Die Highlights im März

ApoPunkte

  • Grundlagen der Behandlung mit ­probiotischen Arzneimitteln

    Lehrziel: Nach dem Literaturstudium soll der Leser verstehen,

    • was ein Probiotikum ist (Definition, Wirkmechanismen);
    • wie sich probiotische Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bezüglich Wirkungsnachweis und Qualitätskriterien unterscheiden;
    • welche stammspezifischen Wirkungen bei ausgewählten Krankheitsbildern nachgewiesen wurden.
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Ärzte Krone

  • „Freie Arztwahl“ – ein Missverständnis?

    Patienten, die die Einrichtungen des Gesundheitswesens unkoordiniertin Anspruch nehmen, überlasten das System, schwächen die Primär-versorgung und bringen Risiken für die Patienten mit sich. Dies zeigteine Publikation der Abteilung Allgemeinmedizin des Zentrums fürPublic Health der MedUni Wien.

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  • Finanzmonitoring – wird wirklichso viel eingespart wie geplant?

    [Serie „Gesundheitsreform – Wir bleiben am Ball!“] Im Gesundheitswesen geht’s immer ums liebe Geld. So auch bei der Gesundheitsreform. Eingespart werden soll. „Wie schön“, denkt sich Otto Normalverbraucher, „aber wohl doch nicht bei mir.“ Und weil Einsparungen einen negativen Beigeschmack haben, nennt man das Ganze nun Ausgabendämpfung. Was es damit auf sich hat, lesen Sie in dieser Ausgabe.

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  • Wie kann Arzt-Patienten-Kommunikation gelingen?

    [Gesprächskultur im Gesundheitswesen] Gutes Kommunizieren schafft jene vertrauensvolle Atmosphäre, die für die Arzt-Patienten-Beziehung so wichtig ist – und kann oft spätere Schwierigkeiten verhindern. Worauf es dabei ankommt.

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Die Punkte

  • Management chronischer Venenerkrankungen

    Lehrziel: Das Krankheitsbild chronisch-venöse Insuffizienz soll in seiner Komplexität erfasst und die wichtigsten diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten sollen vermittelt werden.

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  • Update Hämorrhoidalleiden

    Lehrziel:

    • Einordnung der Hämorrhoiden in das breite Spektrum von Differenzial­diagnosen, wobei Anamnese und erste klinische Untersuchung schon zu einer brauchbaren Verdachtsdiagnose verhelfen sollen
    • Vermittlung eines Therapiekonzepts, mit welchem unnötige Interventionen oder solche mit einer höheren Inzidenz schwer wiegender Komplikationen möglichst vermieden werden sollen (proktologische Philosophie der Zurückhaltung)
    • Kritische Wertung der üblichen Operationsverfahren und Möglichkeiten der Behandlung von Komplikationen
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Das Medizinprodukt

  • Risiko als Chance

    Fehler im Spitalsalltag sind vermeidbar, wenn sichGesundheitsdienstleister vorausschauend eines Qualitäts- und Risikomanagements annehmen.

    Qualitätsmanagement ist daher fixer Bestandteil der Unternehmensgrundsätze der SALK.

    Patientensicherheitstage schaffen zusätzlich in der Öffentlichkeit Aufmerksamkeit für das Thema.

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  • Ebola: Eine „politische“ Seuche und der Schein einer absoluten Sicherheit
    Kürzlich tagten in Wien internationale Experten unter der Flagge der Internationalen Gesellschaft für Infektionskrankheiten ISID (International Society for Infectious Diseases).
    Im Mittelpunkt standen „neue“ Infektionskrankheiten, ihre Entstehung und Verbreitung, allen voran der aktuelle „Dauerbrenner“ Ebola.
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  • Notfallmedizin: Organ-Organ-Interaktionen
    Neurologische Beeinträchtigungen bei Patienten mit chronischer ­Niereninsuffizienz sind häufig.
    Sie fügen der Therapie einer ohnehin komplexen Erkrankung eine weitere Ebene hinzu.
    Eine Zusammenarbeit zwischen Nephrologen und Neurologen ist hier erforderlich, um das Fortschreiten der Neuropathien zu verhindern.
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Apotheker Krone

  • Histaminintoleranz – Wechselwirkung mit Arzneimitteln berücksichtigen

    Nach der Aufnahme von histaminreicher Nahrung, Alkohol, aber auch von bestimmten Medikamenten, die den Histaminstoffwechsel beeinflussen, können allergieähnliche Symptome auftreten.

