Die Highlights im Oktober

Ärzte Krone

  • Gesundheitsreform: Was die Ärzte wollen

    Seit Monaten wird über die neue Gesundheitsreform verhandelt. Doch welche Ziele stecken dahinter, und was würden sich die praktizierenden Ärzte, die davon betroffen sind, wirklich wünschen? Die Ärzte Krone hat ihre Leser gefragt und die Möglichkeit geboten, dringende „Baustellen“ anzusprechen.

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  • Die Zukunft der Lehrpraxis im Test

    Auf „los“ geht’s los in Vorarlberg. Bund, Land, Vorarlberger GKK, Ärztekammer, Krankenhaus-Betriebsgesellschaft und die Stadt Dornbirn haben einen Vertrag über Durchführung und Finanzierung der Lehrpraxis unterzeichnet. Jetzt startet das Pilotprojekt – für vorerst zwei Jahre.

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  • Wie das Arzt-Patienten-Gespräch wirkt

    Im Rahmen des MedMedia Verlagsevent 2014 sprach Dr. Peter Nowak von der Gesundheit Österreich GmbH (GÖG) über die große Bedeutung des Arzt-Patienten-Gesprächs für das Gesundheitssystem.

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Die Punkte

Apotheker Krone

  • Neue Vakzine beleben die Impfszene

    Mit einer Durchimpfungsrate von nur 8 % im vergangenen Jahr ist Österreich im Europavergleich trauriges Schlusslicht. Erschreckend ist auch, dass nur 17 % des Gesundheitspersonals sich und damit ihre Patienten schützen. Höchste Zeit als Vorbild voran zu gehen und die Impfung aktiv zu empfehlen! Dazu stehen neue Impfstoffe mit vier Stämmen, Spezialimpfstoffe für Ältere sowie Personen mit Grunderkrankungen und ein neuer Nasenspray für Kinder und Jugendliche zur Verfügung.

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  • Österreich ist vor Arzneimittelfälschungen NICHT sicher …

    … warnten einige Experten anlässlich des Pharmig-Academy-Dialogs. Die Lösungswege am Podium waren breit gefächert: von der engmaschigeren Kontrolle der Distributionskette bis hin zum Nein zum Parallelhandel.

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  • Bereit für „Gesundheit 2020“

    Serie: Berufsbild Apotheker Der Schweizer Bundesrat hat 2013 das Maßnahmenpaket „Gesundheit 2020“ für das Gesundheitswesen verabschiedet. Es soll die Versorgungsqualität erhöhen und die Transparenz verbessern. In diesem Zusammenhang wollen die Schweizer Apotheker vermehrt die Triage der Patienten übernehmen. Hierfür wird viel in die Aus-, Weiter- und Fortbildung investiert.

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Fakten der Rheumatologie

  • Der rheumatologische Approach aus persönlicher Sicht: Der Rückenschmerz – diagnostischer Pfad

    Patienten mit akutem oder subakutem Rückenschmerz sollten bei fehlenden Hinweisen auf „red flags“ auf das Vorliegen von typischen Symptomen für eine Spondyloarthritis (SpA) untersucht werden.

    Liegt bei Patienten mit chronischem Rückenschmerz ein entzündlicher Rückenschmerz vor oder finden sich SpA-typische Symptome, sollte eine weiterführende rheumatologische Abklärung hinsichtlich einer SpA erfolgen (Abb.).

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  • Knochenmarködem und doch keine axiale SpA

    In der klinischen Praxis wird der Begriff Knochenmarködem teils als allgemeine Bezeichnung für jede Form eines Spongiosaödems, andererseits als spezifisches Zeichen für bestimmte Krankheitsbilder verwendet. Ein Grund für diese Diskrepanz liegt in der historischen Entwicklung des Begriffs.

    Heute lässt sich die Mehrzahl dieser Veränderungen spezifischen Entitäten zuordnen.

