UIM 08|2016

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

Editorial

  • Editorial 8/16
    Es bleibt dabei: prudent use of antibiotics
    Die Resistenz bakterieller Erreger gegen Antiinfektiva ist die Folge der evolutionären Prozesse Mutation und Selektion. Mutation ist Zufall, aber Selektion lässt sich steuern. Die Notwendigkeit von Antibiotic-Stewardship-(ABS-)Programmen ist heute unbestritten, und für die ...Weiterlesen ...

Aktuell

  • Das war die ÖGIM-Jahrestagung 2016
    Die 47. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Innere Medizin fand vom 22. bis 24. September 2016 in Salzburg statt. Die Jahrestagung, die heuer erstmals als papierloser Kongress abgehalten wurde, stand unter dem Leitthema „best practice – next practice“, womit eine ...Weiterlesen ...
  • Wertschätzung ist wichtiger als Geld!

    Trotz laufender Diskussionen über sich verschlechternde Rahmenbedingungen: Mehr als 80 % der Ärzte mögen ihren Beruf. Und: Viel wichtiger als Geld und Prestige sind die Wertschätzung der Patienten und Kollegen. Eine Umfrage des MedMedia Verlags/Ärzte Krone Verlags (durchgeführt im Jahr 2016) zeigt aber leider auch, dass sich viele Ärzte von Politik und Kassen wenig oder gar nicht wertgeschätzt fühlen.

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Seite des niedergelassenen Internisten

  • Abschaffung des Wahlarzt-Kostenersatzes und Zweiklassenmedizin

    „Ob bestritten oder von Patientenanwälten verdammt – es hat immer schon Unterschiede in den einzelnen Versorgungssystemen gegeben“, sagt Dr. Lothar Fiedler, Bundesfachgruppenobmann Innere Medizin in der ÖÄK, zu den aktuellen Diskussionen.

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Alles was Recht ist!

  • Einscannen von Krankengeschichten zur Aufbewahrung

    Ältere Krankengeschichten wurden vielfach noch nicht in elektronischer Form geführt, sondern ausschließlich in Papierform. Um das Überquellen von Lagern durch derartige „Papierberge“ zu vermeiden, werden immer mehr Krankengeschichten eingescannt. Ist das aber auch zulässig?

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Angiologie

  • Modernes Wundmanagement

    Ursachen für chronische Wunden sind Störungen des Blutes und des Blutzustromes zum Erfolgsorgan Haut/Unterhaut/Muskel/Knochen, Abstromstörungen von diesen Organen und Druck.

    Eckpfeiler der Wundtherapie sind die Reinigung der Wunde, die Applikation nicht anhaftender Wundauflagen und die Wundabdeckung.

    Problemlösung ist die Summe der eingebrachten Kompetenzen der einzelnen Behandler verschiedener Fachdisziplinen. Das Miteinander ist der Schlüssel zum Erfolg!

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  • Dreiländertagung der Angiologen 2016

    Kongress-Highlights:

    Patienten mit pAVK profitieren von einer stringenten Blutdruckeinstellung – so das Ergebnis der SPRINT-Studie.

    Das perioperative Management unter DOAK orientiert sich an der Nierenfunktion und am Blutungsrisiko der durchzuführenden Operation. Wichtig: Kein Bridging!

    Zur „organerhaltenden Varizentherapie‟ wurden 2 Methoden vorgestellt: die externe Valvuloplastie und die CHIVA-Methode.

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Endokrinologie & Stoffwechsel

  • Malabsorption und Zirrhose nach bariatrischer/metabolischer Chirurgie

    Die Inzidenz der nichtalkoholischen Fettlebererkrankung (NAFL) und der nichtalkoholischen Steatohepatitis (NASH) steigt dramatisch an.

    Bariatrische/metabolische Chirurgie kann bei fast allen Patienten eine bestehende NAFLD deutlich verbessern.

    VORSICHT: Malabsorptive bariatrische Verfahren können zu einem Leberversagen führen.

    Bei vorbestehender Leberzirrhose sollte ein restriktives Verfahren (z. B. Sleeve Gastrectomy) bevorzugt werden.

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  • Highlightbericht zum EASD 2016, München: Neue Sicherheitsdaten, neue Kombinationen

    Nach EMPA-REG-OUTCOME konnte in ebenfalls randomisiert kontrollierten Studien die Reduktion einer Kombination kardiovaskulärer Endpunkte durch eine glukosesenkende Therapie mit den GLP-1-Rezeptoragonisten Semaglutid und Liraglutid gezeigt werden. Neben einer makrovaskulären Risikoreduktion wurde auch die Reduktion mikrovaskulärer renaler Ereignisse präsentiert.

    Neue Kombinationsmöglichkeiten des SGLT-2-Hemmers Dapagliflozin und des GLP-1-Rezeptoragonisten Exenatid sind vielversprechend hinsichtlich der Verträglichkeit und eines positiven synergistischen Effektes in der Senkung von Blutzucker, Gewicht und Blutdruck.

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Focus

  • Antibiotika im Focus: Ceftobiprol (Zevtera®)

    Ceftobiprol zählt gemeinsam mit Ceftarolin zu den Cephalosporinen der 5. Generation.

    Sehr gute Aktivität gegen Staphylokokken und Streptokokken (inkl. Pneumokokken); als einziges Cephalosporin der 5. Generation auch eine gute Aktivität gegen Pseudomonas aeruginosa.