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  • „Mehr Praxisbezug in der Ausbildung“

    Im Herbst startet das neue Pharmaziestudium, und vor wenigen Tagen wurde auch offiziell der Generationswechsel am Wiener Department für Pharmakognosie an der Universität Wien vollzogen: Auf Brigitte Kopp folgt Judith M. Rollinger. Anlässlich des Abschiedssymposiums und der Antrittsvorlesung traf die Apotheker Krone beide zum Gespräch.

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  • Virenvermehrung durch Wärme stoppen

    Die Ermahnung in der Kindheit, sich warm anzuziehen, hatte laut einer neuen Forschungsarbeit ihre Berechtigung. Sinkende Temperaturen in der Nase geben Rhinoviren nämlich Auftrieb. Die Vermehrungsrate bleibt gleich, aber das Immunsystem des Wirts reagiert schwächer.

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Spectrum Onkologie

  • Evidenzbasierte Nachsorge beim Mammakarzinom

    Ziele der Nachsorge: Früherkennung lokoregionärer Rezidive, Management therapieinduzierter Nebenwirkungen, Überprüfung der Compliance bei adjuvanter endokriner Therapie, genetische Beratung entsprechend den österreichischen Leitlinien, psychosoziale Rehabilitation und symptomorientierte Suche nach Fernmetastasen, Motivation zu körperlicher Aktivität.

    Dauer der Nachsorge: zumindest 15 Jahre.

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  • Nachsorge bei Weichteilsarkomen

    Die Datenlage bezüglich Intervall, Dauer und Art der Nachsorge ist äußerst spärlich. Umso wichtiger ist es, die Behandlungsexpertise zu erwähnen.

    Behandlungsexpertise erlaubt Rückschlüsse auf Krankheitsverläufe und demzufolge auch auf „Rezidivmuster“.

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  • Der RAS-RAF-MEK-ERK-Signalweg

    Neue Tumortherapien blockieren den RAS-RAF-MEK-ERK-Signalweg und versprechen eine signifikante Verbesserung der Prognose für zahlreiche Patienten.

    Eine Monotherapie mit BRAF-Inhibitoren führt sehr rasch zu Resistenzentwicklung, was den therapeutischen Wert dieser Therapie meist zeitlich limitiert.

    Durch kombinierte Therapien mit BRAF- und den neu auf dem Markt befindlichen MEK-Inhibitoren lässt sich der Signalweg weitaus effizienter und nachhaltiger blockieren. Erste Daten sind äußerst vielversprechend, allerdings stehen Langzeitergebnisse noch aus.

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Universum Innere Medizin

  • Symptomatik des Delirs und psychopharmakologische Therapie

    Das Delir ist eine Diagnose an der Schnittstelle von Psychiatrie und somatischer Medizin. Die Therapie des Delirs beinhaltet primär die Behandlung der Grundkrankheit. Wesentlich sind auch nichtpharmakologische Interventionen.

    Beim nicht substanzinduzierten Delir sind Antipsychotika indiziert, wobei die antipsycho­tischen Dosierungen niedriger sind als bei schizophrenen Störungen. Benzodiazepine sind bei starker Agitation und Gefährdung gebräuchlich, eine antidelirogene Potenz haben sie aber nur beim Alkohol- oder Benzodiazepinentzugsdelir.

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  • HIV-assoziierte neurokognitive Störungen – Frühzeitige Diagnose und Behandlung verhindert Progression

    Neurokognitive Störungen sind keine Seltenheit bei HIV- und AIDS-Patienten.

