Die Highlights im Dezember

Universum Innere Medizin

  • 20 Jahre Biologika (Anti-TNFs) in der Rheumatologie

    Die medikamentösen Therapieoptionen in der Rheumatologie haben in den letzten 20 Jahren durch die Entwicklung der Biologika beachtenswert zugenommen.

    Auf TNF-α-Inhibitoren – als erste Substanzgruppe innerhalb der Biologika zur Therapie rheumatologischer Erkrankungen – folgten weitere Antikörper und Fusionsproteine zur Beeinflussung verschiedener anderer Zytokinsignale, der T-Zell-Kostimulation und der B-Zell-Funktion.

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  • JAK-Inhibitoren („-citinibe“) – Entwicklung und Wirkmechanismus

    Im Gegensatz zu den Biologika hemmen JAK-Inhibitoren nicht nur ein bestimmtes Zytokin, sondern gleich mehrere.

    Durch den neuen Wirkmechanismus der JAK-Inhibitoren erreichen noch mehr Patienten die Remission.

    Die orale Gabe der JAK-Inhibitoren führt zu einer besseren Patientenakzeptanz.

    Studienergebnisse attestieren den JAK-Inhibitoren nicht nur eine langanhaltende Wirksamkeit, sondern auch einen schnellen Wirkeintritt.

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  • Körperliche Aktivität, Sport und Schmerz

    Zwischen körperlicher Aktivität, Bewegung, Sport und Schmerz bestehen zahlreiche, sehr komplexe Interaktionen.

    Bewegung, körperliche Aktivität und Sport sind wichtige Komponenten einer nichtmedikamentösen Therapie von Verletzungen, Erkrankungen und funktionellen Störungen.

    Die Wahrnehmung und Verarbeitung von Schmerzen ist bei körperlich inaktiven, körperlich aktiven und bei Sportlern unterschiedlich.

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Apotheker Krone

  • Schlaf: die große Gehirnwäsche

    Jüngste Forschungsarbeiten zeigen die Funktion des Schlafes für „Aufräumungsarbeiten“ im Gehirn. Faktoren wie allzu helle Schlafräume, blauwelliges Licht und große innere Unruhe stehen einer guten Schlafqualität entgegen und zeigen daher enorme Auswirkungen auf die Tagesverfassung.

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  • „Die Vergütung der Apothekerleistung verfällt dramatisch“

    In diesen Tagen will die Apothekerkammer mit der Spitze der neuen Gesundheitskasse über aktuelle Themen reden und Lösungen suchen. Im Interview mit der Apotheker Krone skizzierte Kammerpräsident Ulrike Mursch-Edlmayr ihre Forderungen an die Kassen.

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  • „Wir müssen das richtige Patientenkollektiv testen“

    Die aktuellen Therapien machen ein normales Leben für HIV-Infizierte und ihre Partner möglich. Je früher die Behandlung begonnen wird, umso besser und schneller lässt sich das Immunsystem stabilisieren. Eine zeitnahe Diagnose ist somit von individuell prognostischer, aber auch – in Hinsicht auf die Infektionsgefahr – von gesellschaftlicher Bedeutung.

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Spectrum Onkologie

  • CAR-T-Zell-Plattform Austria

    Bei der Therapie mit CAR-T-Zellen handelt sich um eine völlig neue Therapieform, die nicht an allen Zentren durchgeführt werden kann, weil wir ­einerseits zu wenig Erfahrung haben und weil die Therapie andererseits gewisse Risiken bietet und bestimmte Skills er­fordert. ­Daher…

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  • Die „wissenschaftliche Geburtsstunde“ der T-Prolymphozyten-Leukämie

    Die T-Prolymphozyten-Leukämie (T-PLL), die 1973 erstmals beschrieben wurde und seitdem nach Kriterien der chronischen lymphatischen Leukämie gemanagt wird, erlebt eine neue „wissenschaftliche Geburtsstunde“.

    Mit der Gründung einer internationale Studiengruppe durch Professor Philipp Staber wurden neue Kriterien für die T-PLL geschaffen, die nunmehr in der ersten prospektiv randomisierten Studie in dieser Indikation angewendet werden.

