Die Highlights im Juli

Fakten der Rheumatologie

  • EULAR-Highlights: RA

    Intensivierte Kontrollen und Kombinationstherapien bringen für die PatientInnen Vorteile, sind jedoch auch deutlich aufwändiger zu monitorisieren.

    Biologika sind effektive, zuverlässige Therapeutika, und mit den Biosimilars stehen uns nun neue, kostengünstige Alternativen zur Verfügung.

    Neben der rheumatoiden Arthritis (RA) muss unser Augenmerk auch auf die Komorbiditäten gelenkt werden, die mit der Erkrankung einhergehen können.

    Weiterlesen ...
  • EULAR-Highlights: Vaskulitiden

    Rückfälle sind bei Riesenzellarteriitis häufig. Eine hohe Erkrankungsaktivität zur Diagnosestellung geht mit einer höheren Rückfallswahrscheinlichkeit einher.

    Untersuchungen verschiedener Therapieschemata zeigen großen Bedarf für nebenwirkungsärmere ­Therapieoptionen.

    Die Riesenzellarteriitis ist eine Systemvaskulitis. Ein extrakranieller Befall ist häufig.

    Tocilizumab bei Riesenzellarteriitis: Präliminäre Daten zeigen vielversprechende Ergebnisse.

    Weiterlesen ...
  • EULAR-Highlights: Kollagenosen

    Lupus-Nephritis (LN): Neue Studien mit Rituximab sind im Laufen.

    Proteinurie: Gemessen in absoluten Zahlen hat sie den besten Vorhersagewert für die langfristige Erhaltung der Nierenfunktion in LN.

    EULAR-Empfehlungen für eine gesunde Schwangerschaft.

    Weiterlesen ...

Die Punkte

  • Therapie des metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinoms (CRPC)

    Lehrziel:

    Nach dem Literaturstudium soll der Leser

    1. die Daten der etablierten Behandlungsoptionen des CRPC und deren Anwendung im klinischen Alltag kennen,
    2. über neue Entwicklungen der medikamentösen Tumortherapie des mCRPC informiert sein,
    3. im Alltag anwendbare klinische, serologische und tumorspezifische Parameter kennen, die mit dem therapeutischen Ansprechen auf die verschiedenen Therapieoptionen assoziiert sein können,
    4. klinisch anwendbare Algorithmen einer möglichen Sequenztherapie bei Progression unter Therapie mit LHRH-­Analoga kennen.
    Weiterlesen ...

Neurologisch

  • Mechanische Embolektomie – neuer Therapie-Standard des akuten Verschlusses der A. cerebri media

    Die Studien SWIFT PRIME, REVASCAT, ESCAPE, EXTEND-IA, MR-CLEAN: neue Therapie des schweren ischämischen Schlaganfalls – die mechanische Embolektomie ist ein neuer Therapiestandard bei der Behandlung des akuten Verschlusses der distalen A. carotis interna und/oder der proximalen A. cerebri media.

    Weiterlesen ...
  • Extrakranielle Gefäßrekonstruktion – Studienergebnisse zur Primär- und Sekundärprophylaxe

    Die CEA (Karotis-Endarteriektomie) ist die Methode der Wahl bei 50–99 % symptomatischer Karotisstenosen.

    CAS (Karotis-Stenting) ist eine alternative Methode, sollte aber auf besondere anatomische Gegebenheiten beschränkt bleiben.

    Bei asymptomatischen Stenosen > 60 % ist eine konservative Therapie gerechtfertigt. Erst bei Fortschreiten der Stenose unter dieser Therapie ist die CEA zu erwägen.

    Weiterlesen ...
  • Intrakranielle Gefäßstenosen – die aktuelle Datenlage

    Intrakranielle atherosklerotische Stenosen stellen, sowohl primär- als auch sekundärprophylaktisch, eine Herausforderung an die behandelnden Ärzte und Ärztinnen dar. Nach den Resultaten großer Studien in den letzten Jahren wird primär zu medikamentösen Maßnahmen geraten.

