Die Highlights im Mai

Apotheker Krone

  • Impflücken ante portas?

    Die Weltgesundheitsorganisation hat kürzlich vor Lücken bei Routine-impfungen bedingt durch die Coronakrise gewarnt. Die Anfälligkeit für Infektionskrankheiten könne steigen, wenn Impfungen aufgeschoben werden oder nicht durchführbar sind. Während die WHO hier besonders vor steigendem Risiko für Masern- und Rötelninfektionen warnt,…

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  • Kleine Wunden rasch versorgt

    Jede offene Wunde birgt das Risiko einer Infektion. Sowohl die richtige Erstversorgung als auch die weiterführende Behandlung sind daher entscheidend für eine komplikationslose Heilung.

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  • Die Last des langen Sitzens

    Menschen sitzen sowohl am Arbeitsplatz als auch in der Freizeit immer mehr und länger. Damit ergeben sich negative Effekte auf den Blutfluss, auf den Stoffwechsel und auf die Muskulatur. Durch Fehlhaltungen und Anspannung entstehen Schmerzen im Rückenbereich, denen durch gezielte Bewegung und Entspannung entgegengewirkt werden kann, um Chronifizierung zu verhindern.

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Spectrum Onkologie

  • Epidemiologische Entwicklungen

    Bei den Entwicklungen zu diagnostischen Hinweisen, Patientencharakteristika, Krankheitsverläufen und Mortalität wurden unterschiedliche Daten in einzelnen Ländern erfasst.

    Die Virusübertragung erfolgt hauptsächlich über Tröpfcheninfektion aus Nasensekret und Speichel, wobei andere Wege der Ansteckung nicht ausgeschlossen werden können.

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  • COVID-19 und solide Tumorerkrankungen

    Krebspatienten haben zusätzlich zu den allgemeinen Risikofaktoren wie Alter und Komorbiditäten eine konsumierende Erkrankung. Die Krebstherapie per se kann bei manchen Patienten als additiver Risikofaktor betrachtet werden.

    Die Therapieoptionen für onkologische Patienten sind individuell und sorgfältig nach dem Risiko/Nutzen-Prinzip abzuwägen. Die Guidelines zur Behandlung von Patienten mit unterschiedlichen Tumorentitäten werden laufend adaptiert.

    Den End of Life-Gesprächen kommt in der aktuellen Situation eine besondere Bedeutung zu.

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  • Hämatologische Patienten in Zeiten von COVID-19: organisatorisches Management

    Aufgrund der aktuellen Situation wurden am Hanusch-Krankenhaus sowie an anderen Schwerpunktspitälern Maßnahmen zur bestmöglichen Versorgung der Patienten getroffen.

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Ärzte Krone

  • „Verhinderten Schaden sieht man nicht“ …

    … das ist die Schwierigkeit, unter der alle präventiv Tätigen zu leiden haben. Das betrifft alle Interventionen, die der Hygiene im Besonderen. Je besser Hygienemaßnahmen implementiert sind und je selbstverständlicher sie gelebt werden, je weniger Komplikationen und Infektionen es in…

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  • COVID-19: „Jeder Patient wird im Rahmen einer Studie behandelt“

    „COVID-19 ist eine Systemerkrankung“, sagt der Infektiologe Christoph Wenisch im Interview. Wir sprachen mit ihm über den aktuellen Stand der Erkenntnis in der Behandlung von COVID-19-Patienten, die aussichtsreichsten Kandidaten einer medikamentösen Therapie und darüber, welche Therapien derzeit in Studien evaluiert werden.

