Die Highlights im August

Die Punkte

Fakten der Rheumatologie

  • EULAR-Highlights: Kollagenosen

    Erste Erfolge werden von Aldesleukin, einem niedrig dosierten IL-2, bei refraktärem SLE berichtet.

    Azathioprin (AZA) in der Schwangerschaft ist sicher.

    Rituximab-Anwendung bei Lupusnephritis wird weiter untersucht.

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  • EULAR-Highlights: Vaskulitiden

    In der Diagnosesicherung der Arteriitis temporalis ist der Ultraschall der Biopsie zumindest gleichwertig.

    Die Mechanismen der B-Zell-Depletion können bei verschiedenen Erkrankungen unterschiedlich sein.

    Bei ANCA-assoziierter Vaskulitis dürfte ein Therapieregime mit CCX168 (einem Inhibitor des Rezeptors des ­Komplementbruchstücks C5a) der Behandlung mit hochdosiertem Prednisolon zumindest gleichwertig sein.

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  • EULAR 2014: Neues zur Polyarthritis

    Studie zum Biologika-Switch unter Real-Life-Bedingungen. Die Umstellung auf Rituximab wirkt besser als jene auf einen weiteren TNF-α-Blocker.

    Ein Absetzen von bDMARD kann unter strengen Remissionskriterien in Erwägung gezogen werden.

    Patienten mit unzureichendem klinischen Ansprechen auf orales MTX können von einem Wechsel auf MTX ­subkutan profitieren.

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Ärzte Krone

  • Gesundheitsreform unter Kostendruck

    Die Wirtschafts- und Finanzkrise hat in den vergangenen Jahren in den OECD-Staaten – so auch in Österreich – das Ausgabenwachstum im Gesundheitswesen gebremst oder gar reduziert. Doch damit ist es vorbei. Die österreichische Gesundheitsreform könnte in Bedrängnis geraten.

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  • Patientencompliance bei Hypertonie: Die große Unbekannte

    Anlässlich des gemeinsamen Kongresses der Europäischen Hypertoniegesellschaft (ESH) und der Internationalen Hypertoniegesellschaft (ISH) fand ein Interview mit Univ.-Prof. Dr. Bruno Watschinger, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Hypertensiologie (ÖGH), zu den dort präsentierten Themen statt. Im Zentrum des Kongresses standen u.a. die renale Sympathikusdenervation und die Patientencompliance.

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  • Zu Hause sterben – Angebote und Grenzen von Palliative Care

    Familienstand, Todesursache, Alter sowie soziostrukturelle Variablen sind wesentliche Einflussfaktoren auf den Sterbeort. Um jedem Menschen, der es möchte, ein Sterben zu Hause zu ermöglichen, braucht es ein kluges Zueinander von Gesundheitsversorgern und das Engagement der Angehörigen.

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Spectrum Urologie

  • Dysfunktion des unteren Harntraktes – Blasenfunktionsstörungen im Alter

    Funktionsstörungen des unteren Harntraktes nehmen in der geriatrischen Population besonders drastisch zu.

    Alter allein stellt kein Hindernis für die Diagnostik und Behandlung von Blasenfunktions­störungen dar.

    Bei multimorbiden, eventuell mental und funktionell eingeschränkten Patienten verlangt das Management ein aktiveres Vorgehen: „case finding“.

    Merksatz: Ein dementer Patient ist praktisch immer auch inkontinent.

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  • ASCO 2014: Ausgewählte ASCO-Highlights aus uroonkologischer Sicht

    Prostatakarzinom:

    Eine chemohormonale Therapie (ADT + Docetaxel) scheint das Gesamtüberleben (OS) von hormonsensitiven metastasierten Prostatakarzinompatienten mit „high volume disease“, welche chemotherapietauglich sind, nachhaltig zu verlängern (Phase-III-Studie CHAARTED).

    Nierenzellkarzinom:

    Nivolumab zeigt Aktivität und immunmodulatorische Wirkung sowie vielversprechende erste Resultate in Kombination mit VEGFR-TKI und Ipilimumab.

