Die Highlights im Dezember

Arzt und Praxis

  • HNO – ein häufiges Thema in der Praxis

    Liebe Leserin, lieber Leser, Sie können es bereits fühlen: Diese Ausgabe von ARZT & PRAXIS enthält reichlich Winterspeck für die kalten Tage. Die letzte Ausgabe in diesem Jahr versorgt Sie mit insgesamt 19 DFP-Punkten aus vielfältigen Themenbereichen und eignet sich…

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  • HNO-Ausbildung: Für Allgemeinmediziner nur noch freiwillig

    Mit der neuen Ärzte-Ausbildungsordnung ist die Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde zur frei wählbaren Option geworden und nicht mehr fixer Bestandteil der Ausbildung zum Arzt für Allgemeinmedizin. Diesen Umstand sieht Univ.-Prof. Dr. Peter Franz, Vorstand zweier HNO-Spitalsabteilungen des Wiener Krankenanstaltenverbundes, kritisch – gehören HNO-Diagnosen doch zu den häufigsten in der allgemeinmedizinischen Praxis und die Kollegen daher an einer Fachabteilung aus­gebildet. Interview: Dr. Isabella Bartmann

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Ärzte Krone

  • Schon mehr als 2.000 Ärzte nutzen die e-Medikation

    Der Roll-out für die e-Medikation läuft auf Hochtouren. Laut Hauptverband sind schon mehr als 2.000 niedergelassene Ärztinnen und Ärzte an das System angeschlossen. Bereits mehr als 10 Millionen Rezepte wurden so abgewickelt. Nun kommt auch die e-card in einer neuen Generation mit Foto.

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  • Hormonersatztherapie: Nutzen überwiegt Risiko

    Die menopausale Hormonersatztherapie (HRT) stellt nach wie vor die wirksamste Methode zur Behandlung klimakterischer Beschwerden dar. Bei frühem Therapiebeginn konnte mit den aktuell verfügbaren Präparaten eine Reduktion des kardiovaskulären Risikos und der Gesamtmortalität gezeigt werden.

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  • Jede Herzerkrankung erfordert Glukose-Check

    Kardiovaskuläre Erkrankungen und Diabetes sind eng verknüpft. Bei mehr als der Hälfte der Myokardinfarkte und nahezu allen Patienten mit Herzinsuffizienz liegt eine Störung des Glukosestoffwechsels vor. Kardiale Ischämien verlaufen zudem bei Diabetespatienten oft stumm oder atypisch.

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Universum Innere Medizin

  • Rheumatische Differenzialdiagnose – Muskelschmerz

    Muskelschmerzen sind ein häufiges Phänomen in der Allgemeinbe-völkerung, was eine Ursachenfindung oft erschwert.

    Poly- und Dermatomyositis äußern sich als langsam einsetzende, bilaterale Schwäche der proximalen Muskulatur mit oder ohne typische Hautveränderungen.

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  • Die neuen ESC- und ACC/AHA-Guidelines: Das Management arterieller Hypertonie

    In Österreich erreichen 41 % aller behandelten und therapietreuen Patienten das Blutdruckziel von 140/90 mmHg.

    Der Trend zu noch niedrigeren Blutdruckzielwerten ist sowohl in den amerikanischen als auch in den europäischen Leitlinien evident.

    Aus ärztlicher Sicht kann durch Verwendung simpler Therapiestrategien (Vermeidung 2-mal täglicher Dosierung, Kombinationspräparate) effizient zur Verbesserung der Blutdruckkontrolle beigetragen werden.

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  • Antibiotikatherapie in Schwangerschaft und Stillzeit

    Die Datenlage zur Sicherheit von Antibiotika in der Schwangerschaft ist dürftig. Beta-Laktame, v. a. Penicilline, haben die beste Evidenz.

    Spätschäden durch Einsatz von Antibiotika pränatal und perinatal werden diskutiert.

