Die Highlights im April

Apotheker Krone

Das Medizinprodukt

Ärzte Krone

  • Chronisches Koronarsyndrom – was ist neu?

    Diagnostik und Therapie der koronaren Herzerkrankung haben sich in den letzten Jahren deutlich verändert. Das diagnostische Vorgehen stützt sich zunehmend auf das Koronar-CT und den funktionellen Ischämienachweis. Das gute alte Belastungs-EKG hat hingegen deutlich an Stellenwert verloren. In der Behandlung stehen mittlerweile viele antianginöse Substanzen zur Verfügung, und auch die Therapie in der Sekundärprophylaxe könnte bald erweitert werden. Die Vorteile einer interventionellen Behandlung bei Patienten mit chronischem Koronarsyndrom sind hingegen bei Ausschöpfung aller konservativen Therapiemöglichkeiten in Studien nur schwer nachzuweisen und bleiben auf bestimmte Patientengruppen beschränkt.

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  • Österreich braucht neue Hypertoniestrategien

    Die Blutdruck-Awareness und -kontrolle in Österreich ist nicht zufriedenstellend, es besteht dringender Handlungsbedarf. Die Hypertonieerkennung im Sinne von Blutdruck-Screening bei Gesunden ist der erste Schritt in Richtung Therapie. Die Patienten bedürfen einer regelmäßigen Kontrolle mit Eskalationsevaluation.

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  • Kardiale Amyloidose – trotz Warnzeichen häufig übersehen

    Die kardiale Amyloidose ist eine zunehmend häufiger diagnostizierte Form der Herzinsuffizienz mit Muskelverdickung, die zuletzt durch eine Verbesserung der Diagnostik und Therapie mehr und mehr in den Mittelpunkt des kardiologischen Interesses geriet. Im folgenden Artikel sollen die Diagnose, Therapie und das Monitoring der kardialen Amyloidose näher erläutert werden.

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Spectrum Psychiatrie

  • „Ausbildung künstlich gedeckelt“

    Wir haben derzeit nicht genug FachärztInnen, um die tatsächlich existierenden Krankenhausbetten zu betreiben. Auch die großen Lücken im niedergelassenen Bereich bei der Versorgung mit KassenfachärztInnen für Kinder- und Jugendpsychiatrie sind ein riesiges Problem.

    Home Treatment für Kinder und Jugendliche statt stationärer Behandlung: Kosten-Nutzen-Berechnungen zeigen, dass die Behandlungsqualität nicht schlechter ist, bei gleichzeitig geringerem finanziellem Aufwand.

    Starke Zunahme an stationär behandlungspflichtigen kinder- und jugendpsychiatrischen Erkrankungen als Folge des zweiten Pandemie-Lockdowns, besonders Depressionen und Essstörungen gehäuft.

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  • Nichtsuizidales selbstverletzendes Verhalten bei Jugendlichen

    Nichtsuizidales selbstverletzendes Verhalten (NSSV) tritt häufig im Jugendalter auf und nimmt im Erwachsenalter ab.

    Neben biologischen Faktoren gelten vor allem Mobbing und Missbrauch, „Ansteckungseffekte“ und die Zugehörigkeit zu spezifischen Jugendkulturen als Risikofaktoren.

    NSSV geht häufig zeitlich Suizidversuchen voraus.

    Die Therapie der Wahl stellt die Psychotherapie dar, wobei hier vor allem Evidenz für verhaltenstherapeutische Methoden vorliegt.

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  • Magersucht bei Jugendlichen

    Magersucht verursacht einen hohen Leidensdruck für Betroffene und ihre Familien.

    Es stehen gute evidenzbasierte Therapien zur Verfügung.

    Frühzeitige Erkennung und Zuführung zu spezifischer Intervention ist essenziell.

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Universum Innere Medizin

  • Update 2021 – Hämoglobinopathien

    7 % der Weltbevölkerung sind von Hämoglobinopathien betroffen, bis dato sind über 700 Hämoglobinvarianten entschlüsselt.