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  • Neue Therapien für die axiale SpA? − Andere Biologika als TNF-Blocker

    Mit TNF-alpha-Inhibitoren ist bei der ankylosierenden Spondylitis (AS) auch nach Versagen einer Therapie mit NSAR als First-Line-Drugs in den meisten Fällen eine ausgezeichnete, durch zahlreiche Studien belegte Wirkung auf Schmerzen und Entzündungen am Achsenskelett zu erzielen.

    Für Fälle, bei denen TNF-alpha-Blocker kontraindiziert, unverträglich, ungenügend wirksam oder in ihrer Wirkung nachlassend sind, besteht der dringende Bedarf an Biologika mit alternativen Angriffszielen, von denen sich die IL-17/IL-23-Immunachse bisher als erfolgversprechendstes Target gezeigt hat.

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Gyn-Aktiv

  • Highlights von der ASCO-Jubiläumstagung 2014 – Neue Therapiedaten zum Brustkrebs

    Fortschritt ist Kommunikation. In den letzten 50 Jahren hat sich Brustkrebs vom Tabuthema zur öffentlich diskutierten Erkrankung entwickelt.

    Exemestan ist bei prämenopausalen Frauen mit ovarieller Suppression bei „early breast cancer“ effektiv zur Vermeidung von Rezidiven.

    Die duale Anti-HER2-Therapie mit zusätzlich verabreichtem Lapatinib hat keinen größeren Benefit als Trastuzumab alleine.

    Bei Hormonrezeptor-negativen Patientinnen hat die Gabe von Goserelin während einer Chemotherapie einen protektiven Effekt auf die ovarielle Funktion.

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  • Routinemäßige Tubektomie bei jeder Hysterektomie als Standard?

    Die opportunistische Salpingektomie (Entfernung der Tuben bei einem chirurgischen Eingriff aus anderer Indikation) wir als Präventionsmöglichkeit im Nicht-Hochrisiko-Kollektiv für das Ovarial-, Tuben- und Peritonealkarzinom diskutiert.

    Derzeit gibt es indirekte Hinweise auf einen potenziellen Nutzen.

    Präoperativ sollen Patientinnen auf die Option opportunistische Salpingektomie hingewiesen werden.

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  • Ovarialkarzinom-Screening – Datenlage und Empfehlungen

    Derzeit ist das Ovarialkarzinom für die meisten Todesfälle aller gynäkologischen Malignome verantwortlich. Die Ursache für die ungünstige Prognose der Erkrankung liegt daran, dass zum Zeitpunkt der Diagnose in etwa 75 % aller Fälle bereits ein fortgeschrittenes Tumorstadium vorliegt. Typischerweise treten…

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Diabetes Forum

  • SGLT-2-Hemmer eröffnen neue Perspektiven für Diabetes und Niere

    Die Erweiterung der Antidiabetikapalette durch SGLT-2-Inhibitoren bietet vor allem auch aus ­nephrologischer Sicht innovative und vielversprechende Therapieoptionen.

    Kritische Merkmale einer typischen Nephropathie bei Diabetes – wie Albuminurie, renale ­Hyperfiltration und arterielle Hypertonie – könnten positiv beeinflusst werden, gleichzeitig wird die ­Hypoglykämiegefahr, welche für das Gesamtüberleben von Diabetikern kritisch ist, nicht wesentlich ­erhöht.

    Ob die renalen Effekte einer SGLT-2-Inhibition über die Beeinflussung des Blutzuckers hinausgehend auch das ­renale Überleben beeinflussen, werden wir mit Spannung in naher Zukunft erwarten.

