Die Highlights im Jänner

AHOP-News

  • COVID-19-Pandemie – brauchen HeldInnen mehr als einen Applaus?

    Gegenseitiger Respekt, Wertschätzung und Achtsamkeit können dabei helfen, die Momente der Anspannung innerhalb des multiprofessionellen Teams gemeinsam zu meistern.

    Kommunikation und Transparenz spielen in Krisenzeiten eine noch größere Rolle als bisher.

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  • Welche Lehren ziehen wir aus der Pandemie?

    Vulnerable Gruppen im Gesundheitswesen dürfen angesichts der Pandemie nicht übersehen werden.

    Die Nutzung von Gesundheitsangeboten über digitale Medien ist unabhängig von COVID-19 eine ausgezeichnete Option – die Voraussetzungen müssen geschaffen werden!

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  • Chemotherapie mit Taxanen: Reduktion peripherer Neuropathie und Nagelveränderungen

    Beiträge in der Rubrik „Wissensambulanz“ sollen den aktuellen Stand der Forschung in Form von Übersetzungen und Zusammenfassungen von Studien aufzeigen – aufgegriffen werden dabei unterschiedliche Themen onkologischer Pflege. Forschungsergebnisse werden Ihnen dadurch kompakt und in deutscher Sprache zur Verfügung gestellt sowie auch nach den vier Kriterien „Innovation“, „Datenqualität“, „Praxisrelevanz“ und „Übertragbarkeit“ bewertet.

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Spectrum Psychiatrie

  • Frauen und Corona: Psychosoziale Belastungen, Ressourcen und was es braucht

    In „systemrelevanten“ Berufen im Gesundheits-, Sozial- und Bildungsbereich sowie im Lebensmittelhandel und in der Reinigungsbranche sind mehr als zwei Drittel aller Beschäftigten Frauen.

    In der Corona-Krise, besonders in Lockdown-Zeiten, haben sich bereits bestehende frauenspezifische Probleme massiv verschärft – Mehrfachbelastung durch Beruf und Familie, meist schlecht(er) bezahlte oder gar unbezahlte Arbeit, häufig in Teilzeit und prekären, abhängigen Beschäftigungs- bzw. Lebensverhältnissen.

    Frauen als familiäre Care-Arbeiterinnen und Systemerhalterinnen – in der Corona-Krise und überhaupt in unserer Gesellschaft – brauchen mehr als einmalige Corona-Prämien und „Blumen“. 

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  • Krisenintervention in Zeiten der Pandemie

    Für die Arbeit der Krisenintervention hat die Pandemie Auswirkungen auf verschiedenen Ebenen: zum einen in der vermehrten Entstehung individueller Krisen, zum anderen auf Abläufe und Verfügbarkeit von Krisenintervention durch die verordneten Beschränkungen.

    Im Vergleich zu den Vorjahren zeigt sich ein deutlich unterschiedliches Profil auslösender Faktoren bei pandemieassoziierten Krisen.

    Es gilt, ausreichend Krisenintervention und psychosoziale Hilfestellung auch im Sinne der Prävention von Suiziden anzubieten, um Betroffene bei der Bewältigung der umfassenden sozialen Auswirkungen der Pandemie unterstützen zu können.

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  • Pandemie-Pandämonium: Warum das Hamstern von Klopapier Sinn macht

    Bei einschneidenden individuellen und kollektiven Geschehnissen und Veränderungen folgen psychoanalytische Antworten auf die Bedeutungsfrage prinzipiell dem Prinzip der Nachträglichkeit. In dieser Hinsicht konzipierte Freud seine zweite Traumatheorie als eine Ereignisabfolge: Ein erstes Ereignis wird erst durch ein zweites Geschehen mit einem Rückwirkeffekt zu einem traumatischen Erlebnis. Daher ist die hier zu stellende Frage nicht nur: „Was ist Corona?“, sondern vor allem: „Was wird Corona gewesen sein?“

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Spectrum Onkologie

  • Präzisionsonkologie und Prostatakarzinom

    Das molekulare Verständnis des Prostatakarzinoms hat heutzutage einen wesentlichen Einfluss auf dessen systemische Therapie.

    Olaparib ist für die Behandlung von metastasiertem, kastrationsrefraktärem Prostatakarzinom mit BRCA1/2-Mutationen zugelassen.

