Die Highlights im Juli

Ärzte Krone

  • Gesundheitsreform unter Kostendruck

    Die Wirtschafts- und Finanzkrise hat in den vergangenen Jahren in den OECD-Staaten – so auch in Österreich – das Ausgabenwachstum im Gesundheitswesen gebremst oder gar reduziert. Doch damit ist es vorbei. Die österreichische Gesundheitsreform könnte in Bedrängnis geraten.

    Weiterlesen ...
  • Patientencompliance bei Hypertonie: Die große Unbekannte

    Anlässlich des gemeinsamen Kongresses der Europäischen Hypertoniegesellschaft (ESH) und der Internationalen Hypertoniegesellschaft (ISH) fand ein Interview mit Univ.-Prof. Dr. Bruno Watschinger, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Hypertensiologie (ÖGH), zu den dort präsentierten Themen statt. Im Zentrum des Kongresses standen u.a. die renale Sympathikusdenervation und die Patientencompliance.

    Weiterlesen ...
  • Zu Hause sterben – Angebote und Grenzen von Palliative Care

    Familienstand, Todesursache, Alter sowie soziostrukturelle Variablen sind wesentliche Einflussfaktoren auf den Sterbeort. Um jedem Menschen, der es möchte, ein Sterben zu Hause zu ermöglichen, braucht es ein kluges Zueinander von Gesundheitsversorgern und das Engagement der Angehörigen.

    Weiterlesen ...

Gyn-Aktiv

  • Das Österreichische Geburtenregister (GRÖ) als Qualitätsinstrument

    Qualität ist Sicherheit. Und um diese so gut wie möglich zu erreichen, braucht es ein funktionierendes System, das alle relevanten Informationen erhebt. Ein Register bietet die Möglichkeit, einen Überblick über das zu bekommen, was geburtshilfliche Realität in Österreich ist. Definierte…

    Weiterlesen ...
  • Einfluss pflanzlicher Substanzen auf die Epigenetik

    Nahrungsfaktoren können zu Veränderungen des Epigenoms führen und damit auch Einfluss auf die Gesundheit und die Entstehung von Krankheiten haben.

    Die gesundheitsfördernden Effekte von Pflanzen-Polyphenolen (Isoflavone etc.) sind eng verknüpft an ihre Fähigkeit, Histondeacetylasen und DNA-Methyltransferasen zu regulieren, sowie viele weitere epigenetische Mechanismen.

    Im Zentrum der Forschung stehen unter anderen die Hormonrezeptor-abhängigen und -unabhängigen gesundheitsförderlichen Wirkungen von Equol, das beim Menschen aus dem etwa in Soja enthaltenen Isoflavon Daidzein synthetisiert wird.

    Weiterlesen ...

Apotheker Krone

  • Lieferengpässe ja, aber keine Versorgungsengpässe!

    Der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger, die PHAGO und die AGES kommen überein, dass Lieferengpässe lösbar sind und dass es in Österreich keine wirklichen Versorgungsengpässe gibt. Optimierungspotenziale werden an unterschiedlichen Stellen geortet.

    Weiterlesen ...
  • 3. Internationales Wirtschaftsforum – Apotheke 2020: dunkle Wolken ziehen auf

    Univ.-Prof. Dr. Werner H. Hoffmann, Leiter des Instituts für Strategisches Management der WU Wien, zeigte auf, was auf Apotheken zukommt: OTC-Präparate in Drogerien, Reduzierung der „Schutzregelungen“, Aufhebung der Bedarfsprüfung und Einführung von aut idem. Die Zeit ist daher reif, sich als Gesundheitsdienstleister zu positionieren sowie den Kundenservice zu verbessern und gleichzeitig die Kernkompetenzen nicht außer Acht zu lassen.

    Weiterlesen ...
  • Nachbericht zum Seminar „8-stündiger Erste-Hilfe-Auffrischungskurs“

    Dem Apotheker kommt als Akademiker in einem Gesundheitsberuf im Bereich der Ersten Hilfe eine besondere Aufgabe zu. Die Erwartungen der Bevölkerung sind diesbezüglich hoch, weshalb einfache Handgriffe und Grundregeln beherrscht werden sollten, um Notfälle in der Apotheke bis zum Eintreffen der Rettung professionell abwickeln zu können.

