SU 02|2018

Herausgeber: Dr. Karl Dorfinger, Prim. Dr. Wolfgang Loidl

SU 02|2018 Nachlese


Editorial

  • No Fake News – Real News
    Unter diesem Titel kann die Wunschbezeichnung der Informationswelle, die auf uns Ärzte zukommt, laufen. Selbst Datenschutzverordnung und Compliance-Richtlinien können nicht verhindern, dass von außen getriggerte Inhalte in unseren Publikationen und Berichterstattungen Platz finden. Von außen heißt von Spitalsträgern, der Industrie, ...Weiterlesen ...
  • Editorial
    Liebe Leserinnen und Leser,
    die vorliegende Ausgabe von SPECTRUM Urologie ist diesmal von einem stark praxisorientierten Schwerpunkt geprägt. Das liegt vor allem an der Tagungsberichterstattung über zwei Fortbildungsveranstaltungen des bvU in den vergangenen Monaten, zum einen ein bvU-Seminar zum Thema ...Weiterlesen ...

Seite des Berufsverbandes

  • bvU-Umfrage: Häufigkeit der Prostatabiopsie in der Niederlassung

    Mehr als 75 % von 94 respondierenden bvU-Mitgliedern biopsiert, alle unter Durchführung einer Antibiotikaprophylaxe; hohes Qualitätsbewusstsein bei niedergelassenen Kollegen.

    Der überwiegende Teil der nichtbiopsierenden Urologen überweist an urologische Abteilungen.

    Es sollten auf Interessenschwerpunkten basierende Kooperationen unter den niedergelassenen Kollegen eingegangen werden.

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Focus: Kooperationen in der Praxis

  • Vorwort
    Liebe Leserinnen und Leser,
    Wie uns die Politik allenthalben glauben machen will, ist die Kooperation in der Ordination, der Zusammenschluss bzw. die Zusammenarbeit mehrerer Fachärzte am selben Praxisstandort, die Zukunft der ambulanten Versorgung. Unter dem Schlagwort „Primärversorgungszentren“ ist dieses Konzept ...Weiterlesen ...
  • Die rentable Urologiepraxis

    Neben der Ordinations- und Apparategemeinschaft gibt es seit geraumer Zeit die Möglichkeit, sich in Form einer Gruppenpraxis (Ärzte-OG oder Ärzte-GmbH) zusammenzuschließen.

    In der Praxis haben sich Gruppenpraxen im Bereich der Urologie noch nicht durchgesetzt. In Wien gibt es lediglich eine urologische Gruppenpraxis; drei sind in Planung.

    Ein fundierter Praxisvergleich bietet gute Ansätze für eine betriebswirtschaftliche Optimierung und kann auch helfen, die optimale Gesellschaftsform zu finden.

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  • Formen der Kooperation in der Praxis

    Ärzten stehen mehrere Organisationsformen zur Verfügung, z. B. Einzelordinationen, ­Ordinations- und Apparategemeinschaften, Gruppenpraxen und Ambulatorien.

    Von der Wahl der Organisationsform hängen z. B. die eigene Haftung, die steuerliche Belastung und die zulässige Organisationsdichte ab.

    Bei der Ausgestaltung der Kooperation zahlt sich eine juristische und ­steuer-rechtliche Beratung meist aus.

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  • Wie man eine Gesundheitseinrichtung gut führt

    Das medizinische System ist komplex, daher ist bei der Behandlung von Patienten die komplexe Denkweise die richtige – doch diese Denkweise ist in Managementfragen die falsche. Es ist von eminenter Bedeutung, sich dessen bewusst zu sein und die Konsequenzen daraus zu ziehen.

    Erkennen der eigenen Grenzen und Hinzuziehen eines guten Begleiters, wenn eigene Grenzen überschritten sind.

    Guter Begleiter ist eine Mischung aus Vorsicht und Mut, er ist sparsam und ehrlich.

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  • Ordinationsvertretung – Was erwarten sich junge Fachärzte?

    Erwartungen: berufliche Orientierung, Zusatzverdienst, Sammeln von Punkten für die ÄK-Liste; fachlicher, betriebswirtschaftlicher, rechtlicher und persönlicher Wissenszuwachs und Weiterentwicklungsmöglichkeiten, Wertschätzung (individuell definiert), leistungsadäquate Bezahlung (Umsatzbeteiligung).

