DF 05|2021

Herausgeber: Österreichische Diabetes Gesellschaft, Univ.-Prof. Dr. Guntram Schernthaner

Editorial

News Update

ÖDG Intern

  • Dunkelziffer reduzieren, früh therapieren
    Liebe Kolleginnen und Kollegen,
    die Versorgung der Patienten mit Diabetes hat sich in den letzten Jahren zweifellos eindrucksvoll verbessert, dies betrifft sowohl Menschen mit Typ-1- als auch Typ-2-Diabetes. Neue Medikamente und Technologien stehen zur Verfügung, kardiovaskuläre Risikofaktoren können besser und ...Weiterlesen ...
  • HbA1c-Screening wird von ÖGK bezahlt

    Zentrale und langjährige Forderung der ÖDG erfüllt: Die Bestimmung des HbA1c wird von der ÖGK österreichweit im gesamten niedergelassenen Bereich erstattet. Das ermöglicht, Diabetes frühzeitig erkennen und behandeln zu können. Gleichzeitig können Patienten mit Prädiabetes identifiziert und kann das Diabetesrisiko der Betroffenen gesenkt werden. Eine frühzeitige Behandlung trägt zur Vermeidung von Folgeerkrankungen bei und sichert die Lebensqualität von hunderttausenden Menschen in Österreich.

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  • Ausgewählte Highlights des Annual Meetings der EASD

    Die Jahrestagung der European Association for the Study of Diabetes fand auch heuer wieder als rein virtuelle Veranstaltung statt. Wie bereits in vergangenen Jahren berichtete ein renommiertes österreichisches Expertenteam über ausgewählte Highlights des Kongresses. Mehr News aus Studien, Grundlagenforschung und Praxis finden Sie online in unserem diabetes congress x-press EASD 2021.

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Focus

  • Therapeutische Inertia in allen Facetten
    Liebe Kolleginnen und Kollegen!
    Als ich vor einigen Monaten erfahren habe, dass mir Herr Prof. Dr. Guntram Schernthaner die fachliche Schirmherrschaft über das DIABETES FORUM-Focusheft von DIABETES FORUM zum Thema „Therapeutic Inertia“ übertragen hat, fühlte ich mich anfangs sehr geehrt, ...Weiterlesen ...
  • Kardiorenoprotektion mit SGLT2i und GLP-1-RA: Bestandsaufnahme und Aufruf zur Veränderung

    Für die antidiabetischen Substanzklassen der SGLT-2-Inhibitoren und GLP-1-Rezeptoragonisten ­konnten in Endpunktstudien Zusatzeffekte in Hinblick auf kardiorenales Risiko und Mortalität ­gezeigt werden. Dennoch werden diese bislang noch zögerlich eingesetzt.

    Eine internationale Gruppe von Experten erarbeitete einen Stufenplan, der die Überwindung der ­klinischen Inertia unterstützen soll.

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  • Diabetes und CKD: Multiple Ebenen der Inertia und potenzielle Lösungsansätze

    Inertia entsteht auf multiplen Ebenen, die u. a. systemimmanente, arzt- oder patientenbezogene ­Aspekte umfassen.

    Time is Kidney: Das Management der DKD sollte patientenzentriert, multidisziplinär und idealerweise präventiv erfolgen.

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  • Problematik „Diabetischer Fuß interdisziplinär“

    In Österreich gibt es derzeit keine strukturierte interdisziplinäre Versorgung des diabetischen ­Fußsyndroms.

    Individuelle Therapieziele von der Abheilung des Ulkus bis zur Erhaltung der Mobilität sollten ­definiert werden.

    Nur unter Einbindung der betroffenen Menschen und ihres Umfeldes in Kombination mit einer multidisziplinären Betreuung kann das individuelle Therapieziel erreicht werden.

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  • Behandlung der morbiden Adipositas in Österreich

    Adipositas wird häufig nicht als chronische Erkrankung akzeptiert, sondern als reines Lebensstil­problem gesehen.

    Die multifaktoriellen Mechanismen der Adipositasentstehung und Krankheitspersistenz sind mittlerweile wissenschaftlich gut belegt.

    Es mangelt daher auch an einem adäquaten medizinischen Versorgungsangebot und erstatteten Therapie­möglichkeiten.

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  • Sind Gegenstrategien möglich?

    Therapeutische Inertia bei Jugendlichen mit Typ-1-Diabetes ist ein altbekanntes Phänomen und den pädiatrischen DiabetologInnen sehr vertraut.

    Ursachen für therapeutische Inertia sind vielfältig und nicht nur bei den PatientInnen selbst zu ­suchen.

    Strategien zum Erkennen therapeutischer Inertia und Strategien zur Identifikation möglicher Ursachen sind ­notwendig, um Effizienz und Effektivität therapeutischer Maßnahmen und der Diabetesschulung zu verbessern.

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  • Betreuungs- und Therapieprogramm für Menschen mit Typ-2-Diabetes

    Mit Therapie Aktiv haben 100.000 Menschen mit Typ-2-Diabetes ihre Krankheit im Griff; 2.000 österreichische Ärzte und Ärztinnen nehmen an dem Programm teil.

    Eine Evaluierung bestätigte, dass „Therapie Aktiv – Diabetes im Griff“ wirkt. Zudem bringt das ­Programm Erleichterung und Struktur in den Ordinationsalltag.

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  • Diabetes und Ramadan – wie vorgehen?

    Während des Fastenmonats Ramadan erfolgt eine Flüssigkeits- und Nahrungszufuhr ausschließlich zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang.

    Aufgrund dieser Tag-Nacht-Umkehr bedarf es einer Umstellung bzw. Dosisadaptierung einiger ­Medikamente, insbesondere der Insulintherapie.

    Vorrangig gilt es, dadurch Hypoglykämien zu vermeiden sowie das Risiko für Hyperglykämie, Dehydrierung, Thrombosen und Ketoazidosen zu minimieren.

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Expertenforum

  • 100 Jahre Insulintherapie

    2021 hat sich ein zentrales Ereignis der Medizingeschichte zum 100. Mal gejährt. Die Entdeckung und Isolierung von Insulin legte den Grundstein für die erste wirksame Therapie des Diabetes mellitus. Anlässlich dieses Jubiläums fassen österreichische Experten die wichtigsten Fortschritte der Insulintherapie und deren Bedeutung für Menschen mit Diabetes kurz zusammen.

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Journal Club

  • Adhärenz zu Lebensstilempfehlungen bei Menschen mit Diabetes mellitus: Trends über 5 Jahre und Vergleich mit der österreichischen Allgemeinbevölkerung

    Bei Menschen mit Diabetes mellitus ist ein gesunder Lebensstil (Nichtrauchen, Erfüllen der Bewegungs- und Ernährungsempfehlungen) für die Therapie der Erkrankung und die Prävention von Komplikationen wichtig.

    Die meisten Menschen mit Diabetes mellitus erfüllen diese Empfehlungen nicht, großteils weniger oft als die Allgemeinbevölkerung ohne Diabetes mellitus.

    In Bezug auf Bewegung ist diesbezüglich bei Menschen mit und ohne Diabetes mellitus auch ein deutlicher ­zeitlicher Abwärtstrend zu vermerken, stärker ausgeprägt jedoch bei Menschen mit Diabetes mellitus.

    Raucherentwöhnung, Etablierung von körperlichem Training und Ernährungsoptimierung sollten integraler ­Bestandteil des Managements von Diabetes mellitus sein.

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