    Weiterlesen ...

Das Medizinprodukt

  • Checklisten in der Medizin: Hilfsmittel oder Zeitdieb?

    Checklisten sind ein wirksames Hilfsmittel, um Fehler in kritischen ­Situationen, aber auch im Routinebetrieb zu vermeiden.

    Für einen effektiven Einsatz empfiehlt sich eine einfache, übersichtliche Gestaltung mit maximal neun Punkten.

    Weiterlesen ...
  • Traumaversorgung: Ohne Teamwork geht es nicht

    Über das Outcome von Traumapatienten entscheidet oft eine rasche und optimale präklinische und erste klinische Versorgung.

    Durch eine strukturierte Unfallversorgung im Schockraum können die Mortalität und Morbidität reduziert werden.

    Weiterlesen ...
  • Behandlungsoptionen bei Aortenstenose

    Die Aortenstenose (AS) ist der häufigste Grund für Herz-klappen­operationen in Europa und Nordamerika und stellt die dritthäufigste Herzerkrankung nach Hypertonie und koronarer Herzkrankheit dar.

    Die mit Abstand häufigste Ursache ist die degenerative Verkalkung der Klappensegel.

    Weiterlesen ...

Die Punkte

Spectrum Onkologie

  • Malignes Melanom – exemplarisch für den Fortschritt durch zielgerichtete Therapien

    Fortschritt der molekularen Pathologie → Entstehung zielgerichteter Therapie.

    zielgerichtete Therapie → Ende von 30 Jahren DTIC.

    Ergebnisse → signifikant verlängerte Überlebensdauer.

    Limitationen → Resistenzentwicklung, lückenhafte Kenntnis der molekularen Targets und der Transduktionspotenziale.

    Weiterlesen ...
  • Personalisierte Medizin in der Hämatologie

    Eine wesentliche Unterscheidung betrifft

    die zielgerichtete Therapie durch spezifische Medikamente,

    die personalisierte Medizin, bei der die Therapie an bestimmte Patientengruppen adaptiert wird,

    sowie die individualisierte Therapie, also die richtige multidisziplinäre Behandlung zur richtigen Zeit für jeden einzelnen Patienten (alle Therapien umfassend).

    Weiterlesen ...
  • Die Sicht des Pathologen: technische Aspekte molekularer Tumorcharakterisierung

    Personalisierte Medizin bedingt eine erweiterte Tumorcharakterisierung, die klinische Pathologie muss auf diese Anforderungen reagieren:

    • Erweiterung des methodischen Spektrums: Ausbildung, Zeit, Räumlichkeiten, Geräte, finanzielle Ressourcen.
    • Unterstützung der Klinik‚ Kommunikation mit Klinik und Industrie.

    Personalisierte Medizin bedingt einen Paradigmenwechsel nicht nur in der Therapie, sondern auch in der Tumorklassifikation.

    Weiterlesen ...

Klinik

  • Krankenhaus als „Marke“

    „Wer bin ich?“, „Was kann ich?“ und „Was darf ein Käufer von mir erwarten?“ sind Fragen, die auch Gesundheitsdienstleister zunehmend strategisch beantworten müssen.

    Die MedUni Wien oder auch die Vinzenz Gruppe zeigen die Bedeutung der Markenpositionierung im Spitalsbereich.

    Weiterlesen ...
  • Kolorektalkarzinom 2014: An der Schwelle zu neuen Algorithmen

    Innovative Chemo- und zielgerichtete Therapien haben in den letzten 20 Jahren zu einer substanziellen Prognoseverbesserung im metastasierten Stadium des Kolorektalkarzinoms geführt.

    Bei RAS-Wildtyp könnte die Anti-EGFR-Antikörpertherapie der antiangiogenetische Therapie überlegen sein, endgültige Daten zu dieser Fragestellung werden erwartet.

