Die Highlights im Jänner

Klinik

Ärzte Krone

  • Jetzt ist Feuer am Dach! Den Wiener Spitalsärzten reicht´s

    Am 19. 1. 2015 fand im Wiener MuseumsQuartier die von der Wiener Ärztekammer organisierte Protestkundgebung der Wiener Spitalsärzte rund um die EU-Arbeitszeitenregelung und die daraus resultierende finanzielle Verschlechterung für viele Ärzte statt. Gerechnet hatte man mit etwa 500 Teilnehmern – aber mehr als 1500 kamen – ein deutliches Zeichen an die Politik. Auffallend: die hohe Dichte junger Ärzte.

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  • Geld folgt Leistung? Bisher nicht!

    Mit einer Umgestaltung des Krankenhauswesens hat das Bundesland Oberösterreich früher als der Bund mit der aktuellen Gesundheitsreform begonnen. Doch mehr Geld für den niedergelassenen Bereich gibt es bisher nicht: Sparen ohne Umlenkung von Ressourcen entsprechendder Leistungserbringung.

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  • „Zielsteuerung-Gesundheit“: Was verbirgt sich dahinter?

    Im Wesentlichen wurden vier Steuerungsbereiche – Ergebnisorientierung, Versorgungsstrukturen, Versorgungsprozesse und Finanzziele – festgelegt, innerhalb derer es wiederum eine Vielzahl von Projekten und Zielen gibt. Der Fortschritt wird zweimal jährlich untersucht.

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Die Punkte

  • Flächendesinfektion: Welche Aspekte gilt es zu beachten?

    Lehrziel: Der vorliegende Artikel gibt einen Überblick über die Kriterien und Überlegungen, die bei der Auswahl von Flächendesinfektionsmitteln eine Rolle spielen, und stellt die beiden unterschiedlichen Denkschulen zur gezielten und routinemäßigen Flächendesinfektion gegenüber. Die wachsende Bedeutung von gramnegativen Bakterien und deren Bedeutung bei der Auswahl geeigneter Desinfektionsverfahren wird dargestellt.

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Universum Innere Medizin

  • Symptomatik des Delirs und psychopharmakologische Therapie

    Das Delir ist eine Diagnose an der Schnittstelle von Psychiatrie und somatischer Medizin. Die Therapie des Delirs beinhaltet primär die Behandlung der Grundkrankheit. Wesentlich sind auch nichtpharmakologische Interventionen.

    Beim nicht substanzinduzierten Delir sind Antipsychotika indiziert, wobei die antipsycho­tischen Dosierungen niedriger sind als bei schizophrenen Störungen. Benzodiazepine sind bei starker Agitation und Gefährdung gebräuchlich, eine antidelirogene Potenz haben sie aber nur beim Alkohol- oder Benzodiazepinentzugsdelir.

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  • HIV-assoziierte neurokognitive Störungen – Frühzeitige Diagnose und Behandlung verhindert Progression

    Neurokognitive Störungen sind keine Seltenheit bei HIV- und AIDS-Patienten.

    Seit der Einführung der kombinierten antiretroviralen Therapie (cART) sind schwere demenzielle Verläufe seltener, milde Formen der kognitiven Beeinträchtigung sind häufig anzutreffen.

    Eine frühzeitige retrovirale Behandlung kann dazu beitragen, das Voranschreiten kognitiver Defizite zu verlangsamen, aufzuhalten oder sogar zu verbessern.

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  • Highlight vom Kongress der American Heart Association: IMPROVE-IT

    Die IMPROVE-IT-Studie mit Simvastatin und dem intestinalen Cholesterin-Absorptionshemmer Ezetimib hat an über 18.000 Patienten nach akutem Koronarsyndrom zeigen können, dass eine Senkung des LDL-C von im Mittel 69,5 mg/dl (Simvastatin-Monotherapie) auf 53,7 mg/dl (Simvastatin + Ezetimib) mit einer signifikanten Reduktion eines kombinierten ischämischen Endpunkts einhergeht (minimale Beobachtungsdauer: 2,5 Jahre).

