SO 04|2021

Herausgeber: Univ.-Prof. Dr. Matthias Preusser, Univ.-Prof. Dr. Markus Raderer

Editorial

  • Radiologie 2021 – die Antwort ist nicht immer „PET/CT“
    Neben Pathologen zählen Radiologen zu den wichtigsten Partnern aller onkologisch tätigen Disziplinen, sowohl in der Diagnostik als auch in der Verlaufsbeurteilung bzw. Rezidivdiagnostik nach erfolgter Therapie. Zusätzlich zur steigenden Zahl onkologischer Patienten führt auch die Verbesserung des Überlebens durch moderne ...Weiterlesen ...

Focus: Bildgebung

  • Vorwort
    Die diagnostische Bildgebung ist ein integraler Bestandteil der mo­dernen Onkologie – ein Tumorboard ohne Beteiligung eines Radiologen erscheint heute kaum mehr denkbar. Das Anwendungsspektrum der bild­gebenden Verfahren ist hierbei durch­aus breit und betrifft mittlerweile sämtliche Stationen des Krankheits­verlaufes. Im Rahmen ...Weiterlesen ...
  • Vielversprechende Entwicklungen im Bereich der Mammographie

    Frauen sollten sich über den Einsatz der Tomosynthese/3D-Mammographie in ihrer Radiologie-Praxis erkundigen.

    Kontrastmittelverstärkte 2D- bzw. 3D-Mammographie: Ein anfänglich unterschätzter Sparringspartner der MRT der Brust zeigt seine Kraft.

    Künstliche Intelligenz (KI): der neue Partner der Radiologen im Kampf gegen Brustkrebs.

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  • Die Rolle der Bildgebung beim Lungenkarzinom

    Für das Staging von Lungenkarzinomen ist die Computertomographie das bildgebende Verfahren der Wahl.

    Zur Komplettierung des Stagings ist häufig der ergänzende Einsatz von MRT, Ultraschall, PET oder PET/CT notwendig.

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  • Aktuelle Leitlinien für die Bildgebung des hepatozellulären Karzinoms

    Das hepatozelluläre Karzinom in einer Leberzirrhose ist das einzige Malignom, welches, ohne bioptische bzw. histologische Verifizierung, nur auf Basis der nicht invasiven Bildgebung diagnostiziert und therapiert werden kann.

    Mittels Kontrastmittel-verstärkter dynamischer MR-Untersuchungen können die verschiedenen Zirrhoseknoten anhand ihrer Neoangiogenese differenziert werden und somit eine sichere radiologische Diagnose gestellt werden.

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  • Bildgebung beim Pankreaskarzinom

    Die kontrastverstärkte Mehrphasen-CT mit spätarterieller Phase bzw. Pankreasparenchymphase und portalvenöser Phase sowie die kontrastverstärkte MRT werden als Modalitäten für das initiale Staging des Pankreaskarzinoms empfohlen.

    Der EUS und das FDG-PET-CT können als nützliche Ergänzung zur Biopsieführung bzw. zur Detektion von Fernmetastasen verwendet werden.

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  • Modernes Staging des Rektumkarzinoms

    Die MRT erhebt neben der Bestimmung der therapieentscheidenden Wandinfiltration zusätzliche prognostische Informationen wie die Infiltration in die mesorektale Faszie oder die extramurale vaskuläre Infiltration.

    Hochaufgelöste T2w-Sequenzen in allen drei Ebenen bilden die Grundlage jeder MRT-Untersuchung des Rektums, ergänzt durch die diffusionsgewichtete Sequenz.

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  • Multiparametrische Magnetresonanztomographie in der Primärdiagnostik des Prostatakarzinoms

    Die Magnetresonanztomographie (MRT) hat sich mit ihrer hervorragenden Weichteilauflösung zur bildgebenden Methode der Wahl zur Beurteilung von Prostatatumoren entwickelt.

    In der klinischen Praxis hat sich die sogenannte multiparametrische MRT als ein bildgebendes Verfahren, das die anatomische MRT-Bildgebung mit einer oder mehreren funktionellen MRT-Sequenzen kombiniert, etabliert.