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  • Vertretung in der Ordination | Was sich niedergelassene Fachärzte von einer Ordinationsvertretung erwarten

    Erwartungen/Grundvoraussetzungen: kontinuierliche, regelmäßige Mitarbeit, Belastbarkeit und fachliches Wissen, Flexibilität, sich anderen Funktionsabläufen anzupassen, Verlässlichkeit, die vereinbarten Vertretungstermine einzuhalten, Rückfragen zu einzelnen Patienten bzw. Problemen, Input.

    Vorteile, die Vertreter aus Tätigkeit ziehen können: Vorbereitung auf eine spätere Ordinationsgründung bzw. -übernahme.

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  • KOMMENTAR zu Vertretung in der Ordination | Worauf es ankommt …
    Patientenzufriedenheit und -bindung: Die zentralen Elemente in einer Ordination sind meines Erachtens Patientenzufriedenheit und Patientenbindung. Letzteres ist ein entscheidender Faktor. Ein Vertretungsarzt, der regelmäßig in der Ordination vertritt, sollte einerseits eine Arzt-Patienten-Bindung aufbauen können (Patient will wieder zu ihm kommen) ...Weiterlesen ...

Kongress

  • Highlights vom EAU 2018

    1. Prostatakarzinom: PRECISION-Studie: Durch das Einbeziehen der mpMRT im Prostata­krebsscreening werden mehr signifikante Prostatakar­zinome entdeckt. Zudem kann die Anzahl der dafür notwendigen Biopsien reduziert werden.

    2. Urothelkarzinom des oberen Harntrakts (UTUC): POUT-Studie: Eine adjuvante Chemo­therapie nach erfolgter Nephroureterektomie beim nichtmetastasierten UTUC verlängert das ­progressionsfreie Überleben signifikant.

    3. Ureterolithiasis: Die Gabe von α-Blockern ist nur bei distalen Harnleiterkonkrementen > 5 mm indiziert.

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Serie: Abteilungspräsentation

Panorama

  • Nitrofurantoin und Fosfomycin: (Alte) neue Antibiotika für Harnwegsinfekte

    Angesichts der „trockenen Pipeline“ an Neuentwicklungen sowie der Resistenzproblematik sollte das therapeutische Potenzial alter Antibiotika voll ausgeschöpft werden.

    Rezente Studiendaten und aktuelle Leitlinien ermöglichen die richtige Positionierung dieser Substanzen in der klinischen Praxis.

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  • Ganz locker durch den April

    Die Österreichische Krebshilfe, die Österreichische Gesellschaft für Urologie und der Berufsverband der österreichischen Urologen erinnerten heuer bereits zum 4. Mal mit der gelockerten Krawatte an die Prostatakrebs-Früherkennung. Neben zahlreichen Veranstaltungen machte man auch mit humoristischen Spots auf das Thema aufmerksam.

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Themenheft:

  • Vorwort

    Sehr geehrte Frau Kollegin! Sehr geehrter Herr Kollege! Auch heuer dürfen sich die Organisatoren der bvU-Frühjahrstagung wieder über eine erfolgreiche Veranstaltung und einen Besucherrekord freuen. Der Vortragsbogen spannte sich von innovativen Techniken über urologische Grenzgebiete zu den aktuellen Entwicklungen in…

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  • „Reizende Patienten“ – Gesprächsführung in schwierigen Situationen

    Ein Patient, der im Beschwerdefall einmal positiv behandelt wurde, wird in den meisten Fällen zu einem der zufriedensten Stammpatienten und Werbeträger der Praxis.

    5 Schritte für die Herstellung einer Gewinner-Gewinner-Situation in der Gesprächssituation Arzt-Patient; z. B. Wiederholung der Patientenaussage als Frage.

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  • Erkennen und richtiger Umgang bei Kindesmisshandlung: Folgen von Gewalt

    Bei Verdacht auf körperliche und/oder sexualisierte Gewalt gegen Kinder und Jugendliche kann eine korrekte ärztliche Untersuchung helfen, die Lage der Betroffenen in einem späteren Straf- und/oder Zivilverfahren zu stärken und deren sekundäre Viktimisierung zu verhindern.

