UIM 08|2018

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

UIM 08|2018 Themenheft ESC

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

Brief des Herausgebers

  • Liebe Leserinnen und Leser! Liebe Kolleginnen und Kollegen!
    Unlängst war ich in Zürich, um beim 295. GCZ zu sprechen (Gastroenterologenclub Zürich, tritt 4-mal im Jahr zusammen). Als Assistent in Zürich hatte ich dort zwischen 1971 und 1975 regelmäßig unsere interessantesten Fälle vorgestellt. Während ich jetzt in Zürich war, ...Weiterlesen ...

Editorial

Aktuell

  • 3D-Druck in der Medizin

    Die 3D-Druck-Technologie unterstützt die Medizin im Wesentlichen auf 2 Arten: zum einen durch die Fertigung passgenauer Schablonen und Implantate, zum anderen mit patientenspezifischen 3D-Modellen zur Operationsvorbereitung.

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  • Ausgezeichnet: Prof. Günter Krejs wurde Ehrenmitglied der ÖGPath
    Univ.-Prof. Dr. Günter Krejs, langjähriger ehemaliger Leiter der Klinischen Abteilung für Gastroenterologie und Hepatologie der Universitätsklinik für Innere Medizin Graz sowie emeritierter Ordinarius für Innere Medizin, wurde die Ehrenmitgliedschaft der Österreichischen Gesellschaft für Pathologie (ÖGPath) verliehen.
    Univ.-Prof. Dr. Martin Klimpfinger, ...Weiterlesen ...

Seite der Gesellschaft

  • ÖGIM-Jahrestagung 2018 – Eindrücke aus Salzburg

    Im Mittelpunkt der diesjährigen Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Innere Medizin (ÖGIM) stand die personalisierte bzw. individualisierte Medizin. Das Thema lockte um 10 % mehr Besucher als im Vorjahr nach Salzburg, deren Feedback bezüglich des Programms und der Organisation durchwegs positiv ausfiel.

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Seite des niedergelassenen Internisten

  • Kassenreform – jetzt ist höchste Aufmerksamkeit gefordert

    „Gerade erst scheint die österreichische Gesundheitspolitik auf die Erkenntnis gestoßen, dass die Ärzte der Angelpunkt für die Zukunft des Gesundheitswesens sind. Das darf durch die ‚Strukturreform‘ nicht gefährdet werden“, meinte Dr. Lothar Fiedler, Bundesfachgruppenobmann Innere Medizin in der Österreichischen Ärztekammer.

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Alles was Recht ist!

  • Verbindlichkeit von Leitlinien?

    Seit einigen Jahren werden immer mehr Leitlinien der einzelnen medizinischen Fachgesellschaften verfasst. Doch inwieweit sind diese tatsächlich verbindlich?

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Angiologie

  • Serie: ESC/ESVS-Guidelines 2017 (Teil 5) − Periphere arterielle Erkrankungen: die obere Extremität

    Arterosklerotische Verschlusskrankheit der oberen Extremität betrifft hauptsächlich die A. subclavia oder den Truncus brachiocephalicus.

    In asymptomatischen Patienten ist ein konservatives, medikamentöses Management das Vorgehen der Wahl.

    Die endovaskuläre und chirurgische Rekanalisationstechnik erscheinen ebenbürtig. Patienten sollten anhand des individuellen Risikos und der Läsionscharakteristik entsprechend zugeteilt werden.

    Vaskulitiden erfordern eine entzündungshemmende Therapie; im Einzelfall kann, wenn die entzündliche Aktivität gut kontrolliert ist, auch eine Rekanalisation erwogen werden.

    Kompressionssyndrome erfordern wie auch iatrogene Gefäßtraumen eine Vorstellung beim Gefäßspezialisten.

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Endokrinologie & Stoffwechsel

  • Sarkopenische Adipositas und das metabolische Syndrom

    Hinweise, dass Muskel- und Fettmasse reziprok geregelt werden.

    Zur Bestimmung des Risikos für ein metabolisches Syndrom und dessen Frühdiagnostik haben wir beim Combyn™ ECG in das 12-Kanal-Routine-EKG neue physikalische Methoden wie segmentale Impedanzspektroskopie und auch segmentale Impedanzrheografie integriert.

