Die Highlights im April

Apotheker Krone

  • Pädiatrie und Medikationsmanagement

    Kinder sind keine kleinen Erwachsenen. Auch die Medikation kann nicht linear extrapoliert werden. Die 52. Wissenschaftliche Fortbildungswoche für ApothekerInnen in Schladming war dem Leitthema „Pädiatrie und Medikationsmanagement“ gewidmet.

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  • Allergie versus Unverträglichkeitbei postprandialen Beschwerden

    Immer häufiger treten Unverträglichkeiten nach dem Verzehr von Lebensmitteln auf. Wichtig ist die Unterscheidung zwischen einer Allergie und einer Intoleranz, weil davon die Therapie und weitere Ernährungsempfehlungen abhängen.

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  • Neue Diskussion über Arzneimittelpreise

    Das System der Medikamentenpreise steht zur Diskussion: Während der Apothekerverband eine pauschale Vergütung von Leistungen fordert, wünscht sich die Industrie Preismodelle für innovative Arzneimittel, bei denen der weitreichende Nutzen integriert wird. Aktuell laufen auch Gespräche mit den Kassen über eine Nachfolge des Rahmen-Pharmavertrages.

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Universum Innere Medizin

  • Zystische Fibrose – diagnostische und therapeutische Meilensteine

    Zystische Fibrose ist eine komplexe Multisystemerkrankung, führendes Organist die Lunge.

    Die mediane Lebenserwartung liegt heute bei knapp > 40 Jahren.

    Ein flächendeckendes Neugeborenenscreening erlaubt frühe Diagnosestellung und frühen Therapiebeginn.

    Atemphysiotherapie zur Sekretförderung, Verbesserung des Ernährungsstatus, Antibiotika (inhalativ, systemisch) und CFTR-Modulatoren sind die wichtigsten Therapiesäulen.

    CFTR-Modulatoren stellen bei einigen Mutationen einen kausalen Therapieansatz zur Verbesserung des Cl-Transports dar.

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  • Hepatitis C und chronische Nierenerkrankung

    CKD-Patienten stellen eine Hochrisikogruppe für HCV-Infektionen dar.

    HCV führt zu einer schnelleren Progression und erhöhten kardiovaskulären Morbidität und Mortalität bei CKD-Patienten.

    Bei HCV-positiven CKD-Patienten ist eine Therapie mit Direct-acting Antivirals (DAA) sicher und effektiv.

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  • Osteologie: Aktuelle Entwicklungen aus Sicht der Geriatrie

    Die Osteoporose mit deren klinischen Folgen stellt weiterhin die größte klinische Heraus­forderung bei älteren Patienten dar.

    Ein Verbesserungspotenzial stellen innovative Liaisondienste mit Geriatern in Traumazentren dar.

    Neue Substanzen wie der Sclerostin-Antikörper Romosozumab zeigen in Studien Erfolge und stehen vor der Zulassung.

    Mobile Diagnostikgeräte wie das Puls-Echo-Ultraschallgerät können die Hürde zur Diagnosestellung einer verminderten Knochendichte minimieren.

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Arzt und Praxis

  • „Wir sind Primärversorger und Spezialisten gleichermaßen“

    DDr. Peter Voitl betreibt gemeinsam mit drei Kolleginnen eine pädiatrische Gruppenpraxis in Wien. Ein interdisziplinäres, multiprofessionelles Team kümmert sich sieben Tage die Woche um die jungen Patienten. Für den Kinderarzt ist dieses Konzept, das dem eines Primärversorgungszentrums gleicht, ein möglicher Weg, um die Attraktivität der Kassenstellen zu steigern.

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  • „Ohne den neuen Vertrag drohte eine Katastrophe“

    Der neue Wiener Gesamtvertrag bringe nicht nur im Hinblick auf die Honorarlücke zwischen Allgemeinmedizin und Fachärzten eine Entlastung, sondern tue auch der Seele gut, sagt Dr. Rudolf Hainz, Allgemeinmediziner und Mitverhandler. Es würden auch die Leistungen der Hausärzte mehr wertgeschätzt.

