Die Highlights im Juli

Das Medizinprodukt

Ärzte Krone

  • IM FOKUS: NIERE | Salzkonsum: Zeit zum Umdenken?

    Epidemiologische Studien weisen auf ein erhöhtes Risiko für Tod und Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei niedriger Kochsalzzufuhr in der Allgemeinbevölkerung hin. Studien zu einer Natriumrestriktion bei CKD mit harten Endpunkten fehlen bislang. Es stellt sich die Frage, ob die von der WHO oder auch von der KDIGO geforderten Ziele einer generell niedrigen Natriumzufuhr sinnvoll sind.

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  • Ein Modell für die Kindermedizin

    In Oberösterreich wird gezeigt, wie Versorgung ohne PHC-Gesetz funktionieren könnte: In Kirchdorf hat eine Gruppenpraxis von Spitalsärzten die pädiatrische Betreuung übernommen. Es handelt sich offenbar um ein Erfolgskonzept.

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  • Menopausale Hormontherapie 2016

    Die menopausale Hormontherapie (MHT) stellt nach wie vor die wirksamste Methode zur ­Behandlung klimakterischer Beschwerden dar. Sie muss dabei an die individuelle Situation der Patientin angepasst werden (individuell niedrigst mögliche Dosis, solange Beschwerden andauern). Bei strenger Indikationsstellung und Berücksichtigung individueller Faktoren überwiegt der Nutzen der differenzierten MHT gegenüber den damit verbundenen Risiken bei symptomatischen Frauen (wenn vor dem 60. Lebensjahr bzw. innerhalb vonzehn Jahren nach der Menopause eingesetzt).

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Apotheker Krone

  • Versandhandel: Gemischte Gefühle nach erstem Jahr

    Vor einem Jahr wurde es heimischen Apotheken ermöglicht, Versandapotheken im Internet zu starten. Experten rechneten mit maximal 20 Interessenten. Geworden sind es bisher sogar 30. Doch die Online-Anbieter ziehen durchwachsene Bilanz.

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  • Die Gedächtnisleistung fördern

    Wenn sich Vergesslichkeit im Alltag einstellt, ist meistens das Kurzzeitgedächtnis betroffen. Neben Strategien gegen Stress und Überlastung können Mikronährstoffe und Naturstoffe wie Lecithin das Merkvermögen unterstützen.

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  • Neue Regelung für Medizinprodukte

    Nach dem Skandal um nicht zugelassenes Silikon bei Brustimplantaten aus Frankreich hat die EU nun die Qualitätssicherung für alle Medizinprodukte verschärft. Experten erwarten, dass dadurch auch die Produkte teurer werden.

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Arzt und Praxis

Spectrum Urologie

  • Erektile Dysfunktion aus der Sicht des niedergelassenen Andrologen

    Die erektile Dysfunktion ist ein Symptom einer Reihe von Erkrankungen aus dem urologischen, internistischen und neurologischen Bereich.

    Eine fachübergreifende netzwerkorientierte Abklärung des Patienten ist in vielen Fällen notwendig.

    Nach Abklärung und Diagnosefindung sollte ein multimodales Behandlungskonzept mit Einbeziehung der verschiedenen Fachrichtungen erfolgen.

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  • Das vielfältige Erscheinungsbild des männlichen Hypogonadismus

    Die Hauptsymptome des Hypogonadismus sind verminderte Libido, erektile Dysfunktion und Hitzewallungen.

    Die Diagnose basiert auf Symptomen des Androgenmangels ausgelöst durch konstant verringerte Serumtestosteronwerte.

    Bei erwachsenen Patienten mit Hypogonadismus sollte die Hormonersatztherapie nur bei starken Beschwerden begonnen werden und auch nur, wenn Lebensstiländerung, Gewichtsverlust und eine Behandlung der Komorbiditäten erfolglos waren.

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  • HPV bei Männern

    Anogenitale Warzen treten bei 25–34-jährigen Männern mit einer Inzidenz von über 400/100.000 Personen/Jahr auf und sind somit häufige Infektionen.

    Besondere klinische Relevanz haben Infektionen mit „High risk“-HPV-Typen wegen der Entwicklung von anogenitalen Karzinomen.

    Auch ohne Vorliegen typischer Hautveränderungen gelingt der Nachweis von HPV in gesunder Haut in bis über 50 % der Fälle. Eine unkritische Diagnostik ist daher nicht zu empfehlen!

