Die Highlights im Oktober

Arzt und Praxis

  • Ausbaufähig: Universitäre Allgemeinmedizin

    Das Institut für Allgemein-, Familien- und Präventivmedizin der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität in Salzburg wid­met sich wissenschaftlichen Fragestellungen der Allgemeinmedizin sowie der Ausbildung von Medizinstudierenden. Ziel der Institutsvorständin Univ.-Prof. Dr. Maria Flamm, MPH: die Tätigkeit in der Allgemeinmedizin zu einer attraktiven Zukunftsper­spektive für die nächste Generation zu machen.

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Ärzte Krone

  • Reform der Kassen ist fix

    Die ÖVP-FPÖ-Regierung hat ihre Pläne für die Strukturreform der Sozialversicherungen vorgelegt. Die Regierung spricht von einem Leuchtturmprojekt, Gegner können die verkündeten Einsparungsvolumina von einer Milliarde nicht nachvollziehen. Fix ist, dass die Gebietskrankenkassen zusammengelegt werden und der Hauptverband deutlich verschlankt wird.

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  • Influenza-Impfung: „Es ist für jeden etwas dabei“

    Laut Impfplan soll die Influenza-Impfung jährlich bei allen Erwachsenen und Kindern ab dem 6. Lebensmonat durchgeführt werden. Eine Empfehlung, der nur sehr wenige folgen – in Österreich versterben durchschnittlich 1.300 Menschen pro Jahr an einer influenza­assoziierten Erkrankung. Über die Wirksamkeit der ­Influenza-Impfung hat die Ärzte Krone mit Monika Redlberger-Fritz vom Zentrum für Virologie der Medizinischen Universität Wien gesprochen.

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  • Funktionsdiagnostik in der Gastroenterologie

    Eine chronische Diarrhö kann die unterschiedlichsten Ursachen haben. Eine genaue Abklärung und exakte Evaluierung ist in jedem Fall angeraten. Ein Überblick zur Diagnostik und Therapie.

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Neurologisch

Spectrum Dermatologie

  • Unterscheidung von leichten und schweren kutanen Arzneimittelreaktionen

    Mit zunehmendem Einsatz von Medikamenten in den vergangenen Jahren steigt auch die Gefahr einer Sensibilisierung des Immunsystems und damit der ­Entstehung unerwünschter Arzneimittelreaktionen.

    Die Häufigkeit von Arzneimittelreaktionen der Haut kann bei bestimmten Medikamentenarten (NSAIDS, Antibiotika, Antiepileptika) bis zu 8 % betragen.

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  • Patient mit c-KIT-mutiertem Schleimhautmelanom

    Patient, 64 Jahre, vorstellig mit asymptomatischen, multi­plen, bräunlich-schwarz pigmentierten Flecken in der gesamten Mundhöhle inklusive Zungenbasis und harter Gaumen Diagnose nach

    Biopsie und Histologie: Schleimhautmelanom (Dicke: 0,4 mm; 2 Mitosen/mm²)

    Molekulare Analyse: Nachweis einer c-KIT-Mutation; BRAF wt, NRAS wt; LDH und S-100 im Normbereich; im CT-Scan: pulmonale Metastasen

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  • Schamgefühle bei dermatologischen Erkrankungen

    Scham ist ein Urgefühl, das die ganze Persönlichkeit betrifft. Dieses Gefühl ist wichtig für die menschliche Integrität, eigene Akzeptanz und für die Sozialisierung.

    Patienten mit Hauterkrankungen haben oft starke Schamgefühle, besonders wenn die Erkrankungen sichtbare Stellen betreffen.

    In unserer Studie befragen wir dermatologische Patienten zu ihrem Schamgefühl mittels ­Fragebögen und assoziieren den Grad der Scham mit Lebensqualität und psychischer Belastung.

    Schamgefühle zu beachten ist ein bisher zu wenig wahrgenommenes Anliegen der Patienten und ein wichtiger Aspekt, den der Arzt/die Ärztin in die ­medizinische Behandlung miteinbeziehen sollte.

