Die Highlights im Mai

Spectrum Dermatologie

  • Dermatologie im ­Spannungsfeld zwischen Heilbehandlung und Schönheitsmedizin

    Gegenstand der ästhetischen Dermatologie ist die Veränderung der Haut und ihrer Anhangsgebilde, um ein bestimmtes Schönheitsideal zu erreichen. Hinter den Behandlungswünschen liegen verschiedene Ursachen – nicht selten ­psychiatrische Störungen.

    Das Erbringen einer ästhetischen Therapie entspricht (nicht zuletzt steuerlich) einer ­kommerziellen Dienstleistung, im Gegensatz zur Krankenbehandlung.

    Evidenz: Klinische Studien, wie sie für die Zulassung von Medikamenten und invasiven ­Medizinprodukten nötig sind, werden für kosmetische Methoden und Produkte nicht gefordert.

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  • Fallstricke und deren Vermeidung – Dermatochirurgie bei Hauttumoren

    Aufklärung und Fotodokumentation sind wichtige präoperative Maßnahmen.

    Eine Umstellung der Medikation mit einem Vitamin-K-Antagonisten auf Heparin (Bridging) wegen einer Operation an der Haut sollte nicht erfolgen.

    Die sorgfältige Planung der Defektdeckung ist von entscheidender Bedeutung. Dabei sollte nach einem Algorithmus vorgegangen werden.

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  • Bakterien – Pilze – Viren: Hautinfektionen im Vorschul- und Schulkindesalter

    Im Schulkindesalter häufig auftretende Hautinfektionen inkludieren Verrucae vulgares, ­Mollusca contagiosa, Impetigo contagiosa und Exantheme.

    Die meisten dieser Erkrankungen sind direkt auf die Infektion mit einem bestimmten Erreger zurückzuführen.

    Anders paravirale Exantheme: Sie sind als Antwort des Immunsystems auf eine Virusinfektion aufzufassen.

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Ärzte Krone

Universum Innere Medizin

  • Therapiestandards 2017 zur Behandlung des Diabetes mellitus – Devices

    Seit 2015 ist es möglich, anstelle von Blutzucker Gewebszucker für die Therapieentscheidung zu nutzen; die Messung erfolgt kontinuierlich über subkutan platzierte Sensoren.

    Die Insulinapplikation kann entweder über Pumpen oder über Pen-Systeme erfolgen.

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  • Mehr Präzision in der Rom-IV-Klassifikation

    Gemäß den neuen Rom-IV-Kriterien für Reizdarmsyndrom (RDS) gilt nur mehr der Bauchschmerz als das Hauptkriterium.

    Unklares abdominelles „Unwohlsein‟ wird bei der RDS-Diagnose nicht berücksichtigt.

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  • Advance Care Planning

    Bei Advance Care Planning steht der Kommunikationsprozess im Vordergrund.

    Die Ergebnisse können sehr unterschiedlich sein: Die individuelle Vorausbestimmung von Behandlung in Form rechtlich verbindlicher Verfügungen kann (muss aber nicht!) ein solches Ergebnis sein.

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Arzt und Praxis

  • Fortbildung: Raus aus dem Alltag!

    Die ausgewiesenen Experten für Endokrinologie und Stoffwechselmedizin Prim. Univ.-Prof. Dr. Peter Fasching, Univ.-Prof. Dr. Bernhard Ludvik und Univ.-Prof. Dr. Rudolf Prager sprachen mit ARZT & PRAXIS über aktuelle und zukünftige Herausforderungen in ihrem Fachgebiet und ihr neues gemeinsames Projekt, das 1. Oberlecher Stoffwechselseminar.

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Klinik

  • 24-Stunden-Ambulanz

    In den letzten Jahren haben die Patientenzahlen in den Ambulanzen massiv ­zugenommen. Selbstzuweisungen und ungesteuerter Zugang werden als größte Herausforderungen gesehen.