    Ein Eisenmangel sollte grundsätzlich vor der Diagnostik einer Hämoglobinopathie ausgeschlossen und substituiert werden.

    Bei bekannter Sichelzellhomozytogie sollte das Auftreten von Schmerzen klinisch ernst genommen werden, da es sich um eine Sichelzellkrise handeln kann, die mit einer erhöhten Morbidität und Mortalität assoziiert ist.

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  • Smart Data anstelle von Big Data – Erfolgskriterien für Krebsregister

    Ein gut geplantes, krankenhausübergreifendes Krebsregister mit einer leistungsfähigen Tumordatenbank kann, je nach Ausbaustufe der Datensammlung, mehrere Zwecke erfüllen.

    Digitale Tumorboards eignen sich ausgezeichnet als Ausgangspunkt für ein Krebsregister.

    Es braucht sehr spezifische Ressourcen, viel Zeit und Geduld, um ein Krebsregister zu etablieren.

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  • Ist die Manipulation von Zytokinen bei COVID-19 sinnvoll?

    Eine Infektion mit SARS-CoV-2 kann zur Auslösung eines sogenannten Zytokinsturms führen.

    Potenzielle zusätzliche Therapieansätze zur Behandlung von Patienten mit COVID-19 stellen die Blockade des IL-6-Rezeptors mit Tocilizumab bzw. eine Blockade des JAK-STAT-Signaltransduktionsweges mit Baricitinib dar.

    Weitere klinische Studien sind notwendig, um die Bedeutung dieser Therapeutika besser zu verstehen.

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Spectrum Urologie

  • Die urologische Studienzentrale in Wissenschaft und Ausbildung

    Kooperation des ärztlichen und nichtärztlichen Teams ist essenziell für die Qualität der klinischen Forschung.

    Netzwerke für den Austausch von Wissen und Erfahrungen.

    Interdisziplinäre Zusammenarbeit der Studienzentralen für die leitliniengerechte Umsetzung neuer Ergebnisse aus der klinischen Forschung.

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  • Hochspezialisierte Medizin für jeden und überall durch personalisierte Netzwerkmedizin

    Unser herkömmliches Versorgungssystem ist auf One-Drug-fits-all-Therapien ausgelegt, die dezentral und autonom von jedem Behandler bei geeigneter Indikation verschrieben werden können. Die Präzisionsmedizin stellt dieses dezentrale System fundamental auf den Kopf, da komplexe individuelle Merkmale (wie Gensequenzierung) einzelner Patienten zur Identifizierung der geeigneten Therapie herangezogen werden, die bisher nur in spezialisierten Zentren gemessen und ausgewertet werden können.

    Das Hauptstadturologie-Netzwerk erschließt für Patienten mit metastasiertem Prostatakarzinom nahezu barrierefrei den Zugang zu Spitzenmedizin. Es überwindet mit vergleichsweise einfachen Instrumenten Sektorengrenzen und räumliche Entfernungen zwischen Zentren der Hochleistungsmedizin sowie der wenig dicht versorgten Peripherie und spart Arztressourcen.

    Erkenntnisse aus den gewonnenen Real-World-Daten können als Feedback an die ambulanten Praxen und an die Patienten zurückgespiegelt werden. Es entsteht ein „virtuelles Krankenhaus“, das die Expertise der Uniklinik den Patienten in der Peripherie zugänglich macht, ohne ihren Wohnort zu verlassen.

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  • Highlights vom ASCO GU 2021

    Metastasiertes, kastrationsresistentes Prostatakarzinom (M1 CRPC) – vielversprechende neue Therapieansätze in den Studien ACIS (Apalutamid + Abirateron) und TheraP (177Lutetium-PSMA).

    Nierenzellkarzinom: Follow-up-Studien zu JAVELIN Renal 101 (Avelumab + Axitinib) und KEYNOTE-426 (Pembrolizumab + Axitinib).

    Blasenkarzinom: Daten-Update der Studien EV-301 (Enfortumab Vedotin), CheckMate 274 (Nivolumab adjuvant) und POUT (Gemcitabin + Cisplatin).