    Seit der Einführung der kombinierten antiretroviralen Therapie (cART) sind schwere demenzielle Verläufe seltener, milde Formen der kognitiven Beeinträchtigung sind häufig anzutreffen.

    Eine frühzeitige retrovirale Behandlung kann dazu beitragen, das Voranschreiten kognitiver Defizite zu verlangsamen, aufzuhalten oder sogar zu verbessern.

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  • Highlight vom Kongress der American Heart Association: IMPROVE-IT

    Die IMPROVE-IT-Studie mit Simvastatin und dem intestinalen Cholesterin-Absorptionshemmer Ezetimib hat an über 18.000 Patienten nach akutem Koronarsyndrom zeigen können, dass eine Senkung des LDL-C von im Mittel 69,5 mg/dl (Simvastatin-Monotherapie) auf 53,7 mg/dl (Simvastatin + Ezetimib) mit einer signifikanten Reduktion eines kombinierten ischämischen Endpunkts einhergeht (minimale Beobachtungsdauer: 2,5 Jahre).

    Inwieweit sich diese positiven Resultate auf zukünftige Richtlinien auswirken könnten, ist mit Spannung abzuwarten.

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Fakten der Rheumatologie

  • Inflammatorische Myopathien – Diagnose und Differenzialdiagnose

    Inflammatorische Myopathien sind eine heterogene Gruppe von Erkrankungen, deren gemeinsames Merkmal der immunologisch vermittelte Muskelschaden ist.

    Das Leitsymptom ist die proximal betonte Muskelschwäche.

    Die Abgrenzung zu anderen Formen der Myopathie kann erhebliche Schwierigkeiten bereiten.

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  • Therapie der inflammatorischen Myopathien

    Glukokortikoide sind Goldstandard in der Initialtherapie der inflammatorischen Myopathien.

    Die Meinungen divergieren, wann mit glukokortikoidsparenden Therapeutika wie Azathioprin oder Methotrexat (MTX) begonnen werden sollte: Sie kommen zum einen schon in der Initialtherapie parallel zu Steroiden, zum ­anderen erst in rezidivierenden Situationen zum Einsatz.

    Bei therapierefraktären Verläufen gibt es die meisten Studien zu Rituximab und intravenösen Immunglobulinen (IVIG).

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  • Metabolische Myopathien: Klassifikation und Diagnostik

    Belastungsinduzierte Myalgien sind ein wichtiger diagnostischer Hinweis auf metabolische Myopathien.

    Muskelbiopsie mit immunhistochemischer sowie molekulargenetischer Analyse sollte bei jeder unklaren ­Myopathie in Erwägung gezogen werden.

    Elektroneurodiagnostik ist oft unspezifisch, jedoch zum differenzialdiagnostischen Ausschluss anderer ­Erkrankungen obligatorisch.

    Die seit 2006 zugelassene Enzymersatztherapie macht den Morbus Pompe zur ersten hereditären Muskelerkrankung, für die ein kausaler Behandlungsansatz zur Verfügung steht.

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Spectrum Psychiatrie

  • Klinische Bedeutung und neue Möglichkeiten der funktionellen MRT in der Psychiatrie

    In der klinischen Forschung wird fMRT zur Evaluation therapeutischer Prozesse zur Erhebung der funktionalen Veränderungen neuronaler Netzwerke sowie in der Früherkennung und Diagnostik eingesetzt.

    Die Resting-State-fMRT bietet die Möglichkeit, aufgabenunabhängig die funktionelle Konnektivität einzelner Hirnregionen zu erforschen.

    Studien zu fMRT-Neurofeedback zeigen, dass der Mensch über Visualisierung des BOLD-Signals seine Gehirnaktivität lokal und willentlich modifizieren kann.

