FdR 04|2017


Editorial

Focus: Nichtentzündliche rheumatische Erkrankungen

  • Therapie der Fingerpolyarthrose – Update

    Die Fingerpolyarthrose (FPA) ist selbst im Jahre 2017 trotz zielgerichteter Therapien eine nur schwer zu ­behandelnde Erkrankung.

    Obwohl eine Vielzahl an Therapieoptionen existiert (mit mehr oder weniger guter Datenlage), gibt es keine, die den Krankheitsverlauf beeinflussen, also strukturmodifizierend wirken.

    Das optimale Management der FPA besteht also aus einem Zusammenwirken von pharmakologischen und ­nichtpharmakologischen Modalitäten, mit letztendlich dem Ziel der effektiven Bekämpfung des Gelenkschmerzes und ­Erhaltung der Gelenkfunktion.

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  • Sehnenansatzprobleme aus orthopädischer Sicht

    Insertionstendinopathien sind durch Reizung und Überlastung bedingte Schmerzzustände am Übergang von der Sehne zum Knochen.

    Multiple Faktoren können Einfluss auf das Krankheitsgeschehen nehmen, weshalb eine umfangreiche Anamnese und klinische Abklärung durchgeführt werden soll.

    Eine konservative Therapie mit einem koordinierten Programm sollte die primäre Behandlungsstrategie darstellen.

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  • Arthrose und Sport

    Arthrose und Sport stehen eigentlich im Gegensatz zueinander, dennoch hat Sport in der richtigen Form und ­Anwendung durchaus seinen Stellenwert und kann neben dem Erhalt der körperlichen Ertüchtigung auch gezielt als Therapieform bei Arthrose eingesetzt werden.

    Bei Vorliegen einer Arthrose ist auf runde Bewegungsabläufe zu achten.

    „Stop and go“ Sportarten mit kurzfristig hohen Druckspitzen im Gelenk sind kontraindiziert.

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  • Homo Faber am Computer und in anderen sitzenden Berufen: Prävention muskuloskelettaler ­Beschwerden, die durch einseitige Tätigkeiten bedingt sind

    Ein überwiegend sitzender Lebensstil (v. a. langes und falsches Sitzen bzw. eine schlechte Sitzhaltung) mit Computer- bzw. Bildschirmarbeit beeinträchtigt nicht nur das kardiovaskuläre System und den Metabolismus, sondern auch das muskuloskeletale System mit einer zunehmenden Einschränkung in den motorischen ­Grundeigenschaften (u. a. Kraft, Ausdauer, Koordination bzw. Sensomotorik und Flexibilität) und Schmerz­syndromen am Bewegungs- und Stützapparat.

    Laut Statistik Austria sind rund zwei Drittel der Österreicher zumindest einmal in ihrem Leben von Rücken- bzw. ­Kreuzschmerzen – und dies meist an der Lendenwirbelsäule – betroffen, denn tägliches, stundenlanges Sitzen vor dem Computer, lange Autofahrten und eine falsche Haltung sowie Pausengestaltung machen unserem Bewegungs- und Stützapparat schwer zu schaffen.

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  • Update Fibromyalgie

    Fibromyalgie wird als über weite Teile des Körpers verstreute Schmerzen definiert. Am besten ist die Fibromyalgie durch ein bio-psycho-soziales Modell erklärbar.

    In der Therapie spielen physikalische, psychologisch-psychotherapeutische und pharmakologische Interventionen eine wichtige Rolle.

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SERIE Biologika und neue synthetische Moleküle in der Rheumatologie

  • Hemmung der Phosphodiesterase 4 (PDE4)

    Die gezielte Hemmung der Phosphodiesterase 4 (PDE4) ist ein wirksamer und sicherer Therapieansatz zur Behandlung von Patienten mit Psoriasis-Arthritis.

    Einziger derzeit zugelassener Vertreter dieser oralen Substanzgruppe ist der PDE4-Hemmer Apremilast.

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SERIE Dosierempfehlungen für die Praxis

  • Dosierempfehlungen: csDMARDS

    Zu den csDMARDs zählen Methotrexat, Sulfasalazin und Leflunomid. Im Bereich der Rheumatologie sind diese ­zugelassen bei:

    Methotrexat (MTX) zur Behandlung der aktiven RA bei Erwachsenen, der juvenilen idiopathischen Arthritis und der Psoriasis-Arthritis,

    Leflunomid zur Behandlung von Erwachsenen mit aktiver RA sowie mit aktiver Psoriasis-Arthritis,

    Sulfasalazin (SSZ) zur Behandlung von Erwachsenen mit aktiver chronischer Polyarthritis und bei Kindern mit juveniler idiopathischer Oligoarthritis.

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SERIE Fragen unserer Leser

Leserbefragung 2017

  • FAKTEN der Rheumatologie: Konstant gutes Feedback

    Leserbefragung: Die Auswertung der Heftevaluierung zeigt eine beeindruckende Bestätigung unseres Konzeptes.

    Die FAKTEN der Rheumatologie erhalten wieder Bestnoten in den Parametern Fachliche Kompetenz und ­Seriosität. Die aktuellen Ergebnisse entsprechen jenen früherer Befragungen.

    Im Sinne eines kontinuierlichen Dialoges zwischen Klinik und Praxis haben wir eingeladen, uns aktuelle Fragen zu schicken.

    Neue Rubrik „Fragen aus der Praxis“: Die Umsetzung konkreter Themenwünsche erfolgt ab dieser Ausgabe.

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