Die Highlights im April

Arzt und Praxis

  • Aktiv mitwirken statt nur unzufrieden sein

    Im Interview mit ARZT & PRAXIS erläutert MR Dr. Klaus Bernhart, Fortbildungsreferent der Salzburger Ärztekammer, seine Beweggründe, sich kammerpolitisch zu engagieren. Den Sinn ärztlicher Fortbildung sieht er nicht allein im individuellen Wissensgewinn, sondern auch im fachlichen Austausch und in der Vernetzung mit Kollegen.

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Ärzte Krone

  • Gesundheitshotline im Test

    Eine neue telefonische Gesundheitsberatung soll künftig Ambulanzen und Ärzte entlasten beziehungsweise notsuchende Patienten gleich an die richtige Stelle leiten. In Niederösterreich, Vorarlberg und Wien startet nun ein Testbetrieb.

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  • Therapieoptionen bei Varikose

    Die Kompressionstherapie ist die Basistherapie der Varikose, die durch venoaktive Medikamente und Allgemeinmaßnahmen unterstützt werden kann. Die effektivsten und schonendsten Therapien sind die endovenösen thermischen Verfahren, die in den letzten Jahren die offene Chirurgie verdrängt haben.

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  • Österreichische Diabetes-Strategie: Zeit, zu handeln

    Die „Österreichische Diabetes Gesellschaft“ (ÖDG) informiert über den Nutzen des erarbeiteten Expertenpapiers und betont die Notwendigkeit einer zeitnahen Umsetzung.

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Apotheker Krone

  • Preissenkungen per Gesetz

    Der Nationalrat hat im Schnellverfahren eine Kostenbremse für Medikamente beschlossen und damit einen Schlusspunkt unter die lange erfolglosen ­Verhandlungen um eine Neuregelung des Erstattungskodex gesetzt. Im Kampf um die Preisgestaltung drohen jetzt Klagen durch Pharmaunternehmen.

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  • Bestens über den Pollenflug informiert

    Der Österreichische Pollenwarndienst informiert von Jahr zu Jahr genauer und detaillierter über den Pollenflug und die Belastungen für die Betroffenen. Die Pollen-App ist für mehr als eine Viertelmillion Menschen ein Begleiter geworden. Auch die Auswirkungen von Luftschadstoffen können mittlerweile erfasst werden.

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  • Zähne schützen, Krankheiten vorbeugen

    Wer gesunde Zähne und gesundes Zahnfleisch hat, schützt sich nicht nur vor Parodontitis und Karies, sondern auch vor Gefäßerkrankungen. Wichtige Aspekte der richtigen Mundhygiene sind korrektes Putzen, die Berücksichtigung der Kariogenität von Lebensmitteln und die Anwendung von Mundspüllösungen.

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Das Medizinprodukt

Spectrum Urologie

  • Das Blasenschmerzsyndrom

    Bei PatientInnen mit chronisch persistierenden (> 6 Monate) oder rezidivierenden Schmerzen im Becken, begleitet von Harnwegssymptomen wie z. B. persistierendem Drang oder Pollakisurie, immer auch an Blasenschmerzsyndrom denken.

    Eine sorgfältige multidisziplinäre Abklärung ist Voraussetzung für die richtige Diagnose und eine patientengerechte Therapie.

    Es stehen uns heute zahlreiche Therapieformen zur Verfügung, mit denen zumindest eine Verbesserung der Symptomatik und damit auch der Lebensqualität der PatientInnen erreicht werden kann.

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  • Sternstunde Fortbildung: das Uro-onkologische Symposium

    URO-ONKOLOGISCHES SYMPOSIUM, 3. 12. 2016, WIEN

    Für das Nierenzell-, Prostata- und Urothelkarzinom der Blase steht eine Vielfalt neuer Therapieansätze zur Verfügung.

    Während früher der Ursprungsort einer Krebserkrankung als entscheidend für die medikamen­töse Behandlung galt, richtet sich der Einsatz heute nach biologischen Kriterien.

    In der Tumortherapie geht es künftig insbesondere darum, Therapieregime zu entwickeln,welche die verschiedenen medikamentösen Therapieansätze kombinieren.

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  • Männergesundheit 2017. Das nächste Ziel.

    Männer nehmen aufgrund kultureller Konditionierungen ihre Gesundheit nicht wichtig genug.