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Fakten der Rheumatologie

  • COVID-Impfung bei rheumatischen Erkrankungen

    Patient*innen mit entzündlich rheumatischen Erkrankungen sollen nach Ausschluss der Kontraindikationen ­jedenfalls gegen COVID-19 geimpft werden.

    Zum Zeitpunkt der COVID-19-Impfung sollten die Patient*innen eine möglichst geringe Krankheitsaktivität ­aufweisen.

    Daten zum Impfansprechen fehlen zwar derzeit, eine beeinträchtigte Impfantwort ist aber im Wesentlichen unter ­B-Zell-Depletion zu erwarten.

    Hinweise für eine erhöhte Nebenwirkungsrate oder die Verschlechterung der Grundkrankheit nach einer COVID-19-­Impfung liegen derzeit für dieses Patient*innenkollektiv nicht vor.

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  • Sorgenkind: Fingerpolyarthrose

    Die Fingerpolyarthrose ist und bleibt das Sorgenkind der Rheumatologie.

    Auch 2020 wurde keine effektive krankheitsmodifizierende Therapie

    Diätetische Maßnahmen könnten aber durchaus positive Wirkung zeigen.

    Zudem werden neue Kriteriensätze erarbeitet und Fragen zur radiografischen Diagnostik beantwortet.

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  • State of the Art: Diagnose und Therapie der Riesenzellarteriitis | 2 DFP-Punkte

    Lehrziel:

    • präemptive Therapie bei Riesenzellarteriitis (RZA) mit Augenbeteiligung
    • Stellenwert der bildgebenden Verfahren bei der Diagnose der RZA
    • Behandlung der RZA, inklusive kortikosteroidsparender Therapien
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neurologisch

  • Fit for Brain Run 2021

    Fit for Brain Alle Einnahmen des „Fit for Brain Run“ kommen den Betroffenen zugute! Die Österreichische Schlaganfall-Gesellschaft (ÖGSF) bestimmt das Projekt, für das die Mittel eingesetzt werden. Bereits seit mehreren Jahren wird mit dem „Fit for Brain Run“ Geld gesammelt,…

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  • Therapieprinzip B-Zell-Depletion

    Die B-Zell-Depletion mit Rituximab ist – trotz Off-Label-Anwendung – der derzeitige Therapiestandard in der Behandlung der Neuromyelitis-optica-Spektrum-Erkrankungen.

    Inebilizumab ist von der FDA zur Schubprophylaxe für Patient*innen mit Anti-Aquaporin-4-Antikörper-positiver NMOSD zugelassen.

    B-Zell-depletierende Therapien beeinflussen die Immunität nach Impfungen.

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  • Präanalytische Stabilität von Neurofilament-Leichtketten im Serum

    Einleitung Neurofilament-Leichtketten durchleben den Aufstieg zu einem der prominentesten Biomarker in der Neurologie. Ihre Fähigkeit, axonalen Schaden in Blut und Liquor zu objektivieren, erlaubt Implikationen für verschiedenste neurologische Erkrankungen. Mit der zunehmenden Anzahl an Studien, die diesen Biomarker klinisch und…

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Spectrum Dermatologie

  • Der Energiestoffwechsel des Melanoms

    Das Melanomwachstum kann, unabhängig vom genetischen Hintergrund der Tumoren, durch gezielte Eingriffe sowohl im mitochondrialen Energiestoffwechsel durch einen Wirkstoff aus der Familie der Imperidone als auch im Glukosestoffwechsel durch eine diätische Intervention mittels einer ketogenen Ernährung inhibiert werden.

    Melanome sind heterogene Tumoren, welche sich, unabhängig vom Mutationsstatus,  metabolisch vorwiegend in ihrem Lipidprofil unterscheiden.

    Einzelne Stoffwechselmetaboliten, welche im Plasma von melanomtragenden Mäusen konsistent hochreguliert sind, haben möglicherweise als diagnostische Biomarker eine Bedeutung.

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  • Erforschung von miRNAs bei aggressiven Plattenepithelkarzinomen

    Kurze Ribonukleinsäuremoleküle – miRNAs – können von Tumorzellen missbräuchlich verwendete Zellprogramme regulieren.

