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E-Card jetzt auch digital 

Die E-Card gibt es ab sofort auch in einer digitalen Version. Das gaben Regierung und Sozialversicherung am Donnerstag bekannt. Die Bestätigung der Identität erfolgt via ID Austria. Nutzbar ist die digitale Karte sowohl für Android- als auch für Apple-Handys. Daneben bleibt auch die physische Karte weiter bestehen. Konkret kann die digitale E-Card ab sofort über die SV-Apps „MeineSV“, „MeineÖGK“ und bald auch über „MeineBVAEB“ und „svsGO“ österreichweit in Ordinationen und Apotheken mit dem Smartphone genutzt werden. Digitalstaatssekretär Alexander Pröll (ÖVP) sprach von einem „Meilenstein“. Damit seien nun alle Ausweise des täglichen Gebrauchs digital verfügbar.

Johanniter ziehen Jahresbilanz   

200.244 Einsätze, 3,4 Millionen gefahrene Kilometer und 120.300 ehrenamtliche Dienststunden verzeichneten die Johanniter in ihrer Jahresbilanz für 2025. Die insgesamt 1.563 Mitarbeitenden leisteten täglich 550 Einsätze, 635 Ehrenamtliche haben allein 120.300 freiwillige Stunden im vergangenen Jahr geleistet. Einen zentralen Stellenwert nahm die Ausbildung ein: Rund 22.300 Menschen wurden in fast 1.500 Kursen zu Ersthelfer:innen ausgebildet. Gleichzeitig wurden 285 Zivildiener und FSJler:innen zu Rettungssanitäter:innen ausgebildet. Im Bereich der Wohnungslosenhilfe stellten die Johanniter in der Saison 2025/26 538 Plätze bereit. Bis Mitte März verzeichneten die Häuser fast 34.000 Nächtigungen. Dazu kommen 1.879 aktive Hausnotruf-Anschlüsse und die sanitätsdienstliche Absicherung von mehr als 500 Veranstaltungen.

Info für gesunde Schulverpflegung 

Auf einer neuen Website informiert die Kompetenzstelle Gemeinschaftsverpflegung der AGES über gesundes und ausgewogenes Essen in Kindergärten und Schulen. Die Plattform richtet sich an Verantwortliche in Bildungseinrichtungen und liefert einen aktuellen Überblick über Empfehlungen, Leitlinien und praktische Umsetzungshilfen. Behandelt werden unter anderem Jausenangebote, Speisenplanung und die Befüllung von Automaten. Ergänzend gibt es Rezeptideen und Hinweise zu vegetarischer Ernährung, den besondere Bedürfnisse von Krippenkindern und Mindestkriterien für Schulbuffets. Zudem sind die öffentlichen Beratungsstellen der Bundesländer verlinkt. www.gemeinsamessen.at

Ordensspital mit Lehrordination  

Das Institut für Inklusive Medizin der Barmherzigen Brüder in Kainbach bei Graz wurde als Lehrordination der Medizinischen Universität Graz anerkannt. Medizinstudierende können dort nun im Rahmen des Klinisch-Praktischen Jahres (KPJ) einen Ausbildungsmonat in Allgemeinmedizin mit Schwerpunkt inklusive Medizin absolvieren. Dabei lernen sie die medizinische Versorgung von Menschen mit intellektuellen und mehrfachen Beeinträchtigungen und die damit verbundenen besonderen Anforderungen an ärztliche Diagnostik und Kommunikation kennen.  (tab/sst/Agenturen)