UIM 01|2020

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

UIM 01|2020 Themenheft Rheumatologie

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

Brief des Herausgebers

  • Brief des Herausgebers 1/20
    Liebe Leserinnen und Leser! Liebe Kolleginnen und Kollegen!
    Die Epidemie des neu mutierten Coronavirus in China sowie die Angst vor einer Ausbreitung nach Afrika (wo sehr viele chinesische Staatsbürger beruflich tätig sind) und einer folgenden Pandemie verdeutlicht den zentralen Stellenwert ...Weiterlesen ...

Editorial

  • Dynamische Entwicklungen im Fachbereich Angiologie
    Die Ausgabe zum Fokus Angiologie zeigt wieder, wie umfassend dieses Fachgebiet sich entwickelt hat.
    Die interventionelle Therapie im venösen Bereich ist derzeit ein extrem „boomendes“ Gebiet. Vielfach wurde diese Therapieform durch den Umstand in Zweifel gezogen, dass Kritik aufkam, dass ...Weiterlesen ...

Aktuell

  • Neues Präsidium der ÖDG: Diabetes als größte gesundheitspolitische Herausforderung

    Gleichzeitig mit der neuen Bundesregierung tritt auch das neue Präsidium der ÖDG mit einigen gesundheitspolitischen Forderungen sein Amt an.

    Im Regierungsprogramm wird Diabetes nicht explizit genannt. Zudem wurde die bereits 2017 verabschiedete österreichische Diabetesstrategie bislang nicht umgesetzt.

    Dabei ist laut ÖDG die optimale Versorgung der rund 800.000 Diabetes-patienten in Österreich aktuell die größte gesundheitspolitische Herausforderung.

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Seite der Gesellschaft

  • Digitale Medizin als Schlüssel zur zielgerichteten und personalisierten Therapie

    Seit 1. Juli 2019 leitet Univ.-Prof. Dr. Axel Bauer die Universitätsklinik für Innere Medizin III an der Medizinischen Universität Innsbruck. UNIVERSUM INNERE MEDIZIN sprach mit dem neuen Klinikdirektor über seine Zielsetzung, seine Forschungsschwerpunkte und über aktuelle und mögliche zukünftige Entwicklungen auf dem Gebiet der Kardiologie.

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Seite des niedergelassenen Internisten

Digitalisierung in der (Inneren) Medizin

  • Digitale Medizin in der Kardiologie

    Telemedizinische Ansätze erlauben es, Patienten aktiv in die Therapie einzubinden und Erkrankungen, z. B. durch Smart Watches, frühzeitig zu erkennen. Eine österreichweite Integration der Daten in die bestehenden gesundheits-erhaltenden Strukturen fehlt allerdings noch.

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Angiologie

  • Endovaskuläre Therapie der Venen

    Mehrere klinische Studien zeigten 2019 die Effektivität und Sicherheit moderner Venenstents in der Behandlung postthrombotischer und nichtthrombotischer venöser Verschlüsse.

    Bei akuter Venenthrombose sind die Daten zur pharmakomechanischen Thrombolyse weiterhin inkonklusiv.

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  • Endovaskuläre Therapie der pAVK

    Zunehmender Stellenwert endovaskulärer Therapieverfahren bei immer komplexer werdenden Gefäßpatienten, sowohl bei Claudicatio intermittens als auch kritischer Extremitätenischämie.

    Kritische Daten zu Mortalität bei Paclitaxel-beschichteten Devices in großen Fallkontrollstudien nicht bestätigt.

    Vielversprechend: Kombination von Rivaroxaban 2,5 mg 2-mal täglich und ASS 100 mg täglich reduziert signifikant Gesamtmortalität und kardiovaskuläre Mortalität.

    Tagesklinische perkutane transluminale Angioplastie in Einzelfällen möglich, Risiko für die Patienten in bisherigen Studien gering.

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  • Lymphödem – Diagnostik und Therapie

    Erleichterte Diagnosestellung des Lymphödems durch eine Checkliste im Anhang der AWMF-S2k-Leitlinie.