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Spectrum Dermatologie

  • DFP-Literaturstudium: Arzneireaktionen – von lästig bis lebensgefährlich (3 DFP-Punkte)

    Lehrziel:

    • Wissen über Klassifikation, Klinik und therapeutisches Management von unerwünschten Arzneimittelwirkungen
    • Identifikation von Arzneireaktionen, die der allergologischen Abklärung bedürfen
    • Kenntnis der für die Zuweisung zur allergologischen Abklärung relevanten Informationen
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  • Die Allergologie als Querschnittsfach – alles bestens?

    Große Diskrepanz. Das allergologische Wissen ist in den letzten Jahrzehnten explosionsartig gewachsen, die Umsetzung in Klinik und Praxis konnte mit dem Wissenszuwachs nicht immer Schritt halten.

    Zweifelhaftes Alleinstellungsmerkmal: Als wohl letztes westliches Land hat Österreich noch immer keinen Spezialisten für Allergologie.

    Noch immer Zukunftsmusik. Allergologie ist ein Querschnittsfach. Eine Spezialisierung für Allergologie ist dringend zu fordern.

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  • Ekzeme – lästig, chronisch, aber gut behandelbar

    Ekzem-Krankheiten sind als nichtinfektiöse, entzündliche Intoleranzreaktionen der Haut primär über ihr morphologisches Erscheinungsbild definiert: ein nach- und nebeneinander Auftreten von Erythem, Bläschen, Exsudation, Papeln, Pusteln und Schuppen (ohne dass alle diese ­Effloreszenzen auftreten müssten).

    Die Auswahl der meist topischen Therapeutika (in diesem Kontext vor allem Kortikosteroide) orientiert sich an der konkret vorliegenden Ekzem-Variante, wobei die einzusetzende Galenik durch den zeitlichen Zustand des Ekzems vorgegeben wird: akut nässende Ekzeme benötigen Zubereitungen mit einer hauptsächlich wässrigen Basis, chronische Ekzeme hingegen eine rückfettende Basis.

    Eine systemische Retinoid-Therapie kann bei hartnäckigen dyskeratotischen Ekzemen indiziert sein.

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Neurologisch

  • Aktuelle Entwicklungen bei atypischen Parkinson-Syndromen

    Atypische Parkinson-Syndrome, zu welchen die progressive supranukleäre Blickparese (PSP), die Multisystem­atrophie (MSA), die Lewy-Körper-Demenz (LBD) und die kortikobasale Degeneration (CBD) gezählt werden, stellen nach wie vor eine Herausforderung sowohl hinsichtlich Diagnose als auch Therapie dar.

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  • Sekundärprävention des Schlaganfalls: Was gibt es Neues?

    Ein absolutes Highlight in der Schlaganfallversorgung im Jahr 2015 war zweifelsfrei der wissenschaftliche Beweis, dass die endovaskuläre Schlaganfallbehandlung (Thrombektomie) bei PatientInnen mit schweren Schlaganfällen und proximalem Gefäßverschluss (geschätzte 5–7 % aller SchlaganfallpatientInnen) zu einem besseren Ergebnis führt als die alleinige i. v. Thrombolyse. Die rezenten Fortschritte in der Sekundärprävention des Schlaganfalls sind jedoch nicht minder sensationell und erlauben es, wenn richtig eingesetzt (Zielwert-Erreichung), bis zu 90 % aller Rezidivereignisse zu verhindern.

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  • Neuromyelitis-optica-Spektrum-Erkrankungen – Ein Update und Überblick der Forschung in Österreich

    Bei einem Update über die Neuromyelitis optica (NMO) und die NMO-Spektrum-Erkrankungen („neuromyelitis optica spectrum disorders“; NMO-SD) rücken die neuen internationalen Konsensuskriterien für die Diagnose der NMO-SD aus 2015 in den Fokus jeder weiteren Betrachtung1.

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Spectrum Onkologie

  • Die „junge Schiene“ der ÖGHO-Frühjahrstagung | Hämato-Onkologie – what else?

    Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Christoph Zielinski und Prim. Univ.-Doz. Dr. Ansgar Weltermann über Gründe, warum Studierende der Medizin das Fach Innere Medizin und Hämatologie und internistische Onkologie wählen sollten:

    Forschung und Entwicklung: Hinsichtlich neuer Medikamente, molekularer Diagnostik und translationaler Forschung steht die Hämato-Onkologie an der Front der Ereignisse.

