Case Report 2025

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Patientin mit Schluckbeschwerden

Ein interaktiver Patientenfall

Univ.-Prof. Dr. Klaus Geissler
Ass.-Prof. Priv.-Doz. Dr. David Haschka, PhD
OÄ Dr.in Sigrid Machherndl-Spandl

 

Unterstützt von

Krankengeschichte

Eine 20 Jahre alte Frau kommt in die Notaufnahme. Sie klagt über Schmerzen im Rachen und auf der linken Halsseite. Sie hat Fieber und einen übel-riechenden Atem. Das Fieber und die Schmerzen bestehen bereits seit etwa 10 Tagen.

Vorgeschichte

6 Tage vor dem aktuellen Besuch in der Notaufnahme war die Patientin beim praktischen Arzt. Dieser stellte geschwollene Rachenmandeln, vor allem auf der linken Seite fest.

Der Streptokokken-Schnelltest war negativ, ebenso ein Labortest auf Epstein-Barr-Virus.

Der Allgemeinmediziner gab ihr eine einmalige Dexamethason-Injektion und hat sie wieder nach Hause geschickt.

Anm.: Also weder klassische bakterielle Angina tonsillaris noch ein Pfeiffersches Drüsenfieber.

Anamnese

Die Patientin hatte keine Vorerkrankungen und keine Dauermedikation, sie war Nichtraucherin und trank keinen Alkohol.

Keine Allergien bekannt.

Worauf würden Sie bei der klinischen Untersuchung besonders achten

Klinische Untersuchungen

In der körperlichen Untersuchung fielen eine Schwellung der Hals-
lymphknoten und Schmerzen bei Rechtsrotation in der Halswirbelsäule auf.

Generelles Erscheinungsbild
schlechter Allgemeinzustand, ängstlich aufgrund ihres Zustandes

Vitalzeichen
Temperatur 39,5
Blutdruck 110/55
Herzfrequenz 130 bpm
Atemfrequenz 28 Atemzüge/min.
Sauerstoffsättigung 98% bei Raumluft

Lunge
Auskultation o.B.

Herz
tachykard, rhythmisch
Auskultation o.B.

Abdomen
Bauch weich, kein Druckschmerz
Darmgeräusche in allen 4 Quadranten hörbar
Keine Vergrößerung von Leber und Milz feststellbra

Kopf und Hals
Pupillen gleich, rund mit prompter Lichtreaktion
Schwellung im hinteren Pharynx
Schmerzhafte zervikale Lymphadenopathie

Bewegungsapparat
Bis auf Einschränkung in HWS unauffällig

Haut
Kein Ausschlag, keine Einblutungen

Neurologisch
Zeitlich, räumlich und zur Person orientiert
Keine motorischen Einschränkungen feststellbar

Labor

Das Labor zeigte eine Leukozytose, eine Thrombopenie sowie erhöhte Entzündungswerte.

Lab Test Result Normal Value
Thrombozyten (/mcl) 27.000 150.000–450.000
Leukozyten (/mcl) 13.900 4.500–10.000
Erythrozyten (Mio./mcl) 3,2 3,5-5
Hämatokrit (%) 25 37-47
Hämoglobin (g/dl) 11,8 12,0–16,0
Kreatinin (mg/dl) 1,0 0,6-1,1
Kalium (mmol/L) 3,0 3,5–5,0
Natrium (mmol/l) 133,0 135-145
Kalzium (mmol/l) 2,2 2,1-2,6
CRP (mg/l) 49 <5
BSG 1 (mm/h) 31 <20
BSG 2 (mm/h) 72 25-40

Weiterer Verlauf

Trotz Paracetamol i.v. stieg die Temperatur in der Folge auf 41,1°
und der Blutdruck fiel auf 86/40mmHg.

Nach Abnahme der Blutkulturen erhielt die Patientin 2g Ceftriaxon

Was wäre Ihr nächster diagnostischer Schritt?

Diagnose

Die Diagnose Lemierre Syndrom wurde gestellt


Das Lemierre-Syndrom ist eine seltene, potenziell lebensbedrohliche septische Thrombophlebitis der Vena jugularis interna, meist verursacht durch Fusobacterium necrophorum nach einer oropharyngealen Infektion (z. B. Tonsillitis, Pharyngitis).
Klinik:

  • Initiale Halsschmerzen, Fieber
  • Schwellung und Druckschmerz entlang des M. sternocleidomastoideus
  • Septische Embolien (v. a. Lunge → multifokale Abszesse)

Diagnostik:

  • Blutkulturen (anaerobe Erreger!)
  • Doppler-Sonografie/CT-Angiografie der V. jugularis interna

Therapie:

  • Breitbandantibiotika (z. B. Piperacillin/Tazobactam oder Carbapeneme)
  • Antikoagulation (kontrovers, fallabhängig)
  • Chirurgische Intervention (selten, bei therapieresistenter Thrombose)

Prognose:

  • Hohe Mortalität ohne Therapie, gute Prognose bei früher Diagnosestellung und Behandlung.

Videostatement Prim. Univ.-Prof. Dr. Peter Schenk

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Mehr Informationen

Was würden Sie als nächsten Schritt tun?

Vielen Dank, dass sie unseren interaktiven Patientenfall durchgearbeitet haben!

Bereitgestellt von:
Piv.-Doz. Dr. med. Maximilian Österreicher
Facharzt für Innere Medizin und Rheumatologie, Notarzt

Redaktion:

 

Fachkurzinformation

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