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Apotheker Krone

  • Das Risikoverhalten kennen

    Die akute HIV-Infektion zeigt oft nur unspezifische oder gar keine Symptome, die chronische ist im Regelfall vollkommen beschwerdefrei. Daher ist die offene und wertfreie Anamnese zur Einschätzung des Infektionsrisikos von großer Bedeutung. Der Allgemeinmediziner Dr. Horst Schalk führt gemeinsam mit Dr. Karl Heinz Pichler eine HIV-Schwerpunktpraxis in Wien und gab im Interview mit der Apotheker Krone ein Update zur Infektion.

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  • Beratungsleitfaden: Bronchitis und Husten

    In der Erkältungszeit ist die „Hustenberatung“ ein Dauerbrenner in der Apotheke.

     

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  • Jede dritte Apotheke nutzt e-Medikation

    Der Roll-Out für die e-Medikation läuft auf Hochtouren. Laut Hauptverband sind bereits fast 500 Apotheken an das System angeschlossen. Bereits mehr als 10 Millionen Rezepte wurden so abgewickelt. Nun kommt auch die e-card in einer neuen Generation mit Foto.

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Spectrum Dermatologie

  • DFP-Special Psoriasis

    Lernziele

    Das folgende DFP-Special behandelt in 11 individuellen Beiträgen alle wichtigen Aspekte und Spezialfragen der Psoriasis:

    • Pädiatrische Psoriasis
    • Geriatrische Aspekte bei der Therapie der Psoriasis
    • Therapie der Psoriasis in der Schwangerschaft
    • Komorbiditäten der Psoriasis
    • Psoriasisarthritis
    • Phototherapie der Psoriasis
    • Orale Therapien der Psoriasis
    • Biologika in der Behandlung der Psoriasis vulgaris
    • Malignitätsrisiko bei Psoriasis, assoziiert mit spezifischer, systemischer Therapie
    • Biologika und Infektionsrisiken
    • Biologika und Impfungen
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  • Resurfacing in der ästhetischen Medizin: Needling

    Das Microneedling hat sich in den vergangenen Jahren als einfache, sichere und effektive Behandlungsmethode in der Dermatologie und in der plastischen Chirurgie etabliert.

    Bei diesem minimalinvasiven Verfahren werden mit einem Roller oder Pen, der mit sterilen Nadeln besetzt ist, Mikroverletzungen der Haut induziert. Im Rahmen des Reparaturprozesses wird das Gewebe langanhaltend gestrafft, neu moduliert, und die äußersten Hautschichten werden verdickt.

    Anwendungsgebiete inkludieren die Behandlung von Falten und Narben, ­Hautstraffung und Verjüngung, Hyperpigmentierung u. v. m.

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  • Neurale Netzwerke: Entscheidungshilfe in der Dermatoskopie durch automatisierte Bildsuche

    Neurale Netzwerke können dermatoskopische Bilder von pigmentierten Hautläsionen mit hoher Genauigkeit klassifizieren.

    Ziel dieser Arbeit war es, zu zeigen, dass man automatisiert ähnliche ­dermatoskopische Fälle aus einer Datenbank suchen kann und dadurch auch eine hohe diagnostische Genauigkeit erreicht.

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Diabetes Forum

  • EASD 2018 | Neue EASD/ADA−Empfehlungen: Therapie weiter personalisieren

    Einer der praxisrelevantesten Beiträge im Rahmen des EASD 2018: Die Vorstellung der aktualisierten EASD/ADA-Konsensus-Guidelines zum Management von Patienten mit Typ-2-Diabetes, die gleichzeitig auch in Diabetes Care und Diabetologia publiziert wurden.1, 2

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  • Gender und Niere

    Paradox: Weltweit werden mehr Männer als Frauen dialysiert; im Gegensatz dazu leiden allerdings mehr Frauen als Männer an Niereninsuffizienz.

    Mögliche Erklärungen: u. a. höhere Lebenserwartung bei Frauen, gesellschaftliche, psychologische, finanzielle Gründe, genderspezifisch inadäquate Berechnungsmethoden der eGFR.

    Der komplexe Zusammenhang von Geschlecht, Diabetes und Dialysemortalität wird derzeit in Registeranalysen untersucht, ist derzeit jedoch ungeklärt.

