Die Highlights im Juli

Fakten der Rheumatologie

  • Neues zur Polyarthritis

    Der Zeitpunkt der Wiederexposition mit TNFi hat wahrscheinlich keinen Einfluss auf die Rezidivrate der Malignome.

    Eine passive Rauchexposition im Kindesalter soll unbedingt vermieden werden, insbesondere in den Familien mit positiver Anamnese auf RA.

    Die Intervallverlängerung der Biologikatherapie scheint eine sichere Therapiestrategie bei RA-Patienten in Remission zu sein.

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  • JAKINIBs: neue Therapiestrategien für die rheumatoide Arthritis

    Obwohl Langzeitdaten bislang noch fehlen, scheinen JAKINIBs eine sichere und effiziente Therapiealternative für die Behandlung von RA-Patienten darzustellen.

    Das gilt insbesondere für Patienten, die bislang auf keine verfügbare Therapie suffizient angesprochen haben.

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  • Herausforderung „Adherence“: Wie erreichen? Wie erhalten?

    Therapieadhärenz ist ein multifaktorieller Prozess, basierend auf einer partizipativen Entscheidungsfindung ­zwischen Health Professional und Patient.

    Geringe Adhärenz ist ein weltweites Problem, und die WHO hat sich bereits 2003 in einem umfassenden Report diesem Thema gewidmet.

    Patienten mit rheumatoider Arthritis und guter Krankheitskontrolle stufen die Notwendigkeit einer Therapie höher ein als die Angst vor Nebenwirkungen. Niedrige Adhärenz kann ein Fortschreiten der Erkrankung nach sich ziehen.

    Adhärenz ist als dynamischer Prozess zu betrachten. Kenntnisse und Kompetenzen der Health Professionals sind erforderlich, um zu erkennen, welche Strategien der individuelle Patient braucht, um über einen längeren Zeitraum adhärent zu bleiben.

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Ärzte Krone

  • „Wir brauchen einen Kulturwandel“

    Vor Kurzem veröffentlichten die pharmazeutischen Unternehmen zum zweiten Mal ihre geldwerten Leistungen, die im vergangenen Jahr an Ärzte, Krankenhäuser und andere Angehörige sowie Institutionen der Fachkreise, unter anderem für klinische Forschung oder Ärztefortbildung, erbracht wurden.

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  • Leberzirrhose: Erkrankungskomplikationen beherrschbar

    Während bis in die 1980er-Jahre die therapeutischen Optionen bei Patienten mit dekompensierter Leberzirrhose rar waren, gibt es heutzutage für die Komplikationen der portalen Hypertension durch medikamentöse undinterventionelle Therapiemethoden in vielen Fällen Möglichkeiten, Morbidität und Mortalität bei diesen Patienten deutlich zu senken.

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  • Adipositas bei Frau und Mann

    Für die epidemische Zunahme der Adipositas sind viele Faktoren verantwortlich, biologische, wie die Gene und die Sexualhormone, aber auch gesellschaftliche, kulturelle, Lebensstil- und Umweltfaktoren. In der Gendermedizin sind interessante Unterschiede zwischen den Geschlechtern festzustellen.

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Universum Innere Medizin

  • Der kardiologisch-geriatrische Patient

    Das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigt mit dem Alter.

    Geriatrische Patienten stellen wegen der Multimorbidität, Funktionseinbußen, Frailty und Polypharmazie eine diagnostische und therapeutische Herausforderung dar.

    Bei Herzinsuffizienz, Vorhofflimmern, Klappenerkrankungen und Hypertonie im Alter ist ein spezielles Vorgehen nötig.

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  • Thrombophilie-Screening nach VTE

    PRO

    Die Diagnose einer Gerinnungsstörung ändert das therapeutische Management vor allem in zwei Situationen – der Schwangerschaft und der Mesenterialvenenthrombose.

