Die Highlights im September

Die Punkte

  • Mammakarzinom in der Schwangerschaft

    Lehrziel: Physiologische Veränderungen der weiblichen Brust während der Schwangerschaft erschweren die klinische Untersuchung und Interpretation der Mammografie. Die Konsequenz ist eine Verzögerung von Diagnose und Therapie, was zu einem häufigen Auftreten des Mammakarzinoms in einem fortgeschrittenen Stadium führt. Das schwangerschaftsassoziierte Mammakarzinom unterscheidet sich in seiner Prognose nicht vom Mammakarzinom bei Nicht-Schwangeren gleichen Alters und im gleichen Stadium der Erkrankung. Brustultraschall ist das Verfahren der Wahl. Die Mammografie gilt bei adäquater Abschirmung des Abdomens als sicher für den Fetus. Ein Schwangerschaftsabbruch verbessert die mütterliche Prognose in Bezug auf das Mammakarzinom nicht.

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  • Radiotherapie (RT) nach brusterhaltender Operation

    Lehrziel: Vermittlung der Grundlagen und des Stellenwertes der adjuvanten Radio­therapie nach brusterhaltender Operation des Mammakarzinoms unter Berücksichtigung verschiedener Risikokonstellationen und verkürzter Bestrahlungsschemata. Weiters soll der Kliniker lernen, welche Patientinnen von einer Bestrahlung der regionären Lymphknoten profitieren.

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  • Palliative Care beim Mammakarzinom

    Lehrziel: Dieser Artikel soll dem Leser einen Einblick in die Epidemiologie der metastasierten Erkrankung und die häufigsten Symptome, die einer palliativmedizinischen Behandlung bedürfen, vermitteln. Es werden die am häufigsten eingesetzten palliativmedizinischen Maßnahmen beschrieben und die Wichtigkeit der Interdisziplinarität in der palliativen Versorgung wird hervorgehoben.

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Ärzte Krone

  • Ärzte-Netzwerke kontra Zentren

    Das neue Primary-Health-Care-Konzept der Gesundheits-politik lässt offen, in welchen Strukturen die Gesundheitsversorgung außerhalb der Spitäler ablaufen soll. Für weite Teile Österreichs könntenÄrzte-Netzwerke à la „Styriamed.net“ eine Option sein.

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  • Orthopädie-Kongress: Patientensicherheit im Fokus

    Der 15. Europäische Kongress für Orthopädie, orthopädische Chirurgie und Traumatologie fand von 4.–6. Juni 2014 in London statt. Spannend: der Einsatz der Nanotechnologie.

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  • Immunseneszenz und Impfungen im Alter

    Die effektivste Maßnahme gegen Infektionskrankheiten ist die Impfung. Da die Funktionalität des Immunsystems im zunehmenden Alter abnimmt, sind Impfungen besonders wichtig. Regelmäßige Kontrollen des Impfstatus bei Arztbesuchen und bei Bedarf die Verabreichungder entsprechenden Impfungen sollten für alle Erwachsenen selbstverständlich sein.

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Das Medizinprodukt

  • Minimalinvasive Versorgung von schulternahen Oberarmbrüchen

    Die Zahl der schulternahen Oberarmbrüche ist signifikant gestiegen.

    Winkelstabile Platten und intramedulläre Nägel werden für stark ­dislozierte, subkapitale Brüche eingesetzt.

    Segmentbrüche des Oberarmkopfes werden am besten minimalinvasiv mit Humerusblock versorgt.

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  • Wirbelsäule: Interventionelle ­Schmerztherapie

    Interventionelle Techniken haben in den letzten Jahren bei ­Wirbelsäulenbeschwerden die Diagnose- und Therapie­möglichkeiten verbessert.

    Somatische, funktionelle und psychische Faktoren sollten berück­sichtigt werden, um die Sinnhaftigkeit und Sicherheit der Interventionen zu erhöhen.

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  • Fortschritte in der ­Knieendoprothetik

    Die Zahl an Patienten, die eine totale Knieendoprothese erhalten haben, hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen.

    Das Gesamtergebnis nach der Operation konnte für die Patienten deutlich verbessert werden.

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Universum Innere Medizin

  • DOAK: das Handling bei Niereninsuffizienzpatienten

    Direkte orale Antikoagulanzien (DOAK) haben aufgrund ihrer einfacheren Handhabung zahlreiche Vorteile gegenüber Vitamin-K-Antagonisten und werden nun auch bei Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz und Vorhofflimmern eingesetzt.

