Die Highlights im Dezember

Ärzte Krone

  • Mehr Arbeit für weniger Geld

    Die „Ärztekostenstatistik“ des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger (2013) zeigt, dass die Honorarumsätze vor allem durch mehr Fälle steigen, zum Teil geringer als die Inflationsrate. Die Zahl der Kassenstellen ist bei steigender Bevölkerung im Sinkflug begriffen.

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  • Therapie hui, Prävention pfui

    Der neueste Gesundheitsjahresbericht (2014) der OECD für Europa stellt Österreich ein gemischtes Zeugnis aus. Die Gesundheitsreform ist überfällig. Denn der Spitalsbereich ist in langer Tradition überdimensioniert, gleichzeitig ist die niedergelassene Medizin benachteiligt.

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  • Delir oder Demenz?

    Liegen beide Krankheiten gleichzeitig vor, kann die Unterscheidung eine große Herausforderung sein. Ein Delir tritt jedenfalls immer plötzlich auf, es kommt zu Bewusstseinsstörungen, die sich nachts verschlechtern, und die Patienten phantasieren.

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Die Punkte

  • Depression und Krebs aus internistischer Sicht

    Lehrziel: Kenntnisse über die Inzidenz von Depressionen bei malignen Erkrankungen, den Einfluss von Depressionen auf den Krankheitsverlauf und das Überleben, das Potenzial von Arzneimittelinteraktionen sowie die Wahl des richtigen Antidepressivums unter dem Aspekt der erwünschten Nebenwirkungen.

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  • Depression und Krebs aus psychiatrischer Sicht

    Lehrziel: Vermittlung des Managements einer depressiven Erkrankung bei onkologischen Patienten mit Fokus auf die richtige Auswahl eines Antidepressivums und Erfassung des Interaktionspotenzials verschiedener antidepressiv ­wirkender Substanzen.

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ApoPunkte

  • Der Bauchschmerz: symptomatische (empirische) Therapie

    Lehrziel: Bauchkrämpfe „diagnostizieren“ zuerst die Laien. Werden sie in ihrer Diagnose unsicher, wenden sie sich als erste Anlaufstelle meist an den Apotheker. Lehrziel ist daher, den Apothekern die Unterscheidung trivialer von bedenklichen Bauchbeschwerden an der Tara näherzubringen, die entsprechende Medikation zu erklären und abschließend die allgemeinen Verhaltensmaßregeln zu besprechen, damit ihre Kunden die Selbstbehandlung effizient und ohne Selbstgefährdung durchführen können.

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  • Halsschmerzen – Antibiotika richtig eingesetzt

    Lehrziel: Die Teilnehmer dieser Diplomfortbildung sollen über die Ursachen, Diagnosen und Therapien von Halsschmerzen nachhaltig Bescheid wissen und danach gezielt Antibiotika einsetzen können.

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ZahnPunkte

  • Dentinhypersensibilität – Ursachen und Therapieoptionen

    Lernziele:

    Nach Lesen dieses Artikels sind Sie in der Lage,

    • die epidemiologischen Fakten zur Dentinhypersensibilität (DHS) zu beziffern,
    • die Ätiopathogenese der DHS nachzuvollziehen,
    • die hydrodynamische Schmerztheorie zu benennen,
    • den Unterschied zwischen einer DHS und Schmerzen nach Aufhellung vitaler Zähne zu verstehen,
    • das transtheoretische Modell und „motivational interviewing“ in ihren wesentlichen Grundzügen im Zusammenhang mit Verhaltensänderung zu benennen,
    • die Prinzipien der Prävention, nämlich Okklusion der Tubuli oder Desensibilisierung, zu verstehen und Mundhygiene- sowie In-Office-Medizinprodukte diesen beiden Prinzipien zuzuordnen und
    • ihren Patienten die Informationen anzubieten, die für eine partizipative Entscheidungsfindung notwendig sind.
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Universum Innere Medizin

  • „Gentle insulinisation“: Insulin bei Typ-2-Diabetes – patientengerecht, einfach, effektiv

    Nur durch frühzeitige gute glykämische Kontrolle können Atherosklerose und ihre Komplikationen hintangehalten werden; eine Intensivierung der Therapie darf nicht verzögert werden.