    Die PARP-Inhibitor-Monotherapie hat ein verträgliches Nebenwirkungsprofil und Kombinationsansätze werden in laufenden klinischen Studien untersucht.

    Der AKT-Inhibitor Ipatasertib verlängert das progressionsfreie Überleben bei PTEN-negativem Prostatakarzinom.

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  • Evidenz für (neo)adjuvante Therapien bei neuroendokrinen Tumoren?

    DGHO-Jahrestagung Virtuell 2020

    Adjuvante Therapien sind bei neuroendokrinen Tumoren des GI-Traktes nach der derzeitigen Datenlage nicht indiziert.

    Neoadjuvante Chemotherapien und Peptidradiorezeptortherapie bei NETs des Pankreas muten den Patienten zwar keine zusätzlichen Risiken zu, sollten aber nicht außerhalb klinischer Studien appliziert werden.

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  • Auswirkungen von TP53-Mutationen auf die EGFR-TKI-Therapie

    DGHO-Jahrestagung Virtuell 2020

    TP53-Ko-Mutationen haben einen negativen Einfluss auf das Ansprechen, das progressionsfreie und das Gesamtüberleben EGFR-mutierter NSCLC-Patienten im Stadium IV, die mit Osimertinib ab der zweiten oder einer weiteren Therapielinie behandelt wurden.

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Universum Innere Medizin

  • Adipositas und Herzinsuffizienz

    29–40 % der an Herzinsuffizienz erkrankten Patienten sind übergewichtig; 30–49 % der Patienten weisen eine Adipositas auf.

    „Obesity-Paradox“: Adipositas ist zwar ein Risikofaktor für die Entwicklung einer Herzinsuffizienz, dennoch weisen adipöse, herzinsuffiziente Patienten eine signifikant höhere Überlebensrate auf.

    Mögliche Mechanismen umfassen u. a. ein abgeschwächtes Renin-Angiotensin-Aldosteron-System, ein protektives Zytokinprofil und größere metabole Reserven.

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  • Mit der Darmflora Infektionen bekämpfen

    Eine rezent in Nature Communications veröffentlichte Arbeit untersuchte, ob mit Hilfe der natürlichen Darmflora eine Infektion mit Clostridioides difficile nach Antibiotika-Behandlungen verhindert werden kann.

    Erste Erfolge konnten mit Darmbakterien erzielt werden, die dieselben Zucker aus der Darmschleimhaut als Energiequelle nutzen wie C. difficile. Diese Bakterien verlangsamen das Wachstum von C. difficile und können so eine Infektion abschwächen.

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  • Inkorrekte NOAK-Dosis kann fatale Folgen haben

    Rezenten Registerdaten zufolge erhält über ein Viertel der mit NOAK behandelten Patienten mit Vorhofflimmern eine inkorrekte NOAK-Dosis.

    Eine inkorrekte Dosierung war, verglichen mit korrekter Dosierung, mit einer erhöhten Gesamtmortalität verbunden.

    Keine signifikanten Unterschiede gab es zwischen inkorrekter und korrekter Dosierung bzgl. Schlaganfall, systemischen Embolien und schweren Blutungen.

    Jedoch zeigte sich ein nichtsignifikanter Trend für ein erhöhtes Risiko für Schlaganfälle, systemische Embolien und schwere Blutungen bei Überdosierung sowie ein geringeres Risiko für schwere Blutungen bei Unterdosierung.

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Fakten der Rheumatologie

  • Chronische Niereninsuffizienz und Rheuma-Behandlung

    Unabhängig von einer nephrotoxischen Medikation scheinen RA-Patienten ein inhärent erhöhtes CKD-Erkrankungsrisiko zu haben.

    Studien der letzten Jahre konnten die seit Jahrzehnten bestehende Sorge um allfällige nephrotoxische Effekte von NSARs weitgehend entkräften.

    Je nach GFR-Einschränkung müssen bei csDMARDs sowie JAK-Inhibitoren entsprechende Dosisreduktionen ­vorgenommen werden.

    Hinweise bestehen zu nephroprotektiven Effekten von Hydroxychloroquin und Biologika.

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  • Trainingstherapie bei entzündlichen Muskelerkrankungen

    Durch die Stärkung gesunder Muskulatur durch Trainingstherapie werden erkrankte Muskeln entlastet und geschützt.

