Die Highlights im Mai

Spectrum Dermatologie

  • Die Allergologie als Querschnittsfach – alles bestens?

    Große Diskrepanz. Das allergologische Wissen ist in den letzten Jahrzehnten explosionsartig gewachsen, die Umsetzung in Klinik und Praxis konnte mit dem Wissenszuwachs nicht immer Schritt halten.

    Zweifelhaftes Alleinstellungsmerkmal: Als wohl letztes westliches Land hat Österreich noch immer keinen Spezialisten für Allergologie.

    Noch immer Zukunftsmusik. Allergologie ist ein Querschnittsfach. Eine Spezialisierung für Allergologie ist dringend zu fordern.

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  • Bienen- und Wespengiftallergie – Fallstricke in Diagnostik und Therapie

    Die Insektengiftallergie ist gut diagnostizierbar und fast immer heilbar.

    Vorurteile, Mythen, aber auch der recht hohe Zeitaufwand führen dazu, dass nur 18 % der Therapiebedürftigen tatsächlich eine Immuntherapie erhalten.

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  • Klimawandel: Neue Feinde für Allergiker?

    Die globale Klimaerwärmung führt zu einer Verlängerung und Verstärkung der Pollenbelastung sowie zur Einwanderung neuer allergener Pflanzen.

    Luftschadstoffe wie CO2 und Ozon erhöhen die Expression und Aggressivität von Pollenallergenen.

    Einfache individuelle und politische Maßnahmen können dazu beitragen, diese Entwicklung einzubremsen.

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Ärzte Krone

Universum Innere Medizin

  • DOAK im reellen Einsatz: Müssen und sollen wir sie messen?

    Die Wirkspiegelmessung direkter oraler Antikoagulanzien (DOAK) ist gut etabliert, standardisierte chromogene Assays stehen zur Verfügung.

    Routinemäßige Wirkspiegelkontrollen sind nicht sinnvoll, es gibt keinen klinisch-diagnostischen Benefit.

    Nierenfunktion und DOAK-Wirkspiegelkonzentration korrelieren schlecht in einem „Real-life‟-Patientenkollektiv.

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  • Schilddrüse: Die neuen Guidelines zur Karzinom-Nachsorge

    Zentrale Neuerung der aktuellen Guideline der Amerikanischen Schilddrüsengesellschaft ist die dynamische Risikostratifizierung in der Nachsorge des differenzierten Schilddrüsenkarzinoms.

    Offen ist noch, in welchem Umfang die Empfehlungen auch in Österreich anzuwenden sind.

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  • Highlights vom ECCO 2016

    Die hämatopoetische Stammzelltransplantation stellt eine therapeutische Alternative beim schweren therapierefraktären Morbus Crohn dar.

    Vielversprechende Phase-III-Daten zu Ustekinumab bei anti-TNF-α-refraktärem Morbus Crohn.

    Neuer Therapieansatz bei Colitis ulcerosa: JAK-Inhibitoren und ein topisch applizierbarer Toll-like-Rezeptor-(TLR-)9-Agonist.

    Gute Wirksamkeit und hohe Sicherheit der multidonor-fäkalen Mikrobiota-Transplantation bei Colitis ulcerosa.

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Arzt und Praxis

  • Fortbildung in Wien: Lieblingskinder und neue Formate

    Im Interview mit ARZT & PRAXIS betont Dr. Ruth Jilch, Leiterin des Fortbildungsreferats der Wiener Ärztekammer, die ­Verantwortung der Ärztekammer, für ein adäquates Fortbildungsangebot zu sorgen und die Ärzte bei der Dokumentation ihrer Fortbildung zu unterstützen.

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Klinik

  • Wertschätzung und Anerkennung für Gesundheitsberufe

    Der vorliegende Beitrag sollte eigentlich gar nicht geschrieben werden müssen, weil es sich um Selbstverständlichkeiten handelt. Dass er doch geschrieben werden muss, weist darauf hin, dass sich das Selbstverständliche eben nicht immer von selbst versteht. Die nachfolgenden Überlegungen sollen anregen, sowohl über die eigene individuelle als auch über die institutionelle Praxis der Wertschätzung nachzudenken.