    Insulin ist indiziert, wenn das individuelle HbA1c-Ziel mit Ausschöpfung der oralen Strategien (mit oder ohne GLP-1-Analoga) nicht erreicht wird.

    Die Insulintherapie sollte möglichst einfach begonnen werden und den Treat-to-Target-Zugang ermöglichen.

    BOT (Basalinsulin-unterstützte orale Therapie) und MOT (Mischinsulin-unterstützte orale Therapie) sind als einfache Strategien für eine initiale Insulintherapie geeignet und können bei Bedarf sicher und effektiv sequenziell intensiviert werden.

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  • Chronische Virushepatitis: die Frage nach der rechtzeitigen Identifizierung aller Infizierten

    Hepatitis-C-Test bei ungeklärter Transaminasenerhöhung und bei Risikogruppen (z. B. bei medizinischem Personal).

    Diagnose einer chronischen Hepatitis C erfordert den zweimaligen positiven Nachweis einer HCV-RNA in Serum oder Plasma innerhalb von 6 Monaten.

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  • 4-Jahres-Update/Schwerpunkt rheumatoide Arthritis: Neue Erkenntnisse aus dem Biologikaregister BioReg

    Rheumatoide Arthritis (RA): Weniger als ein Patient von 10 unter Therapie mit einem Biologikum erleidet eine Infektion pro Halbjahr.

    7 % erhalten eine Tuberkuloseprophylaxe vor Einleitung einer Biologikatherapie.

    Patienten unter einer Biologikatherapie haben eine niedrige Krankheitsaktivität.

    Biologika werden häufig als Monotherapie verordnet.

    30 % der Patienten unter einer laufenden Biologikatherapie haben eine begleitende niedrig dosierte Glukokortikoidtherapie.

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Spectrum Urologie

Spectrum Onkologie

  • Therapeutische Zielsetzungen und histologiespezifische Therapieaspekte: Weichteilsarkome

    Zwar ist die Prognose von Patienten mit metastasiertem Weichteilsarkom immer noch begrenzt, jedoch wird das Spektrum an diagnostischen, operativen und medikamentösen Optionen stetig erweitert. In den letzten Jahren erhalten nicht nur konventionelle Chemotherapeutika, sondern auch „targeted therapies“ einen zunehmenden Stellenwert in der Behandlung dieser komplexen Tumorentität.

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  • Neuroendokrine Tumoren der Lunge

    Die histologische Aufarbeitung neuroendokriner Tumoren bedarf einer großen Expertise und sollte an Referenzpathologien durchgeführt werden.

    Molekulare Marker, wie beispielsweise microRNA, sollen in Zukunft helfen, die Subentitäten besser voneinander unterscheiden zu können.

    Aufgrund der Seltenheit der Tumoren sollte bei persistierender, unspezifischer Symptomatik die Differenzialdiagnose Karzinoid nicht vergessen werden.

    Im lokalisierten Stadium ist die Resektion mit Lymphknotendissektion in kurativer Intention Therapie der Wahl.

    Bei fortgeschrittener oder metastasierter Erkrankung steht mit der konventionellen Chemotherapie, der Radionuklidtherapie oder verschiedenen zielgerichteten Therapien mittlerweile ein breites therapeutisches Armamentarium zur Verfügung.

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  • Intratumorale Heterogenität in urologischen Tumoren: Von der molekularen Evidenz zu klinischen Implikationen

    Interview mit Dr. Marco Gerlinger, London, UK, anlässlich seines aktuellen Reviews in European Urology über die genetische Tumorheterogenität beim Nierenzell-, Prostata- und Blasenkarzinom.

    Der Review zeigt einige der nächsten wichtigen Schritte in der Zukunft auf:

    • Es gilt herauszufinden, welche Tumoren besonders heterogen sind,
    • welche „Driver“-Mutationen generell davon betroffen sind und
    • wie man am besten Medikamente für häufig auftretende Stammmutationen entwickeln kann.
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Das Medizinprodukt

  • Metabolische Chirurgie: Kosteneffektive Versorgung von Diabetikern?

