SU 01|2018

Herausgeber: Dr. Karl Dorfinger, Prim. Dr. Wolfgang Loidl

Editorial

  • Editorial
    Liebe Kollegen und Kolleginnen!
    Es freut mich, dass ich Sie im Fachmedium SPECTRUM Urologie in der nächsten Zukunft begleiten darf.
    Eine Kooperation niedergelassener Fachärzte mit Klinikärzten ist in Zeiten von Ressourcenknappheit und politisch schwierigen Entscheidungen mit dem Ziel, die Gruppierungen ...Weiterlesen ...

Seite des Berufsverbandes

  • Das Geheimnis des bvU

    In dieser Rubrik wollen wir Ihnen in dieser und einigen folgenden Ausgaben von SPECTRUM Urologie die Leistungen und Ziele des Berufsverbandes der Österreichischen Urologen (bvU) näherbringen. Eine jüngst durchgeführte Umfrage unter jungen Urologinnen und Urologen hat nämlich gezeigt, dass es ein erhebliches Informationsdefizit darüber gibt.

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Focus: Fokale Therapie des Prostatakarzinoms

  • Vorwort
    Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen!
    In den USA liegt die geschätzte Inzidenz des Prostatakarzinoms (PCa) bei 26 %, aber die tumorassoziierte Sterberate infolge der modernen Diagnostik und Therapie liegt bei nur 9 % (Siegel, CA Cancer J Clin 2015). Zudem wissen ...Weiterlesen ...
  • Multiparametrisches MRT der Prostata

    Die Zuweisungszahlen zur multiparametrischen MRT (mpMRT) steigen.

    Die mpMRT kann mit hoher Genauigkeit signifikante Prostatakarzinome erkennen.

    Besteht nach einer negativen systematischen Biopsie noch ein Karzinomverdacht, sollte eine Bildgebung mittels mpMRT erfolgen.

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  • MRT/Ultraschall-(US-)Fusionsbiopsie | Aus Sicht der Radiologie

    Die mpMRT und die MRT/US-Fusionsbiopsie sind gemeinsam Standard der bildgebenden Diagnostik zur Detektion hochmaligner Prostatakarzinome.

    Für eine aussagekräftige MRT/US-Prostatafusionsbiopsie ist eine in Technik und Beurteilung hochqualitative mpMRT unentbehrlich.

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  • MRT/Ultraschall-(US-)Fusionsbiopsie | Aus Sicht der Urologie

    MRT-Fusionsbiopsie ist eine gezielte Biopsie.

    Dadurch wird früher ein Indextumor diagnostiziert, sind die Rebiopsiezahlen geringer, und die signifikanten Tumoren können schneller behandelt werden.

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  • Moderne multimodale Diagnostik und Therapie des Prostatakarzinoms − Kommunikation zwischen den verschiedenen Systemen

    Es gibt unterschiedliche mpMRT-mpTRUS-fusionierte Prostatabiopsiesysteme und fokale Therapiesysteme zu einer verbesserten Diagnostik und Therapie des Prostatakarzinoms.

    Eine korrekte digitale Kommunikation zwischen den Diagnose- und Therapiesystemen ist für die Sicherheit, Funktion und Evaluation zwingend erforderlich.

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  • Fokussierter Ultraschall (HIFU) – Anwendung nur im Rahmen klinischer Studien

    Transrektaler HIFU (high-intensity focused ultrasound) ermöglicht die kontaktfreie Ablation von Prostatagewebe.

    Aufgrund der vorliegenden Literatur kann zur onkologischen Effizienz keine endgültige Aussage getroffen werden.

    Transrektaler HIFU wird von keiner Leitlinie empfohlen und sollte deshalb nur im Rahmen von klinischen Studien angewandt werden.

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  • TOOKAD® – fokale Therapie des Niedrigrisiko-Prostatakarzinoms

    Die Vascular Targeted Therapy (VTP) mittels TOOKAD® erhielt vor Kurzem eine EMA-Zulassung zur fokalen Therapie des Niedrigrisiko-Prostatakarzinoms im stationären Umfeld außerhalb von Studien.

    Sie ist das Verfahren mit dem höchsten Evidenzlevel im Bereich der fokalen Therapie und äußerst nebenwirkungsarm.

    Ein Karzinomnachweis in > 50 % der Fälle nach erfolgter Intervention verpflichtet zu einer sorgfältigen Auswahl und Kontrolle der Patienten mittels mpMRT und Biopsie.

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  • Die irreversible Elektroporation der Prostata (NanoKnife)

    Die irreversible Elektroporation (IRE) oder auch NanoKnife-Methode ist eine Gewebeablationstechnik, die durch starke, begrenzte elektrische Felder einen Gewebeuntergang herbeiführt.

