Die Highlights im September

Apotheker Krone

  • Klimawandel: gesundheitliche Folgen auf die Agenda!

    Die Klimakrise sei eine Gesundheitskrise und ein „medizinischer Notfall“, schreibt die Deutsche Allianz für Klimawandel und Gesundheit (KLUG) auf ihrer Website. Damit trifft sie den Nagel auf den Kopf. Der menschengemachte Wandel unseres Klimas wird die Gesundheit der Gesellschaft und…

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  • B-Vitamine: der tägliche Katalysator

    Die Vitamine der B-Gruppe sind als Bausteine der Körperfunktionen nicht wegzudenken und in unzählige Stoffwechselvorgänge involviert. Die Einnahme bestimmter Arzneimittel kann allerdings eine Supplementierung notwendig machen. Nicht einfach zu erreichen ist die empfohlene Zufuhrmenge für Vitamin B12 und Folsäure.

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  • Klimawandel wird medizinische Herausforderung

    Überschwemmungen, Murenabgänge, Hitzewellen, Wirbelstürme: Das Wetter hatte heuer bereits einige Extremereignisse zu bieten. Die Entwicklungen und deren Folgen beschäftigen zunehmend auch die Apotheken.

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Fakten der Rheumatologie

  • Frühtherapie der axialen Spondyloarthritis (axSpA)

    Die frühen Krankheitsphasen der axialen SpA sind durch eine entzündliche Aktivität mit funktionellen ­Einschränkungen charakterisiert.

    Die Therapie besteht deshalb in einer antiphlogistischen Therapie mit NSAR und lokal mit Glukokortikoiden sowie in einer regelmäßig durchzuführenden physikalischen Therapie.

    Wird damit das Therapieziel einer Remission oder zumindest einer niedrigen Krankheitsaktivität nicht erreicht, sollen TNF- und IL-17-Inhibitoren angewendet werden.

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  • Systemischer Lupus erythematodes: Welche Medikamente sind in der Frühtherapie indiziert?

    Die Frühtherapie des SLE wird in Anpassung an die individuelle Krankheitsaktivität mit verschiedenen ­immunsuppressiven Medikamenten durchgeführt.

    Hydroxychloroquin sollte ab Diagnosestellung fixer Bestandteil der SLE-Therapie sein.

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  • Frühtherapie der ANCA-assoziierten Vaskulitiden

    Eine frühe Therapie der AAV ist wichtig zur Verhinderung von irreversiblen Organschäden, insbesondere der Niereninsuffizienz.

    Rituximab hat sich als Therapie der Wahl bei der Remissionsinduktion der AAV etabliert.

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Ärzte Krone

  • Darmmikrobiom: ein kaum erschlossenes Forschungsgebiet

    Das Mikrobiom und die Erforschung desselben werden zunehmend medizinisch relevant und in den nächsten Jahren an Bedeutung gewinnen. Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen sind die Verwendung von Probiotika, Präbiotika oder Synbiotika sowie andere Substanzen wie zum Beispiel die Gallensäure.

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  • Gute Heilungschancen bei fäkaler Inkontinenz

    Von Stuhlinkontinenz betroffene Menschen sind aufgrund der mit dieser Erkrankung einhergehenden Verschwiegenheit und Tabuisierung extrem isoliert. Die Diagnostik ist verhältnismäßig einfach und immer schmerzlos. Die konservative Therapie vermag die Stuhlinkontinenz bei etwa 80 % der Betroffenen zu heilen oder zu lindern. Zusätzliche Operationen können in mehr als 50 % der Fälle zu guten Erfolgen führen.

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  • Brustkrebs beim Mann

    Brustkrebs beim Mann ist insgesamt eine sehr seltene Erkrankung. Nachdem hier keine Früherkennungsuntersuchungen durchgeführt werden, ist die Erkrankung bei Männern in der Regel fortgeschrittener als bei betroffenen Frauen. In den letzten Jahren haben sich auch hier die Behandlungsstrategien aus dem „weiblichen“ Mammakarzinomsetting etabliert.

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Arzt und Praxis

  • Er kommt, der Facharzt für Allgemeinmedizin!

