Die Highlights im Jänner

Ärzte Krone

  • Kassenpraxis – der tägliche Wahnsinn?

    Welche Erfahrungen machen Fachärzte mit Kassenvertrag in der täglichen Praxis? Lohnt es sich überhaupt noch, einen Vertrag mit der GKK anzustreben? Beispiele von Wiener Fachärzten zeigen: Leicht ist es nicht. Vom täglichen Leid mit den Kassen.

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  • Neue Gespräche

    Die Ärzteproteste vor Weihnachten gegen die Gesundheitsreformen zeigen erste Wirkung: Die Politik signalisiert Bereitschaft zu weiteren Gesprächen. Die Ärztekammer behält sich weitere Aktionen vor. Ob und wie die Kritik der Ärzte aufgenommen wird, dürfte sich aber erst in den kommenden Wochen zeigen.

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  • Der Arzt als Zeugeim Zivil- und Strafverfahren

    Wann kann/darf/muss ein Arzt in einem Verfahren aussagen, und wann kann/darf/muss er sich auf seine Verschwiegenheitspflicht berufen?

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Apotheker Krone

  • „Innovationen bringen weiterhin Wachstum“

    Das Marktforschungsunternehmen QuintilesIMS hat für die Apotheker Krone das OTC-Jahr 2016 analysiert und ortet nur ein minimales Umsatzwachstum. Geschäftsführerin Erika Sander skizziert im Apotheker Krone-Interview weitere Einschätzungen für 2017 und wie sich der Markt für Apotheken entwickeln könnte.

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  • Ausblick: Hier liegen die Chancen für 2017

    Das Jahr 2016 war wirtschaftlich nicht zum Jubeln. Und 2017 dürfte ähnlich werden, folgt man den Einschätzungen von Experten. Das wichtige OTC-Segment könnte stagnieren, bei rezeptpflichtigen Produkten sind die Spannen weiter unter Druck. Doch es gibt einen Lichtblick: OTC-Hersteller versprechen auch Innovationen.

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  • Nährstoff-Serie: Vitamin C …

    Vitamin C spielt eine wichtige Rolle für die Haut, die Schleimhäute, die Gelenke, das Immunsystem und die Zähne. Raucher sollten den beträchtlich höheren Mehrbedarf beachten.

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Fakten der Rheumatologie

  • Können NSAR die Progression bei axialer SpA verhindern?

    Das Kennzeichen der axSpA ist eine entzündungsmediierte Osteoproliferation mit fortschreitender knöcherner Ankylosierung des Achsenskelettes.

    In-vitro-Experimente, Untersuchungen in Tiermodellen und klinische Studien an Patienten mit prothetischem ­Gelenkersatz deuten darauf hin, dass die Hemmung der Prostaglandinsynthese zu einer Hemmung der ­Osteoproliferation führt.

    Nachdem anfänglich mehrere klinische Studien auch bei AS-Patienten einen hemmenden Effekt von nichtsteroidalen ­Antirheumatika auf die Knochenneubildung gezeigt hatten, war ein solcher Effekt bei kürzlich publizierten randomisierten Studien nicht nachweisbar.

    Die Frage, ob eine kontinuierliche Einnahme von NSAR die fortschreitende Ossifikation bei AS-Patienten verzögern kann, bleibt damit weiter offen.

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  • Post-TNF-Therapie bei axialer Spondyloarthritis

    Mit der Ära der TNF-Inhibitoren wurde für PatientInnen mit axialer SpA ein Meilenstein erreicht.

    Es gibt dennoch PatientInnen, die primär/sekundär nicht auf TNFi ansprechen.

    Andere Biologika, die bei der RA wirksam sind (Rituximab, Abatacept, Tocilizumab), sind jedoch bei der axSpA nicht zielführend.

    IL-17- und IL-12/23-Inhibitoren sind vielversprechende neue Substanzen, die in Zukunft den Goldstandard der axSpA-Therapie darstellen könnten.

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  • Neue pathogenetische Konzepte bei Gicht

    Die Gicht ist zwar eine seit dem Altertum bekannte Erkrankung, die schon früh als eigene klinische Entität erfasst wurde; der Einfluss der Natriumuratkristalle auf das Immunsystem und die genaue Rolle der Gichtkristalle in der Entstehung der Entzündung waren aber lange nicht bekannt.

