Die Highlights im Juli

Arzt und Praxis

  • Das richtige Fortbildungsangebot für jede Zielgruppe

    ARZT & PRAXIS sprach mit Univ.-Prof. Dr. Rudolf Prager, Vorstand der 3. Medizinischen Abteilung am Krankenhaus Wien-Hietzing, und Mag. Miriam Satler, Lilly Diabetes Österreich, über epidemiologische Trends, Prävention, medizinische ­Versorgung und vor allem über Fortbildungsaktivitäten im Bereich Diabetes.

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  • Diplom-Fortbildungs-Programm – der letzte Schliff

    In knapp 2 Monaten, am 1. September 2016, überprüft die Österreichische Ärztekammer erstmals flächendeckend die ­ärztliche Fortbildungsverpflichtung. ARZT & PRAXIS bringt Klarheit in letzte Fragen rund um das Diplom-Fortbildungs-Programm, die ­ärztliche Fortbildung und deren korrekte Dokumentation.

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  • DFP-Literaturstudium weiter im Aufwärtstrend

    Neben der Präsenzfortbildung nimmt das Literaturstudium im Diplom-Fort­bildungs-Programm (DFP) eine zentrale Rolle ein: 2015 wurden über 200.000 Fachartikel gelesen und bearbeitet und mehr als 400.000 DFP-Punkte erworben.

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Neurologisch

  • Stress und Darm

    CRF vermittelt als wichtigstes Neurohormon die Stressantwort: Im ZNS führt es zur Aktivierung der HHN-Achse, wirkt aber auch als Neurotransmitter und -modulator und koordiniert die autonome, viszerale und verhaltensbiologische efferente Antwort auf Stress; im Darm fungieren CRF-Rezeptoren als wichtige Mediatoren einer differenzierten Modulation viszeraler Funktionen nach akuter oder chronischer Stressexposition.

    Studien sprechen dafür, dass Alterationen der zentralen und peripheren CRF-Signaltransduktion, wie sie bei Stressexposition zu finden sind, vermittels autonomer, endokriner, enterischer und immunologischer Mechanismen zu den Veränderungen gastrointestinaler Funktionen sowie des Mikrobioms führen, die für die Entstehung und Aufrechterhaltung funktioneller Magendarmerkrankungen bedeutsam sind.

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  • Die Rolle von Affekt bei viszeralem Schmerz

    Schmerz hat neben einer sensorischen auch eine wesentliche affektive Komponente, die sich bei chronischen Schmerzsyndromen, vor allem bei chronischem Viszeralschmerz, in Form von Depression oder Angststörung manifestieren kann.

    Die Forschung zu Viszeralschmerzen konnte einige zentrale Hirnstrukturen wie medialen Thalamus, präfrontalen Kortex oder Amygdala identifizieren, die für die affektive Dimension von Viszeralschmerz verantwortlich sind.

    Mechanistisch stellten sich der zerebrale Rezeptor TRPV1 oder das Neuropeptid CRH als essenzielle Faktoren der zerebralen Interaktion von Emotion und Nozizeption heraus, die aktuell auch vielversprechende Kandidaten für zukünftige, gezielte Ansätze zur Therapie der affektiven Komponente von Viszeralschmerzsyndromen darstellen.

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  • Alltagsrelevante Feinmotorikstörung bei Morbus Parkinson – Hinweis auf signifikanten Beitrag der gliedkinetischen Apraxie

    Traditionellerweise wurde die dopaminerg gut behandelbare Extremitätenbradykinese für die Einschränkung von feinmotorisch fordernden Tätigkeiten von Parkinson-PatientInnen verantwortlich gemacht. Feinmotorikstörungen stellen einen sehr häufig berichteten Prädiktor des krankheitsassoziierten Leidensdrucks dar und werden bereits von Beginn an von den PatientInnen als störend…

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Klinik

Ärzte Krone

  • „Erschütternder Umgang“

    Im Interview mit der Ärzte Krone erläutert ÖÄK-Präsident Dr. Artur Wechselberger, wie er das Thema „Wertschätzung gegenüber Ärzten“ erlebt, und spricht – Stichwort „Mystery Shopping“ – auch von „niederträchtigen Maßnahmen“ der hohen Politik.

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  • Osteoporose-Fraktur: Nach Primärversorgung keine Zeit verlieren!

    Osteoporosebedingte Frakturen erfordern ein umfangreiches interdisziplinäres Management – mit nahtlosem Übergang zu rehabilitativen und sekundärpräventiven Maßnahmen.

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  • Ästhetische Medizin – ein Frauenthema?

    Ging man vor zehn Jahren noch davon aus, dass der Anteil der Männer, die sich einem ästhetischen Eingriff unterziehen lassen, deutlich ansteigen wird, so ist man heute mit der Tatsache konfrontiert, dass sich der Anteil männlicher Patienten am Klientel der ästhetischen Mediziner seit Längerem stabil eingependelt hat. „Alles, was ein Mann schöner ist als ein Aff …“ – gilt das auch heute noch?