    Eine interventionelle Behandlung sollte erst nach Rezidiv unter intensiver medikamentöser Therapie mit optimaler Risikofaktorenkontrolle und nach Einholung einer Fachmeinung eines erfahrenen vaskulären Neurologen/einer erfahrenen vaskulären Neurologin erwogen werden.

    Der Eingriff sollte an spezialisierten Neurointerventionszentren mit ausreichender Erfahrung durchgeführt werden.

    Weiterlesen ...

Das Medizinprodukt

  • 120 Jahre Radiologie: Wenn Unsichtbares sichtbar wird

    Die Radiologie ist wie kaum eine andere medizinische Disziplin überaus technikaffin und -getrieben sowie gleichzeitig minimalinvasiv.

    Durch die Generierung von Daten in Echtzeit zählt die Radiologie zum Vorreiter in Sachen Telemedizin.

    Neue Verfahren sind in der Pipeline, offen ist jedoch noch der Umgang mit „Big Data“.

    Weiterlesen ...
  • Vielfältigkeit entscheidet

    Prim. Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Schima ist Vorstand der Abteilung für Diagnostische und Interventionelle Radiologie in drei Spitälern der Vinzenz Gruppe und seit Kurzem auch neuer Präsident der Österreichischen Röntgengesellschaft. Er gibt Einblick in die Vielfalt der Radiologie und die ­aktuellen Herausforderungen.

    Weiterlesen ...
  • Videobasierter Kopfimpulstest überholt MRT

    Schwindel zählt zu den häufigsten Krankheitssymptomen, jedoch machen vielfältige Ursachen eine genaue Diagnose oft schwierig.

    Mit dem videobasierten Kopfimpulstest gibt es nun eine einfache Methode, festzustellen, ob Hinweise auf einen Schlaganfall vorliegen.

    Die Deutsche Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und Funktionelle Bildgebung (DGKN) empfiehlt den Einsatz des neuen Tests daher in Notaufnahmen zur Schlaganfalldiagnose.

    Weiterlesen ...

Klinik

Ärzte Krone

  • Honorare: Tarifplus von 11,5% für Wiener Hausärzte!

    Das Verhandlungsteam der Wiener Ärztekammer konnte mit der Wiener Gebietskrankenkasse ein tolles Ergebnis erzielen, womit alle Beteiligten zufrieden sein können. Chefverhandler und VP der Ärztekammer für Wien Dr. Johannes Steinhart im Interview mit der Ärzte Krone.

    Weiterlesen ...
  • „Billige“ Kassenstellen um wenige Punkte

    Österreichs Kassenmedizin agiert auf zunehmend dünnem Eis. Die Zahl der Bewerber für offene Stellen wird kleiner. Doch auch die Punkteanzahl in den Ranglisten geht zumindest in Wien bereits zurück. Es reicht oft nur noch wenig an zusätzlicher Erfahrung nach der Spitalsausbildung.

    Weiterlesen ...
  • Ophthalmologie: Neuigkeiten, soweit das Auge reicht

    Im Gespräch mit der Ärzte Krone ging Univ.-Prof. Dr. Th.-Michael Radda auf die modernen Behandlungsmethoden von Augenerkrankungen wie der altersbedingten Makuladegeneration, der Katarakt oder dem Glaukom ein und berichtete auch von den Möglichkeiten, Fehlsichtigkeit zu korrigieren.

    Weiterlesen ...

Universum Innere Medizin

  • Interpretation von Gerinnungsbefunden

    Die Labordiagnostik beginnt mit der Durchführung von Globaltests.

    Zur Basisdiagnostik zählen Prothrombinzeit, aktivierte partielle Thrombo-plastinzeit und Fibrinogenbestimmung. Ergebnisabhängig erfolgen Bestimmungen der Einzelfaktoren, des Von-Willebrand-Faktors oder der Thrombozytenfunktion.

    Eine korrekte Befundinterpretation bzw. Diagnose bedürfen des Wissens um die Spezifikationen der verwendeten Tests und um die klinische Situation des Patienten.

    Weiterlesen ...
  • HIV-Infektion als chronische Erkrankung – ein Update

    Die HIV-Infektion ist eine gut behandelbare chronische Erkrankung geworden. Die moderne antiretrovirale Therapie kann das Fortschreiten der Erkrankung verhindern und das Leben verlängern.

