SU 03|2015

Herausgeber: Dr. Karl Dorfinger

Editorial

  • PSA so schlau, Donau so blau!
    Liebe Leserinnen, liebe Leser!
    Irgendwie war das schon sehr mutig, als sich Professor Dr. Gerald Gartlehner, seines Zeichens Leiter des Institutes für Evidenzbasierte Medizin an der Donau-Universität Krems, in der so genannten „Fight Night“ am 24. November des Jahres einem ...Weiterlesen ...

Seite des Berufsverbandes

  • Jüngste Entwicklung und Ziele des bvU

    Traditionellerweise darf ich mich zum Jahresende mit einem Bericht über die Lage des Berufsverbandes der Österreichischen Urologen an Sie wenden! Bei dieser Gelegenheit hole ich diesmal bewusst weiter aus, um Ihnen die Entwicklung und die Zukunftspläne des bvU näherzubringen.

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Im Blickpunkt

  • Relevante BCG-Studien – wichtig zu wissen

    Kontext: Aufgrund zweier rezenter Engpässe in der BCG-Versorgung für die Behandlung von nichtmuskelinvasivem (NMI) Blasenkarzinom (BC) (z. B. Connaught- und Tice-Strang) und aufgrund der Nichtverfügbarkeit von Strängen, die in anderen Länder verwendet werden, standen Österreichs Urologen vor einigen Problemen beim Management von Patienten mit NMIBC, vor allem bei denen mit einem High-Grade-Karzinom.

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Focus: Neue Technologien der Prostatakarzinomdiagnostik

  • Vorwort
    Liebe Leserin, lieber Leser,
    im Laufe der letzten Jahre zeichnet sich hinsichtlich der Prostatakarzinomdiagnostik, dank verbesserter Bildgebung und der Möglichkeit gezielter Biopsieentnahme, ein Wandel, nicht zuletzt auch für eine optimierte Behandlung des Pros­tatakarzinoms ab.
    Durch die mittlerweile weite Verbreitung von ...Weiterlesen ...
  • Realtime-Elastografie und MRT/TRUS-Fusionsbiopsie: Vor- und Nachteile der Verfahren

    Die Realtime-Elastografie ist ein ultraschallbasiertes und die MRT/TRUS-Fusionsbiopsie ein MRT-basiertes Verfahren.

    Beide Techniken ermöglichen eine gezielte Biopsie der Prostata in Echtzeitbedingungen.

    Prostatakarzinome mit primärem Gleason Pattern 3 (z. B. 3 + 3 oder 3 + 4) sowie kleine Tumorherde können sich dem Nachweis, sowohl in der Realtime-Elastografie als auch der MRT, entziehen (falsch negativ).

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  • PSMA-PET/MR – ein Wandel der Bildgebung beim primären Prostatakarzinom?

    Bei Patienten mit primärem Prostatakarzinom stellt die 68Ga-PSMA-PET/MR ein neuartiges vielversprechendes bildgebendes Verfahren dar. Zudem hat sie das Potenzial, durch komplementäre molekulare Informationen aus der PET sowie dem funktionellen MRT in der Zukunft insbesondere für die Detektion des Prostatakarzinoms (biopsy targeting) konventionelle Techniken abzulösen.

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  • ANNA/C-TRUS: Mit computergestützter Analyse schneller zur Diagnose

    Ultraschall-Computertomografie (US-CT) in Verbindung mit „Artificial Intelligence“ (AI):

    ist eine zielgerichtete intelligente innovative Diagnostik/Therapie in der Hand der Urologen ohne zusätzlichen apparativen Aufwand.

    ermöglicht Trend-Monitoring der Prostata; Veränderungen zeitnah erkennen und reagieren.

    ermöglicht Biopsien transrektal oder perineal; keine externe Fusion notwendig, aber alle Analyse-Informationen im Rahmen einer Fusionsbiopsie nutzbar.

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  • Saturationsbiopsie der Prostata

    Mit der Entwicklung neuer bildgebender Methoden, die gezielte Biopsien erlauben, müssen die Rollen der erweiterten Prostatabiopsie (EPBx) und der Saturationsbiopsie (SPBx) neu überdacht werden.

