SU 01|2019

Herausgeber: Dr. Karl Dorfinger, Prim. Dr. Wolfgang Loidl

Editorial

  • Editorial
    Liebe Kolleginnen und Kollegen!
     
    Sie halten die erste Ausgabe von SPECTRUM Urologie 2019 in Händen, und ich möchte vorweg allen Mitwirkenden meinen Dank aussprechen. Insbesondere freut mich die gelungene deutsch-österreichische Kooperation über die gesamte Ausgabe hinweg. Als Schirmherren des ...Weiterlesen ...

Seite des Berufsverbandes

  • Warum beim bvU dabei sein?

    Der Berufsverband der Österreichischen Urologen (bvU) ist eine Institution, um die uns viele andere Fachgruppen beneiden. Wir haben mit diesem Verband ein perfektes Netzwerk geschaffen, in dem mit einem besonderen inneren Zusammenhalt gemeinsam Fortschritte erzielt werden und somit Urologinnen und Urologen vor allem im niedergelassenen Bereich, aber auch jüngere Kolleginnen und Kollegen unterstützt werden.

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Focus: Personalisierte Therapie in der Uroonkologie

  • Vorwort
    Sehr geehrte Kolleginnen, sehr geehrte Kollegen,
    die Möglichkeit der Mitgestaltung der Focus-Ausgabe „Personalisierte Therapien in der Uroonkologie“ in SPECTRUM Urologie ist eine große Ehre für mich, und ich freue mich sehr, dass wir für alle Themen Kolleginnen und Kollegen mit ...Weiterlesen ...
  • Aufbau und Struktur eines urologischen molekularen Tumorboards

    Im urologischen molekularen Tumorboard diskutiert ein interdisziplinäres Spezialistenteam gemeinsam individuelle Patienten.

    Dies ermöglicht eine interdisziplinäre Entscheidungsfindung zu Diagnostik und Therapie, die die Versorgung von uroonkologischen Patienten verbessern soll.

    Eine molekulare, individualisierte Therapiesteuerung ist in schwierigen klinischen Situationen durchführbar.

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  • Metastasiertes Urothelkarzinom − Individualisierte Therapiekonzepte

    Erstlinie:

    • „cisplatingeeignet“: Eine cisplatinhaltige Kombinationschemotherapie ist derzeit trotz laufender IO-Studien der Goldstandard in der Erstlinie.
    • „cisplatinungeeignet“: Atezolizumab und Pembrolizumab dürfen aktuell nur bei hoher PD-L1-Expression angewendet werden.

    Zweitlinie

    • Nach Progress auf eine platinhaltige Chemotherapie Einsatz von sowohl Checkpoint- Inhibitoren (unabhängig von der PD-L1-Expression) als auch Chemotherapie.

    Neue „targeted Therapien“ wie FGFR-Inhibitoren zeigen erstaunliche Ansprechraten bei mehrfach vortherapierten Patienten, mit einem medianen Gesamtüberleben bis zu 13,8 Monate.

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  • Maßgeschneiderte Systemtherapie des metastasierten Nierenzellkarzinoms

    Die Therapie des metastasierten Nierenzellkarzinoms unterliegt aktuell einem dynamischen Wandel.

    Derzeit ist die Risikoadaptation nach IMDC der wichtigste Schritt zur individualisierten Therapieplanung.

    Maßgeschneiderte Therapie bedeutet nicht nur die Erkrankung, sondern vor allem den Patienten und seine Lebensumstände zu berücksichtigen.

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  • Personalisierte molekulare Therapie am Beispiel Prostatakarzinom

    Die antiandrogene Therapie beim Prostatakarzinom führt zu Resistenzen.

    Spezifische Mutationen wurden auch nach der Behandlung mit Enzalutamid entdeckt.

    Die Entwicklung einer personalisierten endokrinen Therapie des Prostatakarzinoms könnte nur mit der Analyse von mehreren Biopsien und bioinformatischen Kenntnissen durchgeführt werden.

