Die Highlights im Juni

AHOP-News

  • Nebenwirkungsmanagement 2021

    In der Behandlung des multiplen Myeloms wird eine Vielzahl neuer Therapieoptionen getestet: monoklonale Antikörper, Proteasom-Inhibitoren, Antikörperkonjugate, bispezifische Antikörper, IMiD, CELMoD und CAR-T-Zellen.

    Diese Entwicklungen führen zu neuen pflegerischen Herausforderungen in der Betreuung und Beratung.

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  • Palliative Sedierung am Lebensende

    Zur Leidenslinderung ist eine palliative Sedierung als Ultima Ratio eine Therapiemaßnahme, um therapierefraktäre Symptome am Lebensende abzuschwächen.

    Palliative Sedierung ist somit kein medizinischer Standard und bedarf der Expertise eines multiprofessionellen Teams.

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  • Schlafstörungen und mögliche Hilfestellungen für Krebsbetroffene

    Schlaf wirkt Wunder für Gesundheit und Wohlbefinden, ist jedoch sehr störungsanfällig.

    Schlafstörungen sind häufig. Sie werden allerdings unterschätzt und insbesondere auch bei Krebsbetroffenen vernachlässigt.

    Pflegefachpersonen können eine wichtige Rolle spielen, um Krebsbetroffenen einen erholsameren Schlaf zu ermöglichen.

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Ärzte Krone

  • Männergesundheit ist mehr als die Prostata allein!

    Bei den häufigsten Todesursachen wie koronare Herzkrankheit oder chronischen Lungenerkrankungen liegt das männliche Geschlecht deutlich vorne. Vielfach ist dies durch das Gesundheitsverhalten und mangelnde Inanspruchnahme von Vorsorgeprogrammen bedingt, weshalb neue Wege der männlichen Gesundheitsförderung unter Berücksichtigung sozialer und kultureller Aspekte notwendig sind. Die Coronakrise hat die Problematik der Vor- und Nachsorgeuntersuchungen weiter verstärkt, und die längerfristigen Folgen für die Männergesundheit durch COVID-19 sind derzeit ungewiss.

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  • COVID und Schlaf: erst am Anfang unseres Verständnisses

    Für viele Menschen waren die vergangenen Monate von Besorgnis, Verunsicherung und Angst begleitet – all dies können Faktoren für Schlafstörungen sein. Über die neuesten Daten und Erkenntnisse zu Schlafstörungen aufgrund der Coronapandemie sprach die Ärzte Krone mit Dr. Anna Heidbreder vom Schlaflabor der Innsbrucker Universitätsklinik für Neurologie.

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  • Leberzirrhose – eine Multisystemerkrankung der Darm-Leber-Achse

    In Österreich leidet jeder 90. Mensch an einer chronischen Lebererkrankung und ca. jeder 400. Mensch an einer Leberzirrhose. Eine Leberzirrhose bleibt oft lange unerkannt und wird erst im Rahmen der ersten Dekompensation diagnostiziert. Insbesondere Komplikationen wie die hepatische Enzephalopathie (HE) und die Sarkopenie schränken die Lebensqualität und die Lebenserwartung stark ein.

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Universum Innere Medizin

  • Behandlung von COVID: Immunsuppressiva als Therapie – Zukunft oder Vergangenheit?

    Zwei Phasen im schweren COVID-19-Verlauf: Wer kann wann von welcher Therapieoption profitieren?

    Die Wahl der Behandlung muss auf den Krankheitszeitpunkt abgestimmt sein. Entscheidend ist ein individuelles, der Erkrankungsphase entsprechendes Management.

    Antivirale Therapien sind nur in der ersten Phase, in der die Auseinandersetzung mit dem Virus im Vordergrund steht, angezeigt. In der Spätphase der schweren COVID-19-Erkrankung kommen eher immunsuppressive Therapien zur Behandlung der Hyperinflammation zum Einsatz.

