FdR 03|2019


Editorial

  • Zum Gedenken an Attila Dunky
    Diese Ausgabe der FAKTEN der Rheumatologie wird aus traurigem Anlass nicht durch ein Vorwort eingeleitet, sondern durch diesen Nachruf Herrn Univ.-Doz. Dr. Attila ­Dunky gewidmet, der Anfang September unerwartet verstorben ist.
    Mit Attila Dunky geht einer, der die österreichische Rheumatologie ...Weiterlesen ...

Focus: Lunge & Rheuma

  • Ist RA eine Lungenerkrankung?

    Mehr als die Hälfte der RA-Patienten kann im Laufe der Erkrankung auch eine Lungenbeteiligung entwickeln.

    Pathogenetisch wird für die RA die sogenannte „Mucosal origins“-Hypothese diskutiert.

    Diese geht davon aus, dass es in Organen, die über die Schleimhaut in Kontakt zur Umwelt stehen, zu einer Immunreaktion kommt.

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  • Stellenwert der Bildgebung der Lunge zur Diagnose und Differenzialdiagnose bei rheumatischen Erkrankungen

    Die Computertomografie spielt eine zentrale Rolle in der Abklärung einer Mitbeteiligung des Lungenparenchyms bei rheumatischen Erkrankungen.

    Für eine korrekte radiologische Diagnose und Differenzialdiagnose ist neben einer systematischen Analyse der Bilder auch eine Reihe klinischer Informationen notwendig.

    Es ist daher ratsam, diese Fälle in einer interdisziplinären Besprechung zu diskutieren.

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  • Ultraschall zur Diagnose von interstitiellen Lungenerkrankungen

    Lungenultraschall ist eine leicht zu erlernende Technik, die mit einer gewissen Übung jederzeit zur Verfügung steht und keine Strahlenbelastung mit sich bringt.

    Eine genauere Differenzierung der Art der interstitiellen Lungenfibrose ist mittels Ultraschall nicht möglich, ­weswegen die Computertomografie Goldstandard bleiben wird.

    Der Lungenultraschall als diagnostisches Tool im Work-up von rheumatischen Erkrankungen, die eine Lungenbeteiligung mit sich bringen, ist hilfreich.

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  • Pulmonale Sarkoidose

    Die Sarkoidose ist eine granulomatöse Erkrankung unbekannter Ursache. Hauptmanifestation der Erkrankung ist typischerweise die Lunge.

    Der klinische Verlauf der Erkrankung ist schwer vorherzusagen. Auch der Schweregrad der Erkrankung variiert stark.

    Die Mortalität durch Sarkoidose ist in den letzten drei Jahrzehnten angestiegen, Haupttodesursache ist dabei Lungenversagen. Patientinnen und Patienten mit Lungenfibrose, beeinträchtigter Lungenfunktion und Lungenhochdruck haben eine schlechtere klinische Prognose.

    Was das Krankheitsmanagement der Sarkoidose erschwert, ist ein Mangel an wirklich effektiven Therapien sowie die schlechte Vorhersagbarkeit des Verlaufs.

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  • Therapie von Lungenmanifestationen bei Kollagenosen

    Kollagenosen sind häufig assoziiert mit einer Lungenbeteiligung, vor allem mit jenen aus der Gruppe der ­interstitiellen Lungenerkrankungen.

    Der Mitbefall der Lunge geht mit einem deutlich erhöhten Morbiditäts- und Mortalitätsrisiko einher und hat einen starken Effekt auf die Lebensqualität der Patienten.

    Studien zur Therapie von ILDs bei Kollagenosen finden sich kaum, und Therapieschemata beruhen hauptsächlich auf ­Expertenmeinungen. Hochqualitative randomisiert kontrollierte Studien sind deshalb dringend notwendig.

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DFP-Literaturstudium

Guidelines

  • Aktualisierte EULAR-Guidelines SLE

    Die Überarbeitung der EULAR-Empfehlungen zum Management des SLE beinhaltet viele wichtige Neuerungen, die die Versorgung von Lupus-Patienten optimieren sollen.

    Dies bezieht sich sowohl auf generelle Grundprinzipien der Versorgung sowie konkrete Therapieempfehlungen.

    Die Remission ist das allgemeine Ziel der Behandlung.

    Hierzu sollten alle Patienten bei Abwesenheit von Kontraindikationen Antimalariamittel erhalten. Mit dem Einbezug von Biologika haben außerdem ganz neue Substanzklassen Einzug in die Empfehlungen gefunden.

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Wissenschaft aktuell

  • „Gicht im Griff“

    Gicht ist die häufigste erosive Gelenkerkrankung bei Männern.

    Die Prävalenz der Gicht nimmt zu.

    Bei der akuten Gichttherapie sollte eine Behandlung mit NSAR/Glukokortikoiden/Colchizin – auch in Kombination – so früh wie möglich gestartet werden.

    Während einer harnsäuresenkenden Therapie sollte zu Beginn gleichzeitig eine adäquate antiinflammatorische ­Prophylaxe durchgeführt werden, entweder mit ­einem NSAR oder mit Colchizin.

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