    Die Bundeskurie angestellte Ärzte lud zur Veranstaltung „IN FUSION 17“ zum Thema 24-Stunden-Ambulanz und fordert von der Politik Lösungen. Neben der Steuerung der ­Patientenströme wurde die Bildung der Bevölkerung als zentrales Thema diskutiert.

    Große Konzepte und globale Lösungen scheinen in weiter Ferne zu liegen. Das Thema ­„Versorgung im niedergelassenen Bereich“ wurde nur gestreift.

    Auf regionaler und individueller Ebene wurde jedoch eine Reihe von engagierten ­Lösungsansätzen präsentiert.

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  • WIT – „Die nosokomialen Infektionen des Intensivpatienten“

    Nosokomiale Infektionen werden als Achillesferse der Intensivmedizin bezeichnet und sind oftmals unvermeidbar.

    Es ist das Wesen der Intensivmedizin, dass schwerstkranke Patienten mit hohem Infektionsrisiko und eingeschränkten physiologischen Reserven behandelt werden. Als zusätzliche Faktoren kommen das zunehmend höhere Patientenalter, aber auch die immer invasiveren Möglichkeiten der Medizin insgesamt, die einen Intensivaufenthalt bedingen, in Betracht.

    klinik sprach mit Univ.-Prof. Dr. Andreas Valentin, dem Präsidenten der ÖGIAIN, über ­nosokomiale Infektionen und Maßnahmen zur Risikoreduktion.

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  • Diabetes und Geriatrie | 2 DFP-Punkte

    Lehrziel: Kenntnisse von Diagnostik, Symptomatik und Therapie des Diabetes mellitus beim geriatrischen Patienten.

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Neurologisch

  • Autoimmunenzephalitiden: pragmatische Labordiagnostik und Bildgebung

    Seit der Entdeckung der antineuronalen Autoimmunenzephalitis vor etwa 10 Jahren ist eine Reihe neuer Oberflächenrezeptorantikörper bekannt geworden, welche jeweils mit einem bestimmten neurologischen Syndrom oder einer Symptomenkonstellation sowie auch allfälligen Komorbiditäten wie Tumoren assoziiert sind. Eine frühe Diagnose und Therapie ist mit einem besseren Outcome der PatientInnen verbunden.

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  • Neues zur Myasthenia gravis

    Im Kontrast zu den beachtlichen Fortschritten zur Pathophysiologie der Myasthenia gravis gab es bislang relativ wenige positive Studien mit Klasse-I-Evidenz zur Behandlung dieser Erkrankung. Nun konnte in einer multizentrischen randomisierten Studie erstmals der positive Effekt einer Thymektomie auf den Langzeitverlauf der nicht-Thymom-assoziierten Myasthenie gezeigt werden (NEJM 2016; 375).

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  • Morbus Parkinson: neue Subklassifizierungen

    Die Parkinson-Erkrankung ist durch einen noch immer unaufhaltsam progredienten neurodegenerativen Prozess gekennzeichnet und betrifft als systemische Erkrankung wesentlich mehr Bereiche als das Nervensystem. Unterschiedliche molekularbiologische und genetische Grundlagen, neuropathologische Befunde und klinische Verläufe haben zu neuen Subklassifizierungen geführt und stellen das bisherige Konzept einer einheitlichen Erkrankung infrage.

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Apotheker Krone

  • Ernährungsstatus verbessern, Wundflächen im Alter verringern

    Die ausgiebige Zufuhr von Protein verringert das Risiko für Wundliegen. Mikronährstoffe wie Vitamin C, Vitamin A und Zink sind in der Wundheilung immens wichtig. Nicht zu unterschätzen ist der Mehrbedarf an Flüssigkeit.

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  • „Gemüse ist das bessere Obst“

    Fragen und Unsicherheiten zur Ernährung sind in der Apotheke ein häufiges Thema. Mag. pharm. Karin Hofinger, langjährige Tara-Pharmazeutin und mittlerweile als Trainerin und Ernährungsberaterin aktiv, hat ein Buch geschrieben und neue Lösungsansätze entwickelt. Im Gespräch mit der Apotheker Krone verrät sie Details dazu.

