Die Highlights im Juli

Universum Innere Medizin

  • Interpretation von Gerinnungsbefunden

    Die Labordiagnostik beginnt mit der Durchführung von Globaltests.

    Zur Basisdiagnostik zählen Prothrombinzeit, aktivierte partielle Thrombo-plastinzeit und Fibrinogenbestimmung. Ergebnisabhängig erfolgen Bestimmungen der Einzelfaktoren, des Von-Willebrand-Faktors oder der Thrombozytenfunktion.

    Eine korrekte Befundinterpretation bzw. Diagnose bedürfen des Wissens um die Spezifikationen der verwendeten Tests und um die klinische Situation des Patienten.

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  • HIV-Infektion als chronische Erkrankung – ein Update

    Die HIV-Infektion ist eine gut behandelbare chronische Erkrankung geworden. Die moderne antiretrovirale Therapie kann das Fortschreiten der Erkrankung verhindern und das Leben verlängern.

    Das zunehmende Alter der Patienten und die steigende Anzahl von Komorbiditäten, Koinfektionen sowie etwaige kumulierte Toxizitäten machen ein interdisziplinäres Management erforderlich.

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  • Telemedizinisches Monitoring – Vorteile & Vorbehalte

    Telemedizinisches Monitoring:

    ermöglicht eine kontinuierliche Funktionsüberprüfung des implantierten Aggregats.

    ist vor allem bei Patienten mit CRT- bzw. ICD-Systemen sinnvoll durch zeitnahe Erfassung klinischer Ereignisse.

    hat positive Auswirkung hinsichtlich kardialer Dekompensationen und Mortalität.

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NephroScript

  • Mythos Vitamin D – Evidenzanalyse zu den postulierten gesundheitlichen Effekten

    Rationale für multiple Gesundheitseffekte von Vitamin D: ubiquitäre Vitamin-D-Rezeptoren mit regulatorischer Wirkung auf Gene, die neben der Kalzium-­Phosphat-Homöostase auch Zellproliferation und Zelldifferenzierung sowie die ­Immunität modulieren.

    Ernüchternde Ergebnisse einer aktuellen Übersichtsarbeit: Evidenz für eine klare Rolle von Vitamin D in allen untersuchten Endpunkten unklar.

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  • Vitamin D und Dialyse

    Vitamin-D-Therapie mit Calcitriol und Vitamin-D-Analoga etabliert zur sHPT-Therapie.

    Kein Unterschied zwischen den einzelnen verfügbaren Substanzen.

    Hinsichtlich kardiovaskulärer Morbidität und Mortalität, Frakturrate, Hospitalisierungen und Parathyreoidektomierate liegen keine kontrollierten Endpunktstudien vor.

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  • Bestimmung von Vitamin D bei Patienten mit CKD 3 und 4

    Optimaler Vitamin-D-Spiegel bei CKD-Patienten ist nicht bekannt.

    Keine Evidenz aufgrund von fehlenden RCTs, ob durch eine Supplementation mit nativem Vitamin D bei CKD-Patienten ein besseres Outcome hinsichtlich klinisch relevanter Parameter wie Progression der Niereninsuffizienz, Auftreten von kardiovaskulären Ereignissen und/oder Mortalität erzielt werden kann.

    Trotzdem aus Assoziationsstudien Empfehlung ableitbar zur jährlichen 25-OH-D-Messung, bei Werten < 20 ng/ml Supplementation mit nativem Vitamin D unabhängig von Vorliegen eines sHPT und Spiegelkontrolle in 6 Monaten (Serum-Ca und -P eng monitorisieren).

    Bei Vorliegen eines sHPT zusätzlich Gabe von aktivem Vitamin D bzw. Analoga, wenn trotz Korrektur aller modifizierbaren Faktoren (Phosphat, Kalzium, Vitamin D) weiter steigende PTH-Werte und/oder persistierende Hypokalziämie.

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Ärzte Krone

  • Geld ist nicht mehr im Mittelpunkt

    Eine aktuelle Umfrage aus der Steiermark zeigt, wie sich Österreichs Ärzte die Zukunft vorstellen. Sie wollen vermehrt im Angestelltenverhältnis arbeiten. An eine Niederlassung mit Praxis wird heutzutage erst später gedacht. Und: Ein Kassenvertrag ist längst kein „Muss“ mehr.