    Gegenwärtig ist die EPBx im initialen Setting ausreichend für eine adäquate Diagnose.

    SPBx sollte bei Patienten nach initialer negativer Biopsie und Fortbestehen eines klinischen Verdachts auf ein Prostatakarzinom und bei Patienten, die für Active Surveillance infrage kommen, erwogen werden.

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Kongress

  • Ausgewählte Studien vom ECC 2015

    Nierenzellkarzinom:
    – Checkmate025: Nivolumab zeigt signifikanten Überlebensvorteil gegenüber Everolimus
    – Meteor-Studie: Cabozantinib verzögert Krankheitsprogression

    Blasenkarzinom:
    – IMvigor 210: Atezolizumab bringt hohe Ansprechraten und anhaltende Remission beim metastasierten Urothelkarzinom

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  • mCRPC: Auf dem Weg zur optimalen Therapiesequenz

    Aktuell gibt es keine präzise Sequenzstrategie.

    Klinische Eigenschaften leiten derzeit die Therapieentscheidungenu Eine neue Klassifizierung des Prostatakarzinoms, die molekulare Marker beinhaltet, ist gefordert.

    Kombinationstherapien könnten integraler Bestandteil des Standard-of-Care werden, sobald eine neue Taxonomie etabliert ist.

    die Androgendeprivationstherapie bleibt die Hauptsäule der Therapie

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Serie: ÖGU

  • Neue Aus- und Fortbildungskonzepte in der Urologie

    Seit Sommer 2015 ist die neue Gliederung in Basis-, Grund- und Schwerpunktausbildung der Aus- und Weiterbildungsordnung für das Fach Urologie gültig.

    Zeitdauer: Basisausbildung: 9 Monate, Grundausbildung: 36 Monate, modulartige Schwerpunktausbildung: 27 Monate.

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Serie: Young Urologists

  • Fachärztliche Versorgung im ländlichen Raum

    Ist-Situation: enge Kooperation mit Hausärzten, Ansprechpartner für junge Burschen, Flüchtlinge als neue Patientengruppe.

    Room for Improvement: Durch Änderungen im Honorarkatalog der Krankenversicherungen könnten Spitalsambulanzen entlastet werden und viele tagesklinische Leistungen (z. B. Chemotherapie, kleinchirurgische Eingriffe) in der Niederlassung kostengünstiger und wohnortnahe angeboten werden.

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Industry Corner

  • Rationale, Visionen, Grenzen der Immunonkologie

    Die Immun-Checkpoint-Blockade zählt zu einem vielversprechenden systemischen Therapie­ansatz, um bei Tumoren wie dem Blasenkarzinom eine anhaltende Tumorremission zu ­induzieren; Potenzial zur Verbesserung des Gesamtüberlebens.

    Der Anti-PD-L1-Antikörper Atezolizumab entwickelt sich zu einem Checkpoint-Inhibitor für verschiedene neue Kombinationsansätze beim Blasenkarzinom sowie weiteren Indikationsbereichen.

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Kontinenz-News

  • 25 Jahre MKÖ
    Am 12. Juli 1990 wurde der Bundespolizeidirektion in Innsbruck die Meldung der Vorstandsmitglieder der neu gegründeten „Medizinischen Gesellschaft für Inkontinenzhilfe Österreich“ (GIHÖ) übermittelt – als Auftakt für das wertvollste Unterfangen im Land, das sich seither ungebrochen jenen Menschen widmet, die ...Weiterlesen ...
  • Blasengesundheit 2015 – Ergebnisse einer Umfrage
    Initiiert von Astellas Pharma in Kooperation mit der MKÖ führte das Gallup-Institut im Mai 2015 an 448 Personen eine Umfrage zur Harninkontinenz (HI) durch. Kriterium für die Teilnahme war, dass die Patienten an HI litten.
    Einleitung: Im Gegensatz zu Diabetes, ...Weiterlesen ...
  • Der therapeutische Segen der Interdisziplinarität
    Inkontinenz, Entleerungsstörung von Blase und Darm, auch Obstipation, sind Beschwerden, die viele Menschen betreffen. Diesen kann durchaus geholfen werden. Medikamente, Beckenbodentraining, Biofeedback, Operation – für jede und jeden Betroffenen kann eine individuelle Therapie erstellt werden. Dabei stellt sich oft die ...Weiterlesen ...

