SU 04|2021

Herausgeber: Dr. Karl Dorfinger, Prim. Dr. Wolfgang Loidl

Editorial

  • Editorial 4/21
    Liebe Leserinnen und Leser!
    Die vorliegende Ausgabe von SPECTRUM Urologie befasst sich mit einem wichtigen Thema: dem Tumorboard. Gerade angesichts der immer rascheren Entwicklung wissenschaftlicher Erkenntnisse wird die onkologische Therapie immer individueller, und man kann bereits getrost von einer personalisierten ...Weiterlesen ...

Aktuell für Sie

  • Österreichische Krebshilfe – Loose Tie-Aktion und neues Hilfsangebot für Prostatakrebs-Patienten

    Der 17. November ist Prostatakrebs-Awareness-Tag. Anlässlich der Aufklärungsinitiative Prostatakrebs – Loose Tie – wiederholte die Österreichische Krebshilfe gemeinsam mit dem Berufsverband der Österreichischen Urologen (bVU) und mit der Österreichischen Gesellschaft für Urologie (ÖGU) den Appell an alle Männer ab 45, die Prostatakrebs-Früherkennung wahrzunehmen. Das Beratungs- und Hilfsangebot für Prostatakrebs-Patienten wurde um eine neuen Online-Schulung und um eine Online-Gesprächsrunde speziell für Männer erweitert.

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Seite des Berufsverbandes

  • COVID-19 in urologischen Ordinationen

    Auch bei intensiver Suche lässt sich kaum ein Bereich unseres Lebens finden, der durch die Corona-Pandemie unverändert geblieben ist. COVID-19 hat unsere Gesellschaft tief beeinflusst und leider auch gespalten. Impfskeptiker suchen händeringend nach einer Untermauerung ihrer bisweilen skurrilen Glaubenssätze.

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Focus: Tumorboards

  • Vorwort
    Geschätzte Kolleginnen und Kollegen!

    In den für den aktuellen Schwerpunkt von SPECTRUM Urologie („Tumorboards“) verfassten Beiträgen zeigt sich eindeutig, dass das Tumorboard heutzutage ein fest etablierter Bestandteil jeder Uro-Onkologie in Österreich ist. Nicht nur die rasante Entwicklung von der ...Weiterlesen ...
  • Evidenz vorhanden? Die Bedeutung des Tumorboards

    Im Tumorboard diskutiert ein interdisziplinäres Spezialistenteam gemeinsam über individuelle Patienten.

    Die qualitätsgesicherte (molekular-)pathologische Diagnostik ist ein zentraler Bestandteil der Tumorboards.

    Eine abschließende und korrekte Beurteilung der (aktuellen) Therapierelevanz kann nur bei detaillierter Kenntnis der individuellen Krankengeschichte sowie aktueller onkologischer Therapieleitlinien erfolgen.

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  • Organisation eines Tumorboards an der Universitätsklinik

    Durch die rasante Entwicklung der Uroonkologie und einer notwendigen multimodalen, fachübergreifenden Therapie kommt dem Tumorboard auch aus urologischer Sicht eine stetig wachsende Bedeutung zu.

    An der Universitätsklinik ist die Organisation eines hochqualifizierten Tumorboards aus strukturellen und personellen Gründen einfacher als an nichtuniversitären Einrichtungen an der Peripherie.

    Leider wird meist nur die Erkrankung und nicht der Patient vorgestellt, da die behandelnden Ärzte oder Case Manager im Tumoboard nicht selbst anwesend sind; wichtige Patienteninformationen und -wünsche fehlen.

    Für die Qualitätssicherung und Überprüfung des Outcomes der Tumorboardempfehlungen sind prospektive, kontrollierte Studien notwendig, da nur auf diese Weise eine evidenzbasierte Medizin funktioniert.

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  • Tumorboard und klinische Studien: How we do it

    Das Tumorboard ist die beste Einrichtung zur Identifizierung möglicher Studienpatienten.

    Das A und O eines jeden Tumorboards: die Teilnahme von fachkundigen Studienkoordinatoren.

