UIM 07|2021

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

UIM 07|2021 Themenheft Diabetes

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

Brief des Herausgebers

  • Brief des Herausgebers 7/21
    Liebe Leserinnen und Leser! Liebe Kolleginnen und Kollegen!
    Nun haben wir soeben die Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Gastroenterologie und Hepatologie in Linz als Präsenzveranstaltung (240 Teilnehmer vor Ort, ebenso viele virtuell dabei) gut über die Runden gebracht – es ...Weiterlesen ...

Editorial

  • Der Mensch im Mittelpunkt
    Sie halten ein anlässlich unserer Jahrestagung zusammengestelltes ÖGIM-Special von UNIVERSUM INNERE MEDIZIN in Händen! Unter dem Generalthema der Jahrestagung – Der Mensch im Mittelpunkt – haben wir heuer den Versuch einer aktuellen fachlichen und gesellschaftspolitischen Standortbestimmung für unser Fach unternommen. ...Weiterlesen ...

Seite des niedergelassenen Internisten

Focus: ÖGIM-Jahrestagung 2021 – „Der Mensch im Mittelpunkt"

  • Das biopsychosoziale Modell von Krankheit und Gesundheit

    Der Mensch ist mehr als eine komplexe Maschine. Univ.-Prof. Dr. Gabriele Moser ist Gastroenterologin und Psycho­therapeutin und leitet an der Klinischen Abteilung für Gastroenterologie in Wien die Psychosomatik-Ambulanz. Im Interview mit UNIVERSUM INNERE MEDIZIN erläutert sie das bio-psycho-soziale Modell von Krankheit und Gesundheit. Sie plädiert für eine integrierte psychosomatische Versorgung in den Spezialambulanzen der Inneren Medizin ebenso wie der Dermatologie, Kinderheilkunde, Gynäkologie und anderen Spezialfächern.

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  • Vom Tumorgenom zur zielgerichteten Therapie

    Personalisierte Tumortherapie beruht auf der Vision, Krebspatienten zielgerichtete Therapien anhand des individuellen genetischen Tumorprofils oder veränderter molekularer Eigenschaften anzubieten.

    Die Umsetzung personalisierter Tumortherapie im klinischen Alltag erfordert ein hohes Maß an Expertise diverser medizinischer Fachrichtungen sowie an zeitlichen und technischen Ressourcen.

    Die Etablierung und immanente Weiterentwicklung länderweit vernetzter molekularer Tumorboards ist für den langfristigen Erfolg der Präzisionsonkologie entscheidend.

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  • Therapieadhärenz bei Typ-2-Diabetes

    Eine geringe Therapieadhärenz ist bei Typ-2-Diabetes mit einem höheren Risiko für diabetische Komplikationen, Folgeerkrankungen sowie steigenden Gesundheitsausgaben assoziiert.

    Die Therapieadhärenz ist dabei neben Faktoren wie Alter, Geschlecht, Bildungsniveau und Einkommen auch von den Nebenwirkungen der Medikation und der Applikationsmethode abhängig.

    Eine optimierte Aufklärung über Therapie und Nebenwirkungen könnte die Adhärenz verbessern.

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  • Therapieentscheidungen am Lebensende

    Patienten mit fortgeschrittenen, unheilbaren Erkrankungen, mit denen regelmäßig Gespräche über das Lebensende geführt werden, weisen eine signifikant verbesserte Lebensqualität auf, sind weniger depressiv und leben länger.

    Gespräche über das Lebensende sollten früh im Krankheitsprozess beginnen, bei unheilbaren Krebserkrankungen schon bei der Diagnosestellung.

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  • Gesundheitskompetenz in Österreich

    Das Thema Gesundheitskompetenz ist in den letzten 10 Jahren vermehrt in den Fokus gerückt, und eine Erhebung der Gesundheitskompetenz in Österreich zeigt Handlungsbedarf.

    Chronisch Kranke und Personen mit geringer formaler Bildung sind von eingeschränkter Gesundheitskompetenz besonders betroffen, was sich negativ auf die Gesundheit sowie Behandlungskosten auswirkt.

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  • Einfluss der COVID-19-Pandemie auf die medizinische Versorgung

    COVID-19: Im Rahmen der Pandemie kam es zwischen 16. März und 14. April 2020 österreichweit zum „harten“ Lockdown.

    In diesem Zeitraum wurde in mehreren retrospektiven Studien ein massiver Rückgang an Hospitalisierungen aufgrund von kardiovaskulären, zerebrovaskulären und gastrointestinalen Komplikationen beobachtet.