    Erste klinische Studien bestätigten die Möglichkeit des Einsatzes von miRNA-Therapeutika in der Tumorbehandlung. MiRNAs sind von besonderem Interesse in der minimalinvasiven Tumordiagnostik.

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  • „Boulevardisierung“ der Wissenschaftsliteratur: Hautsymptome bei COVID-19

    Die Literatur zu COVID-19 ist bereits sehr umfangreich, gerade in Bezug auf Hautsymptome bei COVID-19 gibt es jedoch berechtigte Zweifel an der Relevanz mancher Publikationen.

    Auffallend ist die Vielfalt der beschriebenen Hautmanifestationen; die wohl bekannteste und umstrittenste davon: die sogenannten „COVID-Zehen“.

    Sehr wahrscheinlich handelt es sich bei den beobachteten Hautmanifestationen um eine Mischung aus zufälligen Assoziationen und parainfektiösen ­Phänomenen, wie wir es auch von anderen Viruserkrankungen kennen.

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PharmAustria

NephroScript

  • Corona (COVID-19) Schutzimpfung bei Patient*innen mit einer chronischen Nierenerkrankung

    Eine chronische Nierenerkrankung prädisponiert für einen schweren Verlauf einer COVID-19-Erkrankung. Das Nationale Impfgremium hat daher Patient*innen mit fortgeschrittener Niereninsuffizienz (eGFR < 45 ml/min), Dialysepatient*innen und Empfänger*innen von Nierentransplantaten sowie andere Patient*in­nen unter laufender Immunsuppression als Personen mit besonders hohem Risiko…

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  • Tumors, cysts, itching and a little IgAN

    Malignome vor NTX: Mortalität an der Dialyse vs. rezidivfreies Malignomüberleben.

    ADPKD: Gesamtnierenvolumen vs. eGFR-Verlauf?

    Difelikefalin: neuer κ-Opioidrezeptoragonist bei urämischem Pruritus.

    IgAN: RAAS-Blockade + SGLT-2-Inhibitor – die neue duale Nephroprotektion.

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  • Diabetes und CKD: neueste Studien und Daten

    KDIGO-Empfehlung mit höchstem Evidenzgrad für die First-Line-Therapie: SGLT-2-Hemmer als nephroprotektive bzw. antidiabetische Therapie bei ­diabetischen CKD-Patienten.

    In der DAPA-CKD-Studie signifikante positive Effekte durch den SGLT-2-Hemmer Dapagliflozin auch bei nichtdiabetischen CKD-Patienten.

    In der EMPEROR-REDUCED-Studie signifikante nephroprotektive Benefits durch den SGLT-2-Hemmer Empagliflozin bei Patienten mit systolischer Herzinsuffizienz (HFrEF).

    In der FIDELIO-DKD-Studie signifikante Reduktion renaler und kardiovaskulärer Endpunkte durch den Aldosteron-Blocker Finerenon bei Typ-2-Diabetikern mit albuminurischer CKD.

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Arzt und Praxis

  • Nützt’s nix, schadet’s nix?

    Die Initiative „Gemeinsam gut entscheiden“ hat sich zum Ziel gesetzt, unnötige medizinische Behandlungen und Untersuchungen zu vermeiden. Gemeinsam mit medizinischen Fachgesellschaften werden Listen präventiver, diagnostischer sowie therapeutischer Verfahren erstellt, die zu häufig bzw. inadäquat eingesetzt werden. In einfacherer Form sollen diese Informationen auch Patienten zur Verfügung gestellt werden, um ihre Gesundheitskompetenz zu steigern. ARZT & PRAXIS hatte Gelegenheit, mit Univ.-Prof. Dr. Andrea Siebenhofer-Kroitzsch, Professorin für Allgemeinmedizin und evidenzbasierte Versorgungsforschung an der MedUni Graz sowie Professorin für chronische Krankheit und Versorgungsforschung an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main, unter anderem über dieses Thema zu sprechen.