    CONTRA

    Die flächendeckende Thrombophilieabklärung bei Patienten mit venöser Thromboembolie (VTE) hat für den einzelnen Patienten keine therapeutische Konsequenz und sollte daher nicht (mehr) durchgeführt werden.

    Die Thrombophiliediagnostik kann bei jüngeren Patienten mit spontanen VTE-Ereignissen zur weiteren Abklärung argumentiert werden.

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  • Diät: Rheuma lindern oder gar verhindern?

    Hypothesen zum Zusammenhang zwischen Diät und dem Verlauf entzündlich rheumatischer Erkrankungen gibt es viele – von der Beeinflussung des Redoxpotenzials, des Säure-Basen- oder Lipidhaushaltes bis hin zur Zusammensetzung des Darmmikrobioms.

    In gut kontrollierten Kohortenstudien ließ sich der Einfluss des Ernährungsmusters auf den Krankheitsverlauf bislang allerdings nicht klar nachweisen.

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Apotheker Krone

  • Neustart für Reform

    Ob die Reform der Primärversorgung kommt, ist nicht nur nach dem Neuwahlantrag ungewiss. Es gibt auch Kritik aus den Reihen der Apothekerschaft – und auch die Ärzte legen sich erneut quer.

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  • Essen bei Gicht: Freibrief für Milch, Vorsicht bei Hülsenfrüchten

    Wer zu Gichtanfällen neigt, sollte Milchprodukte, Getreide, Kartoffeln und Obst essen. Bei Erbsen, Sojabohnen und Bohnen sollte man nur selten zugreifen. Von strengen Diäten ist abzuraten.

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  • Eisenmangel bei Jugendlichen ausgleichen

    Vor allem Mädchen sind im Jugendalter in Österreich nicht gut mit Eisen versorgt. Die Folgen sind Erschöpfung, Abgeschlagenheit und schlechtere Lernleistungen. Gerade der steigende Anteil an vegetarisch und vegan lebenden jungen Menschen macht Eisen zum Problemnährstoff und eine Supplementierung notwendig.

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Spectrum Onkologie

  • Entscheidend: rechtzeitiger Einsatz der Palliativmedizin bei weitergeführter onkologischer Betreuung

    Wie alle anderen Patienten haben auch Patienten mit Krebserkrankungen den Anspruch auf eine optimale medizinische Behandlung ihrer Grundkrankheit und auf eine umfassende Betreuung all ihrer krankheitsassoziierten medizinischen und gesundheitsrelevanten Probleme. Dabei steht im Betreuungskonzept von Krebspatienten sowohl aus ärztlicher Sicht…

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  • Barrieren in der Palliativmedizin

    Palliativmedizin hat sich in den letzten Jahren zu einer der am schnellsten wachsenden Subspezialitäten entwickelt.

    In den letzten Jahren wurden Modelle entwickelt, um die frühe Integration von palliativer Betreuung zu fördern.

    Die Befürchtung von Hämatoonkologen, dass sich Patienten dann onkologischen Therapien frühzeitig entziehen, hat sich in der Praxis nicht bestätigt.

    Seitens der Patienten wird das Konzept zusätzlicher palliativer Betreuung immer noch mit dem Gefühl verbunden, „austherapiert“ zu sein. Zudem werden Betreuungs-angebote von Palliativmedizin oft mit Hospizbegleitung verwechselt.

    Mangel an Ressourcen darf keine Barriere für die Zuweisung durch Hämatoonkologen an Palliativmediziner sein.

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  • Die Rolle der Ärzte bei der Unterstützung der Patienten im Entscheidungsprozess

    Welches Behandlungsergebnis für den Einzelnen vorrangig wichtig ist, hängt vom jeweiligen Patienten und dessen Familienumständen ab. Daher ist die Frage nach der „besten“ Behandlung weniger von objektiven Studienergebnissen als vielmehr davon abhängig, welchen Therapie­ergebnissen nach dem individuellen Empfinden – sowohl seitens des Behandelnden als auch des Patienten – die größere Bedeutung beigemessen wird.