    Unabhängig vom RAS-Status profitieren die Patienten von der Zugabe des Anti-VEGF-Anti­körpers Bevacizumab zur Chemotherapie.

    Nachdem die Testung auf RAS-Mutationen traditionell auf das KRAS-Exon 2 beschränkt war, wird heute eine Gesamt-RAS-Testung empfohlen.

    Aktuellen Daten zufolge ist für die Erreichung optimaler Gesamtüberlebenszeiten in der metastasierten Situation die Planung der Erstlinientherapie anhand von molekularen und klinischen Markern notwendig.

    Weiterlesen ...
  • Impfempfehlungen für Gesundheitspersonal

    Trotz günstiger Nutzen-Risiko-Ratio bestehen große Lücken in der Durchimpfungsrate der gesamten Bevölkerung und auch des Gesundheitspersonals (Health Care Workers, HCW).

    Impfempfehlungen für HCW sind: routinemäßiger Schutz gegen Diphtherie, Pertussis, Polio, Tetanus, Masern, Mumps, Röteln, Varizellen, Influenza sowie Hepatitis A und B; für Pädiater, Infektionsabteilungen, ICU und Labor zusätzlich Meningokokken und Pneumokokken.

    Impfungen für HCW können gesetzlich nicht vorgeschrieben werden, aus ethischer Sicht sollte diese Gruppe aber darauf achten, ausreichend geschützt zu sein, um auch die Patienten keinem vermeidbaren Risiko auszusetzen.

    Der Arbeitgeber hat die Möglichkeit, Personen, die keinen ausreichenden Schutz aufweisen, die Durchführung bestimmter Impfungen aber ablehnen, in entsprechenden Risikobereichen nicht einzusetzen bzw. von dort zu versetzen.

    Weiterlesen ...

Universum Innere Medizin

  • Überlegungen aus kardiologischer Perspektive: Guidelines und Interessenkonflikte

    Die Etablierung neuer Substanzen in zulassungsrelevanten Studien kann eine Änderung der Therapie-Richtlinien erfordern.

    Sollen maßgebliche Mitglieder eines Komitees zur Erstellung therapeutischer Richtlinien frei vom Sponsor der jeweiligen Studien sein – in der Regel dem Arzneimittelhersteller –, wie es das Institute of Medicine in Washington in seinen Richtlinien empfiehlt?

    Weiterlesen ...
  • Spondyloarthritiden: Der Wert der HLA-B27-Bestimmung

    HLA-B27 ist ein genetisches Merkmal, das bei ca. 8 % der österreichischen Bevölkerung positiv ist.

    Bei 90–98 % aller Patienten mit ankylosierender Spondylitis in der nativradiologischen Bildgebung ist das HLA-B27 positiv.

    Eine Bestimmung ist bei Verdacht auf das Vorliegen einer Spondyloarthritis indiziert – nicht jedoch zum Screening für bestimmte Erkrankungen.

    Weiterlesen ...
  • Datenlage zu Risikofaktoren und Diabetes

    Die ersten Endpunktstudien mit neuen Antidiabetika haben den von der FDA geforderten Nachweis der kardiovaskulären Sicherheit der DPP-4-Hemmer Alogliptin (EXAMINE) und Saxagliptin (SAVOR-TIMI-53) erbringen können – „superiority‟ war aufgrund der Studiendesigns nicht zu erwarten.

    Ein erhöhtes Risiko für Pankreatitis oder Malignome durch DPP-4-Hemmer ist aus den Daten nicht ableitbar. Die leichte Häufung von Hospitalisierungen wegen Herzinsuffizienz unter Saxagliptin erfordert eine weitere Abklärung.

    Weiterlesen ...

Spectrum Urologie

  • Nephrologische vs. onkologische Rationale in der Nierentumorchirurgie

    Eine chronische Niereninsuffizienz ist mit einer deutlich erhöhten kardiovaskulären Mortalität assoziiert. Viele Patienten mit renalen Tumoren zeigen bereits präoperativ eine eingeschränkte Nierenfunktion und haben ein erhöhtes kardiovaskuläres Risikoprofil.