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  • Lipidtherapie und kardiovaskuläres Risikomanagement | 2 DFP-Punkte
    Lernziel
    • Überblick über Schlüsselinhalte der 2019 aktualisierten europäischen Leitlinien für das Management von Fettstoffwechselstörungen und deren Bedeutung für die kardiovaskuläre Primär- und Sekundärprävention: Risikoassessment, Therapieziele, therapeutisches Prozedere
    • Überblick über die Chancen und Herausforderungen bei der Implementierung der Lipid-Leitlinien in der therapeutischen Praxis unter Berücksichtigung der österreichischen Erstattungssituation
    • Zwei Fallbeispiele veranschaulichen die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Kardiologie und Endokrinologie/Lipidologie bei der leitliniengerechten Behandlung von Patienten mit Hypercholesterinämie nach akutem bzw. chronischem Koronarsyndrom.
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  • Innere Medizin Compact – Darm (Teil II) | 2 DFP-Punkte

    Lernziel: Nach Lektüre dieses DFP-Beitrags sollten Sie …

    • die allgemeinen Therapieprinzipien sowie spezifischen Therapien chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa kennen,
    • das Potenzial und die Limitationen von Probiotika überblicken.
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Spectrum Onkologie

  • Die digitale Kommunikation zwischen Patienten und Behandlerteam

    Digitale Kommunikationstechniken fördern durch die aktive Einbindung von Patienten in ihre Gesundheitsversorgung die Therapie-Adhärenz und ermöglichen zudem, die Behandlung kosteneffizient und personalisiert zu gestalten.

    Patient-Reported Outcomes (PRO) erfassen strukturiert den subjektiven Gesundheitszustand der Patienten und können optimal in digitale Patientenportale integriert werden. So können ortsunabhängig Daten erfasst oder andere individualisierte Funktionen gesteuert werden, wie z. B. die Bereitstellung abgestimmter Informationen, Selbstmanagement-Ratschläge oder Terminvereinbarungen.

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  • Highlights vom SABCS 2020

    Abemaciclib bleibt der einzige CDK4/6-Inhibitor mit positiven Daten in der adjuvanten Situation des Hormonrezeptor-positiven Mammakarzinoms.

    Der Ki67-Response nach kurzer neoadjuvanter Hormontherapie könnte von Relevanz sein.

    Bei triple-positiven Patientinnen mit sehr hohem Risiko sollte Neratinib als „extended“ adjuvante Therapie angeboten werden.

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  • COVID-19-Schutzimpfung: Stellungnahmen der OeGHO/DGHO sowie der Österreichischen Krebshilfe

    Ausdrücklich weist die OeGHO darauf hin,

    dass weder eine Krebserkrankung noch eine systemische Krebstherapie Kontraindikationen gegen eine Schutzimpfung darstellen.

    dass das Prinzip der patientenbezogenen, partizipativen Entscheidungsfindung auch bei der Schutzimpfung in Zeiten einer Pandemie gilt.

    Seitens der Österreichischen Krebshilfe wird festgehalten,

    dass Patienten, die innerhalb der letzten 6 Monate eine Chemotherapie, Strahlentherapie oder Therapie mit Biologika erhalten haben, und Krebspatienten im metastasierten Stadium unabhängig von einer Therapie das Anrecht haben, die COVID-Impfung zum frühestmöglichen Zeitpunkt – also jetzt – zu erhalten.

     

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AHOP-News

  • COVID-19-Pandemie – brauchen HeldInnen mehr als einen Applaus?

    Gegenseitiger Respekt, Wertschätzung und Achtsamkeit können dabei helfen, die Momente der Anspannung innerhalb des multiprofessionellen Teams gemeinsam zu meistern.

    Kommunikation und Transparenz spielen in Krisenzeiten eine noch größere Rolle als bisher.

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  • Welche Lehren ziehen wir aus der Pandemie?

    Vulnerable Gruppen im Gesundheitswesen dürfen angesichts der Pandemie nicht übersehen werden.

    Die Nutzung von Gesundheitsangeboten über digitale Medien ist unabhängig von COVID-19 eine ausgezeichnete Option – die Voraussetzungen müssen geschaffen werden!

