UIM 07|2019

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

Brief des Herausgebers

  • Brief des Herausgebers 7/19
    Liebe Leserinnen und Leser! Liebe Kolleginnen und Kollegen!
    Die Österreichische Gesellschaft für Innere Medizin wurde 1966 gegründet, das war relativ spät, aber davor waren wir einfach bei der mehr als doppelt so alten Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin dabei. Es ...Weiterlesen ...

Editorial

  • Editorial 7/19
    Innere Medizin ohne Grenzen
    Heuer findet von 19.–21. 9. 2019 die 50. Jahres­tagung der Österreichischen Gesellschaft für Innere Medizin in Salzburg statt. Für diese Jubiläumsveranstaltung haben wir bewusst das Thema „Innere Medizin ohne Grenzen – modernes fachübergreifendes Krankheitsmanagement“ gewählt.
    In ...Weiterlesen ...

Ohne Grenzen: Interdisziplinär

  • Multimorbidität – Wenn Krankheiten sich nicht an Grenzen halten

    Während es immer mehr organ- oder krankheitsbezogene „Kompetenzzentren“ gibt, welche sich auf ein spezielles Organsystem oder bestimmte Krankheitsentitäten konzentrieren, gibt es kaum Kompetenzzentren für (internistische) Multimorbidität – obwohl gerade diese Konstellation eine besondere und zukünftig sich verschärfende Herausforderung darstellt.

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  • Allgemeinmediziner versus Internisten – Basisversorgung auf unterschiedlichen Ebenen

    Angesichts der zunehmenden Spezialisierung in der Medizin ist der ganzheitliche Blick auf den Patienten wichtiger denn je – Allgemeinmediziner wie auch Allgemeininternisten fühlen sich dazu auf unterschiedlicher Ebene berufen. UNIVERSUM INNERE MEDIZIN sprach mit Dr. Christoph Dachs, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Allgemeinmedizin, und Univ.-Prof. Dr. Gert Mayer, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Innere Medizin, über Gemeinsamkeiten, Unterschiede und die Zusammenarbeit zwischen beiden Fachgruppen.

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  • Schwindel bei einer Patientin mit myotoner Dystrophie Typ 2

    Die Betreuung von Patienten mit Multisystemerkrankungen wie myotone Dystrophie erfordert interdisziplinäre Kooperation.

    Eine besondere Herausforderung für die interdisziplinäre Zusammenarbeit stellt die Abklärung und Behandlung von Schwindel dar, der multifaktoriell bedingt sein kann.

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  • Interdisziplinäres Vorgehen nach Koronarstenting und Adenokarzinom der Lunge

    Eine duale plättchenaggregationshemmende Therapie ist nach Koronarstentimplantation zur Verhinderung einer Stentthrombose indiziert.

    Das Vorliegen von Komorbiditäten erfordert einen interdisziplinären Dialog, um Therapie und Blutungsrisiko gleichermaßen abzuwägen.

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  • 64-jähriger Patient mit hepatozellulärem Karzinom

    Bei fehlender Leberzirrhose muss die Diagnose eines hepatozellulären Karzinoms (HCC) immer histologisch gesichert werden, auch wenn die Bildgebung die typischen Kriterien eines HCC aufweist.

    Patienten mit kleinen Tumoren und fehlender Leberzirrhose sind optimale Kandidaten für eine Resektion.

    Bei metastasierter Erkrankung ist eine systemische Therapie indiziert.

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  • Interdisziplinäre Therapie bei metastasiertem Bronchialkarzinom

    Die Tumorschmerztherapie soll individualisiert erfolgen.

    In jeder Phase der Erkrankung soll erneut die Möglichkeit einer kausalen Therapie erwogen werden.

    Eine orale oder transdermale Medikamentenapplikation ist zu bevorzugen, während eine parenterale Verabreichung einer besonderen Indikation bedarf.

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  • Colitis ulcerosa-Behandlung interdisziplinär

    Eine chronische Entzündung bei Colitis ulcerosa kann eine Infektion mit Clostridium difficile sowie eine Reaktivierung von CMV triggern.

