Die Highlights im September

Spectrum Onkologie

  • Multiples Myelom und Smoldering Myelom: Neues in Krankheitsdefinition und Therapiestrategien

    Enorme globale Forschungsaktivitäten haben zu einem vertieften Verständnis der Biologie der Erkrankung, zu einer Neudefinition von Patienten mit „frühem Myelom“ und zu verbesserten Therapiestrategien geführt.

    Zu den wirksamsten neuen Substanzen zählen Carfilzomib, Ixazomib, Elotuzumab und Daratumumab; bemerkenswert auch der Histon-Deacetylase-Inhibitor Panobinostat und viele andere erfolgversprechende, allerdings noch nicht zugelassene oder zulassungsreife Substanzen.

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  • Sozioökonomische Aspekte der CML

    Die Kosten einer CML-Therapie setzen sich aus den Therapiekosten selbst, den Kosten für die Behandlung von Nebenwirkungen, Monitoring und mangelnder Adhärenz zusammen.

    Der Einfluss der Kosten auf die Therapie ist vielfältig und kann z. B. durch limitierte Leistungen der jeweiligen Gesundheitssysteme zu eingeschränkter Patientenadhärenz und geringerem Gesamtüberleben führen.

    Cost-Effectiveness-Analysen zeigen heterogene Ergebnisse; ihre methodischen Limitationen sind innerhalb der Ärzteschaft wenig bekannt.

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  • Neue Verfahren zur Gewinnung zirkulierender Tumorzellen (CTC): antikörperunabhängige Isolierung zirkulierender Tumorzellen

    Um das diagnostische Potenzial der extrem seltenen zirkulierenden Tumorzellen (CTC) optimal nutzen zu können, bedarf es der möglichst vollständigen Isolierung und Charakterisierung der kompletten CTC-Population ohne Selektion einzelner Subpopulationen.

    Im Gegensatz zum standardmäßig eingesetzten Isolationsverfahren, das auf der Verwendung von Anti-EpCAM-Antikörpern basiert, nutzen neue Technologien die biophysikalischen Besonderheiten von CTC zu deren Aufreinigung.

    In der Entwicklung befindliche Methoden beruhen auf der Trennung aufgrund der Zellgröße, des Verhaltens im dielektrischen Feld oder auf negativer Selektion (Antikörper gegen nichtrelevante Blutbestandteile).

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Gyn-Aktiv

  • Gibt es noch eine Indikation zur Axilladissektion?

    Die axilläre Lymphknotendissektion (ALND) wird nach wie vor als therapeutischer Standard bei Patientinnen mit Mammakarzinom und metastatisch besiedelten Lymphknoten angesehen. William Halsted hat 1894 die radikale Mastektomie mit der systematischen Lymphknotenentfernung als optimale operative Therapieform etabliert. Dieser Standard änderte sich…

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  • Ovarialkarzinom-Rezidiv – welche Therapieoption wann und warum?

    Gynäko-onkologisches Frühjahrs-Symposium:

    Charakteristika des Ovarialkarzinoms: primär hohe Chemosensitivität, jedoch hohe ­Rezidivierungsrate, Neoangiogenese als wichtiger Faktor der Tumorprogression, fast die Hälfte der Karzinome mit Störung der homologen Rekombination (20 % BRCA-mutiert). Allen ­Patientinnen mit epithelialem OC wird eine genetische Beratung empfohlen.

    Medikamente für die unterschiedlichen Rezidivzeitpunkte: zu den klassischen platin-basierten ­Chemotherapie-Kombinationen mit Gemcitabine, pegyliertem liposomalem Doxorubicin und Paclitaxel sind nun auch der Angiogenesehemmer Bevacizumab, PARP-Inhibitoren und Trabectedin zugelassen.

    Weil das Rezidiv nach wie vor inkurabel ist, besteht ein besonderer Fokus auf der Palliation ­krebsbezogener Symptome und Optimierung der Lebensqualität, besonders bei Platinsresistenz mit infauster Prognose.