    Die neue Bildgebung NIRF hilft bei Problemfällen in der Entstauungstherapie und spielt eine zentrale Rolle in der Lymphchirurgie.

    Rehabilitation: Onkologische vs. lymphologische Rehabilitation – circa 10 % aller Malignompatienten betroffen.

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  • Abklärung des Verdachts auf Pulmonal­arterienembolie (PAE) in der Schwangerschaft

    Die Symptome einer PAE sind oftmals unspezifisch und können nur schwer von Beschwerden, die durch physiologische, schwangerschaftsassoziierte Veränderungen bedingt sind, abgegrenzt werden.

    Die Verdachtsdiagnose einer PAE in der Schwangerschaft soll anhand von klinischer Vortestwahrscheinlichkeit, D-Dimer-Bestimmung, Beinvenenkompres­-sionsultraschall sowie CT-Angiografie der Pulmonalarterien abgeklärt werden.

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Rheumatologie

  • Highlights der ÖGR-Jahrestagung 2019

    Die neuen Empfehlungen für autoinflammatorische Syndrome sind konsens- und nicht evidenzbasiert, einschließlich Off-Label-Empfehlungen. Neben Glukokortikoiden werden Medikamente zur IL-1-Blockade empfohlen.

    Das Risiko für Schwangerschaftskomplikationen bei Patientinnen mit rheumatischer Erkrankung ist bei vorliegender/en Organbeteiligung/-schäden, hoher Krankheitsaktivität sowie bei Vorhandensein von Antiphospholipid- und Anti-SSA-B-Antikörpern erhöht.

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Hämatologie und Onkologie

  • Entwicklungen beim Myelom – Steckbrief für neue Substanzen

    Der Innovationsschub in der Behandlung des Multiplen Myeloms passiert derzeit vor allem in der Immuntherapie: Monoklonale und bispezifische Antikörper, Antikörper-Toxin-Konjugate und CAR-T-Zellen werden intensiv getestet.

    Neue Entwicklungen betreffen aber auch „konventionelle“ Therapien mit einer neuen Generation an Immunmodulatoren und sogar klassischen Zytostatika.

    Mit BCL-2- und XPO1-Inhibitoren bieten sich weitere Optionen, die aber teils mit unerwarteter Toxizität verbunden sind.

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Onkologie

  • Tumorbanken – Möglichkeiten und Grenzen

    Tumor- bzw. Biobanken stellen die Basis einer modernen gewebebasierten Forschung dar und sind daher in einem universitären Bereich einschließlich akademischer Lehrinstitutionen unverzichtbar.

    Das Herzstück einer Tumorbank ist das Paraffinmaterial der Pathologie. Eine qualitätsgesicherte Gewebeentnahme erfolgt durch die Pathologie intraoperativ bzw. im Rahmen der Aufarbeitung und Befunderstellung.

    Gesetzliche Rahmenbedingungen sind proaktiv unter Einbindung der lokalen Ethikkommission zu wahren.

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Endokrinologie & Stoffwechsel

  • Chronobiologie und Energiestoffwechsel

    Die Chronobiologie ist ein wichtiger Bestandteil für einen gesunden Metabolismus.

    Sowohl exogene Faktoren wie Licht/Dunkelheit, Verhaltensmuster, körperliche Aktivität, ­Essgewohnheiten und Schlafmangel bzw. Schlafstörungen als auch endogene Faktoren wie eine ­veränderte Expression von Uhrengenen können den zirkadianen Rhythmus beeinflussen und damit das Risiko für ein metabolisches Syndrom erhöhen.

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  • Diabetestechnologie für Menschen mit Typ-2-Diabetes

    Flash Glucose Monitoring und kontinuierliche Glukosemesssysteme können eine signifikante Reduktion des HbA1c bewirken, ohne das Risiko für Hypoglykämien zu erhöhen.

    Mit dem Einsatz von Diabetestechnologien rücken neue Parameter wie die Glukosevariabilität und die „Time in Range“ immer mehr in den Vordergrund.

    Die sensorunterstützte Insulinpumpentherapie wird mittlerweile auch bei Patienten mit Typ-2-Diabetes immer häufiger angewandt.