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  • microRNA-371a-3p – eine neue Ära der Hodentumormarker

    Die miR371 ist ein neuer Serummarker für testikuläre Keimzelltumoren, der eine sehr hohe Sensitivität und Spezifität bei der Primärdiagnose aufweist.

    Nachweis aller histologischen Tumortypen, außer Teratome, mit einer weitaus höheren diagnostischen Sensitivität als die klassischen Hodentumormarker.

    Potenzial für den Einsatz in der Überwachung des Therapieerfolgs und Eignung zur Detektion von Keimzelltumorrezidiven.

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  • Moderne Prostatabiopsie − Warum hilft die MRT neben der Diagnostik in der individuellen Therapieplanung?

    Mit der multiparametrischen MRT (mpMRT) und der hieraus resultierenden Fusionsbiopsie zeichnet sich ein Paradigmenwechsel in der Prostatakrebsdiagnostik ab.

    In der Active-Surveillance-Situation kann die mpMRT als Steuerungselement dienen und dem Patienten damit Biopsien ersparen, die Biopsieintervalle verlängern oder Biopsien fokussieren.

    Für die Anwendung von Fokaltherapien können die Indextumore sowie Volumina der Raumforderung besser dargestellt und daher zielgenauer punktiert werden.

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  • Aktueller Stand der fokalen Therapie des Prostatakarzinoms

    Die fokale Therapie (FT) ist noch nicht ausreichend untersucht, erste Ergebnisse sind vielversprechend.

    Wahl der geeigneten Methode und akkurate Patientenselektion sind für ein optimales Therapieergebnis unerlässlich.

    Die Nachsorge gestaltet sich zurzeit schwierig, Langzeitdaten stehen aus.

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  • Medikamentöse Therapie des BPS: Was gibt’s Neues?

    Viele jahre- bis jahrzehntelang erprobte und verschriebene Medikamente zur Behandlung des benignen Prostatasyndroms (BPS) zeigen Nebenwirkungen mit teilweise gravierendem Einfluss auf die aktuelle, aber auch auf die zukünftige Lebensqualität.

    Die Entwicklung, Zulassung und der Einsatz neuer, selektiverer Alternativen wie beispielsweise Mirabegron oder Vibegron sind dringend notwendig.

    Kritisch sollte diskutiert werden, ob nicht doch – nach individueller Beurteilung – eine einmalige Operation einer jahrelangen Medikamenteneinnahme mit vielleicht (noch) unbekannten Nebenwirkungen vorzuziehen ist.

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Kongress

  • Translational Science Meeting 2018 | Uroonkologie/Resistenzmechanismen gegen neue Therapiestrategien im Focus

    Hot Topics:

    • Molekulare Mechanismen der Therapieresistenz beim Prostatakarzinom, Biomarker zur Untersuchung der Therapieresistenz
    • Testverfahren zum Nachweis des AR-V7-Status (mCRPC).

    Genetisch definierte Tumoren – BRCA-Mutation/Prostatakarzinom.

    Neue Kombinationspartner in der Immunonkologie: Beispiele: Nierenzellkarzinom, (nicht-)muskelinvasives Blasenkarzinom, nichtkleinzelliges Lungenkarzinom.

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  • ASCO GU 2019 | Schwerpunkte Nierenzell- und Prostatakarzinom

    Nierenzellkarzinom

    • KEYNOTE-426 unterstützt den Einsatz der Kombination Pembrolizumab + Axitinib in der Erstlinientherapie des lokal fortgeschrittenen/metastasierten klarzelligen Nierenzellkarzinoms (RCC), womit neben Nivolumab + Ipilimumab die zweite Kombinationstherapie die systemische Erstlinie erreichen wird.
    • JAVELIN Renal 101 zeigt sich in der Kombination Avelumab + Axitinib in der Erstlinien- therapie des fortgeschrittenen/metastasierten klarzelligen RCC bzgl. PFS und ORR der Sunitinib-Monotherapie signifikant überlegen, wobei die OS-Daten zurzeit noch unreif sind.