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  • Thromboserisiko bei oralen Kontrazeptiva – Patientinnenaufklärung und forensische Problematik

    Die seit den Anfangsjahren der kombinierten oralen Kontrazeptiva bekannte leicht erhöhte Thromboseneigung ist abhängig von der Art des eingesetzten Gestagens.

    Bei Vermarktung des „Gewichts-Vorteils“ von Gestagenen der 3./4. Generation mit zusätzlich leicht erhöhtem Thromboserisiko besteht Gefahr der Selektion von ohnehin thrombosegefährdeten Patientinnen mit Gewichtsproblemen.

    Das Risiko lässt sich durch gute Anamnese, überlegte (Weiter-)Verschreibung und die Vermeidung thrombogener Situationen deutlich einschränken.

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Die Punkte

Fakten der Rheumatologie

  • EULAR-Highlights: RA

    Intensivierte Kontrollen und Kombinationstherapien bringen für die PatientInnen Vorteile, sind jedoch auch deutlich aufwändiger zu monitorisieren.

    Biologika sind effektive, zuverlässige Therapeutika, und mit den Biosimilars stehen uns nun neue, kostengünstige Alternativen zur Verfügung.

    Neben der rheumatoiden Arthritis (RA) muss unser Augenmerk auch auf die Komorbiditäten gelenkt werden, die mit der Erkrankung einhergehen können.

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  • EULAR-Highlights: Vaskulitiden

    Rückfälle sind bei Riesenzellarteriitis häufig. Eine hohe Erkrankungsaktivität zur Diagnosestellung geht mit einer höheren Rückfallswahrscheinlichkeit einher.

    Untersuchungen verschiedener Therapieschemata zeigen großen Bedarf für nebenwirkungsärmere ­Therapieoptionen.

    Die Riesenzellarteriitis ist eine Systemvaskulitis. Ein extrakranieller Befall ist häufig.

    Tocilizumab bei Riesenzellarteriitis: Präliminäre Daten zeigen vielversprechende Ergebnisse.

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  • EULAR-Highlights: Kollagenosen

    Lupus-Nephritis (LN): Neue Studien mit Rituximab sind im Laufen.

    Proteinurie: Gemessen in absoluten Zahlen hat sie den besten Vorhersagewert für die langfristige Erhaltung der Nierenfunktion in LN.

    EULAR-Empfehlungen für eine gesunde Schwangerschaft.

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Ärzte Krone

  • Kommunikation mit Krebspatienten: In schweren Zeiten begleiten

    Im Rahmen des Kommunikationsschwerpunktes 2015 beschäftigt sich die Ärzte Krone diesmal mit der Wichtigkeit der Arzt-Patienten-Kommunikation bei Krebspatienten im allgemeinmedizinischen Setting. Im Gespräch: die Wiener Psychoonkologin Dr. phil. Gabriele Traun-Vogt.

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  • Gute Nacht, Allgemeinmedizin?

    Es ist durchaus unklar, ob es in Österreich in einigen Jahren noch „Praktiker“ geben wird. Die Gründe dafür sind vielfältig. Die ungeklärte Finanzierung der Lehrpraxis und die Tendenz der Spitäler, vor allem Fachärzte – „für sich“ – auszubilden, sind zwei der vielen Rahmenbedingungen.

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  • Harnwegsinfekte: jede 3. Frau betroffen

    Die Prophylaxe von rezidivierenden HWI mit kontinuierlicher Gabe von Nitrofurantoin oder Cephalexin für einen Zeitraum von sechs bis zwölf Monaten scheint sehr effektiv zu sein. In manchen Studien wurde einpositiver Effekt für Preiselbeer-Produkte nachgewiesen.