    Inwieweit sich diese positiven Resultate auf zukünftige Richtlinien auswirken könnten, ist mit Spannung abzuwarten.

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Fakten der Rheumatologie

  • Inflammatorische Myopathien – Diagnose und Differenzialdiagnose

    Inflammatorische Myopathien sind eine heterogene Gruppe von Erkrankungen, deren gemeinsames Merkmal der immunologisch vermittelte Muskelschaden ist.

    Das Leitsymptom ist die proximal betonte Muskelschwäche.

    Die Abgrenzung zu anderen Formen der Myopathie kann erhebliche Schwierigkeiten bereiten.

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  • Therapie der inflammatorischen Myopathien

    Glukokortikoide sind Goldstandard in der Initialtherapie der inflammatorischen Myopathien.

    Die Meinungen divergieren, wann mit glukokortikoidsparenden Therapeutika wie Azathioprin oder Methotrexat (MTX) begonnen werden sollte: Sie kommen zum einen schon in der Initialtherapie parallel zu Steroiden, zum ­anderen erst in rezidivierenden Situationen zum Einsatz.

    Bei therapierefraktären Verläufen gibt es die meisten Studien zu Rituximab und intravenösen Immunglobulinen (IVIG).

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  • Metabolische Myopathien: Klassifikation und Diagnostik

    Belastungsinduzierte Myalgien sind ein wichtiger diagnostischer Hinweis auf metabolische Myopathien.

    Muskelbiopsie mit immunhistochemischer sowie molekulargenetischer Analyse sollte bei jeder unklaren ­Myopathie in Erwägung gezogen werden.

    Elektroneurodiagnostik ist oft unspezifisch, jedoch zum differenzialdiagnostischen Ausschluss anderer ­Erkrankungen obligatorisch.

    Die seit 2006 zugelassene Enzymersatztherapie macht den Morbus Pompe zur ersten hereditären Muskelerkrankung, für die ein kausaler Behandlungsansatz zur Verfügung steht.

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Spectrum Psychiatrie

  • Klinische Bedeutung und neue Möglichkeiten der funktionellen MRT in der Psychiatrie

    In der klinischen Forschung wird fMRT zur Evaluation therapeutischer Prozesse zur Erhebung der funktionalen Veränderungen neuronaler Netzwerke sowie in der Früherkennung und Diagnostik eingesetzt.

    Die Resting-State-fMRT bietet die Möglichkeit, aufgabenunabhängig die funktionelle Konnektivität einzelner Hirnregionen zu erforschen.

    Studien zu fMRT-Neurofeedback zeigen, dass der Mensch über Visualisierung des BOLD-Signals seine Gehirnaktivität lokal und willentlich modifizieren kann.

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  • Prädiktive Psychiatrie mittels Bildgebung bei Personen mit erhöhtem Psychoserisiko

    Ergebnisse einer wegweisenden Münchner Studie deuten darauf hin, dass es mittels multi­variater Analyseverfahren möglich ist, anhand von neuroanatomischen Mustern zwischen I­ndividuen im Psychose-Hochrisikostadium und gesunden Individuen zu unterscheiden sowie die dazugehörige diagnostische Genauigkeit zu ermitteln. Ebenso weisen die Befunde darauf hin, dass subtile neuroanatomische Veränderungen einer erhöhten Vulnerabilität zugrunde liegen und als potenziell nützliche Biomarker zur Früherkennung von Psychosen dienen können.

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  • Neuroimaging bei Aufmerksamkeitsdefizit/Hyperaktivitätsstörung (ADHS)

    Ergebnisse von Bildgebungsstudien sprechen für eine grundlegende Beteiligung der Katecholamine Dopamin und Noradrenalin in der Pathophysiologie der ADHS und lassen auf eine veränderte strukturelle und funktionelle Entwicklung in verschiedensten Hirnregionen, vor allem im präfrontalen, vorderen cingulären und parietalen Kortex neben subkortikalen Hirngebieten, schließen. Die gewonnenen Erkenntnisse erlauben wichtige Einblicke in die Neurobiologie bei ADHS.