    Sogar dann, wenn uns ein Dogma eine Behandlung als die übergeordnete vorgibt, hängen die klinischen Entscheidungen oft von komplexen Kompromissen zwischen den einzelnen zu erwartenden Ergebnissen ab und sollten die Patientenpräferenzen berücksichtigen.

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Klinik

  • Vienna Cancer Center (VCC): Kooperation zwischen KAV und AKH/MedUni Wien

    Das neue Vienna Cancer Center (unter der wissenschaftlichen Leitung von Univ.-Prof. Dr. Christoph Zielinski) ist eine Kooperation der Wiener KAV-Spitäler und der Universitätsklinik/AKH.

    Diese Kooperation ist in Österreich einzigartig. Davon profitiert nicht nur der ­Wissenschaftsstandort Wien, sondern in hohem Ausmaß auch die Versorgung von onkologischen Patienten in den Wiener Spitälern.

    Der Zugang zu innovativen Therapien wird beschleunigt.

    Mehr und größere Studien werden möglich sein.

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  • Schockraumsperre

    Einsparungsmaßnahmen am Lorenz-Böhler-Unfallkrankenhaus: Die Wogen gehen seit Wochen hoch.

    Der Schockraum des „Flaggschiffes der Unfallchirurgie“ muss 3 Tage pro Woche geschlossen bleiben: Schwerverletzte müssen abgewiesen werden.

    Mitarbeiter sind empört und beklagen Informationsdefizite.

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  • Kontroversen der palliativen ­Sedierungstherapie

    Die Problematik der palliativen Sedierungstherapie liegt in der relativ häufigen und uneinheitlichen Anwendung.

    Interdisziplinäre Zusammenarbeit aus den Fachbereichen der Bioethik und Palliative Care ist gefordert, um klare Leitlinien zu definieren.

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Das Medizinprodukt

  • 3D-Druck-Verfahren: Medizin der neuen Dimension

    Implantate, Werkzeuge und Übungsmodelle aus dem 3D-Drucker finden zunehmend ­Eingang in den medizinischen Alltag.

    Passgenaue Medizinprodukte „just in time“ erfordern gut überlegte Investitionsentscheidungen und personelle Ressourcen.

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  • Szintigrafie statt Herzkatheter-Untersuchungen

    Invasive Herzkatheter-Untersuchungen sind Routineverfahren, können aber dennoch eine Reihe von Risiken mit sich bringen.

    Studiendaten zeigen nun, dass auch eine nicht-invasive Bildgebung wie die Myokardszintigrafie in vielen Fällen zur Abklärung geeignet ist.

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  • Pflegereform am Weg

    Die Novelle des GuKG bringt wesentliche Reformen in den Bereichen der Berufsausbildung, der Berufsbilder und der Kompetenzbereiche.

    Neu ist unter anderem die Berufsbezeichnung Diplomierte Gesundheits- und KrankenpflegerIn.

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Spectrum Dermatologie

  • Dermatologie im ­Spannungsfeld zwischen Heilbehandlung und Schönheitsmedizin

    Gegenstand der ästhetischen Dermatologie ist die Veränderung der Haut und ihrer Anhangsgebilde, um ein bestimmtes Schönheitsideal zu erreichen. Hinter den Behandlungswünschen liegen verschiedene Ursachen – nicht selten ­psychiatrische Störungen.

    Das Erbringen einer ästhetischen Therapie entspricht (nicht zuletzt steuerlich) einer ­kommerziellen Dienstleistung, im Gegensatz zur Krankenbehandlung.

    Evidenz: Klinische Studien, wie sie für die Zulassung von Medikamenten und invasiven ­Medizinprodukten nötig sind, werden für kosmetische Methoden und Produkte nicht gefordert.

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  • Fallstricke und deren Vermeidung – Dermatochirurgie bei Hauttumoren

    Aufklärung und Fotodokumentation sind wichtige präoperative Maßnahmen.

