Patho 01|2019

Herausgeber: Österreichische Gesellschaft für Pathologie

Editorial

  • Klinische Pathologie und Molekularpathologie – Update von Klassik und Moderne
    Die Pathologie hat sich in den letzten Jahrzenten zu einem zentralen diagnostischen Fach in der modernen interdisziplinären medizinischen Diagnostik und Therapie entwickelt. Dabei hat sich sowohl die klinische Pathologie mit klassischer Morphologie weiterentwickelt als auch die Molekularpathologie. Um diese Fortschritte ...Weiterlesen ...

Focus: Pathologie des Gastrointestinaltrakts

  • Multidisziplinäres Tumorboard des Magen-Darm-Trakts

    Das multidisziplinäre Tumorboard ist heute integraler Bestandteil der Behandlung von krebsbetroffenen Menschen und erlaubt durch den Zusammenzug aller involvierten Fachleute, den bestmöglichen Behandlungserfolg zu erzielen.

    Vom Behandlungsprinzip her ist dabei vor allem der kurative Therapieansatz von der palliativen Situation abzugrenzen. Molekulare Marker nehmen hier an Bedeutung für die Therapieentscheidung kontinuierlich zu.

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  • „Hot Topics“ in der Molekularpathologie des Gastrointestinaltrakts

    Die KRAS-Mutationsanalyse ist in die molekularpathologische Diagnostik seit Langem integriert, die Testung auf KRASG12C könnte durch die Entwicklung eines spezifischen Inhibitors klinisch relevant werden.

    Hereditäres Kolorektalkarzinom/Lynch-Syndrom: Die Tumoren aller Kolorektal- und Endometriumkarzinom-Patienten sollten getestet werden, damit entsprechende Vorsorgemaßnahmen getroffen werden können.

    NTRK-Fusionskarzinome, BRAF, MET, Liquid Biopsy, Mikrobiom.

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  • Unterer Gastrointestinaltrakt: WHO-Klassifikation 2019

    Die 5. Auflage der WHO-Klassifikation 2019 beinhaltet adaptierte und optimierte Klassifikationen der Tumoren des unteren Gastrointestinaltrakts.

    Die molekularpathologischen prognostischen und prädiktiven Biomarker nehmen im Sinne der personalisierten Medizin eine besondere Rolle ein.

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  • Klassifizierung der pankreatischen Tumoren 2019

    Pankreatische intraepitheliale Neoplasien (PanIN) werden in einem zweistufigen System als geringgradige (vormals PanIN-1a, -1b und -2) und hochgradige PanIN (vormals PanIN-3) klassifiziert.

    Pancreatic ductal adenocarcinoma (PDAC): Die histologischen Subtypen wurden durch einen invasiven mikropapillären Subtyp erweitert.

    Pankreatische neuroendokrine Neoplasien (PanNEN): Heterogene Gruppe von neuroendokrinen Neoplasmen, die – basierend auf dem Ausmaß der proliferativen Aktivität (Mitosezahl, Ki-67-Pro­liferationsindex) und entsprechend klinisch-prognostischen Daten – in zwei unterschiedliche Kategorien eingeteilt werden:
    1) gut differenzierte pankreatische neuroendokrine Tumoren (PanNET), Grad 1/2/3
    2) niedrig differenzierte pankreatische neuroendokrine Karzinome (PanNEC)

    Gemischte adenoneuroendokrine Karzinome (MANEC) werden nun als gemischte neuroendokrine-nicht-neuroendokrine Neoplasmen („mixed neuroendocrine-non-neuroendocrine neoplasms“ – MiNEN) klassifiziert.

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  • Chronische Gastritis und ihre Folgen

    Das Magenkarzinom entwickelt sich zumeist auf dem Boden einer chronischen Gastritis mit Atrophie bzw. Metaplasie der Schleimhaut.

    Die neuen Leitlinien der Europäischen Gesellschaft für Gastrointestinale Endoskopie (ESGE) und der Europäischen Gesellschaft für Pathologie (ESP) sind die Basis für eine stadiengerechte endoskopische Vorsorge.

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Panorama

  • Going digital: more than just a scanner!

    The process of going digital in pathology is often equated to the purchase of a slide scanner. Although a slide scanner is obviously necessary to carry out the digitisation process, going digital is the sum of numerous components that need to interface and interact together for successful diagnostic implementation.

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  • Klinisch relevante molekulare Marker beim Bronchialkarzinom

    Prädiktive molekulare Marker sind heute Grundlage für eine gezielte Systemtherapie bei Patienten mit fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Bronchialkarzinom.

    Der Umfang der Testung sollte mit Fokussierung auf die therapeutische Konsequenz festgelegt werden.

    Rebiopsie bei Tumorprogression ist wichtig und dient der Suche nach Resistenzmechanismen.

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  • Update Checkpoint-Inhibitoren: ASCO 2019

    Erstlinie: Immuntherapie als neuer Standard bei metastasierten Kopf-Hals-Tumoren und beim metastasierten triple-negativen Mammakarzinom.

    Zweitlinie: Die Zulassung einer Pembrolizumab-Monotherapie beim Plattenepithelkarzinom des Ösophagus wird derzeit von der European Medicine Agency (EMA) geprüft.

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