    Die Entstehung der Inflammation ist besonders in den letzten Jahren aufgrund neuer pathophysiologischer ­Erkenntnisse, insbesondere durch die Entdeckung der verschiedenen Formen des Zellunterganges, in den Blickpunkt ­gerückt.

    Dadurch ergeben sich neue Optionen in der Beeinflussung der Entzündung und damit in der Behandlung sowohl des ­akuten Gichtanfalles als auch der chronischen Gicht.

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Spectrum Urologie

  • DGU 2016 | S3-Leitlinien-Update unkomplizierter HWI

    Das Update 2016 der interdisziplinären S3-Leitlinie enthält erstmalig die Prophylaxe rezidivierender Harnwegsinfektionen.

    Neu: UroEvidence, das Wissenstransferzentrum der Deutschen Gesellschaft für Urologie, unterstützt die Aktualisierung der Leitlinie methodisch.

    Nach den aktuellen Empfehlungen soll bei ansonsten gesunden, nichtschwangeren Frauen in der Prämenopause weder ein Screening auf eine asymptomatische Bakteriurie noch eine antibiotische Therapie erfolgen.

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  • Heiße Eisen am ESMO 2016

    Harnblasenkarzinom:

    • KEYNOTE-52: Pembrolizumab auch in der Erstlinientherapie bei Cisplatin-ungeeigneten Patienten aktiv.

    Nierenzellkarzinom:

    • CABOSUN: Cabozantinib mit signifikant längerem PFS und ORR als Sunitinib in der Erstlinie
    • S-TRAC: Sunitinib adjuvant verlängert bei High-Risk-Patienten nach Nephrektomie krankheitsfreies Überleben

    Prostatakarzinom:

    • AFFINITY: Custirsen in Kombination mit Cabazitaxel/Prednison zeigt secondline keinen Überlebensvorteil verglichen mit Cabazitaxel/Prednison allein.
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  • Perioperatives Management mit DOAK

    Das perioperative Management der Substanzen unterscheidet sich wesentlich von den VKA → Orientierung an der Nierenfunktion des Patienten und dem Blutungsrisiko des Eingriffs.

    Die Gabe eines Heparinpräparates ist zur Überbrückung der Antikoagulation bei DOAK nicht indiziert. Postoperativ ist zu beachten, dass DOAK schnell anfluten und bereits nach 2 bis 3 Stunden eine volle therapeutische Antikoagulationswirkung entfalten.

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Arzt und Praxis

Neurologisch

  • Guillain-Barré-Syndrom (GBS) und immunmediierte Neuropathien

    Immunneuropathien sind klinisch überwiegend charakterisiert durch ein akutes oder subakutes Auftreten mit symmetrischen progredienten schmerzlosen distalen Paresen der Beine, seltener der Arme.

    An erster Stelle der Diagnostik steht die Elektrophysiologie.

    Intravenöse Immunglobuline (IVIG) sind meist gut wirksam.

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  • Die Highlights des ECTRIMS 2016

    ECTRIMS-(European Committee for Treatment and Research in Multiple Sclerosis-)Kongress: 14. bis 17. September 2016, London | Der 32. ECTRIMS zeichnete sich durch ein hervorragendes Kongressprogramm und eine sehr gute Organisation aus. Das wissenschaftliche Programm wurde innerhalb von vier Tagen in 65 Sessions abgehalten. Rekord­verdächtig war mit über 2.000 Abstracts auch die Anzahl der eingereichten Arbeiten. Der Kongress wurde ­von 48 bekannten Firmen begleitet. Über 9.000 TeilnehmerInnen aus fast 100 Ländern nahmen teil.

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  • Die neuen Klassifikationen von epileptischen Anfällen und Epilepsien

    Die Klassifikations- und Terminologiekommission der Internationalen Liga gegen Epilepsie (ILAE) hat 2016 eine operationale Klassifikation epileptischer Anfälle1 und neue Konzepte für die Klassifikation von Epilepsien2 vorgestellt, die im Folgenden kurz vorgestellt werden sollen.

