Pharmabranche bleibt Wachstumstreiber

© Sandoz

Während die Wirtschaftskrise anhält und zu Jahresbeginn neue Meldungen über Personalkürzungen und Insolvenzen bekannt wurden, gibt es auch positive Nachrichten.

Die wirtschaftliche Schwäche hat in der heimischen Industrie auch im Vorjahr eine ordentliche Delle hinterlassen. Im dritten Quartal 2025 sanken die Umsätze des produzierenden Bereichs um 0,6 Prozent auf 94,9 Milliarden Euro, es war das zehnte Quartal in Folge mit einem Rückgang. Innerhalb eines Jahres seien in der Industrie rund 20.900 Arbeitsplätze verloren gegangen, zeigt das Industriebarometer des Beraters EY. Besonders stark betroffen war die Automobilindustrie.

Aber es gibt Hoffnung. Wachstumstreiber waren auch im dritten Quartal die Chemie- und Pharmaindustrie mit Umsatzzuwächsen von 13 Prozent, die Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (+9 Prozent) sowie der Maschinenbau (+3 Prozent), die von der Nachfrage nach nachhaltigen Materialien, Digitalisierung und Energieeffizienzlösungen profitierten, so EY. (red/APA)