    Das zunehmende Alter der Patienten und die steigende Anzahl von Komorbiditäten, Koinfektionen sowie etwaige kumulierte Toxizitäten machen ein interdisziplinäres Management erforderlich.

    Weiterlesen ...
  • Telemedizinisches Monitoring – Vorteile & Vorbehalte

    Telemedizinisches Monitoring:

    ermöglicht eine kontinuierliche Funktionsüberprüfung des implantierten Aggregats.

    ist vor allem bei Patienten mit CRT- bzw. ICD-Systemen sinnvoll durch zeitnahe Erfassung klinischer Ereignisse.

    hat positive Auswirkung hinsichtlich kardialer Dekompensationen und Mortalität.

    Weiterlesen ...

NephroScript

  • Mythos Vitamin D – Evidenzanalyse zu den postulierten gesundheitlichen Effekten

    Rationale für multiple Gesundheitseffekte von Vitamin D: ubiquitäre Vitamin-D-Rezeptoren mit regulatorischer Wirkung auf Gene, die neben der Kalzium-­Phosphat-Homöostase auch Zellproliferation und Zelldifferenzierung sowie die ­Immunität modulieren.

    Ernüchternde Ergebnisse einer aktuellen Übersichtsarbeit: Evidenz für eine klare Rolle von Vitamin D in allen untersuchten Endpunkten unklar.

    Weiterlesen ...
  • Vitamin D und Dialyse

    Vitamin-D-Therapie mit Calcitriol und Vitamin-D-Analoga etabliert zur sHPT-Therapie.

    Kein Unterschied zwischen den einzelnen verfügbaren Substanzen.

    Hinsichtlich kardiovaskulärer Morbidität und Mortalität, Frakturrate, Hospitalisierungen und Parathyreoidektomierate liegen keine kontrollierten Endpunktstudien vor.

    Weiterlesen ...
  • Bestimmung von Vitamin D bei Patienten mit CKD 3 und 4

    Optimaler Vitamin-D-Spiegel bei CKD-Patienten ist nicht bekannt.

    Keine Evidenz aufgrund von fehlenden RCTs, ob durch eine Supplementation mit nativem Vitamin D bei CKD-Patienten ein besseres Outcome hinsichtlich klinisch relevanter Parameter wie Progression der Niereninsuffizienz, Auftreten von kardiovaskulären Ereignissen und/oder Mortalität erzielt werden kann.

    Trotzdem aus Assoziationsstudien Empfehlung ableitbar zur jährlichen 25-OH-D-Messung, bei Werten < 20 ng/ml Supplementation mit nativem Vitamin D unabhängig von Vorliegen eines sHPT und Spiegelkontrolle in 6 Monaten (Serum-Ca und -P eng monitorisieren).

    Bei Vorliegen eines sHPT zusätzlich Gabe von aktivem Vitamin D bzw. Analoga, wenn trotz Korrektur aller modifizierbaren Faktoren (Phosphat, Kalzium, Vitamin D) weiter steigende PTH-Werte und/oder persistierende Hypokalziämie.

    Weiterlesen ...

Spectrum Dermatologie

  • Psoriasis: Forschung und Weiterentwicklung der Therapie

    Das bessere Verständnis der Pathophysiologie der Psoriasis mit der Erforschung der ­Schlüsselmoleküle der Erkrankung, wie TNF-alpha, IL-12/23 und IL-17, hat die Therapie der Psoriasis revolutioniert.

    In naher Zukunft könnten bis zu 30 neue Therapeutika einschließlich neuer Antikörper, ­Biosimilars und Small Molecules die Zulassung zur Behandlung der Psoriasis erreichen.

    Weiterlesen ...
  • Daten aus dem Psoriasis Registry Austria (PsoRA): Häufige Komorbiditäten der Psoriasis

    Psoriasis gilt als Systemerkrankung mit Haut- und Gelenkbeteiligung sowie charakteristischen Komorbiditäten.