    Es ist bei der Planung einer Trainingsintervention zu beachten, welche Muskelgruppen von der Erkrankung ­betroffen und welche frei trainierbar sind.

    An Risiko und Muskelzustand adaptierte Trainingstherapie sollte so früh wie möglich nach Diagnose und regelmäßig bei allen Myositis-Patienten angewandt werden – einzige absolute Kontraindikationen sind akutes Flare oder akutes ­Nierenversagen.

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  • Kinderwunsch und Schwangerschaft bei entzündlich rheumatischen Erkrankungen | 2 DFP-Punkte

    Lehrziel:

    Nachdem Sie dieses Literaturstudium absolviert haben,

    wissen Sie, dass eine niedrige Krankheitsaktivität eine entscheidende Voraussetzung für einen unkomplizierten Schwangerschaftsverlauf ist.

    werden Sie Sicherheit bekommen, welche Medikamente rund um die Schwangerschaft empfohlen oder kontraindiziert sind.

    erkennen Sie die schwangerschaftsassoziierten Risikokonstellationen bei Patientinnen mit rheumatischen Erkrankungen und können vorbeugend bzw. therapeutisch eingreifen.

    kennen Sie zuverlässige und komplikationsarme Verhütungsmittel für Patientinnen mit entzündlich rheumatischen Erkrankungen.

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Arzt und Praxis

  • Von Halsschmerzen bis zum Cochlea-Implantat

    Anlässlich der Erstellung des vorliegenden Schwerpunktheftes zum Thema Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde führte ARZT & PRAXIS ein Interview mit dem damaligen Präsidenten der Österreichischen HNO-Gesellschaft und jetzigem President-elect Univ.-Prof. Dr. Dietmar Thurnher, Klinikvorstand und Abteilungsleiter Allgemeine HNO, Universitätsklinikum Graz. Dabei wurde unter anderem thematisiert, welchen Herausforderungen sich die HNO-Heilkunde neben der Corona-Pandemie zu stellen hat und wieso HNO-Inhalte in der Ausbildung zum Allgemeinmediziner eine wesentliche Komponente darstellen.

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  • Halsschmerzen – Antibiotika richtig eingesetzt | 2 DFP-Punkte

    Lernziel: Die Teilnehmer dieser HNO-Diplomfortbildung sollen über die Ursachen, Diagnosen und Therapien von Halsschmerzen nachhaltig Bescheid wissen und danach gezielt Antibiotika einsetzen können.

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  • Chronische Sinusitis mit Nasenpolypen: Was gibt es Neues? | 1 DFP-Punkt

    Lernziel: Nach Lektüre dieses DFP-Beitrags sollten Sie darüber Bescheid wissen, dass …

    • die CRSwNP eine komplexe immunologische Erkrankung mit unterschiedlichsten Endotypen ist, die Einfluss auf den Therapieerfolg nehmen.
    • Chirurgie allein in vielen Fällen nicht dauerhaft helfen kann bzw. nicht die Heilung der Erkrankung bedeutet.
    • genaue und regelmäßige Kontrollen mit Anpassung der topischen/systemischen Therapie den Erfolg nach der Chirurgie verbessern und verlängern können. Biologika oder Biologicals, die gezielt proinflammatorische Pathomechanismen der CRSwNP blockieren, zurzeit die größte Hoffnung zur Langzeitkontrolle insbesondere bei „schwierigen“ Fällen darstellen und Revisionsoperationen vermeiden oder verzögern können.
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Apotheker Krone

  • Nährstoffdefizite bei CED ausgleichen

    Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen weisen häufig Nährstoffmängel auf. Dies ist einerseits auf die verminderte Resorptionsleistung auf Grund der pathologischen Veränderungen der Darmschleimhaut zurückzuführen, andererseits auf die Medikation.

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  • Juckreiz bei Kindern: Ursachen, Auslöser und Behandlung

    Vermutlich kennen alle Eltern den Zettel, der an der Kindergartentüre hängt, mit der Auflistung aller gerade in der Gruppe aktuellen Erkrankungen. Angeführt wird die Liste an unliebsamen Infektionskrankheiten häufig von Windpocken, Läusen, Hand-Mund-Fuß-Krankheit oder auch Skabies. Glück­licherweise sind die meisten dieser ansteckenden Krankheiten heutzutage relativ gut behandelbar, und die Symptome klingen je nach Erkrankung nach 1–2 Wochen wieder ab. Eines haben diese Krankheiten jedoch gemeinsam: Juckreiz.