    Damit lassen sich appendikuläre Muskelmasse, Rumpffett und Puls-wellenlaufzeit messen und so das metabolische Syndrom einerseits und Sarkopenie und Kachexie andererseits quantifizieren.

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  • Diabetische Retinopathie − Therapie: State of the Art und künftige Optionen

    Intravitreale Medikamentenapplikation mit Anti-VEGF ist als State-of-the-Art-Therapie des diabetischen Makulaödems etabliert.

    Diese Behandlungsmöglichkeit wird auch als Alternative zur destruktiven fokalen und panretinalen Laserkoagulation diskutiert.

    Mit neuen nichtinvasiven Untersuchungsmethoden können Gefäßveränderungen rasch erkannt werden.

    Laufende Studien zielen auf die Blockierung von Zytokinen und Chemokinen ab.

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Focus: Infektologie

  • Antibiotika−Verbrauch−Surveillance Austria

    Eine Antibiotikaverbrauchserfassung ist die Voraussetzung für den Betrieb eines effektiven Antibiotic-Stewardship-Systems.

    Mit Antibiotika-Verbrauch-Surveillance Austria (AVS Austria) steht österreichischen Krankenhausträgern ein kostenfreies Surveillance-System zur Verfügung, das dem Anwender ein vertrauliches Benchmarking gegenüber gleichartigen Krankenhäusern/Krankenhausabteilungen im deutschsprachigen Raum gestattet.

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  • Antibiotic Stewardship im niedergelassenen Bereich

    Wenngleich die Anwendungsdichte im stationären Bereich deutlich höher ist, werden mengenmäßig die meisten Antibiotika im niedergelassenen Bereich verschrieben.

    Effektive Antibiotic-Stewardship-Interventionen dürfen sich nicht nur auf Verschreiber beschränken, sondern sind im Kontext nationaler Strategien zur Eindämmung der antimikrobiellen Resistenz zu sehen.

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  • Der infektiologische Konsiliardienst

    Werden schon zu Beginn einer antiinfektiven Therapie die Weichen richtig gestellt, können oft komplexere infektiologische Probleme vermieden werden. Ein infektiologisches Konsil kann Hilfestellung leisten.

    Die richtige Auswahl, Dosierung und Anwendungsdauer von Antibiotika und anderen Antiinfektiva können:

    • das klinische Behandlungsergebnis verbessern
    • der Selektion resistenter Mikroorganismen entgegenwirken
    • die Kosteneffektivität optimieren.
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  • Seit 10 Jahren: Innsbrucker Infektionsbüchlein

    Mit dem Innsbrucker Infektionsbüchlein steht ein auf die regionale Resistenzsituation zugeschnittener Leitfaden für zielgerichtete und kosteneffiziente antimikrobielle Therapie zur Verfügung, der laufend aktualisiert wird (work in progress).

    Dieses Handbuch bietet unkomplizierten Zugang zu infektiologischen Fragen, ersetzt jedoch nicht den infektiologischen Facharzt/Konsiliar.

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  • Rifampicin stört – Überlegungen zur Patientenbetreuung mit Fallserie

    Rifampicin kommt traditionell in der Tuberkulosetherapie, darüber hinaus bei fremd­körperassoziierten Infektionen zur Reduktion der Biofilmbildung zum Einsatz.

    Das Antibiotikum interagiert dabei mit häufig eingesetzten Begleittherapien, wobei die lange Latenz der Induktionswirkung nach Beendigung der Therapie mit Rifampicin eine Herausforderung darstellt.

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Gastroenterologie & Hepatologie

  • Titandioxid (E171): Die potenzielle Toxizität einer vermeintlich inerten Substanz

    Titandioxid kann zelltoxisch sein; die Mechanismen können durch oxidativen Stress, Autophagie, endoplasmatischen Retikulum-Stress und Gentoxizität bedingt sein.

    In Mausmodellen von chronisch entzündlichen Darmerkrankungen verursacht Titandioxid eine Verschlechterung der Colitis durch Aktivierung des Inflammasom-Pathways.

     

     

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  • Eosinophile Ösophagitis − Zwischen steigender Inzidenz und neuen Therapieansätzen

    Ein Ansprechen auf PPI bestätigt weder eine gastroösophageale Refluxerkrankung (GERD) noch schließt es eine eosinophile Ösophagitis aus.