    Die Bekämpfung von Adipositas ist heute eine der größten Herausforderungen für die Gesundheitssysteme in Europa.

    Die primären Säulen der Adipositastherapie sind eine Veränderung des Lebensstils und die Pharmakotherapie.

    Derzeit gibt es noch keinen Konsensus darüber, auch chirurgische ­Eingriffe als Behandlungsempfehlungen für übergewichtige ­Typ-II-Diabetiker aufzunehmen.
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  • Intrakranielle Blutungen: Time is brain!
    Im Fall von intrakraniellen Blutungen ist eine rasche Spitalseinweisung für die Heilungschancen ausschlaggebend.
    Durch eine frühe neuro- oder unfallchirurgische Versorgung bestehen meist ausgezeichnete Chancen auf Kompletterholung.
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  • Einsatz von Schmerzpumpen bei tagesklinischen Patienten
    Minimalinvasive Eingriffe haben nicht nur die chirurgischen Methoden, sondern auch die Anästhesie grundlegend verändert.
    Schmerzpumpen in Tageskliniken fanden bisher wenig Anklang, doch: Die passenden Rahmenbedinungen können erfolgsentscheidend sein.
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Klinik

  • Ebola: Offene Fragen

    Körpersekrete und Exkremente sind hochinfektiös. Besonders Pflegepersonal ist gefährdet.

    Wie gut ist Österreich auf etwaige Ebola-Fälle vorbereitet? klinik sprach mit der Sektionschefin der Sektion Öffentliche Gesundheit, Dr. Pamela Rendi-Wagner, mit dem Leiter der Abteilung Öffentliche Gesundheit in der AGES, Univ.-Prof. Dr. Franz Allerberger von der AGES, und mit dem Infektiologen Univ.-Prof. Dr. Christoph Wenisch. Am Kaiser-Franz-Josef-Spital ist man für den Ernstfall gerüstet.

    Karin Taus, Krankenschwester bei Ärzte ohne Grenzen, berichtet von ihrem Einsatz in Liberia.

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  • Rare Diseases: vernetzt statt verwaist

    Angelehnt an Vorgaben des Europäischen Rates und des Europäischen Parlaments wurde in Österreich Mitte 2009 mit der Ausarbeitung eines nationalen Aktionsplans für seltene Erkrankungen (NAP.se) begonnen, der nach letzten Feinabstimmungen demnächst an die Bundesministerien übergeben und offiziell publiziert wird.

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  • Ehlers-Danlos-Syndrom

    Die Gruppe der Krankheitsbilder, die als Ehlers-Danlos-Syndrom zusammengefasst werden, wird zunehmend vielfältiger und komplexer, sodass die Diagnostik unter immer größeren Herausforderungen steht.

    Ein interdisziplinäres Zusammenwirken der einzelnen Fachdisziplinen ist entscheidend, um den Betroffenen die bestmögliche Betreuung und Behandlung zu ermöglichen und rechtzeitig präventive Maßnahmen in die Wege zu leiten.

    Das Wissen um die Grunderkrankung (systemische Bindegewebsschwäche mit vielfältiger klinischer Symptomatik) hilft Patienten, ihre Beschwerden besser einordnen und im Alltag und Berufsleben besser damit umgehen zu können.

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Neurologisch

  • Endovaskuläre Technik und Devices

    Endovaskuläre Techniken, die in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts zur Behandlung neurochirurgisch unbehandelbarer zerebrovaskulärer Erkrankungen und zur präoperativen Devaskulari­sation blutungsbereiter zerebrovaskulärer Gefäßprozesse entwickelt wurden, werden nun häufig als gleichwertige Behandlungsoptionen oder als Therapie der Wahl eingesetzt.

    Zudem wurde in den letzten Jahren durch die Entwicklung von Verfahren zur neurointerventionellen Behandlung des Schlaganfalles ein Bereich betreten, in dem es keine konservativen oder chirurgischen Behandlungsoptionen mit vergleichbarer Effektivität gibt.