    Breites Tätigkeitsfeld: Die Vielfalt der Indikationen und das Berufsspektrum (von Grundlagenwissenschaft bis Klinik) sind so breit gestreut wie in kaum einer anderen medizinischen Disziplin.

    Arzt-Patient-Beziehung: Die intensive Kommunikation und Zusammenarbeit über längere Zeit zeigt sich in einer ausgeprägten Arzt-Patient-Beziehung.

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  • Benchmarks der qualitätsorientierten Versorgung – Zentralisierung in der gynäkologischen Onkologie

    Das Konzept evidenzbasierter Leitlinien, multidisziplinärer und zertifizierter Organzentren (Brustzentren, gynäkologische Krebszentren) basiert entscheidend auf Initiativen der Frauenheilkunde und hat die Entwicklung in der Onkologie insgesamt nachhaltig geprägt.

    Spezialisierung, Fallzahl und die Durchführung klinischer Studien verbessern die Prognose.

    Eine sich ständig in Weiterentwicklung befindliche medizinische Spezialisierung kann nicht zum Einwand gegen ein Zentrum genommen werden, sondern sie erfordert es.

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  • ALK-Inhibition bei EML4-ALK-Translokation: Erfahrungen in Österreich

    Eine EML4-ALK-Translokation findet sich bei 2–7 % aller NSCLC-Patienten. Die Treibermutation kann durch zielgerichtete Therapien inhibiert werden. In Österreich derzeit zugelassen sind Crizotinib und Ceritinib.

    Mit den neuen Substanzen gibt es im Rahmen der Austrian Lung Cancer Study Group ausgezeichnete Erfahrungen.

    Die Bedeutung der frühen Verfügbarkeit neuer Substanzen lässt sich exemplarisch an der ersten Patientin nachvollziehen, die in Österreich mit Ceritinib behandelt wurde.

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Klinik

  • Wertschätzung und Anerkennung für Gesundheitsberufe

    Der vorliegende Beitrag sollte eigentlich gar nicht geschrieben werden müssen, weil es sich um Selbstverständlichkeiten handelt. Dass er doch geschrieben werden muss, weist darauf hin, dass sich das Selbstverständliche eben nicht immer von selbst versteht. Die nachfolgenden Überlegungen sollen anregen, sowohl über die eigene individuelle als auch über die institutionelle Praxis der Wertschätzung nachzudenken.

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  • Spitalsärzte-Umfrage der Bundeskurie: Wunsch und Wirklichkeit

    Mehr als 1.700 Spitalsärzte und -Ärztinnen waren im Auftrag der Bundeskurie ­Angestellte Ärzte befragt worden. Im Vergleich zur letzten Befragung 2013 zeigen sich deutliche Trends und Veränderungen.

    Positiv: Die durchschnittliche Wochenarbeitszeit ist von 54 auf 48 Stunden gesunken. Die Zufriedenheit ist gestiegen – auch mit dem Einkommen.

    Negativ: Unvermindert viel Zeit für Dokumentation und Administration; Personalknappheit als gravierendes Problem.

    Wunsch und Wirklichkeit klaffen auseinander: Ärzte wünschen sich 41 statt 48 Stunden. Und der mitverantwortliche Tätigkeitsbereich ist vielfach noch nicht umgesetzt.

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  • Bronchialkarzinom 2016 – vom Nihilismus zur therapeutischen Diversität

    Bei Patienten mit NSCLC sollte routinemäßig eine Biomarkeranalyse (EGFR/ALK/ROS1) bei Adenokarzinom- und NOS-(„not otherwise specified“-)Histologie erfolgen.

    In der Erstlinientherapie des fortgeschrittenen Lungenkarzinoms steht eine Reihe an zielgerichteten Therapien zur Verfügung, wenn Driver-Mutationen wie EGFR-Mutationen oder ALK-Rearrangement nachgewiesen werden können.

    Nach Versagen der Erstlinien-Substanzen kann bei T790M-Mutation mit Osimertinib und bei ALK-Rearrangement mit Ceritinib ein gutes Ansprechen erreicht werden.

    In der Zweitlinie stellen die Immuntherapie und die Zugabe von Nintedanib oder Ramucirumab zur Chemotherapie mit Docetaxel effektive Therapiemöglichkeiten dar.

