Die Highlights im Oktober

Apotheker Krone

  • Mikrokosmos im Mund: Immunbollwerk und sensibles Gleichgewicht

    Störungen im oralen Mikrobiom äußern sich in einer reduzierten Keimvielfalt und/oder in Veränderungen der relevanten Anteile von bestimmten Spezies. Sie können sich sowohl lokal als auch auf den gesamten Gesundheitszustand auswirken. Die Forschung für eine gezielte positive Beeinflussung macht indessen große Fortschritte, wie HNO-Facharzt Dr. Wolfgang Luxenberger im Interview berichtet.

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  • Windpocken: keine harmlose Kinderkrankheit

    Ein hochansteckender Erreger, Reaktivierung im Erwachsenenalter und anfänglich unspezifische Symptome kennzeichnen eine Krankheit mit vielen Namen.

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  • Der Blick über die Grenze – Spanien

    In Spanien gibt es bei einer Einwohnerzahl von 47 Millionen keine Hausapotheken, doch mehr als 22.000 öffentliche Apotheken. Damit ist der spanische Staat noch vor Frankreich das apothekenreichste Land Europas. Trotz Gebietsschutzregelung auf der Grundlage von Bevölkerungsanzahl und Entfernungskriterien ist…

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PharmAustria

Ärzte Krone

  • HNO-Infekte in der allgemeinmedizinischen Praxis

    Der Großteil der HNO-Infekte ist viral bedingt und wird mit NSAR bzw. Kortison behandelt – eine Antibiotikagabe ist in den meisten Fällen nicht notwendig. Für die Behandlung der chronischen Sinusi­tis kommen seit Kurzem auch Antikörpertherapien zum Einsatz.

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  • Schwindel im Alter: eine häufige Diagnose

    Schwindel im Alter ist eine multifaktoriell bedingte Folge des Alterungsprozesses. In den meisten Fällen lässt sich die Ursache mit Hilfe einer ausführlichen Anamnese feststellen. Die Therapie sollte beim alten Menschen auf verschiedenen Ebenen erfolgen, vor allem, um Gangsicherheit und Lebensqualität zu verbessern.

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  • Diagnose Brustkrebs: Wege der Patienten

    In der Betreuung von Brustkrebspatientinnen haben der ambulante und der stationäre Bereich unterschiedliche Aufgaben. Enge Kooperation ist die Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches Patientenmanagement.

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Spectrum Onkologie

  • Krebsassoziierte venöse Thromboembolie

    PatientInnen mit Krebserkrankungen haben ein erhöhtes Risiko für venöse Thromboembolien (VTE).

    Risikofaktoren für die krebsassoziierte VTE beinhalten zugrundeliegende PatientInnen-Charakteristika, spezifische Faktoren der Tumorerkrankung sowie antineoplastische Therapien.

    Thromboembolische Komplikationen unter einer Krebserkrankung führen zu einer erhöhten Mortalität und Morbidität.

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  • Thrombopenie und Thrombosen – seltene, aber schwere Folgen durch COVID-19-Vakzine

    Die Vakzin-induzierte immunthrombotische Thrombozytopenie (VITT) ist durch eine Blutgerinnungsstörung, die zum Auftreten von Thrombosen führen kann, gekennzeichnet; es kann zu einer Verbrauchskoagulopathie mit erniedrigtem Fibrinogen und stark erhöhtem D-Dimer kommen.

    Die VITT-Differentialdiagnosen sind überschaubar, ein Algorithmus kann zur Diagnosesicherung herangezogen werden.

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  • Startschuss für das Projekt „Brustkrebs-Forum“

    Eine Webinar-Reihe, die durch eine Kooperation zwischen der österreichischen Bundesregierung und der Medizinischen Universität Wien ins Leben gerufen wurde, soll mehr Bewusstsein und Aufklärung zum Thema schaffen.

    In 12 Modulen mit kostenloser Teilnahme sprechen österreichische Top-Experten über verschiedene Themen mit Schwerpunkt Vorsorge, Diagnose und Behandlung.

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Spectrum Urologie

  • Uroonkologische Highlights des ASCO 2021

    Prostatakarzinom
    Präsentierte Studien:

    VISION-Trial: Signifikante Verlängerung des radiografischen progressionsfreien (rPFS) und Gesamtüberlebens (OS) durch 177Lu-PSMA-617 + Standard of Care (SOC) im metastasierten, kastrationsrefraktären Setting des Prostatakarzinoms (mCRPC).