    Verantwortungsbewusste Ärzte und Gesundheitsdienstleister haben es in der Hand, eine neue soziale Bewegung zu etablieren, die darauf abzielt, ein umfassendes Gesundheitsbewusstsein im alltäglichen Leben von jungen und älteren Männern zu integrieren.

    Kommunikationsforschung ist essenziell, um die medizinische Fachwelt in der Schaffung geeigneter Konditionen zu unterstützen, damit ihre wichtigen, gesundheitsbezogenen Botschaften tatsächlich bei Männern ankommen.

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Spectrum Onkologie

  • St. Gallen Konsensus Meetings 2017 in Wien: „Deeskalation oder Eskalation?“

    Mit 3.000 Teilnehmern war Wien erneut Austragungsort des „St. Gallen“-Brustkrebs-Konsensus-Meetings. Maßgeblich dafür ist das Engagement der „Austrian Breast & Colorectal Cancer Study Group“ (ABCSG), „mit dem Österreich auf der Weltkarte der Brustkrebsforschung seinen Platz gefunden hat“, wie Univ.-Prof. Dr. Michael Gnant es formulierte. Der Name ist Programm, weshalb St. Gallen als Synonym der adjuvanten Brustkrebskonferenz in Europa auch heuer beibehalten wurde. Zu ausgewählten Ergebnissen der 4-stündigen Sitzung mit 55 Panelisten lässt sich in einer Ad-hoc-Zusammenfassung Folgendes festhalten*.

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  • Fallstudie einer Patientin mit ALK-positivem Bronchialkarzinom

    Fallbericht einer der ersten Lungenkrebspatientinnen in Europa, die am Otto-Wagner-Spital (OA Dr. Maximilian Hochmair) mit dem ALK-Inhibitor Crizotinib behandelt wurde.

    Im Wettlauf mit der Verfügbarkeit neuer Therapien und der Möglichkeit des frühen Zugangs zu diesen Therapien lebt die Patientin mit sequenziellen Behandlungen seit dem Jahr 2012 ohne körperliche Einschränkung.

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  • Follikuläres Lymphom: Pathogenese, Frühformen, Progression und Transformation

    Progression oder Transformation sind bei follikulärem Lymphom Ereignisse, die den zumeist chronischen Verlauf der Erkrankung dynamisieren und mit erhöhter Mortalität assoziiert sind.

    Neue Erkenntnisse genetischer Mechanismen könnten mithelfen, durch frühzeitige Identifizierung von Risikopatienten therapierelevante Entscheidungen zu treffen.

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Fakten der Rheumatologie

  • Können wir die rheumatoide Arthritis verhindern?

    Rheumatoide Arthritis muss früh behandelt werden, um die Zerstörung der Gelenke zu minimieren.

    Die Hypothese, dass eine Therapie vor dem Auftreten der typischen Gelenkentzündungen die Erkrankung ­vielleicht sogar verhindern kann, beschäftigt die rheumatologische Welt seit Langem. Auch rezente Studien mit sehr effektiven Medikamenten erlauben uns immer noch nicht, diese Frage mit Ja zu beantworten.

    Weitere Studien mit unterschiedlichen Designs sind daher sehr sinnvoll, jedoch in dieser sehr frühen Phase der ­Erkrankung auch immer mit ethischen Bedenken verhaftet.

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  • Subklinische RA? Was tun, wenn Ultraschall positiv, aber wenig/keine Klinik?

    Die klinische Relevanz der sonografisch nachweisbaren Restsynovitis hängt von der gesamten klinischen ­Situation ab.

    Ein Biologika-Absetzversuch bei Patienten mit Restsynovitis sollte mit besonderer Vorsicht erfolgen.

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  • Rheuma und das Auge

    Das frühzeitige Erkennen okulärer Beteiligungen bei rheumatischen Erkrankungen kann irreversible Schäden am Auge und einen damit einhergehenden Visusabfall bis hin zur Erblindung verhindern.

    Intraokulare Entzündungen können auch die Erstmanifestation rheumatologischer Systemerkrankungen sein und sollten den Ophthalmologen hellhörig machen.

    Die interdisziplinäre Zusammenarbeit ist maßgeblich für den bestmöglichen Erhalt der Patientengesundheit.