    Eine Umstellung der Medikation mit einem Vitamin-K-Antagonisten auf Heparin (Bridging) wegen einer Operation an der Haut sollte nicht erfolgen.

    Die sorgfältige Planung der Defektdeckung ist von entscheidender Bedeutung. Dabei sollte nach einem Algorithmus vorgegangen werden.

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  • Bakterien – Pilze – Viren: Hautinfektionen im Vorschul- und Schulkindesalter

    Im Schulkindesalter häufig auftretende Hautinfektionen inkludieren Verrucae vulgares, ­Mollusca contagiosa, Impetigo contagiosa und Exantheme.

    Die meisten dieser Erkrankungen sind direkt auf die Infektion mit einem bestimmten Erreger zurückzuführen.

    Anders paravirale Exantheme: Sie sind als Antwort des Immunsystems auf eine Virusinfektion aufzufassen.

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Arzt und Praxis

  • Fortbildung: Raus aus dem Alltag!

    Die ausgewiesenen Experten für Endokrinologie und Stoffwechselmedizin Prim. Univ.-Prof. Dr. Peter Fasching, Univ.-Prof. Dr. Bernhard Ludvik und Univ.-Prof. Dr. Rudolf Prager sprachen mit ARZT & PRAXIS über aktuelle und zukünftige Herausforderungen in ihrem Fachgebiet und ihr neues gemeinsames Projekt, das 1. Oberlecher Stoffwechselseminar.

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NephroScript

  • Neue Antidiabetika und Nephroprotektion − SGLT-2-Hemmer Empagliflozin und Inkretinmimetikum Liraglutid

    Die neuen Antidiabetika Empagliflozin und Liraglutid sind als ein Durchbruch für diabetische Patienten mit hohem kardiovaskulären Risiko anzusehen.

    Die unterschiedlichen Wirkmechanismen spiegeln sich in Unterschieden im Profil der kardiovaskulären Benefits wider.

    Im Unterschied zur Liraglutid in der LEADER-Studie wurden in der EMPA-REG-Studie unter Empagliflozin auch harte renale Endpunkte signifikant positiv beeinflusst.

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  • Lupus-Nephritis − Diagnostik, Therapieempfehlungen der Fachgesellschaften und neue Konzepte

    Die unterschiedlichen histopathologischen Klassen einer Lupus-Nephritis ­unterscheiden sich dramatisch in ihrer Prognose.

    Sehr uneinheitliche Empfehlungen der internationalen Fachgesellschaften zu ­Definition von Remission und Relaps, aber auch zur Induktions- und Erhaltungstherapie ­aufgrund verfügbarer Literatur und Evidenz.

    Bei der Entscheidung über das korrekte Management (von abwartend bis höchst aggressiv) sind deshalb eine hohe Expertise sowie eine gehörige Portion Bauchgefühl ­notwendig.

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  • Kontrastmittel-induziertes akutes Nierenversagen − Mythen und Fakten

    Kontrastmittel-induziertes akutes Nierenversagens (KIANV): Inzidenz ­wahrscheinlich überschätzt.

    Entscheidende prophylaktische Maßnahme: ausreichende Hydrierung (bei ­ambulanten Patienten auch oral möglich).

    Als zusätzliche pharmakologische Maßnahmen am ehesten orales N-Acetylcystein sowie Statine.

    Nach Möglichkeit nephrotoxische Substanzen pausieren.

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Neurologisch

  • Autoimmunenzephalitiden: pragmatische Labordiagnostik und Bildgebung

    Seit der Entdeckung der antineuronalen Autoimmunenzephalitis vor etwa 10 Jahren ist eine Reihe neuer Oberflächenrezeptorantikörper bekannt geworden, welche jeweils mit einem bestimmten neurologischen Syndrom oder einer Symptomenkonstellation sowie auch allfälligen Komorbiditäten wie Tumoren assoziiert sind. Eine frühe Diagnose und Therapie ist mit einem besseren Outcome der PatientInnen verbunden.