    Die radikale Nephrektomie stellt einen weiteren Risikofaktor für das Auftreten bzw. das Fortschreiten einer chronischen Niereninsuffizienz dar. Eine das funktionelle Nierengewebe schonende Tumorchirurgie wirkt sich dadurch insgesamt positiv auf die kardiovaskuläre Mortalität aus und zeigt bei kleinen Tumoren (T1) ein vergleichbares onkologisches Ergebnis.

    Je länger ein Patient mit maligner Erkrankung überlebt, desto wichtiger wird die kardiovaskuläre Mortalität in Bezug auf das Gesamtüberleben.

    Weiterlesen ...
  • Systemische Therapie des Nierenzellkarzinoms

    Überblick über den optimalen Einsatz gewählter Therapien in verschiedenen Linien beim fortgeschrittenen Nierenzellkarzinom; leitlinien- und praxisorientiert.

    Vorstellung neuer Therapien, wie z. B. Cabozantinib, die andere als bislang bekannte Pathways inhibieren.

    Im Zentrum des Interesses sind neue Immuntherapeutika; Antikörper wie Nivolumab können die Interaktion zwischen dem spezifischen Oberflächenrezeptor PD-1 und dem Liganden PD-L1 inhibieren.

    Weiterlesen ...
  • Phytopharmaka in der Urologie

    Pflanzliche Arzneimittel bieten gute Möglichkeiten zur alleinigen oder adjuvanten Therapie bei Harnwegsinfekten, zur Rezidivprophylaxe, bei LUTS, Reizblase und BPS.

    Die Wirksamkeit und gute Verträglichkeit von Phytopharmaka ist aus Erfahrung bekannt und in vielen Fällen durch Studien belegt.

    Weiterlesen ...

NephroScript

  • Das RAAS als Therapieansatz in der Nephrologie

    Eine spezifische, blutdruckunabhängige Nephroprotektion durch RAAS-Blocker bei proteinurischen Nierenerkrankungen (und schlechter Blutdruckeinstellung) ist möglich. Für eine Vielzahl von Patienten mit arterieller Hypertonie bieten RAAS-Hemmer aber wahrscheinlich keine oder eine nur sehr geringe Nephroprotektion jenseits der Drucksenkung.

    Die rechtzeitige Diagnose einer arteriellen Hypertonie in Verbindung mit einem frühzeitigen Therapiebeginn ist nach wie vor die beste Nephroprotektion und ist auch effektiv in der Verhinderung kardiovaskulärer Todesfälle.

    Weiterlesen ...
  • Hypertonietherapie bei Diabetes mellitus ohne Nephropathie

    Eine frühzeitige Behandlung der Hypertonie ist besonders bei diabetischen ­PatientInnen wichtig, um kardiovaskuläre Komplikationen zu vermeiden und auch die Progression der Nierenerkrankung zu minimieren.

    Zielblutdruck bei DiabetikerInnen ohne Albuminurie: 140/90 mmHg, kein Benefit für eine deutlichere Blutdrucksenkung.

    Als antihypertensives Therapieregime ist die Kombination aus ACE-Hemmer/Angiotensin­rezeptorblocker/Renininhibitor mit einem lang wirksamen Kalziumantagonisten (z. B. Amlo­dipin) zu empfehlen.

    Weiterlesen ...
  • Fibrate und chronische Niereninsuffizienz: eine unterschätzte therapeutische Option?

    Bei Patienten mit atherogener Dyslipidämie haben Fibrate deutliche kardiovaskuläre Risikoreduktionen erbracht.

    Speziell bei chronischer Niereninsuffizienz könnten Fibrate einen günstigen und möglicherweise unterschätzten Effekt auf die Krankheitsprogression sowie auf die kardio­vaskuläre Morbidität und Mortalität haben.

    Als pleiotrope Effekte zeigen Fibrate spezielle mikrovaskulär protektive Eigenschaften, ­welche bei diabetischen Spätschäden günstige Wirkungen haben.