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  • Intratumorale Heterogenität in urologischen Tumoren

    Interview mit Dr. Marco Gerlinger, London, UK, anlässlich seines aktuellen Reviews in European Urology über die genetische Tumorheterogenität beim Nierenzell-, Prostata- und Blasenkarzinom.

    Der Review zeigt einige der nächsten wichtigen Schritte in der Zukunft auf:

    • Es gilt herauszufinden, welche Tumoren besonders heterogen sind,
    • welche „Driver“-Mutationen generell davon betroffen sind und
    • wie man am besten Medikamente für häufig auftretende Stammmutationen entwickeln kann.
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Apotheker Krone

  • Pflegeheimversorgung muss in Apothekerhand bleiben!

    Die Versorgung von Pflegeheimen und deren Bewohnern ist in Diskussion. Die Gesundheitspolitik fordert eine Leistungsverbesserung bspw. im Arzneimittelmanagement. Die Antwort der Apothekerkammer: Mit einer Qualitätsleitlinie soll die Pflegeheimversorgung standardisiert und verbessert werden. Sie ist für jeden Apotheker verbindlich umzusetzen!

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  • 5 Jahre „Pille danach“ rezeptfrei

    2009 entschied BM Stöger, den Frauen mehr Selbstbestimmtheit zu überantworten, und erließ die Rezeptfreiheit für postkoitale Levonorgestrel-Präparate. Was folgte, war eine Erfolgsgeschichte.

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  • Regelmäßiger Progesteronabfall

    Hormone bestimmen das Leben einer Frau. Schwankungen im hormonellen Gleichgewicht zwischen Östrogen und Progesteron treiben nicht nur im Klimakterium ihr Unwesen, sondern sind auch für PMS und Dysmenorrhö verantwortlich.

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Neurologisch

Gyn-Aktiv

  • Das Österreichische Geburtenregister (GRÖ) als Qualitätsinstrument

    Qualität ist Sicherheit. Und um diese so gut wie möglich zu erreichen, braucht es ein funktionierendes System, das alle relevanten Informationen erhebt. Ein Register bietet die Möglichkeit, einen Überblick über das zu bekommen, was geburtshilfliche Realität in Österreich ist. Definierte…

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  • Einfluss pflanzlicher Substanzen auf die Epigenetik

    Nahrungsfaktoren können zu Veränderungen des Epigenoms führen und damit auch Einfluss auf die Gesundheit und die Entstehung von Krankheiten haben.

    Die gesundheitsfördernden Effekte von Pflanzen-Polyphenolen (Isoflavone etc.) sind eng verknüpft an ihre Fähigkeit, Histondeacetylasen und DNA-Methyltransferasen zu regulieren, sowie viele weitere epigenetische Mechanismen.

    Im Zentrum der Forschung stehen unter anderen die Hormonrezeptor-abhängigen und -unabhängigen gesundheitsförderlichen Wirkungen von Equol, das beim Menschen aus dem etwa in Soja enthaltenen Isoflavon Daidzein synthetisiert wird.

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Universum Innere Medizin

  • Präferenz für DOAK in der Prävention und nach TIA bzw. ischämischem Schlaganfall

    Vorhofflimmern ist eine der häufigsten Ursachen des ischämischen Schlaganfalls.

    Die orale Antikoagulation senkt das Schlaganfallrisiko entscheidend.

    Neben den Vitamin-K-Antagonisten stehen die direkten oralen Antikoagulanzien (DOAK) zur Verfügung.

    Neurologischen Gesellschaften sprechen sich für den Einsatz der DOAK zur Prävention des Schlaganfalls bei VHF aus und präferieren DOAK nach TIA bzw. ischämischem Schlaganfall.

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  • Schnittstellenmanagement: Stellenwert der interdisziplinären Behandlung bei CED-Patienten

    Die organübergreifende Symptomatik und variable Verlaufsmuster erfordern Interdisziplinarität bei Diagnostik und Therapie chronischer entzündlicher Darmerkrankungen (CED).

    Der niedergelassene Bereich ist eine wichtige Säule in der Patienten-versorgung und sollte in ein integratives Versorgungskonzept eingebunden sein.