    Die Histologie ist zur Diagnosesicherung und Verlaufsbeurteilung derzeit unumgänglich – jeder Patient mit Dysphagie muss biopsiert werden.

    Die neue Darreichungsform topischer Steroide verspricht höhere Remissionsraten.

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  • Die Geburtsstunde der „Young ÖGGH“

    Young ÖGGH Startup Event: In drei Themenblöcken wurde durch ein zweitägiges Programm geführt, das die Geburtsstunde einer jungen ÖGGH einleitete.

    Ziel einer Young ÖGGH ist es, Jungmedizinern wie auch angehenden Medizinern Karrieremöglichkeiten und Ausbildungswege innerhalb der Gastroenterologie aufzuzeigen.

    Die Nachwuchsförderung, der Vernetzungsgedanke, die Vermittlung von Angeboten und Stipendien sowie wissenschaftliche Kooperationen stehen im Mittelpunkt dieser Interessensvertretung.

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Geriatrie

  • Interaktionen zwischen Lebensmitteln und Medikamenten

    Die Wirkung von Arzneimitteln kann durch gleichzeitige Nahrungsauf-nahme verstärkt oder abgeschwächt werden, oder es können unerwünschte Wirkungen auftreten.

    Der Einfluss der Nährstoffzufuhr auf die Arzneimittelwirkung hängt unter anderem von der chemischen Struktur des Arzneistoffes, seiner Darreichungsform und dem zeitlichen Abstand zur Nahrungsaufnahme ab.

    Wechselwirkungen zwischen Medikamenten und Nahrungsmitteln sind mitunter durch einfache Vorkehrungen effektiv vermeidbar (z. B. zeitlicher Abstand zur Mahlzeit). Manchmal sollte aber auf das für die Wechselwirkung verant-wortliche Nahrungsmittel ganz verzichtet werden.

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Hämatologie und Onkologie

  • CML: Therapiefreie Remission als neues Behandlungsziel

    Die „therapiefreie Remission‟ (TFR) als Behandlungsziel für Patienten mit chronischer myeloischer Leukämie ist in der klinischen Praxis angekommen.

    Therapiefreie Remission bedeutet, dass Patienten nach einem kontrollierten Absetzen der Therapie in Remission verbleiben.

    Die Vorteile sind evident: Die tägliche Medikamenteneinnahme entfällt, Patienten werden dadurch weniger an ihre Erkrankung erinnert und bleiben in dieser Zeit frei von möglichen Nebenwirkungen.

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Kardiologie

  • Leadless Pacing – Status quo und Zukunft

    Konventionelle Herzschrittmacher-Systeme weisen Schwachstellen auf, die zu Komplikationen führen können.

    Sondenlose Herzschrittmacher (Leadless Pacemakers) wurden während der letzten Jahre in die klinische Praxis eingeführt. Sie haben großes Potenzial, die Probleme herkömmlicher Schrittmacher zu überwinden.

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  • Neues vom TCT 2018 − Interventionellen Kardiologie

    In der COAPT-Studie erwies sich der MitraClip als erste Therapie, die die Prognose von Herzinsuffizienz-Patienten mit sekundärer Mitralinsuffizienz verbessern kann.

    In einer Auswertung der PARTNER-II-Studie blieb die frühe Verbesserung des funktionellen Status und der Lebensqualität sowie die Klappenperformance nach Valve-in-Valve-TAVI über zumindest 3 Jahre hinweg erhalten.

    In der SYNTAXES-Studie war das Überleben von KHK-Patienten 10 Jahre nach Bypass oder PCI vergleichbar. In der Subgruppe der Patienten mit De-novo-Dreigefäßerkrankung war die PCI mit einer höheren Mortalität assoziiert.

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Nephrologie

  • Weiterentwicklung des Österreichischen Dialyse- und Transplantationsregister

    Das ÖDTR befindet sich derzeit in der Umstellungsphase von einer stationären Datenbank hin zu einer webbasierten Eingabe der Daten in eine relationale, für große Datenmengen besser nutzbare Datenbank.

