Die Highlights im November

Diabetes Forum

  • EASD 2018 | Neue EASD/ADA−Empfehlungen: Therapie weiter personalisieren

    Einer der praxisrelevantesten Beiträge im Rahmen des EASD 2018: Die Vorstellung der aktualisierten EASD/ADA-Konsensus-Guidelines zum Management von Patienten mit Typ-2-Diabetes, die gleichzeitig auch in Diabetes Care und Diabetologia publiziert wurden.1, 2

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  • Gender und Niere

    Paradox: Weltweit werden mehr Männer als Frauen dialysiert; im Gegensatz dazu leiden allerdings mehr Frauen als Männer an Niereninsuffizienz.

    Mögliche Erklärungen: u. a. höhere Lebenserwartung bei Frauen, gesellschaftliche, psychologische, finanzielle Gründe, genderspezifisch inadäquate Berechnungsmethoden der eGFR.

    Der komplexe Zusammenhang von Geschlecht, Diabetes und Dialysemortalität wird derzeit in Registeranalysen untersucht, ist derzeit jedoch ungeklärt.

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  • Gender – Diabetes – Depression

    Die Prävalenzrate von Depression liegt bei Patienten mit Diabetes bei 17,8 %; dies entspricht einer etwa doppelt so hohen Rate verglichen mit der nichtdiabetischen Patientenkohorte. Frauen sind deutlich häufiger betroffen als Männer.

    Genderspezifische Unterschiede sind sowohl in Manifestation, Risikofaktoren und Verlauf der ­Depression als auch in der geeigneten Therapie (z. B. Pharmakokinetik der Wirkstoffe) zu finden.

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Universum Innere Medizin

  • Die Geburtsstunde der „Young ÖGGH“

    Young ÖGGH Startup Event: In drei Themenblöcken wurde durch ein zweitägiges Programm geführt, das die Geburtsstunde einer jungen ÖGGH einleitete.

    Ziel einer Young ÖGGH ist es, Jungmedizinern wie auch angehenden Medizinern Karrieremöglichkeiten und Ausbildungswege innerhalb der Gastroenterologie aufzuzeigen.

    Die Nachwuchsförderung, der Vernetzungsgedanke, die Vermittlung von Angeboten und Stipendien sowie wissenschaftliche Kooperationen stehen im Mittelpunkt dieser Interessensvertretung.

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  • CML: Therapiefreie Remission als neues Behandlungsziel

    Die „therapiefreie Remission‟ (TFR) als Behandlungsziel für Patienten mit chronischer myeloischer Leukämie ist in der klinischen Praxis angekommen.

    Therapiefreie Remission bedeutet, dass Patienten nach einem kontrollierten Absetzen der Therapie in Remission verbleiben.

    Die Vorteile sind evident: Die tägliche Medikamenteneinnahme entfällt, Patienten werden dadurch weniger an ihre Erkrankung erinnert und bleiben in dieser Zeit frei von möglichen Nebenwirkungen.

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  • Neues vom TCT 2018 − Interventionellen Kardiologie

    In der COAPT-Studie erwies sich der MitraClip als erste Therapie, die die Prognose von Herzinsuffizienz-Patienten mit sekundärer Mitralinsuffizienz verbessern kann.

    In einer Auswertung der PARTNER-II-Studie blieb die frühe Verbesserung des funktionellen Status und der Lebensqualität sowie die Klappenperformance nach Valve-in-Valve-TAVI über zumindest 3 Jahre hinweg erhalten.

    In der SYNTAXES-Studie war das Überleben von KHK-Patienten 10 Jahre nach Bypass oder PCI vergleichbar. In der Subgruppe der Patienten mit De-novo-Dreigefäßerkrankung war die PCI mit einer höheren Mortalität assoziiert.

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Zahn Krone

Apotheker Krone

Arzt und Praxis

  • Ausbaufähig: Universitäre Allgemeinmedizin

    Das Institut für Allgemein-, Familien- und Präventivmedizin der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität in Salzburg wid­met sich wissenschaftlichen Fragestellungen der Allgemeinmedizin sowie der Ausbildung von Medizinstudierenden. Ziel der Institutsvorständin Univ.-Prof. Dr. Maria Flamm, MPH: die Tätigkeit in der Allgemeinmedizin zu einer attraktiven Zukunftsper­spektive für die nächste Generation zu machen.

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Spectrum Urologie

  • Sinn oder Unsinn? Checkpoint-Blockade beim Prostatakarzinom

    Aus präklinischer Sicht ist das Prostatakarzinom ein immunsensitiver Tumor.

    Ausgezeichnetes Ansprechen bei gewissen Patienten auf die Immuntherapie.