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  • Second-Line-Therapie nach Metformin – womit? Pro DPP-4-Hemmer

    DPP-4-Hemmer sind seit mittlerweile sieben Jahren zur Behandlung des Typ-2-Diabetes mellitus im Einsatz. Sie bieten eine den Sulfonylharnstoffen vergleichbare HbA1c-Senkung, ohne das Risiko für ­Hypoglykämien oder Gewichtszunahme, und können mit sämtlichen anderen Antidiabetika kombiniert werden, wobei auch Fixkombinationen mit Metformin und Pioglitazon angeboten werden. Aufgrund des günstigen Nebenwirkungsprofils sind sie auch bei geriatrischen Patienten einsetzbar und ­können sowohl bei Leber- als auch bei Niereninsuffizienz nach Dosisanpassung verwendet werden,was einen ­entscheidenden Vorteil gegenüber den SGLT-2-Hemmern bietet.

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  • Second-Line-Therapie nach Metformin – womit? Pro SGLT-2 Hemmer

    Bei Gliflozin-Monotherapie kann verglichen mit Placebo mit einer Senkung des HbA1c um 0,79 % gerechnet werden.

    Genitourethrale Infekte treten mit einem 42 % höheren Risiko auf und stellen die wichtigste ­Nebenwirkung dieser Substanzklasse dar.

    Derzeit liegen neutrale kardiovaskuläre Effekte vor.

    Gliflozine führen zu einer signifikanten Reduktion des Gewichtes (–1,7 kg) und des Blutdruckes (–4,45 mmHg systolisch bzw. –2,01 mmHg diastolisch).

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Das Medizinprodukt

  • Minimalinvasive Versorgung von schulternahen Oberarmbrüchen

    Die Zahl der schulternahen Oberarmbrüche ist signifikant gestiegen.

    Winkelstabile Platten und intramedulläre Nägel werden für stark ­dislozierte, subkapitale Brüche eingesetzt.

    Segmentbrüche des Oberarmkopfes werden am besten minimalinvasiv mit Humerusblock versorgt.

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  • Wirbelsäule: Interventionelle ­Schmerztherapie

    Interventionelle Techniken haben in den letzten Jahren bei ­Wirbelsäulenbeschwerden die Diagnose- und Therapie­möglichkeiten verbessert.

    Somatische, funktionelle und psychische Faktoren sollten berück­sichtigt werden, um die Sinnhaftigkeit und Sicherheit der Interventionen zu erhöhen.

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  • Fortschritte in der ­Knieendoprothetik

    Die Zahl an Patienten, die eine totale Knieendoprothese erhalten haben, hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen.

    Das Gesamtergebnis nach der Operation konnte für die Patienten deutlich verbessert werden.

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Universum Innere Medizin

  • DOAK: das Handling bei Niereninsuffizienzpatienten

    Direkte orale Antikoagulanzien (DOAK) haben aufgrund ihrer einfacheren Handhabung zahlreiche Vorteile gegenüber Vitamin-K-Antagonisten und werden nun auch bei Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz und Vorhofflimmern eingesetzt.

    Zu beachten ist, dass derzeit kein Antidot zur Verfügung steht und die Studien zum Einsatz dieser Medikamente noch in geringer Zahl existieren.

    Bei Patienten mit dialysepflichtiger Niereninsuffizienz bleiben die Vitamin-K-Antagonisten die Therapie der Wahl.

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  • Therapeutisches Drug-Monitoring bei CED

    Ein regelmäßiges Drug-Monitoring stellt einen wesentlichen Baustein in der effizienten Behandlung der CED mit Thiopurinen und Anti-TNF-Antikörpern dar.

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  • 60 Jahre Dialyse in Österreich – 50 Jahre ÖDTR

    P. P. Figdor führte 1953 im Krankenhaus Lainz in Wien die erste Dialysebehandlung bei einem urämischen Patienten mit akutem Nierenversagen durch.

    Das ÖDTR (Österreichisches Dialyse- und Transplantationsregister) beruht auf einer zunächst gesamteuropäisch angelegten Datensammlung – die ersten chronischen Patienten aus Österreich wurden 1965 an das zentrale Register in London gemeldet –, die ab 1994 in Österreich national weitergeführt wurde.