    Voraussetzung für die Verordnung dieser Technologien ist eine ausführliche Information und gemeinsame Entscheidungsfindung mit dem Patienten, um Therapieabbrüche zu vermeiden.

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Ernährungsmedizin

  • Die zentrale Rolle der Ernährung beim geriatrischen Patienten

    Die Durchführung eines regelmäßigen Ernährungsscreenings ist wichtig, um eine Mangelernährung rechtzeitig zu erkennen.

    Es gilt dabei auch zu berücksichtigen, dass der Body-Mass-Index bei älteren Patienten zwischen 22 und 26,99 kg/m2 liegen soll.

    Ernährungsinterventionen müssen individuell an die Bedürfnisse, Fähigkeiten und Wünsche angepasst werden.

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Gastroenterologie & Hepatologie

  • 9. Hans-Popper-Lecture an der Medizinischen Universität Wien

    Die international renommierte Hans-Popper-Lecture sowie die begleitenden 2-tägigen Forschungsseminare verdeutlichten abermals das hohe internationale Niveau der hepatologischen Forschung an der Medizinischen Universität Wien.

    Als 9. Popper-Lecturer wurde Scott L. Friedman von der Icahn School of Medicine at Mount Sinai, New York, gewonnen.

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  • Autoimmunhepatitis

    Die Autoimmunhepatitis (AIH) ist eine seltene immunmediierte Lebererkrankung unbekannter Ätiologie und Pathogenese; sie betrifft insbesondere Frauen ab dem 40. Lebensjahr.

    Die Diagnose basiert auf Klinik, Labor (inkl. Serologie und Immunglobulin-Spiegel) und Leberhistologie.

    Die AIH zeigt ein ausgezeichnetes Ansprechen auf immunsuppressive Therapie, ein Rezidiv nach Therapieende ist jedoch häufig.

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Geriatrie

  • Die neue österreichische Hypertonie-Leitlinie aus Sicht der Geriatrie

    Der Österreichische Blutdruckkonsens 2019 stellt eine umfassende, detaillierte Behandlungsgrundlage dar, die grundsätzlich die Besonderheiten im Umgang mit Hypertonie beim geriatrischen Patienten erfassen, u. a.:

    • Diagnose der begleitenden geriatrischen Syndrome wie Frailty, Gangstörungen, Malnutrition oder kognitive Funktionseinschränkungen und Polypharmazie-Anamnese
    • besonders sorgfältige Blutdruckmessung unter Ausschluss eines Pseudohypertonus
    • Erhöhung der Mortalität bei zu intensiver Blutdrucksenkung bei Älteren
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Nephrologie

Infektiologie

  • Unkomplizierte untere Harnwegsinfektionen

    Unkomplizierte untere Harnwegsinfektionen gelten als benigne Infektionen.

    Für die orale Antibiotikatherapie sollten nur noch die alten Antibiotika Nitrofurantoin, Nitroxolin, Fosfomycin und Pivmecillinam verwendet werden.

    Die nichtantibiotische, symptomatische Therapie sollte als Alternative berücksichtigt werden, wenn entsprechende klinische Studien vorliegen.

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Schmerzmedizin

  • Mehr Bewegung für weniger Schmerz

    Eine dreistufige Versorgungsstruktur soll eine rasche, adäquate und flächendeckende Schmerzbehandlung gewährleisten.

    Appell an die neue Bundesregierung: Verbesserung der Aus- und Weiterbildung, ausreichende Kapazitäten für die abgestufte Versorgungsstruktur.

    Neue Studiendaten zeigen: 9 von 10 Wirbelsäulen-OPs bei Rückenschmerzen obsolet.

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  • Homöopathie in der Schmerzmedizin

    Aus Sicht des Anästhesisten:

    Homöopathie zeigt in kontrollierten Studien keine Vorteile gegenüber Placebo.

    Homöopathie wird nicht nur wissenschaftlich, sondern mittlerweile auch von Gesundheitsbehörden abgelehnt.

    Es stellt sich daher die Frage, ob Homöopathika eher nützliche Placebos oder eine unethische Intervention darstellen.1

    Aus Sicht des Homöopathen:

    Zur Behandlung verschiedener Schmerzzustände gibt es eine Reihe homöopathischer Therapieoptionen.