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  • Diabetes lockt Unternehmen

    Die wachsenden Zahlen von Diabeteskranken und deren steigender Versorgungsbedarf locken neue Unternehmen: Der Elektrohändler Hartlauer vertreibt künftig Diabetesprodukte, der IT-Gigant Apple forscht an digitalen Blutzuckermessgeräten, und der Pharmakonzern Sanofi ist auf Einkaufstour.

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Gyn-Aktiv

Diabetes Forum

  • Diabesity: Risikofaktor in der Schwangerschaft

    Diabetes und Adipositas haben – allein oder in Kombination – unmittelbar negative Auswirkungen auf die Schwangerschaft.

    Ein entsprechendes Management sowohl von Adipositas als auch Diabetes ist erforderlich, um das Risiko für Mutter und Kind in und nach der Schwangerschaft zu reduzieren.

    Bereits vor der ­Schwangerschaft sollten Lebensstilmaßnahmen und eine gute Einstellung des Blutzuckers ­eingeleitet werden.

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  • Diabesity und Depression – gegenseitige Risikoerhöhung

    Das Risiko, eine Depression zu entwickeln, ist bei adipösen diabetischen Patienten im Vergleich zur nichtdiabetischen Population verdoppelt.

    Die Koinzidenz von Diabetes und Depression ist generell als ungünstig einzustufen.

    Die Mortalität ist in der betroffenen Patientengruppe signifikant höher. Darüber hinaus beeinflusst die Depression den Verlauf des Diabetes negativ und umgekehrt.

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  • Diabesity und Mikrobiom

    Veränderungen in der Zusammensetzung der Darmflora sind mit Adipositas und Diabetes assoziiert.

    Diese Veränderungen stehen mit einer erhöhten Darmpermeabilität und vermehrter Inflammation in Zusammenhang.

    Strategien zur Modulation des Mikrobioms können als zusätzliche Säule der Therapie neben ­diätetischen ­Maßnahmen wirkungsvoll sein.

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Das Medizinprodukt

Spectrum Urologie

  • Das Blasenschmerzsyndrom

    Bei PatientInnen mit chronisch persistierenden (> 6 Monate) oder rezidivierenden Schmerzen im Becken, begleitet von Harnwegssymptomen wie z. B. persistierendem Drang oder Pollakisurie, immer auch an Blasenschmerzsyndrom denken.

    Eine sorgfältige multidisziplinäre Abklärung ist Voraussetzung für die richtige Diagnose und eine patientengerechte Therapie.

    Es stehen uns heute zahlreiche Therapieformen zur Verfügung, mit denen zumindest eine Verbesserung der Symptomatik und damit auch der Lebensqualität der PatientInnen erreicht werden kann.

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  • Sternstunde Fortbildung: das Uro-onkologische Symposium

    URO-ONKOLOGISCHES SYMPOSIUM, 3. 12. 2016, WIEN

    Für das Nierenzell-, Prostata- und Urothelkarzinom der Blase steht eine Vielfalt neuer Therapieansätze zur Verfügung.

    Während früher der Ursprungsort einer Krebserkrankung als entscheidend für die medikamen­töse Behandlung galt, richtet sich der Einsatz heute nach biologischen Kriterien.

    In der Tumortherapie geht es künftig insbesondere darum, Therapieregime zu entwickeln,welche die verschiedenen medikamentösen Therapieansätze kombinieren.

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  • Männergesundheit 2017. Das nächste Ziel.

    Männer nehmen aufgrund kultureller Konditionierungen ihre Gesundheit nicht wichtig genug.

    Verantwortungsbewusste Ärzte und Gesundheitsdienstleister haben es in der Hand, eine neue soziale Bewegung zu etablieren, die darauf abzielt, ein umfassendes Gesundheitsbewusstsein im alltäglichen Leben von jungen und älteren Männern zu integrieren.