    Auch bei inhalativen Kortikosteroiden stellt sich die Frage nach der Indikation und der Identifikation jener Patienten, die davon profitieren können.

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  • MIS-C: Neue mysteriöse Krankheit bei Kindern und Jugendlichen

    Obwohl bei Kindern und Jugendlichen eine SARS-CoV-2-Infektion meist asymptomatisch und stumm verläuft, soll bei persistierendem Fieber mit Zeichen einer Hyperinflammation die schwerwiegende Komplikation eines MIS-C nicht übersehen werden.

    Eckpfeiler der Therapie sind frühzeitig Immunglobuline gemeinsam mit Glukokortikoiden sowie Acetylsalicylsäure, Thromboseprophylaxe und Antibiotika.

    Ein frühzeitiger Transfer in ein Krankenhaus mit intensivmedizinischem Hintergrund ist wichtig und sinnvoll.

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  • COVID-19 und Screening-Koloskopie

    Wie sich die lockdownbedingte Reduktion der Vorsorgekoloskopien langfristig auf die Inzidenz und Mortalität des kolorektalen Karzinoms auswirken wird, ist derzeit noch nicht abschätzbar.

    Was wir jedoch wissen ist, dass Koloskopie Leben rettet und mit adäquater Schutz-ausrüstung auch in COVID-19-Pandemiezeiten sowohl für das Personal als auch für Patienten sicher ist.

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Arzt und Praxis

  • Ein Gutachten ist kein Urteil.

    Ein Gutachten muss so gestaltet sein, dass es für alle an einem Prozess Beteiligten klar ist und im Grunde keinen Interpretationsspielraum zulässt. Gerade beim oft nicht objektivierbaren Symptom Schmerz ist die Gutachtertätigkeit eine komplexe Materie. ARZT & PRAXIS sprach mit dem Anästhesisten und gerichtlich zertifizierten Sachverständigen für Schmerztherapie Prim. em. Univ.-Prof. Dr. Wilfried Ilias darüber, wie man Schmerzen und Leistungsfähigkeit eines Patienten dennoch beurteilen kann, was die Arbeit als Gutachter herausfordernd und schön zugleich macht und warum in jedem Arzt ein Gutachter steckt.

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  • Auffrischungsimpfungen – eine Frage der Organisation

    Seit Pandemiebeginn vor mehr als einem Jahr wurde es mitunter schwieriger, alle empfohlenen Auffrischungsimpfungen zu erhalten. Arztbesuche wurden reduziert und inhaltlich auf das Notwendigste begrenzt. Ähnliches gilt zum Teil aufgrund feh­lender Personalressourcen auch für Impfservicestellen. ARZT & PRAXIS sprach mit dem Lungenspezialisten Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Popp über die Herausforderungen und Chancen zum Schluss von Impflücken in dieser besonderen Zeit.

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  • Das Management des Vorhofflimmerns | 2 DFP-Punkte

    Lernziel:

    • Struktur, Aufbau und wichtigste Neuerungen der ESC Guidelines zum Vorhofflimmern
    • Antikoagulation (v. a. mit NOAK), Schlaganfall- und Blutungsrisiko, Risikoabwägung, Schlaganfallprävention
    • Umgang mit einzelnen NOAKs
    • Optionen der Symptomkontrolle (Frequenz- vs. Rhythmuskontrolle)
    • Komorbiditäten und Risikofaktoren (eingeschränkte Nierenfunktion, Risiko für gastrointestinale Blutungen, kardiovaskuläre Risikofaktoren), Management von Risikofaktoren
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Spectrum Dermatologie

  • Autoimmunerkrankungen der Haut – 3 Fallvignetten

    Im Folgenden werden drei spannende Fälle aus dem Bereich „Autoimmunerkrankungen der Haut“ präsentiert. Gelingt es Ihnen, anhand der anamnestischen Angaben und Befunde der durchgeführten Untersuchungen die richtige Diagnose zu stellen?