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  • Management des chronischen Wundpatienten

    „Irrwege, fehlende Ansprechpartner, ein Dschungel von Verbandsmaterialien und viele verschiedene Meinungen“ – davon berichten Betroffene und Angehörige, aber auch Behandler. In Deutschland dauert es im Durchschnitt 3,5 Jahre, bis ein Patient mit einer chronischen Wunde fachärztlich behandelt und einer kausalen Therapie zugeführt wird.1

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Universum Innere Medizin

  • #bleibzuhause … Aber nicht bei Herzinfarkt

    COVID-19-bedingte Kapazitätsverschiebungen dürfen keinesfalls die leitliniengerechte Behandlung kardiovaskulärer Patienten gefährden, fordert die Österreichische Gesellschaft für Kardiologie.

    Die häufig bei Hypertonie und Herzinsuffizienz eingesetzte Therapie mit ACE-Hemmern und Sartanen sollte unbedingt beibehalten werden.

    Im März 2020 kamen um 40 % weniger Herzinfarktpatienten in österreichische Krankenhäuser. Die Ursachen dürften vielschichtig sein.

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  • Leber und Gastrointestinaltrakt als Opfer und Täter bei COVID-19

    Bei einer COVID-19-Erkrankung kommt es bei 10–20 % der Fälle zu einer Beteiligung des Gastrointestinaltraktes.

    Bei 30–70 % der SARS-CoV-2-Infektionen ist eine Erhöhung der Leberwerte zu beobachten.

    Eine Leberbeteiligung ist prognostisch ungünstig für einen schweren COVID-19-Verlauf: möglicher Zusammenhang mit prognostisch ungünstiger Hypoalbuminämie und Hyperkoagulabilität bei COVID-19.

    Die erhöhte Thromboseneigung ist ein Faktor, der bei einer COVID-19-Erkrankung nicht außer Acht gelassen werden darf.

    Bei bettlägerigen COVID-19-Patienten in Heimquarantäne sollte, insbesondere bei Fieber und Durchfall, auch unter nichtstationären Bedingungen an eine Thromboseprophylaxe gedacht werden.

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  • COVID-19 und rheumatologische Erkrankungen

    Auf ein erhöhtes Risiko, an COVID-19 zu erkranken, oder für einen komplizierten COVID-19-Verlauf, kann bei Patienten mit rheumatologischen Erkrankungen aus den derzeitig vorliegenden Daten nicht geschlossen werden.

    Dem stehen ein den systemischen rheumatologischen Erkrankungen inhärentes, prinzipiell erhöhtes Infektionsrisiko und eine weitere Anfälligkeit durch immunsuppressive Therapien gegenüber.

    Die Basis-Therapie sollte bei stabilen Verläufen der Grunderkrankung nicht prophylaktisch geändert oder reduziert werden, jedoch im Falle einer COVID-19-Infektion pausiert werden.

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Spectrum Urologie

  • Prostatakarzinom: Status quo beim PSA

    Trotz aller Limitationen ist der PSA-Wert noch immer der wichtigste Marker in der Diagnostik des Prostatakarzinoms (PCa).

    Die heutige Standarddiagnostik der PCa-Früherkennung umfasst zusätzlich zur Messung des Gesamt-PSA-Wertes molekulare Marker wie das freie PSA (fPSA), die PSA-Velocity, PCA3 oder PHI.

    Künftig werden neue Ansätze wie epigenomische Testungen, Liquid-Biopsy-basierte Ansätze oder das Tumor-Microenvironment eine wichtige Rolle auch in der Diagnostik des PCa spielen.

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  • Blase, Niere, Prostata: Highlights vom ASCO GU 2020

    Am diesjährigen ASCO GU wurden keine wesentlichen Neuerungen im Sinne von Phase-III-Studien zu neuen medikamentösen Therapien präsentiert, dennoch kann über spannende Entwicklungen beim Blasenkarzinom (BLASST-1-Studie) und relevante Auswertungen beim Nierenzell- (CheckMate-025-Studie) und Prostatakarzinom (STAMPEDE) berichtet werden.