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Spectrum Onkologie

  • Adapt or become irrelevant? Roboterassistierte radikale Prostatektomie

    In den USA wird der überwiegende Teil der radikalen Prostatektomien roboterassistiert durchgeführt. In Europa nimm die Eingriffszahl kontinuierlich zu.

    Vorteile sind die minimale Invasivität mit höheren Raten an Potenz- und Kontinenzerhaltung. Gegenüber der radikalen Prostatektomie sind die onkologischen Ergebnisse (biochemisches rezidivfreies Überleben) gleichwertig.

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  • Androgendeprivationstherapie beim Prostatakarzinom

    Der Zusammenhang zwischen Androgenen (im Besonderen Testosteron), Wachstum und der Funktion der Prostata führte zu zahlreichen Bemühungen, die diagnostische und prognostische Genauigkeit sowohl für das Prostatakarzinom als auch für dessen zielgerichtete Therapie zu verbessern.

    Der Zusammenhang zwischen Prostatakarzinom und Testosteron ist gut dokumentiert und geht auf die bahnbrechende Arbeit von Huggins und Hodges aus dem Jahr 1941 zurück, welche die theoretische Grundlage für die Androgenentzugstherapie (ADT) darstellt.

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  • Proteomics: Entwicklung des Tumor-Proteinprofils zum prädiktiven Biomarker

    Der Nachweis von Proteinen hat das Potenzial, Interaktionen von Tumor und Körper relevanter darzustellen als die Genanalyse.

    In der Phase-III-Studie PROSE (Lancet Oncology 2014) ist es erstmals bei NSCLC-Patienten gelungen, mit einem massenspektometrisch nachgewiesenen spezifischen Proteinprofil das Ansprechen auf eine Therapie vorherzusagen.

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Neurologisch

  • Ernährungsbedingte Neuropathien – Hypo- und Hypervitaminosen

    Durch Fehl- und Unterernährung bedingte Neuropathien sind in Mitteleuropa selten, stellen jedoch potenziell behandelbare Ursachen dar.

    Derzeit werden Hypo- und Hypervitaminosen eher sekundär beobachtet, z. B. bei chronischem Alkoholismus und anderen chronischen Erkrankungen, nach Operation zur Gewichtsreduktion, bei extremen Diäten und auch „iatrogen“ durch Medikamente bedingt.

    Selten ist die Zufuhr der limitierende Faktor, sondern eine verminderte Resorption oder ein erhöhter Verbrauch.

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  • Porphyrieassoziierte Neuropathie

    Porphyrien sind eine Gruppe von seltenen angeborenen Stoffwechselerkrankungen, die durch enzymatische Defekte in der Biosynthese von Häm, einem Metalloporphyrin, dem wichtigsten Produkt des Porphyrinstoffwechsels, charakterisiert sind.

    Die hepatische Porphyrie kann eine besonders schwere Form der Neuropathie hervorrufen.

    Die Therapie der akuten Porphyrieattacke besteht für alle Formen in der raschen Verminderung der Delta-Aminolävulinsäure-Aktivität durch Glukose oder Hämatin.

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  • Polyneuropathie bei Morbus Fabry

    Zu den neurologischen Manifestationen der Fabry-Krankheit gehört eine Beteiligung des peripheren Nervensystems, bei dem vor allem die kleinen A-Delta- und C-Fasern betroffen sind, die wahrscheinlich ursächlich in Zusammenhang mit der veränderten autonomen Funktion und den neuropathischen Schmerzen stehen.

    Die Funktion des peripheren Nervensystems wird durch die Enzymersatztherapie (ERT) etwas verbessert, was mit einer Verminderung der neuropathischen Schmerzen und einer funktionellen Verbesserung der Nachweisgrenze für die Kalt- und Warmwahrnehmung einhergeht. Eine Normalisierung findet nicht statt.

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Gyn-Aktiv

  • Schwangerschafts- und geburtsassoziierte Psychosen

    Eine Schwangerschaft bei bekannter psychotischer Erkrankung ist immer eine Risiko-Schwangerschaft und verlangt eine engmaschige interdisziplinäre Betreuung.