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Universum Innere Medizin

  • Klinische Forschung in Österreich nachhaltig verankern: Nicht länger warten – handeln

    Die 2016 in Kraft tretende neue EU-Verordnung zur Durchführung klinischer Prüfungen bedeutet mehr Wettbewerb für Österreich. Experten fordern weitreichende Infrastrukturmaßnahmen, verbesserte Ausbildungskonzepte und eine bessere Vermarktung klinischer Studien, um Österreich als Land der Innovationen international zu etablieren.

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  • Screening auf chronische Nierenerkrankungen

    Eine chronische Nierenerkrankung (CKD) ist einfach zu diagnostizieren, entsprechende Therapien haben nachgewiesenermaßen einen positiven Einfluss auf ihren Verlauf.

    CKD-Screeningprogramme werden daher vermehrt etabliert, sollten aber auf Grund noch fehlender klarer Evidenz wissenschaftlich bezüglich Kosten und Nutzen evaluiert werden.

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  • DOAK aus nephrologischer Perspektive

    Die intrakranielle Blutung als meistgefürchtete Nebenwirkung einer Antikoagulanzientherapie tritt unter DOAK um das 2- bis 3-Fache seltener auf als unter Warfarin. Gastrointestinale Blutungen traten in den Zulassungsstudien etwas häufiger bei den mit NOAK behandelten Patienten auf.

    Bei entsprechender Anamnese oder Komedikation mit Wirkstoffen, welche die Blutgerinnung ebenfalls beeinflussen bzw. mit dem Metabolismus der DOAK interferieren, muss die Verordnung und Dosierung mit entsprechender Vorsicht geschehen.

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Neurologisch

  • Mechanische Embolektomie – neuer Therapie-Standard des akuten Verschlusses der A. cerebri media

    Die Studien SWIFT PRIME, REVASCAT, ESCAPE, EXTEND-IA, MR-CLEAN: neue Therapie des schweren ischämischen Schlaganfalls – die mechanische Embolektomie ist ein neuer Therapiestandard bei der Behandlung des akuten Verschlusses der distalen A. carotis interna und/oder der proximalen A. cerebri media.

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  • Extrakranielle Gefäßrekonstruktion – Studienergebnisse zur Primär- und Sekundärprophylaxe

    Die CEA (Karotis-Endarteriektomie) ist die Methode der Wahl bei 50–99 % symptomatischer Karotisstenosen.

    CAS (Karotis-Stenting) ist eine alternative Methode, sollte aber auf besondere anatomische Gegebenheiten beschränkt bleiben.

    Bei asymptomatischen Stenosen > 60 % ist eine konservative Therapie gerechtfertigt. Erst bei Fortschreiten der Stenose unter dieser Therapie ist die CEA zu erwägen.

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  • Intrakranielle Gefäßstenosen – die aktuelle Datenlage

    Intrakranielle atherosklerotische Stenosen stellen, sowohl primär- als auch sekundärprophylaktisch, eine Herausforderung an die behandelnden Ärzte und Ärztinnen dar. Nach den Resultaten großer Studien in den letzten Jahren wird primär zu medikamentösen Maßnahmen geraten.

    Eine interventionelle Behandlung sollte erst nach Rezidiv unter intensiver medikamentöser Therapie mit optimaler Risikofaktorenkontrolle und nach Einholung einer Fachmeinung eines erfahrenen vaskulären Neurologen/einer erfahrenen vaskulären Neurologin erwogen werden.

    Der Eingriff sollte an spezialisierten Neurointerventionszentren mit ausreichender Erfahrung durchgeführt werden.

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Das Medizinprodukt

  • 120 Jahre Radiologie: Wenn Unsichtbares sichtbar wird

    Die Radiologie ist wie kaum eine andere medizinische Disziplin überaus technikaffin und -getrieben sowie gleichzeitig minimalinvasiv.

    Durch die Generierung von Daten in Echtzeit zählt die Radiologie zum Vorreiter in Sachen Telemedizin.

    Neue Verfahren sind in der Pipeline, offen ist jedoch noch der Umgang mit „Big Data“.

