SD 04|2017

Herausgeber: Univ.-Prof. Dr. Hubert Pehamberger, Univ.-Prof. Dr. Rainer Kunstfeld

Editorial

  • Sehr geehrte Damen und Herren!Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen!
    Wir freuen uns, Ihnen die 4. und ­somit auch letzte Ausgabe des SPECTRUM Dermatologie im Jahr 2017 präsentieren zu können: Zum Schwerpunkt „Morphologie der Haut“ haben führende Histopathologen interessante Beiträge zur Verfügung gestellt; von der dermatologischen Abteilung des Krankenhauses Hietzing ...Weiterlesen ...

Focus: Dermatopathologie

  • Dermatopathologie – die exakte Diagnose

    Die Dermatopathologie ermöglicht es, exakte Diagnosen zu stellen und darauf ­aufbauend eine genauere Prognose des Krankheitsverlaufes abzugeben und immer spezifischere Therapien anzuwenden.

    Voraussetzung für die präzise histopathologische Diagnose ist die Korrelation der Morphologie mit der Immunhistochemie, der Immunfluoreszenz und den molekularbiologischen Methoden.

    Die Dermatopathologie ist ein integraler Bestandteil des Fachs Dermatologie.

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  • Die Histopathologie des kutanen Melanoms

    Die histopathologische Diagnose Melanom wird durch die integrative Bewertung vieler einzelner, klar definierter lichtmikroskopischer Charakteristika gestellt.

    Besonders wichtige Hinweise für das Vorliegen eines Melanoms sind die ­asymmetrische Architektur einer Läsion, die pagetoide Verteilung von atypischen Melanozyten, das „Aufbrauchen“ der Epidermis, Mitosen und Pleomorphismus.

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  • Unguales Melanom: Leitsymptom Hutchinson’sches Zeichen

    Das unguale Melanom stellt eine diagnostische Herausforderung dar.

    Im Hinblick auf die histologische Diagnostik wird zunehmend auf die Wichtigkeit einer En-bloc-Resektion der pigmentierten Veränderungen hingewiesen, sofern eine Malignität nicht schon im Rahmen einer Biopsie diagnostiziert werden kann.

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  • Lymphozytäre Vaskulitis/chronische Pigmentpurpura

    Die lymphozytäre Vaskulitis im engeren Sinn wird besser unter dem Begriff „chronische Pigmentpurpura“ zusammengefasst.

    Synonyme sind Purpura simplex, Purpura pigmentosa chronica, inflammatorische Purpura ohne Vaskulitis.

    Histologisch einheitlich findet man ein perivaskuläres Infiltrat, Erythrozytenextravasate und, je nach Alter der Läsionen, Siderophagen. Optional sieht man zusätzlich eine spongiotische und/oder lichenoide Entzündung.

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  • „Optische Biopsie“ durch konfokale In-vivo-Laserscanmikroskopie

    Die konfokale Laserscanmikroskopie erlaubt eine Darstellung von Epidermis und oberer Dermis auf zellulärer Ebene in vivo.

    Sie findet vor allem in der nichtinvasiven Hautkrebsdiagnostik Anwendung und hierbei ­insbesondere im kosmetisch sensiblen Gesichtsbereich.

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  • Drei Fallberichte − Maligner peripherer Nervenscheidentumor im hohen Lebensalter

    Periphere Nervenscheidentumoren sind in der überwiegenden Mehrzahl benigne; die maligne Variante wird als maligner peripherer Nervenscheidentumor (MPNST) bezeichnet.

    Anhand von 3 Patientenfällen zeigt sich:

    • MPNST treten auch bei Patienten in hohem Lebensalter auf, bei diesen ist jedoch ein ­langsameres Tumorwachstum zu beobachten.
    • Eine Immunsuppression stellt möglicherweise einen begünstigenden Faktor für die Tumorentstehung dar.
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  • Ausnahmen bestätigen die Regel: Ein Dermatofibrom und sein schwarzer Begleiter

    Sowohl Melanome als auch Dermatofibrome sind in der Literatur gut ­beschriebene, häufige Läsionen. Eine Kollision bestehend aus einem Melanoma in situ mit einem Dermatofibrom existiert in der Literatur bislang faktisch nicht.

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State of the Art

  • Venenchirurgie: endovenöse Konkurrenz für klassisches Stripping

    Die konventionelle Stripping-Operation zur Behandlung insuffizienter Stammvenen wurde weitgehend von interventionellen, minimalinvasiven Therapiekonzepten abgelöst.

    Vor allem für thermisch ablative Verfahren belegen hinreichende Erfahrungswerte eine dem Stripping vergleichbare Effizienz.

    Neue interessante Konzepte inkludieren die mechanochemische Ablation und den Einsatz von Acrylklebern.

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  • Innovative Hautpflege: Welche Ansätze bietet die galenische Forschung?

    Die sogenannte Basistherapie mit wirkstofffreien Externa ist ein Muss bei vielen Dermatosen.

    Häufig werden W/O-Cremes eingesetzt; moderne Formulierungen kommen ohne Wollwachs­alkohole aus und lassen sich sogar mit sehr hohem Wassergehalt herstellen.

    Eine Alternative sind W/O-Zubereitungen mit einem Birkenkork-Trockenextrakt als Stabilisator.

    Kosmetisch besonders elegante Zubereitungen sind Schaum-Cremes; durch Kombination mit biomimetischen Lipiden lässt sich damit ebenfalls eine ­hervorragende Barrierestabilisierung erreichen.

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Kongress

Journal Club

  • Klinische Phase-I-Untersuchung: Zellüberstände apoptotischer, mononukleärer Zellen zur Wundheilung

    In früheren Studien wurde bereits gezeigt, dass das Sekretom von apoptotischen humanen mononukleären Zellen des Blutes in Tierversuchen die Wundheilung signifikant verbessert.

    Mit der klinischen PHASE-I-Studie MARSYAS I konnte die Substanz das erste Mal beim Menschen auf Verträglichkeit geprüft werden. Bei keinem der 10 Probanden wurden dabei lokale oder systemische Nebenwirkungen festgestellt.

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