Journal Club

Panorama

  • Im Gespräch mit Univ.-Prof. Dr. Karl-Dietrich Sievert

    Die im Interview betonten Vorhaben des Urologen sind u. a.:

    • Weiterer Ausbau der Tumorchirurgie und minimalinvasive Operationstechniken.
    • Aufbau eines interdisziplinären Kontinenzzentrums.
    • Forcierung der Forschungsaktivitäten.
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  • Mentoringprogramme in der Nachfolgeplanung

    Vorschlag eines Mentoringprogramms unter Einbezug von Spitzenführungskräften.

    Mögliche Bestandteile zur Umsetzung des Programms, wie z. B. Netzwerkveranstaltungen oder Evaluierungstools, werden punktuell angeführt und als Diskussionsgrundlage verstanden.

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  • Wie publizieren Sie Ihre Arbeit erfolgreich in den besten wissenschaftlichen Journalen?

    Autor gibt Tipps für die Vorbereitung, z. B. gründliche Literaturrecherche, Klärung der Autorenschaft, Journal-Auswahl und

    bietet Anregungen für das Verfassen des Manuskripts, z. B. Festlegen der Hauptaussage, präzise und unmissverständliche Terminologie

    schlägt Vorgehensweise im Zuge des Reviewprozesses vor.

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  • Jungensprechstunde: Was Jungen wissen wollen

    In Deutschland beraten 75 Ärztinnen der Ärztlichen Gesellschaft zur Gesundheitsförderung e. V. (ÄGGF) nun auch speziell Jungen in der Pubertät in Schulen.

    Urologen könnten mit dem Angebot einer Jungensprechstunde zu wichtigen Ansprechpartnern für Fragen und Unsicherheiten von Jungen und jungen Männern werden.

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  • Update und neue Entwicklungen zur HPV-Impfung

    Derzeit sind 2 Impfstoffe erhältlich: der bivalente Impfstoff Cervarix® gegen HPV-Hochrisiko­typen 16 und 18 und der quadrivalente Impfstoff Gardasil® gegen HPV 6, 11, 16, 18 (auch für Buben und Männer zugelassen).

    Österreich ist das erste europäische Land, in welchem Mädchen und Buben geimpft werden (seit 2014 Schulimpfprogramm).

    Im Laufe des nächsten Jahres wird in Europa die Verfügbarkeit einer nonavalenten Impfung erwartet.

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  • Tipps und Tricks zu aktuellen Operationstechniken am äußeren Genitale

    Konzentration auf zwei wesentliche Themen:

    vorhauterhaltende Techniken bei Phimose, da diesbezüglich relativ viel Nachfrage besteht und diese kaum angeboten werden.

    die Vasektomie, da diese einen sehr häufigen Eingriff in der Praxis darstellt, die Non-Skalpell-Technik mit ihren eindeutigen Vorteilen aber noch nicht flächendeckend durchgeführt wird.

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  • Die Wirkung von Ernährung und Bewegung bei Krebserkrankungen

    Training: Empfohlen wird Spazierengehen, Walken; bei operablem Prostatakarzinom: Beckenbodentraining

    Ernährung: Vitamin-D-Supplementierung ist sinnvoll.

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  • Ursachen der sekundären Osteoporose beim Mann

    Männliche Osteoporose ist zu über 50 % sekundär bedingt.

    Ursachen: Erkrankungen oder Therapie/-Medikationsfolgen.

    Medikamente haben oft einen osteokatabolen Effekt.

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  • Elektrostimulationstherapie bei Belastungsinkontinenz

    Elektrotherapie bietet sich zur Unterstützung des Beckenbodentrainings bei Belastungsinkontinenz an.

    Wichtig ist die Einhaltung einer regelmäßigen Übungsfrequenz über mindestens drei Monate.

    Durch die Kombination aus Elektrostimulation und gezielter Physiotherapie kann in vielen Fällen eine dauerhafte Beschwerdefreiheit erreicht werden.

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