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  • SIMPLICITY-3: Ende einer Illusion

    Die RSD erfüllt nicht die in sie gesetzten Erwartungen einer wirksamen Blutdrucksenkung.

    Kontrollierte Studien mit neuen Kathetersystemen sind notwendig, um einen allfälligen Nutzen für definierte Patienten herauszufinden.

    Patienten mit TRH bedürfen bis auf Weiteres einer engagierten medikamentösen Therapie mit engmaschigen Kontrollen.

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Das Medizinprodukt

  • Checklisten in der Medizin: Hilfsmittel oder Zeitdieb?

    Checklisten sind ein wirksames Hilfsmittel, um Fehler in kritischen ­Situationen, aber auch im Routinebetrieb zu vermeiden.

    Für einen effektiven Einsatz empfiehlt sich eine einfache, übersichtliche Gestaltung mit maximal neun Punkten.

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  • Traumaversorgung: Ohne Teamwork geht es nicht

    Über das Outcome von Traumapatienten entscheidet oft eine rasche und optimale präklinische und erste klinische Versorgung.

    Durch eine strukturierte Unfallversorgung im Schockraum können die Mortalität und Morbidität reduziert werden.

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  • Behandlungsoptionen bei Aortenstenose

    Die Aortenstenose (AS) ist der häufigste Grund für Herz-klappen­operationen in Europa und Nordamerika und stellt die dritthäufigste Herzerkrankung nach Hypertonie und koronarer Herzkrankheit dar.

    Die mit Abstand häufigste Ursache ist die degenerative Verkalkung der Klappensegel.

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Spectrum Onkologie

  • Malignes Melanom – exemplarisch für den Fortschritt durch zielgerichtete Therapien

    Fortschritt der molekularen Pathologie → Entstehung zielgerichteter Therapie.

    zielgerichtete Therapie → Ende von 30 Jahren DTIC.

    Ergebnisse → signifikant verlängerte Überlebensdauer.

    Limitationen → Resistenzentwicklung, lückenhafte Kenntnis der molekularen Targets und der Transduktionspotenziale.

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  • Personalisierte Medizin in der Hämatologie

    Eine wesentliche Unterscheidung betrifft

    die zielgerichtete Therapie durch spezifische Medikamente,

    die personalisierte Medizin, bei der die Therapie an bestimmte Patientengruppen adaptiert wird,

    sowie die individualisierte Therapie, also die richtige multidisziplinäre Behandlung zur richtigen Zeit für jeden einzelnen Patienten (alle Therapien umfassend).

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  • Die Sicht des Pathologen: technische Aspekte molekularer Tumorcharakterisierung

    Personalisierte Medizin bedingt eine erweiterte Tumorcharakterisierung, die klinische Pathologie muss auf diese Anforderungen reagieren:

    • Erweiterung des methodischen Spektrums: Ausbildung, Zeit, Räumlichkeiten, Geräte, finanzielle Ressourcen.
    • Unterstützung der Klinik‚ Kommunikation mit Klinik und Industrie.

    Personalisierte Medizin bedingt einen Paradigmenwechsel nicht nur in der Therapie, sondern auch in der Tumorklassifikation.

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Klinik

  • Krankenhaus als „Marke“

    „Wer bin ich?“, „Was kann ich?“ und „Was darf ein Käufer von mir erwarten?“ sind Fragen, die auch Gesundheitsdienstleister zunehmend strategisch beantworten müssen.

    Die MedUni Wien oder auch die Vinzenz Gruppe zeigen die Bedeutung der Markenpositionierung im Spitalsbereich.

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  • Kolorektalkarzinom 2014: An der Schwelle zu neuen Algorithmen

    Innovative Chemo- und zielgerichtete Therapien haben in den letzten 20 Jahren zu einer substanziellen Prognoseverbesserung im metastasierten Stadium des Kolorektalkarzinoms geführt.

    Bei RAS-Wildtyp könnte die Anti-EGFR-Antikörpertherapie der antiangiogenetische Therapie überlegen sein, endgültige Daten zu dieser Fragestellung werden erwartet.