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  • Der Allgemeininternist – hohe Attraktivität oder ein Auslaufmodell?

    Die Spezialisierung in der Inneren Medizin nimmt rasant zu, gleichzeitig wird der Allgemeininternist, der den Patienten in seiner Gesamtheit wahrnimmt und behandelt, immer wichtiger, gibt sich Univ.-Doz. Dr. Otto Traindl im Interview mit UNIVERSUM INNERE MEDIZIN überzeugt.

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Hämatologie und Hämostaseologie

  • Multiples Myelom – die Highlights vom EHA 2021

    Neue bispezifische Antikörper „off the shelf“ mit großem Potenzial für die klinische Praxis.

    Iberdomid als erfolgversprechender Kombinationspartner für Patienten mit relapsierter/refraktärer Erkrankung.

    MAIA-Studie: Daratumumab + Lenalidomid + Dexamethason in der Erstlinie verlängert signifikant das progressionsfreie (PFS) und das Gesamtüberleben (OS) bei Patienten, die nicht für eine autologe Stammzelltransplantation (ASZT) geeignet sind.

    CASSIOPEIA-Studie, Teil 2: Bislang kein Vorteil für jene Patienten, die Daratumumab bereits im Rahmen der Induktionstherapie erhalten haben.

    GMMG-CONCEPT-Studie: Überzeugende Wirksamkeit von Isatuximab + Carfilzomib + Lenalidomid + Dexamethason bei High-Risk-Zytogenetik.

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Onkologie

  • Pembrolizumab adjuvant nach Nephrektomie beim Nierenzellkarzinom

    Ungefähr die Hälfte aller Patienten, die mit kurativer Intention wegen eines RCC operiert werden, entwickelt zu einem späteren Zeitpunkt Metastasen; Risikoscores können die Wahrscheinlichkeit für eine Metastasierung vorhersagen.

    Adjuvante TKI-Studien waren bis auf eine (STRAC) in Bezug auf das DFS negativ, zudem rechtfertigt der potenzielle DFS-Benefit das Ausmaß der Toxizität nicht.

    Patienten mit intermediärem bis hohem Risiko für eine Metastasierung haben durch eine adjuvante Therapie mit dem ICI Pembrolizumab ein statistisch signifikant längeres DFS; die Toxizität ist im Vergleich zu den adjuvanten TKI-Studien gering.

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  • Kinderonkologie

    Krebserkrankungen im Kindes- und Jugendalter sind selten.

    Trotz der Behandlungserfolge der letzten Dekaden sind Krebserkrankungen bei Kindern und Jugendlichen in Industrieländern immer noch die häufigste krankheitsbedingte Todes­ursache.

    Die Mehrzahl der Überlebenden entwickelt im Laufe des Lebens klinisch relevante Gesundheitsprobleme.

    Deshalb sind weitere Verbesserungen der Behandlung und der Langzeitbetreuung nach erfolgreicher Primärtherapie erforderlich.

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Endokrinologie & Stoffwechsel

  • Sport und Gewichtsregulation

    Bewegung stellt gemeinsam mit ausgewogener Ernährung die Basis für einen gesunden Lebensstil dar und ist daher unverzichtbar.

    Bewegung als alleinige Maßnahme zur Gewichtsreduktion einzusetzen, führt meist zu bescheidenen Gewichtsverlusten, bewirkt jedoch eine Umwandlung von Fettmasse in „lean body mass“.

    Für das Halten eines erreichten Gewichts unter Beibehalten einer entsprechenden Lebensqualität muss die sportliche Aktivität lebenslang beibehalten werden.

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Ernährungsmedizin

  • Eisensubstitution – one size does not fit all

    Es gibt interindividuelle Schwankungen in der biologischen Verfügbarkeit von Eisen aus der Nahrung.

    Der menschliche Körper verfügt über keinen dezidierten Exkretionsmechanismus für Eisen; Eisenverlust erfolgt über Menstruation oder gastrointestinal.

    Eine mögliche gastrointestinale Ursache für Eisenmangel sollte bei postmenopausalen Frauen und Männern mittels Endoskopie identifiziert werden.

    Bei Unverträglichkeit bzw. inadäquatem Ansprechen auf orale Eisensubstitution ist intravenöses Eisen angezeigt; verschiedene orale und intravenöse Formulierungen liegen vor und können individuell optimiert werden.