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  • Gender – Diabetes – Depression

    Die Prävalenzrate von Depression liegt bei Patienten mit Diabetes bei 17,8 %; dies entspricht einer etwa doppelt so hohen Rate verglichen mit der nichtdiabetischen Patientenkohorte. Frauen sind deutlich häufiger betroffen als Männer.

    Genderspezifische Unterschiede sind sowohl in Manifestation, Risikofaktoren und Verlauf der ­Depression als auch in der geeigneten Therapie (z. B. Pharmakokinetik der Wirkstoffe) zu finden.

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Zahn Krone

Spectrum Urologie

  • Sinn oder Unsinn? Checkpoint-Blockade beim Prostatakarzinom

    Aus präklinischer Sicht ist das Prostatakarzinom ein immunsensitiver Tumor.

    Ausgezeichnetes Ansprechen bei gewissen Patienten auf die Immuntherapie.

    Kombinationsstrategien von Immuntherapie mit Chemotherapie, Strahlentherapie oder antihormoneller Therapie scheinen notwendig zu sein, um die Wirksamkeit der einzelnen Substanzen zu erhöhen (z. B. Nivolumab plus Ipilimumab bei ARV7-positiven mCRPC-Patienten).

    Gemäß erster Daten scheinen die Mikrosatelliteninstabilität und das molekulare Subtyping eine entscheidende Rolle als prädiktive Biomarker zu spielen.

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  • KRAUT-Studie: Rauchen und Blasenkarzinom – Wissen über Zusammenhang mangelhaft

    Rauchen ist der Hauptrisikofaktor für die Entstehung des Urothelkarzinoms in den Industrie­nationen; etwa 50 % der Urothelkarzinompatienten sind Raucher oder Exraucher.

    Das Wissen von Urothelkarzinompatienten über den Zusammenhang von Rauchen und Tumor­entstehung bzw. Prognose ist limitiert. Lediglich 25 % der Raucher in der vorliegenden Studie war dieser Zusammenhang bekannt.

    Wir Urologen sprechen zu wenig und inhaltlich inadäquat mit unseren Patienten über die adverse Bedeutung des Rauchens. Spätestens die Diagnosestellung sollte als „teachable moment“ genutzt werden, um Patienten strukturiert aufzuklären und Rauchern suffiziente Hilfsangebote zur Entwöhnung zu unterbreiten.

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  • Abteilungspräsentation: Die Urologie im Tauernklinikum Zell am See

    Seit gut einem Jahr ist Priv.-Doz. Dr. Stephan Hruby Leiter der Abteilung für Urologie im Tauernklinikum Zell am See. Seitdem etabliert Doz. Hruby neue innovative Therapieoptionen. Derzeit besteht das Ärzteteam aus 4 Fachärzten und 2 Assistenzärzten. Das Fazit nach einem Jahr Abteilungsleitung: hochmotivierte Abteilung, modernste Ausstattung.

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Neurologisch

  • Der 15. International Congress on Neuromuscular Diseases

    Von 6. bis 10. Juli 2018 fand in Wien der 15. Internationale neuromuskuläre Kongress der World Federation of Neurology statt.

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  • Intensivpflichtiges Schädel-Hirn-Trauma

    Das Schädel-Hirn-Trauma ist die häufigste Todesursache bei jungen Erwachsenen. Das Mortalitätsrisiko ist bei den über 60-Jährigen am höchsten.

    Therapieziele sind Aufrechterhaltung der Vitalfunktionen, Vermeidung von sekundären Schäden durch Management von arterieller Hypotension, Hypox(äm)ie, Hyper- und Hypokapnie, Hyperthermie und metabolischen Störungen.

    Trotz etablierter Therapieleitlinien ist die derzeitige Situation hinsichtlich Langzeitschäden und Letalität nicht zufriedenstellend.

    Aufgrund der heterogenen Pathophysiologie streben derzeit große Forschungsprojekte einen Paradigmenwechsel in der Neurotraumatologie von der evidenzbasierten zur personalisierten Medizin an.

