Die Highlights im Dezember

Apotheker Krone

  • Die Herausforderungen des Alter(n)s

    Der Alterungsprozess beginnt schon sehr früh. Ab Mitte 20 verkleinert sich beispielsweise schon das Lungenvolumen aufgrund sinkender Lungenbläschenproduktion, die Sauerstoffversorgung im Blut sinkt kontinuierlich. Im Lauf des Lebens nimmt auch die Produktion der Haarzellen im Innenohr ab, was zu einer…

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  • Long-COVID: das unberechenbare Phantom

    Während wir lange dachten, dass die problematische Phase der SARS-CoV-2-Infektion für die meisten Patienten nach vier Wochen überstanden ist und der negative PCR-Test das Ende des Leidens bedeutet, ist mittlerweile klar, dass für einen beträchtlichen Teil der Infizierten der Weg zurück in die ­Normalität ein langer ist.

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  • Der Blick über die Grenze – Großbritannien – Part 2

    Die COVID-19-Pandemie hat in vielerlei Hinsicht eine Katalysatorwirkung auf Veränderungen. Im UK sind telefonische Beratungsgespräche mit dem Hausarzt sehr beliebt. Der Anteil solcher Gespräche hat sich von 13 % vor der Pandemie auf mittlerweile 42 % mehr als verdreifacht. Während…

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Ärzte Krone

  • Psychosen im Alter richtig zuordnen

    Psychotische Symptome wie Halluzinationen und Wahnphänomene kommen im Alter bei verschiedenen Syndromen und Störungen vor. Der Einsatz von Antipsychotika bildet die Grundlage für die Behandlung, jedoch ist im Alter auf höhere Nebenwirkungsraten und Interaktionen mit anderen Medikamenten zu achten, wie Prim. Dr. Christian Jagsch im Gespräch mit der Ärzte Krone erläutert.

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  • „Akne“ – ein Begriff, doch völlig verschiedene Krankheiten

    Die Behandlung der Akne vulgaris und der Rosazea erfolgt in Abhängigkeit vom Erkrankungsstadium und reicht von Hautpflege und lokaltherapeutischen Maßnahmen bis hin zu langfristigen systemischen Therapien mit Antibiotika und/oder Retinoiden. Bei der Rosazea kommt zudem auch ein neues Sympathomimetikum zum Einsatz.

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  • Fallbericht Einseitige Beinschwellung als diagnostisches Mysterium

    Ein 45-jähriger Mann ohne bekannte Vorerkrankungen leidet seit etwa 6 Wochen an einer plötzlich aufgetretenen, leicht progredienten Schwellung des rechten Beines. Die Schwellung ist nicht schmerzhaft und persistiert Tag und Nacht.

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Universum Innere Medizin

  • Den Krebs „aushungern“? Nahrungsrestriktion als Gefahr für onkologische Patienten

    Crash-Diäten führen zu Mangelernährung, die das Tumorwachstum begünstigen können.

    Mangelernährung ist eine häufige Erscheinung bei malignen Erkrankungen.

    Ausreichende Kalorien- und Nährstoffzufuhr ist für Krebspatienten essenziell.

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  • Wie Archaeen die Gesundheit beeinflussen

    Methanbildende Archaeen sind Bestandteil des menschlichen Darmmikrobioms.

    Sie werden mit verschiedenen Prozessen bei Gesundheit und Krankheit in Verbindung gebracht; bisher ist jedoch kein einziger pathogener Vertreter bekannt.

    Die Anwesenheit von methanogenen Archaeen im Darm optimiert den Abbau von Ballaststoffen und die Bildung von kurzkettigen Fettsäuren.

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  • KDIGO-Glomerulonephritis-Leitlinien 2021

    KDIGO 2021 Clinical Practice Guideline on Glomerular Diseases publiziert.

    Neues Web-/App-Tool ermöglicht Risikoabschätzung und Prognose bei IgAN zum Diagnosezeitpunkt.

