Die Highlights im März

Ärzte Krone

  • Krisenmanagement ist gefragt

    Die neue Gesundheits- und Frauenministerin Univ.-Doz. Dr. Pamela Rendi-Wagner steht vor großen Herausforderungen – Baustellen gibt es genug.

    Weiterlesen ...
  • Hypertonie: Relevantes für die Praxis

    BEI PATIENTEN mit Bluthochdruck, die dem SPRINT-Kollektiv entsprechen, wird ein Office-Blutdruckziel deutlich < 140 mmHg systolisch empfohlen.

    Weiterlesen ...
  • „Der Mensch ist kein Hampelmann“

    Anlässlich des Jahressymposiums des Institutes für Sozialästhetik und psychische Gesundheit der Sigmund Freud PrivatUniversität Wien sprach die Ärzte Krone mit dem Vorstand des Institutes Univ.-Prof. Dr. Michael Musalek über das Motto des Jahressymposiums „Zeitgeist und Zeitgeister“.

    Weiterlesen ...

Neurologisch

  • Head Office der EAN in Wien

    Als Österreicher ist es für uns eine besondere Freude und erfüllt uns mit Stolz, dass sich der Hauptsitz der European Academy of Neurology (EAN) in Wien befindet. Es ist uns daher auch ein großes Bedürfnis, die österreichischen Neurologinnen und Neurologen besonders gut über die EAN informiert zu wissen. Wir haben deshalb sehr gerne das Angebot aufgegriffen, in neurologisch über die Struktur, Ziele und Aktivitäten der EAN zu berichten – und Sie damit vielleicht auch zu ermuntern, noch mehr die Angebote der EAN zu nutzen oder direkt in der Gesellschaft mitzuarbeiten.

    Weiterlesen ...
  • Palliativmedizin bei chronischen und progredienten neurologischen Erkrankungen

    Eine Arbeitsgruppe der European Association for Palliative Care hat in Zusammenarbeit mit der European Academy of Neurology einen konsensuellen Review zur Palliativtherapie bei neurologischen Erkrankungen erstellt, der im Jänner 2016 im European Journal of Neurology publiziert wurde. David Oliver, Gian Domenico Borasio, Augusto Caraceni, Marianne de Visser, Wolfgang Grisold, Stefan Lorenzl, Simone Veronese und Raymond Voltz geben einen Überblick über die wichtigsten Empfehlungen.

    Weiterlesen ...
  • 20. Jahrestagung der Österreichischen Schlaganfall-Gesellschaft

    Die Jahrestagung der Österreichischen Schlaganfall-Gesellschaft fand heuer vom 19. bis 21. 1. 2017 in Salzburg, das sich wolkenlos in blütenweißem Schneekleid präsentierte, statt. Dieses Jahr wurde die Tagung erstmals von der Europäischen und der Welt-Schlaganfall-Organisation (ESO und WSO) mitgetragen.

    Weiterlesen ...

Arzt und Praxis

  • 600 Fortbildungsveranstaltungen allein in Tirol

    Im Interview mit ARZT & PRAXIS lobte MR Dr. Edgar Wutscher, Fortbildungsreferent der Ärztekammer für Tirol, das hohe ­Interesse und Fortbildungsbewusstsein der Kollegenschaft. Als Approbator für den Bereich Allgemeinmedizin und sonstige Fortbildung ist er für die Qualität des Fortbildungsangebots maßgeblich mitverantwortlich.

    Weiterlesen ...

Spectrum Onkologie

  • Diagnostik der gastrointestinalen Stromatumoren

    Die pathologische Diagnostik von gastrointestinalen Stromatumoren umfasst

    HE-Morphologie und immunhistochemische Bestätigung der Diagnose mittels Immunhisto­chemie KIT und DOG1;

    Risikostratifikation nach Miettinen – Achtung: Evaluierung der Mitoseaktivität in 5 mm2

    die Durchführung von Mutationsanalysen
    a) bei nichtresezierbaren und metastasierten GIST und vor jeder adjuvanten Imatinib-Therapie
    oder
    b) entsprechend den rezenten ESMO-Guidelines (bei jedem GIST mit Ausnahme von nichtrektalen GIST kleiner als 2 cm);

    Erweiterte Diagnostik der WT-GIST.

    Gist bei Kinder und jungen Erwachsenen (unter 30 Jahre) sowie Gist mit plexiformen oder multinodulärem Wachstum bedürfen einer speziellen Abklärung (IHC/SDH-B und Mutationsanalysen).

