Die Highlights im Februar

Das Medizinprodukt

Arzt und Praxis

  • Hohe Akzeptanz für Fortbildungspflicht

    Dr. Sabine Oberhauser, Bundesministerin für Gesundheit und Frauen, sprach mit ARZT & PRAXIS über aktuelle gesundheitspolitische Agenden und die gesetzliche Fortbildungspflicht für Ärzte. Die rasanten Entwicklungen und die zunehmende ­Spezialisierung im Bereich der Medizin machen regelmäßige ärztliche Fortbildung unverzichtbar.

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  • „Ich möchte wieder Arzt sein können“

    Was bewegt die niedergelassenen Kollegen? Wo drückt der Schuh? Und was wünschen sie sich? Im Rahmen einer Gesprächsrunde diskutierten niedergelassene Ärzte in Wien – ein Stimmungsbild.

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Apotheker Krone

  • „Wir sind ein verlässlicher Partner der Apotheken“

    „Es gibt kein Kaputtsparen im System“, versichert Hauptverbandsvorsitzende Ulrike Rabmer-Koller im Interview mit der Apotheker Krone und streut den Apotheken Rosen für ihre Arbeit. „Mehr Geld gibt es aber nicht“, sagt sie, und: „Ich sehe keine Möglichkeit, Nachtdienste zusätzlich abzugelten.“

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  • Mit Mikronähstoffen Diabetes und Demenz vorbeugen

    Eine Ernährung mit einer Anti-Demenz-Garantie existiert nicht. Es gibt aber eine Reihe von Stoffen, die man für die Gesunderhaltung des Gehirns benötigt. Der Einfluss einer Diabeteserkrankung auf kognitive Funktionen ist größer, als viele annehmen.

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  • Bilanz: 2016 war ein mageres Jahr

    Apothekerkammer, Großhandel und die Industrie haben ihre Zahlen für 2016 vorgelegt. Fazit: Ein Plus von 2,6 Prozent spiegelt nicht die tatsächliche Ertragssituation wider.

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Ärzte Krone

  • „Ohne Zuwendung ist alles nichts“

    In der Medizin geht es zunehmend nur noch um Ökonomie und Finanzierbarkeit. Aber sollte es nicht viel mehr um die Beziehungzwischen Arzt und Patient und das Wesentliche, nämlich die Zuwendung imärztlichen Gespräch gehen? Gerade dieses wichtige Element wird in den Honorarkatalogen der Krankenkassen viel zu wenig bzw. gar nicht bedacht.

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  • Diagnose Demenz − wann, wie übermitteln?

    Die Mitteilung der Diagnose Demenz stellt für alle Betroffenen und ihre Angehörigen eine Ausnahmesituation dar. Wie soll ein Arzt mit dem aktuellen Informationsbedarf des Patienten umgehen? Und zu welchem Zeitpunkt sollte die Diagnoseübermittlung erfolgen?

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  • Impfen 2017 – Was ist neu?

    Inhaltlich weist der aktualisierte „Impfplan Österreich 2017“ nur geringe Änderungen gegenüber dem Vorjahr auf. Wichtig: Die Masern-Mumps-Röteln-Impfung so früh wie möglich verabreichen!

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Spectrum Psychiatrie

  • Was ist „normal“, was ist „krank“? Krankheitsbegriff und Diagnostik in der Psychiatrie

    Eine relevante psychische Erkrankung sollte dann diagnostiziert werden, wenn lebensrelevante Funktionsfähigkeiten beeinträchtigt sind und die betroffene Person darunter leidet oder in ihrer Bewältigung des Alltags beeinträchtigt ist.

    Der Krankheitsstatus einzelner Syndrome und ihrer Verläufe hängt nicht vom Vorhandensein eines organischen Korrelats ab, sondern von der generellen medizinischen Bedeutung des Zustandes und dessen individuell schädlichen Folgen.

    Psychische Erkrankungen sind normal und gehören zum Alltag.

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  • Transkulturelle Krankheitskonzepte in der Psychiatrie

    Aufgrund der großen Migrationsbewegungen muss sich das medizinische Versorgungssystem auf eine große Zahl sehr heterogener Bevölkerungsgruppen vorbereiten.