    IgA-Nephropathie: Auch STOP-IgAN-Langzeitdaten ohne Nutzenbeleg für Immunsuppression, SGLT2-Inhibitoren möglicherweise von Nutzen als Progressionshemmer bei IgAN.

    Membranöse Nephropathie: Immunsuppressive Therapie bei MN risikoadaptiert je nach Progressionsrisikofaktoren.

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Gyn-Aktiv

  • Wesentliche Ergebnisse des BKFP 2014–2019

    Die Strukturqualität des BKFP ist als sehr gut zu beurteilen, die Teilnahme- und Wiederteil­nahme-Raten sind jedoch nicht ideal und schwächen die potenzielle Senkung des Mortalitätsrisikos durch das Screening.

    Der Einsatz der Sonografie im Screening hat keineswegs zu einer Verschlechterung der Spezifität, d. h. ­Zunahme der falsch-positiven Befunde geführt.

    Forderungen aus der Analyse der Intervallkarzinome: Einladungen ab 40 Jahren an Stelle von Opt-in, zwischen 40 und 55 Jahren verkürztes Screeningintervall von 24 auf 12 Monate.

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  • Neue molekularbiologische Charakterisierung des Endometriumkarzinoms

    Durch die molekularbiologische Charakterisierung des Endometriumkarzinoms werden 4 molekulare Subtypen unterschieden.

    Diese sind mit einer neuen Risikoklassifizierung verbunden und beeinflussen erheblich die ­Indikation, aber auch die Art der adjuvanten Therapie.

    Somit sind laut den ProMisE-Kriterien die POL∈-Mutationsanalyse sowie die Bestimmung des ­Mismatch-Repair- und des p53-Status als integraler Bestandteil der endgültigen Befundung durch die Pathologie beim Endometriumkarzinom zu sehen.

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  • CTG-Monitoring und die neue S3-Leitlinie „Vaginale Geburt am Termin“

    Die neue S3-Leitlinie „Vaginale Geburt am Termin“ behandelt erstmals das vollständige ­vaginale ­Geburtsmanagement von Termingeburten.

    Aufgrund einer fundamental unterschiedlichen Betrachtungsweise hat der Vorstand der OEGGG das in der Leitlinie empfohlene und grundlegend veränderte fetale Überwachungs­management ­abgelehnt und somit für Österreich nicht freigegeben.

    Die OEGGG als Fachgesellschaft distanziert sich darüber hinaus von der nicht evidenzbasierten ­Darstellung der sog. Hausgeburtshilfe und lehnt diese unter Sicherheitsaspekten für Mutter und Kind ab.

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Spectrum Dermatologie

  • Melanom bei betagten Patienten

    Infolge der demografischen Alterung müssen immer mehr ältere Melanompatienten versorgt werden. Welche Therapien sind für diese Patientenpopulation sicher und wirksam? Wie ist das Nutzen-Risiko-Verhältnis einzuschätzen? Was hilft bei schwierigen Therapieentscheidungen? Antworten auf diese Fragen gibt Prim. Univ.-Prof. Dr. Franz Trautinger.

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  • Aktuelles zum Pruritus

    Jeder Fünfte in unseren Breiten leidet zumindest einmal im Lauf seines Lebens unter chronischem Pruritus (Dauer ≥ 6 Monate).

    Der Weg zu einer erfolgreichen Therapie des Pruritus führt über eine gute Diagnostik, wobei der Anamnese und klinischen Untersuchung der Haut besondere Bedeutung zukommt.

    Mehrere Medikamente für chronischen Pruritus bzw. chronische Prurigo werden aktuell untersucht, darunter JAK-Inhibitoren, Interleukin-31-Blocker sowie Mu-Opiat-Rezeptor-(MOR-)Antagonisten und Kappa-Opiat-Rezeptor-(KOR-)Agonisten.

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  • Tattooentfernung mit Lasertechnologie

    Bei der selektiven Photothermolyse werden Zielstrukturen mithilfe eines Lasers thermisch zerstört, ohne die umgebende Haut zu schädigen.

