DF 01|2019

Herausgeber: Österreichische Diabetes Gesellschaft, Univ.-Prof. Dr. Guntram Schernthaner

Editorial

News Update

  • Risikofaktoren, Mortalität und kardiovaskuläre Ereignisse bei Patienten mit Typ-2-Diabetes
    Hintergrund:
    Menschen mit Typ-2-Diabetes haben im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung ein 2–4-fach erhöhtes Risiko, zu versterben oder kardiovaskuläre Komplikationen zu erleiden.1 Die STENO-2-Studie untersuchte die Auswirkung einer multifaktoriellen Intervention, bestehend aus Lifestyle-Modifikation und medikamentöser Therapie und zeigte eine anhaltende Senkung des ...Weiterlesen ...
  • Diabetische Ketoazidose bei Erwachsenen

    Die Prävention oder Reduktion diabetischer Ketoazidosen (DKA) stellt ein zentrales Ziel in der Betreuung von Patienten mit Typ-1-Diabetes dar. Eine rezente DPV-Registerstudie1 untersuchte nunmehr die Ereignisrate und potenzielle Risikofaktoren für eine DKA bei Erwachsenen – eine Fragestellung, zu der bislang nur geringe Evidenz vorlag.

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  • AWARD-7: Dulaglutid bei chronischer Niereninsuffizienz und Typ-2-Diabetes

    Dulaglutid weist bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion gegenüber Insulin glargin eine gleichwertige antihyperglykämische Wirksamkeit auf.

    Die Dulaglutid-Therapie war zudem mit einer geringeren Rate an Hypoglykämien sowie einer ­Gewichtsabnahme assoziiert und zeigte positive Effekte auf Nierenfunktion und ­Makroalbuminurie.

    Dulaglutid kann somit bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion und unzureichender metabolischer ­Kontrolle als gute Alternative zu Insulin glargin betrachtet werden.

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  • Was belastet Patienten mit Diabetes besonders im täglichen Leben?

    Komplikationen, die nicht primär im Fokus des Diabetesmanagements stehen, sind oft mit einem ­erheblichen Leidensdruck und entsprechender Einschränkung der Lebensqualität verbunden.

    Erektile Dysfunktion, Schlafapnoe oder chronische neuropathische Schmerzen können zudem als Indikatoren für die Enstehung kardiovaskulärer Erkrankungen herangezogen werden.

    Diese Begleiterkrankungen sollten gezielt erfragt und in die Behandlung von Patienten mit Diabetes einbezogen werden.

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  • Typ-1-Diabetes: Zentrumsgröße und glykämische Kontrolle
    Registerstudie in Versorgungszentren für Kinder und Jugendliche mit Typ-1-Diabetes
    Einfluss der Zentrumsgröße auf die glykämische Kontrolle
     
    Hintergrund: Die optimale Größe eines Versorgungszentrums für pädiatrische und jugendliche Patienten mit Typ-1-Diabetes wird in den ISPAD-(International Society for Pediatric and Adolescent Diabetes-)Leitlinien aus dem Jahr ...Weiterlesen ...

ÖDG Aktuell

ÖDG Seite des Präsidenten

  • Mit Elan ins neue Jahr
    Wir wünschen Ihnen ein gesundes, erfolgreiches und vor allem glückliches neues Jahr, in das auch wir voller guter Vorsätze gestartet sind: Wir werden uns mehr bewegen, weniger sitzen, noch gesünder essen und viel für die Prävention und Therapie des Diabetes ...Weiterlesen ...

Diabetologie in Österreich

Focus: ADA/EASD-Konsensus

  • Management von Patienten mit kardiovaskulärer Vorerkrankung

    Patienten mit bestehender kardiovaskulärer Erkrankung bzw. Herzinsuffizienz oder eingeschränkter Nierenfunktion sollten dem EASD/ADA-Konsensus-Statement nach vor allem zwei Substanzen ­erhalten: GLP-1-Analoga bzw. SGLT-2-Hemmer.

