Die Highlights im September

Apotheker Krone

  • Wellan zieht positive Bilanz

    In diesen Tagen laufen die Wahlen zum Apothekerverband und zum Verband Angestellter Apotheker. Im kommenden Jahr folgt dann die Kammerwahl. Die Apotheker Krone sprach mit dem amtierenden Kammer-Präsidenten Mag. pharm. Max Wellan über seine Erfolge und Misserfolge.

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  • Volkskrankheit Hypertonie – wann es ernst wird: Das rät die Apothekerin

    Immer mehr Menschen sind von einem zu hohen Blutdruck betroffen. Lebensstil und Ernährung haben auch hier großen Einfluss. Die antihypertensive Therapie erfordert intensive Kontrolle und die Berücksichtigung von Nebenwirkungsprofilen.

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  • Gehirn und Nerven unterstützen

    Fast jeder Zweite beklagt Hektik und Stress im Alltag. Neben dem Erlernen von Werkzeugen wie Loslassen und Achtsamkeit ist auch Hilfe von außen gefragt, damit das Gehirn weiterhin leistungsfähig bleiben kann. Dabei kommen Mikronährstoffe und ausgewählte Pflanzen und Pflanzenstoffe in Frage.

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Das Medizinprodukt

  • Unfallchirurgen diskutieren neue ­Herausforderungen

    Im Oktober trifft sich die Österreichische Gesellschaft für Unfallchirurgie (ÖGU) im Rahmen der Jahresversammlung in Salzburg, um ihre Mitglieder nicht nur über aktuelle medizinische Innovationen zu informieren, sondern mit ihnen auch über wichtige organisatorische, politische und strategische Weichenstellungen zu beraten….

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  • Diagnose und Therapie von Handwurzelverletzungen

    Verletzungen der Handwurzelknochen bzw. deren Bänder dürfen nicht bagatellisiert werden.

    Anhaltende Schmerzen müssen klinisch und radiologisch genau abgeklärt werden, um mögliche sekundäre degenerative Veränderungen zu verhindern.

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  • Möglichkeiten und Grenzen der Gelenkerhaltung

    Das Kniegelenk ist weltweit mit Abstand am häufigsten von arthrotischen Veränderungen betroffen.

    Unterschiedliche gelenkerhaltende Therapien – sowohl konservativ als auch chirurgisch – können den Arthrose begünstigenden Faktoren entgegenwirken.

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Arzt und Praxis

Ärzte Krone

  • Dolmetsch via Telefon

    Über Dolmetschsysteme für Arztpraxen wird seit Langem diskutiert. In Salzburg läuft jetzt ein Pilotprojekt für alle Kassenärzte. Zugute kommt das den Flüchtlingen. Bezahlt wird der Service vom Bundesland und von der Ärztekammer.

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  • Migration und Hypertonie

    Aufgrund sprachlicher Barrieren und daraus resultierender mangelnder Kommunikation kann mit Migranten oft keine tragfähige Arzt-Patienten-Beziehung aufgebaut werden. Die verschriebene antihypertensive Therapie wird nicht oder nur unregelmäßig eingenommen.

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  • Institut für Retinale Forschung und Bildgebung

    Im Rahmen der Kooperation der Karl Landsteiner Gesellschaft (KLG) mit der Ärzte Krone stellen wir diesmal das Institut für Retinale Forschung und Bildgebung vor.

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Universum Innere Medizin

  • Ist „the lower the better“ bei Patienten mit Diabetes tatsächlich sicher?

    Der Nutzen einer konsequenten Reduktion des LDL-Cholesterins zur kardiovaskulären Risikoreduktion ist eindeutig bewiesen. Es gilt: „The lower the better.‟

    Es gibt derzeit keine Evidenz dafür, dass auch wesentlich niedrigere LDL-Cholesterin-Werte als 54 mg/dl (IMPROVE-IT-Studie) mit einer erhöhten Inzidenz von unerwünschten Wirkungen einhergingen.

    Das LDL-Cholesterin wird im klinischen Alltag nach wie vor zu wenig streng gesenkt. Die Gefahr liegt darin, dass wir es verabsäumen, das LDL-Cholesterin entsprechend den aktuellen Leitlinien zu senken.

