SU 01|2015

Herausgeber: Dr. Karl Dorfinger

Editorial

  • Editorial 1/15
    Liebe Leserinnen, liebe Leser!
    Der Wandel im österreichischen Gesundheitssystem ist in vollem Gange. Es gibt praktisch keinen Bereich, in dem nicht in den vergangenen Monaten und Jahren die Arbeitsbedingungen für Mediziner in Österreich deutlich erschwert wurden. Exemplarisch genannt seien hier ...Weiterlesen ...

Seite des Berufsverbandes

  • UroCampus. Der neue Fortbildungskalender ist da
    Wie oft, liebe Leser, haben Sie sich schon gewundert oder geärgert, dass wieder einmal zwei oder gar drei Ihnen interessant erscheinende Fortbildungen zum selben Termin stattfinden? Den meisten unter uns ist es in der Vergangenheit wohl schon mehrmals so ergangen. ...Weiterlesen ...

Focus: Männergesundheit

  • Vorwort
    Liebe Leserinnen und Leser!
    Sie halten mit SPECTRUM Urologie 1/2015 eine Ausgabe in den Händen, deren Focus auf ein Thema gerichtet ist, das in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen hat: Männergesundheit. Es ist mir daher eine besondere Freude, ...Weiterlesen ...
  • Die Depression beim Mann

    Depressionen sind beim Mann unterdiagnostiziert, u. a. aufgrund des externalisierenden Stressverarbeitungsmusters.

    Klinisch steht Irritabilität im Vordergrund: aggressives und impulsives Verhalten mit deutlich negativ getönter Befindlichkeit.

    Ein ungesunder Lebenswandel (Rauchen, übermäßiger Konsum von Alkohol) kann eine zugrunde liegende Depression maskieren oder eine Komorbidität der Depression darstellen. u Bei Verdacht auf eine „männliche“ Depression stehen Selbstbeurteilungsfragen zur Verfügung.

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  • Dermatologische Erkrankungen des Penis

    Urologen sollten mit den wichtigsten dermatologischen Erkrankungen des Penis vertraut sein, da sich in der urologischen Sprechstunde die Möglichkeit der Genitaluntersuchung ergibt.

    Zu den relevanten Hauterkrankungen des Penis zählen unter anderem infektiöse Peniserkrankungen wie Feigwarzen und der genitale Befall bei systemischen Dermatosen.

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  • Der männliche Beckenboden: Sinnvolles Training bei Kontinenz- oder Potenzproblemen

    Urologische, andrologische Indikationen: Ein adäquates Training kann sowohl bei ­Belastungs­inkontinenz, bei überaktiver Blase, Nachträufeln, erektiler Dysfunktion als auch bei Ejakulationsstörungen zu einer Symptomverbesserung führen oder primär in der Prävention eingesetzt werden.

    Physikalische Therapien werden in den meisten Fällen seriell und kombiniert appliziert (passive Therapien) bzw. durchgeführt (aktive Therapien). So kann über eine Verminderung von Symptomen (z. B.: Dekonditionierung, Schmerz, Inkontinenz, Stress etc.) eine Rekonditionierung, Schmerzlinderung sowie Kontinenz und/oder auch verbesserte Sexualfunktion gefördert werden.

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  • Sexuelle Gesundheit des Mannes

    Die Sexualität ist die höchste, weil intimste Form der Kommunikation in der Beziehung.

    Die syndyastische Paartherapie beschränkt sich nicht auf die isolierte Wiederherstellung gestörter sexueller Funktionen, sondern strebt die Verbesserung partnerschaftlicher Zufriedenheit insgesamt an.

    Die Ejaculatio praecox ist einer der häufigsten Gründe für eine sexualmedizinische Konsultation.

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  • Testosteron und Fruchtbarkeit als Marker für Männergesundheit?

    Testosteron und Fertilität sind Indikatoren für den allgemeinen Gesundheitszustand von Männern.

    Testosteronmangel und verminderte Spermienproduktion sind mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, endokrinen Störungen und einer erhöhten Sterblichkeit vergesellschaftet.

    Die Therapie des Testosteronmangels ist eine potenziell protektive Maßnahme bei der Vorbeugung von Erkrankungen des Alterns.

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  • Wie steht es um die Gesundheit des Mannes?

    Männer sollen früher ins Vorsorgesystem eingebunden werden.