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  • Spitalsärzte-Umfrage der Bundeskurie: Wunsch und Wirklichkeit

    Mehr als 1.700 Spitalsärzte und -Ärztinnen waren im Auftrag der Bundeskurie ­Angestellte Ärzte befragt worden. Im Vergleich zur letzten Befragung 2013 zeigen sich deutliche Trends und Veränderungen.

    Positiv: Die durchschnittliche Wochenarbeitszeit ist von 54 auf 48 Stunden gesunken. Die Zufriedenheit ist gestiegen – auch mit dem Einkommen.

    Negativ: Unvermindert viel Zeit für Dokumentation und Administration; Personalknappheit als gravierendes Problem.

    Wunsch und Wirklichkeit klaffen auseinander: Ärzte wünschen sich 41 statt 48 Stunden. Und der mitverantwortliche Tätigkeitsbereich ist vielfach noch nicht umgesetzt.

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  • Bronchialkarzinom 2016 – vom Nihilismus zur therapeutischen Diversität

    Bei Patienten mit NSCLC sollte routinemäßig eine Biomarkeranalyse (EGFR/ALK/ROS1) bei Adenokarzinom- und NOS-(„not otherwise specified“-)Histologie erfolgen.

    In der Erstlinientherapie des fortgeschrittenen Lungenkarzinoms steht eine Reihe an zielgerichteten Therapien zur Verfügung, wenn Driver-Mutationen wie EGFR-Mutationen oder ALK-Rearrangement nachgewiesen werden können.

    Nach Versagen der Erstlinien-Substanzen kann bei T790M-Mutation mit Osimertinib und bei ALK-Rearrangement mit Ceritinib ein gutes Ansprechen erreicht werden.

    In der Zweitlinie stellen die Immuntherapie und die Zugabe von Nintedanib oder Ramucirumab zur Chemotherapie mit Docetaxel effektive Therapiemöglichkeiten dar.

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Die Punkte

  • Diagnose und Therapie der Clostridium-difficile-Infektion

    Lehrziel:

    Verständnis über Pathogenese, Risikofaktoren und Diagnose einer Clostridium-difficile-Infektion (CDI); Kenntnisse über die antimikrobielle Therapie (Erstlinien-/Rezidivtherapie), fäkale Mikrobiota-Transplantation sowie über die Indikationen für eine chirurgische Therapie; Wissen um die Möglichkeiten zur Prävention einer CDI.

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Apotheker Krone

  • Martin Munte ist neuer Präsident der Pharmaindustrie

    Die Pharmig, der Verband der Pharmaindustrie in Österreich hat einen neuen Präsidenten. Martin Munte (Amgen) folgt auf Robin Rumler (Pfizer). Die Apotheker Krone sprach mit dem neuen Pharmaboss über seine Pläne.

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  • Auch Tankstellen wollen OTC-Produkte verkaufen

    Apotheken könnten auch im Nachtdienst Konkurrenz bekommen. Zumindest wenn es nach dem Handelsverband geht. Dort denkt man, im Schlepptau der dm-Klage vor dem Verfassungsgerichtshof, darüber nach, rezeptfreie Medikamente auch an Tankstellen zu verkaufen.

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  • Kritik an Hausapotheken

    „Die aktuelle Diskussion um die Ausweitung von ärztlichen Hausapotheken lässt nicht unerhebliche Nebenwirkungen außer Acht.“ Mit dieser eindeutigen Kritik an der entsprechenden Neuregelung durch die Bundesregierung ließ dieser Tage der Gesundheitsökonom Dr. Thomas Czypionka, Leiter des IHS HealthEcon, aufhorchen. Die…

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Das Medizinprodukt

  • Simulieren vor Optimieren

    Simulationsmodelle helfen, optimale Layouts zu entwickeln und Planungsfehler zu  minimieren.