    Weiterlesen ...
  • ASCO GI 2017 | GI-Cancer-Immuntherapie: ein „Peep“ oder ein „Tweet“?

    Es zeichnet sich ab, dass mit der Etablierung von Checkpoint-Inhibitoren als wirksame Immuntherapie auch bei gastrointestinalen Tumoren kein Stein mehr auf dem anderen bleibt.

    Das gilt mit ersten paradigmenwechselnden Studien für Kolorektalkarzinome mit hoher Mikrosatelliteninstabilität, für das Magenkarzinom im Salvage-Setting und für Leberzellkarzinome.

    Es bleiben nach einer ersten Runde mit vielversprechenden ­Ergebnissen noch ­zahlreiche Fragen offen.

    Weiterlesen ...
  • Früherkennung von Mammakarzinomen MRT: Problemlöser bei unklarer Mammografie und Ultraschall

    Im Fall von unklaren, nicht verkalkten Befunden in Mammografie und Ultraschall kann die MRT mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein Mammakarzinom ausschließen.

    Im Fall von mikrokalkhaltigen Läsionen, die in der Mammografie entdeckt wurden, kann die MRT einen invasiven Tumor mit 99%iger Sicherheit ausschließen.

    Weiterlesen ...

Apotheker Krone

  • Neue Diskussion um ELGA-Sicherheit

    Eine Analyse des Systems und der Funktionalitäten der Elektronischen Gesundheitsakte (ELGA) ortet Schwachstellen in der Gesamtarchitektur. Demnach könne man davon ausgehen, dass ELGA im Besonderen in den nächsten Jahren Ziel von Angriffen sein werde, warnt die Ärztekammer.

    Weiterlesen ...
  • Schwangerschaft: Auf Vitaminhaushalt und Scheidenflora achten

    In der Schwangerschaft sorgen Veränderungen im Hormonhaushalt und das fetale Wachstum für weitreichende Konsequenzen im weiblichen Organismus. Es erhöht sich unter anderem der Bedarf an Mikronährstoffen, und das Mikrobiom kommt aus dem Gleichgewicht. Es ist daher wichtig, frühzeitig gegenzusteuern.

    Weiterlesen ...
  • Vitamin B1 und B2

    Der Stoffwechsel der Makronährstoffe wäre ohne Vitamin B1 und B2 nicht möglich. Man findet sie in zahlreichen pflanzlichen und tierischen Lebens­mitteln, allerdings müssen Zubereitungsverluste berücksichtigt werden.

    Weiterlesen ...

Zahn Krone

Spectrum Pathologie

  • Regressionsgrading beim Mammakarzinom

    Ein umfassendes Regressionsgrading ist zur exakten Beurteilung des Ansprechens auf die neoadjuvante Therapie unerlässlich.

    RCB (Residual Cancer Burden) ist ein internetbasiertes, mathematisches Klassifikationsmodell mit hoher klinischer Relevanz, in das auch DCIS-(Duktales-Karzinom-in-situ-)Komponenten mit einfließen.

    Neben RCB sollte das Grading auch ein ypTNM-Staging, ein histopathologisches Grading und die immunhistochemische Untersuchung von ER, PR, Ki67, HER2 beinhalten.

    Weiterlesen ...
  • Was Pathologen über die Immuntherapie wissen sollten

    Immuntherapien verlängern das Leben von Patienten mit nichtkleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) im Vergleich zur Chemotherapie.

    PD-L1 ist kein robuster Biomarker für das Ansprechen auf eine Immuntherapie, aber derzeit der einzig verfügbare immunhistochemische Parameter.

    Die PD-L1-Expression wird durch verschiedene biologische und verfahrenstechnische Variablen beeinflusst.

    Es ist wichtig, die Fallstricke der PD-L1-Immunhistochemie zu kennen und Maßnahmen zu ergreifen, um die Fehlerrate zu minimieren.

    Weiterlesen ...
  • Liquid Biopsy: Tumorspezifische Informationen aus dem Blut

    Wichtige aktuelle und zukünftige Anwendungsmöglichkeiten der ctDNA-Analyse sind

    der Nachweis sehr kleiner Tumoren, die der Bildgebung entgehen,

    die Evaluierung chirurgischer Interventionen,

    das engmaschige Monitoring des Ansprechens auf medikamentöse Therapien in Echtzeit,

    die Früherkennung der Ursache für eine Resistenzentwicklung und

    die optimierte Therapieplanung nach Resistenzentwicklung.

