Die Highlights im Dezember

Ärzte Krone

  • 50 Jahre ÖGAM – wir gratulieren!

    Unser langjähriger Kooperationspartner, die Österreichische Gesellschaft für Allgemein- und Familienmedizin (ÖGAM) existiert seit einem halbem Jahrhundert – und seit der ersten Ausgabe der Ärzte Krone bringen wir den ÖGAM-Newsletter mit topaktuellen Themen aus der Welt der Allgemeinmedizin. Lesen Sie mehr über die Geschichte, Gegenwart und Zukunftsvisionen der ÖGAM.

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  • Ärztedichte: falsche Zahlen

    Österreich liegt entgegen der Meinung der Politik nicht auf Platz zwei der europäischen Länder, sondern weit abgeschlagen auf Platz 13. Warum immer mehr Ärzte abwandern, ist auch ein Problem der Wertschätzung. Die Wiener Ärztekammer versucht mit einer Kampagne gegenzusteuern.

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  • 50 Seiten, die es in sich haben

    Bund, Länder und Gemeinden haben sich im Zuge der Verhandlungen über den Finanzausgleich bis 2021 geeinigt. Zentrales Element der so genannten 15a-Vereinbarung ist auch der Bereich Gesundheit. Und dort finden sich auf 50 Seiten einige elementare Änderungen. Die Ärzte Krone zeigt die wichtigsten Punkte des Papiers.

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Arzt und Praxis

Apotheker Krone

  • Finanzausgleich trifft den Pharmasektor

    Bund, Länder und Gemeinden haben sich im Zuge der Verhandlungen über den Finanzausgleich bis 2021 geeinigt. Zentrales Element der so genannten 15a-Vereinbarung ist auch der Bereich Gesundheit. Mit an Bord sind ausdrücklich auch die Sozialversicherungen. Und die haben auch einen zentralen Medikamenteneinkauf in das Papier geschrieben.

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  • Phytotherapeutika bei Husten einsetzen

    Die Bandbreite von wirksamen Arzneipflanzen bei akuter Bronchitis reicht von Schleimdrogen wie Eibisch und Isländisch Moos bis zu Expektoranzien wie Thymian, Efeu, Primel und Speiköl. Auch Inhalationen sind empfohlen, wenn bestimmte Aspekte beachtet werden.

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  • Die Vaginalflora wieder in Balance bringen

    Wenn die Zahl der Laktobazillen in der Scheide abnimmt, steigt der pH-Wert und erleichtert pathogenen Bakterien und Pilzen die Vermehrung. Die daraus entstehende Vaginose ist ein häufiges Frauenproblem. Imbalancen der Scheidenflora haben aber noch andere Auswirkungen, wie Untersuchungen zur Schwangerschaft zeigen.

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Das Medizinprodukt

  • Blutzuckermessung – wann, wie oft und wie?

    Die strukturierte Blutzuckerselbstmessung verbessert die Sicherheit, Lebensqualität und in vielen Fällen die glykämische Kontrolle.

    Häufigkeit und Zeitpunkte der Messungen richten sich unter anderem nach dem Hypoglykämierisiko der jeweiligen Therapie.

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  • Metabolischer Fingerabdruck aus Speichel

    Grazer Stoffwechselforscher haben einen leicht zugänglichen Marker für ­ernährungsassoziierte Regulationsprozesse identifiziert.

    Damit können Speichelproben künftig als einfach zu gewinnende Proben für die Metabolomanalyse eingesetzt werden.

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  • Stimmlippenlähmung: Therapie via Schrittmacher

    Österreichs Forscher sind an der Entwicklung eines Kehlkopfschrittmachers maßgeblich beteiligt.

    In der ersten Studie wurde bisher nur eine Seite des Kehlkopfs elektrisch stimuliert.

    In einer weiteren Studie soll nun eine größere Patientengruppe das Implantat erhalten und auch beidseitig versorgt werden.

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Spectrum Urologie

Gyn-Aktiv

  • Pathologie des BRCA-assoziierten Mammakarzinoms

    Die therapeutische Relevanz nachgewiesener BRCA1-/BRCA2-Keimbahnmutationen beim Mammakarzinom hat neue Standards in der Behandlung dieser Tumorerkrankung gesetzt. Morphologische und molekularpathologische Untersuchungen tragen dazu bei, solche Tumoren besser zu charakterisieren und Patientinnen eine individualisierte Therapieoption zu bieten. Histologische Unterschiede zwischen genetisch bedingten…

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  • ASCO 2016 – Highlights beim Mammakarzinom

    Die Kombination von Trastuzumab und Pertuzumab erzielte im frühen Stadium des HER2+/HR–-Mammakarzinoms Ansprechraten von 89,2 %.