    Das gilt für den Bau- und Infrastrukturbereich ebenso wie für die Personalplanung.

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  • Dokumentation für ­intelligente „Faule“

    Wenn technische und betriebswirtschaftliche Prozesse im Gleichklang „schwingen“, werden Schnittstellen von dynamischen Übergängen abgelöst.

    Diese Zusammenarbeit kann durch gemeinsame Werkzeuge gefördert und optimiert werden.

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  • Künstliche Ernährung: Zwischen sinnhaft und sinnlos

    Probleme und Grenzfragen bei der Anwendung der künstlichen Ernährung sind in allen medizinischen Gebieten anzutreffen.

    Die Festlegung von Therapiezielen sowie der Indikationsstellung im Einzelfall und die Bedeutung des Patientenwillens sind zu beachten.

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Diabetes Forum

  • Lipidtherapie – was empfehlen die aktuellen Guidelines?

    „Die LDL-C-Senkung ist 2016 definitiv gesichert.

    „„Typ-2-Diabetes: LDL-Cholesterin-Ziel von <70 mg/dl anstreben durch Statine ± Ezetimib.

    „„PCSK9-Hemmer werden für Patienten mit familiärer Hypercholesterinämie und für sorgfältig ausgewählte statinintolerante Patienten eine weitere Verbesserung im klinischen Management bringen.

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  • Statintherapie – Zielwerterreichung und kardiovaskulärer Benefit bei Patienten mit Diabetes mellitus

    Sowohl Typ-2- als auch Typ-1-Diabetes geht mit einem deutlich erhöhten kardiovaskulären Risiko einher.

    Das LDL-Cholesterin ist auch bei manifestem Diabetes ein zentraler kardiovaskulärer Risikofaktor.

    Das Erreichen der Zielwerte für das LDL-Cholesterin ist unabdingbar für eine optimierte ­kardiovaskuläre Prävention.

    Statine stellen auch für Menschen mit Diabetes die Basis der lipidsenkenden Therapie dar.

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  • Wirkmechanismus der PCSK9-Hemmung

    „Gain-of-Function“-Mutationen im PCSK9-Gen sind eine sehr seltene Ursache für die familiäre ­Hypercholesterinämie.

    Statine erhöhen die PCSK9-Spiegel über die Aktivierung von Transkriptionsfaktoren, die den ­Cholesteringehalt der Zelle detektieren, die so genannten SREBP.

    „Loss-of-Function“-Mutationen im PCSK9-Gen führen zu sehr niedrigen LDL-Cholesterin-Spiegeln (< 20 mg/dl), haben aber auf die Gesundheit und Lebensqualität der betroffenen Personen keinen Einfluss.

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Spectrum Psychiatrie

  • Armut und Depression

    Armut, Arbeitslosigkeit und Wohnungslosigkeit sind signifikante Faktoren für sozialen Stress, der sich mit psychischen Herausforderungen jeder Art wie z. B. einer Depression potenziert; sozialer Stress trägt gleichzeitig bei mangelnder Resilienz und fehlenden anderen Ressourcen zum erhöhten Depressionsrisiko bei.

    Ohne Hilfe zur realen Problemlösung, ohne soziale Unterstützung, Wohnung, Reintegration ins Arbeitsleben, Hilfe bei der Kindererziehung gelingt es auch durch Therapien kaum, eine Wende herbeizuführen – ohne Dach über dem Kopf und ohne soziale Reintegration gibt es keine psychische Recovery.

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  • Depressiver Wahn – eine phänomenologische Untersuchung

    Depressiver Wahn ist das Kernsymptom der schweren depressiven Episode mit psychotischen Symptomen und umfasst die Themen Schuld, Verarmung, Hypochondrie. Psychotische Depressionen sind häufiger als allgemein angenommen und mit vermehrter Suizidalität verbunden.