    Unabhängig vom RAS-Status profitieren die Patienten von der Zugabe des Anti-VEGF-Anti­körpers Bevacizumab zur Chemotherapie.

    Nachdem die Testung auf RAS-Mutationen traditionell auf das KRAS-Exon 2 beschränkt war, wird heute eine Gesamt-RAS-Testung empfohlen.

    Aktuellen Daten zufolge ist für die Erreichung optimaler Gesamtüberlebenszeiten in der metastasierten Situation die Planung der Erstlinientherapie anhand von molekularen und klinischen Markern notwendig.

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  • Impfempfehlungen für Gesundheitspersonal

    Trotz günstiger Nutzen-Risiko-Ratio bestehen große Lücken in der Durchimpfungsrate der gesamten Bevölkerung und auch des Gesundheitspersonals (Health Care Workers, HCW).

    Impfempfehlungen für HCW sind: routinemäßiger Schutz gegen Diphtherie, Pertussis, Polio, Tetanus, Masern, Mumps, Röteln, Varizellen, Influenza sowie Hepatitis A und B; für Pädiater, Infektionsabteilungen, ICU und Labor zusätzlich Meningokokken und Pneumokokken.

    Impfungen für HCW können gesetzlich nicht vorgeschrieben werden, aus ethischer Sicht sollte diese Gruppe aber darauf achten, ausreichend geschützt zu sein, um auch die Patienten keinem vermeidbaren Risiko auszusetzen.

    Der Arbeitgeber hat die Möglichkeit, Personen, die keinen ausreichenden Schutz aufweisen, die Durchführung bestimmter Impfungen aber ablehnen, in entsprechenden Risikobereichen nicht einzusetzen bzw. von dort zu versetzen.

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NephroScript

  • Das RAAS als Therapieansatz in der Nephrologie

    Eine spezifische, blutdruckunabhängige Nephroprotektion durch RAAS-Blocker bei proteinurischen Nierenerkrankungen (und schlechter Blutdruckeinstellung) ist möglich. Für eine Vielzahl von Patienten mit arterieller Hypertonie bieten RAAS-Hemmer aber wahrscheinlich keine oder eine nur sehr geringe Nephroprotektion jenseits der Drucksenkung.

    Die rechtzeitige Diagnose einer arteriellen Hypertonie in Verbindung mit einem frühzeitigen Therapiebeginn ist nach wie vor die beste Nephroprotektion und ist auch effektiv in der Verhinderung kardiovaskulärer Todesfälle.

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  • Hypertonietherapie bei Diabetes mellitus ohne Nephropathie

    Eine frühzeitige Behandlung der Hypertonie ist besonders bei diabetischen ­PatientInnen wichtig, um kardiovaskuläre Komplikationen zu vermeiden und auch die Progression der Nierenerkrankung zu minimieren.

    Zielblutdruck bei DiabetikerInnen ohne Albuminurie: 140/90 mmHg, kein Benefit für eine deutlichere Blutdrucksenkung.

    Als antihypertensives Therapieregime ist die Kombination aus ACE-Hemmer/Angiotensin­rezeptorblocker/Renininhibitor mit einem lang wirksamen Kalziumantagonisten (z. B. Amlo­dipin) zu empfehlen.

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  • Fibrate und chronische Niereninsuffizienz: eine unterschätzte therapeutische Option?

    Bei Patienten mit atherogener Dyslipidämie haben Fibrate deutliche kardiovaskuläre Risikoreduktionen erbracht.

    Speziell bei chronischer Niereninsuffizienz könnten Fibrate einen günstigen und möglicherweise unterschätzten Effekt auf die Krankheitsprogression sowie auf die kardio­vaskuläre Morbidität und Mortalität haben.

    Als pleiotrope Effekte zeigen Fibrate spezielle mikrovaskulär protektive Eigenschaften, ­welche bei diabetischen Spätschäden günstige Wirkungen haben.

    Es gibt auch Hinweise auf einen möglichen antialbuminurischen Effekt von Fibraten, also einen Einfluss auf einen Risikofaktor der Progression einer diabetischen Nephropathie.

