UIM 09|2016

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

Brief des Herausgebers

  • Brief des Herausgebers 9/16
    Liebe Leserinnen und Leser! Liebe Kolleginnen und Kollegen!
    Ein bewegtes Jahr – an dessen Ende wir nun doch einen neuen österreichischen Bundespräsidenten haben, in dem Terroranschläge in steter Reihenfolge zu beklagen waren und das von unerwarteten Ereignissen wie dem „Brexit“, ...Weiterlesen ...

Editorial

  • Editorial 9/16
    Focus Pneumologie
    Asthma bronchiale ist eine der häufigsten chronischen Erkrankungen, und die Inzidenz zeigt weitere Steigerungstendenz. Der Pneumologie-Focus der vorliegenden Ausgabe widmet sich ausgewählten praxisrelevanten Aspekten zu chronischen Atemwegserkrankungen.
    Ein Überblicksartikel erläutert, wodurch sich schweres allergisches Asthma definiert. Neue Erkenntnisse ...Weiterlesen ...

Aktuell

Seite der Gesellschaft

Seite des niedergelassenen Internisten

Alles was Recht ist!

  • Unzulässige Verwendung des Begriffes „Klinik“

    In den letzten drei Artikeln wurde dargestellt, in welcher Art und Weise Ärzte Werbung betreiben dürfen. In diesem Artikel wird eine dazu passende aktuelle Entscheidung des OGH aus diesem Jahr präsentiert, aus der sich ergibt, dass auch die Bezeichnung einer Ordination nicht irreführenderweise als Klinik erfolgen darf.

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Angiologie

  • Extramurales Blutungsmanagement bei DOAK

    Lebensbedrohliche intrakranielle Blutungen sowie Blutungen an kritischen Lokali­sationen treten unter direkten oralen Antikoagulanzien (DOAK) seltener auf.

    Antidote für die Anti-Xa-Inhibitoren sind in fortgeschrittener klinischer Entwicklung bzw. für den Thrombininhibitor Dabigatran bereits zugelassen (Idarucizumab).

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Endokrinologie & Stoffwechsel

Gastroenterologie & Hepatologie

  • Chronische Hepatitis C – EASL-Empfehlungen 2016

    Neue EASL-Guidelines aufgrund der evidenzbasierten Einführung neuer Wirkstoffkombinationen

    Auszugweise:

    Vor Therapie wird eine Bestimmung der Subgenotypen 1a und 1b gefordert.

    Infektionen mit dem Genotyp 1b sollen bei niedriger Virämie im frühen Fibrosestadium über 8 Wochen behandelt werden.

    Klare Therapieempfehlungen im fortgeschrittenen Stadium der Niereninsuffizienz

    Auch bei neuen Substanzen wird trotz der damit verbundenen Kontroverse z. T. eine zusätzliche Gabe von Ribavirin empfohlen.

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  • MRT/Elastografie kommt in die Routine

    Diffuse Lebererkrankungen, wie eben die Fibrose, stellen die moderne Medizin vor eine große Herausforderung.

    Die MR-Elastografie und die transiente Sonoelastografie bieten neue Möglichkeiten der nichtinvasiven Diagnose der Fibrose, beide Methoden haben dabei Vor- und Nachteile (MR-E z. B. hohe Anschaffungskosten).

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  • Zukünftige Therapiekonzepte für CED-Patienten

    Mögliche zukünftige Behandlungsalternativen für Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) mit neuen Wirkprinzipien sind unter anderem Interleukin-12/23-Antikörper, Antisense-Oligonukleotide gegen SMAD7, Januskinase-Inhibitoren und die fäkale Mikrobiota-Transplantation.

    Die Frage, welcher Wirkstoff für welchen Patienten am besten geeignet ist, wird in Zukunft bei vielen verfügbaren Substanzen zur Therapie dieser Erkrankungen zu klären sein.

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Hämatologie und Onkologie

Infektiologie

  • Opportunistische Infekte bei Biologika-Therapie | 2 DFP-Punkte
  • Impfungen bei immunsupprimierten Patienten

    Immunsupprimierte Patienten haben ein erhöhtes Infektionsrisiko, daher ist die Prophylaxe von impfpräventablen Erkrankungen besonders wichtig.

    Die Wirkung von inaktivierten Impfungen oder die Applikation von Lebendimpfungen ist unter Immunsuppression (je nach Grad der Suppression) eingeschränkt.

    Prinzipiell sollen alle Impfungen entsprechend dem Österreichischen Impfplan vor Beginn einer immunsuppressiven Therapie (bzw. frühzeitig im Verlauf einer chronischen Erkrankung) durchgeführt werden.

    Neue österreichische Empfehlungen zum Impfvorgehen während Immun-suppression geben erstmals einen umfassenden Überblick.

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Kardiologie

  • Was ist neu in den Vorhofflimmer-Guidelines 2016?

    Die neuen ESC-Leitlinien zum Management von Patienten mit Vorhofflimmernwurden erstmals interdisziplinär von Kardiologen, Elektrophysiologen, Herzchirurgen, Neurologen und spezialisierten Pflegepersonen verfasst.

    Ein integriertes Management bestehend aus der Akuttherapie, Behandlung von zugrundeliegenden Risikofaktoren, Antikoagulation, Frequenzkontrolle und Rhythmuskontrolle ist entscheidend, um Prognose und Lebensqualität zu verbessern.

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  • Klimawandel und kardiovaskuläre Krankheiten

    Die Thermoregulation und das Durstgefühl können durch verschiedene Medikamente beeinträchtigt werden.

    Besonders gefährdet sind Patienten mit neurologischen, psychiatrischen und kardiovaskulären Erkrankungen.

