Die Highlights im Oktober

PharmAustria

Apotheker Krone

  • Kinder an der Tara: große Beratungsleistung für kleine Patienten

    Häufige Erkältungen und Durchfälle sind nur zwei von vielen Herausforderungen, die sich mit Kindern in der Apotheke ergeben. Um die Compliance der kleinsten Kunden zu fördern, ist deren Einbeziehung wichtig. Für die Selbstmedikation stehen bewährte Optionen mit Zulassungen für das Kindesalter zur Verfügung.

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  • Das alternde Mikrobiom

    In immer mehr Studien kommt man zu dem Schluss, dass eine veränderte Zusammensetzung der Darm-Mikrobiota im Alter den Alterungsprozess negativ beeinflusst. So kann beispielsweise eine Dysbiose die Inflammation fördern. Diese wiederum wirkt sich schädigend auf die Mikrobiota aus. Wichtige Gegenmaßnahmen sind die Erhaltung der Bakterienvielfalt durch gute Ernährung, das Verhindern von Malnutrition und ausreichend Bewegung.

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  • Wenn die Speiseröhre brennt …

    … ist rasche Hilfe gefragt. Zahlreiche rezeptfreie Optionen stehen für die Beratung an der Tara zur Verfügung, wobei auch Tipps zu Ernährung und Lebensstil nicht fehlen dürfen.

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Fakten der Rheumatologie

  • Update Fibromyalgie

    Fibromyalgie und chronisch weiterverbreitete Schmerzen treten als eigenständige Krankheitsbilder und als ­Begleiterkrankung von chronischen schmerzhaften Erkrankungen auf.

    Obwohl die biologische Basis nicht endgültig geklärt ist, spielen organische Komponenten (Veränderungen der zerebralen Konnektivität und Erregbarkeit, hormonelle Veränderungen, muskuloskelettale Dysbalancen) und ­psychosoziale Faktoren bei Entstehung und Perpetuierung eine Rolle.

    Die Therapie muss stets mehrere Komponenten (medikamentös und nichtmedikamentös) im Sinn eines biopsychosozialen Ansatzes umfassen und in Abstimmung auf Fähigkeiten, Vorlieben und sonstige Gegebenheiten seitens der Betroffenen individuell gestaltet werden.

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  • Differenzialdiagnostik der ZNS-Vaskulitis

    Für eine optimale Therapieentscheidung muss die primäre ZNS-Vaskulitis von anderen Krankheitsbildern mit ähnlicher neurologischer Symptomatik unterschieden werden.

    Beim reversiblen zerebralen Vasokonstriktionssyndrom (RCVS) als häufigster Differenzialdiagnose liegen die ­Ursachen eher in einer Gefäßkonstriktion als in einem entzündlichen Gefäßprozess.

    Weiters ist an sekundäre Vaskulitiden des ZNS, etwa im Rahmen von Kollagenosen, systemische Vaskulitiden, eine ­infektiös bedingten Vaskulitis, aber als wichtige Differenzialdiagnose auch an ein intravaskuläres Lymphom zu denken.

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  • Sjögren-Syndrom – neue Therapiemöglichkeiten, oder alles beim Alten?

    Obwohl die Datenlage zur systemischen Therapie des primären Sjögren-Syndroms (pSS) bisher beschränkt war, liegen nun erstmals EULAR-Empfehlungen zum Management des pSS vor.

    In dieser Indikation werden zurzeit zahlreiche neue Präparate mit wechselndem Erfolg getestet.

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Arzt und Praxis

  • Neue internistische Ausbildungsordnung – Spezialisierung auf breiter Basis

    Im Jahr 2015 – während der ÖGIM-Präsidentschaft von Univ.-Prof. Dr. Herbert Watzke (Vorstand der Univ.-Klinik für Innere Medizin I, Medizinische Universität Wien) – kam es in Österreich zu einer gesetzlichen Neuregelung der Ärzteausbildungs­ordnung (ÄAO), bei der vor allem der zunehmenden Spezialisierung in der Inneren Medizin Rechnung getragen wurde. ARZT & PRAXIS sprach mit Prof. Watzke über die aktuelle Ausbildungssituation und womit künftig noch zu rechnen ist.