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  • Lipödem – chronische Fettverteilungsstörung

    Das Lipödem eindeutig und zweifelsfrei zu diagnostizieren ist eine Herausforderung für alle phlebologisch Tätigen. Die Abgrenzung zu anderen Fettspeicherstörungen und Erkrankungen des lymphologischen Formenkreises ist schwierig, weil Überlappungen vorkommen und bis heute objektive Diagnoseparameter fehlen.

    Die Liposuktion ermöglicht als einzige Therapie eine Reduktion der ­pathologischen Fettdepots und schafft so eine nachhaltige Verbesserung der Lebensqualität der Betroffenen.

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  • Verändertes Hautmikrobiom bei Rosacea

    Das Hautmikrobiom bei Rosacea-Patienten ist gegenüber gesunder Haut verändert.

    Die Hautkommensalen Roseomonas mucosa und Cutibacterium granulosum sind bei Patienten mit Rosacea signifikant verringert.

    Bei Rosacea papulopustulosa zeigt sich eine Anreicherung mit Corynebacterium kroppenstedtii, Campylobacter ureolyticus und Prevotella intermedia.

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Gyn-Aktiv

  • Hochwertige virtuelle Weiterbildung zu „Krebs bei der Frau“ 2021

    Nach der Corona-Pandemie-bedingten Absage der AGO-Jahrestagung im letzten Jahr fand die AGO-Tagung ­heuer rein virtuell statt. Trotz der damit zwangsläufig verbundenen organisatorischen Kompromisse – so mussten u. a. die Tagung für das Pflegepersonal und der Seminartag abgesagt werden – war uneingeschränkt für qualitativ hochwertige Weiterbildung in gynäkologischer Onkologie durch ­nationale und internationale ExpertInnen ­gesorgt, sagt AGO-Präsident Dr. Christian Schauer im Interview.

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  • Update 2021 – „Game Changer“ in der Therapie des Ovarialkarzinoms

    Die Rezidivoperation bei ausgewählten Patientinnen in entsprechend ausgebildeten Zentren kann das Gesamtüberleben verbessern.

    PARP-Inhibitoren sind als Erhaltungstherapie in der Rezidivsituation imstande, nicht nur das progressionsfreie (PFS), sondern auch das Gesamtüberleben zu verbessern, haben auch in der Erstlinientherapie zu einer ­dramatischen Verbesserung des PFS geführt, und es besteht Potenzial für den Einsatz in ­therapeutischer ­Indikation.

    Checkpoint-Inhibitoren haben beim Ovarialkarzinom bisher leider enttäuscht.

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  • Zukunft der operativen Gynäkologie

    Durch veränderte Indikationsstellungen mit einer verstärkten Hinwendung zur konservativen Therapie vs. operativer Therapie ist es auch zu einem deutlichen Rückgang der Fallzahlen gekommen.

    Der Sieger in der gynäkologischen Chirurgie wird jener sein, der sowohl endoskopische als auch vaginale Techniken beherrscht.

    Wir werden die in der derzeitigen Ausbildung geforderten Fallzahlen weder leisten noch anbieten ­können, die Ausbildung ist überladen und muss vereinfacht werden.

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Diabetes Forum

  • Typ-2-Diabetes: Antihyperglykämische Therapie und COVID-19-Mortalität

    Hintergrund Diabetes mellitus Typ 2 zählt im Rahmen der COVID-19-bezogenen Mortalität zu den häufigsten und wichtigsten Risikofaktoren.1 In rezenten bevölkerungsbasierten Kohortenstudien war die Mortalität bei Personen mit Typ-2-Diabetes doppelt so hoch wie bei jenen ohne die Erkrankung.2 Darüber hinaus wurde…

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  • SARS-CoV-2 und Stoffwechsel: Risikoeinschätzung und Pathomechanismen

    Menschen mit Diabetes haben gegenüber stoffwechselgesunden Personen ein etwa zweifach ­höheres Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf; auch die COVID-assoziierte Mortalität ist um das etwa Zweifache erhöht.