    Zu beachten ist, dass derzeit kein Antidot zur Verfügung steht und die Studien zum Einsatz dieser Medikamente noch in geringer Zahl existieren.

    Bei Patienten mit dialysepflichtiger Niereninsuffizienz bleiben die Vitamin-K-Antagonisten die Therapie der Wahl.

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  • Therapeutisches Drug-Monitoring bei CED

    Ein regelmäßiges Drug-Monitoring stellt einen wesentlichen Baustein in der effizienten Behandlung der CED mit Thiopurinen und Anti-TNF-Antikörpern dar.

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  • 60 Jahre Dialyse in Österreich – 50 Jahre ÖDTR

    P. P. Figdor führte 1953 im Krankenhaus Lainz in Wien die erste Dialysebehandlung bei einem urämischen Patienten mit akutem Nierenversagen durch.

    Das ÖDTR (Österreichisches Dialyse- und Transplantationsregister) beruht auf einer zunächst gesamteuropäisch angelegten Datensammlung – die ersten chronischen Patienten aus Österreich wurden 1965 an das zentrale Register in London gemeldet –, die ab 1994 in Österreich national weitergeführt wurde.

    Heute dient das ÖDTR als Basis für gesundheitspolitische Strategien und Quelle für Endpunktuntersuchungen verschiedener Studiengruppen, wie z. B. den Start der Nierenersatztherapie oder für Berechnungen des Patientenüberlebens.

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Fakten der Rheumatologie

  • EULAR-Highlights: Kollagenosen

    Erste Erfolge werden von Aldesleukin, einem niedrig dosierten IL-2, bei refraktärem SLE berichtet.

    Azathioprin (AZA) in der Schwangerschaft ist sicher.

    Rituximab-Anwendung bei Lupusnephritis wird weiter untersucht.

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  • EULAR-Highlights: Vaskulitiden

    In der Diagnosesicherung der Arteriitis temporalis ist der Ultraschall der Biopsie zumindest gleichwertig.

    Die Mechanismen der B-Zell-Depletion können bei verschiedenen Erkrankungen unterschiedlich sein.

    Bei ANCA-assoziierter Vaskulitis dürfte ein Therapieregime mit CCX168 (einem Inhibitor des Rezeptors des ­Komplementbruchstücks C5a) der Behandlung mit hochdosiertem Prednisolon zumindest gleichwertig sein.

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  • EULAR 2014: Neues zur Polyarthritis

    Studie zum Biologika-Switch unter Real-Life-Bedingungen. Die Umstellung auf Rituximab wirkt besser als jene auf einen weiteren TNF-α-Blocker.

    Ein Absetzen von bDMARD kann unter strengen Remissionskriterien in Erwägung gezogen werden.

    Patienten mit unzureichendem klinischen Ansprechen auf orales MTX können von einem Wechsel auf MTX ­subkutan profitieren.

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Spectrum Urologie

  • Dysfunktion des unteren Harntraktes – Blasenfunktionsstörungen im Alter

    Funktionsstörungen des unteren Harntraktes nehmen in der geriatrischen Population besonders drastisch zu.

    Alter allein stellt kein Hindernis für die Diagnostik und Behandlung von Blasenfunktions­störungen dar.

    Bei multimorbiden, eventuell mental und funktionell eingeschränkten Patienten verlangt das Management ein aktiveres Vorgehen: „case finding“.

    Merksatz: Ein dementer Patient ist praktisch immer auch inkontinent.

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  • ASCO 2014: Ausgewählte ASCO-Highlights aus uroonkologischer Sicht

    Prostatakarzinom:

    Eine chemohormonale Therapie (ADT + Docetaxel) scheint das Gesamtüberleben (OS) von hormonsensitiven metastasierten Prostatakarzinompatienten mit „high volume disease“, welche chemotherapietauglich sind, nachhaltig zu verlängern (Phase-III-Studie CHAARTED).

    Nierenzellkarzinom:

    Nivolumab zeigt Aktivität und immunmodulatorische Wirkung sowie vielversprechende erste Resultate in Kombination mit VEGFR-TKI und Ipilimumab.

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  • Intratumorale Heterogenität in urologischen Tumoren

    Interview mit Dr. Marco Gerlinger, London, UK, anlässlich seines aktuellen Reviews in European Urology über die genetische Tumorheterogenität beim Nierenzell-, Prostata- und Blasenkarzinom.

