UIM 05|2020

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

UIM 05|2020 Themenheft Kardiologie

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

Editorial

  • Abkehr von der „One-size-fits-all“– hin zur Präzisionsmedizin
    Der derzeitigen Situation geschuldet, fand die 53. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Gastroenterologie und Hepatologie (ÖGGH) sehr erfolgreich im Online-Format statt, aber leider musste auch der traditionell mit dieser Veranstaltung verbundene Fortbildungskurs auf das nächste Jahr verschoben werden. Aufgeschoben ist ...Weiterlesen ...

Onkologie

  • Biosimilars beim Mammakarzinom

    Mittlerweile sind fünf Biosimilars des Antikörpers Trastuzumab in der Therapie des HER2-positiven Mammakarzinoms zugelassen und finden breiten klinischen Einsatz.

    Der Einsatz von Biosimilars führte bislang zu keinen medizinischen und/oder klinischen Kompromissen zum Nachteil der Patientinnen, jedoch rasch zu einer beträchtlichen Kostenreduktion.

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Endokrinologie & Stoffwechsel

  • Patientenmanagement in der Diabetologie: Wann sollte die Überweisung zum Spezialisten erfolgen?

    Die Mehrzahl der Patienten mit Typ-2-Diabetes wird im niedergelassenen Bereich betreut; das „Therapie Aktiv“-Programm bietet in diesem Bereich Vorteile für Patienten und Ärzte.

    Spezialisierte Zentren haben den Vorteil der interdisziplinären Betreuung an einem Ort und sind vorwiegend für komplexe Fälle und Jahreschecks ausgelegt.

    Patienten mit Typ-2-Diabetes und fehlendem Therapieerfolg, Gewichtsverlust und steigendem Blutzucker sowie Patienten mit Typ-1-Diabetes und Gestationsdiabetes sollten jedenfalls beim Spezialisten vorstellig werden.

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Gastroenterologie & Hepatologie

  • Personalisierte und Präzisionsmedizin in der Gastroenterologie & Hepatologie

    Präzisionsmedizin wird durch Big-Data-Analyse, Next-Generation Sequencing und Artificial Intelligence ermöglicht.

    Therapeutisch bedeutsam ist personalisierte Medizin aktuell vor allem in der Onkologie, zukünftig auch bei immunologischen und metabolischen Erkrankungen.

    In der gastroenterologischen Onkologie wurden die größten Fortschritte beim kolorektalen und hepatozellulären Karzinom erzielt.

    IL28B-Polymorphismen sind prognostisch für das Ansprechen auf Interferon-α bei chronischer Hepatitis C.

    Weitere genetische Marker zeichnen sich für das Management der NAFLD ab.

    Ein präzisionsmedizinischer Ansatz mittels Biomarker bei CED ist Zukunftsmusik.

    Personalisierte und Präzisionsmedizin in der Psychosomatik bei gastrointestinalen Störungen ist als personenzentrierte Medizin zu sehen.

    Präzisionsernährung hat enormes Zukunftspotenzial und zielt darauf ab, Menschen auf Grundlage von Biomarkern hinsichtlich ihrer Ernährungsbedürfnisse besser stratifizieren zu können.

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  • Formula-Diäten bei Fettlebererkrankungen

    Der kontrollierte Einsatz von Formula-Diäten führt durch die erreichte Gewichtsreduktion zu einer deutlichen Leberentfettung.

    Die Beigabe leberprotektiver Substanzen kann zusätzlich zu einer Verbesserung der Leberhistologie führen.

    Formula-Diäten stellen eine effiziente Therapiemaßnahme bei Fettlebererkrankungen dar. Für nachhaltige Erfolge muss im Anschluss jedoch eine langfristige Umstellung des Ernährungs- und auch Bewegungsverhaltens erfolgen.

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Geriatrie

  • Adipositas im Alter – Evidenz für Gewichtsreduktion bei betagten Patienten?

    Die Indikation zur Gewichtsreduktion muss bei älteren Menschen unter besonderer Berücksichtigung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses und damit unter Bezugnahme auf die individuelle Situation gestellt werden.