    Depressive Wahninhalte sind Teil von Persönlichkeit, Lebensgeschichte und depressivem Syndrom und verbergen sich hinter schwerer Depersonalisation und Angst. Depressive Wahn­themen müssen aktiv exploriert werden.

    Die Bedeutung des Angstaffekts bei der Wahngenese macht eine ausreichend hoch dosierte und oft länger dauernde Benzodiazepingabe erforderlich, der die Kombi-nationsbehandlung mit Neuroleptika und Antidepressiva folgt.

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  • Radikalisierung – wenn Menschen extrem werden

    Ein besseres Verständnis der psychologischen Mechanismen hinter Radikalisierung und Extremismus ist ein wesentlicher Schlüssel zur Prävention von extremistischen Taten und Terrorakten.

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Gyn-Aktiv

  • „25 Jahre AGO Austria – eine Weltreise“

    Mit der nunmehr 25. Jahrestagung feiert die AGO Austria ein großes Jubiläum und stellt es unter das Motto „Eine Weltreise“ – ein Weg, der bei einer kleinen ­Arbeitsgemeinschaft in Österreich begann und hin zu der international ­vernetzten und vielbeachteten wissenschaftlichen Arbeits- und Studiengruppe führte.

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  • Endometriumkarzinom: Leitlinien-konformes Vorgehen am Routinefall

    Abklärung: Postmenopausale Blutungsstörungen müssen weiterhin histologisch abgeklärt werden (Goldstandard: Hysteroskopie mit fraktionierter Abrasio; evtl. ersatzweise nicht-invasives Verfahren).

    Chirurgie: laparoskopische Therapie Standard, strengere Indikationsstellung zur pelvinen und paraaortalen Lymphonodektomie.

    Postoperativ: bei intermediären Risiko Brachytherapie, bei Hochrisiko adjuvante Chemotherapie mit Carboplatin und Paclitaxel.

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  • Der Österreichische Verhütungsreport 2015

    Im Vergleich zu 2012 ist die Anwendung einer Verhütungsmethode zurückgegangen (von 77 % auf 72 %).

    Im Vergleich zu 2012 gab es einen deutlichen Rückgang bei der Pille. Dabei scheint ­wachsende Hormonskepsis eine entscheidende Rolle zu spielen.

    Knapp drei Viertel der Befragten wünschen sich mehr Information zum Thema – und zwar vor allem durch den Arzt.

    Bei Kostenübernahme durch die Krankenkassen für Verhütungsmittel würde sich gut die Hälfte der ­Befragten für eine andere und meist wirksamere Methode entscheiden und es gäbe etwa 10.000 Schwangerschaftsabbrüche weniger.

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Fakten der Rheumatologie

  • PsA: Vielfältigkeit des klinischen Erscheinungsbildes

    Die Psoriasis-Arthritis bietet ein heterogenes klinisches Bild.

    Jede Gelenkregion kann befallen sein, auch die Wirbelsäule.

    Die Behandlung der Psoriasis-Arthritis erfordert ein interdisziplinäres Management.

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  • Neue therapeutische Konzepte bei PsA

    Zur Behandlung der PsA wird rezent eine Reihe von verschiedenen neuen Medikamenten entwickelt, die unterschiedlichen Substanzklassen zugerechnet werden können.

    Zum einen sind das zielgerichtete synthetische DMARDs (wie der PDE4-Inhibitor Apremilast), zum anderen biologische DMARDs, wie IL-12/23- und IL-17-Inhibitoren.

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  • Teil 4: Prognose kindlicher Rheumaerkrankungen

    Das klinische Bild der juvenilen chronischen Arthritis (nach neuer Nomenklatur der ILAR 1998: juvenile ­idiopathische Arthritis [JIA]) ist wesentlich vielgestaltiger als chronische Arthritiden im Erwachsenenalter.

    Die Patienten sind chronisch kranke Kinder und Jugendliche, die während ihrer körperlichen und psychosozialen Entwicklung erkranken.