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  • Prädiktive Psychiatrie mittels Bildgebung bei Personen mit erhöhtem Psychoserisiko

    Ergebnisse einer wegweisenden Münchner Studie deuten darauf hin, dass es mittels multi­variater Analyseverfahren möglich ist, anhand von neuroanatomischen Mustern zwischen I­ndividuen im Psychose-Hochrisikostadium und gesunden Individuen zu unterscheiden sowie die dazugehörige diagnostische Genauigkeit zu ermitteln. Ebenso weisen die Befunde darauf hin, dass subtile neuroanatomische Veränderungen einer erhöhten Vulnerabilität zugrunde liegen und als potenziell nützliche Biomarker zur Früherkennung von Psychosen dienen können.

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  • Neuroimaging bei Aufmerksamkeitsdefizit/Hyperaktivitätsstörung (ADHS)

    Ergebnisse von Bildgebungsstudien sprechen für eine grundlegende Beteiligung der Katecholamine Dopamin und Noradrenalin in der Pathophysiologie der ADHS und lassen auf eine veränderte strukturelle und funktionelle Entwicklung in verschiedensten Hirnregionen, vor allem im präfrontalen, vorderen cingulären und parietalen Kortex neben subkortikalen Hirngebieten, schließen. Die gewonnenen Erkenntnisse erlauben wichtige Einblicke in die Neurobiologie bei ADHS.

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Neurologisch

  • Ernährungsbedingte Neuropathien – Hypo- und Hypervitaminosen

    Durch Fehl- und Unterernährung bedingte Neuropathien sind in Mitteleuropa selten, stellen jedoch potenziell behandelbare Ursachen dar.

    Derzeit werden Hypo- und Hypervitaminosen eher sekundär beobachtet, z. B. bei chronischem Alkoholismus und anderen chronischen Erkrankungen, nach Operation zur Gewichtsreduktion, bei extremen Diäten und auch „iatrogen“ durch Medikamente bedingt.

    Selten ist die Zufuhr der limitierende Faktor, sondern eine verminderte Resorption oder ein erhöhter Verbrauch.

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  • Porphyrieassoziierte Neuropathie

    Porphyrien sind eine Gruppe von seltenen angeborenen Stoffwechselerkrankungen, die durch enzymatische Defekte in der Biosynthese von Häm, einem Metalloporphyrin, dem wichtigsten Produkt des Porphyrinstoffwechsels, charakterisiert sind.

    Die hepatische Porphyrie kann eine besonders schwere Form der Neuropathie hervorrufen.

    Die Therapie der akuten Porphyrieattacke besteht für alle Formen in der raschen Verminderung der Delta-Aminolävulinsäure-Aktivität durch Glukose oder Hämatin.

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  • Polyneuropathie bei Morbus Fabry

    Zu den neurologischen Manifestationen der Fabry-Krankheit gehört eine Beteiligung des peripheren Nervensystems, bei dem vor allem die kleinen A-Delta- und C-Fasern betroffen sind, die wahrscheinlich ursächlich in Zusammenhang mit der veränderten autonomen Funktion und den neuropathischen Schmerzen stehen.

    Die Funktion des peripheren Nervensystems wird durch die Enzymersatztherapie (ERT) etwas verbessert, was mit einer Verminderung der neuropathischen Schmerzen und einer funktionellen Verbesserung der Nachweisgrenze für die Kalt- und Warmwahrnehmung einhergeht. Eine Normalisierung findet nicht statt.

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Gyn-Aktiv

  • Schwangerschafts- und geburtsassoziierte Psychosen

    Eine Schwangerschaft bei bekannter psychotischer Erkrankung ist immer eine Risiko-Schwangerschaft und verlangt eine engmaschige interdisziplinäre Betreuung.

    Für alle Frauen besteht postpartal ein erhöhtes Psychoserisiko, 3–4-fach erhöht bei vorbestehender psychotischer Erkrankung und bei Primipara.

    Schlafstörungen verbunden mit erhöhter Irritier- und Reizbarkeit sollten als erste Symptome ernst ­genommen und niedrig dosiert medikamentös behandelt werden.