    Im Rahmen psychiatrischer Erkrankungen gilt es sprach- und kulturgebundene Barrieren zu überwinden und eine interkulturelle Verständigung herzustellen; deshalb muss die interkulturelle Kompetenz als unverrückbarer Bestandteil der Aus-, Fort- und Weiterqualifizierung aller Berufsgruppen des psychiatrisch-psychotherapeutischen Gesundheitssystems etabliert werden.

    Ziel ist es, die sozialen Lebensumstände von Patienten mit Migrationshintergrund, die individuellen Erklärungsansätze zu Gesundheit und Krankheit sowie die Erwartungen an die Behandlung zu kennen, allfällige Barrieren zu überwinden und dadurch zu einer angemessenen Inanspruchnahme des Gesundheitssystems beizutragen.

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  • Stationäre Therapie von Patienten mit Traumafolgestörungen

    Das Therapiekonzept des „Psychosomatisches Zentrum Waldviertel“ versteht sich als methodenintegrativ, multimodal, ganzheitlich, ressourcen- und handlungsorientiert und als schonende Traumatherapie; als Basis dienen die Richtlinien deutschsprachiger und europäischer Fachgesellschaften auf dem Gebiet der Traumatologie. Das Team ist psychotraumatherapeutisch ausgebildet und interdisziplinär.

    Das Behandlungsangebot umfasst traumaspezifische Psychotherapie und Spezialtherapien im Einzel- und Gruppensetting, medizinische Behandlungen, Pflegegespräche und Sozialarbeit.

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Fakten der Rheumatologie

  • Können NSAR die Progression bei axialer SpA verhindern?

    Das Kennzeichen der axSpA ist eine entzündungsmediierte Osteoproliferation mit fortschreitender knöcherner Ankylosierung des Achsenskelettes.

    In-vitro-Experimente, Untersuchungen in Tiermodellen und klinische Studien an Patienten mit prothetischem ­Gelenkersatz deuten darauf hin, dass die Hemmung der Prostaglandinsynthese zu einer Hemmung der ­Osteoproliferation führt.

    Nachdem anfänglich mehrere klinische Studien auch bei AS-Patienten einen hemmenden Effekt von nichtsteroidalen ­Antirheumatika auf die Knochenneubildung gezeigt hatten, war ein solcher Effekt bei kürzlich publizierten randomisierten Studien nicht nachweisbar.

    Die Frage, ob eine kontinuierliche Einnahme von NSAR die fortschreitende Ossifikation bei AS-Patienten verzögern kann, bleibt damit weiter offen.

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  • Post-TNF-Therapie bei axialer Spondyloarthritis

    Mit der Ära der TNF-Inhibitoren wurde für PatientInnen mit axialer SpA ein Meilenstein erreicht.

    Es gibt dennoch PatientInnen, die primär/sekundär nicht auf TNFi ansprechen.

    Andere Biologika, die bei der RA wirksam sind (Rituximab, Abatacept, Tocilizumab), sind jedoch bei der axSpA nicht zielführend.

    IL-17- und IL-12/23-Inhibitoren sind vielversprechende neue Substanzen, die in Zukunft den Goldstandard der axSpA-Therapie darstellen könnten.

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  • Neue pathogenetische Konzepte bei Gicht

    Die Gicht ist zwar eine seit dem Altertum bekannte Erkrankung, die schon früh als eigene klinische Entität erfasst wurde; der Einfluss der Natriumuratkristalle auf das Immunsystem und die genaue Rolle der Gichtkristalle in der Entstehung der Entzündung waren aber lange nicht bekannt.

    Die Entstehung der Inflammation ist besonders in den letzten Jahren aufgrund neuer pathophysiologischer ­Erkenntnisse, insbesondere durch die Entdeckung der verschiedenen Formen des Zellunterganges, in den Blickpunkt ­gerückt.

    Dadurch ergeben sich neue Optionen in der Beeinflussung der Entzündung und damit in der Behandlung sowohl des ­akuten Gichtanfalles als auch der chronischen Gicht.

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Universum Innere Medizin

  • Definition und aktuelle Therapieansätze: Schweres allergisches Asthma

    Schweres Asthma liegt vor, wenn es trotz maximaler Standardtherapie nicht kontrolliert werden kann – nicht zu verwechseln mit schwer behandelbarem oder unkontrolliertem Asthma.

    Aufgrund des Pathomechanismus wird zwischen zwei Endotypen unterschieden: Th2-high-Endotyp und Th2-low-Endotyp.