    Typische Komorbiditäten sind Psoriasis-Arthritis, metabolische und kardio­vaskuläre Erkrankungen (z. B. Fettstoffwechselstörungen, Diabetes mellitus, arterieller Hypertonus, koronare Herzkrankheit etc.) sowie psychische ­Erkrankungen (z. B. Depression).

    Weiterlesen ...
  • Psoriasis geht tief unter die Haut: Psychosoziale Aspekte der Psoriasis

    Psoriasis bedeutet für die Betroffenen eine enorme Einschränkung der Lebensqualität. Sie fühlen sich von den Mitmenschen abgelehnt und entwertet.

    Stigmatisierungs- und Entstellungsgefühle, sozialer Rückzug, Depression und suizidale ­Gedanken können die Folge sein.

    Stress verschlimmert den Krankheitsverlauf. Die Therapie sollte Körper, Seele und das ­psychosoziale Umfeld einschließen.

    Weiterlesen ...

Apotheker Krone

  • „Der Internethändler kann auch ums Eck sitzen“

    Apotheken können sich künftig trotz oder mit dem kommenden Versandhandel positionieren, sagt der Handelsforscher Mag. Peter Voithofer. Er rät im Interview mit der Apotheker Krone, sich aber genau zu überlegen, wo die eigenen Stärken liegen, und diese auszubauen.

    Weiterlesen ...
  • Selbstbehaltsdebatte: Geld oder Leben

    Die ÖVP denkt im neuen Regierungsprogramm laut über Selbstbehalte nach und entzündet damit im Gesundheitswesen eine Debatte über Prävention aber auch ideologische Standpunkte. Dabei gibt es Selbstbehalte längst – die Apotheken haben täglich damit zu tun.

    Weiterlesen ...
  • Gender-Aspekten Beachtung schenken

    Es gibt immer mehr Untersuchungen, die geschlechtsspezifische Unterschiede hinsichtlich Entstehung und Erkennung von Krankheiten sowie im Stoffwechsel identifizieren. Das Eingehen auf biologische Besonderheiten von Frau und Mann wird in der Beratung immer wichtiger.

    Weiterlesen ...

Spectrum Urologie

  • Die Depression beim Mann

    Depressionen sind beim Mann unterdiagnostiziert, u. a. aufgrund des externalisierenden Stressverarbeitungsmusters.

    Klinisch steht Irritabilität im Vordergrund: aggressives und impulsives Verhalten mit deutlich negativ getönter Befindlichkeit.

    Ein ungesunder Lebenswandel (Rauchen, übermäßiger Konsum von Alkohol) kann eine zugrunde liegende Depression maskieren oder eine Komorbidität der Depression darstellen. u Bei Verdacht auf eine „männliche“ Depression stehen Selbstbeurteilungsfragen zur Verfügung.

    Weiterlesen ...
  • Das war die 1. Advanced Prostate Cancer Consensus Conference in St. Gallen

    Vorbild der APCCC ist die alle zwei Jahre in St. Gallen abgehaltene Early Breast Cancer Consensus Conference.

    Nach 2 Tagen Vorträgen, Pro/Contra-Sitzungen und Diskussionen rund um das fortgeschrittene Prostatakarzinom (PCa) sollten 41 Mitglieder eines interdisziplinär zusammengesetzten Panels zu knapp 100 vordefinierten Fragen einen Konsensus finden.

    Weiterlesen ...
  • Antibiotika in der urologischen Praxis

    Die aktuelle Resistenzsituation bei Harnkeimen ist durch eine abnehmende Sensibilität der Erreger gegenüber klassischen Therapeutika wie Breitspektrumpenicilline, Cephalosporine, Cotrimoxazol-Präparate und Chinolone charakterisiert.

    Im stationären Bereich verfügt man für die Behandlung derartiger Infekte über mehrere Möglichkeiten: Carbapeneme, Tigecyclin in hoher Dosis, parenterales Fosfomycin oder Colistin.

    Einen spürbaren therapeutischen Mangel gibt es im niedergelassenen Bereich, da kein oral verfügbares Antibiotikum diese Resistenzen abdecken kann. Bei diesen Patienten wird man auch auf „Reserven“ wie z. B. Mecillinam zurückgreifen müssen.