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Neurologisch

  • Head Office der EAN in Wien

    Als Österreicher ist es für uns eine besondere Freude und erfüllt uns mit Stolz, dass sich der Hauptsitz der European Academy of Neurology (EAN) in Wien befindet. Es ist uns daher auch ein großes Bedürfnis, die österreichischen Neurologinnen und Neurologen besonders gut über die EAN informiert zu wissen. Wir haben deshalb sehr gerne das Angebot aufgegriffen, in neurologisch über die Struktur, Ziele und Aktivitäten der EAN zu berichten – und Sie damit vielleicht auch zu ermuntern, noch mehr die Angebote der EAN zu nutzen oder direkt in der Gesellschaft mitzuarbeiten.

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  • Palliativmedizin bei chronischen und progredienten neurologischen Erkrankungen

    Eine Arbeitsgruppe der European Association for Palliative Care hat in Zusammenarbeit mit der European Academy of Neurology einen konsensuellen Review zur Palliativtherapie bei neurologischen Erkrankungen erstellt, der im Jänner 2016 im European Journal of Neurology publiziert wurde. David Oliver, Gian Domenico Borasio, Augusto Caraceni, Marianne de Visser, Wolfgang Grisold, Stefan Lorenzl, Simone Veronese und Raymond Voltz geben einen Überblick über die wichtigsten Empfehlungen.

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  • 20. Jahrestagung der Österreichischen Schlaganfall-Gesellschaft

    Die Jahrestagung der Österreichischen Schlaganfall-Gesellschaft fand heuer vom 19. bis 21. 1. 2017 in Salzburg, das sich wolkenlos in blütenweißem Schneekleid präsentierte, statt. Dieses Jahr wurde die Tagung erstmals von der Europäischen und der Welt-Schlaganfall-Organisation (ESO und WSO) mitgetragen.

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Gyn-Aktiv

  • Highlights vom SABS 2016 − Prognose, Prädiktion, Therapieresistenz und verlängerte Adjuvanz

    Positive Daten zur Überwindung der Therapieresistenz hormonrezeptorpositiver Mammakarzinome durch die Kombination von Aromatasehemmer mit Fulvestrant oder Everolimus (STEPAUT-Studie).

    Unklare Datenlage zur verlängerten adjuvanten Therapie nach 5 Jahren endokriner Standardtherapie.

    Hohe prädiktive und auch prognostische Wertigkeit tumorinfiltrierender Lymphozyten bei triple-­negativen und HER2-positiven Tumoren; prognostisch ungünstig bei luminalen Karzinomen.

    Rückgang zirkulierender Tumorzellen unter neoadjuvanter Therapie korreliert mit dem Erreichen einer pCR und mit klinischen Outcomes wie Gesamtüberleben, Lokalrezidivrate und metastasenfreies Überleben.

    Hormonrezeptor-positive, HER2-positive Tumoren profitieren von der HER2-Doppelmodulation in ­Kombination mit Aromatasehemmer mehr als von einer Trastuzumab-Monotherapie plus Aromatasehemmer.

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  • Zika-Virus-Infektion in der Schwangerschaft

    Übertragung durch die Aedes-Mücke und Sexualkontakte.

    Infektionen während der Schwangerschaft erhöhen die Wahrscheinlichkeit von ­Gehirnfehlbildungen um den Faktor 2.

    Das maternofetale Übertragungsrisiko dürfte in Südamerika bei 10 % liegen und die ­Erkrankungswahrscheinlichkeit der Feten ist umso höher, je früher die Infektion stattfindet.

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  • Stress und Kinderwunsch

    Es gibt Hinweise, dass sich Stress bei Männern negativ sowohl auf Samenmenge als auch -qualität auswirkt.

    Eigene Daten zum Stresseinfluss bei Frauen (ermittelt an Speichel-Kortisol und durch ­Fragebogen) zeigten keinen negativen Effekt auf die IVF/ICSI-Therapie und ihren Ausgang.

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Universum Innere Medizin

  • Januskinase-Inhibitoren

    Die tsDMARD (targeted synthetic disease-modifying antirheumatic drugs) sind eine neue pharmakologische Interventionsgruppe, in der die JAK-Inhibitoren eine zentrale Rolle einnehmen.

    JAK-Inhibitoren sind kleine synthetische Moleküle, welche anders als Biologika oral verwendet werden können.

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  • Soll man Biologika irgendwann absetzen?

