FdR 02|2021


Editorial

  • Umfangreich …

    … ist das diesjährige EULAR-Heft unserer FAKTEN geworden, und das ist gut so!

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Focus: Best of EULAR 2021

  • Axiale Spondyloarthritis im Fokus: What is new?

    Bildgebung im Fokus
    – Das MRT der Sakroiliakalgelenke (SIGs) ist die Bildgebung der ersten Wahl. Bei unklarem Befund sollte ein CT folgen.
    – Die Diagnose einer axSpA anhand der Bildgebung an der Wirbelsäule ist schwierig und erfordert den Nachweis von mindestens 4 Knochenmarkläsionen sowie von Fettmarkläsionen.

    Therapie im Fokus
    – Es mehren sich die Hinweise auf eine Wirksamkeit von JAK1-Inhibitoren in der Therapie der axSpA.
    – Im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen weiterhin vor allem TNF- und IL-17-Inhibitoren. Langzeituntersuchungen zeigen eine anhaltende Wirksamkeit – und das auch bei Intervallverlängerung. Studien belegen eine Verzögerung der radiografischen Progression durch eine TNFi-Therapie.
    Langzeiteffekt: Der Effekt der TNFi-Therapie zeigt sich radiografisch Jahre nach Beginn der Therapie.

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  • Psoriasis-Arthritis: die 3 wichtigsten Themen am EULAR 2021

    Neue medikamentöse Therapien bei PsA:
    – Die IL-23-Blockade mit Guselkumab wie auch der selektive JAK-Inhibitor Upadacitinib zeigen in allen 6 Domänen der Psoriasisarthritis Wirksamkeit.

    2021 Update der GRAPPA Treatment Recommendations:
    – Das Krankheitsbild wurde durch Eingliederung der Uveitis und der CED-Erkrankungen auf acht Domänen erweitert.
    – Auch Komorbiditäten sollen in der Therapieentscheidung und im Monitoring berücksichtigt werden.

    Axiale Spondyloarthritis mit Psoriasis ≠ Psoriasisarthritis mit axialer Beteiligung?
    – Akademische Diskussion oder relevant in der klinischen Praxis?
    – Im AXIS-Projekt der ASAS gemeinsam mit GRAPPA sollen Klassifikationskriterien für die axiale Spondyloarthritis ­definiert werden.

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  • Polymyalgia rheumatica: glukokortikoidsparende Therapien als Ziel

    Methotrexat ist bei PMR weiterhin die glukokortikoidsparende Therapie der ersten Wahl, es besteht jedoch ein dringender Bedarf an weiteren Therapieoptionen.

    Am heurigen EULAR-Kongress konnte die wichtige Frage nach weiteren Therapieoptionen leider noch nicht ­abschließend beantwortet werden, jedoch gab es weitere ermutigende Daten zum Einsatz von Tocilizumab bei PMR aus einer retrospektiven Studie.

    Erste vielversprechende Ergebnisse zu Baricitinib und Rituximab bei PMR wurden präsentiert.

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  • Sjögren-Syndrom 2021 – virtuelle Neuigkeiten aus Paris: neuer Biomarker, neuer Zielparameter

    Am EULAR 2021 wurden das Potenzial neuer Biomarker für die Speicheldrüseninflammation (CXCL13) und der Wert einer Kombinationstherapie von Rituximab mit Belimumab bei Sjögren-Syndrom diskutiert.

    Der neu entwickelte CRESS könnte den ESSDAI als primären Zielparameter bei künftigen Interventionsstudien beim Sjögren-Syndrom ablösen.

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  • Rheumatoide Arthritis: die wichtigsten Erkenntnisse am EULAR

    Die JAK-Inhibitoren stellen eine zuverlässige Therapieoption der therapierefraktären rheumatoiden Arthritis dar.

    Die optimale Therapie und eine niedrige Krankheitsaktivität der RA reduzieren sowohl das Risiko für einen ­ungünstigen Schwangerschaftsverlauf als auch für eine Progredienz der RA-assoziierten interstitiellen Lungen­erkrankung (ILD).

