Die Highlights im August

NephroScript

  • Klinische Studien im Zeitalter ­der personalisierten Medizin

    Das Zeitalter der „Precision“- oder „Targeted“-Medizin stellt auch an das Design von klinischen Studien neue Anforderungen.

    Der klassische Zugang der prospektiven, randomisierten, doppelblinden, ­kontrollierten Studien ist alleine nicht mehr geeignet, die Effizienz/Sicherheit von vielen neuen Medikamenten zu überprüfen.

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  • SGLT-2-Inhibitoren bei diabetischer Nierenerkrankung

    Glukose-Regulation erfolgt nicht unwesentlich auch über die Nieren.

    Ein neues antidiabetisches Wirkprinzip, die Hemmung des Natrium-Glukose-­Co-Transporters 2 (SGLT-2), zeigt neben seiner antihyperglykämischen Wirkung auch pleiotrope Effekte, sie reduzieren kardiovaskuläre wie renale Ereignisse.

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  • Seltene Nierenerkrankungen, Next Generation Sequencing, ADPKD

    Next-Generation-Sequencing (NGS): kosteneffektiv, schnell, Dateninterpretation ist die Herausforderung, Identifikation bisher unbekannter genetischer Grundlagen von seltenen Krankheiten möglich.

    Risikostratifizierung für Tolvaptan bei ADPKD: nach Alter, eGFR, delta-eGFR, Nierenvolumen.

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Die Punkte

  • Psyche und Soma

    Lernziel: Vermittlung der Zusammenhänge von psychischen und somatischen Erkrankungen und des Therapiemanagements von Patienten, die an einer chronischen somatischen und komorbid auch an einer depressiven Erkrankung leiden. Der Fokus liegt auf der negativen Auswirkung von chronischem Stress, der über die HPA-Achse moduliert wird.

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ApoPunkte

  • Fußpilzinfektion (Tinea pedis)

    Lernziel: Schaffung eines Grundverständnisses zum Verlauf und zur Beeinflussbarkeit von Tinea pedis. Die Leser sollen in die Lage versetzt werden, zwischen noch zulässiger Selbstbehandlung oder schon arztpflichtiger Fußmykose zu differenzieren. Dazu werden die entsprechenden klinischen Erscheinungsformen sowie die Prophylaxemaßnahmen zur Senkung der Rezidivquote besprochen.

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  • Die vulvovaginale Candidose – eine triviale Erkrankung?

    Lernziel: Apotheker werden in der Routine häufig mit der vulvovaginalen Candidose konfrontiert. Nach der Lektüre sollten Sie über Grundkenntnisse zu diesem Thema verfügen. Die korrekte Beantwortung der anschließenden Fragen führt zum Lehrziel. Schwerpunkte des Artikels umfassen die Problematik der Selbsttherapie sowie das Vorgehen in der Schwangerschaft.

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Ärzte Krone

  • Ordnung für Wahlarzt-Honorarersatz!

    Die steirische Ärztekammer und die Arbeiterkammer wollen für Patienten kaum verständliche Unterschiede ausräumen. Es geht um krasse Differenzen bei der Rückerstattung von Wahlarzt-Honoraren – speziell um den Ersatz bei limitierten Leistungen.

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  • Therapie der überaktiven Blase

    Eine Reihe von Medikamenten verschlechtert die Symptome einer Dranginkontinenz (OAB) bzw. kann eine solche auslösen. Der Therapieprozess umfasst Lebensstilmodifikation, Beckenbodentraining, Medikamente zur Wiederherstellung einer normalen Blasenfunktion – der Therapieerfolg orientiert sich an der Lebensqualität der Patientin.

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  • Anstieg gastroenterologischer und hepatologischer Erkrankungen: Lebensstil, Umwelt, oder beides?

    Im Gespräch mit der Ärzte Krone ging Prim. Univ.-Prof. Dr. Ludwig Kramer, Vorstand der 1. Medizinischen Abteilung mit Gastroenterologischer Ambulanz, Krankenhaus Hietzing, Wien, auf Neuigkeiten des Faches von Hepatitis C bis Kolorektalkarzinom ein.