    Die IRE sollte nur unter strenger klinischer Nachsorge an einem spezialisierten Zentrum durchgeführt werden.

    Grundsätzlich sollten derzeit nur Patienten mit dieser Methode behandelt werden, welche auch für eine Active Surveillance infrage kommen würden.

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  • Fokale Brachytherapie inklusive Protonentherapie

    Die fokale Brachytherapie bietet die Möglichkeit einer hochpräzisen, sehr nebenwirkungsarmen Therapie des frühen unizentrischen Prostatakarzinoms.

    Eventuell später notwendige Optionen wie eine radikale Prostatektomie (RPE) oder definitive Strahlentherapie werden dadurch nicht beschränkt.

    Die Durchführung prospektiver Studien im interdisziplinären Setting ist notwendig und wünschenswert.

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  • Pro/Contra: fokale Therapie des Prostatakarzinoms

    Die verschiedenen Arten der fokalen Therapie des lokalisierten Prostatakarzinoms gelten derzeit noch als experimentell und dürfen deshalb nur im Rahmen von prospektiven Studienprotokollen angewendet werden.

    Die moderne Bildgebung spielt eine zentrale Rolle, und der Erfolg der fokalen Therapien steht in direkter Abhängigkeit von deren Fähigkeit, die klinisch relevanten Tumoren zu identifizieren und exakt zu lokalisieren.

    Die fokalen Therapien könnten eine weniger belastende Alternative zu den radikalen Behandlungsformen beim signifikanten Karzinom sein, aber keine Alternative zu „active surveillance“ beim Niedrigrisikotumor.

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Kongress

  • ASCO GU 2018 | Ausgewählte Highlights − Schwerpunkte Prostata- und Nierenzellkarzinom

    Prostatakarzinom

    • Phase-III-Studien PROSPER und SPARTAN bestätigen Enzalutamid und Apalutamid als biologisch hochaktive Substanzen mit einer beeindruckenden Verlängerung des metastasenfreien Überlebens (MFS) von ~ 2 Jahren im M0-CRPC-Setting.

    Nierenzellkarzinom

    • IMmotion151: Resultate unterstützen den möglichen Einsatz der Kombinationstherapie Atezolizumab + Bevacizumab in der Erstlinientherapie fortgeschrittener PD-L1+-Nierenzellkarzinompatienten.
    • Die Kombination Axitinib + Pembrolizumab ist wirksam und verträglich, antitumoröse Aktivität ist verglichen mit der erwarteten von Axitinib oder einer PD-1/PD-L1-Inhibitor-Monotherapie überlegen.
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  • 2018 – Startjahr der Kombinationstherapien in der Uroonkologie?

    Unter der Schirmherrschaft der Leiter der Universitätsklinik für Urologie (Direktor: Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Horninger) und der Universitätsklinik für Innere Medizin V, Hämatologie und Onkologie (Direktor: Univ.-Prof. Dr. Günther Gastl), fand das 1. Translational Science Meeting in Innsbruck statt.

    Hot Topics:

    • Kombinationsregime aus Immun-Checkpoint-Inhibitoren und antiangiogenen Therapien als „Backbone“.
    • Die Antiangiogenese wurde an Endothelien aus gesundem Gewebe und nicht mit Endothelzellen entwickelt, die primär von Tumoren isoliert wurden. Tumorendothelzellen unterscheiden sich von normalen Endothelzellen: phänotypisch, metabolisch und genetisch (auf Transkriptom-Ebene).
    • Biomarker zur Identifikation potenzieller Responder auf eine Immuntherapie sind essenziell; heißes Eisen – das Mikrobiom.
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Kontinenz-News

  • Chronic Pelvic Pain Syndrome
    Das Chronic Pelvic Pain Syndrome stellt zahlenmäßig und gesundheitsökonomisch ein erhebliches Problem dar. Obwohl mehrere Organe des kleinen Beckens beteiligt sein können, ist die Gynäkologie häufig die primäre Anlaufstelle.
    Als chronische Unterbauchschmerzen bezeichnet man quälende Schmerzzustände in der Region unterhalb ...Weiterlesen ...

Panorama

  • Enuresis – ein Update

    Laut WHO wird Enuresis erst ab dem 5. Lebensjahr als Pathologie eingestuft und sollte erst danach therapiert werden.

    Immer eine Obstipation ausschließen bzw. mitbehandeln (Bladder-Bowel-Dysfunction)!

    Therapieoptionen: allgemeine Verhaltens- und Urotherapie, Einschränkung der nächtlichen Diurese durch Hormongabe, Alarmsysteme, Vergrößerung der Blasenkapazität und Stuhlregulation.

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News