    Für alle Frauen besteht postpartal ein erhöhtes Psychoserisiko, 3–4-fach erhöht bei vorbestehender psychotischer Erkrankung und bei Primipara.

    Schlafstörungen verbunden mit erhöhter Irritier- und Reizbarkeit sollten als erste Symptome ernst ­genommen und niedrig dosiert medikamentös behandelt werden.

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  • Aufklärung über Anästhesie und Periduralanästhesie

    Eine Aufklärung über Möglichkeiten/Risiken einer Periduralanästhesie sollte bei unkomplizierten Schwangerschaften vor dem Geburtstermin dokumentiert angeboten werden.

    Bei Risikoschwangerschaften sollte die Aufklärung unter frühzeitiger Einbindung eines Arztes aus dem Sonderfach Anästhesiologie und Intensivmedizin erfolgen.

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  • Menopause Andropause Anti-Aging 2014

    Der „Wiener Kongress“ – eine Erfolgsstory Als wir Mitte der 1980er-Jahre bei der Gründung der Österreichischen Menopausegesellschaft als einer der ersten nationalen Menopausegesellschaften in Europa auch die Idee zu einem regelmäßigen internationalen Kongress gebaren, durften wir nicht hoffen, dass sich…

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NephroScript

  • Neues von der „Salzkrieg“-Front

    Ungeachtet der Empfehlungen für eine diätetische Kochsalzrestriktion zur Behandlung der Hypertonie und zur Prävention kardiovaskulärer Erkrankungen ist die Studienlage inkonsistent.

    Eine kürzlich erschienene Studie fand eine enge Beziehung zwischen Natriumzufuhr und Bluthochdruck: Je höher die Natriumzufuhr war, desto steiler verlief auch die Kurve des Blutdruckanstiegs, Personen mit Bluthochdruck und ältere Menschen wiesen ebenfalls einen steileren Anstieg auf.

    Nach Schätzung der Autoren einer weltweiten Metaanalyse könnten allein 2010 1,65 Millionen kardiovaskuläre Todesfälle auf einen übermäßigen Natriumkonsum zurückzuführen sein.

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  • Hypo- und Hypernatriämien

    Symptomatische Hypo- oder Hypernatriämien müssen – auch wenn die Ätiologie zu Beginn der Behandlung nicht in jedem Fall geklärt werden kann – vom ­behandelnden Arzt erkannt und behandelt werden. Ebenfalls muss im Fall einer Hypovolämie eine rasche Korrektur mittels isotoner Kristalloide erfolgen.

    Die Hypo- und Hypernatriämie sind häufige und potenziell lebensbedrohliche Störungen beim Notfallpatienten und sind als solche ernst zu nehmen.

    Die Korrektur einer akuten symptomatischen Hyponatriämie soll mit der Verabreichung von NaCl 3 % über 1 Stunde mit folgender Natriumkontrolle erfolgen.

    Glukose 5 % ist das Mittel der Wahl bei akuter, symptomatischer Hypernatriämie. Eine ­Kontrolle des Serumnatriums soll nach Verabreichung von 500 ml erfolgen.

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  • Dialysat-Natrium-Vorschreibung bei Patienten mit terminaler Niereninsuffizienz

    Die in vielen Dialysezentren gängige Praxis, Patienten mit höherem Blutdruck ein niedrigeres Dialysat-Natrium vorzuschreiben, ist unseren Analysen zufolge kritisch zu hinterfragen.

    Nach eigenen Untersuchungen sind höhere Dialysat-Natrium-Vorschreibungen nicht mit schlechteren Outcomes assoziiert, sondern sogar mit besseren.

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ApoPunkte

  • Der Bauchschmerz: symptomatische (empirische) Therapie

    Lehrziel: Bauchkrämpfe „diagnostizieren“ zuerst die Laien. Werden sie in ihrer Diagnose unsicher, wenden sie sich als erste Anlaufstelle meist an den Apotheker. Lehrziel ist daher, den Apothekern die Unterscheidung trivialer von bedenklichen Bauchbeschwerden an der Tara näherzubringen, die entsprechende Medikation zu erklären und abschließend die allgemeinen Verhaltensmaßregeln zu besprechen, damit ihre Kunden die Selbstbehandlung effizient und ohne Selbstgefährdung durchführen können.

