GA 02|2018

Herausgeber: em. o. Univ.-Prof. Dr. Sepp Leodolter, Universitätsklinik für Frauenheilkunde, Wien

Zum Geleit

  • Überleben bei Krebs: Stagnation auf hohem Niveau

    Die Wahrscheinlichkeit, eine Krebserkrankung zu überleben, ist seit dem Jahre 2000 weltweit gestiegen, allerdings bestehen große Unterschiede zwischen Ländern und Krebsarten. Eine Studiengruppe der London School of ­Hygiene & Tropical Medicine hat dazu Daten von insgesamt 37.513.025 Krebs-PatientInnen aus 71 Ländern bzw. Regionen zusammengetragen und 322 Krebsregister ausgewertet.1

    Weiterlesen ...

Editorial

Seite des BÖG

Focus: AGO-JAHRESTAGUNG 2018

  • XXVII. Wissenschaftliche Tagung der AGO Österreich − „Krebs bei der Frau“ 2018

    Mit dem Konzept der Jahrestagungen löst die AGO Österreich einen umfassenden Betreuungsanspruch ein: ­Neben dem Wissens-Update zur Diagnostik und Therapie gynäkologischer Tumoren ist auch ein ganztägiges Fortbildungsseminar für das onkologische Pflegepersonal seit vielen Jahren integraler Bestandteil des Kongresses. Und als maßgebliche Steuerungszentrale der österreichischen gynäkoonkologischen Studienlandschaft nützt ihn die AGO für eine Standortbestimmung und Promotion aktueller Studienprojekte.

    Weiterlesen ...
  • Neoadjuvante Chemotherapie beim fortgeschrittenen Ovarialkarzinom
    Wenige Themen in der Behandlung des epithelialen Ovarialkarzinoms polarisieren so wie der Einsatz einer ­neoadjuvanten Chemotherapie (NACT) bei fortgeschrittenen Tumorstadien. Befürworter­ argumentieren mit deutlich reduzierter ­perioperativer Morbidität und Mortalität bei gleichen onkologischen Ergebnissen, ­während Gegner auf die insgesamt schlechten Ergebnisse ...Weiterlesen ...
  • Aktuelle Aspekte der Maintenance-Therapie des platinsensiblen Rezidivs
    Jahrelang wurde Eierstockkrebs mit einer Operation und anschließenden Chemotherapie behandelt. Beim Wieder­auftreten des Ovarialkarzinoms wurde eine Zweit­linientherapie in Form einer Chemotherapie verabreicht. Die neuesten Therapien versuchen das Intervall bis zum Auftreten eines neuerlichen Rezidivs und das Intervall bis zu einer ...Weiterlesen ...
  • Nach der Zulassung von PARP-Inhibitoren unabhängig vom BRCA-Status: BRCA-Testung beim Ovarialkarzinom weiterhin Standard?
    Die Mortalität des Ovarialkarzinoms ist in den letzten 30 Jahren deutlich ­gesunken, nicht zuletzt auch durch die Entwicklung neuer Medikamente. PARP-Inhibitoren wirken gezielt auf den gestörten ­Reparaturmechanismus der Tumorzelle ein und verlängern damit sowohl das progressionsfreie als auch das Gesamtüberleben ...Weiterlesen ...
  • Klinische Landschaft der PARP-Inhibitoren beim Mammakarzinom
    Mit einer Inzidenz von 21 auf 100.000 Frauen bleibt der Brustkrebs die ­häufigste Krebserkrankung der Frauen in ­Europa. Ca. 10 % der Brustkrebsfälle treten familiär gehäuft auf. In ca. der Hälfte dieser Fälle ist die Mutation der sogenannten Brustkrebsgene BRCA1 ...Weiterlesen ...
  • Zervixdysplasie in der Schwangerschaft – was ist zu tun?
    Die zytologische Pap-Testung wird im 1. Trimenon als Teil der Schwangerschafts-Vorsorgeuntersuchungen durchgeführt, und nicht selten zeigen sich hierbei auffällige Befunde. Epidemiologische Studien aus den USA zeigen bei schwangeren Frauen eine Inzidenz von 2–20 % für eine auffällige zervikale Zytologie. Insgesamt ...Weiterlesen ...
  • WAAGO-Sitzung − Aktuelle AGO-Studien

    CINTEC (AGO-Studie 49) – Evaluierung der klinischen Anwendbarkeit der zytologischen p16/Ki-67-Dual-Färbung (CINtec® PLUS) bei Patientinnen mit auffälliger Pap-Zytologie in der Schwangerschaft
    Hintergrund: Zervikale Dysplasien in der Schwangerschaft sind eine Herausforderung für Gynäkologen und Geburtshelfer. Schwangerschaftsspezifische Veränderungen können die Spezifität ...Weiterlesen ...

Gynäkologie & Geburtshilfe

Frauengesundheit

  • Gender-Aspekte beim Schlaganfall − Studie zur geschlechtsspezifischen Versorgungsqualität in österreichischen Stroke-Units

    Vorhofflimmern bei Frauen fast doppelt so häufig wie bei Männern und insgesamt für fast 30 % aller ischämischen Schlaganfälle verantwortlich.

    Nach österreichischen Registerdaten bei Frauen und Männern idente Akutversorgung in den Stroke-Units trotz unterschiedlicher Voraussetzungen (Frauen älter, höhere funktionelle Beeinträchtigungen, unterschiedliche Ursachenverteilung etc.).

    Rehabilitations-Outcome bei Frauen: funktionelle Behandlungsergebnisse schlechter, Sterblichkeit ­allerdings ­geringer als bei Männern.

    Weiterlesen ...