    Für Männer könnten noch mehr Vorsorgemaßnahmen am Arbeitsplatz und betriebliche Gesundheitsförderung wichtige Schritte sein, um sie früher für das Thema Vorsorge zu sensibilisieren.

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Kongress

  • [EAU 2015] Kongresssplitter − Schwerpunkt Prostatakarzinom

    TERRAIN-Studie zeigt statistisch signifikante Verlängerung des progressionsfreien Überlebens durch Enzalutamid im Vergleich zu Bicalutamid (jeweils in Kombination mit einem LHRH-Ana­logon) bei asymptomatischen oder mild symptomatischen chemotherapienaiven metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinom-Patienten.

    Rauchen: Schweizer Studie zeigt, dass sich bei aktuellen Rauchern und jenen, die das Rauchen vor weniger als zehn Jahren aufgegeben haben, das Prostatakarzinom-Rezidivrisiko nach radikaler Prostatektomie verdoppelt.

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  • Promotion [EAU 2015] Zytiga® – Neue Therapien und Herausforderungen beim Prostatakarzinom

    Für die Behandlung des kastrationsresistenten Prostatakarzinoms (CRPC) gibt es verschiedene neuere Therapieoptionen, die der Einordnung in optimale Therapiesequenzen für den individuellen Patienten bedürfen. Bei einem von der Firma Janssen unterstützten Satellitensymposium im Rahmen des EAU 2015 sprachen Experten über die Herausforderungen des metastasenfreien und des metastasierten CRPC und den aktuellen Stand der evidenzbasierten Studienlage.

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  • Das war die 1. Advanced Prostate Cancer Consensus Conference in St. Gallen

    Vorbild der APCCC ist die alle zwei Jahre in St. Gallen abgehaltene Early Breast Cancer Consensus Conference.

    Nach 2 Tagen Vorträgen, Pro/Contra-Sitzungen und Diskussionen rund um das fortgeschrittene Prostatakarzinom (PCa) sollten 41 Mitglieder eines interdisziplinär zusammengesetzten Panels zu knapp 100 vordefinierten Fragen einen Konsensus finden.

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Serie: Qualitätspartnerschaft Urologie (QUAPU)

  • Active Surveillance beim Prostatakarzinom: Der 100. Patient ist erreicht!

    Das Konzept der Active Surveillance (AS) hat für den Urologen eine klare Grundlage.

    Um Unsicherheiten in der Indikation, Durchführung und Sicherheit entgegenzutreten, gibt es seit 18 Monaten das QUAPU-Register entsprechend den Kriterien, die im Arbeitskreis Urologische Onkologie (AUO) nach dem Vorbild der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) beschlossen wurden.

    Dieses Register bietet darüber hinaus die Möglichkeit, österreichische Daten zur Effektivität von AS zu gewinnen.

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Serie: Recht

Serie: Young Urologists

  • Facharztausbildung – quo vadis?

    Neue Ärzteausbildungsordnung tritt mit 1. 7. 2015 in Kraft, sämtliche Ausbildungsstätten müssen hierfür – unter Erfüllung z. T. neuer Voraussetzungen – neu anerkannt werden.

    Gliederung in Basisausbildung, Grundausbildung und Schwerpunktausbildung mit modulartigem Aufbau.

    Aktuell bestehen jedoch noch Unklarheiten bezüglich der Umsetzung in der Praxis.

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Kontinenz-News

  • Über den Tellerrand hinaus
    Das Schicksal der von Inkontinenz betroffenen Menschen alleine wäre schon schlimm genug. Nicht selten aber ist es mit anderen Problemen assoziiert, die von der MKÖ ebenfalls berücksichtigt werden müssen. In diesem Sinne wurde im vergangenen Jahr erfolgreich über den Tellerrand ...Weiterlesen ...
  • Sexualität – Schmerz – Inkontinenz
    Zusammenfassung des gleichnamigen Salons der Jahrestagung der MKÖ 17. 10. 2014 Linz
    Impulsreferat zum komplexen Beschwerdebild Dyspareunie (I. Geiss)
    Anhand von 3 Fallbeispielen (weibl., Alter: 17, 28, 43 Jahre) wird der Weg der Ursachenfindung und Behandlung mit einem Aufstieg auf ...Weiterlesen ...
  • Facebook – ein Weg, Betroffene zu erreichen
    Blase und Darm – Organe mit wichtigen Funktionen für unseren Körper. Was fehlt: eine Gebrauchsanleitung dafür. Und so werden aus Unwissenheit viele Fehler gemacht: zu frühes Sauberkeitstraining, zu lange oder zu kurze Miktionsintervalle, Mitpressen bei der Entleerung, zu große Trinkmengen, ...Weiterlesen ...