    Damit ist es auch möglich, Tattoos ­weitgehend narbenfrei zu entfernen. Der Erfolg der Tattooentfernung hängt von Intensität und Menge der ­Farbpigmente sowie von der Größe des Tattoos ab. In jedem Fall sind mehrere bis viele Sitzungen erforderlich.

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Diabetes Forum

  • 100 Jahre Insulintherapie

    2021 hat sich ein zentrales Ereignis der Medizingeschichte zum 100. Mal gejährt. Die Entdeckung und Isolierung von Insulin legte den Grundstein für die erste wirksame Therapie des Diabetes mellitus. Anlässlich dieses Jubiläums fassen österreichische Experten die wichtigsten Fortschritte der Insulintherapie und deren Bedeutung für Menschen mit Diabetes kurz zusammen.

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  • Diabetes und CKD: Multiple Ebenen der Inertia und potenzielle Lösungsansätze

    Inertia entsteht auf multiplen Ebenen, die u. a. systemimmanente, arzt- oder patientenbezogene ­Aspekte umfassen.

    Time is Kidney: Das Management der DKD sollte patientenzentriert, multidisziplinär und idealerweise präventiv erfolgen.

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  • Behandlung der morbiden Adipositas in Österreich

    Adipositas wird häufig nicht als chronische Erkrankung akzeptiert, sondern als reines Lebensstil­problem gesehen.

    Die multifaktoriellen Mechanismen der Adipositasentstehung und Krankheitspersistenz sind mittlerweile wissenschaftlich gut belegt.

    Es mangelt daher auch an einem adäquaten medizinischen Versorgungsangebot und erstatteten Therapie­möglichkeiten.

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Spectrum Onkologie

  • Immuntherapie gastroösophagealer Tumoren

    Die CheckMate-649-Studie stellt den neuen Standard der Erstlinientherapie beim lokal fortgeschrittenen/metastasierten Adenokarzinom des Magens sowie des gastroösophagealen Überganges mit einem PD-L1-CPS ≥ 5 dar und sollte auch bei einem PD-L1-CPS 1–4 erwogen werden.

    Der Einsatz von Immuncheckpoint-Inhibitoren bei immuntherapienaiven PatientInnen sollte auch ab der palliativen Zweitlinie Biomarker-basiert erfolgen (MS-Status, PD-L1-CPS-Status, EBV-Status, TMB-Status).

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  • Kurative Therapieoptionenbeim Rektumkarzinom: „cutting edge”

    Rektumkarzinom als Modellerkrankung für Reduktion von Radikalität durch spezifische Indikationsstellung und Kombination alternativer Methoden.

    Total neoadjuvante Therapie (TNT) als Therapiestandard für PatientInnen mit Hochrisiko-Rektumkarzinomen.

    „Watch and wait“ als Option für PatientInnen mit pCR nach neoadjuvanter Therapie.

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  • Medical Humanities und Narrative Medicine

    Begegnung von Medizin, Geistes- und Sozialwissenschaften sowie Künsten: Medical Humanities und Narrative Medicine sind in den USA weit verbreitet und erlangen zunehmend an Bedeutung im deutschsprachigen Raum.

    Erzählungen als zentrale Erkenntnisquelle: Anwendungen von Narrative Medicine finden sich in der Lehre, Klinik, Forschung und gesamtgesellschaftlich.

    „Radical listening“, genaues Hinhören und Wahrnehmen von Details: Der individuellen Geschichte von PatientInnen mit schwerer Krankheit zuzuhören ist der erste Kontaktpunkt für eine gelungene ÄrztIn-PatientIn-Beziehung.

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Spectrum Psychiatrie

  • Gefährliche Entwicklungen in Lebenskrisen und bei psychischen Erkrankungen

    Suizidgedanken und -absichten kommen als Zeichen psychischer Not in Lebenskrisen sowie bei psychischen Erkrankungen vor.

    Zentrales Element einer guten suizidpräventiven Versorgung ist das offene und aktive Ansprechen des Themas Suizidalität mit gefährdeten Personen.