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Spectrum Onkologie

  • Tumorboard Immunonkologie

    Das optimale klinische Management von immunonkologisch behandelten KrebspatientInnen bedarf aufgrund des neuartigen Wirkmechanismus, sich entwickelnder Kriterien für die PatientInnenselektion, neuer Kriterien für die radiologische Verlaufsbeobachtung und distinkter Nebenwirkungsprofile einer sehr engen interdisziplinären Zusammenarbeit. Am Comprehensive Cancer Center Vienna wurde daher ein auf Immunonkologie spezialisiertes Tumorboard etabliert.

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  • Chemotherapie und Immuntherapie gegen Krebs in Interaktion

    Checkpoint-Inhibitoren führen zur Reaktivierung der Immunverteidigung gegen Krebs.

    Da viele Tumoren zu wenige als „fremd“ erkennbare Antigene exprimieren, spricht nur ein Teil der PatientInnen an.

    Eine Kombination mit anderen Therapieoptionen wie Chemotherapie sollte Tumoren für das Immunsystem erkennbarer machen.

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  • Herausforderungen der molekularen Pathologie

    Die onkologische molekulare Pathologie bestimmt die molekularen Veränderungen eines Tumors. Sie verbessert damit die Tumorklassifikation und identifiziert Targets für die Therapie.

    Die molekulare Pathologie erfordert einen neuen Typus von Pathologen und Pathologinnen sowie die ernsthafte Umsetzung der neuen Ausbildungsordnung zum Facharzt für„Klinische Pathologie und Molekularpathologie“.

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Apotheker Krone

  • „Das Ziel ist Geld für unsere Dienstleistungen“

    Ende September wählt der Apothekerverband eine neue Führung. Der amtierende Präsident Mag. pharm. Dr. Christian Müller-Uri will es noch einmal wissen und kündigt für den Fall seiner Wiederwahl Entlastungen für Apotheken an. Die Apotheken brauchen in den finanziell schwierigen Zeiten Unterstützung, sagt er im Interview mit der Apotheker Krone.

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  • Müden Beinen auf die Sprünge helfen

    Zahlreiche Aktivitäten im Sommer können Menschen mit Venenbeschwerden zu schaffen machen. Daher sollten die Betroffenen stets abschwellende und kapillarstärkende Mittel bei der Hand haben.

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  • Magnesium

    Der Mineralstoff ist für 300 enzymatische Reaktionen im Körper verantwortlich, unterstützt die Knochen, Muskeln und den Energiestoffwechsel. Nüsse und Vollkornbrot sind gute Quellen. Beim Kochen kommt es zu Verlusten, Vitamin D wiederum verbessert die Aufnahme.

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Arzt und Praxis

  • Das richtige Fortbildungsangebot für jede Zielgruppe

    ARZT & PRAXIS sprach mit Univ.-Prof. Dr. Rudolf Prager, Vorstand der 3. Medizinischen Abteilung am Krankenhaus Wien-Hietzing, und Mag. Miriam Satler, Lilly Diabetes Österreich, über epidemiologische Trends, Prävention, medizinische ­Versorgung und vor allem über Fortbildungsaktivitäten im Bereich Diabetes.

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  • Diplom-Fortbildungs-Programm – der letzte Schliff

    In knapp 2 Monaten, am 1. September 2016, überprüft die Österreichische Ärztekammer erstmals flächendeckend die ­ärztliche Fortbildungsverpflichtung. ARZT & PRAXIS bringt Klarheit in letzte Fragen rund um das Diplom-Fortbildungs-Programm, die ­ärztliche Fortbildung und deren korrekte Dokumentation.

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  • DFP-Literaturstudium weiter im Aufwärtstrend

    Neben der Präsenzfortbildung nimmt das Literaturstudium im Diplom-Fort­bildungs-Programm (DFP) eine zentrale Rolle ein: 2015 wurden über 200.000 Fachartikel gelesen und bearbeitet und mehr als 400.000 DFP-Punkte erworben.

