Die Highlights im Mai

Klinik

  • klinik-Umfrage: Schlechteste Noten für Gesundheitspolitik

    Die klinik-Umfrage zeigt den Frust von Österreichs Spitalsärzten.

    300 Krankenhausärzte wurden befragt.

    Quer durch alle Bundesländer gibt es miserable Noten für die Gesundheitspolitik.

    Leistungskürzungen sind bereits Realität.

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  • Wiener Gesundheitssystem am Abgrund: Spitalsarzt als Sisyphus

    Die Situation in Wien spitzt sich zu. Immer noch gibt es keine Einigung.

    Die Kurie der angestellten Ärzte der Ärztekammer Wien hat das Verhandlungspaket in ihrer Sitzung am 4. Mai abgelehnt.

    Personalengpässe und Leistungsreduktionen sind bereits Realität.

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  • Primarärzte: zwischen Medizin und Management

    Primarärzte sind von einem realen Einkommensverlust und unattraktiven ­Rahmenbedingungen betroffen.

    Werden Medical Manager anstelle ärztlicher Führungskräfte eingesetzt, laufen sie Gefahr, dass der Berufsstand des Primararztes an Bedeutung verliert, bei gleich­zeitiger Verteuerung und qualitativer Verschlechterung der medizinischen Versorgung.

    Die Lösung heißt: Medical Leadership kombiniert mit passenden rechtlichen ­Rahmenbedingungen.

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Die Punkte

  • Management von akuten Durchfallerkrankungen

    Lehrziel: Nach dem Literaturstudium soll der Leser folgende Aspekte verstehen:

    • In der Mehrzahl der Fälle erbringt die Stuhlkultur bei akuter Diarrhö kein Ergebnis.
    • Bei Risikopatienten ist eine weitere diagnostische Abklärung erforderlich.
    • Rehydratation ist die wichtigste symptomatische Therapiemaßnahme.
    • Bei schwerem klinischem Verlauf ist die sofortige Einleitung von Azithromycin sinnvoll.
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Ärzte Krone

  • Kassenlimits – die Front bröckelt

    Die nur limitierte Verrechenbarkeit von ärztlichen Leistungen und degressives Honorar behindern die ärztliche Versorgung. Doch ein Umdenken hat begonnen. Das restriktive System bekommt Risse. Das zeigt der aktuelle Vertragsabschluss der Oberösterreichischen Ärztekammer mit der Gebietskrankenkasse.

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  • Startschuss für neue Primärversorgung in Wien

    Am 18. Mai eröffnet das erste Primärversorgungszentrum „PHC Medizin Mariahilf“. Patienten erwartet umfassende Betreuung unter Einbindung unterschiedlicher Gesundheitsberufe mindestens 50 Stunden pro Woche, 52 Wochen im Jahr.

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  • Mehr Awareness für Bedürfnisse alter Patienten!

    Im Gespräch mit der Ärzte Krone sprach Frau Prim. Dr. Katharina Pils, Past-Präsidentin der Österreichischen Gesellschaft fürGeriatrie und Gerontologie, über die Highlights des Geriatriekongresses. Wichtig wäre ihr ein einmal jährliches Treffen, um sich zu vernetzen, und der Dialog zwischen allen Menschen, die um den alten und hochbetagten Menschen bemüht sind, sowie die Schaffung des Sonderfachs Geriatrie.

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Apotheker Krone

  • „Mister Sovaldi“ verteidigt Hochpreis-Politik

    Diese Woche gingen in Wien der internationale Leber-Kongress 2015 und die 50. Jahreskonferenz der Fachgesellschaft EASL über die Bühne. Mit dabei: der aus Vorarlberg stammende und in den USA arbeitende Pharmaforscher Norbert Bischofberger. Er ist Forschungschef und Miteigentümer des derzeit wohl umstrittensten Pharmakonzerns Gilead. Die Apotheker Krone sprach exklusiv mit „Mister Sovaldi“ über Arzneimittelpreise und Forschungskosten.