    Basistherapie ist die inhalative ICS/LABA-Therapie in einem Kombinationspräparat. Eine weitere Therapieoption: der monoklonale gegen IgE gerichtete Antikörper Omalizumab.

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  • Opportunistische Infekte bei Biologika-Therapie | 2 DFP-Punkte
  • Zukünftige Therapiekonzepte für CED-Patienten

    Mögliche zukünftige Behandlungsalternativen für Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) mit neuen Wirkprinzipien sind unter anderem Interleukin-12/23-Antikörper, Antisense-Oligonukleotide gegen SMAD7, Januskinase-Inhibitoren und die fäkale Mikrobiota-Transplantation.

    Die Frage, welcher Wirkstoff für welchen Patienten am besten geeignet ist, wird in Zukunft bei vielen verfügbaren Substanzen zur Therapie dieser Erkrankungen zu klären sein.

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Spectrum Urologie

  • DGU 2016 | S3-Leitlinien-Update unkomplizierter HWI

    Das Update 2016 der interdisziplinären S3-Leitlinie enthält erstmalig die Prophylaxe rezidivierender Harnwegsinfektionen.

    Neu: UroEvidence, das Wissenstransferzentrum der Deutschen Gesellschaft für Urologie, unterstützt die Aktualisierung der Leitlinie methodisch.

    Nach den aktuellen Empfehlungen soll bei ansonsten gesunden, nichtschwangeren Frauen in der Prämenopause weder ein Screening auf eine asymptomatische Bakteriurie noch eine antibiotische Therapie erfolgen.

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  • Heiße Eisen am ESMO 2016

    Harnblasenkarzinom:

    • KEYNOTE-52: Pembrolizumab auch in der Erstlinientherapie bei Cisplatin-ungeeigneten Patienten aktiv.

    Nierenzellkarzinom:

    • CABOSUN: Cabozantinib mit signifikant längerem PFS und ORR als Sunitinib in der Erstlinie
    • S-TRAC: Sunitinib adjuvant verlängert bei High-Risk-Patienten nach Nephrektomie krankheitsfreies Überleben

    Prostatakarzinom:

    • AFFINITY: Custirsen in Kombination mit Cabazitaxel/Prednison zeigt secondline keinen Überlebensvorteil verglichen mit Cabazitaxel/Prednison allein.
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  • Perioperatives Management mit DOAK

    Das perioperative Management der Substanzen unterscheidet sich wesentlich von den VKA → Orientierung an der Nierenfunktion des Patienten und dem Blutungsrisiko des Eingriffs.

    Die Gabe eines Heparinpräparates ist zur Überbrückung der Antikoagulation bei DOAK nicht indiziert. Postoperativ ist zu beachten, dass DOAK schnell anfluten und bereits nach 2 bis 3 Stunden eine volle therapeutische Antikoagulationswirkung entfalten.

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Gyn-Aktiv

  • Nachlese zur 16. Tagung der International Gynecological Cancer Society, Lissabon

    Der alle zwei Jahre stattfindende Kongress der International Gynecological Cancer Society hat nach Melbourne jetzt in Lissabon Halt gemacht. Die Tagung war ein außerordentlich großer Erfolg mit über 2.600 Teilnehmern aus 90 Ländern. Österreich war dieses Jahr in besonderem Maße…

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  • Crosstalk zwischen Embryo und Endometrium

    Der Crosstalk zwischen Embryo und Endometrium ist ein Forschungsgebiet für die Zukunft.

    Diagnostische Ansätze hinsichtlich histologischer und genetischer Untersuchungen des ­Endometriums sind vielversprechend.

    Möglicherweise „endometrial injury“ oder „embryo glue“ (Verwendung von Hyaluronsäure als ­Transfermedium) von therapeutischem Benefit.

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  • Uterustransplantation – pro und contra

    Uterustransplantationen stellen eine potentiell vielversprechende Methode dar, in Zukunft Frauen ohne Uterus zu einer Schwangerschaft zu verhelfen.

    Durch Post-mortem-Spenden könnte die potenziell risikoreiche Lebendspender-Operation vermieden werden.

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Neurologisch

  • Guillain-Barré-Syndrom (GBS) und immunmediierte Neuropathien

    Immunneuropathien sind klinisch überwiegend charakterisiert durch ein akutes oder subakutes Auftreten mit symmetrischen progredienten schmerzlosen distalen Paresen der Beine, seltener der Arme.

