SP 01|2019

Herausgeber: Univ.-Prof. Dr. Michael Musalek

Editorial

  • Ressourcenorientierte Behandlung – zurück in die Zukunft
    In den letzten Jahren werden die Stimmen immer lauter, die einen Wechsel von einer defizienzorientierten hin zu einer ressourcenorientierten Behandlung propagieren. Trotz alledem ist die heutige Medizin weiterhin von defizienzorientiertem Denken und Handeln dominiert. Die Diagnosekataloge der allgegenwärtigen psychiatrischen Klassifikationssysteme, ...Weiterlesen ...

Focus: Ressourcenorientierte Behandlung in der Psychiatrie

  • Auf dem Weg zu einer ressourcenorientierten Behandlung

    Ressourcen sind bei psychischen und anderen chronischen Erkrankungen „Antriebsmotoren“ für den therapeutischen Prozess.

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  • Fühlen und Spüren als Ressource

    Gefühle als Fühlen und Spüren haben eine zentrale Bedeutung für das Leben bis in den Alltag hinein. Eine phänomenologisch-existenzielle Sichtweise verdeutlicht ihren Zusammenhang mit dem Leben und dem eigenen Wesen als Person. Das macht ihren Stellenwert für Beziehung und für die Tiefe der Existenz deutlich. Gefühle haben Bedeutung als Wahrnehmung von Objekten in ihrer Relevanz für das eigene Leben. Das Gespür dient der Wahr-nehmung des subjektiv Richtigen.

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  • Ressourcenorientierte Psychotherapie

    Zu einer psychotherapeutischen Behandlung gehört immer auch die Auseinandersetzung mit Veränderung. Da Veränderungen für uns Menschen oft schwierig sind und Mut erfordern, kann die Bearbeitung der Ressourcen eines Menschen in der Psychotherapie helfen, sich der eigenen Stärken, Fähigkeiten und Kompetenzen wieder bewusst zu werden,um sich Veränderung auch zuzutrauen.

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  • Angehörige als Ressource

    Ohne gewachsenes soziales Umfeld, das durch Information und Unterstützung in den eigenen Bedürfnissen sowie durch Empowerment und Know-how in die Lage versetzt wird, aus den bisherigen Bewertungs- und Verhaltensmustern auszusteigen und zu einer Ressource in der gemeinsamen Anstrengung der Lebensneugestaltung zu werden, haben es süchtige Menschen extrem schwer, nachhaltig aus der Suchtspirale nach unten zu entkommen.

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