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  • Mai ist der „Monat der Stimme“: Tipps für eine gesunde Stimme

    Monat der Stimme

    Der Medienverbund aus Ärzte Krone, Apotheker Krone sowie Krone Gesund & Familie und die Österreichische Gesellschaft für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Kopf und Halschirurgie berichten rund um den Songcontest über die Stimme.

     

    Die Körperhaltung, die Atmung und das Lungenvolumen sind wesentliche Faktoren für eine starke Stimme. Wer einen anstrengenden Tag vor sich hat, setzt auf Aufwärmübungen, lockert das Kiefer und sorgt für regelmäßige Flüssigkeits­zufuhr.

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  • „Gesunde Wege aus der Krise“ – Die Preisdumpingfalle

    In zwei Monaten ist es Apotheken in Österreich erlaubt, rezeptfreie Arzneimittel auch via Internet anzubieten. Während manche als Folge ein Preisdumping fürchten, beruhigen Handelsexperten: Beratung und das flächendeckende Apothekennetz bremsen Onlineapotheken.

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Universum Innere Medizin

Spectrum Psychiatrie

  • Eros, Liebe, Sexualität – erotische Ressourcen in der Cinematherapie

    Im Anton-Proksch-Institut gibt es seit 2009 ein eigens für Suchtkranke entwickeltes Kinotherapieprogramm, in dem Filme als „Mood Stabilizer“ und zur Hoffnungsinduktion eingesetzt werden. Weil Liebesbeziehungen neben den Eltern-Kind-Beziehungen, der Freundesliebe, der Geschwisterbeziehung und der agapeischen Liebe wahrscheinlich die intensivsten, wenn nicht die intensivsten Beziehungen überhaupt sind und es viele Spielarten der Liebe und manchmal leider auch Pathologien der Liebe gibt, und nicht zuletzt im Hintergrund von psychischen Störungen Liebe immer irgendwie mit Thema ist, spielen Liebesfilme in unserer Cinematherapie eine wichtige Rolle.

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  • Psychose im Film

    Das Thema Psychose wurde von Filmemachern vor allem seit den 1990er-Jahren verstärkt aufgegriffen. Aus filmwissenschaftlicher Perspektive ist das Interesse relativ klar nachvollziehbar: es ist das Fremdartige, Ungewisse, Unberechenbare, das Unverbrauchte, Neuartige, der Zugang zu einer fremden, faszinierenden, manchmal bedrohlichen, manchmal poetischen Welt.

    Im Film werden 6 Stereotype thematisiert, die meist in unterschiedlichen Kombinationen abgehandelt werden: der Schizophrene als Täter, Opfer oder Leidender, Psychose als Weltflucht, das wahnsinnige Genie oder Schizophrenie im Mindgame Movie.

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  • Orpheusprogramm – erste Evaluationsergebnisse

    Evaluationsstudien des Orpheusprogramms zeigen, dass der Wunsch nach Autonomie im Fokus der Genesebemühungen suchterkrankter Patienten steht. Von zentraler prognostischer Validität für den Therapieerfolg hat sich dabei der Faktor der Selbstwirksamkeit erwiesen. Die Förderung der Zuversicht des Betroffenen in die eigenen Fähigkeiten erhöht die Wahrscheinlichkeit, selbstgesteckte Zielsetzungen auch tatsächlich zu erreichen.

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Diabetes Forum

Gyn-Aktiv

  • Ovarialkarzinom-Abklärung: Adnexbefund – was nun?

    Bis jetzt steht der wissenschaftliche Beweis aus, dass ein Screening asymptomatischer Frauen einen Benefit auf das Überleben beim Ovarialkarzinom bringen könnte. Laut Reade et al. (Gynecologic Oncology 2013) überwiegen sogar die Nachteile. Dennoch gehört die Vaginalsonografie zum Standard jeder gynäkologischen…

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  • Keine häufigen, aber relevante Situationen: „Exoten“ aus der Mammasprechstunde

    Eine sehr komplexer Beratungsbedarf ergibt sich bei Brustkrebs und bestehendem ­Kinderwunsch.