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  • Chemotherapie mit Taxanen: Reduktion peripherer Neuropathie und Nagelveränderungen

    Beiträge in der Rubrik „Wissensambulanz“ sollen den aktuellen Stand der Forschung in Form von Übersetzungen und Zusammenfassungen von Studien aufzeigen – aufgegriffen werden dabei unterschiedliche Themen onkologischer Pflege. Forschungsergebnisse werden Ihnen dadurch kompakt und in deutscher Sprache zur Verfügung gestellt sowie auch nach den vier Kriterien „Innovation“, „Datenqualität“, „Praxisrelevanz“ und „Übertragbarkeit“ bewertet.

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Diabetes Forum

  • Influenzaimpfung und kardiovaskuläre Mortalität

    Rezente Untersuchungen weisen darauf hin, dass die inflammatorische Antwort im Rahmen einer akuten Infektion möglicherweise das Auftreten von ischämischen Ereignissen wie akutem Myokardinfarkt oder Schlaganfall auslösen kann.1, 2 Darüber hinaus haben in den letzten zwei Jahrzehnten durchgeführte Studien die Influenza mit einem erhöhten Risiko für Herzinfarkte2–4 und Schlaganfälle5 in Verbindung gebracht.

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  • Schlaganfall bei Diabetes mellitus: häufiger Wegbegleiter

    Patienten mit Diabetes haben ein 2–3-fach erhöhtes Risiko für (vor allem ischämische) Schlaganfälle.

    Das Risikofaktorenmanagement (v. a. arterielle Hypertonie, Hyperlipidämie) und Lebensstil­modifikationen stehen sowohl in Primär- als auch Sekundärprävention im Fokus.

    SGLT-2-Inhibitoren und GLP-1-Rezeptoragonisten können aufgrund ihrer pleiotropen Effekte nach ­einem Schlaganfall eingesetzt werden.

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  • Alzheimer-Demenz und Glukosestoffwechsel: „Typ-3-Diabetes“?

    Es besteht hohe Evidenz, dass Typ-2-Diabetes über einen gestörten zentralen Glukose-Stoffwechsel in den Neuronen zur Alzheimer-Krankheit beitragen kann.

    Die Kurzformel „Alzheimer = Typ-3-Diabetes“ und somit eine Stoffwechselerkrankung ist jedoch zu reduktionistisch und simpel.

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Zahn Krone

Spectrum Pathologie

  • Klassifikation invasiver Mammakarzinome

    Invasive Mammakarzinome stellen eine heterogene Gruppe von Tumoren dar, die prinzipiell auf Basis histopathologischer Merkmale klassifiziert werden.

    Daneben hat sich zunehmend eine Einteilung auf Basis biologischer Eigenschaften entwickelt.

    Die Klassifikation hat sowohl therapeutische als auch prognostische Relevanz, daher ist eine Vereinheitlichung der Terminologie wesentlich.

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  • Mammakarzinom – der diagnostische Ablauf in der Pathologie

    Biomarker-Untersuchungen wie Östrogen- und Progesteronrezeptoren, HER2/neu und Ki-67 erlauben seit Jahren eine individuelle Therapieplanung beim Mammakarzinom.

    Neue Biomarker wie PD-L1 oder PIK3CA-Mutationsanalysen ermöglichen die zielgerichtete Therapiewahl im Falle von Rezidiven.

    Eine Herausforderung stellen immer mehr Untersuchungen am oftmals kleinen Biopsiematerial dar, welches zunehmend auch für translationale klinische Studien zur Verfügung gestellt werden muss.

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  • COVID-19: Renaissance der Autopsie in Zeiten der Pandemie

    Durch die Obduktion von COVID-19-Erkrankten können Pathologen zu einem besseren Verständnis dieser neuen Infektionskrankheit beitragen, entsprechende Schutzmaßnahmen müssen aber eingehalten werden.

    Neben der Morphologie kann auch die Molekularpathologie wichtige neue Aspekte liefern, insbesondere in infektiologischer und epidemiologischer Hinsicht.

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