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  • Neues zur Myasthenia gravis

    Im Kontrast zu den beachtlichen Fortschritten zur Pathophysiologie der Myasthenia gravis gab es bislang relativ wenige positive Studien mit Klasse-I-Evidenz zur Behandlung dieser Erkrankung. Nun konnte in einer multizentrischen randomisierten Studie erstmals der positive Effekt einer Thymektomie auf den Langzeitverlauf der nicht-Thymom-assoziierten Myasthenie gezeigt werden (NEJM 2016; 375).

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  • Morbus Parkinson: neue Subklassifizierungen

    Die Parkinson-Erkrankung ist durch einen noch immer unaufhaltsam progredienten neurodegenerativen Prozess gekennzeichnet und betrifft als systemische Erkrankung wesentlich mehr Bereiche als das Nervensystem. Unterschiedliche molekularbiologische und genetische Grundlagen, neuropathologische Befunde und klinische Verläufe haben zu neuen Subklassifizierungen geführt und stellen das bisherige Konzept einer einheitlichen Erkrankung infrage.

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ApoPunkte

  • Klimakterium: Pflanzliche Alternativen zur Hormonersatztherapie bei leichten und mittleren Wechselbeschwerden

    Lernziel: Die breite Palette klimakterischer Beschwerden ist eine Folge der tief greifenden Änderungen im Hormonhaushalt der Frau. Wie man den Symptomen unter Einbeziehung moderner und traditioneller Behandlungsmethoden begegnen kann, soll dieser Beitrag vermitteln. Der Überblick reicht von der Ernährung sowie Nahrungsergänzung über Arzneidrogen bis hin zu Arzneispezialitäten auf pflanzlicher Basis und widmet sich letztlich auch der Qualität der eingesetzten natürlichen Zubereitungen.

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Diabetes Forum

  • Diabesity: Risikofaktor in der Schwangerschaft

    Diabetes und Adipositas haben – allein oder in Kombination – unmittelbar negative Auswirkungen auf die Schwangerschaft.

    Ein entsprechendes Management sowohl von Adipositas als auch Diabetes ist erforderlich, um das Risiko für Mutter und Kind in und nach der Schwangerschaft zu reduzieren.

    Bereits vor der ­Schwangerschaft sollten Lebensstilmaßnahmen und eine gute Einstellung des Blutzuckers ­eingeleitet werden.

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  • Diabesity und Depression – gegenseitige Risikoerhöhung

    Das Risiko, eine Depression zu entwickeln, ist bei adipösen diabetischen Patienten im Vergleich zur nichtdiabetischen Population verdoppelt.

    Die Koinzidenz von Diabetes und Depression ist generell als ungünstig einzustufen.

    Die Mortalität ist in der betroffenen Patientengruppe signifikant höher. Darüber hinaus beeinflusst die Depression den Verlauf des Diabetes negativ und umgekehrt.

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  • Diabesity und Mikrobiom

    Veränderungen in der Zusammensetzung der Darmflora sind mit Adipositas und Diabetes assoziiert.

    Diese Veränderungen stehen mit einer erhöhten Darmpermeabilität und vermehrter Inflammation in Zusammenhang.

    Strategien zur Modulation des Mikrobioms können als zusätzliche Säule der Therapie neben ­diätetischen ­Maßnahmen wirkungsvoll sein.

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Spectrum Urologie

  • Das Blasenschmerzsyndrom

    Bei PatientInnen mit chronisch persistierenden (> 6 Monate) oder rezidivierenden Schmerzen im Becken, begleitet von Harnwegssymptomen wie z. B. persistierendem Drang oder Pollakisurie, immer auch an Blasenschmerzsyndrom denken.

    Eine sorgfältige multidisziplinäre Abklärung ist Voraussetzung für die richtige Diagnose und eine patientengerechte Therapie.