    Letrozol plus Palbociclib könnte künftig aufgrund der Ergebnisse der PALOMA-2-Studie im ­metastasierten Setting des HR+/HER2-Mammakarzinoms den neuen Standard in der Erstlinie darstellen.

    Beim HER2+-, metastasierten Mammakarzinom bleibt der bisherige Therapie­algorithmus von dualer ­Blockade gefolgt von T-DM1 erhalten.

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Neurologisch

  • Der neue ÖGN-Vorstand stellt sich vor

    Der ÖGN-Vorstand wechselt alle 2 Jahre durch Wahl in der Generalversammlung im Rahmen der ÖGN-Jahrestagung im Frühjahr, zuletzt also im März 2016 in Innsbruck. Die eigentliche „Dienstübergabe“ erfolgt aber traditionellerweise im Rahmen der jährlichen Vorstandsklausurtagung Ende Juni, und so hat nach der diesjährigen Klausurtagung in Poysdorf der neue Vorstand seine Arbeit aufgenommen.

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  • MRT-Diagnostik von Rückenmarkserkrankungen

    Die Diagnostik des Rückenmarks bietet aufgrund des relativ kleinen Querschnitts einige Besonder­heiten und Herausforderungen; die Magnetresonanztomografie ist aufgrund der Möglichkeit einer multiplanaren Datenerhebung zur Verifizierung von Läsionen geeignet.

    Die großen Gruppen der Rückenmarkserkrankungen (entzündlich, vaskulär, neoplastisch/paraneoplastisch/raumfordernd, metabolisch-toxisch, traumatisch) zeichnen sich in der MRT-Bildgebung durch charakteristische Muster aus.

    Der Artikel gibt einen Überblick über typische Befunde und deren relevante Bildeigenschaften als exemplarische Orientierungshilfe.

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  • Aufruf der World Stroke Organization zum „Weltschlaganfalltag 2016“: ein Blick auf die Fakten – Schlaganfall ist behandelbar

    Das Konzept des Weltschlaganfalltags, der am 29. Oktober stattfindet, hat als Leitthema „Ein Leben ohne Schlaganfall“ und entspricht der WSO-Mission, „die globale Last des Schlaganfalls durch Prävention, Behandlung und Langzeitmanagement zu reduzieren“. Weltweit treten 17 Millionen Schlaganfälle pro Jahr auf, 6 Millionen der Betroffenen sterben; insgesamt gibt es 26 Millionen Schlaganfallüberlebende. Diese Zahlen sprechen für eine große globale Herausforderung.

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Universum Innere Medizin

  • „Völlig unklar, wer die vielen Patienten behandeln soll“

    Was sind aus Ihrer Sicht die größten Herausfor­derungen für das Fach Angiologie und für die ÖGIA? Schernthaner: In der Angiologie stehen wir vor einem speziellen Problem: Weder Politik noch Krankenhauserhalter haben verstanden, was die primären Aufgaben des Fachgebiets Angiologie sind….

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  • „Neues Arbeitszeitgesetz überfordert die Mitarbeiter“

    UIM: Junge Mediziner beklagen oft die schlechten Ausbildungsbedingungen. Ist das Ihrer Meinung nach auch in der Gastroenterologie und Hepatologie ein Problem? Schöfl: Die Gastroenterologie und Hepatologie ist durch die Kombination intellektueller und manueller Herausforderungen ein recht attraktives Fach. Natürlich könnte…

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  • „Zeit der großen Studien mit hunderten Patienten schon jetzt vorbei“

    UIM: Was sind aus Ihrer Sicht die wesentlichsten Fortschritte der letzten Jahre auf dem Gebiet der Hämatoonkologie? Jäger: Die Fortschritte auf dem Gebiet der Hämatoonkologie gehen mit einem Paradigmenwechsel einher und stellen uns vor gesellschaftspolitische Herausforderungen. Aus therapeutischer Sicht sind…

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Spectrum Onkologie

  • Der PI3K/AKT/mTOR-Signalweg und seine Rolle im Mammakarzinom

    Der PI3K/AKT/mTOR-Signalweg stellt einen wesentlichen Signalübertragungsweg für den Antrieb der Tumorprogression dar.

    PIK3CA-Mutationen werden am häufigsten bei ER-positiven/HER2-negativen Tumoren beobachtet.

    Gegen diesen Signalweg gerichtete Substanzen stellen vielversprechende Therapiemöglichkeiten dar und können die Resistenzentstehung gegenüber endokriner Therapie hinauszögern oder durchbrechen.

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  • Der CDK4/6-Retinoblastom-Signalweg und seine therapeutische Bedeutung

    CDK4 und CDK6 beeinflussen die Funktion des Tumorsuppressor-Proteins Retinoblastom und besetzen damit eine Schlüsselposition der Zellzyklusregulation; natürliche CDK4/6-Inhibitoren verhindern den unkontrollierten Eintritt in den Zellzyklus.