    Neben der Hyperglykämie stellen auch häufige diabetesassoziierte Begleiterkrankungen, etwa ­Adipositas, Hypertonie sowie kardio- und zerebrovaskuläre Erkrankungen, Risikofaktoren für ein schlechteres Outcome dar.

    Patienten mit Diabetes mellitus befinden sich in einem prothrombotischen Zustand, in dem Inflammation und Hyperglykämie zu einer Überaktivierung der Thrombozytenfunktion und einer Verstärkung der COVID-19-­induzierten Hyperkoagulabilität beitragen können.

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  • Forschung in Zeiten der Pandemie

    Der Forschungsapparat läuft auch während der COVID-19-Pandemie, muss sich aber an regionale Einschränkungen und Schwierigkeiten anpassen.

    Zur Untersuchung des Krankheitsverlaufs von Typ-1-Diabetes wurden die internationalen Studien MELD-ATG und VER-A-T1D gestartet.

    DIABETES FORUM im Gespräch mit Univ.-Prof. Dr. Thomas Pieber von der Klinischen Abteilung für ­Endokrinologie und Diabetologie der Universitätsklink Graz.

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Zahn Krone

  • Hygiene in der Zahnarztpraxis – Anforderungen und Umsetzung

    Nur bei wenigen von uns hat sie es in den Rang eines Steckenpferdes geschafft: die validierte Instrumentenaufbereitung. Was Sie dennoch darüber und über die Hygienestandards im Allgemeinen wissen sollten, können Sie hier übersichtlich zusammengefasst nachlesen

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  • Verbreiterung der keratinisierten Mukosa an Implantaten – eine sinnvolle Maßnahme?

    Periimplantäre Mukositis und Periimplantitis sind häufig auftretende biologische Komplikationen an dentalen Implantaten; bei fast jedem zweiten Patienten wird eine periimplantäre Mukositis diagnostiziert und bei fast jedem vierten Patienten eine Periimplantitis (Derks & Tomasi 2015). Aufgrund dieser hohen Prävalenzzahlen sowie der…

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  • Augmentative Maßnahmen vor einer Implantation

    Die neue S2k-Leitlinie zum Thema „Implantologische Indikationen für die Anwendung von Knochenersatzmaterialien“ wurde im Juli 2020 durch die Autoren Prof. DDr. Bilal Al-Nawas, DDr. Markus Tröltzsch, PD DDr. Peer W. Kämmerer, DDr. Andreas Pabst, PD DDr. Matthias Tröltzsch, PD. DDr. Philipp Kauffmann, PD DDr. Eik Schiegnitz und PD DDr. Phillipp Brockmeyer in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Implantologie im Zahn-, Mund- und Kieferbereich (DGI) und der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) herausgegeben.

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Spectrum Onkologie

  • Biomarkerforschung in der Immunonkologie

    Eine Reihe von prädiktiven Biomarkern wird derzeit in der immunonkologischen Forschung evaluiert. Keiner dieser Marker ist aufgrund der Komplexität der Immunantwort als alleiniger Biomarker geeignet.

    Vielversprechender erscheint ein integrativer Ansatz, der die relevanten Faktoren der Tumorbiologie, des Tumormikroenvironments, der Umweltfaktoren und relevante patientenspezifische Faktoren berücksichtigt und daraus einen „Score“ ableitet, um damit im Sinne der personalisierten Immuntherapie die optimale immunonkologische Strategie für den Patienten zu identifizieren.

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  • Einblick in die GCP-konforme Durchführung der klinischen Studien am Prüfzentrum

    Verantwortungsbereiche des Prüfers und des Studienteams bei der GCP-konformen Durchführung von klinischen Studien: Protokollkonformität, Einverständniserklärung, Quelldaten. 

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  • Nebennierenrindenkarzinom – Management von Chirurgie bis systemische Therapie

    Das Nebennierenrindenkarzinom (Adreno-Cortical Carcinoma, ACC) stellt mit 0,5–2 Fällen pro 1.000.000 pro Jahr eine seltene Erkrankung dar, die aufgrund von Tumorlokalisation, möglicher endokriner Aktivität und oftmals hoher Aggressivität ein multidisziplinäres Management unter Mitbeteiligung von medizinischer Onkologie, Chirurgie und Endokrinologie erfordert1.