    PEACE-1-Trial: Beeindruckende Verlängerung des rPFS durch Abirateronacetat/Prednison + Androgendeprivation (ADT) + Docetaxel um im Median ~2,5 Jahre im Setting des de novo metastasierten, hormonsensitiven Prostatakarzinoms (mCSPC).


    Nierenzellkarzinom
    Präsentierte Studien:

    KEYNOTE-564: Erste positive Phase-III-Studie bezogen auf „Disease-free survival“ (DFS) mittels adjuvanter Immuntherapie (IO) mit Pembrolizumab nach Nephrektomie bei klarzelligem Nierenzellkarzinom (ccRCC).

    Update KEYNOTE-426: Mit 43 Monaten längstes Follow-up einer Anti-PD-1/L1-IO in Kombination mit VEGF/VEGFR-Inhibition in der Erstlinientherapie des fortgeschrittenen/metastasierten ccRCC.

    BONSAI: Positive Phase-II-Studie mit Cabozantinib in der Erstlinientherapie des metastasierten Ductus-Bellini-Karzinoms (mCDC).


    Blasenkarzinom
    Präsentiert werden die Updates der Studien:

    EV-201 Cohort 2: Enfortumab-Vedotin bei cisplatinunfitten Patienten nach Progress unter einer PD-1/PD-L1-Inhibition.

    SWOG S1605: Atezolizumab bei Patienten mit BCG-refraktärem nichtmuskelinvasivem High-Risk-Urothelkarzinom.

    KEYNOTE-045: Pembrolizumab in der Zweitlinientherapie des lokal fortgeschrittenen/metastasierten Urothelkarzinoms.

    KEYNOTE-052: Pembrolizumab bei cisplatinunfitten Patienten in der Erstlinientherapie.

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  • Neurogene Darmfunktionsstörungen

    Die Funktionsweise von Darm und Beckenboden ist sehr komplex, dabei spielt die Innervation eine wichtige Rolle. Der Darm selbst verfügt über ein selbstständiges Nervensystem innerhalb der Darmwandmuskulatur, der sogenannte Plexus myentericus, der für die Peristaltik hauptverantwortlich ist; aber auch das…

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  • Unterschätzte urogenitale Dermatosen

    Bei anogenitalem Juckreiz, rezidivierenden Infektionen und klinischen Merkmalen sollte an Lichen sclerosus und planus gedacht werden.

    Beratung betroffener Patienten bei sexuellen Funktionsstörungen.

    Eine frühe und konsequente Behandlung kann Komplikationen wie Vernarbungen und das Risiko einer Karzinomentwicklung verringern.

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Arzt und Praxis

  • Dort sein, wo alles nur besser werden kann.

    Die Organisation „Ärzte ohne Grenzen“ (Médecins Sans Frontières) feiert heuer ihr 50-jähriges Bestehen (Gründungsdatum 21.12.1971) und hat mittlerweile 25 nationale bzw. regionale Mitgliedsverbände, darunter die österreichische Sektion, die als Verein organisiert seit 1994 besteht. Dr. Michael Rösch ist Vorstandsmitglied von Ärzte ohne Grenzen Österreich und war seit 2008 selbst als Arzt in Nigeria, Iran, Ukraine, Gaza und zuletzt vergangenen Winter in Haiti im Einsatz. ARZT & PRAXIS sprach mit dem Facharzt für Orthopädie u. a. über die Arbeit von Ärzte ohne Grenzen, seine eigenen Erfahrungen und darüber, was man mitbringen muss, um bei Ärzte ohne Grenzen tätig zu werden.

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  • Autoinflammatorische Syndrome (AIS) bei Erwachsenen | 2 DFP-Punkte

    Lernziel:
    Im Rahmen der Fortbildung soll ein Überblick über die wichtigsten autoinflammatorischen Erkrankungen bei Erwachsenen vermittelt werden. Die klinischen Charakteristika und aktuelle moderne Therapiekonzepte werden für die jeweiligen Erkrankungen diskutiert.

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  • Schmerztherapie und ihre Auswirkungen auf unterschiedliche Organsysteme | 2 DFP-Punkte

    Lernziel:
    • Organbezogene Risikoabschätzung eines Schmerzpatienten
    • Risikoadaptierte Analgetikaauswahl (Schwerpunkt Nicht-Opioide)
    • Einsatz von Antidepressiva und Antikonvulsiva in der Schmerztherapie

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NephroScript

  • Hämodialyse und Peritonealdialyse – neue Studiendaten

    Im Bereich HD tut sich etwas auf dem Gebiet des urämischen Pruritus sowie der Antikaogulation bei Vorhofflimmern.