    Weiterlesen ...

Das Medizinprodukt

Spectrum Psychiatrie

  • Was ist „normal“, was ist „krank“? Krankheitsbegriff und Diagnostik in der Psychiatrie

    Eine relevante psychische Erkrankung sollte dann diagnostiziert werden, wenn lebensrelevante Funktionsfähigkeiten beeinträchtigt sind und die betroffene Person darunter leidet oder in ihrer Bewältigung des Alltags beeinträchtigt ist.

    Der Krankheitsstatus einzelner Syndrome und ihrer Verläufe hängt nicht vom Vorhandensein eines organischen Korrelats ab, sondern von der generellen medizinischen Bedeutung des Zustandes und dessen individuell schädlichen Folgen.

    Psychische Erkrankungen sind normal und gehören zum Alltag.

    Weiterlesen ...
  • Transkulturelle Krankheitskonzepte in der Psychiatrie

    Aufgrund der großen Migrationsbewegungen muss sich das medizinische Versorgungssystem auf eine große Zahl sehr heterogener Bevölkerungsgruppen vorbereiten.

    Im Rahmen psychiatrischer Erkrankungen gilt es sprach- und kulturgebundene Barrieren zu überwinden und eine interkulturelle Verständigung herzustellen; deshalb muss die interkulturelle Kompetenz als unverrückbarer Bestandteil der Aus-, Fort- und Weiterqualifizierung aller Berufsgruppen des psychiatrisch-psychotherapeutischen Gesundheitssystems etabliert werden.

    Ziel ist es, die sozialen Lebensumstände von Patienten mit Migrationshintergrund, die individuellen Erklärungsansätze zu Gesundheit und Krankheit sowie die Erwartungen an die Behandlung zu kennen, allfällige Barrieren zu überwinden und dadurch zu einer angemessenen Inanspruchnahme des Gesundheitssystems beizutragen.

    Weiterlesen ...
  • Stationäre Therapie von Patienten mit Traumafolgestörungen

    Das Therapiekonzept des „Psychosomatisches Zentrum Waldviertel“ versteht sich als methodenintegrativ, multimodal, ganzheitlich, ressourcen- und handlungsorientiert und als schonende Traumatherapie; als Basis dienen die Richtlinien deutschsprachiger und europäischer Fachgesellschaften auf dem Gebiet der Traumatologie. Das Team ist psychotraumatherapeutisch ausgebildet und interdisziplinär.

    Das Behandlungsangebot umfasst traumaspezifische Psychotherapie und Spezialtherapien im Einzel- und Gruppensetting, medizinische Behandlungen, Pflegegespräche und Sozialarbeit.

    Weiterlesen ...

Fakten der Rheumatologie

  • Können NSAR die Progression bei axialer SpA verhindern?

    Das Kennzeichen der axSpA ist eine entzündungsmediierte Osteoproliferation mit fortschreitender knöcherner Ankylosierung des Achsenskelettes.

    In-vitro-Experimente, Untersuchungen in Tiermodellen und klinische Studien an Patienten mit prothetischem ­Gelenkersatz deuten darauf hin, dass die Hemmung der Prostaglandinsynthese zu einer Hemmung der ­Osteoproliferation führt.

    Nachdem anfänglich mehrere klinische Studien auch bei AS-Patienten einen hemmenden Effekt von nichtsteroidalen ­Antirheumatika auf die Knochenneubildung gezeigt hatten, war ein solcher Effekt bei kürzlich publizierten randomisierten Studien nicht nachweisbar.

    Die Frage, ob eine kontinuierliche Einnahme von NSAR die fortschreitende Ossifikation bei AS-Patienten verzögern kann, bleibt damit weiter offen.

    Weiterlesen ...
  • Post-TNF-Therapie bei axialer Spondyloarthritis

    Mit der Ära der TNF-Inhibitoren wurde für PatientInnen mit axialer SpA ein Meilenstein erreicht.

    Es gibt dennoch PatientInnen, die primär/sekundär nicht auf TNFi ansprechen.

    Andere Biologika, die bei der RA wirksam sind (Rituximab, Abatacept, Tocilizumab), sind jedoch bei der axSpA nicht zielführend.

    IL-17- und IL-12/23-Inhibitoren sind vielversprechende neue Substanzen, die in Zukunft den Goldstandard der axSpA-Therapie darstellen könnten.