    Kombinationsstrategien von Immuntherapie mit Chemotherapie, Strahlentherapie oder antihormoneller Therapie scheinen notwendig zu sein, um die Wirksamkeit der einzelnen Substanzen zu erhöhen (z. B. Nivolumab plus Ipilimumab bei ARV7-positiven mCRPC-Patienten).

    Gemäß erster Daten scheinen die Mikrosatelliteninstabilität und das molekulare Subtyping eine entscheidende Rolle als prädiktive Biomarker zu spielen.

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  • KRAUT-Studie: Rauchen und Blasenkarzinom – Wissen über Zusammenhang mangelhaft

    Rauchen ist der Hauptrisikofaktor für die Entstehung des Urothelkarzinoms in den Industrie­nationen; etwa 50 % der Urothelkarzinompatienten sind Raucher oder Exraucher.

    Das Wissen von Urothelkarzinompatienten über den Zusammenhang von Rauchen und Tumor­entstehung bzw. Prognose ist limitiert. Lediglich 25 % der Raucher in der vorliegenden Studie war dieser Zusammenhang bekannt.

    Wir Urologen sprechen zu wenig und inhaltlich inadäquat mit unseren Patienten über die adverse Bedeutung des Rauchens. Spätestens die Diagnosestellung sollte als „teachable moment“ genutzt werden, um Patienten strukturiert aufzuklären und Rauchern suffiziente Hilfsangebote zur Entwöhnung zu unterbreiten.

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  • Abteilungspräsentation: Die Urologie im Tauernklinikum Zell am See

    Seit gut einem Jahr ist Priv.-Doz. Dr. Stephan Hruby Leiter der Abteilung für Urologie im Tauernklinikum Zell am See. Seitdem etabliert Doz. Hruby neue innovative Therapieoptionen. Derzeit besteht das Ärzteteam aus 4 Fachärzten und 2 Assistenzärzten. Das Fazit nach einem Jahr Abteilungsleitung: hochmotivierte Abteilung, modernste Ausstattung.

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Neurologisch

  • Der 15. International Congress on Neuromuscular Diseases

    Von 6. bis 10. Juli 2018 fand in Wien der 15. Internationale neuromuskuläre Kongress der World Federation of Neurology statt.

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  • Intensivpflichtiges Schädel-Hirn-Trauma

    Das Schädel-Hirn-Trauma ist die häufigste Todesursache bei jungen Erwachsenen. Das Mortalitätsrisiko ist bei den über 60-Jährigen am höchsten.

    Therapieziele sind Aufrechterhaltung der Vitalfunktionen, Vermeidung von sekundären Schäden durch Management von arterieller Hypotension, Hypox(äm)ie, Hyper- und Hypokapnie, Hyperthermie und metabolischen Störungen.

    Trotz etablierter Therapieleitlinien ist die derzeitige Situation hinsichtlich Langzeitschäden und Letalität nicht zufriedenstellend.

    Aufgrund der heterogenen Pathophysiologie streben derzeit große Forschungsprojekte einen Paradigmenwechsel in der Neurotraumatologie von der evidenzbasierten zur personalisierten Medizin an.

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  • Abschätzung des Epilepsierisikos nach ischämischem Schlaganfall: Der SeLECT-Score

    Der zerebrovaskuläre Insult stellt eine wichtige Ursache von Morbidität im späteren Erwachsenenalter dar.1 Er ist in dieser Population zudem eine der häufigsten Ursachen einer erworbenen Epilepsie.2 In diversen Studien variierte das kumulative Risiko, eine sogenannte „poststroke epilepsy“ (PSE) zu entwickeln, zwischen 2 und 15 %.3

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Spectrum Dermatologie

  • Unterscheidung von leichten und schweren kutanen Arzneimittelreaktionen

    Mit zunehmendem Einsatz von Medikamenten in den vergangenen Jahren steigt auch die Gefahr einer Sensibilisierung des Immunsystems und damit der ­Entstehung unerwünschter Arzneimittelreaktionen.

    Die Häufigkeit von Arzneimittelreaktionen der Haut kann bei bestimmten Medikamentenarten (NSAIDS, Antibiotika, Antiepileptika) bis zu 8 % betragen.

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  • Patient mit c-KIT-mutiertem Schleimhautmelanom

    Patient, 64 Jahre, vorstellig mit asymptomatischen, multi­plen, bräunlich-schwarz pigmentierten Flecken in der gesamten Mundhöhle inklusive Zungenbasis und harter Gaumen Diagnose nach

    Biopsie und Histologie: Schleimhautmelanom (Dicke: 0,4 mm; 2 Mitosen/mm²)

    Molekulare Analyse: Nachweis einer c-KIT-Mutation; BRAF wt, NRAS wt; LDH und S-100 im Normbereich; im CT-Scan: pulmonale Metastasen

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  • Schamgefühle bei dermatologischen Erkrankungen

    Scham ist ein Urgefühl, das die ganze Persönlichkeit betrifft. Dieses Gefühl ist wichtig für die menschliche Integrität, eigene Akzeptanz und für die Sozialisierung.