    Der Review zeigt einige der nächsten wichtigen Schritte in der Zukunft auf:

    • Es gilt herauszufinden, welche Tumoren besonders heterogen sind,
    • welche „Driver“-Mutationen generell davon betroffen sind und
    • wie man am besten Medikamente für häufig auftretende Stammmutationen entwickeln kann.
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Spectrum Psychiatrie

  • Somatoforme Störungen – State of the Art

    Mit der Veröffentlichung des DSM-5 im Jahr 2013 wurde die Diagnosegruppe der somatoformen Störungen komplett überarbeitet und erneuert. Der folgende Artikel beschreibt die Konzeptentwicklung der somatoformen Störungen von ihrer Entstehung bis zum DSM-5 sowie ätiopathogenetische Überlegungen und Therapieempfehlungen.

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  • Update neuropathischer Schmerz

    Neuropathische Schmerzen sollten so früh und so konsequent wie möglich behandelt werden – auch um eine weitere Schmerzchronifizierung hintanzuhalten. Im Zentrum der medikamen­tösen Therapie stehen topische Therapieansätze, Antiepileptika, Antidepressiva und Opioide. Fragebögen wie painDETECT und DN4 erleichtern die klinische Diagnose.

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  • ÖGPP 2014: Somatische Komorbidität der bipolar affektiven Störung

    Wie andere psychische Erkrankungen sind bipolare Störungen mit einer verkürzten Lebens­erwartung und einer erhöhten somatischen Morbidität (z. B. kardiovaskuläre Erkrankungen, Diabetes oder Infektionskrankheiten) assoziiert. Auch komorbide neurologische Erkrankungen – vor allem Migräne, Epilepsie und multiple Sklerose – scheinen häufiger aufzutreten, jedoch bedarf es weiterführender epidemiologischer Studien, um dies zu untermauern.

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Apotheker Krone

  • Pflegeheimversorgung muss in Apothekerhand bleiben!

    Die Versorgung von Pflegeheimen und deren Bewohnern ist in Diskussion. Die Gesundheitspolitik fordert eine Leistungsverbesserung bspw. im Arzneimittelmanagement. Die Antwort der Apothekerkammer: Mit einer Qualitätsleitlinie soll die Pflegeheimversorgung standardisiert und verbessert werden. Sie ist für jeden Apotheker verbindlich umzusetzen!

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  • 5 Jahre „Pille danach“ rezeptfrei

    2009 entschied BM Stöger, den Frauen mehr Selbstbestimmtheit zu überantworten, und erließ die Rezeptfreiheit für postkoitale Levonorgestrel-Präparate. Was folgte, war eine Erfolgsgeschichte.

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  • Regelmäßiger Progesteronabfall

    Hormone bestimmen das Leben einer Frau. Schwankungen im hormonellen Gleichgewicht zwischen Östrogen und Progesteron treiben nicht nur im Klimakterium ihr Unwesen, sondern sind auch für PMS und Dysmenorrhö verantwortlich.

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Neurologisch

  • Diagnose und Therapie von Schwindelsyndromen

    In der Pharmakotherapie von Schwindelsyndromen sind Antivertiginosa nur zur kurzzeitigen symptomatischen Behandlung indiziert und sollen nicht länger als 3 Tage gegeben werden, da sie die zentrale vestibuläre Kompensation verlangsamen und ein Suchtpotenzial aufweisen.

    Zur kausalen Therapie der einzelnen Schwindel- und Nystagmusformen werden folgende Medikamente eingesetzt: Glukokortikoide bei der akuten Neuritis vestibularis, Betablocker, Topiramat und Valproinsäure zur prophylaktischen Behandlung der vestibulären Migräne, 4-Aminopyridin bei Downbeat- und Upbeat-Nystagmus, episodischer Ataxie Typ 2, zentralem Lageschwindel und zerebellären Gangstörungen, Carbamazepin bei der Vestibularisparoxysmie sowie – als neues Therapieprinzip – die modifizierte Aminosäure Acetyl-DL-Leucin bei zerebellären Ataxien.

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  • Die psychologische Dimension von Vertigo und Gleichgewichtsstörungen

    Störungen der Gleichgewichtsfunktion sind häufig mit psychischen Symptomen assoziiert. Vestibuläre Erkrankungen können einerseits Anlass von psychischen Störungen sein, andererseits können psychische Faktoren zu Schwindelbeschwerden ohne nachweisbare vestibuläre Defizite führen.