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  • Im Gespräch mit Wolfgang Horninger: neuer ÖGU-Präsident

    Im Zuge der Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Urologie und Andrologie im November 2019 wurde Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Horninger zum neuen ÖGU-Präsidenten gewählt. Dr. Wolfgang Horninger ist seit März 2011 Direktor der Innsbrucker Universitätsklinik für Urologie.

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Arzt und Praxis

Fakten der Rheumatologie

  • Ernährung und Rheuma

    Übergewicht wirkt sich negativ auf einige rheumatische Erkrankungen wie z. B. Osteoarthritis, Psoriasisarthritis und Gicht/Hyperurikämie aus und sollte (langsam) normalisiert und dann gehalten werden

    Patienten mit entzündlich rheumatischen Erkrankungen profitieren von mediterraner Diät (begleitet von ­mediterranem Lebensstil), reich an PUFAs.

    Bei Osteoporose und Osteopenie gilt es, Calcium und Vitamin D durch Supplementierung im Normalbereich zu halten; ­ausreichende Spiegel sind Voraussetzung für alle weiterführenden Therapien.

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  • Das Mikrobiom und seine Bedeutung in der Rheumatologie | 2 DFP-Punkte

    Lehrziel: Kenntnisse über Grundlagen zur Funktionsweise des Mikrobioms und zu seiner Bedeutung für die Pathogenese von rheumatologischen Erkrankungen

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  • Lebermanifestationen rheumatischer Erkrankungen

    Leberpathologien bei rheumatischen Erkrankungen kommen je nach Erkrankung mit unterschiedlicher Frequenz vor.

    Häufig ist man in der Differenzialdiagnose mit der Frage konfrontiert, ob es sich um eine Organmanifestation der Grunderkrankung, eine medikamentöse Hepatotoxizität oder um eine zufällige Koinzidenz zweier Erkrankungen handelt.

    Diese Differenzialdiagnose ist für das weitere Vorgehen relevant, obwohl fortgeschrittene Leberschäden mit Ausnahme der Autoimmunhepatitis nicht häufig vorkommen.

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Spectrum Dermatologie

  • Immer höher gesteckte Ziele: dermatoonkologische Forschung

    Trotz enormer Fortschritte in der Dermatoonkologie verstirbt jeder zweite Hautkrebs-Patient bei fortgeschrittener Erkrankung. Umso wichtiger ist es, die medizinische Forschung auf diesem Gebiet weiter voranzutreiben.

    An der Hautklinik der Medizinischen Universität Graz laufen zahlreiche ­Forschungsprojekte zum Melanom sowie zu Non-Melanoma Skin Cancer.

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  • Insektengiftallergien: Forschung, die Leben rettet

    Die Insektengiftallergie ist die häufigste Ursache potenziell lebensbedrohlicher Anaphylaxien.

    Die Weiterentwicklung der spezifischen Diagnostik und der Therapiemöglichkeiten ist unverzichtbar für den größtmöglichen Schutz unserer Patienten.

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  • Genau beleuchtet: Pathophysiologie der polymorphen Lichtdermatose

    Die polymorphe Lichtdermatose (PLD) betrifft 10–20 % der Frauen im jungen Erwachsenenalter in Europa.

    Die Pathogenese betreffend werden eine mangelnde UV-induzierte Immunsuppression, eine Bildung von (Photo-)Neoantigenen in UV-exponierter Haut und nachfolgend Immunreaktionen gegen die durch UV-Bestrahlung veränderte Haut postuliert.

    Therapeutisch kann bei der PLD in Anlehnung an die saisonale natürliche Lichtgewöhnung ein medizinisches Photohardening erfolgen.

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Das Medizinprodukt

Spectrum Psychiatrie

  • Medizin – quo vadis?

    Die Entwicklung von eminenzbasierter zu evidenzbasierter Medizin bedeutet einen Fortschritt, jedoch mit Problemzonen: Übertragung von empirischen Forschungsergebnissen in die klinische Diagnose- und Behandlungspraxis, Reduktion von Evidenz auf statistische Wahrscheinlichkeiten etc.