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  • „Wir wollen, dass sich mehr Menschen impfen lassen“

    Die Grippeimpfung in Wien wird in dieser Saison für alle Menschen, die in der Stadt leben, kostenlos sein. Ärztekammer-Vizepräsident MR Dr. Johannes Steinhart erklärt im Interview die Hintergründe und wie das Programm abläuft.

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  • Immunonkologische Therapie des Bronchialkarzinoms – State of the Art | 2 DFP-Punkte

    Lernziel: Dieser DFP-Artikel soll ein Update zur aktuellen Datenlage der Immuntherapie in der Behandlung des Lungenkarzinoms geben:

    • Immuntherapie beim fortgeschrittenen NSCLC in der Zweitlinie
    • Immuntherapie beim fortgeschrittenen NSCLC in der Erstlinie – Monotherapie und Kombinationstherapien
    • Immuntherapie im Stadium III nach Chemoradiotherapie
    • Immuntherapie beim SCLC
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Ärzte Krone

  • „Wir wollen, dass sich mehr Menschen impfen lassen“

    Die Grippe-Impfung in Wien wird in dieser Saison für alle Menschen, die in der Stadt leben, kostenlos sein. Ärztekammer-Vizepräsident MR Dr. Johannes Steinhart erklärt im Interview die Hintergründe und wie das Programm abläuft.

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  • ADHS (Aufmerksamkeitsmangel-Hyperaktivitätssyndrom) und ADS (Aufmerksamkeitsmangel-Syndrom)

    Aufmerksamkeitsmangel mit verstärkter Ablenkbarkeit, Hyperaktivität mit übersteigertem Bewegungsdrang und Impulsivität mit unüberlegtem Handeln – diese ADHS-Symptome sollten frühzeitig erkannt werden. Eine eingehende Diagnostik ist notwendig, der Therapieansatz multimodal.

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  • Zystische Fibrose ursächlich behandeln

    Die Lebenserwartung und -qualität von Patienten mit zystischer Fibrose (CF) hat sich durch die multimodalen, aber rein symptomatischen Therapiekonzepte der letzten Jahrzehnte deutlich verbessert. Mit den CFTR-Modulatoren steht seit 2012 auch eine kausale Therapie zur Verfügung, die sich für rund die Hälfte der CF-Patienten eignet. Durch Zulassung der neuen Triple-Kombination in der EU erhöht sich dieser Anteil auf 85 %. Bei Anwendung dieser Therapie sind insbesondere Interaktionen und die Fortführung der symptomatischen Therapie zu beachten.

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neurologisch

  • Schlaganfall: Akute Paresen und Sensibilitätsstörungen

    „Time-is-brain“: Bei ischämischen Schlaganfällen ist eine rasche Vorstellung in einem geeigneten Krankenhaus entscheidend, um möglichst schnell eine Rekanalisationstherapie zu ermöglichen.

    Die mechanische Thrombektomie wird in spezialisierten Interventionszentren durchgeführt, wobei der Transport von betroffenen Patient*innen entweder direkt an das Interventionszentrum oder über die erstversorgende Stroke Unit erfolgen kann.

    Bei Verdacht auf einen proximalen Gefäßverschluss muss eine CT- oder MR-Angiografie der extra- und intrakraniellen Hirngefäße durchgeführt werden; eine Kreatinin-Bestimmung sollte hierfür nicht abgewartet werden.

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  • Aphasien in der Notfallaufnahme

    Die Unterteilung der Aphasien in 4 Standardsyndrome, bei denen Sprachproduktions- und Sprachverständnisprobleme in unterschiedlichem Maß gestört sind, ist für die schnelle Weitergabe von Informationen im klinischen Alltag sehr nützlich.

    Die größten Erfolge in der Therapie werden in den ersten 6 Wochen erreicht, eine Besserung ist aber auch später im Verlauf noch möglich.

    Das therapeutische Potenzial bei zerebrovaskulär bedingten Sprachstörungen ist unabhängig von Alter, Geschlecht, Krankheitsdauer oder Bildungsniveau.