    Dialyse bei kritisch kranken Patient*innen macht wohl wirklich erst dann Sinn, wenn die Patient*innen die Dialyse tatsächlich brauchen.

    Neue Guidelines können helfen, gemeinsam mit Patient*innen eine gute Betreuung an der PD zu ermöglichen.

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  • Interleukin-6-Antagonismus in der Nierentransplantation

    Für die prognostisch ungünstige chronische Antikörper-mediierte Abstoßung (ABMR) gibt es noch keine evidenzbasierte Therapie.

    Das multifunktionelle Zytokin Interleukin 6 spielt eine bedeutende Rolle als ­Regulator von Inflammation und B-Zell-Immunität.

    Dieses Zytokin wird derzeit als Target einer ABMR-Therapie evaluiert, wobei hier die ­Ergebnisse erster unkontrollierter Fallserien und einer rezenten randomisierten Pilotstudie auf therapeutische Effizienz hinweisen, allerdings um den Preis eines potenziell erhöhten gastrointestinalen Komplikationsrisikos.

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  • ÖDTR-Jahresbericht und QUASI-Daten 2019

    Die Inzidenz der Nierenersatztherapie blieb 2019 in Österreich im Vergleich zu den letzten Jahren auf einem stabilen Niveau, während die Prävalenz weiterhin leicht anstieg.

    Hauptsächliche Ursachen einer dialysepflichtigen Niereninsuffizienz blieben vaskuläre ­Nierenerkrankungen sowie der Diabetes mellitus Typ 2.

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Diabetes Forum

  • Pankreastransplantation – bei wem, wann und wieso?

    Die kombinierte Nieren-Pankreas-Transplantation hat sich seit ihrer Einführung im Jahr 1966 zu einer etablierten Therapieoption des dialysepflichtigen Typ-1-Diabetes entwickelt.

    Durch die Wiederherstellung der Glukosehomöostase wird das Fortschreiten von Sekundärerkrankungen gestoppt bzw. verlangsamt, wodurch ein positiver Effekt auf die Morbidität und Mortalität des Typ-1-Diabetes erzielt wird.

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  • Einfluss der COVID-19-Pandemie auf die diabetische Ketoazidose

    In einer umfangreichen englischen Studie wurden die Hospitalisierungen aufgrund von diabetischen Ketoazidosen (DKA) bei Diabetes-Patienten während der COVID-19-Pandemie mit Daten aus den Vorjahren verglichen, um einen möglichen Zusammenhang zwischen einer SARS-CoV-2-Infektion und dem Auftreten einer DKA zu untersuchen.

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  • Antihyperglykämische Präparate neben Insulin

    Der Einsatz von Metformin bei T1D wird aufgrund inkonsistenter Studienergebnisse in Leitlinien nicht ­generell empfohlen, kann jedoch bei bestimmten Patienten erwogen werden.

    GLP-1-RA zeigten positive Effekte auf Insulindosis, Körpergewicht und glykämische Kontrolle; der klinische Nutzen ist allerdings durch das vermehrte Auftreten von Hyperglykämien limitiert.

    Der potenzielle Nutzen von SGLT-Hemmern dürfte für Menschen mit Typ-1-Diabetes klinisch bedeutsam sein; die richtige Patientenauswahl und Strategien zur Reduktion des Ketoazidoserisikos sind für die sichere ­Anwendung aber von größter Wichtigkeit.

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Spectrum Dermatologie

  • Fälle aus dem Tumorboard

    Zur Behandlung nichtmelanozytärer Hauttumoren stehen neben operativen Eingriffen auch strahlen­therapeutisch-radioonkologische, molekular zielgerichtete und immuntherapeutische Therapieansätze zur Verfügung, die ggfs. auch miteinander kombiniert werden können. Ein individueller Behandlungsplan wird von Experten verschiedener Fachrichtungen im sogenannten Tumorboard erstellt.

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  • Von Unguis incarnatus bis Onychomykose

    Patienten mit krankhaften Veränderungen des Nagelapparates und des umliegenden Gewebes sind in der von OÄ Dr. Susanne Stern geleiteten Spezialambulanz für Nagelveränderungen am Ordensklinikum Linz bestens aufgehoben. Ihr Anspruch: sowohl konservativ als auch operativ immer am neuesten Stand zu sein.