    Weiterlesen ...

Spectrum Psychiatrie

  • Eros, Liebe, Sexualität – erotische Ressourcen in der Cinematherapie

    Im Anton-Proksch-Institut gibt es seit 2009 ein eigens für Suchtkranke entwickeltes Kinotherapieprogramm, in dem Filme als „Mood Stabilizer“ und zur Hoffnungsinduktion eingesetzt werden. Weil Liebesbeziehungen neben den Eltern-Kind-Beziehungen, der Freundesliebe, der Geschwisterbeziehung und der agapeischen Liebe wahrscheinlich die intensivsten, wenn nicht die intensivsten Beziehungen überhaupt sind und es viele Spielarten der Liebe und manchmal leider auch Pathologien der Liebe gibt, und nicht zuletzt im Hintergrund von psychischen Störungen Liebe immer irgendwie mit Thema ist, spielen Liebesfilme in unserer Cinematherapie eine wichtige Rolle.

    Weiterlesen ...
  • Psychose im Film

    Das Thema Psychose wurde von Filmemachern vor allem seit den 1990er-Jahren verstärkt aufgegriffen. Aus filmwissenschaftlicher Perspektive ist das Interesse relativ klar nachvollziehbar: es ist das Fremdartige, Ungewisse, Unberechenbare, das Unverbrauchte, Neuartige, der Zugang zu einer fremden, faszinierenden, manchmal bedrohlichen, manchmal poetischen Welt.

    Im Film werden 6 Stereotype thematisiert, die meist in unterschiedlichen Kombinationen abgehandelt werden: der Schizophrene als Täter, Opfer oder Leidender, Psychose als Weltflucht, das wahnsinnige Genie oder Schizophrenie im Mindgame Movie.

    Weiterlesen ...
  • Orpheusprogramm – erste Evaluationsergebnisse

    Evaluationsstudien des Orpheusprogramms zeigen, dass der Wunsch nach Autonomie im Fokus der Genesebemühungen suchterkrankter Patienten steht. Von zentraler prognostischer Validität für den Therapieerfolg hat sich dabei der Faktor der Selbstwirksamkeit erwiesen. Die Förderung der Zuversicht des Betroffenen in die eigenen Fähigkeiten erhöht die Wahrscheinlichkeit, selbstgesteckte Zielsetzungen auch tatsächlich zu erreichen.

    Weiterlesen ...

Diabetes Forum

Gyn-Aktiv

  • Ovarialkarzinom-Abklärung: Adnexbefund – was nun?

    Bis jetzt steht der wissenschaftliche Beweis aus, dass ein Screening asymptomatischer Frauen einen Benefit auf das Überleben beim Ovarialkarzinom bringen könnte. Laut Reade et al. (Gynecologic Oncology 2013) überwiegen sogar die Nachteile. Dennoch gehört die Vaginalsonografie zum Standard jeder gynäkologischen…

    Weiterlesen ...
  • Keine häufigen, aber relevante Situationen: „Exoten“ aus der Mammasprechstunde

    Eine sehr komplexer Beratungsbedarf ergibt sich bei Brustkrebs und bestehendem ­Kinderwunsch.

    Die Entscheidung hinsichtlich einer prophylaktischen kontralateralen Mastektomie bedarf ­einer präzisen ­Evaluierung der individuellen Risikosituation.

    Bei notwendiger antihormoneller Therapie muss das Osteoporoserisiko unter Aromatasehemmern ­thematisiert werden.

    Weiterlesen ...
  • Ablöse des Pap-Abstrichs – von der Krebsvorsorge zur Frauengesundheit

    Ein mehrjähriges Screening-Intervall bei einem HPV-basierten Screening hebelt die ­präventivmedizinischen Zusatzbenefits eines jährlichen Abstrich-Termins aus.

    Ein 2- oder 3-jähriges Screening-Intervall ist ohne ein entsprechendes Einladungs- bzw. ­Erinnerungssystem unverantwortlich.

