SU 02|2019

Herausgeber: Dr. Karl Dorfinger, Prim. Dr. Wolfgang Loidl

SU 02|2019 Nachlese


Editorial

Focus: 10 Jahre Austrian School of Urology

  • Vorwort
    Danke!
    Die ersten Ideen zu einer strukturierten Ausbildungsveranstaltung liegen lange zurück. Im Rahmen eines „Assistententreffens“ des damaligen Arbeitskreises der Assistenzärzte in Langenlois wurde vor nunmehr über 10 Jahren nicht nur Fachliches diskutiert. Auf der Tagesordnung waren damals auch die gerade ...Weiterlesen ...
  • Aus tiefster innerer Überzeugung
    Wenn ich heute 10 Jahre zurückblicke, dann war in diesem Mai 2009 die Anspannung fast nicht mehr zu ertragen. Wird es sich finanziell ausgehen? Werden genug Teilnehmer kommen? Wird das Konzept angenommen? Kommen alle Vortragenden?
    Was uns damals die Kraft ...Weiterlesen ...
  • „Das größte Highlight? – Dass sich die ASU etabliert hat!“

    Es ist eine lange Geschichte, und diese begann mit der Übernahme des Arbeitskreises für Assistenzärzte durch Dr. Stephan Hruby und Dr. Martin Marszalek vor vielen Jahren. 2009 fand die erste ASU-Tagung in Bad Aussee statt. SPECTRUM Urologie bat die Initiatoren der ASU zum Interview, um zu erfahren, was den vielzitierten „ASU-Spirit“ ausmacht. Redaktion: Mag. Sandra Standhartinger

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  • 10 Jahre ASU – ein Leuchtturmprojekt der österreichischen Urologie

    Vor über 10 Jahren kamen Martin Marszalek und Stephan Hruby zu mir ins Donauspital und präsentierten ihr Konzept einer standardisierten, primär theoretisch orientierten Fortbildungsserie für urologische Ausbildungsassistenten. In einem – initial – 4-jährigen Zyklus sollte das gesamte Fach Urologie theoretisch abgehandelt werden, auch Randgebiete wie rechtliche Aspekte oder die Nierentransplantation. Die ASU wurde geboren und hat sich in sehr kurzer Zeit durchgesetzt. Diesbezüglich muss man den beiden Initiatoren großen Dank und Respekt zollen, natürlich auch der Industrie, die dieses Curriculum vom Start weg großzügig unterstützt hat.

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  • Die ASU – ein international anerkanntes Vorzeigemodell
    Die Austrian School of Urology ist in den Statuten der ÖGU (§ 18) verankert [… Die Austrian School of Urology ist eine die Ausbildung zum Facharzt für Urologie in Österreich begleitende periodisch das gesamte Fachgebiet einschließlich deren Randgebiete umfassende Einrichtung ...Weiterlesen ...

Kongress

  • EAU 2019 | Highlights vom 34. EAU-Kongress

    Prostatakarzinom
    – ARAMIS: Verglichen mit Placebo verlängert Darolutamid das metastasenfreie Überleben beim kastrationsresistenten, nichtmetastasierten Prostatakarzinom.
    – Testosteronersatztherapie nach radikaler Prostatektomie senkt die biochemische Rezidivrate bei Low-Risk-Karzinomen signifikant.

    Urothelkarzinom
    – SAUL bestätigt Sicherheitsprofil und Wirksamkeit von Atezolizumab bei multi-morbiden Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Karzinom des Harntrakts.

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  • Atezolizumab bei fortgeschrittenem Blasenkarzinom / SAUL-Studie

    SAUL ist die größte prospektive klinische Studie zur Sicherheit einer Immuntherapie beim metastasierten Urothelkarzinom mit relevanten Informationen über Atezolizumab im Real-World-Setting.

    Die Phase-IIIb-Studie zeigt ein mit der Zulassungsstudie IMvigor211 vergleichbares Sicherheitsprofil.