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Spectrum Urologie

  • Aufbau und Struktur eines urologischen molekularen Tumorboards

    Im urologischen molekularen Tumorboard diskutiert ein interdisziplinäres Spezialistenteam gemeinsam individuelle Patienten.

    Dies ermöglicht eine interdisziplinäre Entscheidungsfindung zu Diagnostik und Therapie, die die Versorgung von uroonkologischen Patienten verbessern soll.

    Eine molekulare, individualisierte Therapiesteuerung ist in schwierigen klinischen Situationen durchführbar.

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  • Ausgewählte Highlights vom ASCO GU 2019

    Nierenzellkarzinom

    • KEYNOTE-426 unterstützt den Einsatz der Kombination Pembrolizumab + Axitinib in der Erstlinientherapie des lokal fortgeschrittenen/metastasierten klarzelligen Nierenzellkarzinoms (RCC), womit neben Nivolumab + Ipilimumab die zweite Kombinationstherapie die systemische Erstlinie erreichen wird.
    • JAVELIN Renal 101 zeigt sich in der Kombination Avelumab + Axitinib in der Erstlinien- therapie des fortgeschrittenen/metastasierten klarzelligen RCC bzgl. PFS und ORR der Sunitinib-Monotherapie signifikant überlegen, wobei die OS-Daten zurzeit noch unreif sind.

    Prostatakarzinom

    • Die Ergebnisse von ARAMIS befürworten den frühzeitigen Einsatz von Darolutamid im nicht- metastasierten, kastrationsrefraktären Setting des Prostatakarzinoms (PCa), wobei die OS-Daten in beiden Armen unreif sind.
    • Die Resultate von ARCHES demonstrieren eine (im Vergleich zum alleinigen Androgenentzug) signifikante Verlängerung des radiografischen PFS durch die Kombination von Enzalutamid + ADT beim metastasierten, hormonsensitiven PCa. Interims-OS-Daten sind unreif.
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  • Medikamentöse Therapie des BPS: Was gibt’s Neues?

    Viele jahre- bis jahrzehntelang erprobte und verschriebene Medikamente zur Behandlung des benignen Prostatasyndroms (BPS) zeigen Nebenwirkungen mit teilweise gravierendem Einfluss auf die aktuelle, aber auch auf die zukünftige Lebensqualität.

    Die Entwicklung, Zulassung und der Einsatz neuer, selektiverer Alternativen wie beispielsweise Mirabegron oder Vibegron sind dringend notwendig.

    Kritisch sollte diskutiert werden, ob nicht doch – nach individueller Beurteilung – eine einmalige Operation einer jahrelangen Medikamenteneinnahme mit vielleicht (noch) unbekannten Nebenwirkungen vorzuziehen ist.

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Spectrum Psychiatrie

Ärzte Krone

Spectrum Dermatologie

  • DFP E-Learning: Adjuvante Therapie beim Melanom

    LEHRZIEL:

    Der vorliegende DFP-Artikel fasst die aktuelle Datenlage zur adjuvanten Therapie von Melanom­patienten zusammen. Rezent zugelassene Substanzen, wie die Anti-PD1-Antikörper Nivolumab und Pembrolizumab oder die BRAF-/MEK-Inhibitor-Kombination Dabrafenib + Trametinib bewirken bei Patienten im Stadium III bzw. Stadium IV nach kompletter Operation eine deutliche Reduktion des Rezidivrisikos.

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  • Stammzellen zur Therapie bei Genodermatosen

    Mit der Entwicklung von Designer-Nukleasen wie CRISPR/Cas9, die es ermöglichen, mutierte Gene in lebenden Zellen gezielt zu korrigieren, ist die Heilung genetischer Erkrankungen ­denkbar geworden.

    Die dauerhafte Regeneration des betroffenen Organs setzt allerdings die ­Korrektur einer ausreichenden Menge an Stammzellen voraus.

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  • CAR-T-Zellen: Immuntherapie bei Pemphigus vulgaris

    Im Bereich der Immunonkologie wurden 2018 die ersten CAR-T-Zell-Therapien zugelassen.