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Universum Innere Medizin

  • Personalisierte Medizin in der Kardiologie

    Medizinischer Wissenszuwachs und Patientenbetreuung generieren eine Vielfalt an inhomogenen Daten.

    Eine automatisierte Datenverarbeitung ist nur dann für die Patientenbetreuung sinnvoll, wenn Daten nach Relevanz gefiltert werden.

    Kognitive Assistenzsysteme können in Zukunft eine wertvolle Unterstützung für effizientere Diagnostik, Therapie und Risikostratifizierung darstellen.

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  • Die ideale Strategie beim jeweiligen Nierenzellkarzinompatienten

    Die Wahl der Erstlinientherapie wird durch den IMDC/MSKCC-Risikoscore bestimmt.

    Die Nephrektomie im metastasierten Setting ist nicht mehr als Standard anzusehen.

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  • Individualisierte HIV-Therapie

    Eine individualisierte HIV-Therapie ist notwendig, um langfristig den optimalen Therapieerfolg zu erreichen.

    Die antiretrovirale Therapie ist hoch wirksam, das therapeutische Management der HIV-Infektion ist und bleibt aber komplex.

    Der HIV-Spezialist nimmt Rücksicht auf Toxizität, Vorliegen von Begleiterkrankungen, Einnahmemodalitäten sowie Resistenzsituation und Wechselwirkungen.

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Apotheker Krone

  • Zahnpflege an der Tara: Tipps zum Perfect Smile

    Während Gesichtspflegeprodukte sehr großzügig gekauft werden, sollte der Zahnpflege ein größeres Augenmerk geschenkt werden, da diese wohl nicht minder zum Wohlbefinden beiträgt. Apotheken kommt bei der Aufklärung eine wichtige Rolle zu.

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  • Koffein: ein medizinischer Allrounder

    Koffein ist in der Schmerztherapie eine gute Ergänzung zu Standardanalgetika. Die Substanz hat vorteilhafte Eigenschaften für die Atemwege und sorgt für erhöhte Wachsamkeit und kürzere Reaktionszeiten. Das Alkaloid ist daher in vielen Fällen eine gute Empfehlung für Kunden.

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  • Rätselraten um neue Rabatte

    Krankenkassen und Pharmabranche stehen vor neuen Gesprächen über einen Pharma-Rahmenvertrag. Ob dieser angesichts der Ausgabenbremse der Regierung am Ende überhaupt hält, ist aber offen. Unklar ist auch, wie hoch die Rabatte für heuer ausfallen. Diskutiert wird über 50 oder 60 Millionen, sagt Hauptverbandsvorsitzender Dr. Alexander Biach im Gespräch mit der Apotheker Krone.

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Spectrum Onkologie

  • Coping von Krebserkrankungen

    Coping bedeutet: „Auseinandersetzung“ mit der Krankheit Krebs.

    Heute zählt die psychotherapeutische Betreuung von KrebspatientInnen im Sinne eines Copings zum State of the Art.1

    Salutogenetische und sinnzentrierte psychoonkologische Interventionen ermöglichen eine bessere Bewältigung der vielfachen Herausforderungen bei Krebs.

    Motivation, Sinnorientierung, ein dosiertes Maß an Akzeptanz und ein zur krebskranken Person passender „Kampfgeist“ = Gestaltungswille begünstigen den Krankheitsverlauf und die Prognose.

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  • Versorgungsmöglichkeiten bei hochbetagten onkologischen Patienten

    In allen Bundesländern gibt es verschiedene Versorgungsmöglichkeiten. Vorgestellt werden Angebote in Wien, Niederösterreich und im Burgenland.

    Die Angebote umfassen mobile Pflege und Betreuung zu Hause, Seniorentageszentren, 24-Stunden-Betreuung, Urlaubspflege, Kurzzeitpflege, stationäre Betreuung in einem Wohn- und Pflegeheim bzw. das stationäre Hospiz.

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  • CAR-T-Zell-Therapie

    • Bei der CAR-T-Zell-Therapie werden patienteneigene T-Zellen so modifiziert, dass sie selektiv Tumorantigene erkennen und maligne Zellen eliminieren können.