    Mehrere Studien untersuchten die Möglichkeit eines Stopps der Biologika-Therapie. Die große Heterogenität dieser Studien erschwert die Vergleichbarkeit.

    Das Absetzen eines Biologikums war mit hohen Flare-Raten von über 50 % assoziiert, v. a. bei Patienten mit langer Krankheitsdauer. Bessere Erfolge wurden mit Dosisreduktion erzielt.

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  • NASH und Behandlungsoptionen

    NAFLD (nichtalkoholische Fettlebererkrankung) ist die hepatische Manifesta-tion des metabolischen Syndroms, wobei der Subtyp der NASH (nichtalko-holische Steatohepatitis) die aggressivere Verlaufsform darstellt, deren Therapie priorisiert werden muss.

    Die einzige bisher gesicherte effiziente Therapie der NAFLD ist die Lebensstilmodifikation.

    Medikamentöse Therapiestrategien haben verschiedene mechanistische Ansätze: Korrektur des metabolischen Syndroms, Hemmung der Entzündungsaktivität, Verminderung des Fettgehaltes und Verminderung bzw. Regression der Fibrose.

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Spectrum Dermatologie

  • 10 Jahre SPECTRUM Dermatologie

    Spectrum Dermatologie feiert sein 10-jähriges Jubiläum. Seit 10 Jahren bietet Spectrum Dermatologie kontinuierliche Fortbildung im gesamten Fachgebiet der Dermatologie, einer der spannendsten und innovativsten Disziplinen. In nur wenigen Fachgebieten hat sich in den letzten 10 Jahren so viel getan wie…

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  • Weißer Hautkrebs: aktinische Keratosen, ­Basalzellkarzinom, Plattenepithelkarzinom

    Die Bandbreite an etablierten Therapieoptionen bei weißem Hautkrebs reicht von mechanischer Entfernung über topische und Feldtherapien bis hin zu Chemo- und medikamentösen Therapien.

    Seit Kurzem stehen auch zielgerichtete Therapien zur Verfügung, die in die Signaltransduktion der Tumorzellen eingreifen.

    Diese neuen Therapien bringen auch neue Herausforderungen mit sich: ­Nebenwirkungen sind zum Teil schwerwiegend. Um die Compliance nicht zu gefährden, ist ein gutes Patientenmanagement erforderlich.

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  • Lupus erythematodes

    Dermatologen spielen eine zentrale Rolle in der Betreuung von Patienten mit Lupus ­erythematodes (LE), da Hautveränderungen oft als Erstsymptome auftreten und außerdem als Aktivitätsmarker dienen.

    Die gesamte Therapie bei kutanem LE ist „off-label“. Grundlage für eine erfolgreiche ­Behandlung sind Sonnenlichtschutz und das Meiden von Rauchen.

    Anders als noch vor 30 Jahren verläuft heute ein Großteil der Schwangerschaften­ bei individueller Risikobestimmung und interdisziplinärem Monitoring ohne Komplikationen.

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Zahn Krone

Spectrum Pathologie

  • Regressionsgrading beim Mammakarzinom

    Ein umfassendes Regressionsgrading ist zur exakten Beurteilung des Ansprechens auf die neoadjuvante Therapie unerlässlich.

    RCB (Residual Cancer Burden) ist ein internetbasiertes, mathematisches Klassifikationsmodell mit hoher klinischer Relevanz, in das auch DCIS-(Duktales-Karzinom-in-situ-)Komponenten mit einfließen.

    Neben RCB sollte das Grading auch ein ypTNM-Staging, ein histopathologisches Grading und die immunhistochemische Untersuchung von ER, PR, Ki67, HER2 beinhalten.

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  • Was Pathologen über die Immuntherapie wissen sollten

    Immuntherapien verlängern das Leben von Patienten mit nichtkleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) im Vergleich zur Chemotherapie.

    PD-L1 ist kein robuster Biomarker für das Ansprechen auf eine Immuntherapie, aber derzeit der einzig verfügbare immunhistochemische Parameter.

    Die PD-L1-Expression wird durch verschiedene biologische und verfahrenstechnische Variablen beeinflusst.

    Es ist wichtig, die Fallstricke der PD-L1-Immunhistochemie zu kennen und Maßnahmen zu ergreifen, um die Fehlerrate zu minimieren.