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  • Aneurysmenversorgung – Studienergebnisse und Technik

    Nicht jedes intrakranielle Aneurysma muss sofort behandelt werden. Therapie der Wahl ist meist die Coil-Embolisation.

    Die Therapieentscheidung sollte jedoch immer individuell anhand der vorliegenden Bildgebung, Klinik, des PatientInnenalters und der zusätzlichen Risikofaktoren sowie interdisziplinär zwischen interventionellen Neuroradiologinnen und Neuroradiologen sowie NeurochirurgInnen erfolgen.

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  • Arteriovenöse Malformationen

    Arteriovenöse Malformationen (AVM) sind der häufigste Grund für intrazerebrale Blutungen im jungen Erwachsenenalter, das generelle Blutungsrisiko liegt bei 2–4 % pro Jahr.

    Therapiemöglichkeiten der AVM bestehen aus symptomatischer Behandlung sowie Neurointervention, radiochirurgischen und neurochirurgischen Eingriffen. Das Blutungsrisiko muss gegen das Risiko, Schaden durch die Therapie zu erleiden, abgewogen werden.

    Die ARUBA-Studie lieferte nicht die erhofften Detailergebnisse als Entscheidungshilfe für die jeweils bestgeeignete Therapie.

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Apotheker Krone

  • Neue Vakzine beleben die Impfszene

    Mit einer Durchimpfungsrate von nur 8 % im vergangenen Jahr ist Österreich im Europavergleich trauriges Schlusslicht. Erschreckend ist auch, dass nur 17 % des Gesundheitspersonals sich und damit ihre Patienten schützen. Höchste Zeit als Vorbild voran zu gehen und die Impfung aktiv zu empfehlen! Dazu stehen neue Impfstoffe mit vier Stämmen, Spezialimpfstoffe für Ältere sowie Personen mit Grunderkrankungen und ein neuer Nasenspray für Kinder und Jugendliche zur Verfügung.

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  • Österreich ist vor Arzneimittelfälschungen NICHT sicher …

    … warnten einige Experten anlässlich des Pharmig-Academy-Dialogs. Die Lösungswege am Podium waren breit gefächert: von der engmaschigeren Kontrolle der Distributionskette bis hin zum Nein zum Parallelhandel.

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  • Bereit für „Gesundheit 2020“

    Serie: Berufsbild Apotheker Der Schweizer Bundesrat hat 2013 das Maßnahmenpaket „Gesundheit 2020“ für das Gesundheitswesen verabschiedet. Es soll die Versorgungsqualität erhöhen und die Transparenz verbessern. In diesem Zusammenhang wollen die Schweizer Apotheker vermehrt die Triage der Patienten übernehmen. Hierfür wird viel in die Aus-, Weiter- und Fortbildung investiert.

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Spectrum Psychiatrie

  • ADHS-Diagnostik im Kindes- und Jugendalter

    ADHS ist eine klinische Diagnose, die symptomdeskriptiv gestellt wird. Die häufig verwendeten Fremdbeobachtungsbögen tragen zur Klassifikation bei, liefern aber keine relevanten Informationen für den individuellen Behandlungsplan. Die auf den Einzelfall individuell abzustimmende multimodale Behandlung erfordert eine interdisziplinäre Diagnostik, die Bedingtheiten der Störung in ihrer neuropsychologischen und psychodynamischen Dimension aufschlüsselt.

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  • Die Behandlung von ADHS im Erwachsenenalter

    Wie bei Kindern ist bei Erwachsenen eine ADHS-spezifische multimodale Behandlung, die neben der medikamentösen Therapie auch strukturierte psychoedukative Programme, Coaching, Psychotherapie und nötigenfalls Sozialarbeit und Ergotherapie umfasst, indiziert. In Österreich werden die nichtmedikamentösen Komponenten aber noch kaum angeboten.

