Patho 01|2021

Herausgeber: Österreichische Gesellschaft für Pathologie

Editorial

Focus: Molekularpathologie des Gastrointestinaltrakts

  • Bedeutung der WHO-Klassifikation für die Diagnostik und Behandlung von Tumoren

    WHO Blue Books: Goldstandard für eine einheitliche Tumordiagnostik als Grundlage für die moderne Tumortherapie und zeitgemäße Tumorklassifikation durch evidenzbasiertes Wissen und erfahrene Experten.

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  • Molekularpathologie des kolorektalen Karzinoms

    Das kolorektale Karzinom ist keine homogene Tumorentität. Es gibt vielmehr unterschiedliche molekulare Entstehungsmechanismen, die in der Regel molekulargenetisch, morphologisch und phänotypisch unterschiedliche Tumoren ausbilden.

    Die molekulargenetischen Unterschiede spiegeln sich in einer unterschiedlichen Tumorbiologie und Tumoraggressivität wider, stellen aber potenziell auch die Grundlage für die Anwendung unterschiedlicher und auf den molekularen Subtyp abgestimmter Therapieoptionen dar.

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  • Carcinoma of the anal canal and anal margin

    Anal carcinoma and precancerosis are rare and mostly associated with infection with high-risk HPV.

    P16 immunohistochemistry is a useful marker for diagnosing high-grade dysplasia.

    Anal screening for population at high risk is recommended.

    Vaccination could probably prevent the majority of anal cancers.

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  • Regressionsgraduierung von gastrointestinalen Tumoren nach neoadjuvanter Therapie

    Die Regression von Tumoren des Gastrointestinaltrakts nach neoadjuvanter Therapie kann mithilfe eines Tumorregressionsgrades (TRG) charakterisiert und kategorisiert werden.

    Ein TRG hat prognostische Relevanz und sollte im pathologischen Befund angegeben werden.

    Es existiert jedoch aktuell noch keine international verbindliche Empfehlung, welcher der verschiedenen derzeit beschriebenen TRGs angewandt werden soll.

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  • Neuroendokrine Neoplasien (NEN) des Gastrointestinaltrakts

    Neuroendokrine Tumoren des Gastrointestinaltrakts stellen ein faszinierendes Universum morphologisch und biologisch äußerst vielgestaltiger Tumoren dar.

    Die exakte diagnostische Einordnung und die profunde Kenntnis der resultierenden Erkrankungsbilder sind für die Betreuung von Patienten mit NET oder NEC von ausschlaggebender Bedeutung.

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  • Gastrointestinale Stromatumoren – ein Update

    KIT– und PDGFRA-Mutationsanalysen sind bei allen GIST vor Einleitung einer medikamentösen Therapie angezeigt. Entsprechend den internationalen Guidelines sollte dies bei allen GIST erfolgen, mit Ausnahme von GIST im Magen, welche kleiner als 2 cm sind.

    Sollten die klassischen KIT– und PDGFRA-Mutationen nicht nachgewiesen werden, sollte vor Diagnose eines wt-GIST ein Mutationsscreening mittels NGS durchgeführt werden.

    NTRK-Fusionsanalysen sind notwendig, um eine kleine Gruppe exzellent therapierbarer GIST zu detektieren.

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  • Update zu gastrointestinalen B-Zell-Lymphomen

    Unter den indolenten B-Zell-Lymphomen des Gastrointestinaltrakts hat sich in den letzten Jahren das follikuläre Lymphom vom duodenalen Typ etabliert, bei den aggressiven Lymphomen kommt die Abgrenzung von DLBCL zu molekulargenetisch definierten high-grade B-Zell-Lymphomen hinzu.

    Raritäten wie das EBV+ mukokutane Ulkus und das großzellige Lymphom mit IRF4-Rearrangement können ebenfalls im Gastrointestinaltrakt auftreten.

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  • Molekulare Pathologie ermöglicht Patientenbehandlung auf hohem Niveau

    Die molekularpathologischen Untersuchungen haben zunehmende Bedeutung auch bei Tumoren des Gastrointestinaltrakts; eine Vielzahl an Tumormarkern ermöglicht es, den Patienten einer geeigneten Intervention zuzuführen.

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