    Patienten mit Hauterkrankungen haben oft starke Schamgefühle, besonders wenn die Erkrankungen sichtbare Stellen betreffen.

    In unserer Studie befragen wir dermatologische Patienten zu ihrem Schamgefühl mittels ­Fragebögen und assoziieren den Grad der Scham mit Lebensqualität und psychischer Belastung.

    Schamgefühle zu beachten ist ein bisher zu wenig wahrgenommenes Anliegen der Patienten und ein wichtiger Aspekt, den der Arzt/die Ärztin in die ­medizinische Behandlung miteinbeziehen sollte.

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Spectrum Pathologie

  • Aggressive hämatologische Neoplasien: Image-based ex-vivo drug screening

    Image-based ex-vivo drug screening entwickelt sich zu einem wirkungsvollen diagnostischen Werkzeug im Management aggressiver hämatologischer Neoplasien.

    Voraussetzung für eine sinnvolle Interpretation der Ergebnisse ist die enge Kooperationzwischen histopathologischer und labormedizinischer Diagnostik, Klinik und Forschung.

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  • Stellenwert von Biomarkern beim SCLC

    Die therapeutischen Möglichkeiten beim SCLC sind begrenzt. Verschiedene systemische Therapieansätze, insbesondere Immuntherapien und targeted therapies, werden in Studien untersucht und Biomarker hinsichtlich der Prädiktion eines möglichen Therapieansprechens evaluiert.

    DLL3 – erster prädiktiver Marker: Als vielversprechender Therapieansatz hat sich ein DLL3-zielgerichtetes Antikörper-Konjugat, das im Rahmen eines Named-patient-use-Programms bereits verfügbar ist, erwiesen. Zur Prädiktion für die Eignung zur Therapie wird DLL3 (Delta-like protein 3) an den Tumorzellen bestimmt.

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  • PD-1 und PD-L1 als Prädiktoren für dasTherapieansprechen auf Checkpoint-Inhibitoren

    Die verpflichtende PD-1- und PD-L1-Testung ist beim Urothelkarzinom die erste Biomarker-Anwendung für therapeutische Zwecke.

    Ein hoher PD-1- oder PD-L1-Expressionslevel liefert wichtige Hinweise, um jene Patienten zu selektionieren, die von einer Immuntherapie profitieren könnten.

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NephroScript

  • Peritoneumprotektion durch Alanyl-Glutamin-Zusatz in Dialyselösungen

    Auch durch „biokompatible“ Peritonealdialyse-Lösungen konnte bisher keine ­signifikante Verbesserung harter Endpunkte (z. B. Peritonitisrate, Therapie­versagen oder ­Patientenüberleben) gezeigt werden.

    Eigene klinische Studien: durch Zugabe von AlaGln zu PD-Lösungen protektiver Effekt auf peritoneale Zellen und antiinflammatorische Wirkungen sowohl lokal als auch systemisch.

    In einer aktuellen experimentellen Studie (Rattenmodell) mit Proteomanalyse der ­Mesothelzellen wurde nach Zugabe von AlaGln ein Großteil der durch PD-Lösungen ­aktivierten Schädigungs­mechanismen wieder deaktiviert.

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  • Einfluss des Volumszustands auf die T1-Zeit in der CMR

    Die T1-Zeit (in der kardialen Magnetresonanztomografie [CMR] gemessen) ist ein Surrogat für myokardiale Fibrose; es ist jedoch unklar, ob systemische ­Überwässerung diesen Wert beeinflusst.

    In dieser cross-sektionellen Analyse war die T1-Zeit bei hypervolämen ­Hämodialysepatienten deutlich länger als bei normovolämen und gesunden Kontrollen; die Bedeutung dieser Ergebnisse sollten auch bei anderen mit Überwässerung verbundenen Erkrankungen bedacht werden.

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  • Präemptive Nierentransplantation vs. Dialyse-Vintage

    Eine präemptive Transplantation ist klar zu empfehlen und somit auch ein ­wesentliches Qualitätskriterium des Transplantzentrums.

    Eine chronische Dialysetherapie vor der Transplantation („Dialyse Vintage“) geht abhängig von der Dauer mit einer statistischen Reduktion der Überlebenswahrscheinlichkeit und Transplantatfunktion einher.

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