    Der interdisziplinäre Austausch zwischen Urologie, Onkologie und Studienadministration im Tumorboard steigert die Rekrutierung von Studienpatienten und reduziert die Screening-Failure-Rate.

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  • Tumorboard und Prostatakrebszentrum: im klinischen Alltag möglich?

    Das Tumorboard ist ein wichtiges Instrument, um eine multimodale Behandlungsplanung zu ermöglichen.

    Zertifizierte Krebszentren garantieren durch jährliche externe Validierung der Qualitätskriterien eine leitliniengerechte und hochqualitative Betreuung onkologischer Patienten in jeder Phase der Erkrankung.

    Das Tumorboard gilt heutzutage als unverzichtbarer, integraler Bestandteil einer interdisziplinären Patientenbetreuung.

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  • Das virtuelle Tumorboard. Eine greifbare Vision?

    Ablauf: Im Tumorboard wird idealerweise der jeweilige Fall durch die/den behandelnde/n, niedergelassene/n Fachärztin oder Facharzt im Tumorboard vorgestellt und dabei der zuvor besprochene Patientenwunsch zur weiteren Vorgangsweise dargelegt.

    Die Bedeutung der Tumorboards für eine zweckmäßige und auch ökonomisch angemessene Zuhilfenahme von diagnostischen und therapeutischen Mitteln ist enorm. Gerade durch die interdisziplinäre Diskussion können unangemessene Behandlungspfade und die damit verbundenen Kosten vermieden werden.

    Für die Bildung virtueller Tumorboards ist die einheitliche Ausstattung mit entsprechender Spezialsoftware erforderlich.

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Kongress

  • DGU: weltweit größter Präsenzkongress für Urologie 2021

    Neuartiges Weiterbildungscurriculum der DGU.

    Frauen starten neue Ära in der Urologie: Erste weibliche DGU-Präsidentin, Gründung der Arbeitsgemeinschaft Urologinnen.

    COVID-19-Impf-Appell aus urologischer Sicht: Auswirkungen auf die Männergesundheit.

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  • Ausgewählte Highlights vom virtuellen ESMO-Kongress 2021

    Prostatakarzinom:

    PEACE-1-Studie: Verlängerung des radiologisch progressionsfreien Überlebens (PFS) und des Gesamtüberlebens bei metastasiertem, hormonsensitiven Prostatakarzinom (mHSPC) durch Triple-Therapie, bestehend aus Androgen-Deprivationtherapie (ADT) + Docetaxel sowie Abirateron vs. alleinige Behandlung mit ADT und Docetaxel (jeweils ± Radiatio). Dies insbesondere für Patienten mit einer High-Volume-Erkrankung.

    Eine neue Kombinationsanalyse der STAMPEDE-Daten unterstreicht die Relevanz von Abirateron und erweitert dessen Indikationsrahmen um das nichtmetastasierte High-Risk-Prostatakarzinom, insbesondere im Setting der Erstdiagnose und der Standardbehandlung mittels Bestrahlung und ADT für 3 Jahre. Ergänzung um Abirateron für 2 Jahre bewirkte deutlichen Vorteil bezüglich des 6-Jahres-MFS und des -OS.

    Harnblasenkarzinom:

    Phase-III-Studie GETUG/AFU VESPER V05: Insbesondere die Ergebnisse zur neoadjuvanten Therapie des muskelinvasiven Harnblasenkarzinoms sind interessant. Vorteile zeigen sich beim pathologischen Ansprechen und beim PFS durch die präoperative Gabe von 6 Zyklen dd-MVAC vs. 4 Zyklen Gemcitabin/Cisplatin.

    NORSE: Phase-II-Studie vergleicht die Kombination von Erdafitinib mit dem neuen Check­point-Inhibitor Cetrelimab gegenüber der FDA-zugelassenen Erdafitinib-Monotherapie bei Patienten mit primär metastasiertem Harnblasenkarzinom mit FGFR-Veränderungen und Platin­unverträglichkeit.

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