    Primäres Ziel des Registers bleibt weiterhin die Registrierung der Patienten-population mit chronischer Nierenersatztherapie und die Erhebung von demografischen Basisdaten sowie Erfassung von Qualitätsparametern.

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Onkologie

  • Systemische Therapie der Knochensarkome

    Primäre Knochentumoren sind seltene und stark heterogene Tumoren und müssen daher in einem Sarkomzentrum abgeklärt und therapiert werden.

    Die häufigsten Knochensarkome sind die Osteo-, Chondro- und Ewing-Sarkome.

    Vor einer Therapieeinleitung muss ein ausreichendes Ausgangsstaging erfolgen und das weitere Prozedere in einem Tumorboard besprochen werden.

    Mit multimodalen Therapiekonzepten kann bei der Mehrzahl der Patienten eine Heilung erreicht werden.

    Wenn möglich, sollen Patienten im Rahmen von klinischen Studien betreut werden.

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Palliativmedizin

Pneumologie

  • ERS Kongress 2018 – Übersicht und Highlights

    Bei Hyperkapnie ist die nichtinvasive Beatmung (NIV) ungebrochen State of the Art, muss aber nach Exazerbation nicht immer in eine Heim-NIV münden. Als verheißungsvoll gilt die High-Flow-Sauerstofftherapie.

    Therapieansätze auf molekularer Ebene eröffnen zukunftsträchtige Möglichkeiten zur individualisierten und zielgerichteten Behandlung. Zu beachten sind Mutationen/Tumorevolution, immunologische Interaktionen und Nebenwirkungsprofile.

    Die Lunge gilt als Manifestationsort vieler Systemerkrankungen undTherapienebenwirkungen.

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  • Spiroergometrie

    Mithilfe der Spiroergometrie lässt sich nicht nur das Ausmaß der Leistungseinschränkung evaluieren, sondern es lassen sich auch Symptome wie Atemnot hinsichtlich möglicher kardialer, pulmonaler oder metabolischer Einschränkungen differenzieren.

    Für die Spiroergometrie gelten dieselben Indikationen/Kontraindikationen und Abbruch­kriterien wie jene, die in den Ergometrie-Leitlinien angegeben sind.

    Die bei der Befundung herangezogenen Parameter sind Kardiozirkulation, Ventilation und Gasaustausch.

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Rheumatologie

  • Polyarthritis – Adhärenz und Resilienz

    Medikamenten-Nichtadhärenz bei chronisch entzündlichen Erkrankungen ist mit schlechten Therapieergebnissen sowie hohen Kosten assoziiert.

    Patientenschulungen können zur Verbesserung der Medikamentenadhärenz beitragen.

    Durch Stärkung von Resilienz und Selbsthilfe kann die Adhärenz verbessert werden.

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Schmerzmedizin

  • Management des unspezifischen Rückenschmerzes

    Die Aktivierung des Patienten ist das primäre Ziel der Behandlung des unspezifischen Kreuzschmerzes, die Schmerztherapie bleibt dabei Mittel zum Zweck.

    Eine genaue Anamnese und die standardisierte manualdiagnostische klinische Untersuchung sind die Säulen für die leitliniengerechte Behandlung des unspezifischen Kreuzschmerzes.

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  • Cannabidiol reduziert Depression und Müdigkeit bei Hirntumorpatienten

    Erste Erfahrungsberichte anhand von vier Kasuistiken mit Cannabidiol (CBD) unter klinischen Alltagsbedingungen bei Hirntumorpatienten, insbesondere auf depressive Verstimmung, Müdigkeit und Schmerz.

    Fazit der bisherigen Erfahrungen: CBD in einer Dosierung von 200–600 mg/Tag (aufgeteilt auf zwei Gaben) bessert eine depressive Stimmungslage, reduziert die physische und mentale Müdigkeit, hebt die Schlafqualität, reduziert Schmerzen und verhindert therapiebedingte Übelkeit bzw. Erbrechen.

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Themenheft: Nachlese zum ESC-Kongress 2018

  • München ganz im Zeichen der Kardiologie

    Am Kongress der europäischen kardiologischen Gesellschaft (ESC) in München wurden mehrere Leitlinien vorgestellt, über die wir in diesem Heft berichten: zur Behandlung der Hypertonie (Beitrag Priv.-Doz. Dr. Thomas Weber, Seite 8), zur Betreuung von Schwangeren mit Herzkrankheiten (Beitrag AO. Univ.-Prof….