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Neurologisch

  • Stress und Darm

    CRF vermittelt als wichtigstes Neurohormon die Stressantwort: Im ZNS führt es zur Aktivierung der HHN-Achse, wirkt aber auch als Neurotransmitter und -modulator und koordiniert die autonome, viszerale und verhaltensbiologische efferente Antwort auf Stress; im Darm fungieren CRF-Rezeptoren als wichtige Mediatoren einer differenzierten Modulation viszeraler Funktionen nach akuter oder chronischer Stressexposition.

    Studien sprechen dafür, dass Alterationen der zentralen und peripheren CRF-Signaltransduktion, wie sie bei Stressexposition zu finden sind, vermittels autonomer, endokriner, enterischer und immunologischer Mechanismen zu den Veränderungen gastrointestinaler Funktionen sowie des Mikrobioms führen, die für die Entstehung und Aufrechterhaltung funktioneller Magendarmerkrankungen bedeutsam sind.

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  • Die Rolle von Affekt bei viszeralem Schmerz

    Schmerz hat neben einer sensorischen auch eine wesentliche affektive Komponente, die sich bei chronischen Schmerzsyndromen, vor allem bei chronischem Viszeralschmerz, in Form von Depression oder Angststörung manifestieren kann.

    Die Forschung zu Viszeralschmerzen konnte einige zentrale Hirnstrukturen wie medialen Thalamus, präfrontalen Kortex oder Amygdala identifizieren, die für die affektive Dimension von Viszeralschmerz verantwortlich sind.

    Mechanistisch stellten sich der zerebrale Rezeptor TRPV1 oder das Neuropeptid CRH als essenzielle Faktoren der zerebralen Interaktion von Emotion und Nozizeption heraus, die aktuell auch vielversprechende Kandidaten für zukünftige, gezielte Ansätze zur Therapie der affektiven Komponente von Viszeralschmerzsyndromen darstellen.

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  • Alltagsrelevante Feinmotorikstörung bei Morbus Parkinson – Hinweis auf signifikanten Beitrag der gliedkinetischen Apraxie

    Traditionellerweise wurde die dopaminerg gut behandelbare Extremitätenbradykinese für die Einschränkung von feinmotorisch fordernden Tätigkeiten von Parkinson-PatientInnen verantwortlich gemacht. Feinmotorikstörungen stellen einen sehr häufig berichteten Prädiktor des krankheitsassoziierten Leidensdrucks dar und werden bereits von Beginn an von den PatientInnen als störend…

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Klinik

Gyn-Aktiv

  • Zentralisierung der gynäkologischen Onkologie – Risiken und Chancen

    Die Behandlung onkologischer Patientinnen sollte nach Möglichkeit in speziell dafür ­ausgewiesenen, zertifizierten gynäkologischen Krebszentren stattfinden (österreichische Comprehensive Cancer Center in Wien, Innsbruck und Graz).

    In zahlreichen Studien zu gynäkologischen Malignomen – etwa beim Ovarialkarzinom – sind die Vorteile der Zentrumsbehandlung im Sinne einer verbesserten Prognose belegt.

    Weiterer wichtiger Aspekt der Zentrumsbildung: optimierte Bedingungen für die Weiterentwicklung der Forschung im klinischen und translationalen Bereich.

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Diabetes Forum

  • DDG-Kongress 2016 | Bestimmung der Insulinresistenz bei polyzystischem Ovarsyndrom

    Die Insulinresistenz im Rahmen des polyzystischen Ovarsyndroms ist durch eine gestörte postprandiale Glukoseverwertung charakterisiert, weshalb die alleinige Bestimmung von Nüchternglukose/Nüchterninsulin/HbA1c in der Diagnostik nicht zielführend erscheint. Die Endocrine Society empfiehlt einen 75-g-Glukosetoleranztest.

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  • Typ-1-Diabetes: Ist Prävention möglich?

    Typ-1-Diabetes kündigt sich bereits Monate bis Jahre vor seiner klinischen Manifestation durch ­Inselautoantikörper im Blut an.

    Präventionsmaßnahmen sollten möglichst früh in der Pathogenese der Erkrankung erfolgen.

    Eine Behandlung mit oralem Insulin zur Primärprävention des Typ-1-Diabetes wird derzeit in ­klinischen Studien getestet.

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  • Ist kardiovaskuläre Prävention möglich?