    Rasch verfügbare niederschwellige Angebote für suizidgefährdete Personen und Bemühungen zur Enttabuisierung des Themas müssen ausgebaut werden.

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  • Lockdown und psychische Gesundheit

    Die Corona-Pandemie hatte bzw. hat direkte und indirekte Folgen auf die psychische Gesundheit. Zu letzteren gehören auch Lockdowns mit all ihren Konsequenzen.

    Psychische Folgeerkrankungen, die aus Belastungssituationen entstehen, treten oft mit einer zeitlichen Verzögerung von einigen bis etlichen Monaten in Erscheinung.

    Eine notwendige Konsequenz, die sich aus der gegenwärtigen Krisensituation ergibt, ist eine Vermehrung wirksamer Präventions- und Behandlungsangebote.

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  • Behandlung und Prävention von Suizidalität: Medikamentöse Ansätze

    Psychopharmaka haben, eingebunden in ein umfassendes, individuell abgestimmtes Therapiekonzept, einen wichtigen Stellenwert in der Behandlung und Prävention von Suizidalität.

    Zu einzelnen Substanzen wie Lithium und Clozapin gibt es eine Reihe von Studien, die eine antisuizidale Wirkung nahelegen. Die potenzielle Letalität beider Substanzen bei Überdosierung muss dabei jedoch immer in die Behandlungsentscheidung einbezogen werden.

    Bezüglich Antidepressiva scheint ein antisuizidaler Effekt, wohl parallel zur stimmungs­aufhellenden Wirkung, vor allem bei älteren Patienten klar gegeben. Bei Patienten bis 25 Jahre ist eine Induktion von Suizidgedanken und -handlungen nicht auszuschließen.

    Der Stellenwert von Ketamin in der Behandlung akuter Suizidalität erscheint vielversprechend, weitere Erkenntnisse sind dringend erwünscht.

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neurologisch

  • Schwindel und Autoimmunerkrankungen

    Schwindel kann zusammen mit anderen audiovestibulären Symptomen die erste Manifestation einer Autoimmunerkrankung darstellen.

    Die genaue Ursache autoimmun-assoziierter Innenohrerkrankungen ist bis heute nicht vollständig geklärt.

    Lange Zeit wurde angenommen, dass lediglich der endolymphatische Sack als lokales Immunsystem für das gesamte Innenohr dient, doch neueste Studien haben Zellen des Immunsystems in anderen Innenohrstrukturen wie der Cochlea und dem Labyrinth nachgewiesen.

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  • Neuropathologische Erfassung des Alzheimer-Spektrums

    Die Alzheimer-Krankheit (AK), weltweit die häufigste Form der Demenz, klassischerweise als eine klinisch-pathologische Einheit definiert, ist eine heterogene Erkrankung mit verschiedenen pathobiologischen Subtypen, die als Alzheimer-Kontinuum bezeichnet werden.

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  • Hirntumorassoziierte Epilepsie

    Einleitung Epileptische Anfälle treten häufig symptomatisch zu Hirntumoren auf (hirntumorassoziierte Epilepsie). Betroffen sind dabei Patient*innen sowohl mit hirneigenen Tumoren als auch mit Hirnmetastasen. Meist ist die Wahrscheinlichkeit des Auftretens einer hirntumorassoziierten Epilepsie invers korrelierend mit dem Malignitätsgrad des Tumors. Dies…

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Das Medizinprodukt

Spectrum Pathologie

PharmAustria

Spectrum Urologie

  • FamUrol: operieren in der Schwangerschaft – ein Modellprojekt

    In Deutschland kann von einer Gesamtzahl von geschätzt 1.000 bis 1.500 schwangeren Ärztinnen pro Jahr ausgegangen werden, der Großteil in Weiterbildung; d. h., zur Erfüllung der Facharztreife in einem operativen Gebiet wie der Urologie haben sie einen festgelegten Facharztkatalog mit operativen und invasiven Tätigkeiten zu erfüllen.