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  • Herzinsuffizienz-Guidelines 2016: Was bleibt, was kommt …

    Mit dem Neprilysin-Inhibitor Sacubitril in Kombination mit Valsartan wurde ein neues Medikament in den Therapiealgorithmus der chronischen Herzinsuffizienz aufgenommen. Die kombinierte Angiotensin-Rezeptor-Neprilysin-Inhibition (ARNI) sollen symptomatische Patienten mit einer EF von unter 35 % erhalten (Klasse-Ib-Indikation).

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  • Neues auf der kardiorenalen Achse – aus nephrologischer Sicht

    RAS als Therapietarget bei simultan renal und kardial erkrankten Patienten: Kombination Valsartan + Sacubitril (Angiotensinrezeptorblocker + Neprilysin-Inhibitor) als vielversprechende neue Option.

    Diabetestherapie mit dem SGLT-2-Hemmer Empagliflozin (Blockade der proximaltubulären Glukose-/Natrium-Reabsorption) zeigt sowohl hinsichtlich Renoprotektion als auch Kardioprotektion erstaunlich gute Effekte.

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Spectrum Urologie

  • Forschungsstandort Österreich – Urologen kommentieren

    Forschung unterliegt einem zunehmenden internationalen Wettbewerb.u Lösungsmöglichkeiten: Reduktion der Verwaltungsarbeit, Bildung nationaler und internationaler Netzwerke, Spezialisierungen.

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  • Weibliche Sexualität im Alter – worauf Urologen achten sollten

    Für Urologen gilt es bei ratsuchenden Patientinnen oder bei Partnerinnen ratsuchender Patienten beim Thema Sexualität die Punkte Alter, Sozialisationsgeschichte, Körperbild, Werbung, Konkurrenz, Schuldgefühle und Sprache zu beachten.

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  • Urologie attraktiv gestalten

    Interview mit Professor Dr. Dorothea Weckermann, Leiterin der Urologischen Klinik am Klinikum Augsburg, Präsidentin der Bayerischen Urologenvereinigung und erstmals Tagungspräsidentin der 42. Bayerisch-Österreichischen Urologentagung unter dem Motto „Urologie attraktiv gestalten“.

    Zentrales Thema: Um die Urologie für den Nachwuchs attraktiv zu machen, muss die Breite des Fachs erhalten bleiben.

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NephroScript

  • Klinische Studien im Zeitalter ­der personalisierten Medizin

    Das Zeitalter der „Precision“- oder „Targeted“-Medizin stellt auch an das Design von klinischen Studien neue Anforderungen.

    Der klassische Zugang der prospektiven, randomisierten, doppelblinden, ­kontrollierten Studien ist alleine nicht mehr geeignet, die Effizienz/Sicherheit von vielen neuen Medikamenten zu überprüfen.

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  • SGLT-2-Inhibitoren bei diabetischer Nierenerkrankung

    Glukose-Regulation erfolgt nicht unwesentlich auch über die Nieren.

    Ein neues antidiabetisches Wirkprinzip, die Hemmung des Natrium-Glukose-­Co-Transporters 2 (SGLT-2), zeigt neben seiner antihyperglykämischen Wirkung auch pleiotrope Effekte, sie reduzieren kardiovaskuläre wie renale Ereignisse.

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  • Seltene Nierenerkrankungen, Next Generation Sequencing, ADPKD

    Next-Generation-Sequencing (NGS): kosteneffektiv, schnell, Dateninterpretation ist die Herausforderung, Identifikation bisher unbekannter genetischer Grundlagen von seltenen Krankheiten möglich.

    Risikostratifizierung für Tolvaptan bei ADPKD: nach Alter, eGFR, delta-eGFR, Nierenvolumen.

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Die Punkte

  • Psyche und Soma

    Lernziel: Vermittlung der Zusammenhänge von psychischen und somatischen Erkrankungen und des Therapiemanagements von Patienten, die an einer chronischen somatischen und komorbid auch an einer depressiven Erkrankung leiden. Der Fokus liegt auf der negativen Auswirkung von chronischem Stress, der über die HPA-Achse moduliert wird.

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ApoPunkte

  • Fußpilzinfektion (Tinea pedis)

    Lernziel: Schaffung eines Grundverständnisses zum Verlauf und zur Beeinflussbarkeit von Tinea pedis. Die Leser sollen in die Lage versetzt werden, zwischen noch zulässiger Selbstbehandlung oder schon arztpflichtiger Fußmykose zu differenzieren. Dazu werden die entsprechenden klinischen Erscheinungsformen sowie die Prophylaxemaßnahmen zur Senkung der Rezidivquote besprochen.

