Die Highlights im März

Spectrum Onkologie

  • The Cancer Genome Atlas – Organisation und Basis

    Die Technologien des „next generation sequencing“ sowie nationale und internationale Großprojekte wie das amerikanische „The Cancer Genome Atlas“ und das „International Cancer Genome Consortium“ ermöglichen eine umfassende genetische Charakterisierung der häufigsten Tumorentitäten.

    Tumorerkrankungen werden durch Mutation von Treibergenen verursacht. Derzeit sind circa 140 Treibergene bekannt, wobei in einem Tumor meist nur 1 bis 8 Treibergenmutationen vorliegen.

    Der Großteil der Mutationen in Tumoren, welche zur Änderung von Proteinsequenzen führen, sind irrelevant für den neoplastischen Phänotyp und werden als „Passenger“-Mutationen bezeichnet.

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  • „The Cancer Genome Atlas“ – von der onkologischen Grundlagenforschung zur klinischen Anwendung

    Krebs stellt eine Erkrankung der Gene dar. Das bedingt, dass eine präzise Entschlüsselung der genomischen Veränderungen und deren Rolle im malignen Phänotyp das Verständnis der Krebserkrankung revolutionieren und neue Therapieansätze ermöglichen kann.

    Klassifikation und Therapieauswahl werden in Zukunft in vielen Fällen primär auf den genomischen Veränderungen und nicht mehr auf Krebsart und Histologie beruhen.

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  • Druggable Targets bei Glioblastomen

    Die Immuntherapie wird beim Glioblastom bereits seit geraumer Zeit beforscht. Ein Beispiel ist die Impfung gegen eine speziell im Glioblastom vorkommende Mutationsvariante des EGF-Wachstumsfaktorrezeptors (EGFRvIII). Andere Beispiele sind Vakzinierungen gegen IDH-Mutationen in niedriggradigen Gliomen oder der Einsatz von Immun-Checkpoint-Inhibitoren.

    In Subpopulationen lassen sich BRAF-Mutationen finden, die sich für BRAF-Inhibitoren anbieten, oder die FGFR-TACC-Fusion mit möglichem Ansprechen auf FGFR-Inhibitoren. Damit wird die personalisierte Therapie auf Basis spezifischer genetischer Tumorcharakteristika auch in der Behandlung von Glioblastomen an Bedeutung zunehmen.

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Ärzte Krone

Apotheker Krone

  • „Wir können Menschen zum Teil nicht ausreichend versorgen“

    Versandhandel, Lieferengpässe und Direktlieferungen der Industrie in Apotheken belasten den Großhandel, sagt dessen Präsident Andreas Windischbauer. Er fordert im Interview mit der Apotheker Krone Lösungen und will den Hauptverband der Sozialversicherungsträger in die Pflicht nehmen.

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  • Versandhandel: Ministerium bremst Drogerien aus

    Ab 25. Juni dürfen Apotheken ihre Produkte in Österreich im Internet verkaufen. Jetzt hat das Gesundheitsministerium die Verordnung vorgelegt, die den Versandhandel regeln soll. Die Apotheker Krone hat das Dokument mit Experten geprüft: Pick-up-Stellen, wie sie Drogerien überlegen, sind mehr erlaubt.

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  • Allergie-Update: Risiken, Folgen und Maßnahmen

    Hausstaubmilben fördern das Asthmarisiko stärker als Pflanzenpollen. Im Alter kann es zu Mischformen von Asthma mit COPD kommen. Apotheken können mit Sauerstofftankstellen und Beratungsleistungen eine wichtige Therapieunterstützung bieten.

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Neurologisch

  • Leitlinien zur Behandlung des Schädel-Hirn-Traumas

    Durch Etablierung, Implementierung und konsequente Anwendung von Leitlinien im Rahmen des Schädel-Hirn-Trauma-Managements kann die Mortalität gesenkt und das neurologische Outcome verbessert werden. Weiters werden auch andere Parameter günstig beeinflusst (Kosten, Aufenthaltstage).

    Die posttraumatischen zerebralen Veränderungen sind dynamisch, heterogen und individuell.