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  • Vielfältigkeit entscheidet

    Prim. Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Schima ist Vorstand der Abteilung für Diagnostische und Interventionelle Radiologie in drei Spitälern der Vinzenz Gruppe und seit Kurzem auch neuer Präsident der Österreichischen Röntgengesellschaft. Er gibt Einblick in die Vielfalt der Radiologie und die ­aktuellen Herausforderungen.

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  • Videobasierter Kopfimpulstest überholt MRT

    Schwindel zählt zu den häufigsten Krankheitssymptomen, jedoch machen vielfältige Ursachen eine genaue Diagnose oft schwierig.

    Mit dem videobasierten Kopfimpulstest gibt es nun eine einfache Methode, festzustellen, ob Hinweise auf einen Schlaganfall vorliegen.

    Die Deutsche Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und Funktionelle Bildgebung (DGKN) empfiehlt den Einsatz des neuen Tests daher in Notaufnahmen zur Schlaganfalldiagnose.

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Klinik

NephroScript

  • Mythos Vitamin D – Evidenzanalyse zu den postulierten gesundheitlichen Effekten

    Rationale für multiple Gesundheitseffekte von Vitamin D: ubiquitäre Vitamin-D-Rezeptoren mit regulatorischer Wirkung auf Gene, die neben der Kalzium-­Phosphat-Homöostase auch Zellproliferation und Zelldifferenzierung sowie die ­Immunität modulieren.

    Ernüchternde Ergebnisse einer aktuellen Übersichtsarbeit: Evidenz für eine klare Rolle von Vitamin D in allen untersuchten Endpunkten unklar.

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  • Vitamin D und Dialyse

    Vitamin-D-Therapie mit Calcitriol und Vitamin-D-Analoga etabliert zur sHPT-Therapie.

    Kein Unterschied zwischen den einzelnen verfügbaren Substanzen.

    Hinsichtlich kardiovaskulärer Morbidität und Mortalität, Frakturrate, Hospitalisierungen und Parathyreoidektomierate liegen keine kontrollierten Endpunktstudien vor.

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  • Bestimmung von Vitamin D bei Patienten mit CKD 3 und 4

    Optimaler Vitamin-D-Spiegel bei CKD-Patienten ist nicht bekannt.

    Keine Evidenz aufgrund von fehlenden RCTs, ob durch eine Supplementation mit nativem Vitamin D bei CKD-Patienten ein besseres Outcome hinsichtlich klinisch relevanter Parameter wie Progression der Niereninsuffizienz, Auftreten von kardiovaskulären Ereignissen und/oder Mortalität erzielt werden kann.

    Trotzdem aus Assoziationsstudien Empfehlung ableitbar zur jährlichen 25-OH-D-Messung, bei Werten < 20 ng/ml Supplementation mit nativem Vitamin D unabhängig von Vorliegen eines sHPT und Spiegelkontrolle in 6 Monaten (Serum-Ca und -P eng monitorisieren).

    Bei Vorliegen eines sHPT zusätzlich Gabe von aktivem Vitamin D bzw. Analoga, wenn trotz Korrektur aller modifizierbaren Faktoren (Phosphat, Kalzium, Vitamin D) weiter steigende PTH-Werte und/oder persistierende Hypokalziämie.

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Spectrum Dermatologie

  • Psoriasis: Forschung und Weiterentwicklung der Therapie

    Das bessere Verständnis der Pathophysiologie der Psoriasis mit der Erforschung der ­Schlüsselmoleküle der Erkrankung, wie TNF-alpha, IL-12/23 und IL-17, hat die Therapie der Psoriasis revolutioniert.

    In naher Zukunft könnten bis zu 30 neue Therapeutika einschließlich neuer Antikörper, ­Biosimilars und Small Molecules die Zulassung zur Behandlung der Psoriasis erreichen.

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  • Daten aus dem Psoriasis Registry Austria (PsoRA): Häufige Komorbiditäten der Psoriasis

    Psoriasis gilt als Systemerkrankung mit Haut- und Gelenkbeteiligung sowie charakteristischen Komorbiditäten.