    Es stehen uns heute zahlreiche Therapieformen zur Verfügung, mit denen zumindest eine Verbesserung der Symptomatik und damit auch der Lebensqualität der PatientInnen erreicht werden kann.

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  • Sternstunde Fortbildung: das Uro-onkologische Symposium

    URO-ONKOLOGISCHES SYMPOSIUM, 3. 12. 2016, WIEN

    Für das Nierenzell-, Prostata- und Urothelkarzinom der Blase steht eine Vielfalt neuer Therapieansätze zur Verfügung.

    Während früher der Ursprungsort einer Krebserkrankung als entscheidend für die medikamen­töse Behandlung galt, richtet sich der Einsatz heute nach biologischen Kriterien.

    In der Tumortherapie geht es künftig insbesondere darum, Therapieregime zu entwickeln,welche die verschiedenen medikamentösen Therapieansätze kombinieren.

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  • Männergesundheit 2017. Das nächste Ziel.

    Männer nehmen aufgrund kultureller Konditionierungen ihre Gesundheit nicht wichtig genug.

    Verantwortungsbewusste Ärzte und Gesundheitsdienstleister haben es in der Hand, eine neue soziale Bewegung zu etablieren, die darauf abzielt, ein umfassendes Gesundheitsbewusstsein im alltäglichen Leben von jungen und älteren Männern zu integrieren.

    Kommunikationsforschung ist essenziell, um die medizinische Fachwelt in der Schaffung geeigneter Konditionen zu unterstützen, damit ihre wichtigen, gesundheitsbezogenen Botschaften tatsächlich bei Männern ankommen.

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Zahn Krone

Spectrum Pathologie

  • Regressionsgrading beim Mammakarzinom

    Ein umfassendes Regressionsgrading ist zur exakten Beurteilung des Ansprechens auf die neoadjuvante Therapie unerlässlich.

    RCB (Residual Cancer Burden) ist ein internetbasiertes, mathematisches Klassifikationsmodell mit hoher klinischer Relevanz, in das auch DCIS-(Duktales-Karzinom-in-situ-)Komponenten mit einfließen.

    Neben RCB sollte das Grading auch ein ypTNM-Staging, ein histopathologisches Grading und die immunhistochemische Untersuchung von ER, PR, Ki67, HER2 beinhalten.

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  • Was Pathologen über die Immuntherapie wissen sollten

    Immuntherapien verlängern das Leben von Patienten mit nichtkleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) im Vergleich zur Chemotherapie.

    PD-L1 ist kein robuster Biomarker für das Ansprechen auf eine Immuntherapie, aber derzeit der einzig verfügbare immunhistochemische Parameter.

    Die PD-L1-Expression wird durch verschiedene biologische und verfahrenstechnische Variablen beeinflusst.

    Es ist wichtig, die Fallstricke der PD-L1-Immunhistochemie zu kennen und Maßnahmen zu ergreifen, um die Fehlerrate zu minimieren.

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  • Liquid Biopsy: Tumorspezifische Informationen aus dem Blut

    Wichtige aktuelle und zukünftige Anwendungsmöglichkeiten der ctDNA-Analyse sind

    der Nachweis sehr kleiner Tumoren, die der Bildgebung entgehen,

    die Evaluierung chirurgischer Interventionen,

    das engmaschige Monitoring des Ansprechens auf medikamentöse Therapien in Echtzeit,

    die Früherkennung der Ursache für eine Resistenzentwicklung und

    die optimierte Therapieplanung nach Resistenzentwicklung.

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Die Punkte

  • Psyche und Soma

    Lernziel: Vermittlung der Zusammenhänge von psychischen und somatischen Erkrankungen und des Therapiemanagements von Patienten, die an einer chronischen somatischen und komorbid auch an einer depressiven Erkrankung leiden. Der Fokus liegt auf der negativen Auswirkung von chronischem Stress, der über die HPA-Achse moduliert wird.

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