    Für die medikamentöse Neueinstellung ist derzeit bei Erwachsenen nur Atomoxetin zugelassen, bei zwei retardierten Methylphenidaten besteht die Möglichkeit der Weiter-verordnung nach dem 18. Lebensjahr, andere Optionen sind nur off-label anwendbar.

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  • Symptomatik des Delirs und psychopharmakologische Therapie

    Das Delir ist eine Diagnose an der Schnittstelle von Psychiatrie und somatischer Medizin. Die Therapie des Delirs beinhaltet primär die Behandlung der Grundkrankheit. Wesentlich sind auch nichtpharmakologische Interventionen.

    Beim nicht substanzinduzierten Delir sind Antipsychotika indiziert, wobei die antipsychotischen Dosierungen niedriger sind als bei schizophrenen Störungen. Benzodiazepine sind bei starker Agitation und Gefährdung gebräuchlich, eine antidelirogene Potenz haben sie aber nur beim Alkohol- oder Benzodiazepinentzugsdelir.

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NephroScript

  • Herzinsuffizienz mit erhaltener Linksventrikelfunktion

    Herzinsuffizienz mit erhaltener Ejektionsfraktion (HFpEF) stellt sowohl diagnostisch als auch therapeutisch eine besondere Herausforderung dar.

    HFpEF-Patienten sind ähnlich wie Patienten mit reduzierter Linksventrikel­funktion (HFrEF) hoch symptomatisch und weisen eine hohe Sterblichkeitsrate auf.

    HFpEF wird sehr häufig von pulmonaler Hypertonie und Niereninsuffizienz begleitet.

    Da die bei HFrEF bewährten Medikamente in der Indikation HFpEF bisher nicht überzeugen konnten, wird intensiv an neuen Arzneistoffen geforscht (Riociguat, Vericiguat, Macitentan, Neprilysin-Inhibitoren etc.).

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  • „The Kidney breaks your Heart“

    Niereninsuffizienz-Patienten zeigen in der Regel keine profunde systolische Funktionseinschränkung (Auswurfleistung), jedoch in einem hohen Prozentsatz eine diastolische Dysfunktion entsprechend einer Relaxationsstörung, Linksherzhypertrophie (Remodelling) und einem erhöhten systolischen pulmonalarteriellen Druck.

    Beim Gros der Nierenerkrankungen gibt es nahezu kongruente Risikofaktoren und Komorbiditäten wie für die diastolische Funktionsstörung: häufig jahrelanger arterieller Hypertonus mit mikro- und makrovaskulären Veränderungen, besonders bei Diabetikern auch chronische Inflammation.

    Hoffnungskandidaten bei der Suche nach einem Überleben-verlängerndem Präparat speziell bei der Konstellation CKD mit diastolischer Dysfunktion: Sildenafil, Riociguat oder die Kombination ARB mit Neprilysin-Inhibitor.

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  • Terminator der chronischen Herz- und bald auch Niereninsuffizienz?

    Die Metalloprotease Neprilysin (NEP) ist als Schlüsselenzym für den Abbau natri­uretischer Peptide (ANP, BNP und CNP) aus therapeutischer Sicht interessant: NEP-Hemmer verhindern den Abbau der natriuretischen Peptide und fördern damit deren kardiovaskuläre Effekte, wie Natriurese und Blutdrucksenkung.

    Rezent publizierte Studienergebnisse (PARADIGM-HF-Studie) lassen hoffen, sowohl Herz- als auch Niereninsuffizienz durch die neue Medikamentengruppe der ARNis (Kombination aus Angiotensin-Rezeptor-Blocker und Neprilysin-Hemmer) künftig therapeutisch besser entgegentreten zu können.

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Fakten der Rheumatologie

  • Der rheumatologische Approach aus persönlicher Sicht: Der Rückenschmerz – diagnostischer Pfad

    Patienten mit akutem oder subakutem Rückenschmerz sollten bei fehlenden Hinweisen auf „red flags“ auf das Vorliegen von typischen Symptomen für eine Spondyloarthritis (SpA) untersucht werden.