    Prostatakarzinom

    • Die Ergebnisse von ARAMIS befürworten den frühzeitigen Einsatz von Darolutamid im nicht- metastasierten, kastrationsrefraktären Setting des Prostatakarzinoms (PCa), wobei die OS-Daten in beiden Armen unreif sind.
    • Die Resultate von ARCHES demonstrieren eine (im Vergleich zum alleinigen Androgenentzug) signifikante Verlängerung des radiografischen PFS durch die Kombination von Enzalutamid + ADT beim metastasierten, hormonsensitiven PCa. Interims-OS-Daten sind unreif.
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Serie: Ordinationspräsentation

  • „Arbeiten in der Ordination in die Ausbildung“

    Dr. Marko Polajnar, FEBU, ist Wahlarzt in Spittal a. d. Drau, Kärnten, und Konsiliararzt am Krankenhaus Spittal a. d. Drau.

    Anliegen: halbjährige Ausbildung in einer urologischen Ordination, in die man als Krankenhausarzt vor dem Weg in die Niederlassung keinen Einblick hat.

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Serie: Young Urologists

  • Mit Einsatz und Teamspirit den Herausforderungen gewachsen

    Dr. Maximilian Pallauf, Universitätsklinik für Urologie und Andrologie, Paracelsus Medizinische Privatuniversität (PMU), Salzburger Landeskliniken (SALK), und Dr. Judith Stangl-Kremser, Universitätsklinik für Urologie, Medizinische Universität Wien, sind die neuen Vorsitzenden des Arbeitskreises Assistenzärztinnen/-ärzte der Österreichischen Gesellschaft für Urologie (AAÖGU).

    Motto: Teamwork als Schlüssel zum Erfolg.

    Das neue Aushängeschild: „Curriculum Urologicum“.

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Kontinenz-News

  • Die „Factsheets“ der MKÖ!
    Die Medizinische Kontinenzgesellschaft Österreich hat es sich zum Ziel gemacht, Menschen mit Beschwerden im Bereich von Blase und Darm möglichst niederschwellig zu helfen. So ist vor einiger Zeit die Idee entstanden, sogenannte „Fact­sheets“ zu entwerfen. Auf einer Seite kompakt zusammengefasst ...Weiterlesen ...
  • Postpartale Blasenentleerungsstörungen
    Postpartale Blasenentleerungsstörungen (BES) sind selten, haben eine gute Prognose, stellen aber eine besondere Herausforderung für das betreuende Team dar. Gute intramurale Strukturen erleichtern die interdisziplinäre Zusammenarbeit. Ziel ist es, eine Blasenüberdehnung mit anhaltender Funktionsstörung zu vermeiden und dabei neben den ...Weiterlesen ...

Diplomfortbildung

  • Fortbildungsnachweis 2019 − Stichtag: 1. September

    Alle Ärzte, die bis einschließlich 31. 8. 2016 mit einer Berechtigung zur selbstständigen Berufsausübung als approbierter Arzt, Arzt für Allgemeinmedizin oder Facharzt in die Ärzteliste der Österreichischen Ärztekammer eingetragen waren und am 1. 9. 2019 eingetragen sind, sind zum Fortbildungsnachweis verpflichtet.

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Panorama

  • Expertisezentrum für seltene kinderurologische Erkrankungen

    Die Abteilung für Kinderurologie am Ordensklinikum Linz ist ein europäisch anerkanntes Expertisezentrum für seltene Erkrankungen.

    Als Expertisezentrum ist die Abteilung nationale Erstanlaufstelle für alle Themen, die mit seltenen kinderurologischen Erkrankungen zu tun haben (z. B. Fehlbildungen und Erkrankungen von Nieren, Harnleitern oder Blase).

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  • Weiterbildung im internationalen Vergleich: Where is the best?

    In Deutschland besteht Reformbedarf bei der aktuellen Weiterbildungssituation.  Mit ein Vorbild: In der Schweiz, in Holland und in Österreich ist der schriftliche Teil des international europäischen Facharztexamens des European Board of Urology (EBU) Grundlage der nationalen Facharztprüfungen.

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