SD 01|2018

Herausgeber: Univ.-Prof. Dr. Hubert Pehamberger, Univ.-Prof. Dr. Rainer Kunstfeld

Editorial

  • Editorial 1/18
    Sehr geehrte Damen und Herren! Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen!
    Wir freuen uns sehr, Ihnen die erste Ausgabe des Journals SPECTRUM Dermatologie im Jahr 2018 präsentieren zu dürfen!
    Herzstück der aktuellen Ausgabe ist ein Focus zum Thema Teledermatologie, zusammengestellt von ...Weiterlesen ...

Focus: Teledermatologie

  • Österreich und die Telemedizin

    Telemedizin von gesetzlicher Seite: die Übertragung von personenbezogenen Daten mittels verschiedener Telekommunikationsmedien zu medizinischen ­Zwecken.

    Rechtssituation: Der Einsatz von telemedizinischen Techniken ist derzeit mit erheblichen ­ potenziellen haftungsrechtlichen Risiken verbunden, es fehlen klare rechtliche und technische Standards. Eine Rahmenrichtlinie soll künftig die Standards für das Telemonitoring von ­chronischen Erkrankungen definieren.

    Wichtige Kriterien für den sinnvollen Einsatz: vergleichbare Qualität zu Präsenzanwendung, kein erhöhtes Risiko für Patienten, einfache Bedienbarkeit, darstellbarer und verbesserter Outcome.

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  • Telekonsultation in der Dermatologie – Wert und Grenzen

    Praktische Anwendungsmöglichkeiten der Teledermatologie inkludieren die Diagnose von verschiedenen Dermatosen und Hauttumoren, das Einholen einer second opinion, aber auch das Monitoring von Patientinnen mit Ulcera cruris, Psoriasis oder Neurodermitis.

    Die Teledermatologie hat in Österreich im Gegensatz zu anderen Ländern noch keinen Platz in der Routineversorgung gefunden. Als Hauptgründe nennen befragte­ Dermatologinnen rechtliche Bedenken, Datenschutz und fehlende Vergütung.

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  • Erste Erfahrungsberichte − Videokonsultation per Smartphone

    Mitte 2017 ging mit eedoctors die erste virtuelle Arztpraxis über das Smartphone in Betrieb.

    Erste positive Schlüsse: Insbesondere bei reisemedizinischen Fragen und dermatologischen Problemen konnten klinische Einschätzungen per Videokonsultation erfolgen und Patienten mittels eRezept oder direkten Handlungsanweisungen schnell, effektiv und kostengünstig ­versorgt werden.

    Ziel ist es, in der Bevölkerung und bei den Stakeholdern im Gesundheitsumfeld Akzeptanz für die innovative neue Methode der Arztkonsultation zu schaffen und die Möglichkeiten der Verbindung der virtuellen und physischen Medizin weiterzuentwickeln.

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  • Teledermatologie in Australien und Neuseeland

    Die Teledermatologie wurde in Australien und Neuseeland umfassend untersucht und ­angewendet, wovon sowohl stark beschäftigte städtische Dermatologiepraxen als auch ländliche und abgelegene Gemeinden profitieren.

    Die Studien reichen von einem Ad-hoc-Service für Notfallmediziner über die Beratung von Allgemeinärzten bei der Diagnose und Behandlung dermatologischer Erkrankungen bis hin zu einer virtuellen Pigmentläsionen-Klinik, die potenzielle Hautkrebspatienten auslotet.

    Die Services tragen dazu bei, die Zahl der Patienten, die auf einen Termin in einem Krankenhaus warten, und die Wartezeiten zu reduzieren.

    Smartphonebasierte Teledermatologie ist ein intensives Forschungsgebiet, insbesondere die Verwendung von mobilen Dermatoskopen für Selbstuntersuchungen.

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Panorama

  • An einem Strang ziehen − Zusammenspiel von Klinik und Niederlassung

    MR Dr. Johannes Neuhofer, Präsident des Berufsverbandes Österreichischer Dermatologen, spricht im Interview mit SPECTRUM Dermatologie über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen in der Dermatologie.

