FdR 01|2021


Editorial

  • Impfen!

    Es gibt nur einen einzigen gangbaren Weg, um aus dieser, uns alle ermüdenden und manche von uns schwer betreffenden, COVID-19-Pandemie herauszukommen. Impfen! Alle – und das so schnell wie möglich!

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Focus: Rheuma & COVID-19

  • COVID-19-Verläufe bei Patient*innen mit rheumatischen Erkrankungen

    Eine unzureichende Krankheitskontrolle der rheumatischen Erkrankung erhöht das Risiko für schwere Verläufe und Tod durch COVID-19.

    Eine Glukokortikoidtherapie erhöht sowohl das Risiko für eine SARS-CoV-2-Infektion als auch für schwere ­Verläufe und Tod durch COVID-19.

    Rheumapatient*innen haben ein erhöhtes Risiko für schwere COVID-19-Verläufe, das sowohl von krankheitsbezogenen Faktoren als auch von etablierten COVID-19-Risikofaktoren, die bei Rheumapatient*innen gehäuft vorkommen, bestimmt wird.

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  • From Bench to Bedside – spannende Entwicklungen aus der Grundlagenforschung

    Die Rolle der Zytokine und derer Signalkaskaden in entzündlichen Vorgängen hat in den letzten Jahren stetig an Evidenz gewonnen.

    Nun können diese Erkenntnisse genutzt werden, um daraus neue Therapiestrategien für die Behandlung von ­COVID-19 abzuleiten – mit dem Ziel, dadurch vor allem schwere Verläufe und Mortalität zu verhindern.

    Erste positive Ergebnisse des Einsatzes von Interleukin-6- bzw. JAK/STAT-Blockade bei COVID-19 scheinen dies zum Teil zu bestätigen.

    Zusätzliche kontrollierte Studien, welche den genauen Einsatz dieser Medikamente adressieren, sind jedoch ausständig.

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  • Immunsuppressiva als Therapie schwerer COVID-19-Fälle – sind sie Zukunft oder Vergangenheit?

    Univ.-Prof. Dr. Günter Weiss, Innsbruck, erläutert im Interview den derzeitigen Stand der Behandlungs­optionen bei COVID.

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  • COVID-Impfung bei rheumatischen Erkrankungen

    Patient*innen mit entzündlich rheumatischen Erkrankungen sollen nach Ausschluss der Kontraindikationen ­jedenfalls gegen COVID-19 geimpft werden.

    Zum Zeitpunkt der COVID-19-Impfung sollten die Patient*innen eine möglichst geringe Krankheitsaktivität ­aufweisen.

    Daten zum Impfansprechen fehlen zwar derzeit, eine beeinträchtigte Impfantwort ist aber im Wesentlichen unter ­B-Zell-Depletion zu erwarten.

    Hinweise für eine erhöhte Nebenwirkungsrate oder die Verschlechterung der Grundkrankheit nach einer COVID-19-­Impfung liegen derzeit für dieses Patient*innenkollektiv nicht vor.

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  • Neue Virus-Varianten: Mutationen und Selektionsdruck

    Ein Interview mit Priv.-Doz. Dr. Monika Redlberger-Fritz über das Mutationsgeschehen, mutationsspezifische Tests und wie Viruszirkulation in der Bevölkerung und Persistenz bei Immunsupprimierten den Selektionsdruck erhöhen.

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DFP-Literaturstudium

Wissenschaft aktuell

  • Janus-Kinase-Inhibitoren im Vergleich

    Janus-Kinase-Inhibitoren sind nach Methotrexat und Leflunomid die ersten oralen DMARDs, die für die Behandlung der rheumatoiden Arthritis (RA) und anderer Erkrankungen eingesetzt werden.

    Derzeit sind in Europa vier Janus-Kinase-Inhibitoren (JAKi) für die Behandlung der RA zugelassen, einzelne von ihnen bereits auch für andere Indikationen.

    Alle vier sind sehr gut wirksam. Es gibt keine direkten Vergleichsstudien. Daher muss davon ausgegangen werden, dass keiner von ihnen in seiner Effizienz oder unerwünschten Wirkungen anderen sicher überlegen ist.

    Ihre Effektivität ist jener der Biologika zumindest gleich. Auch ihr Sicherheitsprofil ist ähnlich. Zu beachten ist bei Vorliegen bestimmter Risikofaktoren ein erhöhtes VTE-Risiko.

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  • IL-23-Inhibitoren in der Therapie rheumatischer Erkrankungen

    Die EULAR-Behandlungsempfehlungen für Psoriasisarthritis empfehlen eine gegen IL-12/23 gerichtete Therapie nach Versagen von Basistherapeutika bei relevanter Hautbeteiligung.

    Den durchwegs positiven Ergebnissen bei Psoriasisarthritis stehen eher konträre Daten in der rheumatoiden ­Arthritis gegenüber, was die pathophysiologischen Unterschiede der beiden Erkrankungen unterstreicht.

    Ebenso ist die Evidenz in der axialen Spondyloarthritis negativ.

    Die Bedeutung im SLE bleibt – nicht zuletzt wegen der Heterogenität dieser Erkrankung – offen. Kontrovers diskutiert wird die Notwendigkeit von Studien mit gezieltem Design unter Einschränkung auf Subgruppen.

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  • Knochenschwund durch chronische Entzündung: worauf achten?

    Rheumatische Erkrankungen gehen mit einem erhöhten Risiko für Osteoporose einher.

    Der Zusammenhang ist multifaktoriell: Der primär entzündlich und in zweiter Linie medikamentös bedingte ­katabole Knochenstoffwechsel wird durch schmerzbedingte Immobilität weiter verstärkt.

    Eine adäquate knochenprotektive Therapie ist frühzeitig einzuleiten.

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  • Sonografie in der Rheumatologie

    Die Entwicklungen des letzten Jahres haben unser Wissen erweitert, insbesondere im Hinblick auf die ­diagnostischen Möglichkeiten des Ultraschalls.

    Während die Arthritis nach wie vor die Hauptindikation darstellt, gibt es ein großes Interesse und auch ­Entwicklungen in fast allen Bereichen, die für Rheumatologen von Interesse sind, wie z. B. Lunge und Pleura oder große Gefäße.

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  • Sorgenkind: Fingerpolyarthrose

    Die Fingerpolyarthrose ist und bleibt das Sorgenkind der Rheumatologie.

    Auch 2020 wurde keine effektive krankheitsmodifizierende Therapie

    Diätetische Maßnahmen könnten aber durchaus positive Wirkung zeigen.

    Zudem werden neue Kriteriensätze erarbeitet und Fragen zur radiografischen Diagnostik beantwortet.

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