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Klinik

  • Finanzausgleich — Einer gegen alle

    Die Ärztekammer läuft Sturm gegen die den Bereich Gesundheit betreffenden ­Vereinbarungen im Zuge des Finanzausgleiches, den Bund und Länder im Rahmen der Art.-15-a-Vereinbarung ausverhandelt haben.

    Der Ärzteprotest ist gewaltig, die 9 Landesärztekammern ziehen an einem Strang mit der Bundesärztekammer. Die Spitalsärzte sind solidarisch mit ihren niedergelassenen Kollegen.

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  • „Zeig mir Deine Zähne, und ich sag’ Dir, was Du hast!“

    Orphan Diseases: Etwa 15 % der seltenen Erkrankungen weisen Symptome im Zahn-, Mund-, Kiefer- und Gesichtsbereich auf und geben so einen Hinweis auf die Grunderkrankung.

    Häufige dentale Anomalien sind veränderte Zahnzahl oder Zahnform, ­Mineralisationsstörungen und Parodontitis.

    An der Medizinischen Universität Innsbruck wurde ein Zentrum für seltene Krankheiten von Haut, Bindegewebe und Zähnen gegründet. Vertreten sind Experten der Humangenetik, ­Zahnmedizin, Dermatologie und Pädiatrie.

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  • Kolorektales Karzinom 2016 — Von der genomischen Komplexität zur punktgenauen Therapie

    Beim metastasierten kolorektalen Karzinom gilt der RAS-Mutationsstatus als einziger validierter prädiktiver Biomarker. Die ideale Therapie bei Vorliegen einer BRAF-Mutation befindet sich noch in Erforschung.

    Präliminäre Ergebnisse zum Einfluss der Lokalisation des Primums weisen auf unterschiedliche Effekte der zielgerichteten Therapien hin, sind jedoch mit Vorsicht zu betrachten.

    Mithilfe der molekularen Charakterisierung werden kleine Patienten-Subgruppen definiert werden, die von spezifischen Therapien profitieren können.

    Die frühzeitige Evaluierung neuer Substanzen in der Phase II wäre wünschenswert.

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Spectrum Dermatologie

  • Das Melanom in der Dermatoonkologie: Eine Sinfonie in drei Sätzen

    Neue Möglichkeiten, mit denen die Grenzen des Machbaren ständig erweitert werden, prägen derzeit die therapeutische Landschaft des metastasierten ­Melanoms.

    Mit diesen neuen Behandlungsstrategien müssen Entwicklungen im personellen Bereich Schritt halten, da das moderne Management hohe Ansprüche an die Betreuungsteams stellt.

    Aspekte der Finanzierbarkeit und die Zunahme der individuellen Arbeitsbelastung sind mit den Herausforderungen einer interprofessionellen Begleitung in Einklang zu bringen.

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  • Feuchtarbeit, Irritanzien und Allergene: Wenn Arbeit hautkrank macht

    Hauterkrankungen – allen voran Handekzeme – zählen zu den am häufigsten gemeldeten und dann auch anerkannten Berufskrankheiten in Österreich.

    Die möglichen Ursachen sind vielfältig und erfordern differenzierte Diagnostik.

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  • Was ist anders? Dermatosen auf schwarzer Haut

    Patienten mit pigmentierter Haut leiden meist an ganz „gewöhnlichen“ Dermatosen, die auf dunkler Haut jedoch anders aussehen können als auf heller Haut. Verantwortlich dafür sind Unterschiede in der Pigmentierung sowie in der Struktur der Haut.

    Zu den für diese Patienten besonders belastenden Krankheitsbildern zählen u. a. Acne vulgaris, atopische Dermatitis, seborrhoische Dermatitis und Pseudofolliculitis barbae.

    Vorsicht bei irritierenden, aggressiven Therapien aller Art: Diese können ­Hypopigmentierungen zur Folge haben, die die Patienten oft mehr belasten als die behandelten Hautveränderungen!

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Universum Innere Medizin

  • Antibiotika im Focus: Ceftarolinfosamil (Zinforo®)

    Ceftarolin ist eines der ersten MRSA-wirksamen Cephalosporine.

    Anwendungsgebiete: komplizierte Haut- und Weichgewebeinfektionen, ambulant erworbene Pneumonie.