    Multimodales Neuromonitoring kann sekundäre Events früher erkennen als Standardneuromonitoring.

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  • Neurotrauma – einst, heute und übermorgen

    Neurotraumatologische Eingriffe gehören mit Funden, die bis 10.000 vor Chr. zurückreichen, zu den ältesten überlieferten operativen Eingriffen.

    Vor 40 Jahren war alleine das Überleben, heute ist die Lebensqualität und Funktion das Maß aller Dinge.

    Die moderne Neurotraumatologie ist hochkomplex mit ineinandergreifenden Strategien in Diagnostik, Therapie und Nachsorge auf Basis multidisziplinärer Konzepte.

    Akkurate standardisierte klinisch-neurologische Diagnostik, hochauflösende Bildgebung, multifaktorielle Biomarker, mikrochirurgische Operationstechniken, multimodales Monitoring und Hirndruckmanagement sowie zielgerichtete Neurorehabilitation sind heute der Schlüssel zum Erfolg.

    Als Perspektive für die Zukunft ist eine neue Taxonomie auf Basis international vernetzter Datenakquisition zu erwarten.

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  • Das Gehirn unter dem Einfluss des Darmmikrobioms

    Das Darmmikrobiom ist ein Superorgan, das die Zahl der humanen Zellen um das 10-Fache übertrifftund die Funktion des Darms, des metabolischen Systems, des Immunsystems und des Gehirns beeinflusst. Die physiologische Funktion des Darmmikrobioms wird durch seine vielfältige Zusammensetzung (Diversität) bestimmt, die von der Ernährung und anderen Lebens- und Umweltfaktoren abhängt. Das Darmmikrobiom kommuniziert mit dem Gehirn über neuronale Signale, Hormone, Zytokine und mikrobielle Metaboliten. Eine Störung in der Diversität des Darmmikrobioms hat Auswirkungen auf die Gehirnfunktion und stellt sich zunehmend als Risikofaktor für neurologische und psychiatrische Erkrankungen heraus.

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Klinik

ApoPunkte

  • Grundlagen der Behandlung mit ­probiotischen Arzneimitteln

    Lehrziel: Nach dem Literaturstudium soll der Leser verstehen,

    • was ein Probiotikum ist (Definition, Wirkmechanismen);
    • wie sich probiotische Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bezüglich Wirkungsnachweis und Qualitätskriterien unterscheiden;
    • welche stammspezifischen Wirkungen bei ausgewählten Krankheitsbildern nachgewiesen wurden.
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Gyn-Aktiv

  • San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) 2014 – Highlights beim Mammakarzinom

    Die Ergebnisse von SOFT definieren einen neuen Therapiestandard in der adjuvanten endokrinen Therapie prämenopausaler Patientinnen.

    Nab-Paclitaxel erscheint konventionellem wöchentlichen Paclitaxel im neoadjuvanten Setting überlegen.

    Bei nodal-negativen Patientinnen mit mittlerem Risiko scheint AC x 4 und FEC x 6 gleichwertig.

    Die Suche nach neuen prädiktiven Markern bleibt problematisch.

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  • Hypophysen- und Nebennieren­erkrankungen in der Schwangerschaft

    Morbus Addison: bei adäquater Einstellung unproblematischer Schwangerschaftsverlauf.

    Cushing-Syndrom: fetale und maternale Morbidität und Mortalität deutlich erhöht.

    Akromegalie: in den meisten Fällen GH-Suppression in der Schwangerschaft pausierbar.

    Prolaktinom: in der Schwangerschaft sollte medikamentöse Behandlung beendet werden, außer bei ­Makroadenomen mit extrasellärem Wachstum.

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  • Mikronährstoffsupplementation bei Frauen mit Kinderwunsch

    In einer Analyse von prädiktiven Faktoren für die klinische Schwangerschaft nach IVF war ein ­diätetischer Risikoscore ein unabhängiger Faktor.

    Untersuchungen sprechen für eine Sonderrolle von Vitamin D und Omega-3-Fettsäuren für die weibliche Fertilität, randomisiert-kontrollierte Studien sind ausständig.