    Kommunikationsforschung ist essenziell, um die medizinische Fachwelt in der Schaffung geeigneter Konditionen zu unterstützen, damit ihre wichtigen, gesundheitsbezogenen Botschaften tatsächlich bei Männern ankommen.

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Spectrum Onkologie

  • St. Gallen Konsensus Meeting 2017 in Wien: „Deeskalation oder Eskalation?“

    Mit 3.000 Teilnehmern war Wien erneut Austragungsort des „St. Gallen“-Brustkrebs-Konsensus-Meetings. Maßgeblich dafür ist das Engagement der „Austrian Breast & Colorectal Cancer Study Group“ (ABCSG), „mit dem Österreich auf der Weltkarte der Brustkrebsforschung seinen Platz gefunden hat“, wie Univ.-Prof. Dr. Michael Gnant es formulierte. Der Name ist Programm, weshalb St. Gallen als Synonym der adjuvanten Brustkrebskonferenz in Europa auch heuer beibehalten wurde. Zu ausgewählten Ergebnissen der 4-stündigen Sitzung mit 55 Panelisten lässt sich in einer Ad-hoc-Zusammenfassung Folgendes festhalten*.

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  • Fallstudie einer Patientin mit ALK-positivem Bronchialkarzinom

    Fallbericht einer der ersten Lungenkrebspatientinnen in Europa, die am Otto-Wagner-Spital (OA Dr. Maximilian Hochmair) mit dem ALK-Inhibitor Crizotinib behandelt wurde.

    Im Wettlauf mit der Verfügbarkeit neuer Therapien und der Möglichkeit des frühen Zugangs zu diesen Therapien lebt die Patientin mit sequenziellen Behandlungen seit dem Jahr 2012 ohne körperliche Einschränkung.

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  • Follikuläres Lymphom: Pathogenese, Frühformen, Progression und Transformation

    Progression oder Transformation sind bei follikulärem Lymphom Ereignisse, die den zumeist chronischen Verlauf der Erkrankung dynamisieren und mit erhöhter Mortalität assoziiert sind.

    Neue Erkenntnisse genetischer Mechanismen könnten mithelfen, durch frühzeitige Identifizierung von Risikopatienten therapierelevante Entscheidungen zu treffen.

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Fakten der Rheumatologie

  • Können wir die rheumatoide Arthritis verhindern?

    Rheumatoide Arthritis muss früh behandelt werden, um die Zerstörung der Gelenke zu minimieren.

    Die Hypothese, dass eine Therapie vor dem Auftreten der typischen Gelenkentzündungen die Erkrankung ­vielleicht sogar verhindern kann, beschäftigt die rheumatologische Welt seit Langem. Auch rezente Studien mit sehr effektiven Medikamenten erlauben uns immer noch nicht, diese Frage mit Ja zu beantworten.

    Weitere Studien mit unterschiedlichen Designs sind daher sehr sinnvoll, jedoch in dieser sehr frühen Phase der ­Erkrankung auch immer mit ethischen Bedenken verhaftet.

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  • Subklinische RA? Was tun, wenn Ultraschall positiv, aber wenig/keine Klinik?

    Die klinische Relevanz der sonografisch nachweisbaren Restsynovitis hängt von der gesamten klinischen ­Situation ab.

    Ein Biologika-Absetzversuch bei Patienten mit Restsynovitis sollte mit besonderer Vorsicht erfolgen.

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  • Rheuma und das Auge

    Das frühzeitige Erkennen okulärer Beteiligungen bei rheumatischen Erkrankungen kann irreversible Schäden am Auge und einen damit einhergehenden Visusabfall bis hin zur Erblindung verhindern.

    Intraokulare Entzündungen können auch die Erstmanifestation rheumatologischer Systemerkrankungen sein und sollten den Ophthalmologen hellhörig machen.

    Die interdisziplinäre Zusammenarbeit ist maßgeblich für den bestmöglichen Erhalt der Patientengesundheit.