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  • Halsschmerzen – Antibiotika richtig eingesetzt

    Lehrziel: Die Teilnehmer dieser Diplomfortbildung sollen über die Ursachen, Diagnosen und Therapien von Halsschmerzen nachhaltig Bescheid wissen und danach gezielt Antibiotika einsetzen können.

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ZahnPunkte

  • Dentinhypersensibilität – Ursachen und Therapieoptionen

    Lernziele:

    Nach Lesen dieses Artikels sind Sie in der Lage,

    • die epidemiologischen Fakten zur Dentinhypersensibilität (DHS) zu beziffern,
    • die Ätiopathogenese der DHS nachzuvollziehen,
    • die hydrodynamische Schmerztheorie zu benennen,
    • den Unterschied zwischen einer DHS und Schmerzen nach Aufhellung vitaler Zähne zu verstehen,
    • das transtheoretische Modell und „motivational interviewing“ in ihren wesentlichen Grundzügen im Zusammenhang mit Verhaltensänderung zu benennen,
    • die Prinzipien der Prävention, nämlich Okklusion der Tubuli oder Desensibilisierung, zu verstehen und Mundhygiene- sowie In-Office-Medizinprodukte diesen beiden Prinzipien zuzuordnen und
    • ihren Patienten die Informationen anzubieten, die für eine partizipative Entscheidungsfindung notwendig sind.
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Diabetes Forum

  • 50 Jahre Erfolgsgeschichte in der Diabetologie

    In seinem Festvortrag zur 50. EASD-Jahrestagung erläuterte Univ.-Prof. Dr. Guntram Schernthaner, Wien, die drastische Reduktion von Gesamtmortalität und vaskulären Komplikationen bei Diabetespatienten, die in den vergangenen 50 Jahren u. a. dank besserer Schulungsprogramme und konsequenter Umsetzung multifaktorieller Therapiekonzepte erzielt wurden.

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  • Typ-1- und Typ-2-Diabetes: Die Prognose von Patienten mit diabetischer Nephropathie verbessern

    Nach dem Vortrag von H.-H. Parving (DK)

    Albuminurie ist bei Patienten mit Typ-1- und Typ-2-Diabetes ein wichtiges Warnsignal. Jährliche Kontrollen sind Pflicht.

    Eine Verringerung der Albuminurie verbessert den renalen und kardiovaskulären Outcome.

    Der nephroprotektive Effekt von RAAS-Hemmern geht über den Effekt der alleinigen Blutdruck­senkung hinaus. Die Hochdosistherapie ist der Niedrigdosistherapie überlegen.

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  • Metformin – where is the evidence?

    Michael Berger debate

    Metformin kann als „das“ First-Line-Medikament bei Diabetesmanifestation betrachtet werden.

    Ausreichende klinische Erfahrung ist zu den Vorteilen und zur Sicherheit von Metformin verfügbar, sofern die Kontraindikationen beachtet werden.

    Von der GLINT-Studie werden robuste Daten zu Vorteilen und Risiken hinsichtlich kardiovaskulärer und onkologischer Erkrankungen erwartet.

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Spectrum Dermatologie

  • Update Infektionskrankheiten

    Infektionskrankheiten der Haut sind aktuell wie eh und je. Eine kleine Auswahl aus spannenden Publikationen gibt Einblick in die Neuheiten aus der Welt der Viren und Bakterien.

    Eine rezente Fallpublikation zeigt den fatalen Verlauf einer intrauterinen HSV-Infektion.

    Zunehmend werden atypische Verlaufsformen der Hand-Fuß-Mund-Erkrankung (HFME) beschrieben.

    Die amerikanische Gesellschaft für Infektionserkrankungen (IDSA) hat erneuerte Guidelines zur Diagnose und Behandlung von Infektionen der Kutis und Subkutis vorgestellt.