    Eisen ist in der Lage, das intestinale Mikrobiom und die Darmkrebsentstehung zu beeinflussen.

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Gastroenterologie & Hepatologie

  • Psychische Prozesse und Verdauungstrakt

    Das zentrale Nervensystem kommuniziert laufend bidirektional mit dem enteralen Nervensystem und dem intestinalen Mikrobiom. Dieser Prozess wird Bauch-Hirn-Achse genannt.

    Psychische Störungen und Stress können die Funktionen des Verdauungstraktes und das intestinale Mikrobiom beeinflussen. Dies erfolgt ebenso in der umgekehrten Richtung, indem das intestinale Mikrobiom und Verdauungsvorgänge das psychische Befinden mitbestimmen.

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  • Was kann junge Ärzte für Gastroenterologie und Hepatologie begeistern?

    Gastroenterologie und Hepatologie ist ein zukunftsträchtiges, diagnostisch und therapeutisch breites und daher attraktives Fach mit sehr guten Berufsaussichten im Krankenhaus wie in der Niederlassung.

    Junge Kollegen der Generation Z haben moderne Erwartungen, Vorstellungen und Hoffnungen betreffend ihr Studium, ihre Ausbildung und ihre Berufsausübung, die wir kennen und verstehen müssen, um die Besten für unser Fach zu gewinnen.

    Die Österreichische Gesellschaft für Gastroenterologie und Hepatologie (ÖGGH) betreibt proaktiv Nachwuchsförderung, unterstützt moderne Lehr-, Lern- und Fortbildungsmethoden und engagiert sich für eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen in unserem Fach.

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Geriatrie

  • Digitalisierung in der integrierten Versorgung geriatrischer Patienten

    Durch telemedizinische Konsil- und Konsultationsmodelle kann spezielle Facharzt­expertise – unabhängig von räumlichen Distanzen – an jeden beliebigen Ort gebracht werden, wo diese Expertise gerade benötigt wird.

    Telemedizinische Angebote können das direkte, persönliche Gespräch zwischen Arzt und Patient nicht ersetzen, aber in definierten Situationen das Repertoire der Interventionsmöglichkeiten für Ärzte wirkungsvoll erweitern. 

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Nephrologie

  • Aktuelle Aspekte zum akuten Nierenversagen

    Die COVID-19-Pandemie stellt auch bezüglich des Auftretens einer akuten Nierenschädigung die Intensivmedizin vor neue Herausforderungen.

    Neue, innovative Therapien werden mit dem Auftreten einer akuten Nierenfunktionseinschränkung assoziiert: Immuncheckpoint-Inhibitoren in der Onkologie zu Recht bzw. SGLT-2-Inhibitoren in der Diabetologie zu Unrecht.

    Die Festlegung des idealen Zeitpunkts zum Beginn einer Nierenersatztherapie bei akutem Nierenversagen ist weiterhin eine Herausforderung (STARRT-AKI-, AKIKI-2-Studie).

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  • Nieren und Viren in der Pandemie

    Bei Infektionen mit COVID-19 ist die Prävalenz für akutes Nierenversagen (Acute Kidney Injury, AKI) deutlich erhöht.

    Bei an COVID-19 Erkrankten bedeutet eine renale Affektion ein erhebliches Risiko für gesteigerte Morbidität und Mortalität.

    Wegen des Risikos für den Übergang von AKI in eine chronischen Nierenschädigung als Spätfolge sollten betroffene Patienten auch nach Genesung vom Infekt nephrologisch nachkontrolliert werden.

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Infektiologie

  • Phytotherapie bei Infektionen

    Der Einsatz von Phytotherapeutika bei Infekten dient der Vermeidung von bakteriellen Superinfektionen sowie zur Unterstützung und Nachbehandlung von Antibiotikatherapien, um die Entstehung von Resistenzen hintanzuhalten.

    Eine phytotherapeutische Behandlung bei Infektionen ist an der Haut/Schleimhaut, bei Erkältungskrankheiten und leichten Blasenentzündungen möglich.

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Kardiologie

  • Wer ist gefährdet, CTEPH zu entwickeln?

    Chronisch thromboembolische pulmonale Hypertension (CTEPH) ist eine relativ seltene, aber prognostisch bedeutsame Langzeitkomplikation der akuten Lungenembolie, die schwierig zu diagnostizieren ist.

    HFpEF ist eine wichtige Differenzialdiagnose, die aber auch gemeinsam mit CTEPH vorkommt.