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Zahn Krone

Spectrum Pathologie

  • Regressionsgrading beim Mammakarzinom

    Ein umfassendes Regressionsgrading ist zur exakten Beurteilung des Ansprechens auf die neoadjuvante Therapie unerlässlich.

    RCB (Residual Cancer Burden) ist ein internetbasiertes, mathematisches Klassifikationsmodell mit hoher klinischer Relevanz, in das auch DCIS-(Duktales-Karzinom-in-situ-)Komponenten mit einfließen.

    Neben RCB sollte das Grading auch ein ypTNM-Staging, ein histopathologisches Grading und die immunhistochemische Untersuchung von ER, PR, Ki67, HER2 beinhalten.

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  • Was Pathologen über die Immuntherapie wissen sollten

    Immuntherapien verlängern das Leben von Patienten mit nichtkleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) im Vergleich zur Chemotherapie.

    PD-L1 ist kein robuster Biomarker für das Ansprechen auf eine Immuntherapie, aber derzeit der einzig verfügbare immunhistochemische Parameter.

    Die PD-L1-Expression wird durch verschiedene biologische und verfahrenstechnische Variablen beeinflusst.

    Es ist wichtig, die Fallstricke der PD-L1-Immunhistochemie zu kennen und Maßnahmen zu ergreifen, um die Fehlerrate zu minimieren.

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  • Liquid Biopsy: Tumorspezifische Informationen aus dem Blut

    Wichtige aktuelle und zukünftige Anwendungsmöglichkeiten der ctDNA-Analyse sind

    der Nachweis sehr kleiner Tumoren, die der Bildgebung entgehen,

    die Evaluierung chirurgischer Interventionen,

    das engmaschige Monitoring des Ansprechens auf medikamentöse Therapien in Echtzeit,

    die Früherkennung der Ursache für eine Resistenzentwicklung und

    die optimierte Therapieplanung nach Resistenzentwicklung.

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Spectrum Psychiatrie

  • Was ist „normal“, was ist „krank“? Krankheitsbegriff und Diagnostik in der Psychiatrie

    Eine relevante psychische Erkrankung sollte dann diagnostiziert werden, wenn lebensrelevante Funktionsfähigkeiten beeinträchtigt sind und die betroffene Person darunter leidet oder in ihrer Bewältigung des Alltags beeinträchtigt ist.

    Der Krankheitsstatus einzelner Syndrome und ihrer Verläufe hängt nicht vom Vorhandensein eines organischen Korrelats ab, sondern von der generellen medizinischen Bedeutung des Zustandes und dessen individuell schädlichen Folgen.

    Psychische Erkrankungen sind normal und gehören zum Alltag.

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  • Transkulturelle Krankheitskonzepte in der Psychiatrie

    Aufgrund der großen Migrationsbewegungen muss sich das medizinische Versorgungssystem auf eine große Zahl sehr heterogener Bevölkerungsgruppen vorbereiten.

    Im Rahmen psychiatrischer Erkrankungen gilt es sprach- und kulturgebundene Barrieren zu überwinden und eine interkulturelle Verständigung herzustellen; deshalb muss die interkulturelle Kompetenz als unverrückbarer Bestandteil der Aus-, Fort- und Weiterqualifizierung aller Berufsgruppen des psychiatrisch-psychotherapeutischen Gesundheitssystems etabliert werden.

    Ziel ist es, die sozialen Lebensumstände von Patienten mit Migrationshintergrund, die individuellen Erklärungsansätze zu Gesundheit und Krankheit sowie die Erwartungen an die Behandlung zu kennen, allfällige Barrieren zu überwinden und dadurch zu einer angemessenen Inanspruchnahme des Gesundheitssystems beizutragen.