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Apotheker Krone

Das Medizinprodukt

Spectrum Urologie

  • Erektile Dysfunktion aus der Sicht des niedergelassenen Andrologen

    Die erektile Dysfunktion ist ein Symptom einer Reihe von Erkrankungen aus dem urologischen, internistischen und neurologischen Bereich.

    Eine fachübergreifende netzwerkorientierte Abklärung des Patienten ist in vielen Fällen notwendig.

    Nach Abklärung und Diagnosefindung sollte ein multimodales Behandlungskonzept mit Einbeziehung der verschiedenen Fachrichtungen erfolgen.

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  • Das vielfältige Erscheinungsbild des männlichen Hypogonadismus

    Die Hauptsymptome des Hypogonadismus sind verminderte Libido, erektile Dysfunktion und Hitzewallungen.

    Die Diagnose basiert auf Symptomen des Androgenmangels ausgelöst durch konstant verringerte Serumtestosteronwerte.

    Bei erwachsenen Patienten mit Hypogonadismus sollte die Hormonersatztherapie nur bei starken Beschwerden begonnen werden und auch nur, wenn Lebensstiländerung, Gewichtsverlust und eine Behandlung der Komorbiditäten erfolglos waren.

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  • HPV bei Männern

    Anogenitale Warzen treten bei 25–34-jährigen Männern mit einer Inzidenz von über 400/100.000 Personen/Jahr auf und sind somit häufige Infektionen.

    Besondere klinische Relevanz haben Infektionen mit „High risk“-HPV-Typen wegen der Entwicklung von anogenitalen Karzinomen.

    Auch ohne Vorliegen typischer Hautveränderungen gelingt der Nachweis von HPV in gesunder Haut in bis über 50 % der Fälle. Eine unkritische Diagnostik ist daher nicht zu empfehlen!

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Spectrum Dermatologie

  • DFP-Literaturstudium: Arzneireaktionen – von lästig bis lebensgefährlich (3 DFP-Punkte)

    Lehrziel:

    • Wissen über Klassifikation, Klinik und therapeutisches Management von unerwünschten Arzneimittelwirkungen
    • Identifikation von Arzneireaktionen, die der allergologischen Abklärung bedürfen
    • Kenntnis der für die Zuweisung zur allergologischen Abklärung relevanten Informationen
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  • Die Allergologie als Querschnittsfach – alles bestens?

    Große Diskrepanz. Das allergologische Wissen ist in den letzten Jahrzehnten explosionsartig gewachsen, die Umsetzung in Klinik und Praxis konnte mit dem Wissenszuwachs nicht immer Schritt halten.

    Zweifelhaftes Alleinstellungsmerkmal: Als wohl letztes westliches Land hat Österreich noch immer keinen Spezialisten für Allergologie.

    Noch immer Zukunftsmusik. Allergologie ist ein Querschnittsfach. Eine Spezialisierung für Allergologie ist dringend zu fordern.

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  • Ekzeme – lästig, chronisch, aber gut behandelbar

    Ekzem-Krankheiten sind als nichtinfektiöse, entzündliche Intoleranzreaktionen der Haut primär über ihr morphologisches Erscheinungsbild definiert: ein nach- und nebeneinander Auftreten von Erythem, Bläschen, Exsudation, Papeln, Pusteln und Schuppen (ohne dass alle diese ­Effloreszenzen auftreten müssten).

    Die Auswahl der meist topischen Therapeutika (in diesem Kontext vor allem Kortikosteroide) orientiert sich an der konkret vorliegenden Ekzem-Variante, wobei die einzusetzende Galenik durch den zeitlichen Zustand des Ekzems vorgegeben wird: akut nässende Ekzeme benötigen Zubereitungen mit einer hauptsächlich wässrigen Basis, chronische Ekzeme hingegen eine rückfettende Basis.

    Eine systemische Retinoid-Therapie kann bei hartnäckigen dyskeratotischen Ekzemen indiziert sein.

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Spectrum Onkologie

  • Die „junge Schiene“ der ÖGHO-Frühjahrstagung | Hämato-Onkologie – what else?

    Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Christoph Zielinski und Prim. Univ.-Doz. Dr. Ansgar Weltermann über Gründe, warum Studierende der Medizin das Fach Innere Medizin und Hämatologie und internistische Onkologie wählen sollten:

    Forschung und Entwicklung: Hinsichtlich neuer Medikamente, molekularer Diagnostik und translationaler Forschung steht die Hämato-Onkologie an der Front der Ereignisse.

