Neph 04|2019

Herausgeber: Österreichische Gesellschaft für Nephrologie, Univ.-Prof. Dr. Rainer Oberbauer, Klinische Abteilung für Nephrologie und Dialyse, Universitätsklinik für Innere Medizin III, Medizinische Universität Wien

Editorial

  • Editorial 04/19
    Sehr geehrte Damen und Herren!
    Geschätzte Kolleginnen und Kollegen!
    Vom 3. bis 5. Oktober 2019 fand in Gmunden im Kongresshaus Toscana die Jahrestagung der ÖGN gemeinsam mit der ÖGH statt.
    Als Präsident der ÖGN-Jahrestagung ist es mir eine besondere Freude ...Weiterlesen ...

Focus: ÖGN-Highlights 2019

  • CAKUT – eine Bürde fürs Leben

    Obwohl viele kongenitale Anomalien des Urogenitaltrakts (CAKUT) klinisch nicht relevant sind, verursachen einige davon chronische Nierenerkrankungen und stellen im Säuglings- und Kindesalter die häufigsten Ursachen für eine chronische Niereninsuffizienz (CNI) dar.

    Zu den kongenitalen Malformationen mit potenziell negativen Auswirkungen auf die Nieren(funktion) zählen etwa eine Urethralklappe, ein angeborener vesikoureteraler Reflux (VUR), Kloakenfehlbildungen oder eine angeborene solitäre Niere.

     

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  • Ein genomweites Konzept der humoralen Alloimmunität

    Epitope repräsentieren die Interaktionsstelle von Alloantikörpern und HLA-Molekülen sowie Minor Histocompatibility Antigens.

    In der humoralen HLA-Alloimmunität findet derzeit eine Paradigmenwechsel weg vom Allel-spezifischen Mismatching und hin zu einem Epitop-fokussierten Ansatz statt.

    Rezente Studien erweitern das Epitop-Konzept hin zu genomweiten Inkompatibilitäten in immun zugänglichen Proteinen und stellen ein erweitertes Verständnis von immunologischem Nicht-Selbst zur Diskussion.

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  • Wie behandle ich die Lupusnephritis?

    Die Beurteilung der Lupusnephritisklasse, aber auch der Aktivität bzw. Chronizität der Lupusnephritis ist wichtig für die Therapieauswahl.

    Unterschiedliche Biologika, aber auch altbewährte Therapien wie der Calcineurininhibitor Tacrolimus könnten einen neuen Stellenwert in der Therapie der Lupusnephritis bekommen.

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  • Therapiestrategien bei ANCA-Vaskulitis

    Die initiale individuelle Risikostratifikation gewinnt immer mehr an Bedeutung und ist für die Therapieplanung entscheidend.

    Rituximab ist eine gleichwertige Alternative zu Cyclophosphamid, bei PR3-positiver und/oder rezidivierender AAV sogar besser und auch bei jungen Patienten vorzuziehen.

    Glukokortikoidsparende Strategien wie in der PEXIVAS-Studie, aber in Form von Rituximab- Kombinationen sind effektiv und reduzieren die Infektionsrate

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  • Autosomal-dominante tubulointerstitielle Nierenerkrankung (ADTKD)

    Die ADTKD ist selten, betrifft aber ca. 2–4 % aller Patienten mit CKD-Stadium G3–G5D.

    Moderne Namensgebung basiert auf molekulargenetischem Mutationsnachweis.

    Familiäre Häufung (autosomal-dominant vererbt) einer progredienten CKD mit blandem Sediment und fehlender Proteinurie.

    Typische klinische Charakteristika bei einigen Subtypen; bei der häufigsten ADTKD-UMOD: familiäre Hyperurikämie mit FEHs < 5 % und symptomatische Gicht.

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  • Künstliche Intelligenz in der Nephrologie

    Die Bedeutung von KI in der Medizin wird in den kommenden Jahren rasch wachsen.

    In der Nephrologie wird KI derzeit vor allem in den Bereichen Vorhersage, Bilderkennung und Textinterpretation angewandt.

    Einer ethisch und gesellschaftlich vertretbaren Anwendung von KI muss eine ganz besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden.

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