SU 01|2013

Herausgeber: Dr. Karl Dorfinger

Editorial

  • Editorial Spectrum Urologie 1/13
    Geschätzte Leserinnen und Leser!
    Spectrum Urologie geht nun in den 5. Jahrgang und hat mittlerweile einen dominierenden Platz unter den nicht rein wissenschaftlichen urologischen Publikationen in Österreich erreicht. Die zahlreichen hochkarätigen Beiträge vieler Ärztinnen und Ärzte, aber auch anderer medizinischer ...Weiterlesen ...

Seite des Berufsverbandes

  • Mein Arzt ist weg!

    Der Eisenstädter Urologe Dr. Gerhard Hafner hat mit Ende des 1. Quartals dieses Jahres seine §2-Kassenverträge gekündigt. Der Neusiedler Fachkollege Dr. Michael Brose folgt ihm mit Ende des 2. Quartals nach. Die Folge: Harnstottern im nördlichen Burgenland. Wie kam es dazu? Dr. Gerhard Hafner betreibt seit 10 Jahren eine Kassenpraxis in Eisenstadt und versorgt auch die umliegenden Bezirke Eisenstadt-Umgebung und Mattersburg bis ins südöstliche Niederösterreich. Die neue 230 Quadratmeter große Ordination inklusive eines gemütlichen Sozialraumes und mit einer Einrichtung und Ausstattung, die manche urologische Spitalsambulanz neidisch machen könnte, spielt „alle Stückerln“. Dr. Christian Barta, Fachgruppenobmann Urologie im Burgenland, führte mit Dr. Hafner ein Interview.

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  • Frühjahrstagung des bvU: Rückblick und Ausblick

    Im Rahmen der Frühjahrstagung des Berufsverbandes der Österreichischen Urologen (bvU) in Klagenfurt (4.–6. 5. 2012) fanden erstmals zwei Aktivitäten statt: Qualitätszirkel und eine Rätselrallye. Die Qualitätszirkel sollten vor allem die Meinungen und Wünsche der Mitglieder sowie deren Wissen erfassen, um dem Vorstand Strategien zu ermöglichen und Projekte in naher Zukunft in diesem Sinne zu gestalten.

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Focus: Qualitätspartnerschaft Urologie

  • Vorwort zum Focus Qualitätspartnerschaft Urologie
    Die österreichische Urologie repräsentiert ein anerkanntes Fachgebiet. Das war nicht immer so und ist den unermüdlichen Bemühungen vorangegangener Generationen urologischer Fachärzte nicht hoch genug anzurechnen. In den vergangenen Jahren hat sich eine gewisse „Trägheit“ breitgemacht. Der Vergleich mit anderen europäischen ...Weiterlesen ...
  • Qualitätspartnerschaft Urologie – ein Meilenstein?!

    Qualitätspartnerschaft Urologie: Perspektive – z. B. rascherer Austausch im Behandlungs- und Nebenwirkungsmanagement durch Kooperation klinisch forschender Abteilungen und niedergelassener Praxis.

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  • Active Surveillance – ein Pilotprojekt der Qualitätspartnerschaft Urologie

    Active Surveillance (AS) ist eine Strategie, beim Prostatakarzinom Übertherapie (inkl. therapiebedingte Nebenwirkungen) zu vermeiden.

    Die Forschungsinitiative Qualitätspartnerschaft Urologie (QuaPU) bietet eine Onlinedatenbank zur Sammlung von AS-Patientendaten.

    Das Projekt bietet allen Involvierten Vorteile, z. B. für Urologen einen maximal sicheren medizinischen und juristischen Boden bei dieser Therapieoption.

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  • Das Zystektomieregister der Österreichischen Gesellschaft für Urologie (ÖGU): die ersten 200 Fälle

    Die ÖGU etabliert ein Zystektomieregister: erste internetbasierte Verbundforschungsstudie der ÖGU.

    Aktuell nehmen 20 urologische Abteilungen in Österreich teil (Stand März 2013).

    Das Register soll zumindest 5 Jahre laufen (Stand März 2013).

    Kostenübernahme durch ÖGU.

    Ziele: Qualitätssicherung, Generierung prospektiver Daten für eine wissenschaftliche Auswertung, berufspolitische Aspekte.

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Kongress

  • EAU 2013: Die Messlatte wird höher gelegt

    ZEUS-Studie: Zoledronsäure kann bei Hochrisiko-Prostatakarzinompatienten Knochenmetastasen nicht vorbeugen.

    Schwedisch-niederländische Studie: Bei lokalisiertem Prostatakarzinom ist die Operation der Radiotherapie überlegen.

    Deutsche Studie: Empfehlung zur Benützung der FFP3-Sicherheitsmasken und kräftigerer Rauchevakuationssysteme bei Laserbehandlung der Condylomata acuminata ist dringend zu empfehlen (Gefahr einer Papillomatose der oberen Atemwege durch kontaminierten Laserrauch).

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  • EAU 2013: Aktuelle Daten zum Prostatakarzinom

    Updates zu medikamentösen Therapien beim fortgeschrittenen Prostatakarzinom: z. B. lieferte eine Open-Label-Phase-II-Studie erstmals vielversprechende Daten zum Androgenrezeptor-Signalinhibitor Enzalutamid bei hormonnaiven Patienten mit metastasiertem kastrations­resistentem Prostatakarzinom.