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  • Die vulvovaginale Candidose – eine triviale Erkrankung?

    Lernziel: Apotheker werden in der Routine häufig mit der vulvovaginalen Candidose konfrontiert. Nach der Lektüre sollten Sie über Grundkenntnisse zu diesem Thema verfügen. Die korrekte Beantwortung der anschließenden Fragen führt zum Lehrziel. Schwerpunkte des Artikels umfassen die Problematik der Selbsttherapie sowie das Vorgehen in der Schwangerschaft.

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Spectrum Onkologie

  • Tumorboard Immunonkologie

    Das optimale klinische Management von immunonkologisch behandelten KrebspatientInnen bedarf aufgrund des neuartigen Wirkmechanismus, sich entwickelnder Kriterien für die PatientInnenselektion, neuer Kriterien für die radiologische Verlaufsbeobachtung und distinkter Nebenwirkungsprofile einer sehr engen interdisziplinären Zusammenarbeit. Am Comprehensive Cancer Center Vienna wurde daher ein auf Immunonkologie spezialisiertes Tumorboard etabliert.

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  • Chemotherapie und Immuntherapie gegen Krebs in Interaktion

    Checkpoint-Inhibitoren führen zur Reaktivierung der Immunverteidigung gegen Krebs.

    Da viele Tumoren zu wenige als „fremd“ erkennbare Antigene exprimieren, spricht nur ein Teil der PatientInnen an.

    Eine Kombination mit anderen Therapieoptionen wie Chemotherapie sollte Tumoren für das Immunsystem erkennbarer machen.

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  • Herausforderungen der molekularen Pathologie

    Die onkologische molekulare Pathologie bestimmt die molekularen Veränderungen eines Tumors. Sie verbessert damit die Tumorklassifikation und identifiziert Targets für die Therapie.

    Die molekulare Pathologie erfordert einen neuen Typus von Pathologen und Pathologinnen sowie die ernsthafte Umsetzung der neuen Ausbildungsordnung zum Facharzt für„Klinische Pathologie und Molekularpathologie“.

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Fakten der Rheumatologie

  • EULAR-Highlights: Neues zur Polyarthritis

    Alle bisher zugelassenen Biologika, unabhängig davon, welche therapeutischen Angriffspunkte gewählt werden, wirken gleich gut.

    JAK-Inhibitoren stellen aufgrund ihrer Eigenschaften eine gute Ergänzung in der RA-Therapie dar.

    Die Biosimilars sind hinsichtlich ihrer Wirksamkeit und ihres Sicherheitsprofils ihren Referenzpräparaten ­ebenbürtig.

    Die Entwicklung einer definitiven RA kann eventuell durch eine frühzeitige Therapie verzögert oder eventuell sogar ­verhindert werden.

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  • EULAR-Highlights: Vaskulitiden

    Eosinophile Granulomatose mit Polyangiitis (EGPA): Rituximab könnte auch bei EGPA eine Alternative zu Endoxan darstellen.

    Riesenzellarteriitis und AAV: Bessere Behandlungsmöglichkeiten und höhere Sensibilität für die Erkrankung ­haben zu einem Mortalitätsrückgang geführt. Nach wie vor stellen Infektionen die häufigste Todesursache dar.

    Neue Leitlinien zu AAV: Bei schweren Verlaufsformen einer AAV ist Rituximab neben Cyclophosphamid Mittel der Wahl.

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  • EULAR-Highlights: Spondyloarthritiden

    Die Bedeutung der IL-23/IL-17-Achse in der Pathophysiologie der Spondyloarthritiden wird durch klinische ­Studien mit neuen IL-17- und IL-23-Blockern unterstrichen.

    Präklinische Daten geben Anlass zu der Hoffnung, dass durch die Neutralisierung von IL-17 die radiologische ­Progression der axialen SpA verhindert werden könnte.

    Die Magnetresonanztomografie scheint für eine frühe und sichere Diagnose einer axialen SpA unverzichtbar zu sein.

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Spectrum Psychiatrie

  • Das Tourette-Syndrom

    Das Tourette-Syndrom (TS) ist die wichtigste Tic-Störung, beginnt im Kindes- und Jugendalter und verläuft meistens mit wechselhaftem Schweregrad über das ganze Leben.

    Durch die medikamentösen und nichtmedikamentösen Behandlungen kann eine deutliche Reduktion der Beschwerden erzielt werden. Die Ursachen sind nicht genau geklärt.