    Mit Erweiterungen der Indikationen ist zu rechnen, wenn Ceftarolin mit Beta-Laktamase-Hemmern, wie etwa Tazobactam oder Avibactam, kombiniert wird und damit eine deutlich bessere Wirkung im gramnegativen Bereich erzielt werden kann.

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  • Antibiotika im Focus: Ceftobiprol (Zevtera®)

    Ceftobiprol zählt gemeinsam mit Ceftarolin zu den Cephalosporinen der 5. Generation.

    Sehr gute Aktivität gegen Staphylokokken und Streptokokken (inkl. Pneumokokken); als einziges Cephalosporin der 5. Generation auch eine gute Aktivität gegen Pseudomonas aeruginosa.

    Zulassung: erworbene Pneumonie (mit Ausnahme der beatmungsassoziierten Pneumonie) sowie ambulant erworbene Pneumonie.

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  • Differenzierter Einsatz von Analgetika: Therapie nach Leitlinien reicht nicht aus

    Die Differenzierung zwischen nozizeptiven und neuropathischen Schmerzen ist essenziell.

    Eine ausschließlich auf Leitlinien und Algorithmen basierte Therapie ist unzureichend.

    Gemäß aktuellen Analysen reagiert nur ein Teil der Patienten („Responder‟) auf bestimmte Medikamente → individualisierte Schmerztherapie.

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Spectrum Onkologie

  • Allogene hämatopoetische Stammzelltransplantation als etablierte zelluläre Immuntherapie

    Die allogene hämatopoetische Stammzelltransplantation (HSZT) stellt die erste individualisierte kurative zelluläre Immuntherapie für Patienten mit akuten Leukämien, Myelomen, bestimmten Lymphomen und ausgewählten myeloproliferativen Erkrankungen dar.

    Weitere Optimierungsmöglichkeiten: Prävention und effizientere Therapie der GvHD; Post-Transplant-Cyclophosphamid; Intensivierung des GvL-Effektes durch Spenderlymphozyten, zytotoxische T-Zellen, CAR-T-Zellen.

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  • Genetische Beratung

    Im Rahmen der Neudiagnose einer Tumorerkrankung sollte prinzipiell immer die Möglichkeit eines familiären Tumorsyndroms in Erwägung gezogen werden.

    Die genetische Beratung muss vor und nach einer Untersuchung hinsichtlich Keimbahnmutationen erfolgen.

    Die genetische Beratung ist streng gesetzlich geregelt.

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  • Comprehensive Cancer Center Wien – Die Plattform „Precision Medicine“

    Das Tumorboard „Precision Medicine“ diskutiert multidisziplinär molekulare, pathologische und klinische Befunde, um therapierbare Veränderungen zu identifizieren und Patienten ohne weitere Standardtherapie eine optimale Betreuung zu ermöglichen.

    Die Plattform „Molecular Diagnostics and Treatment in Oncology“ (CCC-MoDiTO) dient der Vernetzung, Bündelung und Erweiterung bestehender Aktivitäten in der personalisierten Behandlung auf Basis individueller molekularer Veränderungen.

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Das Medizinprodukt

  • Blutzuckermessung – wann, wie oft und wie?

    Die strukturierte Blutzuckerselbstmessung verbessert die Sicherheit, Lebensqualität und in vielen Fällen die glykämische Kontrolle.

    Häufigkeit und Zeitpunkte der Messungen richten sich unter anderem nach dem Hypoglykämierisiko der jeweiligen Therapie.

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  • Metabolischer Fingerabdruck aus Speichel

    Grazer Stoffwechselforscher haben einen leicht zugänglichen Marker für ­ernährungsassoziierte Regulationsprozesse identifiziert.

    Damit können Speichelproben künftig als einfach zu gewinnende Proben für die Metabolomanalyse eingesetzt werden.

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  • Stimmlippenlähmung: Therapie via Schrittmacher

    Österreichs Forscher sind an der Entwicklung eines Kehlkopfschrittmachers maßgeblich beteiligt.

    In der ersten Studie wurde bisher nur eine Seite des Kehlkopfs elektrisch stimuliert.