    Neben den spezifischen Problemen der kindlichen Arthritis an einem oder mehreren Gelenken (Oligoarthritis/Polyarthritis) treten oft assoziierte pädiatrische Krankheitsbilder oder Komplikationen wie Wachstumsstörung oder Beeinträchtigung des Ernährungszustandes hinzu.

    Von diesen Folgesymptomen wird die Prognose der kindlichen Arthritis bestimmt.

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Spectrum Onkologie

  • Vorwort: Tage der personalisierten Medizin – Precision Medicine in der Onkologie

    Ende letzten Jahres hat die Veranstaltung „Tage der personalisierten Medizin – Precision Medicine in der Onkologie“ stattgefunden, in deren Rahmen auf Initiative der Medizinischen Universität Wien, des Comprehensive Cancer Centers, namhafte Sprecher darlegen konnten, wo wir stehen und wo die…

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  • Erste Ergebnisse der EXACT-Studie: Proof of principle eines neuen Therapiekonzepts

    Die Liste somatischer Genveränderungen mit Relevanz für die Klinik wird von Jahr zu Jahr länger.

    Eine offene Frage für den Kliniker ist, wie man seltene Mutationen in noch selteneren Tumoren adressiert, für die keine Standardtherapien existieren, und wie man Patienten damit nachweislich helfen kann.

    Eine Antwort bietet die EXACT-Studie an der MedUni Wien, in der Patienten in einem molekularen Tumorboard besprochen werden und auf ungewöhnliche Therapiemaßnahmen unüblich lange ansprechen können.

    Die Studie vereint verschiedene neue Konzepte der personalisierten Medizin.

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  • CAR-T-Zellen – Präzisionsimmuntherapie

    Die CAR-T-Zell-Technologie beruht auf dem Prinzip der allogenen Stammzelltransplantation: T-Lymphozyten eines Spenders erkennen und eradizieren maligne Zellen im Empfänger.

    Durch genetische Modifikation des T-Zell-Rezeptors kann die Antigenspezifität der T-Zellen gesteigert werden. Ihre Wirkung richtet sich dann hochselektiv gegen ein bestimmtes Antigen, z. B. gegen CD19 auf Lymphomzellen.

    Die Übertragung des spezifischen Rezeptors auf andere T-Zellen, Ex-vivo-Expansion dieser T-Zellen und In-vivo-Aktivierung und Proliferation erzeugen eine fokussierte, hochpotente Immunantwort.

    Praktisch hat die Methode das Potenzial zur Heilung von Patienten in aussichtslosen Situationen.

    Die erste europäische Studie mit CAR-T-Zellen bei Lymphompatienten läuft derzeit in Wien an.

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Neurologisch

  • Bewegungsvorstellungstraining zur Rehabilitation des Schlaganfalls

    Bisher liegen ungenügend Erfahrungen vor, welche PatientInnen mit Handparese sich in Abhängigkeit von Größe und Lokalisation des Infarktes Bewegung ausreichend gut vorstellen können, um von einem systematischen Bewegungsvorstellungstraining zu profitieren (Einfluss des Infarkts auf das Bewegungsvorstellungsvermögen).

    Vermutlich bedarf es einer systematischen Vorbereitung und Einführung des Patienten/der Patientin in das Vorstellungstraining sowie einer systematischen Motivation und Schulung der TherapeutInnen (Entwicklung eines Manuals).

    Unklar ist, wie weit im Einzelfall Aufmerksamkeit, Konzentration, Arbeitsspeicher und Belastbarkeit eingeschränkt sein dürfen, um trotzdem Bewegungsvorstellungstraining erfolgreich durchführen zu können (Einfluss von kognitiven Defiziten), und ob bestimmte Vorerfahrung, Bewegungs- oder Vorstellungskompetenz Voraussetzung sind (Einfluss von Vorerfahrungen und Persönlichkeit).