    Heute dient das ÖDTR als Basis für gesundheitspolitische Strategien und Quelle für Endpunktuntersuchungen verschiedener Studiengruppen, wie z. B. den Start der Nierenersatztherapie oder für Berechnungen des Patientenüberlebens.

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Spectrum Urologie

  • Dysfunktion des unteren Harntraktes – Blasenfunktionsstörungen im Alter

    Funktionsstörungen des unteren Harntraktes nehmen in der geriatrischen Population besonders drastisch zu.

    Alter allein stellt kein Hindernis für die Diagnostik und Behandlung von Blasenfunktions­störungen dar.

    Bei multimorbiden, eventuell mental und funktionell eingeschränkten Patienten verlangt das Management ein aktiveres Vorgehen: „case finding“.

    Merksatz: Ein dementer Patient ist praktisch immer auch inkontinent.

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  • ASCO 2014: Ausgewählte ASCO-Highlights aus uroonkologischer Sicht

    Prostatakarzinom:

    Eine chemohormonale Therapie (ADT + Docetaxel) scheint das Gesamtüberleben (OS) von hormonsensitiven metastasierten Prostatakarzinompatienten mit „high volume disease“, welche chemotherapietauglich sind, nachhaltig zu verlängern (Phase-III-Studie CHAARTED).

    Nierenzellkarzinom:

    Nivolumab zeigt Aktivität und immunmodulatorische Wirkung sowie vielversprechende erste Resultate in Kombination mit VEGFR-TKI und Ipilimumab.

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  • Intratumorale Heterogenität in urologischen Tumoren

    Interview mit Dr. Marco Gerlinger, London, UK, anlässlich seines aktuellen Reviews in European Urology über die genetische Tumorheterogenität beim Nierenzell-, Prostata- und Blasenkarzinom.

    Der Review zeigt einige der nächsten wichtigen Schritte in der Zukunft auf:

    • Es gilt herauszufinden, welche Tumoren besonders heterogen sind,
    • welche „Driver“-Mutationen generell davon betroffen sind und
    • wie man am besten Medikamente für häufig auftretende Stammmutationen entwickeln kann.
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Spectrum Psychiatrie

  • Somatoforme Störungen – State of the Art

    Mit der Veröffentlichung des DSM-5 im Jahr 2013 wurde die Diagnosegruppe der somatoformen Störungen komplett überarbeitet und erneuert. Der folgende Artikel beschreibt die Konzeptentwicklung der somatoformen Störungen von ihrer Entstehung bis zum DSM-5 sowie ätiopathogenetische Überlegungen und Therapieempfehlungen.

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  • Update neuropathischer Schmerz

    Neuropathische Schmerzen sollten so früh und so konsequent wie möglich behandelt werden – auch um eine weitere Schmerzchronifizierung hintanzuhalten. Im Zentrum der medikamen­tösen Therapie stehen topische Therapieansätze, Antiepileptika, Antidepressiva und Opioide. Fragebögen wie painDETECT und DN4 erleichtern die klinische Diagnose.

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  • ÖGPP 2014: Somatische Komorbidität der bipolar affektiven Störung

    Wie andere psychische Erkrankungen sind bipolare Störungen mit einer verkürzten Lebens­erwartung und einer erhöhten somatischen Morbidität (z. B. kardiovaskuläre Erkrankungen, Diabetes oder Infektionskrankheiten) assoziiert. Auch komorbide neurologische Erkrankungen – vor allem Migräne, Epilepsie und multiple Sklerose – scheinen häufiger aufzutreten, jedoch bedarf es weiterführender epidemiologischer Studien, um dies zu untermauern.

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Neurologisch

  • Diagnose und Therapie von Schwindelsyndromen

    In der Pharmakotherapie von Schwindelsyndromen sind Antivertiginosa nur zur kurzzeitigen symptomatischen Behandlung indiziert und sollen nicht länger als 3 Tage gegeben werden, da sie die zentrale vestibuläre Kompensation verlangsamen und ein Suchtpotenzial aufweisen.