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  • Elektronische Patient-Reported Outcomes

    Die partizipative Entscheidungsfindung seitens der PatientInnen hat in den vergangenen ­  Jahrzehnten zugenommen.

    Anhand von elektronischen Patient-Reported Outcomes können PatientInnen aktiv in den ­ Pflegeprozess integriert sowie das pflegerische Symptom- und PatientInnenmanagement optimiert werden.

    Weiterer Forschungs- und Entwicklungsbedarf ist gegeben.

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Ärzte Krone

  • Ärzteausbildung: etwas besser, aber Luft nach oben

    Die Zufriedenheit mit der ärztlichen Ausbildung ist einer Umfrage zufolge geringfügig besser als im Vorjahr. Auffällig sind die enormen Unterschiede zwischen den Abteilungen: Die Bewertungen für die Abteilungen nach dem Schulnotensystem schwanken zwischen 1,0 und 4,4.

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  • HIV: „Wir müssen das richtige Patientenkollektiv testen“

    Die aktuellen Therapien machen ein normales Leben für HIV-Infizierte und ihre Partner möglich. Je früher die Behandlung begonnen wird, umso besser und schneller lässt sich das Immunsystem stabilisieren. Eine zeitnahe Diagnose ist somit von individuell prognostischer, aber auch – in Hinsicht auf die Infektionsgefahr – von gesellschaftlicher Bedeutung.

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  • „Ältere Patienten zur Hörprüfung ermuntern“

    Univ.-Prof. Dr. Dietmar Thurnher ist der neue Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde und gemeinsam mit seinem Vorgänger Prim. Univ.-Prof. Dr. Gerd Rasp Wissenschaftlicher Leiter der Initiative HNO in der Ärzte Krone. Im Interview verrät der Kliniker unter anderem, warum er sich trotz guter Zusammenarbeit mit dem niedergelassenen Bereich Sorgen um die HNO-ärztliche Primärversorgung macht und weswegen es so wichtig ist, ältere Personen auf Schwerhörigkeit zu testen.

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Spectrum Pathologie

  • „Hot Topics“ in der Molekularpathologie des Gastrointestinaltrakts

    Die KRAS-Mutationsanalyse ist in die molekularpathologische Diagnostik seit Langem integriert, die Testung auf KRASG12C könnte durch die Entwicklung eines spezifischen Inhibitors klinisch relevant werden.

    Hereditäres Kolorektalkarzinom/Lynch-Syndrom: Die Tumoren aller Kolorektal- und Endometriumkarzinom-Patienten sollten getestet werden, damit entsprechende Vorsorgemaßnahmen getroffen werden können.

    NTRK-Fusionskarzinome, BRAF, MET, Liquid Biopsy, Mikrobiom.

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  • Unterer Gastrointestinaltrakt: WHO-Klassifikation 2019

    Die 5. Auflage der WHO-Klassifikation 2019 beinhaltet adaptierte und optimierte Klassifikationen der Tumoren des unteren Gastrointestinaltrakts.

    Die molekularpathologischen prognostischen und prädiktiven Biomarker nehmen im Sinne der personalisierten Medizin eine besondere Rolle ein.

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  • Going digital: more than just a scanner!

    The process of going digital in pathology is often equated to the purchase of a slide scanner. Although a slide scanner is obviously necessary to carry out the digitisation process, going digital is the sum of numerous components that need to interface and interact together for successful diagnostic implementation.

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Das Medizinprodukt

  • Business Class bei Service und Qualität

    Die Zukunft des heimischen Gesundheitssystems ist untrennbar mit der Entwicklung des Kassensystems verbunden. Welche Veränderungen die neu gestaltete Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) für die Medizinprodukte-Branche bringen wird, diskutiert Mag. Bernhard Wurzer, ÖGK-Generaldirektor, mit Gerald Gschössl, Präsident der AUSTROMED, der Interessenvertretung der Medizinprodukte-Branche.

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  • Wien soll Weltstadt der Gesundheit werden

    Mit 1. Juli 2019 hat Dr. Alexander Biach seine Arbeit als Standortanwalt aufgenommen. Wien zur Gesundheitsweltstadt zu machen, steht ganz oben auf seiner Agendenliste. Welche ­Vorteile das für die Medizinprodukte-­Betriebe bringt, erzählt er im Interview.