Journal Club

Panorama

  • Active Surveillance bei Prostatakrebs – Entscheidungshilfen

    Die Prostatakarzinom-Übertherapie und die damit verbundenen Kosten und Schäden können nur durch konsequenten Einsatz von Risikobewertungsmaßnahmen und eine angemessene risikoangepasste Behandlung verringert werden. Das schließt den verstärkten und frühzeitigen Einsatz von Active Surveillance (AS) für Niedrigrisiko-Patienten mit ein.

    Derzeit sind die wichtigsten Faktoren bei der Patientenzuteilung zu AS ein präzises Staging der Krebserkrankung und eine entsprechende Einschätzung des Progressionsrisikos.

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  • Von der entitätsspezifischen zur genspezifischen Tumortherapie

    Interview mit Prof. Dr. Thorsten Schlomm, Leitender Arzt an der Martini-Klinik am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), der mit dieser Institution maßgeblich an den beiden größten Krebsforschungsprojekten, dem ICGC und dem The Cancer Genome Atlas (TCGA) beteiligt ist.

    Als ein Ergebnis des deutschen ICGC-Prostatakarzinom-Programms „Early-onset prostate cancer“ zeigte sich: Es gibt nur wenige Grundmechanismen für die Tumorentstehung.

    T. Schlomm: In Zukunft werden Tumoren nicht mehr entitätsspezifisch, sondern genspezifisch behandelt.

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  • „Liquid biopsy“ beim Prostatakarzinom

    Aufgrund der verschiedenen therapeutischen Möglichkeiten für das metastasierte kastrations­resistente Prostatakarzinom besteht ein dringender Bedarf an zuverlässigen Verlaufsparametern und Prognosemarkern.

    Einen vielversprechenden Ansatz bietet „liquid biopsy“, d. h. die Bestimmung und Gewinnung von zirkulierenden Tumorzellen (CTC) direkt aus dem Blut.

    CellSearch™-System ist derzeit das einzige von der FDA zugelassene Verfahren zur CTC-Messung beim Prostatakarzinom.

    Aktuell ist ein klinisch einsetzbarer Test zum Nachweis von Splice-Varianten des Androgenrezeptors auf CTC in der Entwicklung.

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  • Radikale Zystektomie: neue perioperative Konzepte

    Das Outcome nach radikaler Zystektomie hängt von patienten- und krankheitsspezifischen Faktoren sowie Managementpraktiken ab.

    Erstere lassen sich kaum beeinflussen, die Behandlung und Versorgung der Patienten jedoch schon, z. B. durch Prähabilitation, Einführung spezifischer Qualitätsindikatoren, engmaschige Überwachung nach der Entlassung und Überweisung an spezialisierte Zentren.

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  • Gender Gap beim Harnblasenkarzinom

    Harnblasenkarzinome werden bei Frauen erst in späteren Stadien diagnostiziert – mit schlechterer Prognose.

    Überweisung an den Facharzt, und damit die definitive Diagnose, verzögert sich bei Frauen.

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  • Der Granatapfel: alte Frucht mit beachtlicher Wirkung

    In den letzten Jahren publizierte Studien liefern Hinweise auf eine Wirkung von Granatapfelextrakten beim Prostatakarzinom (z. B. PSA-Abfall).

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  • Antibiotika in der urologischen Praxis

    Die aktuelle Resistenzsituation bei Harnkeimen ist durch eine abnehmende Sensibilität der Erreger gegenüber klassischen Therapeutika wie Breitspektrumpenicilline, Cephalosporine, Cotrimoxazol-Präparate und Chinolone charakterisiert.

    Im stationären Bereich verfügt man für die Behandlung derartiger Infekte über mehrere Möglichkeiten: Carbapeneme, Tigecyclin in hoher Dosis, parenterales Fosfomycin oder Colistin.

    Einen spürbaren therapeutischen Mangel gibt es im niedergelassenen Bereich, da kein oral verfügbares Antibiotikum diese Resistenzen abdecken kann. Bei diesen Patienten wird man auch auf „Reserven“ wie z. B. Mecillinam zurückgreifen müssen.

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