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  • Fallen in der Kommunikation mit Schmerzpatienten

    Die Interaktion mit chronischen Schmerzpatienten kann Hilflosigkeits- und Ohnmachtsgefühle bei Ärzten hervorrufen. Neben speziellen lehr- und lernbaren Techniken einer „motivationalen Gesprächsführung“ werden einige Grundhaltungen im Umgang mit Schmerzpatientenempfohlen, wie z.B. die Hinterfragung der eignen Einstellungen.

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  • Schmerztherapie im Kindesalter – welche Empfehlungen gibt es?

    Die österreichischen interdisziplinären Handlungsempfehlungen zur Akutschmerztherapie bei Kindern basieren auf aktuellen wissenschaft-lichen Erkenntnissen und praxisorientierten Anforderungen.

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Die Punkte

Spectrum Dermatologie

  • Psoriasis: Forschung und Weiterentwicklung der Therapie

    Das bessere Verständnis der Pathophysiologie der Psoriasis mit der Erforschung der ­Schlüsselmoleküle der Erkrankung, wie TNF-alpha, IL-12/23 und IL-17, hat die Therapie der Psoriasis revolutioniert.

    In naher Zukunft könnten bis zu 30 neue Therapeutika einschließlich neuer Antikörper, ­Biosimilars und Small Molecules die Zulassung zur Behandlung der Psoriasis erreichen.

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  • Daten aus dem Psoriasis Registry Austria (PsoRA): Häufige Komorbiditäten der Psoriasis

    Psoriasis gilt als Systemerkrankung mit Haut- und Gelenkbeteiligung sowie charakteristischen Komorbiditäten.

    Typische Komorbiditäten sind Psoriasis-Arthritis, metabolische und kardio­vaskuläre Erkrankungen (z. B. Fettstoffwechselstörungen, Diabetes mellitus, arterieller Hypertonus, koronare Herzkrankheit etc.) sowie psychische ­Erkrankungen (z. B. Depression).

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  • Psoriasis geht tief unter die Haut: Psychosoziale Aspekte der Psoriasis

    Psoriasis bedeutet für die Betroffenen eine enorme Einschränkung der Lebensqualität. Sie fühlen sich von den Mitmenschen abgelehnt und entwertet.

    Stigmatisierungs- und Entstellungsgefühle, sozialer Rückzug, Depression und suizidale ­Gedanken können die Folge sein.

    Stress verschlimmert den Krankheitsverlauf. Die Therapie sollte Körper, Seele und das ­psychosoziale Umfeld einschließen.

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Neurologisch

  • Neurowissenschaft und Menschenbild: Nichts weniger als … das Gehirn verstehen

    Unser Gehirn ist das Organ, mit dem wir mit der (materiellen und sozialen) Umwelt interagieren, indem wir etwas davon wahrnehmen, in ihr handeln und sie damit auch interpretieren. „Use it or lose it“ – nütze es, oder es geht verloren: Dies gilt für unser Gehirn ganz besonders. Immerfort werden in ihm neue Verbindungen zwischen den ca. 100 Milliarden Nervenzellen geknüpft – aber nur diejenigen bleiben bestehen, die auch aktiv benutzt werden.

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  • Plastizität des Gehirns am Beispiel der Multiplen Sklerose (MS)

    Während für Generationen von Neurologen und Neurologinnen Cajals Doktrin Gültigkeit hatte („Nach Abschluss der Entwicklung versiegen die Quellen von Wachstum und Regeneration von Axonen und Dendriten unwiderruflich. Im Erwachsenengehirn sind die Nervenpfade fixiert und unverändert: Alles kann sterben, nichts jedoch regenerieren.“), hat insbesondere die Forschung der vergangenen Dekade eindrücklich die Plastizität auch des adulten Gehirns belegt. MS als multifokale remittierende Erkrankung von Gehirnen junger Erwachsener soll hierbei als Rollenmodell herangezogen werden.