    Die Goldstandarddiagnostik umfasst Lungenperfusionsszintigrafie, CT-Angiografie und Rechtsherzkatheter mit Lungenarterien-Angiografie.

    Pulmonale Endarteriektomie und Ballonangioplastie der Lungenarterien stellen in erfahrener Hand eine sichere Behandlungsoption für CTEPH-Patienten dar.

    Medikamentöse Therapien mit Riociguat oder subkutanem Treprostinil verbessern die Ergebnisse der mechanischen Therapien.

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  • Kardiomyopathien – genetische Untersuchungen in der Kardiologie

    Die wichtigsten phänotypischen Formen von Kardiomyopathien sind dilatative, hypertrophe, arrhythmogene rechtsventrikuläre und restriktive Kardiomyopathie.

    Die genetische Diagnostik bei Verdacht auf eine hereditäre Kardiomyopathie basiert auf Next-Generation-Sequencing-Methoden (Multigen-Panel oder Exomsequenzierung).

    Eine genetische Beratung gemäß dem Gentechnikgesetz muss vor und nach der genetischen Analyse erfolgen.

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  • Ein typisches Vorhofflattern – primäre Anomalie der Trikuspidalklappe als Ursache

    Ein typisches Vorhofflattern kann von einer strukturellen Herzerkrankung verursacht werden, zu deren Identifikation verschiedene bildgebende Untersuchungen erforderlich sind.

    In seltenen Fällen liegt einer Trikuspidalinsuffizienz, eine primäre Anomalie der Klappensegel zugrunde. Daher sollte die Trikuspidalklappe idealerweise mit einer dreidimensionalen transösophagealen Echokardiografie dargestellt werden.

    Eine operative Sanierung der Trikuspidalklappe ist indiziert, wenn ihre Insuffizienz zur Progression der rechtsventrikulären Dilatation oder zur Verschlechterung der rechtsventrikulären Funktion führt. Ein neu aufgetretenes Vorhofflattern könnte auf eine Progression der Rechtsherzerkrankung hinweisen.

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Schmerzmedizin

  • Cannabinoide in der Schmerztherapie

    Cannabinoide sind eine interessante Möglichkeit der Add-on-Therapie, wenn man mit anderen Analgetika keine ausreichende Schmerzlinderung erzielen kann.

    Der Einsatz ist aber nur bei chronischem Schmerz und nicht bei akutem Schmerz indiziert.

    Wichtiger therapeutischer Grundsatz ist „Start low and go slow“, wodurch Nebenwirkungen verringert bzw. vermieden werden können.

    Die wichtigste Kontraindikation ist die persönliche oder Familienanamnese hinsichtlich Psychose, Schizophrenie und instabiler ischämischer Herzerkrankung.

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Pneumologie

  • S1-Leitlinie Post-COVID/Long-COVID

    Müdigkeit, Atemnot, geringe Belastbarkeit – das sind nur drei von über 200 Symp­tomen, die mittlerweile mit Long- oder Post-COVID in Verbindung gebracht werden.

    Ärzte können Symptome aufgrund der aktuell noch sehr begrenzten Datenlage nur schwer diagnostizieren und therapieren.

    Die neue S1-Leitlinie Post-COVID/Long-COVID, an der verschiedene Fachgesellschaften unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e. V. (DGP) mitgearbeitet haben, soll eine erste Orientierung bieten.

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Themenheft:

  • Editorial

    Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen. Das vorliegende Sonderheft zum Themenschwerpunkt Diabetes informiert in kompakter Form über Neuerungen und aktuelle Entwicklungen in der Behandlung von Patientinnen und Patienten mit Typ-1- und Typ-2-Diabetes. Frau Univ.-Prof. Dr. Kaser präsentiert…

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  • Update Ernährungsempfehlungen bei Diabetes mellitus

    Die Leitlinien der Österreichischen Diabetes Gesellschaft (ÖDG) empfehlen sowohl Patienten mit Typ-2-Diabetes als auch zur kardiovaskulären Risikoreduktion eine mediterrane Kost und den Verzehr von Kohlenhydraten mit niedrigem glykämischen Index.

    Für Patienten mit Typ-1-Diabetes gibt es abgesehen von den allgemeinen Ernährungsempfehlungen keine diätetischen Einschränkungen.

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  • Adipositas-Therapie bei Patienten mit Typ-2-Diabetes: GLP-1-Analoga und bariatrische Chirurgie

    Bei Menschen mit Diabetes und Adipositas ist eine Therapie mit GLP-1-Rezeptoragonisten oder mit SGLT-2-Inhibitoren nach Metformin gemäß internationalen Leitlinien zu bevorzugen.