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  • Hysterische Anfälle – psychoanalytische Konzepte: Wozu das Theater?

    Die vor allem historisch begründete Charakterisierung der Hysterie als Anfallsleiden verkennt ihre dem Symptomreichtum und der Wandlungsfähigkeit zugrunde liegende Struktur, welche aus psychoanalytischer Perspektive durch spezifische Subjektpositionen und unbewusste Grundphantasmen definiert werden kann.

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  • Kulturelle Aspekte in der Behandlung psychisch Kranker

    Die Betreuung von Flüchtlingen und Migranten stellt uns vor neue therapeutische Herausforderungen.

    Um diesen begegnen zu können, ist der Erwerb interkultureller Kompetenz und das Wissen über die Grundlagen der interkulturellen Psychotherapie und der Ethnopsychopharmakologie dringend erforderlich.

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Neurologisch

  • Stress und Darm

    CRF vermittelt als wichtigstes Neurohormon die Stressantwort: Im ZNS führt es zur Aktivierung der HHN-Achse, wirkt aber auch als Neurotransmitter und -modulator und koordiniert die autonome, viszerale und verhaltensbiologische efferente Antwort auf Stress; im Darm fungieren CRF-Rezeptoren als wichtige Mediatoren einer differenzierten Modulation viszeraler Funktionen nach akuter oder chronischer Stressexposition.

    Studien sprechen dafür, dass Alterationen der zentralen und peripheren CRF-Signaltransduktion, wie sie bei Stressexposition zu finden sind, vermittels autonomer, endokriner, enterischer und immunologischer Mechanismen zu den Veränderungen gastrointestinaler Funktionen sowie des Mikrobioms führen, die für die Entstehung und Aufrechterhaltung funktioneller Magendarmerkrankungen bedeutsam sind.

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  • Die Rolle von Affekt bei viszeralem Schmerz

    Schmerz hat neben einer sensorischen auch eine wesentliche affektive Komponente, die sich bei chronischen Schmerzsyndromen, vor allem bei chronischem Viszeralschmerz, in Form von Depression oder Angststörung manifestieren kann.

    Die Forschung zu Viszeralschmerzen konnte einige zentrale Hirnstrukturen wie medialen Thalamus, präfrontalen Kortex oder Amygdala identifizieren, die für die affektive Dimension von Viszeralschmerz verantwortlich sind.

    Mechanistisch stellten sich der zerebrale Rezeptor TRPV1 oder das Neuropeptid CRH als essenzielle Faktoren der zerebralen Interaktion von Emotion und Nozizeption heraus, die aktuell auch vielversprechende Kandidaten für zukünftige, gezielte Ansätze zur Therapie der affektiven Komponente von Viszeralschmerzsyndromen darstellen.

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  • Alltagsrelevante Feinmotorikstörung bei Morbus Parkinson – Hinweis auf signifikanten Beitrag der gliedkinetischen Apraxie

    Traditionellerweise wurde die dopaminerg gut behandelbare Extremitätenbradykinese für die Einschränkung von feinmotorisch fordernden Tätigkeiten von Parkinson-PatientInnen verantwortlich gemacht. Feinmotorikstörungen stellen einen sehr häufig berichteten Prädiktor des krankheitsassoziierten Leidensdrucks dar und werden bereits von Beginn an von den PatientInnen als störend…

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Klinik

Gyn-Aktiv

  • Zentralisierung der gynäkologischen Onkologie – Risiken und Chancen

    Die Behandlung onkologischer Patientinnen sollte nach Möglichkeit in speziell dafür ­ausgewiesenen, zertifizierten gynäkologischen Krebszentren stattfinden (österreichische Comprehensive Cancer Center in Wien, Innsbruck und Graz).

    In zahlreichen Studien zu gynäkologischen Malignomen – etwa beim Ovarialkarzinom – sind die Vorteile der Zentrumsbehandlung im Sinne einer verbesserten Prognose belegt.

    Weiterer wichtiger Aspekt der Zentrumsbildung: optimierte Bedingungen für die Weiterentwicklung der Forschung im klinischen und translationalen Bereich.

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  • Menopausale Hormontherapie 2016

    Die menopausale Hormontherapie (MHT) stellt nach wie vor die wirksamste Methode zur ­Behandlung klimakterischer Beschwerden dar.