    • Erste Phase-I/II-Studien zeigten beträchtliche Erfolge bei der Behandlung von B-Zell-Neoplasien (akute lymphatische Leukämie, Non-Hodgkin-Lymphom), welche nicht auf konventionelle Antikörper-/Chemotherapien ansprachen.

    • Basierend auf genannten Studien wurden rezent zwei Zellprodukte, Kymriah® und Yescarta®, von der amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA zugelassen. Mit Zulassungen in Europa durch die EMA ist ebenso bald zu rechnen.

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NephroScript

  • Peritoneumprotektion durch Alanyl-Glutamin-Zusatz in Dialyselösungen

    Auch durch „biokompatible“ Peritonealdialyse-Lösungen konnte bisher keine ­signifikante Verbesserung harter Endpunkte (z. B. Peritonitisrate, Therapie­versagen oder ­Patientenüberleben) gezeigt werden.

    Eigene klinische Studien: durch Zugabe von AlaGln zu PD-Lösungen protektiver Effekt auf peritoneale Zellen und antiinflammatorische Wirkungen sowohl lokal als auch systemisch.

    In einer aktuellen experimentellen Studie (Rattenmodell) mit Proteomanalyse der ­Mesothelzellen wurde nach Zugabe von AlaGln ein Großteil der durch PD-Lösungen ­aktivierten Schädigungs­mechanismen wieder deaktiviert.

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  • Einfluss des Volumszustands auf die T1-Zeit in der CMR

    Die T1-Zeit (in der kardialen Magnetresonanztomografie [CMR] gemessen) ist ein Surrogat für myokardiale Fibrose; es ist jedoch unklar, ob systemische ­Überwässerung diesen Wert beeinflusst.

    In dieser cross-sektionellen Analyse war die T1-Zeit bei hypervolämen ­Hämodialysepatienten deutlich länger als bei normovolämen und gesunden Kontrollen; die Bedeutung dieser Ergebnisse sollten auch bei anderen mit Überwässerung verbundenen Erkrankungen bedacht werden.

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  • Präemptive Nierentransplantation vs. Dialyse-Vintage

    Eine präemptive Transplantation ist klar zu empfehlen und somit auch ein ­wesentliches Qualitätskriterium des Transplantzentrums.

    Eine chronische Dialysetherapie vor der Transplantation („Dialyse Vintage“) geht abhängig von der Dauer mit einer statistischen Reduktion der Überlebenswahrscheinlichkeit und Transplantatfunktion einher.

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Zahn Krone

  • Zahnprophylaxe für Kinder und Jugendliche

    Ab 1. Juli 2018 erhalten Kinder und Jugendliche zwischen dem 10. und 18. Lebensjahr Mundhygiene auf Kosten der Sozialversicherung. Diese neue Regelung wurde auf einer Pressekonferenz vorgestellt.

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  • Implantatprothetik – analog versus digital

    Die Zahnheilkunde – und im Speziellen die Prothetik – steht vor einer Zeitenwende. Haben die Zahntechniker, von uns oft unbemerkt, den Schritt in die digitale Welt schon vor Jahren getan, so haben nun die Zahnärzte mit digitalen Scannern die Möglichkeit, klinische Situationen als echte Alternative zur klassischen Abformung digital zu registrieren.

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Fakten der Rheumatologie

  • Neues zur Polyarthritis

    Eine Deeskalation einer bDMARDs-Therapie bei RA scheint vs. csDMARD-Ausschleichen nicht mit einem ­höheren Rückfallrisiko verbunden zu sein – bei Patienten mit anhaltender Remission ist somit ein primärer ­Absetzversuch von bDMARDs gerechtfertigt.

    Ein negativer ACPA-Status (Anti-citrullinated Protein/Peptide Antibodies) bei RA-Patienten weist auf ­pathophysiologische ­Gemeinsamkeiten mit seronegativen Arthritiden wie Psoriasisarthritis hin und sollte bei der ­Therapieauswahl berücksichtigt werden.

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  • Neues zu Spondyloarthritiden

    Bedeutung der IL-23/IL-17-Achse in der Pathophysiologie dieser Krankheitsgruppe.