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  • Ablation ventrikulärer Arrhythmien

    Die VT-Ablation ist erwiesen effizient und sicher und sollte bei hochsymptomatischen Patienten mit rezidivierenden ventrikulären Arrhythmien frühzeitig zum Einsatz kommen.

    Die Genese der ventrikulären Arrhythmie entscheidet über die Komplexität des Eingriffes.

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Onkologie

  • ÖGGH-Fortbildungsveranstaltung: neue Trends in der Vorsorgekoloskopie

    Die Vorsorgekoloskopie gilt als Goldstandard in der Darmkrebsprävention.

    Das österreichische Darmkrebsvorsorgeprogramm ist ein opportunistisches Screening.

    Polypen > 5 mm sollen laut aktuellen Guidelines nur mit Schlinge abgetragen werden.

    Serratierte Läsionen stellen eine besondere Herausforderung dar.

    Nachsorgeintervalle sollen schriftlich festgehalten werden.

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Palliativmedizin

Pneumologie

  • Definition und aktuelle Therapieansätze: Schweres allergisches Asthma

    Schweres Asthma liegt vor, wenn es trotz maximaler Standardtherapie nicht kontrolliert werden kann – nicht zu verwechseln mit schwer behandelbarem oder unkontrolliertem Asthma.

    Aufgrund des Pathomechanismus wird zwischen zwei Endotypen unterschieden: Th2-high-Endotyp und Th2-low-Endotyp.

    Basistherapie ist die inhalative ICS/LABA-Therapie in einem Kombinationspräparat. Eine weitere Therapieoption: der monoklonale gegen IgE gerichtete Antikörper Omalizumab.

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  • Anti-IgE-Therapie bei nichtallergischem Asthma bronchiale

    Anti-IgE-Therapie: Therapie der Wahl bei allergischem, therapierefrak-tärem Asthma bronchiale (GINA 5).

    Anti-IgE-Therapie könnte fallweise auch bei nichtallergischem Asthma bronchiale eine Therapieoption sein.

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  • Asthma, Leistungssport und Doping

    Asthma ist die häufigste chronische Erkrankung bei Spitzensportlern – 8 % der Olympioniken geben an, an Asthma oder einer hyperreaktiven Atemwegserkrankung zu leiden.

    Die Therapie der „exercise-induced bronchoconstriction‟ richtet sich primär nach den allgemein gültigen Leitlinien der Asthmabehandlung. Ad Doping: Inhalative Beta-2-Agonisten sind nicht leistungssteigernd.

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  • Asthma und Bergsport – kein Widerspruch

    Bergsportliche Aktivitäten können auch mit einer Asthmaerkrankung durchgeführt werden.

    Wichtige Voraussetzungen sind ausreichende Fitness, eine adäquate Kontrolle der Asthmaerkrankung, die individuelle Belastungswahl am Berg und genügend Zeit für die Akklimatisation.

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  • Richtige Anwendung von Inhalatoren im Spital

    Hospitalisierte Patienten können aufgrund ihres oft schlechten Allgemeinzustands nicht jedes Inhalationsgerät richtig bedienen.

    Bei der Auswahl des geeigneten Inhalators sind manuelle und mentale Patientenfähigkeiten, die aktuelle Krankheitssituation sowie spezifische Eigenschaften des Inhalationssystems zu berücksichtigen.

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  • COPD-Studie LEAD: Stark unterschätzte Gefahr von Lungenfehlfunktionen bei Kindern und Jugendlichen

    Präsentation der Phase I der österreichischen LEAD-Studie mit über 11.000 Probanden zu Ursachen, Begleiterkrankungen und Risikofaktoren von COPD.

    Details: Lungenfunktion von jungen Erwachsenen ist bereits genauso häufig eingeschränkt wie bei über 40-Jährigen; 3,5 % der Jugendlichen haben kein normales Lungenwachstum.

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Rheumatologie

  • Gibt es besondere Risiken bei der Verwendung von Biosimilars?

    Biosimilars sind wesentlich billiger als die bisherigen Originalprodukte von TNF-Inhibitoren.

    Gegenüber dem Originator bestehen keine in Studien erwiesenen pharmakokinetischen oder dynamischen Vorteile oder Nachteile.

    Eine Umstellung auf ein Biosimilar bei Patienten, die gut auf das Originalprodukt eingestellt sind, muss mit dem Patienten und dem Arzt besprochen werden.

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  • Schienen, Hilfsmittel & Co: Ergotherapie für Patienten mit RA

    Ziel der Ergotherapie bei Patienten mit rheumatoider Arthritis ist die Er-höhung bzw. Aufrechterhaltung des Selbständigkeitsgrades der Betroffenen.

    Wesentliche ergotherapeutische Maßnahmen sind: Betätigungsanalyse, Gelenkschutz- und Hilfsmittelberatung, Hilfsmittelversorgung und Adaptierung, Schienenversorgung (Lagerungs- und Funktionsschienen) sowie das motorisch-funktionelle Training.

    Die Ergotherapie kann zur Schmerzminderung und Funktionsverbesserungbei Patienten mit funktionellen und strukturellen Einschränkungen beitragen.

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Schmerzmedizin

  • Schmerztherapie: praxisrelevante Aspekte transdermaler Systeme

    Transdermale therapeutische Systeme sind bei Multimorbidität mit Polypharmazie zu bevorzugen.

    Bei einer Therapieumstellung von oder auf orale retardierte Opioide ist der verzögerte Wirkbeginn bzw. das verzögerte Abklingen zu beachten.

    Die Therapie ist nur bei stabilen chronischen Schmerzen indiziert.

    Hohe Akzeptanz bei Patienten.

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