    Bei rund zwei Drittel der Patienten liegen bereits bei Erstdiagnose Fernmetastasen vor, und die Prognose dieser Patienten ist mit einem 5-Jahresüberleben von < 15 % sehr limitiert.

    Die einzige kurative Option ist die komplette Resektion im lokalisierten Krankheitsstadium. Bahnbrechende Erfolge mit immuntherapeutischen oder personalisierten Therapiekonzepten sind zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht absehbar.

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Das Medizinprodukt

Spectrum Psychiatrie

  • „Ausbildung künstlich gedeckelt“

    Wir haben derzeit nicht genug FachärztInnen, um die tatsächlich existierenden Krankenhausbetten zu betreiben. Auch die großen Lücken im niedergelassenen Bereich bei der Versorgung mit KassenfachärztInnen für Kinder- und Jugendpsychiatrie sind ein riesiges Problem.

    Home Treatment für Kinder und Jugendliche statt stationärer Behandlung: Kosten-Nutzen-Berechnungen zeigen, dass die Behandlungsqualität nicht schlechter ist, bei gleichzeitig geringerem finanziellem Aufwand.

    Starke Zunahme an stationär behandlungspflichtigen kinder- und jugendpsychiatrischen Erkrankungen als Folge des zweiten Pandemie-Lockdowns, besonders Depressionen und Essstörungen gehäuft.

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  • Nichtsuizidales selbstverletzendes Verhalten bei Jugendlichen

    Nichtsuizidales selbstverletzendes Verhalten (NSSV) tritt häufig im Jugendalter auf und nimmt im Erwachsenalter ab.

    Neben biologischen Faktoren gelten vor allem Mobbing und Missbrauch, „Ansteckungseffekte“ und die Zugehörigkeit zu spezifischen Jugendkulturen als Risikofaktoren.

    NSSV geht häufig zeitlich Suizidversuchen voraus.

    Die Therapie der Wahl stellt die Psychotherapie dar, wobei hier vor allem Evidenz für verhaltenstherapeutische Methoden vorliegt.

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  • Magersucht bei Jugendlichen

    Magersucht verursacht einen hohen Leidensdruck für Betroffene und ihre Familien.

    Es stehen gute evidenzbasierte Therapien zur Verfügung.

    Frühzeitige Erkennung und Zuführung zu spezifischer Intervention ist essenziell.

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Spectrum Urologie

  • Die urologische Studienzentrale in Wissenschaft und Ausbildung

    Kooperation des ärztlichen und nichtärztlichen Teams ist essenziell für die Qualität der klinischen Forschung.

    Netzwerke für den Austausch von Wissen und Erfahrungen.

    Interdisziplinäre Zusammenarbeit der Studienzentralen für die leitliniengerechte Umsetzung neuer Ergebnisse aus der klinischen Forschung.

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  • Hochspezialisierte Medizin für jeden und überall durch personalisierte Netzwerkmedizin

    Unser herkömmliches Versorgungssystem ist auf One-Drug-fits-all-Therapien ausgelegt, die dezentral und autonom von jedem Behandler bei geeigneter Indikation verschrieben werden können. Die Präzisionsmedizin stellt dieses dezentrale System fundamental auf den Kopf, da komplexe individuelle Merkmale (wie Gensequenzierung) einzelner Patienten zur Identifizierung der geeigneten Therapie herangezogen werden, die bisher nur in spezialisierten Zentren gemessen und ausgewertet werden können.

    Das Hauptstadturologie-Netzwerk erschließt für Patienten mit metastasiertem Prostatakarzinom nahezu barrierefrei den Zugang zu Spitzenmedizin. Es überwindet mit vergleichsweise einfachen Instrumenten Sektorengrenzen und räumliche Entfernungen zwischen Zentren der Hochleistungsmedizin sowie der wenig dicht versorgten Peripherie und spart Arztressourcen.