    Der Ansatz könnte auch bei Autoimmunerkrankungen der Haut – wie z. B. Pemphigus vulgaris – erfolgreich sein. Nach vielversprechenden präklinischen Ergebnissen soll noch 2019 eine First-in-Human-Studie starten.

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Neurologisch

  • Hirntoddiagnostik

    Bei der klinischen Untersuchung ist auf den vollständigen Ausfall der Hirnstammreflexe zu achten, die Beobachtungsdauer bezüglich einer Reflexantwort ist zu erweitern.

    Spontane Willkürmotorik ist niemals mit dem Hirntodsyndrom vereinbar; die spinale Reflex­motorik in allen Ausprägungen ist jedoch sogar suggestiv für den Ausfall aller Hirnfunktionen.

    Motorik im Gesichtsbereich sind per se nicht mit der Hirntoddiagnose kompatibel.

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  • Myasthenia gravis – innovative Therapien in der Pipeline

    Es besteht ein dringender Bedarf an effektiveren und besser verträglichen Therapieoptionen. Verschiedene spezifischere Therapieansätze, vor allem mit Biologika, befinden sich in der Entwicklung.

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  • Chemotherapieinduzierte periphere Neuropathie (CIPN)

    Neben den paraneoplastischen, den immunvermittelten und den primär neoplastischen Neuropathien stellt die CIPN die häufigste Komplikation in der Behandlung maligner Erkrankungen dar und muss sorgfältig von den anderen Neuropathien differenziert werden.

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Zahn Krone

  • ÖGP YOUNGSTER TELEGRAMM

    ÖGP YOUNGSTER TELEGRAMM: https://youngsters.oegp.at Gummy Smile: Warum, wann und wie behandeln? Ein „Gummy Smile“ kann für einen Patienten der Grund sein, nicht zu lächeln, und deswegen haben wir bei diesen Patienten eine wichtige ästhetische Herausforderung, die Situation zu verbessern und…

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  • Raucherberatung – auch beim Zahnarzt!

    Dass Rauchen Lungen- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen begünstigt, ist mittlerweile durchaus ­bekannt. Weniger Bewusstsein gibt es dafür, dass das Risiko für Entzündungen im Mund- und ­Rachenraum bei Rauchern um das Fünffache erhöht ist.

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Diabetes Forum

  • Management von Patienten mit kardiovaskulärer Vorerkrankung

    Patienten mit bestehender kardiovaskulärer Erkrankung bzw. Herzinsuffizienz oder eingeschränkter Nierenfunktion sollten dem EASD/ADA-Konsensus-Statement nach vor allem zwei Substanzen ­erhalten: GLP-1-Analoga bzw. SGLT-2-Hemmer.

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  • Patienten mit hohem Hypoglykämierisiko

    Hypoglykämien sind kurz- und mittelfristig mit erhöhter Morbidität und Mortalität verbunden.

    Patienten mit kardiovaskulärer und renaler Vorerkrankung sind ebenso wie ältere Patienten und jene mit kognitiver Einschränkung besonders hypoglykämiegefährdet.

    Das Risiko für schwere Hypoglykämien ist unter Metformin, DPP-4-Inhibitoren, GLP-1-Rezeptor-­Agonisten, SGLT2-Inhibitoren und Pioglitazon gering.

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  • Trendentwicklung von Medikamentenkosten und Erstattung

    Der ADA/EASD-Konsensus 2018 enthält erstmals einen eigenen Therapiealgorithmus für ­Situationen, in denen die Kosten für eine Therapieentscheidung relevant sind.

    Wichtige Gesichtspunkte bei diesem Vorgehen betreffen die tatsächliche Qualität einer ­kostengünstigen Therapie hinsichtlich der glykämischen Kontrolle sowie der Nebeneffekte ­(Organprotektion, Hypoglykämierisiko) und der ethischen Aspekte (Stichwort „Zweiklassentherapie“) sowie die Frage, mit welchen Änderungen vonseiten der Erstattung zu rechnen ist.