    Da diese Untersuchung nicht nur klinisch-kurativen, sondern ebenso forensischen Anforderungen entsprechen muss, sind eine sorgfältige Befundaufnahme unter Sicherung möglicher Fremdspuren am Körper der Opfer und die nachfolgende Dokumentation aller sichtbaren (inkl. nichtversorgungsrelevanter) Verletzungen und angegebenen Beschwerden unerlässlich.

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  • Versorgungsforschung in Österreich – Rolle der QuaPU

    Versorgungsforschung untersucht die Versorgung der Bevölkerung unter Alltagsbedingungen und damit die Versorgungsrealität.

    Österreich bietet ideale Voraussetzungen für eine erfolgreiche Versorgungsforschung (Größe, öffentliches Gesundheitssystem, nationale Datenbanken)

    QuaPU leistet einen wertvollen Beitrag im Sinne einer Versorgungsforschung, vor allem durch die Verzahnung des niedergelassenen und stationären Bereiches.

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  • Otto-Kraupp-Habilitationspreis für Innsbrucker Urologin Isabel Heidegger-Pircher

    20Bereits zum 20. Mal wurde heuer der Otto-Kraupp-Preis im Billrothhaus der Gesellschaft der Ärzte in Wien vergeben. Am 29. Mai erfolgte die Präsentation der ausgewählten Habilitationen des Jahres 2017 für den von Siemens Healthineers zur Verfügung gestellten Otto-Kraupp-Preis 2018. Ein…

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  • Fusionsbiopsie in der Praxis – wie hoch ist der Aufwand?

    Die Kombination einer multiparametrischen MRT der Prostata mit einem zielgerichteten Fusionssystem erhöht die Detektionsrate signifikanter Prostatakarzinome.

    Die Speicherung jeder einzelnen Biopsie im 3-D-Modell der individuellen Prostata ermöglicht eine bessere Therapieplanung bzw. -überwachung (Active Surveillance).

    Die Implementierung eines derartigen Systems in der niedergelassenen Praxis stellt eine große zeitliche und organisatorische Herausforderung dar.

    In der Praxis kann diese Technik nur als Privatleistung angeboten werden.

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  • Ersetzt der Roboter die offene Chirurgie in der Urologie?

    Die Roboterchirurgie ist keine absolute Notwendigkeit.u In der Urologie sind insbesondere die Indikationen radikale Prostatektomie und Nierentumor­chirurgie Domänen der roboterassistierten Chirurgie.

    Unbestrittene Vorteile in z. B. der roboterassistierten Chirurgie: kürzere Krankenhausaufenthaltsdauer, weniger postoperativer Schmerzmittelverbrauch, schnellere Rehabilitation der Patienten.

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  • Palliativmedizin in der Urologie

    Zentrale Themen in der Palliativmedizin für Urologen umfassen zum einen speziell palliativ-urologische Probleme (z. B. chirurgische Eingriffe bis hin zur Konduitanlage) und zum anderen die Symptomkontrolle bei Schmerzen.

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  • Genetik des Prostatakarzinoms und Therapiealgorithmen

    Kombinationstherapien beim Prostatakarzinom basieren auf dem PARP-Inhibitor Olaparib.

    Gute Kandidaten für die Therapie mit Olaparib sind Patienten mit Mutationen in „BRCAness“-Genen.

    Obwohl viele genetische Defekte wie Überexpression von Onkogenen und Inhibition der Tumorsuppressorgene nachgewiesen wurden, ist in diesen Fällen des fortgeschrittenen Prostatakarzinoms mit großer Wahrscheinlichkeit eine Monotherapie mit neuen Medikamenten nicht aussichtsreich.

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  • Die wundersame Welt der Bakterien

    Multiresistente Erreger sind schon lange nicht mehr nur das Problem von Spitälern und Pflegeheimen. Auch in den Arztpraxen muss dieser Herausforderung mit moderner Diagnostik, gezielter Antibiotikatherapie und nicht zuletzt hohen Hygienestandards entgegengetreten werden.

    Medizinische Aromatherapie: Antimikrobielle Wirkung ätherischer Öle ist wissenschaftlich bestätigt.

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