    Ein positiver Einfluss antioxidativer Ernährungssupplementation liegt nahe, Zuordnung im Sinne von „prooxidativ = böse, antioxidativ = gut“ ist jedoch nicht möglich.

    Eigene Daten: Nach Verabreichung einer gezielt für Frauen mit Kinderwunsch entwickelten Mikro­nährstoffkombination (Handelsname: Profertil® female) im Rahmen einer IVF-Behandlung zeigte sich ein ­signifikant höherer Prozentsatz an Patientinnen mit hoher Embryonalqualität als in der Vergleichsgruppe mit Folsäure alleine (erste Zwischenauswertung).

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Die Punkte

  • Management chronischer Venenerkrankungen

    Lehrziel: Das Krankheitsbild chronisch-venöse Insuffizienz soll in seiner Komplexität erfasst und die wichtigsten diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten sollen vermittelt werden.

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  • Update Hämorrhoidalleiden

    Lehrziel:

    • Einordnung der Hämorrhoiden in das breite Spektrum von Differenzial­diagnosen, wobei Anamnese und erste klinische Untersuchung schon zu einer brauchbaren Verdachtsdiagnose verhelfen sollen
    • Vermittlung eines Therapiekonzepts, mit welchem unnötige Interventionen oder solche mit einer höheren Inzidenz schwer wiegender Komplikationen möglichst vermieden werden sollen (proktologische Philosophie der Zurückhaltung)
    • Kritische Wertung der üblichen Operationsverfahren und Möglichkeiten der Behandlung von Komplikationen
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Das Medizinprodukt

  • Risiko als Chance

    Fehler im Spitalsalltag sind vermeidbar, wenn sichGesundheitsdienstleister vorausschauend eines Qualitäts- und Risikomanagements annehmen.

    Qualitätsmanagement ist daher fixer Bestandteil der Unternehmensgrundsätze der SALK.

    Patientensicherheitstage schaffen zusätzlich in der Öffentlichkeit Aufmerksamkeit für das Thema.

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  • Ebola: Eine „politische“ Seuche und der Schein einer absoluten Sicherheit
    Kürzlich tagten in Wien internationale Experten unter der Flagge der Internationalen Gesellschaft für Infektionskrankheiten ISID (International Society for Infectious Diseases).
    Im Mittelpunkt standen „neue“ Infektionskrankheiten, ihre Entstehung und Verbreitung, allen voran der aktuelle „Dauerbrenner“ Ebola.
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  • Notfallmedizin: Organ-Organ-Interaktionen
    Neurologische Beeinträchtigungen bei Patienten mit chronischer ­Niereninsuffizienz sind häufig.
    Sie fügen der Therapie einer ohnehin komplexen Erkrankung eine weitere Ebene hinzu.
    Eine Zusammenarbeit zwischen Nephrologen und Neurologen ist hier erforderlich, um das Fortschreiten der Neuropathien zu verhindern.
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Fakten der Rheumatologie

  • Inflammatorische Myopathien – Diagnose und Differenzialdiagnose

    Inflammatorische Myopathien sind eine heterogene Gruppe von Erkrankungen, deren gemeinsames Merkmal der immunologisch vermittelte Muskelschaden ist.

    Das Leitsymptom ist die proximal betonte Muskelschwäche.

    Die Abgrenzung zu anderen Formen der Myopathie kann erhebliche Schwierigkeiten bereiten.

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  • Therapie der inflammatorischen Myopathien

    Glukokortikoide sind Goldstandard in der Initialtherapie der inflammatorischen Myopathien.

    Die Meinungen divergieren, wann mit glukokortikoidsparenden Therapeutika wie Azathioprin oder Methotrexat (MTX) begonnen werden sollte: Sie kommen zum einen schon in der Initialtherapie parallel zu Steroiden, zum ­anderen erst in rezidivierenden Situationen zum Einsatz.

    Bei therapierefraktären Verläufen gibt es die meisten Studien zu Rituximab und intravenösen Immunglobulinen (IVIG).