    Eine evidenzbasierte Medizin braucht eine Erweiterung um die Koordinaten einer human-basierten Medizin, die wieder den ganzen von der Krankheit betroffenen Menschen mit all seinen Möglichkeiten und Unmöglichkeiten in den Mittelpunkt stellt, mit der Zielsetzung des Wiedererreichens eines möglichst autonomen und freudvollen Lebens.

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  • Die Zukunft des Mannes und der Frau in der Suchtbehandlung

    Bei der Entstehung und Überwindung von Suchterkrankungen sind unterschiedliche Systeme wie „Herkunft“, „Peergroup“, „Gesellschaft“ oder „Zeitgeist“ als Einflussfaktoren mitzuberücksichtigen.

    Genderspezifische Risikofaktoren für eine Erkrankung (Life-Risks) stehen in engem Zusammenhang mit dem veränderten Rollenbild für Männer und Frauen in der Gesellschaft (Gender-Shift).

    Es ist eine Herausforderung, aber unabdingbar für Suchterkrankte und TherapeutInnen, krank machende und suchterhaltende Systembedingungen zu erkennen.

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  • Von inline zu online und zurück

    Dass digitale Medien auch negative Auswirkungen auf unser soziales Leben haben können sowie eine zu intensive Nutzung auch zur Sucht führen kann, ist mittlerweile gut belegbar. Anlehnend an gängige Suchtkriterien kann auch die Social-Media-Sucht beschrieben werden.

    Durch die intensive Nutzung von Smartphones und Co entstehen auch neue „Krankheiten“, wie „Fomo“ („Fear of Missing Out“) und „Nomophobie“ („No Mobile Phone Phobia“).

    In der Behandlung der Internetsucht ist Medienkompetenz das Ziel und nicht Abstinenz, da ein Leben ohne Internet in unserer Gesellschaft absolut unrealistisch ist.

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PharmAustria

  • Für mehr Gesundheit und Wohlbefinden am Arbeitsplatz

    „Arbeit macht dann Freude, wenn wir gemeinsam etwas geschafft haben. Und alles, was Freude macht, ist wiederum arbeitsförderlich“, betont Univ.-Prof. Dr. Michael ­Musalek, Vorstand des Instituts für Sozialästhetik und psychische Gesundheit, Sigmund-Freud-­Privatuniversität Wien, sowie ärztlicher Direktor des Anton-Proksch-Instituts.

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  • Best-Practice-Beispiele

    Die pharmazeutischen Unternehmen in Österreich sind sich bewusst, dass sie als ­„Gesundheitsindustrie“ in Sachen Gesundheitsfürsorge für ihre Mitarbeiter mit gutem ­Beispiel vorangehen sollten. Alle Interviewpartner berichten, dass die BGF-Maßnahmen von den Mitarbeitern sehr gut angenommen werden und das Betriebsklima sowie die Produktivität positiv beeinflussen.

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  • Frischer Wind in der Arzt-Patienten-Kommunikation

    Tools, die wir alle im Alltag heute ganz normal nutzen, wie E-Mails, Messenger-Dienste und andere Apps, könnten neue Kommunikationswege zwischen Arzt und Patient eröffnen.

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neurologisch

  • ZNS-Autoimmunerkrankungen: Epidemiologisches Register in Österreich

    Es wurde ein österreichweites Register initiiert, das retrospektiv den Verlauf bei bereits bekannten NMOSD- und Autoimmun-Enzephalitis-PatientInnen analysieren und prospektiv neue PatientInnen charakterisieren soll.

    Alle BehandlerInnen haben mit der Teilnahme am Register die Möglichkeit, über die für die Diagnostik der Autoimmun-Enzephalitiden derzeit verfügbaren kommerziellen Antikörpertests hinaus weitere Antikörper-Testverfahren zu erhalten.