    Präsentation der Inhalte des Konsensus-Statements zur Prostatakarzinom-Prävention (Inhalte sind u. a. Biomarker, Früherkennung und PSA-Screening).

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  • EAU 2013: Konsensus zur PCa-Prävention und Früherkennung

    Erstmalige Konferenz am EAU 2013 zur Prostatakarzinomfrüherkennung und -vorsorge.

    Ein Kernbereich der Konferenz waren die Ergebnisse der beiden großen Früherkennungsstudien in Europa (ERSPC) und USA (PLCO).

    Erstellung eines Konsensusmanuskripts

    Themen u. a. Chemoprävention: Die prophylaktische Gabe der 5-Alphareduktase-Hemmer Finasterid und Dutasterid bei Hochrisikopatienten wird nicht empfohlen werden.

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  • EAU 2013: PCa: Tumormarker und klinische Aggressivität

    Prostatakarzinome zeigen einen unterschiedlichen klinischen Verlauf. Eine molekulare Klassifikation des Prostatakarzinoms ist noch nicht in der klinischen Anwendung.

    Genetisch-epidemiologische Untersuchungen können die Varianten identifizieren, die mit dem höheren Risiko der Prostatakarzinomprogression verbunden sind.

    Zahlreiche genomische und proteomische Studien wurden durchgeführt, um neue Biomarker für das aggressive Prostatakarzinom zu identifizieren.

    Eine bessere Standardisierung des genomischen oder proteomischen Verfahrens beim Prostatakarzinom hat aufgrund der Entwicklung der diagnostischen Tests hohe Priorität.

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  • EAU 2013: Die neuen EAU-Leitlinien zum primären Urethralkarzinom

    Zusammenfassung der ersten europäischen Leitlinien zur Behandlung des primären Urethralkarzinoms.

    • z. B.: lokal fortgeschrittenes Tumorstadium: Multimodales Vorgehen ist mit verbessertem Überleben assoziiert.
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Serie: Hygiene

  • Der Hygieneplan in der urologischen Praxis

    Gemäß Ärztegesetz ist jeder Arzt verpflichtet, „seine Ordinationsstätte in einem solchen Zustand zu halten, dass sie den hygienischen Anforderungen und den fachspezifischen Qualitäts­standards entspricht“.

    Auf der Internetplattform www.arzthygiene.at des Österreichischen Instituts für Qualität in der Medizin (ÖQMed) finden sich Erläuterungen und weiterführende Informationen zur „Verordnung der Österreichischen Ärztekammer über die hygienischen Anforderungen von Ordinationsstätten und Gruppenpraxen“ (Hygiene-VO 2010).

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Serie: Recht

Serie: Urologie der Frau

  • Störungen der weiblichen Sexualität

    Sexuelle Funktionsstörungen können in der Appetenz-, Erregungs-, Orgasmus- und Entspannungsphase auftreten.

    Eine Therapie muss auf körperliche, psychische und partnerschaftliche Problemfaktoren eingehen:

    • organisch bedingte Störungen: häufig medikamentöse Therapie
    • psychische/partnerschaftliche Komponente: Unterstützung durch sexualmedizinisch geschulten Facharzt
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Serie: Young Urologists

  • Berufsbild Urologe

    Das Fach Urologie bietet nach wie vor die Möglichkeit, konservativ und/oder operativ ein breites Spektrum an Patienten zu betreuen.

    Ein vernetztes, interdisziplinäres Management unserer Patienten wird in Zukunft den urologischen Einzelkämpfer ablösen.

    Wissenschaftliche Spezialisierung und wirtschaftlicher Druck fordern eine enge Zusammenarbeit von ambulantem und stationärem Bereich.

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Kontinenz-News

  • Kontinenz ist MKÖ
    Höhepunkt im Jahresablauf der MKÖ ist zweifelsohne die Jahrestagung (JT) im Herbst. Während die vergangene noch analysiert wird, arbeitet man schon auf die nächste hin – mit höchster Konzen­tration aller Vorstandsmitglieder, denen ich für ihr konsequentes Engagement für die MKÖ ...Weiterlesen ...
  • Neue Zulassung von Botulinumtoxin A auch bei überaktiver Blase (ÜAB) in Österreich
    Nach Symptomen der ÜAB fragen: Der Symptomenkomplex der ÜAB ist in der erwachsenen Bevölkerung bei etwa 15–17 % zu finden, wobei Frauen etwas häufiger (3 : 2) betroffen sind. In 2/3 der Fälle kann der vermehrte Harndrang noch kontrolliert werden ...Weiterlesen ...
  • Botulinumtoxin in der Proktologie
    Botulinumtoxin, das Neurotoxin des Anaerobiers Clostridium botulinum, hemmt spezifisch die Azetylcholinausschüttung an motorischen und vegetativen Nervenendigungen. Es kommt somit zu einer reversiblen schlaffen Parese der injizierten Muskulatur. Diese Wirkung macht man sich bei der Behandlung von Dystonien und Spastik zunutze. ...Weiterlesen ...
  • „Pelvic organ prolaps“ (POP) aus der Perspektive der Physiotherapie
    Entsprechend der im Textbook der International Continence Society (ICS) 2009 beschriebenen Ätiologie ist der POP mit Beckenbodendysfunktionen verschiedener Genese häufig vergesellschaftet, wobei die aktuelle Studienlage eine gegenseitige Beeinflussung in beide Richtungen nahelegt. Der Einsatz der Physio­therapie als Teil des konservativen ...Weiterlesen ...

Panorama