DF 04|2020

Herausgeber: Österreichische Diabetes Gesellschaft, Univ.-Prof. Dr. Guntram Schernthaner

Editorial

  • Die Evolution der SGLT-2-Inhibitoren: Glykämie, Herz, Niere
    Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege!
    Die Zulassung der SGLT-2-Inhibitoren aufgrund ihrer antihyperglykämischen Wirksamkeit war erst der Beginn einer Erfolgsgeschichte: EMPA-REG OUTCOME®, die kardiovaskuläre Outcomestudie zum SGLT-2-­Inhibitor Empagliflozin, demonstrierte kardiovaskuläre Vorteile sowie die Reduktion des Mortalitätsrisikos bei Patienten ...Weiterlesen ...

News Update

  • Wissen vs. News: COVID-19 und Diabetes

    In einem studienübergreifenden Online-Editorial1 fasst Mathew C. Riddle die neuesten in Diabetes Care ­publizierten Daten zu COVID-19 und Diabetes zusammen. Die Studien umfassen sechs Themenbereiche: Typ-1-Diabetes, die Versorgungssituation von Patienten mit diabetischen Fußulzera, Grunderkrankungen und Infektionsrisiko, die Bedeutung von viszeralem Fett, das Renin-Angiotensin-System und die Behandlung der Hyperglykämie vor bzw. nach der Infektion.

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ÖDG Intern

  • „Diabetes positiv – gut leben mit Diabetes“
    Unter diesem Titel stand die Pressekonferenz der Österreichischen Diabetesgesellschaft heuer im Juni, wo wir nebst den weiterhin bestehenden Herausforderungen auf die vielen positiven Entwicklungen der letzten Jahre in der Diabetologie hingewiesen haben. Somit ist es uns heute möglich, das Leben ...Weiterlesen ...
  • Gutes Leben durch Therapie und Technik

    Die COVID-Pandemie hat darauf aufmerksam gemacht, dass Diabetes keine Lebensstilerkrankung, sondern eine ernstzunehmende Erkrankung ist. Plötzlich waren Menschen mit Diabetes als besonders vulnerable Gruppe im Zentrum der medialen Berichterstattung. Dabei kam es aber auch zu Verallgemeinerungen und Unschärfen, die auch bei den Betroffenen zu Verunsicherungen führten.

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Focus: SGLT-2-Inhibitoren im Visier

  • SGLT2-Inhibitoren und Renoprotektion

    Die diabetische Nierenerkrankung und ihre Folgen stellen, unter anderem aufgrund limitierter ­ Therapiemöglichkeiten, eine besondere Herausforderung im Management diabetischer ­ Spätkomplikationen dar.

    Die Pathophysiologie der diabetischen Nierenerkrankung ist bei Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2 unterschiedlich.

    Ein SGLT2-Hemmer konnte in der CREDENCE-Studie erstmals auch einen positiven Effekt für einen primären ­renalen Endpunkt in einem Patientenkollektiv mit vorbestehender manifester diabetischer Nierenerkrankung zeigen.

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  • SGLT-2-Inhibitoren bei Typ-1-Diabetes

    Die Nachfrage nach Zusatztherapien bei Patienten mit Typ-1-Diabetes ist groß; SGLT-2-Hemmer sind aufgrund ihrer kardio- und renoprotektiven Effekte von großem Interesse, bringen jedoch ein ­erhöhtes Ketoazidoserisiko mit sich.

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  • SGLT-2-Inhibitoren und Insulin

    Die Kombinationstherapie aus SGLT-2-Hemmern und Insulin ist für Patienten mit Typ-2-Diabetes ­effektiv und sicher.

    Die Zugabe von SGLT-2-Hemmern führt zu einer Insulindosiseinsparung sowie einer Gewichts­reduktion bei insulinisierten Patienten, ohne die Hypoglykämierate zu beeinflussen.

    Eine SGLT-2-Hemmer-Therapie bei Typ-1-Diabetes sollte aufgrund eines erhöhten Ketoazidoserisikos ­ausschließlich durch erfahrene Diabetologen und nach umfassender Patientenschulung erfolgen.

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  • Sicherheit und Verträglichkeit der SGLT-2-Inhibitoren

    Neben Vorteilen über die reine Glukosesenkung hinweg zeigen SGLT-2-Inhibitoren eine meist gute Verträglichkeit. Aufgrund der – wenn auch seltenen, aber doch vorkommenden – schwerwiegenden Nebenwirkungen, wie zum Beispiel die Entstehung einer Ketoazidose, ist die Patientenselektion und -aufklärung von besonderer Bedeutung.

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