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  • Pathophysiologie der Migräne

    Ein Exzerpt aus der Session „Humane Migränemodelle 1+2“ von der 3-Länder-Tagung Kopfschmerz in Wien

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  • „Memory Akut“

    Ein Versorgungskonzept zur stationären Remobilisation von akut erkrankten DemenzpatientInnen

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Gyn-Aktiv

  • HPV-Impfung: Ist das wirklich schon alles, Österreich?

    Mit dem humanen Papillomavirus (HPV) assoziierte Malignome machen weltweit ca. 3,5 % aller neu aufgetretenen Tumorerkrankungen aus und sind für ca. 4,6 % aller tumorbedingten Todesfälle verantwortlich. Die Rate an HPV-assoziierten neu aufgetretenen Tumorerkrankungen lag 2018 in Österreich bei 4,2–9,8/100.000…

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  • Endokrine Therapie 2.0 – Einsatz von Resistenzblockern

    In der Zulassungsstudie für den mTOR-Inhibitor Everolimus zeigte sich für die Kombination mit Exemestan nach Rezidiv oder Progress während endokriner Therapie eine Verlängerung des medianen PFS um mehr als das Doppelte vs. Placebo + Exemestan.

    Die in Österreich zugelassenen CDK-4/6-Inhibitoren Palbociclib, Ribociclib und Abemaciclib zeigen in Kombination mit endokriner Therapie signifikante und ausgeprägte Überlebensvorteile vs. endokrine Therapie allein.

    Der PI3K-Inhibitor Alpelisib verlängerte in der SOLAR-1-Studie in Kombination mit Fulvestrant vs. Placebo + Fulvestrant bei lokal fortgeschrittenem HR+/HER2-Brustkrebs mit antihormoneller Therapie in der ­Anamnese und PIK3CA-Mutation signifikant das PFS (durch die FDA bereits zugelassen).

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  • Progestogen-only-Pille mit Drospirenon

    Eine neuartige Östrogen-freie Pille mit 4 mg Drospirenon (DRSP) zeigte mit einem Pearl-Index von 0,72 eine sehr gute Wirksamkeit, Verbesserung des Blutungsmusters, der Verträglichkeit und der Akzeptanz, ohne VTE-Risiken aufzuweisen.

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NephroScript

  • Diabetes: Herz und Niere im Fokus neuer Therapien

    Die großen kardiovaskulären Outcome-Studien der letzten Jahre haben klare Benefits für neue Substanzklassen wie SGLT-2- und Neprilysin-Hemmer sowie GLP-1-Agonisten für Diabetiker sowie Patienten mit sowohl Herz- als auch ­Niereninsuffizienz zeigen können.

    Das kommende Jahrzehnt wird die Ausweitung der Indikationen dieser neuen Substanzklassen (akutes Nierenversagen, nichtdiabetische CKD, HFpEF), ihre Kombinationen und die Bedeutung der bisherigen nephroprotektiven Therapiemodalitäten, insbesondere der RAAS-Blockade, studieren müssen.

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  • ERA-EDTA-Jahrestagung 2019: Transplant-Hot-Topics: Empfänger auf der Warteliste, Posttransplant-Outcome

    Infekte bei Transplantatempfängern sind aufgrund höherer Prävalenz und schlechterer Outcomes immer ein aktuelles Thema. Rezent wurden ­Impfempfehlungen für Empfänger vor und nach Tx publiziert, wobei der Fokus auf den Risiken für Reisen liegt.

    Adipositas bei Tx-Kandidaten: Die meisten Internisten teilen die präsentierte Auffassung, dass eine Ablehnung solcher Patienten nur nach individueller Beurteilung entsprechend der Gesamtmorbidität erfolgen sollte.

    Vitamin-D-Supplementierung nach Nieren-Tx: Die Autoren verlangen eine Änderung bei den KDIGO-Empfehlungen, bei denen 25-OH-D-Zielwerte > 30 ng/ml für Transplantierte gefordert werden sollten.