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  • Dermatologische Forschung am Puls der Zeit

    Die 6. ÖGDV-Wissenschaftstage fanden von 25. bis 26. Juni 2021 als Hybrid-Veranstaltung statt, mit Teilnehmern aus der Ferne und vor Ort in Mondsee (Salzburg).

    Die längst etablierte Veranstaltung bringt erfahrene und junge Gleichgesinnte zusammen, mit dem Ziel, die dermatologische Forschung in Österreich ­voranzubringen.

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Gyn-Aktiv

  • Sieben Jahre endokrine Therapie bringen das beste Ergebnis

    Die österreichische Studiengruppe ABCSG untersuchte weltweit erstmals die optimale Dauer einer langjährigen Antihormontherapie bei der Behandlung von postmenopausalem Brustkrebs in einer breitangelegten klinischen Studie. ABCSG 16/S.A.L.S.A. stand unter der Leitung der BrustkrebsexpertInnen Univ.-Prof. Dr. Michael Gnant, ­Assoz. Prof. Priv.-Doz. Dr. Marija Balic, Univ.-Prof. Dr. Richard Greil, Univ.-Prof. Dr. Christian Marth und Univ.-Prof. Dr. Christian Singer sowie weiteren SpezialistInnen der teilnehmenden österreichischen Zentren.

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  • Thin HSILs

    Aktuelle Forschungsmodelle zur Pathogenese des plattenepithelialen Zervixkarzinoms basieren auf der HPV-Infektion des mehrschichtigen, reifen, d. h. glykogenisierten Plattenepithels, in dem klassische thick High-grade Squamous Intraepithelial Lesions (thick HSILs) entstehen.

    Proliferierende Reservezellen und ein unreifes, d. h. noch nicht glykogenisiertes, metaplastisches ­Plattenepithel der Transformationszone (TZ) können jedoch ebenso von HPV infiziert werden, was bisher wenig wissenschaftliche Beachtung fand. Hier entwickeln sich dünne HSILs (thin HSILs) als morphologisch fassbare Manifestationen einer transformierenden HPV-Infektion.

    Ein Großteil der plattenepithelialen Zervixkarzinome entsteht über die HPV-Infektion proliferierender Reservezellen innerhalb des endozervikalen Zylinderepithels.

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  • Teenagerschwangerschaft und -geburt

    In Teenagerschwangerschaften ist das Outcome von Müttern und Kindern bezogen auf ­nahezu alle Parameter, die in Studien untersucht wurden, schlechter, wobei sich die ­Verbesserung des Outcomes direkt proportional zum Alter verhält.

    Eine einfühlsame und kompetente nicht bewertende Haltung könnte den Zugang zu Vorsorge­untersuchungen niederschwelliger für die werdenden Mütter gestalten und so eine bessere ­Versorgung und ­Prognose für Mutter und Kind erreichen.

    Die postpartale Verhütungsberatung der jungen Mutter sollte ein zentraler Punkt in der ­Versorgung sein, da eine rasch folgende zweite Schwangerschaft die Situation der Mutter, aber auch die des ersten Kindes entscheidend verschlechtert.

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Universum Innere Medizin

  • Das biopsychosoziale Modell von Krankheit und Gesundheit

    Der Mensch ist mehr als eine komplexe Maschine. Univ.-Prof. Dr. Gabriele Moser ist Gastroenterologin und Psycho­therapeutin und leitet an der Klinischen Abteilung für Gastroenterologie in Wien die Psychosomatik-Ambulanz. Im Interview mit UNIVERSUM INNERE MEDIZIN erläutert sie das bio-psycho-soziale Modell von Krankheit und Gesundheit. Sie plädiert für eine integrierte psychosomatische Versorgung in den Spezialambulanzen der Inneren Medizin ebenso wie der Dermatologie, Kinderheilkunde, Gynäkologie und anderen Spezialfächern.

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  • Sport und Gewichtsregulation

    Bewegung stellt gemeinsam mit ausgewogener Ernährung die Basis für einen gesunden Lebensstil dar und ist daher unverzichtbar.

    Bewegung als alleinige Maßnahme zur Gewichtsreduktion einzusetzen, führt meist zu bescheidenen Gewichtsverlusten, bewirkt jedoch eine Umwandlung von Fettmasse in „lean body mass“.

    Für das Halten eines erreichten Gewichts unter Beibehalten einer entsprechenden Lebensqualität muss die sportliche Aktivität lebenslang beibehalten werden.