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  • Aufklärung über Anästhesie und Periduralanästhesie

    Eine Aufklärung über Möglichkeiten/Risiken einer Periduralanästhesie sollte bei unkomplizierten Schwangerschaften vor dem Geburtstermin dokumentiert angeboten werden.

    Bei Risikoschwangerschaften sollte die Aufklärung unter frühzeitiger Einbindung eines Arztes aus dem Sonderfach Anästhesiologie und Intensivmedizin erfolgen.

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  • Menopause Andropause Anti-Aging 2014

    Der „Wiener Kongress“ – eine Erfolgsstory Als wir Mitte der 1980er-Jahre bei der Gründung der Österreichischen Menopausegesellschaft als einer der ersten nationalen Menopausegesellschaften in Europa auch die Idee zu einem regelmäßigen internationalen Kongress gebaren, durften wir nicht hoffen, dass sich…

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NephroScript

  • Neues von der „Salzkrieg“-Front

    Ungeachtet der Empfehlungen für eine diätetische Kochsalzrestriktion zur Behandlung der Hypertonie und zur Prävention kardiovaskulärer Erkrankungen ist die Studienlage inkonsistent.

    Eine kürzlich erschienene Studie fand eine enge Beziehung zwischen Natriumzufuhr und Bluthochdruck: Je höher die Natriumzufuhr war, desto steiler verlief auch die Kurve des Blutdruckanstiegs, Personen mit Bluthochdruck und ältere Menschen wiesen ebenfalls einen steileren Anstieg auf.

    Nach Schätzung der Autoren einer weltweiten Metaanalyse könnten allein 2010 1,65 Millionen kardiovaskuläre Todesfälle auf einen übermäßigen Natriumkonsum zurückzuführen sein.

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  • Hypo- und Hypernatriämien

    Symptomatische Hypo- oder Hypernatriämien müssen – auch wenn die Ätiologie zu Beginn der Behandlung nicht in jedem Fall geklärt werden kann – vom ­behandelnden Arzt erkannt und behandelt werden. Ebenfalls muss im Fall einer Hypovolämie eine rasche Korrektur mittels isotoner Kristalloide erfolgen.

    Die Hypo- und Hypernatriämie sind häufige und potenziell lebensbedrohliche Störungen beim Notfallpatienten und sind als solche ernst zu nehmen.

    Die Korrektur einer akuten symptomatischen Hyponatriämie soll mit der Verabreichung von NaCl 3 % über 1 Stunde mit folgender Natriumkontrolle erfolgen.

    Glukose 5 % ist das Mittel der Wahl bei akuter, symptomatischer Hypernatriämie. Eine ­Kontrolle des Serumnatriums soll nach Verabreichung von 500 ml erfolgen.

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  • Dialysat-Natrium-Vorschreibung bei Patienten mit terminaler Niereninsuffizienz

    Die in vielen Dialysezentren gängige Praxis, Patienten mit höherem Blutdruck ein niedrigeres Dialysat-Natrium vorzuschreiben, ist unseren Analysen zufolge kritisch zu hinterfragen.

    Nach eigenen Untersuchungen sind höhere Dialysat-Natrium-Vorschreibungen nicht mit schlechteren Outcomes assoziiert, sondern sogar mit besseren.

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ZahnPunkte

  • Dentinhypersensibilität – Ursachen und Therapieoptionen

    Lernziele:

    Nach Lesen dieses Artikels sind Sie in der Lage,

    • die epidemiologischen Fakten zur Dentinhypersensibilität (DHS) zu beziffern,
    • die Ätiopathogenese der DHS nachzuvollziehen,
    • die hydrodynamische Schmerztheorie zu benennen,
    • den Unterschied zwischen einer DHS und Schmerzen nach Aufhellung vitaler Zähne zu verstehen,
    • das transtheoretische Modell und „motivational interviewing“ in ihren wesentlichen Grundzügen im Zusammenhang mit Verhaltensänderung zu benennen,
    • die Prinzipien der Prävention, nämlich Okklusion der Tubuli oder Desensibilisierung, zu verstehen und Mundhygiene- sowie In-Office-Medizinprodukte diesen beiden Prinzipien zuzuordnen und
    • ihren Patienten die Informationen anzubieten, die für eine partizipative Entscheidungsfindung notwendig sind.
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Diabetes Forum