    Es gibt auch Hinweise auf einen möglichen antialbuminurischen Effekt von Fibraten, also einen Einfluss auf einen Risikofaktor der Progression einer diabetischen Nephropathie.

    Weiterlesen ...

Spectrum Psychiatrie

  • Psycho­pathologie, Pathophysiologie, Lebensqualität – Therapieziele in der Psychiatrie

    Psychische Störungen haben eine biopsychosozial zu konzipierende Ätiopathogenese, wobei nach der akuten Erkrankungsphase mit dem Hauptziel der Symptomkontrolle die Besserung von Funktionsstörungen und in der Langzeitperspektive die Sicherstellung der Teilhabe am sozialen Alltagsleben entscheidend für die Lebensqualität werden. Die Therapieziele werden in der Regel zeitlich veränderlich sein, von Erkrankungsstadien und persönlichen Präferenzen der Betroffenen modifiziert und immer wieder überprüft werden.

    Weiterlesen ...
  • Abstinenz versus Harm-Reduction in der Behandlung Opiatabhängiger

    In der Behandlung Opiatabhängiger ist eine Vielzahl von Therapiezielen möglich und sinnvoll, wie etwa Schadensminderung und Sicherung eines möglichst gesunden Überlebens; Stabilisieren der Lebenssituation oder Verbesserung der Lebensbewältigung und Lebensqualität. Für sich allein ist Abstinenz noch kein sinnvolles Therapieziel, sondern eine Methode, diese zu erreichen wie die Substitutionsbehandlung und Harm-Reduction-Ansätze auch.

    Weiterlesen ...
  • Zum Verständnis der Täter-Opfer-Bindung bei misshandelten Frauen

    Das Phänomen der Reviktimisierung bei früh traumatisierten Frauen ist sehr komplex. Versteht man die Reviktimisierungstendenz der missbrauchten Frauen als Ausdruck der frühen Beziehungsstörung, wird deutlich, wie wichtig für diese Frauen eine sichere Bindung im Rahmen der Therapie ist.

    Weiterlesen ...

Fakten der Rheumatologie

  • Gelenkschmerz: Wann an Arthritis denken?

    Die allgemeine und rheumatologische Anamnese ist ein essenzieller Baustein in der Diagnostik von Rheuma­patienten.

    Neben der Anamnese ist die klinische Untersuchung von größter Relevanz.

    Eine Arthritis imponiert klinisch meist als teigig-weiche Gelenkschwellung.

    Eine zügige Vorstellung beim internistischen Rheumatologen ist entscheidend.

    Weiterlesen ...
  • Gelenkschmerz: Wann an Arthrose denken?

    Die Schmerzsymptomatik der Osteoarthrose (OA) unterscheidet sich von der einer chronischen Polyarthritis (CP).

    Die harte, knöcherne Schwellung der Osteoarthrose unterschiedet sich deutlich von der weichen, synovitischen Schwellung eines CP-Gelenks.

    Die OA ist nicht mit einem Verlust von Knochensubstanz verbunden. Im Röntgen finden sich subchondrale Skerosierungen oder subchondrale Aufhellungen, Gelenkspaltverschmälerungen als Folge des zunehmenden Verlusts von Knorpelsubstanz sowie die die Ausbildung von Osteophyten.

    Weiterlesen ...
  • Morbus Behçet

    Die bisherigen internationalen Therapieempfehlungen für Biologika bei Morbus Behçet (MB) betreffen die Gabe von TNF-Blockern vor allem bei schweren Augen- und ZNS-Manifestationen.

    In Japan ist Infliximab bereits seit 2007 zur Therapie der refraktären Uveoretinitis bei Patienten mit MB ­zugelassen.

    Weiterlesen ...

Diabetes Forum

  • Fettleber: Mechanismen und Lösungsansätze

    Insulinresistenz ist ein zentraler Mechanismus in der Entstehung der Fettleber.

    Bei der Insulinresistenz spielen Lipotoxizität, Inflammation und die Mikrobiota eine wichtige Rolle.

    Antientzündliche Therapien sind attraktive neue Therapieansätze bei NAFLD/Typ-2-Diabetes.