    Zur kausalen Therapie der einzelnen Schwindel- und Nystagmusformen werden folgende Medikamente eingesetzt: Glukokortikoide bei der akuten Neuritis vestibularis, Betablocker, Topiramat und Valproinsäure zur prophylaktischen Behandlung der vestibulären Migräne, 4-Aminopyridin bei Downbeat- und Upbeat-Nystagmus, episodischer Ataxie Typ 2, zentralem Lageschwindel und zerebellären Gangstörungen, Carbamazepin bei der Vestibularisparoxysmie sowie – als neues Therapieprinzip – die modifizierte Aminosäure Acetyl-DL-Leucin bei zerebellären Ataxien.

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  • Die psychologische Dimension von Vertigo und Gleichgewichtsstörungen

    Störungen der Gleichgewichtsfunktion sind häufig mit psychischen Symptomen assoziiert. Vestibuläre Erkrankungen können einerseits Anlass von psychischen Störungen sein, andererseits können psychische Faktoren zu Schwindelbeschwerden ohne nachweisbare vestibuläre Defizite führen.

    Die Ursachen psychisch bedingter Schwindelsymptome reichen von Konversionsstörungen bis hin zu den erst jüngst abgegrenzten Syndromen des „phobischen Schwankschwindels“ oder der „chronic subjective dizziness“.

    Die therapeutischen Optionen der nicht organisch bedingten Gleichgewichtsstörungen reichen vom Einsatz von Psychopharmaka bis zur kognitiven Verhaltenstherapie und dem Balancetraining.

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  • 23th European Stroke Conference

    In Nizza fand Anfang Mai die mittlerweile 23. European Stroke Conference (ESC) statt. Die über 1.000 oralen und E-Poster-Präsentationen, davon zahlreiche aus Österreich, fanden das rege Interesse der über 4.000 TeilnehmerInnen. Es wurden einige neue Ergebnisse von großen Studien präsentiert. Nächstes Jahr findet die erste ESO-Conference von 17.–19. April in Glasgow statt.

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Klinik

  • Gewalt in der Medizin: Handlungsbedarf steigt

    Europaweit sind bis zu 5% der Mitarbeiter in Gesundheitsberufen der einen oder anderen Form von Gewalt durch Patienten oder Angehörige ausgesetzt.

    Zeitdruck und Arbeitsüberlastung sind begünstigende Faktoren für ein aggressives Arbeitsumfeld.

    Mobbing ist in hierarchischen Spitalsorganisationen eine verbreitete Form von ­Gewalt.

    Lösungen können auf Ebene von Personal, Patienten und Organisation erfolgen.

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  • Neue Therapieoptionen bei Lungenhochdruck

    Pulmonale Hypertension (Lungenhochdruck, PH) ist durch einen invasiv ­gemessenen pulmonal-arteriellen Mitteldruck in Ruhe ≥ 25 mm Hg definiert.

    Eine Definition von Lungenhochdruck bei normalen Ruhedruckparametern auf der Basis von Belastungstests ist derzeit nicht möglich.

    Klinische Krankheitssymptome sind unspezifisch. Eine Früherkennung ist nur bei ­pulmonal-arterieller Hypertension (PAH) als Folge von Sklerodermie möglich, da PH-spezifische Veränderungen in den kleinen Lungengefässen derzeit von der Bildgebung nicht erfassbar sind.

    Der Fokus neuer PAH-Therapien richtet sich auf den kombinierten Endpunkt ­Morbidität-Mortalität.

    Neue Therapieansätze machen Hoffnung auf Verlängerung des Überlebens mit guter ­Lebensqualität.

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  • Neue Serie: Hospital Facility Management

    Der Kostendruck ist ein immanentes Thema im klinischen Alltag. „Betriebswirtschaftliche Aspekte versus medizinische Verantwortung“ lautet das Match.