    Liegt bei Patienten mit chronischem Rückenschmerz ein entzündlicher Rückenschmerz vor oder finden sich SpA-typische Symptome, sollte eine weiterführende rheumatologische Abklärung hinsichtlich einer SpA erfolgen (Abb.).

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  • Knochenmarködem und doch keine axiale SpA

    In der klinischen Praxis wird der Begriff Knochenmarködem teils als allgemeine Bezeichnung für jede Form eines Spongiosaödems, andererseits als spezifisches Zeichen für bestimmte Krankheitsbilder verwendet. Ein Grund für diese Diskrepanz liegt in der historischen Entwicklung des Begriffs.

    Heute lässt sich die Mehrzahl dieser Veränderungen spezifischen Entitäten zuordnen.

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  • Neue Therapien für die axiale SpA? − Andere Biologika als TNF-Blocker

    Mit TNF-alpha-Inhibitoren ist bei der ankylosierenden Spondylitis (AS) auch nach Versagen einer Therapie mit NSAR als First-Line-Drugs in den meisten Fällen eine ausgezeichnete, durch zahlreiche Studien belegte Wirkung auf Schmerzen und Entzündungen am Achsenskelett zu erzielen.

    Für Fälle, bei denen TNF-alpha-Blocker kontraindiziert, unverträglich, ungenügend wirksam oder in ihrer Wirkung nachlassend sind, besteht der dringende Bedarf an Biologika mit alternativen Angriffszielen, von denen sich die IL-17/IL-23-Immunachse bisher als erfolgversprechendstes Target gezeigt hat.

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Gyn-Aktiv

  • Highlights von der ASCO-Jubiläumstagung 2014 – Neue Therapiedaten zum Brustkrebs

    Fortschritt ist Kommunikation. In den letzten 50 Jahren hat sich Brustkrebs vom Tabuthema zur öffentlich diskutierten Erkrankung entwickelt.

    Exemestan ist bei prämenopausalen Frauen mit ovarieller Suppression bei „early breast cancer“ effektiv zur Vermeidung von Rezidiven.

    Die duale Anti-HER2-Therapie mit zusätzlich verabreichtem Lapatinib hat keinen größeren Benefit als Trastuzumab alleine.

    Bei Hormonrezeptor-negativen Patientinnen hat die Gabe von Goserelin während einer Chemotherapie einen protektiven Effekt auf die ovarielle Funktion.

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  • Routinemäßige Tubektomie bei jeder Hysterektomie als Standard?

    Die opportunistische Salpingektomie (Entfernung der Tuben bei einem chirurgischen Eingriff aus anderer Indikation) wir als Präventionsmöglichkeit im Nicht-Hochrisiko-Kollektiv für das Ovarial-, Tuben- und Peritonealkarzinom diskutiert.

    Derzeit gibt es indirekte Hinweise auf einen potenziellen Nutzen.

    Präoperativ sollen Patientinnen auf die Option opportunistische Salpingektomie hingewiesen werden.

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  • Ovarialkarzinom-Screening – Datenlage und Empfehlungen

    Derzeit ist das Ovarialkarzinom für die meisten Todesfälle aller gynäkologischen Malignome verantwortlich. Die Ursache für die ungünstige Prognose der Erkrankung liegt daran, dass zum Zeitpunkt der Diagnose in etwa 75 % aller Fälle bereits ein fortgeschrittenes Tumorstadium vorliegt. Typischerweise treten…

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Diabetes Forum

  • SGLT-2-Hemmer eröffnen neue Perspektiven für Diabetes und Niere

    Die Erweiterung der Antidiabetikapalette durch SGLT-2-Inhibitoren bietet vor allem auch aus ­nephrologischer Sicht innovative und vielversprechende Therapieoptionen.

    Kritische Merkmale einer typischen Nephropathie bei Diabetes – wie Albuminurie, renale ­Hyperfiltration und arterielle Hypertonie – könnten positiv beeinflusst werden, gleichzeitig wird die ­Hypoglykämiegefahr, welche für das Gesamtüberleben von Diabetikern kritisch ist, nicht wesentlich ­erhöht.