    Das Repertoire an effektiven, immunsuppressiv wirksamen Medikamenten zur Behandlung der Colitis ulcerosa hat in den letzten 20 Jahren stark zugenommen.

    Dennoch kann manchmal bei unzureichendem Ansprechen auf die Therapien immer noch eine Kolektomie erforderlich sein.

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  • Chronisches Nierenversagen bei Adipositas permagna und Typ-2-Diabetes

    Ein 43-jähriger Patient mit Typ-2-Diabetes, Adipositas permagna, arterieller Hypertonie, Dyslipidämie und chronischem Vorhofflimmern wurde aufgrund eines akuten Nierenversagens stationär aufgenommen.

    Durch eine interdisziplinäre Intervention konnte eine Remission des Diabetes sowie der Nierenfunktionseinschränkung erzielt werden.

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  • Onkologischer Patient mit arteriellen Verschlüssen

    Arterielle thrombotische Ereignisse sind bei onkologischen Patienten meist multifaktoriell.

    Treten diese Ereignisse auf, ist ein interdisziplinäres Management der Patienten sinnvoll – auch wenn die Therapieoptionen wenig erfolgversprechend sind.

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Ohne Grenzen: Alter

  • 80 % der krebskranken Kinder und Jugendlichen werden geheilt – und dann?

    Dank multimodaler Therapiekonzepte und hoher Versorgungsstandards in Europa liegt die durchschnittliche 5-Jahres-Überlebensrate über die verschiedenen onkologischen Diagnosegruppen hinweg (ZNS-Tumoren ausgeschlossen) in Österreich mittlerweile bei über 84 %.

    Eine kontinuierliche Langzeitnachsorge wird aufgrund der stetig wachsenden Anzahl an Survivors kinderonkologischer Erkrankungen dringend benötigt.

    Beteiligte Fachgruppen: KinderonkologInnen, PsychologInnen, Gesundheits- und KrankenpflegerInnen, SozialarbeiterInnen, Survivors, Kinder-Krebs-Hilfe- Organisationen und ErwachsenenmedizinerInnen.

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  • Wenn Kinder mit Diabetes erwachsen werden

    Transition muss als Prozess betrachtet werden, der an die beteiligten Personen verschiedenste Anforderungen stellt.

    Die Wahl des richtigen Zeitpunktes zum Transitionsbeginn ist nicht alters-, sondern entwicklungsabhängig zu gestalten.

    Der Vergleich von Transitionsprogrammen und deren systematische Erforschung könnte langfristig die Versorgungsqualität aller Patienten fördern.

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  • Vom Kind zum erwachsenen Patienten mit angeborener Herzerkrankung

    Die Zahl der Erwachsenen mit angeborenen Herzfehlern nimmt ständig zu und damit die Notwendigkeit einer leitliniengerechten, strukturierten Nachsorge dieser Patienten.

    Der Übergang von Jugendlichen ins Erwachsenenalter ist ein kritischer Zeitpunkt, zu dem vor allem auch für asymptomatische oder kaum symptomatische Patienten die notwendige Nachsorge gewährleistet werden muss.

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  • Moderne Therapien in der Kinderrheumatologie

    Systemische Form der juvenilen idiopathischen Arthritis (SoJIA): Durch die Therapie mit IL-1- und IL-6-Hemmern können Kortikosteroide und damit assoziierte Nebenwirkungen reduziert und Zytostatika meist vermieden werden.

    Alle anderen Formen der JIA: Methotrexat und/oder TNF-hemmende Medikamente sind Therapiestandard. Auch die Inhibition von IL-6 ist eine Option. Zur Behandlung der autoimmunen Uveitis wurde Adalimumab für Kinder zugelassen.

    Der systemische Lupus erythematodes verläuft bei Kindern und Jugendlichen aggressiver als bei Erwachsenen.

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  • Seniorenfreundliche Krankenhäuser

    Hochaltrige Patienten sind nicht nur an geriatrischen Abteilungen, sondern überall in unseren Gesundheitseinrichtungen – damit muss kompetent umge-gangen werden!