    In einer weiteren Studie soll nun eine größere Patientengruppe das Implantat erhalten und auch beidseitig versorgt werden.

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Spectrum Psychiatrie

  • Effekte, Nebenwirkungen und zukünftige Entwicklungen – schizophrene Psychosen und Sport

    Bei Patienten mit schizophrenen Psychosen sind gezielte sporttherapeutische Interventionen – insbesondere aerober Ausdauersport – mit Verbesserungen des globalen Kognitionsniveaus, der psychopathologischen Symptome, des globalen Funktionsniveaus und der Lebensqualität verbunden.

    Zu den positiven Effekten von Krafttraining gibt es Hinweise, größere Untersuchungen sind noch ausständig.

    Forschungen am Tiermodell haben viel zum Verständnis, wie Ausdauertraining auf Gehirnstruktur und -funktion wirken könnte, beigetragen.

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  • Sport und Demenz: Protektiv oder induktiv?

    Physisch aktive Menschen weisen ein geringeres Risiko für eine Demenzentwicklung auf.

    Aerobes Training kann die Angio- und Neurogenese im Hippocampus und die synaptische Plastizität verbessern.

    Kontaktsportarten, die zu zerebralen Traumen führen, könnten über eine chronisch-traumatische Enzephalopathie allerdings auch zur Demenzentwicklung beitragen.

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  • 1. Tullner Werkstätte | Adoleszenzpsychiatrie: Begegnungs- oder Kampfzone?

    Willkommen in der Erwachsenenpsychiatrie!

    Mit Nahtstellenarbeit und der Implementation von entsprechenden Instrumenten (von der Diagnose bis zur Intervention), mit Präventionsperspektive und neuen Konzepten rüstet sich das Fach Psychiatrie und psychotherapeutische Medizin gemeinsam mit dem Fach Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie für die Bedürfnisse im Rahmen der Adoleszenz- bzw. Transitionspsychiatrie.

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Gyn-Aktiv

  • Pathologie des BRCA-assoziierten Mammakarzinoms

    Die therapeutische Relevanz nachgewiesener BRCA1-/BRCA2-Keimbahnmutationen beim Mammakarzinom hat neue Standards in der Behandlung dieser Tumorerkrankung gesetzt. Morphologische und molekularpathologische Untersuchungen tragen dazu bei, solche Tumoren besser zu charakterisieren und Patientinnen eine individualisierte Therapieoption zu bieten. Histologische Unterschiede zwischen genetisch bedingten…

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  • ASCO 2016 – Highlights beim Mammakarzinom

    Die Kombination von Trastuzumab und Pertuzumab erzielte im frühen Stadium des HER2+/HR–-Mammakarzinoms Ansprechraten von 89,2 %.

    Letrozol plus Palbociclib könnte künftig aufgrund der Ergebnisse der PALOMA-2-Studie im ­metastasierten Setting des HR+/HER2-Mammakarzinoms den neuen Standard in der Erstlinie darstellen.

    Beim HER2+-, metastasierten Mammakarzinom bleibt der bisherige Therapie­algorithmus von dualer ­Blockade gefolgt von T-DM1 erhalten.

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NephroScript

  • Alloimmunität durch Nicht-HLA-Epitope

    Nicht-HLA-Epitope spielen wahrscheinlich eine klinisch relevante Rolle in der Alloimmunität bei der Nierentransplantation.

    Aktuelle Studien untersuchen derzeit auf genomweiter Ebene, ob diese Hypothese bestätigt werden kann bzw. ob durch ein genaueres Matching von HLA- und Nicht-HLA­-Epitopen von Spender und Empfänger die Transplantatfunktion nach Lebendspenden ­verlängert werden kann.

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  • Desensibilisierung bei ABO-inkompatibler Transplantation — „Less is more“

    Die intensivierte Vorbereitung (Desensibilisierung) auf eine ABO-inkompatible NTX ermöglicht einerseits ein exzellentes Langzeit-Transplantatüberleben, ist aber auch mit Nachteilen verbunden: Erhöhung von Kosten, chirurgischen Komplikationen und des Infektionsrisikos.