  • 50 Jahre Erfolgsgeschichte in der Diabetologie

    In seinem Festvortrag zur 50. EASD-Jahrestagung erläuterte Univ.-Prof. Dr. Guntram Schernthaner, Wien, die drastische Reduktion von Gesamtmortalität und vaskulären Komplikationen bei Diabetespatienten, die in den vergangenen 50 Jahren u. a. dank besserer Schulungsprogramme und konsequenter Umsetzung multifaktorieller Therapiekonzepte erzielt wurden.

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  • Typ-1- und Typ-2-Diabetes: Die Prognose von Patienten mit diabetischer Nephropathie verbessern

    Nach dem Vortrag von H.-H. Parving (DK)

    Albuminurie ist bei Patienten mit Typ-1- und Typ-2-Diabetes ein wichtiges Warnsignal. Jährliche Kontrollen sind Pflicht.

    Eine Verringerung der Albuminurie verbessert den renalen und kardiovaskulären Outcome.

    Der nephroprotektive Effekt von RAAS-Hemmern geht über den Effekt der alleinigen Blutdruck­senkung hinaus. Die Hochdosistherapie ist der Niedrigdosistherapie überlegen.

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  • Metformin – where is the evidence?

    Michael Berger debate

    Metformin kann als „das“ First-Line-Medikament bei Diabetesmanifestation betrachtet werden.

    Ausreichende klinische Erfahrung ist zu den Vorteilen und zur Sicherheit von Metformin verfügbar, sofern die Kontraindikationen beachtet werden.

    Von der GLINT-Studie werden robuste Daten zu Vorteilen und Risiken hinsichtlich kardiovaskulärer und onkologischer Erkrankungen erwartet.

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Spectrum Dermatologie

  • Update Infektionskrankheiten

    Infektionskrankheiten der Haut sind aktuell wie eh und je. Eine kleine Auswahl aus spannenden Publikationen gibt Einblick in die Neuheiten aus der Welt der Viren und Bakterien.

    Eine rezente Fallpublikation zeigt den fatalen Verlauf einer intrauterinen HSV-Infektion.

    Zunehmend werden atypische Verlaufsformen der Hand-Fuß-Mund-Erkrankung (HFME) beschrieben.

    Die amerikanische Gesellschaft für Infektionserkrankungen (IDSA) hat erneuerte Guidelines zur Diagnose und Behandlung von Infektionen der Kutis und Subkutis vorgestellt.

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  • Behandlung der Varikose

    Die Kompressionstherapie ist die Basistherapie der Varikose, die durch venoaktive Medikamente und Allgemeinmaßnahmen unterstützt werden kann.

    Die effektivsten und schonendsten Therapien sind die endovenösen thermischen Verfahren, die in den letzten Jahren die offene Chirurgie verdrängt haben.

    Die Sklerotherapie ist eine günstige und gut verträgliche Option zur Behandlung der Varikose.

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  • Häufig fehldiagnostiziert: Tinea incognito

    Unter dem Terminus Tinea incognito wird eine infolge Steroidbehandlung zur Unkenntlichkeit transformierte fehldiagnostizierte „okkulte“ Tinea (Dermatophytose) verstanden.

    Die Tinea incognito umfasst ein weites Spektrum von Dermatophytosen variabler Morphologie und Lokalisation.

    Jede trotz Steroidbehandlung therapieresistente Dermatose impliziert den Verdacht auf das Vorliegen einer okkulten Mykose.

    Die Beendigung der Steroidtherapie wird erfahrungsgemäß begleitet von erneutem Auftreten von Juckreiz und Verschlimmerung des dermatologischen ­Erscheinungsbildes.

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Spectrum Urologie