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  • Kinderonkologie

    Krebserkrankungen im Kindes- und Jugendalter sind selten.

    Trotz der Behandlungserfolge der letzten Dekaden sind Krebserkrankungen bei Kindern und Jugendlichen in Industrieländern immer noch die häufigste krankheitsbedingte Todes­ursache.

    Die Mehrzahl der Überlebenden entwickelt im Laufe des Lebens klinisch relevante Gesundheitsprobleme.

    Deshalb sind weitere Verbesserungen der Behandlung und der Langzeitbetreuung nach erfolgreicher Primärtherapie erforderlich.

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Fakten der Rheumatologie

  • Frühtherapie der axialen Spondyloarthritis (axSpA)

    Die frühen Krankheitsphasen der axialen SpA sind durch eine entzündliche Aktivität mit funktionellen ­Einschränkungen charakterisiert.

    Die Therapie besteht deshalb in einer antiphlogistischen Therapie mit NSAR und lokal mit Glukokortikoiden sowie in einer regelmäßig durchzuführenden physikalischen Therapie.

    Wird damit das Therapieziel einer Remission oder zumindest einer niedrigen Krankheitsaktivität nicht erreicht, sollen TNF- und IL-17-Inhibitoren angewendet werden.

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  • Systemischer Lupus erythematodes: Welche Medikamente sind in der Frühtherapie indiziert?

    Die Frühtherapie des SLE wird in Anpassung an die individuelle Krankheitsaktivität mit verschiedenen ­immunsuppressiven Medikamenten durchgeführt.

    Hydroxychloroquin sollte ab Diagnosestellung fixer Bestandteil der SLE-Therapie sein.

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  • Frühtherapie der ANCA-assoziierten Vaskulitiden

    Eine frühe Therapie der AAV ist wichtig zur Verhinderung von irreversiblen Organschäden, insbesondere der Niereninsuffizienz.

    Rituximab hat sich als Therapie der Wahl bei der Remissionsinduktion der AAV etabliert.

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neurologisch

  • ERN – Rare Neurological Disease Network

    Das ERN-RND wird das erste wirklich paneuropäische ERN sein, das die gesamte europäische neurologische Expertise in einem Netzwerk vereint.

    Durch ein zentrales Register, das Patient*innen mit seltenen Krankheiten erfasst, sollen im ERN-RND die klinische Forschung und klinische Studien mit entsprechenden Teilnehmerzahlen im europäischen Verbund auch bei seltenen Krankheiten in Zukunft ermöglicht werden.

    Aktuelle Herausforderungen für alle ERN sind die Harmonisierung der Behandlungsqualität für Patient*innen innerhalb der EU sowie die systematische Integration der ERNs in bisher sehr unterschiedliche nationale Gesundheitssysteme in den Ländern der EU.

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  • Aus E-pilepsy wird EpiCARE

    Die Idee der Referenznetzwerke ist es, das Wissen zum Patienten/zur Patientin fließen zu lassen, zudem stehen die Zentren jede Krankenanstalt und auch niedergelassenen Neurolog*innen als Ansprechpartner zur Verfügung.

    Die EU hat die ERNs beauftragt, nationale Kompetenznetzwerke aufzubauen und zusammen­-zu­arbeiten, was bereits jetzt mit den Zentren Wien und Salzburg vorgelebt wird.

    Die Organisation des Typ-B-Expertisezentrums für seltene und komplexe Epilepsien in Salzburg umfasst lokale Kooperationen vor Ort, nationale Kooperation mit dem EpiCARE Partnerzentrum in Wien und internationale Vernetzung im EpiCARE ERN.

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  • COVID-19 und Schlaganfall

    Schlaganfallversorgung in der Steiermark während und nach der ersten COVID-19-Pandemiewelle

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Das Medizinprodukt

Spectrum Psychiatrie

  • „Mit Genetik zu Antworten auf pathophysiologische Fragen“

    Mit Univ.-Prof. Dr. Dan Rujescu hat am 1. Mai 2021 ein international renommierter und für seine Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der biologischen Psychiatrie vielfach ausgezeichneter Wissenschafter die Leitung der Abteilung für Allgemeine Psychiatrie an der MedUni Wien angetreten. Prof. Rujescu…

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  • Bildgebung auf dem Weg zur Präzisionsmedizin in der Psychiatrie

    Der Einsatz bildgebender Verfahren – wie CT, MRT, SPECT etc. – ermöglicht ein deutlich erweitertes Verständnis zentralnervöser Abläufe und deren Funktion bei psychiatrischen Erkrankungen.