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  • Behandlung von PatientInnen mit homonymen Gesichtsfeldausfällen

    Homonyme Gesichtsfeldausfälle sind eine häufige Folge erworbener Hirnschädigung; wegen der eher geringen Spontanrückbildung und -anpassung stellen sie für die Mehrheit der Betroffenen eine persistierende Sehbehinderung dar.

    Für die Rehabilitation stehen restitutive und kompensatorische Behandlungsverfahren sowie optische Hilfsmittel zur Verfügung.u Die Verfahren zur Kompensation des Gesichtsfeldausfalls und damit zur Wiederherstellung des Überblicks und der visuellen Exploration sowie der Lesefähigkeit weisen derzeit die besten wissenschaftlichen und klinischen Qualitätskriterien auf. u Das Alter und die Zeit seit der Hirnschädigung spielen keine wesentliche Rolle, wohl aber internistische (z. B. Diabetes) oder psychiatrische (z. B. Depression) Komorbiditäten.

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  • Obstruktive Schlafapnoe: Revision der EU-Führerscheinrichtlinien

    Das obstruktive Schlafapnoesyndrom (OSAS) gilt als ein wesentlicher Risikofaktor für das Auftreten von Verkehrsunfällen, und die Continuous-Positive-Airway-Pressure-(CPAP-)Therapie stellt den Goldstandard in der nichtinvasiven Therapie dieser schlafbezogenen Atmungsstörung dar. Diese Fakten haben zu einer Revision der Führerscheinrichtlinien der EU (Annex III)…

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Spectrum Urologie

  • Relevante BCG-Studien – wichtig zu wissen

    Kontext: Aufgrund zweier rezenter Engpässe in der BCG-Versorgung für die Behandlung von nichtmuskelinvasivem (NMI) Blasenkarzinom (BC) (z. B. Connaught- und Tice-Strang) und aufgrund der Nichtverfügbarkeit von Strängen, die in anderen Länder verwendet werden, standen Österreichs Urologen vor einigen Problemen beim Management von Patienten mit NMIBC, vor allem bei denen mit einem High-Grade-Karzinom.

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  • Mentoringprogramme in der Nachfolgeplanung

    Vorschlag eines Mentoringprogramms unter Einbezug von Spitzenführungskräften.

    Mögliche Bestandteile zur Umsetzung des Programms, wie z. B. Netzwerkveranstaltungen oder Evaluierungstools, werden punktuell angeführt und als Diskussionsgrundlage verstanden.

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  • Jungensprechstunde: Was Jungen wissen wollen

    In Deutschland beraten 75 Ärztinnen der Ärztlichen Gesellschaft zur Gesundheitsförderung e. V. (ÄGGF) nun auch speziell Jungen in der Pubertät in Schulen.

    Urologen könnten mit dem Angebot einer Jungensprechstunde zu wichtigen Ansprechpartnern für Fragen und Unsicherheiten von Jungen und jungen Männern werden.

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ZahnPunkte

  • Dentinhypersensibilität – Ursachen und Therapieoptionen

    Lernziele:

    Nach Lesen dieses Artikels sind Sie in der Lage,

    • die epidemiologischen Fakten zur Dentinhypersensibilität (DHS) zu beziffern,
    • die Ätiopathogenese der DHS nachzuvollziehen,
    • die hydrodynamische Schmerztheorie zu benennen,
    • den Unterschied zwischen einer DHS und Schmerzen nach Aufhellung vitaler Zähne zu verstehen,
    • das transtheoretische Modell und „motivational interviewing“ in ihren wesentlichen Grundzügen im Zusammenhang mit Verhaltensänderung zu benennen,
    • die Prinzipien der Prävention, nämlich Okklusion der Tubuli oder Desensibilisierung, zu verstehen und Mundhygiene- sowie In-Office-Medizinprodukte diesen beiden Prinzipien zuzuordnen und
    • ihren Patienten die Informationen anzubieten, die für eine partizipative Entscheidungsfindung notwendig sind.
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