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  • Strategien zur Prävention kardiovaskulärer Erkrankungen

    Mehrere negative Studien sprechen gegen den Einsatz von Aspirin in der Primär­prophylaxe bei kardiovaskulären Risikopatienten und Diabetikern.

    Der Einsatz des Koronar-CT kann zu einer gezielten Anwendung präventiver Therapien mit konsekutiver Reduktion des kardiovaskulären Risikos führen.

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  • Neue ESH/ESC-Guidelines zur arteriellen Hypertonie

    Erstes systolisches Blutdruckziel (Office-Blutdruck) für alle Patienten: < 140/90 mmHg.

    Bei guter Verträglichkeit: Ziel 130/80 mmHg oder niedriger (bei Patienten bis zum 65. Lebensjahr).

    Therapiebeginn bei den meisten Patienten mit einer Zweifach-Kombinationstherapie in einer einzelnen Tablette.

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  • Pulmonale Zirkulation und Rechtsventrikelfunktion

    Ausgewählte Facts & Neuigkeiten vom ESC-Kongress zu:

    Pulmonalembolie

    • Bei Patienten mit Pulmonalembolie (PE), die lysiert wurden, war die In-Hospital- Mortalität durch zwei von drei Risikofaktoren bestimmt: weibliches Geschlecht, Anämie, und/oder Synkope.
    • MARINER: Bei hospitalisierten Patienten reduzierte Rivaroxaban den sekundären Endpunkt symptomatischer venöser Thromboembolismus (VTE) und nichttödliche PE, nicht aber VTE-assoziierten Tod – ohne dabei das Blutungsrisiko zu erhöhen.

    Lungenhochdruck

    • In einem Großtiermodell chronischer, postkapillärer Lungenhochdruckerkrankung war pulmonal arterielle Denervation mit bipolaren Radiofrequenz-Klemmen nicht effektiv.
    • Phenomapping resultierte in einer Klassifikation von Lungenhochdruck, die von jener der ESC/ERS-Guidelines abweicht.
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  • Das Wichtigste zur Herzinsuffizienz vom ESC 2018

    Mit Tafamidis steht für eine erste Subgruppe von Herzinsuffizienz-Patienten mit erhaltener Pumpfunktion (HFpEF) und kardialer Amyloidose eine prognoseverbessernde Therapie zur Verfügung.

    Die perkutane kathetergestützte Reparatur (MitraClip) der sekundären Mitralinsuffizienz ist bei optimal behandelten Herzinsuffizienzpatienten eine sinnvolle additive Option.

    Telemedizin könnte besonders in Regionen mit geringer Ärztepräsenz Unterstützung bringen.

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  • Wrap-up ESC: Koronare Herzkrankheit

    Die 4. Universelle Definition des Myokardinfarktes (MI) mit Aufnahme des Typ-2-MI in den ICD-Code schafft eine wichtige Grundalge für klinische Entscheidungen und hat das Potenzial, die Forschung in diesem Bereich zu stimulieren.

    Wichtige interventionelle Arbeiten und Studien zur Sekundärprävention verdichten die Evidenz bei vielen praktischen Szenarien. Der Bogen spannt sich dabei vom Einsatz des Koronar-CT, über Stent-Strategie und -Timing bis zum Einsatz von NOAK und DAPT.

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  • Erwachsene mit angeborenen Herzkrankheiten − EMAH

    Die Patientengruppe der Erwachsenen mit angeborenen Herzfehlern (EMAH) ist bereits größer als die der Kinder mit angeborenen Herzfehlern.

    Auch nach Korrekturoperationen weisen EMAH häufig komplexe patho-physiologische und anatomische Verhältnisse auf, die spezielles Wissen für die richtige Behandlung erfordern.

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  • Registerdaten in der Kardiologie

    Aktuelle Registerdaten zu den Themen Myokardinfarkt, KHK, Vorhofflimmern, Devicetherapie, Bildgebung, Prävention und Klappenerkrankungen wurden am ESC-Kongress 2018 vorgestellt.