    Ziel des Projektes FamUrol war es, standardisierte Bedingungen zu definieren, unter denen der Einsatz von Schwangeren im OP unter möglichst niedrigem Risiko für Schwangere und Kind vertretbar ist.

    Unterstützt wurde FamUrol von der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU)und der GeSRU (German Society of Residents in Urology).

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  • Die Zukunft der Urologie wird weiblicher

    Die Unvereinbarkeit von Familie und Beruf sowie fehlendes Mentoring sind die stärksten Hindernisse für eine erfolgreiche Karriere in einem chirurgischen Fach für Frauen. Mehr als die Hälfte der Frauen verzichtet aus Rücksicht auf ihren beruflichen Werdegang auf weitere Kinder.

    Geschlechtsspezifische Bedürfnisse von Frauen müssen Berücksichtigung finden. Um dies zu erreichen, benötigen wir sinnvolle Konzepte für die Karenzzeit und danach.

    Das Mentoring muss besser und konsequenter gelebt werden, um auch den Weg in die chirurgische Urologie zu wagen. Urologinnen sollten motiviert werden, Führungs-aufgaben zu übernehmen. Dabei nehmen Mitarbeiterorientierungsgespräche für die Karriereplanung von Jung-Urologinnen eine zentrale Rolle ein.

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  • Uroonkologische Highlights des ASCO 2021

    Prostatakarzinom
    Präsentierte Studien:

    VISION-Trial: Signifikante Verlängerung des radiografischen progressionsfreien (rPFS) und Gesamtüberlebens (OS) durch 177Lu-PSMA-617 + Standard of Care (SOC) im metastasierten, kastrationsrefraktären Setting des Prostatakarzinoms (mCRPC).

    PEACE-1-Trial: Beeindruckende Verlängerung des rPFS durch Abirateronacetat/Prednison + Androgendeprivation (ADT) + Docetaxel um im Median ~2,5 Jahre im Setting des de novo metastasierten, hormonsensitiven Prostatakarzinoms (mCSPC).


    Nierenzellkarzinom
    Präsentierte Studien:

    KEYNOTE-564: Erste positive Phase-III-Studie bezogen auf „Disease-free survival“ (DFS) mittels adjuvanter Immuntherapie (IO) mit Pembrolizumab nach Nephrektomie bei klarzelligem Nierenzellkarzinom (ccRCC).

    Update KEYNOTE-426: Mit 43 Monaten längstes Follow-up einer Anti-PD-1/L1-IO in Kombination mit VEGF/VEGFR-Inhibition in der Erstlinientherapie des fortgeschrittenen/metastasierten ccRCC.

    BONSAI: Positive Phase-II-Studie mit Cabozantinib in der Erstlinientherapie des metastasierten Ductus-Bellini-Karzinoms (mCDC).


    Blasenkarzinom
    Präsentiert werden die Updates der Studien:

    EV-201 Cohort 2: Enfortumab-Vedotin bei cisplatinunfitten Patienten nach Progress unter einer PD-1/PD-L1-Inhibition.

    SWOG S1605: Atezolizumab bei Patienten mit BCG-refraktärem nichtmuskelinvasivem High-Risk-Urothelkarzinom.

    KEYNOTE-045: Pembrolizumab in der Zweitlinientherapie des lokal fortgeschrittenen/metastasierten Urothelkarzinoms.

    KEYNOTE-052: Pembrolizumab bei cisplatinunfitten Patienten in der Erstlinientherapie.

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NephroScript

  • Hämodialyse und Peritonealdialyse – neue Studiendaten

    Im Bereich HD tut sich etwas auf dem Gebiet des urämischen Pruritus sowie der Antikaogulation bei Vorhofflimmern.

    Dialyse bei kritisch kranken Patient*innen macht wohl wirklich erst dann Sinn, wenn die Patient*innen die Dialyse tatsächlich brauchen.

    Neue Guidelines können helfen, gemeinsam mit Patient*innen eine gute Betreuung an der PD zu ermöglichen.