    Während sich das Wahlarztsystem – heute mehr denn je – großer Beliebtheit erfreut, erscheint vielen eine Kassenstelle nicht mehr sonderlich erstrebenswert. Das gilt für Allgemeinmediziner ebenso wie für Fachärzte, zu denen bald auch Erstere zäh­len dürften, wie Dr. Edgar Wutscher im Gespräch mit ARZT & PRAXIS verrät. Daneben spricht der Obmann der Bundessek­tion Allgemeinmedizin der Österreichischen Ärztekammer über die Ausbildungssituation in der Allgemeinmedizin, über Kas­senleistungen und -verträge sowie über Berufsmodelle, die Ärzten das Arbeiten in strukturärmeren Regionen näherbringen können.

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  • Klinik und Komorbiditäten der atopischen Dermatitis | 5 DFP-Punkte

    Die nachfolgenden Beiträge stellen einen Auszug aus dem DFP-Special „Atopische Dermatitis“ dar. Die restlichen Teile des gesamten DFP-Artikels, deren Absolvierung zur Beantwortung des nachstehenden Fragebogens erforderlich ist, finden Sie unter: www.diepunkteon.at/AD-special

    Lernziel:
    Nach Studium dieses Artikels sollten Sie die zahlreichen klinischen Erscheinungsbilder der atopischen Dermatitis kennen, um diese im Alltag sicher erfassen zu können. Ferner sollten Ihnen die häufigsten Komorbiditäten des atopischen Ekzems bekannt sein, um diese entweder zu behandeln oder weitere Fachdisziplinen einzubeziehen.

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  • Innere Medizin Compact ➞ Herz und Gefäße | 3 DFP-Punkte

    Lernziel:
    Nach Lektüre dieses DFP-Beitrags sollten Sie …

    • über die molekularen Zusammenhänge der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit und die stadiengerechte Therapie Bescheid wissen.
    • die diagnostischen Maßnahmen und Therapieoptionen bei Herzinsuffizienz überblicken.
    • über Pathogenese, Abklärung und Diagnostik, Symptome und Erregerspektrum sowie Therapie der Endokarditis informiert sein.
    • modernes Lipidmanagement verstehen – von Cholesterinfraktionen, Zielparametern und Risikoeinschätzung bis hin zur Therapie.
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Diabetes Forum

  • Diabetes und Nierenerkrankung: Prävention und Therapie

    Die diabetische Nephropathie ist ein häufiger Folgeschaden bei Diabetes mellitus und erhöht neben unmittelbaren renalen Komplikationen das kardiovaskuläre Risiko beträchtlich.

    Insbesondere für die Substanzgruppe der SGLT2-Hemmer, aber auch für die GLP-1-Analoga, liegen nun positive renale Outcomedaten mit unmittelbaren Einfluss auf die Therapieauswahl vor.

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  • Fettlebererkrankung: Was hilft?

    Pathophysiologie: ektope Speicherung von Lipiden in der Leber (exkl. anderer Lebererkrankungen und Alkoholmissbrauchs)

    Das Fettgewebe, das durch Insulinresistenz zu keiner weiteren Fettspeicherung mehr befähigt ist, spielt neben vielen anderen systemischen Faktoren eine wesentliche ursächliche Rolle.

    Therapien, welche die Insulinsensitivität im Fettgewebe erhöhen: allen voran Gewichtsreduktion (inkl. bariatrischer Chirurgie), GLP-1-Agonisten, SGLT2-Hemmer, Glitazone, (bedingt Metformin)

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  • GLP-1 und dessen Rezeptoragonisten: Potenzielle Neuroprotektion im Evidenzcheck

    Neben der Gewichtsreduktion und Blutzuckerregulation zeigt GLP-1 und dessen therapeutischer ­Einsatz auch potenzielle positive Effekte auf Hirnstruktur und -funktion bei neuropsychiatrischen ­Erkrankungen.

    Das Spektrum der Anwendung von GLP-1-Rezeptoragonisten könnte in Zukunft in der Neuroprotektion eine wichtige Rolle spielen.