    Viele Tumoren weisen eine Dysregulation des Zellzyklus auf: u. a. Mammakarzinome, Kopf-Hals-Tumoren, nichtkleinzellige Lungenkarzinome, Ösophaguskarzinome, ­Prostatakarzinome, Liposarkome, Melanome und Glioblastome.

    Drei CDK4/6-Inhibitoren befinden sich in klinischer Testung bei unterschiedlichen Tumoren: Abemaciclib, Palbociclib und Ribociclib. Palbociclib zeigt in 2 Phase-III-Studien beim ­metastasierten luminalen Mammakarzinom in Kombination mit endokriner Therapie eine signifikante Verbesserung des PFS, sodass demnächst die ­Zulassung für Palbociclib in dieser Indikation erfolgen wird.

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  • HER-2 beim Magenkarzinom

    Die HER2-Testung ist derzeit bei allen Patienten mit inoperablem bzw. lokal fortgeschrittenem Adenokarzinom des Magens und des gastroösophagealen Übergangs angezeigt.

    Erstlinie: Eine kombinierte Therapie von Trastuzumab mit Chemotherapie (in der Regel Cisplatin + Capecitabin oder Cisplatin + 5-FU) ist als Standard anzusehen; die Therapie mit Trastuzumab sollte bis zum Progress beibehalten werden.

    Weitere Linien: Die Zweitlinientherapie mit Trastuzumab über den Progress hinaus ist derzeit nicht untersucht. In der perioperativen Therapie müssen die Phase-III-Überlebensdaten abgewartet werden.

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NephroScript

  • Klinische Studien im Zeitalter ­der personalisierten Medizin

    Das Zeitalter der „Precision“- oder „Targeted“-Medizin stellt auch an das Design von klinischen Studien neue Anforderungen.

    Der klassische Zugang der prospektiven, randomisierten, doppelblinden, ­kontrollierten Studien ist alleine nicht mehr geeignet, die Effizienz/Sicherheit von vielen neuen Medikamenten zu überprüfen.

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  • SGLT-2-Inhibitoren bei diabetischer Nierenerkrankung

    Glukose-Regulation erfolgt nicht unwesentlich auch über die Nieren.

    Ein neues antidiabetisches Wirkprinzip, die Hemmung des Natrium-Glukose-­Co-Transporters 2 (SGLT-2), zeigt neben seiner antihyperglykämischen Wirkung auch pleiotrope Effekte, sie reduzieren kardiovaskuläre wie renale Ereignisse.

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  • Seltene Nierenerkrankungen, Next Generation Sequencing, ADPKD

    Next-Generation-Sequencing (NGS): kosteneffektiv, schnell, Dateninterpretation ist die Herausforderung, Identifikation bisher unbekannter genetischer Grundlagen von seltenen Krankheiten möglich.

    Risikostratifizierung für Tolvaptan bei ADPKD: nach Alter, eGFR, delta-eGFR, Nierenvolumen.

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Die Punkte

  • Psyche und Soma

    Lernziel: Vermittlung der Zusammenhänge von psychischen und somatischen Erkrankungen und des Therapiemanagements von Patienten, die an einer chronischen somatischen und komorbid auch an einer depressiven Erkrankung leiden. Der Fokus liegt auf der negativen Auswirkung von chronischem Stress, der über die HPA-Achse moduliert wird.

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ApoPunkte

  • Fußpilzinfektion (Tinea pedis)

    Lernziel: Schaffung eines Grundverständnisses zum Verlauf und zur Beeinflussbarkeit von Tinea pedis. Die Leser sollen in die Lage versetzt werden, zwischen noch zulässiger Selbstbehandlung oder schon arztpflichtiger Fußmykose zu differenzieren. Dazu werden die entsprechenden klinischen Erscheinungsformen sowie die Prophylaxemaßnahmen zur Senkung der Rezidivquote besprochen.

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  • Die vulvovaginale Candidose – eine triviale Erkrankung?

    Lernziel: Apotheker werden in der Routine häufig mit der vulvovaginalen Candidose konfrontiert. Nach der Lektüre sollten Sie über Grundkenntnisse zu diesem Thema verfügen. Die korrekte Beantwortung der anschließenden Fragen führt zum Lehrziel. Schwerpunkte des Artikels umfassen die Problematik der Selbsttherapie sowie das Vorgehen in der Schwangerschaft.

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Spectrum Psychiatrie

  • Das Tourette-Syndrom

    Das Tourette-Syndrom (TS) ist die wichtigste Tic-Störung, beginnt im Kindes- und Jugendalter und verläuft meistens mit wechselhaftem Schweregrad über das ganze Leben.

    Durch die medikamentösen und nichtmedikamentösen Behandlungen kann eine deutliche Reduktion der Beschwerden erzielt werden. Die Ursachen sind nicht genau geklärt.