    Erkenntnisse aus den gewonnenen Real-World-Daten können als Feedback an die ambulanten Praxen und an die Patienten zurückgespiegelt werden. Es entsteht ein „virtuelles Krankenhaus“, das die Expertise der Uniklinik den Patienten in der Peripherie zugänglich macht, ohne ihren Wohnort zu verlassen.

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  • Highlights vom ASCO GU 2021

    Metastasiertes, kastrationsresistentes Prostatakarzinom (M1 CRPC) – vielversprechende neue Therapieansätze in den Studien ACIS (Apalutamid + Abirateron) und TheraP (177Lutetium-PSMA).

    Nierenzellkarzinom: Follow-up-Studien zu JAVELIN Renal 101 (Avelumab + Axitinib) und KEYNOTE-426 (Pembrolizumab + Axitinib).

    Blasenkarzinom: Daten-Update der Studien EV-301 (Enfortumab Vedotin), CheckMate 274 (Nivolumab adjuvant) und POUT (Gemcitabin + Cisplatin).

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Fakten der Rheumatologie

  • COVID-Impfung bei rheumatischen Erkrankungen

    Patient*innen mit entzündlich rheumatischen Erkrankungen sollen nach Ausschluss der Kontraindikationen ­jedenfalls gegen COVID-19 geimpft werden.

    Zum Zeitpunkt der COVID-19-Impfung sollten die Patient*innen eine möglichst geringe Krankheitsaktivität ­aufweisen.

    Daten zum Impfansprechen fehlen zwar derzeit, eine beeinträchtigte Impfantwort ist aber im Wesentlichen unter ­B-Zell-Depletion zu erwarten.

    Hinweise für eine erhöhte Nebenwirkungsrate oder die Verschlechterung der Grundkrankheit nach einer COVID-19-­Impfung liegen derzeit für dieses Patient*innenkollektiv nicht vor.

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  • Sorgenkind: Fingerpolyarthrose

    Die Fingerpolyarthrose ist und bleibt das Sorgenkind der Rheumatologie.

    Auch 2020 wurde keine effektive krankheitsmodifizierende Therapie

    Diätetische Maßnahmen könnten aber durchaus positive Wirkung zeigen.

    Zudem werden neue Kriteriensätze erarbeitet und Fragen zur radiografischen Diagnostik beantwortet.

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  • State of the Art: Diagnose und Therapie der Riesenzellarteriitis | 2 DFP-Punkte

    Lehrziel:

    • präemptive Therapie bei Riesenzellarteriitis (RZA) mit Augenbeteiligung
    • Stellenwert der bildgebenden Verfahren bei der Diagnose der RZA
    • Behandlung der RZA, inklusive kortikosteroidsparender Therapien
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neurologisch

  • Fit for Brain Run 2021

    Fit for Brain Alle Einnahmen des „Fit for Brain Run“ kommen den Betroffenen zugute! Die Österreichische Schlaganfall-Gesellschaft (ÖGSF) bestimmt das Projekt, für das die Mittel eingesetzt werden. Bereits seit mehreren Jahren wird mit dem „Fit for Brain Run“ Geld gesammelt,…

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  • Therapieprinzip B-Zell-Depletion

    Die B-Zell-Depletion mit Rituximab ist – trotz Off-Label-Anwendung – der derzeitige Therapiestandard in der Behandlung der Neuromyelitis-optica-Spektrum-Erkrankungen.

    Inebilizumab ist von der FDA zur Schubprophylaxe für Patient*innen mit Anti-Aquaporin-4-Antikörper-positiver NMOSD zugelassen.

    B-Zell-depletierende Therapien beeinflussen die Immunität nach Impfungen.