    An erster Stelle der Diagnostik steht die Elektrophysiologie.

    Intravenöse Immunglobuline (IVIG) sind meist gut wirksam.

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  • Die Highlights des ECTRIMS 2016

    ECTRIMS-(European Committee for Treatment and Research in Multiple Sclerosis-)Kongress: 14. bis 17. September 2016, London | Der 32. ECTRIMS zeichnete sich durch ein hervorragendes Kongressprogramm und eine sehr gute Organisation aus. Das wissenschaftliche Programm wurde innerhalb von vier Tagen in 65 Sessions abgehalten. Rekord­verdächtig war mit über 2.000 Abstracts auch die Anzahl der eingereichten Arbeiten. Der Kongress wurde ­von 48 bekannten Firmen begleitet. Über 9.000 TeilnehmerInnen aus fast 100 Ländern nahmen teil.

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  • Die neuen Klassifikationen von epileptischen Anfällen und Epilepsien

    Die Klassifikations- und Terminologiekommission der Internationalen Liga gegen Epilepsie (ILAE) hat 2016 eine operationale Klassifikation epileptischer Anfälle1 und neue Konzepte für die Klassifikation von Epilepsien2 vorgestellt, die im Folgenden kurz vorgestellt werden sollen.

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Klinik

  • Finanzausgleich — Einer gegen alle

    Die Ärztekammer läuft Sturm gegen die den Bereich Gesundheit betreffenden ­Vereinbarungen im Zuge des Finanzausgleiches, den Bund und Länder im Rahmen der Art.-15-a-Vereinbarung ausverhandelt haben.

    Der Ärzteprotest ist gewaltig, die 9 Landesärztekammern ziehen an einem Strang mit der Bundesärztekammer. Die Spitalsärzte sind solidarisch mit ihren niedergelassenen Kollegen.

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  • „Zeig mir Deine Zähne, und ich sag’ Dir, was Du hast!“

    Orphan Diseases: Etwa 15 % der seltenen Erkrankungen weisen Symptome im Zahn-, Mund-, Kiefer- und Gesichtsbereich auf und geben so einen Hinweis auf die Grunderkrankung.

    Häufige dentale Anomalien sind veränderte Zahnzahl oder Zahnform, ­Mineralisationsstörungen und Parodontitis.

    An der Medizinischen Universität Innsbruck wurde ein Zentrum für seltene Krankheiten von Haut, Bindegewebe und Zähnen gegründet. Vertreten sind Experten der Humangenetik, ­Zahnmedizin, Dermatologie und Pädiatrie.

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  • Kolorektales Karzinom 2016 — Von der genomischen Komplexität zur punktgenauen Therapie

    Beim metastasierten kolorektalen Karzinom gilt der RAS-Mutationsstatus als einziger validierter prädiktiver Biomarker. Die ideale Therapie bei Vorliegen einer BRAF-Mutation befindet sich noch in Erforschung.

    Präliminäre Ergebnisse zum Einfluss der Lokalisation des Primums weisen auf unterschiedliche Effekte der zielgerichteten Therapien hin, sind jedoch mit Vorsicht zu betrachten.

    Mithilfe der molekularen Charakterisierung werden kleine Patienten-Subgruppen definiert werden, die von spezifischen Therapien profitieren können.

    Die frühzeitige Evaluierung neuer Substanzen in der Phase II wäre wünschenswert.

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Spectrum Dermatologie

  • Das Melanom in der Dermatoonkologie: Eine Sinfonie in drei Sätzen

    Neue Möglichkeiten, mit denen die Grenzen des Machbaren ständig erweitert werden, prägen derzeit die therapeutische Landschaft des metastasierten ­Melanoms.

    Mit diesen neuen Behandlungsstrategien müssen Entwicklungen im personellen Bereich Schritt halten, da das moderne Management hohe Ansprüche an die Betreuungsteams stellt.

    Aspekte der Finanzierbarkeit und die Zunahme der individuellen Arbeitsbelastung sind mit den Herausforderungen einer interprofessionellen Begleitung in Einklang zu bringen.

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  • Feuchtarbeit, Irritanzien und Allergene: Wenn Arbeit hautkrank macht

    Hauterkrankungen – allen voran Handekzeme – zählen zu den am häufigsten gemeldeten und dann auch anerkannten Berufskrankheiten in Österreich.