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  • „Organische Depression“ versus komorbide Depression bei somatischen Krankheiten

    Jede depressive Störung wird heute als Resultat multifaktorieller Einflüsse innerhalb eines biopsychosozialen Modells konzeptualisiert. Das frühere Konzept einer „organischen Depression“ ist heute weitgehend einem Komorbiditätskonzept gewichen.

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Apotheker Krone

  • „Der Internethändler kann auch ums Eck sitzen“

    Apotheken können sich künftig trotz oder mit dem kommenden Versandhandel positionieren, sagt der Handelsforscher Mag. Peter Voithofer. Er rät im Interview mit der Apotheker Krone, sich aber genau zu überlegen, wo die eigenen Stärken liegen, und diese auszubauen.

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  • Selbstbehaltsdebatte: Geld oder Leben

    Die ÖVP denkt im neuen Regierungsprogramm laut über Selbstbehalte nach und entzündet damit im Gesundheitswesen eine Debatte über Prävention aber auch ideologische Standpunkte. Dabei gibt es Selbstbehalte längst – die Apotheken haben täglich damit zu tun.

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  • Gender-Aspekten Beachtung schenken

    Es gibt immer mehr Untersuchungen, die geschlechtsspezifische Unterschiede hinsichtlich Entstehung und Erkennung von Krankheiten sowie im Stoffwechsel identifizieren. Das Eingehen auf biologische Besonderheiten von Frau und Mann wird in der Beratung immer wichtiger.

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Spectrum Urologie

  • Die Depression beim Mann

    Depressionen sind beim Mann unterdiagnostiziert, u. a. aufgrund des externalisierenden Stressverarbeitungsmusters.

    Klinisch steht Irritabilität im Vordergrund: aggressives und impulsives Verhalten mit deutlich negativ getönter Befindlichkeit.

    Ein ungesunder Lebenswandel (Rauchen, übermäßiger Konsum von Alkohol) kann eine zugrunde liegende Depression maskieren oder eine Komorbidität der Depression darstellen. u Bei Verdacht auf eine „männliche“ Depression stehen Selbstbeurteilungsfragen zur Verfügung.

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  • Das war die 1. Advanced Prostate Cancer Consensus Conference in St. Gallen

    Vorbild der APCCC ist die alle zwei Jahre in St. Gallen abgehaltene Early Breast Cancer Consensus Conference.

    Nach 2 Tagen Vorträgen, Pro/Contra-Sitzungen und Diskussionen rund um das fortgeschrittene Prostatakarzinom (PCa) sollten 41 Mitglieder eines interdisziplinär zusammengesetzten Panels zu knapp 100 vordefinierten Fragen einen Konsensus finden.

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  • Antibiotika in der urologischen Praxis

    Die aktuelle Resistenzsituation bei Harnkeimen ist durch eine abnehmende Sensibilität der Erreger gegenüber klassischen Therapeutika wie Breitspektrumpenicilline, Cephalosporine, Cotrimoxazol-Präparate und Chinolone charakterisiert.

    Im stationären Bereich verfügt man für die Behandlung derartiger Infekte über mehrere Möglichkeiten: Carbapeneme, Tigecyclin in hoher Dosis, parenterales Fosfomycin oder Colistin.

    Einen spürbaren therapeutischen Mangel gibt es im niedergelassenen Bereich, da kein oral verfügbares Antibiotikum diese Resistenzen abdecken kann. Bei diesen Patienten wird man auch auf „Reserven“ wie z. B. Mecillinam zurückgreifen müssen.

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Klinik

  • klinik-Umfrage: Schlechteste Noten für Gesundheitspolitik

    Die klinik-Umfrage zeigt den Frust von Österreichs Spitalsärzten.

    300 Krankenhausärzte wurden befragt.

    Quer durch alle Bundesländer gibt es miserable Noten für die Gesundheitspolitik.

    Leistungskürzungen sind bereits Realität.

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  • Wiener Gesundheitssystem am Abgrund: Spitalsarzt als Sisyphus

    Die Situation in Wien spitzt sich zu. Immer noch gibt es keine Einigung.

    Die Kurie der angestellten Ärzte der Ärztekammer Wien hat das Verhandlungspaket in ihrer Sitzung am 4. Mai abgelehnt.