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Universum Innere Medizin

  • Rheuma, SLE und Schwangerschaft

    Bei allen entzündlich rheumatischen Erkrankungen sollte die Konzeption nur in einer ruhigen Krankheitsaktivität erfolgen.

    Eine rechtzeitige Umstellung der Medikamente im Vorfeld ist wichtig!

    Bei SLE-Patientinnen und SS-A- oder SS-B-Antikörperpositivität ist eine Therapie mit Hydroxychloroquin während der gesamten Schwangerschaft indiziert.

    Bei Patientinnen mit Antiphospholipid-Antikörpern oder SLE sollte ASS gegeben werden, bei einem vorangegangenen thrombotischen/obstetrischen Ereignis sollte LMWH dazu gegeben werden.

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  • Neue Therapieoptionen bei Aortenbogenpathologien

    Die Therapie der Aortenbogenpathologien ist komplex und sollte daher in einem spezialisierten Zentrum von einem erfahrenen Aorten-Team (Herzchirurgie, interventionelle Radiologie, kardiovaskuläre Anästhesie) durchgeführt werden.

    Weiterentwicklungen der konventionell chirurgischen oder endovaskulären Therapieformen und die Etablierung von Hybrideingriffen führten zu einer Reduktion des Operations- und Interventionsrisikos sowie der prozeduralen und postoperativen Komplikationen.

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  • Vakzininduzierte immunogene thrombotische Thrombopenie

    Diagnostischer Algorithmus und Therapie

    Die vakzininduzierte immunogene thrombotische Thrombopenie (VITT) stellt eine seltene, aber ernste Komplikation von COVID-19-Vektorimpfstoffen dar.

    Der Symptombeginn findet zwischen Tag 4 und 28 nach der Impfung statt. Die Diagnosestellung erfordert das Vorhandensein einer venösen Thromboembolie sowie einer Thrombopenie.

    Die unverzügliche Abklärung eines VITT-Verdachts sowie die Einleitung einer spezifischen Therapie bei bestätigter Diagnose sind unverzichtbar.

    Wie behandle ich richtig in dieser Situation?

    Die Gabe von parenteralen Immunglobulinen bildet aktuell die Basis der Therapie einer vakzininduzierten thrombotischen Thrombopenie.

    Eine HIT-kompatible Antikoagulation (d. h. Vermeidung von Heparin) mit einem kurzwirksamen parenteralen Antikoagulans scheint sinnvoll.

    Die Dauer der Antikoagulation scheint auf 3 bis 6 Monate limitiert zu sein.

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Spectrum Onkologie

  • Molekulares Tumorboard: Patient mit Karzinom der Glandula submandibularis

    50-jähriger Patient; ECOG 0; Vorerkrankung: Depressio; keine Allergien Onkologische Erstdiagnose 9/2019: Karzinom der Glandula submandibularis li.; Resektion und radikale Neck Dissection li.; St.p. Radiatio mit 66 Gy Histologischer Report: niedrig differenziertes Speicheldrüsengangkarzinom (SDC) G3/pT2/pN3b (31 von 33 LK positiv), M0/L1/V0;…

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  • DNA-Methylierung als Biomarker in der Krebs-Immuntherapie

    Verlässliche Biomarker für das Ansprechen auf Immuntherapie werden für die klinische Routine dringend benötigt.

    Tumor-DNA-Methylierungsmuster bei Sarkompatienten konnten mit dem Ansprechen auf Immuncheckpoint-Inhibitoren assoziiert werden.

    Im Christian Doppler Labor für Personalisierte Immuntherapie wird DNA-Methylierung als neuer Biomarker für das Ansprechen auf Immuntherapie bei verschiedenen fortgeschrittenen Krebsarten untersucht.

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  • Anorexie, Kachexie und Inappetenz im palliativen Setting

    Anorexie, Kachexie und Inappetenz sind häufige Ursachen für ungewollten Gewichtsverlust und können zu Sarkopenie führen, welche ihrerseits für funktionelle Einschränkungen bei onkologischen Patienten verantwortlich ist.

    Mit zunehmendem Verständnis der pathophysiologischen Grundlagen dieser Krankheitsbilder richtet sich das Augenmerk vermehrt auf den frühzeitigen Einsatz von Ernährungsinterventionen, da solche bei fortgeschrittener Kachexie oft nicht mehr den gewünschten Effekt bringen.