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Die Punkte

  • Diagnose und Therapie der Clostridium-difficile-Infektion

    Lehrziel:

    Verständnis über Pathogenese, Risikofaktoren und Diagnose einer Clostridium-difficile-Infektion (CDI); Kenntnisse über die antimikrobielle Therapie (Erstlinien-/Rezidivtherapie), fäkale Mikrobiota-Transplantation sowie über die Indikationen für eine chirurgische Therapie; Wissen um die Möglichkeiten zur Prävention einer CDI.

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Diabetes Forum

  • Lipidtherapie – was empfehlen die aktuellen Guidelines?

    „Die LDL-C-Senkung ist 2016 definitiv gesichert.

    „„Typ-2-Diabetes: LDL-Cholesterin-Ziel von <70 mg/dl anstreben durch Statine ± Ezetimib.

    „„PCSK9-Hemmer werden für Patienten mit familiärer Hypercholesterinämie und für sorgfältig ausgewählte statinintolerante Patienten eine weitere Verbesserung im klinischen Management bringen.

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  • Statintherapie – Zielwerterreichung und kardiovaskulärer Benefit bei Patienten mit Diabetes mellitus

    Sowohl Typ-2- als auch Typ-1-Diabetes geht mit einem deutlich erhöhten kardiovaskulären Risiko einher.

    Das LDL-Cholesterin ist auch bei manifestem Diabetes ein zentraler kardiovaskulärer Risikofaktor.

    Das Erreichen der Zielwerte für das LDL-Cholesterin ist unabdingbar für eine optimierte ­kardiovaskuläre Prävention.

    Statine stellen auch für Menschen mit Diabetes die Basis der lipidsenkenden Therapie dar.

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  • Wirkmechanismus der PCSK9-Hemmung

    „Gain-of-Function“-Mutationen im PCSK9-Gen sind eine sehr seltene Ursache für die familiäre ­Hypercholesterinämie.

    Statine erhöhen die PCSK9-Spiegel über die Aktivierung von Transkriptionsfaktoren, die den ­Cholesteringehalt der Zelle detektieren, die so genannten SREBP.

    „Loss-of-Function“-Mutationen im PCSK9-Gen führen zu sehr niedrigen LDL-Cholesterin-Spiegeln (< 20 mg/dl), haben aber auf die Gesundheit und Lebensqualität der betroffenen Personen keinen Einfluss.

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Spectrum Psychiatrie

  • Armut und Depression

    Armut, Arbeitslosigkeit und Wohnungslosigkeit sind signifikante Faktoren für sozialen Stress, der sich mit psychischen Herausforderungen jeder Art wie z. B. einer Depression potenziert; sozialer Stress trägt gleichzeitig bei mangelnder Resilienz und fehlenden anderen Ressourcen zum erhöhten Depressionsrisiko bei.

    Ohne Hilfe zur realen Problemlösung, ohne soziale Unterstützung, Wohnung, Reintegration ins Arbeitsleben, Hilfe bei der Kindererziehung gelingt es auch durch Therapien kaum, eine Wende herbeizuführen – ohne Dach über dem Kopf und ohne soziale Reintegration gibt es keine psychische Recovery.

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  • Depressiver Wahn – eine phänomenologische Untersuchung

    Depressiver Wahn ist das Kernsymptom der schweren depressiven Episode mit psychotischen Symptomen und umfasst die Themen Schuld, Verarmung, Hypochondrie. Psychotische Depressionen sind häufiger als allgemein angenommen und mit vermehrter Suizidalität verbunden.

    Depressive Wahninhalte sind Teil von Persönlichkeit, Lebensgeschichte und depressivem Syndrom und verbergen sich hinter schwerer Depersonalisation und Angst. Depressive Wahn­themen müssen aktiv exploriert werden.

    Die Bedeutung des Angstaffekts bei der Wahngenese macht eine ausreichend hoch dosierte und oft länger dauernde Benzodiazepingabe erforderlich, der die Kombi-nationsbehandlung mit Neuroleptika und Antidepressiva folgt.

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  • Radikalisierung – wenn Menschen extrem werden

    Ein besseres Verständnis der psychologischen Mechanismen hinter Radikalisierung und Extremismus ist ein wesentlicher Schlüssel zur Prävention von extremistischen Taten und Terrorakten.

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Gyn-Aktiv

  • „25 Jahre AGO Austria – eine Weltreise“

    Mit der nunmehr 25. Jahrestagung feiert die AGO Austria ein großes Jubiläum und stellt es unter das Motto „Eine Weltreise“ – ein Weg, der bei einer kleinen ­Arbeitsgemeinschaft in Österreich begann und hin zu der international ­vernetzten und vielbeachteten wissenschaftlichen Arbeits- und Studiengruppe führte.