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  • Versandhandel: Druck auf Standesvertretung wächst

    Während in der Apothekerschaft die Sorge vor dem Versandhandel wächst und der Druck durch Onlineapotheken und Ärzteschaft zunimmt, strauchelt die Standesvertretung: Ausgerechnet der eigene Berater, eine führende Gesundheitsagentur, wirbt im Namen des Versandhändlers Shop Apotheke für eine Marktliberalisierung in Österreich.

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PharmAustria

NephroScript

  • Das ÖDTR im Wandel der Zeit

    Das ÖDTR ist eine einzigartige Kooperation aller Behandlungseinrichtungen Österreichs, die Nierenersatztherapie anbieten.

    Das ÖDTR ist eine verlässliche Datenquelle für Dialyse und Nierentransplantation in Österreich und ein zuverlässiger internationaler Partner.

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  • Das „neue“ Österreichische Dialyse- und Transplantationsregister

    Im Zuge der Übernahme des ÖDTR durch die Medizinische Universität Innsbruck ist eine Umstellung der Dateneingaben in eine eigens entwickelte Web-Anwendung sowie eine Anpassung des Registers an die Anforderungen der neuen ­Datenschutz-Grundverordnung von 2018 erfolgt.

    Art und Umfang der erhobenen Daten bleiben davon unberührt, durch das ÖDTR-Team in Innsbruck werden Schulungsmaterialien und direkte Unterstützung für die Web-Anwendung sowie DSGVO-konforme Aufklärungsunterlagen zur Verfügung gestellt.

    Zum einfacheren Datentransfer befindet sich eine Upload-Funktion derzeit in Erprobung.

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  • COVID-19-Infektionen in der Dialyse- und Transplantpopulation

    Bis zum 16. 11. 2020 wurden in Österreich 220 COVID-19-Infektionen bei Dialyse- und Transplantpatienten gemeldet.

    Eine Studie der ERA-EDTA unter Beteiligung des ÖDTR konnte zeigen, dass die Mortalität der COVID-19-Infektion bei Dialyse- und Transplantpatienten deutlich erhöht ist.

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Das Medizinprodukt

  • Plötzlich im Rampenlicht

    Noch nie waren das Gesundheitswesen und die damit verbundenen Branchen so sehr im Zentrum wie im heurigen Jahr: Medizinprodukte – viele kannten bis dahin kaum ihre Bedeutung für Diagnose und ­Therapie – waren und sind nach wie vor in aller Munde.

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  • Weißbuch Medizinprodukte | Forderungen für die Zeit „nach Corona“

    Um wirklich abschließend Lehren aus der Krise zu ziehen, ist es vielleicht noch zu früh. Dennoch ist kein Zeitpunkt besser als jetzt, um mit frischen Eindrücken die Weichen für die Zukunft zu stellen.

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  • Medizinprodukte in Zeiten der Pandemie

    Produkte, die im regulären Gesundheitsbetrieb zum Alltag gehören, wurden am Beginn der Corona-Pandemie plötzlich zur Mangelware. Die Produkte wurden weltweit gebraucht und wurden knapp. Die Grenzen schlossen sich und kappten weltumspannende Lieferketten.

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Spectrum Urologie

  • Hämodialyse – ein Update

    Hämodialyse ist die am häufigsten eingesetzte Methode der Nierenersatztherapie und verläuft bei den meisten Patienten komplikationslos.

    Dialysequalität beruht großteils an der Dauer und Frequenz der wöchentlichen Behandlungen und ist ein wichtiger Parameter fürs Überleben.

    Neue Metaboliten-Profiling-Methoden ermöglichen genauere Analysen der urämischen Stoffe, womit eine bessere und effektivere Blutreinigung erreicht werden kann.

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  • Nierenerkrankung und Diabetes – wie therapieren?