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  • Brexit und die Folgen für das österreichische Gesundheitswesen

    Halloween ist als die „Unruhenacht“ bekannt – und das trifft heuer besonders zu: Denn sollte das britische Parlament das Austritts- und Übergangsabkommen der EU nicht bis zum 31. Oktober 2019 ­annehmen, würde es am 1. November 2019 zu einem „harten Brexit“ kommen. Die Folgen treffen auch das österreichische Gesundheitswesen.

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Fakten der Rheumatologie

Arzt und Praxis

  • Pneumologie mit jedem Atemzug stärken

    Im Zuge der 43. Österreichischen Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie (ÖGP) gemeinsam mit der Österreichischen Gesellschaft für Thoraxchirurgie (OGTC) übernimmt Prim. Univ.-Prof. Dr. Ernst Eber die Präsidentschaft der ÖGP von Prim. Univ.-Prof. Dr. Peter Schenk. ARZT & PRAXIS hat den pädiatrischen Pneumologen, unter dessen Schirmherrschaft diese Sonderausgabe steht, vorab zum Gespräch getroffen.

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  • Moderne Behandlungsstrategien beim leichten Asthma | 2 DFP-Punkte

    Lernziel:

    Dieser Diplomfortbildungsartikel vermittelt Wissen zu folgenden Aspekten des milden Asthma bronchiale:

    • Therapieziele der medikamentösen Asthmabehandlung
    • Risiken der SABA-Monotherapie
    • Vorteile einer Kombination von Bronchodilatatoren mit inhalativen Kortikosteroiden
    • Übersicht der Behandlungsempfehlungen der Global Initiative for Asthma (GINA) 2019
    • Umsetzung der GINA-Empfehlungen in der klinischen Praxis beim leichten Asthma
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  • Phänotypisierung und Behandlung des schweren Asthma bronchiale | 2 DFP-Punkte

    Lernziel:

    Nach dem Studium dieses Fortbildungsartikels soll der Leser in der Lage sein, …

    • Patienten mit schwerem Asthma korrekt zu diagnostizieren;
    • eine Up-to-date-Therapieoptimierung bei schweren Asthmatikern durchzuführen sowie potenzielle Kandidaten für Biologicals zu identifizieren.
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Diabetes Forum

  • Anti-CD3-Antikörper verzögert Progression zu klinisch manifestem Typ-1-Diabetes

    Eine frühe immunmodulierende Intervention mit Teplizumab zeigte im Hochrisikokollektiv einen deutlichen ­positiven Effekt auf die Manifestation und Progression des Typ-1-Diabetes. Die Ergebnisse der vorliegenden Studie lassen Rückschlüsse auf die Pathogenese des Typ-1-Diabetes sowie auf die Wirkweise des Antikörpers zu.

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  • Infektion und deren Bekämpfung

    Hauptverursacher von DFS und Osteomyelitis aus infektiologischer Sicht sind grampositive ­Bakterien; später treten gramnegative Erreger auf, die häufig Kolonisationskeime sind.

    Das diagnostische Standardverfahren ist der mikrobiologische Abstrich, der allerdings mit der ­richtigen Technik abgenommen werden muss, um das Risiko, nur Kolonisationskeime zu kultivieren, zu reduzieren.

    Die klassische antimikrobielle Therapie ist bei Vorliegen einer Osteomyelitis obligat, jedoch sollte bei Ulzera ohne Knochenbeteiligung modernes Wundmanagement vorrangig eingesetzt werden. Zudem ist die Compliance des Patienten ein erfolgsentscheidender Faktor.

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  • Lipidmanagement bei diabetischem Fuß mit und ohne PAVK

    Die neue evidenzbasierte ESC/EAS-Lipidleitlinie empfiehlt für Patienten mit Diabetes mellitus und PAVK ein intensiviertes Lipidmanagement.