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  • Endometriumkarzinom: Leitlinien-konformes Vorgehen am Routinefall

    Abklärung: Postmenopausale Blutungsstörungen müssen weiterhin histologisch abgeklärt werden (Goldstandard: Hysteroskopie mit fraktionierter Abrasio; evtl. ersatzweise nicht-invasives Verfahren).

    Chirurgie: laparoskopische Therapie Standard, strengere Indikationsstellung zur pelvinen und paraaortalen Lymphonodektomie.

    Postoperativ: bei intermediären Risiko Brachytherapie, bei Hochrisiko adjuvante Chemotherapie mit Carboplatin und Paclitaxel.

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  • Der Österreichische Verhütungsreport 2015

    Im Vergleich zu 2012 ist die Anwendung einer Verhütungsmethode zurückgegangen (von 77 % auf 72 %).

    Im Vergleich zu 2012 gab es einen deutlichen Rückgang bei der Pille. Dabei scheint ­wachsende Hormonskepsis eine entscheidende Rolle zu spielen.

    Knapp drei Viertel der Befragten wünschen sich mehr Information zum Thema – und zwar vor allem durch den Arzt.

    Bei Kostenübernahme durch die Krankenkassen für Verhütungsmittel würde sich gut die Hälfte der ­Befragten für eine andere und meist wirksamere Methode entscheiden und es gäbe etwa 10.000 Schwangerschaftsabbrüche weniger.

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Fakten der Rheumatologie

  • PsA: Vielfältigkeit des klinischen Erscheinungsbildes

    Die Psoriasis-Arthritis bietet ein heterogenes klinisches Bild.

    Jede Gelenkregion kann befallen sein, auch die Wirbelsäule.

    Die Behandlung der Psoriasis-Arthritis erfordert ein interdisziplinäres Management.

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  • Neue therapeutische Konzepte bei PsA

    Zur Behandlung der PsA wird rezent eine Reihe von verschiedenen neuen Medikamenten entwickelt, die unterschiedlichen Substanzklassen zugerechnet werden können.

    Zum einen sind das zielgerichtete synthetische DMARDs (wie der PDE4-Inhibitor Apremilast), zum anderen biologische DMARDs, wie IL-12/23- und IL-17-Inhibitoren.

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  • Teil 4: Prognose kindlicher Rheumaerkrankungen

    Das klinische Bild der juvenilen chronischen Arthritis (nach neuer Nomenklatur der ILAR 1998: juvenile ­idiopathische Arthritis [JIA]) ist wesentlich vielgestaltiger als chronische Arthritiden im Erwachsenenalter.

    Die Patienten sind chronisch kranke Kinder und Jugendliche, die während ihrer körperlichen und psychosozialen Entwicklung erkranken.

    Neben den spezifischen Problemen der kindlichen Arthritis an einem oder mehreren Gelenken (Oligoarthritis/Polyarthritis) treten oft assoziierte pädiatrische Krankheitsbilder oder Komplikationen wie Wachstumsstörung oder Beeinträchtigung des Ernährungszustandes hinzu.

    Von diesen Folgesymptomen wird die Prognose der kindlichen Arthritis bestimmt.

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ZahnPunkte

  • Dentinhypersensibilität – Ursachen und Therapieoptionen

    Lernziele:

    Nach Lesen dieses Artikels sind Sie in der Lage,

    • die epidemiologischen Fakten zur Dentinhypersensibilität (DHS) zu beziffern,
    • die Ätiopathogenese der DHS nachzuvollziehen,
    • die hydrodynamische Schmerztheorie zu benennen,
    • den Unterschied zwischen einer DHS und Schmerzen nach Aufhellung vitaler Zähne zu verstehen,
    • das transtheoretische Modell und „motivational interviewing“ in ihren wesentlichen Grundzügen im Zusammenhang mit Verhaltensänderung zu benennen,
    • die Prinzipien der Prävention, nämlich Okklusion der Tubuli oder Desensibilisierung, zu verstehen und Mundhygiene- sowie In-Office-Medizinprodukte diesen beiden Prinzipien zuzuordnen und
    • ihren Patienten die Informationen anzubieten, die für eine partizipative Entscheidungsfindung notwendig sind.
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