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  • Grundlagen und Neurotoxizität: Chimeric-Antigen-Receptor-(CAR-)T-Zellen-Therapie

    Allgemeines Die „Chimeric Antigene Receptor“-T-Zellen-(CAR-T-Zellen-)Technologie stellt ein hoch innovatives, revolutionäres und dynamisches Therapiefeld in der Onkologie dar. Mit dieser neuen Klasse einer adoptiven zellulären Immuntherapie können derzeit aggressive hämatologische Neoplasien (z. B. diffus großzelliges B-Zell-Lymphom, DLBCL; primär mediastinales B-Zell-Lymphom, PMBCL;…

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Spectrum Urologie

Spectrum Dermatologie

  • Laser in der Dermatologie

    Die Liste der Indikationen für eine Anwendung von Lasersystemen in der Dermatologie ist lang: Gefäßveränderungen, Epilation, Pigmentierungen und Tattoos, Narben, Falten, entzündliche Dermatosen u. v. m.

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  • Der Haarverlust der Frau

    Frauen suchen vermehrt medizinische Hilfe und ästhetische Beratung bei Haarausfall: ­mittlerweile sind 81 % der Betroffenen, die sich an ein Haar-Institut wenden, weiblich.

    Für die Behandlung zugelassene Medikamente sind Minoxidil topisch (Männer und Frauen) und Finasterid 1 mg/Tag (Männer).

    Daneben werden zahlreiche neue, teils invasive, teils minimalinvasive ­Therapien angeboten, über deren Effizienz aber wenig bekannt ist.

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  • Aktinische Keratosen vom Typ „Field Cancerization“

    Aktinische Keratosen (AK) entstehen infolge kumulativer UV-Exposition.

    Der Zeitpunkt ihrer Entstehung liegt vor dem ihrer klinischen Sichtbarkeit.

    Daraus ergibt sich die Frage, ob die frühestmögliche Behandlung von AK bereits im subklinischen Stadium manifeste AK und Plattenepithelkarzinome ­verhindern kann.

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Spectrum Onkologie

  • Onkologische Rehabilitation – Mittel zur Wiedereingliederung und Teilhabe

    Onkologische Rehabilitation

    stellt die logische Fortsetzung der so erfolgreichen modernen Krebsbehandlung dar,

    stützt sich auf die Säulen Information, Diätologie und Ernährungstherapie, Psychoonkologie und Physikalische Medizin und Rehabilitation (u. a. Medizinische Trainingstherapie, Physiotherapie, Ergotherapie, Applikation physikalischer Modalitäten etc.),

    erleichtert die Wiedereingliederung und verbessert damit die soziale und berufliche Teilhabe (Arbeitsfähigkeit und Return to work).

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  • Psychoonkologie in der onkologischen Rehabilitation

    Multidisziplinäre stationäre Krebsrehabilitation kann wesentlich zur Verbesserung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität sowie zur Reduktion der psychischen Belastung bei Überlebenden von Krebserkrankungen beitragen.

    Als Wirkfaktoren psychoonkologischer Behandlung lassen sich – neben den persönlichen Einzelgesprächen – die gemeinsame Zielformulierung, Psychoedukation sowie Entspannungstechniken nennen.

    Ressourcenarbeit sowie Aufbau positiver Aktivitäten können das subjektive Wohlbefinden steigern und gleichzeitig die erlebte Schmerzwahrnehmung bei Betroffenen senken.

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  • DPD-Testung vor dem Einsatz 5-FU-hältiger Chemotherapie

    5FU-haltige Arzneimittel sind häufig eingesetzte Zytostatika, die bei einem Teil der Patienten schwere Nebenwirkungen auslösen können. Eine Ursache dafür ist der genetisch bedingte Mangel des für den Abbau von 5-FU verantwortlichen Enzyms Dihydropyrimidin-Dehydrogenase (DPD).

    Vor dem Hintergrund, dass bis zu 9% der Patienten europäischer Herkunft eine DPD-Genvariante tragen, die zu einer verminderten Enzymaktivität führt, und ca. 0,5% einen vollständigen Enzymmangel aufweisen, empfiehlt die EMA, alle Patienten vor einer Therapie mit FU-haltigen Arzneimitteln auf einen DPD-Mangel zu testen.

    Patienten sollen auf die vier häufigsten, genetischen Varianten getestet werden. Das Ergebnis der Testung ist prädiktiv für die Durchführung der geplanten Chemotherapie und damit obligater Bestandteil der personalisierten Therapieplanung.