    Breites Tätigkeitsfeld: Die Vielfalt der Indikationen und das Berufsspektrum (von Grundlagenwissenschaft bis Klinik) sind so breit gestreut wie in kaum einer anderen medizinischen Disziplin.

    Arzt-Patient-Beziehung: Die intensive Kommunikation und Zusammenarbeit über längere Zeit zeigt sich in einer ausgeprägten Arzt-Patient-Beziehung.

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  • Benchmarks der qualitätsorientierten Versorgung – Zentralisierung in der gynäkologischen Onkologie

    Das Konzept evidenzbasierter Leitlinien, multidisziplinärer und zertifizierter Organzentren (Brustzentren, gynäkologische Krebszentren) basiert entscheidend auf Initiativen der Frauenheilkunde und hat die Entwicklung in der Onkologie insgesamt nachhaltig geprägt.

    Spezialisierung, Fallzahl und die Durchführung klinischer Studien verbessern die Prognose.

    Eine sich ständig in Weiterentwicklung befindliche medizinische Spezialisierung kann nicht zum Einwand gegen ein Zentrum genommen werden, sondern sie erfordert es.

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  • ALK-Inhibition bei EML4-ALK-Translokation: Erfahrungen in Österreich

    Eine EML4-ALK-Translokation findet sich bei 2–7 % aller NSCLC-Patienten. Die Treibermutation kann durch zielgerichtete Therapien inhibiert werden. In Österreich derzeit zugelassen sind Crizotinib und Ceritinib.

    Mit den neuen Substanzen gibt es im Rahmen der Austrian Lung Cancer Study Group ausgezeichnete Erfahrungen.

    Die Bedeutung der frühen Verfügbarkeit neuer Substanzen lässt sich exemplarisch an der ersten Patientin nachvollziehen, die in Österreich mit Ceritinib behandelt wurde.

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Die Punkte

  • Diagnose und Therapie der Clostridium-difficile-Infektion

    Lehrziel:

    Verständnis über Pathogenese, Risikofaktoren und Diagnose einer Clostridium-difficile-Infektion (CDI); Kenntnisse über die antimikrobielle Therapie (Erstlinien-/Rezidivtherapie), fäkale Mikrobiota-Transplantation sowie über die Indikationen für eine chirurgische Therapie; Wissen um die Möglichkeiten zur Prävention einer CDI.

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Diabetes Forum

  • Lipidtherapie – was empfehlen die aktuellen Guidelines?

    „Die LDL-C-Senkung ist 2016 definitiv gesichert.

    „„Typ-2-Diabetes: LDL-Cholesterin-Ziel von <70 mg/dl anstreben durch Statine ± Ezetimib.

    „„PCSK9-Hemmer werden für Patienten mit familiärer Hypercholesterinämie und für sorgfältig ausgewählte statinintolerante Patienten eine weitere Verbesserung im klinischen Management bringen.

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  • Statintherapie – Zielwerterreichung und kardiovaskulärer Benefit bei Patienten mit Diabetes mellitus

    Sowohl Typ-2- als auch Typ-1-Diabetes geht mit einem deutlich erhöhten kardiovaskulären Risiko einher.

    Das LDL-Cholesterin ist auch bei manifestem Diabetes ein zentraler kardiovaskulärer Risikofaktor.

    Das Erreichen der Zielwerte für das LDL-Cholesterin ist unabdingbar für eine optimierte ­kardiovaskuläre Prävention.

    Statine stellen auch für Menschen mit Diabetes die Basis der lipidsenkenden Therapie dar.

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  • Wirkmechanismus der PCSK9-Hemmung

    „Gain-of-Function“-Mutationen im PCSK9-Gen sind eine sehr seltene Ursache für die familiäre ­Hypercholesterinämie.

    Statine erhöhen die PCSK9-Spiegel über die Aktivierung von Transkriptionsfaktoren, die den ­Cholesteringehalt der Zelle detektieren, die so genannten SREBP.

    „Loss-of-Function“-Mutationen im PCSK9-Gen führen zu sehr niedrigen LDL-Cholesterin-Spiegeln (< 20 mg/dl), haben aber auf die Gesundheit und Lebensqualität der betroffenen Personen keinen Einfluss.

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Spectrum Psychiatrie

  • Armut und Depression

    Armut, Arbeitslosigkeit und Wohnungslosigkeit sind signifikante Faktoren für sozialen Stress, der sich mit psychischen Herausforderungen jeder Art wie z. B. einer Depression potenziert; sozialer Stress trägt gleichzeitig bei mangelnder Resilienz und fehlenden anderen Ressourcen zum erhöhten Depressionsrisiko bei.

    Ohne Hilfe zur realen Problemlösung, ohne soziale Unterstützung, Wohnung, Reintegration ins Arbeitsleben, Hilfe bei der Kindererziehung gelingt es auch durch Therapien kaum, eine Wende herbeizuführen – ohne Dach über dem Kopf und ohne soziale Reintegration gibt es keine psychische Recovery.