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Spectrum Psychiatrie

  • Psycho­pathologie, Pathophysiologie, Lebensqualität – Therapieziele in der Psychiatrie

    Psychische Störungen haben eine biopsychosozial zu konzipierende Ätiopathogenese, wobei nach der akuten Erkrankungsphase mit dem Hauptziel der Symptomkontrolle die Besserung von Funktionsstörungen und in der Langzeitperspektive die Sicherstellung der Teilhabe am sozialen Alltagsleben entscheidend für die Lebensqualität werden. Die Therapieziele werden in der Regel zeitlich veränderlich sein, von Erkrankungsstadien und persönlichen Präferenzen der Betroffenen modifiziert und immer wieder überprüft werden.

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  • Abstinenz versus Harm-Reduction in der Behandlung Opiatabhängiger

    In der Behandlung Opiatabhängiger ist eine Vielzahl von Therapiezielen möglich und sinnvoll, wie etwa Schadensminderung und Sicherung eines möglichst gesunden Überlebens; Stabilisieren der Lebenssituation oder Verbesserung der Lebensbewältigung und Lebensqualität. Für sich allein ist Abstinenz noch kein sinnvolles Therapieziel, sondern eine Methode, diese zu erreichen wie die Substitutionsbehandlung und Harm-Reduction-Ansätze auch.

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  • Zum Verständnis der Täter-Opfer-Bindung bei misshandelten Frauen

    Das Phänomen der Reviktimisierung bei früh traumatisierten Frauen ist sehr komplex. Versteht man die Reviktimisierungstendenz der missbrauchten Frauen als Ausdruck der frühen Beziehungsstörung, wird deutlich, wie wichtig für diese Frauen eine sichere Bindung im Rahmen der Therapie ist.

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Spectrum Osteoporose

  • Therapeutische Konsequenzen aus diabetologischer Sicht − Verminderte Knochendichte bei Diabetespatienten

    Für die klinische Praxis ist es grundsätzlich wichtig, das beim Diabetiker erhöhte Frakturrisiko zu beachten und entsprechende diagnostische und präventive Maßnahmen umzusetzen.

    Die Verbesserung der glykämischen Kontrolle stellt auch hinsichtlich des Knochenmetabolismus die therapeutische Basisintervention dar.

    Hinsichtlich der Einflussnahme unterschiedlicher antidiabetischer Sub­stanzklassen liegen derzeit nur für Glitazone (Pioglitazon) übereinstimmende Studienergebnisse über eine Erhöhung des Frakturrisikos vor.

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  • Diabetes, Gefäße und Knochen – Im Licht der translationellen Bildgebung

    Mit innovativen und patientenfreundlichen Bildgebungstechniken sind komplexe patho­physiologische Zusammenhänge wie die funktionelle Interaktion zwischen Knochen, Gefäßen und Diabetes mellitus darstellbar.

    Paradoxe Kombination bei Diabetikern: hohe Knochenmineraldichte und gleichzeitig ­disproportional hohe Frakturprävalenz.

    Kortikale Porosität und Knochenmarkfett als potenzielle neue Biomarker des Frakturrisikos bei Typ-2-Diabetes.

    Zusammenhang zwischen Arteriosklerose und Frakturneigung: HR-pQCT ermöglicht gleichzeitige Untersuchung („One Stop Shop“) von Knochen­mikroarchitektur und vaskulären Verkalkungen.

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  • Einflussfaktoren des Knochenmetabolismus − Wie viel Testosteron braucht der Mann?

    Testosteron steuert auch Knochenwachstum, Knochenreifung und Erhalt der Knochenmasse.

    Die Serum-Testosteron-Konzentration nimmt beim Mann mit zunehmendem Alter ab.

    Bei der Diagnosestellung eines Testosteron-Mangels ist auf das mögliche Vorliegen anderer Erkrankungen bzw. Medikamente, die niedrige Serum-Testosteron-Konzentrationen bewirken können, zu achten.

    Eine Testosteron-Substitutionstherapie ist nur bei erniedrigter Serum-­Testosteron-Konzentration und klinischen Symptomen indiziert.

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