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  • Immunologisches Matching in der NTx – Fortschritte und Zukunftsaspekte

    Die Gewebeübereinstimmung (HLA-Match) ist ein wesentlicher Prädiktor für das Transplantatüberleben.

    Neue molekulare Methoden in der Gewebetypisierung und Immunologie erlauben eine bessere Risikostratifizierung des Transplantatüberlebens.

    Da eine optimale HLA-Übereinstimmung zwischen Spenderorgan und Empfänger selten zu erreichen und spontane Toleranz fast nie vorkommt, werden Toleranzprotokolle für ­selektierte Patienten in einigen renommierten Transplantzentren angeboten.Auch die MUW hat 2019 mit den ersten Studienpatienten gestartet.

    Toleranzinduktion durch gemischten Chimärismus ist die beste Strategie, um das ­Transplantatüberleben deutlich zu verlängern. Besonders für junge Patienten ist eine mediane Transplantüberlebensrate von derzeit etwa 10 Jahren kein zufriedenstellendes Ergebnis.

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Zahn Krone

  • Effiziente endodontische Behandlung komplexer Kanalsysteme

    Komplexe Kanalsysteme stellen den Zahnarzt in seiner endodontischen Therapie jedes Mal aufs Neue vor eine Reihe von Herausforderungen. Ziel sollte stets eine umfassende Desinfektion des Kanalsystems sein. Die dazu nötigen Maßnahmen reichen von einer Isolation des Operationsfeldes über die mechanische und chemische Aufbereitung des Wurzelkanalsystems bis hin zu einer möglichst dichten Obturation.

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  • Restauration im Frontzahnbereich nach Trauma

    Zusammenfassung: Im Oberkieferfrontzahnbereich ist die Unversehrtheit der Zähne für viele Menschen von großer Wichtigkeit. Im Schadensfall ist den Patienten daher die Wiederherstellung eines attraktiven Lächelns ein großes Bedürfnis. Abhängig von der Größe, der Lage und der Konfiguration des Defekts stehen verschiedene, klinisch bewährte, direkte und indirekte Therapieoptionen zur Verfügung. Für stark zerstörte Frontzähne sind Vollkeramikkronen eine zuverlässige und bewährte Therapieoption zur Rekonstruktion von Funktion und Ästhetik.

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  • Überlegungen zur optimalen Restauration von Zähnen mit Perforationen

    Perforationen gehören zu den Komplikationen, mit denen sich eine endodontische Praxis im Alltag auseinandersetzen muss. Dank hydraulischer Silikatzemente ist die Prognose für einen Perforationsverschluss gut, aber die Frage, wie ein Zahn mit Perforation optimal wiederhergestellt werden kann, bleibt unbeantwortet.

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Diabetes Forum

  • Intermittierendes Fasten: Effekte auf Gesundheit, Altern und Krankheit

    Intermittierendes Fasten oder Intervallfasten gewinnt zunehmend an Popularität. Präklinische und klinische Daten belegen positive Effekte auf Alterungsprozess, Lebensspanne und zahlreiche Erkrankungen. Rafael de Cabo und Mark P. Mattson diskutieren in einer großen Übersichtsarbeit im New England Journal of Medicine die vorhandene Datenlage.

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  • Gastroenterologie/Diabetologie: Duale Agonisten und Triagonisten

    Dual- und Triagonisten gelten als Weiterentwicklungen der inkretinbasierten Therapien; neben ihrem antihyperglykämischen Effekt dürften sie Bedeutung in der zukünftigen konservativen Adipositas-Therapie bekommen.

    Zu den Optionen zählen aus aktueller Sicht Glucagon-Rezeptor-/GLP-1-Rezeptor-Agonisten (GcgR/GLP-1RA), GIP-R/GLP-1R-Co-Agonisten und Triagonisten aus allen drei Molekülen.

