FdR 03|2018


Editorial

  • 10 Jahre FAKTEN der Rheumatologie

    Wer in der Zeit lebt, merkt nicht, wie schnell sie sich wandelt – das ist auch uns erst so richtig ­bewusst geworden, als wir dieses 10-Jahres-Jubiläumsheft konzipiert­ und mit unseren Autoren ­geschrieben haben.

     

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Focus: 10 Jahre Fakten der Rheumatologie

  • Rheumatologie gestern, heute, morgen
    Die FAKTEN der Rheumatologie feiern in diesen Tagen ein Jubiläum: Es ist genau 10 Jahre her, dass die erste Ausgabe veröffentlicht wurde. Vor 10 Jahren war es zunächst ein Versuch, eine völlig neue Form eines populärwissenschaftlichen, medizinischen Fortbildungsorgans zu schaffen. Dass ...Weiterlesen ...
  • Einst „Morbus Bechterew“ – was hat sich in den letzten 10 Jahren getan?

    Pathogenese: IL-6 als Sackgasse, neu: Bedeutung der IL-23/17-Achse.

    Diagnose: durch forcierten Einsatz des MRTs immer frühere Diagnosen, aber auch Problematik einer Fehl-/Überdiagnose.

    Therapie: revolutionierende Biologika-Therapie – mit IL-17 blockierenden Biologika ein neues Wirkprinzip (auch für Patienten mit fehlendem Ansprechen auf Anti-TNF-Blocker).

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  • Die Psoriasisarthritis – ein buntes Krankheitsbild

    Die Psoriasisarthritis ist eine vielschichtige Erkrankung, die von Rheumatologen behandelt wird.

    Die therapeutische Landschaft hat sich in den letzten beiden Dekaden dramatisch weiterentwickelt und inkludiert mittlerweile eine Vielzahl von synthetischen und biologischen Medikamenten.

    Gleichzeitig kam es zu einer ebenfalls eindrucksvollen Entwicklung des Krankheitsverständnisses und von Instrumenten zur Erfassung der Krankheitsaktivität.

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  • ANCA–assoziierte granulomatöse Polyangiitis – gestern Erkennung, heute Behandlung, morgen Heilung

    Bei unspezifischen Krankheitszeichen mit längerem Verlauf kann ein positiver ANCA-Befund und eine gute ­Bildgebung zur histologischen Sicherung der Diagnose Granulomatose mit Polyangiitis führen.

    Nach Erreichen einer Remission müssen klassische und moderne Imunsuppressiva jahrelang gegeben ­werden.

    Errungenschaften der biologischen individualisierten Medizin wie die Messung des epigenetischen Regulationszustands werden eine optimierte Lebenserwartung ermöglichen.

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  • Entwicklungen und aktuelle Herausforderungen bei der Riesenzellarteriitis

    RZA als klinisches Syndrom mit gemeinsamem Merkmal der Entzündung der großen Gefäße (kranial und extrakranial), große Überlappung mit Polymyalgia rheumatica.

    Wichtigste Neuerungen der letzten Jahre: in der Diagnostik die gestärkte Rolle der Bildgebung (kann eine Biopsie der Temporalarterie u. U. ersetzen), in der Therapie die gute Wirksamkeit von Tocilizumab.

    Wichtigste Herausforderung: flächendeckende Einführung von Fast-Track-Kliniken zur Frühdiagnostik, um gefürchteten Komplikationen wie permanentem Visusverlust vorzubeugen.

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  • Lupus erythematodes – deutliche Fortschritte mit viel Luft nach oben

    Die Ära der Biologika hat nach vielen enttäuschenden Studien auch in der Behandlung des SLE Einzug gehalten.

    Eine möglichst exakte Definition und Klassifikation des SLE sind Vorhaben der Gegenwart.

    Eine umfassende individualisierte Therapie und eine von der Krankheit weitestgehend unbeeinflusste ­Lebensführung sind die Hoffnung für die Zukunft.