    Die Erfahrung einzelner Zentren hat gezeigt, dass eine an den basalen ABO-Antikörper-Titern orientierte Individualisierung und Minimierung von Desensibilisierungstrategien ebenfalls gute Ergebnisse ermöglicht.

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  • Immunmonitoring nach Nierentransplantation

    Intensive Suche in der Transplantationsmedizin nach Biomarkern zur frühzeitigen und spezifische Detektion einer (beginnenden) „Abstoßung“ (Alloimmunantwort), um die Immunsuppression individuell und zielgerecht anpassen zu können.

    Vielversprechende Tools für ein Posttransplant-Immunmonitoring: neben bereits etablierten Tests für Spender-spezifische Antikörper auch Assays zum Nachweis von alloreaktiven ­T-Zellen (z. B. basierend auf Next Generation Sequencing) oder alloreaktiven Memory-B­-Zellen (B-Zell-ELISPOT), aber auch Genexpressionsmarker im Blut und Urin und Marker zum allgemeinen Immunstatus (z. B. TTV-Viruslast).

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Die Punkte

  • Psyche und Soma

    Lernziel: Vermittlung der Zusammenhänge von psychischen und somatischen Erkrankungen und des Therapiemanagements von Patienten, die an einer chronischen somatischen und komorbid auch an einer depressiven Erkrankung leiden. Der Fokus liegt auf der negativen Auswirkung von chronischem Stress, der über die HPA-Achse moduliert wird.

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ApoPunkte

  • Fußpilzinfektion (Tinea pedis)

    Lernziel: Schaffung eines Grundverständnisses zum Verlauf und zur Beeinflussbarkeit von Tinea pedis. Die Leser sollen in die Lage versetzt werden, zwischen noch zulässiger Selbstbehandlung oder schon arztpflichtiger Fußmykose zu differenzieren. Dazu werden die entsprechenden klinischen Erscheinungsformen sowie die Prophylaxemaßnahmen zur Senkung der Rezidivquote besprochen.

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  • Die vulvovaginale Candidose – eine triviale Erkrankung?

    Lernziel: Apotheker werden in der Routine häufig mit der vulvovaginalen Candidose konfrontiert. Nach der Lektüre sollten Sie über Grundkenntnisse zu diesem Thema verfügen. Die korrekte Beantwortung der anschließenden Fragen führt zum Lehrziel. Schwerpunkte des Artikels umfassen die Problematik der Selbsttherapie sowie das Vorgehen in der Schwangerschaft.

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Diabetes Forum

  • DDG-Kongress 2016 | Bestimmung der Insulinresistenz bei polyzystischem Ovarsyndrom

    Die Insulinresistenz im Rahmen des polyzystischen Ovarsyndroms ist durch eine gestörte postprandiale Glukoseverwertung charakterisiert, weshalb die alleinige Bestimmung von Nüchternglukose/Nüchterninsulin/HbA1c in der Diagnostik nicht zielführend erscheint. Die Endocrine Society empfiehlt einen 75-g-Glukosetoleranztest.

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  • Typ-1-Diabetes: Ist Prävention möglich?

    Typ-1-Diabetes kündigt sich bereits Monate bis Jahre vor seiner klinischen Manifestation durch ­Inselautoantikörper im Blut an.

    Präventionsmaßnahmen sollten möglichst früh in der Pathogenese der Erkrankung erfolgen.

    Eine Behandlung mit oralem Insulin zur Primärprävention des Typ-1-Diabetes wird derzeit in ­klinischen Studien getestet.

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  • Ist kardiovaskuläre Prävention möglich?

    Das Risiko für die Entwicklung diabetischer Spätkomplikationen nimmt eindeutig mit steigendem HbA1c zu, somit steht die Glykämie-Kontrolle an vorderster Stelle in deren Prävention.

    Hinsichtlich des kardiovaskulären Risikos müssen zusätzliche Risikofaktoren wie arterielle ­Hyper­tonie, Dyslipidämie und „neue“ Risikofaktoren, die im Zusammenhang mit Übergewicht und ­Insulinresistenz stehen, berücksichtigt und rechtzeitig therapiert werden.

    Der Einsatz von Statinen bei Kindern wird von der ADA unter bestimmten Voraussetzungen empfohlen, ­Langzeiterfahrungen fehlen jedoch noch.

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