SU 03|2017

Herausgeber: Dr. Karl Dorfinger

Editorial

  • Editorial 3/17
    Liebe Leser,
    Kommunikation ist alles. Noch nie gab es vergleichbare Mittel zur Kommunikation wie in unseren Tagen. Ob es jetzt Mobiltelefon, E-Mail oder Social Media wie WhatsApp, Facebook, Twitter u. v. m. sind, die Möglichkeiten sind kaum noch beschränkt. Trotzdem ...Weiterlesen ...

Aktuell für Sie

  • Kommentar zur PIVOT-Studie

    Im Juli 2017 wurden im NEJM die Langzeitergebnisse der US-amerikanischen Studie PIVOT publiziert.

    Die Studie mit einer max. Nachbeobachtung von 19,5 Jahren randomisierte 731 Männer mit klinisch lokalisiertem Prostatakarzinom zwischen Radikaloperation und Beobachtung.

    Studienfazit der Autoren: Patienten mit lokalisiertem Prostatakarzinom bietet eine Radikaloperation im Vergleich zur Beobachtung selbst nach knapp 20 Jahren Follow-up keinen Überlebensvorteil.

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Seite des Berufsverbandes

  • bvU Wordrap: Warum es sich auszahlt, bvU-Mitglied zu sein
    • Der bvU wurde gegründet, um die österreichischen Urologinnen und Urologen zusammenzuschließen, deren Tätigkeit zu fördern und den Gemeinschaftsgeist zu pflegen.
    • Hohe Qualität der urologischen Berufsausübung ist für die Mitglieder des bvU selbstverständlich. Diese zu verbessern ist das Ziel der regelmäßigen bvU-Fortbildungsveranstaltungen.
    • Der bvU vertritt auch die Interessen und Belange seiner Mitglieder gegenüber der Öffentlichkeit, den Medien und gegenüber anderen ärztlichen, privaten oder staatlichen Körperschaften.
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Focus

  • Vorwort: Patientensicherheit – ein internationaler Megatrend in der Medizin
    Das Thema Risikomanagement hat in den letzten Jahren auch in Mitteleuropa zunehmend an Bedeutung gewonnen. Einen der wichtigsten Teile nimmt dabei der Bereich Patientensicherheit ein, der sich mittlerweile zu einem eigenen Forschungs- und Wissenszweig entwickelt hat. Im angloamerikanischen Sprachraum spricht ...Weiterlesen ...
  • Risikomanagement im Krankenhaus

    Interview mit Priv.-Doz. Dr. Thomas Müller, Ärztlicher Direktor des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder in Linz, wo 2009 ein klinisches Risikomanagement eingeführt wurde.

    Ziel: Vermeiden eines unbeabsichtigten Patientenschadens.

    Alle Mitarbeiter, die in den Diagnose- bzw. Behandlungsprozess involviert sind, erhalten Medical-Team-Trainings.

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  • Einblicke in eine Abteilung mit umfassenden Maßnahmen für Patientensicherheit

    Interview mit Prim. Dr. Franz Hinterreiter, Leiter der Abteilung für Chirurgie mit Schwerpunkt Gefäßchirurgie am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Linz.

    Sicherheitstools für eine gefäßchirurgische Abteilung.

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  • Das „Comprehensive Unit-based Safety Program“-(CUSP-)Projekt

    Um die Wundinfektionsraten nach Kaiserschnitt zu senken, wurde ein CUSP-Projekt zur Vermeidung postoperativer Wundinfektionen initiiert.

    Der CUSP-Ansatz ist ein umfassender und interdisziplinärer Ansatz, adaptiert auf hausbezogene Verhältnisse, um die Patientensicherheit zu verbessern.

    Durch Etablierung und Umsetzung eines evidenzbasierten Maßnahmenbündels im Rahmen dieses CUSP-Projekts konnten die Wundinfektionen nach Kaiserschnitt im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Linz um mehr als die Hälfte reduziert werden.

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  • Hygiene-Copilot bei Patientenvisiten

    Sorgfältige Händedesinfektion ist die wichtigste Maßnahme zur Vermeidung der Übertragung von Krankheitserregern im Krankenhaus.u Zur Gewährleistung der notwendigen Compliance bei der Durchführung der hygienischen Händedesinfektion speziell bei den Patientenvisiten wurde im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Linz der Hygiene-Copilot eingeführt.

    Hygiene-Copilot: bei den Patientenvisiten gewählte Person, die während der gesamten Visite darauf achtet, dass nach jedem Patientenkontakt eine hygienische Händedesinfektiondurchgeführt wird.

    Resultat: Einführung des Hygiene-Copiloten sowie kontinuierliche Fortbildungs- und Schulungsmaßnahmen führten zu einer Steigerung der Compliance und zu einer Reduktion von nosokomialen Infektionen.

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Kongress

DFP-Literaturstudium

  • Das Harnblasenkarzinom der Frau (2 DFP-Punkte)

    LEHRZIEL:

    1. Erlernen geschlechtsspezifischer Aspekte des Harnblasenkarzinoms, insbesondere bezüglich Inzidenz, Tumorstadium bei Erstdiagnose und Prognose
    2. Erkennen der Problematik der Diagnoseverzögerung bei der Frau mit der Notwendigkeit der raschen urologischen Abklärung bei unklaren Miktionsbeschwerden/rezidivierenden Harnwegsinfekten/Hämaturie
    3. Verständnis der Therapieoptionen beim nichtmuskelinvasiven sowie beim muskelinvasiven Harnblasenkarzinom der Frau
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Serie: Moderne Apparative Verfahren

  • Die endoskopische En-bloc-Resektion von Harnblasentumoren

    Die endoskopische En-bloc-Resektion führt zur einer Verbesserung des pathologischen Präparats und zu einer Erhöhung der Nachweisrate von Detrusormuskulatur auf > 95 %.

    Die Durchführung gelingt mit verschiedenen Energiequellen (monopolarer/bipolarer Strom, Holmium-/Thulium-Laser).

    Das EBRUC-Konsortium hat das Ziel, mittels einer großen prospektiven randomisierten Studie die Frage der Beeinflussung der Rezidivrate zu klären.

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Panorama

  • Neuer Primar an der Universitätsklinik für Urologie in Salzburg – „Gleichgesinnte rudern in die gleiche Richtung“

    SPECTRUM Urologie sprach mit Primarius Univ.-Prof. Dr. Lukas Lusuardi, F.E.B.U., der unter seinen Fachkollegen als ausgesprochen urologiebegeistert gilt, für seine Innovationskraft sehr geschätzt wird und sich durch große interdisziplinäre Aktivitäten auszeichnet.

    Eines seiner vordringlichen Ziele als Vorstand ist die Ausbildung des urologischenNachwuchses.

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  • Prostatakarzinom-Früherkennung: Tiroler Studie spricht für ein differenziertes Vorgehen

    Simulationsstudie errechnet die positiven und negativen Auswirkungen der Prostatakarzinom-Früherkennungsuntersuchung auf Lebenszeit und Lebensqualität.

    Studie gibt Hinweise, dass Teilnahme an Früherkennungsuntersuchungen das Risiko an Prostatakarzinom zu versterben verringern und die Lebenserwartung der Teilnehmer verlängern kann.

    Bei gleichzeitiger Berücksichtigung der Auswirkungen auf die Lebensqualität ergibt sich allerdings, dass vorwiegend Männer mit erhöhtem familiären Prostatakarzinomrisiko profitieren.

    Nutzen bei Männern mit erhöhtem Risiko auch stark abhängig von eigener Bewertung der möglichen behandlungsbedingten Nebenwirkungen.

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