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  • Behandlung der Varikose

    Die Kompressionstherapie ist die Basistherapie der Varikose, die durch venoaktive Medikamente und Allgemeinmaßnahmen unterstützt werden kann.

    Die effektivsten und schonendsten Therapien sind die endovenösen thermischen Verfahren, die in den letzten Jahren die offene Chirurgie verdrängt haben.

    Die Sklerotherapie ist eine günstige und gut verträgliche Option zur Behandlung der Varikose.

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  • Häufig fehldiagnostiziert: Tinea incognito

    Unter dem Terminus Tinea incognito wird eine infolge Steroidbehandlung zur Unkenntlichkeit transformierte fehldiagnostizierte „okkulte“ Tinea (Dermatophytose) verstanden.

    Die Tinea incognito umfasst ein weites Spektrum von Dermatophytosen variabler Morphologie und Lokalisation.

    Jede trotz Steroidbehandlung therapieresistente Dermatose impliziert den Verdacht auf das Vorliegen einer okkulten Mykose.

    Die Beendigung der Steroidtherapie wird erfahrungsgemäß begleitet von erneutem Auftreten von Juckreiz und Verschlimmerung des dermatologischen ­Erscheinungsbildes.

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Spectrum Urologie

Das Medizinprodukt

  • Metabolische Chirurgie: Kosteneffektive Versorgung von Diabetikern?

    Die Bekämpfung von Adipositas ist heute eine der größten Herausforderungen für die Gesundheitssysteme in Europa.

    Die primären Säulen der Adipositastherapie sind eine Veränderung des Lebensstils und die Pharmakotherapie.

    Derzeit gibt es noch keinen Konsensus darüber, auch chirurgische ­Eingriffe als Behandlungsempfehlungen für übergewichtige ­Typ-II-Diabetiker aufzunehmen.
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  • Intrakranielle Blutungen: Time is brain!
    Im Fall von intrakraniellen Blutungen ist eine rasche Spitalseinweisung für die Heilungschancen ausschlaggebend.
    Durch eine frühe neuro- oder unfallchirurgische Versorgung bestehen meist ausgezeichnete Chancen auf Kompletterholung.
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  • Einsatz von Schmerzpumpen bei tagesklinischen Patienten
    Minimalinvasive Eingriffe haben nicht nur die chirurgischen Methoden, sondern auch die Anästhesie grundlegend verändert.
    Schmerzpumpen in Tageskliniken fanden bisher wenig Anklang, doch: Die passenden Rahmenbedinungen können erfolgsentscheidend sein.
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Apotheker Krone

  • Neue Vakzine beleben die Impfszene

    Mit einer Durchimpfungsrate von nur 8 % im vergangenen Jahr ist Österreich im Europavergleich trauriges Schlusslicht. Erschreckend ist auch, dass nur 17 % des Gesundheitspersonals sich und damit ihre Patienten schützen. Höchste Zeit als Vorbild voran zu gehen und die Impfung aktiv zu empfehlen! Dazu stehen neue Impfstoffe mit vier Stämmen, Spezialimpfstoffe für Ältere sowie Personen mit Grunderkrankungen und ein neuer Nasenspray für Kinder und Jugendliche zur Verfügung.

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  • Österreich ist vor Arzneimittelfälschungen NICHT sicher …

    … warnten einige Experten anlässlich des Pharmig-Academy-Dialogs. Die Lösungswege am Podium waren breit gefächert: von der engmaschigeren Kontrolle der Distributionskette bis hin zum Nein zum Parallelhandel.

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  • Bereit für „Gesundheit 2020“

    Serie: Berufsbild Apotheker Der Schweizer Bundesrat hat 2013 das Maßnahmenpaket „Gesundheit 2020“ für das Gesundheitswesen verabschiedet. Es soll die Versorgungsqualität erhöhen und die Transparenz verbessern. In diesem Zusammenhang wollen die Schweizer Apotheker vermehrt die Triage der Patienten übernehmen. Hierfür wird viel in die Aus-, Weiter- und Fortbildung investiert.

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