SO Covid-19

Herausgeber: Univ.-Prof. Dr. Matthias Preusser, Univ.-Prof. Dr. Markus Raderer

Focus: COVID-19-Pandemie

  • Die Welt im Fieber
    COVID-19 ist nicht die erste Pandemie, und wird wohl auch nicht die letzte sein, dennoch hat sich sowohl in der Arbeit als auch im Gesellschaftsleben sehr viel geändert und die meisten wurden doch von der rasanten Ausbreitung überrascht. Da es ...Weiterlesen ...
  • Allgemeine Informationen zu COVID-19

    Dieser Beitrag fasst so umfassend wie möglich die aus Sicht der Autoren relevanten Publikationen zur aktuellen COVID-19-Pandemie zusammen.

    Grundlagenwissen über die Coronavirus-SARS-2-Infektion und dadurch ausgelöste Erkrankungen wird geboten sowie eine differenzierte Betrachtung der derzeitigen Situation in Österreich ermöglicht.

    Dieser Beitrag fasst so umfassend wie möglich die aus Sicht der Autoren relevanten Publikationen zur aktuellen COVID-19-Pandemie zusammen.

    Grundlagenwissen über die Coronavirus-SARS-2-Infektion und dadurch ausgelöste Erkrankungen wird geboten sowie eine differenzierte Betrachtung der derzeitigen Situation in Österreich ermöglicht.

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  • Epidemiologische Entwicklungen

    Bei den Entwicklungen zu diagnostischen Hinweisen, Patientencharakteristika, Krankheitsverläufen und Mortalität wurden unterschiedliche Daten in einzelnen Ländern erfasst.

    Die Virusübertragung erfolgt hauptsächlich über Tröpfcheninfektion aus Nasensekret und Speichel, wobei andere Wege der Ansteckung nicht ausgeschlossen werden können.

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  • Symptomatik, Prognose und Diagnostik

    Individuelle Krankheitsausprägung: Die Symptome variieren stark, sind unspezifisch und unterscheiden sich in der Schwere, von symptomlosen bis hin zu kritischen Krankheitsverläufen mit akutem respiratorischem Versagen (ARDS).

    Einige negative Prognosefaktoren für den Verlauf der Erkrankung sind bereits identifiziert worden.

    Infektionsrisiko: Empfehlungen zu ACE-Hemmern und nicht-steroidalen Antirheumatika.

    Zur diagnostischen Abklärung müssen Differentialdiagnosen, Diagnosematerial, Zeitpunkt der Probennahme und falsch-negative Ergebnisse berücksichtigt werden.

    Diagnostische Methoden: PCR-Diagnostik und Antikörpernachweise.

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  • Personenschutz

    Die Belastung für Mitarbeiter im Gesundheitswesen in Pandemiezeiten ist hoch; dem „Personenschutz“, nämlich Schutz vor Ansteckung sowie Schutz vor einer weiteren Krankheitsverbreitung, kommt eine tragende Rolle zu.

    „Traffic Control Bundling“: Triage, Kontrollpunkte, Risikozonen.

    Empfehlungen zum Schutz des medizinischen Personals: Individualisolation, Schutzklassen für Face Filtering Piece (FFP)-Masken, OP-Masken.

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  • Labordiagnostik

    In der aktuellen Coronavirus-Pandemie liefert die moderne Labordiagnostik einen unverzichtbaren Beitrag für die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung.

    Die wachsende Anzahl an Neuinfektionen und der damit zunehmende Bedarf an Untersuchungen stellt jedoch aufgrund der globalen, limitierten Verfügbarkeit von Reagenzien eine außerordentliche Herausforderung für Labore weltweit dar.

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  • COVID-19 und solide Tumorerkrankungen

    Krebspatienten haben zusätzlich zu den allgemeinen Risikofaktoren wie Alter und Komorbiditäten eine konsumierende Erkrankung. Die Krebstherapie per se kann bei manchen Patienten als additiver Risikofaktor betrachtet werden.

    Die Therapieoptionen für onkologische Patienten sind individuell und sorgfältig nach dem Risiko/Nutzen-Prinzip abzuwägen. Die Guidelines zur Behandlung von Patienten mit unterschiedlichen Tumorentitäten werden laufend adaptiert.

    Den End of Life-Gesprächen kommt in der aktuellen Situation eine besondere Bedeutung zu.

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  • Hämatologische Patienten in Zeiten von COVID-19: organisatorisches Management

    Aufgrund der aktuellen Situation wurden am Hanusch-Krankenhaus sowie an anderen Schwerpunktspitälern Maßnahmen zur bestmöglichen Versorgung der Patienten getroffen.

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  • Hämatologie, Stammzelltransplantation und antivirale Strategien

    Alle autologen und allogenen Blutstammzelltransplantationen (SZT) sollten derzeit hinsichtlich ihrer Indikation nochmals beurteilt und nicht dringende SZT aufgeschoben werden.

    Antivirale Strategien könnten gegen das freie Virus selbst sowie alle Teilbereiche des Virus-Replikationszyklus gerichtet sein.

    Prinzipiell sollte auch hämatologischen Patienten eine direkte, gegen das Virus gerichtete Therapie nicht vorenthalten werden.

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  • COVID-19 und Lunge

    Vom Aerosol über das Acute Respiratory Distress Syndrome (ARDS) zur Hyperinflammation.

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  • Management von Lungenkrebspatienten in Zeiten der Coronavirus-Pandemie

    Eine persönliche Interpretation zum aktuellen Vorgehen bei Lungenkrebspatienten:

    Antitumoröse Therapien sollten weiterhin wie geplant durchgeführt werden.

    Eine Therapieunterbrechung ist nicht zu empfehlen – eher die Applikationsintervalle verlängern und die Kontrolltermine ausdehnen.

    Aggressive immunsuppressive Regimen sind generell zu vermeiden.

    Insgesamt sollte man Patienten nach den besten Therapiestandards weiterbehandeln. Trotzdem müssen nach individuellen Faktoren (Komorbiditäten, Risiko) auch individuelle Entscheidungen getroffen werden.

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  • COVID-19 und rheumatologische Erkrankungen

    Auf ein erhöhtes Risiko, an COVID-19 zu erkranken, oder für einen komplizierten COVID-19-Verlauf, kann bei Patienten mit rheumatologischen Erkrankungen aus den derzeitig vorliegenden Daten nicht geschlossen werden.

    Dem stehen ein den systemischen rheumatologischen Erkrankungen inhärentes, prinzipiell erhöhtes Infektionsrisiko und eine weitere Anfälligkeit durch immunsuppressive Therapien gegenüber.

    Die Basis-Therapie sollte bei stabilen Verläufen der Grunderkrankung nicht prophylaktisch geändert oder reduziert werden, jedoch im Falle einer COVID-19-Infektion pausiert werden.

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  • Minimalinvasive Autopsie – eine alternative Methode bei COVID-19-Verstorbenen

    Die minimalinvasive Autopsie ist eine rasch zu erlernende Biopsieform, die eine ausgezeichnete und ressourcenschonende Alternative zur üblichen Obduktion bei COVID-19-positiven Verstorbenen darstellt.

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