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  • Metabolische Myopathien: Klassifikation und Diagnostik

    Belastungsinduzierte Myalgien sind ein wichtiger diagnostischer Hinweis auf metabolische Myopathien.

    Muskelbiopsie mit immunhistochemischer sowie molekulargenetischer Analyse sollte bei jeder unklaren ­Myopathie in Erwägung gezogen werden.

    Elektroneurodiagnostik ist oft unspezifisch, jedoch zum differenzialdiagnostischen Ausschluss anderer ­Erkrankungen obligatorisch.

    Die seit 2006 zugelassene Enzymersatztherapie macht den Morbus Pompe zur ersten hereditären Muskelerkrankung, für die ein kausaler Behandlungsansatz zur Verfügung steht.

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Spectrum Psychiatrie

  • Klinische Bedeutung und neue Möglichkeiten der funktionellen MRT in der Psychiatrie

    In der klinischen Forschung wird fMRT zur Evaluation therapeutischer Prozesse zur Erhebung der funktionalen Veränderungen neuronaler Netzwerke sowie in der Früherkennung und Diagnostik eingesetzt.

    Die Resting-State-fMRT bietet die Möglichkeit, aufgabenunabhängig die funktionelle Konnektivität einzelner Hirnregionen zu erforschen.

    Studien zu fMRT-Neurofeedback zeigen, dass der Mensch über Visualisierung des BOLD-Signals seine Gehirnaktivität lokal und willentlich modifizieren kann.

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  • Prädiktive Psychiatrie mittels Bildgebung bei Personen mit erhöhtem Psychoserisiko

    Ergebnisse einer wegweisenden Münchner Studie deuten darauf hin, dass es mittels multi­variater Analyseverfahren möglich ist, anhand von neuroanatomischen Mustern zwischen I­ndividuen im Psychose-Hochrisikostadium und gesunden Individuen zu unterscheiden sowie die dazugehörige diagnostische Genauigkeit zu ermitteln. Ebenso weisen die Befunde darauf hin, dass subtile neuroanatomische Veränderungen einer erhöhten Vulnerabilität zugrunde liegen und als potenziell nützliche Biomarker zur Früherkennung von Psychosen dienen können.

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  • Neuroimaging bei Aufmerksamkeitsdefizit/Hyperaktivitätsstörung (ADHS)

    Ergebnisse von Bildgebungsstudien sprechen für eine grundlegende Beteiligung der Katecholamine Dopamin und Noradrenalin in der Pathophysiologie der ADHS und lassen auf eine veränderte strukturelle und funktionelle Entwicklung in verschiedensten Hirnregionen, vor allem im präfrontalen, vorderen cingulären und parietalen Kortex neben subkortikalen Hirngebieten, schließen. Die gewonnenen Erkenntnisse erlauben wichtige Einblicke in die Neurobiologie bei ADHS.

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NephroScript

  • Neues von der „Salzkrieg“-Front

    Ungeachtet der Empfehlungen für eine diätetische Kochsalzrestriktion zur Behandlung der Hypertonie und zur Prävention kardiovaskulärer Erkrankungen ist die Studienlage inkonsistent.

    Eine kürzlich erschienene Studie fand eine enge Beziehung zwischen Natriumzufuhr und Bluthochdruck: Je höher die Natriumzufuhr war, desto steiler verlief auch die Kurve des Blutdruckanstiegs, Personen mit Bluthochdruck und ältere Menschen wiesen ebenfalls einen steileren Anstieg auf.

    Nach Schätzung der Autoren einer weltweiten Metaanalyse könnten allein 2010 1,65 Millionen kardiovaskuläre Todesfälle auf einen übermäßigen Natriumkonsum zurückzuführen sein.

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  • Hypo- und Hypernatriämien

    Symptomatische Hypo- oder Hypernatriämien müssen – auch wenn die Ätiologie zu Beginn der Behandlung nicht in jedem Fall geklärt werden kann – vom ­behandelnden Arzt erkannt und behandelt werden. Ebenfalls muss im Fall einer Hypovolämie eine rasche Korrektur mittels isotoner Kristalloide erfolgen.