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  • Hysterische Anfälle – psychoanalytische Konzepte: Wozu das Theater?

    Die vor allem historisch begründete Charakterisierung der Hysterie als Anfallsleiden verkennt ihre dem Symptomreichtum und der Wandlungsfähigkeit zugrunde liegende Struktur, welche aus psychoanalytischer Perspektive durch spezifische Subjektpositionen und unbewusste Grundphantasmen definiert werden kann.

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  • Kulturelle Aspekte in der Behandlung psychisch Kranker

    Die Betreuung von Flüchtlingen und Migranten stellt uns vor neue therapeutische Herausforderungen.

    Um diesen begegnen zu können, ist der Erwerb interkultureller Kompetenz und das Wissen über die Grundlagen der interkulturellen Psychotherapie und der Ethnopsychopharmakologie dringend erforderlich.

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Klinik

Diabetes Forum

  • DDG-Kongress 2016 | Bestimmung der Insulinresistenz bei polyzystischem Ovarsyndrom

    Die Insulinresistenz im Rahmen des polyzystischen Ovarsyndroms ist durch eine gestörte postprandiale Glukoseverwertung charakterisiert, weshalb die alleinige Bestimmung von Nüchternglukose/Nüchterninsulin/HbA1c in der Diagnostik nicht zielführend erscheint. Die Endocrine Society empfiehlt einen 75-g-Glukosetoleranztest.

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  • Typ-1-Diabetes: Ist Prävention möglich?

    Typ-1-Diabetes kündigt sich bereits Monate bis Jahre vor seiner klinischen Manifestation durch ­Inselautoantikörper im Blut an.

    Präventionsmaßnahmen sollten möglichst früh in der Pathogenese der Erkrankung erfolgen.

    Eine Behandlung mit oralem Insulin zur Primärprävention des Typ-1-Diabetes wird derzeit in ­klinischen Studien getestet.

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  • Ist kardiovaskuläre Prävention möglich?

    Das Risiko für die Entwicklung diabetischer Spätkomplikationen nimmt eindeutig mit steigendem HbA1c zu, somit steht die Glykämie-Kontrolle an vorderster Stelle in deren Prävention.

    Hinsichtlich des kardiovaskulären Risikos müssen zusätzliche Risikofaktoren wie arterielle ­Hyper­tonie, Dyslipidämie und „neue“ Risikofaktoren, die im Zusammenhang mit Übergewicht und ­Insulinresistenz stehen, berücksichtigt und rechtzeitig therapiert werden.

    Der Einsatz von Statinen bei Kindern wird von der ADA unter bestimmten Voraussetzungen empfohlen, ­Langzeiterfahrungen fehlen jedoch noch.

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Spectrum Dermatologie

  • DFP-Literaturstudium: Arzneireaktionen – von lästig bis lebensgefährlich (3 DFP-Punkte)

    Lehrziel:

    • Wissen über Klassifikation, Klinik und therapeutisches Management von unerwünschten Arzneimittelwirkungen
    • Identifikation von Arzneireaktionen, die der allergologischen Abklärung bedürfen
    • Kenntnis der für die Zuweisung zur allergologischen Abklärung relevanten Informationen
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  • Die Allergologie als Querschnittsfach – alles bestens?

    Große Diskrepanz. Das allergologische Wissen ist in den letzten Jahrzehnten explosionsartig gewachsen, die Umsetzung in Klinik und Praxis konnte mit dem Wissenszuwachs nicht immer Schritt halten.

    Zweifelhaftes Alleinstellungsmerkmal: Als wohl letztes westliches Land hat Österreich noch immer keinen Spezialisten für Allergologie.

    Noch immer Zukunftsmusik. Allergologie ist ein Querschnittsfach. Eine Spezialisierung für Allergologie ist dringend zu fordern.

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  • Ekzeme – lästig, chronisch, aber gut behandelbar

    Ekzem-Krankheiten sind als nichtinfektiöse, entzündliche Intoleranzreaktionen der Haut primär über ihr morphologisches Erscheinungsbild definiert: ein nach- und nebeneinander Auftreten von Erythem, Bläschen, Exsudation, Papeln, Pusteln und Schuppen (ohne dass alle diese ­Effloreszenzen auftreten müssten).

    Die Auswahl der meist topischen Therapeutika (in diesem Kontext vor allem Kortikosteroide) orientiert sich an der konkret vorliegenden Ekzem-Variante, wobei die einzusetzende Galenik durch den zeitlichen Zustand des Ekzems vorgegeben wird: akut nässende Ekzeme benötigen Zubereitungen mit einer hauptsächlich wässrigen Basis, chronische Ekzeme hingegen eine rückfettende Basis.

    Eine systemische Retinoid-Therapie kann bei hartnäckigen dyskeratotischen Ekzemen indiziert sein.

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