    Die Entscheidung hinsichtlich einer prophylaktischen kontralateralen Mastektomie bedarf ­einer präzisen ­Evaluierung der individuellen Risikosituation.

    Bei notwendiger antihormoneller Therapie muss das Osteoporoserisiko unter Aromatasehemmern ­thematisiert werden.

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  • Ablöse des Pap-Abstrichs – von der Krebsvorsorge zur Frauengesundheit

    Ein mehrjähriges Screening-Intervall bei einem HPV-basierten Screening hebelt die ­präventivmedizinischen Zusatzbenefits eines jährlichen Abstrich-Termins aus.

    Ein 2- oder 3-jähriges Screening-Intervall ist ohne ein entsprechendes Einladungs- bzw. ­Erinnerungssystem unverantwortlich.

    Eine Umstellung erfordert verstärktes Augenmerk und Ressourcen für präventivmedizinische ­Betreuungsprogramme im Dienste der Frauengesundheit.

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Das Medizinprodukt

  • Kennzahlen in der Anästhesie: Was bringt die Transparenz von medizinischen Leistungen?

    In kostenintensiven Bereichen wie der Intensivmedizin, Notfallmedizin und Anästhesie ­stellt sich zunehmend die Frage nach der Transparenz der medizinischen Leistung.

    Eine Arbeitsgruppe der Österreichischen Gesellschaft für Anästhesiologie, Reanimation und Intensivmedizin erarbeitet praxisnahe Kennzahlen zur Leistungsevaluierung.

    Eine interdisziplinäre Diskussion, Publikation und Weitergabe an die österreichischen ­Anästhesieabteilungen ist in Planung.

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  • Clostridium difficile-Infektion: Prävention optimieren

    Trotz Meldepflicht wird nur ein Bruchteil der Clostridium difficile-Infektionen (CDI) in Österreich erfasst.

    Neue Studienergebnisse deuten auf über 7.000 CDI-Fälle pro Jahr hin.

    Wirksam in der Infektionsprävention sind ein gezielter Antibiotikaeinsatz, spezielle ­Händehygiene und Flächendesinfektion sowie die räumliche Isolierung von Patienten.

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  • Kennzeichnung von ­Medizinprodukten

    Eine neue Regelung soll auch bei Medizinprodukten, die zur Desinfektion eingesetzt werden, den Schutz vor gefährlichen Stoffen und Gemischen durch Kennzeichnung verbessern.

    Reklassifikation von PHMB durch das Committee for Risk Assessment der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) und deren Konsequenz

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Spectrum Dermatologie

  • Therapiestrategien im Überblick: Das Basalzellkarzinom

    Basalzellkarzinome werden meist chirurgisch entfernt, daneben ­kommen ­Kryo-, ­Strahlen-, Laser-, immunmodulierende und photodynamische Therapie zum Einsatz.

    Für inoperable und/oder metastasierte Basalzellkarzinome gibt es wenige ­Therapieoptionen; hier sind vor allem Hedgehog-Inhibitoren vielversprechend.

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  • Hauttumoren bei Immunsupprimierten

    Die Langzeit-Immunsuppression erhöht das Risiko, nichtmelanozytäre Hauttumoren (NMSC) zu entwickeln. Begünstigende Faktoren dafür sind Dauer, Höhe und Art der Immunsuppression sowie die Kumulativdosis vorangegangener UV-Exposition und ein heller Hauttyp.

    Der häufigste Hauttumor im Szenario der Immunsuppression ist das Plattenepithelkarzinom.
    Therapie der Wahl ist die chirurgische Exzision.

    Aktinische Keratosen beziehungsweise die Flächenkanzerisierung an belichteten Arealen müssen frühzeitig behandelt werden, da die Progression in Richtung eines invasiven epithelialen Tumors erhöht ist.