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  • Biologicals aus Österreich

    Die Zellkulturproduktion von Novartis am Standort Schaftenau bei Kufstein wurde erweitert, die 100-Millionen-Euro-Investition bringt 190 neue Arbeitsplätze.

    Neben Biosimilars wird auch das Originator-Biologikum Secukinumab im Tiroler Werk produziert.

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State of the Art

  • Liaison-Ambulanz für Erkrankungen der Mundschleimhaut

    Das komplexe Erkrankungsspektrum der Mundschleimhaut reicht von immunologischen, entzündlichen, allergischen, toxischen bis hin zu malignen Erkrankungen.

    Die Liaison-Ambulanz dient als Anlaufstelle für zuweisende niedergelassene Ärzte und weist eine umfassende und spezialisierte Betreuung mit weitreichender diagnostischer Bandbreite auf.

    Betroffene Patienten profitieren sowohl diagnostisch als auch therapeutisch von der umfassenden, interdisziplinären Betreuung.

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  • Paravirale Exantheme

    Exanthemerkrankungen treten im Kindesalter häufig auf und sind meist auf Infektionen, weniger häufig auf Medikamente zurückzuführen.

    Bei klassischen Exanthemerkrankungen können Viren in den Hautläsionen nachgewiesen werden; paravirale Exantheme sind als Antwort des Immunsystems auf Infektionen aufzufassen.

    Der Artikel gibt einen Überblick über Charakteristika der Klinik, diagnoseweisende anamnestische Angaben, relevante Differenzialdiagnosen und die Therapie paraviraler Exanthemerkrankungen.

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Kongress

  • Highlights der ÖGDV-Forschungstage 2018

    Im Rahmen der 3. Science Days der ÖGDV in Kaprun wurden fünf Themenblöcke behandelt: „Science in Academia and Industry“, „New Technologies“, „Immunology“, „Genetics/Allergy“ und „Clinical Session/Physician Scientists“. Diese wurden jeweils von international renommierten Gastrednern eröffnet.

    Das Programm wurde durch hochqualitative Präsentationen der Teilnehmer (PhD, MD, MSc), Posterwalks und angeregte Diskussionen ergänzt; die Veranstaltung zeichnete sich durch einen einzigartigen wissenschaftlichen Spirit aus.

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Journal Club

  • Alternative disease pathway − IgE-driven autoimmunity in bullous pemphigoid

    About two thirds of patients with bullous pemphigoid (BP) have IgE+ mast cells and eosinophils in the skin.

    BP180-IgE immune complexes that are likely forming in lesional and peri/pre-lesional areas are capable of triggering FcRI-mediated cell degranulation and could, ultimately, be responsible for the urticaria commonly seen in these patients.

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  • CRISPR/Cas9n Double Nicking −Spezielle CRISPR/Cas9-Technologie zur Therapie von Genodermatosen

    CRISPR/Cas9n Double Nicking erhöht die Sicherheit und die Korrektureffizienz im Vergleich zu herkömmlichen CRISPR/Cas9-Systemen und hat daher ein enormes Potenzial für die Behandlung monogenetischer Erkrankungen.

    Ziel dieser Arbeit ist es, eine effiziente und sichere Ex-vivo-Gentherapie – die Transplantation von genkorrigierten körpereigenen Hautzellen – zu entwickeln.

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  • L2-basierter Impfstoff gegen HPV-Typen der Haut

    Humane Papillomviren (HPV) des Genus Beta stehen im Verdacht, an der Entstehung von nichtmelanozytärem Hautkrebs bei immunsupprimierten Patienten beteiligt zu sein. Eine Impfung gegen Beta-HPV könnte die Inzidenz von NMSC reduzieren.

    Keiner der drei lizensierten L1-basierten HPV-Impfstoffe schützt gegen HPV-Typen der Haut.

    In der vorliegenden Arbeit konnten chimäre L2-basierende Virushüllen (VLP) generiert werden, die nach Immunisierung kreuzneutralisierende Antikörper gegen eine Vielzahl an Beta-Typen induzieren und in vivo eine schützende Wirkung vermitteln.

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