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  • Management von Patienten mit Niereninsuffizienz

    Patienten mit Typ-2-Diabetes und Niereninsuffizienz im Stadium 3a profitieren am meisten von einem SGLT-2-Inhibitor im Hinblick auf Kardio- und Nephroprotektion.

    Die Wahl der antidiabetischen Therapie sollte aufgrund der vorliegenden Studiendaten individuell an die Komorbiditäten angepasst werden.

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  • Patienten mit hohem Hypoglykämierisiko

    Hypoglykämien sind kurz- und mittelfristig mit erhöhter Morbidität und Mortalität verbunden.

    Patienten mit kardiovaskulärer und renaler Vorerkrankung sind ebenso wie ältere Patienten und jene mit kognitiver Einschränkung besonders hypoglykämiegefährdet.

    Das Risiko für schwere Hypoglykämien ist unter Metformin, DPP-4-Inhibitoren, GLP-1-Rezeptor-­Agonisten, SGLT2-Inhibitoren und Pioglitazon gering.

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  • Metabolische Kontrolle UND Gewichtsreduktion

    Eine intensive Ernährungstherapie, z. B. mittels Formula-Diät, kann bei adipösen Patienten mit ­Typ-2-Diabetes zu einer Diabetesremission führen.

    Pharmakologische Therapie: GLP-1-Rezeptoragonisten und SGLT2-Inhibitoren sind nach Metformin die erste Wahl bei Patienten mit Typ-2-Diabetes, bei denen der Gewichtsverlust im Vordergrund steht.

    Die metabolische Chirurgie ist für morbid adipöse Patienten eine effektive Option; diese sollte jedoch an ­erfahrenen Zentren durchgeführt werden.

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  • Trendentwicklung von Medikamentenkosten und Erstattung

    Der ADA/EASD-Konsensus 2018 enthält erstmals einen eigenen Therapiealgorithmus für ­Situationen, in denen die Kosten für eine Therapieentscheidung relevant sind.

    Wichtige Gesichtspunkte bei diesem Vorgehen betreffen die tatsächliche Qualität einer ­kostengünstigen Therapie hinsichtlich der glykämischen Kontrolle sowie der Nebeneffekte ­(Organprotektion, Hypoglykämierisiko) und der ethischen Aspekte (Stichwort „Zweiklassentherapie“) sowie die Frage, mit welchen Änderungen vonseiten der Erstattung zu rechnen ist.

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A Patient’s Journey

  • Evidenzbasierte Therapieentscheidungen im Krankheitsverlauf: Bewegung als Medikament

    Körperliche Aktivität, Bewegung, Sport und Training gelten nicht nur als an und für sich gesund, sondern werden im Rahmen der Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2 explizit –gemeinsam mit Ernährung und Gewichtsmanagement als „Lebensstilintervention“ bezeichnet – als unabdingbare Basismaßnahme ­angesehen. Dabei bleibt allerdings in vielen Empfehlungen Art und Ausmaß der Aktivität ebenso unklar wie die Evidenz zu den möglichen Benefits auf metabolischer wie auch auf kardiovaskulärer Ebene.

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Entgeltliche Einschaltungen

  • Promotion Dulaglutid (Trulicity®) bei Typ-2-Diabetes: GUT – ein Therapiekonzept in Diskussion

    Für die subkutane Therapieintensivierung nach Therapieversagen mit OADs stehen bei Typ-2-­Diabetes (T2D) neben der basalinsulingestützten oralen Therapie (BOT) seit einiger Zeit auchGLP-1-Rezeptor­agonisten (GLP-1-RA) wie Dulaglutid zur Verfügung. Diese haben gegenüberdem Basalinsulin eine vergleichbare glykämische Wirkung, bieten jedoch gerade für überge­wichtige und/oder niereninsuffiziente Patienten einen Therapievorteil gegenüber der BOT.

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