    Viel Sparpotenzial ohne drohenden Qualitätsverlust in der Versorgung lässt sich in der Prozessoptimierung der Routineabläufe finden.

    Die immer komplexeren Aufgaben eines modernen Facility Managements lassen sich nur noch in multiprofessionellen Teams bewältigen.

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Spectrum Onkologie

  • Therapieoptionen beim Ösophaguskarzinom – Neoadjuvante und palliative Therapiekonzepte

    Traditionell galt die Chirurgie beim Ösophaguskarzinom als die einzige Behandlungsmethode mit kurativem Potenzial. Die Ergebnisse für die alleinige Resektion waren aber in Bezug auf das 5-Jahres-Überleben (30–40 % im Stadium uT2-3N0 bzw. 10–30 % im Stadium uT1-3N+) enttäuschend.

    Rezente randomisierte Studien als auch Metaanalysen haben gezeigt, dass die zusätzliche Gabe einer Chemotherapie oder Radiochemotherapie die Prognose von Patienten mit einem lokalisierten Ösophaguskarzinom signifikant verbessern kann.

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  • Aktuelle medikamentöse Therapie des Magenkarzinoms

    Es gibt klare Evidenz für den Einsatz einer neoadjuvanten oder perioperativen Chemotherapie.

    Die palliative Chemotherapie sollte bei Patienten in gutem Allgemeinzustand und mit ­vertretbaren Komorbiditäten möglichst frühzeitig eingesetzt werden.

    Die Zugabe von Trastuzumab zur Chemotherapie verlängert Ansprechraten und Gesamt­überleben bei Patienten mit HER2-Überexpression und stellt einen Standard dar.

    Ramucirumab verbessert das progressionsfreie Überleben und das Gesamtüberleben ­in der Zweitlinientherapie.

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  • Therapiekaskade beim metastasierten Kolorektalkarzinom

    Durch die Verfügbarkeit effektiver Zytostatika (Oxaliplatin, Irinotecan), oraler 5-FU-Pro-Drugs (Capecitabin, Uracil/Tegafur) und verschiedener Biologika (Bevacizumab, Cetuximab, Panitumumab, Aflibercept und Regorafenib) konnten beim metastasierten Kolorektalkarzinom mediane Überlebenszeiten von über 30 Monaten effektuiert werden – im Gegensatz zu nur 12 Monaten in der 5-FU-Ära.

    Wertvolle Erkenntnisse zur optimalen Abfolge und idealen Kombination haben letztlich auch die Heilungsraten dieser bis vor wenigen Jahren inkurablen Erkrankung verbessert.

    Unabdingbare Voraussetzung und mittlerweile selbstverständlich sind das interdisziplinäre Therapiemanagement und die Evaluierung von Patienten- und Tumorcharakteristika (molekularbiologisch und klinisch).

    In den ESMO-Guidelines werden 4 Therapieszenarien (primär R0-resektabel, sekundär resektabel, nicht resektabel mit aggressivem Tumorwachstum oder indolentem Verlauf) mit entsprechenden Therapiezielen definiert.

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Spectrum Dermatologie

  • Hereditäre Epidermolysen

    Zahlreiche Fortschritte in der Pathogenese-Forschung, Diagnostik und Therapie der Epidermolysis bullosa (EB) haben das Management der Patienten verbessert.

    Für das EB-assoziierte Karzinom wurde die dermale Matrix als entscheidender Pathogenese-Faktor identifiziert.

    Die EB-Nävi zeigen trotz des bedrohlichen klinischen Aspektes in den meisten Fällen keine Tendenz zur Entartung. Allerdings wurde kürzlich ein Fall der Entartung bei EB simplex publiziert.

    Neue lokale und systemische Therapieverfahren verbessern die Therapiemöglichkeiten.