    Ob die renalen Effekte einer SGLT-2-Inhibition über die Beeinflussung des Blutzuckers hinausgehend auch das ­renale Überleben beeinflussen, werden wir mit Spannung in naher Zukunft erwarten.

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  • Second-Line-Therapie nach Metformin – womit? Pro DPP-4-Hemmer

    DPP-4-Hemmer sind seit mittlerweile sieben Jahren zur Behandlung des Typ-2-Diabetes mellitus im Einsatz. Sie bieten eine den Sulfonylharnstoffen vergleichbare HbA1c-Senkung, ohne das Risiko für ­Hypoglykämien oder Gewichtszunahme, und können mit sämtlichen anderen Antidiabetika kombiniert werden, wobei auch Fixkombinationen mit Metformin und Pioglitazon angeboten werden. Aufgrund des günstigen Nebenwirkungsprofils sind sie auch bei geriatrischen Patienten einsetzbar und ­können sowohl bei Leber- als auch bei Niereninsuffizienz nach Dosisanpassung verwendet werden,was einen ­entscheidenden Vorteil gegenüber den SGLT-2-Hemmern bietet.

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  • Second-Line-Therapie nach Metformin – womit? Pro SGLT-2 Hemmer

    Bei Gliflozin-Monotherapie kann verglichen mit Placebo mit einer Senkung des HbA1c um 0,79 % gerechnet werden.

    Genitourethrale Infekte treten mit einem 42 % höheren Risiko auf und stellen die wichtigste ­Nebenwirkung dieser Substanzklasse dar.

    Derzeit liegen neutrale kardiovaskuläre Effekte vor.

    Gliflozine führen zu einer signifikanten Reduktion des Gewichtes (–1,7 kg) und des Blutdruckes (–4,45 mmHg systolisch bzw. –2,01 mmHg diastolisch).

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Spectrum Dermatologie

  • Hereditäre Epidermolysen

    Zahlreiche Fortschritte in der Pathogenese-Forschung, Diagnostik und Therapie der Epidermolysis bullosa (EB) haben das Management der Patienten verbessert.

    Für das EB-assoziierte Karzinom wurde die dermale Matrix als entscheidender Pathogenese-Faktor identifiziert.

    Die EB-Nävi zeigen trotz des bedrohlichen klinischen Aspektes in den meisten Fällen keine Tendenz zur Entartung. Allerdings wurde kürzlich ein Fall der Entartung bei EB simplex publiziert.

    Neue lokale und systemische Therapieverfahren verbessern die Therapiemöglichkeiten.

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  • Akute nekrotisierende Haut- und Weichteilinfektionen

    Perakut verlaufende Haut- und Weichteilinfektionen mit septischer Allgemeinsymptomatik erfordern sofortiges Handeln.

    Die Diagnose erfolgt aufgrund der Anamnese, des klinischen Befundes, systemischer Entzündungszeichen im Serum (vor allem Interleukin-6) und der diagnostischen Biopsie. Bildgebende Techniken verzögern die chirurgisch dringend notwendige Intervention.

    Die chirurgische Intervention muss ohne Rücksicht auf ästhetische und ­funktionelle Aspekte radikal erfolgen.

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  • Seltene maligne Hauttumoren: eine nach wie vor zu wenig bekannte, tödliche Gefahr

    Die Gruppe seltener bösartiger Hauttumoren umfasst eine Vielzahl verschiedener, teilweise hochmaligner Erkrankungen, denen lediglich die niedrige Erkrankungswahrscheinlichkeit in der Gesamtbevölkerung gemeinsam ist. Obwohl die Gesamtzahl dieser Tumoren in Summe nicht mehr als 2 % aller bösartigen Hauttumoren darstellt, sind sie für bis zu 25 % aller hautkrebs­assoziierten Todesfälle verantwortlich.

    Die Schaffung eines breiteren Bewusstseins sowie spezialisierter Forschungseinrichtungen und vermehrte Anstrengungen in der Initiierung klinischer Studien sind erforderlich, um die nach wie vor teilweise sehr schlechten Prognosen betroffener Patienten signifikant zu verbessern.

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