    Erkrankungen, deren Verlauf durch eine Gewichtsreduktion verbessert wird, wie ein Typ-2-Diabetes oder orthopädische Erkrankungen bzw. geplante Operationen, können eine Indikation zur Gewichtsreduktion im höheren Lebensalter darstellen.

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Themenheft: COVID-19-Pandemie: Der kardiologische Patient

  • Kardiologie in Zeiten der Corona-Krise

    Die COVID-19-Pandemie stellte auch die Kardiologie vor besondere Herausforderungen. In einem von der Österreichischen Kardiologischen Gesellschaft (ÖKG), der Medizinischen Universität Wien sowie der Österreichischen Ärztekammer unterstützten Webinar* berichteten Kardiologen über notwendige Maßnahmen und Möglichkeiten zur Optimierung des Managements kardiologischer Patienten in Zeiten der Corona-Krise.

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  • Versorgung kardiologischer Patienten bei hohen Infektionszahlen

    Gerade Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben durch eine SARS-CoV-2-Infektion ein erhöhtes Morbiditäts- und Mortalitätsrisiko.

    Neben Epidemiologie, Klinik und Labor kann die Bildgebung (Thorax-CT) hilfreich bei der Diagnose schwerer Fälle sein. Gerade bei hohen Infektionszahlen ist die Diagnose infizierter Patienten wichtig, um die weitere Organisation zu planen.

    Unabhängig vom individuellen Risikoprofil der Patienten steht der Schutz des Gesundheitspersonals durch entsprechende Maßnahmen im Zentrum.

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  • SARS-CoV-2 – Welche Barrieren können abgebaut werden?

    Die Übertragung von SARS-CoV-2 erfolgt als Tröpfcheninfektion bzw. über Aerosole, nicht aber als Kontakt- oder Schmierinfektion.

    Eine Reihe von Maßnahmen wie Fiebermessen (auch beim Personal) und PCR-Testungen bleiben im medizinischen Bereich sinnvoll.

    Auch weitere Maßnahmen wie das (richtige und konsequente) Tragen von Schutzmasken, das Vermeiden sozialer Kontakte, das Einhalten von Mindestabständen sowie die Verwendung von Tracing-Apps werden bis weit ins nächste Jahr, wohl biszum Vorliegen eines Impfstoffes, aufrecht bleiben müssen.

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  • Kardiologische Diagnostik in Zeiten der Pandemie

    Jede Diagnostik muss auch eine unmittelbare therapeutische Konsequenz nach sich ziehen.

    Wenn möglich, sind diagnostische Methoden zu wählen, die mit einer niedrigeren Expositionszeit und geringer bzw. keiner Aerosolbildung assoziiert sind.

    Angst vor Infektion darf die Diagnostik nicht verhindern.

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  • Kardiovaskuläre Ereignisse interventionell verhindern und behandeln

    In Zeiten der COVID-19-Pandemie bedeutet das Postponieren der TAVI-Prozeduren auf spätere Zeitpunkte eine drastische Verlängerung der Wartezeiten und damit eine Erhöhung der Morbidität und Mortalität.

    Wichtig ist ein fallspezifisches Vorgehen: Nicht alle Patienten, die auf den ersten Blick als Niedrigrisiko-Patienten erscheinen, dürfen sofort als solche qualifiziert werden, ohne sie genauer untersucht zu haben.

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  • SARS-CoV-2/COVID-19 – Therapeutische Konsequenzen aus dem Labor

    Die COVID-19-Erkrankung ist mit einem erhöhten Thromboembolierisiko assoziiert, weshalb eine frühzeitige Thromboseprophylaxe mit niedermolekularem Heparin empfehlenswert ist.

    Eine Troponin-Erhöhung bei COVID-19-Patienten, die vielfältige Ursachen –vom Herzinfarkt über die Myokarditis bis zum Vorhofflimmern – haben kann, ist ein Marker für eine schlechte Prognose.

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