    Es gibt durchaus wissenschaftliche Belege für die Wirksamkeit der Homöopathie.

    Die rezente Veröffentlichung der Originalauswertung des Australischen Reports ist
    ein zusätzlicher Beleg.

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Kardiologie

  • 20. Consensus Meeting der AG Herzinsuffizienz: Direkt aus der Pipeline – neue Therapieoptionen

    Innovative therapeutische Konzepte bei Herzinsuffizienz waren Thema beim 20. Consensus Meeting der AG Herzinsuffizienz:

    • Die ATTR-Amyloidose ist eine potenziell beeinflussbare Ursache der HFpEF.
    • Angiotensin-Rezeptor-Neprilysin-Blocker scheinen nicht nur bei Patienten mit HFrEF, sondern wahrscheinlich auch bei jenen mit HFmrEF zu wirken.
    • HFrEF-Patienten profitieren von SGLT-2-Inhibitoren – unabhängig vom Vorliegen eines Diabetes.
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  • Herzinsuffizienz-Medikamente oft zu gering dosiert

    Trotz evidenzbasierter Empfehlungen internationaler Fachgesellschaften zur medikamen­tösen Therapie der Herzinsuffizienz mit reduzierter Auswurffraktion (HFrEF) stellt die unzureichende Therapie noch immer ein massives Problem dar.

    Betablocker und RAS-Blockade sind wesentliche Therapiesäulen; die für den maximalenWirkungseffekt empfohlene Zieldosis wird in der Titration aber oft nicht erreicht.

    Neben Nebenwirkungsprofil und Patienten-Adhärenz zeigen rezent publizierte Daten eine dem unbewussten Handeln geschuldete, übervorsichtige Verabreichung der gängigsten Medikamentengruppen durch die behandelnden Ärzte auf.

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  • Pulmonalembolie – Akuttherapie und Prävention von Folgeschäden

    Die ESC-Guidelines zu Diagnose und Management der akuten Pulmonalembolie (PE) wurden 2019 aktualisiert.

    Sie enthalten Algorithmen zu Diagnose und Risikostratifizierung; Letztere stellt die Basis für die Behandlung dar.

    Direkte orale Antikoagulanzien werden bei geeigneten Patienten in der akuten Phase als Therapie der ersten Wahl empfohlen. Enthalten sind auch neue Empfehlungen für Patienten mit Malignomerkrankungen.

    Außerdem gibt es einen Algorithmus zur Betreuung nach einer akuten PE.

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Palliativmedizin

  • Wie geht das nach dem Erwachsenenschutzrecht?

    Ziel des Erwachsenenschutzrechts ist es, Menschen so weit und so lange wie möglich in ihrer Selbstbestimmung ernst zu nehmen, diese zu fördern und für den Fall, dass sie nicht mehr entscheidungsfähig sind, durch eine Vertretung vorzusorgen.

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Pneumologie

  • Impfungen als wichtige Vorbeugung für COPD- und Asthma-Patienten

    Nur wenige Impfungen wären notwendig, um das Infektionsrisiko für Pneumokokken-Lungenentzündungen und Influenza-Infektionen bei COPD und Asthma erheblich zu senken.

    Gleichzeitig würde eine mögliche Verschlechterung der Lungenerkrankung hintangehalten.

    Obwohl mehr als eine Million Österreicher in diese Risikogruppe fallen, sind viele – trotz Kostenzuschüssen von den Krankenkassen und Empfehlungen von Experten – nicht geimpft.

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Themenheft: Von Biologika bis Heilstollen: Seronegative Spondyloarthritiden

  • Spondyloarthritis: Aktuelle Trends und Neuigkeiten

    Die „seronegative“, das heißt „rheumafaktornegative“ Arthritis wird heute spezifischer als „undifferenzierte Oligoarthritis“, als „axiale Spondyloarthritis“ oder als „Psoriasisarthritis“ kodiert. Bestanden zu Zeiten von Fellinger und Gotsch noch eher deskriptive Arbeiten über die Wirkung von Kortison, so ist jetzt im 3….