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  • Systemische Sklerose als Modellerkrankung für eine individualisierte, organbezogene Betreuung

    Bei der systemischen Sklerose (SSc) hat sich das Muster der Komplikationen drastisch verändert: renal bedingte Mortalität von 40 % auf etwa 6 % gesunken, pulmonal bedingte von 5 % auf über 30 % gestiegen, ebenso ist die Häufigkeit der pulmonal-arteriellen Hypertension (PAH) gestiegen.

    Von vielfältigen neuen Therapieansätzen – z. B. autologe Stammzelltransplantation, B-Zell-depletierende ­Therapie – sind erweiterte Behandlungsmöglichkeiten, eine weitere Verbesserung der Prognose und der Lebensqualität der Patienten zu erwarten.

    Dennoch bleibt die systemische Sklerose eine Herausforderung und erfordert eine umfassende, engmaschige Betreuung der Patienten und einen interdisziplinären Ansatz.

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  • Kinderrheumatologie: Juvenile idiopathische Arthritis – dramatische Verbesserungen durch neue Therapien

    Die juvenile idiopathische Arthritis mit sämtlichen Subtypen erhielt weltweit eine einheitliche Nomenklatur.

    Neue Therapieoptionen: durch Methotrexat, dann TNF-Hemmer oder -Antikörper reduzierte Zahl der über lange Zeit chronisch entzündlichen Gelenke. Hemmer oder Antikörper gegen Interleukin 1 und Interleukin 6 reduzieren bei „systemic onset“ juveniler idiopathischer Arthritis (soJIA bzw. M. Still) die Kortikosteroidabhängigkeit, der entzündungshemmende Effekt ist bereits in den ersten 24 Stunden nach erster Gabe sichtbar.

    Die Gelenkprognose, Remissionsrate und Berufsfähigkeit der erwachsen Gewordenen haben sich deutlich gebessert.

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  • Vergangene und aktuelle Entwicklungen im Osteoporose−Armamentarium

    Mit antikatabolen Medikamenten wurden in den letzten 10 Jahren wesentliche Fortschritte der Behandlung der Osteoporose erzielt.

    Die Entwicklung von knochenanabolen Medikamenten stellt eine aktuelle Herausforderung dar.

    In fernerer Zukunft könnten möglicherweise Senolytika unser therapeutisches Armamentarium erweitern.

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  • Wesentlicher Beitrag nichtärztlicher Gesundheitsberufe im Rheuma−Management

    Nichtärztliche Gesundheitsberufe (Ergotherapie, Physiotherapie, Krankenpflege, Psychologie, Sozialarbeit, ­Diätologie, Pharmakologie etc.) tragen wesentlich zur Versorgung bei rheumatologischen Erkrankungen bei.

    Wichtige Aufgabenstellungen: Gatekeeper-Funktion, Sekundärprävention, Erhaltung der Arbeits- und Funktionsfähigkeit.

    Angehörige dieser Berufsgruppen, die sich in der Rheumatologie weiterbilden und in diesem Fachbereich tätig sind, werden von der Österreichischen Gesellschaft für rheumatologische Gesundheitsberufe (ÖGRG)1 unterstützt.

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  • Aus der Patientenperspektive – noch immer Awareness-Manko und Vorurteile

    Es gibt zwar rasante Fortschritte durch therapeutische Innovationen, Patienten leiden jedoch nach wie vor unter Schmerzen und Einschränkungen durch diese nun unsichtbare Erkrankung.

    Für jene Patienten, die mit der neuen Einstellung durch Biologika keine Remission erfahren haben, ist die ­Lebenssituation besonders in der Arbeitswelt nicht besser geworden.

    Wünsche für die Zukunft: weiterhin gute medizinische und leistbare Versorgung mit Zugang zu neuen Therapieoptionen für alle; an Behinderungen und Leistungseinschränkungen angepasste Arbeitszeitmodelle; regional gerechterer Zugang zu Förderungen und Betreuungsmöglichkeiten; mehr Awareness für die Krankheitslast bei rheumatischen Erkrankungen.

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