    Die Hypo- und Hypernatriämie sind häufige und potenziell lebensbedrohliche Störungen beim Notfallpatienten und sind als solche ernst zu nehmen.

    Die Korrektur einer akuten symptomatischen Hyponatriämie soll mit der Verabreichung von NaCl 3 % über 1 Stunde mit folgender Natriumkontrolle erfolgen.

    Glukose 5 % ist das Mittel der Wahl bei akuter, symptomatischer Hypernatriämie. Eine ­Kontrolle des Serumnatriums soll nach Verabreichung von 500 ml erfolgen.

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  • Dialysat-Natrium-Vorschreibung bei Patienten mit terminaler Niereninsuffizienz

    Die in vielen Dialysezentren gängige Praxis, Patienten mit höherem Blutdruck ein niedrigeres Dialysat-Natrium vorzuschreiben, ist unseren Analysen zufolge kritisch zu hinterfragen.

    Nach eigenen Untersuchungen sind höhere Dialysat-Natrium-Vorschreibungen nicht mit schlechteren Outcomes assoziiert, sondern sogar mit besseren.

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ZahnPunkte

  • Dentinhypersensibilität – Ursachen und Therapieoptionen

    Lernziele:

    Nach Lesen dieses Artikels sind Sie in der Lage,

    • die epidemiologischen Fakten zur Dentinhypersensibilität (DHS) zu beziffern,
    • die Ätiopathogenese der DHS nachzuvollziehen,
    • die hydrodynamische Schmerztheorie zu benennen,
    • den Unterschied zwischen einer DHS und Schmerzen nach Aufhellung vitaler Zähne zu verstehen,
    • das transtheoretische Modell und „motivational interviewing“ in ihren wesentlichen Grundzügen im Zusammenhang mit Verhaltensänderung zu benennen,
    • die Prinzipien der Prävention, nämlich Okklusion der Tubuli oder Desensibilisierung, zu verstehen und Mundhygiene- sowie In-Office-Medizinprodukte diesen beiden Prinzipien zuzuordnen und
    • ihren Patienten die Informationen anzubieten, die für eine partizipative Entscheidungsfindung notwendig sind.
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Spectrum Dermatologie

  • Update Infektionskrankheiten

    Infektionskrankheiten der Haut sind aktuell wie eh und je. Eine kleine Auswahl aus spannenden Publikationen gibt Einblick in die Neuheiten aus der Welt der Viren und Bakterien.

    Eine rezente Fallpublikation zeigt den fatalen Verlauf einer intrauterinen HSV-Infektion.

    Zunehmend werden atypische Verlaufsformen der Hand-Fuß-Mund-Erkrankung (HFME) beschrieben.

    Die amerikanische Gesellschaft für Infektionserkrankungen (IDSA) hat erneuerte Guidelines zur Diagnose und Behandlung von Infektionen der Kutis und Subkutis vorgestellt.

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  • Behandlung der Varikose

    Die Kompressionstherapie ist die Basistherapie der Varikose, die durch venoaktive Medikamente und Allgemeinmaßnahmen unterstützt werden kann.

    Die effektivsten und schonendsten Therapien sind die endovenösen thermischen Verfahren, die in den letzten Jahren die offene Chirurgie verdrängt haben.

    Die Sklerotherapie ist eine günstige und gut verträgliche Option zur Behandlung der Varikose.

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  • Häufig fehldiagnostiziert: Tinea incognito

    Unter dem Terminus Tinea incognito wird eine infolge Steroidbehandlung zur Unkenntlichkeit transformierte fehldiagnostizierte „okkulte“ Tinea (Dermatophytose) verstanden.

    Die Tinea incognito umfasst ein weites Spektrum von Dermatophytosen variabler Morphologie und Lokalisation.

    Jede trotz Steroidbehandlung therapieresistente Dermatose impliziert den Verdacht auf das Vorliegen einer okkulten Mykose.

    Die Beendigung der Steroidtherapie wird erfahrungsgemäß begleitet von erneutem Auftreten von Juckreiz und Verschlimmerung des dermatologischen ­Erscheinungsbildes.

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Spectrum Urologie