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  • Liquid Biopsy: Tumorspezifische Informationen aus dem Blut

    Wichtige aktuelle und zukünftige Anwendungsmöglichkeiten der ctDNA-Analyse sind

    der Nachweis sehr kleiner Tumoren, die der Bildgebung entgehen,

    die Evaluierung chirurgischer Interventionen,

    das engmaschige Monitoring des Ansprechens auf medikamentöse Therapien in Echtzeit,

    die Früherkennung der Ursache für eine Resistenzentwicklung und

    die optimierte Therapieplanung nach Resistenzentwicklung.

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Diabetes Forum

  • Einfluss von DPP-4-Inhibitoren auf die nicht-alkoholische Fettlebererkrankung

    Die nicht-alkoholische Fettlebererkrankung (NAFLD) ist eine bei Patienten mit Diabetes sehr häufig vorkommende Erkrankung mit derzeit beschränkten Therapieoptionen.

    Im zahlreichen Tiermodell-Studien konnte ein günstiger Effekt einer DPP-4-Inhibitor-Therapie auf den Krankheitsverlauf bzw. die Entstehung einer NAFLD gezeigt werden.

    Die vorliegenden Daten aus klinischen Studien lassen noch keine endgültige Aussage darüber zu, ob DPP-4-Inhibitoren unabhängig von ihrer Wirkung auf die glykämische Kontrolle einen günstigen Effekt auf Entstehung oder Verlauf einer NAFLD haben.

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  • Insulinresistenz und Adipositas – ist die Schilddrüse schuld?

    Schilddrüsenhormone haben einen großen Einfluss auf den Grundumsatz und den Fettstoffwechsel.

    Wegen der gleichzeitigen Wirkung auf viele Organsysteme ist die resultierende Schilddrüsen­hormonwirkung oft schlecht vorherzusehen; Nebenwirkungen sind bei Übersubstitution häufig.

    Eine Behandlung mit Schilddrüsenhormon sollte daher nur bei nachgewiesener Unterfunktion ­erfolgen, wobei die TSH-Schwellenwerte je nach Lebenssituation und Beschwerden individuell abgestimmt werden müssen.

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  • Pädiatrische Diabetologie – Chancen für Kinder mit Typ-1-Diabetes

    Therapeutische Neuerungen betreffen vor allem die Intensivierung der Therapiestrategien bis hin zur sensorunterstützten Pumpentherapie sowie die Entwicklung neuer Kurz- und Langzeitinsuline.

    Dadurch konnten trotz verbesserter HbA1c-Werte geringere Hypoglykämieraten erzielt werden.

    Ein wichtiger Zielparameter ist die Zeit im Glukosezielbereich.

    Vor allem bei Kleinkindern ist eine deutliche Zunahme der technischen Diabetestherapie durch Insulinpumpe und Glukosesensor zu verzeichnen.

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Spectrum Psychiatrie

  • Was ist „normal“, was ist „krank“? Krankheitsbegriff und Diagnostik in der Psychiatrie

    Eine relevante psychische Erkrankung sollte dann diagnostiziert werden, wenn lebensrelevante Funktionsfähigkeiten beeinträchtigt sind und die betroffene Person darunter leidet oder in ihrer Bewältigung des Alltags beeinträchtigt ist.

    Der Krankheitsstatus einzelner Syndrome und ihrer Verläufe hängt nicht vom Vorhandensein eines organischen Korrelats ab, sondern von der generellen medizinischen Bedeutung des Zustandes und dessen individuell schädlichen Folgen.

    Psychische Erkrankungen sind normal und gehören zum Alltag.

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  • Transkulturelle Krankheitskonzepte in der Psychiatrie

    Aufgrund der großen Migrationsbewegungen muss sich das medizinische Versorgungssystem auf eine große Zahl sehr heterogener Bevölkerungsgruppen vorbereiten.

    Im Rahmen psychiatrischer Erkrankungen gilt es sprach- und kulturgebundene Barrieren zu überwinden und eine interkulturelle Verständigung herzustellen; deshalb muss die interkulturelle Kompetenz als unverrückbarer Bestandteil der Aus-, Fort- und Weiterqualifizierung aller Berufsgruppen des psychiatrisch-psychotherapeutischen Gesundheitssystems etabliert werden.

    Ziel ist es, die sozialen Lebensumstände von Patienten mit Migrationshintergrund, die individuellen Erklärungsansätze zu Gesundheit und Krankheit sowie die Erwartungen an die Behandlung zu kennen, allfällige Barrieren zu überwinden und dadurch zu einer angemessenen Inanspruchnahme des Gesundheitssystems beizutragen.