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Diabetes Forum

  • Wissen vs. News: COVID-19 und Diabetes

    In einem studienübergreifenden Online-Editorial1 fasst Mathew C. Riddle die neuesten in Diabetes Care ­publizierten Daten zu COVID-19 und Diabetes zusammen. Die Studien umfassen sechs Themenbereiche: Typ-1-Diabetes, die Versorgungssituation von Patienten mit diabetischen Fußulzera, Grunderkrankungen und Infektionsrisiko, die Bedeutung von viszeralem Fett, das Renin-Angiotensin-System und die Behandlung der Hyperglykämie vor bzw. nach der Infektion.

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  • SGLT2-Inhibitoren und Renoprotektion

    Die diabetische Nierenerkrankung und ihre Folgen stellen, unter anderem aufgrund limitierter ­ Therapiemöglichkeiten, eine besondere Herausforderung im Management diabetischer ­ Spätkomplikationen dar.

    Die Pathophysiologie der diabetischen Nierenerkrankung ist bei Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2 unterschiedlich.

    Ein SGLT2-Hemmer konnte in der CREDENCE-Studie erstmals auch einen positiven Effekt für einen primären ­renalen Endpunkt in einem Patientenkollektiv mit vorbestehender manifester diabetischer Nierenerkrankung zeigen.

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  • SGLT-2-Inhibitoren bei Typ-1-Diabetes

    Die Nachfrage nach Zusatztherapien bei Patienten mit Typ-1-Diabetes ist groß; SGLT-2-Hemmer sind aufgrund ihrer kardio- und renoprotektiven Effekte von großem Interesse, bringen jedoch ein ­erhöhtes Ketoazidoserisiko mit sich.

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Spectrum Pathologie

  • Klassifikation invasiver Mammakarzinome

    Invasive Mammakarzinome stellen eine heterogene Gruppe von Tumoren dar, die prinzipiell auf Basis histopathologischer Merkmale klassifiziert werden.

    Daneben hat sich zunehmend eine Einteilung auf Basis biologischer Eigenschaften entwickelt.

    Die Klassifikation hat sowohl therapeutische als auch prognostische Relevanz, daher ist eine Vereinheitlichung der Terminologie wesentlich.

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  • Mammakarzinom – der diagnostische Ablauf in der Pathologie

    Biomarker-Untersuchungen wie Östrogen- und Progesteronrezeptoren, HER2/neu und Ki-67 erlauben seit Jahren eine individuelle Therapieplanung beim Mammakarzinom.

    Neue Biomarker wie PD-L1 oder PIK3CA-Mutationsanalysen ermöglichen die zielgerichtete Therapiewahl im Falle von Rezidiven.

    Eine Herausforderung stellen immer mehr Untersuchungen am oftmals kleinen Biopsiematerial dar, welches zunehmend auch für translationale klinische Studien zur Verfügung gestellt werden muss.

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  • COVID-19: Renaissance der Autopsie in Zeiten der Pandemie

    Durch die Obduktion von COVID-19-Erkrankten können Pathologen zu einem besseren Verständnis dieser neuen Infektionskrankheit beitragen, entsprechende Schutzmaßnahmen müssen aber eingehalten werden.

    Neben der Morphologie kann auch die Molekularpathologie wichtige neue Aspekte liefern, insbesondere in infektiologischer und epidemiologischer Hinsicht.

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Gyn-Aktiv

  • Zur ÖGS-Jahrestagung 2020: „Grenzen zwischen Disziplinen, aber auch zu Laien öffnen“

    Den Zielen der ÖGS entsprechend, den interdisziplinären Zugang im Management von Brustdrüsenerkrankungen zu fördern und alle befassten Fachrichtungen zum Erfahrungsaustausch zusammenzuführen, finden alle 2 Jahre interdisziplinäre Tagungen an verschieden Orten in Österreich statt. Wie alle medizinischen Kongresse heuer steht auch die ÖGS-Jahrestagung 2020 im Zeichen der COVID-19-Beschränkungen.

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  • Brauchen wir ein personalisiertes Brustkrebs-Früherkennungsprogramm?

    Die Früherkennung von Brustkrebs mittels Mammografie wird von der Mehrheit ­internationaler Fachgesellschaften als effektiv beurteilt.

    Probleme sind die verbesserungswürdige Spezifität und Sensitivität der Methode.

    Eine erhöhte mammografische Brustdichte ist gleichzeitig individueller Risikofaktor für Brustkrebs und zeigt eine eingeschränkte Sensitivität der Mammografie an: Hier greifen personalisiert einsetzbare ­Zusatzmethoden wie die MRT, für die sich der Autor ausspricht.

