentation am EAU 2016, ausreichend gepowerte Daten 2017.

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  • Therapieentscheidungen beim mCRPC

    Therapeutischer Algorithmus:

    In der Erstlinie gilt es zunächst, Alter und Symptomatik des Patienten zu berücksichtigen.

    In der Zweitlinie sollten neben der Art der Erstlinientherapie die Symptomatik sowie die Lokalisation der Metastasen berücksichtigt werden.

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Panorama

  • Die Elektromyografie des Beckenbodens

    Das Elektromyogramm (EMG):

    Bestandteil der urodynamischen Diagnostik

    Verwendung im Rahmen der Biofeedbacktherapie

    Biofeedback: nachgewiesene Wirkung bei Kindern mit dysfunktioneller Miktion; Wirkung beim Erwachsenen (Belastungsinkontinenz nach RPE, Belastungs­inkontinenz der Frau) noch umstritten.

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  • Prostatakarzinom:neue WHO-Risikostratifizierung

    Die WHO-Grad-Gruppen basieren auf dem modifizierten Gleason-System.

    Die Einteilung in die einzelnen WHO-Grad-Gruppen ist einfach und intuitiv.

    Die WHO-Grad-Gruppen führen zu einer besseren Stratifizierung der Patienten hinsichtlich ihrer Prognose.

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