    Interdisziplinäre Zusammenarbeit und Aufklärung des Patienten hinsichtlich kutaner Neoplasien und präventiver Maßnahmen ist essenziell.

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  • Herausforderung und Chance: Kutane Nebenwirkungen onkologischer ­Therapien

    Die kutanen Nebenwirkungen von „Targeted Therapies“ unterscheiden sich je nach Art des inhibierten Rezeptors/der inhibierten Kinase und sind relativ gut vorhersagbar.

    Eine Kombinationsblockade mehrerer Kinasen in verschiedenen Signalwegen führt zur Addition bzw. innerhalb desselben Signalwegs oft zu einer Milderung der kutanen Nebenwirkungen.

    Das Hautnebenwirkungsprofil der Immuntherapeutika ist heterogen und weniger vorhersehbar.

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Fakten der Rheumatologie

  • Die ACR- und EULAR-Empfehlungen zum Management der rheumatoiden Arthritis – wo sind die Unterschiede?

    Zwischen den Empfehlungen der beiden Großorganisationen EULAR und ACR bestehen keine dramatischen ­Unterschiede.

    Treat-to-Target ist das entscheidende Konzept.

    EULAR-Empfehlungen sind genereller, geben weniger spezifische klinische Situationen vor.

    ACR-Empfehlungen gehen auf Sicherheit und Komorbiditäten detaillierter ein.

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  • Konventionelle Kombinations­therapie vs. Biologika bei Patienten mit MTX-Versagen

    Kann mit MTX-Monotherapie keine Remission erreicht werden, sollten diese Patienten additiv zu MTX eine ­Kombinationstherapie mit anderen Basistherapeutika erhalten.

    Konventionelle DMARD: Eine Tripletherapie von MTX mit Sulfasalazin und Hydroxychloroquin ist zumindest ­anfänglich ähnlich gut wirksam wie eine Kombinationstherapie mit TNF-Blockern.

    Biologika: Bei hoher Krankheitsaktivität trotz laufender MTX-Therapie oder bei Intoleranz gegenüber einer hoch dosierten Glukokortikoidtherapie sollte eine Kombinationstherapie mit Biologika gegeben werden.

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  • Upcoming Therapies: Neue und zukünftige Behandlungs­formen bei rheumatoider Arthritis

    Die derzeit in der Therapie der RA verfügbaren Biologika richten sich gegen extrazelluläre Angriffspunkte: TNF-α, IL-1, IL-6, CD20 sowie T-Zell-Kostimulation. Neue Biologika, die untersucht werden, sind IL-17-Inhibitoren, Anti-CD20-Antikörper, IL-6-, IL-1- und IL-15-Inhibitoren.

    Mit so genannten „small molecules“ werden intrazelluläre Angriffspunkte erreicht. Mehrere Janus-Kinase-(JAK-)Inhibitoren, ein MAP-Kinase-Inhibitor und ein Milz-Tyrosin-Kinase-Inhibitor sind in klinischer Erprobung. Eine ­klinische Studie mit Apremilast, einem PDE4-Inhibitor, bei RA wurde bereits abgeschlossen, aber noch nicht publiziert.

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Spectrum Onkologie

  • The Cancer Genome Atlas – Organisation und Basis

    Die Technologien des „next generation sequencing“ sowie nationale und internationale Großprojekte wie das amerikanische „The Cancer Genome Atlas“ und das „International Cancer Genome Consortium“ ermöglichen eine umfassende genetische Charakterisierung der häufigsten Tumorentitäten.

    Tumorerkrankungen werden durch Mutation von Treibergenen verursacht. Derzeit sind circa 140 Treibergene bekannt, wobei in einem Tumor meist nur 1 bis 8 Treibergenmutationen vorliegen.

    Der Großteil der Mutationen in Tumoren, welche zur Änderung von Proteinsequenzen führen, sind irrelevant für den neoplastischen Phänotyp und werden als „Passenger“-Mutationen bezeichnet.