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  • Onkoplastik in der Brustchirurgie

    Neueste Daten belegen, dass onkoplastische brusterhaltende Operationstechniken das kosmetische Ergebnis bei einer ungünstigen Brust-Tumor-Relation wahren und damit, bei gleicher onkologischer Sicherheit, trotzdem brusterhaltend operiert werden kann.

    Die Sofortrekonstruktion bei Mastektomie ist heutzutage der Standard bei Rekonstruktionswunsch. Damit ist es erforderlich, schon vor dem ersten Eingriff kosmetische Überlegungen mit einzubeziehen, um Frauen ganzheitlich in ihrer Gesundheit zu unterstützen.

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NephroScript

  • Leichtkettenerkrankungen im Alter

    Leichtkettenerkrankungen sind Erkrankungen des fortgeschrittenen Alters und bedürfen differenzierter Risikobewertung.

    Das Konzept der Frailty für die Therapiewahl und -ziele wird in Anbetracht der Altersentwicklung der Bevölkerung wichtiger und löst strikte Altersgrenzen ab.

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  • Osteoporose – was gilt beim älteren Nierenpatienten?

    Osteoporose und CKD kommen im Alter häufig gemeinsam vor – sowohl Alter als auch CKD erhöhen das Frakturrisiko.

    Knochendichtemessung und FRAX können auch bei CKD 3/4 verwendet werden.

    Knochen-spezifische Therapien bei CKD 3/4: bis CKD G3 wirksam und sicher; ab CKD G4:
    – keine Evidenz für Reduktion von Frakturen
    – Zunahme der Knochendichte nachgewiesen
    – Hypokalziämie-Risiko nimmt deutlich zu

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  • Highlights der neuen KDIGO-Guidelines zur Glomerulonephritis

    Neu: Empfehlungen und practice points, Implementierung in MAGICapp.

    IgA-Nephropathie: MEST-C-Score, International IgAN Prediction Tool, supportive Therapie.

    Rituximab bei membranöser Nephropathie, ANCA-Vaskulitis und frequent relapsing/steroid-dependent Minimal Change Disease.

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AHOP-News

  • Initiative Cancer Nurse der AHOP

    Entwicklungen in der Bevölkerungsstruktur, Veränderungen im Gesundheitssystem und zunehmende Komplexität in Bezug auf Antitumortherapien muss mit neuen Ideen bezüglich der Gesundheitsversorgung und deren Umsetzung in das Praxisfeld begegnet werden.1

    Pflegerische Expertise wird derzeit nicht im vollen Umfang genutzt und stellt deshalb ein derzeit insuffizient genutztes Potenzial im multiprofessionellen Team dar.2, 3

    Edukation bspw. bezüglich Symptommanagement und präventiver Maßnahmen, mit besonderem Fokus auf den individuellen Bedürfnissen von PatientInnen und deren Angehörige, wird als eine pflegerische Kernkompetenz beschrieben. Sie muss im multiprofessionellen Team und strukturiert erfolgen.2–5

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  • Inconvenient Talks

    Inconvenient Talk – ein persönliches Gespräch mit einer Patientin/einem Patienten, bei welchem das Gegenüber nicht exakt weiß, wie es sich zu einem bestimmten Inhalt oder Anliegen äußern soll.

    Anzahl und Inhalt der Gespräche sowie die Gesprächstiefe beeinflussen maßgeblich die ­Beziehung zwischen PatientIn und Pflegepersonal.

    Sprache ist ein einflussreiches Instrument innerhalb und außerhalb des ­Gesundheitswesens.

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  • Management von TumorpatientInnen während der COVID-19-Pandemie

    Im Rahmen der COVID-19-Pandemie haben sich an der Klinischen Abteilung für Onkologie am AKH Wien diverse Struktur- und Ablaufveränderungen ergeben.

    In der Krisensituation hat sich gezeigt, dass sich Medizin und Pflege untereinander gut abstimmen und gemeinsam an einem Strang ziehen.

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Das Medizinprodukt

  • Zeitrechnung neu

    Ende Februar hat die weltweite Coronavirus-Pandemie auch Österreich erreicht und wird für immer den Wendepunkt ­zwischen „vor“ und „nach Corona“ markieren.