    Das Risiko für die Entwicklung diabetischer Spätkomplikationen nimmt eindeutig mit steigendem HbA1c zu, somit steht die Glykämie-Kontrolle an vorderster Stelle in deren Prävention.

    Hinsichtlich des kardiovaskulären Risikos müssen zusätzliche Risikofaktoren wie arterielle ­Hyper­tonie, Dyslipidämie und „neue“ Risikofaktoren, die im Zusammenhang mit Übergewicht und ­Insulinresistenz stehen, berücksichtigt und rechtzeitig therapiert werden.

    Der Einsatz von Statinen bei Kindern wird von der ADA unter bestimmten Voraussetzungen empfohlen, ­Langzeiterfahrungen fehlen jedoch noch.

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Das Medizinprodukt

Spectrum Urologie

  • Erektile Dysfunktion aus der Sicht des niedergelassenen Andrologen

    Die erektile Dysfunktion ist ein Symptom einer Reihe von Erkrankungen aus dem urologischen, internistischen und neurologischen Bereich.

    Eine fachübergreifende netzwerkorientierte Abklärung des Patienten ist in vielen Fällen notwendig.

    Nach Abklärung und Diagnosefindung sollte ein multimodales Behandlungskonzept mit Einbeziehung der verschiedenen Fachrichtungen erfolgen.

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  • Das vielfältige Erscheinungsbild des männlichen Hypogonadismus

    Die Hauptsymptome des Hypogonadismus sind verminderte Libido, erektile Dysfunktion und Hitzewallungen.

    Die Diagnose basiert auf Symptomen des Androgenmangels ausgelöst durch konstant verringerte Serumtestosteronwerte.

    Bei erwachsenen Patienten mit Hypogonadismus sollte die Hormonersatztherapie nur bei starken Beschwerden begonnen werden und auch nur, wenn Lebensstiländerung, Gewichtsverlust und eine Behandlung der Komorbiditäten erfolglos waren.

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  • HPV bei Männern

    Anogenitale Warzen treten bei 25–34-jährigen Männern mit einer Inzidenz von über 400/100.000 Personen/Jahr auf und sind somit häufige Infektionen.

    Besondere klinische Relevanz haben Infektionen mit „High risk“-HPV-Typen wegen der Entwicklung von anogenitalen Karzinomen.

    Auch ohne Vorliegen typischer Hautveränderungen gelingt der Nachweis von HPV in gesunder Haut in bis über 50 % der Fälle. Eine unkritische Diagnostik ist daher nicht zu empfehlen!

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Spectrum Dermatologie

  • DFP-Literaturstudium: Arzneireaktionen – von lästig bis lebensgefährlich (3 DFP-Punkte)

    Lehrziel:

    • Wissen über Klassifikation, Klinik und therapeutisches Management von unerwünschten Arzneimittelwirkungen
    • Identifikation von Arzneireaktionen, die der allergologischen Abklärung bedürfen
    • Kenntnis der für die Zuweisung zur allergologischen Abklärung relevanten Informationen
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  • Die Allergologie als Querschnittsfach – alles bestens?

    Große Diskrepanz. Das allergologische Wissen ist in den letzten Jahrzehnten explosionsartig gewachsen, die Umsetzung in Klinik und Praxis konnte mit dem Wissenszuwachs nicht immer Schritt halten.

    Zweifelhaftes Alleinstellungsmerkmal: Als wohl letztes westliches Land hat Österreich noch immer keinen Spezialisten für Allergologie.

    Noch immer Zukunftsmusik. Allergologie ist ein Querschnittsfach. Eine Spezialisierung für Allergologie ist dringend zu fordern.

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  • Ekzeme – lästig, chronisch, aber gut behandelbar

    Ekzem-Krankheiten sind als nichtinfektiöse, entzündliche Intoleranzreaktionen der Haut primär über ihr morphologisches Erscheinungsbild definiert: ein nach- und nebeneinander Auftreten von Erythem, Bläschen, Exsudation, Papeln, Pusteln und Schuppen (ohne dass alle diese ­Effloreszenzen auftreten müssten).