    Sie muss dabei an die individuelle Situation der Patientin angepasst werden (individuell niedrigstmöglichen Dosis, solange Beschwerden andauern).

    Bei strenger Indikationsstellung und Berücksichtigung individueller Faktoren überwiegt der Nutzen der differenzierten MHT gegenüber den damit verbundenen Risiken bei symptomatischen Frauen (wenn vor dem 60. Lebensjahr bzw. innerhalb von 10 Jahren nach der Menopause eingesetzt).

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Diabetes Forum

  • DDG-Kongress 2016 | Bestimmung der Insulinresistenz bei polyzystischem Ovarsyndrom

    Die Insulinresistenz im Rahmen des polyzystischen Ovarsyndroms ist durch eine gestörte postprandiale Glukoseverwertung charakterisiert, weshalb die alleinige Bestimmung von Nüchternglukose/Nüchterninsulin/HbA1c in der Diagnostik nicht zielführend erscheint. Die Endocrine Society empfiehlt einen 75-g-Glukosetoleranztest.

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  • Typ-1-Diabetes: Ist Prävention möglich?

    Typ-1-Diabetes kündigt sich bereits Monate bis Jahre vor seiner klinischen Manifestation durch ­Inselautoantikörper im Blut an.

    Präventionsmaßnahmen sollten möglichst früh in der Pathogenese der Erkrankung erfolgen.

    Eine Behandlung mit oralem Insulin zur Primärprävention des Typ-1-Diabetes wird derzeit in ­klinischen Studien getestet.

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  • Ist kardiovaskuläre Prävention möglich?

    Das Risiko für die Entwicklung diabetischer Spätkomplikationen nimmt eindeutig mit steigendem HbA1c zu, somit steht die Glykämie-Kontrolle an vorderster Stelle in deren Prävention.

    Hinsichtlich des kardiovaskulären Risikos müssen zusätzliche Risikofaktoren wie arterielle ­Hyper­tonie, Dyslipidämie und „neue“ Risikofaktoren, die im Zusammenhang mit Übergewicht und ­Insulinresistenz stehen, berücksichtigt und rechtzeitig therapiert werden.

    Der Einsatz von Statinen bei Kindern wird von der ADA unter bestimmten Voraussetzungen empfohlen, ­Langzeiterfahrungen fehlen jedoch noch.

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Spectrum Dermatologie

  • DFP-Literaturstudium: Arzneireaktionen – von lästig bis lebensgefährlich (3 DFP-Punkte)

    Lehrziel:

    • Wissen über Klassifikation, Klinik und therapeutisches Management von unerwünschten Arzneimittelwirkungen
    • Identifikation von Arzneireaktionen, die der allergologischen Abklärung bedürfen
    • Kenntnis der für die Zuweisung zur allergologischen Abklärung relevanten Informationen
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  • Die Allergologie als Querschnittsfach – alles bestens?

    Große Diskrepanz. Das allergologische Wissen ist in den letzten Jahrzehnten explosionsartig gewachsen, die Umsetzung in Klinik und Praxis konnte mit dem Wissenszuwachs nicht immer Schritt halten.

    Zweifelhaftes Alleinstellungsmerkmal: Als wohl letztes westliches Land hat Österreich noch immer keinen Spezialisten für Allergologie.

    Noch immer Zukunftsmusik. Allergologie ist ein Querschnittsfach. Eine Spezialisierung für Allergologie ist dringend zu fordern.

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  • Ekzeme – lästig, chronisch, aber gut behandelbar

    Ekzem-Krankheiten sind als nichtinfektiöse, entzündliche Intoleranzreaktionen der Haut primär über ihr morphologisches Erscheinungsbild definiert: ein nach- und nebeneinander Auftreten von Erythem, Bläschen, Exsudation, Papeln, Pusteln und Schuppen (ohne dass alle diese ­Effloreszenzen auftreten müssten).

    Die Auswahl der meist topischen Therapeutika (in diesem Kontext vor allem Kortikosteroide) orientiert sich an der konkret vorliegenden Ekzem-Variante, wobei die einzusetzende Galenik durch den zeitlichen Zustand des Ekzems vorgegeben wird: akut nässende Ekzeme benötigen Zubereitungen mit einer hauptsächlich wässrigen Basis, chronische Ekzeme hingegen eine rückfettende Basis.

    Eine systemische Retinoid-Therapie kann bei hartnäckigen dyskeratotischen Ekzemen indiziert sein.

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