    In den KDIGO-Guidelines wird empfohlen, den Begriff diabetische Nephropathie nicht mehr zu verwenden, da es keinen Konsens für dessen einheitliche Definition gibt.1

    Ursächlich dafür ist, dass der Verlauf einer Niereninsuffizienz bei Diabetes mellitus histologisch und klinisch variieren kann (z. B. durch unterschiedliche Ausprägung, unter Umständen sogar Abwesenheit von Proteinurie2). Personalisiertes Management von Risikofaktoren steht neben personalisierter antihyperglykämer Therapie daher im Vordergrund.

    SGLT-2-Hemmer und GLP-1-Rezeptoragonisten haben die antihyperglykäme Therapie revolutioniert und können die Nierenfunktion erhalten, unterscheiden sich aber in ihrer Wirkung (eGFR-Stabilisierung vs. Verbesserung der Proteinurie), auch präparatbezogen.

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  • Blasengesundheit bei der erwachsenen und älteren Frau

    Therapie der asymptomatischen Bakteriurie nur in der Schwangerschaft und vor urologischen Eingriffen.

    Interdisziplinäre Abklärung bei rezidivierenden Infektionen oder persistierenden Symptomen, insbesondere bei Makrohämaturie.

    Nur bei symptomatischer Harnwegsinfektion: Ursachenbeseitigung, Prophylaxe ausreizen, antibiotische Therapie.

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Gyn-Aktiv

  • Endokrinologische „Krise“ auch als Chance

    Das Ende der reproduktiven Phase der Frau mit der Menopause ist als von der Natur vorgegebenes biologisches Phänomen unausweichlich, das Leiden unter den damit verbundenen und teilweise massiven Beschwerden ­jedoch nicht. Für Patientinnen stehen Optionen wie die mittlerweile rehabilitierte Hormonersatztherapie (HRT) zur Verfügung, die nicht nur symptomatisch wirksam sind, sondern diese Lebensphase der Frau auch als endokrinologisches Window of Opportunity für eine langfristige Weichenstellung zu gesundem Altern nützen können.

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  • Menopause-Diagnostik: Hyperprolaktinämie

    Sowohl in den fertilen als auch perimenopausalen Jahren kann eine (klinisch manifeste) ­ Hyperprolaktinämie auftreten.

    Abhängig vom Alter der Frau handelt es sich um eine „echte“ Erhöhung oder um einen  zyklusabhängig physiologisch hohen Prolaktinwert, dies gilt es zu differenzieren.

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  • Warum erkranken Frauen seltener an COVID-19?

    Je höher der Östradiolspiegel, umso leichter ist der Krankheitsverlauf von COVID-19.

    Die Postmenopause ist ein unabhängiger Risikofaktor für einen aggressiveren Verlauf.

    Östrogene schützen auch, indem sie das Komplementsystem und direkt den Infektionsvorgang beeinflussen.

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neurologisch

Ärzte Krone

  • Mit Zuversicht in die Zukunft

    2020 hat nicht nur im Gesundheitswesen tätige Menschen gefordert. Doch diese ganz besonders. Die Pandemie bestimmt auch den Jahresrückblick, doch die Ärzte Krone wollte von den Spitzen des heimischen Gesundheitswesens wissen, was sie heuer trotz Krise an Lichtblicken gesehen haben.

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  • Aktualisierte Leitlinie zum Reizdarmsyndrom

    Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) hat die bestehende S3-Leitlinie zur „Diagnostik und Therapie des Reizdarmsyndroms“ überarbeitet und wird diese demnächst online stellen. Grund dafür sind in den letzten Jahren gewonnene neue therapeutische Erkenntnisse sowie die Bedeutung der sogenannten Darm-Hirn-Achse und des Mikrobioms.

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  • Erkältungskrankheiten bei immundefizitären Menschen

    Immundefizitäre Menschen gehören zu den vulnerablen Personengruppen, die eines besonderen Schutzes bedürfen, vor allem in Zeiten gehäufter grippaler Infekte, da sie sehr rasch in bedrohliche Situationen kommen können. Im Wesentlichen können zwei Komponenten zum Schutz unterschieden werden: Expositionsprophylaxe und – wenn möglich – Impfung.

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Spectrum Dermatologie

  • EADV Virtual 2020 | Wichtige Studien im Überblick

    Aufgrund der weltweiten Corona-Pandemie fand der 29. Kongress der European Academy of Dermatology and Venereology (EADV) heuer als virtueller Kongress statt. Ausgewählte Kongress-Highlights, von österreichischen Dermatologen ­zusammengefasst und eingeordnet, bietet der derma congress x-press.

