GA 05|2017

Herausgeber: em. o. Univ.-Prof. Dr. Sepp Leodolter, Universitätsklinik für Frauenheilkunde, Wien

Zum Geleit

Editorial

  • Personalisierte Medizin und EBM – ein Widerspruch?

    Die personalisierte Medizin (PM), treffender als stratifizierende Medizin oder auch Präzisionsmedizin bezeichnet, ist die Antwort auf den enormen Wissenszuwachs in der Genomforschung und steht für eine neue Ära in der Medizin. Sie scheint geeignet, Patienten schneller zu einer zielgerichteten Prävention und Diagnostik bzw. – durch entsprechende Auswahl von Medikamenten – zu einer individuell ausgerichteten Therapie zu verhelfen.

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Podium

AGO Austria

Gynäkologische Onkologie

Gynäkologie & Geburtshilfe

  • GYN-AKTIV KOMPAKT, die dritte

    Der Kongress als Teil des Fortbildungskonzeptes der Fachzeitschrift hat mittlerweile fast schon Tradition. Eine Tradition, die nach Fortsetzung verlangt, geht es nach dem Feedback der TeilnehmerInnen und der Vortragenden zur heuer zum 3. Mal durchgeführten Veranstaltung.

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  • GYN-AKTIV KOMPAKT: Diagnostik in der Frühschwangerschaft – ein Update

    Durch eine genaue US-Untersuchung in der SSW 11–14 können ebenso viele Fehlbildungen wie in der SSW 18 entdeckt werden.

    Screening auf Chromosomenanomalien könnte – wären die Kosten nicht so hoch – aus­schließlich durch die Untersuchung der zellfreien DNA im Blut der Schwangeren durchgeführt werden.

    Eine frühere umfassendere genetische Diagnostik, die über einen Ausschluss der häufigen Trisomien ­hinausgeht, ermöglicht bei schlechter/infauster Prognose einen frühen und damit weniger traumatischen Schwangerschaftsabbruch.

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  • GYN-AKTIV KOMPAKT: Nahrungsergänzungsmittel in der Onkologie

    Nahrungsergänzungen sind nach dem Lebensmittelgesetz geregelt.

    Es liegen größere Studien mit negativem Einfluss auf die Inzidenz bzw. Verlauf von Karzinomerkrankungen vor.

    Zur Dosierung, Dauer der Dosierung von Nahrungsergänzungen sowie möglichen Interaktionen bei neueren Antitumortherapien ist das Wissen gering.

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  • Menopausale Hormontherapie post WHI

    Das optimale Zeitfenster für den Beginn einer MHT liegt innerhalb von 10 Jahren nach der letzten Blutung.

    Die MHT ist die effektivste Therapie bei schweren vasomotorischen Beschwerden.

    Die Dosis, Wahl des Hormons (Östrogen mit/ohne Progesteron) und der Applikationsweg sind wesentlich mitentscheidend für den Erfolg einer Therapie.

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  • Neuer Impfansatz gegen Chlamydia trachomatis

    Chlamydien sind die häufigsten bakteriellen Erreger sexuell übertragbarer Infektionen – klinisch häufig asymptomatisch, wodurch sie einer antibiotischen Behandlung entgehen.

    Bisher keine etablierte Impfung – neue Impfansätze sind notwendig, um eine effektive Immunantwort im Bereich der Schleimhäute hervorzurufen.

    Viel versprechende neue, auf speziellen Nanopartikeln basierende Impfstrategie in Entwicklung.

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  • Neue Therapieoptionen bei weiblicher sexueller Dysfunktion

    Wichtig ist eine sorgfältige Anamnese und Abklärung bei weiblicher sexueller Dysfunktion (Differenzierung nach Lust-, Erregungsbildungs-, Orgasmusstörungen etc.).

    Vielzahl an Risikofaktoren und Ursachen (Grundkrankheiten wie Diabetes, Medikamente etc.)

    Reihe neuer therapeutischer Ansätze (bei Luststörungen z. B. Phytopharmakon Damiana).

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  • Sexualität leben mit Endometriose

    Sexuelle Funktionsstörungen bei Endometriosepatientinnen sind häufig und betreffen alle Formen.

    Chirurgische und medikamentöse Endometriosetherapie sind auch die wesentlichen schulmedizinischen Therapieansätze bei Endometriose-assoziierter Dyspareunie.

    Auch wenn Beschwerden trotz Therapie persistieren, ist eine erfüllte Sexualität möglich. Eine sexualmedizinische Beratung und Therapie können hier sehr hilfreich sein.

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Frauengesundheit

  • Neues Update der Osteoporose-Leitlinien der Initiative „Arznei & Vernunft“

    Weg vom T-Score-Wert ohne individuelle Frakturrisikokalkulation: klare Entscheidungsschwellen für den Beginn einer spezifischen Therapie im deutschen DVO-Modell und im WHO-zertifizierten FRAX-Modell.

    Breite Palette an spezifischen Osteoporosemedikamenten zur Prävention und Therapie osteoporotischer Frakturen.

    Unter spezifischer Osteoporosetherapie ist eine Basistherapie mit Kalzium und Vitamin D ein unabdingbares Muss.

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  • Darm–Gehirn: eine spannende Achse – Stress verändert das Darm-Mikrobiom

    Sensible Nerven, Hormone und Zytokine sind die drei Informationskanäle zwischen Darm und Gehirn.

    Die Zusammensetzung des Darm-Mikrobioms wirkt sich auf das Gehirn aus. Stress wiederum verändert die Zusammensetzung der Darmbakterien.

    Werden keimfreie Mäusen mit dem Mikrobiom eines depressiven Patienten besiedelt, entwickeln sie depressive Anzeichen.

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