    Zulassung: erworbene Pneumonie (mit Ausnahme der beatmungsassoziierten Pneumonie) sowie ambulant erworbene Pneumonie.

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Gastroenterologie & Hepatologie

Hämatologie und Hämostaseologie

  • Thrombosen im Kindesalter

    Häufigste Thromboseursache bei Kindern: Präsenz eines zentralen Venenkatheters.

    Die Antikoagulation erfolgt mit Heparin und derzeit noch mit Vitamin-K-Antagonisten.

    Laufende Zulassungsstudien mit DOAK werden auch für Kinder kontrollierte Daten zur Therapie von Thrombosen verfügbar machen.

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Infektiologie

  • Antibiotika im Focus: Ceftarolinfosamil (Zinforo®)

    Ceftarolin ist eines der ersten MRSA-wirksamen Cephalosporine.

    Anwendungsgebiete: komplizierte Haut- und Weichgewebeinfektionen, ambulant erworbene Pneumonie.

    Mit Erweiterungen der Indikationen ist zu rechnen, wenn Ceftarolin mit Beta-Laktamase-Hemmern, wie etwa Tazobactam oder Avibactam, kombiniert wird und damit eine deutlich bessere Wirkung im gramnegativen Bereich erzielt werden kann.

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  • Antibiotika im Focus: Ceftolozan/Tazobactam (Zerbaxa®)

    Die Fixkombination aus Ceftolozan (bakterizides Antibiotikum) und Tazobactam (Beta-Lactamase-Hemmer) ist eine neue Therapieoption zur gezielten Behandlung von Infektionen mit gramnegativen Erregern, wie z. B. Pseudomonas aeruginosa.

    Ceftolozan/Tazobactam ist zur Behandlung komplizierter Harnwegsinfektionen und intraabdomineller Infektionen angezeigt und wird als intravenöse Infusion verabreicht.

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  • Antibiotika im Focus: Dalbavancin (Xydalba®)

    Mit Dalbavancin beginnt die Ära der langwirksamen Lipopeptide.

    Die Möglichkeit, ein Antibiotikum nur 1-mal pro Woche oder gar nur 1-mal für 2 Wochen zu verabreichen, ist ein Novum und eröffnet Therapieoptionen bei Infektionen, die typischerweise sehr lange therapiert werden müssen.

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Nephrologie

  • Neues in der Nierentransplantation

    In den letzten Jahren konnten kontinuierliche Fortschritte in den verschiedenen Teilgebieten der Transplantationsmedizin, wie Spendermanagement, Basisimmunsuppression, immunologische Risikotransplantation und Abstoßungstherapie, erzielt werden.

    Die Zukunft wird weisen, ob eines der aktuell intensiv beforschten innovativen Konzepte wie z. B. Toleranzinduktion oder Organ-Bioengineering Eingang in die Routine finden wird.

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Onkologie

  • „Community Oncology“

    Im Juni 2016 startete, initiiert durch Professor Christoph Zielinski, an der Klinischen Abteilung für Onkologie der MedUni Wien und am AKH Wien das neue „Community Oncology‟-Programm (Leiter: Professor Wolfgang Köstler).

    Durch Vernetzung mit den lokalen und regionalen Schwerpunktspitälern und Erweiterung der Konsiliartätigkeit durch telemedizinische Angebote soll eine effiziente Steuerung von Patientenströmen sowie eine Optimierung der onko-logischen Versorgung und der Durchführung klinischer Studien erzielt werden.

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  • Qualitätsgesicherte Vorsorgekoloskopie verhinderte mehr als 6.000 Darmkrebsfälle

    Seit der Einführung des Qualitätszertifikats Darmkrebsvorsorge wurden 213.000 qualitätsgesicherte Koloskopien dokumentiert.

    In der Zwischenbilanz zeigt sich: Darmspiegelung rettet Leben.

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Palliativmedizin

  • Bakterielle Portinfektionen reduzieren

    Zentralvenöse Gefäßzugangssysteme (Ports oder Katheter) erleichtern die intravenöse Therapie und sind gerade bei Patienten, die auf eine vollständige (heim-)parenterale Ernährung angewiesen sind, überlebensnotwendig.

    Folgende Maßnahmen können Port- und Katheterkomplikationen signifikant reduzieren, Kosten senken und das Überleben verlängern: (1) richtiger hygienischer Umgang, (2) regelmäßiges, pulsierendes Spülen mit NaCl 0,9 %, (3) Anwendung einer geeigneten antimikrobiellen Blocklösung.

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Pneumologie

  • Was steckt hinter Husten und Atemnot?

    Die Ursachen für Husten und Atemnot können sowohl pulmonaler als auch kardialer Natur sein. Bekannte Beispiele sind COPD und Herzinsuffizienz.

    Eine interdisziplinäre Betrachtung liefern der Kardiologe Prim. Univ.-Doz. Dr. Franz Xaver Roithinger und der Pulmologe Univ.-Prof. Dr. Horst Olschewski.

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  • Highlights vom ERS 2016

    ERS 2016 London: Schwerpunkt Luftverschmutzung.u „Breath clean air‟: Daten zu den Langzeitfolgen von Luftverschmutzung.

    Neues zur Therapie des schweren eosinophilen Asthmas: Phase-III-Studien zu Benralizumab (SIROCCO, CALIMA) und Lebrikizumab (LAVOLTA I, LAVOLTA II).

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Rheumatologie

Schmerzmedizin