    Funktionelle Störungen des Gastrointestinaltraktes müssen erkannt werden und sind bei der Wahl der Ernährungsunterstützung zu berücksichtigen.

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neurologisch

  • ERN – Rare Neurological Disease Network

    Das ERN-RND wird das erste wirklich paneuropäische ERN sein, das die gesamte europäische neurologische Expertise in einem Netzwerk vereint.

    Durch ein zentrales Register, das Patient*innen mit seltenen Krankheiten erfasst, sollen im ERN-RND die klinische Forschung und klinische Studien mit entsprechenden Teilnehmerzahlen im europäischen Verbund auch bei seltenen Krankheiten in Zukunft ermöglicht werden.

    Aktuelle Herausforderungen für alle ERN sind die Harmonisierung der Behandlungsqualität für Patient*innen innerhalb der EU sowie die systematische Integration der ERNs in bisher sehr unterschiedliche nationale Gesundheitssysteme in den Ländern der EU.

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  • Aus E-pilepsy wird EpiCARE

    Die Idee der Referenznetzwerke ist es, das Wissen zum Patienten/zur Patientin fließen zu lassen, zudem stehen die Zentren jede Krankenanstalt und auch niedergelassenen Neurolog*innen als Ansprechpartner zur Verfügung.

    Die EU hat die ERNs beauftragt, nationale Kompetenznetzwerke aufzubauen und zusammen­-zu­arbeiten, was bereits jetzt mit den Zentren Wien und Salzburg vorgelebt wird.

    Die Organisation des Typ-B-Expertisezentrums für seltene und komplexe Epilepsien in Salzburg umfasst lokale Kooperationen vor Ort, nationale Kooperation mit dem EpiCARE Partnerzentrum in Wien und internationale Vernetzung im EpiCARE ERN.

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  • COVID-19 und Schlaganfall

    Schlaganfallversorgung in der Steiermark während und nach der ersten COVID-19-Pandemiewelle

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NephroScript

  • Hypertonie: Neue Erkenntnisse zu Blutdruckmessung, Zielwerten und RAS-Blockade

    Vorteile durch zukünftige digital unterstützte Blutdruckmessung sowie „Cuff-lose“ ­24-h-Blutdruckmessung.

    Follow-up der SPRINT-Studie bestätigt: intensive Blutdrucksenkung (Ziel: 120 mmHg syst.) mit geringerer Rate an kardiovaskulären Events zum Preis einer höheren Nebenwirkungsrate.

    Ein primärer, Renin-unabhängiger Hyperaldosteronismus ist möglicherweise sehr viel ­häufiger als bisher angenommen.

    In Zukunft könnten in einer Polypille Antihypertensiva mit Aspirin und Statinen kombiniert werden.

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  • Diabetische Nierenerkrankung und Progression

    Die Inzidenz von Diabetes steigt weltweit weiterhin an. Nachdem sich – zumindest in Industrienationen wie Österreich – das Überleben verbessert, steigt auch die Prävalenz. Parallel dazu ist von einer Zunahme der diabetischen Nierenerkrankung auszugehen.

    Seit kurzem erst stehen neue Therapieprinzipien zur Verfügung, die das Auftreten und die Progression einer diabetischen Nierenerkrankung signifikant verzögern können.

    Praxisorientierte Leitlinien helfen beim Management von Patienten mit Diabetes und ­chronischer Nierenerkrankung.

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  • Nierenbeteiligung bei Systemerkrankungen

    Zurückhaltung mit der Plasmaseparation bei AAV – aber keine ausreichende ­Evidenz für rasch progredientes Nierenversagen, hohe histologische Aktivität.

    „Less steroids are more!“ Avacopan kann Steroide ersetzen.

    Neue Kombinations-Optionen für die Lupus-Nephritis – Belimumab, Obinutuzumab und Voclosporin!

    Auch bei Lupus-Nephritis ist Steroide sparen möglich!