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  • Depressiver Wahn – eine phänomenologische Untersuchung

    Depressiver Wahn ist das Kernsymptom der schweren depressiven Episode mit psychotischen Symptomen und umfasst die Themen Schuld, Verarmung, Hypochondrie. Psychotische Depressionen sind häufiger als allgemein angenommen und mit vermehrter Suizidalität verbunden.

    Depressive Wahninhalte sind Teil von Persönlichkeit, Lebensgeschichte und depressivem Syndrom und verbergen sich hinter schwerer Depersonalisation und Angst. Depressive Wahn­themen müssen aktiv exploriert werden.

    Die Bedeutung des Angstaffekts bei der Wahngenese macht eine ausreichend hoch dosierte und oft länger dauernde Benzodiazepingabe erforderlich, der die Kombi-nationsbehandlung mit Neuroleptika und Antidepressiva folgt.

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  • Radikalisierung – wenn Menschen extrem werden

    Ein besseres Verständnis der psychologischen Mechanismen hinter Radikalisierung und Extremismus ist ein wesentlicher Schlüssel zur Prävention von extremistischen Taten und Terrorakten.

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Gyn-Aktiv

  • „25 Jahre AGO Austria – eine Weltreise“

    Mit der nunmehr 25. Jahrestagung feiert die AGO Austria ein großes Jubiläum und stellt es unter das Motto „Eine Weltreise“ – ein Weg, der bei einer kleinen ­Arbeitsgemeinschaft in Österreich begann und hin zu der international ­vernetzten und vielbeachteten wissenschaftlichen Arbeits- und Studiengruppe führte.

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  • Endometriumkarzinom: Leitlinien-konformes Vorgehen am Routinefall

    Abklärung: Postmenopausale Blutungsstörungen müssen weiterhin histologisch abgeklärt werden (Goldstandard: Hysteroskopie mit fraktionierter Abrasio; evtl. ersatzweise nicht-invasives Verfahren).

    Chirurgie: laparoskopische Therapie Standard, strengere Indikationsstellung zur pelvinen und paraaortalen Lymphonodektomie.

    Postoperativ: bei intermediären Risiko Brachytherapie, bei Hochrisiko adjuvante Chemotherapie mit Carboplatin und Paclitaxel.

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  • Der Österreichische Verhütungsreport 2015

    Im Vergleich zu 2012 ist die Anwendung einer Verhütungsmethode zurückgegangen (von 77 % auf 72 %).

    Im Vergleich zu 2012 gab es einen deutlichen Rückgang bei der Pille. Dabei scheint ­wachsende Hormonskepsis eine entscheidende Rolle zu spielen.

    Knapp drei Viertel der Befragten wünschen sich mehr Information zum Thema – und zwar vor allem durch den Arzt.

    Bei Kostenübernahme durch die Krankenkassen für Verhütungsmittel würde sich gut die Hälfte der ­Befragten für eine andere und meist wirksamere Methode entscheiden und es gäbe etwa 10.000 Schwangerschaftsabbrüche weniger.

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Fakten der Rheumatologie

  • PsA: Vielfältigkeit des klinischen Erscheinungsbildes

    Die Psoriasis-Arthritis bietet ein heterogenes klinisches Bild.

    Jede Gelenkregion kann befallen sein, auch die Wirbelsäule.

    Die Behandlung der Psoriasis-Arthritis erfordert ein interdisziplinäres Management.

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  • Neue therapeutische Konzepte bei PsA

    Zur Behandlung der PsA wird rezent eine Reihe von verschiedenen neuen Medikamenten entwickelt, die unterschiedlichen Substanzklassen zugerechnet werden können.

    Zum einen sind das zielgerichtete synthetische DMARDs (wie der PDE4-Inhibitor Apremilast), zum anderen biologische DMARDs, wie IL-12/23- und IL-17-Inhibitoren.

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  • Teil 4: Prognose kindlicher Rheumaerkrankungen

    Das klinische Bild der juvenilen chronischen Arthritis (nach neuer Nomenklatur der ILAR 1998: juvenile ­idiopathische Arthritis [JIA]) ist wesentlich vielgestaltiger als chronische Arthritiden im Erwachsenenalter.

    Die Patienten sind chronisch kranke Kinder und Jugendliche, die während ihrer körperlichen und psychosozialen Entwicklung erkranken.

    Neben den spezifischen Problemen der kindlichen Arthritis an einem oder mehreren Gelenken (Oligoarthritis/Polyarthritis) treten oft assoziierte pädiatrische Krankheitsbilder oder Komplikationen wie Wachstumsstörung oder Beeinträchtigung des Ernährungszustandes hinzu.

    Von diesen Folgesymptomen wird die Prognose der kindlichen Arthritis bestimmt.

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