    Neue Adiponectin-Agonisten könnten eine weitere interessante Therapieoption darstellen.

    Weiterlesen ...
  • Typ-1-Diabetes: Lipide und deren Einfluss auf Gefäßveränderungen bei Kindern und Jugendlichen

    Patienten mit Typ-1-Diabetes können bei einer langfristig schlechten Diabeteseinstellung bereits im ­Jugendalter kardiovaskuläre Ereignisse erleiden.

    Die Dyslipidämie ist der zweithäufigste kardiovaskuläre Risikofaktor bei Diabetikern, die Hyper­cholesterinämie dürfte zusammen mit dem erhöhten Blutdruck an der Pathogenese der frühen ­Atherosklerose beteiligt sein.

    Dyslipidämien bei Kindern und Jugendlichen sollen frühzeitig mit Lifestyle-Interventionen und gegebenenfalls medikamentös behandelt werden.

    „Früher an später denken!“

    Weiterlesen ...
  • Periphere diabetische Polyneuropathie

    Diabetes mellitus ist in den entwickelten Ländern die Hauptursache für Polyneuropathie. Ein Drittel der Patienten mit diabetischer Neuropathie leidet unter erheblichen neuropathischen Schmerzen.

    Die ursächliche Therapie beschränkt sich auf die optimale Zuckereinstellung unter Berücksichtigung der individuellen Gegebenheiten (Typ-1-Diabetiker ohne und Typ-2-Diabetiker mit metabolischem ­Syndrom).

    Die symptomatische Therapie erfolgt entsprechend den Leitlinien zur Behandlung neuropathischer Schmerzen.

    Weiterlesen ...

Spectrum Osteoporose

  • Therapeutische Konsequenzen aus diabetologischer Sicht − Verminderte Knochendichte bei Diabetespatienten

    Für die klinische Praxis ist es grundsätzlich wichtig, das beim Diabetiker erhöhte Frakturrisiko zu beachten und entsprechende diagnostische und präventive Maßnahmen umzusetzen.

    Die Verbesserung der glykämischen Kontrolle stellt auch hinsichtlich des Knochenmetabolismus die therapeutische Basisintervention dar.

    Hinsichtlich der Einflussnahme unterschiedlicher antidiabetischer Sub­stanzklassen liegen derzeit nur für Glitazone (Pioglitazon) übereinstimmende Studienergebnisse über eine Erhöhung des Frakturrisikos vor.

    Weiterlesen ...
  • Diabetes, Gefäße und Knochen – Im Licht der translationellen Bildgebung

    Mit innovativen und patientenfreundlichen Bildgebungstechniken sind komplexe patho­physiologische Zusammenhänge wie die funktionelle Interaktion zwischen Knochen, Gefäßen und Diabetes mellitus darstellbar.

    Paradoxe Kombination bei Diabetikern: hohe Knochenmineraldichte und gleichzeitig ­disproportional hohe Frakturprävalenz.

    Kortikale Porosität und Knochenmarkfett als potenzielle neue Biomarker des Frakturrisikos bei Typ-2-Diabetes.

    Zusammenhang zwischen Arteriosklerose und Frakturneigung: HR-pQCT ermöglicht gleichzeitige Untersuchung („One Stop Shop“) von Knochen­mikroarchitektur und vaskulären Verkalkungen.

    Weiterlesen ...
  • Einflussfaktoren des Knochenmetabolismus − Wie viel Testosteron braucht der Mann?

    Testosteron steuert auch Knochenwachstum, Knochenreifung und Erhalt der Knochenmasse.

    Die Serum-Testosteron-Konzentration nimmt beim Mann mit zunehmendem Alter ab.

    Bei der Diagnosestellung eines Testosteron-Mangels ist auf das mögliche Vorliegen anderer Erkrankungen bzw. Medikamente, die niedrige Serum-Testosteron-Konzentrationen bewirken können, zu achten.

    Eine Testosteron-Substitutionstherapie ist nur bei erniedrigter Serum-­Testosteron-Konzentration und klinischen Symptomen indiziert.

    Weiterlesen ...