    Die Ursachen psychisch bedingter Schwindelsymptome reichen von Konversionsstörungen bis hin zu den erst jüngst abgegrenzten Syndromen des „phobischen Schwankschwindels“ oder der „chronic subjective dizziness“.

    Die therapeutischen Optionen der nicht organisch bedingten Gleichgewichtsstörungen reichen vom Einsatz von Psychopharmaka bis zur kognitiven Verhaltenstherapie und dem Balancetraining.

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  • 23th European Stroke Conference

    In Nizza fand Anfang Mai die mittlerweile 23. European Stroke Conference (ESC) statt. Die über 1.000 oralen und E-Poster-Präsentationen, davon zahlreiche aus Österreich, fanden das rege Interesse der über 4.000 TeilnehmerInnen. Es wurden einige neue Ergebnisse von großen Studien präsentiert. Nächstes Jahr findet die erste ESO-Conference von 17.–19. April in Glasgow statt.

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Diabetes Forum

  • Vom Pankreasextrakt zum Analoginsulin: die Geschichte der Insulinentwicklung

    Die Extraktion von Insulin aus dem Pankreas wurde 1923 mit dem Nobelpreis gewürdigt, weitere Nobelpreise folgten.

    Limitationen der Therapie mit den ersten Insulinextrakten waren u. a. die fehlenden Möglichkeiten zur Blutzucker-Selbstmessung und zur Deckung des weltweit hohen Bedarfs.

    Mit der Reinigung des Insulinrohextraktes und der Entwicklung von Insulinen mit verschiedener Wirkdauer wurden weitere Voraussetzungen für den breiten Einsatz erfüllt.

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  • Update 2014: Insulin glargin, Insulin detemir

    Aktuelle Studien bestätigen die bekannten Vorteile (v. a. geringe Hypoglykämieraten) von Insulin glargin und detemir bei Typ-1- und Typ-2-Diabetes.

    Typ-1-Diabetes: Insulin detemir zeigte im Vergleich zu NPH-Insulin einen verminderten ­appetitstimulierenden Effekt im ZNS.

    Typ-2-Diabetes:

    • Die Hypoglykämierate wird durch die Zugabe von Insulin detemir zu einer oralen antidiabetischen Therapie nicht erhöht.
    • Durch die Kombination lang wirksamer Insulinanaloga mit DPP-4-Hemmern und GLP-1-Analoga wird eine weitere HbA1c-Senkung erzielt.
    • Die frühzeitige Behandlung mit Insulin glargin senkt bei Patienten mit hohen HbA1c-Ausgangswerten die ­mikrovaskuläre Ereignisrate.
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  • (Warum) brauchen wir bessere Basalinsuline?

    Im Interview: Prof. Dr. J. Hans De Vries, Amsterdam/NL: Eine längere Wirkdauer und eine flachere Wirkkurve von Basalinsulinen führen zu geringeren Hypoglykämieraten. Die Daten für neue, ultralang wirksame Basisinsuline weisen auf eine weitere Reduktion insbesondere nächtlicher Hypoglykämien und einen Trend zu einer besseren glykämischen Kontrolle hin. Eine Ausdehnung der Dosierungsintervalle kann derzeit nicht generell empfohlen werden.

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Gyn-Aktiv

  • Das Österreichische Geburtenregister (GRÖ) als Qualitätsinstrument

    Qualität ist Sicherheit. Und um diese so gut wie möglich zu erreichen, braucht es ein funktionierendes System, das alle relevanten Informationen erhebt. Ein Register bietet die Möglichkeit, einen Überblick über das zu bekommen, was geburtshilfliche Realität in Österreich ist. Definierte…

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  • Einfluss pflanzlicher Substanzen auf die Epigenetik

    Nahrungsfaktoren können zu Veränderungen des Epigenoms führen und damit auch Einfluss auf die Gesundheit und die Entstehung von Krankheiten haben.

    Die gesundheitsfördernden Effekte von Pflanzen-Polyphenolen (Isoflavone etc.) sind eng verknüpft an ihre Fähigkeit, Histondeacetylasen und DNA-Methyltransferasen zu regulieren, sowie viele weitere epigenetische Mechanismen.

    Im Zentrum der Forschung stehen unter anderen die Hormonrezeptor-abhängigen und -unabhängigen gesundheitsförderlichen Wirkungen von Equol, das beim Menschen aus dem etwa in Soja enthaltenen Isoflavon Daidzein synthetisiert wird.