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  • Stationäre Therapie von Patienten mit Traumafolgestörungen

    Das Therapiekonzept des „Psychosomatisches Zentrum Waldviertel“ versteht sich als methodenintegrativ, multimodal, ganzheitlich, ressourcen- und handlungsorientiert und als schonende Traumatherapie; als Basis dienen die Richtlinien deutschsprachiger und europäischer Fachgesellschaften auf dem Gebiet der Traumatologie. Das Team ist psychotraumatherapeutisch ausgebildet und interdisziplinär.

    Das Behandlungsangebot umfasst traumaspezifische Psychotherapie und Spezialtherapien im Einzel- und Gruppensetting, medizinische Behandlungen, Pflegegespräche und Sozialarbeit.

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NephroScript

  • Alloimmunität durch Nicht-HLA-Epitope

    Nicht-HLA-Epitope spielen wahrscheinlich eine klinisch relevante Rolle in der Alloimmunität bei der Nierentransplantation.

    Aktuelle Studien untersuchen derzeit auf genomweiter Ebene, ob diese Hypothese bestätigt werden kann bzw. ob durch ein genaueres Matching von HLA- und Nicht-HLA­-Epitopen von Spender und Empfänger die Transplantatfunktion nach Lebendspenden ­verlängert werden kann.

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  • Desensibilisierung bei ABO-inkompatibler Transplantation — „Less is more“

    Die intensivierte Vorbereitung (Desensibilisierung) auf eine ABO-inkompatible NTX ermöglicht einerseits ein exzellentes Langzeit-Transplantatüberleben, ist aber auch mit Nachteilen verbunden: Erhöhung von Kosten, chirurgischen Komplikationen und des Infektionsrisikos.

    Die Erfahrung einzelner Zentren hat gezeigt, dass eine an den basalen ABO-Antikörper-Titern orientierte Individualisierung und Minimierung von Desensibilisierungstrategien ebenfalls gute Ergebnisse ermöglicht.

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  • Immunmonitoring nach Nierentransplantation

    Intensive Suche in der Transplantationsmedizin nach Biomarkern zur frühzeitigen und spezifische Detektion einer (beginnenden) „Abstoßung“ (Alloimmunantwort), um die Immunsuppression individuell und zielgerecht anpassen zu können.

    Vielversprechende Tools für ein Posttransplant-Immunmonitoring: neben bereits etablierten Tests für Spender-spezifische Antikörper auch Assays zum Nachweis von alloreaktiven ­T-Zellen (z. B. basierend auf Next Generation Sequencing) oder alloreaktiven Memory-B­-Zellen (B-Zell-ELISPOT), aber auch Genexpressionsmarker im Blut und Urin und Marker zum allgemeinen Immunstatus (z. B. TTV-Viruslast).

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Die Punkte

  • Psyche und Soma

    Lernziel: Vermittlung der Zusammenhänge von psychischen und somatischen Erkrankungen und des Therapiemanagements von Patienten, die an einer chronischen somatischen und komorbid auch an einer depressiven Erkrankung leiden. Der Fokus liegt auf der negativen Auswirkung von chronischem Stress, der über die HPA-Achse moduliert wird.

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ApoPunkte

  • Fußpilzinfektion (Tinea pedis)

    Lernziel: Schaffung eines Grundverständnisses zum Verlauf und zur Beeinflussbarkeit von Tinea pedis. Die Leser sollen in die Lage versetzt werden, zwischen noch zulässiger Selbstbehandlung oder schon arztpflichtiger Fußmykose zu differenzieren. Dazu werden die entsprechenden klinischen Erscheinungsformen sowie die Prophylaxemaßnahmen zur Senkung der Rezidivquote besprochen.

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  • Die vulvovaginale Candidose – eine triviale Erkrankung?

    Lernziel: Apotheker werden in der Routine häufig mit der vulvovaginalen Candidose konfrontiert. Nach der Lektüre sollten Sie über Grundkenntnisse zu diesem Thema verfügen. Die korrekte Beantwortung der anschließenden Fragen führt zum Lehrziel. Schwerpunkte des Artikels umfassen die Problematik der Selbsttherapie sowie das Vorgehen in der Schwangerschaft.

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