    Weiterlesen ...
  • Neue pathogenetische Konzepte bei Gicht

    Die Gicht ist zwar eine seit dem Altertum bekannte Erkrankung, die schon früh als eigene klinische Entität erfasst wurde; der Einfluss der Natriumuratkristalle auf das Immunsystem und die genaue Rolle der Gichtkristalle in der Entstehung der Entzündung waren aber lange nicht bekannt.

    Die Entstehung der Inflammation ist besonders in den letzten Jahren aufgrund neuer pathophysiologischer ­Erkenntnisse, insbesondere durch die Entdeckung der verschiedenen Formen des Zellunterganges, in den Blickpunkt ­gerückt.

    Dadurch ergeben sich neue Optionen in der Beeinflussung der Entzündung und damit in der Behandlung sowohl des ­akuten Gichtanfalles als auch der chronischen Gicht.

    Weiterlesen ...

Universum Innere Medizin

  • Definition und aktuelle Therapieansätze: Schweres allergisches Asthma

    Schweres Asthma liegt vor, wenn es trotz maximaler Standardtherapie nicht kontrolliert werden kann – nicht zu verwechseln mit schwer behandelbarem oder unkontrolliertem Asthma.

    Aufgrund des Pathomechanismus wird zwischen zwei Endotypen unterschieden: Th2-high-Endotyp und Th2-low-Endotyp.

    Basistherapie ist die inhalative ICS/LABA-Therapie in einem Kombinationspräparat. Eine weitere Therapieoption: der monoklonale gegen IgE gerichtete Antikörper Omalizumab.

    Weiterlesen ...
  • Opportunistische Infekte bei Biologika-Therapie | 2 DFP-Punkte
  • Zukünftige Therapiekonzepte für CED-Patienten

    Mögliche zukünftige Behandlungsalternativen für Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) mit neuen Wirkprinzipien sind unter anderem Interleukin-12/23-Antikörper, Antisense-Oligonukleotide gegen SMAD7, Januskinase-Inhibitoren und die fäkale Mikrobiota-Transplantation.

    Die Frage, welcher Wirkstoff für welchen Patienten am besten geeignet ist, wird in Zukunft bei vielen verfügbaren Substanzen zur Therapie dieser Erkrankungen zu klären sein.

    Weiterlesen ...

Spectrum Urologie

  • DGU 2016 | S3-Leitlinien-Update unkomplizierter HWI

    Das Update 2016 der interdisziplinären S3-Leitlinie enthält erstmalig die Prophylaxe rezidivierender Harnwegsinfektionen.

    Neu: UroEvidence, das Wissenstransferzentrum der Deutschen Gesellschaft für Urologie, unterstützt die Aktualisierung der Leitlinie methodisch.

    Nach den aktuellen Empfehlungen soll bei ansonsten gesunden, nichtschwangeren Frauen in der Prämenopause weder ein Screening auf eine asymptomatische Bakteriurie noch eine antibiotische Therapie erfolgen.

    Weiterlesen ...
  • Heiße Eisen am ESMO 2016

    Harnblasenkarzinom:

    • KEYNOTE-52: Pembrolizumab auch in der Erstlinientherapie bei Cisplatin-ungeeigneten Patienten aktiv.

    Nierenzellkarzinom:

    • CABOSUN: Cabozantinib mit signifikant längerem PFS und ORR als Sunitinib in der Erstlinie
    • S-TRAC: Sunitinib adjuvant verlängert bei High-Risk-Patienten nach Nephrektomie krankheitsfreies Überleben

    Prostatakarzinom:

    • AFFINITY: Custirsen in Kombination mit Cabazitaxel/Prednison zeigt secondline keinen Überlebensvorteil verglichen mit Cabazitaxel/Prednison allein.
    Weiterlesen ...
  • Perioperatives Management mit DOAK

    Das perioperative Management der Substanzen unterscheidet sich wesentlich von den VKA → Orientierung an der Nierenfunktion des Patienten und dem Blutungsrisiko des Eingriffs.

    Die Gabe eines Heparinpräparates ist zur Überbrückung der Antikoagulation bei DOAK nicht indiziert. Postoperativ ist zu beachten, dass DOAK schnell anfluten und bereits nach 2 bis 3 Stunden eine volle therapeutische Antikoagulationswirkung entfalten.

    Weiterlesen ...