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  • Abschätzung des Epilepsierisikos nach ischämischem Schlaganfall: Der SeLECT-Score

    Der zerebrovaskuläre Insult stellt eine wichtige Ursache von Morbidität im späteren Erwachsenenalter dar.1 Er ist in dieser Population zudem eine der häufigsten Ursachen einer erworbenen Epilepsie.2 In diversen Studien variierte das kumulative Risiko, eine sogenannte „poststroke epilepsy“ (PSE) zu entwickeln, zwischen 2 und 15 %.3

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Spectrum Pathologie

  • Aggressive hämatologische Neoplasien: Image-based ex-vivo drug screening

    Image-based ex-vivo drug screening entwickelt sich zu einem wirkungsvollen diagnostischen Werkzeug im Management aggressiver hämatologischer Neoplasien.

    Voraussetzung für eine sinnvolle Interpretation der Ergebnisse ist die enge Kooperationzwischen histopathologischer und labormedizinischer Diagnostik, Klinik und Forschung.

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  • Stellenwert von Biomarkern beim SCLC

    Die therapeutischen Möglichkeiten beim SCLC sind begrenzt. Verschiedene systemische Therapieansätze, insbesondere Immuntherapien und targeted therapies, werden in Studien untersucht und Biomarker hinsichtlich der Prädiktion eines möglichen Therapieansprechens evaluiert.

    DLL3 – erster prädiktiver Marker: Als vielversprechender Therapieansatz hat sich ein DLL3-zielgerichtetes Antikörper-Konjugat, das im Rahmen eines Named-patient-use-Programms bereits verfügbar ist, erwiesen. Zur Prädiktion für die Eignung zur Therapie wird DLL3 (Delta-like protein 3) an den Tumorzellen bestimmt.

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  • PD-1 und PD-L1 als Prädiktoren für dasTherapieansprechen auf Checkpoint-Inhibitoren

    Die verpflichtende PD-1- und PD-L1-Testung ist beim Urothelkarzinom die erste Biomarker-Anwendung für therapeutische Zwecke.

    Ein hoher PD-1- oder PD-L1-Expressionslevel liefert wichtige Hinweise, um jene Patienten zu selektionieren, die von einer Immuntherapie profitieren könnten.

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NephroScript

  • Peritoneumprotektion durch Alanyl-Glutamin-Zusatz in Dialyselösungen

    Auch durch „biokompatible“ Peritonealdialyse-Lösungen konnte bisher keine ­signifikante Verbesserung harter Endpunkte (z. B. Peritonitisrate, Therapie­versagen oder ­Patientenüberleben) gezeigt werden.

    Eigene klinische Studien: durch Zugabe von AlaGln zu PD-Lösungen protektiver Effekt auf peritoneale Zellen und antiinflammatorische Wirkungen sowohl lokal als auch systemisch.

    In einer aktuellen experimentellen Studie (Rattenmodell) mit Proteomanalyse der ­Mesothelzellen wurde nach Zugabe von AlaGln ein Großteil der durch PD-Lösungen ­aktivierten Schädigungs­mechanismen wieder deaktiviert.

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  • Einfluss des Volumszustands auf die T1-Zeit in der CMR

    Die T1-Zeit (in der kardialen Magnetresonanztomografie [CMR] gemessen) ist ein Surrogat für myokardiale Fibrose; es ist jedoch unklar, ob systemische ­Überwässerung diesen Wert beeinflusst.

    In dieser cross-sektionellen Analyse war die T1-Zeit bei hypervolämen ­Hämodialysepatienten deutlich länger als bei normovolämen und gesunden Kontrollen; die Bedeutung dieser Ergebnisse sollten auch bei anderen mit Überwässerung verbundenen Erkrankungen bedacht werden.

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  • Präemptive Nierentransplantation vs. Dialyse-Vintage

    Eine präemptive Transplantation ist klar zu empfehlen und somit auch ein ­wesentliches Qualitätskriterium des Transplantzentrums.

    Eine chronische Dialysetherapie vor der Transplantation („Dialyse Vintage“) geht abhängig von der Dauer mit einer statistischen Reduktion der Überlebenswahrscheinlichkeit und Transplantatfunktion einher.

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