Patho 01|2017

Herausgeber: Österreichische Gesellschaft für Pathologie

Editorial

Focus: Gynäkopathologie

  • Viren(bestandteile) als Auslöser und Promotoren von Krebs und neurodegenerativen Erkrankungen

    Die Entdeckung der humanen Papillomaviren als onkogene Faktoren ist untrennbar mit dem Namen von Prof. Dr. med. Dr. h. c. mult. Harald zur Hausen verbunden. Im Vorfeld der Herbsttagung der ÖGPath/IAP Austria in Velden sprachen wir mit dem Virologen und Nobelpreisträger über seine Entdeckung und über neuere Erkentnisse zur Rolle von infektiösen Agenzien in der Tumorentstehung.

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  • Die Pathologie: Schlüssel zur Therapie des Ovarialkarzinoms

    Die Immunhistochemie und molekularpathologische Diagnostik nehmen bei der Typisierung der Ovarialkarzinome eine zentrale Rolle ein und dienen als Grundlage für das therapeutische Vorgehen.

    Die intraoperative Diagnostik mittels Gefrierschnitt ist für den weiteren Operationsablauf ­entscheidend; präoperative Biopsien sind obsolet.

    Ovarialkarzinome kommen im Rahmen des erblichen Brust- und Eierstocksyndroms (BRCA1/2), aber auch des HNPCC/Lynch-Syndroms deutlich gehäuft vor.

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  • Einführung in zytologische Klassifikationen und Nomenklaturen

    Aufgabe einer Klassifikation ist es, Bezeichnungen anhand nachvollziehbarer Merkmale zu einem kontrollierbaren, unabhängig von verschiedenen Personengruppen benutzbaren Vokabular zu ordnen.

    Neu entdeckte Merkmale oder Änderungen des klinischen Behandlungspfades bedingen ­regelmäßige Überprüfung und Neuordnung.

    Der Benutzerkreis (SpezialistInnen des eigenen Faches, klinische Kolleginnen und Kollegen oder PatientInnen) muss bei der Erstellung eines Klassifikationsschemas berücksichtigt werden.

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  • Die neue Nomenklatur der ÖGZ und ÖGPath/IAP Austria mit Erläuterungen

    Die Österreichischen Gesellschaften für Zytologie (ÖGZ) und Pathologie (ÖGPath) empfehlen die Verwendung einer einheitlichen nationalen Nomenklatur für die gynäkologische Zytologie.

    Die neue Nomenklaturempfehlung ist im verbalen Teil stark an das Bethesda-System angelehnt und verwendet die gültige WHO-Nomenklatur, verlässt aber die bisherige PAP-Gruppierung nicht.

    Die acht PAP-Kategorien ermöglichen klare klinische Implikationen.

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  • „Zukunft in der intelligenten Kombination von HPV-Impfung und -Testung“

    Univ.-Prof. Dr. Elmar Joura von der Medizinischen Universität Wien, die prominent an der Entwicklung und klinischen Erprobung von prophylaktischen HPV-Vakzinen beteiligt war – zuletzt auch der nonavalenten Vakzine –, genießt als HPV-Experte auch internationale Anerkennung. Im vergangenen Jahr hatte er die Präsidentschaft des EUROGIN in Salzburg inne, des größten europäischen HPV-Kongresses. SPECTRUM Pathologie bat ihn um ein Update zu den weltweiten HPV-Impfstrategien und seine Einschätzung zur Zukunft des HPV-basierten Zervixkarzinom-Screenings in Österreich.

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