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Das Medizinprodukt

Spectrum Urologie

  • Neue Antibiotika in der Therapie von Harnwegsinfektionen

    Antibiotika werden sehr häufig für die Indikation Harnwegsinfektionen (HWI) verordnet, daher sind HWI ein wichtiges Feld für die Entstehung von Antibiotikaresistenzen.

    Eine Reihe neuer Antibiotika wurde für die Indikation komplizierte HWI/Pyelonephritis getestet. Dies sind Cephalosporine und Carbapeneme, in Kombination mit neuen Betalaktamasehemmern, Cefiderocol als neuartiges Cephalosporin, Plazomicin ein neues Aminoglykosid, Eravazyklin ein neues Tetrazyklin, und intravenöses Fosfomycin. Nicht alle Antibiotika sind in Europa zugelassen.

    Der Einsatz dieser neuen Antibiotika sollte sehr vorsichtig erfolgen, um die Entwicklung neuer Antibiotikaresistenzen gegen diese neuen Substanzen zu verhindern.

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  • DGU 2021 | Gemeinsam anpacken: EURologie – eUrologie – €logie

    Der Kongress der DGU ist der weltweit drittgrößte urologische Kongress und 2021 wieder eine Präsenzveranstaltung.

    SPECTRUM Urologie sprach im Vorfeld mit dem amtierenden Präsidenten der DGU, Prof. Dr. Dr. h. c. Arnulf Stenzl, Ärztlicher Direktor der Klinik für Urologie, Tübingen, Deutschland.

    Der gebürtige Österreicher und überzeugte Europäer hat sich seit Jahren der internationalen Zusammenarbeit in der Urologie verschrieben. Neben seinem Engagement in der DGU ist Arnulf Stenzl Adjunct Secretary Science der European Association of Urology (EAU) und Mitglied des Leitungsgremiums der European Cancer Organisation (ECO). Mit dem Kongressmotto „eUrologie“ werden drei Komplexe in den Kongressmittelpunkt gerückt.

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  • 177Lu-PSMA-617 beim metastasierten, kastrationsresistenten Prostatakarzinom

    Im April 2021 wurde im VISION-Trial erstmals kontrolliert nachgewiesen, dass die Radioligandentherapie mit 177Lu-PSMA-617 nicht nur das Fortschreiten eines metastasierten, kastrationsresistenten Prostatakarzinoms (mCRPC) verzögern, sondern auch das Gesamtüberleben signifikant verlängern kann.

    Diese Therapie ist ein Beispiel für sogenannte „Theranostik“, eine Spezialität der Nuklearmedizin.

    Ein Interview mit dem Leiter der Klinischen Abteilung für Nuklearmedizin der Universitätsklinik für Radiologie und Nuklearmedizin an der Medizinischen Universität Wien, Univ.-Prof. Dr. Marcus Hacker, zur PSMA-Theranostik beim Prostatakarzinom.

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Spectrum Psychiatrie

  • „Mit Genetik zu Antworten auf pathophysiologische Fragen“

    Mit Univ.-Prof. Dr. Dan Rujescu hat am 1. Mai 2021 ein international renommierter und für seine Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der biologischen Psychiatrie vielfach ausgezeichneter Wissenschafter die Leitung der Abteilung für Allgemeine Psychiatrie an der MedUni Wien angetreten. Prof. Rujescu…

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  • Bildgebung auf dem Weg zur Präzisionsmedizin in der Psychiatrie

    Der Einsatz bildgebender Verfahren – wie CT, MRT, SPECT etc. – ermöglicht ein deutlich erweitertes Verständnis zentralnervöser Abläufe und deren Funktion bei psychiatrischen Erkrankungen.

    Bei Major Depression zeigen morphologische und funktionelle MRT-Untersuchungen, dass verschiedene Hirnregionen überaktiv und manche unteraktiv sind und insgesamt eine Diskonnektivität aufweisen.

    Mit Hilfe der PHNO-PET-Untersuchungen kann eindrucksvoll dargestellt werden, dass die Schizophrenie eine Erkankung mit einer hyperdopaminergen Stoffwechsellage im ZNS ist.