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  • Zurück zur Normalität

    „Spitalskapazitäten müssen geschont werden“ – so lautete das ­Credo der Verantwortlichen seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie in Österreich. Bisher ist das vorbildlich gelungen und Spitäler ­bereiten sich auf den Normalbetrieb vor.

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  • Forum der Branchengruppen

    Rund 500.000 Medizinprodukte sind täglich in der Prävention, ­Diagnostik und Behandlung oder Rehabilitation im Einsatz. Welche Rolle sie während der Corona-Krise spielten, zeigt ein Blick auf unterschiedliche Arbeitsbereiche.

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Spectrum Psychiatrie

  • Künstliche Intelligenz im medizinischen Alltag

    In der praktischen Medizin werden heute vor allem KI-Systeme für ganz spezielle Aufgaben (schwache künstliche Intelligenz) eingesetzt.

    Der selbstständig arbeitende und kommunizierende medizinische Roboter (starke künstliche Intelligenz) ist derzeit kein Thema in der klinischen Medizin.

    AI kann in der Medizin überall dort eingesetzt werden, wo es um die Erkennung von Zeichen, Sprache und Bildern geht.

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  • Pathologischer Internet-Gebrauch als Komorbidität in der Kinder- und Jugendpsychiatrie

    Hinsichtlich der zugrundeliegenden Pathophysiologie weist suchtartiger Mediengebrauch einige Parallelen zu Störungen durch Substanzgebrauch auf. In der voraussichtlich 2021 erscheinenden ICD-11 wurden Kriterien für eine den Verhaltenssüchten zugeordnete „Gaming Disorder“ formuliert.

    Im Unterschied zu stoffgebundenen Süchten ist im Fall des Internet eine dauerhafte Abstinenz nicht möglich und auch nicht sinnvoll, somit ist zuallererst ein primärpräventiver Ansatz wichtig.

    Im Vergleich zu einer Stichprobe bei Tiroler Schülern war die Wahrscheinlichkeit für suchtartigen Internetgebrauch bei Jugendlichen in stationärer psychiatrischer Behandlung um das 7,8-Fache erhöht.

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  • Virtual-Reality-Therapie für Kinder und Jugendliche mit psychischen Störungen

    Studiendaten untermauern die Wirksamkeit des Einsatzes von Virtual Reality (VR) – ein Nutzer taucht über eine VR-Brille in eine simulierte Umgebung ein – zur Therapie psychischer Störungen, insbesondere bei spezifischen Phobien und sozialer Phobie.

    Besonders bei Kindern und Jugendlichen ist von einer großen Akzeptanz und Usability dieser Technik auszugehen.

    Wichtig dabei ist, dass der Behandelnde VR in der Therapie nicht als „Stand-alone“-Methode versteht – die tatsächliche Anwesenheit und konstante Aufmerksamkeit des Behandelnden ist erforderlich.

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Zahn Krone

  • Miniimplantate zur skelettalen Verankerung

    In der Kieferorthopädie stellt sich häufig die Frage der skelettalen Verankerung. Skelettale Verankerungskonzepte erfreuen sich insofern einer Popularität, weil sie ­unerwünschte Nebenwirkungen an der dentalen Einheit verhindern und die Effektivität der Therapie erhöhen.

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  • Denn das Gute liegt oft so nah – die Augmentation mit autologem Zahnmaterial

    Um ein Implantat entsprechend funktionellen und ästhetischen Gesichtspunkten zu setzen, ist vielfach die Augmentation des Implantatlagers notwendig.

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  • „Thermodesinfektion und Sterilisation werden digital dokumentiert“

    In Zeiten der Corona-Pandemie rücken Desinfektionsprozesse und deren Dokumentation wieder in den Hauptfokus der Praxen. Die Devise lautet: „Zeit in diesen Prozessen zu sparen und arbeitsfähig zu bleiben, trotz Corona-Reinigung, Desinfektion und erhöhten Schutzmaßnahmen für das Praxisteam.“ MR Dr. Franz Hastermann, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Hygiene in der Zahnheilkunde (ÖGHZ), spricht im Interview mit der Zahn Krone über die neuesten Entwicklungen in der Hygienedokumentation, Herausforderungen im Praxisalltag und die Umsetzung digitaler Prozesse.

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