neuro 02|2019

Herausgeber: Österreichische Gesellschaft für Neurologie, Prim. Univ.-Prof. Mag. Dr. Eugen Trinka, FRCP, Präsident der ÖGN

Editorial

  • Editorial
    Liebe Leserinnen und Leser!
    Das Schwerpunktthema des aktuellen Juni-Heftes ist die funktionelle Bildgebung, welche zusätzlich zur etablierten Strukturbildgebung eine immer bedeutendere Rolle in der Diagnostik und somit auch bei den therapeutischen Möglichkeiten neurologischer Erkrankungen spielt.
    Assoc. Prof. Univ.-Doz. Dr. Wolfgang ...Weiterlesen ...

Gesellschaftsnachrichten

  • M. Brainin, WSO-Präsident: „Wir brauchen breite Prävention auch für mittleres Risiko“

    Die neue globale Stimme für Schlaganfälle kommt aus Österreich. Univ.-Prof. Dr. Michael Brainin ist seit Oktober 2018 Präsident der World Stroke Organisation (WSO). Er war bereits früher Präsident der Europäischen Schlaganfallgesellschaft (ESO) und ist nun fest in der WSO etabliert. Für seine Amtszeit hat er sich große Ziele gesteckt, die er im Gespräch mit neurologisch verrät.

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Focus: Funktionelles Imaging

  • Vorwort: Schwerpunkthema: Funktionelles Imaging
    Liebe Leserinnen und Leser!
    In den 1970er-Jahren hat sich die Computertomografie (CT) erstmals als strukturelle Imaging-Methode in der klinischen Routine etabliert, die dann in den 1990er-Jahren durch die Magnetresonanztomografie-(MRT-)Technik weiterentwickelt wurde. Moderne MRT-basierte Methoden haben in vielen Fragestellungen eine höhere ...Weiterlesen ...
  • Aminosäure PET bei Gliomen

    Derzeit versucht man, mit neuen Therapiekonzepten die Prognose von Gliom-PatientInnen weiter zu verbessern.

    Diese innovativen Behandlungsstrategien sind eine zunehmende Herausforderung für die Bildgebung von Hirntumoren.

    Der große Vorteil der Aminosäure PET (FET, MET und FDOPA) ist die Darstellung des metabolisch-aktiven Tumorgewebes, unabhängig von der Permeabilität der Blut-Hirn-Schranke.

    Vergleichende Studien konnten zeigen, dass die Tumordarstellung mit FET, MET und FDOPA sehr ähnlich ist. Der am besten evaluierte Aminosäure-Tracer ist derzeit FET.

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  • Funktionelle nuklearmedizinische Bildgebung in der Demenzdiagnostik

    Funktionelle nuklearmedizinische Untersuchungen ermöglichen einen differenzierteren Blick auf verschiedene Demenzformen unter Einsatz unterschiedlicher Radiopharmaka.

    Für die Festigung der Diagnose einer Alzheimer-Erkrankung ist eine kortikale Beta-Amyloid-Ablagerung pathognomisch, welche durch Abspaltungen aus dem Amyloid-Precursor-Protein (APP) entsteht und bereits lange, bevor die Krankheit diagnostiziert wird, auftritt.

    Seit kurzem stehen nun in Europa zugelassene F18-markierte PET-Radiopharmaka zur Darstellung des Beta-Amyloids zur Verfügung.

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  • Funktionelles Imaging bei Parkinson-Syndromen

    Gegenwärtig sind Standard-MRT-Sequenzen noch nicht in der Lage, die dopaminerge Degeneration in der Substantia nigra zuverlässig darzustellen.

    Die DAT-SPECT-Untersuchung erlaubt in den meisten Fällen eine frühzeitige Dokumentation der dopaminergen Degeneration beim M. Parkinson.

    Die DAT-SPECT kann nicht zwischen M. Parkinson, MSA und PSP differenzieren.

    Für die korrekte Interpretation funktioneller Imaging-Daten ist die Kenntnis des MRT- oder CT-Befunds Voraussetzung.

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  • Funktionelle Bildgebung in der Epileptologie

    Die FDG-PET ist eine akkurate Methode zur Lateralisierung und Lokalisierung des epileptogenen Fokus bei Temporallappenepilepsie.

    PET- und SPECT-Ergebnisse sollten im Kontext mit elektroklinischen und MRT-Daten interpretiert werden.

    Die Asymmetrie in der fMRT-Aktivierung für die Kodierung von Wörtern und Gesichtern im ipsilateralen medialen Temporallappen ist der stärkste Prädikator für ein postoperatives verbales und visuelles Gedächtnisdefizit.

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Kongress-Highlights

Autonome Störungen

  • PatientInnen mit neurogener orthostatischer Hypotonie: Management der Hypertonie im Liegen
    Das Hauptmerkmal des kardiovaskulären autonomen Versagens bedingt durch primäre (genetische oder sporadische neurodegenerative Erkrankungen) oder sekundäre Ursachen (metabolisch, immun-mediiert, Amyloidose) ist die neurogene orthostatische Hypotonie.1
    Etwa die Hälfte dieser PatientInnen leidet zusätzlich an einer neurogenen Hypertonie im Liegen2, welche durch ...Weiterlesen ...

Bewegungsstörungen

Education and Training

Epilepsie

Multiple Sklerose

Neurogeriatrie

Neuromuskuläre Erkrankungen

Neuroonkologie

Psychosomatik

  • Psychosomatische Syndrome – eines oder viele?

    PatientInnen gehen mit ihren Beschwerden zur Ärztin bzw. zum Arzt mit der Hoffnung, dass diese/dieser die Symptome im Rahmen einer Krankheit einordnen und behandeln kann. Probleme treten oft dann auf, wenn die ärztlich erhobenen körperlichen Befunde mit dem subjektiven Krankheitsempfinden und Leiden der PatientInnen nicht übereinstimmen. Die Symptome werden dann als „medically unexplained“, funktionell, somatoform oder psychosomatisch bezeichnet.1

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Schlafstörungen

Schmerzmedizin