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  • Psychiatrie-Genetik und -Pharmakogenetik bei bipolarer affektiver Störung

    Forscher des Psychiatric Genomics Consortium (PGC) identifizierten 64 Regionen des Genoms, die das Risiko für eine bipolare affektive Störung erhöhen, insbesondere in Genen, die Ziele von Antipsychotika, Kalziumkanalblockern, Antiepileptika und Anästhetika kodieren.

    Erst ein Orchester aus Genvarianten führt zur Prädisposition für die bipolare affektive Störung, deshalb ist eine individuelle Risikoprädiktion mit Polygenic Risk Scores derzeit nicht möglich.

    Ein praktisch sehr gut anwendbares Gebiet der Genetik ist jedoch die Pharmakogenetik, intensiv beforscht werden unter anderem polygene Risiko-Scores für eine Lithium-Response.

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PharmAustria

Gyn-Aktiv

  • ESMO-Breast-Cancer-Kongress 2021: Antworten zu praxisnahen Fragen

    ShortHER: Bei Patientinnen mit frühem HER2-positivem Mammakarzinom kann bei kardialen ­Einschränkungen eine verkürzte Therapiedauer mit Trastuzumab auf individueller Basis erwogen werden.

    Lebensqualität unter Ribociclib: Eine gepoolte Auswertung der Lebensqualität in den MONALEESA-­Studien 2, 3 und 7 unterstrich den positiven Einfluss der Kombinationstherapie mit dem CDK-4/6-Hemmer für die Lebensqualität der Patienten.

    NeoPAL untersucht als Phase-II-Studie die Möglichkeit einer neoadjuvanten Therapie mit Letrozol und ­Palbociclib mit Verzicht auf Chemotherapie.

    Als klinisch relevante Nebenwirkung wurden bei Trastuzumab-Deruxtecan interstitielle Lungen­erkrankungen identifiziert. Sie treten v. a. innerhalb der ersten 12 Behandlungsmonate auf, verlaufen in der Regel mild und sollten zur Früherkennung engmaschig monitiert werden.

    Datopotamab-Deruxtecan, ein neues Antikörper-Zytostatikum-Konjugat, könnte in Zukunft in der ­Therapie des ­triple-negativen Mammakarzinoms eine Rolle spielen.

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  • Das prämenstruelle Syndrom

    Das Charakteristische am prämenstruellen Syndrom (PMS) ist die Verschlechterung des Beschwerdebildes in der zweiten Zyklushälfte.

    Empfohlen ist das Erfassen der körperlichen bzw. psychischen Veränderungen während ­eines Menstruationszyklus anhand eines Tagebuchs oder einer Zyklus-App über zumindest 4–6 Zyklen.

    An Therapieoptionen bei PMS und prämenstrueller Dysphorie (PMDS) kommen neben der Gabe von ­Progesteron oder Gestagen/Ethinylestradiol-Kombinationen bzw. Gestagenmonopräparaten und SSRI auch Phytotherapeutika in Frage.

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  • Funktionelle hypothalamische Amenorrhö

    Hauptursachen für die funktionelle hypothalamische Amenorrhö (FHA): Untergewicht/­starker Gewichtsverlust, hoher körperlicher Stress wie ein Übermaß an sportlicher Aktivität und eine psychologische Stressbelastung.

    Bei Frauen ohne aktuellen Kinderwunsch kommt üblicherweise eine klassische Östrogen-Gestagen-­Ersatztherapie zur Anwendung, welche vor allem eine Knochenprotektion und eine Erleichterung der ­allgemeinen Symptomlast zum Ziel hat.

    Für Frauen mit aktuellem Kinderwunsch steht die Wiedererlangung von Ovulationen im Mittelpunkt – klassischerweise durch Low-Dose-FSH-Stimulation oder eine pulsatile GnRH-Therapie.

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AHOP-News

  • Multiples Myelom: Nebenwirkungsmanagement 2021

    In der Behandlung des multiplen Myeloms wird eine Vielzahl neuer Therapieoptionen getestet: monoklonale Antikörper, Proteasom-Inhibitoren, Antikörperkonjugate, bispezifische Antikörper, IMiD, CELMoD und CAR-T-Zellen.

