AEK 22|2019

Herausgeber: Ärztekrone VerlagsgesmbH

Editorial

  • HIV im Fokus
    Das Fokusthema dieser Ausgabe ist HIV. Immer noch dauert es bei vielen Betroffene mehrere Jahre, bis die Infektion entdeckt wird. Die sogenannte Late Presentation, also die Diagnose zu einem relativen späten Zeitpunkt, stellt trotz aller therapeutischen Fortschritte immer noch eine ...Weiterlesen ...

einblick

  • Ärztemangel: das komplexe Spiel der Bundesländer

    Die Bundesländer drängen im Hinblick auf einen Hausärztemangel auf eine massive Erhöhung der Ausbildungsquote. Selbst wollen sie dafür aber wenig leisten. Von der Ärztekammer kommt prompt der Vorwurf des Populismus.

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  • Ärzteausbildung: etwas besser, aber Luft nach oben

    Die Zufriedenheit mit der ärztlichen Ausbildung ist einer Umfrage zufolge geringfügig besser als im Vorjahr. Auffällig sind die enormen Unterschiede zwischen den Abteilungen: Die Bewertungen für die Abteilungen nach dem Schulnotensystem schwanken zwischen 1,0 und 4,4.

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Focus: HIV im Fokus

  • HIV: „Wir müssen das richtige Patientenkollektiv testen“

    Die aktuellen Therapien machen ein normales Leben für HIV-Infizierte und ihre Partner möglich. Je früher die Behandlung begonnen wird, umso besser und schneller lässt sich das Immunsystem stabilisieren. Eine zeitnahe Diagnose ist somit von individuell prognostischer, aber auch – in Hinsicht auf die Infektionsgefahr – von gesellschaftlicher Bedeutung.

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Initiative

  • „Ältere Patienten zur Hörprüfung ermuntern“

    Univ.-Prof. Dr. Dietmar Thurnher ist der neue Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde und gemeinsam mit seinem Vorgänger Prim. Univ.-Prof. Dr. Gerd Rasp Wissenschaftlicher Leiter der Initiative HNO in der Ärzte Krone. Im Interview verrät der Kliniker unter anderem, warum er sich trotz guter Zusammenarbeit mit dem niedergelassenen Bereich Sorgen um die HNO-ärztliche Primärversorgung macht und weswegen es so wichtig ist, ältere Personen auf Schwerhörigkeit zu testen.

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  • Erkältungen aus HNO-ärztlicher Sicht

    Die Heterogenität der Auslöser und damit auch der Symptomatik macht eine eindeutige Erregerzuordnung schwierig. Die Anwendung von Antibiotika soll mit Bedacht und nur bei bakterieller Beteiligung und komplizierten Verläufen erfolgen. Die Entwicklung von Therapien für unkomplizierte virale Infektionen ist derweil Gegenstand intensiver Forschung.

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  • Wann Schnarchen behandlungsbedürftig ist

    Beim primären und obstruktiven Schnarchen steht der Leidensdruck des Patienten und seiner Umwelt im Vordergrund. Die Notwendigkeit von therapeutischen Maßnahmen sollte genau abgewogen werden. Oft kann bereits durch Allgemeinmaßnahmen eine Besserung erzielt werden. Beim obstruktiven Schlafapnoesyndrom hingegen ist eine Behandlung dringend angezeigt, etwa mittels CPAP-Therapie. Auch die Hypoglossusstimulation zeigt erste ermutigende Resultate.

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  • Hörverlust erhöht Demenzrisiko um ein Vielfaches

    Die neurokognitiven Faktoren des Hörvermögens gehen weit über ein intaktes Innenohr hinaus. Während sich das Risiko für eine Demenz bei einem Hörverlust um das bis zu 5-Fache erhöht, senkt umgekehrt eine Optimierung des Hörvermögens die Demenzrate. Die Herausforderung ist, die mit Hörhilfen stark unterversorgte Bevölkerung rechtzeitig mit passenden Geräten oder Implantaten zu versorgen, denn: „Hörtraining ist Gehirntraining!“

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