    Abzuwarten bleiben Langzeiterfolge hinsichtlich Diabetes-Remission, die kardiovaskuläre Sicherheit und mögliche Limitationen durch gastrointestinale Nebenwirkungen.

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  • Ketoazidose mit außergewöhnlicher Komplikation

    Herr K., ein 54-jähriger Mann, gelangte mit der Rettung in die Notfallambulanz unseres Krankenhauses. Die Rettungskräfte waren verständigt worden, nachdem der Patient vigilanzgetrübt in seiner Wohnung vorgefunden wurde. Der Patient sei in den letzten drei Tagen zunehmend verwirrt und kraftlos gewesen, hätte große Mengen an Flüssigkeiten – bis zu 17 Liter am Tag – zu sich genommen.

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AHOP-News

  • AHOP und OeGHO – verstärkte Kooperation

    Hochqualitative Fortbildungsveranstaltungen und steigende AHOP-Mitgliederzahlen – so das erfreuliche Resümee des auf der diesjährigen Frühjahrstagung neu gewählten AHOP-Präsidiums. Ein wesentlicher Beitrag des Erfolgs liegt in der exzellenten Organisation und Kooperation zwischen der AHOP und der Österreichischen Gesellschaft für Hämatologie & Medizinische Onkologie (OeGHO).

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  • Brennpunkt Immuntherapie − Aus Sicht der Pflege

    Wichtige, häufig gestellte Fragen zu Immuntherapien entstehen erst durch generiertes Wissen in der Riege der Fachpersonen, wie z. B. MedizinerInnen, Pflegepersonal, Pharmazeuten und Pharmazeutinnen. Die Vertiefung in die Thematik ermöglicht gezielte, qualitativ hochwertige Information, Aufklärung und Edukation für Betroffene. Wie…

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  • Management von Neutropenie

    Symptome und Zeichen von Komplikationen, die mit einer Neutropenie assoziiert werden, rasch erkennen, um den optimalen Zeitpunkt der Antibiotikagabe zu gewährleisten.

    Zentrale Rolle der Pflegepersonen: Identifikation von PatientInnen mit erhöhtem Risiko für eine febrile Neutropenie oder bei denen Komplikationen während einer febrilen Therapie zu erwarten sind.

    Pflegepersonen informieren, beraten und schulen, um das Selbstmanagement im Umgang mit einem erhöhten Infektionsrisiko zu optimieren und um bei Präventionsmaßnahmen zu unterstützen.

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Spectrum Pathologie

  • „Hot Topics“ in der Molekularpathologie des Gastrointestinaltrakts

    Die KRAS-Mutationsanalyse ist in die molekularpathologische Diagnostik seit Langem integriert, die Testung auf KRASG12C könnte durch die Entwicklung eines spezifischen Inhibitors klinisch relevant werden.

    Hereditäres Kolorektalkarzinom/Lynch-Syndrom: Die Tumoren aller Kolorektal- und Endometriumkarzinom-Patienten sollten getestet werden, damit entsprechende Vorsorgemaßnahmen getroffen werden können.

    NTRK-Fusionskarzinome, BRAF, MET, Liquid Biopsy, Mikrobiom.

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  • Unterer Gastrointestinaltrakt: WHO-Klassifikation 2019

    Die 5. Auflage der WHO-Klassifikation 2019 beinhaltet adaptierte und optimierte Klassifikationen der Tumoren des unteren Gastrointestinaltrakts.

    Die molekularpathologischen prognostischen und prädiktiven Biomarker nehmen im Sinne der personalisierten Medizin eine besondere Rolle ein.

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  • Going digital: more than just a scanner!

    The process of going digital in pathology is often equated to the purchase of a slide scanner. Although a slide scanner is obviously necessary to carry out the digitisation process, going digital is the sum of numerous components that need to interface and interact together for successful diagnostic implementation.

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