    Axiale Spondyloarthritis:

    • Etanercept mit Hinweisen auf eine Hemmung der radiologischen Progression
    • gutes Ansprechen auf NSAR kein sicherer Hinweis auf eine gute Wirksamkeit einer nachfolgenden Therapie mit TNF-Blocker
    • Spezifität von MRT-Befunden nicht überbewerten – nur Knochenmarködeme mit einem Durchmesser > 1 cm und ­nachgewiesene Ankylosierungen von hoher diagnostischer Wertigkeit

    Psoriasisarthritis:

    • Pathophysiologie: mechanisch induzierte inflammatorische Erkrankung, bei der genetische Faktoren zu einer Chronifizierung führen
    • Krankheitsaktivitäts-Scores: DAPSA differenziert am zuverlässigsten niedrige Krankheitsaktivität
    • Biologikatherapie: Secukinumab verzögert radiologische Progression, zukünftige Therapieoptionen mit IL-23-Blockern Risankizumab und Guselkumab
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  • Rheumatologische Basisabklärung in der allgemeinmedizinischen Praxis Welche Untersuchungen sind vor einer Überweisung zum Facharzt sinnvoll?

    Die aktuelle Krankheitsproblematik soll in einer differenzierten Anamnese und einem orientierenden ­Gelenkstatus erfasst werden.

    Laborparameter, die zur differenzialdiagnostischen Abklärung von rheumatischen Erkrankungen beitragen können, betreffen allgemeine Entzündungsparameter, Blutbildveränderungen und die Detektion von Autoantikörpern.

    Bei Verdacht auf eine chronisch entzündliche Gelenkerkrankung bildet die konventionelle Röntgenaufnahme nach wie vor die Grundlage jeder bildgebenden Diagnostik.

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Spectrum Psychiatrie

  • ÖGPP-JAHRESTAGUNG 2018 | Transsexualität (ICD-10), Genderdysphorie (DSM-V) und Behandlungssituation in Österreich

    Als Transgender werden all jene Personen bezeichnet, die sich vorübergehend oder dauerhaft mit einem sozialen Geschlecht identifizieren („Gender“), das sich von ihrem biologischen Geschlecht = Zuweisungsgeschlecht („Sex“) unterscheidet.

    Als Transsexuell werden Personen bezeichnet, die eine Geschlechtsangleichung anstreben oder diese vollzogen haben. Dies schließt in vielen Fällen hormonelle und genitalchirurgische Maßnahmen zur körperlichen Geschlechtsangleichung mit ein.

    Intersex/Disorder of Sex Development (DSD) bezeichnet Menschen, die genetisch und/oder anatomisch und hormonell nicht eindeutig dem weiblichen oder dem männlichen Geschlecht zugeordnet werden können.

    Obwohl die Diagnose im Rahmen medizinischer Versorgung noch gegeben wird, gilt Transsexualität heute nicht mehr als psychische Erkrankung.

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Das Medizinprodukt

  • Das vernetzte Pflegebett – Zukunft oder Wirklichkeit?

    Sowohl stationäre als auch ambulante Pflegebetten können Daten von Patientenerfassen und verarbeiten.

    Das erleichtert unter anderem die Koordination von Kontrollbesuchen, das Abrufen des Patientenzustandes und rechtzeitiges Eingreifen.

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  • Leuchttürme in Sachen Patientensicherheit

    Sieben Projekte wurden im Rahmen des Austrian Patient Safety Award kürzlich ausgezeichnet.

    Die Zahl der Einreichungen belegt, dass ein modernes und nachhaltiges Gesundheitswesen nicht ohne grundsätzliches Verständnis für Qualität, Risikobewusstsein und Fehlermanagement auskommen kann.

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  • „CANDA“ – Netzwerk für den fachlichen Austausch

    Mit der Gründung der „Carinthian Nurse Directors Association“, kurz CANDA, haben sich die Pflegedirektionen der Kärntner Krankenanstalten vernetzt.

    Die Vereinigung dient dem Informations- und Wissensaustausch der Pflegeführungs-kräfte in den Kärntner Krankenanstalten und Rehabilitationseinrichtungen.

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