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  • „The Cancer Genome Atlas“ – von der onkologischen Grundlagenforschung zur klinischen Anwendung

    Krebs stellt eine Erkrankung der Gene dar. Das bedingt, dass eine präzise Entschlüsselung der genomischen Veränderungen und deren Rolle im malignen Phänotyp das Verständnis der Krebserkrankung revolutionieren und neue Therapieansätze ermöglichen kann.

    Klassifikation und Therapieauswahl werden in Zukunft in vielen Fällen primär auf den genomischen Veränderungen und nicht mehr auf Krebsart und Histologie beruhen.

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  • Druggable Targets bei Glioblastomen

    Die Immuntherapie wird beim Glioblastom bereits seit geraumer Zeit beforscht. Ein Beispiel ist die Impfung gegen eine speziell im Glioblastom vorkommende Mutationsvariante des EGF-Wachstumsfaktorrezeptors (EGFRvIII). Andere Beispiele sind Vakzinierungen gegen IDH-Mutationen in niedriggradigen Gliomen oder der Einsatz von Immun-Checkpoint-Inhibitoren.

    In Subpopulationen lassen sich BRAF-Mutationen finden, die sich für BRAF-Inhibitoren anbieten, oder die FGFR-TACC-Fusion mit möglichem Ansprechen auf FGFR-Inhibitoren. Damit wird die personalisierte Therapie auf Basis spezifischer genetischer Tumorcharakteristika auch in der Behandlung von Glioblastomen an Bedeutung zunehmen.

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Neurologisch

  • Leitlinien zur Behandlung des Schädel-Hirn-Traumas

    Durch Etablierung, Implementierung und konsequente Anwendung von Leitlinien im Rahmen des Schädel-Hirn-Trauma-Managements kann die Mortalität gesenkt und das neurologische Outcome verbessert werden. Weiters werden auch andere Parameter günstig beeinflusst (Kosten, Aufenthaltstage).

    Die posttraumatischen zerebralen Veränderungen sind dynamisch, heterogen und individuell.

    Multimodales Neuromonitoring kann sekundäre Events früher erkennen als Standardneuromonitoring.

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  • Neurotrauma – einst, heute und übermorgen

    Neurotraumatologische Eingriffe gehören mit Funden, die bis 10.000 vor Chr. zurückreichen, zu den ältesten überlieferten operativen Eingriffen.

    Vor 40 Jahren war alleine das Überleben, heute ist die Lebensqualität und Funktion das Maß aller Dinge.

    Die moderne Neurotraumatologie ist hochkomplex mit ineinandergreifenden Strategien in Diagnostik, Therapie und Nachsorge auf Basis multidisziplinärer Konzepte.

    Akkurate standardisierte klinisch-neurologische Diagnostik, hochauflösende Bildgebung, multifaktorielle Biomarker, mikrochirurgische Operationstechniken, multimodales Monitoring und Hirndruckmanagement sowie zielgerichtete Neurorehabilitation sind heute der Schlüssel zum Erfolg.

    Als Perspektive für die Zukunft ist eine neue Taxonomie auf Basis international vernetzter Datenakquisition zu erwarten.

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  • Das Gehirn unter dem Einfluss des Darmmikrobioms

    Das Darmmikrobiom ist ein Superorgan, das die Zahl der humanen Zellen um das 10-Fache übertrifftund die Funktion des Darms, des metabolischen Systems, des Immunsystems und des Gehirns beeinflusst. Die physiologische Funktion des Darmmikrobioms wird durch seine vielfältige Zusammensetzung (Diversität) bestimmt, die von der Ernährung und anderen Lebens- und Umweltfaktoren abhängt. Das Darmmikrobiom kommuniziert mit dem Gehirn über neuronale Signale, Hormone, Zytokine und mikrobielle Metaboliten. Eine Störung in der Diversität des Darmmikrobioms hat Auswirkungen auf die Gehirnfunktion und stellt sich zunehmend als Risikofaktor für neurologische und psychiatrische Erkrankungen heraus.