    Bei Major Depression zeigen morphologische und funktionelle MRT-Untersuchungen, dass verschiedene Hirnregionen überaktiv und manche unteraktiv sind und insgesamt eine Diskonnektivität aufweisen.

    Mit Hilfe der PHNO-PET-Untersuchungen kann eindrucksvoll dargestellt werden, dass die Schizophrenie eine Erkankung mit einer hyperdopaminergen Stoffwechsellage im ZNS ist.

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  • Psychiatrie-Genetik und -Pharmakogenetik bei bipolarer affektiver Störung

    Forscher des Psychiatric Genomics Consortium (PGC) identifizierten 64 Regionen des Genoms, die das Risiko für eine bipolare affektive Störung erhöhen, insbesondere in Genen, die Ziele von Antipsychotika, Kalziumkanalblockern, Antiepileptika und Anästhetika kodieren.

    Erst ein Orchester aus Genvarianten führt zur Prädisposition für die bipolare affektive Störung, deshalb ist eine individuelle Risikoprädiktion mit Polygenic Risk Scores derzeit nicht möglich.

    Ein praktisch sehr gut anwendbares Gebiet der Genetik ist jedoch die Pharmakogenetik, intensiv beforscht werden unter anderem polygene Risiko-Scores für eine Lithium-Response.

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AHOP-News

  • Multiples Myelom: Nebenwirkungsmanagement 2021

    In der Behandlung des multiplen Myeloms wird eine Vielzahl neuer Therapieoptionen getestet: monoklonale Antikörper, Proteasom-Inhibitoren, Antikörperkonjugate, bispezifische Antikörper, IMiD, CELMoD und CAR-T-Zellen.

    Diese Entwicklungen führen zu neuen pflegerischen Herausforderungen in der Betreuung und Beratung.

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  • Palliative Sedierung am Lebensende

    Zur Leidenslinderung ist eine palliative Sedierung als Ultima Ratio eine Therapiemaßnahme, um therapierefraktäre Symptome am Lebensende abzuschwächen.

    Palliative Sedierung ist somit kein medizinischer Standard und bedarf der Expertise eines multiprofessionellen Teams.

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  • Schlafstörungen und mögliche Hilfestellungen für Krebsbetroffene

    Schlaf wirkt Wunder für Gesundheit und Wohlbefinden, ist jedoch sehr störungsanfällig.

    Schlafstörungen sind häufig. Sie werden allerdings unterschätzt und insbesondere auch bei Krebsbetroffenen vernachlässigt.

    Pflegefachpersonen können eine wichtige Rolle spielen, um Krebsbetroffenen einen erholsameren Schlaf zu ermöglichen.

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Spectrum Pathologie

  • Klassifikation invasiver Mammakarzinome

    Invasive Mammakarzinome stellen eine heterogene Gruppe von Tumoren dar, die prinzipiell auf Basis histopathologischer Merkmale klassifiziert werden.

    Daneben hat sich zunehmend eine Einteilung auf Basis biologischer Eigenschaften entwickelt.

    Die Klassifikation hat sowohl therapeutische als auch prognostische Relevanz, daher ist eine Vereinheitlichung der Terminologie wesentlich.

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  • Mammakarzinom – der diagnostische Ablauf in der Pathologie

    Biomarker-Untersuchungen wie Östrogen- und Progesteronrezeptoren, HER2/neu und Ki-67 erlauben seit Jahren eine individuelle Therapieplanung beim Mammakarzinom.

    Neue Biomarker wie PD-L1 oder PIK3CA-Mutationsanalysen ermöglichen die zielgerichtete Therapiewahl im Falle von Rezidiven.

    Eine Herausforderung stellen immer mehr Untersuchungen am oftmals kleinen Biopsiematerial dar, welches zunehmend auch für translationale klinische Studien zur Verfügung gestellt werden muss.

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  • COVID-19: Renaissance der Autopsie in Zeiten der Pandemie

    Durch die Obduktion von COVID-19-Erkrankten können Pathologen zu einem besseren Verständnis dieser neuen Infektionskrankheit beitragen, entsprechende Schutzmaßnahmen müssen aber eingehalten werden.

    Neben der Morphologie kann auch die Molekularpathologie wichtige neue Aspekte liefern, insbesondere in infektiologischer und epidemiologischer Hinsicht.

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