Gyn-Aktiv

  • Nachlese zur 16. Tagung der International Gynecological Cancer Society, Lissabon

    Der alle zwei Jahre stattfindende Kongress der International Gynecological Cancer Society hat nach Melbourne jetzt in Lissabon Halt gemacht. Die Tagung war ein außerordentlich großer Erfolg mit über 2.600 Teilnehmern aus 90 Ländern. Österreich war dieses Jahr in besonderem Maße…

    Weiterlesen ...
  • Crosstalk zwischen Embryo und Endometrium

    Der Crosstalk zwischen Embryo und Endometrium ist ein Forschungsgebiet für die Zukunft.

    Diagnostische Ansätze hinsichtlich histologischer und genetischer Untersuchungen des ­Endometriums sind vielversprechend.

    Möglicherweise „endometrial injury“ oder „embryo glue“ (Verwendung von Hyaluronsäure als ­Transfermedium) von therapeutischem Benefit.

    Weiterlesen ...
  • Uterustransplantation – pro und contra

    Uterustransplantationen stellen eine potentiell vielversprechende Methode dar, in Zukunft Frauen ohne Uterus zu einer Schwangerschaft zu verhelfen.

    Durch Post-mortem-Spenden könnte die potenziell risikoreiche Lebendspender-Operation vermieden werden.

    Weiterlesen ...

Klinik

  • Finanzausgleich — Einer gegen alle

    Die Ärztekammer läuft Sturm gegen die den Bereich Gesundheit betreffenden ­Vereinbarungen im Zuge des Finanzausgleiches, den Bund und Länder im Rahmen der Art.-15-a-Vereinbarung ausverhandelt haben.

    Der Ärzteprotest ist gewaltig, die 9 Landesärztekammern ziehen an einem Strang mit der Bundesärztekammer. Die Spitalsärzte sind solidarisch mit ihren niedergelassenen Kollegen.

    Weiterlesen ...
  • „Zeig mir Deine Zähne, und ich sag’ Dir, was Du hast!“

    Orphan Diseases: Etwa 15 % der seltenen Erkrankungen weisen Symptome im Zahn-, Mund-, Kiefer- und Gesichtsbereich auf und geben so einen Hinweis auf die Grunderkrankung.

    Häufige dentale Anomalien sind veränderte Zahnzahl oder Zahnform, ­Mineralisationsstörungen und Parodontitis.

    An der Medizinischen Universität Innsbruck wurde ein Zentrum für seltene Krankheiten von Haut, Bindegewebe und Zähnen gegründet. Vertreten sind Experten der Humangenetik, ­Zahnmedizin, Dermatologie und Pädiatrie.

    Weiterlesen ...
  • Kolorektales Karzinom 2016 — Von der genomischen Komplexität zur punktgenauen Therapie

    Beim metastasierten kolorektalen Karzinom gilt der RAS-Mutationsstatus als einziger validierter prädiktiver Biomarker. Die ideale Therapie bei Vorliegen einer BRAF-Mutation befindet sich noch in Erforschung.

    Präliminäre Ergebnisse zum Einfluss der Lokalisation des Primums weisen auf unterschiedliche Effekte der zielgerichteten Therapien hin, sind jedoch mit Vorsicht zu betrachten.

    Mithilfe der molekularen Charakterisierung werden kleine Patienten-Subgruppen definiert werden, die von spezifischen Therapien profitieren können.

    Die frühzeitige Evaluierung neuer Substanzen in der Phase II wäre wünschenswert.

    Weiterlesen ...

Spectrum Dermatologie

  • Das Melanom in der Dermatoonkologie: Eine Sinfonie in drei Sätzen

    Neue Möglichkeiten, mit denen die Grenzen des Machbaren ständig erweitert werden, prägen derzeit die therapeutische Landschaft des metastasierten ­Melanoms.

    Mit diesen neuen Behandlungsstrategien müssen Entwicklungen im personellen Bereich Schritt halten, da das moderne Management hohe Ansprüche an die Betreuungsteams stellt.

    Aspekte der Finanzierbarkeit und die Zunahme der individuellen Arbeitsbelastung sind mit den Herausforderungen einer interprofessionellen Begleitung in Einklang zu bringen.

    Weiterlesen ...
  • Feuchtarbeit, Irritanzien und Allergene: Wenn Arbeit hautkrank macht

    Hauterkrankungen – allen voran Handekzeme – zählen zu den am häufigsten gemeldeten und dann auch anerkannten Berufskrankheiten in Österreich.

    Die möglichen Ursachen sind vielfältig und erfordern differenzierte Diagnostik.