    Personalengpässe und Leistungsreduktionen sind bereits Realität.

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  • Primarärzte: zwischen Medizin und Management

    Primarärzte sind von einem realen Einkommensverlust und unattraktiven ­Rahmenbedingungen betroffen.

    Werden Medical Manager anstelle ärztlicher Führungskräfte eingesetzt, laufen sie Gefahr, dass der Berufsstand des Primararztes an Bedeutung verliert, bei gleich­zeitiger Verteuerung und qualitativer Verschlechterung der medizinischen Versorgung.

    Die Lösung heißt: Medical Leadership kombiniert mit passenden rechtlichen ­Rahmenbedingungen.

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Spectrum Psychiatrie

  • Eros, Liebe, Sexualität – erotische Ressourcen in der Cinematherapie

    Im Anton-Proksch-Institut gibt es seit 2009 ein eigens für Suchtkranke entwickeltes Kinotherapieprogramm, in dem Filme als „Mood Stabilizer“ und zur Hoffnungsinduktion eingesetzt werden. Weil Liebesbeziehungen neben den Eltern-Kind-Beziehungen, der Freundesliebe, der Geschwisterbeziehung und der agapeischen Liebe wahrscheinlich die intensivsten, wenn nicht die intensivsten Beziehungen überhaupt sind und es viele Spielarten der Liebe und manchmal leider auch Pathologien der Liebe gibt, und nicht zuletzt im Hintergrund von psychischen Störungen Liebe immer irgendwie mit Thema ist, spielen Liebesfilme in unserer Cinematherapie eine wichtige Rolle.

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  • Psychose im Film

    Das Thema Psychose wurde von Filmemachern vor allem seit den 1990er-Jahren verstärkt aufgegriffen. Aus filmwissenschaftlicher Perspektive ist das Interesse relativ klar nachvollziehbar: es ist das Fremdartige, Ungewisse, Unberechenbare, das Unverbrauchte, Neuartige, der Zugang zu einer fremden, faszinierenden, manchmal bedrohlichen, manchmal poetischen Welt.

    Im Film werden 6 Stereotype thematisiert, die meist in unterschiedlichen Kombinationen abgehandelt werden: der Schizophrene als Täter, Opfer oder Leidender, Psychose als Weltflucht, das wahnsinnige Genie oder Schizophrenie im Mindgame Movie.

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  • Orpheusprogramm – erste Evaluationsergebnisse

    Evaluationsstudien des Orpheusprogramms zeigen, dass der Wunsch nach Autonomie im Fokus der Genesebemühungen suchterkrankter Patienten steht. Von zentraler prognostischer Validität für den Therapieerfolg hat sich dabei der Faktor der Selbstwirksamkeit erwiesen. Die Förderung der Zuversicht des Betroffenen in die eigenen Fähigkeiten erhöht die Wahrscheinlichkeit, selbstgesteckte Zielsetzungen auch tatsächlich zu erreichen.

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Diabetes Forum

Gyn-Aktiv

  • Ovarialkarzinom-Abklärung: Adnexbefund – was nun?

    Bis jetzt steht der wissenschaftliche Beweis aus, dass ein Screening asymptomatischer Frauen einen Benefit auf das Überleben beim Ovarialkarzinom bringen könnte. Laut Reade et al. (Gynecologic Oncology 2013) überwiegen sogar die Nachteile. Dennoch gehört die Vaginalsonografie zum Standard jeder gynäkologischen…

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  • Keine häufigen, aber relevante Situationen: „Exoten“ aus der Mammasprechstunde

    Eine sehr komplexer Beratungsbedarf ergibt sich bei Brustkrebs und bestehendem ­Kinderwunsch.

    Die Entscheidung hinsichtlich einer prophylaktischen kontralateralen Mastektomie bedarf ­einer präzisen ­Evaluierung der individuellen Risikosituation.

    Bei notwendiger antihormoneller Therapie muss das Osteoporoserisiko unter Aromatasehemmern ­thematisiert werden.