    Diese Entwicklungen führen zu neuen pflegerischen Herausforderungen in der Betreuung und Beratung.

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  • Palliative Sedierung am Lebensende

    Zur Leidenslinderung ist eine palliative Sedierung als Ultima Ratio eine Therapiemaßnahme, um therapierefraktäre Symptome am Lebensende abzuschwächen.

    Palliative Sedierung ist somit kein medizinischer Standard und bedarf der Expertise eines multiprofessionellen Teams.

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  • Schlafstörungen und mögliche Hilfestellungen für Krebsbetroffene

    Schlaf wirkt Wunder für Gesundheit und Wohlbefinden, ist jedoch sehr störungsanfällig.

    Schlafstörungen sind häufig. Sie werden allerdings unterschätzt und insbesondere auch bei Krebsbetroffenen vernachlässigt.

    Pflegefachpersonen können eine wichtige Rolle spielen, um Krebsbetroffenen einen erholsameren Schlaf zu ermöglichen.

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Spectrum Dermatologie

  • Autoimmunerkrankungen der Haut – 3 Fallvignetten

    Im Folgenden werden drei spannende Fälle aus dem Bereich „Autoimmunerkrankungen der Haut“ präsentiert. Gelingt es Ihnen, anhand der anamnestischen Angaben und Befunde der durchgeführten Untersuchungen die richtige Diagnose zu stellen?

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  • Lipödem – chronische Fettverteilungsstörung

    Das Lipödem eindeutig und zweifelsfrei zu diagnostizieren ist eine Herausforderung für alle phlebologisch Tätigen. Die Abgrenzung zu anderen Fettspeicherstörungen und Erkrankungen des lymphologischen Formenkreises ist schwierig, weil Überlappungen vorkommen und bis heute objektive Diagnoseparameter fehlen.

    Die Liposuktion ermöglicht als einzige Therapie eine Reduktion der ­pathologischen Fettdepots und schafft so eine nachhaltige Verbesserung der Lebensqualität der Betroffenen.

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  • Verändertes Hautmikrobiom bei Rosacea

    Das Hautmikrobiom bei Rosacea-Patienten ist gegenüber gesunder Haut verändert.

    Die Hautkommensalen Roseomonas mucosa und Cutibacterium granulosum sind bei Patienten mit Rosacea signifikant verringert.

    Bei Rosacea papulopustulosa zeigt sich eine Anreicherung mit Corynebacterium kroppenstedtii, Campylobacter ureolyticus und Prevotella intermedia.

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Spectrum Pathologie

  • Klassifikation invasiver Mammakarzinome

    Invasive Mammakarzinome stellen eine heterogene Gruppe von Tumoren dar, die prinzipiell auf Basis histopathologischer Merkmale klassifiziert werden.

    Daneben hat sich zunehmend eine Einteilung auf Basis biologischer Eigenschaften entwickelt.

    Die Klassifikation hat sowohl therapeutische als auch prognostische Relevanz, daher ist eine Vereinheitlichung der Terminologie wesentlich.

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  • Mammakarzinom – der diagnostische Ablauf in der Pathologie

    Biomarker-Untersuchungen wie Östrogen- und Progesteronrezeptoren, HER2/neu und Ki-67 erlauben seit Jahren eine individuelle Therapieplanung beim Mammakarzinom.

    Neue Biomarker wie PD-L1 oder PIK3CA-Mutationsanalysen ermöglichen die zielgerichtete Therapiewahl im Falle von Rezidiven.

    Eine Herausforderung stellen immer mehr Untersuchungen am oftmals kleinen Biopsiematerial dar, welches zunehmend auch für translationale klinische Studien zur Verfügung gestellt werden muss.

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  • COVID-19: Renaissance der Autopsie in Zeiten der Pandemie

    Durch die Obduktion von COVID-19-Erkrankten können Pathologen zu einem besseren Verständnis dieser neuen Infektionskrankheit beitragen, entsprechende Schutzmaßnahmen müssen aber eingehalten werden.

    Neben der Morphologie kann auch die Molekularpathologie wichtige neue Aspekte liefern, insbesondere in infektiologischer und epidemiologischer Hinsicht.

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