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  • Interleukin-6-Antagonismus in der Nierentransplantation

    Für die prognostisch ungünstige chronische Antikörper-mediierte Abstoßung (ABMR) gibt es noch keine evidenzbasierte Therapie.

    Das multifunktionelle Zytokin Interleukin 6 spielt eine bedeutende Rolle als ­Regulator von Inflammation und B-Zell-Immunität.

    Dieses Zytokin wird derzeit als Target einer ABMR-Therapie evaluiert, wobei hier die ­Ergebnisse erster unkontrollierter Fallserien und einer rezenten randomisierten Pilotstudie auf therapeutische Effizienz hinweisen, allerdings um den Preis eines potenziell erhöhten gastrointestinalen Komplikationsrisikos.

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  • ÖDTR-Jahresbericht und QUASI-Daten 2019

    Die Inzidenz der Nierenersatztherapie blieb 2019 in Österreich im Vergleich zu den letzten Jahren auf einem stabilen Niveau, während die Prävalenz weiterhin leicht anstieg.

    Hauptsächliche Ursachen einer dialysepflichtigen Niereninsuffizienz blieben vaskuläre ­Nierenerkrankungen sowie der Diabetes mellitus Typ 2.

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Fakten der Rheumatologie

  • Frühtherapie der axialen Spondyloarthritis (axSpA)

    Die frühen Krankheitsphasen der axialen SpA sind durch eine entzündliche Aktivität mit funktionellen ­Einschränkungen charakterisiert.

    Die Therapie besteht deshalb in einer antiphlogistischen Therapie mit NSAR und lokal mit Glukokortikoiden sowie in einer regelmäßig durchzuführenden physikalischen Therapie.

    Wird damit das Therapieziel einer Remission oder zumindest einer niedrigen Krankheitsaktivität nicht erreicht, sollen TNF- und IL-17-Inhibitoren angewendet werden.

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  • Systemischer Lupus erythematodes: Welche Medikamente sind in der Frühtherapie indiziert?

    Die Frühtherapie des SLE wird in Anpassung an die individuelle Krankheitsaktivität mit verschiedenen ­immunsuppressiven Medikamenten durchgeführt.

    Hydroxychloroquin sollte ab Diagnosestellung fixer Bestandteil der SLE-Therapie sein.

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  • Frühtherapie der ANCA-assoziierten Vaskulitiden

    Eine frühe Therapie der AAV ist wichtig zur Verhinderung von irreversiblen Organschäden, insbesondere der Niereninsuffizienz.

    Rituximab hat sich als Therapie der Wahl bei der Remissionsinduktion der AAV etabliert.

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AHOP-News

  • Multiples Myelom: Nebenwirkungsmanagement 2021

    In der Behandlung des multiplen Myeloms wird eine Vielzahl neuer Therapieoptionen getestet: monoklonale Antikörper, Proteasom-Inhibitoren, Antikörperkonjugate, bispezifische Antikörper, IMiD, CELMoD und CAR-T-Zellen.

    Diese Entwicklungen führen zu neuen pflegerischen Herausforderungen in der Betreuung und Beratung.

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  • Palliative Sedierung am Lebensende

    Zur Leidenslinderung ist eine palliative Sedierung als Ultima Ratio eine Therapiemaßnahme, um therapierefraktäre Symptome am Lebensende abzuschwächen.

    Palliative Sedierung ist somit kein medizinischer Standard und bedarf der Expertise eines multiprofessionellen Teams.

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  • Schlafstörungen und mögliche Hilfestellungen für Krebsbetroffene

    Schlaf wirkt Wunder für Gesundheit und Wohlbefinden, ist jedoch sehr störungsanfällig.

    Schlafstörungen sind häufig. Sie werden allerdings unterschätzt und insbesondere auch bei Krebsbetroffenen vernachlässigt.

    Pflegefachpersonen können eine wichtige Rolle spielen, um Krebsbetroffenen einen erholsameren Schlaf zu ermöglichen.

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