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  • Ablöse des Pap-Abstrichs – von der Krebsvorsorge zur Frauengesundheit

    Ein mehrjähriges Screening-Intervall bei einem HPV-basierten Screening hebelt die ­präventivmedizinischen Zusatzbenefits eines jährlichen Abstrich-Termins aus.

    Ein 2- oder 3-jähriges Screening-Intervall ist ohne ein entsprechendes Einladungs- bzw. ­Erinnerungssystem unverantwortlich.

    Eine Umstellung erfordert verstärktes Augenmerk und Ressourcen für präventivmedizinische ­Betreuungsprogramme im Dienste der Frauengesundheit.

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Das Medizinprodukt

  • Kennzahlen in der Anästhesie: Was bringt die Transparenz von medizinischen Leistungen?

    In kostenintensiven Bereichen wie der Intensivmedizin, Notfallmedizin und Anästhesie ­stellt sich zunehmend die Frage nach der Transparenz der medizinischen Leistung.

    Eine Arbeitsgruppe der Österreichischen Gesellschaft für Anästhesiologie, Reanimation und Intensivmedizin erarbeitet praxisnahe Kennzahlen zur Leistungsevaluierung.

    Eine interdisziplinäre Diskussion, Publikation und Weitergabe an die österreichischen ­Anästhesieabteilungen ist in Planung.

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  • Clostridium difficile-Infektion: Prävention optimieren

    Trotz Meldepflicht wird nur ein Bruchteil der Clostridium difficile-Infektionen (CDI) in Österreich erfasst.

    Neue Studienergebnisse deuten auf über 7.000 CDI-Fälle pro Jahr hin.

    Wirksam in der Infektionsprävention sind ein gezielter Antibiotikaeinsatz, spezielle ­Händehygiene und Flächendesinfektion sowie die räumliche Isolierung von Patienten.

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  • Kennzeichnung von ­Medizinprodukten

    Eine neue Regelung soll auch bei Medizinprodukten, die zur Desinfektion eingesetzt werden, den Schutz vor gefährlichen Stoffen und Gemischen durch Kennzeichnung verbessern.

    Reklassifikation von PHMB durch das Committee for Risk Assessment der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) und deren Konsequenz

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Fakten der Rheumatologie

  • Die ACR- und EULAR-Empfehlungen zum Management der rheumatoiden Arthritis – wo sind die Unterschiede?

    Zwischen den Empfehlungen der beiden Großorganisationen EULAR und ACR bestehen keine dramatischen ­Unterschiede.

    Treat-to-Target ist das entscheidende Konzept.

    EULAR-Empfehlungen sind genereller, geben weniger spezifische klinische Situationen vor.

    ACR-Empfehlungen gehen auf Sicherheit und Komorbiditäten detaillierter ein.

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  • Konventionelle Kombinations­therapie vs. Biologika bei Patienten mit MTX-Versagen

    Kann mit MTX-Monotherapie keine Remission erreicht werden, sollten diese Patienten additiv zu MTX eine ­Kombinationstherapie mit anderen Basistherapeutika erhalten.

    Konventionelle DMARD: Eine Tripletherapie von MTX mit Sulfasalazin und Hydroxychloroquin ist zumindest ­anfänglich ähnlich gut wirksam wie eine Kombinationstherapie mit TNF-Blockern.

    Biologika: Bei hoher Krankheitsaktivität trotz laufender MTX-Therapie oder bei Intoleranz gegenüber einer hoch dosierten Glukokortikoidtherapie sollte eine Kombinationstherapie mit Biologika gegeben werden.

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  • Upcoming Therapies: Neue und zukünftige Behandlungs­formen bei rheumatoider Arthritis

    Die derzeit in der Therapie der RA verfügbaren Biologika richten sich gegen extrazelluläre Angriffspunkte: TNF-α, IL-1, IL-6, CD20 sowie T-Zell-Kostimulation. Neue Biologika, die untersucht werden, sind IL-17-Inhibitoren, Anti-CD20-Antikörper, IL-6-, IL-1- und IL-15-Inhibitoren.