    Wirksamkeit: Das mediane Gesamtüberleben in der ITT-Population betrug 8,7 Monate. Im direkten Vergleich einer SAUL-Subgruppe, die jener der IMvigor211-Studien-population entspricht, betrug das mediane Gesamtüberleben 10 Monate.

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Serie: Abteilungspräsentation

Serie: Young Urologists

Panorama

  • Ganz locker zur Prostatakrebsvorsorge

    Männer werden gerne als „Vorsorge-ignorant“ bezeichnet. Tatsächlich nehmen sie Früherkennungsuntersuchungen bei weitem nicht so regelmäßig wahr wie Frauen. Die Österreichische Krebshilfe, die ÖGU und der bvU erinnern daher mit ihrer Loose-Tie-Aktion jährlich an die Prostatakrebs-Früherkennung.

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Themenheft: Nachlese zur bvU-Frühjahrstagung 2019

  • Vorwort

    Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege! Mit großer Freude darf das Organisationsteam auch heuer wieder eine positive Bilanz ziehen. Gemäß dem Spruch des Philosophen Manfred Hinrich „Im Schatten der Gewohnheit verkümmert das Erlebnis“ hat der Vorstand des bvU…

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  • Update medikamentöse Therapie des Prostatakarzinoms

    Das primär metastasierte Prostatakarzinom wird mittels Docetaxel oder Abirateron neben einer Basishormonentzugstherapie behandelt.

    Beim nichtmetastasierten, kastrationsresistenten Prostatakarzinom (m0CRPC) sind mit Enzalutamid und Apalutamid zwei neue medikamentöse Therapieoptionen zugelassen.

    PSMA in Diagnostik und Theragnostik.

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  • Die Prostataembolisation: ein neuer Therapiestandard?

    Die Embolisation der prostatischen Arterien (PAE) ist ein technisch anspruchsvolles, minimalinvasives Verfahren zur Behandlung der BPH mit einem guten Sicherheitsprofil.

    Die subjektiven Ergebnisse (I-PSS, Lebensqualität) sind vergleichbar zu denjenigen der TURP.

    Die funktionellen Miktionsparameter (Harnstrahlstärke, postmiktioneller Resturin) und das Ausmaß der Desobstruktion sind bei der TURP besser.

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  • Ernährung bei urologischen Tumorerkrankungen

    Erkrankungen wie „Krebs“ unterliegen beeinflussbaren Ursachen, von denen der Ernährung etwa 30 % zugemessen werden.

    Moderne Lebensweise und Nahrungsmittelproduktion bedingen vitalstoffarme Ernährung mit unzureichender Vitalstoffversorgung.

    Ernährungstherapie sollte als elementarer Therapiepfeiler einer professionellen (onkologischen) Therapie erkannt und eingesetzt werden.

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  • Krebs und körperliche Aktivität

    Körperliche Aktivität hat hohen Einfluss auf Prävention, Therapie und Rehabilitation bei Krebserkrankungen.

    Zunahme der aeroben Kapazität führt zu einer Abnahme des Fatigue-Syndroms.

    Besser moderates Training als zu hohe Intensität, aber immer individuelle Steuerung der Belastung.

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  • Das Blasenschmerzsyndrom und andere Blasenfunktionsstörungen

    Der im Blasenbereich empfundene Schmerz ist das Kriterium, das die Entitäten Bladder Pain Syndrome/interstitielle Zystitis und überaktive Blase (OAB) unterscheidet.

    Die Zuordnung zu einem der beiden Krankheitsbilder kann allein aus der Anamnese und klinischen Symptomatik erfolgen.

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  • Spezifische urologische Infektionen

    BCGitis: Alle BCG-Stämme sind resistent gegen Pyrazinamid und Cycloserin; bei Beschränkung der BCGitis auf Harnblase -> Isoniazid, ohne Besserung zusätzlich Rifampicin.

    „Female genital schistosomiasis“ (FGS): Therapie mit Praziquantel.

    Mycoplasma genitalium zählt zu den Geschlechtskrankheiten, die Mollikuten M. hominis, Ureaplasma parvum sowie U. urealyticum zum urogenitalen Mikrobiom.

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