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ApoPunkte

  • Grundlagen der Behandlung mit ­probiotischen Arzneimitteln

    Lehrziel: Nach dem Literaturstudium soll der Leser verstehen,

    • was ein Probiotikum ist (Definition, Wirkmechanismen);
    • wie sich probiotische Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bezüglich Wirkungsnachweis und Qualitätskriterien unterscheiden;
    • welche stammspezifischen Wirkungen bei ausgewählten Krankheitsbildern nachgewiesen wurden.
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NephroScript

  • Neues von der „Salzkrieg“-Front

    Ungeachtet der Empfehlungen für eine diätetische Kochsalzrestriktion zur Behandlung der Hypertonie und zur Prävention kardiovaskulärer Erkrankungen ist die Studienlage inkonsistent.

    Eine kürzlich erschienene Studie fand eine enge Beziehung zwischen Natriumzufuhr und Bluthochdruck: Je höher die Natriumzufuhr war, desto steiler verlief auch die Kurve des Blutdruckanstiegs, Personen mit Bluthochdruck und ältere Menschen wiesen ebenfalls einen steileren Anstieg auf.

    Nach Schätzung der Autoren einer weltweiten Metaanalyse könnten allein 2010 1,65 Millionen kardiovaskuläre Todesfälle auf einen übermäßigen Natriumkonsum zurückzuführen sein.

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  • Hypo- und Hypernatriämien

    Symptomatische Hypo- oder Hypernatriämien müssen – auch wenn die Ätiologie zu Beginn der Behandlung nicht in jedem Fall geklärt werden kann – vom ­behandelnden Arzt erkannt und behandelt werden. Ebenfalls muss im Fall einer Hypovolämie eine rasche Korrektur mittels isotoner Kristalloide erfolgen.

    Die Hypo- und Hypernatriämie sind häufige und potenziell lebensbedrohliche Störungen beim Notfallpatienten und sind als solche ernst zu nehmen.

    Die Korrektur einer akuten symptomatischen Hyponatriämie soll mit der Verabreichung von NaCl 3 % über 1 Stunde mit folgender Natriumkontrolle erfolgen.

    Glukose 5 % ist das Mittel der Wahl bei akuter, symptomatischer Hypernatriämie. Eine ­Kontrolle des Serumnatriums soll nach Verabreichung von 500 ml erfolgen.

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  • Dialysat-Natrium-Vorschreibung bei Patienten mit terminaler Niereninsuffizienz

    Die in vielen Dialysezentren gängige Praxis, Patienten mit höherem Blutdruck ein niedrigeres Dialysat-Natrium vorzuschreiben, ist unseren Analysen zufolge kritisch zu hinterfragen.

    Nach eigenen Untersuchungen sind höhere Dialysat-Natrium-Vorschreibungen nicht mit schlechteren Outcomes assoziiert, sondern sogar mit besseren.

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ZahnPunkte

  • Dentinhypersensibilität – Ursachen und Therapieoptionen

    Lernziele:

    Nach Lesen dieses Artikels sind Sie in der Lage,

    • die epidemiologischen Fakten zur Dentinhypersensibilität (DHS) zu beziffern,
    • die Ätiopathogenese der DHS nachzuvollziehen,
    • die hydrodynamische Schmerztheorie zu benennen,
    • den Unterschied zwischen einer DHS und Schmerzen nach Aufhellung vitaler Zähne zu verstehen,
    • das transtheoretische Modell und „motivational interviewing“ in ihren wesentlichen Grundzügen im Zusammenhang mit Verhaltensänderung zu benennen,
    • die Prinzipien der Prävention, nämlich Okklusion der Tubuli oder Desensibilisierung, zu verstehen und Mundhygiene- sowie In-Office-Medizinprodukte diesen beiden Prinzipien zuzuordnen und
    • ihren Patienten die Informationen anzubieten, die für eine partizipative Entscheidungsfindung notwendig sind.
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Spectrum Urologie