    Die Auswahl der meist topischen Therapeutika (in diesem Kontext vor allem Kortikosteroide) orientiert sich an der konkret vorliegenden Ekzem-Variante, wobei die einzusetzende Galenik durch den zeitlichen Zustand des Ekzems vorgegeben wird: akut nässende Ekzeme benötigen Zubereitungen mit einer hauptsächlich wässrigen Basis, chronische Ekzeme hingegen eine rückfettende Basis.

    Eine systemische Retinoid-Therapie kann bei hartnäckigen dyskeratotischen Ekzemen indiziert sein.

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Spectrum Psychiatrie

  • Armut und Depression

    Armut, Arbeitslosigkeit und Wohnungslosigkeit sind signifikante Faktoren für sozialen Stress, der sich mit psychischen Herausforderungen jeder Art wie z. B. einer Depression potenziert; sozialer Stress trägt gleichzeitig bei mangelnder Resilienz und fehlenden anderen Ressourcen zum erhöhten Depressionsrisiko bei.

    Ohne Hilfe zur realen Problemlösung, ohne soziale Unterstützung, Wohnung, Reintegration ins Arbeitsleben, Hilfe bei der Kindererziehung gelingt es auch durch Therapien kaum, eine Wende herbeizuführen – ohne Dach über dem Kopf und ohne soziale Reintegration gibt es keine psychische Recovery.

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  • Depressiver Wahn – eine phänomenologische Untersuchung

    Depressiver Wahn ist das Kernsymptom der schweren depressiven Episode mit psychotischen Symptomen und umfasst die Themen Schuld, Verarmung, Hypochondrie. Psychotische Depressionen sind häufiger als allgemein angenommen und mit vermehrter Suizidalität verbunden.

    Depressive Wahninhalte sind Teil von Persönlichkeit, Lebensgeschichte und depressivem Syndrom und verbergen sich hinter schwerer Depersonalisation und Angst. Depressive Wahn­themen müssen aktiv exploriert werden.

    Die Bedeutung des Angstaffekts bei der Wahngenese macht eine ausreichend hoch dosierte und oft länger dauernde Benzodiazepingabe erforderlich, der die Kombi-nationsbehandlung mit Neuroleptika und Antidepressiva folgt.

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  • Radikalisierung – wenn Menschen extrem werden

    Ein besseres Verständnis der psychologischen Mechanismen hinter Radikalisierung und Extremismus ist ein wesentlicher Schlüssel zur Prävention von extremistischen Taten und Terrorakten.

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Fakten der Rheumatologie

  • PsA: Vielfältigkeit des klinischen Erscheinungsbildes

    Die Psoriasis-Arthritis bietet ein heterogenes klinisches Bild.

    Jede Gelenkregion kann befallen sein, auch die Wirbelsäule.

    Die Behandlung der Psoriasis-Arthritis erfordert ein interdisziplinäres Management.

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  • Neue therapeutische Konzepte bei PsA

    Zur Behandlung der PsA wird rezent eine Reihe von verschiedenen neuen Medikamenten entwickelt, die unterschiedlichen Substanzklassen zugerechnet werden können.

    Zum einen sind das zielgerichtete synthetische DMARDs (wie der PDE4-Inhibitor Apremilast), zum anderen biologische DMARDs, wie IL-12/23- und IL-17-Inhibitoren.

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  • Teil 4: Prognose kindlicher Rheumaerkrankungen

    Das klinische Bild der juvenilen chronischen Arthritis (nach neuer Nomenklatur der ILAR 1998: juvenile ­idiopathische Arthritis [JIA]) ist wesentlich vielgestaltiger als chronische Arthritiden im Erwachsenenalter.

    Die Patienten sind chronisch kranke Kinder und Jugendliche, die während ihrer körperlichen und psychosozialen Entwicklung erkranken.

    Neben den spezifischen Problemen der kindlichen Arthritis an einem oder mehreren Gelenken (Oligoarthritis/Polyarthritis) treten oft assoziierte pädiatrische Krankheitsbilder oder Komplikationen wie Wachstumsstörung oder Beeinträchtigung des Ernährungszustandes hinzu.

    Von diesen Folgesymptomen wird die Prognose der kindlichen Arthritis bestimmt.

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