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  • Stationäre Therapie von Patienten mit Traumafolgestörungen

    Das Therapiekonzept des „Psychosomatisches Zentrum Waldviertel“ versteht sich als methodenintegrativ, multimodal, ganzheitlich, ressourcen- und handlungsorientiert und als schonende Traumatherapie; als Basis dienen die Richtlinien deutschsprachiger und europäischer Fachgesellschaften auf dem Gebiet der Traumatologie. Das Team ist psychotraumatherapeutisch ausgebildet und interdisziplinär.

    Das Behandlungsangebot umfasst traumaspezifische Psychotherapie und Spezialtherapien im Einzel- und Gruppensetting, medizinische Behandlungen, Pflegegespräche und Sozialarbeit.

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NephroScript

  • Alloimmunität durch Nicht-HLA-Epitope

    Nicht-HLA-Epitope spielen wahrscheinlich eine klinisch relevante Rolle in der Alloimmunität bei der Nierentransplantation.

    Aktuelle Studien untersuchen derzeit auf genomweiter Ebene, ob diese Hypothese bestätigt werden kann bzw. ob durch ein genaueres Matching von HLA- und Nicht-HLA­-Epitopen von Spender und Empfänger die Transplantatfunktion nach Lebendspenden ­verlängert werden kann.

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  • Desensibilisierung bei ABO-inkompatibler Transplantation — „Less is more“

    Die intensivierte Vorbereitung (Desensibilisierung) auf eine ABO-inkompatible NTX ermöglicht einerseits ein exzellentes Langzeit-Transplantatüberleben, ist aber auch mit Nachteilen verbunden: Erhöhung von Kosten, chirurgischen Komplikationen und des Infektionsrisikos.

    Die Erfahrung einzelner Zentren hat gezeigt, dass eine an den basalen ABO-Antikörper-Titern orientierte Individualisierung und Minimierung von Desensibilisierungstrategien ebenfalls gute Ergebnisse ermöglicht.

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  • Immunmonitoring nach Nierentransplantation

    Intensive Suche in der Transplantationsmedizin nach Biomarkern zur frühzeitigen und spezifische Detektion einer (beginnenden) „Abstoßung“ (Alloimmunantwort), um die Immunsuppression individuell und zielgerecht anpassen zu können.

    Vielversprechende Tools für ein Posttransplant-Immunmonitoring: neben bereits etablierten Tests für Spender-spezifische Antikörper auch Assays zum Nachweis von alloreaktiven ­T-Zellen (z. B. basierend auf Next Generation Sequencing) oder alloreaktiven Memory-B­-Zellen (B-Zell-ELISPOT), aber auch Genexpressionsmarker im Blut und Urin und Marker zum allgemeinen Immunstatus (z. B. TTV-Viruslast).

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Die Punkte

  • Psyche und Soma

    Lernziel: Vermittlung der Zusammenhänge von psychischen und somatischen Erkrankungen und des Therapiemanagements von Patienten, die an einer chronischen somatischen und komorbid auch an einer depressiven Erkrankung leiden. Der Fokus liegt auf der negativen Auswirkung von chronischem Stress, der über die HPA-Achse moduliert wird.

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ApoPunkte

  • Fußpilzinfektion (Tinea pedis)

    Lernziel: Schaffung eines Grundverständnisses zum Verlauf und zur Beeinflussbarkeit von Tinea pedis. Die Leser sollen in die Lage versetzt werden, zwischen noch zulässiger Selbstbehandlung oder schon arztpflichtiger Fußmykose zu differenzieren. Dazu werden die entsprechenden klinischen Erscheinungsformen sowie die Prophylaxemaßnahmen zur Senkung der Rezidivquote besprochen.

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  • Die vulvovaginale Candidose – eine triviale Erkrankung?

    Lernziel: Apotheker werden in der Routine häufig mit der vulvovaginalen Candidose konfrontiert. Nach der Lektüre sollten Sie über Grundkenntnisse zu diesem Thema verfügen. Die korrekte Beantwortung der anschließenden Fragen führt zum Lehrziel. Schwerpunkte des Artikels umfassen die Problematik der Selbsttherapie sowie das Vorgehen in der Schwangerschaft.

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