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  • Präanalytische Stabilität von Neurofilament-Leichtketten im Serum

    Einleitung Neurofilament-Leichtketten durchleben den Aufstieg zu einem der prominentesten Biomarker in der Neurologie. Ihre Fähigkeit, axonalen Schaden in Blut und Liquor zu objektivieren, erlaubt Implikationen für verschiedenste neurologische Erkrankungen. Mit der zunehmenden Anzahl an Studien, die diesen Biomarker klinisch und…

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PharmAustria

NephroScript

  • Corona (COVID-19) Schutzimpfung bei Patient*innen mit einer chronischen Nierenerkrankung

    Eine chronische Nierenerkrankung prädisponiert für einen schweren Verlauf einer COVID-19-Erkrankung. Das Nationale Impfgremium hat daher Patient*innen mit fortgeschrittener Niereninsuffizienz (eGFR < 45 ml/min), Dialysepatient*innen und Empfänger*innen von Nierentransplantaten sowie andere Patient*in­nen unter laufender Immunsuppression als Personen mit besonders hohem Risiko…

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  • Tumors, cysts, itching and a little IgAN

    Malignome vor NTX: Mortalität an der Dialyse vs. rezidivfreies Malignomüberleben.

    ADPKD: Gesamtnierenvolumen vs. eGFR-Verlauf?

    Difelikefalin: neuer κ-Opioidrezeptoragonist bei urämischem Pruritus.

    IgAN: RAAS-Blockade + SGLT-2-Inhibitor – die neue duale Nephroprotektion.

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  • Diabetes und CKD: neueste Studien und Daten

    KDIGO-Empfehlung mit höchstem Evidenzgrad für die First-Line-Therapie: SGLT-2-Hemmer als nephroprotektive bzw. antidiabetische Therapie bei ­diabetischen CKD-Patienten.

    In der DAPA-CKD-Studie signifikante positive Effekte durch den SGLT-2-Hemmer Dapagliflozin auch bei nichtdiabetischen CKD-Patienten.

    In der EMPEROR-REDUCED-Studie signifikante nephroprotektive Benefits durch den SGLT-2-Hemmer Empagliflozin bei Patienten mit systolischer Herzinsuffizienz (HFrEF).

    In der FIDELIO-DKD-Studie signifikante Reduktion renaler und kardiovaskulärer Endpunkte durch den Aldosteron-Blocker Finerenon bei Typ-2-Diabetikern mit albuminurischer CKD.

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Spectrum Pathologie

  • Klassifikation invasiver Mammakarzinome

    Invasive Mammakarzinome stellen eine heterogene Gruppe von Tumoren dar, die prinzipiell auf Basis histopathologischer Merkmale klassifiziert werden.

    Daneben hat sich zunehmend eine Einteilung auf Basis biologischer Eigenschaften entwickelt.

    Die Klassifikation hat sowohl therapeutische als auch prognostische Relevanz, daher ist eine Vereinheitlichung der Terminologie wesentlich.

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  • Mammakarzinom – der diagnostische Ablauf in der Pathologie

    Biomarker-Untersuchungen wie Östrogen- und Progesteronrezeptoren, HER2/neu und Ki-67 erlauben seit Jahren eine individuelle Therapieplanung beim Mammakarzinom.

    Neue Biomarker wie PD-L1 oder PIK3CA-Mutationsanalysen ermöglichen die zielgerichtete Therapiewahl im Falle von Rezidiven.

    Eine Herausforderung stellen immer mehr Untersuchungen am oftmals kleinen Biopsiematerial dar, welches zunehmend auch für translationale klinische Studien zur Verfügung gestellt werden muss.

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  • COVID-19: Renaissance der Autopsie in Zeiten der Pandemie

    Durch die Obduktion von COVID-19-Erkrankten können Pathologen zu einem besseren Verständnis dieser neuen Infektionskrankheit beitragen, entsprechende Schutzmaßnahmen müssen aber eingehalten werden.

    Neben der Morphologie kann auch die Molekularpathologie wichtige neue Aspekte liefern, insbesondere in infektiologischer und epidemiologischer Hinsicht.

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