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  • (Entzündlicher) Rückenschmerz

    Der entzündliche Rückenschmerz ist das Kardinalsymptom und häufigstes Frühsymptom der axialen Spondyloarthritis (axSpA).

    Noch immer besteht eine Latenz von einigen Jahren vom Auftreten der ersten Symptome bis zur Diagnosestellung einer axSpA.

    Eine frühe Identifikation von Patienten mit entzündlichem Rückenschmerz und zeitnahe Möglichkeit einer rheumatologischen Abklärung führt zu einer deutlichen Verkürzung dieser Latenzzeit.

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  • Spondylitis unter Berücksichtigung des Therapiekonzeptes Treat-to-Target

    Treat-to-target-Prinzip: Es ist möglich, sowohl bei der Behandlung der Psoriasisarthritis als auch der axialen Spondyloarthritis ein Therapieziel festzulegen und die Behandlung entsprechend zu adaptieren, bis das Ziel erreicht ist.

    Minimale Krankheitsaktivität und Remission können anhand von Scores definiert werden, wobei für die Psoriasisarthritis der PASDAS und für die axiale Spondylo-arthritis der ASDAS zur Verfügung stehen.

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  • Reaktive Arthritis

    Die reaktive Arthritis ist eine sterile Gelenkentzündung im Anschluss an eine extra­artikuläre Infektion, meist im Urogenital- oder Gastrointestinaltrakt.

    Sie tritt vorwiegend im jüngeren Erwachsenenalter auf, zählt zu den seronegativen Spondyloarthritiden und verläuft überwiegend selbstlimitierend.

    Therapie der ersten Wahl sind NSAR. Bei chronischem Verlauf werden csDMARDs (in erster Linie Sulfasalazin) und bei deren Versagen TNF-α-Blocker angewendet.

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  • Komorbiditäten bei axialer Spondylitis

    Mehr als die Hälfte der Patienten mit axialer Spondylitis (axSpA) leiden an zumindest einer zusätzlichen Komorbidität.

    Komorbiditäten haben einen negativen Effekt auf zentrale Outcomes wie Funktionalität, Lebensqualität, Morbidität und Mortalität.

    Screening und Therapie von Komorbiditäten sind daher von großer Bedeutung, um die Krankheitslast zu mindern und das Überleben zu verbessern.

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  • Ist Rauchen für Spondyloarthritis-Patienten wirklich ungesund?

    Rauchende Spondyloarthritis-(SpA-)Patienten zeigen eine erhöhte Krankheitsaktivität, raschere Krankheitsprogression und ein geringeres Ansprechen auf TNF-α-Hemmung.

    In Ergänzung zu den Informationen über allgemeine Risiken des Nikotinabusus empfehlen wir deshalb, SpA-Patienten auch über die SpA-spezifischen Argumente zur Nikotinkarenz zu informieren.

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  • Rehabilitation bei axialer Spondyloarthritis

    Rehabilitationsmaßnahmen können auch in der Biologika-Ära viel zu einer Verbesserung von Funktion und Lebensqualität bei Patienten mit axialer Spondyloarthritis beitragen.

    Neben physikalischen Therapiemaßnahmen sollten dabei in individuell nötigem Umfang auch Elemente der psychischen, sozialen und beruflichen Rehabilitation in den Behandlungsplan integriert werden.

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  • Heilstollenkur bei Spondyloarthritis

    Trotz moderner medikamentöser Therapien ist Beschwerdefreiheit oder gar Heilung nicht für alle Patienten mit Spondylarthritis (SpA) möglich.

    Die Radon-Balneotherapie im Gasteiner Heilstollen führt bei den meisten SpA-Patienten zur Linderung einer bestehenden Restsymptomatik, zur Reduktion des NSAR-Verbrauchs und zur Steigerung der Lebensqualität.

    Der genaue Wirkmechanismus der Stollentherapie ist unklar, die Wirkfaktoren Radon, Wärme, hohe Luftfeuchtigkeit und alpine Höhenlage stehenjedoch außer Zweifel.

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