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Spectrum Dermatologie

  • Hereditäre Epidermolysen

    Zahlreiche Fortschritte in der Pathogenese-Forschung, Diagnostik und Therapie der Epidermolysis bullosa (EB) haben das Management der Patienten verbessert.

    Für das EB-assoziierte Karzinom wurde die dermale Matrix als entscheidender Pathogenese-Faktor identifiziert.

    Die EB-Nävi zeigen trotz des bedrohlichen klinischen Aspektes in den meisten Fällen keine Tendenz zur Entartung. Allerdings wurde kürzlich ein Fall der Entartung bei EB simplex publiziert.

    Neue lokale und systemische Therapieverfahren verbessern die Therapiemöglichkeiten.

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  • Akute nekrotisierende Haut- und Weichteilinfektionen

    Perakut verlaufende Haut- und Weichteilinfektionen mit septischer Allgemeinsymptomatik erfordern sofortiges Handeln.

    Die Diagnose erfolgt aufgrund der Anamnese, des klinischen Befundes, systemischer Entzündungszeichen im Serum (vor allem Interleukin-6) und der diagnostischen Biopsie. Bildgebende Techniken verzögern die chirurgisch dringend notwendige Intervention.

    Die chirurgische Intervention muss ohne Rücksicht auf ästhetische und ­funktionelle Aspekte radikal erfolgen.

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  • Seltene maligne Hauttumoren: eine nach wie vor zu wenig bekannte, tödliche Gefahr

    Die Gruppe seltener bösartiger Hauttumoren umfasst eine Vielzahl verschiedener, teilweise hochmaligner Erkrankungen, denen lediglich die niedrige Erkrankungswahrscheinlichkeit in der Gesamtbevölkerung gemeinsam ist. Obwohl die Gesamtzahl dieser Tumoren in Summe nicht mehr als 2 % aller bösartigen Hauttumoren darstellt, sind sie für bis zu 25 % aller hautkrebs­assoziierten Todesfälle verantwortlich.

    Die Schaffung eines breiteren Bewusstseins sowie spezialisierter Forschungseinrichtungen und vermehrte Anstrengungen in der Initiierung klinischer Studien sind erforderlich, um die nach wie vor teilweise sehr schlechten Prognosen betroffener Patienten signifikant zu verbessern.

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Spectrum Onkologie

  • Malignes Melanom – exemplarisch für den Fortschritt durch zielgerichtete Therapien

    Fortschritt der molekularen Pathologie → Entstehung zielgerichteter Therapie.

    zielgerichtete Therapie → Ende von 30 Jahren DTIC.

    Ergebnisse → signifikant verlängerte Überlebensdauer.

    Limitationen → Resistenzentwicklung, lückenhafte Kenntnis der molekularen Targets und der Transduktionspotenziale.

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  • Personalisierte Medizin in der Hämatologie

    Eine wesentliche Unterscheidung betrifft

    die zielgerichtete Therapie durch spezifische Medikamente,

    die personalisierte Medizin, bei der die Therapie an bestimmte Patientengruppen adaptiert wird,

    sowie die individualisierte Therapie, also die richtige multidisziplinäre Behandlung zur richtigen Zeit für jeden einzelnen Patienten (alle Therapien umfassend).

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  • Die Sicht des Pathologen: technische Aspekte molekularer Tumorcharakterisierung

    Personalisierte Medizin bedingt eine erweiterte Tumorcharakterisierung, die klinische Pathologie muss auf diese Anforderungen reagieren:

    • Erweiterung des methodischen Spektrums: Ausbildung, Zeit, Räumlichkeiten, Geräte, finanzielle Ressourcen.
    • Unterstützung der Klinik‚ Kommunikation mit Klinik und Industrie.

    Personalisierte Medizin bedingt einen Paradigmenwechsel nicht nur in der Therapie, sondern auch in der Tumorklassifikation.

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Klinik

  • Krankenhaus als „Marke“

    „Wer bin ich?“, „Was kann ich?“ und „Was darf ein Käufer von mir erwarten?“ sind Fragen, die auch Gesundheitsdienstleister zunehmend strategisch beantworten müssen.

    Die MedUni Wien oder auch die Vinzenz Gruppe zeigen die Bedeutung der Markenpositionierung im Spitalsbereich.

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  • Kolorektalkarzinom 2014: An der Schwelle zu neuen Algorithmen

    Innovative Chemo- und zielgerichtete Therapien haben in den letzten 20 Jahren zu einer substanziellen Prognoseverbesserung im metastasierten Stadium des Kolorektalkarzinoms geführt.

