GA 03|2019

Herausgeber: em. o. Univ.-Prof. Dr. Sepp Leodolter, Universitätsklinik für Frauenheilkunde, Wien

Zum Geleit

Editorial

Seite des BÖG

Focus: Beiträge zur OEGGG-Frühjahrstagung

  • Geburtenregister Österreich: Entwicklungen 2008–2017

    Das Geburtenregister Österreich erfasst, prüft und analysiert Daten geburtshilflicher Ereignisse aus allen stationären geburtshilflichen Abteilungen in Österreich.

    Das Hauptziel des Geburtenregisters Österreich ist es, durch Qualitätsvergleiche und Umsetzung einer strukturierten Qualitätsverbesserung einen Beitrag zur Senkung der perinatalen Mortalität und Morbidität zu leisten.

    Jede Abteilung erhält pro Jahr 3 Auswertungen, die einen Vergleich der geburtshilflichen Ereignisse ­ihrer Abteilung mit jenen gleicher bzw. auch anderer Versorgungsstufe (Perinatalzentren, ­Schwerpunkt A und B sowie Grundversorgung nach ÖSG-2017) erlaubt.

    Daneben werden auch Spezialauswertungen erstellt (z.B. für wissenschaftliche Beiträge und ­Publikationen, Anfragen von geburtshilflichen Abteilungen, Dissertationen, Diplomarbeiten von ­Hebammen) oder Studien betreut.

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  • Eisenmangel und Eisenmangelanämie in der Schwangerschaft

    Eisenmangel tritt bei Schwangeren häufig auf und kann sich negativ auf die werdende ­Mutter, den Schwangerschaftsverlauf und das Kind auswirken.

    Eisenmangel ist einfach zu diagnostizieren und effizient und sicher oral oder intravenös zu behandeln.

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  • Rezidivierende Vulvovaginalcandidose

    Die chronisch-rezidivierende Vulvovaginalcandidose (RVVC) beeinträchtigt die Lebensqualität der Patientinnen massiv.

    Bei der RVVC gesellt sich zur Infektion eine fortgesetzte Entzündungsreaktion.

    Neue Therapiekonzepte müssen der Erreger-Wirt-Interaktion und spezifischen Biofilm-vermittelten ­Resistenzmechanismen Rechnung tragen.

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  • Vulvovaginale Lasertherapie

    Vulvovaginale Laser werden zunehmend zur Behandlung vom urogenitalen Menopausensyndrom und Harninkontinenz eingesetzt.

    Unabhängige kontrollierte Studien müssen die bisherigen positiven Ergebnisse bestätigen, bevor Laser als wirksame und sichere Therapiealternative empfohlen werden können.

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  • Hormonelle Kontrazeption, Depression und Suizid

    Unter Einnahme hormoneller Kontrazeptiva gilt das Auftreten von Depressionen und ­Suiziden als Nebenwirkung, wobei die Datenlage widersprüchlich ist.

    Insbesondere Adoleszentinnen sind gefährdet.

    Patientinnen sollten über Symptome einer Depression informiert werden – im Fall von Stimmungsschwankungen wird die Vorstellung beim betreuenden Arzt/Ärztin empfohlen, um ggf. alternative ­Kontrazeptionsmöglichkeiten oder eine Umstellung der jeweiligen Pille zu besprechen.

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  • High-Volume- versus Low-Volume-ChirurgInnen

    Das Operationsvolumen hat einen Einfluss auf das Outcome.

    Möglichst alle Operationen sollten von High-Volume-ChirurgInnen in High-Volume-Krankenhäusern durchgeführt werden.

    Die systematische Erfassung von Operationsvolumina und Komplikationsraten ist notwendig.

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AGO Austria

Gynäkologische Onkologie

  • Brustkrebs – St. Gallen 2019 in Wien − Die wichtigsten Highlights im Abstimmungsverhalten

    TNBC/HER2+: Ist die neoadjuvante Therapie beim triplenegativen, HER2+-Mammakarzinom (Stadien 2, 3) Goldstandard? 98 % der Panelisten sagen „ja“. Dieses Votum war das prozentuell höchste zu einer der mehr als 200 Fragen.

    T-DM1 wird von über 90 % der Panelisten als bevorzugte postneoadjuvante Therapie gesehen, wenn zuvor keine pCR erreicht wurde, und ist damit Goldstandard in dieser Indikation beim HER2+-Mammakarzinom.

    Neratinib: Bereits knapp 50 % der Panelisten befürworten den Einsatz von Neratinib beim HER2+/HR+-Mammakarzinom nach 1-jähriger Trastuzumab-Therapie.

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  • Neue zielgerichtete und immunonkologische Perspektiven bei gynäkologischen Tumoren

    Fragestellungen zur Erhaltungstherapie mit Bevacizumab beim Ovarialkarzinom: optimale Therapiedauer in der Erstliniensituation, Kombination mit dem PARP-Inhibitor Olaparib, ­Kombination mit dem Checkpoint-Inhibitor Atezolizumab.

    Bei Patientinnen mit HER2+-Mammakarzinom ohne pCR nach NACT ist die adjuvante Therapie ­optimierbar durch Trastuzmab-Emtansin (T-DM1).

    In der First-Line-Therapie des triplenegativen Mammakarzinoms PD-L1-Expression auf Immunzellen als prädiktiver Marker für die Wirksamkeit von Atezolizumab + nab-Paclitaxel.

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Gynäkologie & Geburtshilfe

Frauengesundheit

MKÖ News

  • Die „Factsheets“ der MKÖ!

    Die Medizinische Kontinenzgesellschaft Österreich hat es sich zum Ziel gemacht, Menschen mit Beschwerden im Bereich von Blase und Darm möglichst niederschwellig zu helfen. So ist vor einiger Zeit die Idee entstanden, sogenannte „Fact­sheets“ zu entwerfen. Auf einer Seite kompakt zusammengefasst und durch Bilder illustriert, finden Betroffene, Ärzte und Pflegende Informationen zu verschiedenen Problemen im Blasen- und Darmbereich sowie leicht umsetzbare Tipps und Hilfestellungen. Folgenden Themen wurden bereits Factsheets gewidmet:

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  • Postpartale Blasenentleerungsstörungen

    Postpartale Blasenentleerungsstörungen (BES) sind selten, haben eine gute Prognose, stellen aber eine besondere Herausforderung für das betreuende Team dar. Gute intramurale Strukturen erleichtern die interdisziplinäre Zusammenarbeit.

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