    Zur Erreichung der neuen Zielwerte für Patienten mit „very high risk“ ≤ 55 respektive < 40 mg/dl LDL-Cholesterin wird eine multimodale Kombinationstherapie mit häufiger Verwendung von PCSK9-Inhibitoren notwendig sein.

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neurologisch

Spectrum Urologie

Spectrum Dermatologie

  • Es juckt in ganz Österreich … Die Skabies (2 DFP-Punkte)

    Lehrziel: Der vorliegende DFP-Artikel gibt einen umfassenden Überblick über die Skabies. Die wichtigsten Punkte:

    • Die klinische Verdachtsdiagnose wird durch den direkten Milbennachweis unter dem Mikroskop und/oder mittels Dermatoskop gesichert.
    • Permethrin stellt das Mittel der Wahl in der topischen Therapie der Skabies dar.
    • Die häufigsten Ursachen für Therapieversagen sind Anwendungsfehler, mangelhafte Behandlung der Kontaktpersonen und/oder unzureichende Durchführung der Hygienemaßnahmen.
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  • Hoher Leidensdruck, massiv eingeschränkte Lebensqualität: Parasitenwahn – Dermatozoenwahn

    Der Parasitenwahn ist keine Dermatose im eigentlichen Sinn: Das wahnhafte Erleben bedingt die Manipulationen der Haut und verursacht die Hautsymptomatik somit sekundär.

    Die große Herausforderung in der Behandlung ist der Aufbau einer vertrauensvollen Arzt-Patient-Beziehung, um eine psychopharmakologische Behandlung zu initiieren.

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  • Immunsystem und Mikrobiom aus dem Gleichgewicht: Atopische Dermatitis

    Die atopische Dermatitis ist die häufigste chronische Hautkrankheit des frühen Kindes- und Jugendalters mit einer Prävalenz von 10–20 %.

    Bereits in der frühen Kindheit prägt die Wechselwirkung des Immunsystems mit dem ­ Mikrobiom den späteren Verlauf von Immunreaktionen und beeinflusst die Neigung zu Allergie und Autoimmunerkrankungen.

    Mit der Entwicklung immunmodulatorischer Therapien bewegt sich die ­Behandlung der atopischen Dermatitis in eine neue Ära.

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NephroScript

  • Alanylglutamin-Zusatzzur Verbesserung von PD-Lösungen

    Vortrag anlässlich der Verleihung des Stanley Shaldon Young Investigator Awards 2019 der ERA-EDTA für Forschung zur Peritonealdialyse

    Auch durch „bio-kompatible“ Peritonealdialyse-Lösungen bisher keine ­signifikante Verbesserung klinischer Endpunkte (Peritonitisrate, Therapieversagen) – ­viel­versprechende Forschungsdaten zu Alanylglutamin-Zusatz.

    In präklinischen Studien: AlaGln in PD-Lösungen führt zu verbessertem Zellüberleben und verminderter peritonealer Fibrose.

    In klinischen Studien: AlaGln in PD-Lösungen verbessert die peritoneale Immunkompetenz und vermindert oxidativen Stress und den lokalen und systemischen proinflammatorischen Status.

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  • Kontext und Kernpunkte: Neue ERBP-Leitlinie zum Gefäßzugangfür chronische Hämodialyse

    Gefäßzugang als Achillesferse der Hämodialyse: Arteriovenöse Fisteln und ­Prothesenshunts sind häufig problematische Gefäße mit hohem Komplikationsrisiko.

    Die neue ERBP-Leitlinie zum Gefäßzugang für die chronische Hämodialyse ­adressiert wichtige, zum Teil aber bislang selten behandelte Fragestellungen, mit einer europäischen Perspektive.

    Die zwei stärksten Empfehlungen (1B) betreffen den Zeitpunkt der ersten Punktion eines Shunts: bei arteriovenösen Fisteln Punktion innerhalb der ersten 2 Wochen nicht empfohlen, bei Prothesenshunts hingegen auch innerhalb der ersten 2 Wochen möglich.

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  • Hyperphosphatämie bei CKD-MBD: FGF-23-Signalling in der Niere

    FGF-23 ist ein im Knochen produziertes Hormon.