    Mit so genannten „small molecules“ werden intrazelluläre Angriffspunkte erreicht. Mehrere Janus-Kinase-(JAK-)Inhibitoren, ein MAP-Kinase-Inhibitor und ein Milz-Tyrosin-Kinase-Inhibitor sind in klinischer Erprobung. Eine ­klinische Studie mit Apremilast, einem PDE4-Inhibitor, bei RA wurde bereits abgeschlossen, aber noch nicht publiziert.

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Spectrum Onkologie

  • The Cancer Genome Atlas – Organisation und Basis

    Die Technologien des „next generation sequencing“ sowie nationale und internationale Großprojekte wie das amerikanische „The Cancer Genome Atlas“ und das „International Cancer Genome Consortium“ ermöglichen eine umfassende genetische Charakterisierung der häufigsten Tumorentitäten.

    Tumorerkrankungen werden durch Mutation von Treibergenen verursacht. Derzeit sind circa 140 Treibergene bekannt, wobei in einem Tumor meist nur 1 bis 8 Treibergenmutationen vorliegen.

    Der Großteil der Mutationen in Tumoren, welche zur Änderung von Proteinsequenzen führen, sind irrelevant für den neoplastischen Phänotyp und werden als „Passenger“-Mutationen bezeichnet.

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  • „The Cancer Genome Atlas“ – von der onkologischen Grundlagenforschung zur klinischen Anwendung

    Krebs stellt eine Erkrankung der Gene dar. Das bedingt, dass eine präzise Entschlüsselung der genomischen Veränderungen und deren Rolle im malignen Phänotyp das Verständnis der Krebserkrankung revolutionieren und neue Therapieansätze ermöglichen kann.

    Klassifikation und Therapieauswahl werden in Zukunft in vielen Fällen primär auf den genomischen Veränderungen und nicht mehr auf Krebsart und Histologie beruhen.

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  • Druggable Targets bei Glioblastomen

    Die Immuntherapie wird beim Glioblastom bereits seit geraumer Zeit beforscht. Ein Beispiel ist die Impfung gegen eine speziell im Glioblastom vorkommende Mutationsvariante des EGF-Wachstumsfaktorrezeptors (EGFRvIII). Andere Beispiele sind Vakzinierungen gegen IDH-Mutationen in niedriggradigen Gliomen oder der Einsatz von Immun-Checkpoint-Inhibitoren.

    In Subpopulationen lassen sich BRAF-Mutationen finden, die sich für BRAF-Inhibitoren anbieten, oder die FGFR-TACC-Fusion mit möglichem Ansprechen auf FGFR-Inhibitoren. Damit wird die personalisierte Therapie auf Basis spezifischer genetischer Tumorcharakteristika auch in der Behandlung von Glioblastomen an Bedeutung zunehmen.

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ApoPunkte

  • Grundlagen der Behandlung mit ­probiotischen Arzneimitteln

    Lehrziel: Nach dem Literaturstudium soll der Leser verstehen,

    • was ein Probiotikum ist (Definition, Wirkmechanismen);
    • wie sich probiotische Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bezüglich Wirkungsnachweis und Qualitätskriterien unterscheiden;
    • welche stammspezifischen Wirkungen bei ausgewählten Krankheitsbildern nachgewiesen wurden.
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ZahnPunkte

  • Dentinhypersensibilität – Ursachen und Therapieoptionen

    Lernziele:

    Nach Lesen dieses Artikels sind Sie in der Lage,

    • die epidemiologischen Fakten zur Dentinhypersensibilität (DHS) zu beziffern,
    • die Ätiopathogenese der DHS nachzuvollziehen,
    • die hydrodynamische Schmerztheorie zu benennen,
    • den Unterschied zwischen einer DHS und Schmerzen nach Aufhellung vitaler Zähne zu verstehen,
    • das transtheoretische Modell und „motivational interviewing“ in ihren wesentlichen Grundzügen im Zusammenhang mit Verhaltensänderung zu benennen,
    • die Prinzipien der Prävention, nämlich Okklusion der Tubuli oder Desensibilisierung, zu verstehen und Mundhygiene- sowie In-Office-Medizinprodukte diesen beiden Prinzipien zuzuordnen und
    • ihren Patienten die Informationen anzubieten, die für eine partizipative Entscheidungsfindung notwendig sind.
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