    Bei RAS-Wildtyp könnte die Anti-EGFR-Antikörpertherapie der antiangiogenetische Therapie überlegen sein, endgültige Daten zu dieser Fragestellung werden erwartet.

    Unabhängig vom RAS-Status profitieren die Patienten von der Zugabe des Anti-VEGF-Anti­körpers Bevacizumab zur Chemotherapie.

    Nachdem die Testung auf RAS-Mutationen traditionell auf das KRAS-Exon 2 beschränkt war, wird heute eine Gesamt-RAS-Testung empfohlen.

    Aktuellen Daten zufolge ist für die Erreichung optimaler Gesamtüberlebenszeiten in der metastasierten Situation die Planung der Erstlinientherapie anhand von molekularen und klinischen Markern notwendig.

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  • Impfempfehlungen für Gesundheitspersonal

    Trotz günstiger Nutzen-Risiko-Ratio bestehen große Lücken in der Durchimpfungsrate der gesamten Bevölkerung und auch des Gesundheitspersonals (Health Care Workers, HCW).

    Impfempfehlungen für HCW sind: routinemäßiger Schutz gegen Diphtherie, Pertussis, Polio, Tetanus, Masern, Mumps, Röteln, Varizellen, Influenza sowie Hepatitis A und B; für Pädiater, Infektionsabteilungen, ICU und Labor zusätzlich Meningokokken und Pneumokokken.

    Impfungen für HCW können gesetzlich nicht vorgeschrieben werden, aus ethischer Sicht sollte diese Gruppe aber darauf achten, ausreichend geschützt zu sein, um auch die Patienten keinem vermeidbaren Risiko auszusetzen.

    Der Arbeitgeber hat die Möglichkeit, Personen, die keinen ausreichenden Schutz aufweisen, die Durchführung bestimmter Impfungen aber ablehnen, in entsprechenden Risikobereichen nicht einzusetzen bzw. von dort zu versetzen.

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NephroScript

  • Das RAAS als Therapieansatz in der Nephrologie

    Eine spezifische, blutdruckunabhängige Nephroprotektion durch RAAS-Blocker bei proteinurischen Nierenerkrankungen (und schlechter Blutdruckeinstellung) ist möglich. Für eine Vielzahl von Patienten mit arterieller Hypertonie bieten RAAS-Hemmer aber wahrscheinlich keine oder eine nur sehr geringe Nephroprotektion jenseits der Drucksenkung.

    Die rechtzeitige Diagnose einer arteriellen Hypertonie in Verbindung mit einem frühzeitigen Therapiebeginn ist nach wie vor die beste Nephroprotektion und ist auch effektiv in der Verhinderung kardiovaskulärer Todesfälle.

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  • Hypertonietherapie bei Diabetes mellitus ohne Nephropathie

    Eine frühzeitige Behandlung der Hypertonie ist besonders bei diabetischen ­PatientInnen wichtig, um kardiovaskuläre Komplikationen zu vermeiden und auch die Progression der Nierenerkrankung zu minimieren.

    Zielblutdruck bei DiabetikerInnen ohne Albuminurie: 140/90 mmHg, kein Benefit für eine deutlichere Blutdrucksenkung.

    Als antihypertensives Therapieregime ist die Kombination aus ACE-Hemmer/Angiotensin­rezeptorblocker/Renininhibitor mit einem lang wirksamen Kalziumantagonisten (z. B. Amlo­dipin) zu empfehlen.

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  • Fibrate und chronische Niereninsuffizienz: eine unterschätzte therapeutische Option?

    Bei Patienten mit atherogener Dyslipidämie haben Fibrate deutliche kardiovaskuläre Risikoreduktionen erbracht.

    Speziell bei chronischer Niereninsuffizienz könnten Fibrate einen günstigen und möglicherweise unterschätzten Effekt auf die Krankheitsprogression sowie auf die kardio­vaskuläre Morbidität und Mortalität haben.

    Als pleiotrope Effekte zeigen Fibrate spezielle mikrovaskulär protektive Eigenschaften, ­welche bei diabetischen Spätschäden günstige Wirkungen haben.

    Es gibt auch Hinweise auf einen möglichen antialbuminurischen Effekt von Fibraten, also einen Einfluss auf einen Risikofaktor der Progression einer diabetischen Nephropathie.

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