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Fakten der Rheumatologie

  • Therapie der axSpA: Was kommt jetzt?

    TNF-Blocker sind sehr effektive Therapeutika zur Behandlung der klinisch aktiven radiografischen und ­nichtradiografischen axialen Spondyloarthritis.

    Alternativ können Patienten mit axialer Spondyloarthritis auch mit Interleukin-17-Blockern behandelt werden, wobei in Österreich derzeit nur Secukinumab zur Therapie der radiografischen axialen Spondyloarthritis ­(ankylosierenden Spondylitis) zugelassen ist. Hoffentlich positive Studienergebnisse über die Wirksamkeit der Interleukin-17-Blocker Ixekizumab und Bemekizumab zur Therapie der axialen Spondyloarthritis werden mit Spannung erwartet.

    Die hemmende Wirkung des JAK-Inhibitors Tofacitinib auf die Interleukin-23/Interleukin-17-Achse sowie erste klinische Untersuchungsergebnisse deuten darauf hin, dass auch diese Substanz für die Therapie der axialen Spondyloarthritis ­geeignet sein könnte.

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  • Biologikatherapie in der Schwangerschaft

    Eine aktive Erkrankung vor oder während der Schwangerschaft stellt ein Risiko für Mutter und Kind dar.

    Bei klinischer Notwendigkeit kann eine Therapie mit TNF-α-Inhibitoren während der Schwangerschaft erfolgen.

    Andere (Nicht-TNFi-)Biologika sollen aufgrund fehlender Daten in der Schwangerschaft vermieden werden.

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  • Immunologische/rheumatologische Phänomene unter Checkpoint-Inhibitor-Therapien

    Immune-related adverse Events (irAEs) sind Nebenwirkungen von immunologischen Checkpoint-Inhibitoren, die auf einer unspezifischen Aktivierung des Immunsystems beruhen und nahezu jedes Organsystem betreffen können.

    Sie können auch zu späten Zeitpunkten im Therapieverlauf oder auch nach Therapieende auftreten.

    Die Bandbreite an möglichen Manifestationen macht ein fächerübergreifendes interdisziplinäres Management ­erforderlich.

    Aufgrund des in seltenen Fällen schweren Verlaufs ist eine ständige Aufmerksamkeit notwendig.

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Spectrum Pathologie

  • Aggressive hämatologische Neoplasien: Image-based ex-vivo drug screening

    Image-based ex-vivo drug screening entwickelt sich zu einem wirkungsvollen diagnostischen Werkzeug im Management aggressiver hämatologischer Neoplasien.

    Voraussetzung für eine sinnvolle Interpretation der Ergebnisse ist die enge Kooperationzwischen histopathologischer und labormedizinischer Diagnostik, Klinik und Forschung.

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  • Stellenwert von Biomarkern beim SCLC

    Die therapeutischen Möglichkeiten beim SCLC sind begrenzt. Verschiedene systemische Therapieansätze, insbesondere Immuntherapien und targeted therapies, werden in Studien untersucht und Biomarker hinsichtlich der Prädiktion eines möglichen Therapieansprechens evaluiert.

    DLL3 – erster prädiktiver Marker: Als vielversprechender Therapieansatz hat sich ein DLL3-zielgerichtetes Antikörper-Konjugat, das im Rahmen eines Named-patient-use-Programms bereits verfügbar ist, erwiesen. Zur Prädiktion für die Eignung zur Therapie wird DLL3 (Delta-like protein 3) an den Tumorzellen bestimmt.

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  • PD-1 und PD-L1 als Prädiktoren für das Therapieansprechen auf Checkpoint-Inhibitoren

    Die verpflichtende PD-1- und PD-L1-Testung ist beim Urothelkarzinom die erste Biomarker-Anwendung für therapeutische Zwecke.

    Ein hoher PD-1- oder PD-L1-Expressionslevel liefert wichtige Hinweise, um jene Patienten zu selektionieren, die von einer Immuntherapie profitieren könnten.

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