    Die möglichen Ursachen sind vielfältig und erfordern differenzierte Diagnostik.

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  • Was ist anders? Dermatosen auf schwarzer Haut

    Patienten mit pigmentierter Haut leiden meist an ganz „gewöhnlichen“ Dermatosen, die auf dunkler Haut jedoch anders aussehen können als auf heller Haut. Verantwortlich dafür sind Unterschiede in der Pigmentierung sowie in der Struktur der Haut.

    Zu den für diese Patienten besonders belastenden Krankheitsbildern zählen u. a. Acne vulgaris, atopische Dermatitis, seborrhoische Dermatitis und Pseudofolliculitis barbae.

    Vorsicht bei irritierenden, aggressiven Therapien aller Art: Diese können ­Hypopigmentierungen zur Folge haben, die die Patienten oft mehr belasten als die behandelten Hautveränderungen!

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NephroScript

  • Alloimmunität durch Nicht-HLA-Epitope

    Nicht-HLA-Epitope spielen wahrscheinlich eine klinisch relevante Rolle in der Alloimmunität bei der Nierentransplantation.

    Aktuelle Studien untersuchen derzeit auf genomweiter Ebene, ob diese Hypothese bestätigt werden kann bzw. ob durch ein genaueres Matching von HLA- und Nicht-HLA­-Epitopen von Spender und Empfänger die Transplantatfunktion nach Lebendspenden ­verlängert werden kann.

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  • Desensibilisierung bei ABO-inkompatibler Transplantation — „Less is more“

    Die intensivierte Vorbereitung (Desensibilisierung) auf eine ABO-inkompatible NTX ermöglicht einerseits ein exzellentes Langzeit-Transplantatüberleben, ist aber auch mit Nachteilen verbunden: Erhöhung von Kosten, chirurgischen Komplikationen und des Infektionsrisikos.

    Die Erfahrung einzelner Zentren hat gezeigt, dass eine an den basalen ABO-Antikörper-Titern orientierte Individualisierung und Minimierung von Desensibilisierungstrategien ebenfalls gute Ergebnisse ermöglicht.

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  • Immunmonitoring nach Nierentransplantation

    Intensive Suche in der Transplantationsmedizin nach Biomarkern zur frühzeitigen und spezifische Detektion einer (beginnenden) „Abstoßung“ (Alloimmunantwort), um die Immunsuppression individuell und zielgerecht anpassen zu können.

    Vielversprechende Tools für ein Posttransplant-Immunmonitoring: neben bereits etablierten Tests für Spender-spezifische Antikörper auch Assays zum Nachweis von alloreaktiven ­T-Zellen (z. B. basierend auf Next Generation Sequencing) oder alloreaktiven Memory-B­-Zellen (B-Zell-ELISPOT), aber auch Genexpressionsmarker im Blut und Urin und Marker zum allgemeinen Immunstatus (z. B. TTV-Viruslast).

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Die Punkte

  • Psyche und Soma

    Lernziel: Vermittlung der Zusammenhänge von psychischen und somatischen Erkrankungen und des Therapiemanagements von Patienten, die an einer chronischen somatischen und komorbid auch an einer depressiven Erkrankung leiden. Der Fokus liegt auf der negativen Auswirkung von chronischem Stress, der über die HPA-Achse moduliert wird.

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ApoPunkte

  • Fußpilzinfektion (Tinea pedis)

    Lernziel: Schaffung eines Grundverständnisses zum Verlauf und zur Beeinflussbarkeit von Tinea pedis. Die Leser sollen in die Lage versetzt werden, zwischen noch zulässiger Selbstbehandlung oder schon arztpflichtiger Fußmykose zu differenzieren. Dazu werden die entsprechenden klinischen Erscheinungsformen sowie die Prophylaxemaßnahmen zur Senkung der Rezidivquote besprochen.

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  • Die vulvovaginale Candidose – eine triviale Erkrankung?

    Lernziel: Apotheker werden in der Routine häufig mit der vulvovaginalen Candidose konfrontiert. Nach der Lektüre sollten Sie über Grundkenntnisse zu diesem Thema verfügen. Die korrekte Beantwortung der anschließenden Fragen führt zum Lehrziel. Schwerpunkte des Artikels umfassen die Problematik der Selbsttherapie sowie das Vorgehen in der Schwangerschaft.

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