    Diese wichtigen „Real world‟-Daten bestimmen – in der Kombination mit randomisierten Studien – Wertigkeit und Einsatz diagnostischer undtherapeutischer Tools in der Kardiologie.

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  • E-Cardiology und Digital Health

    Digitalisierung wird die Patientenbetreuung und Forschung grundlegend verändern. Die Vorteile überwiegen, Gefahren wie Datenmissbrauch und weitere Entpersonalisierung sind jedoch ernst zu nehmen.

    Proaktives Handeln ist erforderlich, um die Macht der großen IT-Konzerne zu kontrollieren und medizinisches Wissen weiterhin zu demokratisieren, also allen Menschen möglichst ohne Beschränkung zu Gute kommen zu lassen.

    Zukünftige Ärztinnen und Ärzte müssen optimal auf die Anforderungen der Digitalisierung vorbereitet werden.

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  • Neues vom ESC zur kardialen Bildgebung

    Die Zukunft der Computertomografie liegt in einer exakten Darstellung der Koronar­sklerose und in der nichtinvasiven FFR-CT.

    Für die Stress-Bildgebung wurden sehr gute und stabile prognostische Daten präsentiert.

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  • Herzchirurgische Highlights vom ESC 2018

    Neue ESC/EACTS-Guidelines zur myokardialen Revaskularisation: Bypass oder Katheter? Wenn Letzteres: über welchen Zugang?

    ART Trial: Die 10-Jahres-Daten zeigen keinen eindeutigen Benefit der Verwendung der zweiten A. mammaria als Bypassgraft anstelle von Venengrafts.

    MITRA-FR Trial: Bei Patienten mit Herzinsuffizienz und sekundärer Mitralklappen-insuffizienz verbesserte der perkutane Mitralklappen-Repair das primäre Outcome nicht (Kontrollgruppe: optimale medikamentöse Therapie).

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  • Kardiovaskuläre Grundlagenforschung beim ESC 2018

    Mikrobiom: Salzreiche Ernährung bestimmt das intestinale Mikrobiom mit und kann so die intestinale Inflammation und damit die Entwicklung von Bluthochdruck begünstigen.

    Autophagie und deren gezielte pharmakologische Beeinflussung stellt einen interessanten zukünftigen Therapieansatz bei kardiovaskulären Erkrankungen dar.

    Pluripotente Stammzellen als Krankheitsmodell: Patientengewonnene Modell-Herzmuskelzellen können diversen experimentellen Methoden zugeführt werden, um die Pathophysiologie bestimmter Erkrankungen detailliert zu untersuchen oder Medikamententestungen durchzuführen.

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  • ESC Young Community: Welche Möglichkeiten bieten sich für junge Kardiologen?

    ESC Young Community bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten und Angeboten speziell für junge Kardiologen:

    unzählige Training Grants, Research Grants, Fellowships und Awards

    Zugang zu Special Young Community Events am ESC-Congress

    Professional Membership um nur 30 Euro und damit verbunden

    • Zugang zur ESC eLearning Plattform
    • freier Zugang zur Serie ESC General Cardiology Webinar
    • gratis Pocket Guidelines
    • Zugang zur Professional Members’ Lounge am Kongress
    • Zugang zu den Fachzeitschriften European Heart Journal oder Cardiovascular Research
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  • Apixaban (Eliquis®): Schlaganfallprophylaxe bei VHF

    Im Rahmen des ESC 2018 widmeten sich zwei von BMS/Pfizer unterstützte Symposien und mehrere fallbasierte Workshops praktischen Fragestellungen zur Schlaganfallprophylaxe bei nichtvalvulärem Vorhofflimmern (nvVHF). Ebenfalls thematisiert wurden das Bewusstsein für die Erkrankung, die Möglichkeiten und Grenzen eines Screenings sowie die integrierte Versorgung von nvVHF-Patienten.

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  • Selexipag (Uptravi®) − modernes Therapieregime in der PAH

    Früher Einsatz einer oralen Kombination mit Selexipag Um Patienten mit einer pulmonal-arteriellen Hypertonie (PAH) langfristig ein möglichst optimales Leben zu ermöglichen, bedarf es einer zeitnahen Diagnose und einer effektiven, auf die individuelle Situation ausgerichteten Therapie. Prof. Nazzareno Galié aus Bologna…

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