    Essenzielles Protektions-System gegen Hyperphosphatämie: FGF-23 erhöht in der Niere im proximalen Tubulus die renale Phosphatexkretion direkt und hemmt indirekt durch die Suppression der Vitamin-D-Hormon-Synthese die intestinale Phosphatabsorption.

    Als Kalzium- und Natrium-konservierendes Hormon im distalen Tubulus könnte FGF-23 bei CKD-Patienten zu Volumenüberladung und Gefäßkalzifizierung beitragen.

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AHOP-News

Zahn Krone

  • Haben wir schon amerikanische Verhältnisse?

    Die Antwort lautet: Nein, aber der Wind wird rauer. Haftplicht war gestern – jetzt droht das Strafrecht für Zahnärzte.

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  • Systemische Antibiotikagabe bei subgingivaler Instrumentierung

    Die neue S3-Leitlinie zum Thema „Systemische Antibiotikagabe bei subgingivaler Instrumentierung“ wurde im November 2018 durch die Autoren Dr. Yvonne Jockel-Schneider, Priv.-Dov. Dr. Bernadette Pretzl, Prof. Dr. Benjamin Ehmke und Prof. Dr. Ulrich Schlagenhauf in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie (DG PARO) und der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) herausgegeben. Das Ziel der Leitlinie ist, eine Entscheidungshilfe zur adjuvanten Gabe systemisch wirksamer Antibiotika in der Parodontitistherapie zu generieren und gleichzeitig zu klären, ob es Informationen zur Indikationsstellungen gibt.

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  • State of the Art der SARPE – „surgically assisted rapid palatal expansion“

    Orthognathchirurgische Eingriffe erweitern das Spektrum der kieferorthopädischen Behandlung durch Korrekturen von Fehlstellungen, die nicht rein dental sind, sondern auch das skelettale Wachstumsmuster betreffen. In der Leitlinienkonferenz der DGI 2018 wurde ein kieferorthopädischer Behandlungsbedarf bei 50 % aller Kinder eines Jahrgangs…

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Spectrum Psychiatrie

  • Zusammenhang zwischen Trauma und Psychose bei Ambulanz-PatientInnen mit Migrationshintergrund

    In der vorliegenden Untersuchung bildeten in der Gesamtgruppe traumatisierter Menschen mit Migrationshintergrund PatientInnen mit psychotischer Erkrankung aus dem schizophrenen Formenkreis mit 3,5 % ein relativ kleines Segment. Sie wurden früher traumatisiert als die übrigen Kranken.

    Es lassen sich zwei Gruppen psychotischer PatientInnen unterscheiden. Die eine Gruppe (Typ A) wurde bereits im Kindesalter traumatisiert, die andere (Typ B) in unmittelbarer zeitlicher Nähe zum Erkrankungsbeginn.

    Die spättraumatisierten PatientInnen boten neben der schizophrenen Symptomatik Teilsymptome einer posttraumatischen Belastungsstörung; Wahn und Halluzinationen zeigten einen inhaltlichen Bezug zum Trauma.

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  • Borderline-Störung als Traumafolge: mögliche Zusammenhänge

    Zahlreiche Studien im Bereich der Traumaforschung vermitteln ebenso wie die klinisch-psychoanalytische Erfassung und Theoriebildung deutliche Zusammenhänge zwischen der Ätiologie und Symptomatik von Traumafolgestörungen und der Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS).

    Besonders die Nähe zu Typ-II-Traumata (sequenzielle Entwicklungstraumata) sowie zur komplexen posttraumatischen Belastungsstörung lässt gemeinsame, durch Entwicklungstraumatisierungen ausgelöste Grundprobleme vermuten: Störungen der frühen Interaktion mit der primären Bezugsperson können zu mangelhafter Ausbildung wesentlicher psychischer Grundstrukturen führen.

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  • Die inflammatorische Hypothese der Depression und Demenz

    Ein dauerhaft aktiviertes Immunsystem und unkontrollierte Entzündungsreaktionen können für Depressions- und Demenzprozesse kausal sein.

    Die antiinflammatorischen und antioxidativen Effekte von Omega-3-Fettsäuren und Curcumin erweitern unsere Therapiemöglichkeiten.

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