    Eine Umstellung erfordert verstärktes Augenmerk und Ressourcen für präventivmedizinische ­Betreuungsprogramme im Dienste der Frauengesundheit.

    Weiterlesen ...

Spectrum Onkologie

  • The Cancer Genome Atlas – Organisation und Basis

    Die Technologien des „next generation sequencing“ sowie nationale und internationale Großprojekte wie das amerikanische „The Cancer Genome Atlas“ und das „International Cancer Genome Consortium“ ermöglichen eine umfassende genetische Charakterisierung der häufigsten Tumorentitäten.

    Tumorerkrankungen werden durch Mutation von Treibergenen verursacht. Derzeit sind circa 140 Treibergene bekannt, wobei in einem Tumor meist nur 1 bis 8 Treibergenmutationen vorliegen.

    Der Großteil der Mutationen in Tumoren, welche zur Änderung von Proteinsequenzen führen, sind irrelevant für den neoplastischen Phänotyp und werden als „Passenger“-Mutationen bezeichnet.

    Weiterlesen ...
  • „The Cancer Genome Atlas“ – von der onkologischen Grundlagenforschung zur klinischen Anwendung

    Krebs stellt eine Erkrankung der Gene dar. Das bedingt, dass eine präzise Entschlüsselung der genomischen Veränderungen und deren Rolle im malignen Phänotyp das Verständnis der Krebserkrankung revolutionieren und neue Therapieansätze ermöglichen kann.

    Klassifikation und Therapieauswahl werden in Zukunft in vielen Fällen primär auf den genomischen Veränderungen und nicht mehr auf Krebsart und Histologie beruhen.

    Weiterlesen ...
  • Druggable Targets bei Glioblastomen

    Die Immuntherapie wird beim Glioblastom bereits seit geraumer Zeit beforscht. Ein Beispiel ist die Impfung gegen eine speziell im Glioblastom vorkommende Mutationsvariante des EGF-Wachstumsfaktorrezeptors (EGFRvIII). Andere Beispiele sind Vakzinierungen gegen IDH-Mutationen in niedriggradigen Gliomen oder der Einsatz von Immun-Checkpoint-Inhibitoren.

    In Subpopulationen lassen sich BRAF-Mutationen finden, die sich für BRAF-Inhibitoren anbieten, oder die FGFR-TACC-Fusion mit möglichem Ansprechen auf FGFR-Inhibitoren. Damit wird die personalisierte Therapie auf Basis spezifischer genetischer Tumorcharakteristika auch in der Behandlung von Glioblastomen an Bedeutung zunehmen.

    Weiterlesen ...

ApoPunkte

  • Grundlagen der Behandlung mit ­probiotischen Arzneimitteln

    Lehrziel: Nach dem Literaturstudium soll der Leser verstehen,

    • was ein Probiotikum ist (Definition, Wirkmechanismen);
    • wie sich probiotische Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bezüglich Wirkungsnachweis und Qualitätskriterien unterscheiden;
    • welche stammspezifischen Wirkungen bei ausgewählten Krankheitsbildern nachgewiesen wurden.
    Weiterlesen ...

ZahnPunkte

  • Dentinhypersensibilität – Ursachen und Therapieoptionen

    Lernziele:

    Nach Lesen dieses Artikels sind Sie in der Lage,

    • die epidemiologischen Fakten zur Dentinhypersensibilität (DHS) zu beziffern,
    • die Ätiopathogenese der DHS nachzuvollziehen,
    • die hydrodynamische Schmerztheorie zu benennen,
    • den Unterschied zwischen einer DHS und Schmerzen nach Aufhellung vitaler Zähne zu verstehen,
    • das transtheoretische Modell und „motivational interviewing“ in ihren wesentlichen Grundzügen im Zusammenhang mit Verhaltensänderung zu benennen,
    • die Prinzipien der Prävention, nämlich Okklusion der Tubuli oder Desensibilisierung, zu verstehen und Mundhygiene- sowie In-Office-Medizinprodukte diesen beiden Prinzipien zuzuordnen und
    • ihren Patienten die Informationen anzubieten, die für eine partizipative Entscheidungsfindung notwendig sind.
    Weiterlesen ...