    Typische Komorbiditäten sind Psoriasis-Arthritis, metabolische und kardio­vaskuläre Erkrankungen (z. B. Fettstoffwechselstörungen, Diabetes mellitus, arterieller Hypertonus, koronare Herzkrankheit etc.) sowie psychische ­Erkrankungen (z. B. Depression).

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  • Psoriasis geht tief unter die Haut: Psychosoziale Aspekte der Psoriasis

    Psoriasis bedeutet für die Betroffenen eine enorme Einschränkung der Lebensqualität. Sie fühlen sich von den Mitmenschen abgelehnt und entwertet.

    Stigmatisierungs- und Entstellungsgefühle, sozialer Rückzug, Depression und suizidale ­Gedanken können die Folge sein.

    Stress verschlimmert den Krankheitsverlauf. Die Therapie sollte Körper, Seele und das ­psychosoziale Umfeld einschließen.

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Apotheker Krone

  • „Der Internethändler kann auch ums Eck sitzen“

    Apotheken können sich künftig trotz oder mit dem kommenden Versandhandel positionieren, sagt der Handelsforscher Mag. Peter Voithofer. Er rät im Interview mit der Apotheker Krone, sich aber genau zu überlegen, wo die eigenen Stärken liegen, und diese auszubauen.

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  • Selbstbehaltsdebatte: Geld oder Leben

    Die ÖVP denkt im neuen Regierungsprogramm laut über Selbstbehalte nach und entzündet damit im Gesundheitswesen eine Debatte über Prävention aber auch ideologische Standpunkte. Dabei gibt es Selbstbehalte längst – die Apotheken haben täglich damit zu tun.

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  • Gender-Aspekten Beachtung schenken

    Es gibt immer mehr Untersuchungen, die geschlechtsspezifische Unterschiede hinsichtlich Entstehung und Erkennung von Krankheiten sowie im Stoffwechsel identifizieren. Das Eingehen auf biologische Besonderheiten von Frau und Mann wird in der Beratung immer wichtiger.

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Spectrum Urologie

  • Die Depression beim Mann

    Depressionen sind beim Mann unterdiagnostiziert, u. a. aufgrund des externalisierenden Stressverarbeitungsmusters.

    Klinisch steht Irritabilität im Vordergrund: aggressives und impulsives Verhalten mit deutlich negativ getönter Befindlichkeit.

    Ein ungesunder Lebenswandel (Rauchen, übermäßiger Konsum von Alkohol) kann eine zugrunde liegende Depression maskieren oder eine Komorbidität der Depression darstellen. u Bei Verdacht auf eine „männliche“ Depression stehen Selbstbeurteilungsfragen zur Verfügung.

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  • Das war die 1. Advanced Prostate Cancer Consensus Conference in St. Gallen

    Vorbild der APCCC ist die alle zwei Jahre in St. Gallen abgehaltene Early Breast Cancer Consensus Conference.

    Nach 2 Tagen Vorträgen, Pro/Contra-Sitzungen und Diskussionen rund um das fortgeschrittene Prostatakarzinom (PCa) sollten 41 Mitglieder eines interdisziplinär zusammengesetzten Panels zu knapp 100 vordefinierten Fragen einen Konsensus finden.

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  • Antibiotika in der urologischen Praxis

    Die aktuelle Resistenzsituation bei Harnkeimen ist durch eine abnehmende Sensibilität der Erreger gegenüber klassischen Therapeutika wie Breitspektrumpenicilline, Cephalosporine, Cotrimoxazol-Präparate und Chinolone charakterisiert.

    Im stationären Bereich verfügt man für die Behandlung derartiger Infekte über mehrere Möglichkeiten: Carbapeneme, Tigecyclin in hoher Dosis, parenterales Fosfomycin oder Colistin.

    Einen spürbaren therapeutischen Mangel gibt es im niedergelassenen Bereich, da kein oral verfügbares Antibiotikum diese Resistenzen abdecken kann. Bei diesen Patienten wird man auch auf „Reserven“ wie z. B. Mecillinam zurückgreifen müssen.