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  • Systemischer Lupus erythematodes: Highlights vom EULAR 2021

    Lupus-Nephritis:
    – Der Anti-CD40-Antikörper BI 655064 konnte den primären Studienendpunkt nicht erreichen, zeigt allerdings in der 180-mg-Dosierung ein numerisch besseres Ansprechen gegenüber Placebo in einer Post-hoc-Analyse.
    – Der Typ-I-Interferonrezeptor-Blocker Anifrolumab birgt in der intensivierten Dosierung Potenzial für die ­Behandlung der Lupus-Nephritis.

    Vielversprechende Phase-II-Daten zu Iberdomid in der Behandlung des kutanen Lupus erythematodes.

    Wirksamkeit von BIIB059 in unterschiedlichen SLE-Subgruppen.

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  • Vaskulitiden: die wichtigsten Erkenntnisse vom EULAR 2021

    GM-CSF-Inhibition bei Riesenzellarteriitis (GCA)

    Verlaufskontrolle der GCA mittels Ultraschalls

    IL-6- oder TNF-Inhibition in der Takayasu-Arteriitis?

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DFP-Literaturstudium

Ausgewählte Arbeiten österreichischer WissenschafterInnen

  • Confounding durch fortgeführte Methotrexat-Therapie in Placeboarmen

    In klinischen Studien zeigten sich in den letzten Jahren zunehmend steigende Ansprechraten auch bei Patienten der Placebogruppe. Warum?

    In unserer Studie konnten wir zeigen, dass das Fortführen der MTX-Basistherapie die klinischen Ansprechraten und das Erreichen von Therapiezielen bei placebobehandelten Patienten erhöht.

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  • Die Rolle der Bildgebung bei Punktionen von Gelenkstrukturen

    Unter Rheumatologen und Rheumatologinnen ist Ultraschall die am häufigsten verwendete Bildgebungsmethode für Gelenkspunktionen und -injektionen.

    Studien zeigen bessere Daten zu Injektionsgenauigkeit und Sicherheitsparametern (inkl. Schmerzen während des Eingriffs) von Ultraschall und Durchleuchtung im Vergleich zu palpationsgeführten Gelenksinjektionen.

    Eine intraartikuläre Injektion führt zu weniger kurz- und langfristigen Gelenkschmerzen im Vergleich zur periartikulären Injektion.

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  • Biologika bei entzündlichen Arthritis-Erkrankungen

    Unterschiedliche Verläufe von inflammatorischen Gelenkerkrankungen zwischen Männern und Frauen sind ­bekannt.

    Auch die Ansprechrate auf TNFi differiert zwischen den Geschlechtern und ist bei Frauen mit RA, SpA und PsoA geringer als bei Männern.

    Auch Apremilast wirkt bei Männern besser als bei Frauen.

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  • Verlaufsformen des radiologischen Gelenkschadens bei der rheumatoiden Arthritis

    Die entzündliche Gelenkdestruktion trägt wesentlich zur Krankheitslast bei der rheumatoiden Arthritis bei.

    Wir haben nun festgestellt, dass der Verlauf des Gelenkschadens in klar definierbaren Bahnen verläuft, wobei eine durch eine kontinuierliche Verschlechterung, eine durch eine Verbesserung gekennzeichnet ist.

    Diese Erkenntnisse könnten zu einer besseren Risikostratifizierung bei Patienten mit RA führen.

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  • Sjögren-Syndrom: Die subjektive Wahrnehmung der Trockenheit korreliert mit objektiver Messung

    Bei Patient*innen mit dem primären Sjögren-Syndrom konnten zwei Gruppen identifiziert werden:
    – 1) Patient*innen mit objektiver und subjektiver Trockenheit mit höherer klinischer und immunologischer ­Krankheitsaktivität und
    – 2) Patient*innen mit vorwiegend subjektiver Trockenheit.

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