    Die multiparametrische MRT ermöglicht es, Prostatakarzinom-verdächtige Läsionen zu detektieren sowie Aussagen zur lokalen, extraprostatischen Tumorausbreitung und lymphogenen Metastasierung zu treffen.

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  • Bildgebung bei Weichteilsarkomen – Update der Guidelines

    Die konventionelle Röntgenaufnahme hat einen hohen Stellenwert in der Sarkom-Diagnostik.

    Die Sonografie eignet sich als initiale Bildgebung in der Beurteilung oberflächlich gelegener Weichteilsarkome.

    Mittels MRT ist eine weiterführende nicht-invasive Beurteilung von Weichteilsarkomen möglich.

    Maschinelles Lernen könnte zukünftig zu einem individualisierten Therapieansatz bei Sarkom-Patienten beitragen.

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Immunonkologie

  • DNA-Methylierung als Biomarker in der Krebs-Immuntherapie

    Verlässliche Biomarker für das Ansprechen auf Immuntherapie werden für die klinische Routine dringend benötigt.

    Tumor-DNA-Methylierungsmuster bei Sarkompatienten konnten mit dem Ansprechen auf Immuncheckpoint-Inhibitoren assoziiert werden.

    Im Christian Doppler Labor für Personalisierte Immuntherapie wird DNA-Methylierung als neuer Biomarker für das Ansprechen auf Immuntherapie bei verschiedenen fortgeschrittenen Krebsarten untersucht.

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Kongress

  • ASCO 2021 | Phase-III-Studie VISION: praxisveränderndes Therapiekonzept

    Theranostics auf Basis der PSMA-Expression: erste zielgerichtete Diagnose und Therapie aus einer Hand bei metastasiertem Prostatakarzinom.

    Mit über 6.000 Neuerkrankungen pro Jahr ist das Prostatakarzinom in Österreich die häufigste Tumorerkrankung bei Männern. Über 68.000 Männer leben in Österreich mit einem nachgewiesenen Prostatakarzinom.

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Palliativmedizin

  • Anorexie, Kachexie und Inappetenz im palliativen Setting

    Anorexie, Kachexie und Inappetenz sind häufige Ursachen für ungewollten Gewichtsverlust und können zu Sarkopenie führen, welche ihrerseits für funktionelle Einschränkungen bei onkologischen Patienten verantwortlich ist.

    Mit zunehmendem Verständnis der pathophysiologischen Grundlagen dieser Krankheitsbilder richtet sich das Augenmerk vermehrt auf den frühzeitigen Einsatz von Ernährungsinterventionen, da solche bei fortgeschrittener Kachexie oft nicht mehr den gewünschten Effekt bringen.

    Funktionelle Störungen des Gastrointestinaltraktes müssen erkannt werden und sind bei der Wahl der Ernährungsunterstützung zu berücksichtigen.

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Panorama

Personalisierte Medizin

  • Molekulares Tumorboard: Patient mit Karzinom der Glandula submandibularis
    50-jähriger Patient; ECOG 0; Vorerkrankung: Depressio; keine Allergien
    Onkologische Erstdiagnose 9/2019: Karzinom der Glandula submandibularis li.; Resektion und radikale Neck Dissection li.; St.p. Radiatio mit 66 Gy
    Histologischer Report: niedrig differenziertes Speicheldrüsengangkarzinom (SDC) G3/pT2/pN3b (31 von 33 LK positiv), M0/L1/V0; ...Weiterlesen ...
  • Neue Wege in der Präzisionsonkologie

    Individuelles molekulares Tumorprofil: Können bei PatientInnen mit fortgeschrittener und therapierefraktärer Krebserkrankung anhand einer molekulargenetischen Blutuntersuchung von zirkulierender Tumor DNA (ctDNA) molekulare Therapieziele für eine zielgerichtete personalisierte Tumortherapie gefunden werden und wenn ja, bringt diese Therapie einen klinischen Benefit?

    Individualisierte Tumortherapie: Die an der Klinischen Abteilung für Onkologie in Kooperation mit dem Institut für Pathologie sowie dem Institut für Humangenetik der Medizinischen Universität Graz durchgeführte Phase-II-Studie „Individualized cancer treatment“ (ICT) hat dieses innovative Konzept erstmals untersucht.

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Translationelle Onkologie