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  • Akute nekrotisierende Haut- und Weichteilinfektionen

    Perakut verlaufende Haut- und Weichteilinfektionen mit septischer Allgemeinsymptomatik erfordern sofortiges Handeln.

    Die Diagnose erfolgt aufgrund der Anamnese, des klinischen Befundes, systemischer Entzündungszeichen im Serum (vor allem Interleukin-6) und der diagnostischen Biopsie. Bildgebende Techniken verzögern die chirurgisch dringend notwendige Intervention.

    Die chirurgische Intervention muss ohne Rücksicht auf ästhetische und ­funktionelle Aspekte radikal erfolgen.

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  • Seltene maligne Hauttumoren: eine nach wie vor zu wenig bekannte, tödliche Gefahr

    Die Gruppe seltener bösartiger Hauttumoren umfasst eine Vielzahl verschiedener, teilweise hochmaligner Erkrankungen, denen lediglich die niedrige Erkrankungswahrscheinlichkeit in der Gesamtbevölkerung gemeinsam ist. Obwohl die Gesamtzahl dieser Tumoren in Summe nicht mehr als 2 % aller bösartigen Hauttumoren darstellt, sind sie für bis zu 25 % aller hautkrebs­assoziierten Todesfälle verantwortlich.

    Die Schaffung eines breiteren Bewusstseins sowie spezialisierter Forschungseinrichtungen und vermehrte Anstrengungen in der Initiierung klinischer Studien sind erforderlich, um die nach wie vor teilweise sehr schlechten Prognosen betroffener Patienten signifikant zu verbessern.

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NephroScript

  • Das RAAS als Therapieansatz in der Nephrologie

    Eine spezifische, blutdruckunabhängige Nephroprotektion durch RAAS-Blocker bei proteinurischen Nierenerkrankungen (und schlechter Blutdruckeinstellung) ist möglich. Für eine Vielzahl von Patienten mit arterieller Hypertonie bieten RAAS-Hemmer aber wahrscheinlich keine oder eine nur sehr geringe Nephroprotektion jenseits der Drucksenkung.

    Die rechtzeitige Diagnose einer arteriellen Hypertonie in Verbindung mit einem frühzeitigen Therapiebeginn ist nach wie vor die beste Nephroprotektion und ist auch effektiv in der Verhinderung kardiovaskulärer Todesfälle.

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  • Hypertonietherapie bei Diabetes mellitus ohne Nephropathie

    Eine frühzeitige Behandlung der Hypertonie ist besonders bei diabetischen ­PatientInnen wichtig, um kardiovaskuläre Komplikationen zu vermeiden und auch die Progression der Nierenerkrankung zu minimieren.

    Zielblutdruck bei DiabetikerInnen ohne Albuminurie: 140/90 mmHg, kein Benefit für eine deutlichere Blutdrucksenkung.

    Als antihypertensives Therapieregime ist die Kombination aus ACE-Hemmer/Angiotensin­rezeptorblocker/Renininhibitor mit einem lang wirksamen Kalziumantagonisten (z. B. Amlo­dipin) zu empfehlen.

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  • Fibrate und chronische Niereninsuffizienz: eine unterschätzte therapeutische Option?

    Bei Patienten mit atherogener Dyslipidämie haben Fibrate deutliche kardiovaskuläre Risikoreduktionen erbracht.

    Speziell bei chronischer Niereninsuffizienz könnten Fibrate einen günstigen und möglicherweise unterschätzten Effekt auf die Krankheitsprogression sowie auf die kardio­vaskuläre Morbidität und Mortalität haben.

    Als pleiotrope Effekte zeigen Fibrate spezielle mikrovaskulär protektive Eigenschaften, ­welche bei diabetischen Spätschäden günstige Wirkungen haben.

    Es gibt auch Hinweise auf einen möglichen antialbuminurischen Effekt von Fibraten, also einen Einfluss auf einen Risikofaktor der Progression einer diabetischen Nephropathie.

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