    Langzeitstudien belegen, dass bariatrische Chirurgie mit einer deutlichen Reduktion der Diabetesinzidenz, insbesondere bei Menschen mit morbider Adipositas und Prädiabestes assoziiert ist.

    In naher Zukunft: Duale GLP-1/GIP-Rezeptoragonisten könnten als weitere höchst potente Substanzklasse zur HbA1c-Senkung und Gewichtsverlust zur Verfügung stehen.

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  • Stellenwert von Metformin als Basistherapie

    Metformin zeichnet sich durch ein ausgezeichnetes Sicherheitsprofil und eine hohe Wirksamkeit bis heute als Erstlinientherapie des T2D aus.

    Der kardiovaskuläre Nutzen ist für Metformin mit weitaus weniger Evidenz belegt als für die moderneren Substanzen wie GLP-1-Rezeptoragonisten und SGLT-2-Inhibitoren.

    Nach initialer Metformintherapie ist bei Patienten mit hohem kardiovaskulärem, kardialem oder renalem Risiko auf eine frühzeitige Therapieerweiterung mit Substanzen mit entsprechend nachgewiesenem Nutzen zu achten.

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  • Neue Entwicklungen in der Insulintherapie

    Langwirksame Insulinanaloga der 2. Generation: flache Wirkprofile, sehr geringe inter- und intraindividuelle Schwankungen, bessere Stoffwechseleinstellung mit weniger Hypoglykämien.

    Kurzwirksame Insulinanaloga: ultraraschwirksame Insuline, nahe an der physiologischen Wirkung.

    Die Entwicklung von Insulinmolekülen, die blutzuckerabhängig wirken, könnte die Insulintherapie in Zukunft revolutionieren.

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  • Insulinpumpentherapie, Glukosesensoren und Closed-Loop-Systeme

    Im Bereich der Diabetestechnologie sind Systeme in steter Weiterentwicklung.

    Durch ihre Anwendung kann bei gut geschulten AnwenderInnen eine Verbesserung der glykämischen Kontrolle bei gleichzeitig erhöhtem AnwenderInnenkomfort erreichtwerden.

    Erfolgreiche Weiterentwicklungen sollten den Betroffenen rasch und unbürokratisch zur Verfügung gestellt werden.

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  • Diabetes mellitus Typ-1: Lipidtherapie – Zielwerte und Therapieformen

    LDL-C bleibt weiterhin das entscheidende Therapieziel; ergänzend sollten auch Nicht-HDL-C, ApoB sowie Triglyzeride kontrolliert werden. Lp(a) gilt als zusätzlicher unabhängiger kardio­vaskulärer Risikofaktor.

    Seit Kurzem gibt es zusätzlich zu den bereits vorhandenen, etablierten Wirkstoffen (Statine, Ezetimib und PCSK-9-Inhibitoren) mit Bempedoinsäure und Inclisiran neue Therapieoptionen.

    Als Therapiedevise gilt: „the higher the risk, the lower the LDL-C“ und „the lower, the longer, the earlier – the better“.

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  • Diabetes und Herz

    Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes und kardiovaskuläre Erkrankungen weisen eine klare Interaktion auf; die diabetische Stoffwechsellage dürfte ein starker Treiber für die atherosklerotische Erkrankung sein.

    Dieser Zusammenhang ist therapieentscheidend: neue Antidiabetika (SGLT2-Hemmer, GLP-1-Analoga) zeigten neben antihyperglykämischer Wirksamkeit auch einen Mortalitätsbenefit bei kardiorenal vorbelasteten Patienten

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  • Pharmakologische Therapie der diabetischen Nierenerkrankung

    Die Anzahl der Patienten mit Diabetes mellitus steigt kontinuierlich und wird im nächsten Jahrzehnt eine halbe Milliarde Menschen weltweit übersteigen.

    Chronische Nierenerkrankungen, insbesondere die diabetische Nierenerkrankung (DKD), erhöhen die kardiovaskuläre Mortalität drastisch.

    Das Spektrum der pharmakologischen nephroprotektiven Therapie umfasst in der Basistherapie Angiotensinhemmer und SGLT-2-Inhibitoren. Ein weiteres nephroprotektives Potenzial versprechen GLP-1-Analoga und Mineralokortikoid-Rezeptorantagonisten.

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