    Das Nichtbeachten bzw. zu späte Beachten geriatrischer Risikofaktoren führt zu schlechteren Behandlungsergebnissen mit einem hohen Anteil an Funktionsverlusten und konsekutivem Pflegebedarf.

    Auch die Mitarbeiter eines Krankenhauses werden älter. Dies erfordert auf der Führungsebene ein achtsames Management und angemessene Maßnahmen, um gut ausgebildete Mitarbeiter möglichst lange im aktiven Dienst halten zu können.

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Ohne Grenzen: Versorgung

  • Der Hämatologie-Verbund Wien

    Die wachsende Zahl an hämatologisch abzuklärenden und zu versorgenden Personen verlangte in Wien nach einer neuen Versorgungsstruktur, um belastende Wartezeiten zu vermeiden.

    2013 wurde daher der Hämatologie-Verbund aus dem Hanusch-Krankenhaus (HKH) und den Gesundheitszentren (GZ) der Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) gegründet.

    Heute besteht eine funktionierende Versorgungskette von der Hausärztin/vom Hausarzt über die WGKK-GZ bis zur hämatoonkologischen Abteilungim HKH.

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  • Niederösterreich: Vorreiter bei grenzüberschreitender Gesundheitsversorgung

    Im Rahmen der Initiative „Healthacross“ verfolgt Niederösterreich eine langfristige Strategie zur grenzüberschreitenden Kooperation im Gesundheitswesen.

    Die WHO nennt Niederösterreich als Best-Practice-Region für grenzüberschreitende Aktivitäten im Gesundheitswesen auf ihrer Website.

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Ohne Grenzen: Herkunft

  • Transkulturelle Aspekte in der Schmerzmedizin

    Der soziokulturelle und religiöse Hintergrund von Patienten muss in der Schmerz­medizin berücksichtigt werden, sonst bleibt der Behandlungserfolg aus.

    Der Erwerb von transkultureller Kompetenz der verschiedenen in der Schmerzmedizin beteiligten Berufsgruppen ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal der Behandlung.

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  • Stechmücken in Österreich – neue Arten, neue Krankheiten?

    Stechmücken sind als Überträger (Vektoren) diverser Krankheitserreger von Bedeutung (West-Nil-Virus, Usutu-Virus, Dirofilarien).

    Eingeschleppte Stechmückenarten (z. B. Tigermücke) könnten Erreger übertragen, die einheimische Stechmücken bei derzeitigem Wissensstand nicht übertragen können (z. B. Dengue und Chikungunya).

    Auch einheimische Gelsenarten können Krankheitserreger übertragen (z. B. West-Nil-Virus, Dirofilarien).

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Ohne Grenzen: Mensch/Maschine

  • Innovatives Anamnese- und Diagnosetool in der Akutversorgung

    Die ärztliche „Kunst“ der Diagnose und Behandlung kann durch Computer und künstliche Intelligenz nicht ersetzt werden, es sollten jedoch alle verfügbaren neuen Methoden genutzt werden, um die beste Diagnostik zu betreiben.

    Pilotprojekt: Die Integration der „Suchmaschine“ Symptoma™ kann zu einer raschen und richtigen Diagnosestellung beitragen und so die Akutversorgung verbessern.

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  • Inwieweit ist der Arzt durch den Computer ersetzbar?

    Zukunftsweisende Technologien in der digitalen Medizin bringen neue Versorgungs- und Geschäftsmodelle wie etwa 3D-Druck, Telemedizin, Robotik, Virtual Reality oder IBMs Supercomputer Watson (Künstliche Intelligenz in der Radiologie). Die durch Digitalisierung und Personalisierung geprägte Zukunft der Medizin wird das Gesundheitssystem zweifelsohne
    revolutionieren. Doch wird die zunehmende Digitalisierung die menschliche Komponente aus dem Gesundheitssystem immer mehr verdrängen? Zu diesen und anderen Fragen beziehen namhafte Experten im Interview mit UNIVERSUM INNERE MEDIZIN Stellung.

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