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Spectrum Psychiatrie

  • Eros, Liebe, Sexualität – erotische Ressourcen in der Cinematherapie

    Im Anton-Proksch-Institut gibt es seit 2009 ein eigens für Suchtkranke entwickeltes Kinotherapieprogramm, in dem Filme als „Mood Stabilizer“ und zur Hoffnungsinduktion eingesetzt werden. Weil Liebesbeziehungen neben den Eltern-Kind-Beziehungen, der Freundesliebe, der Geschwisterbeziehung und der agapeischen Liebe wahrscheinlich die intensivsten, wenn nicht die intensivsten Beziehungen überhaupt sind und es viele Spielarten der Liebe und manchmal leider auch Pathologien der Liebe gibt, und nicht zuletzt im Hintergrund von psychischen Störungen Liebe immer irgendwie mit Thema ist, spielen Liebesfilme in unserer Cinematherapie eine wichtige Rolle.

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  • Psychose im Film

    Das Thema Psychose wurde von Filmemachern vor allem seit den 1990er-Jahren verstärkt aufgegriffen. Aus filmwissenschaftlicher Perspektive ist das Interesse relativ klar nachvollziehbar: es ist das Fremdartige, Ungewisse, Unberechenbare, das Unverbrauchte, Neuartige, der Zugang zu einer fremden, faszinierenden, manchmal bedrohlichen, manchmal poetischen Welt.

    Im Film werden 6 Stereotype thematisiert, die meist in unterschiedlichen Kombinationen abgehandelt werden: der Schizophrene als Täter, Opfer oder Leidender, Psychose als Weltflucht, das wahnsinnige Genie oder Schizophrenie im Mindgame Movie.

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  • Orpheusprogramm – erste Evaluationsergebnisse

    Evaluationsstudien des Orpheusprogramms zeigen, dass der Wunsch nach Autonomie im Fokus der Genesebemühungen suchterkrankter Patienten steht. Von zentraler prognostischer Validität für den Therapieerfolg hat sich dabei der Faktor der Selbstwirksamkeit erwiesen. Die Förderung der Zuversicht des Betroffenen in die eigenen Fähigkeiten erhöht die Wahrscheinlichkeit, selbstgesteckte Zielsetzungen auch tatsächlich zu erreichen.

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Diabetes Forum

ApoPunkte

  • Grundlagen der Behandlung mit ­probiotischen Arzneimitteln

    Lehrziel: Nach dem Literaturstudium soll der Leser verstehen,

    • was ein Probiotikum ist (Definition, Wirkmechanismen);
    • wie sich probiotische Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bezüglich Wirkungsnachweis und Qualitätskriterien unterscheiden;
    • welche stammspezifischen Wirkungen bei ausgewählten Krankheitsbildern nachgewiesen wurden.
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ZahnPunkte

  • Dentinhypersensibilität – Ursachen und Therapieoptionen

    Lernziele:

    Nach Lesen dieses Artikels sind Sie in der Lage,

    • die epidemiologischen Fakten zur Dentinhypersensibilität (DHS) zu beziffern,
    • die Ätiopathogenese der DHS nachzuvollziehen,
    • die hydrodynamische Schmerztheorie zu benennen,
    • den Unterschied zwischen einer DHS und Schmerzen nach Aufhellung vitaler Zähne zu verstehen,
    • das transtheoretische Modell und „motivational interviewing“ in ihren wesentlichen Grundzügen im Zusammenhang mit Verhaltensänderung zu benennen,
    • die Prinzipien der Prävention, nämlich Okklusion der Tubuli oder Desensibilisierung, zu verstehen und Mundhygiene- sowie In-Office-Medizinprodukte diesen beiden Prinzipien zuzuordnen und
    • ihren Patienten die Informationen anzubieten, die für eine partizipative Entscheidungsfindung notwendig sind.
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