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  • Atopische Dermatitis | 5 DFP-Punkte

    Unser DFP-Special mit 6 Fortbildungsbeiträgen zu allen wichtigen Aspekten und Spezialfragen der atopischen Dermatitis bringt Sie auf den letzten Stand und 5 DFP-Punkte auf Ihr Fortbildungskonto!

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  • Dermatosen auf ethnisch pigmentierter Haut

    Die korrekte Diagnose von Dermatosen bei Patienten mit dunkler Haut stellt eine ­Herausforderung für Ärzte dar, die hauptsächlich hellhäutige Patienten betreuen. Das „Problem“ beginnt bereits mit dermatologischen Fachbüchern, die zu 90 % Bilder von Dermatosen auf heller Haut zeigen.

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Diabetes Forum

  • Influenzaimpfung und kardiovaskuläre Mortalität

    Rezente Untersuchungen weisen darauf hin, dass die inflammatorische Antwort im Rahmen einer akuten Infektion möglicherweise das Auftreten von ischämischen Ereignissen wie akutem Myokardinfarkt oder Schlaganfall auslösen kann.1, 2 Darüber hinaus haben in den letzten zwei Jahrzehnten durchgeführte Studien die Influenza mit einem erhöhten Risiko für Herzinfarkte2–4 und Schlaganfälle5 in Verbindung gebracht.

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  • Schlaganfall bei Diabetes mellitus: häufiger Wegbegleiter

    Patienten mit Diabetes haben ein 2–3-fach erhöhtes Risiko für (vor allem ischämische) Schlaganfälle.

    Das Risikofaktorenmanagement (v. a. arterielle Hypertonie, Hyperlipidämie) und Lebensstil­modifikationen stehen sowohl in Primär- als auch Sekundärprävention im Fokus.

    SGLT-2-Inhibitoren und GLP-1-Rezeptoragonisten können aufgrund ihrer pleiotropen Effekte nach ­einem Schlaganfall eingesetzt werden.

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  • Alzheimer-Demenz und Glukosestoffwechsel: „Typ-3-Diabetes“?

    Es besteht hohe Evidenz, dass Typ-2-Diabetes über einen gestörten zentralen Glukose-Stoffwechsel in den Neuronen zur Alzheimer-Krankheit beitragen kann.

    Die Kurzformel „Alzheimer = Typ-3-Diabetes“ und somit eine Stoffwechselerkrankung ist jedoch zu reduktionistisch und simpel.

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Zahn Krone

Spectrum Pathologie

  • Klassifikation invasiver Mammakarzinome

    Invasive Mammakarzinome stellen eine heterogene Gruppe von Tumoren dar, die prinzipiell auf Basis histopathologischer Merkmale klassifiziert werden.

    Daneben hat sich zunehmend eine Einteilung auf Basis biologischer Eigenschaften entwickelt.

    Die Klassifikation hat sowohl therapeutische als auch prognostische Relevanz, daher ist eine Vereinheitlichung der Terminologie wesentlich.

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  • Mammakarzinom – der diagnostische Ablauf in der Pathologie

    Biomarker-Untersuchungen wie Östrogen- und Progesteronrezeptoren, HER2/neu und Ki-67 erlauben seit Jahren eine individuelle Therapieplanung beim Mammakarzinom.

    Neue Biomarker wie PD-L1 oder PIK3CA-Mutationsanalysen ermöglichen die zielgerichtete Therapiewahl im Falle von Rezidiven.

    Eine Herausforderung stellen immer mehr Untersuchungen am oftmals kleinen Biopsiematerial dar, welches zunehmend auch für translationale klinische Studien zur Verfügung gestellt werden muss.

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  • COVID-19: Renaissance der Autopsie in Zeiten der Pandemie

    Durch die Obduktion von COVID-19-Erkrankten können Pathologen zu einem besseren Verständnis dieser neuen Infektionskrankheit beitragen, entsprechende Schutzmaßnahmen müssen aber eingehalten werden.

    Neben der Morphologie kann auch die Molekularpathologie wichtige neue Aspekte liefern, insbesondere in infektiologischer und epidemiologischer Hinsicht.

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