    Weiterlesen ...
  • Was ist anders? Dermatosen auf schwarzer Haut

    Patienten mit pigmentierter Haut leiden meist an ganz „gewöhnlichen“ Dermatosen, die auf dunkler Haut jedoch anders aussehen können als auf heller Haut. Verantwortlich dafür sind Unterschiede in der Pigmentierung sowie in der Struktur der Haut.

    Zu den für diese Patienten besonders belastenden Krankheitsbildern zählen u. a. Acne vulgaris, atopische Dermatitis, seborrhoische Dermatitis und Pseudofolliculitis barbae.

    Vorsicht bei irritierenden, aggressiven Therapien aller Art: Diese können ­Hypopigmentierungen zur Folge haben, die die Patienten oft mehr belasten als die behandelten Hautveränderungen!

    Weiterlesen ...

NephroScript

  • Alloimmunität durch Nicht-HLA-Epitope

    Nicht-HLA-Epitope spielen wahrscheinlich eine klinisch relevante Rolle in der Alloimmunität bei der Nierentransplantation.

    Aktuelle Studien untersuchen derzeit auf genomweiter Ebene, ob diese Hypothese bestätigt werden kann bzw. ob durch ein genaueres Matching von HLA- und Nicht-HLA­-Epitopen von Spender und Empfänger die Transplantatfunktion nach Lebendspenden ­verlängert werden kann.

    Weiterlesen ...
  • Desensibilisierung bei ABO-inkompatibler Transplantation — „Less is more“

    Die intensivierte Vorbereitung (Desensibilisierung) auf eine ABO-inkompatible NTX ermöglicht einerseits ein exzellentes Langzeit-Transplantatüberleben, ist aber auch mit Nachteilen verbunden: Erhöhung von Kosten, chirurgischen Komplikationen und des Infektionsrisikos.

    Die Erfahrung einzelner Zentren hat gezeigt, dass eine an den basalen ABO-Antikörper-Titern orientierte Individualisierung und Minimierung von Desensibilisierungstrategien ebenfalls gute Ergebnisse ermöglicht.

    Weiterlesen ...
  • Immunmonitoring nach Nierentransplantation

    Intensive Suche in der Transplantationsmedizin nach Biomarkern zur frühzeitigen und spezifische Detektion einer (beginnenden) „Abstoßung“ (Alloimmunantwort), um die Immunsuppression individuell und zielgerecht anpassen zu können.

    Vielversprechende Tools für ein Posttransplant-Immunmonitoring: neben bereits etablierten Tests für Spender-spezifische Antikörper auch Assays zum Nachweis von alloreaktiven ­T-Zellen (z. B. basierend auf Next Generation Sequencing) oder alloreaktiven Memory-B­-Zellen (B-Zell-ELISPOT), aber auch Genexpressionsmarker im Blut und Urin und Marker zum allgemeinen Immunstatus (z. B. TTV-Viruslast).

    Weiterlesen ...

Die Punkte

  • Psyche und Soma

    Lernziel: Vermittlung der Zusammenhänge von psychischen und somatischen Erkrankungen und des Therapiemanagements von Patienten, die an einer chronischen somatischen und komorbid auch an einer depressiven Erkrankung leiden. Der Fokus liegt auf der negativen Auswirkung von chronischem Stress, der über die HPA-Achse moduliert wird.

    Weiterlesen ...

ApoPunkte

  • Fußpilzinfektion (Tinea pedis)

    Lernziel: Schaffung eines Grundverständnisses zum Verlauf und zur Beeinflussbarkeit von Tinea pedis. Die Leser sollen in die Lage versetzt werden, zwischen noch zulässiger Selbstbehandlung oder schon arztpflichtiger Fußmykose zu differenzieren. Dazu werden die entsprechenden klinischen Erscheinungsformen sowie die Prophylaxemaßnahmen zur Senkung der Rezidivquote besprochen.

    Weiterlesen ...
  • Die vulvovaginale Candidose – eine triviale Erkrankung?

    Lernziel: Apotheker werden in der Routine häufig mit der vulvovaginalen Candidose konfrontiert. Nach der Lektüre sollten Sie über Grundkenntnisse zu diesem Thema verfügen. Die korrekte Beantwortung der anschließenden Fragen führt zum Lehrziel. Schwerpunkte des Artikels umfassen die Problematik der Selbsttherapie sowie das Vorgehen in der Schwangerschaft.

    Weiterlesen ...